Crash

Crash (1996), CA/FR/GB Laufzeit 100 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Kinostart 31.10.1996

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7.6
Kritiker
24 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6
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694 Bewertungen
27 Kommentare
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von David Cronenberg, mit James Spader und Holly Hunter

Die Ehe von Filmproduzent James Ballard und seiner Frau Catherine ist am Ende. Das Einzige, was sie noch verbindet, ist gelegentlicher emotionsloser Sex miteinander und die zahlreichen Affären nebenbei, über die dem Ehepartner detailliert berichtet wird. In Folge eines Autounfalls beginnt James eine Affäre mit Helen, der Fahrerin des Unfallwagens, und entdeckt dabei die sexuelle Anziehungskraft, die Unfallszenarien auf die beiden haben. Ihre erotische Leidenschaft für quietschende Reifen und zersplitterndes Glas teilen sie schon bald mit anderen Unfall-Fetischisten.

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Kritiken (2) — Film: Crash

Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

Fuck.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

der cineast

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Inspired by me.


DiFichiano

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Toll jetzt sind es schon 3 Cronenbergs auf meiner Merkliste... DANKE


Kubrick_obscura: CinemaForever

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10.0Herausragend

[...] Während Ballard noch in seinem Roman kritisch die Möglichkeit einer solchen Zukunft beäugt, ist sie bei Cronenberg schon längst vorhanden. Es lohnt sich überhaupt nicht sich kritisch mit ihr auseinander zusetzen, wenn die Zukunft schon längst zur Gegenwart geworden ist. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Hitmanski

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!


Jek-Hyde

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Wie wahr, wie wahr.



Kommentare (24) — Film: Crash


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Velly

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Demontage des menschlichen Körpers durch Technik? Der Autocrash als maximierte Version der Berührung? Zerstörung als erotische Stimulation?

Unfall-Fetischismus, Perversion und düstere, kalte Erotik...

Cronenberg hat hier einen morbid-sinnlichen Film erschaffen, der vor allem durch seine vereinnahmende Atmosphäre und seine hervorragenden Darsteller besticht.
Besonders James Spader und Elias Koteas hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

Ausgesprochen sehenswert, aber bestimmt nicht das richtige für jedermann.

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RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

Querdenker David Cronenberg bleibt sich treu und sorgt auch mit "Crash" für allerlei Aufsehen. Wobei man hier die Einschränkung machen muss, dass das Gezeigte mittlerweile nicht mehr ganz so provoziert, wie es das vor 17 Jahren noch getan hat. Dennoch spielt der sympathische Kanadier mal wieder gekonnt mit den Fantasien der Zuschauer und inszeniert hier eine etwas andere Art von Body-Horror, als man es sonst von ihm gewohnt ist. Bei jedem anderen Regisseur würde ich die sehr bruchstückhafte und teils zusammenhangslose Erzählstruktur bemängeln, doch ich bin sicher Cronenberg hat das mit voller Absicht gemacht. Ich bin nicht mal sicher, ob der Streifen überhaupt einen tieferen Sinn verkörpern soll. Wahrscheinlich ist es wirklich nur als eine Art Satire zu verstehen. Die Sensationslust der Menschheit, besonders im Hinblick auf das Begaffen von Katastrophen ist ja nichts Neuen. Cronenberg bringt da, provokant wie er nun mal ist, einfach noch einen sexuellen Aspekt mit hinein.
Nicht sein bester Film, aber trotzdem ein provokantes Kunstwerk.

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florian.fiele

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Bewertung9.0Herausragend

Warum habe ich hier eigentlich so eine durchschnittliche Vorhersage von 5.9? Crash ist ein großartiger Film. Spannung und interessante psychologische Aspekte kann man ihm nicht absprechen. Eine gewisse Perversion sicher ebenso wenig. Und am wenigsten eine überragende Inszenierung von Cronenberg, einen ebensolchen Score, sowie äußerst gute darstellerische Leistungen.

