James Cameron — DVDs bei Amazon kaufen
Beteiligt an 29 Filmen
James Francis Cameron ist ein mehrfach preisgekrönter kanadischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Er ist bekannt für die Verwendung innovativer Tricktechnik und stellte mehrfach Rekord auf für den teuersten, aber auch den kommerziell erfolgreichsten Film aller Zeiten (Titanic).
Vita und Werk
Kindheit und Jugend
James Cameron wurde am 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario, Kanada als Sohn von Shirley, einer Malerin und Krankenschwester, und Phillip Cameron, eines Elektroingenieurs, geboren. Er wuchs in Chippawa, Ontario (jetzt Stadtteil von Niagara Falls) auf und besuchte die Stamford Collegiate-Schule in Niagara Falls. Im Jahr 1971 zog seine Familie nach Fullerton, Kalifornien, um – wobei die neue Nähe zu Hollywood den jungen Cameron begeisterte. Zunächste jedoch studierte er Physik und Englisch an der California State University i… — Mehr
Vita und Werk
Kindheit und Jugend
James Cameron wurde am 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario, Kanada als Sohn von Shirley, einer Malerin und Krankenschwester, und Phillip Cameron, eines Elektroingenieurs, geboren. Er wuchs in Chippawa, Ontario (jetzt Stadtteil von Niagara Falls) auf und besuchte die Stamford Collegiate-Schule in Niagara Falls. Im Jahr 1971 zog seine Familie nach Fullerton, Kalifornien, um – wobei die neue Nähe zu Hollywood den jungen Cameron begeisterte. Zunächste jedoch studierte er Physik und Englisch an der California State University in Fullerton. Bei jeder Gelegenheit schlich sich James Cameron jedoch in das Filmarchiv der Universität und las alles, was mit Filmtechnik zu tun hatte. Trotz des naturwissenschaftlichen Hintergrunds seiner Familie entschied sich James Cameron 1973 für ein Studium der Philosophie an der Universität von Toronto. Dieses brach er jedoch ab und schlug sich als Lastwagenfahrer durch, währrend er in seiner Freizeit Drehbücher schrieb. Nachdem er 1977 Star Wars im Kino gesehen hatte, kündigte er seinen Job als Lastwagenfahrer, um in die Filmindustrie einzusteigen. James Camerons erster filmischer Versuch war ein Kurzfilm mit dem Titel Xenogenesis. Zusammen mit ein paar Freunden lieh er sich Geld, schieb ein zehnminütiges Science Fiction-Drehbuch und mietete Kamera, Film und Material. Den ersten Drehtag verbrachten James Cameron und seine Crew damit, die Kamera auseinanderzunehmen und herauszufinden, wie sie zu bedienen war.
Karriere
James Cameron bildete sich immer weiter auf dem Gebiet der Filmtechnik und heuerte als Modellbauer beim Poduktionsstudio von Roger Corman an. Die schnellen Low-Budget Produktionen erlaubten es Cameron, schnell zu arbeiten und Karriere zu machen. Schon bald wurde er künstlerischer Leiter im Film Battle Beyond the Stars (1980) und war verantwortlich für die Spezialeffekte in John Carpenters Film Die Klapperschlange (1981). Nachdem James Cameron 1981 zunächst als Leiter für Spezialeffekte beim Film Piranha II: The Spawning unterschrieben hatte, wurde er schnell engagiert, den entlassenen Regisseur zu ersetzen. Die Arbeit in Italien an seinem Erstlingswerk als Regisseur verlief unter vielen Problemen, und mit dem filmischen Resultat war James Cameron höchst unzufrieden. Er sammelte jedoch viele wichtige erste Erfahrungen in seiner neuen Position.
Zurück in Amerika schrieb er 1982 das Drehbuch zu Film, der ihm zum Durchbruch verhelfen sollte. Terminator basiert usprünglich auf einem Alptraum James Camerons. Um selbst Regie führen zu dürfen, verkaufte er er die Rechte am Film an eine Produktionsfirma seiner damals zukünftigen Frau Gale Anne Hurd für einen symbolischen Dollar. Hurd wurde Produzentin und James Cameron durfte die Regie übernehmen. Da sich die Finanzierung des Films als schwierig erwies, kam dieser erst 1984 in die Kinos. Bis zum Ende der Dreharbeiten an Terminator schrieb James Cameron gleichzeitig an weiteren Drehbüchern für Aliens – Die Rückkehr und Rambo 2 – Der Auftrag. Während Cameron sich weiter mit Terminator und Aliens – Die Rückkehr beschäftigte, übernahm Sylvester Stallone die Arbeit an Rambo 2 – Der Auftrag und unterzog das Drehbuch weitreichenden Veränderungen. Obwohl James Cameron im Abspann dieses Films erwähnt wird, war er mit der filmischen Abweichung von seinem Originalstoff sehr verärgert.
Das nächste Filmprojekt entstammte einer Idee, die James Cameron einst im Biologie-Unterricht hatte. Die Produktionskosten von Abyss – Abgrund des Todes, mit Ed Harris, Mary Elizabeth Mastrantonio und wiederum Michael Biehn in den Hauptrollen, überstiegen alle Vorstellungen und machten das Werk zum teuersten Film dieser Zeit. Viele Szenen machten das Filmen unter Wasser nötig, und die verwendete Tricktechnik war revolutionär. Abyss – Abgrund des Todes kam 1989 in die Kinos, kam aber durch seine 48 Millionen Dollar Produktionskosten nur knapp in die Gewinnzone. Allerdings gilt der Film bis heute auch als Musterbeispiel für schlechtes Marketing, da man in der Werbung über die bahnbrechenden Effekte kein Wort verlor. Trotzdem wurde der Film für vier Oscars nominiert und schließlich mit dem Preis für Beste Visuelle Effekte ausgezeichnet. Bald danach gründete James Cameron seine Produktionsfirma Lightstorm Entertainment, die seither alles seine Filme produziert.
