Chronicle - Wozu bist du fähig?

Chronicle (2012), GB/US Laufzeit 84 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 19.04.2012

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von Josh Trank, mit Dane DeHaan und Alex Russell

Drei Teenager erlangen im Found-Footage-Stil zu übermenschlichen Kräften. Doch ob sie damit umgehen können und Gutes tun wollen ist fraglich.

Chronicle ist ein Superheldenfilm im Found-Footage-Stil. Andrew (Dane DeHaan), Matt (Alex Russell) und Steve (Michael B. Jordan) sind drei ganz normale Teenager in einer Highschool. Der eine mit weniger Problemen – so will Steve später einmal in die Politik und ist dank seiner Popularität unter den Mitschülern auf dem besten Weg dorthin, der andere hat hat eine größere Bürde zu schultern: Andrews Mutter ist schwerkrank, sein Vater hat sich in den Alkoholismus geflüchtet und schlägt seinen Sohn. Andrew will seiner Umwelt zeigen, wie er zu leben hat und hält deswegen alles mit seiner Kamera fest.

Eines Tages entdecken die drei Teenager eine seltsame Trümmerstelle. Kurz danach bemerken sie eine Veränderung an sich. Sie können mit der Kraft ihrer Gedanken Gegenstände beliebig bewegen und verformen. Plötzlich steht ihnen fast unbegrenzte Kraft zur Verfügung, mit der sie sogar Stahl wie Papier zerknittern können. Doch wie normale Jugendliche ist ihr Charakter noch nicht gefestigt und ihre unbeschränkte Macht überfordert sie. Was ist schlimmer als Superkräfte in den falschen Händen?

Hintergrund & Infos zu Chronocle – Wozu bist du fähig?
Chronicle ist ein Superheldenfilm im sogenannten Found-Footage-Stil. Wir sehen die Ereignisse um die drei Freunde daher fast ausschließlich aus der Perspektive Andrews, der als Hobby-Filmemacher stets seine HD-Kamera dabei hat und damit die Veränderungen der Freunde dokumentiert. Hier liegt laut Regisseur Josh Trank auch der Unterschied zu anderen Filmen dieser Sorte. Denn während in Genrekollegen wie Blair Witch Project, Project X oder Paranormal Activity Amateure mit Wackelbildern bzw. die unscharfen Aufnahmen von Überwachungskameras zu sehen sind, ist in Chronicle nicht nur ein Profi an der Kamera, sodern ein Kameramann mit Superkräften. Mit der Zeit lernt Andrew seine telekinetischen Fähigkeiten auch für die Kamerarbeit zu nutzen, was Chronicle auch zu einem visuellen Erlebnis machen soll.

Obwohl Chronicle im verregneten Seattle spielt, wurden große Teile des Filmes im milden Klima Südafrikas in Kapstadt gedreht.

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Cast & Crew


Kritiken (28) — Film: Chronicle - Wozu bist du fähig?

Arthur A.: www.filmfutter.com

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8.5Ausgezeichnet

Ein überaus gelungener "Found Footage" Beitrag zum Superhelden-Genre. Trotz einiger Schwächen ist Chronicle ein rasanter Trip mit gut entwickelten Charakteren und beeindruckenden Effekten.

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.5Sehenswert

Endlich mal ein Superheldenfilm, in dem das passiert, was wirklich passieren würde: Junge Männer sind mit Superkräften überfordert und werden ihre Kräfte brutalstmöglich an die Wand fahren.

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Martin Beck: Giga Martin Beck: Giga

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6.0Ganz gut

Trotz „found footage“ ist der dramatische Bogen des Films nämlich fest in den fiktiven Klischeeklauen Hollywoods, was mindestens die Beinchen der CGI-Spinne und höchstens das finale Gedonner aus durchschlagenen Wänden und irrem Gelächter ziemlich überflüssig macht.

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CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Drei Freunde finden ein außerirdisches Element, das ihnen telekinetische Kräfte verleiht. Anfangs ist das für die Jungs ein großer Spaß, nutzen sie ihre neu gewonnenen Fähigkeiten doch, um anderen alberne Streiche zu spielen. Doch aus Spaß wird bitterer Ernst, als einer der drei einen schweren Unfall auslöst. Plötzlich stehen sie auf verschiedenen Seiten. - Realistisch gestalteter Superheldenfilm ohne Kostüme, aber dafür mit viel Drama.

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
“Chronicle” ist ein sehenswerter Superhelden-Film ohne wirkliche Helden, dafür sind sie halt super. Ein Drama mit der richtigen Dosis Action, die vor allem im Finale noch mal alles gibt. Der beste “Found-Footage”-Film seit “Blair Witch” – bzw. der erste, der das Prinzip seitdem wieder sinnvoll einsetzt.

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DonDisdi

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trollhunter? behind the mask?


