Being John Malkovich

Being John Malkovich (1999), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 04.05.2000

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7.7
Kritiker
80 Bewertungen
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7.4
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124 Kommentare
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von Spike Jonze, mit John Cusack und Cameron Diaz

In der Komödie Being John Malkovich entdeckt der Puppenspieler John Cusack, dass eine Tür im Stockwerk 7 1/2 direkt ins Bewusstsein von John Malkovich führt.

In seinem Spielfilm-Regiedebüt kreiert Spike Jonze eine wilde Mischung aus Komödie, Fantasy- und Liebesgeschichte. Sie handelt von dem mittellosen Puppenspieler Craig (John Cusack), der eines Tages in einen Strudel aus Leidenschaft und Wahnsinn gerät als er sich unversehens im Kopf des Schauspielers John Malkovich wiederfindet. Durch eine mysteriöse Tür in seinem noch mysteriöserem Büro gelangt er in das Bewusstsein des Schauspielers und sieht die Welt durch seine Augen. Er beschließt, aus seiner Entdeckung ein Geschäft zu machen, doch damit tritt er eine Lawine unvorhergeshener Ereignisse los.

Vollständige Handlung
Craig Schwartz (John Cusack) ist ein talentierter Marionettenspieler, der jedoch mit seiner Zunft keinen Lebensunterhalt verdienen kann. Auf Drängen seiner Frau Lotte (Cameron Diaz), mit der er, zusammen mit Schimpanse Elijah und zahlreichen anderen Tieren, in einer Wohnung in New York lebt. Daher ist er froh, als er eine Ausschreibung als Archivar mit flinken Fingern bei der LesterCorp entdeckt.

Bereits beim Vorstellungsgespräch gestalten sich die Dinge jedoch merkwürdig: Angefangen vom Stockwerk 7 1/2 des Mertin Flemmer Hauses in Manhattan, in dem sich das Büro befindet, über die nur 1,5 Meter hohen Decken, bis hin zur exzentrischen Sekretärin Floris (Mary Kay Place), ist dort zunächst kaum etwas normal. Dennoch braucht Craig den Job, und nachdem ihm die schöne Kollegin Maxine (Catherine Keener) über den Weg gelaufen ist, kehrt sogar ein Funke Optimismus bei ihm ein.

Eines Tages beim Aktensortieren entdeckt Craig eine hinter einem Aktenschrank verborgene Tür, die…


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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Being John Malkovich

_Garfield: Blogbusters

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8.0Ausgezeichnet

Den Plot von „Being John Malkovich“ in wenigen Sätzen zusammenzufassen wäre ebenso einfach wie sinnlos. Das Erlebnis spottet im Grunde jedweder Beschreibung und wird nicht annähernd jener Vielschichtigkeit gerecht, mit der Jonze's bizarre Identitätssuche aufwartet. „Being John Malkovich“ ist keine Geschichte über Pforten oder über jene Mystik, die damit einhergeht. „Being John Malkovich“ ist schlicht und ergreifend ein Film über John Malkovich, aber auch ein Film über Sinn oder Unsinn des Lebens, ein Film über Liebe, ein Film über Identitäten, über Erfüllung und über Kunst. „Being John Malkovich“ ist ein filmisches Gesamtkunstwerk, auf dem Fundament eines herausragenden Drehbuches aufbauend, durch die Performances seiner gut aufgelegten Darsteller gekrönt und bei all seiner Intelligenz nie überfordernd. Dennoch ein Film, der seinen Betrachter einiges an Geduld abverlangt, weil er ihn ernst nimmt, ihn fordert, um doch im richtigen Moment wieder für ihn da zu sein. Nicht zuletzt als…

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Stefan_R.

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Toll gesagt! Mag den Film auch sehr gerne!


_Garfield

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Das hört man gerne, vielen Dank! :)


Oceanic6: CinemaForever

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1.0Ärgerlich

Ich kapiere es gerade nicht. Also nicht den Film. Ich kapiere nicht, was an 'Being John Malkovich' toll oder gar sehenswert sein soll. Für mich ist die Geschichte unerträglicher, mitleiderregender Schund der übelsten Sorte. Ihr könnt mich ruhig dafür hassen, das wird meine Meinung nicht ändern. 'Being John Malkovich' ist der wahrscheinlich überbewertetste Film, den ich jemals gesehen habe.

