Batmans Rückkehr

Batman Returns (1992), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Fantasyfilm, Kinostart 16.07.1992

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7.5
Kritiker
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6.8
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102 Kommentare
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von Tim Burton, mit Danny DeVito und Christopher Walken

Batman (Michael Keaton) sieht sich in seinem zweiten Kinoabenteuer Batmans Rückkehr gleich drei Widersachern gegenüber: Max Shrek (Christopher Walken) will Gotham City schröpfen, um seine Gier nach Macht zu befriedigen. Als seine Sekretärin Selina Kyle (Michelle Pfeiffer) seinen dunklen Machenschaften auf die Spur kommt, stößt er sie eiskalt in den Tod. Aber die verstörte Selina kommt wieder, mit einem großen Miau! Der Pinguin (Danny DeVito), der mit der Unterstützung von Max Shrek sein monströses Wesen vor den Bewohnern Gothams verbirgt, um als Bürgermeister Oswald Cobblepot gewählt zu werden, komplettiert die Riege der Schurken, denen Batman das Handwerk legen will. Dabei kommt ihm jedoch sein Doppelleben in die Quere. Bruce Wayne verliebt sich in Selina Kyle – können Batman und Catwoman jemals aufhören, sich zu bekämpfen?

Bei Batmans Rückkehr ließ das Studio Tim Burton freie Hand. So tragen die Kulissen Gotham Citys und die Figuren die unverkennbare Handschrift des Kultregisseurs, was dem Film eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Michael Keaton schlüpft zum zweiten Mal in das Fledermauskostüm und haucht damit, nach Beetlejuice und Batman, bereits zum dritten Mal unter der Regie von Burton einer Kultfigur Leben ein.

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Kritiken (7) — Film: Batmans Rückkehr

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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9.0Herausragend

[...]
Anstatt wie noch im Vorgänger primär die Verkommenheit der Gesellschaft zu karikieren und klassische Feindbilder zu neuen Helden zu verklären, stößt Burton in tiefere Zonen vor und hinterfragt seinen eigenen Protagonisten. Seine zweite satirische Abrechnung gilt der urbanen Politik und den dazugehörigen Intrigen und Rangspielen, welche durch mediale Manipulation die gefährliche Macht des heuchlerischen Volkes erlangt.

Neben Tim Burtons allgegenwärtig wahrzunehmender visueller Ästhetik behandelt BATMAN RETURNS erneut die typischen Motive seines Schöpfers: Er bricht mit der bis dahin üblichen Helden-Ikonisierung und verwischt alle Schwarz-Weiß-Malerei zu einem schmutzigen Grau. Der subversive Perspektiv-Wechsel eines BEETLEJUICE wird abermals aufgegriffen und in die Realität transportiert; everything is kind of evil. Ironischerweise gelingt es lediglich den beiden Antagonisten, sich im Laufe des Films von ihrer manipulierten Opfer-Rolle zu emanzipieren und blutige Vergeltung an Gesellschaft und Politik zu üben; Batman hingegen beißt sich weiterhin an seinen veralteten Dogmen fest und radikalisiert diese bisweilen sogar.
[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

Kein Batman-Film, nur ein Tim Burton-Film. Rücksichtslos bricht der Regisseur Themen und Figuren der Vorlage zugunsten seiner knallbunten Zuckerstangenvision auf ein geradezu obszön kindliches Niveau herunter. An der Hauptfigur ist Burton überhaupt nicht mehr interessiert und konzentriert sich ausschließlich auf die Antagonisten - oder besser auf die totale Freakshow, die er aus den vielschichtigen kriminellen Soziophaten aus den Comics gemacht hat. BATMAN RETURNS ist ein schwerfälliger, erstaunlich geschwätziger Koloß, der die Geduld auf eine harte Probe stellt und jeden Fan der Batman-Mythologie zudem aufs Übelste vor den Kopf stößt. Für Burton-Fanboys stellt der Film vermutlich die ultimative Wichsvorlage dar, als Comic-Adaption ist er jedpch eine absolute Katastrophe. Was an intensiven Momenten und dem Versuch, Ambivalenzen aufzuzeigen, noch verbleibt, wird von Danny Elfmans unfaßbarem Mickey Mousing weggebügelt; sein Jahrmarkt-Score dauerbeschallt den Film mit Getöse-Muzak, bis die Ohren bluten. So viel besser als Schumachers Pop Art-Blödsinn waren Burtons Spielzeugfantasien dann auch nicht.

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FlintPaper

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Und WIESO bitte nicht? Wieso funktioniert vorallem Batman - der selbst in den Comics größtenteils ohne Jugendfreundin auskam - nicht ohne so 'ne doofe Figur? Mal abgesehen davon, dass ich den Schauspielerwechsel schon komplett kacke finde (wobei die Vorgängerin noch schlimmer war als Gyllenhaal in der Rolle) ;)


johnboy1979

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Batmans Rückkehr ist der einzige Film der den Böswichten eine nachvollziehbare psychologische Tiefe zugesteht, was bei den neuen Batman-Verfilmungen leider fehlt. Wenn einer Verfilmung Flachheit bzw. Hohlheit - zugegeben: auf höchstem technischen Niveau- vorgeworfen werden kann, dann sind es die Batman-Filme Nolans.


Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

[...] Als Preis für sein Heldenleben nimmt Bruce Wayne ein asoziales Leben in Kauf, mit seinem Butler Alfred als einzigen Freund. Selina Kyle geht es ebenso. Kein Wunder, dass Burton, die zwei zusammen führt. Das dichte Netz der Figuren, ihre Konflikte und Gemeinsamkeiten, für all das lässt der Film genügend Raum und scheut sich nicht die Action dafür zu vernachlässigen. „Batman Returns“ schöpft seine Spannung nur aus den Figuren und ihren ungelüfteten Geheimnissen [...]

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Kubrick_obscura

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@BigDi
Die solltest du dir auch zulegen. Die sieht nämlich super aus. :)


BigDi

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Amazon-Wunschzettel füllt sich...^^


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

Mit „Batman“ drehte Tim Burton einen Blockbuster. Mit „Batmans Rückkehr“ drehte Tim Burton einen Tim Burton Film. [...] „Batmans Rückkehr“ entfaltet gegenüber dem nur halb so teuren Vorgänger eine ungleich eindringlichere und noch viel eigenwilligere Stimmung.
So verschieden die beiden Werke auch sind und so bedingungslos das neuere von beiden überall einen drauf zu setzen scheint, so ist auch die Sichtweise möglich, dass die zwei Filme sich (wenn auch von verschiedenen Seiten her) in etwa dem gleichen Punkt auf der Richterskala treffen, bedenkt man, wie sich in „Batmans Rückkehr“ raffinierte Symbolik samt bedachter Figurenzeichnung und ein unbedarft, wahnhaft ausgeschmückter Plot, den man irgendwann kaum noch begreifen, nur noch betrachten kann, die Waage halten. [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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9.0Herausragend

[...] Wenn der Film in ausgewählten Schlüsselszenen Keaton in den Dialog mit Pfeiffer treten lässt, und sie sich bei Spaziergang und Kaminfeuer über die Schlagzeilen ihrer jeweiligen alten Ego austauschen, dann lässt es Burton offen, welche Schlüsse man daraus ziehen kann: Sind die die Capes Fluch oder Segen, zu welchem Zeitpunkt beginnt die Maskerade überhaupt; sind all die nächtlichen Streifzüge egomanische Realitätsverweigerung, oder doch notweniger Umgang mit ihr?
Es sind diese Sequenzen, in denen „Batman Returns“ die Grenzen seines Genres auslotet, und - von vereinzelten Ausnahmen abgesehen - bis heute ungeschlagen in seiner philosophischen Komponente ist.