Xander8112

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"Trollhunter" ist ja im Grunde wie "Blair Witch", die Innovationskraft hält sich doch arg in Grenzen. "Behind The Mask" ist als Film ja sehr gut, aber, um mich einfach mal selber zu zitieren: "Denn leider vergibt der Film sein gesamtes Potenzial im letzten Drittel, wenn die “Kameras aus” sind. Der komplette Mockumentary-Stil ist vorbei, die Genrezitate, der Spaß – denn hier wird der Film leider zu dem, was er die ganze Zeit im Vorfeld zitiert hat: Ein typischer Slasher."


Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

Chronicle ist ein Superheldenfilm der etwas anderen Sorte und überzeugt dank Found Footage Konzept und neuen Ideen mit einem frischen Stil, der speziell in der ersten Hälfte für einen hohen Unterhaltungswert sorgt. Hinzu kommt eine Prise Melancholie, die dafür sorgt, dass das Spektakel nicht zum reinen Klamauk verkommt, sondern sich immer seinen ernsten Zwischenton behält. Gegen Ende hin fällt der Film aber spürbar ab. Das liegt unter anderem daran, dass er seinen eher zurückhaltenden Stil fallen lässt und sich einen großen Showdown gönnt und zum anderen, dass man es sich doch nicht hat nehmen lassen die üblichen Heldenklischees breit zu treten (nachdem man sie zuvor so geschickt vermieden hat). Doch trotz diesen Schwächen ist Chronicle dank seines frischen Ansatzes ein überaus unterhalsamer Film geworden.

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Sabine Metzger: Radio Köln Sabine Metzger: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Einziger Störfaktor in dem 84 Minuten kurzen Thriller ist die Kameraführung. Chronicle ist ein sogenannter Found-Footage-Film [...]. Nötig wäre die holprige Erzählweise nicht unbedingt gewesen, zusätzliche Facetten gewinnt die Geschichte dadurch kaum.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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6.0Ganz gut

Josh Trank und sein Auor Max Landis, beide in ihren Zwanzigern, haben mit Chronicle ein beachtliches Debüt mit guten Special Effects hingelegt. Hätten sie bloß auf die Handkamera verzichtet.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.5Ausgezeichnet

Den beiden jungen Kaliforniern Josh Trank und Max Landis (Jahrgang 1985) gelang mit Chronicle ein bei aller Bodenhaftung sagenhafter Film mit „Donnie Darko“-Potential.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Als einmaliges Experiment ist Chronicle allemal gelungen. Jetzt darf es dann aber auch langsam mal gut sein mit dem gefundenen Videomaterial.

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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

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8.5Ausgezeichnet

Die hervorragenden Jungdarsteller – allen voran der vielversprechende Theaterschauspieler Dane DeHaan – tun ihr Übriges, um aus Chronicle gleichzeitig ein überzeugendes Teenager-Drama als auch einen ambitionierten Science-Fiction-Thriller zu machen. Oder anders gesagt: ein kleines Meisterwerk.

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Martin Schwickert: Die Zeit Martin Schwickert: Die Zeit

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7.5Sehenswert

Seinen besonderen Charme entwickelt Chronicle dadurch, dass er zunächst wie ein Amateurvideo aussieht, in das sich die zahlreichen Spezialeffekte organisch einfügen, so dass das Unfassbare visuell völlig selbstverständlich wirkt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Die lange erwartete positive Überraschung im Found Footage-Bereich. Das Genre das in den letzten Jahren genervt hat wie kein anderes, bekommt jetzt endlich mal wieder einen ansehbaren Beitrag. Chronicle, mit einem Mikrobudget gedreht (zumindest für Hollywood-Verhältnisse) bietet gute Schauspieler, ordentliche Dialoge und eine ausgewogene Mischung aus Witz und Drama. Der Showdown lässt es ordentlich krachen und bietet originellere Bilder als so mancher Big-Budget-Film, die Tricks sind effektiv und zielgerichtet - es gibt vieles was an Chronicle überzeugt und Spaß macht.

Natürlich holpert die Logik und die Story an ein paar Stellen und auch wenn er der beste Found-Footage-Film seit langem ist, plagt ihn sein eigenes Gimmick nach dem ersten Drittel schon ganz gewaltig. Größter Haken des Films ist, dass einen immer wieder das gefühl befällt, die Macher suchen ständig Loopholes um die "Found Footage"-Prämisse zu umgehen. Da werden unnötige Bloggerfreundinnen eingeführt, die…

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schalli

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Na SUPER! Jetzt bin ich noch gespannter auf den Film...


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

[...] Sein Superhelden-Sujet nutzt "Chronicle", um auch die eng abgesteckten Erzähl- und Darstellungsmöglichkeiten der Kamera zu lockern. So lässt Andrew diese eben schlicht Kraft seiner telekinetischen Fähigkeiten im Raum schweben, um so natürlich nicht nur seinen, sondern auch den unsrigen Blick zu erweitern, das Geschehen zu strukturieren und damit vielleicht den ersten subjektiv perspektivisierten Genrefilm in Heimvideoästhetik zu drehen, der auch auktorial zu Bildern findet. Dieses mindestens so spannende wie effektive Konzept erreicht im Schlussakt einen Höhepunkt, der die Abläufe durch alle verfügbaren Aufnahmemedien filtert – und damit ein (vermeintlich) rekonstruiertes Mosaik dokumentierter Superheldenereignisse formt. "Chronicle" ist der interessanteste Versuch eines alternativen Superheldenfilms seit M. Night Shyamalans "Unbreakable".

