Babel
Babel (2006), US Laufzeit 144 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 21.12.2006
66 Bewertungen
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12581 Bewertungen
154 Kommentare
Keine
von Alejandro González Iñárritu, mit Brad Pitt und Cate Blanchett
In Babel wird die Geschichte verschiedener Menschen erzählt, die alle mit ihrem Schicksal kämpfen müssen und scheinbar keine Verbindung zueinander haben.
Ein Schuss in der Wüste von Marokko ist das auslösende Moment einer ganzen Kette von Ereignissen, die vier Schicksale von unterschiedlichen Menschen auf drei Kontinenten miteinander verbindet: Da ist ein amerikanischer Tourist, der in Marokko um das Leben seiner schwer verletzten Frau kämpft. Ein mexikanisches Kindermädchen, das verzweifelt versucht, die Grenze mit ihren beiden amerikanischen Schützlingen zu überqueren. Ein taubstummer japanischer Teenager, der gegen den eigenen Vater und dessen mysteriöse Vergangenheit rebelliert. Und zwei kleine Jungs auf der Flucht vor der eigenen Verantwortung. Geschichten und Schicksale, die nur scheinbar keine Verbindung haben.
Vollständige Handlung
Richard und SusanDas Ehepaar Richard (Brad Pitt) und Susan (Cate Blanchett) befindet mit einer US-amerikanischen Reisegruppe auf einer Busreise durch Marokko. Dort wollen die beiden wieder zusammenfinden, nachdem ihr drittes Kind am plötzlichen Säuglingstod verstorben ist. Die beiden anderen Kinder Mike (Nathan Gamble) und Debbie (Elle Fanning) sind derweil im Heimatort San Diego mit ihrem Kindermädchen Amelia (Adriana Barraza) zurückgelassen worden. Als Susan eine plötzliche Schusswunde im Bus erhält, bricht Chaos aus. Die Reisegruppe stoppt im nächsten Dorf, wo Susan auf einen Arzt sowie einen Krankenwagen warten soll. Doch der Arzt lässt sich Zeit und auch der Krankenwagen erreicht das Dorf nicht, da die Kunde vom Schuss sich mittlerweile zu einer Staatsaffäre augeweitet hat. Die USA halten den anonymen Übergriff für eine terroristische Tat, während…
In Babel wird die Geschichte verschiedener Menschen erzählt, die alle mit ihrem Schicksal kämpfen müssen und scheinbar keine Verbindung zueinander haben.
Ein Schuss in der Wüste von Marokko ist das auslösende Moment einer ganzen Kette von Ereignissen, die vier Schicksale von unterschiedlichen Menschen auf drei Kontinenten miteinander verbindet: Da ist ein amerikanischer Tourist, der in Marokko um das Leben seiner schwer verletzten Frau kämpft. Ein mexikanisches Kindermädchen, das verzweifelt versucht, die Grenze mit ihren beiden amerikanischen Schützlingen zu überqueren. Ein taubstummer japanischer Teenager, der gegen den eigenen Vater und dessen mysteriöse Vergangenheit rebelliert. Und zwei kleine Jungs auf der Flucht vor der eigenen Verantwortung. Geschichten und Schicksale, die nur scheinbar keine Verbindung haben.
Vollständige Handlung
Richard und SusanDas Ehepaar Richard (Brad Pitt) und Susan (Cate Blanchett) befindet mit einer US-amerikanischen Reisegruppe auf einer Busreise durch Marokko. Dort wollen die beiden wieder zusammenfinden, nachdem ihr drittes Kind am plötzlichen Säuglingstod verstorben ist. Die beiden anderen Kinder Mike (Nathan Gamble) und Debbie (Elle Fanning) sind derweil im Heimatort San Diego mit ihrem Kindermädchen Amelia (Adriana Barraza) zurückgelassen worden. Als Susan eine plötzliche Schusswunde im Bus erhält, bricht Chaos aus. Die Reisegruppe stoppt im nächsten Dorf, wo Susan auf einen Arzt sowie einen Krankenwagen warten soll. Doch der Arzt lässt sich Zeit und auch der Krankenwagen erreicht das Dorf nicht, da die Kunde vom Schuss sich mittlerweile zu einer Staatsaffäre augeweitet hat. Die USA halten den anonymen Übergriff für eine terroristische Tat, während die marokkanische Regierung dies abstreitet. So dauert es Stunden, bis endlich ein Helikopter das Dorf ansteuert und Susan in ein Krankenhaus transportiert, wo sie operiert wird.
Währenddessen hütet die mexikanische illegale Einwanderin Amelia in San Diego die beiden Kinder. Sie erhält einen Anruf von Richard, dass Susan verletzt ist. Doch am nächsten Tag soll sie angeblich zur Hochzeit ihres Sohnes fahren dürfen. Allerdings sagt Richards Schwägerin ab, sodass Amelia sich gezwungen sieht, die Kinder mit ihr nach Mexiko zu nehmen. Ihr Neffe Santiago (Gael García Bernal) holt die drei ab und sie überqueren problemlos die Grenze. In Mexiko wird die traditionelle Hochzeit zu einem Spektakel für die Kinder, das immer ausgelassener wird. Auch viel Alkohol ist im Spiel, doch Santiago meint, noch in derselben Nacht heimfahren zu können.