Die Darsteller verdienen wirklich ein Extralob. Cronenberg ist für seine gewagten Ideen bzw. die filmische Umsetzung gewagter Ideen bekannt, und hat sich seine Karriere sicher nicht durch diesen Film versaut (die darauf folgenden Filme sind ebenso anspruchsvoll wie empfehlenswert). Aber als Darsteller kannst du dich mit so einem Film schnell ins kalifornische Abseits begeben. Auch wenn ich das Skandalpotential nicht erkennen kann. Besonders gut gefällt mir übrigens Deborah Kara Unger, die auch schon in The Game und Payback auffällig war. Den Namen sollte man sich merken (auch wenn es sicher reizvolleres gibt). James Spader ist ihr kongenialer Partner.

Crash gefällt von Beginn an, wird aber mit jeder Minute noch stärker bis zum überragenden Ende. Psychologiestudium oder lynchsches Rätselraten sind nicht notwendig, um Spaß an diesem Film zu haben. Kann man sich entspannt mal ansehen. Man muss dazu lediglich bereit sein, in die Filmszenerie einzutauchen. Scheint vielen nicht zu gelingen, ich sehe für mich hier überhaupt kein Problem. Wer sich in Hogwarts, Mittelerde oder der Matrix zurechtfindet, der sollte auch in Autowracks heimisch werden können. Findet man Gefallen an genanntem Eintauchen in surreale Filmszenerien ist Crash ein wahres Erlebnis, von dessen Sorte (stilistisch, nicht thematisch!) ich mir mehr wünschen würde. Cronenberg ist eine Klasse für sich.

9.0 - aufgrund des nicht ganz so überragenden Beginns, trotz perfekten Endes, insgesamt kein grandioser, aber ein sehr, sehr guter Film, der gut im Gedächtnis bleibt

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Jek-Hyde

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Bewertung9.0Herausragend

Was kann man über Crash sagen? Sehr schwer, vor allem, da Crash ja für sich selbst immer noch am besten Spricht. Es geht um Fleisch und Metall. Es geht um Unfälle, um Sexualität und um...sagen wir Autos zu Klump fahren. Jeder andere Regisseur hätte die Leidenschaft dieser Unfallfetischisten sicher versucht, entweder ins lächerliche zu ziehen, oder die perversiät noch zu unterstreichen. Cronenberg tut das nicht. Er versucht uns die Figuren zu erklären. Versucht uns ihre Gefühle verständlich zu machen. Er verurteilt nicht und befürworten eben sowenig. Ich denk dass war die beste Art diesen Film zu erzählen. Irgendwie ist es fast ein verdrehter Porno, andererseits doch zu wenig zu sehen um so etwas zu sein. So crasht Crash zwischen die Stühle, ist weder Fisch noch Fleisch. Sondern nur ein ganz besonderer Film, den ich nicht zu ergründen mag.

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DieterSchmidt

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Bewertung3.0Schwach

Eine weitere, empörende Perverso-Phantasie des offenkundig psychisch kranken Regisseurs David Cronenberg. Abnormste Sexualität als Samstagabendunterhaltung. Auch meine Frau war schockiert. Ich rate ab.

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Reineke

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Haha, der erste Satz ist ja mal grandios! :D
Offenbar hat dieser "psychisch Kranke" aber ein Händchen für intelligente Filme. Crash fehlt mir noch - wird heute bestellt.


