Almost Famous - Fast berühmt

Almost Famous (2000), US
Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Drama, Kinostart 03.05.2001

7.9 Kritiker
47 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
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44 Kommentare
Almost Famous - Fast berühmt - Bild 15413
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von Cameron Crowe, mit Billy Crudup und Anna Paquin

William Miller, ein Junge von der High School, träumt in den 70er Jahren davon, ein Rock-Journalist zu werden. Er soll seine Chance bekommen, denn die neue Rockband Stillwater nimmt ihn mit auf Tour quer durch die U.S.A.

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Kritiken (5) — Film: Almost Famous - Fast berühmt

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

“Almost Famous” ist ein Stück Poesie in einer Filmwelt, die zu weiten Teilen nur noch auf Gewinnoptimierung getrimmt ist. Wie die Rock’n’Roll Thematik des Films, ist das Gesamtwerk “Almost Famous” der Beweis, dass man mit ein wenig Mut, dem verlassen von ausgetretenen Pfaden und einem Gespür für das Medium, Filme geschaffen werden können, die schlichtweg großartig sind.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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9.5Herausragend

„Almost Famous“ erzählt besonders feinfühlig und sympathisch eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die Wirrungen der Liebe und vor allem die innige Liebe zur Musik. Die zweieinhalbstündige Zeitreise in die wilden 70er zieht den Zuschauer durchgehend in ihren Bann. Dafür sorgen neben der stimmungsvollen Musikuntermalung eine liebevolle Ausstattung und eine ganze Menge starker Schauspieler. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Verbunden werden diese herausragenden Elemente durch das vorzügliche, mit einem Oscar ausgezeichnete Drehbuch von Crowe. Das kombiniert nicht nur gekonnt die unterschiedlichen Handlungsstränge, sondern enthält auch noch zahlreiche einprägsame Zitate, die teilweise auch köstlich die Kommerzialisierung der Musikindustrie aufs Korn nehmen.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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7.0Sehenswert

Die Ausschweifungen inszeniert Crowe vergleichsweise harmlos - andernfalls wären sie wohl zu sehr jener nostalgischen Verklärung ins Gehege geraten, die Hollywood noch immer verordnet, wenn einer von dem Verlust der eigenen Unschuld erzählt. William kann als unangefochtener Beobachter aus den Tourneeerfahrungen hervorgehen, seine Jungfernschaft verliert er eher nebenbei, ganz ohne bittersüße Sentimentalität.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.5Ausgezeichnet

Crowes bester Film. Unsentimental, sentimental. Ich bin ein goldener Gott!

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Kommentare (39) — Film: Almost Famous - Fast berühmt

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Dachsman

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Bewertung7.5Sehenswert

Cameron Crowe präsentiert eine bunte Mischung aus Road-Movie, Coming-of-Age-Drama und Zeitportrait. Dabei ist sein Film Loblied und Abgesang gleichzeitig. Die Unschuld ist weg. Entweder schon lange verloren, oder gerade frisch futsch. Das ist trotzdem kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Hoffnung gibt es für jeden. Egal wie geil die Party war, am nächsten Morgen heißt es aufräumen, Kopf frei bekommen und erwachsen werden.

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diqits

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich weiß nicht genau wo ich diesen Film einordnen soll, es swankt immer ein wenig der Trash Faktor mit der die etablierten Charakter einfach unglaubwürdig erscheinen lässt, an meisten auffällig ist das bei Kate Hudson und den Hauptcharakter welche in manchen Momenten einfach zu aufgesetzt die Rolle präsentieren, die Band und ihre Mitglieder hingegen wirken in jeder Szene sehr realitätsnah und es ist sehr interessant was die Charaktere zu sagen haben, also wer will kann sich's aussuchen Top für die Band, Flop für die eigentlichen Hauptdarsteller, denn die waren zum Einschlafen langweilig. Da wäre ich auch lieber bei Bowie gewesen :P

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cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Regisseur Cameron Crowe begleitete seinerzeit als Redaktionsmitglied die legendäre Allman Brothers Band. Mit "Almost Famous" beglückt er nunmehr die Nachwelt, indem er seine Erlebnisse als Jugendlicher stark autobiographisch angehaucht aufarbeitet und dabei so ganz nebenbei jede Menge herrliches 70er-Flair versprüht.