Während die Kinder schlafen, nähern sie sich der Grenze zu den USA. Doch der Grenzbeamte lässt die kleine Gruppe diesmal nicht so einfach passieren, sondern schikaniert die beiden Mexikaner aufs äußerste, sodass Santiago sich provoziert fühlt und aufs Gaspedal drückt. Plötzlich vor den Grenzbeamten fliehend brausen sie nun in die Wüste, wo Santiago seine Tante mit den Kindern zurücklässt und mit dem Versprechen verschwindet, sie bald dort einzusammeln.
Als er allerdings am nächsten Morgen noch nicht zurückgekehrt ist, macht sich Amelia verzweifelt mit den Kindern auf den Weg – immer den Reifenspuren folgend. Bald schon macht ihnen die Hitze schwer zu schaffen. Amelia sieht sich gezwungen, die Kinder im Schatten eines Busches zurückzulassen und weiter nach einer Polizeistreife zu suchen. Schließlich findet sie tatsächlich einen Polizisten. Dieser verhaftet Amelia zunächst und hilft ihr dann bei der Suche nach den Kindern. Doch Amelia findet den Ort nicht mehr… Erst nach Stunden können die Kinder gerettet werden. Amelia wird jedoch nun aus den USA ausgewiesen und darf die Kinder, für die sie seit ihrere Geburt sorgte, nie mehr wiedersehen.
Cheiko (Rinko Kikuchi) ist taubstumm. Seit ihre Mutter sich das Leben genommen hat, lebt sie alleine mit ihrem beruflich erfolgreichen Vater in Tokio. Das Leben als Taubstumme ist nicht leicht. Sie hat zwar ihre beste Freundin (), aber gerade die Kontakte zu gleichaltrigen Jungs gestalten sich als schwierig. Als ihre Freundin dann auch noch in einem Club ausgerechnet den Jungen küsst, der Cheiko gefällt, fällt das Mädchen in eine depressive Stimmung. Zuhause angekommen, lässt sie den Polizisten zu sich nach Hause kommen, der schon seit geraumer Zeit versucht, ihren Vater zu sprechen. Doch der Grund hierfür liegt nicht, wie Cheiko meint, in dem Selbstmord ihrer Mutter. Der Polizist interessiert sich für ihren Vater, da dieser einst einem Jäger in Marokko ein Gewehr schenkte, das nun für den Anschlag auf Susan verwendet wurde.
Nachdem Cheikos Versuch, den Polizisten zu verführen, misslungen ist, scheint sie am Boden zerstört zu sein. Alle Trauer und Wut brechen aus dem Mädchen heraus und sie offenbart ihr ganzes Leid dem Polizisten. Dieser kann das Mädchen trösten und verlässt die Wohnung. Als Cheikos Vater nach Hause zurückkehrt, findet er seine Tochter nackt auf dem Balkon stehend. Wortlos schließt er sie in die Arme.
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Psychodrama, Sozialdrama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Bus, Japan, Marokko, Mexiko, San Diego, Tijuana, Tokio, Vereinigte Staaten von Amerika, Wüste
- Handlung
- Alleinerziehender Vater, Art House-Film, Braut, Bräutigam, Ecstasy, Ehe, Ehefrau, Ehekrise, Ehemann, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Ehestreit, Erstes Mal, Gehör, Gehörlosigkeit, Gewehr, Grenze USA-Mexiko, Hochzeit, Illegale Immigration, Jagdgewehr, Kindermädchen, Krankenhaus, Mexikaner, Mädchen, Oscargewinner, Plötzlicher Säuglingstod, Schusswunde, Suizid, Taubstumm, Terrorismus, Terrorist, US-Amerikaner, Vater, Vater-Tochter-Beziehung, Vaterfigur, Verlust, Verlust der Ehefrau, Verlust der Mutter, Verlust des Partners
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Geistreich, Hart, Traurig
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- Babel: critic.de























Kritiken (14) — Film: Babel
_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschenDer Abschluss einer Reise. Nach „Amores Perros“ und „21 Grams“ sprengen die Zufälle, die Schicksale und Verkettungen nun alle Ländergrenzen. Am Ende sind alle irgendwie miteinander verkittet. Da ist ein auslösendes Moment, ein dummer Zufall, kindliche Naivität und ein verheißungsvoller Kanonenschlag, der alles in Gang bringt. Eine Busfahrt, die zur Beziehungsprobe gerät. Ein Kindermädchen zwischen verhärteten Fronten. Und ein taubstummer Teenager zwischen sexueller Frustration und schmerzlicher Vergangenheitsbewältigung.
Und nie war Iñárritu politischer: Wenn Grenzkontrollen zur latenten Demütigung geraten; bis zur verhängnisvollen und so dummen Eskalation, die schließlich ganze Existenzen in sich zusammenfallen lässt. Treffen tut es immer die Falschen - auch nach 16 Jahren noch. Oder wenn ein lokales Kaff zum Zufluchtsort mutiert, Kultur-geschockte Touristen in ihrem Bus verharren, große Augen, die Nachrichten haben ja schon so viel schlimmes berichtet. Es ist schließlich der…
Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Punsha Sun, 12 May 2013 21:02:05 -0000
Antwort löschenDu weißt, wie ich darüber denke. Força Babel!
