Brokeback Mountain

Brokeback Mountain (2005), US
Laufzeit 134 Minuten, FSK 12, Western, Drama, Kinostart 09.03.2006

7.5 Kritiker
89 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
24176 Bewertungen
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Brokeback Mountain - Bild 22246
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von Ang Lee, mit Jake Gyllenhaal und Heath Ledger

Wyoming 1963: Der Rancher Ennis del Mar (Heath Ledger) und der Rodeoreiter Jack Twist (Jake Gyllenhaal) begegnen sich auf dem Brokeback Mountain, wo sie den Sommer über eine Schafherde hüten sollen. Fernab der Zivilisation lernen sich die beiden zunächst widerwillig kennen, entdecken aber bald, dass sie mehr als nur Kameradschaft verbindet: Der wortkarge Ennis und der notorisch gut gelaunte Jack verlieben sich ineinander. Als der Sommer zu Ende geht und die Schafe wieder bergab getrieben werden, gehen beide getrennte Wege: Die rigiden Moralvorstellungen der US-Provinz lassen keinen Platz für Liebe unter Männern in der Öffentlichkeit. Während Ennis heiratet und versucht ein geregeltes Familienleben zu führen, lassen Jack die Erlebnisse auf dem Brokeback Mountain nie los. Zwar heiratet auch er, doch seine Ehe bleibt eine reine Zweckbeziehung. Vier Jahre nach dem gemeinsamen Sommer auf Brokeback Mountain steht Jack vor Ennis’ Tür: In einer ergreifenden Wiedersehensszene erliegen beide ihrer Leidenschaft und küssen sich wild – während Ennis’ Frau Alma (Michelle Williams) die Szene schockiert beobachtet. Von da an sehen sich die beiden Familienväter regelmäßig und fahren mehrmals im Jahr ins abgelegene Gebirge, wo sie ihre Liebe leben können. Doch als Jack auch das nicht mehr reicht, unternimmt er einen letzten verzweifelten Versuch, für ihre gemeinsame Zukunft zu kämpfen…

Brokeback Mountain ist der erfolgreichste Film des taiwanesischen Regisseurs Ang Lee. Er basiert auf der gleichnamigen Erzählung von E. Annie Proulx,…

  • DVD
Erscheinungstag: 14.08.09
  • Brokeback Mountain - Bild 2412
  • Brokeback Mountain - Bild 2413

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Cast & Crew


Kritiken (12) — Film: Brokeback Mountain

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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10.0Lieblingsfilm

Schöner und treffender als Daniel Kothenschulte hat es seither niemand beschrieben:

"Besser als 'Brokeback Mountain' werden Filme im Allgemeinen nicht mehr. Noch nie hat es einen solchen Film gegeben. Nie hat jemand eine schwule Liebesgeschichte gedreht, die sich nicht nur an eine Minderheit wendet. Darum wird man 'Brokeback Mountain' noch in hundert Jahren sehen. […] Dies ist kein altmodischer Film, denn einen "Brokeback Mountain" hat es nie gegeben. Das alte Hollywood hat sich zwar immer wieder mutig an ein solches Thema gewagt, aber nie in dieser Entschiedenheit. Es sind viele ähnliche Geschichten für ein schwules Kinopublikum erzählt worden, doch den Kontext konnten und wollten sie kaum überwinden. Ang Lee ist niemand, der Zäune einreißt, aber er ist ein begnadeter Vermittler. Stets argumentiert er über den Weg der Empfindung. 'Brokeback Mountain' gibt jedem ein Gefühl dafür, wie sich eine solche Liebe anfühlt und weckt schließlich eine so tiefe Wehmut nach etwas Ähnlichem, dass mancher sein eigenes Leben dabei in Frage stellt. Tatsächlich weckt er auch die Sehnsucht nach einem ähnlichen Kinoerlebnis. [...] 'Brokeback Mountain' ist ein Film, so klar und unverstellt, als könne man Kino machen wie beim ersten Mal."

(aus "Östlich vom Western" und "Komplimente" von Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau 2006)

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

veseria

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Naja überhaupt nicht so sauber, da du den Film nicht kennst ;). Du kannst es zwar nicht mögen, dann macht deine Kette aber nicht viel Sinn, da du nicht weiß ob der Film diese Kriterien erfüllt!


Dox

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Ein wirklich klasse Zitat. Einzig der Punkt, an dem er fester Überzeugung ist, dass Filme im Allgemeinen nicht besser werden, stört mich.


Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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7.5Sehenswert

"It's nobody's business but ours." -

Große Liebe in den Weiten der Prärie: Man muss Ang Lees Dekonstruktion archaischer Cowboy-Mythen noch nicht einmal als herausragenden Film in Erinnerung behalten, um festzustellen, dass BROKEBACK MOUNTAIN eine nicht für möglich gehaltene Kehrtwende innerhalb eines scheinbar durchdeklinierten Genres darstellt: Vollkommen losgelöst von der homosexuellen Komponente der Erzählung, emotionalisiert Lee den Western - eine Sparte, die jahrzehntelang zwischen verlogener A-Sexualität und herben Macho-Charme gefangen war - ohne Berührungsängste und mit großer Leichtigkeit.

Der Prototyp der einzigen Liebe fungiert hier weder als Auslöser einer Rache, noch kommt ihr sonstiger narrativer Triebfeder-Charakter zu - sie steht vorliegend unumstößlich im Zentrum des gesamten Geschehens, und wirkt gerade durch jene Bodenständigkeit um ein Vielfaches ehrlicher.
Diese Zentrierung auf die beiden Hauptdarsteller erscheint innerhalb…

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Mr Vincent Vega

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@Hitmanski:

Gönne ihm ruhig etwas Abstand. Fakt ist, und ich hasse es das zu erwähnen, weil es eigentlich nicht rühmlich, notwendig oder sonderlich relevant ist, dass BROKEBACK MOUNTAIN den Melodramendiskurs, obwohl das eine fragile Begrifflichkeit ist (besser wohl: Diskussion), neu angeheizt und enorm bereichert hat. Ich glaube es gibt kaum einen Film der letzten 10 Jahre, der mehr filmwissenschaftliche Texte hervorgebracht hat (zumindest habe ich hier einen Ordner, der vor englisch- und deutschsprachigen Queer-Study-Analyen überquirlt). Anlesetipp diesbezüglich: Matthias Bauer, Brokeback Mountain, in: Filmgenres: Melodram und Liebeskomödie (Reclam).

