L.A. Crash

Crash (2004), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 04.08.2005

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7.1
Kritiker
92 Bewertungen
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7.2
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175 Kommentare
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von Paul Haggis, mit Sandra Bullock und Don Cheadle

In L.A. Crash kreuzen sich die Schicksale verschiedenster Menschen, was viele Zusammenstöße, tragische Unfälle, aber auch einige glückliche Momente mit sich bringt.

L.A. Crash zeigt 24 Stunden im Leben verschiedener Menschen in Los Angeles, deren Schicksale alle miteinander verwoben sind.
Anthony und Peter, zwei junge schwarze Kriminelle, klauen das Auto des Anwalts Richard Cabot (Brendan Fraser) und seiner Frau Jean (Sandra Bullock). Ein ähnliches Auto taucht auf; Polizist Ryan (Matt Dillon) ist mit seinem jungen Kollegen Thomas Hanson (Ryan Phillippe) auf Streife und hält es an. Darin befinden sich der TV-Regisseur Cameron und seine Frau Christine (Thandie Newton). Vor den Augen des Latinos Cameron und seines Kollegen befummelt Ryan die attraktive Frau, ohne dass ihr einer der beiden Männer hilft.
Währenddessen versucht der iranische Ladenbesitzer Farhad sich vor Übergriffen zu schützen und rüstet sich mit einer Waffe und Patronen aus. In seinem Laden wurde eingebrochen, also bestellt er einen Reparateur (Michael Peña). Dieser jedoch führt den Auftrag nicht zu Farhads Zufriedenheit aus, was schwere Folgen nach sich zieht.
Alle Geschichten der Figuren kreuzen sich immer wieder, stoßen sich aneinander, zusammen. Dabei lernen einige von ihnen eine Menge über sich selbst, ihre Vorurteile und die Schwierigkeit, mit diesen vernünftig umzugehen.

Hintergrund & Infos zu L.A. Crash

Paul Haggis bekam die Idee zu seinem Regiedebüt L.A. Crash (OT: Crash), nachdem er sich daran erinnerte, wie er vor Jahren selbst überfallen und ihm sein Auto gestohlen wurde. Ursprünglich sollte es darin vor allem um Vorurteile und weniger um Rassismus gehen.

Das Casting zu L.A. Crash dauerte fünf Jahre; doch der Film wurde in nur 36 Stunden (und ausschließlich in Los Angeles) gedreht. Die Entstehung des Filmes dauerte ein Jahr.

L.A. Crash gewann 2006 mehrere Oscars in der Kategorie Bester Film, Bester Schnitt und Bestes Drehbuch. Auch wurde Paul Haggis für die Beste Regie, Matt Dillon als Bester Nebendarsteller und Kathleen Yorks Lied ‘In the Deep’ als Bester Filmsong nominiert. Die Auszeichnungen durch den Oscar und der Film im Allgemeinen riefen neben viel positiver Resonanz auch zahlreiche Kritiken hervor. So wurde L.A. Crash unter anderem als klischeehaft, rassistisch und kitschig bezeichnet. (JP)

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  • L.A. Crash - Bild 44409

Mehr Bilder (16) und Videos (4) zu L.A. Crash


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (11) — Film: L.A. Crash

SoulReaver: CinemaForever

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1.0Ärgerlich

[...] 'L.A. Crash' ist eine dieser hochpolierten Hollywoodproduktionen, die so gerne etwas zu sagen hätte, allerdings nicht ansatzweise einen gescheiten und vor allem ehrlichen Ton rausbekommen. Die Episoden ziehen sich nach und nach wie ein Reißverschluss zusammen und werden dabei vom geliebten Kitsch und schrecklichen Klischees der vorhersehbarsten Art begleitet. Zwischendurch werden wir auch noch mit pseudointellektuellen Geschwafel beglückt und die Geduld des Zuschauers wird auf eine harte Probe gestellt. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

fabel

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Auch wenn ich ihn noch einen Tick besser fand: WORD!


SoulReaver

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:)


Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

Steve Martins “L.A. Story” von 1991, die liebevolle Hommage an seine kalifornische Wahlheimat, gehört zu meinen Lieblingskomödien. Auf eine ganz andere Art und Weise hat sich der Regisseur Paul Haggis, unlängst bekannt geworden durch das Oscarprämierte Drehbuch zu Clint Eastwoods „Million Dollar Baby“, der amerikanischen Metropole angenommen. Das Ergebnis ist ein bildgewaltiges Soziodrama., das gelegentlich an „Magnolia“ von 1999 erinnert.

