Brokeback Mountain
Brokeback Mountain (2005), US Laufzeit 134 Minuten, FSK 12, Drama, Western, Kinostart 09.03.2006
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153 Kommentare
Keine
von Ang Lee, mit Jake Gyllenhaal und Heath Ledger
Wyoming 1963: Der Rancher Ennis del Mar (Heath Ledger) und der Rodeoreiter Jack Twist (Jake Gyllenhaal) begegnen sich auf dem Brokeback Mountain, wo sie den Sommer über eine Schafherde hüten sollen. Fernab der Zivilisation lernen sich die beiden zunächst widerwillig kennen, entdecken aber bald, dass sie mehr als nur Kameradschaft verbindet: Der wortkarge Ennis und der notorisch gut gelaunte Jack verlieben sich ineinander. Als der Sommer zu Ende geht und die Schafe wieder bergab getrieben werden, gehen beide getrennte Wege: Die rigiden Moralvorstellungen der US-Provinz lassen keinen Platz für Liebe unter Männern in der Öffentlichkeit. Während Ennis heiratet und versucht ein geregeltes Familienleben zu führen, lassen Jack die Erlebnisse auf dem Brokeback Mountain nie los. Zwar heiratet auch er, doch seine Ehe bleibt eine reine Zweckbeziehung. Vier Jahre nach dem gemeinsamen Sommer auf Brokeback Mountain steht Jack vor Ennis’ Tür: In einer ergreifenden Wiedersehensszene erliegen beide ihrer Leidenschaft und küssen sich wild – während Ennis’ Frau Alma (Michelle Williams) die Szene schockiert beobachtet. Von da an sehen sich die beiden Familienväter regelmäßig und fahren mehrmals im Jahr ins abgelegene Gebirge, wo sie ihre Liebe leben können. Doch als Jack auch das nicht mehr reicht, unternimmt er einen letzten verzweifelten Versuch, für ihre gemeinsame Zukunft zu kämpfen…
Brokeback Mountain ist der erfolgreichste Film des taiwanesischen Regisseurs Ang Lee. Er basiert auf der gleichnamigen Erzählung von E. Annie Proulx, an deren Verfilmung zuvor auch Joel Schumacher und
Wyoming 1963: Der Rancher Ennis del Mar (Heath Ledger) und der Rodeoreiter Jack Twist (Jake Gyllenhaal) begegnen sich auf dem Brokeback Mountain, wo sie den Sommer über eine Schafherde hüten sollen. Fernab der Zivilisation lernen sich die beiden zunächst widerwillig kennen, entdecken aber bald, dass sie mehr als nur Kameradschaft verbindet: Der wortkarge Ennis und der notorisch gut gelaunte Jack verlieben sich ineinander. Als der Sommer zu Ende geht und die Schafe wieder bergab getrieben werden, gehen beide getrennte Wege: Die rigiden Moralvorstellungen der US-Provinz lassen keinen Platz für Liebe unter Männern in der Öffentlichkeit. Während Ennis heiratet und versucht ein geregeltes Familienleben zu führen, lassen Jack die Erlebnisse auf dem Brokeback Mountain nie los. Zwar heiratet auch er, doch seine Ehe bleibt eine reine Zweckbeziehung. Vier Jahre nach dem gemeinsamen Sommer auf Brokeback Mountain steht Jack vor Ennis’ Tür: In einer ergreifenden Wiedersehensszene erliegen beide ihrer Leidenschaft und küssen sich wild – während Ennis’ Frau Alma (Michelle Williams) die Szene schockiert beobachtet. Von da an sehen sich die beiden Familienväter regelmäßig und fahren mehrmals im Jahr ins abgelegene Gebirge, wo sie ihre Liebe leben können. Doch als Jack auch das nicht mehr reicht, unternimmt er einen letzten verzweifelten Versuch, für ihre gemeinsame Zukunft zu kämpfen…
Brokeback Mountain ist der erfolgreichste Film des taiwanesischen Regisseurs Ang Lee. Er basiert auf der gleichnamigen Erzählung von E. Annie Proulx, an deren Verfilmung zuvor auch Joel Schumacher und Gus van Sant Interesse gezeigt hatten. Während Brokeback Mountain vom Großteil der Zuschauer und Kritiker euphorisch begrüßt und gefeiert wurde, löste er, insbesondere in konservativen Teilen der USA, auch Skepsis, Ablehnung und kontroverse Diskussionen aus.
Konservative Kritiker und kirchliche Vertreter äußerten den Vorwurf, Brokeback Mountain mache unmoralische Werte salonfähig und propagiere mit den Mitteln des Kinos einen schwulen Lebensstil, der unnatürlich, gefährlich und nicht mit der Ehe gleichzustellen sei. Katholische Bischöfe verurteilten den Film und stuften Brokeback Mountain als „moralisch anstößig“ ein, da der Film zu unmoralischem Handeln einlade. Teils wurde der Film auch als unpatriotisch abgelehnt. Durch das Herstellen von Bezügen zum Kampf gegen den Terror, ließ sich beispielsweise das Renew America-Forum dazu hinreißen, festzustellen, dass der Kampf gegen die Islamisten nicht mit schwulen Comboys zu gewinnen sei. Vereinzelt nahmen Kinos Brokeback Mountain nach Protesten wieder aus ihrem Programm, so geschehen beispielsweise in einem Vorort von Salt Lake City, der amerkanischen Hochburg der Mormonen. Distanziert äußerte sich selbst US-Präsident George W. Bush zum Film: „Ich würde liebend gern über das Ranch-Leben reden, aber ich habe den Film nicht gesehen. Ich habe davon gehört. Ich hoffe, sie kehren zurück zur Ranch und zur Farm, und das ist alles was ich dazu sagen will.“ Regisseur Ang Lee wollte nach eigener Aussage durch seinen Film die gesellschaftliche Haltung gegenüber Schwulen nicht kommentieren. Unter vielen Homosexuellen hat Brokeback Mountain aber die Hoffnung geweckt, dass das Kino einen Beitrag zu Gleichberechtigung und Akzeptanz leisten könne. Schwulenverbände und Liberale feierten den Film emphatisch.
Brokeback Mountain war in insgesamt acht Kategorien für die 78. Oscar-Verleihung nominiert, darunter auch in der Kategorie „Best Picture“. Nachdem der Film bereits vier Golden Globes abräumte und bei fast allen wichtigen Preisvergaben im Vorfeld der Oscar-Verleihung auch mit der Auszeichnung für den besten Film des Jahres bedacht wurde, galt er als heißester Favorit für den Academy Award.
Tatsächlich konnte sich die Jury aber nicht dazu entscheiden, Brokeback Mountain als „Best Picture“ auszuzeichnen, was ihr den Vorwurf einbrachte, feige und homophob entschieden zu haben. Sieger der Verleihung wurde das Drama L.A. Crash von Paul Haggis. Brokeback Mountain musste sich mit Oscars in den Kategorien “Best Director” (Ang Lee), “Best Adapted Screenplay” (Larry McMurtry und Diana Ossana) und “Best Original Score” (Gustavo Santaolalla) geschlagen geben. (AW)
Mehr Bilder (13) und Videos (5) zu Brokeback Mountain
Cast & Crew
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Ang Lee
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Jake Gyllenhaal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack Twist
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Heath Ledger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ennis Del Mar
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Randy Quaid
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joe Aguirre
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Anne Hathaway
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lureen Newsome
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Michelle Williams
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Tom Carey
Regie
Schauspieler
-
Kate Mara
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alma Del Mar
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David Harbour
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Randall Malone
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Rodrigo Prieto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mexikaner
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Anna Faris
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Larry Reese
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Marty Antonini
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Steven Cree Molison
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Scott Michael Campbell
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Graham Beckel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) L.D. Newsome
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Brooklynn Proulx
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jenny (jung)
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James Baker
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Pete Seadon
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Jerry Callaghan
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Jake Church
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Linda Cardellini
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Roberta Maxwell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jacks Mutter
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Peter McRobbie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Twist
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Ken Roberts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barkeeper
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Kailin See
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Jayson Therrien
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Erika Walter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kellnerin
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Larry McMurtry
-
Diana Ossana
- Genre
- Romanze, Coming Out, Western
- Zeit
- 1960er Jahre, 1963, Gegenwart, Sommer
- Ort
- Landschaft, Mexiko, Wyoming
- Handlung
- Affäre, Amour Fou, Bar, Betrogene Ehefrau, Cowboy, Domestikation von Tieren, Ehefrau, Ehekrise, Einsamkeit, Familienkonflikte, Ferien, Fremdgehen, Freundschaft, Große Liebe, Heimliche Liebe, Hochzeit, Homophobie, Homosexueller Kuss, Kuss, Liebe auf den ersten Blick, Liebe gegen alle Widerstände, Liebesbrief, Liebeskummer, Liebespaar, Liebeswirren, Liebhaber, Lüge, Mord, Nackte Frau, Nackter Mann, Oscargewinner, Pferd, Reiten, Rodeo, Romanze, Scheidung, Schweigen, Schwule Sex Szene, Sex, Sommerurlaub, Stille, Tiere, Trauer, Vater-Tochter-Beziehung, Vatermord, Verbotene Liebe, Verheirateter Liebhaber, Verlassen der Familie, Verlieben, Verlust einer geliebten Person, Vorgetäuschte Liebe, Zuneigung, Zärtlichkeit
- Stimmung
- Berührend, Romantisch, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Brokeback Mountain
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- Brokeback Mountain: critic.de






















Kritiken (13) — Film: Brokeback Mountain
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenAufgrund eines technischen Problems wurde mein Kommentar gelöscht, daher hier nun die Kurzfassung:
'Brokeback Mountain' ist ein enttäuschendes, klischeereiches, langatmiges Werk, welches das Thema Homosexualität nur sehr oberflächlich behandelt. Keine neuen Facetten bekommt man gezeigt, nur die 0815-Leiher. Die Darsteller sind hervorragend, ebenso die Naturaufnahmen. Diese trösten aber nicht über die offensichlichen Schwächen des von den Kritikern achso hochgelobten Machwerks hinweg. Wörter wie "revolutionierend" wurden damals benutzt. Nein, ganz sicher nicht. Schon mal die Serie 'Six Feet Under' gesehen? Diese erschien erstens vor 'Brokeback Mountain' und zweitens setzt sie sich mit der gleichgeschlechtlichen Liebe weitaus tiefgründiger und komplexer auseinander!