Fast mutet es größenwahnsinnig an, wenn sich Tim Burton zwischen der breiten Charakterisierung seiner Protagonisten und den - im Vergleich zum Vorgänger noch spärlicher auftauchenden, dafür aber um ein vielfaches dynamischeren - Actionmomenten, auch noch eine verschmitzte Satire über die Mechanismen von Politik und die Macht der Manipulation aufhalst - aber er meistert auch dieses Anliegen problemlos; und es gibt letztendlich keinen größeren Beweis für das Genius des Regisseurs, als das er all jene ersonnenen Einzelstücke zu einem homogenen Ganzen zu formen vermag. [...]

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der cineast

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Burtianer ;)


Hitmanski

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Aus vollstem Herzen :)


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

Mag „Batman“ vielleicht nicht aus der Sicht des Studios ein Misserfolg gewesen sein, wurde der Film doch aus finanzieller Hinsicht ein absoluter Renner, so kann dies wohl ohne jeden Zweifel aus der Sicht seines Regisseurs Tim Burton konstatiert werden, so dass dieser nur unter der Gewährung der völligen künstlerischen Freiheit zu Realisierung eines zweiten Batman-Ablegers bereit war. Ich habe es im Vorigen bereits angedeutet, es ist überaus erstaunlich, welch qualitativer Unterschied zwischen diesen beiden Filmen liegt. Neben der verfeinerten und perfektionierten düsteren und expressionistischen Szenerie (Herrlich allein die Anspielung: Max Schreck), in die Burton Gotham City taucht, ist es vor allem das narrative Konzept, die Zeichnung der Figuren und die Positionierung zueinander, die diesen Film in Sphären führt, die bis heute in den Comic-Verfilmungen nur in Ausnahmefällen und anno 1992 mit Sicherheit zum ersten Mal thematisiert worden sind, und die somit holhzschnittartigen, erzählerisch monokausalen, und simplifizierenden Ebenen enthoben sind. Der doppelte Dualismus der Figuren Batman alias Bruce Wayne und Catwoman alias Selena Kyle einerseits, sowie Pinguin alias Oswald Cobblepot und Max Schreck auf der anderen Seite, erlaubt Burton eine psychologische Skizzierung des Wesens und dem damit verbundenen Handeln seiner Protagonisten, deren erreichte Tiefe sich fundamental von den rudimentären Versuchen des direkten Vorgängers unterscheidet. Grandios aufgelegte Schauspieler, ein absolut prägender Score, sowie ein herrlich schwarzer Humor lassen „Batmans Rückkehr“ somit zu einer der künstlerisch wertvollsten Comic-Verfilmungen werden, die es gibt.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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10.0Lieblingsfilm

[...] Der schwarzweißen Welt eines Comics setzt Burton dualistische Figuren gegenüber, dichtet neue Charaktere und Zusammenhänge und bürstet jegliche Motive und Symbole konsequent gegen den Strich. Von Kritik und Publikum bis heute schwer unterschätzt, gilt der Film als mutigste und mit Abstand beste Comic-Adaption. [..] Auf Basis einer groben Fantasyvorlage formuliert Tim Burton die Essenz seiner Filme über das Anderssein, über Außenseiter und Verlierer, Ausgestoßene und Randerscheinungen - in einem Genremeisterwerk, das seinesgleichen sucht.

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Kommentare (95) — Film: Batmans Rückkehr


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patrick.rohrer.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tolle Batman-Verfilmung !!!!
Danny Devito und Christopher Walken spielen grossartig.
Wie der Vorgänger sehr sehr düster, und auch besser wie sein Vorgänger.
Einzig Michael Keaton find ich als Batman total fehlbesetzt !!!!
Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen.

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Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Keine Frage besser als der Vorgänger. Das liegt an der einzigartigen Besetzung die wie bei Batmanverfilmungen typisch qualitativ sehr hoch ist. Ganz besonders gefielen mir Michelle Pfeiffer als Catwoman und Danny DeVito als Pinguine. Der wie ich finde schon aufgrund seiner Körpergröße perfekt in die Rolle passt. Michael Keaton macht auch eine gute Figur als Fledermausmann. Die Story hält einen bei Laune und ist auch noch ziemlich spannend.
Batmans Rückkehr ist glaub ich der Film der am meisten das wahre Gotham zeigt. Es ist nämlich alles dunkel und ziemlich düster was mir persönlich sehr gut gefiel weil es so auch einen gewissen Flair hat!!

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123Filmfreak

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Bewertung9.0Herausragend

Meiner Meinung nach sogar noch besser als der Vorgänger. Dies ist vor allem dem Auftauchen von Pinguin und Catwomen zu verdanken. Ich bin wohl die einzige Person auf der Welt , die Joker zwar sehr gut, aber in einigen Scenen einfach zu überdreht fand (Bsp: Diese Scene, bei der er den Cheff, glaube ich, im Büro erschossen hat, das wirkte unreal und aufgesetzt). Danny deVito hat dieses Problem nicht. Er spielt diese faszinierende Figur von Anfang bis Ende hervorragend. Auch Catwomen ist sehr Verführerich. Einzig und allein Max Schreck ist unnötig, wenn auch nicht überflüssig.
Zudem finde ich die märchenhafte Kulisse, und auch die gesammte Geschichte besser, dies ist wahrscheinlich vor allem der zusäztlichen kreativen Freiheit des Regisseurs Tim Burton beim Dreh zu verdanken.

Fazit: Batmans Rückkehr ist noch düsterer, bleibt aber mindestens genau so skurriel und grotesk.

Ps: Die Anfangsszene ist einfach genial!

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the assassin 666

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Bewertung5.0Geht so

Düstere bisweilen sogar pechschwarze Comicverfilmung die es aber nicht schafft die Balance zwischen Ernsthafigkeit und comichafter übertreibung zu finden. Batman´s Rückkehr wirkt auf mich unentschlossen, ich mag den Stil von Burton ganz gerne und im ersten Batman klappte das ganze Vorhaben viel besser, auch Sleepy Hollow mit Johnny Depp gefällt mir ganz gut (da war jede Kameraeinstellung wie ein dunkles magisches Gemälde).
Auch war mir die Charaktere zu schizophren gestalltet und die charakterliche Stimmungschwankungen wirkten sehr sprunghaft und eher aufgesetzt und auch für ein Comic zu übertrieben dargestellt.
Die Schauspielreige liest sich wirklich fantastisch Danny DeVito, Christopher Walken, Michelle Pfeiffer und natürlich Michael Keaton als Batman, aber dennoch hätte ich mir sehr viel mehr von diesem Film erhofft auch was Set und Ausstattung betrifft wäre eine Richtung in mehr Düsterniss nicht die schlechteste Wahl gewesen m. M. n.
Übrigens Michelle Pfeifer musste nicht selbst kämfen und auch die Salto´s und Radschläge wurden gedoubelt von dem US Kickboxchampion Kathy Long.
Der letzte Satz ist nur zur Info, auf die Wertung hat ein Double keinen Einfluss wobei eigentlich die Kostüme und die Maskenbilderischen Prozeduren einiger Darsteller schon ein Punkt mehr drinn ist.
Mir gefallen Nolan Filme besser, wobei ich hier ein wenig die Comicatmo vermisse. :)

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FordFairlane

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Ich finde den Film einfach klasse, so stelle ich mir das Batman Universum vor. Und nicht so ein übertriebener Müll wie die Nolan Trilogie.


Thomas Hetzel

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Ich finde Nolans Filme ganz gut gemacht, aber an diesen hier reicht selbst "The Dark Knight" nicht ran.


