Beetlejuice

Beetlejuice (1988), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Komödie, Horrorfilm, Kinostart 10.11.1988

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7.3
Kritiker
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von Tim Burton, mit Winona Ryder und Michael Keaton

In Tim Burtons Horrorspuk Beetlejuice nehmen die Geister Alec Baldwin und Geena Davis die Hilfe des unliebsamen Poltergeistes Beetlejuice an.

Barbara und Adam Maitland (Geena Davis und Alec Baldwin) sind frisch verheiratet. Doch bei einem Autounfall kommen die beiden ums Leben und müssen von nun an für 125 Jahre in ihrem Haus bleiben. Sobald sie es verlassen wollen, landen sie nicht außerhalb des Hauses, sondern auf dem Saturn, um von einem riesigen Sandwurm verfolgt zu werden. Auch die Behörde für das Leben nach dem Tod kann ihnen nicht weiterhelfen. Als schließlich eine neue Familie in das Haus einzieht – Delia (Catherine O’Hara), Charles (Jeffrey Jones) und Tochter Lydia (Winona Ryder) – haben die Maitlands keine ruhige Minute mehr. Mit allen Mitteln des Spuks versuchen sie, die Familie aus dem Haus zu jagen. Dafür rufen sie den Poltergeist Beetlejuice (Michael Keaton) um Hilfe, der immer dann kommt, wenn man seinen Namen dreimal ausspricht und durch dasselbe Ritual wieder verschwindet. Doch Beetlejuice schreckt vor nichts zurück und bald müssen die Maitlands alles daran setzen, um ihn wieder loszuwerden.

Hintergrund & Infos zu Beetlejuice
Ursprünglich sollte Beetlejuice ein düsterer Horrorfilm werden und auch das Originaldrehbuch von Michael McDowell war wesentlich brutaler geschrieben. Dies bezieht sich vor allem auf den Autounfall der Maitlands und auf die Figur des Beetlejuice. Erst mit dem Einstieg von Michael Keaten als Titelrolle Beetlejuice orientierte sich Tim Burton anders. Keaton lebte seine Rolle als Poltergeist aus und improvisierte 95% seines Textes. Durch ihn wurde der Film bei einem geringen Budget von 15 Millionen Dollar zu einem internationalen Erfolg, der fast 74 Millionen Dollar einspielte, obwohl Keaton selbst bei einer Laufzeit von 92 Minuten nur 17,5 Minuten zu sehen war.

Nachdem Beetlejuice so ein Erfolg geworden war, wurde Tim Burton die Regie von Batman angeboten, was er dankend annahm und Michael Keaton wieder mit der Hauptrolle besetzte. Auch Danny Elfman ließ er wieder die Musik komponieren.
Die Idee mit dem riesigen Sandwurm lehnte Tim Burton übrigens an die Sandwürmer in dem Science-Fiction-Klassiker Dune – Der Wüstenplanet von David Lynch an. (LM)

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Beetlejuice

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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7.5Sehenswert

"These aren’t my rules. Come to think of it, I don’t have any rules."

Auch mit BEETLEJUICE hat man einen allzu typischen Tim Burton-Film vor sich, der mit den altbekannten Elementen kokettiert: Erneut ist der Ort der Handlung das beschauliche Städtchen, das von einer skurrilen, zumeist verdorbenen Gesellschaft bevölkert wird, welche durch ein prägendes Erlebnis geläutert wird; sein zentrales Thema der Tod und dessen Umgang. Anstatt jedoch die sich stetig ähnelnden Sujets lediglich repetativ zu verwenden, ordnet er sie in den verschiedensten Konstellationen an, variiert und schafft somit ein Mehr an gern gesehener Abwechslung. Der Amerikaner reichert das ohnehin fantastische Konzept mit prägnanten Ideen und ergötzlichen Spezial-Effekten an, demontiert geschickt das oft verwendete Haunted House-Schema und gönnt diesem zugleich mit seiner subversiven umgekehrten Erzählperspektive die bitter nötige Frischzellenkur. Das Jenseits als eine bürokratische Verwaltungshölle, in…