Die Geschichte an sich ist höchst interessant. Das Leben aus der Sicht einer anderen Person zu erleben, wer möchte das nicht? Was jedoch aus der Idee gemacht wurde, ist für mich grausam mitanzusehen. Anfangs werden einem viel zu viele Versprechungen aufgetischt, die der Film natürlich nie einzuhalten vermag. Der sogenannte Humor des Films erschloß sich mir zu keinem Augenblick. Die niedrigen Decken sind ein Brüller für sich, wahrhaftig zum Einschlafen geeignet. Das, was der Film als Emotionen definiert, lies mich zwei Stunden vor meinem Bildschirm gefrieren. Was habe ich…

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

BigDi

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Da klappt mir die Kinnlade runter und bleibt da für eine Weile.


albaniax

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Du bist für den Film zu 1.alt und 2. konservativ


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.5Sehenswert

"Being John Malkovich" ist ein Film, über den man wenig schreiben kann, zu mannigfaltig sind die Rezeptionsmöglichkeiten zu Jonez´ Werk: Sein Film ist eine unglaublich unkonventionelle Tour de Force, zu der sicherlich nicht jeder Zugang finden wird; der die Ausdauer seiner Zuschauer aber mit einer starken und surrealen Traumkulisse, einem der fantasievollsten Plots der letzten Jahre, und einer erstaunlich tiefgründigen Auseinandersetzung über das Wesen der Realität belohnt.
Alleine der ungeheuer spielfreudige und selbstironische Cast (groß: Charlie Sheen als Charlie Sheen) um den namensgebenden Ausnahmemime John Malkovich legt nahe: Anschauen!

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Andy Dufresne

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Sheen als Sheen ist echt groß,wobei ich dachte:Huch,Sheen als Harper (auch wegen seinem Hemd :D).


kltrg

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9.5Herausragend

»Being John Malkovich« ist ein sehr empfehlenswerter Film, bei dem man auf alles gefasst sein muss.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (120) — Film: Being John Malkovich


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SalocinRocknRolla

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Bewertung9.0Herausragend

Geniales Drehbuch, grandiose filmische Umsetzung. Super Cast, super darstellerische Leistungen und eine gute Prise Humor. Auch wenn man sich unweigerlich, ähnlich wie nach "Die Truman Show" fragen muss: Und was ist wenn es irgendwie doch passiert? Der Körper nur als Hülle dient...?
Ich bin froh dem Film mal eine Chance gegeben zu haben weil irgendwie machte mich der Plot (Puppenspieler findet Weg um in John Malkovich zu sein) nicht gerade ansprechend, und obwohl der Film schon lange auf meiner von moviepilot vorgeschlagenen Top 100 Liste stand habe ich ihn immer wieder vor mir hergeschoben, obwohl ich ein großer Fan von Charlie Kaufmann bin ("Adaption" und "Vergiss mein Nicht!" sind Weltklasse) so reizte mich der Film nicht. Ich bin sehr froh dass ich den Film doch eine Chance gegeben habe. es ist eine sehr empfehlenswerte Tragikkomödie und deutlich besser als zuvor gedacht.

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clas.dorries

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Anfang, der sich gefühlt auf die Hälfte des Films ausstreckt, ist elend langweilig. Schräger Vogel verliebt sich in eine frau die er nie haben wird etc. Die 7 1/2te etage kann höchstens ein müdes lächeln abgewinnen ebenso die Sekretärin und der Boss. Als es dann endlich zur Sache geht........steigt die Spannungskurve kaum an. Vorhersehbar in vielen Punkten wie ich fand und selbst die Stelle als Malkovich in seinen eigenen Kopf eintaucht ist eher skuriel. Gut man kann hier bestimmt einige Philosophische Themen und Ansätze reininterpretieren, der Film zwingt es einem ja geradezu auf durch das ständige Gebrabbel der Hauptakteure es würde ja ihr Weltbild umkrempeln blabla mal wenigstens für ein paar sekunden darüber nachzudenken, da aber kaum Spannung und dergleichen erzeugt wird war ich zumindest schnell desinteressiert und hab weggeguckt obwohl ich sonst solche filme auch mag. Die Hintergrundfrage, die sich der Film ja irgendwie zu stellen versucht ist bestimmt brauchbar aber durch die manchmal doch etwas übertrieben lächerlichen Einlagen, die Vorhersehbargarkeit und dieser verzwifelte Wunsch des Films doch unbedingt philosophisch seien zu wollen empfand ich den Film eher als Verschwendung eines guten Grundgedanken. Schade.