DerDude_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn ich CRASH mit einem Wort beschreiben müsste würde ich "radikal" wählen. David Cronenberg macht hier keine Kompromisse. CRASH ist die Definition einer skrupellosen, kontroversen Satire.
Angefangen das sich Cronenberg, wie so oft, der filmischen Dramaturgie wieder setzt. Oft führt er Szenen nicht erst ein und wirft sein Publikum ins eiskalte Wasser. Noch schwieriger macht er es durch höchst brutale Sequenzen gemischt mit jeder menge Sex. Hier eine Szene zu spoilern würde ihr die verstörende Wertung nehmen. Auf mich haben diese Szenen eben wie ein Autounfall gewirkt. So unfassbar chaotisch, ungreifbar und grausam das man gar nicht hin sehen will aber dann ist das ganze wieder so faszinierend das man einfach nicht weg sehen kann.
Selbstverständlich dient der Schock nie nur wegen des Schocks sondern Cronenberg verfolgt mal wieder eine geniale Intention : Das Entlarven der menschlichen Natur die vor Tabus nicht nur nicht halt macht, nein das so etwas nicht einmal kennt, weil sie die Tabus längst überschritten hat und im schlimmsten Falle eben das zersplitterte Glas der Windschutzscheibe oder ausgelaufene Körpersekrete auf dem Asphalt. Ebenfalls legt Cronenberg die moderne Gesellschaft offen in der Sex längst zum Konsum geworden ist und die Natur des Menschen ständig durch radikale Akte befriedigt werden muss.
CRASH ist einer der radikalsten Filme die ich jemals sah und Cronenberg ist in seinem Mut den er an den Tag legt kaum zu übertreffen.

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Pyro 91

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Ich stimme dir zu, ein genialer Film! Es hat aber auch einige Jahre gedauert bis der Film als solcher anerkannt wurde. Cronenberg ist seiner Zeit immer etwas voraus, siehe z.B Videodrome. Ich denke mit "Cosmopolis" wird es wohl ähnlich sein, da dieser von den meisten als sperrig und uninvolvierend wahrgenommen wird. Wie bei "Crash" damals.;)


Roldur

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr schwer einzuordnen für mich. Ein kalter, beunruhigender Rausch. Crash ist wie die Essenz von Cronenbergs Werk, ohne Schnörkel und Zierrat. Einerseits gefällt mir das und andererseits verstört mich das zutiefst. Crash macht mir keinen so großen Spaß wie "die Fliege" oder "Naked Lunch" ist aber in vielen Hinsichten so frei, so ungehemmt. Trotzdem, ich will Vaughans Zukunft nicht, ich WILL sie nicht. Ich kämpfe mit mir den Film zu mögen und letzendlich gewinnt mein filmischer Masochismus und lässt Cronenberg erneut höher in der Riege meiner Lieblingsregisseure aufsteigen. Der Film macht mir Angst, ekelt mich an aber schafft es mich gleichzeitig vor dem Bildschirm zu fesseln und zwingt mich diese düstere Variation menschlicher Sexualität mit anzuschauen. Cronenberg, das war ein Schlag in die Fresse. Den hab ich gebraucht...

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hnnng

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Bewertung9.0Herausragend

It's something we're all intimately involved in:
The reshaping of the human body by modern technology.
[...]
It's the future and you're already part of it.

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Ichundso

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe Crash vor einem Monat gesehen. Hier ist, woran ich mich noch erinnere:
Zuerst absolut perfekte erste 20 Minuten, Aussicht auf einen 10 Punkte-Film.
Und dann Sex. Sex, Sex, Sex, Sex. Mehr Sex. Mit Frauen, Männern, draußen, drinnen, in Autos, in Wohnungen, auf der Straße, Sex, Sex, Sex. Und irgendwann ist der Film vorbei. Warum irgendjemand von diesem Film schockiert war, ist mir ein gigantisches Rätsel. Schockiert wovon? Von Sex? Tut mir leid, mir war bekannt, dass es so etwas gibt. Und dass man das durchaus gerne hat. Man hat Filmabende, Autos und auch Sex. Soll's geben. Große Erkenntnis.