Mr. Pink

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Bewertung9.0Herausragend

Der "The Dark Knight Rises" der 90er. Thematisch sind sich die beiden Filme nämlich sehr ähnlich: Wir haben Selina Kyle, wir haben Batman, der, wie auch immer, irgendwoher zurückkehrt und wir haben einen Irren, der Gotham City eindrucksvoll in Schutt und Asche zerlegt. Dabei möchte ich "Batman Returns" aber gar nicht mit Christopher Nolans Filmen über den finsteren Flattermann vergleichen. Ich würde nämlich auch nicht sagen, dass Tim Burtons Werk irgendwie besser oder schlechter ist, als die neuesten Abenteuer des Dunklen Ritters, sondern einfach anders. Aber dabei mindestens genauso gut. "Batman Returns" ist eine sehr düstere Adaption des Stoffes, aber verbunden mit überzogener Comichaftigkeit. Dieser Ansatz funktioniert ausgezeichnet und alles, was mich am Vorgänger gestört hat, wurde hier besser gemacht. Batman ist präsenter als zuvor und Michael Keaton hat hier nun anscheinend Zugang gefunden und spielt seine Rolle ausgezeichnet, Michelle Pfeiffer miaut unwiderstehlich und auch Christopher Walken überzeugt wie so oft spielend. Am meisten Spaß macht aber, dank Maske kaum wiederzuerkennen, Danny DeVito als Pinguin. Superheldenfilme leben eben immer von ihrem Bösewicht. Dazu ein fantastischer Score von Danny Elfman, der direkt ins Ohr geht, ein bisschen Weihnachtsstimmung, sowie ein tolles Szenenbild und Inszenierung, die die dunkle, verkommene Darstellung Gothams gekonnt mit grotesk komischen Spitzen garnieren, und das alles von Burton spannend zu einem großartigen Spektakel vereint. So mag ich den Dunklen Rächer!

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Deathpool

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Ich würde schon sagen das Burtons Film besser ist, wenn auch anders^^


Mr. Pink

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Na wenn du meinst... ;) Ich mag beide Versionen und kann mich da nun wirklich nicht entscheiden.


Gearbreaker

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Bewertung6.0Ganz gut

Wow, was 'ne Enttäuschung.
Nachdem der Vorgänger zwar kein großartiger, aber wenigstens ein außergewöhnlicher Film war, hat Tim Burtons zweiter Batman-Film das gleiche Problem, das auch schon Nolans dritter Batman-Teil hatte. Dieser Film bietet über weite Stellen das gleiche wie sein Vorgänger, nur überdrehter, weniger gut durchdacht und schlichtweg uninspirierter. Zu den wenigen Lichtblicken zählt, wie auch bei Nolan, Catwoman, nebst einigen netten Einfällen für den Showdown.
Über große Stellen ist der Plot aber schlichtweg irritierend irreal, was von den mehr als seltsamen Entscheidungen in Sachen Look nur unterstrichen wird. Wo "Batman" von 1989 ein teils abgefahrenes und nicht realistisches Spektakel war, ist "Batman Returns" von vornherein völlig von allen Regeln er Realität abgehoben. Der Bösewicht kutschiert in einer überdimensionierten Quietscheente durch die Abwasserkanäle von Gotham, das Batmobil, kurz zuvor ein unbezwingbares Monstrum, ist nun höchst sabotageanfällig und hat einen Unterboden, den man durch Fußstampfen (!) durchlöchern kann.
Danny Elfmans eintöniges Gedudel hilft dem Film auch nicht weiter, überdeckt aber wenigstens, dass wohl niemand im (wirklich ausgezeichneten) Schauspielensemble Lust auf das Projekt hatte. Dabei wirkt Gotham ähnlich beeindruckend wie im ersten Teil und der vierziger Jahre Look könnte auch gut funktionieren, wenn nicht gerade die Bösewichter und deren Habitat unter der Erdoberfläche so unheimlich unüberzeugend aussähen.
Deswegen gibt's nur 6 von 10 Katzenleben für Batman Returns...

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Gearbreaker

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so besonders trashig finde ich ihn noch nichtmal. "Angriff der Killertomaten" ist für mich trashig, oder "Plan 9 from outer space".
"Batman's Return" war halt eben derselbe look wie im Vorgänger, nur abgedrehter und gleichzeitig schlechter. Deswegen: Der Vorgänger war echt toll! Aber wenn ich dran denke, dass die Nachfolger noch mehr an Qualität absacken sollen, rollen sich mir schon die Fußnägel hoch!
Aber ich kann mir auch vorstellen, warum euch der Film gefallen kann - vielleicht gefällt es einem echt besser, wenn man damit aufgewachsen ist.


Roldur

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Nene, ich hab den Film vor kurzem erst gesehn. Hatte mir die Bluray gekauft. Ich fand aber eigentlich alles überzeugend abgesehn von der Catwoman Darstellung, die mir lustigerwise bei Hathaway besser gefiel. Mit trashig meine ich die enorm abgedrehten Einfälle die selbst für Burton teils zu hoch gegriffen erscheinen. Das und auch die richtig guten Antagonisten machen den FIlm für mich gut. Ich hab das vor etwa 2 monaten mal in nem Kommentar hier zusammengefasst.


EvertonHirsch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicht ganz so gut, wie der erste Teil. Das liegt für mich vor allem daran, dass Batmans Kostüm nicht mehr ganz so tiefschwarz ist und Batman an sich nicht mehr so schweigsam und kurzsilbig ist. Es nimmt ihm leider etwas vom Düsteren. De Vito als Pinguin ist genial. Pfeiffer als Catwoman ebenso. Aus heutiger Sicht wirkt die Figur Max Schreck etwas unnötig.

Der Film hat etwas mehr Märchenhafteres als der erste, was sicher daran liegt, dass Burton hier freiere Hand hatte.

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FordFairlane

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Eigentlich ist der Film tausend mal düsterer als der erste, was man besonders an der Optik liegt. Trotzdem gebe ich dir recht, der erste ist besser.


Filmpilotin1959

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Ja, stimmt eigentlich. Trotzdem hat Batmans Rückkehr auch was sehr Märchenhaftes. Die Geschichte selber ist, fan ich jedenfalls, nicht so düster wie in Teil 1.


Filmpilotin1959

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist fantastisch, und Keaton gefällt mir nach wie vor als Bruce Wayne am besten. Michelle Pfeiffer ist klasse! Danny DeVito, Klasse! Christopher Walken, super! Aber, ich muss gestehen, Tim Burtons bessere Leistung war der erste Batman. Vom Drehbuch her waren beide gleich gut, aber Jack Nicholson... Jack Nicholson als Joker... für mich war er der beste Bösewicht, den ich je in einem Film gesehen habe. Ich muss nur an den Joker denken und kriege schon Gänsehaut. Und daher muss ich diesen Film einen tick schlechter bewerten als den ersten Batman Film, weil ich die Regie einfach bei nummer 1 besser fand, und mir der ein Böswicht à la Joker gefehlt hat.

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Filmpilotin1959

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Oh, ich muss mich selbst korrigieren: Das Drehbuch ist UNGEFÄHR gleich gut. Beide Filme haben Schwachstellen und Herausragende Momente, an manchen Stellen mehr, an manchen weniger. Sie sind nicht zu 100% gleich gut, finde ich, aber zu ca. 90%.


chrsthl

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Bewertung9.0Herausragend

Tim Burton hat mit seinem zweiten Batmanstreifen auf jeden Fall fast ( ! ) alles richtig gemacht ! Dieser Film hat nicht nur Batman in Vordergrund gestellt sondern auch den Pinguin und Catwoman ! Die Story war nahezu perfekt! Leider hat Herr Burton die Herkunft vom Pinguin und auch von Catwoman falsch dargestellt, was mich als Comicleser ein wenig verärgert hat. Der Pinguin ist alles andere als ein Mutant, er kennt seine Eltern und wurde nicht ausgesetzt, ach ich glaube ich höre jetzt auf den Burton Pinguin zu bemängeln, er hat mir trotzdem gefallen! Aber dennoch muss ich dafür Punkte abziehen! Ansonst ein schöner, düsterer Batmanstreifen, der mir im Großen und Ganzen gefällt!