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HerrLehmann: Das Manifest

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7.5Sehenswert

[…]Chronicle bricht das klassische Found Footage-Konzept – zu dem er sich ohnehin nur halbherzig bekennt, ist doch von Anfang an überdeutlich, dass die Bilder auf der Leinwand nicht mit der angeblich benutzten Kamera aufgenommen wurden – recht bald auf, indem durch die Einführung einer Vloggerin (Ashley Hinsaw) als Love Interest von Andrews ebenfalls mit Superkräften ausgestatteten Cousin Matt (Alex Russell) eine zweite Kamera eingeführt und dadurch, dass Andrew lernt, seine Kamera per Telekinese zu bedienen die Möglichkeit zu neuen, mit der typischen Handkamera nicht erreichbaren Einstellungen geschaffen wird. Man mag sich an dieser Stelle fragen, warum sich Trank überhaupt für die selten so unglaubwürdig umgesetzte Found Footage-Inszenierung entschied – und findet die Antwort im spektakulären, actionreichen Finale, dass durch den geschickten Einsatz von weiteren Kameras (News-Hubschrauber, Smartphones etc.) die Found Footage-Konventionen sprengt, sich aber dadurch, dass es zwar zwischen rasant verschiedenen Personen und damit Perspektiven springt, aber eben doch stets nur kleine, subjektive Ausschnitte aus dem Geschehen zeigt, auch von einem „klassischen“ Blockbuster-Finale abhebt[…]

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José Garcia: Textezumfilm

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4.5Uninteressant

Der 25-jährige Regisseur Josh Trank setzt in seinem Spielfilmdebüt zunehmend auf Action. Obwohl er dies handwerklich durchaus gut tut, wie übrigens im gesamten Film auch, um mit einem verhältnismäßig bescheidenen Budget halb Seattle in die Luft fliegen zu lassen, hinterlässt die sich bei einer Gesamt-Filmlänge von nur 84 Minuten viel zu sehr in die Länge ziehende Materialschlacht einen schalen Beigeschmack. Denn diese Überhandnahme der reinen Action wirkt wie ein Vorwand, um sich nicht um die Charakterentwicklung kümmern zu müssen. Obwohl der unbekannte Schauspieler Dane DeHaan Andrews anfänglichen Frust und den späteren Spaß an den neuen Fähigkeiten durchaus glaubwürdig verkörpert, hat er gegen lauter Klischees anzukämpfen, so dass seine Wandlung vom Außenseiter zum Super-Bösewicht mit jeder solchen Figur in einem Superheldenfilm völlig austauschbar bleibt. Vielleicht liegt es daran, dass der Regisseur bislang lediglich bei einigen Folgen einer TV-Serie Regie und der Drehbuchautor bisher nur Skripte für Kurzfilme verfasst hatte. Jedenfalls taugt die Geschichte um die drei Jugendlichen, die unverhofft zu Superkräften kommen und damit nichts anzufangen wissen, kaum zu einem abendfüllenden Film

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SchnabelPower: filmosophie.com

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7.0Sehenswert

Chronicle ist eigentlich gar kein Superheldenfilm, sondern eine Mischung aus einem Coming of Age Drama und dem Psychogramm eines potentiellen Highschool-Amokläufers. Im Zentrum stehen nicht die Superkräfte, sondern Andrews Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei bedienen sich Regisseur Josh Trank und Drehbuchautor Max Landis meiner Ansicht nach zu vieler Klischees. Die aggressive Vaterfigur, die das Selbstwertgefühl des eigenen Kindes zerstört, und die schwache Mutter, die beschützt werden muss – plakative Elemente, die Andrews Sinneswandel erklären und rechtfertigen sollen, unterm Strich aber wie ein Kapitel aus dem Lehrbuch für pädagogische Psychologie wirken. So können wir uns emotional trotz der lobenswerten Schauspielleistung von Hauptdarsteller Dane DeHaan nie ganz auf die Gefühlswelt von Andrew einlassen.
Chronicle ist in seiner Erzählung der etwas anderen Superheldengeschichte leider nicht wirklich originell. Auch Spiderman & Co mussten sich auf der Leinwand schon mit ihrer dunklen Seite auseinandersetzen. Doch Film sticht durch seine Hauptcharaktere heraus, außergewöhnliche Underdogs, die uns mit ihrem tapsigen Umgang mit den Superkräften einige Lacher entlocken. Wenn wir von der missglückten Sozialstudie einmal absehen, lässt sich Chronicle insgesamt als durchaus gelungenes Unterhaltungskino bezeichnen. Nicht mehr und nicht weniger.