@Bilmaik:

:)


der cineast

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@Vega: Ist das dein liebster :) ?


TheCorey: MovieMaze

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10.0Herausragend

Zwar hebt sich Brokeback Mountain von seiner Tragik nicht von anderen Liebesmelodramen großartig ab, wurde (und wird) jedoch in der Rezeption aufgrund seiner Prämisse der gleichgeschlechtlichen Liebe jedoch etwas bedeutsamer aufgenommen. Die Tragweite des Filmes mag jeder für sich selbst ermessen, sicherlich unbestreitbar ist, dass Ang Lee mit seinem neunten Spielfilm eine epische Romanze erschafft hat, die ihren Weg in die Kinogeschichte fand.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

derHOBBIT

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Also ich muss schon sagen, wir haben es hier tatsächlich mit einem Meisterwerk zu tun, das weit davon entfernt ist, Homosexualität auszuschlachten. Die Geschichte mag nichts Neues sein, allerdings mit diesen beiden Männern und mit dem Thema der Homosexualität, die großenteils in unserer Gesellschaft immer noch nicht akzeptiert wird, bildet dieser Film einen Mainstream Film für das gesamte Kinopublikum. Von diesem haben mit Sicherheit 90 Prozent noch nie zwei sich küssende Männer gesehen, daher ist es mit dieser meisterhaften Filmmusik ein tadelloses Meisterwerk von Ang Lee, einem der wenigen, die sich getraut haben, sich eines solchen Themas anzunehmen.


jjdd

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ps:in Italien wurde die Kuss-szene îm Kino herausgeschnitten.......Vatikan lässt grüßen...


sushi25: movie-fan.de

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4.0Uninteressant

Sorry, aber der Film ist für mich total überbewertet. Schön er Thematisiert Homosexualität unter Cowboys (so neu nun auch wieder nicht siehe die Band Village People) aber bis auf die Reaktion der Ehefrau von Ennis und des Farmers, der die beiden Protagonsiten den Cowboyjob gegeben hat, wird das Umfeld und deren Reaktion zu sehr ausgeklammert.

Warum hat Jack am Ende den "Unfall" mit der Radkappe? Hier wäre mehr Hintergrund mehr gewesen.

Nichtsdestotrotz eine mutige Darstellung von Jake Gyllenhaal und Heath Ledger.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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5.0Geht so

Für mich ist es unverständlich warum "Brokeback Mountain" so viele Preise gewonnen hat. Der Film ist unnötig lang und präsentiert eine Geschichte die man in deutlich weniger Zeit erzählen könnte. Zugegeben die Naturbilder sind toll, die Hauptdarsteller gut und um mitreden zu können sollte man sich "Brokeback Mountain" wenigsten einmal angesehen haben. Mehr aber auch nicht.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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9.5Herausragend

Brokeback Mountain, der mit dem leicht schrägen Label versehen wurde, ein schwuler Western zu sein, reiht sich [in die Ikonografie des Ang Lee] trefflich ein: Indem er dem Archetypus des Genres, dem Cowboy, etwas von seiner demonstrativen Virilität nimmt, erzählt er vom Anpassungsdruck einer Gesellschaft. Brokeback Mountain ist deshalb dem Melodram stets näher als dem Western.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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10.0Herausragend

Ang Lee reißt keine Witze und versprüht kein Mitleid. Es gibt nichts, signalisiert er, wofür sich seine Helden zu entschuldigen hätten, und dementsprechend inszeniert er ihren Sex, unverhüllt und selbstverständlich. Lee erzählt einfach von einer Liebe, und sie erscheint so natürlich und unvermeidlich wie die von Jack und Rose am Bug der Titanic. [...] "Brokeback" ist ein Meilenstein, weil er Homosexualität normalisiert. Bisher hatte Kino Schwulsein verdammt, bemitleidet, gefeiert oder eine bürgerrechtliche Lanze dafür gebrochen. Für Ang Lee jedoch ist die Tragödie von Ennis und Jake allgemeingültig wie die von Romeo und Julia.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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0.0Hassfilm

Im Zweifel dann doch lieber Andy Warhols schwule Cowboy, als diese sülzige Westerngegenstück zu James Ivory-Streifen und ähnlichen Gefühlsdröseln. Lieben heißt leiden, zumindest wenn man vom Mainstreampublikum akzeptiert werden will. Bis Heteros sich mal einen Film ansehen in dem schwule Figuren nicht leiden oder sterben oder den Käfig voller Narren aufmachen, wird es wohl noch lange dauern. Nicht umsonst betonten alle Beteiligten immer wieder, daß es ja kein Schwulenfilm sei, sondern um eine universelle Liebesgeschichte ginge. Sicher sicher. Und den Darstellern wurde rundherum gratuliernd, für ihre Todesverachtung mit der sie Kuss- und Sexszenen überstanden haben. Was ihnen natürlich sehr schwer fiel, wie sie nicht müde wurden zu erzählen. Wahrlich, es ist noch ein weiter Weg, wenn diese Westernantwort auf Hedwig-Courths-Mahler herhalten muß, als Beweis für die Toleranz des Publikums. Nächster.

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Laura Eissenberger

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"Westernantwort auf Hedwig-Courths-Mahler" - Bullseye! Wenn man das in dem Zusammenhang so sagen darf.


