Zu Listen hinzufügen

L.A. Crash

Crash (2004), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 04.08.2005


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.2
Kritiker
92 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2
Community
26818 Bewertungen
182 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Paul Haggis, mit Sandra Bullock und Don Cheadle

In L.A. Crash kreuzen sich die Schicksale verschiedenster Menschen, was viele Zusammenstöße, tragische Unfälle, aber auch einige glückliche Momente mit sich bringt.

L.A. Crash zeigt 24 Stunden im Leben verschiedener Menschen in Los Angeles, deren Schicksale alle miteinander verwoben sind.
Anthony und Peter, zwei junge schwarze Kriminelle, klauen das Auto des Anwalts Richard Cabot (Brendan Fraser) und seiner Frau Jean (Sandra Bullock). Ein ähnliches Auto taucht auf; Polizist Ryan (Matt Dillon) ist mit seinem jungen Kollegen Thomas Hanson (Ryan Phillippe) auf Streife und hält es an. Darin befinden sich der TV-Regisseur Cameron und seine Frau Christine (Thandie Newton). Vor den Augen des Latinos Cameron und seines Kollegen befummelt Ryan die attraktive Frau, ohne dass ihr einer der beiden Männer hilft.
Währenddessen versucht der iranische Ladenbesitzer Farhad sich vor Übergriffen zu schützen und rüstet sich mit einer Waffe und Patronen aus. In seinem Laden wurde eingebrochen, also bestellt er einen Reparateur (Michael Peña). Dieser jedoch führt den Auftrag nicht zu Farhads Zufriedenheit aus, was schwere Folgen nach sich zieht.
Alle Geschichten der Figuren kreuzen sich immer wieder, stoßen sich aneinander, zusammen. Dabei lernen einige von ihnen eine Menge über sich selbst, ihre Vorurteile und die Schwierigkeit, mit diesen vernünftig umzugehen.

Hintergrund & Infos zu L.A. Crash

Paul Haggis bekam die Idee zu seinem Regiedebüt L.A. Crash (OT: Crash), nachdem er sich daran erinnerte, wie er vor Jahren selbst überfallen und ihm sein Auto gestohlen wurde. Ursprünglich sollte es darin vor allem um Vorurteile und weniger um Rassismus gehen.

Das Casting zu L.A. Crash dauerte fünf Jahre; doch der Film wurde in nur 36 Stunden (und ausschließlich in Los Angeles) gedreht. Die Entstehung des Filmes dauerte ein Jahr.

L.A. Crash gewann 2006 mehrere Oscars in der Kategorie Bester Film, Bester Schnitt und Bestes Drehbuch. Auch wurde Paul Haggis für die Beste Regie, Matt Dillon als Bester Nebendarsteller und Kathleen Yorks Lied ‘In the Deep’ als Bester Filmsong nominiert. Die Auszeichnungen durch den Oscar und der Film im Allgemeinen riefen neben viel positiver Resonanz auch zahlreiche Kritiken hervor. So wurde L.A. Crash unter anderem als klischeehaft, rassistisch und kitschig bezeichnet. (JP)

  • 37795279001_1859526655001_th-5061659fc7e7b0e4a52672d8-1592194044001
  • 37795279001_1860192542001_th-5061b39bc7e7b0e46add72d8-1592194044001
  • L.A. Crash - Bild 6397029
  • L.A. Crash - Bild 6397015
  • L.A. Crash - Bild 44409

Mehr Bilder (16) und Videos (4) zu L.A. Crash


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails L.A. Crash
Genre
Ehedrama, Schicksalsdrama, Sozialdrama, Drama
Zeit
Gegenwart
Ort
Beverly Hills, Metropole
Handlung
Armut, Ausländer, Autodiebstahl, Beschützung, Dieb, Diebstahl, Diskriminierung, Ehekrise, Einwanderer, Explosion, Falsche Beschuldigung, Geldnot, Gesundheit, Gewalttätigkeit der Polizei, Gewehr, Hispanoamerikaner, Immigration, Immigrationsverfahren, Installateur, Integration von Ausländern, Jagdgewehr, Korruption, Krankenhaus, Oralsex, Oscargewinner, Polizei, Polizist, Rache, Rassismus, Rassist, Schießerei, Schuldgefühl, Schutzengel, Sozial schwache Familie, Unfall, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Vergeltung, Versehentlicher Mord, Waffenkauf, Waffenladen, Überfall
Stimmung
Berührend, Ernst, Hart, Traurig
Tag
Episodenfilm, Oscargewinner
Verleiher
Universum/Central
Produktionsfirma
ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG, Blackfriars Bridge Films, Bob Yari Productions, Bull's Eye Entertainment, DEJ Productions, Harris Company, Mambo Inc., Paul Haggis Productions, Stratus Film Co.

