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Beetlejuice

Beetlejuice (1988), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Komödie, Horrorfilm, Kinostart 10.11.1988


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7.3
Kritiker
40 Bewertungen
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6.8
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5501 Bewertungen
82 Kommentare
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von Tim Burton, mit Winona Ryder und Michael Keaton

In Tim Burtons Horrorspuk Beetlejuice nehmen die Geister Alec Baldwin und Geena Davis die Hilfe des unliebsamen Poltergeistes Beetlejuice an.

Barbara und Adam Maitland (Geena Davis und Alec Baldwin) sind frisch verheiratet. Doch bei einem Autounfall kommen die beiden ums Leben und müssen von nun an für 125 Jahre in ihrem Haus bleiben. Sobald sie es verlassen wollen, landen sie nicht außerhalb des Hauses, sondern auf dem Saturn, um von einem riesigen Sandwurm verfolgt zu werden. Auch die Behörde für das Leben nach dem Tod kann ihnen nicht weiterhelfen. Als schließlich eine neue Familie in das Haus einzieht – Delia (Catherine O’Hara), Charles (Jeffrey Jones) und Tochter Lydia (Winona Ryder) – haben die Maitlands keine ruhige Minute mehr. Mit allen Mitteln des Spuks versuchen sie, die Familie aus dem Haus zu jagen. Dafür rufen sie den Poltergeist Beetlejuice (Michael Keaton) um Hilfe, der immer dann kommt, wenn man seinen Namen dreimal ausspricht und durch dasselbe Ritual wieder verschwindet. Doch Beetlejuice schreckt vor nichts zurück und bald müssen die Maitlands alles daran setzen, um ihn wieder loszuwerden.

Hintergrund & Infos zu Beetlejuice
Ursprünglich sollte Beetlejuice ein düsterer Horrorfilm werden und auch das Originaldrehbuch von Michael McDowell war wesentlich brutaler geschrieben. Dies bezieht sich vor allem auf den Autounfall der Maitlands und auf die Figur des Beetlejuice. Erst mit dem Einstieg von Michael Keaten als Titelrolle Beetlejuice orientierte sich Tim Burton anders. Keaton lebte seine Rolle als Poltergeist aus und improvisierte 95% seines Textes. Durch ihn wurde der Film bei einem geringen Budget von 15 Millionen Dollar zu einem internationalen Erfolg, der fast 74 Millionen Dollar einspielte, obwohl Keaton selbst bei einer Laufzeit von 92 Minuten nur 17,5 Minuten zu sehen war.

Nachdem Beetlejuice so ein Erfolg geworden war, wurde Tim Burton die Regie von Batman angeboten, was er dankend annahm und Michael Keaton wieder mit der Hauptrolle besetzte. Auch Danny Elfman ließ er wieder die Musik komponieren.
Die Idee mit dem riesigen Sandwurm lehnte Tim Burton übrigens an die Sandwürmer in dem Science-Fiction-Klassiker Dune – Der Wüstenplanet von David Lynch an. (LM)

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Beetlejuice

JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

Ich schätze Tim Burton und mag seine Art, Filme zu prägen.
Das heißt nicht, ich mag alle seine Filme. Aber er hat diesen Stempel. Man merkt, ein Burton. Mal klappt das bei mir, mal nicht so.
Das komische bei "Beetlejuice": Ich bin nicht der klassische Komödienfan, besonders so Fantasy-Lustig-Krams, kann ich kaum mit warm werden. "Beetlejuice" ist da ganz anders. Das liegt in erster Linie an Burton und seinem Stil, die Geschichte visuell und geschickt ausbalanciert zu servieren.
"Beetlejuice" ist eine gekonnte Gratwanderung. Er bedient das jüngere Publikum (mit Einschränkung, im Kindergarten noch deutlich zu "gruselig"), er sorgt im "höheren" Kindesalter für Lacher und Faszination und auch erwachsene Menschen können ihren Spaß haben. Leicht morbide, aber nie zu böse. Sarkastisch, aber dennoch flächendeckend goutierbar. Das gibt es so sehr selten, dazu sehr schön inszeniert.
Manchmal albern, aber nie nervig.
Manchmal bissig, aber nicht so (offensichtlich) doll, das es schmerzt.
Immer phantasievoll und mit enormer Hingabe umgesetzt, total detailverliebt.
Das ist ein Burton, der früher, später und immer noch wunderbar geht. Nicht nur für einen Burton, generell für einen Film, der das schafft, respektabel.
Schön, das es so was gibt. :)

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

niceeddy

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Mann, bin ich damals auf Winona abgefahren....


einSchluss

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Klepto-Wino... she was fab... und ich mag sie immer noch. Die interessantesten Persönlichkeiten sind oft die Gescheiterten.


Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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7.5Sehenswert

"These aren’t my rules. Come to think of it, I don’t have any rules."