Alle 3 Antworten zeigen
Punsha Sun, 12 May 2013 21:02:42 -0000
Antwort löschenAch, shit. Das ist ja portugiesisch. :D
_Garfield Sun, 12 May 2013 21:27:56 -0000
Antwort löschen^^
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Es ist grandios, wie unaufgeregt und leicht „Babel“ in der ganzen Welt, zwischen ganz verschiedenen Kulturen hin- und herspringt. Die brillante Montage erzählt die vier Episoden verschachtelt, aber auch nicht unnötig komplex. Natürlich suchen sich die meisten Leute ihre Lieblingsepisode heraus, doch macht der Film spürbar, das auf jeder von ihnen das gleiche Interesse liegt. Ein glänzendes Timing erhält die ruhige Grundstimmung konstant aufrecht, lässt aber auch zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. [...]
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Babel' scheint in jedem Fall Iñárritus reifste Inszenierung zu sein. Er zeigt uns einen Film der wie von ihm gewohnt unzählige Dinge thematisiert. Da wäre die Kindliche Naivität und Unüberlegtheit. Die Gefühle zu Menschen, die man erst in extremen Situationen wieder fühlt. Die Bindung zur Familie und die daraus entstehenden Komplikationen, ob in der Pubertät oder im hohen Alter. Der Schmerz des Erwachsenwerdens, die damit verbundene Sucht nach Anerkennung und das Verlangen nach unbekannten und neuen Dingen. Das richtige Ziel finden, das meistens über den falschen Weg führt. Dazu ist 'Babel' ein Film, der uns zeigt, was es bedeutet durchzuhalten. Für das zu Kämpfen, dass man braucht und liebt. Zu dem zu stehen, egal wie schwer es in dem Moment auch scheinen mag. Wieder ist alles vertreten, von Liebe über Schmerz bis zum entdecken neuer Lebenslust. All das zieht, wie jeder von Iñárritu's Filmen, einige der besten Filmmomente überhaupt nach sich. Zu erwähnen wäre das Telefonat zwischen Richard und seinem Sohn nach unglaublich schweren Tagen der Verzweiflung und Angst, oder die absolut perfekt inszenierte Szene in der Chieko durch eine Disco wandert und der Zuschauer dabei immer wieder in ihre Situation gepresst und genau das fühlt wie sie. Ein junges Mädchen in ihrer leisen Welt zwischen greller Farben und extremer Lautstärke. [...]
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A-Wax Fri, 14 Jun 2013 17:00:03 -0000
Antwort löschenSuper-Kritik die ich zu 100 % unterschreiben kann.
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenJeder, der die Filme von Alejandro González Iñárritu (21 Gramm, Amores Perros – Hundeliebe) kennt, weiß wie genial und stilreich seine Dramen erzählt werden.
Wo in “21 Gramm”, die Episoden noch sehr verwirrend aufgebaut waren, erkennt man bei “Babel” sofort, oder schon nach kurzer Zeit wie die Episoden zusammen hängen. Aber der größte Unterschied zu “21 Gramm” ist, dass die 4 Episoden für sich allein schon 4 kleine Filme hätten sein können. So Bildgewaltig und stimmungsvoll erzählt Alejandro González Iñárritu seine Filme, das einem fast die Spucke wegbleibt.
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Beny Mon, 21 Feb 2011 23:20:28 -0000
Antwort löschenGenau das habe ich mir auch gedacht. Die verschiedenen Geschichten die hier zu einer verwoben werden, hätten definitiv Stoff für 4 Filme geboten. Wirklich ein ausgezeichneter Film.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDas Drama des Mexikaners Alejandro González Iñárritu ist einer der besten Filme von 2006. Ein eindringlicher Film.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenIn Babel, dem biblischen Namen für das alte Babylon verwirrte Gott die Sprachen der Menschen, weil sie sich anmassten, einen Turm bis in den Himmel zu bauen und damit Gott gleichkommen wollten. Nach der Verwirrung konnten sich die Menschen nicht mehr verstehen, weil plötzlich jeder in einer anderen Sprache redete. Genau dieses Thema der gestörten Kommunikation greift der mexikanische Regisseur Inárritu in seinem neuen und von der Kritik hoch gelobten Drama „Babel“ auf.
Der Amerikaner Richard (Brad Pitt) und seine Frau Susan (Cate Blanchet) sind auf einer Reise in der marokkanischen Wüste, um ihre kriselnde Ehe zu kitten, die nach dem Tod ihres jüngsten Kindes zu scheitern droht. Dort in den Bergen der marokkanischen Wüste hüten die Hirtenjungen Yusuf und Ahmad die Ziegenherde ihres Vaters. Um die Schakale zu vertreiben, hat er seinen Jungen das neu Erstandene Jagdgewehr mitgegeben. In kindlicher Naivität schiessen die Jungen auf den weit entfernten Reisebus und verletzen Susan…
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenWenn ich den Film mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es sicherlich “intensiv”. Dieser Film ist intensiv wie in der letzten Zeit kaum ein anderer. Zum einen sicherlich dadurch, dass viel mit der “Original-Sprache” gearbeitet wurde: Mexikaner sprechen spanisch, Marokkaner arabisch und Japaner eben japanisch. Nur die wenigen Dialoge der Amerikaner kommen ohne Untertitel aus.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenDer Film ist von Anfang bis Ende beeindruckend. Im Vordergrund steht das Unvermögen der Menschen zur Kommunikation, und zwar im doppelten Sinne. Auf der einen Seite Kommunikation im eigentlichen Sinne, sei es nun auf Grund unterschiedlicher Sprachen, oder Einschränkungen durch Behinderungen. Auf der anderen Seite dreht es sich um die Schwierigkeiten die in der Kommunikation im zwischenmenschlichen, sowie im interkulturellen Bereich auftreten.