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jetteleli

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wollten sie schon immer mal jemand anderes sein? J.M.Inc. machts möglich!" - Was für eine schrecklich-gruselige Vorstellung, dass jemand anderes von einem Besitz ergreift. Armer John Malkovich, er wird gnadenlos ausgenutzt, sein Körper wird übernommen und er kann sich nicht mal dagegen wehren... und das auch noch von so nem verlotterten Puppenspieler, der deinen Körper ebenso verlottern lässt. Abgefahrener Film! Als ich den Trailer geschaut habe, dachte ich es sei ein Psycho-Thriller und wenn man es zu ernst nimmt, könnte es auch einer sein. Wenn man dann aber hier und da von den Figuren überrumpelt wird, weil sie plötzlich obszön ehrlich werden oder die Frau in den Käfig sperren, wird es Zeit seinem Gefäß zu befehlen ein Lächeln aufzusetzen! :-)

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marcowski

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Bewertung6.0Ganz gut

Das kommt bei raus, wenn Intellektuelle zu Drogen greifen.

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LeMovieKritiker

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Bewertung7.5Sehenswert

Von diesem Film erwartete ich eine Komödie in der sich der gute alte John Malkovich selbst nicht allzu ernst nimmt.

Als Cusack das erste mal zu seiner neuen Arbeitstelle kommt und sich dort umsieht ist das auch zum Lachen. Mit der Zeit entwickelt sich das ganze zu einem speziellen Sci-Fi Drama, welches aber recht solide ist.

Die Idee einige Stars mit echtem Namen auftretten zu lassen, hat mir sehr gefallen; besonders Charlie Sheen oder die paar wenigen Sätze von Sean Penn.

Wenn man etwa in der Mitte des Filmes ankoomt, nimmt man das Ganze längst ernst und lacht nicht mehr darüber, was Leute mit dem Körper von John Malkovich anstellen.

Da mmir letztens schon einmal ein Sci-Fi Drama unter die Hände gerutscht ist, nämlich Vergiss mein Nicht! hat dieses hier einen schweren Stand, kommt aber noch gut weg.

Eine Empfehlung für Fans von Malkovich oder solche die einen guten Cusack-Film brauchen, von denen es leider immer weniger gibt.

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Croton

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Bewertung7.0Sehenswert

Du liebe Güte, dieses Machwerk ist aus der Sichtweise eines Menschen, der eigentlich nur bei einem Feierabendbier abschalten will, der grösste Müll. Es beginnt mit der gescheiterten Existenz eines Puppenspielers und dessen Frau, ein Tiermessi, die sich nicht im geringsten um ihr Äußeres kümmert.

Eigentlich reicht das ja schon um den Film abzubrechen. Ein gescheiterter Puppenspieler zeigt doch nur, dass wenn man sein Leben selber in die Hand nimmt sich nichts ändert und man im Zweifelsfall genauso eins vom nächsten erbosten Passanten auf die Nase bekommt. Das geliebte Menschen irgendwann auch keine Rolle mehr spielen und zu bloßen Objekten im eigenen Leben verblassen, "Hallo Tiere und Mensch", will man auch nicht unbedingt auf die Nase gebunden bekommen.