Kritiken (12) — Film: L.A. Crash

SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
0.0Hassfilm

[...] 'L.A. Crash' ist eine dieser hochpolierten Hollywoodproduktionen, die so gerne etwas zu sagen hätte, allerdings nicht ansatzweise einen gescheiten und vor allem ehrlichen Ton rausbekommen. Die Episoden ziehen sich nach und nach wie ein Reißverschluss zusammen und werden dabei vom geliebten Kitsch und schrecklichen Klischees der vorhersehbarsten Art begleitet. Zwischendurch werden wir auch noch mit pseudointellektuellen Geschwafel beglückt und die Geduld des Zuschauers wird auf eine harte Probe gestellt. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

fabel

Antwort löschen

Auch wenn ich ihn noch einen Tick besser fand: WORD!


SoulReaver

Antwort löschen

:)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Episodisch strukturiert, verknüpft das humanistische Drama auf virtuose Weise eine Fülle von Geschichten und Schicksalen, in deren Brennpunkt die Frage nach Kommunikation und Mitgefühl einer urbanen Gesellschaft steht, die sich in einem Dschungel aus Wohnvierteln, Highways, Geschäften, Hochhäusern, Restaurants und Neonlichter verzweifelt durchs Unterholz von Rassismus, Intoleranz, Korruption und Angst hackt. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben der eigenen Seele, ausgetragen auf dem Rücken der eigenen Humanität. So wird bei Paul Haggis fulminanten Regiedebüt, das zum Teil etwas zu oft ins kitschige abdriftet, der Zusammenprall verschiedener Kulturen zu einem gefühlvollen Gesellschaftsporträt eines gigantischen Schmelztiegels und gleichzeitig ist „L.A. Crash“ auch ein intelligentes Plädoyer für die Barmherzigkeit.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

mikkean

Antwort löschen

Ich fand so manche Darstellung etwas zu dramatisch gestaltet, aber "L.A. Crash" will auch nicht den Thron von "Short Cuts" beerben. Mit seiner nachdenklichen Message erweist er sich als einer der besseren Episoden-Filme der letzten Jahre.


Fricki76: Asianfilmweb.de

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Steve Martins “L.A. Story” von 1991, die liebevolle Hommage an seine kalifornische Wahlheimat, gehört zu meinen Lieblingskomödien. Auf eine ganz andere Art und Weise hat sich der Regisseur Paul Haggis, unlängst bekannt geworden durch das Oscarprämierte Drehbuch zu Clint Eastwoods „Million Dollar Baby“, der amerikanischen Metropole angenommen. Das Ergebnis ist ein bildgewaltiges Soziodrama., das gelegentlich an „Magnolia“ von 1999 erinnert.

Die hohe Kriminalität hat genauso wie der noch immer vorhandene Rassismus als Spiegelbild der Realität in Hollywood-Filmen eine lange Geschichte. Immer wieder waren diese Themen Gegenstand von Filmen wie z.B. „Colors - Farben der Gewalt“ mit Robert Duvall. Dort wird der Alltag und die Machtlosigkeit zweier Streifenpolizisten im Kampf gegen die Gewalt in einer amerikanischen Großstadt porträtiert. „L.A. Crash“ steht in bester Tradition solcher Filme.

„L.A. Crash“ beginnt mit dem Unfall der Polizisten Graham (Don Cheadle) und Ria (Jennifer Esposito) auf einem Highway in den Vororten von Los Angeles, dem Fundort einer Leiche. Um 36 Stunden rückblickend gewährt der Film nun Einblicke in das Leben ganz normaler Leute, deren Wege sich kreuzen. Grahams Bruder Peter (Larenz Tate) überfällt mit seinem afroamerikanischen Kumpel Cameron (Terence Howard) den Bezirksstaatsanwalt Rick Cabot (Brendan Fraser) und seine Frau Jean (Sandra Bullock) und stiehlt ihnen dabei ihr Auto. Jean wiederum beleidigt rassistisch den Latino-Schlosser Daniel, der zu Hause die Türschlösser austauscht. Dieser wiederum ist trotz seines abenteuerlichen Aussehens ein liebevoller Familienvater, einzige um das Wohl seiner kleinen Tochter bemüht. Angelehnt an die sehr menschlich gezeichneten Charaktere verflicht der Film etliche Handlungsstränge, die sich während der knapp 2 Stunden immer wieder überkreuzen. Immer wieder kreist der Inhalt der Handlung dabei um die Themen Angst, Gewalt und Rassismus und schildert diese auf gleichermassen bedrückende als auch berührende Art und Weise. Bewirkt wird dieser Eindruck neben der erstklassigen Untermalung durch den Soundtrack vor allem durch die durchweg beeindruckenden schauspielerischen Leistungen. Und auch wenn eine wirkliche Identifikation mit den Figuren nur bedingt möglich ist, da die einzelnen Szenen bewusst Momentaufnahmen sind, bekommt man einen guten Eindruck davon, mit welchen Sorgen und Nöten die Bewohner einer amerikanischen Großstadt von heute konfrontiert sind. Nach dem 11. September 2001 findet sich auch ein deutlicher Anklang auf die Angst vor Terror, die sich in Gewalt und Rassismus gegen arabischstämmige Landsleute entlädt. Doch dass sich über 40 Jahre nach Aufhebung der Rassentrennung auch Menschen unterschiedlichster anderer Abstammung (auch Weiße) mit rassistischen Äußerungen konfrontiert sehen, dafür scheint Haggins hier eine filmische Lanze zu brechen. Dabei konzentriert er sich ohne große Wertung oder Aussage auf die fast dokumentarisch anmutende „Beobachtung“ dieser Vorgänge. Verschiedene Journalisten haben Haggis dafür kritisiert, sich nicht klar zu positionieren, ich stimme mit diesem Urteil jedoch nicht überein.