Die hohe Kriminalität hat genauso wie der noch immer vorhandene Rassismus als Spiegelbild der Realität in Hollywood-Filmen eine lange Geschichte. Immer wieder waren diese Themen Gegenstand von Filmen wie z.B. „Colors - Farben der Gewalt“ mit Robert Duvall. Dort wird der Alltag und die Machtlosigkeit zweier Streifenpolizisten im Kampf gegen die Gewalt in einer amerikanischen Großstadt porträtiert. „L.A. Crash“ steht in bester Tradition solcher Filme.

„L.A. Crash“ beginnt mit dem Unfall der Polizisten Graham (Don Cheadle) und Ria (Jennifer…

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Nahtigall

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Ich gebe dir vollkommen recht.


Julio Sacchi: Das Manifest

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1.5Ärgerlich

Paul Haggis will uns wohl erzählen, daß man über niemand und gar nichts urteilen soll, weil es bei jedem Menschen, egal wie er aussieht und wo er herkommt, gute und böse Seiten gibt und ein jeder Schuld trägt, bewußt oder unbewußt. Und genau so pillepalle ist auch sein breitärschiger Film, pathetisch, selbstverliebt und schnulzig.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

christoph-m

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Oh, da ist aber jemand in seinen Grundfesten erschüttert - dies zu schaffen ist eine hohe Auszeichnung für einen Film.


fkfilmkritik

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Ganz genau so. :)


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.5Sehenswert

"L.A. Crash" kann man getrost als ein Muss für Liebhaber des anspruchsvolleren Kinos bezeichnen. Abseits von den ausgetretenen Mainstream Pfaden bekommt der Zuschauer hier von Paul Haggis einen Film serviert, der zum Nachdenken einlädt und gewiss nach Filmende noch einige Zeit in den Köpfen der Zuschauer nachwirkt.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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2.0Ärgerlich

[...] Denn bei aller Mühe, die sorgfältig entwickelten Stränge in einen Zusammenhang zu bringen, krankt der Film an seinen plump aufbereiteten Ansprachen, die er vor dem Zuschauer hält und ihn dabei einer aufdringlich moralinen Lehrstunde aussetzt. Auf die anfänglich abschreckenden, den automatischen Antirassismus des Publikums heraufbeschwörenden Sequenzen voller Gewalt in Wort und Tat folgen alsbald Zufälle und überkonstruierte Begegnungen der Figuren, die ausschließlich Läuterung und Selbsterkenntnis mit aussöhnender Vergebung koppeln und floskelartige Weisheiten predigen, anstatt den ungemütlichen Weg differenzierter Konfrontation zu gehen. Nicht Ohnmacht, nicht Unlösbarkeit finden hier Erwähnung, sondern vielmehr die bemüht unbemühte Erforschung der Ursachen des Rassismusproblems, die in verkalkuliertem Populismus mündet. [...]

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Stryke: inderzange.de

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8.5Ausgezeichnet

Starker Film, der den noch stark in der Gesellschaft verwurzelten Rassenkonflikt mal von einer anderen Seiten beleuchtet und aufzeigt, wie stark Rassenfeindlichkeit auch heutzutage in den Köpfen der Menschen verankert ist, selbst wenn dieser sich für sehr aufgeschlossen und tolerant hält. Stimmt einen doch sehr nachdenklich.

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plomlompom: Filmblogs

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1.0Ärgerlich

Banalkitschiges episodisches Panorama über den Alltagsrassismus in L.A. im Aufeinandertreffen diverser Ethnien, das in der sicherlich gut gemeinten Behandlung seines Themas inhaltlich nicht über das Niveau einer besseren Seifenoper hinauskommt, sich allerdings durch das Casting diverser Stars Prestige zu versprechen scheint. [...]

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Die Stars spielten für wenig Geld um der Sache willen, und entsprechend engagiert sind ihre Auftritte: Bei jedem spürt man, wie wichtig ihm seine Rolle war, wie er schon am eigenen Leib die Zerrissenheit und den Schmerz erlebt haben muss angesichts des Teufelskreises der Vorurteile.