Sex, Drugs & Rock n Roll ist die Message und das Ganze serviert mit einem geilen Soundtrack – Lynyrd Skynyrd, Rod Stewart, Led Zeppelin, Jimi Hendrix und natürlich dürfen weder die Allman Brothers noch die fiktiven Stillwater fehlen.

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Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

"I don't think anyone can really explain rock 'n' roll."
Niemand vermag uns das zu sagen, auch keiner in "Almost Famous". Aber was heißen schon bloße Wörter, wenn man die Fähigkeit hat zu sehen? Sex, Drogen, Partys und andere Verrücktheiten: Klischeehaft, aber trotzdem wahr. Geradezu euphorisch dokumentiert Cameron Crowe die USA-Tour der jungen Rockband Stillwater, welche kurz vor dem Durchbruch steht. Auf gelungene Konzerte folgen heftige Streitereien, auf den Kuss folgt die Ohrfeige, ein ständiges Auf und Ab, mittendrin der Nachwuchs-Journalist und begeisterte Rock'n'Roll-Fan William Miller, genannt "der Feind". Ein Minderjähriger, der, ebenso wie seine zuvor erschienene jüngere Version von ihm, überraschenderweise kaum nervig erscheint, übrigens genau wie der Rest des sympathischen Casts.
Das Tempo locker und gleichzeitig rasant, die Gags sitzen: Kino, das ungeheuer Spaß machen kann. Und auch wenn die teilweise überflüssige Love-Story am Ende vordergründiger in Erscheinung tritt, als es so manchen lieb wäre, stört das nur bedingt, denn der nächste göttliche Dialog steht, wie erwartet, schon in den Startlöchern.

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seven

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Hört sich gut an! :)


Punsha

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Joa, kann den nur empfehlen! :)


vuvuzela

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film erzählt eine relativ einfache Geschichte, aber auf eine sehr sympathische Art. Ist dabei auch noch Spannend und mit hervorragenden Schauspielern besetzt.

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MarcZisDead

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach "Radio Rock Revolution" mein absoluter Lieblingsfilm in Sachen Musik.

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Streep

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein toller Film über die 70iger, die Musik, das Leben als Rockstar und das Leben auf Tour!

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Rodon

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Bewertung9.0Herausragend

Mitreißender Film über die Rock'n-Roll-Musik der 70er-Jahre. Der zunächst völlig uncool erscheinende 15-jährige William geht mit der fiktiven Band "Stilwater" auf Tour und lernt dabei auch die berüchtigten Nebenerscheinungen wie Drogen und Sex kennen, wobei diese nie eine tragende Rolle einnehmen, im Vordergrund steht eindeutig die Liebe zur Musik und das bringt der Film sehr gut herüber. Kate Hudson spielt die süße Penny Lane hervorragend; es macht richtig Spaß, mit der Band, die halbe USA zu bereisen, der durch einzelne Längen nicht getrübt wird.

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J!GS4W

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Bewertung7.5Sehenswert

Toll inszenierter Musikfilm, bei dem die Musik nur die zweite Geige spielt da Charaktere im Vordergrund stehen. Die Handlung fließt seicht voran, ist liebevoll erzählt und dennoch nicht langweilig, sodass man über 2 einhalb Stunden einen sauberen Feel Good Road Movie erlebt, der einen interessanten Einblick in den Aufstieg einer Band und den Problemen innerhalb bietet. Daumen hoch!