Das sich die meisten von uns sich dann im Arbeitsleben verbiegen lassen müssen und ihre Talente für sinnentleerte Tätigkeit verwenden, ist nach einem harten Arbeitstag genau das was man nicht sehen will. Ein Ausflug in den 7 1/2. Stock ist da genau das richtige "Sich bücken, Miete drücken!". Noch nicht mal seinen eigenen Namen sagen zu können ohne Ärger zu bekommen und Manager die glauben das man ihre eindeutigen Aussagen nicht versteht sind auch eine wahrhaftige Abwechslung zur Realität. Dazu noch das idealisierte eiskalt berechnende andere Geschlecht, das einen abschätzt und nur wahrnimmt, wenn man ein Mittel zum Zweck ist.

Wie wäre es denn da einfach jemand anderes sein zu können? Jemand der "es geschafft hat". Dafür würde ich doch glatt 200$ für eine Viertelstunde auslegen... Gut es wartet dann halt eine ganze Horde alter Opas und Omas auf einen, die einem jeden Rest an Persönlichkeit rauben wollen und diese stattdessen durch die ihrige ersetzen. Aber meistens bekommt man von dem Wahnsinn der anderen im eigenen Kopf ja sowieso nichts mit.

Aber es gibt da ja noch die Liebe! Ach wunderbare Liebe... Nachdem man meint sie ist schon lange gestorben, kann sie neu entfacht werden. Man kann den noch nicht ganz gestorbenen Teil ja einfach in einen Affenkäfig sperren. Man wird zwar dennoch nicht erhört, aber wenn man dem anderen einen Vorteil verschafft erbarmt er sich ja vielleicht zu einer Zweckgemeinschaft. Sollte man in der glücklichen Lage sein sich in jemanden zu verlieben, der einen auch liebt ist es aber natürlich unabdingbar diesen zu ändern. Sie könnte ja einem selbst zu Liebe ihr Geschlecht ändern und den Körper wechseln. Hat man so eine Liebe gefunden ist Rücksicht auf andere vollkommen unwichtig. Achja und immer daran denken ergibt ein anderer Partner einen größeren Vorteil, einfach wechseln - Am Ende erreicht man dann doch sein Lebensglück. Sollte man jedoch auch nur einmal aus Liebe handeln, bleibt man den Rest der Ewigkeit nur Zuschauer gefangen im Körper eines anderen.

Wie schön, dass der Seelenfresser, der andere Menschen als Gefäße benutzt, der einzig sympathische Charakter hier ist...

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KonTaicho

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Du musst dich durch meine Augen seh'n, wie in "Being John Malkovich".

Das erste Mal in Kontakt getreten mit diesem Geniestreich der Regie- und Drehbucharbeit bin ich auf auditivem Wege, nämlich bei der Hörung eines meiner Lieblingskünstler, Prinz Pi, der obigen Vers in seinem Stück "Wieder und wieder" verwendet. Durch die Googelung dieses Terms erschloss sich mir die Tatsache, dass es sich hierbei um einen Film von Spike Jonze handelt, einem Mann, der mein Interesse bereits mit "Adaption" zu erregen und schließlich auch zu befriedigen wusste. Und so stand nun heute die Sichtung dieses dubiosen "Being John Malkovich" an, welche mir bei der Enträtselung jenes Verses hoffentlich behilflich sein würde.

Und Hey! Sie tat es! Und nicht nur das. Sie erlaubte mir, Zeuge einer der wohl originellsten und abgefahrensten Geschichten in der Geschichte des Kinos zu werden.

Angefangen mit John Cusack als Puppenspieler. Dieser Aspekt punktet doppelt, denn zum einen ist mir dieser Dussel unheimlich sympatisch, was bisher mit "High Fidelity" seinen Höhepunkt erreichte, und zum anderen erleben wir die Geschichte eines Puppenspielers. Wann sonst erlebt man bitte die Geschichte eines Puppenspielers?!
Dann ist da Cameron Diaz, als forcierte transsexuelle Tierliebhaberin und Affenbesitzerin in ihrer besten Rolle, ganz ohne Silikon, ganz ohne Jokerlächeln, einfach voll verballert und mit einer gehörigen Prise Charisma ausgestattet.
Catherine Keener als femme fatale und verführerische Frau zwischen den Fronten, die es quasi auf irgend einem Weg mit allen Beteiligten treibt und die in ihrer Rolle als diabolische, jedoch genauso liebende, verletzliche Frau vollkommen aufgeht.
John Malkovich himself ist schlichtweg genial und ich bewundere ihn dafür, dass er sich für diesen amüsanten Scherz auf quasi seine Kosten bereit erklärt hat.
Die Cameos sind ganz große klasse, allen vorran natürlich Charlie Sheen in bester 2-and-a-half-men-Manier.