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apreussler
Kommentar löschenSehr gut gemachter Film, auch wenn ich von der Besetzung erst abgeschreckt war. Aber er hat sich wirklich gelohnt!
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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa
Kommentar löschenMit genauem Blick führt der Regisseur vor Augen, wie sehr die menschliche Kommunikation von Missverständnissen und daraus resultierenden Fehlperzeptionen geprägt ist.
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Moviesteve: Podcast
Kommentar löschenGanz klar: Thema verfehlt! Hinter der bemüht anspruchsvollen Inszenierung, die sich dem untertitelaffinen Programmkinopublikum anbiedert und zum Langweilen neigt, verbergen sich unglaubwürdig konstruierte Zufalls-Ereignisse, die der vom Trailer suggerierten Thematik "Globalisierung - Sprachbarrieren - Probleme der modernen Welt" nicht ansatzweise gerecht werden. Die Schauspieler geben ihr Bestes, können Iñárritus gehaltlosen "Blabla"... tschuldigung: "Babel" aber auch nicht mehr retten.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschen"Babel" ist ein Film, der seine gesamte Wirkung einzig und allein im Kino entfalten kann. Er verdankt seine Qualität nicht etwa einer politisch besonders scharfen Beobachtung. Aber das ist auch nie das Ziel von Iñárritu gewesen. Schon "Amores Perros" war mehr Stadt-Porträt als radikale Sozialkritik und auch mit "Babel" geht es dem Regisseur mehr um eine Zustandsbeschreibung als um eine politische Zuspitzung. So sehr die Meinungen über die vermeintliche Botschaft des Films auseinandergehen: Der filmischen Qualität und Wahrhaftigkeit von "Babel" wird man sich nicht entziehen können. "Babel" jedenfalls ist der bisher herausragende Film des Kinojahres 2006 und ein weiteres Meisterwerk in der Filmografie eines der interessantesten Regisseure unserer Zeit.
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Nevenka Mon, 09 Nov 2009 20:23:00 -0000
Antwort löschenObwohl ich sowohl bei Amores Perros wie auch bei bei 21 Grams die Gesellschaftskritik als einen ganz wichtigen Punkt sehe. In Babel ist sie nicht omnipräsent, nichtsdestotrotz wird sie von der großen Wirkung der Bilder nicht verschluckt, sondern vom Regisseur klar formuliert.
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenKommt ihr dummen Kinder, ich erkläre euch mal die Globalisierung. Bis auf die Japan-Episode vermochte mich der Film nicht zu packen. Iñárritu macht eben das, was er immer macht. Und das wird zunehmend langweiliger und abgenutzter. Überschätzt. Und das Ethno-Geklimper nervt hier tierisch.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenVerwobene Episoden im Stil von "Magnolia", nur radikaler. Trotz vieler langsamer Momente nie langatmig. Fotografie und Musik unterstützen die erschreckende Authentizität.
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Kommentare (140) — Film: Babel
A-Wax Fri, 14 Jun 2013 16:54:04 -0000
Kommentar löschenToller Abschluss der als Triologie anzusehenden Meisterwerke "Amores Perros", "21 Gramm" und nun eben "Babel".
Ich darf eines gleich voranstellen, die fast schon unbeschreibliche Qualität des Vorgängers "21 Gramm" erreicht "Babel" nicht ganz. Dieser Umstand ist aber auch keine Schande, denn der mittlere Teil der besagten Triologie ist einfach nur grandios.
In "Babel" bleibt das Regie-Genie Alejandro Gonzalez Iñárritu seinem bewährten Erzählstil treu und verpackt den Plot in 4 scheinbar unabhängig voneinander funktionierende Handlungsstränge die er am Ende (wieder einmal) perfekt zusammenführt. In diesem Fall stechen für mich aber zwei Episoden heraus die aufgrund der Thematik, der schauspielerischen Leistungen und der Kameraarbeit für ausgesprochen gelungen erachte. Dies sind die Geschichten in Mexiko und vor allem die in Japan, bei der man am Anfang gar nicht so recht weiß was man mit der anfangen soll.
Das verbindende Element und der rote Faden des Films bildet eindeutig die Sprache. Darauf weist ja schon der Titel hin (siehe Turmbau zu Babel). Iñárritu zeigt sehr schön wie wichtig die Sprache einerseits ist und was sie aber auch auslösen kann bzw. wie ausgegrenzt man ist wenn man sie nicht versteht bzw. man überhaupt nicht hören kann. Die Welt wirkt plötzlich ganz anders. Sehr schön zu sehen ist dieser Umstand eben in der "Japan-Episode".
Bei den Darstellern stechen natürlich zwei Namen sehr heraus, Cate Blanchett und Brad Pitt. Man darf beiden attestieren, dass sie sehr solide spielen, aber auch keine Bäume ausreißen. Sie werden von ihrer jungen Kollegin Rinko Kikuchi in den Schatten gestellt, die der gehörlosen Chieko eine wunderbare Tiefe verleiht.