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Moviesteve: Podcast

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10.0Lieblingsfilm

Obgleich die humanistische Gutmenschen-Botschaft während der gesamten Laufzeit deutlich spürbar ist, wirken Paul Haggis Alltagsepisoden nie belehrend. Sein Kunststück besteht vor allen Dingen darin, Rassismus, Intoleranz und Vorurteile in all ihren Facetten auch dort aufzuspüren, wo sie der Zuschauer zunächst nicht vermutet. Durch eine meisterliche Inszenierung, deren Wirkung auch der stimmungsvollen Musik von Mark Isham zu verdanken ist, sowie überraschend gute Schauspielleistungen entsteht eine melancholisch-hoffnungsvolle Collage über das Miteinander der Menschen.

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alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Paul Haggis hält sich an alle Spielregeln der Standardwerke wie "How To Write A Script in 10 Days" und moralisiert auf Teufel komm raus. Hollywood liebt ihn dafür.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Gut gespielter aber berechenbarer Zeigefingerfilm, der trotz guter Absichten dem Thema Rassismus nicht wirklich viel neues hinzuzufügen hat.

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Navarro Torres

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Zeigefingerfilm? Wohl eher Mittelfingerfilm...


Navarro Torres

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...denn den musste ich weit über 200 X zücken beim Anblick dieser ganzen Heuler und Hänger im Film.



Kommentare (164) — Film: L.A. Crash


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Fedkek2

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Bewertung9.0Herausragend

Exzellenter Streifen mit super Besetzung, viele bekannte Namen dabei, die wirklich alle gut bis sehr gut gespielt haben. Außergewöhnliche Erzählstruktur und Aufbau der Story mit Gänsehautabgang! wobei mir bei der Szene vom Coverbild fast die Tränen gekommen sind inkl. Klößchen im Hals und das mir als Machoarsch!

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patrick.rohrer.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

L.A. Crash hat absolut verdient den Oscar für den besten Film bekommen.
Sehr guter Episodenfilm, der keinen kalt lässt, Matt Dillon als rassistischer Polizist ist einfach herausragend.
Echte Überraschung bei den Oscars, und das zurecht !!!

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pischti

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Ich halte ihn für völlig überbewertet, die FIlmidee, dass sich mehrere Schicksale kreuzen hat man schon in anderen Filmen die VOR diesem erschienen sind, viel besser gesehen (z.B. "21 Gramm") und auch die einzelnen Geschichten haben mich alles andere als berührt. Highlight war wahrscheinlich die Szene (VORSICHT SPOILER) als Dillon die Frau aus dem Auto zerrt, die war wirklcih groß und da kam auch bei mir ein bisschen Gänsehaut auf, der Rest war solala. :)


Harvey Specter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In "L.A. Crash" wurde mir nach kurzer Zeit klar, worum es eigentlich geht. Es behandelt besonders das Thema Rassismus und Vorurteile gegenüber anderer Kulturen. Die Thematik wird hier nicht sensibel behandelt, sondern zeigt uns eine knallharte Realität, die einem so manche Fragen aufwerfen sollte. Es ist wirklich erstaunlich wie groß der Einfluss bei einigen Leuten ist und welche Auswirkungen es haben kann.
"L.A. Crash" ist ein großartiger Film, der die Schicksale verschiedener Menschen zusammen knüpft. Die Verbindung wurde nahezu realistisch hergstellt ohne dabei kitschig zu wirken. Es gibt hier eine gute Mischung aus rührenden, erfreulichen und schockierenden Momenten. Ein Gesamtwerk aus Angst und Verzweiflung, die sich entweder in Wut oder in etwas gutes entwickeln kann.

Ich habe mich voll und ganz dem Film gewitmet und eine Trailervorschau übersprungen. Das empfehle ich auch weiter. Denn er geht unter die Haut!

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Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für die jenigen unter euch, die es nicht wissen, das ist der zweite Kommentar eines Double-Features von mir. Ich stelle 2 Filme gegenüber, die beide 2006 für den Oscar als Bester Film in Betracht kamen. Einer konnte ihn gewinnen, und der andere nicht.
Beide Filme haben 1 Herz von mir bekommen.
Zuletzt ging es um "Brokeback Mountain", heute geht es um "L.A. Crash".

Ach, mit "L.A. Crash" hab ich überhaupt meine Zeit durchgemacht.
Ich durfte bereits vor einigen Monaten die erste halbe Stunde des Werkes bewundern eher das Bild einfror und auch auf mehreren Playern und auch dem PC nicht mehr ging.
Ja, es soll vorkommen, es handelte sich um eine kaputte DVD.
Naja, zum Geschäft getragen, Geld zurück.
Film teilweise vergessen.
Dann eines Tages ging das Arkani auf Beutefang. Das Opfer: DVDs für die Sammlung.
Was sehe ich da? Ein wunderschönes Steelbook von "L.A. Crash".
Gleich genommen.
Wochen vergehen, denn ich habe haufenweise DVDs in meiner Sammlung bis heute noch nicht gesehen (ich mach immer Großeinkäufe müsst ihr wissen), und eines Tages nehme ich mir mal "L.A. Crash" heraus, um mir den Streifen fertiganzuschauen.
Naja. Ein Meisterwerk, Leute!