Die Frage, wie man auf einen solchen Plot kommt erschließt sich mir bis dato nicht. Schlichtweg bleibt zu sagen, dass man sich hier weit fernab des Mainstreams bewegt und so wirkt "Being John Malkovich" in einer Zeit von hohlen 08/15-Hollywood-Auswürfen, Sequels, Prequels und Reboots wie ein Paradiesvogel unter Amseln.
Er verbreitet hierbei grundsätzlich eine heitere und lustige Stimmung, ist jedoch, gerade wenn man sich das Ende genauer ansieht und sich die Situation des Betroffenen bewusst macht, auch in höchstem Maße tragisch. Neben aller Komik ist "Being John Malkovich" nämlich auch ein Film über das Verlieren. Über Sehnsüchte, geplatzte Träume, verschmähte Liebe und den Wunsch, jemand anderes, bloß nicht man selbst, zu sein.

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ralphiee

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hab ich mich aber grad gefreut, den satz vorn herrn kautz in einer kritik hier zu lesen :)!


KonTaicho

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:)


Bullenhasser

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Bewertung9.5Herausragend

Die Pforte in eine andere Welt in sich selbst.... Herraussragend!!

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bastian.during

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Bewertung9.5Herausragend

Ein sehr eigener und unkonventioneller Film über eine Liebe. Und zwar nicht im Sinne einer typischen Hollywood-Schnulze. Nein, dieser Film ist etwas besonderes. Er behandelt ganz verschiedene existenzielle Themen. Im Vordergrund steht da erstmal als Hauptelement des Films eine unerwiderte Liebe. Außerdem geht es um den menschlichen Wunsch nach ewigem Leben, um gewinnbringende Geschäftsmodelle und das Verlangen, in das Leben eines anderen einzutauchen, die Welt durch seine Augen zu sehen und ihn wie eine Marionette in seinen eigenen Händen zu halten. Mit einem John Malkovich, der über sich selbst lachen kann, gespickt mit vielen skurrilen Randfiguren. Kein Film für jedermann, aber von mir gibt es eine klare Empfehlung. Ruhig mal reinschauen, schadet nichts, es sterben nämlich ausnahmsweise keine Gehirnzellen ab.

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albaniax

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Bewertung9.5Herausragend

Was richtig cool ist, die Szene als Malkovich ein Bier an dem Kopf geschmissen bekommt, das war Echt und nicht geplan ^^

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Oliver0403

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Bewertung5.5Geht so

John Malkovich ist einer der besten Schauspieler unserer Zeit und John Cusack hat auch seine guten Filme, aber der hier... naja. Er fängt recht gut an, wird bis zur Mitte hin immer besser, aber flacht dann zum Ende hin komplett ab. Mein Fall war er nicht so richtig.

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HxC_Moe

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Bewertung5.5Geht so

Was zum... ich meine was zum Teufel...? Warum? Was mussten meine trägen Augen mitansehen? Ich versteh gar nichts mehr... Leute, ich muss in Rente...
Also, ich würde dem Film gerne mehr Punkte geben, aber heute will ich auch mal hart sein, und darüber hinwegsehen, dass der Film so für sich eigentlich schon genial ist. Aber was nützt mir das, wenn er mir trotzdem nicht gefällt? "Being John Malkovich" ist so einer von diesen Filmen. 1. Kritikpunkt: Sämtliche Hauptcharaktere sind mir komplett unsympathisch. 2. Kritikpunkt: Ich verstehe das Gefühlschaos der Charaktere überhaupt kein bisschen. 3. Kritikpunkt.. Okay das muss nicht Zwangsläufig ein Kritikpunkt sein aber: Was zum Teufel? Der Film ist wirklich schräg und wirr von vorne bis hinten. Er hat so seine Momente, er hat ein paar ziemlich gute Szenen ("Malkovich? Malkovich!"), die wirklich klasse waren, aber alles in Allem hat mir das irgendwie nicht gereicht, grade die (sehr gut agierenden) Schauspieler waren mir sehr unsympathisch und ich konnte ihre Handlungen beim besten Willen nicht nachvollziehen. Der Film ist definitiv nicht schlecht und ich hab nichts gegen schräge Machwerke, aber irgendwie war mir das alles ein bisschen zu skurril, irgendwie hats mir nicht wirklich gefallen. Aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden.