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chrsthl

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Ach, ich bedanke mich bei Michelle Pfeiffer als beste Catwoman in einem Film!


hsv-rossi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich auf jeden Fall deutlich besser als Teil 1,wo sich meiner Meinung nach zuviel
um den "Joker" gedreht hat.
Gleich vorne weg,für Michelle Pfeiffer als Catwoman gibts mal ne klare 10 mit *****
hammer wie die im Katzenanzug aussieht,einfach zum "Kraulen" :-)))
Mehr Action und drei Hochkarätige Gegener die auch von der Besetzung her wohl kaum besser gewählt hätten können.
Wohl eine der besten Comic - Verfilmungen die es gibt und in keiner DVD(Blu-ray)
Sammung fehlen sollte.
7,5 Punkte für den Film + nen Extra Punkt für Catwoman.....

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nerdkiller

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Bewertung9.0Herausragend

Fakt ist, ich werde in diesem Leben nicht mehr der größte Tim Burton Fan.

Fakt ist aber auch, dass mich seine zwei "Batmans" - und insbesondere dieser hier - völlig begeistert haben!

Burton ist einer der Filmemacher, die ich zwar respektiere, deren Stil mir aber oftmals nicht so recht zusagen will. Warum kann und will ich jetzt an dieser Stelle nicht genauer erklären. Doch bei seinen "Batmans" war das völlig anders. Hier hat es wie die Faust auf's Auge gepasst. Die oftmals angepriesene Atmosphäre eines Tim Burton, diese Kinomagie, die Faszination... All das, was ich bei den anderen, mir bekannten, Burtons leider nicht immer bzw. nur teilweise spüren konnte, all das war da - bei beiden seiner "Batman" Filme.

Doch hier soll es vornehmlich um "Batman Returns" gehen, jedoch noch ein paar Worte zum Vorgänger:
"Batman" hat mir schon ausgesprochen gut gefallen, großartig inszeniert von Tim Burton und mit dem wunderbaren - und einzig wahren - Joker, Jack Nicholson: toll! Jedoch hier und da mit ein paar Ungereimtheiten, die zwar den positiven Gesamteindruck nicht mehr störten, aber auch nicht ganz zu leugnen waren. Aber egal, Teil 1 ist ein toller Film.

Mir kommt es allen Ernstes so vor, als hätte Burton seinen ersten Batman noch mal unter die Lupe genommen und einfach alles, was nicht perfekt war, ausgebessert. Anders kann ich mir den enormen Qualitätsanstieg - zu einem ohnehin schon tollen ersten Teils - kaum erklären!
Burton bietet mir mit "Batman Returns" wirklich einen Traum von einem Film, oder besser gesagt: fast schon eine eigene Welt! Ja, eine eigene Welt. Eine Welt, die zum eintauchen, mitfiebern, mitfühlen, erleben und entdecken einlädt - und keine Fernsehberichterstatung über einen Terroranschlag in New York, wie es ein, hier auf Moviepilot nicht unbekannter, Regisseur 20 Jahre später tat! (Ups, wollte den Kommentar eigentlich ohne Nolan Diss hinkriegen, da ich seine ersten Zwei recht gelungen finde. Naja, zu spät...)

"Batman Returns" hat mich von der ersten Sekunde an einfach gepackt. Wo der erste Teil noch hier und da ein wenig unausbalanciert gewirkt hat, fesselte mich "Batman Returns" schlichtweg von der ersten bis zur letzten Sekunde. Burtons Detailverliebtheit spiegelt sich im grandiosen Setdesign wieder, das mir einfach das Gefühl gab, in Gotham City - und nicht in New York / Chicago (Ups, schon wieder...) - zu sein. Das wird für mich in seiner Intensität und Detailverliebtheit allenfalls noch von "Blade Runner" getoppt. Dazu kommt noch der großartige Score von Danny Elfman, und das Gotham-Feeling ist perfekt!

Doch nicht nur das, auch die Charakterzeichnungen und der Cast sind ausdrücklich hervorzuheben. Alle füllen ihre Rolle mit einer Hingabe und Glaubwürdigkeit aus, die man innerhalb des Genres selten gesehen hat. Darüberhinaus wird in "Batman Returns" jede Figur und ihre Position hinterfragt. Burton demontiert die klassische Rollenverteilung zwischen Gut und Böse. Nichtmal Batman selbst bleibt hier der edle dunkle Ritter. Burton verwendet hierfür seine oftmals verwendete Thematik des Aussenseiters. Alle Hauptrollen sind mehr oder weniger Aussenseiter, die kein normales Leben führen können, und deren Wege sich zur Weihnachtszeit in den düsteren und kalten Straßenschluchten von Gotham kreuzen. Burton hat hier etwas geschafft, was nur wenige können, er hat mich dazu gebracht, dass ich gleichzeitig mit allen Figuren sympathisierte, Mitleid empfand aber wiederum auch etwas wie Angst, Abscheu oder Wut empfand. Kein Witz, an manchen Stellen des Films (vor allem gegen Ende), klebten meine Augen förmlich an meinem Fernseher und mir ging das stellenweise Gefühlsmäßig sehr nahe - das will bei jemandem wie mir schon was heißen! So geht Tiefgang, Nolan! (Sorry, es geht einfach nicht, dass ich diesen Film lobe, ohne dabei Nolan schlecht zu reden...)

Diese großartige Atmosphäre kombiniert mit dieser einzigartigen emotionalen und psychologischen Tiefe, ergibt ein glorioses Gesamtkunstwerk, das auf den Namen "Batman Returns" hört - und das ich sicher nicht das letzte mal gesehen, oder besser gesagt: erlebt haben will. Hier gibt es noch so viel zu entdecken und zu erleben.

Das nenn' ich großes Kino! Hut ab, Mr Burton, Sie haben ein Meisterwerk geschaffen, das innerhalb des Genres außer Konkurrenz steht. Und auch wenn dieser Film mittlerweile schon 20 Jahre her ist, sollten Sie mal über eine Rückkehr nach Gotham nachdenken. Diese Stadt braucht Sie, Mr. Burton; seit dem Sommer 2012 sogar sehr dringend...

Der beste Batman überhaupt!

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sebastian.boehler

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TDK würde ich aber auch nicht für überschätzt halten.
Klar, sehr viele feiern ihn, aber - so sehr man Nolan auch dissen will - er ist auch wirklich gut, keine Frage. ;)


TheBruceWayne

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Nolan wird zwar überschätzt aber in Sachen Batman finde ich ihn besser.Bisher hat er den dunklen Ritter und seine Psyche wie Feinde am besten getroffen.Jeder der die Comic gelesn hat kann das bestätigen.Nur die Darstellung Gothams ist bei Burton weit besser geraten.Bei Nolan fragt man sich ob man überhaupt in einem Comicfilm sitzt.Aber da nicht jeder ein Batmancomicfan ist ist es letztendlich wirklich eine Frage des Geschmacks welche Version man besser findet.Bin auch kein Burtonfan, seine Batmanfilme halte ich aber für sehr gelungen was den Unterhaltungswert/Atmosphäre angeht.


RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist Weihnachten in Gotham City! Da feiert man doch gerne mit.