In "L.A. Crash" geht es um mehrere Leute unterschiedlicher Herkunft, zu denen Rassismus zum Alltag gehört. Teils sind sie selbigen ausgesetzt, teils selbst Verursacher.
Mein Original-Selbstzitat gleich nach dem der Film aus war: "Das ist kein Film. Das ist Kunst!"
Denn in "L.A. Crash" stimmt nicht nur alles, alles ist auch noch perfekt.
Ein Wechselbad der Gefühle, eine Achterbahnfahrt durch das Leben, ein emotionales Tohuwabohu, irgendwie von Allem irgendetwas, aber einfach so harmonisch, so gekonnt verknüpft, als würde ein Maler Farben seiner Palette mit dem Pinsel kombinieren, und dadurch ein durchwegs gelungenes Kunstwerk erschaffen, welches nur darauf wartet, von Allen Seiten betrachtet zu werden, und das weiß, man könne stundenlang nach Fehlern suchen, man würde doch keine finden.

An dieser Stelle möchte ich über den häufig eingeworfenen Kritikpunkt der Manipulation eingehen.
Ja, in "L.A. Crash" geht es um Rassismus. Erwähnt sollte allerdings auch werden, dass es sich heirbei nicht um den allgemein bekannten Typ des offenkundigen Rassistseins geht. Hier steht Alltag an erster Stelle. Szenarien, die schon so gewohnt sind, dass wir nicht mal mitkriegen, dass sie rassistisch sind. Oftmals auch ganz unbewusst.
Hier "gefällt" mir besonders eine Szene, in der Sandra Bullock's Charakter sich den Mantel zuzieht, als sie an zwei Männern affoamerikanischen Aussehens vorbei kommt, welche grandios zeigt, wie unterbewusst der Rassismus und die Vorurteile in unserer modernen Gesellschaft schon sind.
Also ich kann ja nur für mich sprechen, aber wenn L.A. Crash manipulativ ist und gegen Rassismus Hand ergreift... tja, dann lass ich mir halt manipulieren, und zwar noch äußerst gerne!

"Es ist das Gefühl der Berührung. In einer normalen Stadt geht man zu Fuß, man berührt einander, rempelt sich an, in L.A. berührt dich nie jemand."
So der der allererste Dialog im Film. So sehen die anwesenden es, und so kann ich euch gleich sagen: so ist es nicht.
Jeder berührt hier jeden, auf die ein oder andere Weise, im positiven, im negativen, mental oder vereinzelt auch körperlich.
Ansichten ändern sich, man lernt Verständnis, verzeiht, betrachten sein Leben und das der anderen mit anderen Augen.

Filme wie "L.A. Crash" sind der Grund, warum ich Filme liebe.
Diese Erfahrung, und diese Emotionen, die da in mir hochgekrochen kamen, sind ein Grund gewesen, warum ich den Film sofort ein Herz gegeben habe, ohne eine Zeit abzuwarten, ob mir der Film nach reichlich Überlegung immer ncoh so gut gefällt.
Tja, es sind über 2 Wochen vergangen... ja, tut er!
Man sieht sich "L.A. Crash" nicht an, man lebt den Film, man fühlt ihn.
Wenn man das nicht kann, dann ist es verständlich, wenn man meint, er wäre überbewertet. Ich kann durchaus rational denken, aber bei dem Medium Film lass ich mich gerne enzführen, lass mich in eine Welt hineinziehen. Ich bin dann in der Welt, ich schalte nicht ab, sondern lebe dort weiter.
Und ein Erlebnis wie bei diesem grandiosen Meisterstück hatte ich bis jetzt nur selten.
Tatsache ist aber auch, ich hatt' es bei "Brokeback Mountain" auch.

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Ben Kenobi

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Achso. Ist eine Art Witz, denn so hatte ich deine Aussage über das Drehbuch ursprünglich aufgefasst. Nachdem ich aber gerade nochmal die Definition nachgelesen habe, bin ich mir nicht mehr so sicher, dass das hier passte: http://de.wikipedia.org/wiki/Kalauer Never mind. ;)


Martin Oberndorf

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Achso, Flachwitze. Dann passt's!