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Sir John Falstaff

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Klingt nach nochmal gucken! Vielleicht in einer anderen Grundstimmung.


Sir John Falstaff

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Ich kann nicht nachvollziehen, warum man einen Film negativ bewertet, nur weil man seine Charaktere nicht sympathisch findet, die Charaktere "kein bisschen" versteht - nicht etwa als schlecht gezeichnet empfindet - und den dritten Kritikpunkt selbst nichtmal als solchen sieht.

Ernsthaft: Schau dir den Film in einer besseren Stimmung an. Ich empfehle ein distanziertes Schmunzeln. Lass dich mit Wohlwollen entfremden. :)


Lagomorph

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Bewertung9.0Herausragend

"Was passiert, wenn ein Mensch durch seine eigene Pforte tritt?": Der kollektive Ich-Verlust als fantastische, bizarre Satire.
Charlie Kaufman's Script ist komisch, grotesk, tragisch und dank Spike Jonze hochgradig unterhaltsam umgesetzt. Ein genial irrsinniger, sehr sehr cleverer Film.

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thedeny

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Bewertung10.0Herausragend

einer der besten filme dies meiner meinung nach gibt, kommt alles drin vor was einen guten tiefgründigen film ausmacht. frag mich wie sie auf die geniale idee gekommen sind...

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albaniax

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Da waren bestimmt ein paar Bewusstseinserweiterende Stoffe mit im Spiel ^^


Tom S. Jaeger

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Bewertung5.0Geht so

Oh mann... Ansich würde ich dem Film gerne weniger Punkte geben. Aber die Idee is ganze 6 Punkte wert. Aber naja wenn man von der Idee und den Cameo´s ma abieht... hmfg... also was am meisten stört bzw. verstört sind die Figuren. Der Puppenspieler der am anfang symphatisch und freigeistig rüberkommmt der sich dann aber zum absoluten eckelpacket verwandelt. Die verlotterte Diaz Rolle.. oh gott... man möchte sie prügeln und prügeln und prügeln... P.Therapie für nen Affen? Die Outfits? Was sie sagt? Wie sie´s sagt? Und ein Charackter der naja... welcher charackter? Keiner der Figuren hat nen Charackter außer Malkovitch. (selbst wenn das gewollt is - ich will mir das nich 2 stunden angucken! Geschweigedenn geld dafür bezahlen!) Maxime? Oh gott... kein mann verliebt sich in so ein weib. )Ich finde sie sieht unltra scharf aus aber wenn sie den mund aufmacht und wie unmenschlich und kalt da alles is... IGITH! Ich hasse solche menschen und es ist mir ein gottverdammtes Rätsel wie der Autor dafauf kommen kann das man gegen ende mitleid mit ihr haben soll (... das is n schlechtes script!!) Malkovitch wird als perverser, verklemmter, vereinsamter, veralteter Onkel-Creepy dargestellt was ich zum heulen finde - denn ich mag ihn ansich gerne als Schauspieler... Der Film tarnt sich sehr gut als etwas was philosophischen unterbau hat - hat er aber kaum. Da hat Monty Phyton mehr von. und warum rangiert der film soweit oben bei IMDB und so? Is mir unverständlich - echt unangenehm zu gucken gewesen fand ich. Unbefriedigendes ende. Der Film is Müll. Er nimmt ne geile idee und baut dadrum eine Burg aus scheiße. Sicher is er handwerklich gut gemacht und auch die machart is gelungen. Desswegen keine 2 - 3 Punkte... Echt herbe enttäuschung der streifen. Und irgendwie fühle ich mich dreckig und unmenschlich nachdem ich den geguckt hab... ich geh ersma duschen und danch les ich n buch in dem es menschen gibt die menschlich, hilfsbereit und vernünftig sind, thank u very much!