Andy Dufresne

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Hassfilm? mit welcher Begründung denn?
Finde bei dir keine Einzige die einen Totenkopf rechtfertigt.
Welche Filme magst du denn?
Welche mit schlechten Schauspieler,einer nicht nachvollziehbaren,lebensfernen Story,einer schlechten Kamera und unterirdischer Musik?
Dann wäre klar das du Brokeback nicht magst,er ist ja schließlich das Gegenteil dessen:)

Vielleicht willst aber auch nur auffallen...


Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.5Ausgezeichnet

Ang Lees Provokation besteht darin, seinen Liebenden Cowboyhüte aufzusetzen - und ihre Liebe im Übrigen so diskret und einfühlsam abzufilmen, wie er das immer tut, etwa in "Sinn und Sinnlichkeit" (1995). "Brokeback Mountain" ist ein Melodram, also die Geschichte einer verbotenen Liebe, die an den gesellschaftlichen Umständen scheitert, aber auch an der innerlichen Beschränktheit des einen, der weniger liebt oder seine Liebe verleugnet.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.5Ausgezeichnet

Es ist eine Offenbarung, wie das Westerngenre hier mit seinen eigenen Mitteln - spröde Bildern einer überwältigen, aber auch übermächtigen Landschaft - gegen den Strich gebürstet wird, den hohlen Mythos vom einsamen Cowboy aushöhlt. [...] Eine wunderbar inszenierte, mit großer Stille und Sensibilität belauschte Romanze, die keine sein darf.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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4.5Uninteressant

Ein warmer Western? Ja warum denn eigentlich nicht. Wer noch immer den Skandal wittert, wenn sich zwei Mannsbilder küssen, hat ohnehin nichts verstanden. Dessen ungeachtet stürzt der in Taiwan geborene Regisseur Ang Lee mit seinem "Brokeback Mountain" ein amerikanisches Monument vom Sockel: den Marlboro Man.

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veseria

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Nein zur Bewertung xD und ein dickes Ja zu den ersten 2 Sätzen!!!!


al-x: blog:x - Royal with cheese

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9.0Herausragend

Eine dramatische Romanze, in der Frauen keine Hauptrolle spielen.

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Kommentare (136) — Film: Brokeback Mountain

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Toblerone

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein zum heulen schönes Melo-Drama. Der schönste und einfühlsamste Liebesfilm mit zwei Hauptdarstellern, die noch nie besser spielten und einem Ende bei dem ich noch beim 100. Mal Tränen in den Augen habe.

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Ugly_Honey

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zwei meiner Lieblingsschauspieler in einem Film und dann auch noch in so einer beeindruckenden Rolle. Schon mal einiges an Punkten wert. Super gespielt, hat aber glaube ich auch keiner bezweifelt.
Die Storry war mir dann aber doch zu flach. Zwei Männer die sich lieben und keiner darfs wissen. Ende. Ebenso kam im laufe der Gesichte auch nicht wirklich Szenen in denen irgend ein "Funke knistert" sag ich mal. Später aber sehr berührend.

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Ripley1

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Es hat doch die ganze Zeit geknistert; eigentlich ist der ganze Film ein langes Knistern.


Steinvieh

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Genau dasselbe habe ich mir auch gedacht. Wenn man den Anfang nicht sehen würde, könnte man auch denken, dass sie einfach nur Freunde sind.


Lolly***

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wer diesen Film nicht mag, hat ihn wahrscheinlich nicht richtig angesehen oder verstanden. Brokeback Mountain ist zweifellos einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Die Darsteller sind super und die Geschichte ziemlich bewegend. Außerdem ist der Film realistisch, da sich so eine Story wirklich hätte zutragen können oder in manchen Teilen der Welt bestimmt noch ähnlich stattfindet. Wenn man diesen Film gesehen hat, kann man meiner Meinung nach nichts mehr gegen Homosexuelle haben.
Beeindruckend finde ich auch die tolle Szenerie/Landschaft in der der Film spielt, und die Musik passt sehr gut. Das Ende ist extrem traurig, man muss teilweise aufpassen, dass die Tränen nicht kommen ;)
Aber eigentlich ist das ja das beeindruckende, denn wenn ein Film Gefühle wie Trauer oder Freude bewirkt, heißt es doch, dass er gut ist?