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SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] In "Beetlejuice" bekommen wir die Möglichkeit, uns über den Tod durchgehend in all seinen Formen zu amüsieren, besonders herrlich ist da die Szene, wenn das tote Ehepaar im Wartezimmer des Jenseits ankommt und sich zwischen einen verkohlten Raucher und einen glupschäugigen Schrumpfkopf setzt, nur um dann von einem überrollten Mann ins nächste Zimmer gebeten zu werden. Und hier haben wir auch schon den Kniff in Burtons Inszenierung: Die Toten sind hier nicht die Feinde, Monster oder Schreckgespenster, sondern die klaren Sympathiefiguren, mit denen sich der Zuschauer identifizieren kann, um gemeinsam mit ihnen gegen die geldgeilen Lebenden zu wettern. Dabei kombiniert Burton den Gothic-Stil mit unaufdringlichen und konzilianten Grusel, der sich mit dem typischen Burton-Humor mal wieder wundervoll verknüpfen kann und den Zuschauer auf eine Geisterbahn durch das Totenreich mitnimmt. "Beetlejuice" strotzt vor Kreativität und Ideenreichtum und weiß, trotz dem gelegentlichen fehlen vom letzten Feinschliff und Schwung, immer blendend zu unterhalten und den Zuschauer mit auf die Reise durch den düster-bunten Spaß zunehmen, in dem Geister am Spuken verzweifeln, in surrealistischen Momenten von Riesenwürmern verfolgt werden und es mit dem schlimmsten aller Lottergeister zu tun bekommen, dessen Name auf keine Fall dreimal hintereinander ausgesprochen werden wollte, denn sonst hat man das Schlamassel am Halse. [...]

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.5Sehenswert

Weil "Beetlejuice" zwar zentrale Motive und Vorlieben Burtons verankert, insgesamt aber fast ausschließlich von seinen visuellen Ideen, verrückten Einfällen und schrulligen Gruseleinlagen lebt, hat der Film eher den Charakter einer Fingerübung, die nach dem heiter unbeschwerten "Pee-wee's Big Adventure" versucht scheint, den morbiden Geist Burtons aus "Vincent" und "Frankenweenie" in den Mainstream-Bereich zu konvertieren. [...] "Beetlejuice" ist, in seiner Horrorästhetik, den Unmengen fast schon anarchisch-komischer Slapstick-Nummern und bewusst altmodischer, cheesiger Spezialeffekte, selbst noch als reine Nummernrevue ein großartiges Vergnügen, das eine schlüssige und gradlinige Narration durch zahlreiche Reminiszenzen quer durch die Genre-Geschichte und ironisch verdrehte Horrorfilmklischees ersetzt. Der Plot selbst bereits bildet die gelungenste Umkehr: Nicht die Geister erscheinen als störende Antagonisten, sondern die gewöhnlichen menschlichen Figuren bringen das tote Heldenduo des Films zur Verzweiflung. [...] Diese eigenwillige Burton-Korrektur an den Vorzeichen seiner Vorbilder, die sich von Haunted-House-Vertretern wie "The Innocents" und "The Haunting" über "Poltergeist" und "Ghostbusters" erstrecken, verweist überdeutlich auf die Vorliebe des Regisseurs, tradierte Hollywoodmodelle zu negieren: Die Spukgeister werden zu Identifikationscharakteren, die Außenseiter zu Helden. Dieser Regelbruch ermöglicht Burton, mithilfe eines festen Produktionsteams, die Gestaltung eines ganz individuellen filmischen Universums aus surrealistischen und pervertierten Fantasien.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

doctorgonzo

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Ja, es sind also immer Burton Wochen im Hause Vega....Können wir Dich zu Weihnachten besuchen?