Erwähnenswert ist auch noch der Soundtrack der sich den jeweiligen kulturellen "Gegebenheiten" anpasst und den tollen Bildern die Iñárritu wieder einmal erschafft eine wunderbare Grundlage verleiht.
Wie bereits oben erwähnt ist Iñárritu mit "Babel" ein würdiger Abschluss einer großartigen Reihe gelungen, aber an sein bisheriges Opus Magnum "21 Gramm" reicht er nicht heran.
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niceeddy Fri, 14 Jun 2013 23:26:47 -0000
Antwort löschenFalls du nicht genug bekommst von Filmen dieser Art, dann lohnt sich "Auf brennender Erde", von Iñárritu´s Drehbuchautor Guillermo Arriaga.
A-Wax Sun, 16 Jun 2013 12:37:17 -0000
Antwort löschenHey Eddy, danke für den Tip. Hab mir den Trailer angeschaut, sieht vielversprechend aus. Ist gleich auf meiner Ausleihliste gelandet.
ElMagico Sun, 26 May 2013 15:04:10 -0000
Kommentar löschenEin drittels mal verwebt Alejandro González Iñárritu verschieden Schicksale miteinander, kann bei mir jedoch nicht das Gefühl der Vorgänger erzeugen. Also ob er in "Babel" erstmals von Dingen erzählt, die er nicht kennt. Als ob Iñárritu Menschen zeigt, die ihm diesmal selbst etwas fremd erscheinen. Es herrscht eine Künstlichkeit vor, die man nie so ganz aus seinen Gedanken verbannen kann, zudem kommt diesmal auch eine gewisse Vorhersehbarkeit hinzu, ein tragische Spirale, die dem Gesamteindruck eher schadet. Denn je dunkler "Babel" wird, umso uninteressanter empfand ich die Geschichten.
Iñárritu spielt mit den Schicksalen, spielt mit Klischees und Vorurteilen. Setzt sie ein, widerspricht ihnen und stolper ab und an selber über diese. Denn sichtlich bemüht er sich um einen größeren Rahmen, lässt die Intimität von "21 Grams" hinter sich und begibt sich dadurch inhaltlich immer wieder in Erklärungsnot. Und genau dann passiert es: Die Geschichte nimmt eine seltsame Drehung um voranzukommen oder es taucht plötzlich eine gefühlt seelenlose Figure auf, die mit ihrem klischeehaftem Handeln die Story am Laufen zu halten. Dies hinderte mich daran in "Babel" versinken, hielt mich auf Abstand und nervte mitunter auch einmal. Besonders die Japan-Story berührte mich herzlich wenig, war für mich zu fremdartig, was aber sicherlich auch an dieser (für mich) seltsamen J-Pop-Whatever-Welt und der japanischen Sicht der Dinge ansich liegt.
Tatsächlich herausragen kann "Babel" nur, wenn er die Gesichter sprechen lässt und hier vorallem wenn es die sind, die man nicht schon tausendmal gesehen hat. Dann trifft "Babel" die Stellen der Seele, die er wohl ansprechen will, die Stellen, die Iñárritu mit "21 Grams" fast schon vereinnahmt hat. "Babel" ist ja auch beileibe kein schlechter Film, es fehlt ihm einfach hin und wieder das ganz besondere Etwas. Andererseits wäre es aber auch fast schon ein Wunder, wenn Iñárritu es dreimal hintereinander geschafft hätte, kaum in Worte zu fassende Gefühle und Gedanken mit filmischen Mitteln so hervorragend umzusetzen wie in "Amores perros" und "21 Grams".
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Alienator Sun, 07 Apr 2013 17:21:06 -0000
Kommentar löschenEmotional, aber weniger kompromisslos wie seine Vorgängerfilme. Was nicht bedeutet, dass dieser Episodenfilm uninteressant wäre oder langweilig. Mitnichten. Die Geschichten umweben ein Netz der Unterschiedlichkeit der Menschen, die aber letzen Endes eins gemeinsam haben: Jeder bleibt für sich wenn es schmerzlich wird. Der Film versucht den Menschen aus seiner Lethargie zu befreien und ihn zu öffnen gegenüber anderen Kulturen und Sprachen. Und das versucht Innaritu mit seinem globalen Netzwerk zu erreichen. Das dabei bestimmte Erzählstränge etwas durftig ausfallen, dafür andere umso mehr ins Gewicht fallen ist eben ein Kritikpunkt. Manchmal verrennt Innaritu sich etwas zu sehr in seinen Strängen. Was allerdings durch die exzellenten Darsteller (allen vorran Rinko Kikuchi, der man den Weltschmerz direkt ansieht) und den fantastsichen Bildern wieder wett gemacht wird. Was bleibt ist eben der Eindruck, das Innaritu etwas zu sehr abgwichen ist von seinen unbequemen Vorgängerfilmen. Stattdessen setzt er auf emotionalität und weniger auf kompromisslose Konsequenz.
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M.K. Thu, 04 Apr 2013 17:14:36 -0000
Kommentar löschenKurzatmig und zum Denken anregend.