Fazit: Schwule Cowboys: würde ein Kritiker dagegenhalten, wäre er homophob. Was ich euch dazu sage ist, egal ob der Film das Thema Homosexualität anspricht oder nicht, er bleibt langweilig. Emotional tut man sich schwer teilzuhaben, denn die ganze Story ist viel zu stereotypisch. Tut euch das nicht an, schaut stattdessen lieber 'Six Feet Under'. Ja ich weiss, ich wiederhole mich, aber das hat seinen Grund!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
facepalm 2011/05/28 16:23:52
Antwort löschenDu und dein Six Feet Under :P Ne Serie hat in der Regel sehr viel mehr Zeit sich mit nem Thema auseinanderzusetzen, aber der Film interessiert mich ohnehin nicht die Bohne. DAs bestätigt mir dein Kommentar nur.
Imagination 2011/05/28 16:23:57
Antwort löschenWahre Worte und SFU ist wirklich nur zu empfehlen.
der cineast 2011/05/28 16:53:30
Antwort löschenGroßer Film. Viel subtiler, als das du es erfassen kannst. :)
Oceanic6 2011/05/28 17:13:32
Antwort löschenSieh mal einer an, der Meister des Erfassens spricht, sorry, aber da kann ich nur schmunzeln :P
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der cineast 2011/05/28 18:19:14
Antwort löschenMehr hätte ich auch nicht erwartet. :)
Mr Vincent Vega 2012/05/10 02:50:32
Antwort löschenDen Kommentar solltest Du löschen, Philippe. Steht Dir nicht.
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenSchöner und treffender als Daniel Kothenschulte hat es seither niemand beschrieben:
"Besser als 'Brokeback Mountain' werden Filme im Allgemeinen nicht mehr. Noch nie hat es einen solchen Film gegeben. Nie hat jemand eine schwule Liebesgeschichte gedreht, die sich nicht nur an eine Minderheit wendet. Darum wird man 'Brokeback Mountain' noch in hundert Jahren sehen. […] Dies ist kein altmodischer Film, denn einen "Brokeback Mountain" hat es nie gegeben. Das alte Hollywood hat sich zwar immer wieder mutig an ein solches Thema gewagt, aber nie in dieser Entschiedenheit. Es sind viele ähnliche Geschichten für ein schwules Kinopublikum erzählt worden, doch den Kontext konnten und wollten sie kaum überwinden. Ang Lee ist niemand, der Zäune einreißt, aber er ist ein begnadeter Vermittler. Stets argumentiert er über den Weg der Empfindung. 'Brokeback Mountain' gibt jedem ein Gefühl dafür, wie sich eine solche Liebe anfühlt und weckt schließlich eine so tiefe Wehmut nach etwas Ähnlichem, dass mancher sein eigenes Leben dabei in Frage stellt. Tatsächlich weckt er auch die Sehnsucht nach einem ähnlichen Kinoerlebnis. [...] 'Brokeback Mountain' ist ein Film, so klar und unverstellt, als könne man Kino machen wie beim ersten Mal."
(aus "Östlich vom Western" und "Komplimente" von Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau 2006)
26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Kubrick_obscura 2011/02/05 19:51:34
Antwort löschenHast du dich ja doch endlich für einen indirekten Kommentar hinreißen können. Sehr gut!
Kothenschultes Text trifft es wie ein Seziermesser. Als ich damals im Kino saß, hatte ich das Gefühl etwas komplett neues und gleichzeitig vertrautes zu sehen. Schlichtweg ein Meisterwerk!
Mr Vincent Vega 2011/02/05 19:55:11
Antwort löschenMan soll ja eigentlich nicht durch die Münder anderer sprechen, aber einmal muss das auch erlaubt sein. :)
dustyOn3 2011/02/13 07:59:18
Antwort löschenWas für ein kitschiger Kommentar. Du glaubst ehrlich, dass man sich diesen Humbug noch in 100 Jahren angucken wird? Der Film hat doch jetzt schon seinen Reiz verloren. Wer redet schon noch davon? Da gibt es zig bessere Beispiele, als "Brokeback Mountain", wenn du meinst, dass Filme generell nicht besser werden als eben erwähnter.
out of tune 2011/02/14 00:41:02
Antwort löschenIch hasse Western...schon immer...Cowboy und Indianer Thematik geht mir sowas von am A.... vorbei.
Was ich auserdem hasse sind Liebesdramen in jeglicher Form.
Und 2 Männer die aufeinander abfahren ist dann auch nicht so spannend...
Deshalb find ich diesen Film Sch.... ohne ihn gesehen zu haben.
saubere Argumentationskette von mir...wie ich finde
Kubrick_obscura 2011/02/14 01:11:05
Antwort löschenWas du nicht alles so hasst ... interessant ...
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veseria 2011/03/03 13:04:28
Antwort löschenNaja überhaupt nicht so sauber, da du den Film nicht kennst ;). Du kannst es zwar nicht mögen, dann macht deine Kette aber nicht viel Sinn, da du nicht weiß ob der Film diese Kriterien erfüllt!
Dox 2011/07/18 16:48:06
Antwort löschenEin wirklich klasse Zitat. Einzig der Punkt, an dem er fester Überzeugung ist, dass Filme im Allgemeinen nicht besser werden, stört mich.
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen"It's nobody's business but ours." -
Große Liebe in den Weiten der Prärie: Man muss Ang Lees Dekonstruktion archaischer Cowboy-Mythen noch nicht einmal als herausragenden Film in Erinnerung behalten, um festzustellen, dass BROKEBACK MOUNTAIN eine nicht für möglich gehaltene Kehrtwende innerhalb eines scheinbar durchdeklinierten Genres darstellt: Vollkommen losgelöst von der homosexuellen Komponente der Erzählung, emotionalisiert Lee den Western - eine Sparte, die jahrzehntelang zwischen verlogener A-Sexualität und herben Macho-Charme gefangen war - ohne Berührungsängste und mit großer Leichtigkeit.
Der Prototyp der einzigen Liebe fungiert hier weder als Auslöser einer Rache, noch kommt ihr sonstiger narrativer Triebfeder-Charakter zu - sie steht vorliegend unumstößlich im Zentrum des gesamten Geschehens, und wirkt gerade durch jene Bodenständigkeit um ein Vielfaches ehrlicher.
Diese Zentrierung auf die beiden Hauptdarsteller erscheint innerhalb…
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Hitmanski 2011/02/05 13:38:34
Antwort löschenJein. Dass der Film als Melodram funktioniert, schließt seine Zugehörigkeit zum Western, der zwischen NOBODY und UNFORGIVEN ja schon immer mehrere Spielarten zugelassen hat, in meinen Augen noch nicht aus.
Die historische Verortung ist sicherlich richtig und nicht von der Hand zu weisen, steht für mich aber beim Aufgreifen vieler klassischer Genremotive eher hinten an, wohl auch, um die Flucht in undefinierte Neologismen a la "Anti-Western" zu umgehen.
Billmaik 2011/02/05 14:59:30
Antwort löschenIch erachte die Klassifizierung für legitim, auch wenn Joe hinsichtlich der "strengen" AFI-Definition des Genres zweifelsohne Recht hat. In erster Linie würde ich "Brokeback Mountain" zwar ebenfalls als Melodram bezeichnen, aber alleine die geographische Komponente, freilich gepaart mit dem Vorhandensein einiger klassischer Western-Motive, ist nach meinem Dafürhalten ausreichend. Sicherlich ist thematisch jeder zweite Kurosawa mehr "Western" als Ang Lee's Drama, aber, auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, erscheint mir die Tatsache, dass die Handlung im mittleren Westen stattfindet als maßgebend.
Zumal man das Problem mit der historischen Verortung durch eine Einordnung ins - im Gegensatz zum Anti-Western durchaus definitierte - Subgenre des KONTEMPORÄREN Western elegant umschiffen kann. ;)
Mr Vincent Vega 2011/02/05 16:59:11
Antwort löschenKann dem Text nicht im Geringsten zustimmen. "Oberfläche", "Klischees", "Baukastenprinzip"... das sind die überhaupt nur abwegigsten Begriffe, die ich mit diesem formvollendeten Ultrameisterwerk in Bezug setzen würde.