Mr Vincent Vega

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Na klar, kommt alle her! Wir geben den Jack-Skellington-Dance im Kollektiv.



Kommentare (73) — Film: Beetlejuice


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kinogaengerin

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Bewertung6.0Ganz gut

"Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los." Ein zeitloser Klassiker, den man immer wieder verwenden kann. Auch passend: Unverhofft kommt oft. Denn das Pärchen Adam und Barbara Maitland staunt nicht schlecht, als sie plötzlich tot sind und in ihrem Haus neue Menschen einziehen. Um die wieder rauszuekeln, engagieren die Beiden den Poltergeist 'Beetlejuice', doch damit halsen sie sich nur noch mehr Ärger auf... Irgendwie hatte ich den Film ganz anders in Erinnerung, die letzte Sichtung ist aber auch schon ein ganzes Weilchen her. Michael Keaton ist hier natürlich ganz großartig, herrlich schrullig und durchgedreht. Mit Alec Baldwin und Geena Davis werde ich dagegen nicht so richtig warm und der Film an sich ruft leider auch kein Aha-Erlebnis hervor. Aber die Idee ist wahrlich verschroben und als unbeholfene Kinder in einer neuen Welt kann man mit Baldwin und David immerhin ganz gut mitfühlen. Für mehr reicht es (im Moment) leider nicht...

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Poor Boy

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sicher nicht ;-)


Hfonda15

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Endlich jemand der dem Streifen auch nicht mehr als ne 6 gegeben hat :)


Johnzy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wunderbarer, sehr innovativer Film, der ein weiterer Beleg für Burtons Genialität ist... Beetlejuice lebt von seinen skurrilen Figuren, dem grandiosen Konzept 2 Geister die neuen Bewohner ihres Hauses verscheuchen zu lassen, der morbiden Atmosphäre, den tollen Settings&Kostümen, sowie von den unheimlich kreativen Ideen Burtons... Schon damals spiegelte sich sein einzigartiger Stil und sein schwarzer Humor in seinen Werken wieder, wobei Beetlejuice eines der gelungensten ist...

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tim Burton bewies schon 1988, dass er es so richtig drauf hat; und das er einen unverwechselbaren Stil hat - oft kopiert, nie erreicht! 'Beetlejuice' ist ein herrlich-abgedrehter Genremix aus derbem Witz und schrägem Horror. Michael Keaton ist als Beetlegause kaum wieder zuerkennen und spielt hier so herrlich abgedreht, dass man ihn wieder und wieder sehen will! Wynona Ryder spielt ebenfalls sehr gut, vor allem sehr süß und Alec Baldwin und seine Filmfrau machen auch einen sehr guten Job. Auch herrlich: die total abgedrehte Totenjuristin Juno, oder wie sie heißt!

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based_god

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Bewertung7.0Sehenswert

Nettes Gruselstreifchen.

Liebes Ehepaar erleidet Autounfall und muss sich fortan mit dem Gespenster-Dasein begnügen. Die neu ins Haus eingezogene Familie scheint unerträglich und macht ihnen das Leben bzw. das Totsein schwer. Eine kuriose Gestalt namens "Beetle Geuse" macht ihnen das Angebot die Lebendigen zu vertreiben. Doch ein Engagement des zwielichtigen Typen würde Konsequenzen mit sich ziehen.

Durchgehend lustig, teilweise etwas langwiedrig, mit einigen netten Grusel-Effektchen und sehr sympathischen Darstellern ist "Beetlejuice" ein gelungener Film für einfache Abendunterhaltung. Nicht jedermanns Sache bestimmt, wegen Burton-Humor und einigen Jahren auf dem Buckel, die man dem Film nicht absprechen kann. Trotzdem jedoch hat mir die Erstsichtung Spass gemacht. Nicht mehr. Nicht weniger.

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Simon Moon

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Wird wegen Winona Ryder immer wieder gerne mal geguckt.