Auch mit BEETLEJUICE hat man einen allzu typischen Tim Burton-Film vor sich, der mit den altbekannten Elementen kokettiert: Erneut ist der Ort der Handlung das beschauliche Städtchen, das von einer skurrilen, zumeist verdorbenen Gesellschaft bevölkert wird, welche durch ein prägendes Erlebnis geläutert wird; sein zentrales Thema der Tod und dessen Umgang. Anstatt jedoch die sich stetig ähnelnden Sujets lediglich repetativ zu verwenden, ordnet er sie in den verschiedensten Konstellationen an, variiert und schafft somit ein Mehr an gern gesehener Abwechslung. Der Amerikaner reichert das ohnehin fantastische Konzept mit prägnanten Ideen und ergötzlichen Spezial-Effekten an, demontiert geschickt das oft verwendete Haunted House-Schema und gönnt diesem zugleich mit seiner subversiven umgekehrten Erzählperspektive die bitter nötige Frischzellenkur. Das Jenseits als eine bürokratische Verwaltungshölle, in der man von der purpurnen Selbstmörder-Sekretärin zum überrollten Sachbearbeiter-Verteiler weitergeleitet wird, um schlussendlich bei einem kettenrauchenden Angela Lansbury-Verschnitt zu landen. Burton vermengt treffsichere Gentrifizierungssatire mit dem anarchistischen Schauspiel des größtenteils improvisierenden Michael Keaton, der als titelgebender Poltergeist Beetlejuice herhält und durch seine wunderbar überzogenen Gesten sowie unbändigen Sexismus am meisten Freude und Kurzweil verbreitet. Er präsentiert sich als ikonischer Gegenentwurf zum prüden Spießertum, auserkoren, um die dröge Welt der Sterblichen zum wenigsten einmal drastisch in Mark und Bein zu erschüttern. Betrachtet man es aus dieser Sichtweise, ist Beetlejuice der verklärte Held seines Films: Aus Weigerung, sich den Konventionen und Regeln der [menschlichen und übernatürlichen] Gemeinschaft zu fügen, wird er auf ewig verdammt. Abseits dieser tragischen Thematik geriert sich Burton dahingegen trotz seiner zweifellos vorhandenen misanthropischen Ader wieder ganz als der galante Idealist; sein Leben nach dem Tod ist die lang ersehnte zweite Chance, nochmals miteinander glücklich zu werden. Eben ein hemmungsloser Romantiker.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] In "Beetlejuice" bekommen wir die Möglichkeit, uns über den Tod durchgehend in all seinen Formen zu amüsieren, besonders herrlich ist da die Szene, wenn das tote Ehepaar im Wartezimmer des Jenseits ankommt und sich zwischen einen verkohlten Raucher und einen glupschäugigen Schrumpfkopf setzt, nur um dann von einem überrollten Mann ins nächste Zimmer gebeten zu werden. Und hier haben wir auch schon den Kniff in Burtons Inszenierung: Die Toten sind hier nicht die Feinde, Monster oder Schreckgespenster, sondern die klaren Sympathiefiguren, mit denen sich der Zuschauer identifizieren kann, um gemeinsam mit ihnen gegen die geldgeilen Lebenden zu wettern. Dabei kombiniert Burton den Gothic-Stil mit unaufdringlichen und konzilianten Grusel, der sich mit dem typischen Burton-Humor mal wieder wundervoll verknüpfen kann und den Zuschauer auf eine Geisterbahn durch das Totenreich mitnimmt. "Beetlejuice" strotzt vor Kreativität und Ideenreichtum und weiß, trotz dem gelegentlichen fehlen vom letzten Feinschliff und Schwung, immer blendend zu unterhalten und den Zuschauer mit auf die Reise durch den düster-bunten Spaß zunehmen, in dem Geister am Spuken verzweifeln, in surrealistischen Momenten von Riesenwürmern verfolgt werden und es mit dem schlimmsten aller Lottergeister zu tun bekommen, dessen Name auf keine Fall dreimal hintereinander ausgesprochen werden wollte, denn sonst hat man das Schlamassel am Halse. [...]

