Bizarr, verwirrend, toll

Erste Eindrücke vom Warcraft-Film - Ein dreckiger Avatar

Durotan.
© Universal
Durotan.
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Die Reaktionen auf den fünfminütigen Ausschnitt aus Warcraft gehen weit auseinander. Vergangene Nacht wurden erste Bewegtbilder aus der Game-Verfilmung von Duncan Jones bei der Comic-Con in San Diego präsentiert. Dabei freuten sich einige Anwesende über das epische Ausmaß des Films und verglichen ihn mit Der Herr der Ringe. Andere, die mit der Story von Blizzards World of Warcraft gar nichts anfangen können, schienen trotz der aufwendigen Bilder wie vor den Kopf gestoßen. Wir haben einige Reaktionen für euch gesammelt.

Was ist zu sehen?
Bei io9 gibt es eine ausführliche Beschreibung des Inhalts des Videos. Demnach beginnt es bei den Orcs, speziell dem ehrbaren Durotan (Toby Kebbell), der zwischen seiner Gefolgschaft feststellt: "Unser Planet stirbt, wir brauchen Nahrung und Wasser." Durotans Frau ist schwanger mit einem Sohn, der zum Warchief Thrall heranwachsen dürfte. Die Orcs unter Gul'dan (Daniel Wu) befeuern laut Slashfilm ein Dunkles Portal mit Magie und Menschenseelen, um besagten Mangelzustand zu beheben. Danach wird Stormwind bzw. Azeroth mit seinen Menschen gezeigt: "Wir sind nicht stark genug, sie zu besiegen", heißt es da. Es folgt ein Kampf zwischen Menschen und Orcs, der an Braveheart erinnern soll und ein Greif bekommt auch noch seinen großen Auftritt. Eine Einstellung von oben, wie beim World of Warcraft-Spiel selbst, schließt das Ganze ab.

Wie sieht es aus?
Io9 bestätigt, was die ersten beiden Poster, aber auch Infos vom Set andeuteten: Warcraft wird größtenteils mit Green-Screens und unter Einsatz von computergenerierten Bildern gedreht. Abgesehen von den Kostümen stammt das Gros der Bilder - Sets, Orcs, etc. - aus dem Rechner. Dabei habe Duncan Jones mit Hilfe der Technik aber glaubwürdige Beziehungen seiner Figuren kreiert. Der Hochglanz-Videospiel-Look verleitet io9 zum Fazit:

Denkt an einen dreckigeren, düstereren, zurückhaltenderen Avatar. Es fühlt sich an wie ein Videospiel, das in einen Film verwandelt wurde.

Bei BirthMoviesDeath wird der bunte Look von Warcraft gefeiert. Eine stark konzentrierte Story sei zudem der Pluspunkt des Films, soweit sich dies aus fünf bis sechs Minuten ablesen lässt. Davon abgesehen seien die vielen Figuren und der Kontext aber verwirrend, was vielleicht die größte Herausforderung bei der Vermarktung des Films sein könnte.

Das ist der am nerdigsten aussehende Film, den ich seit langer Zeit gesehen habe. [...] Das hier äfft nicht einfach Der Herr der Ringe nach. Es ist viel nerdiger, wie ein Mix aus Der Herr der Ringe und Mortal Kombat.

Bei Collider wird Duncan Jones' emotionaler Ansatz gelobt sowie die Technik, die bei den Orcs selbst die "fantastischen Effekte" aus Planet der Affen - Revolution übertreffe. Slashfilm titelt vielsagend:

Warcraft sieht aus wie der coolste Fantasyfilm, den ich einfach nicht kapiere.

Wann kommt der Trailer?
Regisseur Duncan Jones hat bei Twitter angekündigt, der Trailer zu Warcraft werde im November diesen Jahres veröffentlicht. Der Startschuss zum Überfall der Noobs auf World of Warcraft-Wikis fällt in Deutschland am 26.05.2016.

Hier noch ein paar Bilder aus dem Convention Center, unter anderem mit Paula Patton als Assassine und Spionin Garona Halforcen - Halb-Orc, Halb-Draenei.

2 more new WARCRAFT posters in hall h.

A photo posted by Steve Weintraub (@colliderfrosty) on


Some new WARCRAFT posters on the wall at comic con in hall h

A photo posted by Steve Weintraub (@colliderfrosty) on


moviepilot Team
the gaffer Jenny Jecke
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Redakteurin bei moviepilot.de, schreibt am liebsten über Game of Thrones und Filme, die in Nudel-Restaurants in Hongkong spielen.
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