Vor zwanzig Jahren machte Tim Burton mit diesem Fantasyaction-Comic sein 2tes Batman Abenteuer. Der Pinguin (Danny DeVito) greift in der Statdt nach der Macht. Max Shreck (Christopher Walken), ein reicher, aber hinterhältiger Bürger der Stadt, führt Böses im Schilde. Er plant, Gotham City die Energie abzusaugen. - Wem die Namensähnlichkeit bekannt vorkommt, diese ist durchaus gewollt. Der Name Max Shreck bezieht sich auf den deutschen Schauspieler Max Schreck, den Darsteller des Blutsaugers "Nosferatu". - Besonders perfide dabei ist, dass Shreck das ganze Vorhaben unter dem Deckmantel der Energiegewinnung tarnt. Denn er möchte dem Bürgermeister der Stadt weiß machen, er wolle ein Kraftwerk bauen. Aber die führenden Köpfe Gotham Citys lassen sich von Shreck nicht an der Nase herumführen. Deswegen greift der zu rabiateren Mitteln und geht eine Allianz mit dem bekannten Bösewicht Pinguin ein. Bruce Wayne (Michael Keaton) wird derweil von Selina Kyle (Michelle Pfeiffer) eingewickelt. Und keiner von beiden weiß um die wahre Identität des Anderen. Denn bei Selina handelt es sich in Wahrheit um Catwoman, mit der sich Batman neuerdings auseinandersetzen muß.
Tim Burton inszeniert sein ausgezeichntes Spektakel vor expressionistisch anmutender Studiokulisse. Es tut dem Film so gut, das die Produzenten Burton nach dem Erfolg von "Batman", ihm hier freie Hand liessen. Tim Burton hatte nicht nur am Charakter Vicki Vale sein Interesse verloren. Auch Staatsanwalt Harvey Dent (in "Batman" von Billy Dee Williams dargestellt) taucht in dieser Fortsezung nicht auf. Deshalb begegnet einem die Figur erst wieder in Joel Schumacher's "Batman Forever". Vermisst habe ich hier keine der Figuren. Das Design und die visuellen Effekte sind durchaus beindruckend. Die Oscar-Nominierungen für Beste visuelle Effekte und Bestes Make-up wundern mich hier nicht.
Mein Fazit: Düster, opulent, morbid, makaber. Wo der Vorgänger noch eher eine "Batman"-Verfilmung war, bei der Tim Burton Regie führte. Ist die Fortsetzung eine erkennbare Tim-Burton-Inszenierung in dem es um Batman geht ^^

Immerhin hat Burton nicht nur sein bestes Batman-Abenteuer geschaffen. "Batmans Rückkehr" steckt auch locker die beiden Filme von Joel Schumacher in die Tasche. Da macht es doppelt soviel Spaß zuzuschauen, wie der Pinguin den Einwohnern von Gotham das Fest vermiest
siehe auch http://www.moviepilot.de/liste/advent-advent-roostercogburn

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Le Samourai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für eine Wohltat nach dem seelenlosen Nolan-Krampf. Bei Burton ist alles besser: Die wunderschönen Sets, Charaktere mit Herz, Seele, Charisma und Tiefe, traumhaft stimmige Musik von Danny Elfman und zu guter Letzt das Wichtigste überhaupt - das Comic-Feeling.

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FlintPaper

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WOOOOW BITCHFIGHT XD!


ihre-herrlichkeit

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Okay, Häkchen raus.