Hitmanski 2011/02/05 17:14:40
Antwort löschen"Ultra" mutiert zu deinem liebsten Superlativ, oder? :)
Naja, der ganze Ablauf der Beziehung (Unsicherheit - Selbstzweifel und Bestreiten wollen - Doppelleben und Verleugnen gegenüber der Gesellschaft etc.) entspricht ziemlich genau dem Ablauf anderer Coming-Out-Geschichten, ich sehe da einfach keine bahnbrechende Originalität in der Entwicklung der Beiden.
Und die Klischees bei der Charakterisierung des direkten und indirekten sozialen Umfelds, die ich ja sogar für gewollt halte, kann man eigentlich auch nicht leugnen; vom homophoben Arbeitgeber bis hin zur überforderten Ehefrau ist da doch alles dabei.
Mr Vincent Vega 2011/02/05 17:30:54
Antwort löschenIch glaube du legst hier falsche Maßstäbe an und solltet die postmoderne Brille absetzen (:P): Dieser "Ablauf" ist nun einmal für gewöhnlich so, erst recht im wertkonservativen zeitlichen und räumlichen Kontext des Films, aber auch durchaus noch heute. Die Kritik an den Nebenfiguren ist mir auch rätselhaft, dass ein schmieriger Cowboy seine zwei nicht sonderlich tätigen Cowboyschützlinge beim Turteln durchs Fernglas erwischt und das mit einem implizit (!) homophoben Spruch quittiert, oder dass eine Ehefrau und Mutter, die herausbekommt, dass ihr Mann schwul ist (etwas, das nicht sein *kann*, nicht sein *darf*) und entsprechend "überfordert" reagiert, erscheint mir nicht nur vollkommen logisch, sondern geradezu zwingend und absolut nicht klischeehaft. Lee geht hier doch eben gerade permanent nicht den einfachsten Weg, seine Regie ist meisterhaft, mit Blick für entscheidende Details, komplexe Zusammenhänge, Figuren von höchster Ambiguität und Leidenschaft, einer - da stimme ich zu - radikalen, aber dennoch leisen Dekonstruktion des Westernmythos'... alles an diesem Film ist groß. Es ist das größte Melodramenmaterial seit Sirk und Fassbinder, und es übersteigt diese mitunter sogar.
Hitmanski 2011/02/05 17:50:16
Antwort löschenIch widerspreche dir da in vielen Punkten ja nicht einmal; dass Lee unglaublich detailverliebt inszeniert und Handlungen und Emotionen geschickt miteinander verknüpft, würde ich gar nicht abstreiten wollen. Es geht mir grundsätzlich ja nur darum, dass der Plotverlauf inklusive vieler Stationen in ihm relativ offensichtlich ist, und mich der Film letztlich zwar emotional eingenommen, aber nicht "überrascht" (über die Schwammigkeit und Unkorrektheit dieses Begriffs bin ich mir im Klaren...) hat. Man kann das sicherlich mit dem Aspekt des historischen Kontext erklären und entschuldigen, aber vollständig überzeugt es mich trotzdem (noch) nicht. Ich sehe mich jetzt allerdings indirekt dazu veranlasst, den Film nochmal anzuschauen :P
Billmaik 2011/02/05 17:53:46
Antwort löschenRecht hat er, der Vega. Bis zur Veröffentlichung der für mich wahrscheinlich unerträglichen "The King's Speech"-Kritik kann er sich meiner unermesslichen Wertschätzung gewiss sein ^^
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Mr Vincent Vega 2011/02/05 18:00:10
Antwort löschen@Hitmanski:
Gönne ihm ruhig etwas Abstand. Fakt ist, und ich hasse es das zu erwähnen, weil es eigentlich nicht rühmlich, notwendig oder sonderlich relevant ist, dass BROKEBACK MOUNTAIN den Melodramendiskurs, obwohl das eine fragile Begrifflichkeit ist (besser wohl: Diskussion), neu angeheizt und enorm bereichert hat. Ich glaube es gibt kaum einen Film der letzten 10 Jahre, der mehr filmwissenschaftliche Texte hervorgebracht hat (zumindest habe ich hier einen Ordner, der vor englisch- und deutschsprachigen Queer-Study-Analyen überquirlt). Anlesetipp diesbezüglich: Matthias Bauer, Brokeback Mountain, in: Filmgenres: Melodram und Liebeskomödie (Reclam).
@Bilmaik:
:)
der cineast 2011/02/05 23:08:09
Antwort löschen@Vega: Ist das dein liebster :) ?
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenZwar hebt sich Brokeback Mountain von seiner Tragik nicht von anderen Liebesmelodramen großartig ab, wurde (und wird) jedoch in der Rezeption aufgrund seiner Prämisse der gleichgeschlechtlichen Liebe jedoch etwas bedeutsamer aufgenommen. Die Tragweite des Filmes mag jeder für sich selbst ermessen, sicherlich unbestreitbar ist, dass Ang Lee mit seinem neunten Spielfilm eine epische Romanze erschafft hat, die ihren Weg in die Kinogeschichte fand.
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Burning Brain 2009/09/06 20:01:05
Antwort löschenSorry, ich muss mal fragen, was Du an diesem Film episch fandst? Wenn es um verbotene Liebe geht, hat schon der gute, alte William ca. 1595 eine tatsächlich epische Geschichte geschrieben. Aber hier wird doch nur das Thema Homosexualität ausgeschlachtet um einer langweiligen Story Bedeutung zu verleihen. Daraus entstand eine Medienhype und auf einmal war es `in´ Brokeback Mountain gut zu finden. Wäre es hier um heterosexuelle Liebe gegangen hätte man den Film zerrissen. Atemberaubende amerikanische Landschaften haben wir auch schon genügend gesehen, u.a. in „The Horse Whisperer“. Nur die Musik von Santaolalla ist gut.
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derHOBBIT 2009/10/06 16:35:50
Antwort löschenAlso ich muss schon sagen, wir haben es hier tatsächlich mit einem Meisterwerk zu tun, das weit davon entfernt ist, Homosexualität auszuschlachten. Die Geschichte mag nichts Neues sein, allerdings mit diesen beiden Männern und mit dem Thema der Homosexualität, die großenteils in unserer Gesellschaft immer noch nicht akzeptiert wird, bildet dieser Film einen Mainstream Film für das gesamte Kinopublikum. Von diesem haben mit Sicherheit 90 Prozent noch nie zwei sich küssende Männer gesehen, daher ist es mit dieser meisterhaften Filmmusik ein tadelloses Meisterwerk von Ang Lee, einem der wenigen, die sich getraut haben, sich eines solchen Themas anzunehmen.
jjdd 2011/08/16 04:18:14
Antwort löschenps:in Italien wurde die Kuss-szene îm Kino herausgeschnitten.......Vatikan lässt grüßen...
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenSorry, aber der Film ist für mich total überbewertet. Schön er Thematisiert Homosexualität unter Cowboys (so neu nun auch wieder nicht siehe die Band Village People) aber bis auf die Reaktion der Ehefrau von Ennis und des Farmers, der die beiden Protagonsiten den Cowboyjob gegeben hat, wird das Umfeld und deren Reaktion zu sehr ausgeklammert.
Warum hat Jack am Ende den "Unfall" mit der Radkappe? Hier wäre mehr Hintergrund mehr gewesen.
Nichtsdestotrotz eine mutige Darstellung von Jake Gyllenhaal und Heath Ledger.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenFür mich ist es unverständlich warum "Brokeback Mountain" so viele Preise gewonnen hat. Der Film ist unnötig lang und präsentiert eine Geschichte die man in deutlich weniger Zeit erzählen könnte. Zugegeben die Naturbilder sind toll, die Hauptdarsteller gut und um mitreden zu können sollte man sich "Brokeback Mountain" wenigsten einmal angesehen haben. Mehr aber auch nicht.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenBrokeback Mountain, der mit dem leicht schrägen Label versehen wurde, ein schwuler Western zu sein, reiht sich [in die Ikonografie des Ang Lee] trefflich ein: Indem er dem Archetypus des Genres, dem Cowboy, etwas von seiner demonstrativen Virilität nimmt, erzählt er vom Anpassungsdruck einer Gesellschaft. Brokeback Mountain ist deshalb dem Melodram stets näher als dem Western.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenAng Lee reißt keine Witze und versprüht kein Mitleid. Es gibt nichts, signalisiert er, wofür sich seine Helden zu entschuldigen hätten, und dementsprechend inszeniert er ihren Sex, unverhüllt und selbstverständlich. Lee erzählt einfach von einer Liebe, und sie erscheint so natürlich und unvermeidlich wie die von Jack und Rose am Bug der Titanic. [...] "Brokeback" ist ein Meilenstein, weil er Homosexualität normalisiert. Bisher hatte Kino Schwulsein verdammt, bemitleidet, gefeiert oder eine bürgerrechtliche Lanze dafür gebrochen. Für Ang Lee jedoch ist die Tragödie von Ennis und Jake allgemeingültig wie die von Romeo und Julia.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenIm Zweifel dann doch lieber Andy Warhols schwule Cowboy, als diese sülzige Westerngegenstück zu James Ivory-Streifen und ähnlichen Gefühlsdröseln. Lieben heißt leiden, zumindest wenn man vom Mainstreampublikum akzeptiert werden will. Bis Heteros sich mal einen Film ansehen in dem schwule Figuren nicht leiden oder sterben oder den Käfig voller Narren aufmachen, wird es wohl noch lange dauern. Nicht umsonst betonten alle Beteiligten immer wieder, daß es ja kein Schwulenfilm sei, sondern um eine universelle Liebesgeschichte ginge. Sicher sicher. Und den Darstellern wurde rundherum gratuliernd, für ihre Todesverachtung mit der sie Kuss- und Sexszenen überstanden haben. Was ihnen natürlich sehr schwer fiel, wie sie nicht müde wurden zu erzählen. Wahrlich, es ist noch ein weiter Weg, wenn diese Westernantwort auf Hedwig-Courths-Mahler herhalten muß, als Beweis für die Toleranz des Publikums. Nächster.