Croton

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Bewertung2.0Ärgerlich

Oh mein Gott... Man nehme einen Holzhammer und eine Botschaft, suche sich einen nichtsahnenden Zuschauer und schlage die Botschaft mit voller Wucht des Holzhammers in seine Augen und Ohren. Immer und immer wieder, von jedem Ende und jeder Ecke des Films her. Dann nehme man dieselbe Botschaft ziehe sie in eine Spritze und drücke sie in jede Körperöffnung des Opfers, damit er es ja verstehe.

Dieser Film berichtet nicht von Hass er erzeugt ihn und zwar auf den Drehbuchautor... Dem Regisseur möchte ich gar nicht so sehr einen Vorwurf machen. Es ist ja eigentlich ein ganz netter Episodenfilm.

Ach und Vorurteile liegen in der Natur des Menschen - Sie sind evolutionär begründet und sind einerseits lebensnotwendig (unser Gehirn würde sonst mit der Verarbeitung von Informationen ncht nachkommen) und andererseits eine Sache die man natürlich ständig hinterfragen sollte. Eigentlich ein tolles Thema für einen Film, aber dieses schwarz in schwarz hier zeigt uns ja nur wie böse wir alle sind...

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fuerchtegott

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Treffender Kommentar.


Adrian_Veidt

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Wird hier also wiedermal einseitig eine Thematik beleuchtet? Wie auch in „Kriegerin“, den ich gerade wegen der einseitigen Darstellung nur so lala fand?


Navarro Torres

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Bewertung0.0Hassfilm

Mir fehlen die Worte. Crash übertrifft alles bisher Dagewesene an weinerlichem Kitsch meilenweit. Einfach nur haarsträubend, wie auch die Musik. Hassfilm!

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IrrerEinsiedler

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Bewertung9.0Herausragend

We are all in this struggle together!

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Hfonda15

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn es hier schon oft genug gesagt wurde aber dieser Streifen hat seinen Oscar für den besten Film nicht verdient.(Capote der ebenfalls nominiert war, war wirklich um Längen besser!)
Wie viele andere hier muss ich zustimmen, dass es teilweise schon nervt wie extrem der Film es darauf anlegt seine Botschaft zu vermitteln aber man lernt hier wirklich nichts neues, jeder Mensch ob schwarz oder weiß kann ,,Böse" oder ,,Gut" sein. Es kommt einfach darauf an wie die Bedingungen für einen Menschen sind und wenn man sich die Bedingungen für schwarze oder Mexikaner in den USA ansieht ist es kein Wunder, dass die Kriminalstistiken mehr schwarze als weiße Bürger als Verbrecher aufzeigen, da man ihnen immer noch viele Chancen auf ein,,normales" Leben verwehrt. Natürlich kommt die Aussage des Films schon beim Zuschauer an aber mir persönlich ist die ganze Geschichte zu dick aufgetragen und alles andere als Oscarverdächtig!
Das Problem bei diesem Epidsodenfilm ist meiner Meinung nach, dass die einzelnen Handlung nicht sehr stilvoll miteinander verknüpft sind und auch die Qualitäten der einzelnen Episoden extrem auseinander driften was es schwer macht diesen Film eine gerechte Gesamtnote zu geben.
Dazu hat er allerdings noch tolle Schauspieler, weshalb er insgesamt einen guten Antirassismusfilm abgibt, der mir persönlich aber zu viel Zeigerfingermoral benutzt!

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Hfonda15

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Naja vielleicht sollte ich den Film bei Gelegenheit auch nochmal sehen, auch wenn er mir ja gefallen hat.
Was die Oscarverleihung angeht kann ich dir wiederum zustimmen da ich diese inzwischen eig. auch für eine ziemlich Farce halte ;)


Martin Oberndorf

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Was!? Als ich den gestern gesehen habe, dachte ich mir noch: "Endlich mal ein Oscar-Gewinner, der den Preis verdient hat!"
Allein die Aussage ganz zu Beginn des Films, "Hier in L.A. berührt sich nie jemand", und letzten Endes berührt jeder in diesem Film jemand anderen (emotional), und wird zeitgleich selbst berührt - Poesie pur.
Aber ich sage ja immer: Jedem das seine.


don_quijott

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

danke sandra!

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Shady95

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Bewertung9.0Herausragend

Entweder man findet den Zugang zu diesem Film oder eben nicht. Letzteres trifft auf die einigen schlechten Bewertungen zu.