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ismirwurst

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Wo ist es bitte ein Klichee das es sozial schwache Familien gibt wo die Eltern so drauf sind wie in diesem Film, das ist kein Klischee sondern Realität.....


SchnabelPower

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Das Klischee besteht ja nicht darin, dass es solche Dinge in der Realität nicht gibt, sondern in der undifferenzierten Darstellung stereotyper Charaktere. Damit wird die Glaubwürdigkeit der Geschehnisse riskiert, was gerade deshalb ein Problem ist, da es diese Situation im wahren Leben sehr wohl gibt.


Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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7.5Sehenswert

Chronicle bleibt im Kern eine simple Teenager-Tragödie. Eben das gewährleistet die Anteilnahme der Zuschauer.

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Edward Nigma: CinemaForever

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5.5Geht so

"Andrew, don't fart, we'll never find you again!"

Zwei Filmgenres haben in Hollywood momentan Hochkonjunktur, zum einen Comicverfilmungen und zum anderen sogenannte Found-Footage-Filme. Letztere, die seit dem 1999 erschienenen „Blair Witch Projekt“ auch im Mainstream angekommen sind und spätestens seit dem Erfolg der „Paranormal Activity“-Reihe auch Produzentenherzen wieder höher schlagen lassen, versuchen durch verwackelte Handkameraaufnahmen einen hohen Grad an Authentizität zu erzeugen, was im besonderen Maße als spannungsförderndes Mittel in Horrorfilmen eingesetzt werden kann. Doch inzwischen sind die Tage, an denen Found-Footage alleine im Horrorgenre zu finden ist, längst gezählt, denn Hollywoods Produzenten haben begriffen, wie viel Geld auch in anderen Genres mit den verwackelten Kameraaufnahmen zu machen ist, und so können wir demnächst nicht nur sturzbesoffenen Halbgewalkten beim Komasaufen in „Projekt X“ über die Schultern schauen, sondern dank…

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Edward Nigma

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Danke :) Dürften den sogar in der gleichen Vorstellung gesehen haben, in Anwesenheit der Schauspieler...


Le Samourai

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Am Potsdamer Platz? Yep da war ich auch..


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Außer budgetrelevanten Überlegungen gibt es keinen Grund, warum CHRONICLE im Found Footage-Stil gedreht wurde; nichts in diesem etwas prätentiösen Superpower-Thriller rechtfertigt diese Ästhetik zwingend, und dementsprechend muß sich der Film auch merklich anstrengen, die sich selbst auferlegte "Alles wird gedreht!"-Maxime halbwegs glaubwürdig umzusetzen. Die drei Hauptfiguren unterhalten sich größtenteils auf Beavis & Butthead-Niveau ("Uhh... I don't know, dude"), die Nebenfiguren sind unterentwickelt (besonders unerträglich: ein Girl, das ständig die Kamera in der Hand hält... auch wenn sie mit ihrem Auto vom Seattle Tower zu stürzen droht, hier hat der Film einen dann endgültig verloren). Dennoch ist CHRONICLE eine recht unterhaltsame Angelegenheit, die sich geschickt beständig steigert und nach einigen hübschen Kabinettstückchen in ein überraschend heftiges Effektgewitter mündet.

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Julio Sacchi

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BLAIR WITCH geguckt oder was


BlueSquirrel

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*leicht amüsiert*^^


Alle Kritiken (28)


Kommentare (227) — Film: Chronicle - Wozu bist du fähig?


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lukas.liedig

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr guter Film und krasses Ende. Hab mir noch ein bisschen mehr düstere Stimmung gewünscht, die leider nur für kurze Zeit herrschte.

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CyberExistenz

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Bewertung5.5Geht so

*MINOR SPOILER AHEAD*
Ich weiß nicht so recht was ich von diesem Film halten soll.
Als Akira- Fan finde ich die Grundthematik äußerst spannend, und spätestens wenn Andrew aus dem brennenden Krankenhaus entfliegt, muß sich ja wohl jeder, der den Film gesehen hat, an Tetsuo erinnert haben. Im Gegensatz zu Tetsuo bleibt der Wandel den Andrews Persönlichkeut durchmacht allerdings wenig nachvollziehbar.
Warum wandelt er sich plötzlich vom weinerlichen Loser der nach Tibet will, weil es da so friedfertig ist, zum eiskalten Darwinisten? Weil er sich, auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit, während er seinen ersten Blowjob bekommt, über seine Partnerin erbricht. Come oooon.
Die erste Hälfte des Films, in der die Jungs mit ihren neuen Fähigkeiten herumspielen, ist noch recht spaßig und wird auf der Darsteller- Seite von dem sympathischen Michael Jordan (lol) getragen. Dem ständig verheulten Andrew hingegen möchte man schon früh, links und rechts schallende Ohrfeigen verpassen. Einfach unsympathisch, der Knabe.
Hinzu kommt, daß die Found Footage- Inszenierung extrem aufgesetzt wirkt und auch nicht konsequent durchgezogen wird, vorallem zum Ende hin. Man fragt sich, warum der Film überhaupt auf diese Art realisiert wurde. Vielleicht weil man damit inhaltliche Mängel kaschieren kann?