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Ichundso

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Wohin denn? ;)


Pyro 91

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Zu "Crash" denke ich mir folgendes:
Auch wenn die Charaktere im Film Sex miteinander haben, so bleiben sie doch stark distanziert voneinander. Sie reden leise und von abstrakten Dingen, sie sprechen mehr mit sich selbst, anstatt zu der anderen Person.
Das Fernsehen, Filme und ihre Kultur hat diesen Menschen den Sex als die perfekte Vereinigung und Kommunikation verkauft, als einer der größten und wichtigsten, ja fast schon transzendalen Erfahrungen. Doch ihnen wird klar, dass sie sich selbst während des Aktes nichts fühlen. Egal was sie tun, mit wem oder wie oft, sie fühlen sich geistig und emotional kalt und leer, auch wenn sie körperlich voller Leidenschaft sind.
Dadurch sind sie auf der Suche nach immer extremeren Formen von sexueller Stimulation, doch egal was sie probieren, es schlägt fehl.
Im Film trift James auf Vaughn, der auch versucht irgendetwas zu fühlen. Dieser verbindet Sex mit dem Tod/der Todesgefahr durch Autounfällen. Die Leute in Vaughns Nähe haben Sex in gecrashten Autos; sie suchen Unfallorte auf, als eine Art Vorspiel; sie sehen sich Autounfälle und Crashtests auf Video an, als wären es Erotikfilme und sie haben Sex mit Leuten deren Körper von Autounfällen verletzt wurde.
Letztendlich reichen allerdings nicht einmal die Angst vor Verletzung oder diverse Nahtoderfahrungen, um das gewünschte Level an tiefen Gefühle zu erreichen. So ähnlich wie wenn sich jemand ein Auto als Statussymbol zulegt und denkt, er könne damit sich selbst als Person vervollständigen und stattdessen doch nur sein Ego damit stärkt.
Interessant finde ich noch das Autos den Menschen im allgemeinen, von seiner Unwelt abtrennen und ihn isolieren, doch wenn es zu einem Unfall kommt, wird es auf einmal intim und persönlich. Die schiere Gewalt mit der bspw. zwei Autos aufeinanderprallen und die Insassen verletzen, jemanden mit Schuldgefühlen belasten etc.
Ich war selbst mal in einem Autounfall, wurde nicht verletzt, aber der Moment - der Crash - war, als ob man sich kurz auflöst und nur noch ein Beobachter ist. Diese paar Schreckssekunden, nach der man feststellt, dass man noch lebt und einen nichts geschehen ist, sind im Nachhinein doch faszinierend gewesen (auch wenn ich es nie mehr erleben will).
Ich denke ich sollte "Crash" mal wieder einlegen und noch selbst einen Kommentar dazu verfassen. Faszinierender Film. ;)


DrBenway

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hatte viel(sehr viel) von diesem Film gehört. Vor kurzem hatte ich die Möglichkeit den Film auf der Leinwand im Melkweg Cinema in Amsterdam zu sehen. Was soll ich sagen? Amsterdam ist genau der richtige Ort um diesen Film zu sehen...ich wurde nicht enttäuscht.

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ProsperDune

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auto- und Geschlechtsverkehrrausch! ----- Den psychologischen Kram kannst du dir selber denken.

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Eraserhead 23

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was zum...???
Auf jeden Fall werde ich jetzt vorsichtiger Autofahren.

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Simon Moon

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Haha, ein echter Cronenberg eben.


Eraserhead 23

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Ja das stimmt, aber ich fand den Film selbst für Cronenberg Verhältnisse sehr verstörend und mutig.


mattxl

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Kritiker sind genau auf die Schippe gesprungen, die Cronenberg ihnen hingehalten hat, als sie "Skandal" schrien. Denn wo der Skandal nah ist, ist der Kult nicht fern. Und letztlich war es auch der Kult um diesen Film, der mich neugierig gemacht hat, obwohl der Klappentext nicht gerade hohe Erwartungen bei mir weckte. Es gibt inzwischen eine ganze Anzahl von Filmen zum Thema sexueller Perversion, miese und ausgezeichnete. Crash ist in jedem Fall der, der den Zuschauer am weitesten auf Distanz hält. Vermute, dass das Cronenbergs Absicht ist: Er will nichts, was den Zuschauer in irgendeiner Weise zur Identifikation einlädt. Der Preis dafür ist hoch. Heraus kommt dabei nämlich ein ziemlich steriles Kunstprodukt, dessen penetrante Provokationen als Dauerfeuer schnell langweilig werden. Holly Hunter ist toll und hat die besten Szenen, der Rest: naja.