Simon Moon

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Jup! Und sie wird immer schöner.


L-viz

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Bewertung4.0Uninteressant

Streckenweise gelingt es einen morbiden Ton anzuschlagen, bleibt dann aber mehr Klamauk als Grusel (so z. B. die irre Tanz/Gesangsszene am Esstisch oder die Unterweltbüros). Schön ist die Modellstadt und der Sandwurmplanet. Die Geschichte ist allerdings ziemlich sinnlos und anders als in der Cartoonserie sind Beetlejuice und Lydia hier keine Kumpels, was mich störte, denn die Geister als Hauptpersonen bringen es nicht. Beetlejuice selbst erinnerte mich zeitweise an eine softe Variante von Freddy Krueger, was man gut oder schlecht finden kann. Ich weiß es noch nicht. Mit interessanterer Story hätte der Film also doch noch recht gut werden können.

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem knallbunten und völlig überdrehten "Pee-Wee's Big Adventure", wechselt Tim Burton mit seinem zweiten Beitrag "Beetlejuice" direkt aufs andere Ufer des Schlaraffenlands - dahin wo die Zuckerstangensträuche verödet sind, wodicke Nebelschwaden und knochige, verdörrte Bäume das Landschaftsbild bestimmen und Eulen ihren melancholischen Gesang verlauten lassen (das Jauchzen und der Schimmer des Honigbaches auf der Gegenseite, aber doch noch ab und an vom Winde herübergetragen wird).

Er liefert Skurril-Grusel vom feinsten - allerdings mit mehr Skurril als Grusel - der ebenso schräg, verrückt und ideenreich wie sein Erstling ist und trotz des leicht morbiden Ansatzes eine besondere Qualität vorweist:
"Beetlejuice" behandelt ein eigentlich sehr ernstes Thema, nämlich das Sterben und die Ungewissheit darüber was danach kommt, mit einer unheimlichen Leichtigkeit und einen offensichtlichen Hang zum Humor. Ein Ansatz, der jedem verschreckten, (noch) lebenden Menschen ein kleines Fünkchen mehr Hoffnung geben kann. Hoffnung, dass das 'Danach' eigentlich gar nicht so schlimm ist und man das Beste draus machen kann.

Adam & Barbara, ein von Alec Baldwin und Geena Davis unheimlich nett und liebenswert gespieltes Paar, sind durch einen blöden Zufall (tödlicher Autounfall) in eine prekäre Situation gekommen: Zum 125jährigen Dasein in den eigenen vier Wänden verdammt, doch dabei nicht im Ansatz im Reinen mit den blöden, aufgesetzt elitär-künstlerischen Nachmietern.

Was tut der ordnungsliebende, sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlende Tote also? Na klar, zum Geist werden!
Die Fehlversuche der Zwei, sich auf dem Gebiet des Schreckgespenster-daseins einen Ruf zu machen sind herrlich einfach und dementsprechend erfolglos, ihre (daraus resultierende) Verzweiflung herzerweichend! Und da kommt 'Beetlegeuse' der Menschenaustreiber ins Spiel und Michael Keaton gehört die Bühne: In blaßer Maske und seltsamer Kleidung kaum wiederzuerkennen (over-)actet er alles was nur geht aus dem aufdringlichen Menschen-Exorzisten raus und erhebt seine Szenen zu einem besonderen (-besonders kuriosen) Erlebnis, was gerade aufgrund der recht kurzen Screentime des Beetlegeuse, eindrucksvoll in Erinnerung bleibt

Das gesamte Setting drum herum ist in Burton'scher Manier detailverliebt gestaltet, allein die Bürokratie-Ausflüge der zwei Toten führen in eine Welt, die surreal, absurd und irgendwie doch wieder enorm farbenfroh ist - durch die klassischen Stop-Motion Effekte bekommen einige Szenen zusätzlich noch einen charmant angestaubten Anstrich und fertig ist die verspielt-verspulte Filmwelt, wie sie nur einer schaffen kann.