Für mich ist „L.A. Crash“ eine faszinierend anrührende Momentaufnahme amerikanischen Großstadtlebens mit dem Hauptaugenmerk auf den Sorgen und Nöten des Durchschnittsbürgers, die sowohl inhaltlich als auch formal wirklich großes Kino ist. Nicht umsonst dürfte der in Filmkreisen gefürchtete amerikanische Filmkritiker Roger Ebert „L.A. Crash“ zu seinem persönlichen „Film des Jahres 2005“ gekürt haben. Ein Urteil, dem ich mich nur deshalb nicht anschließen kann, weil ich diese „Ehrung“ schon für „King Kong“ verbraten habe. Aber den habe ich im Gegensatz zu „L.A. Crash“ ja auch im Kino gesehen.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Nahtigall

Antwort löschen

Ich gebe dir vollkommen recht.


Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
1.5Ärgerlich

Paul Haggis will uns wohl erzählen, daß man über niemand und gar nichts urteilen soll, weil es bei jedem Menschen, egal wie er aussieht und wo er herkommt, gute und böse Seiten gibt und ein jeder Schuld trägt, bewußt oder unbewußt. Und genau so pillepalle ist auch sein breitärschiger Film, pathetisch, selbstverliebt und schnulzig.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

christoph-m

Antwort löschen

Oh, da ist aber jemand in seinen Grundfesten erschüttert - dies zu schaffen ist eine hohe Auszeichnung für einen Film.


fkfilmkritik

Antwort löschen

Ganz genau so. :)


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

"L.A. Crash" kann man getrost als ein Muss für Liebhaber des anspruchsvolleren Kinos bezeichnen. Abseits von den ausgetretenen Mainstream Pfaden bekommt der Zuschauer hier von Paul Haggis einen Film serviert, der zum Nachdenken einlädt und gewiss nach Filmende noch einige Zeit in den Köpfen der Zuschauer nachwirkt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

[...] Denn bei aller Mühe, die sorgfältig entwickelten Stränge in einen Zusammenhang zu bringen, krankt der Film an seinen plump aufbereiteten Ansprachen, die er vor dem Zuschauer hält und ihn dabei einer aufdringlich moralinen Lehrstunde aussetzt. Auf die anfänglich abschreckenden, den automatischen Antirassismus des Publikums heraufbeschwörenden Sequenzen voller Gewalt in Wort und Tat folgen alsbald Zufälle und überkonstruierte Begegnungen der Figuren, die ausschließlich Läuterung und Selbsterkenntnis mit aussöhnender Vergebung koppeln und floskelartige Weisheiten predigen, anstatt den ungemütlichen Weg differenzierter Konfrontation zu gehen. Nicht Ohnmacht, nicht Unlösbarkeit finden hier Erwähnung, sondern vielmehr die bemüht unbemühte Erforschung der Ursachen des Rassismusproblems, die in verkalkuliertem Populismus mündet. [...]

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Stryke: inderzange.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Starker Film, der den noch stark in der Gesellschaft verwurzelten Rassenkonflikt mal von einer anderen Seiten beleuchtet und aufzeigt, wie stark Rassenfeindlichkeit auch heutzutage in den Köpfen der Menschen verankert ist, selbst wenn dieser sich für sehr aufgeschlossen und tolerant hält. Stimmt einen doch sehr nachdenklich.

Kommentar gefällt mir Antworten

plomlompom: Filmblogs

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

Banalkitschiges episodisches Panorama über den Alltagsrassismus in L.A. im Aufeinandertreffen diverser Ethnien, das in der sicherlich gut gemeinten Behandlung seines Themas inhaltlich nicht über das Niveau einer besseren Seifenoper hinauskommt, sich allerdings durch das Casting diverser Stars Prestige zu versprechen scheint. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Die Stars spielten für wenig Geld um der Sache willen, und entsprechend engagiert sind ihre Auftritte: Bei jedem spürt man, wie wichtig ihm seine Rolle war, wie er schon am eigenen Leib die Zerrissenheit und den Schmerz erlebt haben muss angesichts des Teufelskreises der Vorurteile.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Moviesteve: Podcast