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Mr Vincent Vega 2009/07/09 16:20:44
Antwort löschenIch weiß nicht wieso, aber ich stolpere immer wieder über deine Bewertung... ein ewiger Dorn in meinen Augen. Ein einziges großes Missverständnis. :)
Liam Quinn 2009/07/29 18:58:58
Antwort löschenIch würde das jetzt nicht ganz so ernst oder extrem nehmen wie du. Guck dir doch Ang Lee´s Filmographie an. Fast jeder seiner Filme lässt Personen leiden ( ob Homo oder Hetero ). Ob Brokeback Mountain, Hulk , Wo hu cang long, The Ice Storm, usw. Wär der Film nicht zu Mainstream geworden hätte es doch keinem interessiert.
svunzel 2010/01/17 18:32:22
Antwort löschenWarten wir mal auf "I Love You Phillip Morris" ...;)
BlueSquirrel 2010/03/04 20:48:30
Antwort löschenVielleicht übertrieben gepunktet aber Amen!
J0J0 2010/06/25 14:13:25
Antwort löschenPuh, auch noch gleich "Hassfilm"! Das kann ich zwar nicht verstehen, aber in dem Kommentar sprichst du einige wichtige Punkte an, was die Rezeption angeht. Bei dem "Und wie war das so, einen Mann zu küssen? Muss doch ganz eklig sein!"-Gesabbel krieg ich auch Krämpfe... sehr guter Kommentar, obwohl ich die Wertung so gar nicht teile.
Alle 7 Antworten zeigen
Laura Eissenberger 2011/04/12 12:05:47
Antwort löschen"Westernantwort auf Hedwig-Courths-Mahler" - Bullseye! Wenn man das in dem Zusammenhang so sagen darf.
Andy Dufresne 2011/06/22 20:24:10
Antwort löschenHassfilm? mit welcher Begründung denn?
Finde bei dir keine Einzige die einen Totenkopf rechtfertigt.
Welche Filme magst du denn?
Welche mit schlechten Schauspieler,einer nicht nachvollziehbaren,lebensfernen Story,einer schlechten Kamera und unterirdischer Musik?
Dann wäre klar das du Brokeback nicht magst,er ist ja schließlich das Gegenteil dessen:)
Vielleicht willst aber auch nur auffallen...
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenAng Lees Provokation besteht darin, seinen Liebenden Cowboyhüte aufzusetzen - und ihre Liebe im Übrigen so diskret und einfühlsam abzufilmen, wie er das immer tut, etwa in "Sinn und Sinnlichkeit" (1995). "Brokeback Mountain" ist ein Melodram, also die Geschichte einer verbotenen Liebe, die an den gesellschaftlichen Umständen scheitert, aber auch an der innerlichen Beschränktheit des einen, der weniger liebt oder seine Liebe verleugnet.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenEs ist eine Offenbarung, wie das Westerngenre hier mit seinen eigenen Mitteln - spröde Bildern einer überwältigen, aber auch übermächtigen Landschaft - gegen den Strich gebürstet wird, den hohlen Mythos vom einsamen Cowboy aushöhlt. [...] Eine wunderbar inszenierte, mit großer Stille und Sensibilität belauschte Romanze, die keine sein darf.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEin warmer Western? Ja warum denn eigentlich nicht. Wer noch immer den Skandal wittert, wenn sich zwei Mannsbilder küssen, hat ohnehin nichts verstanden. Dessen ungeachtet stürzt der in Taiwan geborene Regisseur Ang Lee mit seinem "Brokeback Mountain" ein amerikanisches Monument vom Sockel: den Marlboro Man.
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veseria 2011/05/16 10:56:26
Antwort löschenNein zur Bewertung xD und ein dickes Ja zu den ersten 2 Sätzen!!!!
al-x
Kommentar löschenEine dramatische Romanze, in der Frauen keine Hauptrolle spielen.
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Kommentare (140) — Film: Brokeback Mountain
Kommentar schreibenDavid Ölböck 2012/05/13 00:36:56
Kommentar löschenmein absoluter lieblingsfiilm, vor allem die süßen sexszenen und die süßen boys <3.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Parçalı Bulutlu 2012/04/11 00:40:44
Kommentar löschenIch habe doch tatsächlich geweint bei diesem Film.Sonst passiert mir das nicht, ernsthaft jetzt.Das Ende hätte nicht so traurig sein sollen..nahja was soll's...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
JackoXL 2012/03/31 23:28:02
Kommentar löschen"Brokeback Mountain" ist einer dieser Filme, die mich nicht die Bohne interessiert haben. Ich schau mir viel an, der hätte unter anderen Umständen wohl nie mein Sichtfeld erreicht.
Bevor es jetzt böse Antworten hagelt, nein, nicht weil es eine homosexuelle Liebesgeschichte ist, sondern einfach weil es eine Liebesgeschichte ist. Da gibt es löbliche Ausnahmen, im Schnitt interessieren mich solche Filme einfach nicht.
Aber als Madame die DVD auf den Tisch legte, konnte ich schlecht nein sagen, die Chance wollte ich ihm geben.
Resultat: Während des Schauens hat meine zwischenzeitliche Bewertung selten so geschwankt wie bei diesem Film. Das ist auch schon einige Wochen her, normalerweise kommen Kommentare bei mir direkt im Anschluß, wenn die Erinnerung noch frisch und die Emotionen noch lebendig sind. Der ließ mich sehr unschlüssig zurück. Jetzt versuche ich es.
Er hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen, zeitweise sogar etwas gelangweilt, aber im Endeffekt werde ich ihn wohl nie vergessen. Es gab Momente, da dachte ich wow, sehr stark. Da hat mich der Film kurz richtig gehabt, ich war bewegt, ich konnte mich voll darauf einlassen. Die Stimmung fand ich über die ganze Laufzeit klasse, pessimistisch, traurig, perspektivlos. Die Darsteller machen einen hervorragenden Job, zumindest 3/4 der Hauptpersonen (Anne Hathaway fand ich nicht optimal). Die Idee & den Mut, einen der ur-amerikanischsten Helden wie den Cowboy für so einen Film zu nehmen, zolle ich ebenfalls Respekt. Was viele der Amis von dem Film gehalten haben müssen, speziell in Texas dürften den nicht viele Kinos im Programm gehabt haben. Außer sie waren gut gegen Brände versichert.
Warum war ich trotzdem nicht so ganz begeistert? Am Ende ist "Brokeback Mountain" immer noch eine Lovestory, sicher anders, aber auch nicht so anders. Würde das Liebespaar klassisch aus Mann und Frau bestehen, uninteressant. Klar, der Vergleich hinkt etwas, das ganze Szenario funktioniert ja nur aufgrund der Tatsache, das es eben nicht so ist. Das macht es besser, interessanter, tragischer. Gut und schön, aber herrausragend oder meisterlich? Ne, finde ich nicht. Das reine Thema und die dadurch resultierende Tragik und Einzigartigkeit (zumindest im Bereich des Mainstreamkinos) ist das Besondere. Das reicht mir einfach nicht, das Skript hätte viel besser sein müssen, um das vorhandene Potential voll auszunutzten. Jetzt bekomme ich bestimmt gleich viel Prügel, sei es drum, nur meine Meinung.
Anschauen geht auf jeden Fall, das sagt sogar ein Lovestoryignorant wie ich. Aber Meisterwerk? Nicht in meiner Welt. Besser als erwartet, ich lasse auch gerne andere Meinungen gelten, ich werde ihm mir aber wohl nicht nochmal ansehen.
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Andy Dufresne 2012/04/01 10:06:59
Antwort löschenBei mir ein 10er (Hab auch mal einen begründeten Kommentar geschrieben) aber dein Kommentar ist echt gut!
Hooded Justice 2012/04/01 12:30:57
Antwort löschenKriegst Schulterklopfen anstatt Prügel. Auch wenn ich ihn schon meisterlich empfinde. Deine Worte treffen voll ins Schwarze.