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Sir John Falstaff

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HxC_Moe:

Wenn dein Kommentar Satire ist, dann ist das richtig großes Kino.

Wenn nicht, werfe ich dir auch einen Duden an den Kopf. Da gibt es neben Rechtschreibung nämlich ebenso Grammatik und Interpunktion.


old . man

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Ich werfe mal den DSM IV, ne Formelsammlung und nen Mantel. Wer Letzteres deuten kann, hat sich den inoffiziellen MP-Rätselpreis des Jahres 2013 verdient, ich warte auf Antworten...


Sirynx

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Panorama über die Obsession der Liebe, die Hilflosigkeit im Angesicht der Endgültigkeit eines Selbst, ins Leere zielendes, kompromittiertes Scheinglück und dem fast schon an bestialischen Wahnsinn grenzenden Ausbruch aus diesen Illusionen, um gierig und rücksichtslos nach dem Stückchen Intensität und Leben zu greifen, das bisher nie gesehen wurde - ein die Grenzen zwischen Mensch und Mensch lockernder Einblick, dessen bittersüße Philosophie schließlich auf ein dramatisches Ende zielt.

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Markbln

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Beste an Spike Jonze ist, dass er so wenig Filme dreht. Das hier gähnt mich inzwischen nur noch an.

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Tom S. Jaeger

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@stalker: beeing j... is für dich ein KinderfilM? Wasn da schiefgelaufen? o.O


einSchluss

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*migrän* das hat nicht der stalk reingeworfen, sondern Geralt von Riva... siehe oben. 1. Kommentar. Und? Fühlt es sich jetzt besser an?


schwedenretter

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Bewertung6.5Ganz gut

Tolle Ideen, doch die etwas abrupten Wechsel der Wünsche und Gemütslagen der Protagonisten lassen das ganze konfuser Wirken, als es aufgrund der Thematik sowieso schon ist.

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ezemeze

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Malkovich, Malkovich? Malkovich Malkovich !!!

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Brissenden

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film quält den Zuschauer durch die schlechte schauspielerische Leistungen der Darsteller. Vor allem Catherine Keener in der Rolle der Maxine tritt so unsympathisch und hochnäsig auf, dass ich mir schwer nur vorstellen kann, dass es wirklich Schauspielerei und nicht ihr wahrer Charakter ist. Aber nicht nur die Schauspieler, sondern auch die dargestellen Charaktere sind allesamt trostlose Gestalten. Die Rolle eines Puppenspielers spielte man bereits in anderen Filmen überzeugender (z.B. Adrien Brody in Dummy).
Die Story ist skurill, anfangs zwar noch interessant, später dagegen zunehmend langweiliger. Auch hier gelang anderen Regiesseuren bereits Besseres (Tim Burtons Big Fish). Das Drehbuch ist schlichtweg dilettantisch. Mit dem "Kindheitstrauma" des Schimpansen, der Lotte schließlich aus dem Käfig befreit, schießt der Film über den Gipfel der Lächerlichkeit.
Fazit: Als Komödie in keinsterweise komisch, als Drama auch ausgesprochen langweilig.

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Tom S. Jaeger

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also ich versteh was er meint... mir war der film sehr ungemütlich zu gucken weil eben alle figuren unglaublich erbärmlich oder einfach unsymphatisch/böse sind. Wie soll man mit jemandem mitfiebern den man nicht mag? Selbst malkovitch wird zt extrem unsymphatisch gezeichnet. Und ansich mag ich malkovitch als Schauspieler echt gerne... aber das... oh mann... Der Film hat ne super Idee. Macht dadraus aber das absolut minimalste was geht. Naja... ich versteh was er meint. Die schauspielerische leistung is naja ich hab schon deuuuuuutlich schlechteres gesehn. Und John C. is sogar ziemlich gut. Aber die Figuren sind unglaublich unliebenswert. Nur meine Meinung.


HxC_Moe

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Einzig sympathische Person im ganzen Film war Dr. Lester, meiner Meinung nach



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