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Obgleich die humanistische Gutmenschen-Botschaft während der gesamten Laufzeit deutlich spürbar ist, wirken Paul Haggis Alltagsepisoden nie belehrend. Sein Kunststück besteht vor allen Dingen darin, Rassismus, Intoleranz und Vorurteile in all ihren Facetten auch dort aufzuspüren, wo sie der Zuschauer zunächst nicht vermutet. Durch eine meisterliche Inszenierung, deren Wirkung auch der stimmungsvollen Musik von Mark Isham zu verdanken ist, sowie überraschend gute Schauspielleistungen entsteht eine melancholisch-hoffnungsvolle Collage über das Miteinander der Menschen.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

alviesinger: bummelkino

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Paul Haggis hält sich an alle Spielregeln der Standardwerke wie "How To Write A Script in 10 Days" und moralisiert auf Teufel komm raus. Hollywood liebt ihn dafür.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Gut gespielter aber berechenbarer Zeigefingerfilm, der trotz guter Absichten dem Thema Rassismus nicht wirklich viel neues hinzuzufügen hat.

Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Navarro Torres

Antwort löschen

Zeigefingerfilm? Wohl eher Mittelfingerfilm...


Navarro Torres

Antwort löschen

...denn den musste ich weit über 200 X zücken beim Anblick dieser ganzen Heuler und Hänger im Film.



Kommentare (170) — Film: L.A. Crash


Sortierung

fcb_bavaria

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Bewegendes Drama über Sechs Menschen deren Schicksale miteinander Verknüpft werden ! Super Cast und zu Recht mit dem Oscar als "bester Film" ausgezeichnet ! Die knapp 2stunden vergingen wie im Flug und es hätten auch noch ein paar Minuten mehr sein dürfen . Schönes Kino zum mitfühlen ! 7.5 punkte

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

timmoe

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Recht nettes Drama, bei dem sich das Schicksal verschiedener Menschen verschiedener Ethnien kreuzt. L.A. Crash bedient sich dabei vieler Klischees, nur um sie arg konstruiert dann bis zum Ende wieder über den Haufen zu werfen. Man wird zwar gut unterhalten, aber dafür fehlen dann auch die Alleinstellungsmerkmale, was eine höhere Wertung verhindert.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

RoboMaus

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Wieder so ein Film, bei dem die Story durch eine Serie von parallelen Handlungssträngen ersetzt ist und man erst spät versteht, worum es überhaupt geht. Geschickterweise werden die Stränge durch eine Kette unglaubwürdiger Zufälle verknüpft, wobei die Unglaubwürdigkeit nur noch von dem Schwarzen getoppt wird, der zuerst supervernünftig die Cops bei der Kontrolle beschwichtigt, um sie dann nach einer 180°-Charakterwende bei der nächsten Kontrolle zu provozieren. Das nur, weil seine bescheuerte Frau ihm vorwarf, er sei ein Weichei. So sind die Menschen eben, weil wir doch alle gern mal unsere Prinzipien über Bord werfen, wenn jemandem an uns etwas nicht passt. Oder nicht? Wenn das bei null Spannung und unendlicher Langatmigkeit wenigstens einen Sinn ergäbe. Oh, sorry, der steckt ja in der Message: Rassismus ist bescheuert, Sturheit führt zu nichts, und am besten leben wir alle, wenn wir uns vertragen. Grossartig. Dafür einen Punkt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Ja Nos

Antwort löschen

Lieblingsfilme:
Jurassic Park
Terminator
Terminator 2

Ende.


RoboMaus

Antwort löschen

Cool bleiben - am besten leben wir alle, wenn wir uns vertragen. Ist doch die Message aus dem Film...


Saalowsky

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film der sehr gut zeigt, wie subjektiv das menschliche Handeln ist. Man muss begreifen, dass jede Handlung eines Menschen einen für ihn durchaus nachvollziehbaren Impuls hat, so unverständlich sie einem Außenstehenden auch erscheinen mag. Stigmatisierung ist ein großer Fehler unserer Gesellschaft, die einfach sehr bequem ist. Der film selbst ist kein Kracher, allerdings hat er doch mehr Nachwirkungen als so manch anderer. Ich war sehr positiv überrascht über Matt Dillon in seiner Performance, der sonst immer auffällig unauffällig ist.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Admiral.Nogura

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Dieser durchstilisierte Episoden-Film ist Sozial-Kitsch par excellence. Es wird mit dem Holzhammer auf die Brennpunkte der Gesellschaft geprügelt, um in die filmische Katharsis zu münden, damit der Zuschauer am Ende mit dem guten Gefühl aus dem Kino gehen kann, mal über das Übel der Welt nachgedacht zu haben. Ein Film bei dem das Wort „pseudointellektuell“ mal wirklich angebracht ist.