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ElMagico

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Bewertung7.0Sehenswert

Hab mir hier grad einige Kommentare und Diskussionen durchgelesen und muss feststellen: Eigentlich kann ich sie fast alle nachempfinden, egal wie gut oder schlecht sie den Film aufnehmen. Denn ich selbst fühle mich, nachdem ich gestern Abend "Brokeback Mountain" das erste Mal gesehen hab, als hätte ich in der einen Hand das Werkzeug in Hand um diesen Film zu zerstören, in der anderen Hand aber die Mittel um ihn in den filmischen Olymp zu heben. Mein Bauch sagt mir, dass wohl beides nicht richtig ist, der Kopf ist sich aber nicht sicher, ob er alle Aspekte des Films aufgenommen hat. Viele der Kritikpunkte die ich gestern noch wichtig fand, empfinde ich grad als positiv Aspekte des Films...und umgekehrt.
Unumstösslich ist wohl das "Brokeback Mountain" ein wunderschön fotografierter, elegischer Abgesang auf viele Bilder des Cowboy-Mythos ist, welcher auch ohne die schwule Thematik seinen Wert besitzt. Denn der Film zeigt irgendwo auch, zu welcher Karikatur der Cowboy verkommen ist. Ewig Gestrige die Sicherheit in alten Vorstellungen suchen, sich ein ideologisches Gebilde bauen aus vielerlei Einflüssen, bei dem eines besonders wichtig ist: Innerhalb der Grenzen = Gut, ausserhalb davon = Böse. Zwar geht "Brokeback Mountain" relativ selten auf die Kämpfe von Ennis und Jack mit ihrer Umwelt ein, in diesen Momenten ist es aber auch kein "schwuler" Film, sondern ein Film aller Minderheite....die sich ja leider meist untereinander am meisten bekämpfen.
Den schwulen Aspekt der Geschichte sah ich eigentlich fast nur in den intimen Momenten der beiden. Und auch dort war er für mich dann ziemlich universal dargestellt, da er oft die verbotene und ungewollte Liebe an sich zeigte. Bis auf die erste Sex-Szene (die fand ich einfach unpassend) gibt es hier keine homosexuellen Klischees, dass ist einfach eine Liebe die unter ihren Umständen leidet, ein Paar nicht miteinander und nicht ohne den anderen kann. Daraus entsteht eine Geschichte die eben gar nicht so ungewöhnlich ist, denn die beiden kämpfen Konflikte aus, die auch viele heterosexuelle Paare haben. Und dieses (zu großen Teilen) Wertlose ist für mich auch dann der grösste Erfolg des Films, dem einfach viel Kontroversen von aussen zuteil geworden sind. Andererseits waren diese Diskussionen auch ein Anliegen Ang Lee´s und ich kann für mich nicht entscheiden ob er diese Thematik einfach wertfrei in den Raum werfen wollte oder doch ein gewisses Ziel im Auge hatte. Denn dieses Ziel würde ich einfach nicht sehen. Denn um gänzlich nur Liebesfilm zu sein, spricht er dann doch zuviele Probleme des Schwulsein an, berührt die aber oft nur sehr oberflächlich, lässt diese oft ohne Kommentar hinter sich und konzentriert sich wieder auf die 2er-Beziehung. Ein Film wie "Fallen Angels" ist für mich da etwas konsequenter: Ein Liebesfilm mit 2 Schwulen, bei dem dies aber nie ein Thema ist...das ist halt so und Punkt.
Merk grad das ich mich total verquassel ;) Kurzum: Oft wäre es mir bei "Brokeback Mountain" sich selber etwas mehr bewusst geworden wäre. Entweder sich gänzlich auf die inner Beziehung des Geflechts konzentrieren und die gesellschaftliche Problematik aussen vor lassen...oder eben diese einbeziehen, aber dann auch intensiver aufzeigen. Denn dann hätte man auch etwas am Bild der 2 Cowboys kratzen müssen, welche ja nicht nur Opfer sind, sondern oft genug auch Täter. So hatte ich halt manchmal das Gefühl, dass es Ang Lee genug war, diese Thematik einfach in einem Mainstream-Kontext in den Raum zu werfen. Das ihm aber ein warmer, intensiver Liebesfilm gelungen ist, das will ich mit all dem geschriebenen gar nicht bestreiten.
Inszenatorisch gibt es jedoch bei "Brokeback Mountain" gar nichts auszusetzen. Bilder, Musik und Tempo gehen Hand in Hand und erzeugen einen sehr langsamen, poetischen Film, welcher durch 2 hervorragende Darsteller getragen wird. Vom handwerklichen wirklich ein Vorzeigestück.
Inhaltlich vielleicht überbewertet, vielleicht ein Meisterwerk. Ich kenne die Intention des Herrn Lee nicht und kann mich selbst für keines der beiden Extreme entscheiden. Somit seh ich "Brokeback Mountain" für mich faktisch als ruhigen und dramatischen Liebesfilm, dessen sozialkritische Ebene nicht wirklich bewerten kann.

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DenWeg

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Da entgeht dir was, Zak.


SoulReaver

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Starke Aussage, Zak...Und gleich dreimal.


Joji

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Bewertung7.5Sehenswert

stark!

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moviee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr melancholisch und tieftraurig kommt Brokeback Mountain, ein Film über eine Liebesgeschichte zweier Männer, für die es zusammen keine Chance gab daher. Das bis in die Nebenrollen topbesetzte Liebesdrama (Heath Ledger; Jake Gyllenhaal; Linda Cardellini; Anne Hathaway; Randy Quaid; wer umbedingt mag und nicht besonders auf Qualität achtet darf auch Anna Faris noch nennen, die das erste und einzige Mal in einem ernsteren Film und nicht in billigem Klamauk eine Rolle spielt) ist mehr als nur ein durchschnittliches Drama, denn hier wird das in Filmen immernoch teilweise tabuisierte Thema der Homosexualität unter Männern angesprochen. Äußerst mutiger Film!

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JohnnyKee

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Bewertung4.0Uninteressant

Ohhh, werte Gitarre. Spiel mir doch ein Lied für mich! Nur eins. Ein Lied das traurig und schön depressiv macht, sodass ich mich selber besser fühlen kann und heule. Gitarre spiele doch! Ich möchte es doch auch. Fühlen was so viele andere auch dabei fühlten. Doch ich fühle nur nichts. Ein großes Loch im Nirgendwo...

Ich würde den Film ja gerne toll finden und euphorisch über ihn berichten wollen, doch das kann ich nicht. Denn Brokeback Mountain langweilt zu Tode, ist selbstverliebt, kitschig bis zum Abwinken und versucht ganz absichtlich auf die Tränendrüse zu drücken. Hier setzt man sich nicht genug mit dem Thema Homosexualität auseinander als man es, bei dieser Geschichte, eigentlich tun sollte. Es wird als Deckmäntelchen benutzt um nur einen Vorwand zu haben,eine weitere heulerische und heuchlerische Romanze zu präsentieren, die bis ins kleinste Detail auf Award-Kurs getrimmt wurde. Leider zu oberflächlich, allglatt, ohne Überraschungen und ohne besondere Momente. Gefühle teilt man mit den Figuren nicht da sie so weit entfernt sind wie Ich, von der Spitze des Mount Everest. Sie kommen und gehen, bleiben bis auf die zwei Hauptfiguren kalt und unnahbar. Da helfen auch keine atemberaubenden Darstellungen von Ledger, Gyllenhaal und Williams. Befriedigende Landschaftsaufnahmen und ein absolut minderwertiger Score von Meister Santaolalla helfen dem Film auch in keinerlei Hinsicht. Ich mag den Film nicht und finde ihn weder berührend, noch einzigartig, noch sagt er irgendetwas Neues aus. Und wenn hier jetzt welche denken müssen, mich als Schwulenhasser oder dergleichen zu beschimpfen, habe ich nur Mitleid mit ihnen übrig. Denn sowas hat rein gar nix mit meiner Bewertung und Meinung, zu diesem oder irgendeinem anderen Film, zu tun!