Agent Smith93

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Bewertung9.5Herausragend

Bei meinem monatlichen Rundgang in meinen bisher verfassten Filmkritiken musste ich überraschend feststellen, dass ich tatsächlich einen der besten Filme die ich kenne bislang nicht rezensiert habe! In dem Moment wollte ich mir fast schon selbst eine Backpfeife verpassen. Wie konnte ich als inoffizieller Filmkritiker nur "Batmans Rückkehr" vergessen! Also wirklich:)
Ein Grund dafür, dass ich diesen Film so lange nicht bewertet habe war wohl der, dass ich ihn nur einmal auf VHS gesehen habe. Und das müsste schon mehrere Jahre her sein. Da ich Filme nur noch für Blu-Ray kaufe wurde es mir nicht gerade einfach gemacht, diesen hier zu ergattern. Denn aus völlig unerklärbaren Gründen hat "Warner Brothers" die Produktion der vier klassischen Batman-Filme eingestellt. Also musste ich diesen Streifen zusammen mit dem exzellenten Vorgänger gebraucht im Internet kaufen. Sie können mir gar nicht glauben, was für ein glückliches Gesicht ich hatte, als ich diese beiden Burton-Filme in meinen Händen hielt.
Den ersten Teil habe ich ja bereits vor ein paar Wochen bewertet, und nun kommt auch endlich die Fortsetzung dran! Ich persönlich gehe mal davon aus, dass Herr Burton bei diesem Film mehr Spaß hatte als beim Vorgänger. In "Batman" aus dem Jahre 1989 war Tim zwar auch der Regisseur, doch die Produzenten hatten bei allem was den Film betraf das letzte Wort. Dies ist wohl auch einer der Gründe, warum er den Erstling stellenweise als misslungen bezeichnet.
Burton zögerte lange bevor er sich wieder auf den Regiestuhl setzte. Doch da der Vorgänger so erfolgreich war, gewährte man dem außergewöhnlichen Filmemacher vollkommene "Narrenfreiheit". War das ein Fehler? Nein! Es war genau die richtige Entscheidung! Tim Burton hat "Batman" genau verstanden, und es daher filmisch einfach hervorragend umgesetzt.
"Gotham-City" ist erneut ein sehr düsterer Ort. Die Farben sind kalt, und eine unheimliche Atmosphäre macht sich breit. Genau das ist es, was ich so sehr an den beiden Batman-Filmen von Tim Burton schätze. Sein Nachfolger benahm sich wie ein trotziges kleines Kind, und stellte mit seinen Augenkrebs verursachenden schrillen Neonlichtern und der fehlenden Ernsthaftigkeit alles auf den Kopf, was sein Vorgänger so mühsam aufgebaut hatte. Für mich ist Burtons Umsetzung von "Batman" immer noch die, die meiner persönlichen Vorstellung von den Comics am nächsten kommt. Natürlich hat Tim Burton auch einige Dinge verändert, und seinem persönlichen künstlerischen Geschmack angepasst.
So ist der "Pinguin" in den Comics ein kleiner, rundlicher aber trotzdem sehr gepflegter Gentleman mit einer großen Vorliebe für Regenschirme und lange Zigaretten. Hier ist er jedoch ein halber Mutant. Er ist kreidebleich, hat dunkle Augenringe, einen deformierten wabbeligen Körper spuckt schwarzes Blut und seine spitze Nase die sogar Pinocchio neidisch machen würde, lässt jede Zweifel sterben, dass er vielleicht doch noch ein Mensch ist. Selbst seine sehr wohlhabenden Eltern entschieden sich auf eine sehr feige Art und Weise dieser bemitleidenswerten Missgeburt (ich hasse dieses Wort irgendwie) ein schnelles Ende zu bereiten. Bevor ich hier aber weitermache, möchte ich noch darauf hinweisen, dass Bruce Wayne alias
"Batman" in diesem Film tatsächlich etwas in den Hintergrund gerückt ist. Keine Sorge, seine Zeit auf der Leinwand ist immer noch sehr lang, aber trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass Herr Burton mehr Interesse an den Antagonisten hatte, als am eigentlichen Helden. Ich finde diesen Ansatz sehr gewagt, aber am Ende ist er voll und ganz aufgegangen. Bevor ich die anderen Antagonisten dieses Filmes erwähne, möchte ich aber noch einige Zeilen dem "Pinguin" widmen. Dieser ist ein erstaunlicher Bösewicht. Einerseits ist er gemein und abstoßend, andererseits jedoch möchte man fast weinen, wenn man seine furchtbare Lebensgeschichte kennt. Im Grunde ist er ein sogenannter Aussätziger. Er ist von Pinguinen (fragen sie mich bitte nicht wie sie dort hingekommen sind) in der Kanalisation von "Gotham-City" aufgezogen worden.
Diese haben ihn scheinbar sehr fürsorglich behandelt, denn zu dieser Spezies entwickelt der "Pinguin" eine besondere Zuneigung. Sie sind für ihn wie eine echte Familie. Er liebt sie mehr als alle Menschen auf dieser Welt. Doch auch der "Pinguin" erkennt, dass er nicht immer in der Dunkelheit hausen kann. So beschließt er sich der Menschheit zu offenbaren. Natürlich haben alle mit ihm Mitleid, doch dieses wirkt auf mich sehr gespielt. Was aber durchaus Absicht des Regisseurs war. Es erinnert einen an diese typischen Sätze: Oh du Armer! Oh du tust mir so Leid! Aber diese Worte kommen nicht von Herzen. Es sind nur hohle Phrasen, die manche Leute lediglich aufsagen, um als gute Menschen dazustehen. Der "Pinguin" verzeiht sogar seinen mittlerweile verstorbenen Eltern, und in solchen Momenten, beginnt man diese Figur irgendwie zu verstehen. Obwohl er so scheußlich ist. Es ist wirklich nicht leicht zu beschreiben, und da jeder Mensch bekanntlich anders fühlt, wird es nur noch schwerer.
Aber ich muss schon sagen, dass manche Szenen mit dem "Pinguin" mich schon irgendwie berührt haben. Stellenweise hat mich seine traurige Lebensgeschichte an "Gollum" aus "Der Herr der Ringe" erinnert. Auch dieser ist ein widerwärtiges Geschöpf, und trotzdem hat man echten Mitleid mit ihm. Später entwickelt sich der "Pinguin" jedoch zu einem wirklich bösartigen Monster, dass nur noch Rache (für alles was ihm im Leben zugestoßen ist) haben will. Wenn man den "Pinguin" mit dem "Joker" aus dem Vorgängerfilm vergleicht, muss man erstaunt feststellen, dass Jack Nicholsons Bösewicht über keine so große Tiefe verfügte wie der "Pinguin". Ich habe auch schon oft gelesen, dass Danny DeVito es nicht mit Nicholson aufnehmen kann. Ich hingegen bin der Meinung, dass beide völlig gleich gut waren. Jeder von ihnen hat das Beste in seiner Rolle gegeben. Wichtig ist vor allem, dass man den "Pinguin" nicht mit dem "Joker" vergleichen kann. Das sind zwei völlig verschiedene Individuen.
Das ist genauso sinnlos wie Tim Burton mit Joel Schumacher zu vergleichen. Obwohl ich das zugegebenermaßen gerne tue:) Der "Joker" ist eine Kultfigur. Man kann ihn kaum mit einem anderen Schurken aus der Comic-Welt vergleichen. Jack Nicholson meisterte seine Aufgabe mehr als nur vorbildlich. Er musste einen ehemaligen Mafiaboss spielen, der durch einen schweren Unfall zu einem Verrückten geworden ist. Seine Ziele waren klar und deutlich. Er musste "Batman" in allen Punkten überbieten. Er war auf Ruhm und Bekanntheit aus. Zugleich wollte er seinen perversen Hass auf die ganze Welt ausleben. Danny DeVito musste ein Wesen spielen, dass nicht durch einen Unfall zu dem wurde was es ist. Sein Charakter ist von Anfang an ein hoffnungsloser Fall. Eine traurige und unglückliche Figur, die eigentlich nur eines möchte: Liebe! Das ist es was dem "Pinguin" immer verwehrt blieb. Wahre menschliche Liebe. Ok, der "Joker" wollte ja auch gerne die schnuckelige "Vicki Vale" an seiner Seite haben, aber er wollte sie eher zu seiner körperlichen Befriedigung haben. (Wie man an dem Satz "Ich muss mal wieder ordentlich bumsen" mehr als deutlich erkennen kann) Der "Joker" weiß nicht was Liebe ist, obwohl er diese möglicherweise einige Male erlebt hatte. Ich hoffe sie können hier verstehen worauf ich eigentlich hinaus will. Der "Joker" ist der "Joker". Und der "Pinguin" ist nun mal der "Pinguin". Man sollte nicht sagen, dass der "Pinguin" von Danny DeVito der schwächere Antagonist ist, nur weil seine Figur keinen so großen Kultstatus genießt wie der "Joker". Herr DeVito spielt seine Rolle eigentlich perfekt. Sein ständiges Ächzen und sein fast schon tierisches Verhalten, wirken stets sehr glaubhaft, und steigern die Atmosphäre des Films in unendliche Höhen. Meiner Meinung nach ist er eine Idealbesetzung. Hier gibt es nichts zu bemängeln.
Der nächste Schurke in diesem Film ist "Max Shreck". Dieser wird von Christopher Walken gespielt, der bereits seit "Im Angesicht des Todes" zu einem meiner Lieblingsdarsteller avanciert ist. Diesmal hat er zottelige graue Haare, und ist ein reicher Industrieller, der "Gotham City" mit einem Kondensator heimlich Energie für seine eigenen geheimen Ziele absaugen will. Zusammen mit dem "Pinguin", schließt er ein Bündnis, um seine Pläne in die Tat umzusetzen. Christopher Walken ist förmlich dazu prädestiniert den Schurken zu spielen. Sein kluges und zugleich hinterhältiges Gesicht ergibt zusammen mit seinen stechenden Augen ein beeindruckendes Gesamtbild. Ihn umgibt stets eine gewisse Coolnes, die mir besonders gut an ihm gefällt. Im Film macht er seine Arbeit also sehr zufriedenstellend, wenn auch Danny DeVito und Michelle Pfeiffer ihn doch ein klein wenig in den Hintergrund spielen. Und wo wir schon bei Frau Pfeiffer sind, wenden wir uns doch gleich einmal der zweit wichtigsten Figur im Film zu.
"Catwoman"! Diese ist am Anfang des Films die unschuldige und leicht verwirrt wirkende Sekretärin von "Max Shreck". Sie scheint sehr einsam zu sein, und hat eine etwas kindlich eingerichtete Wohnung. Als sie jedoch von ihrem Boss eines Tages beim Schnüffeln in seinem Büro erwischt wird, entledigt sich dieser ihrer Dienste, und schleudert sie kaltblütig aus einem der oberen Fenster. Zuerst scheint die arme Frau tot zu sein, doch plötzlich tauchen mehrere Katzen auf, und beginnen fast schon auf magische Art und Weise "Selina Kyle" zurück in die Welt der Lebenden zu holen. Meiner Meinung nach ist dies ein sehr interessanter Aspekt im Film. Katzen gelten schon seit dem Mittelalter als magische Wesen, die Kontakt mit anderen Welten zu haben scheinen. Wie viel davon tatsächlich der Wahrheit entspricht lässt sich kaum sagen, aber auch ich finde manchmal das unsere "Stubentiger" keine gewöhnlichen Vierbeiner sind. Also, jedenfalls wird Frau "Kyle" plötzlich wieder lebendig. Sie kommt bei sich zu Hause an, und trinkt erst einmal auf eine sehr erotische Weise eine ganze Milchpackung leer. Danach zerstört sie in ihrer Verzweiflung die halbe Inneneinrichtung ihrer Wohnung, und schneidert sich einen schwarzen Anzug, der dem Aussehen einer scharfen Mieze nachempfunden ist. Von nun an nennt sie sich "Catwoman".
Michelle Pfeiffer war übrigens nur die zweite Wahl für diese Rolle, denn ursprünglich sollte Anette Bening die heißbegehrte Rolle bekommen Doch diese wurde völlig unerwartet schwanger, und man musste sich nach einer anderen Frau umsehen, die den hohen Ansprüchen genügen würde. Gott sei Dank fiel die Wahl am Ende auf Michelle Pfeiffer. Diese ist einfach herrlich. Sie spielt "Catwoman" nicht. Sie ist "Catwoman". Ich habe "The Dark Knight Rises" bisher noch nicht gesehen, aber im Vergleich mit Anne Hathaway gefällt mir ihre Vorgängerin meilenweit besser. Die "Catwoman" in "Batmans Rückkehr" spielt schamlos mit altbekannten männlichen sexuellen Fantasien. Im Grunde konnte ich mich an dieser Frau in ihrem geilen Anzug kaum satt sehen. Manchmal habe ich den Film einfach nur angehalten, und mir Michelle Pfeiffer als "Catwoman" in Ruhe angeschaut. Es war wie ein Zauberbann, den diese Frau in solchen Momenten versprüht. Im Vergleich mit dieser scharfen Mieze kann so manches "Bond-Girl" einpacken. Was die Lust an "Catwoman" noch mehr steigert, ist die Tatsache, dass sie eigentlich gar keinen Mann sucht. Sie geht ihren eigenen Weg. Sie ist nicht gut. Aber sie ist auch nicht wirklich böse. Sie ist eben wie eine Katze. Sie folgt nur sich selbst und ihren persönlichen Zielen. Sie will sich nicht kontrollieren lassen. In dieser Hinsicht wird einem überdeutlich, wie nah sie doch mit "Batman" verwandt ist. Beide haben zwei Gesichter. Beide haben eine gespaltene Persönlichkeit. Beide sehnen sich nach dem Guten auf dieser Welt, und beide tun das, was sie als das Richtige erachten. Der Film thematisiert auf eine sehr intelligente Art und Weise diese seelische Verwandschaft dieser beiden einzigartigen Figuren.
Genau diese Tiefe ist es, die mich am Ende bewogen hat, diesem Teil einen halben Punkt mehr zu geben als dem Vorgänger. Der erste Teil von Burton war auch sehr viel mehr als nur ein simpler Actionfilm, und viele Szenen enthielten auch eine Menge Charaktertiefe, doch meiner Meinung nach setzt "Batmans Rückkehr" hier noch mal einen drauf. Die Beziehung zwischen "Batman" und "Catwoman" zählt für mich zu den besten Dingen des ganzen Films. Doch wo ich mich nun so ausführlich den Schurken gewidmet habe, wäre es eine Frechheit nicht auch den Helden selbst zu erwähnen. Michael Keaton zog sich zum zweiten Mal den "Batsuite" an, und ging auf Verbrecherjagd. Herr Keaton spielt noch etwas überzeugender als im ersten Film, und ließ mich damit endgültig erkennen, dass er eine echte Idealbesetzung war. Im Vergleich mit dem aktuellen Batman-Darsteller Christian Bale muss sich Michael Keaton dennoch knapp geschlagen geben, denn er wirkt nicht ganz so bedrohlich und rein optisch passt Herr Bale auch etwas besser in diese Rolle. Das soll aber nicht heißen, dass Keaton eine Fehlbesetzung ist. Nein! Val Kilmer und George Clooney muss man als solch eine bezeichnen. Diese beiden Männer waren völlig ungeeignet für diese Rolle, und haben die ohnehin schon miserablen Streifen durch ihr Mitspielen noch mehr entwertet.
Michael Keaton sieht auf den ersten Blick eigentlich mehr wie ein durchschnittlicher Grundschullehrer oder ein Rechtsanwalt aus. Er hat keine Muckis wie Christian Bale, und auch der ernsthafte und düstere Gesichtsausdruck seines einzig wahren Nachfolgers fehlt ihm. Herr Keaton wirkt viel freundlicher und wärmer. Ich muss zugeben, dass wenn ich ihn in "Gotham-City" angetroffen hätte, niemals Verdacht schöpfen würde, dass er der dunkle Ritter ist. Trotzdem, wenn er sich seinen schwarzen Anzug überzieht wirkt er dennoch sehr beeindruckend und einschüchternd. Für mich ist Michael Keaton der Zweitbeste Batman-Darsteller. Ich fand ihn in seinen beiden Auftritten einfach super, und wäre sehr glücklich darüber gewesen, wenn er weitergemacht hätte. Andererseits ist es aber eigentlich auch besser so, dass er "Batman Forever" nicht miterleben musste. Für einen solchen Darsteller wäre dieser grottige Streifen der sich anmaßt den Namen "Batman" zu tragen eine echte Erniedrigung gewesen. Wie sie also sehen können, kann ich in der Darstellerriege keinen Ausfall erkennen, und lobe den Film nochmals wegen seiner beeindruckenden schauspielerischen Leistungen! Neben der perfekten Besetzung punktet der Film mit seiner spannenden Handlung, die einen genauso fesselt wie die des Vorgängers.
Die Effekte haben sich im Vergleich mit dem Vorgänger auch deutlich gesteigert. Besonders auszeichnen tun sich die beiden "Burton-Batmans" aber durch ihren unverkennbaren düsteren Stil. Dieser hält sich über den ganzen Film, und verleiht ihm dadurch eine gewisse Magie. Im Vergleich dazu ist der Nachfolger ein Kindergeburtstag, wo es nur um hirnlosen Fun geht. Aber "Batman" ist eben kein Spaßvogel der stets eine "Bat-Kreditkarte" im Gepäck hat. "Batman" ist nun mal ein "Dark Knight". Und Tim Burton hat genau das verstanden. Dafür will ich ihm nochmals sehr danken. Hier möchte ich auch gerne erklären, warum es nicht ein drittes Mal mit ihm klappte. Der Film kam zwar sehr gut beim Publikum an, erntete jedoch auch einige negative Kritiken die behaupteten, dass er etwas überladen und viel zu unheimlich sei. Dazu gesellten sich noch einige nervige Tierschützer, die behaupteten, dass die Pinguine in diesem Film nicht artgerecht gehalten wurden. (Diese Kritik stellte sich später als unwahr heraus) Insgesamt spielte dieser Film eigentlich gar nicht mal so wenig Geld ein, doch das Einspielergebnis des Vorgängers wurde nicht mehr ganz erreicht. So bekamen die Produzenten Angst, dass Burtons-Stil nicht wirklich umsatzfördernd ist. Bei einer Konferenz erkannte Tim Burton das "Warner Brothers" ihn so langsam loswerden wollte, und hörte schließlich freiwillig auf. Ich konnte in einem Making-of Video zum Film deutlich erkennen, dass er immer noch traurig darüber ist, dass man ihn nach zwei Meilensteinen der Filmgeschichte so einfach ersetzte.
Leider geht es in der Filmindustrie nicht darum wie gut ein Film ist, sondern wie viel Kohle er am Ende einspielt. Dies lässt sich in diesem Fall besonders deutlich erkennen. Mit Joel Schumacher als Regisseur wollte man einen "Batman" für die ganze Familie machen. Dabei verlor die Hauptfigur jedoch all ihre einzigartigen Merkmale und passte sich dem Mainstream an. Wir alle wissen was für ein schreckliches Ende diese Entscheidung von Warner Brothers mit sich brachte. Ehrlich gesagt empfinde ich da sogar etwas Schadenfreude, dass die Firma mit ihrem knallbunten, kindischen und homoerotischen "Batman und Robin" ordentlich auf die Nase gefallen ist! Das war ihnen hoffentlich eine Lehre Tim Burton in die Wüste zu schicken! So, und jetzt komme ich so langsam zum Ende meiner Kritik.
Kurzum ich finde diesen Film fantastisch. Für mich ist er der beste Batman-Film gewesen, bis mit "Batman Begins" eine noch genialere Verfilmung dieser legendären Figur gemacht wurde. Tim Burton und Christopher Nolan sind zwei Genies, die meinen Lieblings-Superhelden "Batman" auf eine unvergleichliche Art und Weise verfilmt haben. Am liebsten würde ich sie beide umarmen, und ihnen persönlich zutiefst für ihre Meisterwerke danken!