Als nächstes beschäftigte sich James Cameron, zusammen mit seinem langjährigen Freund William Wisher Jr., mit dem Drehbuch zu Terminator 2 – Tag der Abrechnung. In nur einem Jahr wurde der Film abgedreht und kamm am 3. Juli 1991 in die Kinos. Mit einem Budget von 100 Millionen US-Dollar war das Werk wiederum der teuerste Film bis dato, fuhr jedoch binnen kurzer Zeit Rekordgewinne ein. Terminator 2 – Tag der Abrechnung gewann in diesem Jahr gleich vier Oscars.
Mit demselben Hauptdarsteller (Arnold Schwarzenegger), sowie Jamie Lee Curtis und Tom Arnold in weiteren Hauptrollen drehte James Cameron anschließend die Komödie True Lies – Wahre Lügen, der im Jahr 1994 sehr erfolgreich in den Kinos lief.
Mit Titanic im Jahr 1997 feierte James Cameron als Drehbuchautor und Regisseur den bisher größten kommerziellen Erfolg seiner Karriere. Das Budget von 200 Millionen US-Dollar, welches zum Teil für Unterwasseraufnahmen der echten, untergegangenen Titanic verwendet wurde, machte den Film zum teuersten aller Zeiten. Mit p:76231 und Kate Winslet in den Hauptrollen fuhr der Film trotz seiner drei Stunden Länge den höchsten Gewinn aller Zeiten ein. Allein die Tricktechnik, die verwendet wurde um das sinkende Schiff darzustellen, war spektakulär. Trotz einiger Kritik am Inhalt erhielt das Werk 14 Oscar-Nominierungen und daraus 11 Preise – ein weiterer Rekord.
Seit Titanic
Nach dem großartien Erfolg mit Titanic zog sich James Cameron aus dem Filmgeschäft teilweise zurück und drehte vor allem Dokumentarfilme (Expedition: Bismarck, 2002 und Ghosts of the Abyss für IMAX 3D). Nebenher produzierte er die TV-Serie Dark Angel, mit Jessica Alba und Michael Weatherly in den Hauptrollen. Er produzierte auch Steven Soderberghs Film Solaris im Jahr 2002.
James Cameron ist auch einer der Hauptverfechter der digitalen 3-D Technik. In einem Interview im Jahr 2003 kündigte er an, nur noch in 3-D drehen zu wollen. Seine zukünftigen Projekte, Avatar – Aufbruch nach Pandora (voraussichtl. 18. Dezember 2009) und eine Adaption des Anime Battle Angel Alita, werden ebenfalls in 3-D gedreht.
Populäre Filme
von James Cameron
Titanic
US 1997
Terminator
US 1984
Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
US, DE 2003
News
die James Cameron erwähnen
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13 Kommentare
über James Cameron
Sheeeeep 2010/03/12 20:11:28
Kommentar löschenEr gehört sicher nicht unter meine Top 2437 der sympathischsten Promis, aber sein selbstironischer Gastauftritt in 'Entourage' hat ihn mir ihn doch ein wenig sympathischer gemacht.
Fan: "War der Untergang der Titanic eine Anspielung auf den bevorstehenden Zusammenbruch der Internetbörsen im Jahr 2000?"
Cameron:"Äh nein, eigentlich wollte ich nur ein paar kleinen Mädchen Tränen entlocken."
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Terminator 2 - Tag der Abrechnung

Die ermüdenden Kritiken an den Filmen und der Person James Camerons sind keinesfalls ein neues Phänomen, aber durch den Riesenerfolg von "Avatar -Aufbruch nach Pandora" machte sich Cameron einmal mehr angreifbar.
Von den Schelten seitens der pseudointellektuellen Kulturwächter einmal abgesehen, ist James Cameron nicht nur einer der verdientermaßen erfolgreichsten Filmemacher der Geschichte. Viele seiner Werke dienen in technischen wie auch inszenatorischen Fragen als unbestrittene Präferenz und gehören immer noch zu Aushängeschildern ihrer jeweiligen Genre. Dass bei so viel Innovationsdrang die Kreativität der Story leidet, diesen Vorwurf muss sich Cameron angesichts seiner letzten Werke durchaus gefallen lassen.
Ob allerdings die aufdringlich verschrobene Berichterstattung eine objektive Auseinandersetzung mit Camerons Schaffen begünstigt, muss fraglos angezweifelt werden.
"Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung" sagte einst Wilhelm Busch. Den Neidern sieht sich Jim Cameron, welcher aufgrund seines Ehrgeizes, seiner Technikversessenheit und seiner perfektionistischen Arbeitsweise mit frecher Selbstverständlichkeit zum Unsympathen degradiert wird, schon lange ausgesetzt.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass James Cameron in seinem Werken und Wirken natürlich polarisiert. Auf die Lektüre der oft sehr selbstgefälligen Kritiken an seiner Person kann aber zumeist verzichtet werden, da sich diese immer öfter als undifferenzierter Tratsch entpuppen.
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