Alles in Allem bleibt bei mir der Eindruck eines unausgegorenen Machwerks haften, das viel versucht aber nur wenig erreicht.

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Redfoxx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unbedingt dranbleiben und nicht von der anfänglichen "Blair Witch Project"-Optik verschrecken lassen!
Die Geschichte entwickelt sich!!!
Und der Showdown ist der Hammer.

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BattlemasterIZ

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Bewertung7.0Sehenswert

Mal ein etwas anderer "Superhelden" Film :) Die Darstellung der Fähigkeiten fand ich cool die haben gerockt, einige Szenen waren einfach witzig und crazy, die haben gut Unterhalten. Leider ist das ganze ein wenig zu vorhersehbar und das Ende hat mir nicht so zugesagt. Ansonsten Sehenswert

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jedi37

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Bewertung6.5Ganz gut

Science Fiction meets Teenie-Loser-Film... das hab ich von Anfang an gedacht.
Die Idee, plötzlich mit außergewöhnlichen Kräften gesegnet zu sein, (Spoilergefahr!!!)
ist beileibe nicht neu. Erfrischend ist, das die Teenies eben nicht zu wackeren Helden mutieren, sondern eben viel Blödsinn mit ihren Fähigkeiten anstellen, bevor einer von ihnen eindeutig irre wird und Tod und Vernichtung bringt.
Das Ende war mir ein wenig zu sehr Over the Top. Alles in allem fühlte ich mich ganz gut unterhalten, der Found Footage Wackelkameralook ist aber mittlerweile so was von Tot, das mir dieser Stil reicht!

Leider fehlte mir ein kleines bisschen Hintergrund zur Ursache der Mutation der Protagonisten... was genau ist passiert?

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Sabrina Schütz

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Bewertung6.5Ganz gut

Es ist nicht das was ich erwarte wenn ich einen Film sehe, es lässt mich mit einer ganz eigenartigen Stimmung zurück. Die "Schäden" die entstehen sollte man aus jedem anderen Action/Fantasy-Film gewöhnt sein, aber hier ist es anders, der Film wirkt greifbarer und mittelbarer. Die Protagonisten gewöhnen sich nicht mal son an ihre Kraft, basteln sich Anzüge und sehen sich in der Schuld, Gutes zu tun und das Böse zu bekämpfen. Wie gesagt, er ist anders, ungewohnt, aber irgendwie gut dabei.

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udo.schmitt.77

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Bewertung7.5Sehenswert

Clever gemacht... Die Spannung baute sich langsam auf, um sich am Ende mit einer gewaltigen Explosion zu entladen. Von mir 7,5 dafür.

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Marco Smud

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film erzählt die Geschichte von drei Jugendlichen namens Andrew, Matt und Steve. Andrew ist ein zurückhaltender Junge. Seine Mutter ist totkrank und bettlegerisch und sein Vater häufig betrunken, er drangsaliert seinen Sohn und wird oft handgreiflich. Andrew leidet unter diesen Verhältnissen, kann jedoch nicht seinem "Gefängnis" entfliehen. Er kauft sich eine Kamera und beschließt, ab sofort seinen Alltag zu dokumentieren. Auf einer Party lernt Andrew den lebenslustigen Steve kennen, der ihm unbedingt etwas zeigen möchte. Er führt ihn zu einem Loch in der Erde, aus dem ein unheimliches Geräusch zu hören ist. Als die drei in das Loch hinabsteigen und einen Tunnel erkunden, machen sie eine unglaubliche Entdeckung.

Danach ist nichts mehr, wie es einst war: die drei verfügen plötzlich über telekinetische Fähigkeiten. Im laufe der Zeit werden sie immer stärker, vor allem Andrew entwickelt schier grenzenlose Kräfte. Andrews verletzte Seele, seine Hilflosigkeit und die Aggressionen seines Vaters, entfachen in ihm eine zerstörerische Macht, die unaufhaltsam Besitz von ihm ergreift und nicht mehr kontrolliert werden kann. Aus spielerischer Freude wird eine Tragödie, deren Ausgang katastrophale Folgen hat.

Fazit: Chronicle ist ein Found Footage Film, der den Zuschauer weder durch einen Soundtrack noch mit lackierten, bunten Bildern ablenken möchte. Dort, wo Musik in anderen Filmen tragen bzw. verbessern muß, trägt sich Chronicle durch die Faszination seines Inhalts.

Realität kann die Seele trüben, Hoffnung rauben und den Blick auf höhere Erkenntnisse verschleiern. Wer dies verhindern möchte, muß der Realität entfliehen und sich seinen Träumen widmen. Chronicle läßt beides auf tragische Weise miteinander verschmelzen.