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.5Sehenswert

Weil "Beetlejuice" zwar zentrale Motive und Vorlieben Burtons verankert, insgesamt aber fast ausschließlich von seinen visuellen Ideen, verrückten Einfällen und schrulligen Gruseleinlagen lebt, hat der Film eher den Charakter einer Fingerübung, die nach dem heiter unbeschwerten "Pee-wee's Big Adventure" versucht scheint, den morbiden Geist Burtons aus "Vincent" und "Frankenweenie" in den Mainstream-Bereich zu konvertieren. [...] "Beetlejuice" ist, in seiner Horrorästhetik, den Unmengen fast schon anarchisch-komischer Slapstick-Nummern und bewusst altmodischer, cheesiger Spezialeffekte, selbst noch als reine Nummernrevue ein großartiges Vergnügen, das eine schlüssige und gradlinige Narration durch zahlreiche Reminiszenzen quer durch die Genre-Geschichte und ironisch verdrehte Horrorfilmklischees ersetzt. Der Plot selbst bereits bildet die gelungenste Umkehr: Nicht die Geister erscheinen als störende Antagonisten, sondern die gewöhnlichen menschlichen Figuren bringen das tote Heldenduo des Films zur Verzweiflung. [...] Diese eigenwillige Burton-Korrektur an den Vorzeichen seiner Vorbilder, die sich von Haunted-House-Vertretern wie "The Innocents" und "The Haunting" über "Poltergeist" und "Ghostbusters" erstrecken, verweist überdeutlich auf die Vorliebe des Regisseurs, tradierte Hollywoodmodelle zu negieren: Die Spukgeister werden zu Identifikationscharakteren, die Außenseiter zu Helden. Dieser Regelbruch ermöglicht Burton, mithilfe eines festen Produktionsteams, die Gestaltung eines ganz individuellen filmischen Universums aus surrealistischen und pervertierten Fantasien.

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

doctorgonzo

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Ja, es sind also immer Burton Wochen im Hause Vega....Können wir Dich zu Weihnachten besuchen?


Mr Vincent Vega

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Na klar, kommt alle her! Wir geben den Jack-Skellington-Dance im Kollektiv.



Kommentare (78) — Film: Beetlejuice


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Deekin

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Bewertung6.5Ganz gut

"Beetlejuice" beginnt mit einer der wohl eingängsten und mitreißendsten Titelmelodien, die Danny Elfman je komponiert hat. Ein langsam immer schneller, lauter und verrückter werdendes Stück spiegelt sogar den Film selbst wunderbar wider. Sobald die Credits vorbei waren, war ich wirklich auf den Film gehyped. Die Einführung von Adam (Alec Baldwin) und Barbara (Geena Davis) geriet kurz und äußerst knapp, aber in den wenigen Minuten schaffte es Burton immerhin, den Punkt rüberzubringen, dass dies ein aufeinander eingespieltes und sympathisches Pärchen ist, dem man für den Rest der Laufzeit gerne bei der Lösung ihres Dilemmas zusehen möchte.
Charaktere sind nicht gerade eine Stärke von "Beetlejuice", ebenso wenig die Handlung, welche gerade so viel tut, um nicht langweilig zu geraten. Burton macht das Geschehen hier eher dadurch interessant, in dem er vier Typen von Figuren einführt, die auf jeweils verschiedenen Ebenen in der Welt angesiedelt sind: Das liebenswerte Pärchen, mit ihrer warmen und ehrlichen Art zu handeln; die neu eingezogene Familie, die auf künstliche Weise vorgibt, glücklich zu sein; die Welt des Jenseits, die im Grunde ein bürokratischer Verwaltungsapparat ist; und schließlich Beetlejuice (Micheal Keaton), der in dem Minimodell der Stadt wohnt und ein Monster in Verkleidung eines ungehemmten Spaßvogels ist.
Der Kniff des Films ist jener, das Burton schlicht alle diese Ebenen miteinander verbindet und den Zuschauer immer wieder mal hier und dort hin führt. Mal die Unterwelt, mal die Deitzes etc. Somit wird Abwechslung geschaffen und immer wieder durch neue Schauwerte ergänzt. Die Handlung, wie bereits gesagt, wird ganz langsam fortgeführt und tut lediglich das nötigste, um "Beetlejuice" nicht langweilig, nicht als willkürliche Aneinanderreihung von skurillen Effekten und Gags wirken zu lassen. Und im Gegensatz zu einigen späteren Werken von Tim Burton (*hust* Charlie und die Schokoladenfabrik *hust*) gerät das Ganze hier ausgesprochen unterhaltsam. Dieser Film ist ein tolles Beispiel dafür, wie man eine Freakshow für eine Laufzeit von 90 Minuten sinnvoll strukturieren kann.
Highlight ist hier definitiv die Titelfigur.
Denn.Micheal.Keaton.ist.wirklich.so.klasse.als.Beetlejuice.
Ich hätte eine solche Leistung gar nicht von ihm erwartet, spielte er in "Batman" doch relativ bodenständig und wirkte etwas steif. Beim Anschauen hatte ich wirklich immer wieder den Eindruck - in bezug auf Burtons Filme - dass es sich bei dieser Leistung um den besseren Johnny Depp handelte. Der stete Wechsel zwischen Anbiederung und Fiesheit, zwischen der freundlich-verrückten Oberfläche und dem monströsen Wesen darunter ist von Keaton einfach perfekt und mit unglaublichem Elan eingefangen. Seine Präsenz ist allerdings auch deswegen so effektiv, weil wir ihn in der ersten Hälfte der Laufzeit gar nicht zu Gesicht bekommen, sondern die Begegnung mit ihm erst sorgsam vorbereitet und immer wieder angedeutet wird, bevor sie tatsächlich in Erscheinung tritt. Erneut eine gute Art, einen Film, der fast nur aus einem kreativen Overflow besteht, sinnvoll zu strukturieren.
Was mir als Liebhaber von alter Tricktechnik noch gefallen hat, waren die ganzen verschiedenen Formen von Tricktechnik, die hier zum Einsatz kam, insbesondere die Stop-Motion-Animationen und verrückten Puppen. Und ähnlich wie bei "Alarm im Weltall" wirken sie in keiner Weise angestaubt, sondern sehr stilvoll, weil sie in den skurrilleren Orten praktisch über die ganze Szenerie verteilt sind.
Im Großen und Ganzen, muss ich sagen, hat mich "Beetlejuice" schön unterhalten. Es ist aber auch wiederum nicht mehr als ein wunderbar durchdachter Stilfilm, welcher die meiste Zeit eigentlich nur darauf aus ist, dem Zuschauer die nächste kreative Szene in wohldosierter Form in den Rachen zu stöpfen. Würde er zu wenig Stoff nachliefern, wäre er langweiliger geworden, würde der Film auch nur eine Minute länger gehen, hätte er mir eine Überdosis verabreicht, und so hat er es mehr oder weniger vollbracht knapp 90 Minuten meiner Zeit auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise zu füllen... und das meine ich im guten Sinne.