Wenn es ein Film schafft mich am Ende zum Nachdenken zu bringen, obwohl ich anfangs sehr skeptisch war, dann muss es sich schon um einen sehr guten Streifen handeln.
Erwartet habe ich einen klischeebeladenes Drama, das auf die Tränendrüse drückt. Bekommen habe ich eine mitreißenden Film, der mich nicht mehr losgelassen hat. Jedes einzelne Schicksal hat bei mir Mitleid ausgelöst, ohne dass ich mich dagegen wehren konnte. Die Schauspieler haben so überzeugend gespielt, dass ich mich fast schon wie in der Realität gefühlt habe. Auch diese düstere, angespannte und emotionale Atmosphäre war beeindruckend. Die Bilder und der ausgezeichnete Score haben viel dazu beigetragen.

Für meinen Geschmack wurde aber zu oft deutlich gemacht, dass alle Menschen in L.A. rassistisch sind und mit Vorurteilen nur so um sich werfen. Weniger davon hätte L.A. Crash vielleicht zum Meisterwerk gemacht. Schade darum, aber unglaublich gut ist dieser Film trotzdem noch. Umbedingt anschauen!

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Uwe B.B.B.

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film über Rassismus in unterschiedlichsten Formen. Leider trägt der Film bisweilen etwas zu dick auf. Manchmal nervt er nur. Schließlich weiß jeder, der es wissen will, dass die US-Amerikaner unabhängig von Rasse und Herkunft Rassisten sind. Der Rest will es eh nicht wissen.

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U-Turn

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Bewertung9.0Herausragend

Rassismus ist in den USA eben ein echtes Thema, insofern trifft der Film auch eine Stimmung in der dortigen Gesellschaft. Es geht auch darum rassistische Vorurteile zu überwinden und das ist auch auf unsere Gesellschaft übertragbar.

Aber bei allem guten Willen, das wichtigste ist, dass der Film gut unterhält. Und das tut er. Insofern wirklich gut gemacht.

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Actlight

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich habe mich ziemlich geärgert. In jedem zweiten Satz hieß es, die bösen Weißen, die bösen Schwarzen oder die bösen Mexikaner. Rassismus ist leider existent, jedoch fand ich die Darstellung in diesem Film zu extrem und daher schon wieder unrealistisch.
In meinen Augen ein ganz schwacher Film...gewollt, aber nicht gekonnt.

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meloxx

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...dem kann ich mich nur anschließen!!


Keky

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Bewertung9.0Herausragend

Amerikanisches Drama, wie es im Buche steht!

Überraschend gut! Mitreisend!
Rassismus und Vorurteile. Jeder von uns Unbedarften kriegt irgendwann den Spiegel vorgehalten, für die meisten dürfte es spätestens dann soweit sein wenn Farhad klagt "Aber wir sind doch Perser. Kennen die denn nicht den Unterschied zwischen Arabern und uns?". Der Film bringt sehr gut rüber, wie sehr jedermanns Bild von Vorurteilen geprägt ist, ob man will oder nicht, wir sortieren unser Gegenüber in Schubladen. Und ist es erst mal da drin, bleibt es das dann meistens auch. Genial z. B. der Dialog von zwei Schwarzen, die im Weißenviertel darüber sinnieren wer denn nun eigentlich vor wem Angst haben muss.
Und falls jetzt noch irgendein Gutmensch denkt "Ich nicht, mich kann der nicht meinen", so sei ihm L. A. Crash wärmstens ans Herz gelegt, denn er wird erfahren. Es sei noch zu sagen das der Film volle Konzentration benötigt.

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Harrigan

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Bewertung0.0Hassfilm

Was ein beschissener Streifen. Rassisten, Verbrecher und Korrupte an jeder Ecke. Ausländer, Inländer, Polizisten.. jeder gefüllt mit Hass und Vorurteilen. Jaja wir Menschen sind schon alle böse und intolerant, ich habs begriffen Haggis.

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c8n8b1s

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Tja jeder sieht halt mit SEINEN Augen ;-)

Ich habe in diesem Film viel Liebe gesehen ...