„Drama Baby, Drama!“

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Jack_Torrance

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Gewohnt toller Kommentar, Johnny !


JohnnyKee

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Dankeschöööön :D


Broda

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"2 Schwule Cowboys? Bäh. Ich bin doch nicht ekelig. Alta, schau richtige Filme! Hättest lieber Alarm für Cobra 14 gucken sollen. Voll die Fette Explosion zu beginn der Folge, richtig krass!" Das durfte ich heute morgen hören, als ich antwortete was ich denn gestern im Fernsehen geschaut habe. Zum kotzen, aber dass ist ne völlig andere Geschichte. Ich muss hier nicht viel über das Thema Homosexualität schreiben, hätte nämlich nicht viel sinn. Wichtig fühlen sollte der Film sich keinesfalls weil er eine Liebe zwischen 2 Männern erzählt, nein. Er darf sich aber wichtig fühlen, denn er ist eines der besten Dramen überhaupt. Für mich. Eine liebe, die niemals ans Licht kommen darf. Denn Liebe unter Männern in den 60gern der USA unmöglich. Nicht vorstellbar. Toleranz, ein Fremdwort. Ihre Gefühle für einander müssen sie verstecken, verlieren tuen sie sie aber nie. Zu stark sind sie. Es schmerzt mehr, sie zu vergessen als ständig von der Sehnsucht geplagt zu werden. Beide bauen sich eine Scheinwelt auf, haben Angst, wenn dass was sie empfinden, ans Tageslicht kommt. Jahre ziehen ins Land. Nach 4 Jahen sehen sie sich endlich wieder und ihre Liebe ist keine Sekunde ins vergessene geraten. Wunderschön, einzigartig. Traumhaft, traurig. Zum heulen schön, zum heulen hässlich. Es raubt mir den Atem. Heath Ledger und Jake Gyllenhaal spielen so unfassbar genial, man vergisst, es ist nur ein Film. Die Kamerafahrten durch die wunderschöne Natur, zauberhaft. Der Score ist magisch. Jede Szene, perfekt untermalt. Jeder Dialog sitzt. Es trifft dich, mitten ins Herz. Ang Lee liefert hier ohne zweifel seinen besten Film ab. Unverständlich, warum er den Oscar nicht mit nachhause nahm. Liegt wahrscheinlich an der toleranten Academy, dass wiederum ist auch ne andere Geschichte. Als der Film endete, saß Minuten später noch wie festgeklebt auf meiner Couch sitzen. Eine träne kullerte mir das Auge herunter. Tieftraurig, schmerzhaft, bedrückt lässt er mich zurück. Mit einem lachenden Auge und mit einem Weinenden. „Brokeback Mountain“

„Wenn ich nur wüsste, wie ich von dir loskomme.“

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Broda

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@Pat: Danke;)


FumerTue

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Das tolle ist ja vor allem, dass arte keinen Abspann wegschneidet.
Ich durfte den Film gestern in HD genießen, hab glaub noch nie zuvor nen ganzen Film auf einem Flachbildfernseher gesehen - ich sollte öfters zu meiner Oma, wenn gute Filme laufen...^^


SoulReaver

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Hast du nie das Gefühl, ich weiß auch nicht, wenn du durch die Stadt gehst und dich jemand anguckt, ganz misstrauisch, als ob er es wüsste. Dann gehst du weiter und auf einmal gucken dich alle an, als ob sie es auch wüssten.“

Im Jahre 2005 wagte sich der taiwanesische Regisseur Ang Lee auf dünnes Eis. Mit seinem herzzerreißenden und berührenden Portrait über die Liebes-Beziehung zwischen zwei Cowboys im Amerika der 60er Jahre, nimmt sich Lee einem schweren Thema, vor allem für die Amerikaner, an. 'Brokeback Mountain' war 2005 für 8 Oscars Nominiert, konnte aber lediglich 3 Oscars gewinnen. Vor allem in der Kategorie "Bester Film" wär die Trophäe mehr als nur verdient gewesen, doch, der meiner Meinung um Längen schwächere, "L.A. Crash" durfte sich unverständlich als Gewinner feiern lassen. Das beeinflusst die Klasse von 'Brokeback Mountain' natürlich kein bisschen, denn 'Brokeback Mountain' ist und bleibt ein Meisterwerk.

Wyoming, 1963: Der Ranch-Arbeiter Ennis des Lar und der Rodeo-Reiter Jack Twist werden auf dem Brokeback Mountain angeheuert, den Sommer über eine Herde Schafe vor Wilderern und Raubtieren zu schützen. In der schweren und rauen Einsamkeit der Berge entwickelt sich zwischen den beiden bald mehr als nur eine bloße Kameradschaft. Ennis und Jack verlieben sich ineinander, doch Angesicht der engstirnigen Moralvorstellungen in der US-Provinz bleiben ihnen nur getrennte Wege und ihre Liebe muss geheim bleiben.

Die grandiose Kameraarbeit von Rodrigo Prieto hätte den Oscar ebenfalls mehr als verdient. Prieto zeigt in einigen der schönsten Einstellungen der Filmgeschichte die einzigartig unberührte Natur des Brokeback Mountains. Die Gebirgsbäche, die riesigen Bergwände und die grüne, unendliche Prärie mit dem strahlenden Himmel sind Idylle Pur und lassen den Zuschauer nicht nur einmal ins Träumen und Schwärmen geraten. Der Soundtrack von Gustavo Santaolalla ist ebenfalls ein herzerwärmendes Highlight der Extraklasse. Seine ruhigen Gitarrenklänge geben dem Film zu jeder Zeit den ganz besonderen und überaus berührenden Ton der das Herz immer wieder schwer werden lässt.