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ChandlerC

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wunderbarer Film, von vorne bis hinten. zwar habe ich die 70r damals nicht selbst miterleben können, war es ja doch etwas vor meiner Zeit. Doch die Musik gefiel mir schon immer unheimlich. Allein das machte mich schon sehr neugierig auf den Film, der meine Erwartungen noch weit übertreffen konnte. Er ist wirklich eine richtige Reise, oder besser eine Tournee durch die 70er auf den Spuren damals großer Bands wie Led Zepplin, The Eagles und Lynyrd Skynyrd, hier in Form der fiktiven Band Stillwater.
Der Film beruht auf wahren Erfahrungen, die Regisseur selbst in seiner Jugend gemacht hat. Auch wenn man das vielleicht nicht direkt merkt, so hilft es doch sehr dazu bei, den Film authentisch wirken zu lassen. Man zweifelt nie, so abgedreht manches erst auch wirken mag, daran, dass dies so passiert sein könnte in der damaligen Zeit. Helfen tun dabei auch die überzeugenden Darstellungen von allen Schauspielern und der wirklich geniale Soundtrack.
So muss ein Film über Musik für mich aussehen.

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horro

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Irgendwie immer noch ein Geheimtipp ... muss man sich warm halten :)


BlueSquirrel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Abrechnung mit einer Kultur-Szene die dies bitter nötig hat. Den aufgeblasenen Säcken wird die Luft raus gelassen, und übrig bleiben gebrochene Herzen, desillusionierte Kids und vermüllte Hotel-Zimmer.

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Dalia

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Bewertung9.0Herausragend

Womöglich der beste Musikfilm bisher!

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dustdancer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Almost Famous
Alles ist möglich.
Auch eine Liebeserklärung an die Zeit als Fans noch Fans ihrer Bands waren und nicht nur Austauschbilder, die zu erst bunt schillernten, um dann zu verblassen. Eine Liebeserklärung, an die Zeit, als es noch etwas besonders war, ein Rockstar zu sein und nicht jede beliebige Castingshow Stars am Fließband produzierte. Eine Liebeserklärung, an eine Zeit, als Musik noch der Musik wegen entstand, wenn man mal von Sex & Drugs absieht. Eine Liebeserklärung, an eine Zeit, in der die Zeit keine Rolle spielt, sondern der Weg das Ziel ist. Der Weg ins Erwachsen sein, ins über sich Herauswachsen.
Genau dieses möchte Allmost Famous sein und ist es doch nicht ganz.
Es Geschichte über William Miller, einen hochbegabten Jungen, der aufgrund seines Alters und seiner streng erziehenden Mutter als Außenseiter eingeführt wird – für die gefühlten ersten zwei Minuten. Denn trotz dem Versuch ihn weiter als Außenseiter zu präsentieren, wird schnell klar, das dieses Ziel verfehlt wurde, nachdem er cool seinen drei Jahre älteren Klassenkameraden auf die Frage nach seinen Schamhaaren antwortete, das er sie sich abrasiert hat, da sie ihn störten.
Seine sieben Jahre ältere, rebellische Schwester vererbt ihm ihren größten Schatz, als sie mit achtzehn fluchtartig von zu Hause auszieht, um Stewardess zu werden – Ihre Plattensammlung. Stones, Led Zep, Young, Crosby, Stills & Nash und the Who lenken von nun an sein Leben.