Toller klassiker, der sich locker mit den späteren Burton-Werken messen kann!

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Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gestern zum (ich glaube) dritten Mal gesehen, und gerade mal meine Bewertung ganz unauffällig ein bisschen nach oben korrigiert. Der Film ist einfach großartig. Ich dachte erst, dass Beetlejuice, dafür dass der Film seinen Namen trägt ein bisschen zu kurz kommt, aber das passt schon. Michael Keaton dreht in seiner Performance nämlich herrlich auf, richtig schön fies und durchgedreht, sodass ihm jede seiner Szenen ohne Wenn und Aber komplett gehört. Und dadurch, dass Beetlejuice sich hier eben nicht aufdrängt, wird die Figur zu etwas besonderem. Auch sonst ist der Film wirklich hervorragend. Schwarze Düsterromantik und Schwärmerei mit dem Jenseits werden mit einer lockeren Komödie verbunden, die mit vielen tollen Ideen, sowie einer fantasievollen Inszenierung glänzen kann und mit Danny Elfmans Musik perfekt unterlegt ist. Ein unheimlich finster lebensbejahender Film, den wohl wirklich nur Tim Burton so hinbekommen kann. Und Gothic-Noni ist so bezaubernd, dass man mit ihr sterben möchte.

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MaFl

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ärgerlich, genau das trifft es auf den Kopf. Schlechte schauspielerische Leistungen gepaart mit einer seichten Story.

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NewZooYorker

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn ich ich an kreative, skurrile und verrückte Filme denke, muss ich sofort den Namen Burton nennen. Und das kommt nicht von irgendwo her. "Beetlejuice" ist das perfekte Beispiel. Der Film ist voller einfallsvollen Ideen. Eigentlich beginnt er mit dem Tod, doch "Beetlejuice" ist kein trauriger oder gar (sehr) gruseliger Film. Nein, ganz im Gegenteil, er ist lustig, einfühlsam und liebenswert. Durch einen tragischen Unfall sterben das Ehepaar Barbara und Adam Maitland und wandeln nun als Geister in ihrem Haus herum. Schon die erste Szene zeigt den Film in einer Miniatur-ansicht und lässt erahnen, welche herrlich skurrilen Stil der Regisseur im Film verwendet. In der Tat ist der Film mit so unheimlich coolen Ideen vollgestopft, das ich aus dem Staunen manchmal nicht heraus kam. Auch wenn ich manchmal den Eindruck hatte, dass es fast schon zu viele verrückte Dinge gab, denke ich dass es wichtig ist das man nie die Kreativität einschränkt, und Burton kennt in keinen seiner Filme Grenzen. Die angewendete Stop-Motion-Technik kommt nie lächerlich und gibt dem Film noch mal einen eigenwilligen und besonderen Flair. Generell mag ich das an Burton. Bei seinen Filmen bekomme ich immer ein Gefühl, das ich nicht bei anderen Regisseuren bekomme, es ist eine Atmosphere vorhanden, die mir einfach verdammt gut gefällt. Ansonsten fand ich Michael Keaton als Beetlejuice wirklich gut (vorallem weil fast alles improvisiert war), aber der eigentliche titelgebende Charakter bekommt zu wenig Screentime. Und ein paar Ideen waren vielleicht etwas lächerlich. Nichtsdestotrotz ist "Beetlejuice" ein überraschend guter und amüsanter Film, der für mich vielleicht ein paar Ideen zu viele hat, aber eigentlich macht das ja bekanntlich einen guten Burton aus.

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Jomo

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Bewertung4.0Uninteressant

Zunehmend überdrehter Klamauk mit zu wenig guten Gags.