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

sam_ace_rothstein

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Lässt zwar kaum ein Klischee aus, gehört aber trotzdem zu den besseren Filmen zum Thema Rassismus. Auch dank teilweise sehr guten Darstellerleistungen. Vor allem Matt Dillon konnte mich überzeugen.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

The Freewheelin Fonda

Antwort löschen

Hab eig. Genau das gleiche geschrieben :D
Auch 7 Punkte von mir.


sam_ace_rothstein

Antwort löschen

Habe mich von dir insperieren lassen Hfonda ;)


The Freewheelin Fonda

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Seit Monaten wollte ich meinen Kommentar zu L.A. Crash überarbeiten und ich habe mich des Öfteren dran gesetzt, ohne einen ordentlichen Text auf die Reihe zu bekommen.
Das liegt nicht daran, dass mir der Streifen besonders viel bedeutet(was man ja schon an der Bewertung sieht) sondern ich viel mehr versuche eine neutrale Wertung abzugeben, um weder von der Seite runtergemacht zu werden, die diesen Streifen genial findet
als auch von der Seite die L.A. Crash einfach scheiße findet und für einen VÖLLIG ungerechtfertigten Oscargewinner hält.
Ich steh da irgendwie zwischen den Fronten, richtig toll oder herausragend finde ich ihn nicht
aber ein schlechter Film sieht anders aus.
Also jetzt kein Satz mehr zu irgendwelchen lächerlichen Goldstatuen, sondern einfach meine Meinung zu L.A. Crash!
Rassismus und Vorurteile behandelt dieser Film, ein wichtiges Thema, was für uns auch noch in 1000 Jahren beschäftigen wird, weil Vorurteile einfach menschlich sind, sich von unbestätigten Eindrücken(teils unbewusst) sofort ein Bild zu machen.

Werke die neue Aspekte und Aussagen, wie Ursachen über Rassismus beinhalten und am Besten noch die Sinnlosigkeit von Vorurteilen aufdecken, sind für mich wichtig aber ein Film muss mir das auch gekonnt zeigen und nicht so Hollywoodhochglanzpoliert, wie man es hier hat. L.A. Crash hat tolle Ausgangslage, gute Darsteller, ein paar sehr gute Szenen aber leider eine(für mich) viel zu konstruierte Story.
L.A. Crash hat einen äußerst interessanten Anfang, man wird in einen viele verschiedene Schicksale von Bewohnern L.As hineingeworfen und man bekommt viele unterschiedliche Sichten zum Thema Rassismus zu sehen.
Man hat Leute, die in ihren Vorurteilen gegenüber Schwarzen oder Ausländern mal nicht bestätigt werden und viele Wendungen in der Handlung, die Vorurteile auch teils wahr werden lassen, wenn man schwarze Kriminelle zeigt, die genauso handeln, wie es sich weiße Privilegierte aus L.A. vorstellen.
Manche Geschichten fand ich auch richtig toll, wenn man einen rassistischen Polizisten hat, der für den Zuschauer am Anfang zu einem Hassobjekt wird, dessen Vorurteile aber später gut erläutert werden, so dass man immer neue Ansichten von Charakteren bekommt.
Viele Geschichten, die der Streifen anfangs präsentiert haben mir dann so gut gefallen, dass ich mit bis zu 8 Punkten rechnete, doch ab einem bestimmten Punkt des Films konnte ich die negativen Kritiken hier voll nachempfinden.
Wie sich hier alle Episoden zusammenfügen war mir irgendwann VIEL zu konstruiert und auch viele der Charakterwendungen waren mir einfach zu klischeehaft.
Das zieht den Streifen für mich runter, zum Ende hin einfach zu einfach gestrickt ohne mir irgendwas zu bieten, was mich richtig vom Hocker gehauen hätte.
Die Aussage des Streifens ist natürlich löblich, L.A. Crash anzusehen ist auch nicht zu letzt wegen der Darsteller( Matt Dillon ist richtig klasse!) eine gute Filmerfahrung aber für mich kein überragender Film, der mir irgendwelche neuen Sichtweisen eröffnet hat!

bedenklich? 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 17 Antworten

Markbln

Antwort löschen

Oh, hatte den noch gar nicht bewertet. Danke fürs erinnern, 2 wäre ok, der ist für mich aber nur uninteressant, was für mich eigentlich noch weniger ist. Die MP-Scala ist immer etwas strange in der richtung, finde ich.


The Freewheelin Fonda

Antwort löschen

Acht die Bezeichnung für die Punkte nehme ich hier auch nicht ganz Ernst, hab mein eigenes Punktesystem ;)


Luke_92

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Dieser Hochgenuss der Leinwandkultur ist ein perfektes Paradebeispiel dafür, was es bedeutet ein Thema filmisch anspruchsvoll aufzuarbeiten. Paul Haggis spiegelt die Problematik des Rassismus zu allen Seiten, durchdenkt kritisch und liefert somit ein emotionales Gesamtbild. Unvergesslich ist das melancholische Finale, bei dem die nachdenklichen Bilder rührend durch den Song „In the Deep“ untermalt werden.
Wegen all dieser Faktoren regt L.A. Crash dazu an, sich zu hinterfragen und festzustellen, wo man selbst reflexartig in diskriminierende Denkmuster verfällt.
Fazit: Intelligent, brisant, herzergreifend, meisterhaft.