Joel Schumacher sitzt wegen seiner Verbrechen immer noch im "Arkham Asylum". Zusammen mit "Victor Freeze". Aus gut informierten Quellen weiß ich, dass sie die ganze Zeit damit verbringen, die arme "Poison Ivy" zu ärgern:)

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gimlot

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Das les ich lieber die Bibel :/


Agent Smith93

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Dann lies eben lieber die Bibel, wenn es dir so viel Spaß macht.


tsighart

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als ich den Film damals im Kino sah wusste ich erst nicht was ich davon halten soll (ist der Pinguin nicht einfach eklig?? Wie er immer die rohen Fische frisst hihi und die Armee, naja...) Gespielt haben sie alle wundervoll. Vor allem Michelle Pfeiffer als Catwoman - einfach unnachahmlich. Wie sie andauernd eins von ihren Leben verliert....und der zusammengeflickte Anzug!! Herrlich. Michael Keaton ist wieder einmal wunderbar - schade, dass man so wenig von ihm sieht. Er ist ein toller Schauspieler. Irgendwie finde ich auch, dass in den "älteren" Filmen noch viel mehr Herzblut steckt. Klar heute kann man das alles am Computer machen....aber irgendwie ist es doch schön, Kulissen zu sehen. Ich mag diesen Film nach wie vor, teils aus Nostalgie, teils weil ich Tim Burtons Stil einfach wunderbar finde und dieser in meinen Augen auch zeitlos ist.