JackoXL 2012/04/01 20:10:04
Antwort löschenVielen Dank, gerade da euch der Film gefallen hat fühl ich mich geschmeichelt.:)
SoulReaver 2012/05/25 23:19:09
Antwort löschenGut, nachvollziehbar und nicht mit dem so verhassten "da gehts halt um Männer, mag ich nicht, ih"-Ton unterlegt. Bei mir aber einer meiner ewigen Lieben. So ehrlich und so gefühlvoll. <3
JackoXL 2012/05/25 23:23:31
Antwort löschenDas mit den Männern war ja noch das Interessante, aber nicht meine Baustelle. Es gibt durchaus Lovestorys (nein, ich meine nicht "True Romance") die mir wirklich gut gefallen, "Blue Valentine" ist so eine.
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SoulReaver 2012/05/25 23:29:17
Antwort löschenMeisterwerk. Genau wie Leaving Las Vegas, Tyrannosaur, etc....Das sind die richtigen Lovestorys :)
JackoXL 2012/05/25 23:34:32
Antwort löschenOh, Leaving Las Vegas ist so lange her, fand ich damals aber schon gut. Muss mal aufgefrischt werden. Tyrannosaur noch nicht gesehen, kommt aber definitiv, der reizt schon lange. Du wirst dann von mir lesen.
Dani95 2012/03/13 16:24:27
Kommentar löschen1963 in Wyoming: Der Rancher Ennis del Mar und der Rodeoreiter Jack Twist nehmen eine Stelle beim Schafzuchtbetrieb an. Sie sollen im Sommer die Schafe auf dem Brokeback Mountain weiden und schützen. Bei der gemeinsamen und auch einsamen Zeit zu zweit, entwickelt sich bald mehr als nur Freundschaft. Anfangs fällt es den beiden schwer sich einzugestehen, dass sie dabei sind, sich ineinander zu verlieben. Doch schon bald ist der Sommer vorüber und beide gehen ihrem Leben nach. Dabei sind die Gedanken jedoch immer beim Anderen und schon bald ist die Sehnsucht so groß, dass sie sich wiedertreffen. Doch da es in den 60er Jahren nicht gern gesehen wurde (milde ausgedrückt), sich als homosexuell zu zeigen, blieb ihnen keine andere Wahl, als sich heimlich über die Jahre in der Wildnis zu sehen und ihre Liebe dort zu verstecken. Aber leider bringt dies schwerwiegende Probleme mit sich...
Klar, auch heutzutage ist es nicht für jeden leicht, sich mit dem Thema Homosexualität zu befassen. Doch gerade in der heutigen Zeit sollte man so offen sein, und Menschen mit anderen sexuellen Orientierungen annehmen und akzeptieren.
Ang Lee scheute es 2005 aber keineswegs und nahm sich die Liebes-Beziehung zwischen Ennis und Jack vor. Herzzerreißend wird die Geschichte dargestellt und mit etlichen wundervollen Landschaftsbildern unterstützt. Der Film selbst verzichtet auf viele Worte und legt dafür eher Wert auf die Stärke der Bilder und dem tollen Schauspiel. Nennenswert sind die wunderschönen Bergaufnahmen, die einfach grandios in Szene gesetzt wurden. Außergewöhnlich herzergreifend sind, wie ich finde, die Lieder von Gustavo Santaolalla, die perfekt abgestimmt wurden und für die einzigartige Atmosphäre sorgen.
Natürlich sind dies nicht nur die Hauptgründe, welche den Film so besonders machen. Vor allem sind es nämlich die beiden Protagonisten, die ihr Können außerordentlich gut zu beweisen wissen. Da hätten wir Ennis del Mar, der uns durch Heath Ledger präsentiert wird und Jack Twist wird dargestellt von Jake Gyllenhaal. Es ist wirklich bemerkenswert wie die beiden an diese Rollen herangehen. Es muss aber für sie kein Problem gewesen sein. Denn beide zeigen Gefühl pur. So großartig und authentisch sieht man nicht oft Schauspieler in ihren Rollen aufgehen. Besonders nicht bei solchen hohen Anforderungen. Doch es ist ganz klar zu sagen, dass es Heath und Jake hervorragend gelungen ist, ihr Bestes zu zeigen.
Auch die Nebendarsteller wie Randy Quaid, Michelle Williams und Anne Hathaway brachten gute Leistungen.
Schlussendlich ist eigentlich nur noch zu sagen: Jeder sollte sich zumindest einmal im Leben mit dieser Thematik auseinandersetzen, und Brokeback Mountain weiß diese Absicht einmalig und mit dem nötigen Respekt zu schätzen.
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FilmFreeza 2012/03/14 07:11:18
Antwort löschenHeath ist eh ein Gott :)
Dani95 2012/03/14 17:06:11
Antwort löschenJa :)
Sigmund 2012/03/02 11:31:46
Kommentar löschenPrivate Filmgeschichtchen, Folge 15:
Obwohl mir die Oscars nicht viel bedeuten, hat sich seit 1997 die Tradition eingeschlichen, die Verleihung jedes Jahr mit ein paar Leuten live durchzustehen.
Um die Sache spannend zu machen, loben wir dann immer eine Wette oder eine kleine Prämie aus, die normalerweise der davonträgt, der in den meisten Kategorien richtig lag. Der Gewinner wird beispielsweise bekocht oder auf einem Stuhl durch die Schanze getragen, mit Pappkrone auf dem Kopf.
2006 bezog sich die Wette nicht auf alle Kategorien sondern nur auf den besten Film. Wir waren zu dritt, und die Dame des Abends wollte nicht mitmischen, weil sie keinen der Filme gesehen hatte. Blieben also mein Freund M und ich. M setzte auf L.A.CRASH, ich auf BROKEBACK MOUNTAIN.
Beim Skat würde man sagen: ein Oma-Spiel, denn hier trat ein reißerisches Episodenfilmchen mit Kitschglasur gegen eines der am meisterlichsten geschriebenen, inszenierten und gespielten Dramen seit vielen, vielen Jahren an.
Wer bei den Oscars aber Qualität als höchsten Maßstab vermutet, liegt bekanntlich oftmals falsch. Gewonnen hat CRASH, und ich durfte morgens gegen sieben vor aller Augen splitternackt runter auf die Straße laufen um dort „DDR“ in den Schnee zu pinkeln.
Vielen Dank, Academy!
P.S.: Im Nachhinein frage ich mich allerdings, für wen das Ganze letztlich demütigender war – für mich Nackedei oder für die verantwortlichen Oscarheinis, die einem der großen Meisterwerke des neuen Jahrhunderts ein längst vergessenes Blenderfilmchen vorgezogen hatten...
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fkfilmkritik 2012/03/02 16:22:08
Antwort löschenDer lächerlichste Oscargewinn seit "Rocky"!
Sigmund 2012/03/02 16:53:38
Antwort löschenFür mich war DER ENGLISCHE PATIENT am schmerzhaftesten.
missxyz 2012/03/02 20:05:47
Antwort löschenHaha, geniale Anekdote! :D Mehr davon!
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Sigmund 2012/03/02 20:18:39
Antwort löschenDanke! ^^
thomf 2012/03/06 06:55:39
Antwort löschenoscarheinis!
blueStrawberry 2012/02/26 20:19:16
Kommentar löschenMich hat noch nie ein Film dermaßen tief berührt und ich hab abgesehen von Schindlers Liste auch noch nie so viel bei einem Film geweint. Die Schauspieler bringen die Story ungemein gut rüber und vorallem Heath Ledger zeigt die hin und her gerissene Art von Ennis Del Mar extrem gut mit seiner Art, wie er spricht (dazu muss man den Film jedoch auf Englisch gucken, der Syncronsprecher hat das kaum ins Deutsche gebracht...).
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Joker36 2012/02/26 18:55:36
Kommentar löschenSo leids mir auch tut, ne love story über schwule?!
Ne danke :D
schön das er so vielen gefällt! tolerantes pack :D
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AddictedToIan 2012/02/26 19:04:15
Antwort löschenWas soll der Kommentar denn? Tu uns allen 'nen Gefallen und leb deine Homophobie woanders aus -.-
Joker36 2012/02/26 19:25:51
Antwort löschenFühlst du dich davon angegriffen?
Joker36 2012/02/26 19:31:54
Antwort löschenund Homophobie heißt gegen schwule und lesben gerichtet du kannst nach meinem kommentar aber nicht davon ausgehen
also spar dir deine schlau gemeinten begriffe wenn du nichtmal weißt was sie heißen :D
genau darum poste ich sowas :D
wegen leuten wie dir <3
Puebleau 2012/02/26 21:01:49
Antwort löschenSie hat vollkommen recht. Deiner Rechtschreibung nach zu urteilen bist du derjenige, der mit Begriffen nicht umzugehen weiss und ass sie den Mund aufmacht, obwohl sie sich eventuell nicht persönlich von dir angegriffen fühlen muss, nennt man Zivilcourage. Noch so ein Wort...
Joker36 2012/02/27 13:30:02
Antwort löschenmeine rechtschreibung hmmm
gott man hat ja nix besseres zu tun als im internet auf groß un kleinschreibung zu achten ;D
und zivilcourage im internet :D da kann ich nur lachen
was hat das mit courage zu tun im internet anonym rumzulabern ??
Sgrab 2012/03/05 10:55:51
Antwort löschenInternet und Anonym! Sehr naiv...