Legendäres Zitat:
"Es ist das Gefühl der Berührung. In einer normalen Stadt geht man zu Fuß, man berührt einander, rempelt sich an. In L.A. berührt dich nie jemand. Wir sind doch immer hinter Metall und Glas. Ich glaube, diese Berührung fehlt uns so sehr, dass wir miteinander kollidieren müssen, um überhaupt etwas zu spüren."

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HomerSimpson09

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Beeindruckend,packend, berührend, dramatisch. L.A. Crash ist ein großartiger Episodenfilm über das Leben im multikulturellen Schmelztiegel Los Angeles. Er zeigt offen den Rassismus und die Schwierigkeiten der zwischenmenschlichen Beziehungen in einer Gesellschaft mit derart vielen verschiedenen Kulturen. Dieser Film regt zum Nachdenken an, wenn man sich selbst dabei ertappt wie man über manche Szenen lacht und über andere schockiert ist. Das Ganze ist perfekt untermalt von einem wunderbaren Soundtrack und wird von einer großen Darstellerriege getragen, die hier alle überzeugen und von denen mich besonders Matt Dillon als rassistischer Cop beeindruckt hat. Ein jeder muss sich in seinem eigenen Handeln immer wieder überdenken wenn die Figuren in diesem Meisterwerk immer wieder miteinander kollidieren. Und gerade das macht L.A. Crash so sehenswert. Ein Film der niemanden eindimensional darstellt. Und ein Film der seine Zuschauer nicht unberührt lässt.

Legendäres Zitat:

„Es ist das Gefühl der Berührung. In einer normalen Stadt geht man zu Fuß, man berührt einander, rempelt sich an, in L.A. berührt dich nie jemand. Wir sind doch immer hinter Metall und Glas, ich glaube diese Berührung fehlt uns so sehr, dass wir miteinander kollidieren müssen um überhaupt etwas zu spüren.“

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Nebelung

Antwort löschen

Schmelztiegel? Wohl eher nicht. Jeder ethnische "Community" bleibt im Grunde unter sich. Die Weißen, die Afrikaner, die asiatischen Völker und die Latinos. Die Weißen werden übrigends immer weniger. Die einzelnen Gruppen begegnen sich hauptsächlich nur in notwendiger sozialer Interaktion und durch das Gesetz. Da wird nichts "eingeschmolzen". Höchstens verschwindet die Gruppe, die am wenigsten Nachkommen hat.


HomerSimpson09

Antwort löschen

Schmelztigel meint hier, dass die Kulturen aufeinanderprallen, nichts anderes. Und was mit den ethnischen Gemeinschaften passiert, kann das legendäre Zitat wohl am besten beantworten.


Fedkek2

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Exzellenter Streifen mit super Besetzung, viele bekannte Namen dabei, die wirklich alle gut bis sehr gut gespielt haben. Außergewöhnliche Erzählstruktur und Aufbau der Story mit Gänsehautabgang! wobei mir bei der Szene vom Coverbild fast die Tränen gekommen sind inkl. Klößchen im Hals und das mir als Machoarsch!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

patrick.rohrer.5

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

L.A. Crash hat absolut verdient den Oscar für den besten Film bekommen.
Sehr guter Episodenfilm, der keinen kalt lässt, Matt Dillon als rassistischer Polizist ist einfach herausragend.
Echte Überraschung bei den Oscars, und das zurecht !!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten

pischti

Antwort löschen

Ich halte ihn für völlig überbewertet, die FIlmidee, dass sich mehrere Schicksale kreuzen hat man schon in anderen Filmen die VOR diesem erschienen sind, viel besser gesehen (z.B. "21 Gramm") und auch die einzelnen Geschichten haben mich alles andere als berührt. Highlight war wahrscheinlich die Szene (VORSICHT SPOILER) als Dillon die Frau aus dem Auto zerrt, die war wirklcih groß und da kam auch bei mir ein bisschen Gänsehaut auf, der Rest war solala. :)


Harvey Specter

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

In "L.A. Crash" wurde mir nach kurzer Zeit klar, worum es eigentlich geht. Es behandelt besonders das Thema Rassismus und Vorurteile gegenüber anderer Kulturen. Die Thematik wird hier nicht sensibel behandelt, sondern zeigt uns eine knallharte Realität, die einem so manche Fragen aufwerfen sollte. Es ist wirklich erstaunlich wie groß der Einfluss bei einigen Leuten ist und welche Auswirkungen es haben kann.
"L.A. Crash" ist ein großartiger Film, der die Schicksale verschiedener Menschen zusammen knüpft. Die Verbindung wurde nahezu realistisch hergstellt ohne dabei kitschig zu wirken. Es gibt hier eine gute Mischung aus rührenden, erfreulichen und schockierenden Momenten. Ein Gesamtwerk aus Angst und Verzweiflung, die sich entweder in Wut oder in etwas gutes entwickeln kann.