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LionelLuthor

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Bewertung9.0Herausragend

Eigentlich mag ich keine Filme, die mit Wackel- bzw. Handkamera gedreht wurden. "Blair-Witch - Project" habe ich deswegen nur zur Hälfte gesehen, "Cloverfield" fand ich als enttäuschend und "Paranormal Activity" interessierte mich von vornherein nicht.
Aber da "Chronicle" als der etwas andere Superheldenfilm bezeichnet wurde , war er schon lange auf meiner Watchlist.

Am Anfang nervte die Wackeloptik schon etwas, aber schnell geht das "gewackele" ins kunstvolle über und ich konnte die Kamerafahrten dann richtig genießen.
Die Charaktere mögen auf dem ersten Blick etwas stereotypisch anmuten, aber wenn man genauer überlegt, dass diese Stereotypen auch immer aus der realen Wwelt entnommen sind und teilweise so in der Konstellation auch dort vorkommen ist das in meinen Augen vollkomen ok. Zudem schwebt über den ganzen Film die " Was-wäre-wenn-Frage" und in einem Versuch können auch gerne mal Stereotypen vorkommen.

Sehr angenehm empfand ich auch die Entwicklung der Story und der Charaktere.
Der Film fängt als eine Art High-School-Movie an und endet als tiefsinniges Drama. Bei der Ausgangsposition hätte man auch ein reines Popcornkino oder eine alberne Komödie abfeiern können. Das passiert hier erfrischender Weise nicht.
Die Entwicklung mancher Charaktere erahnt man zwar schon von Anfang an, jedoch ist diese für mich stringent und nachollziehbar vollzogen worden.
Nicht zu letzt gilt auch ein Lob an die Darsteller, die alle -vorallem das Haupttrio- sehr zu überzeugen wussten. Ich freue mich schon über die kommenden Filme mit Dane DeHaan!

Wer genau hinhört und hinschaut , merkt von Anfang an worauf der Film hinaus läuft:
Ein Superheldenfilm mit vielen philosophischen Einsträuungen in der teilweisen Aufmachung eines Roadmovies.


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Slevin_Kelevra23

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Bewertung6.0Ganz gut

“Chronicle” besticht durch tolle Special-Effekte, eine super Kameraarbeit und eine nette Idee, welche jedoch bei weitem keine neue ist. Die drei Jugendlichen Andrew (Dane DeHaan), Matt (Alex Russell) und Steve (Michael B. Jordan) überzeugen in den Hauptrollen, doch vor Allem der Charakter von „Andrew“ ist sehr zwielichtig und sicher nicht für alle Zuschauer etwas. Die Effekte und die stetig steigende Dramatik und Spannung sind weitere Pluspunkte des Films. Doch zum Hintergrund der Superkräfte und die damit verbundenen Umstände wurde wenig bis gar nichts gefilmt, was „Chronicle“ nur zu einem unterhaltsamen Actionfilm macht, leider nicht zu einem Top-Blockbuster, da die Tiefe in der Geschichte fehlt.

Weitere Filmkritiken findet ihr unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -

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Rob Stark

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Chronicle" habe ich mir gestern angeguckt und ich bin durchaus begeistert.
Drei Teenager erhalten durch eine unbekannte außerirdische Kraft telekinesische Fähigkeiten und werden von Tag zu Tag stärker. Die Gruppe besteht aus Steve, der High-School-Liebling, Matt, ein eher ruhigere und gutmütiger Typ und Andrew, Cousin von Matt un der Dritte im Bunde. Bei diesem merkt man schnell, dass der es ist nicht leicht hat. Er ist ein typischer Aussenseiter, der sich lieber im Hintergrund mit seiner Kamera aufhält. Das bringt mich auch zum nächsten Punkt, denn alles wird durch Handkameras gefilmt und sorgt auch hier für die richtige Atmosphäre. Man hat nicht die typischen Superhelden und wollte auch durch die verschiedenen Kameraperspektive hervorstechen. Normalerweise bin ich davon nicht so ein großer Fan von, aber hier passt es hervorragend und macht es realistischer bzw. authentischer. Ähnelt sehr an den Film "Cloverfield".

Die Drei spielen Ihre Rolle sehr überzeugend und haben definitiv Talent für zukünftige Produktionen. Mir gefiel auch die Entwicklung der einzelnen Charaktere. Während Andrew von seiner Wut und seinem Frust von Innen aufgefressen wird, merkt man, dass Matt sich für die Menschen einsetzen will. Er ist der "Gute". Das bekommt man mitgeteilt, ohne dass er sich dafür in den Mittelpunkt stellen muss. Sondern das entwickelt sich ganz langsam. Die Tatsache, dass er die Regel aufstellt mit den Fähigkeiten keine Lebewesen zu verletzen zeigt schon, dass er die Kräfte nicht aus ausnutzen möchte.

Welchen Verlauf das Leben der drei Jugendlichen nimmt hat mich sehr unterhalten und war nicht zu vorhersehbar. Ohne viel zu spoilern, aber eine Konfrontation der "Helden" bleibt unvermeidbar und war abzusehen. Denn es kommt wie es kommen musste und die Kräfte werden untereinander eingesetzt. Ich hätte mir einen längeren und intensiveren Kampf zum Schluss gewünscht. Klar das die Effekte nicht überragend sind. Der Film schaffte es trotzdem alles gut in Szene zu setzen.