Joker36 2012/03/05 17:56:41
Antwort löschendann komm her! und sags mir ins gesicht
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Joker36 2012/03/05 17:57:25
Antwort löschenals ob jemand wie du die möglichkeit hat :D
Sgrab 2012/03/05 19:55:39
Antwort löschenJemand wie ich! ^^
Prechtl 2012/02/24 18:02:30
Kommentar löschenBrokeback Mountain ist für mich einer jener Filme, die mich immer wieder begeistern und verzaubern können. Ein wunderbarer Film, ein Meisterwerk.
Die Handlung beginnt während der 60er Jahre und beleuchtet im Laufe des Films zwanzig Jahre im Leben zweier Männer. Ennis del Mar und Jack Twist treffen zum ersten Mal auf dem Brokeback Mountain aufeinander und verbringen dort einen Sommer, um Schafe zu hüten. Obwohl beide hetero sind, beginnen sie eine Romanze, die von nun an über zwanzig Jahre bestehen soll. Doch die beiden haben Angst davor, ihre Liebe zueinander publik zu machen, da sie sich vor den Reaktionen der Mitmenschen fürchten. Und so führen bneide ein getrenntes Leben, heiraten und bekommen Kinder. Doch sie können einander nicht vergessen und treffen sich jedes Jahr an dem Ort, wo sie sich kennen gelernt haben: der Brokeback Mountain...
Was ich an diesem ungewöhnlichen Liebesfilm besonders schätze ist die Tatsache, dass er einfach Regeln bricht und über homosexuelle Liebe erzählt. Gerade diese verbotene Liebe macht das melancholische für mich aus, das ich an di esem Film sehr schätze.
Die Bilder sind wunderschön, besonders die Berglandschafen und weiten Wiesen zu Beginn des Films. Auch der Score geizt nicht mit eingängigen Melodien und Magie.
Bei den Schauspielern sind natürlich die beiden Hauptdarsteller zu erwähnen. Jake Gyllenhaal habe ich nicht mehr so wunderbar einfühlsam spielen sehen. Heath Ledger gibt den scheuen Ennis ebenfalls sehsr gut, auch wenn ich ihn manchmal etwas zu introvertiert fand. Erwähnenswert finde ich noch Michelle Williams als betrogene Ehefrau. Auf der einen Seite gönnt man Ennis und Jack einander, doch wenn man bedenkt, dass Ennis damit eigentlich einen Ehebruch beging und Alma damit sehr verletzte, tut einem diese Person einfach nur leid.
Ein schlichtweg perfekter Film für mich, enough said.
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SoulReaver 2012/02/24 18:53:34
Antwort löschen<333333333333333
Toblerone 2012/01/14 01:28:52
Kommentar löschenWas für ein zum heulen schönes Melo-Drama. Der schönste und einfühlsamste Liebesfilm mit zwei Hauptdarstellern, die noch nie besser spielten und einem Ende bei dem ich noch beim 100. Mal Tränen in den Augen habe.
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Ugly_Honey 2011/12/23 18:50:48
Kommentar löschenZwei meiner Lieblingsschauspieler in einem Film und dann auch noch in so einer beeindruckenden Rolle. Schon mal einiges an Punkten wert. Super gespielt, hat aber glaube ich auch keiner bezweifelt.
Die Storry war mir dann aber doch zu flach. Zwei Männer die sich lieben und keiner darfs wissen. Ende. Ebenso kam im laufe der Gesichte auch nicht wirklich Szenen in denen irgend ein "Funke knistert" sag ich mal. Später aber sehr berührend.
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Ripley1 2011/12/23 19:38:53
Antwort löschenEs hat doch die ganze Zeit geknistert; eigentlich ist der ganze Film ein langes Knistern.
Steinvieh 2012/01/21 13:30:14
Antwort löschenGenau dasselbe habe ich mir auch gedacht. Wenn man den Anfang nicht sehen würde, könnte man auch denken, dass sie einfach nur Freunde sind.
Lolly*** 2011/12/21 17:22:19
Kommentar löschenWer diesen Film nicht mag, hat ihn wahrscheinlich nicht richtig angesehen oder verstanden. Brokeback Mountain ist zweifellos einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Die Darsteller sind super und die Geschichte ziemlich bewegend. Außerdem ist der Film realistisch, da sich so eine Story wirklich hätte zutragen können oder in manchen Teilen der Welt bestimmt noch ähnlich stattfindet. Wenn man diesen Film gesehen hat, kann man meiner Meinung nach nichts mehr gegen Homosexuelle haben.
Beeindruckend finde ich auch die tolle Szenerie/Landschaft in der der Film spielt, und die Musik passt sehr gut. Das Ende ist extrem traurig, man muss teilweise aufpassen, dass die Tränen nicht kommen ;)
Aber eigentlich ist das ja das beeindruckende, denn wenn ein Film Gefühle wie Trauer oder Freude bewirkt, heißt es doch, dass er gut ist?
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ElMagico 2011/12/10 10:36:12
Kommentar löschenHab mir hier grad einige Kommentare und Diskussionen durchgelesen und muss feststellen: Eigentlich kann ich sie fast alle nachempfinden, egal wie gut oder schlecht sie den Film aufnehmen. Denn ich selbst fühle mich, nachdem ich gestern Abend "Brokeback Mountain" das erste Mal gesehen hab, als hätte ich in der einen Hand das Werkzeug in Hand um diesen Film zu zerstören, in der anderen Hand aber die Mittel um ihn in den filmischen Olymp zu heben. Mein Bauch sagt mir, dass wohl beides nicht richtig ist, der Kopf ist sich aber nicht sicher, ob er alle Aspekte des Films aufgenommen hat. Viele der Kritikpunkte die ich gestern noch wichtig fand, empfinde ich grad als positiv Aspekte des Films...und umgekehrt.
Unumstösslich ist wohl das "Brokeback Mountain" ein wunderschön fotografierter, elegischer Abgesang auf viele Bilder des Cowboy-Mythos ist, welcher auch ohne die schwule Thematik seinen Wert besitzt. Denn der Film zeigt irgendwo auch, zu welcher Karikatur der Cowboy verkommen ist. Ewig Gestrige die Sicherheit in alten Vorstellungen suchen, sich ein ideologisches Gebilde bauen aus vielerlei Einflüssen, bei dem eines besonders wichtig ist: Innerhalb der Grenzen = Gut, ausserhalb davon = Böse. Zwar geht "Brokeback Mountain" relativ selten auf die Kämpfe von Ennis und Jack mit ihrer Umwelt ein, in diesen Momenten ist es aber auch kein "schwuler" Film, sondern ein Film aller Minderheite....die sich ja leider meist untereinander am meisten bekämpfen.
Den schwulen Aspekt der Geschichte sah ich eigentlich fast nur in den intimen Momenten der beiden. Und auch dort war er für mich dann ziemlich universal dargestellt, da er oft die verbotene und ungewollte Liebe an sich zeigte. Bis auf die erste Sex-Szene (die fand ich einfach unpassend) gibt es hier keine homosexuellen Klischees, dass ist einfach eine Liebe die unter ihren Umständen leidet, ein Paar nicht miteinander und nicht ohne den anderen kann. Daraus entsteht eine Geschichte die eben gar nicht so ungewöhnlich ist, denn die beiden kämpfen Konflikte aus, die auch viele heterosexuelle Paare haben. Und dieses (zu großen Teilen) Wertlose ist für mich auch dann der grösste Erfolg des Films, dem einfach viel Kontroversen von aussen zuteil geworden sind. Andererseits waren diese Diskussionen auch ein Anliegen Ang Lee´s und ich kann für mich nicht entscheiden ob er diese Thematik einfach wertfrei in den Raum werfen wollte oder doch ein gewisses Ziel im Auge hatte. Denn dieses Ziel würde ich einfach nicht sehen. Denn um gänzlich nur Liebesfilm zu sein, spricht er dann doch zuviele Probleme des Schwulsein an, berührt die aber oft nur sehr oberflächlich, lässt diese oft ohne Kommentar hinter sich und konzentriert sich wieder auf die 2er-Beziehung. Ein Film wie "Fallen Angels" ist für mich da etwas konsequenter: Ein Liebesfilm mit 2 Schwulen, bei dem dies aber nie ein Thema ist...das ist halt so und Punkt.
Merk grad das ich mich total verquassel ;) Kurzum: Oft wäre es mir bei "Brokeback Mountain" sich selber etwas mehr bewusst geworden wäre. Entweder sich gänzlich auf die inner Beziehung des Geflechts konzentrieren und die gesellschaftliche Problematik aussen vor lassen...oder eben diese einbeziehen, aber dann auch intensiver aufzeigen. Denn dann hätte man auch etwas am Bild der 2 Cowboys kratzen müssen, welche ja nicht nur Opfer sind, sondern oft genug auch Täter. So hatte ich halt manchmal das Gefühl, dass es Ang Lee genug war, diese Thematik einfach in einem Mainstream-Kontext in den Raum zu werfen. Das ihm aber ein warmer, intensiver Liebesfilm gelungen ist, das will ich mit all dem geschriebenen gar nicht bestreiten.
Inszenatorisch gibt es jedoch bei "Brokeback Mountain" gar nichts auszusetzen. Bilder, Musik und Tempo gehen Hand in Hand und erzeugen einen sehr langsamen, poetischen Film, welcher durch 2 hervorragende Darsteller getragen wird. Vom handwerklichen wirklich ein Vorzeigestück.