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Blindguardian94

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tim Burton schafft es immer wieder einen zu faszinieren! Leider ist seine Art der Filmmachung wohl schon so gut wie ausgestorben, aber der Meister höchstpersönlich schafft hier einen wunderbar abgedrehten, schaurig-lustigen Film der Extraklasse. Die Geschichte aüßerst lustig, die Liebe zum Detaill(wie immer bei Burton) fantastisch, die Charaktere perfekt. Keaton spielt hier unglaublich gut als Beetlegause(warum heißt der Flm dann Beetlejuice?) und erinnert ein wenig an den Joker :D und auch die junge Ryder macht stets eine gute Figur. Die Witze sitzen stets sehr gut und die Monster sind zum weglachen. Burton schafft schon mit seinen 2ten Kinofilm so ein Meisterwerk.Respekt!

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Hfonda15

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Bewertung6.0Ganz gut

Tim Burton ist bei mir so eine Sache, ich schätze es eig. sehr wenn man einen spezielen Stil hat und zur Übertreibung in seinen Werken neigt, doch ein richtiger Fan werde ich wohl nie von ihm werden. Es gibt immer wieder Filme die mich äußerst positiv überraschen aber den Film hier fand ich leider etwas langweilig. Der Anfang hat mich erstmal gut auf den Film eingestimmt, da ich Alec Baldwin immer sehr gerne in einem Film sehe und auch die Untermalung von Danny Elfmans Musik fand ich wie immer klasse!
Doch nach dem Tod der beiden Hauptdarsteller hat der Streifen mich einfach nicht mehr mitgerissen und ich konnte auch nur an äußerst wenigen Stellen lachen!
Positiv möchte ich noch anmerken, dass Michael Keaton seine Rolle äußerst gut macht.

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JackoXL

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich schätze Tim Burton und mag seine Art, Filme zu prägen.
Das heißt nicht, ich mag alle seine Filme. Aber er hat diesen Stempel. Man merkt, ein Burton. Mal klappt das bei mir, mal nicht so.
Das komische bei "Beetlejuice": Ich bin nicht der klassische Komödienfan, besonders so Fantasy-Lustig-Krams, kann ich kaum mit warm werden. "Beetlejuice" ist da ganz anders. Das liegt in erster Linie an Burton und seinem Stil, die Geschichte visuell und geschickt ausbalanciert zu servieren.
"Beetlejuice" ist eine gekonnte Gratwanderung. Er bedient das jüngere Publikum (mit Einschränkung, im Kindergarten noch deutlich zu "gruselig"), er sorgt im "höheren" Kindesalter für Lacher und Faszination und auch erwachsene Menschen können ihren Spaß haben. Leicht morbide, aber nie zu böse. Sarkastisch, aber dennoch flächendeckend goutierbar. Das gibt es so sehr selten, dazu sehr schön inszeniert.
Manchmal albern, aber nie nervig.
Manchmal bissig, aber nicht so (offensichtlich) doll, das es schmerzt.
Immer phantasievoll und mit enormer Hingabe umgesetzt, total detailverliebt.
Das ist ein Burton, der früher, später und immer noch wunderbar geht. Nicht nur für einen Burton, generell für einen Film, der das schafft, respektabel.
Schön, das es so was gibt. :)

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niceeddy

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Mann, bin ich damals auf Winona abgefahren....


einSchluss

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Klepto-Wino... she was fab... und ich mag sie immer noch. Die interessantesten Persönlichkeiten sind oft die Gescheiterten.


Pyro 91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Liebenswerte Geisterkomödie mit vielen skurillen und schwarzhumorigen Einfällen. Besonders am Ende gewinnt der kreative Wahnsinn die Oberhand und ich merkte förmlich wie mein Grinsen mit jeder Minute größer wurde. Noch kein Meisterwerk wie Tim Burtons "Edward mit den Scherenhänden" oder "Ed Wood", aber auch nicht weit davon entfernt.

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udo.schmitt.77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also ich hab sehr gelacht, als ich den Streifen damals zum ersten Mal sah. Liebenswert, lustig, mit bizarrem Grusel verfeinert.