Ich habe mich voll und ganz dem Film gewitmet und eine Trailervorschau übersprungen. Das empfehle ich auch weiter. Denn er geht unter die Haut!

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Martin Oberndorf

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Für die jenigen unter euch, die es nicht wissen, das ist der zweite Kommentar eines Double-Features von mir. Ich stelle 2 Filme gegenüber, die beide 2006 für den Oscar als Bester Film in Betracht kamen. Einer konnte ihn gewinnen, und der andere nicht.
Beide Filme haben 1 Herz von mir bekommen.
Zuletzt ging es um "Brokeback Mountain", heute geht es um "L.A. Crash".

Ach, mit "L.A. Crash" hab ich überhaupt meine Zeit durchgemacht.
Ich durfte bereits vor einigen Monaten die erste halbe Stunde des Werkes bewundern eher das Bild einfror und auch auf mehreren Playern und auch dem PC nicht mehr ging.
Ja, es soll vorkommen, es handelte sich um eine kaputte DVD.
Naja, zum Geschäft getragen, Geld zurück.
Film teilweise vergessen.
Dann eines Tages ging das Arkani auf Beutefang. Das Opfer: DVDs für die Sammlung.
Was sehe ich da? Ein wunderschönes Steelbook von "L.A. Crash".
Gleich genommen.
Wochen vergehen, denn ich habe haufenweise DVDs in meiner Sammlung bis heute noch nicht gesehen (ich mach immer Großeinkäufe müsst ihr wissen), und eines Tages nehme ich mir mal "L.A. Crash" heraus, um mir den Streifen fertiganzuschauen.
Naja. Ein Meisterwerk, Leute!

In "L.A. Crash" geht es um mehrere Leute unterschiedlicher Herkunft, zu denen Rassismus zum Alltag gehört. Teils sind sie selbigen ausgesetzt, teils selbst Verursacher.
Mein Original-Selbstzitat gleich nach dem der Film aus war: "Das ist kein Film. Das ist Kunst!"
Denn in "L.A. Crash" stimmt nicht nur alles, alles ist auch noch perfekt.
Ein Wechselbad der Gefühle, eine Achterbahnfahrt durch das Leben, ein emotionales Tohuwabohu, irgendwie von Allem irgendetwas, aber einfach so harmonisch, so gekonnt verknüpft, als würde ein Maler Farben seiner Palette mit dem Pinsel kombinieren, und dadurch ein durchwegs gelungenes Kunstwerk erschaffen, welches nur darauf wartet, von Allen Seiten betrachtet zu werden, und das weiß, man könne stundenlang nach Fehlern suchen, man würde doch keine finden.

An dieser Stelle möchte ich über den häufig eingeworfenen Kritikpunkt der Manipulation eingehen.
Ja, in "L.A. Crash" geht es um Rassismus. Erwähnt sollte allerdings auch werden, dass es sich heirbei nicht um den allgemein bekannten Typ des offenkundigen Rassistseins geht. Hier steht Alltag an erster Stelle. Szenarien, die schon so gewohnt sind, dass wir nicht mal mitkriegen, dass sie rassistisch sind. Oftmals auch ganz unbewusst.
Hier "gefällt" mir besonders eine Szene, in der Sandra Bullock's Charakter sich den Mantel zuzieht, als sie an zwei Männern affoamerikanischen Aussehens vorbei kommt, welche grandios zeigt, wie unterbewusst der Rassismus und die Vorurteile in unserer modernen Gesellschaft schon sind.
Also ich kann ja nur für mich sprechen, aber wenn L.A. Crash manipulativ ist und gegen Rassismus Hand ergreift... tja, dann lass ich mir halt manipulieren, und zwar noch äußerst gerne!

"Es ist das Gefühl der Berührung. In einer normalen Stadt geht man zu Fuß, man berührt einander, rempelt sich an, in L.A. berührt dich nie jemand."
So der der allererste Dialog im Film. So sehen die anwesenden es, und so kann ich euch gleich sagen: so ist es nicht.
Jeder berührt hier jeden, auf die ein oder andere Weise, im positiven, im negativen, mental oder vereinzelt auch körperlich.
Ansichten ändern sich, man lernt Verständnis, verzeiht, betrachten sein Leben und das der anderen mit anderen Augen.