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Filmfan30

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Bewertung7.5Sehenswert

Beetlejuice...Beetlejuice...Beetlejuice

Ach, schade, er kommt nicht. Aber war einen Versuch wert. :-)

Mit Michael Keaton in meinem Wohnzimmer wäre mein Leben auch interessanter. Tot oder lebendig.

Witziger, skurriler, lustiger Tim-Burton-Film. Einer seiner besten.

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Filmfan30

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Wirklich ein wunderschöner Film und am Schluss musste ich heulen.


BenAffenleck

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;-)


Deathpool

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Aufgewacht in der Pathologie
Völlig steif
Die letzte Abfahrt war wohl doch falsch

Auf dem Arbeitsamt der Leichen
Verfaulte Nummer im System
Leben nach dem Tod?
Papierkram und siechendes Fleisch

Zieh mein Gesicht in abstrakte Formen
Mein Weib erschrocken
Streckt die Zunge raus,Holy Shit
Liebling, ich glaub wir sind gefickt!

Das ist die neue Welt
Nicht viel anders als die letzte
Leicht deformiert aber gesund
Mein Gehirn kann fliegen
Deinen Kopf kann man drehen

Herzlich Willkommen
Gestern warst du noch blau
Heute bist du blass
Nettes Tattoo am Arsch

Organspende war ne gute Idee
Erleichtert die Untersuchung
Viel hab ich nicht mitgenommen
Sie dürfen gehen!

Jenseits ich komme
Bin anerkannte Staatsleiche
Erster Job
Reinigungskraft für Gedärme
Yeah!

Un die Toten haben Spaß
In der Disco Samstag Nacht
Heavy Metal
Gehirntot
Bangen macht Spaß

Schön mal keine Nackenschmerzen zu haben

Nächster Morgen
Küsse meine Frau
Ihr Auge an meiner Kette
Die Kollegen lachen mich aus

Mittagspause
Gehe in den Park
Jugendliche schreien
"Hey Hitler"

Abends lese ich die Totenschau
"Hitler im Park führt Schäferhund aus"

Bevor ich noch mehr schlechte Witze über das Leben nach dem Tod reiße,schaut Beetlejuice!

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Deathpool

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@all: ich hab euch lieb ;)


Alienator

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Bussi


replicant-10

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Bewertung5.5Geht so

Beetlejuice ist eine überbewertete, geschmacklose und alberne
Fantasy-Trash-Grusel-Komödie
mit ein paar netten Effekten und Ideen !!!