Navarro Torres

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Ja, und wenn einem sooo viel Liebe aus den Hälsen von wundersam bekehrten Rassisten widerfährt, ist das schon einen Oscar Uralt wert...


mattxl

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Weihnachtsfilm der anderen Art. Wahnsinn, wie er hier und andernorts polarisiert ... Da ist ja bei meinen MP-Freunden alles dabei: Von "Hass-" bis "Lieblingsfilm" (bei wenig mittleren Wertungen). Das ergab dann bei mir eine laue 7,5-Vorhersage. Ich möchte mich jedoch entschieden auf die Seite der Verehrer des Films stellen, wobei ich Schwächen (z.B. die sehr blasse Bullock-Geschichte, insgesamt ist der Film etwas überfrachtet bzw. hätte gute eine halbe Stunde mehr gebrauchen können) sofort zugestehen würde. - LA Crash ist für mich die Welt in einer Nussschale: Ein dicht und verschachtelt inszeniertes Lehrstück über Rassismus - der tatsächlich jede Szene durchwebt - über Unglück, Schuld und schuldhafte Verstrickung, schicksalhafte Fügungen und, ja: Gnade. Das ist eine Welt, in der alles "schief" ist, in der ausnahmslos jeder Mist baut, neben der Spur ist, scheitert und schuldig wird. Dabei ist jede dieser Personen in ihrem "Neben-der-Spur-Sein" "verstehbar" (was - muss man das wirklich noch sagen? - nichts mit der Rechtfertigung ihres Handelns zu tun hat!). Die Verstrickungen der Handelnden setzen eine Eskalationspirale in Gang, die mich emotional schon sehr berührt hat. Spoiler: Trotzdem - es gibt ein "versöhnlerisches Ende", es gibt da einen Rest Hoffnung. Keine freudestrahlende Hoffnung, sondern eine tieftraurige. Aber immerhin. - Hinweis am Rand, aus eigener Erfahrung nach Zweitsichtung: Man sollte hellwach sein, wenn man LA Crash guckt - das ist definitiv nichts für späte Abend- /Nachtstunden oder einen benebelten Kopf.

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mattxl

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ja, ist vielleicht ein kleines bisschen zu hoch gegriffen. Aber nur ein kleines bisschen - hat mich wirklich ziemlich umgehauen. Für mich einer DER Filme zum Thema Rassismus. Die Academy macht viel Unsinn - aber hier lag sie gar nicht so schlecht....


Andy Dufresne

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Also MÜSSEN, hätte man den Film den Oscar nicht geben müssen, aber (so) falsch wie immer alle tun war es auch nicht...


Oliver0403

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe vor langer Zeit mal über den Film gelesen, dass er uns zum Nachdenken anregt. Und dadurch, dass das zentrale Thema Rassismus in jeder Szene mehr oder weniger gezeigt wird, ist das auch das Fall.
Meine Meinung zu diesem Thema ist folgende:
Laut www.umrechnung.org leben weltweit etwa 7,09 Milliarden Menschen. Wir leben aber alle auf dem gleichen Planeten, sehen die gleiche Sonne und atmen die gleiche Luft. Uns unterscheiden gerade mal 4 Dinge voneinander. Hautfarbe, Muttersprache, Kultur und Religion. Na und? Wir sind aber trotzdem alle auf dem gleichen Planeten, also warum ständig immer gegen andere Menschen hetzen oder sonstiges? Mit Rassismus werden wir nahezu täglich weltweit konfrontiert und ich kann einfach nicht verstehen, was in solchen Menschen vorgeht. Nur weil ein anderer Mensch eine andere Hautfarbe hat oder eine andere Sprache spricht, ist er oder sie deshalb trotzdem immer noch ein Mensch und nichts anderes. Verstehen wird man das wohl nie....
L.A. Crash ist auf jeden Fall ein Filme, den man gesehen haben sollte und der meiner Meinung nach die Oscars auch verdient hat.

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Moncineo

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Guter und wichtiger Kommentar. Leider sind Menschen unter ihrem Kostüm der Zivilisiertheit noch immer wilde Affen, die mit Futterneid und Lokalpatriotismus ihre kleinen und großen Grenzen der persönlichen oder nationalen Komfortzonen verteidigen und dabei stets nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" handeln. Die Menschen würden erst ihre Unterschiede vergessen, wenn sie von schleimigen Tentakelmonstern in Ufos angegriffen werden.
MfG, ein Misanthrop


Martin Oberndorf

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Sexualität unterscheidet uns auch. Und leider ist das für viele auch immer noch ein Grund zur Diskriminierung. Werd mir den Film heute Abend mal ansehen. Bin schon gespannt drauf.


kronenhummer

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Bewertung4.0Uninteressant

So, dieser Film ist also Oscar-Gewinner. Na gut, über dieses als Qualitätskennzeichen könnte man ohnehin ewig diskutieren, aber lassen wir das…