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michael.grossl Mon, 01 Apr 2013 16:57:24 -0000
Kommentar löschenDieser Film ist schlicht der Wahnsinn und nimmt mich auch beim x-ten Sehen total in den Bann, so dass die Zeit nur verfliegt und ich nach 135 min total traurig bin, dass es schon vorbei ist. Das hätten ruhig 3h sein können. Und ich brauch jedesmal einige Minuten davon wieder runter zu kommen.
Hier passt einfach alles: Regie, die Bilder, die Musik und sämtliche Darsteller geben einfach ihr bestes; allen voran die taube Japanerin.... five thumps up!
MEISTERWERK!!!
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Jek-Hyde Sat, 30 Mar 2013 21:51:56 -0000
Kommentar löschenIch werde glaube ich mit Aleandro Gonzalez Inarritu Filmen nie klar kommen.
Dank der vielen Lobgesänge hatte ich schon eine recht skeptische Erwartung. Aber wie es im Film heißt, "man soll zuhören", also habe ich zugehört und nicht nur das. Ich habe auch hingesehen. Denn das war am allerwichtigsten, bei den vielen Untertiteln, was mich eigentlich nicht störte.
Was mich störte war, dass viele Momente unnötig gefilmt wurden, und die die notwendig gewesen wären z. B. SPOILER in der Klammer (als die beiden Kinder von der Polizei gefunden werden hätte man zum Beispiel zeigen sollen).
Dazu kam das die Geschichte rund um das Amerikanische Paar viel zu wenig Zeit für die Thematik bekam und der Film vielleicht mit 3 Stunden besser gewesen wäre, wenn sich für alles genug Zeit genommen wurden wäre. Gut geschauspielert war es schon, aber Teilweise erfuhr man einfach zu wenig über die Charaktere, zumindest fand ich sie zu grob umrissen. Der Abschnitt in Japan war einer der wenigen (nennen wir es Kurzgeschichten) mit denen ich am Film zufrieden war. Kurz: Ich glaube, dass ich ganz einfach nicht geschaffen bin für die Filme von Aleandro. Ich kann an ihnen nichts finden, was ich mitgenommen hätte. Außerdem fand ich den Titel Babel falsch gewählt da nur sehr oberflächlich auf die Probleme der verschiedenen Sprachen eingegangen wurde. Und bevor ich es vergesse: sah mit das Geköpfte Huhn schon wieder sehr verdächtig aus Õ_õ?
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Hagen Hagen Thu, 28 Mar 2013 23:03:24 -0000
Kommentar löschenGanz gut gemacht, aber am Ende bleibt dann doch nur die Botschaft, dass es überall auf der Welt Menschen mit großen Problemen gibt. Dafür hätte es die sehr langen 144 Minuten nicht gebraucht.
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Cellmorbasg Mon, 11 Mar 2013 14:44:56 -0000
Kommentar löschenDurch die scharfen Kontraste zwischen und in den Episoden wird die durch den Titel angesprochene Thematik bzw. Problematik der Sprachenvielfalt auch auf die Lebenswelten der Protagonisten übertragen. Es sind nicht nur Sprachbarrieren die die Menschen trennen, sondern auch Alltag, Haltung zum Leben und zu anderen Menschen und so vieles mehr. In dieser Vielfalt wird die durch das Mitleid angeregte Mitmenschlichkeit zum verbindenen und versöhnlichen Element. Dazu sind die Episoden nicht nur in sich, sondern auch zusammenhängend sehr stark und die Wechsel gestalten sich zwar manchmal sehr durchgrifend, doch gerade dadurch gewinnen sie ihre Wirkung.
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Wednesday90 Fri, 22 Feb 2013 21:05:31 -0000
Kommentar löschenAlejandro González Iñárritu Werkschau Part III.
In diesem Episodendrama erzählt Iñárritu vier Geschichten auf drei Kontinenten über die Schicksale verschiedenster Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch soviel gemeinsam haben.
Die Tokyo-Story empfand ich als äußerst gelungen, sehr bewegend und fantastisch fotographiert, sie passt aber nicht so wirklich zum Rest. Möglicherweise hätten die Marokko- bzw. Mexiko-Abschnitte völlig ausgereicht. An sich war die Tokyo-Episode in meinen Augen aber die gelungenste, das Gesamtbild des Films wirkt durch diesen Handlungsstrang allerdings etwas verzerrt.
Babel liefert wunderbare Bilder und einen berührenden Soundtrack, vor allem das letzte Stück hat es mir angetan
Im Vergleich zu Iñárritu`s vorhergehenden Filmen mangelt es Babel an Intensität. Der Film schafft es nicht den Zuseher derart zu berühren wie Amores Perros und 21 Gramm, da diese emotionale Tiefe seine Werke mehr oder weniger auszeichnet, fehlt bei Babel etwas.
Babel ist für mich der "schwächste" von Iñárritu`s Spielfilmen, ist aber für sich betrachtet alles andere als ein schwacher Streifen.
Auf den ersten Blick ein Film über die Unterschiede der Menschen, im Verlauf des Films offenbart sich ein tolles Werk über die Gemeinsamkeiten der Menschen.