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ElMagico

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein typischer Film der Kategorie "Schade, aber toll". "Beetlejuice" ist ein kurzweiliges Vergnügen, welches eine Menge Charme versprüht, aber irgendwie wünscht man sich die ganze Zeit, dass der Film doch etwas böser wäre, fieser und gemeiner. Natürlich gibt es auch so einige Boshaftigkeiten, diese gehen aber meist allein auf Betelgeuses Rechnung...und soviel Screentime hat dieser ekelhafte Geist letztendlich gar nicht.
Die Maitlands geben sich zwar auch redlich Mühe, scheitern aber dann doch an ihrem Dasein als idyllisches Liebespärchen. Insgesamt präsentiert Tim Burton hier sehr klassische Klischeerollen, die, so überzogen wie sie dargestellt werden, man eher in ein Kinder-Zeichentrickserie verorten würde. Dies kindliche Naive ist ja durchaus allgegenwärtig bei Burton, doch ist die Milde ungewohnt, mit der diese Institutionen hier behandelt werden. Ein klassischer Feel-Good-Movie, besonders erkannbar an der Entwicklung der Tochter Lydia, in der das Gute gewinnt und das Böse ja eh so dumm ist, dass man nie in die Verlegenheit kommt groß Sympathie für diese zu empfinden. Durch diese klaren Rollenverteilungen in denen es kein Schwarz und Weiß gibt, und es allein an Betelgeuse ist den Derwisch zu spielen, kommt auch keine wirklich morbide oder gar gruselige Stimmung auf. Alles bleibt doch irgenwie sehr kindlich und gefühlt harmlos.
Aber das sind Wünsche und Erwartungen, die der Film einfach nicht bedient. Vielleicht nie bedienen wollte. Als Familien-Grusel-Spaß macht "Beetlejuice" ja einen wirklich guten Job und verdient sich durch seine Effekte der alten Schule, sowie durch Winona Ryder noch ein paar Bonuspunkte. Auch Michael Keaton macht sich ganz hervorragend als altes Dreckschwein, und was anderes ist Betelgeuse ja nicht, man wünscht im einfach mehr Raum sich zu entfalten....zeitlich und auch was seine Derbheit anbelangt. Aber da wäre bei diesem Schwerenöter wohl auch Ruckzuck eine höhere Altersfreigabe nötig gewesen. Schade....aber toll!

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elmnope

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Bewertung7.5Sehenswert

Plumps-da sind die Maitlands samt Auto ins Wasser gefallen. Nach der Rückkehr ins nette Heim stellen die beiden dann einigermaßen überrascht fest, dass sie diesen Unfall wohl nicht überlebt haben.
Tot sein könnte nun doch so schön sein, wären da nicht allerlei bürokratische Hürden, eine Bedienungsanleitung für die Toten, die sich liest wie die einer Stereoanlage und die neuen Bewohner des Hauses, die daraus einen wahren 80er Jahre-Designer-Alptraum machen.
Da hilft nur noch das Aufsagen des einen Namens, vor dem sie gewarnt wurden: Beetlejuice- Beetlejuice- Beetlejuice
Und schon steht der verrückte, mit Moos bewachsene, grapschende "Bioexorzist!" im Haus und richtet so Allerlei, nicht unbedingt hilfreiches, aber um so unterhaltsames an.
Michael Keaton hätte ich unter dieser Maske auch in 125 Jahren nicht erkannt und auch sonst bietet der Film Tricks vom Feinsten- dass sie heute längst überholt sind, trägt nur weiter zum Charme des Films bei.
Alec Baldwin und Geena Davis sind ein ursympatisches Untoten-Gespann und werden durch die junge Winona Ryder, als Mädchen mit Hang zum Morbiden und zum Tod perfekt ergänzt.
So ist Beetlejuice ein kurzweiliger und vor allem kreativer Spaß, den man sich in der Form heute noch einmal von Tim Burton wünschen würde.

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cpt. chaos

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Ich weiß, kenn den ja... ;o)


>MARVEL<

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"So ist Beetlejuice ein kurzweiliger und vor allem kreativer Spaß, den man sich in der Form heute noch einmal von Tim Burton wünschen würde."

So unglaublich wahr!


gajer1978

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Bewertung7.0Sehenswert

Unterhaltsame Komödie mit toller Besetzung.... Ex-Batman Michael Keaton in der Paraderolle des durchgeknallten Beetlejuice, verleiht diesem Film mit seinem rabenschwarzen Humor zu seinem Glanz...unvergessen die "Banana-Boat"-Einlage beim Abendessen, bei der ich mich heute noch totlachen könnte...einfach Klasse-Film!!!

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Tim Burton – Retrospektive#2:

„Beetlejuice“ ist von vorne bis hinten ein Tim Burton-Film. Hier zeigt der Regisseur zum ersten Mal in einer Hollywood-Produktion sein ganzes Können. Das Setting, die Figuren, die Optik, die Musik und der abgedrehte Humor. Es ist einfach Tim Burton, der seiner skurrilen Gedankenwelt hier freien Lauf lässt.

Die Geschichte von „Beetlejuice“ ist ziemlich simpel gehalten und so schöpft der Film seine Stärken aus den kreativen Einfällen seines Regisseurs und dem gutgelaunten Cast. Der Humor und die damit verbunden Gags machen richtig Spaß und auch die ein oder andere Szene ist einprägsames Kino vergangener Tage. Alec Baldwin, Geena Davis, Michael Keaton und Winona Ryder sind in ihren Rollen absolut sehenswert und es macht echt Laune ihnen beim Spielen zu zusehen. Viel Laune macht auch der echt schicke Score von Komponist Danny Elfman, der in späteren Burton-Produktionen noch zur Höchstform auflaufen sollte.