Ein solch brisantes Thema braucht auch authentische und überzeugende Schauspieler. Aber auch hier kann von schwächelnden Leistungen nicht ansatzweise die Rede sein. Mit Heath Ledger als Enis del Mar und Jake Gyllenhaal als Jack Twist hat man zwei Schauspieler gefunden, die die gefühlvollen Rollen mit einer unglaublichen Intensität ausfüllen, wie man sie so von den beiden noch nicht erleben durfte. Man kann mit Fug und Recht gerne behaupten, dass Ledger und Gyllenhaal hier ihre stärksten Leistungen abrufen, aber leider bei der Oscar-Verleihung leer ausgingen. Ebenso wie die großartige Michelle Williams, die ebenfalls für einen Oscar Nominiert war, als Enis' betrogene Ehefrau Alma. Des weiteren sind Anna Hathaway als Jack's Ehefrau Lureen zu sehen, die zwar in ihrer Karriere immer wieder ihr Talent zum Nerven unter Beweis gestellt hat, hier aber ebenfalls eine gute Leistung bringt. Oder auch Randy Quaid stark als Unverständnisvoller Arbeitgeber Aguirre.

Das Thema Homosexualität ist auch in heutigen Zeiten immer noch ein schweres Thema. Am liebsten würden viele es einfach Todschweigen und allenfalls mit ihren schlechten Witzen abstempeln. Doch auseinandersetzen muss man sich nun mal auch mit Themen, die einem nicht gefallen. Natürlich brauch man sich den Film erst gar nicht anschauen wenn man gewissen Einstellungen zur Homosexualität hat, doch wenigstens versuchen sich mit dem Thema zu beschäftigen oder versuchen sich damit abzufinden, dass es diese Sexualität heutzutage nun mal gibt, kann man. So wird auch 'Brokeback Mountain' die Gemüter extrem Spalten.

Ang Lee inszeniert mit 'Brokeback Mountain' eine Liebesgeschichte wie man sie so noch nicht erleben durfte und mit Sicherheit auch lange Zeit nicht zu sehen bekommt. Ohne schwingenden Zeigefinger zeigt uns Ang Lee einen Film über zwei Männer die sich ineinander verlieben, ihre Liebe aber über Jahre verstecken müssen, aus Angst vor der Gesellschaft und aus Angst vor der eigenen Identität. Lee geht auf jeden der Charaktere einfühlsam und genau ein und lässt den Männern ihre Männlichkeit. Enis del Mar ist ein wortkarger Arbeiter, der nach Außen vielleicht eine harte Schale hat aber im inneren unglaublich verletzlich ist. Er tut sich schwer mit seiner Sexualität, will sein wahres Ich nicht wahrhaben, muss sich aber seinen Gefühlen schnell geschlagen geben. Vor allem die schwermütigen Szenen, wie zum Beispiel der erste Abschied von Jack machen das deutlich, in der sich Enis weinend in einer Seitenstraße krümmt und die innere Leere und der Schmerz dieses Augenblicks deutlich wird. Anders Jack Twist. Jack gibt zwar auch den echten Kerl, der sich sein Geld als Rodeo -Reiter verdient, wirkt aber direkt weicher als Enis. Der erste Moment wo das Ansatzweise zum Vorschein kommt ist, als Enis vom Pferd stürzt und Jack ihm die Wunde reinigen will. Jack kann sich schneller damit abfinden, weiß aber genauso wie Enis dass er so niemals von der Gesellschaft akzeptiert werden wird. Beide gehen auseinander, sehen sich über Jahre nicht, heiraten, bekommen Kinder und plötzlich liegt eine Karte von Jack auf Enis' Küchentisch. Alle alten Gefühle, die längst verdrängt wurden werden schlagartig Aufgekocht und kennen beim ersten Wiedersehen schier kein Halten mehr. So beginnt eine der gefühlvollsten Liebesgeschichten, die sich immer im dunklen halten muss, es aber über die 20 Jahre, in der die Geschichte spielt natürlich nicht schafft und so ihr tragisches und herzzerreißendes, aber auch erahntes Ende finden musste. Denn Homosexuelle in den 60ern und dazu noch in ländlichen Gebieten, hatten keinen Wert und so wurden sie auch behandelt. Lee setzt natürlich auf Toleranz, schreit uns aber nicht ins Gesicht wie wir uns ab jetzt zu verhalten haben. Er zeigt uns eine Geschichte, voller Wärme, voller Intensität und gleichzeitig voller Zerbrechlichkeit und Schmerz in einer verzweifelten und gefesselten Situation und beweist sein grandioses Inszenatorisches Können das den Regie Oscar mehr als nur verdient hat und ihn zum Glück auch gewinnen konnte. Denn einen Punkt muss man sich deutlich machen und immer vor Augen halten: Liebe war noch nie an verschiedene Geschlechter gebunden, sie ist da und manchmal sucht sich ihr Ziel, ob wir es wollen oder nicht, allein.

Fazit: 'Brokeback Mountain' ist für mich in jedem Punkt einmalig und zählt zu den vollkommensten Filmen die ich je gesehen habe. Der Film überzeugt durch seine wunderschönen Naturaufnahmen, dem gefühlvollen Soundtrack, dem ruhigen Erzähltempo und den herausragenden Schauspielern die mit ihrem feinen, nuancierten und intensiven Spiel durchgehend eine fantastische Leistung abliefern und so wird der Film zu einem absoluten Meisterwerk der Filmgeschichte . 'Brokeback Mountain' ist mit seinem Thema kein Film für Jedermann, er wird Publikum finden, dass ihn hassen wird und er wird sein Publikum finden, dass ihn lieben wird. Doch 'Brokeback Mountain' ist ein überaus wichtiger und aufwühlender Film, der vielleicht dem ein oder anderen die Augen öffnet, wünschenswert wäre es in jedem Fall.

„Es ist deine Schuld, dass ich so bin. Ich bin gar nichts. Ich bin nirgendwo.“

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Dani95

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Wunderschön geschrieben! :)


SoulReaver

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Danke :)


alex023

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Brokeback got us good, don't it?"