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florian.fiele Sun, 17 Feb 2013 17:38:40 -0000
Kommentar löschenBabel wirkt am stärksten dort, wo auf Worte verzichtet wird und Iñárritu stattdessen seine grandiose Bildsprache sowie den wundervollen Score wirken lässt. Der Film erzählt nichts weltbewegendes, aber er ist dank der genannten Stärken und der passenden Schauspieler zumindest zuschauerbewegend. Als besonders stark stellt sich die Japan-Story heraus. Gerade weil in diesen Episoden zwangsweise auf viele Worte verzichtet wird. Mexiko hingegen fand ich am "schwächsten", aber das sollte jeder individuell beurteilen. 9.0 - in jeder Hinsicht äußerst gelungen, vor allem dank brillanten Bildern und Klängen
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sharingwithoutschere Sun, 27 Jan 2013 16:35:21 -0000
Kommentar löschenSieben Jahre ist es nun her, dass ich den Film mit meiner damaligen Freundin im Kino gesehen habe. Die Musik höre ich heute noch und übt eine solche Kraft auf mich aus. Besonders meine ich damit Ryuichi Sakamoto und das Klavierstück Bibo No Aozora (japanisch ungefähr soviel wie "das Blau des Himmels"), das am Schluss Tokyo bei Nacht durchtränkt und dann diese großartigen Gitarrenspielerein... werde ich nie vergessen.
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Hauserfritz Fri, 04 Jan 2013 22:22:57 -0000
Kommentar löschenDie Verknüpfungen der verschiedenen Geschichten fand ich manchmal ein bisschen gar "gezwungen". Ausserdem hätte man den Japanerteil meiner Meinung nach wunderbar streichen können. Der hat hier nämlich meiner Meinung genau nichts gebracht ausser den Film unnötig in die Länge zu ziehen und mich mit der Japanerin den letzten Nerv zu rauben...
Ansonsten aber hat er ganz akzeptabel unterhalten.
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Petr Sun, 06 Jan 2013 03:08:40 -0000
Antwort löschenGenau meine Meinung: Japanstory nervt und Ende is so kurz reingezwungen, hauptsache es hängt irgendwie zusammen. Sonst aber toll.
Oezkan Mon, 11 Feb 2013 14:36:41 -0000
Antwort löschenOhne die Japanstory wäre der Film wäre ein Meisterwerk dieses Genres gewesen.
Enzian Thu, 03 Jan 2013 13:15:08 -0000
Kommentar löschenIch fand die einzelnen Episodenfilme von Babel zwar interessant und berührend, die Zusammenhänge untereinander erschienen mir aber manchmal sehr gewollt und gerade die Verbindung nach Japan etwas lose. Da hatte ich oft das Gefühl mittendrin einen anderen Film zu sehen und erst später wieder zur eigentlichen Geschichte zurückzukehren.
Ein Film, der es meiner Meinung nach zwar nicht ganz schafft seine Message rüberzubringen, aber trotzdem sehr sehenswert ist.
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TinaCocaine Mon, 17 Dec 2012 16:26:37 -0000
Kommentar löschenIch bin nicht der größte Brad-Pitt-Fan, aber in "Babel" zeigt er wirklich was er kann. Der Film ist manchmal etwas schwer zu verfolgen, aber wirklich sehr emotional, schön und bewegend. Hier und da fehlt mir ein wenig Spannung, weshalb ich nicht 10 Punkte geben kann, aber die Musik, die Kulissen, die Besetzung, die Dialoge und die Thematik sind wirklich super.
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deinvaddah Thu, 13 Dec 2012 23:58:39 -0000
Kommentar löschenWusstest du, dass du über 7 Ecken jeden Mensch auf der Erde erreichen kannst?
Der Film ist ziemlich connect-the-world, was ich als schöne Abwechslung empfinde. Auch die art, in der dargestellt wird, wie unser Handeln, egal ob aus besten Absichten, aus Leichtsinn oder aus Verzweiflung, ein breites Spektrum an Wirkungen hervorrufen kann. Die gezeichneten Charaktere lassen den Zuschauer sich in sie hineinversetzen, sehr emotional.
Man muss sich zwangsläufig in die zeitweilige Hilflosigkeit und auch die beweggründe der Akteure einfühlen.
Ich kann mich über diesen Film nicht beschweren, der is´ echt gut.
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Mr. Pink Wed, 29 Aug 2012 15:08:57 -0000
Kommentar löschenIch mag ja solche Episodenfilme, in denen sich die einzelnen Teile nach und nach zusammenfügen und erst am Ende das Gesamtbild offenbaren. Und die Verknüpfung der einzelnen Geschichten ist hier wirklich sehr gelungen, da alles schlüssig erzählt wird und die Beziehungen und Verflechtungen der einzelnen Stücke nie aufgesetzt wirken. Über mehrere Kontinente hinweg erzählt "Babel" tragisch und sehr deprimierend von den Irrungen, Wirrungen und Problemen, die alltägliche (Sprach-)Barrieren mit sich bringen. Oft mit wenig bis gar keinem Dialog, schafft es der Film dabei allein durch die Kraft seiner Bilder, nur durch Inszenierung, Ton und Montage enorm viel zu erzählen und auszudrücken und eine sehr schöne, wenn auch traurige Stimmung zu erschaffen.
