Being John Malkovich

US 1999

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7.6

Sehenswert

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Kritiker: 7.7

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Genre
Komödie, Gegenwartsfantasy, Coming Out
Inhalt

In dem Film "Being John Malkovich" spielt John Cusack einen Puppenspieler, der eine Tür entdeckt, durch die er sich für 15 Minuten in den Kopf von John Malkovich begeben kann, und so dessen Macht und Ruhm erleben kann.

Cast
John Cusack, Cameron Diaz, John Malkovich, Catherine Keener, Orson Bean, Mary Kay Place, David Fincher Mehr
Regisseure
Spike Jonze
Autor
Charlie Kaufman
Laufzeit
112 Minuten

Über diesen Film

Handlung

Der Puppenspieler

Craig Schwartz (John Cusack) ist ein talentierter Marionettenspieler, der jedoch mit seiner Zunft keinen Lebensunterhalt verdienen kann. Auf Drängen seiner Frau Lotte (Cameron Diaz), mit der er, zusamme… Mehr

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Kritiker — Sehenswert 7.7

Der Film Being John Malkovich wurde von 55 Kritikern bewertet.

9.5Herausragend

»Being John Malkovich« ist ein sehr empfehlenswerter Film, bei dem man auf alles gefasst sein muss.

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Kommentare — Sehenswert 7.6

Der Film Being John Malkovich wurde von 3841 Mitgliedern bewertet.

GrafKoks

Bewertung8.0Herausragend

Wunderbar treffsicherer und paranoider "Body Snatcher" der etwas anderen Art.

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jlorenz1

Bewertung8.5Herausragend

Die Gesamtwertung gibt nicht die Ansichten im Einzelnen wieder. Dass bei aller Absurdität die Handlung nicht zu Willkür, billigen Klamauk und Albernheit geraten, ist der fantastischen Regie, dem Mut zur überzeugenden Darstellung des Ungewöhnlichen, der schauspielfreudigen Umsetzung aller, insbesondere der von John Malkovich als äußerlichen John Malkovich und Catherine Keener als Maxine Lund, zu verdanken. Die groteske wie skurrile atemberaubende Story ist in ihrer Ungewöhnlichkeit so brillant, dass einige Stellen, in der sie sich verfängt, keinen endgültigen Abbruch tun.

Es ist eine Geschichte, die nicht mehr weit weg vom Wahnsinn, aber dennoch berauschend und liebenswert ist. Es ist eine Geschichte der Geschlechteridentität, der Selbstfindung, der Lebensangst, der wilden Sucht, des Aus- und Benutzen anderer Menschen und der Unsterblichkeit.

Die Szene als John Malkovich auf die Schliche mit dem Tunneltrip kommt, in sich selbst hineinrutscht und in eine Welt nur aus Malkovichs landet, ist genial. Ebenso Lotte und Craig auf dem Sofa links und rechts von Maxine sitzen und beide jede/r auf seine/ihre Weise Maxine anhimmeln... Oder Lottes Jagd auf Maxine durch das Unterbewußtesein von John Malkovich. Einfach abgedreht.

Etwas verstörend auf mich wirkt der Episodencharakter einiger Elemente, die tiefer in der Geschichte hätte verankert werden sollten z.B Floris, der Sekretärin von Craigs Chef, der gegenüber Craig Ansprüche auf sie erhebt. Bedenkt man, daß am Ende eine Horde von Senioren und Senioren in John Malkovich fast teufelsgleich hineinfahren, so erscheint diese Liebe etwas seltsam. Wie wäre die Variante: Craigs Chef hat keine Ambitionen auf Floris und Craig geht nach der Enttäuschung mit Maxine und Lotte mit Floris zusammen anstatt - welch ein Schmuh - nach 8 Jahren in das Kind von Maxine hineinzufahren. Womit wir gleich bei meinen anderen zwei Einwänden werden. Die Seniorenhorde und das Hineinfahren ins Maxines Kind.

Es widerstrebt mir dem Lauf mit der Seniorenhorde zu folgen. War nicht die Rede zuvor davon gewesen, dass mehrere Personen nicht in John Malkovich hineinfahren könnten und außer dem Traum körperlich länger zu leben, was wäre es eine Hölle auf beengtem Raume mit unterschiedlichen, gegensätzlichen und gleichen Charakteren zusammenleben und -fühlen zu müssen.

Das mit Hineinfahren in Maxines Kind nach 8 Jahren ist einfach daneben. Als ob in dieser langen Zeit keine Beziehungstrauerbewältigung oder neue Frauen in Craigs Welt Eingang gefunden hätten. Etwas zu statisch nach meinem Geschmack.

Es erscheint mir auch etwas willkürlich, dass das Querliegen, der Verschluss, um nicht nach 15 Minuten aus John Malkovich herausfliegen zu müssen, Craig schon mit Vorsatz gelingt, obwohl Lotte in ihrer Suchthaftigkeit dies sicherlich auch schon probiert hat.

Etwas unlogisch erscheint mir auch, dass auf dem Weg in den 7 1/2. Stock man die Notbremse und die Brechstange bemühen muss während auf umgedrehten Wege vom 7 1/2. Stock in den Fahrstuhl es keinerlei Probleme gibt.

Die Geschichte mit dem 7 1/2. Stock ist eine hübsche Nebengeschichte (Joanne K. Rowling muss auch die Geschichte gefallen haben! ;-)) Wie der Einschluss in einem Bernstein. Im Nachhinein wirkt sie aber wie ein Fremdkörper. Auch die Figur Floris wird bemerkenswert sorgfältig eingeführt und aufgebaut: Es ist nicht nur, dass sie alles, was zu ihr gesagt wird, völlig falsch versteht: (Craig: "Mein Name ist Craig Schwartz, ich habe einen Termin bei Dr. Lester." - Floris: "Nehmen Sie Platz, Mister Juarez." - Craig: "Mein Name ist Schwartz!" Floris: "Mein Name ist Wartz?") Nein, sie ist auch noch ausgebildete Logopädin, so dass ihr Chef glaubt, ein Sprachproblem zu haben, weil er sich ihr nicht verständlich machen kann. Letztlich hat sie nur Episodencharakter und soll zusammen mit den 7 1/2. Stock und Craigs bemerkenswert farblosen Arbeit des Aktensortierens nur in die groteske Skurrilität der Story einstimmen und vorbereiten. Kurzum die Story - so abgedreht sie sein mag - hat noch mehr Potential in sich und hätte sich noch runder herausbilden können. Ein Hauch Kafka, Freud, E.T.A. Hoffmann und Paradoxien à la M. C. Escher liegen über der dennoch für Hollywood erfrischend ungewöhnlichen Geschichte. Der Film ist allerdings absolut nichts für Cineasten, die in den üblichen Kategorien & Konventionen denken und sich unterhalten lassen wollen ...

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DanielleJolie

Bewertung6.5Ganz gut

Irgendwie ein eigenartiger Film, aber nicht so schlecht.

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