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TinaCocaine

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Bewertung5.0Geht so

Der Humor in "Beetlejuice" ist tiefschwarz und gefällt mir überaus gut. Das war´s dann für mich auch schon: Den Rest des Films finde ich eher mittelmäßig, er ist einfach nicht wirklich mein Fall!

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Weltenkind

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Let's turn on the juice and see what shakes loose."

Der zweite Spielfilm von Tim Burton ist ein gleichermaßen subversiv festigendes, wie auch stilgebend anregendes Werk aus der Mache des Regisseurs. Der Bruch, der zwischen seinem Erstling „Pee-Wees irre Abenteuer“ und „Beetlejuice“ liegt, ist enorm. Befasste sich Burton in seinem Erstwerk noch mit einer lebensbejahenden und fröhlichen Thematik fährt er hier eine 180° Wende auf und beschäftigt sich mit dem genauen Gegenteil – dem Tod. Zwar funktioniert „Beetlejuice“ nicht als reiner Horrorfilm, denn dafür ist er viel zu komisch, so ist es aber Burton gelungen seine Subversion weiter zu festigen, wenn nicht noch einmal neu zu definieren. Es ist ein Stil, den Burton in seinen Werken wie „Sweeney Todd“ oder besonders „Sleepy Hollow“ noch einmal aufgreifen und sich dem dezenten Gruseln widmen wird. Das etabliert Tim Burton zu einem Regisseur in seinem ganz eigenen Genre, dessen Definition zwischen Grusel, Horror, Komödie und einer differenzieren und narrativen Charakterstudie schwanken wird.

Das Ehepaar Barbara und Adam Maitland (Geena Davis und Alec Baldwin) wollten ihren gemeinsamen Urlaub in ihrem trautem Heim genießen, da passiert das Unvorhergesehene: Sie sterben. Nun sollte sich das Leben der beiden eigentlich für immer verabschieden, allerdings erscheinen sie nur wenig später in ihrem alten Zuhause. Nur eines hat sich geändert; sie sind nicht mehr in der Welt der Lebenden sondern wandeln in der Welt der Geister und müssen nun 125 Jahre in ihrem Haus verbringen. Doch anstatt einfach diese Jahre in dem Haus gemeinsam zu verbringen erscheinen neue Bewohner und ziehen in das Haus ein. Diese geraten schnell in die Missgunst der beiden Verstorbenen und wollen sie schnellstmöglich wieder aus ihrem Haus vertreiben. Das gestaltet sich als äußerst schwierig, weswegen sie den ominösen Lottergeist Beetlejuice (Michael Keaton) anheuern ihnen zu helfen, doch damit beginnt der eigentliche Spuck erst richtig – für beide Seiten.

„Beetlejuice“ ist so etwas wie Tim Burtons verheißungsvoller Vorläufer zu etwas Großem. Es wirkt alles etwas unbeholfen, statistisch und versiert, anstatt der typischen leichthändigen Arbeit eines Regisseurs seines Kalibers. Vielleicht ist es eine Übung um sich auszutesten, sich dem anzunähern, was ihn später einmal ganz groß machen wird. Aber selbst wenn der Film in sich geschlossen etwas „dilettantisch“ wirkt, so ist gerade diese unbeholfene Natur die mir ungemein zusagt. Ich empfinde es als ein mittlerweile typisches Burton Merkmal, wenn sich die verschrobenen Charaktere, die fantasievolle Welt und die kreative Geschichte in sich zusammenfindet und nicht wie ein gerundeter Film nebeneinander koexistiert. Deswegen halte ich auch „Beetlejuice“ für einen Schritt in Burtons Karriere, das sein subversives Filmverständnis neu definiert. Die Inszenierung hinterlässt ein ruppiges und kantiges Gefühl, welches sich durch die darstellerischen Leistungen aller, bis auf die des Michael Keaton, ein wenig verliert und nicht wirklich zusammenfindet. Bis zu dem Moment, an dem Beetlejuice das erste Mal auftritt ist es allein der fantasievollen Umsetzung geschuldet, dass der Film so wunderbar funktioniert. Die Einfälle die Burton in diesem Film verwirklicht sind ein famoses Stück fabelhafter Erkenntnisse. Das Zusammenspiel des „Goth-Flairs“ mit den Anleihen der Klassiker des frühen englischen Kinos und den eigenen surrealistischen Einfällen Burtons in Form verschiedener Wesen, ob nun Beetlejuice selbst oder ein riesiger Sandwurm, ein verkohlter Raucher oder aber ein Schrumpfkopf mit eigenartigen Glubschaugen ist ein sehr gekonntes Konstrukt aus Burtons eigener Fantasie und erhält sich während des ganzen Films zu einem sehr außergewöhnlichen und karikativen Darstellung.