In Sachen Spezial Effekten muss man ehrlicher Weise sagen, dass der Streifen schon etwas angestaubt wirkt, was aber wiederum einen gewissen Charme hat. In den Tricks steckt noch Detailverliebtheit, was das Ganze schon wieder sympathisch macht. Optisch ist „Beetlejuice“ – wie oben schon erwähnt – Tim Burton pur. Schrill bunte Geisterwelten verschmelzen mit einem düstern Look und ergeben den so sehr geliebten Stil eines Tim Burton.

„Beetlejuice“ hat es von verdient, von jeder Genration Filmfans entdeckt zu werden, denn er ist irgendwo der Startschuss einer Karriere, einer Karriere eines Filmregisseurs mit dem Namen Tim Burton.

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sharingwithoutschere

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Ich habe den Film leider (noch!!!) nicht gesehen, aber wenn ich deinen begeisterten Kommentar dazu so lese, frage ich mich: wieso dann nur eine Bewertung von 7.5??? :-)


kobbi88

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Steht doch wunderbar detailliert im Kommentar drin? Schauspieler sehenswert, Score gut, aber Effekte mittlerweile angestaubt, simple Geschichte Und die Details und der Burton-Stil sind es, die den Film sehenswert machen. (ne 7,5! is doch klar überdruchschnittlich, ach was, sind doch echt gut?). Und die 7,5 spiegeln auch den Text wieder


Dridge

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Bewertung5.0Geht so

Da ist sie wohl, die Krönung der Schöpfung: Noch nie in meinem Leben habe ich einen derart schlecht synchronisierten Film gesehen. [Blu-ray] Die deutschen Stimmen sind über die Maßen schlecht, das Zuhören ist ein wahrer Graus. Die Sprecher wirken unmotiviert, gestelzt, asynchron und trocken. Dass so etwas überhaupt produziert und auch noch in die Kinos gebracht wird, ist echt die Höhe.
Aber auch ansonsten kam bei mir der Film nicht so gut weg, wie ich erwatet hatte, läutet es doch schon seit Jahren von den Dächern, wie genial Tim Burtons Filmografie sei. Ich persönlich halte den Mann für überbewertet und dies trifft auch auf Beetlejuice zu. Die Handlung ist völlig wirr und konfus und erzeugt beim Zuschauer weder Lachen noch Weinen, wodurch der Nährwert gering ist. Ein paar Schmunzler sind drin, ansonsten ergeht man sich in dem Versuch, seltsam zu sein. Zugutehalten muss ich Beetlejuice allerdings, dass er vor Ideen nur so sprießt, langweilig wird einem nie. Die schrillen Umgebungen und Figuren retten den Film vor dem Absturz.
In den 80ern mag Beetlejuice sicherlich optisch aufregend gewesen sein, in der heutigen zeit sind die Effekte aber arg veraltet und wirken dadurch bloß billig. Die Musik von Danny Elfman ist allerdings auch noch heute großartig, wobei es doch ziemlich auffällig ist, dass sie zum Ende hin immer seltener wird.

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Johnzy

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wunderbarer, sehr innovativer Film, der ein weiterer Beleg für Burtons Genialität ist... Beetlejuice lebt von seinen skurrilen Figuren, dem grandiosen Konzept 2 Geister die neuen Bewohner ihres Hauses verscheuchen zu lassen, der morbiden Atmosphäre, den tollen Settings&Kostümen, sowie von den unheimlich kreativen Ideen Burtons... Schon damals spiegelte sich sein einzigartiger Stil und sein schwarzer Humor in seinen Werken wieder, wobei Beetlejuice eines der gelungensten ist...

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tim Burton bewies schon 1988, dass er es so richtig drauf hat; und das er einen unverwechselbaren Stil hat - oft kopiert, nie erreicht! 'Beetlejuice' ist ein herrlich-abgedrehter Genremix aus derbem Witz und schrägem Horror. Michael Keaton ist als Beetlegause kaum wieder zuerkennen und spielt hier so herrlich abgedreht, dass man ihn wieder und wieder sehen will! Wynona Ryder spielt ebenfalls sehr gut, vor allem sehr süß und Alec Baldwin und seine Filmfrau machen auch einen sehr guten Job. Auch herrlich: die total abgedrehte Totenjuristin Juno, oder wie sie heißt!

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based_god

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Bewertung7.0Sehenswert

Nettes Gruselstreifchen.

Liebes Ehepaar erleidet Autounfall und muss sich fortan mit dem Gespenster-Dasein begnügen. Die neu ins Haus eingezogene Familie scheint unerträglich und macht ihnen das Leben bzw. das Totsein schwer. Eine kuriose Gestalt namens "Beetle Geuse" macht ihnen das Angebot die Lebendigen zu vertreiben. Doch ein Engagement des zwielichtigen Typen würde Konsequenzen mit sich ziehen.