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brasco91

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Bewertung9.0Herausragend

Keaton wie schon oft betont: Der beste Batman! Und dann wäre da noch Danny DeVito als Pinguin-Mutant-Schurke-Bösewicht, nennt ihn wie ihr wollt. Einfach göttlich anzusehen.
Michelle Pfeiffer als Catwoman ist einfach zum verlie ... ähm zum kratzen.
Und Christopher Walken gilt sowieso als einer meiner Lieblingsnebendarsteller - Batman Returns ist einer der Gründe weshalb.

Ich habe den Film schon so oft gesehen und könnte ihn noch mehrere hundert Male sehen. Perfekt.

Und wieder ein dickes aber respektvolles: Sorry, Mr. Nolan!

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Facehugger1995

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Bewertung9.0Herausragend

Schwächer als der Vorgänger, aber hunderttausendmal besser als die Schumacher-Nachfolger. Danny DeVito gibt einen gut gespielten Schurken und Keaton einen glaubwürdigen Batman ... und ich stehe auf Catwoman :D

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sebastian.boehler

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**schwächer (nicht besser)


Facehugger1995

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Ja, das ist Geschmackssache ;)


Dachsman

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Bewertung7.0Sehenswert

Burtons Bild der Stadt Gotham ist einfach unwiderstehlich und noch eine Ecke besser als im Vorgänger. Die endlosen Hochhäuser, die sich in den schwarzen Nachthimmel empor strecken, die riesigen, stählernen Statuen, die bedrohlich auf die Straßenzüge hinabblicken, die nebeligen Gassen - in dieser Stadt umgibt selbst das Weihnachtsfest eine schauderhaft-bedrohliche Atmosphäre. Auf der Haben-Seite kann man außerdem noch die Figuren Pinguin (grandios: Danny DeVito) und Max Shreck (ebenfalls: Christopher Walken) verbuchen. Batman selbst verkommt zwar ein wenig zum Nebendarsteller in einem Film der seinen Namen im Titel trägt, hatte aber auch schon einen Film um im Rampenlicht zu posieren.
Der Film hat seine Qualitäten, genauso wie große Ambitionen, unbestreitbar.
Er hat allerdings auch ein recht großes Problem: Man wird beim Schauen den Eindruck nicht los, dass er sich für wichtiger und schlauer hält, als er ist.
Burtons Bestreben sich zwanghaft einer Comic-Verfilmung zu verweigern hat fast schon etwas manisches. Man fühlt sich teilweise unangenehm an die Sorte Comicleser erinnert, die meinen sich für Hobby rechtfertigen zu müssen und daher in jeden Hirnfurz von Lee oder Miller zum tiefenpsychologischen Charakterentwurf hochreden müssen. Niemand soll auf die Idee kommen, dass wir einfach so Spaß an unseren Comics hätten, nein, ALLE Comics sind "serious business".
"Batman" mag nicht perfekt gewesen sein und "Returns" hat sicherlich mehr zu sagen, das Schlimme ist nur: Er will auch zwanghaft viel sagen. Was am Ende dazu führt, dass er teils selbst im Weg steht. Wenn die Neonlichter in Catwomans Wohnung das Wort "Hell" (Hölle) formen ist das ziemlich plakativ, genauso wie Raktenpinguine klar erkennbar in einem Comicuniversum zu verorten sind.
Natürlich darf man sich auch in einem solchen Gedanken über die eigene Identität, Rollenbilder, Schuld und Akzeptanz machen, allerdings kann man es auch übertreiben und in einen fast schon arroganten Habitus verfallen.

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HulktopF

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Bewertung6.5Ganz gut

leider leider leider hat sich burton mit diesem film meh5r als verzettelt.
drehbuch und schauspieler irren verwirrt durch die gegend und agieren manchmal etwas irritierend. dennoch ist dieser film sehr gut gespielt, erstaunlich blutig und voller schwarzem humor.
also eigentlich sehr sehenswert.

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MaxN91

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Bewertung7.0Sehenswert

"Batman Returnes" ist in erster Linie kein Batman-Film sondern ein Tim Burton-Film. Er hat es meiner Meinung nach geschafft Gotham auf die interessanteste und schönste Art darzustellen , die es jemals gab . Gleich 3 Bösewichte lässt Burton diesmal auflaufen, die alle auf ihre Art interessant sind - gar viel interessanter als Batman selbst. Michelle Pfeiffer als Catwoman und Danny DeVito als Pinguin liefern absolute 1A- Performances ab und ziehen die ganze Aufmerksamkeit auf sich . Ansich ist das sicherlich kein Problem , da das Böse uns ja fasziniert und wunderbar unterhält . Es kommt einem aber leider so vor als würde Keaton als Batman in der ersten Hälfte des Films total untergehen und auch im zweiten Teil des Films , in der er wirklich sehr oft zu sehen ist , wirkt das ganze doch relativ blass und unspektakulär . Burton inszeniert den Film dagegen visuell wirklich wunderbar und legt realtiv großen Wert auf die Charakterzeichnungen der Figuren (Gegner) . Der Pinguin allein wäre sicherlich zu wenig "Bösewicht " gewesen , da er zwar seine Armee besitzt , an sich aber relativ verletzlich daherkommt und sich nach Aufmerksamkeit und einer Familie sehnt und man über die Laufzeit des Films selten das Gefühl hat er könnte Batman wirklich gefährlich werden . So war es wohl ein kluger Schachzug Michelle Pfeiffer mit ins Boot zu holen - die Mischung von Catwoman und dem Pinguin funktioniert sehr gut . Für mich hat Batman Returns sein größtes Defizit im Drehbuch und dessen Storyline . Es gibt einfach viel zu viele Stellen , die die Handlung zu stark abflachen lassen und so entstehen nun einmal Längen . Weiterhin bleiben einige Fragen offen : Warum überlebt Selina den Sturz aus dem Gebäude; warum ist sie immun gegen Schüsse und hat nun 9 Leben ; Wie kommen Pinguine in die Kanalisation ; usw. Trotzdem bleibt Batman Returns , dank der Inszenierung Burtons , ein guter Film mit vielen schönen Bildern , einem klasse Soundtrack und starken Gegenspielern , verschenkt aber das Potential einer der besten Batman-Filme überhaupt zu werden .

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TheAvenger68

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Der Film an sich, na ja ! Die düstere Stimmung und Catwoman sind klasse. Aber eine Pinguinarmee ist einfach nur lächerlich !So etwas kann man den Kiddies auf SRTL oder so als Trickfilm zeigen, aber doch nicht im Kino ! Hätte auch ohne weiteres eine 8er Wertung von mir bekommen, aber durch die o.g. P-Armee eine 6.0 !


MaxN91

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Ja die Armee selbst hat mich auch nicht vom Hocker gehaun , aber ich finde es ein bisschen hart den Film deswegen 2 Punkte runterzuschrauben ;)



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