Nie hätte ich gedacht, dass mich die Liebesgeschichte von Ennis del Mar (Heath Ledger) und Jack Twist (Jake Gyllenhaal) so mitreißen kann. Sie ist traurig, ergreifend und - vor allem - besonders. Ich kann auch die ganze Aufgregung darum nicht verstehen, denn wenn der Film eins lehrt, dann ist es, tolerant zu sein. Ich schätze, jeder sollte mal diese Erfahrung machen. Ein wirklich ausgezeichneter Film mit großartigen Heath Ledger und Jake Gyllenhaal, unterstützt durch einen schönen Soundtrack und tolle Bilder.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

hoffman587

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Freut mich, dass er dir so gut gefiel:)


fkfilmkritik

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Bewertung9.0Herausragend

*Mal tief luft holen und laut ruf* Wenn ich so die Kommentare durchlese, dass dieser Film hier öfter-völlig zu Unrecht-schlecht geredet wird. Man reduziert ihn immer wieder auf eine bloße kitschige Homo-Romanze. Dabei steckt er in der Top-Ten der Hassfilme. Alles völlig zu Unrecht! Überhaupt nicht ein Stück überbewertet. Eher unterbewertet. "Brokeback Mountain" trägt niemals so dick auf wie viel anderer Kitsch und wieso er sich besonders fühlen sollte, weil er halt mal eine Schwulen-Geschichte erzählt, weiß ich auch nicht. Er versucht auch niemals gewagt zu erscheinen. Was wir hier sehen ist ein durch und durch schöner sowie ehrlicher Film. Nichts mit viel Klischees. Überhaupt nicht! Wenn das klischeehaft ist kann man genauso das restliche Hollywood-Kino mit allen Oscar-Filmen und Liebesgeschichten der letzten Jahre auseinandernehmen. Die Aufnahmen sind die volle Laufzeit prächtig. Der Score fließt absolut wundervoll dazu. Die Darsteller treten in Höchstform auf. Heath Ledgers Rolle ist stärker als sein Joker. Jake Gyllenhall läuft ebenfalls zur Höchstform auf. Die Dialoge zwischen den beiden sind in jeder Szene absolut realitätsnah. Die Beziehung zwischen ihnen wird sympathisch und ernsthaft thematisiert. Das Thema über schwule generell wird nur zart angepriesen. Es ist eher die Geschichte einer Liebesgeschichte, die nie wirklich stattfindet. Ein bewegendes, kraftvolles, trauriges Drama, dessen kleine Klischees, ein bisschen Naturaufnahmen/Kitsch direkt total hochpauschaliert werden! Warum auch immer.

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fabel

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Hervorragend, sowohl Wertung wie auch Kommentar.:)


fkfilmkritik

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Danke. :)


Sigrun

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Bewertung9.0Herausragend

Ein kontemplativer Film, der sich Zeit lässt für Natur-, Charakter-, Körper- und Milieustudien. Ich fand Jack Gyllenhall als Schauspieler ja noch nie klasse, aber hier überzeugt er zusammen mit Heath Ledger. Hatte den Film bis heute nicht gesehen, weil ich befürchtete, er sei kitschig, aber das ist er nicht. Er ist dramatisch. Und langsam. Und gut.

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Franklin

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Bewertung10.0Herausragend

Hm, man könnte über Brokeback Mountain so unendlich viel sagen und schreiben.
Aber das Wesentliche über diesen Film hat schon Friedrich Hölderlin vor über 200 Jahren geschrieben:

Viele versuchten umsonst, das Freudigste freudig zu sagen,
Hier spricht endlich es mir, hier in der Trauer sich aus.

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x3jul

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich weiß, dass allein aus meinem Freundeskreis viele sich diesen Film gar nicht erst angucken weil es um Schwule geht. Aber ich möchte wirklich jedem der sich nicht sicher ist ob er den Film gucken sollte ans Herz legen ihn zuschauen, da er einfach sooo ergreifend ist. Das ist der einzige Film der mich zum weinen gebracht hat. Schuld daran ist neben der Story auch einfach die überaus grandiose Besetzung!! Jake und Heath verkörpen ihre Rolle so gut das es der Realtität so nahe scheint.
!!!Absoluter Lieblingsfilm!!!

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Jenny von T

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Bewertung9.0Herausragend

Auch, wenn "Brokeback Mountain" vielleicht schon aus heutiger Sicht nicht zeitlos ist, so ist dieser Film dennoch etwas ganz Besonderes, und das nicht nur allein aufgrund der Tatsache, dass es hier um eine "etwas andere" Liebesgeschichte geht.
Die Inszenierung ist insofern schlichtweg bemerkenswert, als hier tatsächlich eine Innigkeit der beiden Protagonisten illustriert wird, ohne dabei unnötig zu romantisieren oder in Kitschregionen abzudriften. Nein, "Brokeback Mountain" wirbt nicht durch etwa eine pathetische Bon... äääh Clyde & Clyde-Story mit dem Holzhammer für eine tolerantere Gesellschaft, sondern schildert ruhig und relativ tiefgründig - teils auch ohne Worte - einerseits die Unsicherheit, die Unfähigkeit zur Kommunikation sowie die daraus resultierende Ohnmacht und - weitergehend - Ablehnung des Umfelds/der Gesellschaft als auch die tiefe innere Verzweiflung seitens der beiden Cowboys, wobei es gerade auch diese zu sein scheint, die unter'm Strich die innere Verbundenheit der beiden noch weiter schürt - ohne, dass dabei immer alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre. Nein, aus besagtem Teufelskreis scheint es keinen Ausweg zu geben und dies ist das eigentliche Drama der Geschichte.
Virtous schildert Ang Lee den Lebenslauf der beiden Hauptpersonen sowie die heillose Überforderung aller Beteiligten mit der Situation, ohne dabei die Beziehung der beiden, die über jeder Szene schwebt, aus den Augen zu verlieren.