Durchgehend lustig, teilweise etwas langwiedrig, mit einigen netten Grusel-Effektchen und sehr sympathischen Darstellern ist "Beetlejuice" ein gelungener Film für einfache Abendunterhaltung. Nicht jedermanns Sache bestimmt, wegen Burton-Humor und einigen Jahren auf dem Buckel, die man dem Film nicht absprechen kann. Trotzdem jedoch hat mir die Erstsichtung Spass gemacht. Nicht mehr. Nicht weniger.

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Simon Moon

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Wird wegen Winona Ryder immer wieder gerne mal geguckt.


Simon Moon

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Jup! Und sie wird immer schöner.


L-viz

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Bewertung4.0Uninteressant

Streckenweise gelingt es einen morbiden Ton anzuschlagen, bleibt dann aber mehr Klamauk als Grusel (so z. B. die irre Tanz/Gesangsszene am Esstisch oder die Unterweltbüros). Schön ist die Modellstadt und der Sandwurmplanet. Die Geschichte ist allerdings ziemlich sinnlos und anders als in der Cartoonserie sind Beetlejuice und Lydia hier keine Kumpels, was mich störte, denn die Geister als Hauptpersonen bringen es nicht. Beetlejuice selbst erinnerte mich zeitweise an eine softe Variante von Freddy Krueger, was man gut oder schlecht finden kann. Ich weiß es noch nicht. Mit interessanterer Story hätte der Film also doch noch recht gut werden können.

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem knallbunten und völlig überdrehten "Pee-Wee's Big Adventure", wechselt Tim Burton mit seinem zweiten Beitrag "Beetlejuice" direkt aufs andere Ufer des Schlaraffenlands - dahin wo die Zuckerstangensträuche verödet sind, wodicke Nebelschwaden und knochige, verdörrte Bäume das Landschaftsbild bestimmen und Eulen ihren melancholischen Gesang verlauten lassen (das Jauchzen und der Schimmer des Honigbaches auf der Gegenseite, aber doch noch ab und an vom Winde herübergetragen wird).

Er liefert Skurril-Grusel vom feinsten - allerdings mit mehr Skurril als Grusel - der ebenso schräg, verrückt und ideenreich wie sein Erstling ist und trotz des leicht morbiden Ansatzes eine besondere Qualität vorweist:
"Beetlejuice" behandelt ein eigentlich sehr ernstes Thema, nämlich das Sterben und die Ungewissheit darüber was danach kommt, mit einer unheimlichen Leichtigkeit und einen offensichtlichen Hang zum Humor. Ein Ansatz, der jedem verschreckten, (noch) lebenden Menschen ein kleines Fünkchen mehr Hoffnung geben kann. Hoffnung, dass das 'Danach' eigentlich gar nicht so schlimm ist und man das Beste draus machen kann.

Adam & Barbara, ein von Alec Baldwin und Geena Davis unheimlich nett und liebenswert gespieltes Paar, sind durch einen blöden Zufall (tödlicher Autounfall) in eine prekäre Situation gekommen: Zum 125jährigen Dasein in den eigenen vier Wänden verdammt, doch dabei nicht im Ansatz im Reinen mit den blöden, aufgesetzt elitär-künstlerischen Nachmietern.

Was tut der ordnungsliebende, sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlende Tote also? Na klar, zum Geist werden!
Die Fehlversuche der Zwei, sich auf dem Gebiet des Schreckgespenster-daseins einen Ruf zu machen sind herrlich einfach und dementsprechend erfolglos, ihre (daraus resultierende) Verzweiflung herzerweichend! Und da kommt 'Beetlegeuse' der Menschenaustreiber ins Spiel und Michael Keaton gehört die Bühne: In blaßer Maske und seltsamer Kleidung kaum wiederzuerkennen (over-)actet er alles was nur geht aus dem aufdringlichen Menschen-Exorzisten raus und erhebt seine Szenen zu einem besonderen (-besonders kuriosen) Erlebnis, was gerade aufgrund der recht kurzen Screentime des Beetlegeuse, eindrucksvoll in Erinnerung bleibt

Das gesamte Setting drum herum ist in Burton'scher Manier detailverliebt gestaltet, allein die Bürokratie-Ausflüge der zwei Toten führen in eine Welt, die surreal, absurd und irgendwie doch wieder enorm farbenfroh ist - durch die klassischen Stop-Motion Effekte bekommen einige Szenen zusätzlich noch einen charmant angestaubten Anstrich und fertig ist die verspielt-verspulte Filmwelt, wie sie nur einer schaffen kann.

Toller klassiker, der sich locker mit den späteren Burton-Werken messen kann!