Filme wie "L.A. Crash" sind der Grund, warum ich Filme liebe.
Diese Erfahrung, und diese Emotionen, die da in mir hochgekrochen kamen, sind ein Grund gewesen, warum ich den Film sofort ein Herz gegeben habe, ohne eine Zeit abzuwarten, ob mir der Film nach reichlich Überlegung immer ncoh so gut gefällt.
Tja, es sind über 2 Wochen vergangen... ja, tut er!
Man sieht sich "L.A. Crash" nicht an, man lebt den Film, man fühlt ihn.
Wenn man das nicht kann, dann ist es verständlich, wenn man meint, er wäre überbewertet. Ich kann durchaus rational denken, aber bei dem Medium Film lass ich mich gerne enzführen, lass mich in eine Welt hineinziehen. Ich bin dann in der Welt, ich schalte nicht ab, sondern lebe dort weiter.
Und ein Erlebnis wie bei diesem grandiosen Meisterstück hatte ich bis jetzt nur selten.
Tatsache ist aber auch, ich hatt' es bei "Brokeback Mountain" auch.

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten

Ben Kenobi

Antwort löschen

Achso. Ist eine Art Witz, denn so hatte ich deine Aussage über das Drehbuch ursprünglich aufgefasst. Nachdem ich aber gerade nochmal die Definition nachgelesen habe, bin ich mir nicht mehr so sicher, dass das hier passte: http://de.wikipedia.org/wiki/Kalauer Never mind. ;)


Martin Oberndorf

Antwort löschen

Achso, Flachwitze. Dann passt's!


Croton

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Oh mein Gott... Man nehme einen Holzhammer und eine Botschaft, suche sich einen nichtsahnenden Zuschauer und schlage die Botschaft mit voller Wucht des Holzhammers in seine Augen und Ohren. Immer und immer wieder, von jedem Ende und jeder Ecke des Films her. Dann nehme man dieselbe Botschaft ziehe sie in eine Spritze und drücke sie in jede Körperöffnung des Opfers, damit er es ja verstehe.

Dieser Film berichtet nicht von Hass er erzeugt ihn und zwar auf den Drehbuchautor... Dem Regisseur möchte ich gar nicht so sehr einen Vorwurf machen. Es ist ja eigentlich ein ganz netter Episodenfilm.

Ach und Vorurteile liegen in der Natur des Menschen - Sie sind evolutionär begründet und sind einerseits lebensnotwendig (unser Gehirn würde sonst mit der Verarbeitung von Informationen ncht nachkommen) und andererseits eine Sache die man natürlich ständig hinterfragen sollte. Eigentlich ein tolles Thema für einen Film, aber dieses schwarz in schwarz hier zeigt uns ja nur wie böse wir alle sind...

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

fuerchtegott

Antwort löschen

Treffender Kommentar.


Adrian_Veidt

Antwort löschen

Wird hier also wiedermal einseitig eine Thematik beleuchtet? Wie auch in „Kriegerin“, den ich gerade wegen der einseitigen Darstellung nur so lala fand?


Navarro Torres

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Mir fehlen die Worte. Crash übertrifft alles bisher Dagewesene an weinerlichem Kitsch meilenweit. Einfach nur haarsträubend, wie auch die Musik. Hassfilm!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

IrrerEinsiedler

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

We are all in this struggle together!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

don_quijott

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

danke sandra!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Shady95

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Entweder man findet den Zugang zu diesem Film oder eben nicht. Letzteres trifft auf die einigen schlechten Bewertungen zu.

Wenn es ein Film schafft mich am Ende zum Nachdenken zu bringen, obwohl ich anfangs sehr skeptisch war, dann muss es sich schon um einen sehr guten Streifen handeln.
Erwartet habe ich einen klischeebeladenes Drama, das auf die Tränendrüse drückt. Bekommen habe ich eine mitreißenden Film, der mich nicht mehr losgelassen hat. Jedes einzelne Schicksal hat bei mir Mitleid ausgelöst, ohne dass ich mich dagegen wehren konnte. Die Schauspieler haben so überzeugend gespielt, dass ich mich fast schon wie in der Realität gefühlt habe. Auch diese düstere, angespannte und emotionale Atmosphäre war beeindruckend. Die Bilder und der ausgezeichnete Score haben viel dazu beigetragen.

Für meinen Geschmack wurde aber zu oft deutlich gemacht, dass alle Menschen in L.A. rassistisch sind und mit Vorurteilen nur so um sich werfen. Weniger davon hätte L.A. Crash vielleicht zum Meisterwerk gemacht. Schade darum, aber unglaublich gut ist dieser Film trotzdem noch. Umbedingt anschauen!

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Uwe B.B.B.

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film über Rassismus in unterschiedlichsten Formen. Leider trägt der Film bisweilen etwas zu dick auf. Manchmal nervt er nur. Schließlich weiß jeder, der es wissen will, dass die US-Amerikaner unabhängig von Rasse und Herkunft Rassisten sind. Der Rest will es eh nicht wissen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

U-Turn

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Rassismus ist in den USA eben ein echtes Thema, insofern trifft der Film auch eine Stimmung in der dortigen Gesellschaft. Es geht auch darum rassistische Vorurteile zu überwinden und das ist auch auf unsere Gesellschaft übertragbar.

Aber bei allem guten Willen, das wichtigste ist, dass der Film gut unterhält. Und das tut er. Insofern wirklich gut gemacht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch