Die Klapperschlange

Escape From New York (1981), GB/US Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 03.09.1981

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.6
Kritiker
47 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2
Community
4746 Bewertungen
87 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von John Carpenter, mit Kurt Russell und Lee Van Cleef

In naher Zukunft: Ganz Manhattan ist ein schwerbewachtes Gefängnis. Insassen kommen nie wieder heraus, drinnen regiert das Recht des Stärkeren. Als eines Tages der Mann, der Amerika regiert, am Times Square notlanden muss, ist der Jammer groß. Mr. President hat nämlich ein Tonband in der Tasche, das die Welt vor dem Atomkrieg retten könnte. Nun befinden sich Tonband und der Staatsmann in den Krallen eines Psychopathen, der in seiner Freizeit Gladiatorenkämpfe veranstaltet. Ausgerechnet Plissken wird zur Rettungsmission abkommandiert. Doch kaum ist “Die Klapperschlange” im Hexenkessel angekommen, entwickelt sich die Mission zu einem Himmelfahrtskommando.

  • 37795279001_692769815001_ari-origin29-arc-183-1291128414798
  • 37795279001_1859732518001_th-5061aa2954eeb0e432d65856-590065944001
  • Die Klapperschlange - Bild 6338921
  • Die Klapperschlange - Bild 6338907
  • Die Klapperschlange - Bild 4823289

Mehr Bilder (12) und Videos (4) zu Die Klapperschlange


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Die Klapperschlange

SoulReaver: CinemaForever

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Dennoch kann Carpenters Inszenierung überzeugen, vor allem wenn man sich in das Jahr 1981 zurückversetzt und die visionäre Klasse von "Die Klapperschlange" erkennt, die die tiefen Ängste vor einem neuen Atomkrieg verbindet und den optimistischen Blick in die Zukunft vollends verwehrt, dabei aber immer einen ironischen Unterton in sich trägt. Hier scheint es keine Hoffnung, Freude oder eine ruhige Außenwelt mehr zu geben, denn alles was bleibt sind Gefahr, Furcht und erbarmungslose Gefühlskälte im kalten Endzeitmantel. [...]

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Carpenter wie er sein sollte. Zwar ist "Escape from New York" nicht ganz so gut wie "Assault", aber die zukunftsweisende Optik des Films beeindruckt noch heute. Zusammen mit dem Anti-Helden Snake werden wir in die Hölle schlechthin geführt.
Snake sagt einmal, er sei schon tot. Dann ist Manhattan das ewige Inferno auf Erden.
Der politische Subtext behindert zum keinen Zeitpunkt die genre-immanente Action. Der Film ist überaus spannend und teiweise sogar bösartig ironisch, wie in etwa die nette Frauenstimme, die den ankommenenden Häftlingen die Wahl zwischen Inhaftierung und Selbstmord erklärt.
Was den Film letztendlich zu einem Genre-Glanzstück macht, ist Carpenters Verzicht auf eine äußere Welt. Wir sehen nur das Gefängnis, aber nie die Welt drumherum. Vielleicht gibt es sie garnicht mehr...

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (85) — Film: Die Klapperschlange


Sortierung

H4N.S0L0

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Cooler & düsterer dystopischer Actionkracher mit einem genialen Carpentertypischen Score der einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Wozu ne große Story wenn man so ne Atmosphäre schaffen kann!? Hier passt einfach Alles! RIP Ernest Borgnine & Lee Van Cleef

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Spike1990

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Kurt Russel aka Snake sollte die Expendables anführen :D Er spielt den desillusionierten, Augenklappen tragenden Ex-Elitesoldaten mit viel Hingabe. Gelungener Endzeit-Thriller!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheNumber

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

coole idee, tolle inszenierung des interessanten settings. john carpenter schafft mit dem coolen kurt russell als snake plisskin einen kultcharakter. der film erzählt eine spannende geschichte. kult-actionfilm aus den 80ern, kann ich empfehlen

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

gabriel.rost.77

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Nach "The Thing" und "Halloween" (zu denen ich zu gegebener Zeit auch was schreiben werde) erst mein dritter Carpenter. Auch dieser Film hat mich erst beim zweiten Ansehen so richtig in seinen Bann ziehen können. "Escape From New York", wie er im Original heißt (der deutsche Titel bezieht sich auf Kurt Russels Tattoo, dieses zeigt jedoch eindeutig eine Kobra und keine Klapperschlange) ist ein düsterer Science-Fiction-Thriller, der, zusammen mit dem ein Jahr später gedrehten "Blade Runner", maßgeblich für die Entstehung des Subgenres Cyberpunk verantwortlich war.
Die USA werden hier als totalitärer Staat dargestellt, in dem sämtliche Verbrecher, sowohl die wirklich gefährlichen als auch die, die lediglich gegen die Regierung sind, in ein gigantisches, von der Außenwelt abgeschottetes Hochsicherheitsgefängnis, bei dem es sich früher einmal um New York handelte, verfrachtet werden. In diesem sind sie größtenteils sich selbst überlassen. Blöderweise stürzt jedoch die Maschine des Präsidenten in diesem Gebiet ab. Um ihn zurückzuholen wird der rauhbeinige Ex-Soldat Snake Plissken (Kurt Russell in seiner Paraderolle) in die Stadt geschickt und hat dafür nur 22 Stunden Zeit.
Der Film lebt vor allem von seiner düsteren Atmosphäre, seinem Zynismus, seiner Gesellschaftskritik (obwohl diese nicht sehr stark ausgebaut wird), dem wie immer tollen, von Carpenter selbst komponierten Soundtrack und den guten Darstellern. Neben Kurt Russell als coolem, wortkargen Antihelden sieht man hier den ehemaligen Westernstar Lee van Cleef als Polizeichef, der Plissken beauftragt, Soulmusiker Isaac Hayes als Bösewicht, "Blofeld" Donald Pleasance als Präsidenten, den großartigen Ernest Borgnine (R.I.P.) in einer witzigen Nebenrolle als Taxifahrer sowie den aus "Alien" bekannten Harry Dean Stanton und John Carpenters damalige Ehefrau Adrienne Barbeau als Paar, das von Plissken zur Hilfe gezwungen wird, jedoch selbst versucht, aus der Stadt rauszukommen.
Obwohl der Film stellenweise auch etwas überzogen und trashig wirkt, so macht er das durch seine düstere Grundstimmung wieder wett. Gegen Ende wird er auch richtig spannend. In manchen Aspekten ist der Film sogar ein wenig prophetisch. Bei heutigen Betrachtern wird besonders die Tatsache, dass hier ein entführtes Flugzeug in New York abstürzt (wenn auch nicht im World Trade Center; auf diesem landet Plissken später) für ein mulmiges Gefühl sorgen, auch wenn es hier nicht aus religiösem Wahn, sondern als Widerstandsaktion gegen ein repressives Regime geschieht. Außerdem gibt es in Bolivien tatsächlich ein Gefängnis, in dem die Gefangenen größtenteils sich selbst überlassen sind (einfach mal "Palmasola" googeln).
Trotz seines Alters von mittlerweile 32 Jahren hat der Film also nichts von seiner Aktualität verloren und ist durchaus sehenswert.

bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Martin Oberndorf

Antwort löschen

Gut geschrieben und macht mir echt Bock, mir den Streifen mal anzuschauen. Klingt echt interessant.


AlRidvan

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Als großer Fan dystopischer Filme und dem Spiel Metal Gear Solid, in dem die Hauptfigur nach Snake benannt ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mir diesen Filme anschauen würde.
Die Handlung ist an sich relativ simpel: Die Zukunft des Jahres 1997, die Zahl kann der Zuschauer von heute natürlich beliebig ersetzen, ist eine ziemlich düstere. Die Verbrechensrate hat inzwischen so stark zugenommen, dass man ganz Manhattan in ein Gefängnis verwandelt hat, das den Häftlingen überlassen ist, aber von außen so stark bewacht wird, dass niemand ausbrechen könnte. So viel zum Hintergrund der Handlung.
Der Film beginnt damit, dass das Flugzeug des US-Präsidenten durch eine terroristische Gruppe entführt und in Manhattan zum Absturz gebracht wird. Der Präsident kann durch eine Rettungskapsel überleben, wird aber von den Häftlingen als Geisel genommen, welche damit drohen, ihn zu töten, sollten die Truppen um Manhattan einen Rettungsversuch unternehmen. Da ist es gerade recht, dass man den neuen Häftling, Snake Plissken, noch nicht auf die Insel gebracht hat und ihn für die Rettung des Präsidenten rekrutieren kann.
Escape from New York, um die kuriose deutsche Übersetzung zu umgehen, ist ein Science-Fiction-Film mit wirklich vielen guten Aspekten. Zunächst sei die Besetzung zu nennen, die insgesamt einen ordentlichen Job macht, vor allem mit Kurt Russel in der Hauptrolle, der als cooler Oneliner eben tut, was ein einsamer Actionheld eben zu tun hat.
Die Stärke des Films liegt aber klar in der Atmosphäre. Dies trifft vor allem auf die erste Hälfte des Films zu, die im Dunklen stattfindet. New York wird als völlig heruntergekommene Stadt dargestellt, alles scheint zu einer einzigen Ruine verkommen zu sein, überall liegt Abfall auf der Straße und die Häftlinge sehen auch nicht besser aus. Die Konsequenzen einer Stadt, die nur von Verbrechern bewohnt wird, stechen hier klar hervor. Aus der Sicht von Snake wird man dann als Zuschauer durch die Stadt geführt und es baut sich viel Spannung auf, da man an jeder dunklen Ecke dieser verkommenen unbekannten Stadt die Gefahr erwartet. Selbst in den kurzen und knappen Dialogen, bei denen man das Gefühlt hat, dass die Gesprächspartner aneinander vorbeireden, unterstützen die Stimmung. Hieraus resultiert dann aber auch die Schwäche des Films. Bis dahin wird eine so authentische Stimmung erzeugt, dass man das Gefühl hat, etwas geht verloren, als es schließlich dann in der zweiten Hälfte der Handlung hell wird. Ab da wird es auch viel actionlastiger, was zwar für die Handlung notwendig ist, aber eben viel von der aufgebauten Atmosphäre zerstört.
Eine weitere Schwäche des Films, die allerdings auch eine Stärke sein könnte, sind die vielen offenen Fragen. Im Laufe des Films wird der Zuschauer mit vielen Andeutungen konfrontiert, die sowohl die Situation in der Zukunft als auch Snakes Vergangenheit betreffen. Obwohl ich wirklich ein Fan von offenen Fragen bin, so hätte ich mir hier doch ein paar mehr Antworten gewünscht.
Insgesamt handelt es sich bei Escape from New York trotzdem um einen wirklich empfehlenswerten Streifen, der sich mit einer möglichen Zukunft auseinandersetzt und vor allem atmosphärisch überzeugen kann.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

beast667

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

für mich persönlich der beste Carpenter und Kurt Russell die coolste Sau der 80er....

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

T00BI

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

New York im Jahre 1997. Die Verbrechensrate hat um 400% zugenommen, weshalb normale Gefängnisse nicht mehr ausreichen und daher Manhattan selbst, durch hohe Mauern abgegrenzt von der Außenwelt, zum größten Gefängnis seiner Zeit geworden ist, in dem sich eine eigene Gesellschaft voll mit Verbrechern entwickelt hat. Als Terroristen eines Tages die Air Force One samt Präsidenten entführen und im angesprochenen Gefängnis zum Absturz bringen, soll der Sträfling und Ex-Elitesoldat Snake Plissken (Kurt Russel) den Präsidenten befreien, ihm bleibt allerdings nicht viel Zeit.

„Sie haben 24 Stunden Plissken!“ - „Nennen sie mich Snake!“

John Carpenters "Die Klapperschlange" aus dem Jahre 1981 ist ein Sci-Fi Actioner, der vor allem von seiner Hauptfigur Snake Plissken lebt, der wunderbar mit einer unglaublichen Coolness von Kurt Russell gespielt wird. Mit Augenklappe und einer ganzen Menge One-Linern macht er sich auf den Weg in seine Mission und macht dabei Bekanntschaft mit allen möglichen, merkwürdig anmutenden und verrückten Verbrechern die ihm an den Kragen wollen. Aber auch Atmosphärisch macht der Film mit seiner verlassenen, finsteren und dreckigen Darstellung des in der Zukunft zum Gefängnis umfunktionierten Manhattan einiges her, wirkt düster und wird über die komplette Laufzeit von einem klasse Soundtrack untermalt, der sich hören lassen kann. Auch Nebendarsteller wie Lee Van Cleef, Ernest Borgnine oder Adrienne Barbeau machen ihre Sache richtig gut.

„Du bist also doch n Bulle!“ - „Ich bin nur n Arschloch.“

Ein paar Kleinigkeiten, wie beispielsweise die Darstellung der Verbrecherbanden, die stellenweise schon ziemlich verrückt ist, haben mir nicht immer so gut gefallen. Gegen Ende gab es auch die ein- oder andere seltsame Szene die einem ein wenig merkwürdig vorkommen kann, aber insgesamt nichts Schwerwiegendes.

„Töten Sie mich jetzt, Snake?“ - „Ich bin zu müde Hauk. Vielleicht später.“

FAZIT: Mit „Die Klapperschlange“ bekommt man einen atmosphärischen und spannenden Sci-Fi Actioner zu sehen, der mit einer klasse Manhattan-Endzeitstimmung punkten kann aber allem voran mit einem hervorragenden Kurt Russel daherkommt, den man hier wohl in einer seiner besten Rollen bewundern kann. Mich persönlich haben ein paar Kleinigkeiten gestört, dennoch ist der Streifen absolut sehenswert.

Erkenntnis des Tages:
Snake Plissken öffnet keine Türen, Snake Plissken schießt sich durch die Wand!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

onyxxx11

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meine Top 100 Filmvorhersagen
Platz 85: "Die Klapperschlange"✔
Mein ♥ der Woche geht ganz klar an Kurt Russell! Soviel Testosteron, ich konnt mich kaum auf den Film konzentrieren. Aber ich hab nochmal die Kurve bekommen und bin begeistert. Von vorne bis hinten Action wie ich sie liebe. Da wird nicht lange gefackelt, rein ins Geschehen, uff die Umme gehauen und wieder raus. Das ist dunkel, das ist dreckig, das gefällt mir!

bedenklich? 30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

freakualizer

Antwort löschen

Und dann noch dunkel und drecking.. *sabber


freakualizer

Antwort löschen

..wer hat mir da das "n" reingeschmissen? o.0


cpt. chaos

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Rasante Action sucht man in Carpenters 80er-Kultklassiker zwar eher vergebens, aber dafür ist Kurt Russell in der Rolle des "Snake Plissken" so ziemlich die coolste Sau auf Erden. Entsprechend gemächlich, aber dennoch zielstrebig, begibt er sich auf die Suche nach dem US-Präsidenten (Donald Pleasence), der mit seiner Air Force One direkt ins Hochsicherheitsgefängnis – dem ehemaligen Manhattan – abgestürzt ist, welches in der düsteren Zukunft des Jahres 1997 drei Millionen Schwerverbrecher beherbergt.
Der sympathische Breitmaulfrosch Ernest Borgnine und der stets finster dreinschauende Lee Van Cleef komplettieren die vorzeigbare Truppe.
Besonders gut hat mir übrigens auch der abgefahrene Typ gefallen (die rechte Hand des Duke), den ich fälschlicherweise für Klaus Kinski gehalten habe.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

Filmkenner77

Antwort löschen

Ich bin mir sicher, cpt. chaos hat bei seinem Filmwissen einfach nur "Die Klapperschlange" mit "Die schwarze Mamba" verwechselt. Dann kommt es nämlich hin mit Kinski. ;-)


cpt. chaos

Antwort löschen

@Filmkenner77: Danke, dass mir in dieser schweren Stunde wenigstens einer zur Hilfe eilt!


Andy Dufresne

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

-"Er ist doch ein Bulle!"
-"Ich bin nur ein Arschloch..."

24 (eigentlich 22:58) in der Carpenterversion.

Feuer, Müll, Schrott, Entmenschlichung, Rechtlosigkeit, Dunkelheit, Gefahr und das völlige Fehlen jeglicher Hoffnung.

So sieht die Zukunft aus in "Escape from New York", einer Zukunft in der der Ex-Soldat und vogelfreie Outlaw Snake Plissken in die Gefängnisinsel Manhattan eindringt um den dort mit einem Flugzeug notgelandeten Präsidenten zu retten.

Der Präsident hat einen für die Menschheit überlebenswichtigen Koffer dabei, Plissken hat eine Sprengkapsel im Hals, die ihn tötet wenn er das Selbstmordkommando nicht zu Ende bringt.

Das ist die schlichte Story und der frühe John Carpenter präsentiert sie hart, grimmig, fatalistisch und komplett schnörkel- und kompromisslos und mit einer grandiosen, misanthropischen Schlußpointe geadelt.

Ein erstklassiger Cast mit Ernest Borgnine als Molotowtaxifahrer, Lee Van Cleef als Hardlinerfalke (der auch noch Hawk heißt) und Donald Pleasance als Präsident, wie fast immer verschlagen und durchtrieben und doch völlig hilflos.

Dazu Isaac Hayes als cooler und grausamer Abschaum-Anführer und Harry Dean Stanton als filmveredelnder Denker Brain.

Und über allen und allem steht natürlich Kurt Russel in der für mich besten Rolle seiner Karriere.

Zynisch, ironiefrei, gnadenlos, cool wie Trockeneis, hart wie Stahlbeton und mit einer großartigen, nicht zu überbietenden "Leck mich am Arsch-Attitüde", gibt er die Klapperschlange, die eigentlich eine Cobra sein müsste, was klar zu erkennen ist an seiner Tätowierung...

Ich weiß von einigen (männlichen) Freunden die etwas älter sind als ich, das Russel, als der Film damals rauskam, DAS Idol war, der Typ der jeder gern sein wollte, das Rolemodel sozusagen.

Das schlimme Wort Kultfigur ist hier wohl mehr als angebracht.

Ein zeitloser, kleiner und doch ganz großer, fieser Actionreißer.

Ein wahrer, dreckiger El Classico Grande !

bedenklich? 42 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 25 Antworten

RoosterCogburn

Antwort löschen

Kriegst schon für rund € 6,- bei Amazon inkl Versand. Schau mal bei den gebrauchten DVDs. Neu musst du wahrscheinlich 'n Zehner hinlegen.


Andy Dufresne

Antwort löschen

Ist kein Film den ich kaufen würde, also besitzen müsste.
Ich kaufe eigentlich (fast) nur Filme die ich LIEBE und von denen ich denke sie eben besitzen zu MÜSSEN.
Deshalb habe ich, trotz meiner an sich lebenslangen Liebe zu Filmen, nur ca. 100 DVD´s, fast schon erbärmlich wenig für einen Filmfreak :)


Poor Boy

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Einer von diesen Filmen die man als Actionfan gesehen haben sollte.Kurt Russel spielt überzeugend den knurrigen Einzelkämpfer der auf einsame Mission gegen ein paar üble Gestalten geschickt wird.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Boogers666

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Sie haben 24 Stunden Plissken. - Nennen sie mich Snake"

Die Klapperschlange ist einer der besten Filme John Carpenters. Warum?
Erstens fängt er die Atmosphere genau so ein, wie man sie sich in einem apokalyptischen Großstadt-Gefängniss vorstellt. Düster, melancholisch und bedrückend.
Dies wird zunächst durch die herrausragende Musik des Films klar, die schon zu Beginn (wie bei Halloween) des Films einsetzt. Des weiteren sind die Charaktere und "Bewohner" von New York einfach nur herrlich: Der schwarze böse Anführer "Duke", der durchgedrehte Taxifahrer "Cabbie, der leicht arrogante "Wissenschaftler" "Brain" und natürlich "Snake Plissken" der wahrscheinlich zu den coolsten Filmhelden aller Zeiten zähle und nich umsonst der Held einer ganzen Generation wurde.
Zweitens sind die Schauspieler einfach nur grandios, Kurt Russel spielt hier seine Paraderolle als "Snake" und auch alle anderen haben mich positiv überrascht.
Drittens macht der Film einfach nur Spaß und man langweiligt sich die 96 min über in keiner Sekunde, und das grandiose Ende, bei dem übrigens "Snake" selbst kurz schmunzelt setzt dann nochmal einen drauf. Denn gleichzeitig mit der harten Action und den coolen Sprüchen schwingt immer eine Art unwohles Gefühl mit und vielleicht auch etwas Angst, dass es vielleicht doch mal so kommt wie in diesem Film... Berlin als Hochsicherheitstrakt und ganz Deutschland zerbomt..keine schöne Vorstellung. Und das Carpenter das praktisch gleichzeitg schafft ist meisterlich, wie eben für Carpentet üblich ;)