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Mr. Pink

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gestern zum (ich glaube) dritten Mal gesehen, und gerade mal meine Bewertung ganz unauffällig ein bisschen nach oben korrigiert. Der Film ist einfach großartig. Ich dachte erst, dass Beetlejuice, dafür dass der Film seinen Namen trägt ein bisschen zu kurz kommt, aber das passt schon. Michael Keaton dreht in seiner Performance nämlich herrlich auf, richtig schön fies und durchgedreht, sodass ihm jede seiner Szenen ohne Wenn und Aber komplett gehört. Und dadurch, dass Beetlejuice sich hier eben nicht aufdrängt, wird die Figur zu etwas besonderem. Auch sonst ist der Film wirklich hervorragend. Schwarze Düsterromantik und Schwärmerei mit dem Jenseits werden mit einer lockeren Komödie verbunden, die mit vielen tollen Ideen, sowie einer fantasievollen Inszenierung glänzen kann und mit Danny Elfmans Musik perfekt unterlegt ist. Ein unheimlich finster lebensbejahender Film, den wohl wirklich nur Tim Burton so hinbekommen kann. Und Gothic-Noni ist so bezaubernd, dass man mit ihr sterben möchte.

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MaFl

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ärgerlich, genau das trifft es auf den Kopf. Schlechte schauspielerische Leistungen gepaart mit einer seichten Story.

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NewZooYorker

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn ich ich an kreative, skurrile und verrückte Filme denke, muss ich sofort den Namen Burton nennen. Und das kommt nicht von irgendwo her. "Beetlejuice" ist das perfekte Beispiel. Der Film ist voller einfallsvollen Ideen. Eigentlich beginnt er mit dem Tod, doch "Beetlejuice" ist kein trauriger oder gar (sehr) gruseliger Film. Nein, ganz im Gegenteil, er ist lustig, einfühlsam und liebenswert. Durch einen tragischen Unfall sterben das Ehepaar Barbara und Adam Maitland und wandeln nun als Geister in ihrem Haus herum. Schon die erste Szene zeigt den Film in einer Miniatur-ansicht und lässt erahnen, welche herrlich skurrilen Stil der Regisseur im Film verwendet. In der Tat ist der Film mit so unheimlich coolen Ideen vollgestopft, das ich aus dem Staunen manchmal nicht heraus kam. Auch wenn ich manchmal den Eindruck hatte, dass es fast schon zu viele verrückte Dinge gab, denke ich dass es wichtig ist das man nie die Kreativität einschränkt, und Burton kennt in keinen seiner Filme Grenzen. Die angewendete Stop-Motion-Technik kommt nie lächerlich und gibt dem Film noch mal einen eigenwilligen und besonderen Flair. Generell mag ich das an Burton. Bei seinen Filmen bekomme ich immer ein Gefühl, das ich nicht bei anderen Regisseuren bekomme, es ist eine Atmosphere vorhanden, die mir einfach verdammt gut gefällt. Ansonsten fand ich Michael Keaton als Beetlejuice wirklich gut (vorallem weil fast alles improvisiert war), aber der eigentliche titelgebende Charakter bekommt zu wenig Screentime. Und ein paar Ideen waren vielleicht etwas lächerlich. Nichtsdestotrotz ist "Beetlejuice" ein überraschend guter und amüsanter Film, der für mich vielleicht ein paar Ideen zu viele hat, aber eigentlich macht das ja bekanntlich einen guten Burton aus.

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Jomo

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Bewertung4.0Uninteressant

Zunehmend überdrehter Klamauk mit zu wenig guten Gags.

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Blindguardian94

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tim Burton schafft es immer wieder einen zu faszinieren! Leider ist seine Art der Filmmachung wohl schon so gut wie ausgestorben, aber der Meister höchstpersönlich schafft hier einen wunderbar abgedrehten, schaurig-lustigen Film der Extraklasse. Die Geschichte aüßerst lustig, die Liebe zum Detaill(wie immer bei Burton) fantastisch, die Charaktere perfekt. Keaton spielt hier unglaublich gut als Beetlegause(warum heißt der Flm dann Beetlejuice?) und erinnert ein wenig an den Joker :D und auch die junge Ryder macht stets eine gute Figur. Die Witze sitzen stets sehr gut und die Monster sind zum weglachen. Burton schafft schon mit seinen 2ten Kinofilm so ein Meisterwerk.Respekt!

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung6.0Ganz gut

Tim Burton ist bei mir so eine Sache, ich schätze es eig. sehr wenn man einen spezielen Stil hat und zur Übertreibung in seinen Werken neigt, doch ein richtiger Fan werde ich wohl nie von ihm werden. Es gibt immer wieder Filme die mich äußerst positiv überraschen aber den Film hier fand ich leider etwas langweilig. Der Anfang hat mich erstmal gut auf den Film eingestimmt, da ich Alec Baldwin immer sehr gerne in einem Film sehe und auch die Untermalung von Danny Elfmans Musik fand ich wie immer klasse!
Doch nach dem Tod der beiden Hauptdarsteller hat der Streifen mich einfach nicht mehr mitgerissen und ich konnte auch nur an äußerst wenigen Stellen lachen!
Positiv möchte ich noch anmerken, dass Michael Keaton seine Rolle äußerst gut macht.

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