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gibtsnet

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Bewertung3.0Schwach

WTF???
Sorry, aber ich fang mit diesem "cineastischen Meisterwerk" - wie es sooft tituliert wird - absolut nichts an.
Will ich sowas wirklich sehen? Will ich die dargestellten Personen verstehen? --> Definitiv NEIN.
Tut mir leid, aber dieses tröge möchtegern tiefsinnige Geplänkel hat mir einmal im Leben völlig gereicht und wäre auch nicht dramatisch gewesen, wenn ich es nie gesehen hätte.

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Oceanic6

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Möchtergern tiefsinnig? Na dann erzähl mir doch mal, um was es in dem Film geht. ;)


Toblerone

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Bewertung10.0Herausragend

Kein Film mehr, sondern eine Cineastische-Dauer-Masturbartion. Saugeiles Meisterwerk. Ordinär, skurril, schräg. Eine Szene kranker als die andere. Eine Wendung verrückter als die nächste. Von diesem Trip lass ich mich immer gerne hypnotisieren, anekeln, erschrecken. Irgendwie entdeckt man dabei immer was neues.

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Le Samourai

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Bewertung9.0Herausragend

Sex und Autos.
Empfehlenswert für Fans von "American Pie" und "The Fast and the Furious".

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Anoirja

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Ein Dé­jà-vu? Na egal, dann eben hier noch einmal.
Cronenberg at his best: "Videodrome" und "Spider"!


xcharliex

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ja, spider..


horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein echter Crash im wahrsten Sinne des Wortes. In teilweise verstörenden Bildern, manchmal lustvoll anziehend, manchmal abstossend, versteht es diese Geschichte eine sehr spezielle Atmosphäre aufzubauen. Ballard's Erzählung weiss zu erschrecken wie auch zu faszinieren und Cronenberg hat das Ganze fast perfekt umgesetzt. Sicher einer der subtileren, wenn auch gewöhnungsbedürftigeren Filme von ihm.

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Henry Spencer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

It's something we're all intimately involved in - the reshaping of the human body by modern technology.

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tom777

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Bewertung3.5Schwach

Cronenberg will schocken wie fast immer,schafft es aber diesmal nur bedingt.
Nicht nur das ein Fetisch in dieser extremen Form etwas unglaubwürdig ist,lässt einem die Handlung spätestens zur Hälfte kalt da sich trotz der obligatorischen Steigerungen kaum Neue Handlungselemente auftun.
Der Zuseher wird zum Voyeur aber ob ihm das gezeigte auch gefällt bleibt fraglich.
Ein Film der wahrscheinlich polarisiert,für mich eines der schwächsten Werke von David Cronenberg.

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Nevenka

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Strange und faszinierend. Meine erste Reaktion: Ein fassungsloses und ungläubiges "Häh?". Der alte Spruch "Für alles gibt's nen Fetisch" war dann aber zu einfach als Erklärung. Während die Protagonisten sich an Unfällen und Wunden aufgeilen, können wir Zuschauer als dritten Gafferreiz auch noch Sex betrachten. Voyeurismus pur. Wobei die Perspektiven sich vermischen, wenn z.B. Vaugham seine MitstreiterInnen beim Sex filmt, die Charaktere sich immer wieder öffentliche, gut einsehbare Orte für's Ficken aussuchen oder wenn das Vögeln einem Unfall gleich, Verletzungen nach sich zieht, die wiederum anschließend erotisch gewürdigt werden. Sehr dicht getaktet und konsequent durchgezogen.

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