Inhaltlich vielleicht überbewertet, vielleicht ein Meisterwerk. Ich kenne die Intention des Herrn Lee nicht und kann mich selbst für keines der beiden Extreme entscheiden. Somit seh ich "Brokeback Mountain" für mich faktisch als ruhigen und dramatischen Liebesfilm, dessen sozialkritische Ebene nicht wirklich bewerten kann.
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crab1973 2011/12/10 11:30:13
Antwort löschenIch glaube, man muss den Film auch nach seiner Herkunft beurteilen. Für uns Deutsche (passender: für die meisten) mag die Geschichte so wild auch nun wieder nicht sein allerdings kratzt sie für die Amerikaner (passender: gewisse Kreise da) schon einem Nationalheiligtum und Mythos. Ich weiß nicht wie weit Ang Lee da gehen konnte.
ElMagico 2011/12/10 11:36:21
Antwort löschenDie sind ja nicht nur homophob, da sind die Stellen, bei denen ich meinte da könnte man auch durchaus andere Sachen einsetzen. Schwarze, Juden, Kommunisten, Kleine, Grosse, Dicke, Dünne, Reiche, Arme...die haben ja vor allem Angst.
Und naja: Denk es gibt genügend Örtlichkeiten in Deutschland, in denen man als homosexueller nicht zu offen damit umgehen sollte. Aber auch in den USA sind da die regionalen Unterschiede sehr gross.
Mimuschka 2011/12/10 13:25:57
Antwort löschenmeintest du mit "fallen angels" nicht "happy together"? ;-)
Andy Dufresne 2011/12/10 18:42:00
Antwort löschenDieser Film ist UNBEDINGT eine Zweitsichtung wert! Meinen fast schon hymnischen Kommentar hätte ich nach dem ersten Mal (gut ich fand ihn damals schon sehr gut im Kino) so noch nicht geschrieben.Toller Kommentar übrigens!
ElMagico 2011/12/11 14:21:52
Antwort löschenBack from work...ich meinte tatsächlich "Happy together" ;)
Zak 2011/12/25 23:55:23
Antwort löschenbin viel zu homophob mir sowas anzugucken
Zak 2011/12/25 23:55:39
Antwort löschenbin viel zu homophob mir sowas anzugucken
Zak 2011/12/25 23:55:43
Antwort löschenbin viel zu homophob mir sowas anzugucken
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DenWeg 2011/12/30 20:44:45
Antwort löschenDa entgeht dir was, Zak.
SoulReaver 2012/01/03 09:33:00
Antwort löschenStarke Aussage, Zak...Und gleich dreimal.
Joji 2011/11/12 21:37:18
Kommentar löschenstark!
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moviee 2011/11/04 19:00:54
Kommentar löschenEnorm melancholisch und tieftraurig kommt Brokeback Mountain, ein Film über eine Liebesgeschichte zweier Männer, für die es zusammen keine Chance gab, daher. Das bis in die Nebenrollen topbesetzte Liebesdrama (Heath Ledger; Jake Gyllenhaal; Linda Cardellini; Anne Hathaway; Randy Quaid; wer umbedingt mag und nicht besonders auf Qualität achtet darf auch Anna Faris noch nennen, die das erste und einzige Mal in einem ernsteren Film und nicht in billigem Klamauk eine Rolle spielt) ist unheimlich bewegend und dazu noch wunderbar anzusehen. Äußerst mutiger und schöner Film!
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JohnnyKee 2011/11/04 18:30:46
Kommentar löschenOhhh, werte Gitarre. Spiel mir doch ein Lied für mich! Nur eins. Ein Lied das traurig und schön depressiv macht, sodass ich mich selber besser fühlen kann und heule. Gitarre spiele doch! Ich möchte es doch auch. Fühlen was so viele andere auch dabei fühlten. Doch ich fühle nur nichts. Ein großes Loch im Nirgendwo...
Ich würde den Film ja gerne toll finden und euphorisch über ihn berichten wollen, doch das kann ich nicht. Denn Brokeback Mountain langweilt zu Tode, ist selbstverliebt, kitschig bis zum Abwinken und versucht ganz absichtlich auf die Tränendrüse zu drücken. Hier setzt man sich nicht genug mit dem Thema Homosexualität auseinander als man es, bei dieser Geschichte, eigentlich tun sollte. Es wird als Deckmäntelchen benutzt um nur einen Vorwand zu haben,eine weitere heulerische und heuchlerische Romanze zu präsentieren, die bis ins kleinste Detail auf Award-Kurs getrimmt wurde. Leider zu oberflächlich, allglatt, ohne Überraschungen und ohne besondere Momente. Gefühle teilt man mit den Figuren nicht da sie so weit entfernt sind wie Ich, von der Spitze des Mount Everest. Sie kommen und gehen, bleiben bis auf die zwei Hauptfiguren kalt und unnahbar. Da helfen auch keine atemberaubenden Darstellungen von Ledger, Gyllenhaal und Williams. Befriedigende Landschaftsaufnahmen und ein absolut minderwertiger Score von Meister Santaolalla helfen dem Film auch in keinerlei Hinsicht. Ich mag den Film nicht und finde ihn weder berührend, noch einzigartig, noch sagt er irgendetwas Neues aus. Und wenn hier jetzt welche denken müssen, mich als Schwulenhasser oder dergleichen zu beschimpfen, habe ich nur Mitleid mit ihnen übrig. Denn sowas hat rein gar nix mit meiner Bewertung und Meinung, zu diesem oder irgendeinem anderen Film, zu tun!
„Drama Baby, Drama!“
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SoulReaver 2011/11/04 18:42:02
Antwort löschenEhrlich! Du Schwulenhasser! Und wenn das zwei Gyllenhaal's sagen, dann is da wohl was dran! :D
Punsha 2011/11/04 18:53:38
Antwort löschenHmmm, ich glaube einfach der war nicht schnulzig genug für dich. :P
hoffman587 2011/11/04 19:52:47
Antwort löschenAuewi auwei xD
Geile Wertung, wird dich dann sicher freuen, dass das Ding keinen Oscar abgeräumt hat, war doch dei Traum oder?^^
Lieber dem (wenn ich nach deiner Meinung gehe) noch heuschlerischen L.A. Crash, das Preischen geben;D
Hitmanski 2011/11/04 21:18:48
Antwort löschenGerade die Tatsache, dass der Film eben die Romanze zweier schwuler Figuren ganz alltäglich abhandelt (dabei aber keineswegs spezifische Probleme mit dem Umfeld ausklammert), und sie eben nicht auf irgendein Podest stellt, macht ihn doch so gut. Davon abgesehen natürlich auch ein wunderschön gefilmter Abgesang auf die Mythen des Western-Genres.
fkfilmkritik 2011/11/04 21:31:42
Antwort löschenWord, Hitmanski. Was sollte der Film auch neues im Bezug auf Schwule hinzufügen? Und wo ist denn Anschein von Selbstverliebtheit? Er erzählt seine Geschichte ganz locker, wenn die Presse das mit "Zwei Schwule Cowboys" nicht so derartig weit hoch pushen würde, wäre es für die meisten nur halb so schlimm.
JohnnyKee 2011/11/04 23:21:19
Antwort löschen@Hoffy: Da ich noch nicht alle Filme von 2005 gesehen habe und auch kaum die Großen kann ich das noch nicht beurteilen. Obwohl ich mir sicher bin das kein Film an Stolz und Vorurteil vorbeikommt ^^
@Hitmanski/fkf: Locker und alltäglich ist ja alles schön und gut. Aber dann bitte so das man nicht dabei einschläft und alles zwar konsequent aber vollkommen, ohne besondere Momente, seelenlos heruntergerasselt wird. Selbstverliebt einfach weil er denkt hier und da es schafft den Zuschauer in eine Art Trauer und Mitgefühl zu katapultieren, was bei mir nicht funktioniert hat, aber bei anderen anscheinend schon. Der Film ist einfach zu passiv. Hält sich schön im Hintergrund, wie auch die Charaktere will aber gleichzeitig einfach zu offensichtlich auf die altbewährte Tränendrüse drücken. Hat ja auch bei einigen funktioniert. Sorry, aber so langsam vergesse ich immer mehr (zum Glück) den Film und hoffe das ihr das nachvollziehen könnt. Ihr habt die Wahl ob ihr das akzeptieren wollt oder nicht :)
seven 2011/11/05 10:36:42
Antwort löschen@Johnny: Ich versteh dich doch!^^
JohnnyKee 2011/11/05 15:27:19
Antwort löschen@sev: I know ;)
@duffy: Thx :)
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Jack_Torrance 2011/11/05 16:05:20
Antwort löschenGewohnt toller Kommentar, Johnny !