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Renato84 Sat, 25 Aug 2012 01:56:25 -0000
Kommentar löschenatmosphärischer, wunderbar inszenierter streifen des maestros des episodenfilm-genres inarritu ... mich persönlich fasziniert es immer wieder, wie durch kleinste details, zufälle oder handlungen die schicksale unterschiedlichster menschen miteinander zusammenhängen können ... was besonders auffällt - wirklich durchgehend brillante schauspielerische leistungen ALLER beteiligten ... für freunde des genres sicherlich einen blick wert :-)
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markus.rittner Sat, 25 Aug 2012 09:07:00 -0000
Antwort löschenStimmt, der Streifen hat mir auch gutgefallen!
Mac_C_Tiro Mon, 20 Aug 2012 17:20:22 -0000
Kommentar löschenGeschichtenerzähler und Regietalent Alejandro González Iñárritu lieferte mit Babel seinen bisher intensivsten und handwerklich solidesten Film ab. Das Drama um Gewalt, kulturelle Missverständnisse und kleine (aus Naivität begangene Fehler) und deren unüberschaubare Folgen weiß in jeder seiner 4 Episoden zu unterhalten und zum Nachdenken anzuregen. Da ist der altbekannte Brad Pitt, dessen Figur Richard erkennen muß was wirklich wichtig ist in seinem Leben und das man wahrhafte Freundlichkeit nicht mit Geld bezahlen kann/muß. Und das naiv- kindliche Brüderpaar, deren Leben im exotisch/ärmlichen Marokko durch einen unbedachten Fehler eine toieftragische Wendung nimmt. Oder das einsame Mädchen das sich im modernen Tokio mit dem Erwachsenwerden herumschlagen und ohne Mutter um die Akzeptanz ihres, allzu überlegen erscheinenden, Umfelds kämpfen zu müssen glaubt. Schließlich die mexikanische Kinderfrau, für die ein freudiges Ereignis zum Zusammenbruch ihres bisher geordnetzen Lebens führt. All das verbindet Iñárritu geschickt durch einen simplen Gebrauchsgegenstand, ein Gewehr und dessen (blutige) Geschichte.... dieser Film ist nicht im mindesten nett oder als Popcornkino zu bezeichnen, er ist einsam, hart, unbarmherzig und doch bezeugt er wahre Freundlichkeit und eine mehr als nur vage Hoffnung auf das Gute! Durch das intensive Spiel des gesamten Cast, allen voran Rinko Kikuchi und der stimmigen Handkamera wird diese Verstrickung von Ereignissen niemanden so schnell loslassen der auch nur etwas Empathie sein Eigen nennt.
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cpt. chaos Tue, 03 Jul 2012 21:10:33 -0000
Kommentar löschen"Babel" ist nicht gerade ein Highlight unter den Episodenfilmen; etwas mehr hatte ich mir jedenfalls schon erhofft!
Zwar wissen die Akteure zu überzeugen, jedoch haben mich die einzelnen Geschichten, bis auf einige wenige Momente, nicht übermäßig berührt. Insbesondere das Drama um die sexbesessen wirkende Japanerin, mit ihrem Aufmerksamkeitsdefizit, hat mich überhaupt nicht angesprochen.
Kann man sich ansehen, stellt aber absolut kein Verbrechen dar, es zu unterlassen.
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Muckelone97 Thu, 05 Jul 2012 16:04:08 -0000
Antwort löschenIch zeig dir mal ein haariges Monster!
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cpt. chaos Thu, 05 Jul 2012 16:22:44 -0000
Antwort löschenSchön ist das nicht!!! ;o)
Luchsen Sun, 05 Aug 2012 14:23:19 -0000
Antwort löschenJa, Haare sind schon häßlich...
MrDepad Mon, 11 Jun 2012 19:32:15 -0000
Kommentar löschenMit "Babel" bleibt Regisseur Alejandro González Iñárritu seinem Stil treu und liefert wieder ein sehr starkes Drama ab, welches erneut durch die episodenhafte Erzählweise glänzt. Diesmal spielt sich die Geschichte allerdings nicht in einem Land ab, sondern wird auf 3 Kontinente ausgedehnt. Die Story wechselt immer zwischen 4 verschiedenen Erzählsträngen, welche wieder sehr stimmig verknüpft werden. Der Grundton ist gewohnt düster, thematisch beschäftigt sich Iñárritu diesmal mit der Barriere, die zwischen den Menschen aufgrund sprachlicher oder kultureller Differenzen auftreten, sowie eben die typischen Vorurteile, auf die das jeweilige Land oftmals reduziert wird. Ebenso das oftmals behandelte Thema, wie sich eine einzige ausgelöste Aktion auf das Schicksal vieler verschiedener Menschen auswirkt, wird behandelt. Iñárritus Inszenierung ist diesmal übersichtlicher als im Vorgänger, er nimmt sich mehr Zeit für die einzelnen Ereignisse und jeder Handlungsstrang bekommt genügend Entfaltung. Auch die Figuren sind wieder äußert stark dargestellt, abgesehen von Brad Pitt, Cate Blanchett und Gael García Bernal von vielen Laiendarstellern, die eine tolle Leistung abliefern. Der einzige Mangel an dem Film ist meiner Meinung nach, dass dem Film auf der Zielgeraden etwas die Puste ausgeht. Ich hätte mir am Ende mehr Konsequenzen aus den vorangegangen Ereignissen gewünscht, ich war einfach nicht so beeindruckt oder aufgewühlt wie beim Vorgänger "21 Gramm". "Babel" ist ein extrem starker Film, aber aufgrund des etwas zu emotionslos geratenen Endes kein Meisterwerk.
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