Ich persöhnlich fand den Film sehr interessant und er hat mich wunderbar unterhalten. Jeder wüsste wahrscheinlich gerne, was wäre wenn "ich" solche Fähigkeiten erhalte.
Nennt es infantil, aber die beste Vorlage um mit dieser Veränderung umzugehen, sind Superhelden-Comics. Daran hätten die Jungs sich halten sollen. Aber das will der Film nicht, sondern distanziert sich von Helden mit dicken Muskeln und in Gummistrampler. Genau das finde ich lobenswert - es zeigt mal eine Andere Seite.

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dmtjdc

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Der hat mir auch sehr gut gefallen. Wäre nur schön gewsen, wenn am Ende nicht so viele Fragen offen geblieben wären. Aber laut Wiki gibt es bald eine Fortsetzung.


Rob Stark

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Ja das stimmt, aber ich hoffe ja auf eine Fortsetzung. Eine Ende für diesen Film zu bestimmen ist auch nicht unbedingt einfach. Ich denke das war eine elegante Lösung, sofern eine Fortsezung gedreht wird.


Hauserfritz

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Bewertung5.5Geht so

Anfangs noch durchaus interessant und witzig. Mit zunehmender Laufzeit wird das ganze aber dan doch einfach ins lächerliche gezogen...

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J.R.K.

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Bei mir wars umgekehrt, ich war überrascht das gegen Ende, trotz der zu erwartenden Konsequenzen für die Haupdarsteller, so auf den Putz gehauen wurde. Sonst wird ja oft in diesen Genre mehr im "Dunkeln" agiert.
Ich weiss ja, das du es gerne mehr realistisch magst, aber ich finde wenn man einen Superhelden-Film anschaut, muss man diesen auch Fiktion zugestehen, wenn auch zugegeben, hier es eine sehr kräftige Portion war. ;)


Hauserfritz

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das war mir schon bewusst, aber nach dem tollen Start hätte ich halt mehr erwartet ;)


werner-holt

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Bewertung9.5Herausragend

Super Film der mich überrascht hat. Nach dem schauen des Trailers dachte man, hm ein weiterer coming of age / superhelden Film. Aber der Film ist mehr, deutlich böser, realistischer und das Ende ist kein Happy End.
Und wie sie das zum Schluss mit den ganzen Kamaramitschnitten gemacht haben, sensationell.

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lieber.gott.14

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Hatten wir drüber geredet? So langsam nähern sich unsere Geschmäcker wieder... :-)


werner-holt

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ne hatten wir nicht drüber gesprochen, aber ich hab gesehen das du den ähnlich gut bewertet hast :)


movie.max

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Bewertung7.0Sehenswert

Und noch mal überrascht.
Selbst wenn einen die Figuren mit ihren Problemen nicht interessieren, bleibt noch immer das Interesse an der Kamera. Gerade gegen Ende kann man feucht-fröhlich mitraten und -rätseln, welche Kamera gerade wo ist und wem sie gehört. Hier hat 'Chronicle' seine meisten Ideen und Innovationen. Wenn um die Jungs die Handys schweben und wir das Bild von diesen Handys sehen, dürfen wir gerne Schmunzelei betreiben...

Hier handelt es sich um einen wirklich guten 'Found Footage'-Streifen, was ihn jedoch nicht davon erlöst, ein 'Found Footage'-Film zu sein, obwohl er das vielleicht gar nicht ist. Ach - das klingt kompliziert. Ich stelle mir einfach Fragen, wie "Wer hat all den Leuten ihre Kameras geklaut und das Material zusammen geschnitten?" und "Wie zur Hölle filmen Handys in 2k?"
Aber macht das 'Chronicle' eher charmant, sich darum nicht zu scheren? Schließlich hat der großartige 'District 9' auch einfach aufgehört, eine Doku zu sein, als er keine Lust mehr darauf hatte...
Aber verdammt nochmal die Canon XL1 oder -2, die Andrew zu Beginn hat, filmt in 4:3!

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Alienator

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Bewertung7.5Sehenswert

Breakfast Club mit Superkräften

Manchmal sieht man sich einen Film an und hat keine Erwartungen an das Ergebnis sondern folgt den gängigen Mustern: Trailer angesehen, paar Kritiken gelesen (wobei sich alles die Waage hielt) und dann dies: man wird positiv überrascht. Der Film beginnt langsam aber stetig seine Geschichte die so wunderbar unprätentiös daherkommt als sein es gar kein Fantasyfilm. Nur ganz langsam baut sich alles auf, nur um irgendwann in ein Finale zu münden was man so nicht erwartet hat. Auch das nicht alles erklärt wird zählt zu den Stärken des Films. Bei näherer Betrachtung nun ist dieser Film im grunde eine "Coming of Age"-geschichte mit Fantasyelementen. Fast eine Art "Breakfast Club" mit Superkräften. Und das ist doch eine ganz neue Geschichte die hier erzählt wird. Die Kräfte sind die unterdrückten Leiden der Protagonisten und schüren ihre Ängste bezüglich des Erwachsenenwerdens. Das tut in den ganzen Sammelsurium an Heldenfilmen erstaunlich gut. Alles in allem: Sehr überzeugend.