JohnnyKee 2011/11/05 23:31:41
Antwort löschenDankeschöööön :D
Broda 2011/11/04 14:27:03
Kommentar löschen"2 Schwule Cowboys? Bäh. Ich bin doch nicht ekelig. Alta, schau richtige Filme! Hättest lieber Alarm für Cobra 14 gucken sollen. Voll die Fette Explosion zu beginn der Folge, richtig krass!" Das durfte ich heute morgen hören, als ich antwortete was ich denn gestern im Fernsehen geschaut habe. Zum kotzen, aber dass ist ne völlig andere Geschichte. Ich muss hier nicht viel über das Thema Homosexualität schreiben, hätte nämlich nicht viel sinn. Wichtig fühlen sollte der Film sich keinesfalls weil er eine Liebe zwischen 2 Männern erzählt, nein. Er darf sich aber wichtig fühlen, denn er ist eines der besten Dramen überhaupt. Für mich. Eine liebe, die niemals ans Licht kommen darf. Denn Liebe unter Männern in den 60gern der USA unmöglich. Nicht vorstellbar. Toleranz, ein Fremdwort. Ihre Gefühle für einander müssen sie verstecken, verlieren tuen sie sie aber nie. Zu stark sind sie. Es schmerzt mehr, sie zu vergessen als ständig von der Sehnsucht geplagt zu werden. Beide bauen sich eine Scheinwelt auf, haben Angst, wenn dass was sie empfinden, ans Tageslicht kommt. Jahre ziehen ins Land. Nach 4 Jahen sehen sie sich endlich wieder und ihre Liebe ist keine Sekunde ins vergessene geraten. Wunderschön, einzigartig. Traumhaft, traurig. Zum heulen schön, zum heulen hässlich. Es raubt mir den Atem. Heath Ledger und Jake Gyllenhaal spielen so unfassbar genial, man vergisst, es ist nur ein Film. Die Kamerafahrten durch die wunderschöne Natur, zauberhaft. Der Score ist magisch. Jede Szene, perfekt untermalt. Jeder Dialog sitzt. Es trifft dich, mitten ins Herz. Ang Lee liefert hier ohne zweifel seinen besten Film ab. Unverständlich, warum er den Oscar nicht mit nachhause nahm. Liegt wahrscheinlich an der toleranten Academy, dass wiederum ist auch ne andere Geschichte. Als der Film endete, saß Minuten später noch wie festgeklebt auf meiner Couch sitzen. Eine träne kullerte mir das Auge herunter. Tieftraurig, schmerzhaft, bedrückt lässt er mich zurück. Mit einem lachenden Auge und mit einem Weinenden. „Brokeback Mountain“
„Wenn ich nur wüsste, wie ich von dir loskomme.“
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Mr.Film 2011/11/04 14:45:15
Antwort löschenSchön :) Schau dir mal BENT an, dürfte dir gefallen, geht in die gleiche Richtung.
Jack_Torrance 2011/11/04 15:20:16
Antwort löschenErfahrungen mit den oben genannten Leuten hab ich auch schon gemacht.
Mein Tipp: Geh in die Offensive ! Provoziere sie ein bisschen. Das macht das Zusammenleben mit denen leichter ;-)
Schöner Kommi übrigens :)
SpiceWeasel 2011/11/04 15:37:21
Antwort löschenKlasse!
der cineast 2011/11/04 16:02:11
Antwort löschenWo er recht hat, hat er recht!
SoulReaver 2011/11/04 18:56:33
Antwort löschenDu meinst wieso Brokeback Mountain nicht den Oscar bekam, oder? Lee bekam ihn ja :)
patcharisma 2011/11/04 20:21:16
Antwort löschenAmazingly cool!
Hut ab vom Alten aus der Schweiz...
Broda 2011/11/04 22:37:32
Antwort löschenDanke, Danke und Danke!:)
Ja, das meine ich. Mir war zwar nicht bewusst das Lee als Regisseur den Oscar bekam, aber der Satz war darauf bezogen das der Film leer ausging. ;)
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Broda 2011/11/04 22:49:17
Antwort löschen@Pat: Danke;)
FumerTue 2011/11/04 23:38:48
Antwort löschenDas tolle ist ja vor allem, dass arte keinen Abspann wegschneidet.
Ich durfte den Film gestern in HD genießen, hab glaub noch nie zuvor nen ganzen Film auf einem Flachbildfernseher gesehen - ich sollte öfters zu meiner Oma, wenn gute Filme laufen...^^
alex023 2011/10/27 16:56:06
Kommentar löschen"Brokeback got us good, don't it?"
Nie hätte ich gedacht, dass mich die Liebesgeschichte von Ennis del Mar (Heath Ledger) und Jack Twist (Jake Gyllenhaal) so mitreißen kann. Sie ist traurig, ergreifend und - vor allem - besonders. Ich kann auch die ganze Aufgregung darum nicht verstehen, denn wenn der Film eins lehrt, dann ist es, tolerant zu sein. Ich schätze, jeder sollte mal diese Erfahrung machen. Ein wirklich ausgezeichneter Film mit großartigen Heath Ledger und Jake Gyllenhaal, unterstützt durch einen schönen Soundtrack und tolle Bilder.
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hoffman587 2011/10/27 20:40:49
Antwort löschenFreut mich, dass er dir so gut gefiel:)
fkfilmkritik 2011/10/01 20:39:41
Kommentar löschen*Mal tief luft holen und laut ruf* Wenn ich so die Kommentare durchlese, dass dieser Film hier öfter-völlig zu Unrecht-schlecht geredet wird. Man reduziert ihn immer wieder auf eine bloße kitschige Homo-Romanze. Dabei steckt er in der Top-Ten der Hassfilme. Alles völlig zu Unrecht! Überhaupt nicht ein Stück überbewertet. Eher unterbewertet. "Brokeback Mountain" trägt niemals so dick auf wie viel anderer Kitsch und wieso er sich besonders fühlen sollte, weil er halt mal eine Schwulen-Geschichte erzählt, weiß ich auch nicht. Er versucht auch niemals gewagt zu erscheinen. Was wir hier sehen ist ein durch und durch schöner sowie ehrlicher Film. Nichts mit viel Klischees. Überhaupt nicht! Wenn das klischeehaft ist kann man genauso das restliche Hollywood-Kino mit allen Oscar-Filmen und Liebesgeschichten der letzten Jahre auseinandernehmen. Die Aufnahmen sind die volle Laufzeit prächtig. Der Score fließt absolut wundervoll dazu. Die Darsteller treten in Höchstform auf. Heath Ledgers Rolle ist stärker als sein Joker. Jake Gyllenhall läuft ebenfalls zur Höchstform auf. Die Dialoge zwischen den beiden sind in jeder Szene absolut realitätsnah. Die Beziehung zwischen ihnen wird sympathisch und ernsthaft thematisiert. Das Thema über schwule generell wird nur zart angepriesen. Es ist eher die Geschichte einer Liebesgeschichte, die nie wirklich stattfindet. Ein bewegendes, kraftvolles, trauriges Drama, dessen kleine Klischees, ein bisschen Naturaufnahmen/Kitsch direkt total hochpauschaliert werden! Warum auch immer.
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Punsha 2011/10/01 21:11:02
Antwort löschenDu hast es erfasst! :)
fkfilmkritik 2011/10/01 21:26:36
Antwort löschenDanke. Das freut mich zu hören. :)
Oceanic6 2011/10/01 21:59:06
Antwort löschenDas Problem ist nicht der Kitsch, sondern die extrem nervige Oberflächlichkeit. Mit Homosexualität setzt sich der Film überhaupt nicht auseinander. Schaut euch mal Six Feet Under an, da wir Homosexualität komplex behandelt...
Punsha 2011/10/01 22:15:04
Antwort löschen...der Film will nicht Homosexualität behandeln, denn er gibt dem Schubladendenken einen eindeutigen Korb und zeigt stattdessen, wie fk schon sagte eine ehrliche und schöne Romanze.
fkfilmkritik 2011/10/01 22:17:37
Antwort löschenWenn man eine ganze Serie lang Zeit hat etwas zu drehen, kann man sich mit dem Thema natürlich auch intensiver auseinandersetzen. Dass man diesen Film als oberflächlich bezeichnen kann, kann ich schon deutlich besser nachvollziehen. Dennoch will der Film wie Punsha sagt auch lieber eine Romanze sein und wenn ihm das nicht gelungen ist, weiß ich auch nicht mehr...
SoulReaver 2011/10/01 22:17:53
Antwort löschenSehr schön fk! Einer meiner Lieblinge :)
fkfilmkritik 2011/10/01 22:18:57
Antwort löschenDanke. Sehr gute Wahl. :)
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fabel 2011/10/08 15:19:42
Antwort löschenHervorragend, sowohl Wertung wie auch Kommentar.:)
fkfilmkritik 2011/10/08 15:53:17
Antwort löschenDanke. :)
Sigrun 2011/09/19 16:49:47
Kommentar löschenEin kontemplativer Film, der sich Zeit lässt für Natur-, Charakter-, Körper- und Milieustudien. Ich fand Jack Gyllenhall als Schauspieler ja noch nie klasse, aber hier überzeugt er zusammen mit Heath Ledger. Hatte den Film bis heute nicht gesehen, weil ich befürchtete, er sei kitschig, aber das ist er nicht. Er ist dramatisch. Und langsam. Und gut.
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Franklin 2011/09/11 11:01:11
Kommentar löschenHm, man könnte über Brokeback Mountain so unendlich viel sagen und schreiben.
Aber das Wesentliche über diesen Film hat schon Friedrich Hölderlin vor über 200 Jahren geschrieben:
Viele versuchten umsonst, das Freudigste freudig zu sagen,
Hier spricht endlich es mir, hier in der Trauer sich aus.
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