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Jack55555

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Bewertung1.5Ärgerlich

So viele behaupten, Brokeback Mountain sei ein solch großartiger Film.
Da kann man wieder einmal sehen, wie verschieden Geschmäcker sind.
Für mich ist dieser Film derart langweilig, dass ich es nicht schaffe diesen bis zum Ende anzusehen.
Die Schauspieler sind natürlich großartig, aber mehr als 1.5 Punkte will ich nicht hergeben.

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LakaLani

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Bewertung9.0Herausragend

Wundervolles LIEBESdrama. Aber ich muss sagen, dass ich mich aufgrund einiger homophober Einstellungen hier doch leicht fremdgeschämt habe. Psychologisch gesehen entsteht Homophobie u.a. durch Angst und Unsicherheit im Bezug auf die eigene Sexualität. Vielleicht sollte man also erst mal bei sich selbst schauen, ob da alles im Reinen ist, bevor man sich dazu herablässt über Menschen zu urteilen, die niemandem Schaden zufügen und die einfach nur ausleben, was sie ausleben müssen. Ich glaube, dass es ziemlich schrecklich ist, seine sexuelle Identität verstecken zu müssen, aus Angst von der Gesellschaft angefeindet zu werden.
Das ist doch nur ein halbes Leben. Und genau dieses Gefühl hat mir der Film vermittelt.

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Mr. K R I T I K

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Bewertung9.5Herausragend

Wenn es ein Film schafft, etwas in dir zu verändern, dann hat er seinen Dienst getan. Denn Brokeback Mountain hat mich zu einem toleranteren Menschen gemacht. Ich finde den Film einfach großartig inszeniert, man kann mit den Beiden Hauptfiguren richtig mitleiden. Einfach super.

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Herausragend

Wow, ich hab mich grad so ein bißchen informiert wie der Film hier eingeschätzt wird...
Bin schockiert wie extrem er zum Teil gehasst wird...

Na ja, juckt mich eigentlich nicht,ich schreibe darüber einfach genau das was ich wollte.

Für mich eines der grössten Liebesdramen die je auf einer Leinwand erzählt wurden.

Nicht wirklich schön,weil im Kern viel zu bitter (die Umstände).

Aus meiner Sicht geht es in dem Film auch nicht um schwule Liebe (ja, klar vordergründig schon),für mich geht es in dem Film um Liebe an sich, um unerfüllte Liebe, um Liebe die nicht ausgelebt werden kann weil sie an den gängigen Konventionen scheitern muß,weil es einfach nicht möglich war (ist) so zu leben.

Klar, Jack (Gyllenhaal ) holt sich seine Befriedigung auch von irgendwelchen mexikanischen Strichern,aber ich glaube nicht weil er nicht anders kann sondern weil sich so sein Wunsch nach selbstbestimmtem Leben Bahn bricht und weil er kompensieren muss was nicht sein darf (aber eigentlich muss).

Ennis (Ledger) hadert noch mehr mit sich,ich denke das er wirklich ernsthaft meint nicht schwul zu sein, sondern sich in einen, seinen Menschen verliebt zu haben.
Er scheint so stoisch, so maulfaul und so introvertiert zu sein das er nicht nur nicht mit irgendjemand darüber reden will/kann,sondern das er nicht mal bereit ist in einem inneren Dialog seine Gefühle zu erörtern .
Das einzige was er zu wissen scheint ist das ( als Jack nach Jahren wieder auftaucht) es nur diese einzige, wahre Liebe für ihn gibt, obwohl ihm klar ist das er diese Liebe nur versteckt und heimlich wird leben können.

Ich war damals im Kino und das waren meine Gedanken.

Wenn man irgendwo über diesen Film redet, heißt es: "Ah dieser Schwuchtelfilm,ah dieses Tuckendrama,ah dieses Homomärchen"

Mal ganz von der Diskriminierung abgesehen (die total verletzend ist) denke ich mir immer: Hey,habt ihr den Film eigentlich gesehen?Und wenn ja mit welchen Augen denn? Sind so viele Leute zu blind um zu sehen das es um Universelles und nicht nur um Geschlechtsidentifikatorisches geht?

Ich bin mir sicher das Ang Lee mehr von Zwischenmenschlichem als von Gleichgeschlechtlichem erzählen wollte.

Es geht um Selbstbestimmung und um persönliche Freiheit.

Als Gylenhaal nach Jahren des Duckens und der Unterdrückung seinem Schwiegervater androht ihm den Arsch aufzureissen (wenn er sich nicht sofort wieder auf Selbigen setzt) habe ich eine Gänshaut bekommen,als Ledger zum Schluß immer noch die beiden Hemden hütet wie einen Gral und in all den ganzen Szenen in denen beide wollen aber einfach nicht können, in all diesen Szenen dachte ich: Hier geht es um das ganze Leben,nicht ( nur ) um schwules Leben.

Es macht mich traurig das mit Heath Ledger eines der grössten Talente im Schauspielfach überhaupt viel zu jung verstorben ist.
Man vergleiche die Rolle des Ennis mit der des Jokers und sogar ein Kleinkind würde sehen das es kaum je ein Schauspieler geschafft hat zwei sich so extrem diametral gegenüberstehende Rollen so glaubhaft mit Leben zu füllen wie er es vermochte.

Gylenhaal kaufe ich seine Darstellung genau so komplett ab wie Anne Hathaway und es berührt mich zutiefst wenn Michelle Williams, als einfach gestrickte Alma ,sieht wie ihr Mann einen anderen Mann küsst und innerlich daran zerbricht.

Dazu kommen eine grandiose Kamera, die höchstsensible Regie von Ang Lee, perfekt passende Musik und eine jederzeit nachvollziehbare Storyline.

Kino das sich was traut,
Kino das etwas wagt,
Kino mit Eiern!!!

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Georg Z.

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zwei Darsteller auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, ein Regisseur, der alles verstanden, alles ausgeleuchtet und alles richtig gemacht hat. Jedes einzelne Bild, jedes einzelne Wort ist pure Magie. "Brokeback Mountain" ist nichts anderes als Kino in seiner schönsten Form. Der beste Liebesfilm aller Zeiten.

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