Jeder Mensch hat Vorteile. Rassismus ist nur eine Form davon, wenn auch eine sehr ausgeprägte. Und jeder Mensch wird von diesen Vorurteilen zu seinen Handlungen geleitet. Bewusst, unbewusst, gewollt, ungewollt. Letztendlich führt Rassismus zu Gegenrassismus oder zu übertriebener Bevorteilung, um eben nicht als ein solcher Rassist zu gelten, um behaupten zu können, nicht von seinen Vorurteilen getrieben worden zu sein. Manchmal gelten vorurteilsbehaftete, speziell rassistische Motive auch nur vordergründig als handlungsentscheidend und verdecken die eigentlichen Beweggründe.

Mit Sicherheit macht „L.A. Crash“ alle diese menschlichen Abgründe deutlich. Mit Sicherheit sind Vorurteile, Intoleranz, Gleichberechtigung noch immer Themen die in der heutigen Gesellschaft zu Diskussionen führen, weil ihnen eben noch nicht der Stellenwert zu Teil wird, der ihnen gebühren sollte. Und mit Sicherheit hat Haggis die verschiedenen Episoden dieses Moralfilms auch geschickt verknüpft und lässt verschiedene Gedanken und Sichtweisen auf den Rassismus, oder was eben als solcher interpretiert wird, auch wenn es gar keiner ist, deutlich werden.

All das rechne ich „L.A.Crash“ liebend gerne an. Doch leider ist diese Schwarz-Weiß-Malerei (ja ja… Wortspiel…) mir doch gleichzeitig so einseitig, so kalkuliert und trotz aller menschlichen Tragödien beinahe seelenlos erschienen, dass mich „L.A. Crash“ zu keinem Zeitpunkt wirklich fesseln, geschweige denn ernsthaft berühren konnte. Jede Handlung scheint von Vorurteilen u.ä. getrieben zu sein, Rassismus scheint scheinbar das Einzige zu sein, welches das Leben in den Vereinigten Staaten von heute auszeichnet.

Haggis wählt hier eine äußerst ideologische und eindringliche Betrachtung des Themas. Das kann wirken, kann aber auch schnell ebenso übermäßig vorurteilsbehaftet wirken, wie die Handlungen seiner Charaktere – auch wenn es dieses ganz sicher nicht intendiert.

Mir war „L.A. Crash“ dann doch „way too much”, um Eindruck zu schinden, sowohl in technischer als auch geschichtlicher Betrachtung, ist mir das Ganze doch mehr Schein als Sein. Schade, hatte ich hier doch wirklich mehr erwartet.

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uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

zu geil wie sie das thema rassismus in der gesellschaft darstellen und dann noch die ganzen zusammenhänge der protagonisten unterschiedlicher klassen bzw. hautfarben. ein film den man auch in der schule zeigen sollte.

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rockadude

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film wird hier ja sehr zwiespältig aufgenommen. Die einen sehen in ihm einen puren und unspannenden Klischeefilm, die anderen einen wichtigen Film der Dinge offen anspricht die sonst nur unter hervorgehaltener Hand angesprochen werden.
Ich sehe in diesen Film eine durchaus realistische reflexion unserer Gesellschafft. Einen Film der uns allen den Spiegel vorhält, der uns zeigt das wir alle doch nicht so vorurteilsfrei sind wie wir uns alle in der Öffentlichkeit selber immer gerne hinstellen. Er zeigt uns quasi ohne große Umschweife das in uns allen doch ein kleiner Rassist steckt. Nicht unbedingt gegenüber anderen ethnischen Kulturen, sondern auch unter unseres gleichen!
Daher hat Paul Haggis hier einen für mich durchaus wichtigen und wachrüttelnden Film geschaffen, der es in Zusammenarbeit mit dem hypnotischen Score geschafft hat mich an den Film zu fesseln bis der Abspann über den Bildschirm lief. Ich denke das war generell Haggis Intention und wenn sie es war, hat sie mich definitiv erreicht. Daher ist dies für mich ein zu Recht mit mehreren Preisen ausgezeichneter Film der eine hypnotische Sogkraft hat derer ich mich zumindest nicht entziehen konnte und der es tatsächlich geschafft hat mich erstmal über mich und meine eigene Lebenseinstellung die ich bis dato für richtig erachtet habe, erst einmal nachdenken zu lassen.
Respekt Mr. Haggis, dass schafft bei mir nicht jeder!

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