Vier Jahre vergehen bis er nach einem Radiointerview sein großes Idol und Mentor in Spe Lester Bangs kennenlernt, der sich nun seiner annimmt. William selbst schreibt schon seit unbestimmter Zeit für das lokale Musikblatt und faziniert seinen Gegenüber durch seine unbekümmerte jugendlich naive Leidenschaft zur Musik und seinen Stars. Er wird von Bangs beauftragt einen kleinen Artikel über das nächste Black Sabath Konzert zu schreiben. Und von da an nehmen die Dinge ihren Lauf. Er lernt an diesem Abend nicht nur Penny Lane, eine attraktive Bandaid kennen und beeindruckt die Band Stillwater mit seinem fundierten Fantum, sondern erhält vom Rolling Stone Magazin den Auftrag eine Story über die Newcomer Stillwater zu schreiben.
Cameron Crowe erzählt mit Almost Famous eine autobiografische Geschichte. Eine liebevoll, interessant erzählte Geschichte, die der Zuschauer mit großen Spaß begleitet. Fast schafft man es, emotional in dem Film zu versinken. Leider nur fast. Denn dieser großen Film fehlen leider die Ecken und Kanten des alltäglichen Lebens. Alles verläuft zu friedlich, zu glamourös, zu zuckersüß um einen wirklich auf eine ehrliche emotionale Art zu treffen.
Man kann sich jede beliebige Beziehung aus diesem Film herauspicken, es herrscht immer eine kunterbunte Lollypopstimmung.
Russell Hammond ist die (fast) ideale Vaterfigur für William, einen Vater, den er selbst nicht hatte. Einen Vater, der mit ihm über die Seele des Rock’n’Rolls diskutierte, ein Vater, der ihm aber auch im abgesichtertem Rahmen das menschliche Scheitern vorlebte. Ein Vater, der aber auch seine Fehler erkannte und ihn in dem armnehmend über die philosophischen Tiefen des Rocklebens aufklärte.
Penny Lane stellt die Idealform der ersten gescheiterten Liebe da. Naiv ist sie ihrem Leben in die irreale Welt der Rockstars entkommen. Ihre großen Träume trägt sie offen vor sich her, ohne selbst an sie zu glauben. Und in William ruft sie die erst große Liebe hervor. Eine Liebe, die ihn veranlasst, das mütterliche Protektorat zu verlassen und sich seinen Sehnsüchten, seinen Gefühlen, seiner inneren Leidenschaft hinzugeben. Ein Leben mit dem Rock’n’Roll. Zwar erwidert sie seine Gefühle nur als große Schwester, nutzt ihn sogar als Vorwand aus um Hammond näh zu sein, aber denn noch ist sie sein Muse, sein antrieb erwachsen zu werden und seine Welt selbst in die Hand zunehmen. Dieses spiegelt sich auch in dem Dialog wieder, in dem er sie zurück in die Realität holt und sie an ihre wahren Träume und Ziele erinnert.
Auch seine Beziehungen zu seinem Mentor und dem Rolling Stone Magazin sind so simpel positiv gestrickt, das eine emotionale Identifikation schwierig ist.
Und ganz ehrlich, wenn Außenseiter sein bedeutet, eine Faszination für Musik zu entwickeln, seinen Idolen nicht nur nahe sein, sondern ihre Wege in entscheidenden zu prägen, sich unglücklich in seine Muse zu verlieben, um dadurch alle Reifegrade des Erwachsenseins mit 15 Jahren zu erleben und eine Coverstory für den Rolling Stone zu schreiben, in der man neben der Erfüllung eines Traumes seine eigene persönlich Wahrnehmung der Welt offenen legen darf, die wegen der Ehrlichkeit gegen über sich selbst und seiner Prinzipien auch noch Anerkennung erhält, also ganz ehrlich, wer möchte dann nicht den Weg des Außenseiter einschlagen.
Trotzdem oder gerade deswegen ist Almost Famous ein Film, der zwar nicht Emotional mitreist, aber begeistert. Eine Liebeserklärung an den innersten Traum eines jeden von uns, ein Film der in keiner Sammlung fehlen sollte.

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moep0r

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Da ich kaum etwas ueber den Film wusste, war ich entsprechend ueberrumpelt. Hat mir wirklich von vorne bis hinten gefallen.

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phoenix409

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Some people have a hard time explaining rock 'n' roll. I don't think anyone can really explain rock 'n' roll. Maybe Pete Townshend, but that's okay. Rock 'n' roll is a lifestyle and a way of thinking... and it's not about money and popularity. Although, some money would be nice. But it's a voice that says, "Here I am... and fuck you if you can't understand me." And one of these people is gonna save the world. And that means that rock 'n' roll can save the world... all of us together. And the chicks are great. But what it all comes down to is that thing. The indefinable thing when people catch something in your music."

...

If you're coming of age, you're coming with music.
So ist es doch, die ganze verdammte Zeit über.
Sie ist überall dabei, das ganze Leben lang,
und für jeden Moment gibt es einen Song.
Wenn wir an unsere Kindheit denken, dann gibt es dafür einen Song.
Wie wir auf der Schaukel sitzen, durch Wiesen rennen, auf Bäume klettern, mit Freunden spielen, Blödsinn machen und Ärger kriegen.
Die ganze Schulzeit über hatten wir Songs, für den Stress, für die Freizeit, für die Verzweiflung, für das Alleinsein, für die Zeit mit Freunden, für den Spaß, die Parties, die Unabhängigkeit, die Rebellion und nur für uns, für die Angst, für die Trauer, für die Ungewissheit was der nächste Tag bringt, für Geburtstage, für Beerdigungen, für den Tag an dem sich die Eltern scheiden lassen, für das erste Glas Bier, die erste Zigarette, für's erste Mal verliebt sein, für den ersten Kuss, das erste Mal, das zweite und das dritte, für den Sommer, den Strand, den Wind in den Haaren, für die Wellen, die einen davon tragen, für den Schatten der Bäume, für die Gitarre in der Hand und für's daheim sein, für die Regentage und für's abendliche Gewitter, für die Geborgenheit unter der Decke, für's Aufwachen und Einschlafen, allein oder zu zweit, für's nächtliche Lesen oder für Lagerfeuer und in die Sterne gucken, für verpasste Gelegenheiten, schlechtes Gewissen und die Wut im Bauch, für Melancholie und die eigene Gedankenwelt, Geständnisse und Erkenntnisse, für Streit und Versöhnung, für Gewinn und Verlust, Liebeskummer, Selbstmordgedanken und den Tag danach, wenn dich der Blick in den Spiegel fragt, was das Ganze hier eigentlich soll. Für all das gibt es einen Song, der uns immer wieder an einen dieser Momente erinnern wird, ganz egal ob man dabei nur still in sich hinein lächelt oder fröhlich mitsingt und gemeingefährlich auf dem Lenkrad trommelt, wenn er mal wieder im Radio läuft.
Das sind die Songs die uns prägen, die uns begleiten und mit uns mitwachsen, in die wir uns verlieben und hundert mal hören könnten, nur um dieses eine Bild im Kopf zu behalten. Ganz egal welches. Ihr hübsches Gesicht an diesem warmen Herbstabend, dieser geniale Abend mit den alten Freunden und die Kästen voll Bier, die dabei ihr Leben ließen, der Morgen an dem die erste 6 auf dem Schreibtisch lag oder der Abend, an dem der Anruf vom Krankenhaus kam, diese eine, unheimlich magische Szene aus einem meiner Lieblingsfilme oder die alten Fotos, über die wir uns halb kaputt gelacht haben. Das ist Musik in Wirklichkeit: Ein Fotoalbum für die Ohren.
Da gibt es die großen, die uns einfach nur umhauen und die kleinen, die uns sanft wegtragen, die uns wie mit kühlen Händen über die Haut streichen, Gänsehaut hinterlassen und den Alltag wenigstens kurz verschwinden lassen. Das ist "Coming of Age", so werden wir erwachsen, werden entspannter und gelassener dem ganzen Chaos gegenüber, verbinden Songtexte mit eigenen Gedanken und lernen, die Dinge anders zu sehen. Für all das gibt es einen Song.
Und für alle, die sich mal wieder daran erinnern wollen, was die Musik schon so alles mit uns angestellt hat, gibt es "Almost Famous".

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phoenix409

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Wow, danke. Da fehlen mir doch glatt die Worte...


Magic2713

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Der Film und dein Kommentar , Beides eine tolle Liebeserklärung an die Musik mein Freund. )


Sanylein

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Bewertung6.0Ganz gut

Gehört nicht unbedingt zu den besten Filmen die ich gesehen habe.

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Mr Lee

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz nett der Film, zeigt ganz schön das Lebensgefühl der Zeit. Was mich allerdings stört, ist das es zu blumig und perfekt wirkt. Bei dem Film muss man keine Überraschung erwarten, hier wird bis zum Glücklichen Ende eine Erfolgsgeschichte runter gerasselt.

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horro

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Macht Lust auf Rock! Dazu eine komplexe Charakterstudie von werdenden Rockstars und deren Fans. Abwechslungsreich, dramatisch und teilweise ergreifend.

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willy50

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Almost fabulous. Kate Hudson ist genau so schnuckelig, wie ihre Mama.

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brocklanders

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Guter Musik-Film, um Musik (natürlich), Ruhm, Freundschaft und das Erwachsenenwerden. Fast schon logisch: Der Soundtrack ist auch gut.

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