Die Art der Inszenierung und Burtons Absicht den Film nicht, wie vorgesehen, als reinen Horrorfilm zu drehen, sondern letztendlich zu einer schwarzen Komödie umzufunktionieren geben seinen bekannten Blick zwischen der Konfrontation zweier Welten an. Hier findet sich die Konstruktion zwischen der Welt der Lebenden und der Toten wider, dessen Komplikationen und Probleme implizieren sich zu einem gefestigten Konstrukt einer Masse und lassen die Grenzen zwischen diesen beiden Welten verschwimmen. Dadurch blickt man auf die Facetten des Lebens und des Todes, die satirisch verformten Bilder des Todes gleichen in einem verzerrten Bild die des Leben und lassen den deutlichen Blick auf eine Welt zu, die aus den Fugen gerät.
Die verheißungsvolle Zusammenarbeit zwischen Tim Burton und Michael Keaton ist nicht nur Grundstein zu einem Batman, welcher bis heute nicht übertroffen werden konnte, sondern auch der Versuch von Keaton sich als ernst zu nehmender Schauspieler zu profilieren. Denn selbst wenn seine Zeit, in der er auftritt nur knapp 20 Minuten in einem mehr als 90 Minuten Film ist, so ist es ganz klar er, der den schauspielerischen Akzent in diesem Film legt. Seine improvisierten Dialoge sind in seiner schrägen Darstellung so wunderbar erfrischend und neuartig, dass dieser Stil in weiteren Burton Werken ebenso existenziell ist, wie sein eigener visueller Stil. Später ist es Johnny Depp der mit seinen Darstellungen zwar deutlich öfter und weitreichender überzeugen kann, aber so ist Michael Keaton vielleicht der Prototyp dessen, wie die schauspielerische Leistung in einem Burton Film zu bewerten ist.

Als Tim Burton Fan ist dieser Film nicht schwer zu beurteilen. Ich hatte eine Menge Spaß, sah eine gehörige Portion an anarchistischem-chaotischen Humor, eine Glanzvorstellung von Keaton und Burtons Stil hat sich nun vollends eingependelt und ist der Grundstein zu vielen, vielen Meisterwerken.

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Joeyjoejoe17

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Für mich eine wunderbare Kindheitserinnerung und der Grund, warum ich Burton so sehr mag.


Marco.Madness

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Humor der 80er wirkt heute natürlich etwas fad. Trotzdem ein sehenswerter Klassiker!

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the assassin 666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Netter, abgedrehter Horrorspaß für Fans des schwarzen Humors. Michael Keaton gibt eine gute Vorstellung als Bettlejuice und die musikalischen Einlagen von Harry Belafonte sind der Knaller. Wer die 80 er mag, wird Bettlejuice lieben. :)

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nick1779

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Bewertung5.5Geht so

wer richtig lachen will und sinn für schwarzen humor hat ist mit "Beetlejuice" wirklich gut beraten. es gibt halt nichts über die alten 80er jahre !

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