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grinface

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Bewertung5.5Geht so

Nur die Idee ausschließlich Kameras "zu verwenden" die in der Realität auch da wären kriegt hier von mir Punkte. Die Story und das Acting sind eher unterdurchschnittlich.

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Wurfmaul

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Bewertung7.5Sehenswert

Telekinese, Levitation - diese Dinge wollte ich schon als Kind beherrschen und manchmal träumte ich davon, dass solche Fähigkeiten einmal in Erfüllung gehen werden.

Bisher hat sich noch keine dieser besonderen Kräfte bei mir bemerkbar gemacht - Doch da durch die wundersame Kraft des Films bekanntlich Träume wahr werden können, kam ich dank "Chronicle" zumindest bildlich in den Genuss.

Die Geschichte dreier "Freunde" und doch eigentlich die Geschichte eines Außenseiters. Aus heiterem Spaß wird gewaltiger Ernst. Die Darstellung des introvertierten Andrew, welcher sich um seine kranke Mutter kümmert und von seinem Vater, einem arbeitslosen Alkoholiker schikaniert und verprügelt wird, ist durch Dane DeHaan großartig und glaubhaft besetzt. Andrew filmt anfänglich seinen Alltag und eines Tages stoßt er mit seinem Cousin Matt und dem beliebten Steve auf einen Tunnel in welchem die drei einen misteriösen Kristall entdecken. Der Tunnel bricht ein, die Kamera wird verschüttet. Am nächsten Tag bekommt der Zuseher dank einer neuen Cam einen Einblick, welche Auswirkungen die Berührung mit dem Kristall für die Protagonisten hat

Fortan sind die Jungs mit telekinetischen Kräften ausgestattet und verbessern ihre Fähigkeiten... mehr möchte ich an dieser Stelle nicht schreiben aus Spoiler-technischen Gründen.

Die unterschiedlichen Kameraaufnahmen wirken an manchen Stellen meiner Meinung nach doch ein wenig zu professionell, als das sie von einfachen Cams aufgenommen worden sind - allerdings war dieser Amateur/Found-Footagestil schon sehr interessantes eingesetzt .

"Chronicle" ist mehr als bloß ein Sci-Fi/Superheldenfilm. Auch die Problematik eines Außenseiterdaseins und die verherenden Konsequenzen werden behandelt (Vgl. Columbine-Massaker). Alles in allem ist "Chronicle" ein sehenswerter Film.

By the way: Der Darsteller der den charismatischen Steve verkörpert, Michael B. Jordan, den könnte ich mir so gut vorstellen als Barack Obama, sollte es mal einen Film geben (Meint er doch im Film, dass er so gerne in die Politik gehen möchte).

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brigerbaerger

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Bewertung7.0Sehenswert

Der etwas andere Superhelden-Film und gar nicht mal so schlecht. Entwickelt sich über 80 Min. vom heiteren "Leuteverarschen" zum tödlichen Desaster. Ich fand, durch den Found-Footage-Stil haben die Effekte noch etwas an Realität gewonnen. Wer das Genre liebt und neben Hancock die etwas jugendlich-dramatischere Variante sehen will, kann ruhig einen Blick riskieren.

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brigerbaerger

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Oh, hab ich da einen empfindlichen Nerv getroffen? Ok, bei mir kam Hancock auch nur mit einer 5.0 davon. Fing vielversprechend an und ist dann abgesoffen. Dies vielleicht im Unterschied zu Chronicle, der etwas lahmer anfängt und sich dann stetig steigert.


horro

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Hancock war halt auch wieder so ein Beispiel für nicht erfüllte Erwartungen ... hat mich schon etwas enttäuscht, v.a. das Ende


Walt Pixar

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich ist die wackelige Kameraführung ja eine stilistisch gar nicht mal schlechte Idee. Zu einem gewissen Grad lebt Chronicle ja auch davon. Leider bekommt sie mir ganz und gar nicht... nach der Hälfte des Films war mir so schlecht, dass ich immer wieder die Augen schließen musste, um mich zu erholen. Dann konnte ich wieder ein paar Minuten auf die wackeligen Bilder achten. (Ich wüsste ja gerne, ob es anderen auch so ergangen ist) Trotzdem hat mir der Film sehr gut gefallen, was also umso mehr für ihn spricht! Ich hoffe nur, dass sich diese Art der Kameraführung nicht durchsetzt, damit ich Filme wie diesen in Zukunft noch mehr genießen kann.

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PinkLady

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Anfang ist zwar nicht gerade sehr einfallsreich, aber der restliche Film hat mich in den Bann gezogen. War etwas psycho, mit einer genialen Spannung. Hatte Gänsehaut.

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