"Wir wären ein gutes Team Snake. - Nennen sie mich Plissken"

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tian Fuchs

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Dystopischer Gefängnisfilm mit Science-Fiction Elementen und starkem Actionfokus. In den 80er wohl ein großes Ding - heutzutage eher mäßig - dennoch sehenswert. Bei der Auswahl des deutschen Titels (OV: Escape from New York) hat der Verleiher wieder einmal geschlafen!? Armes Deutschland!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Trainman

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Zum Film gibts nichts Besonderes zu sagen. Kein Meisterwerk, aber auch kein Schund. Anfang der 80er Jahre aber wahrscheinlich ein kleiner Meilenstein in puncto düsterer Action und cooler Sprüche..
PS:
So ein "Gefängnis" bräuchte man

Logik/ Realitätsnähe 7
Story 8
Schauspieler 7
Dialoge 7
Message 5
opt. Eindrücke 7
Musik 5

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Boogers666

Antwort löschen

Musik nur 5 ???


Wurfmaul

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Eine düstere Zukunftsvision- aus der Sicht der späten Achtziger. John Carpenters Meisterwerk mit dem vermutlich coolsten Kurt Russel aller Zeiten.

USA im Jahre 1997. Ganz Manhattan ist ein Hochsicherheitsgefängnis. Eines Tages entführen Terroristen die Präsidentenmaschine Air Force One und lassen sie gezielt in Manhattan abstürzen. Der Präsident landet in einer Rettungskapsel innerhalb der Gefängniszone, wo er von den Häftlingen als Geisel genommen wird.

Da kann nur einer helfen, Sträfling und Ex-Elite-Soldat Snake Plissken - großartige Rolle für Kurt Russel, so hab ich ihn als Kind das erste mal gesehen, Dreitagebart, fettiges, langes Haar und obligatorische Augenklappe.

Lustige Fakten:

-Die deutsche Übersetzung des Filmtitels „Die Klapperschlange“ ist fehlerhaft: Snakes Tätowierung ist eindeutig eine Kobra, keine Klapperschlange.

-Die Hauptfigur Snake Plissken diente als Vorbild für Solid Snake, den Hauptcharakter des Videospiels Metal Gear Solid. In Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty wird dies aufgegriffen, indem die Hauptfigur den Namen Iroquois Pliskin als Decknamen verwendet. Iroquois bedeutet in der Sprache der Algonkin so viel wie Schwarze Schlange.

-Die Bankraubszene, in der Plissken verhaftet wurde, wurde aus dem Film herausgeschnitten. Laut Carpenter half die Szene nicht der Figur „Plissken“, weil sie ihn zu sehr vermenschlichte.

Toller Film, toller Kurt
"Töten Sie mich jetzt, Snake?" - "Ich bin zu müde Hauk. Vielleicht später."

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

lieber_tee

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nur Snake Plissken schießt sich durch eine Wand !

bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

the assassin 666

Antwort löschen

Russel´s beste Rolle,.... ich will auch eine Klapperschlange.... :-)


BattlemasterIZ

Antwort löschen

Einer von Carpenters besten :)
"Mein Name ist Snake! ;D"


Mac_C_Tiro

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Carpenters mitreißende Regie und die kalte optische Tristesse der Ausstattung schaffen den perfekten Hintergrund für eine der besten Leistungen welche Kurt Russel je gebracht hat. Düster und leicht dramatisch aber eben doch actionreich und unterhaltsam. Kein alltzu tiefgängiges Vergnügen aber doch ein Garant für einen spannenden Abend!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sigrun

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hat erst beim zweiten Mal geknallt, da aber richtig! Für mich noch besser als BLADE RUNNER, weil es auch - und ganz anders - darum geht, was einen Menschen von einer Maschine oder einem Erfüllungsgehilfen unterscheidet.

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

1000Mindhunter

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

"Escape From New York" ist allemal einer von Carpenters besten und bleibt eine Kultige Zukunftsvision ohne schwächen.
Es ist schon ein Weilchen her, das ich den hier gesehen hab, mag mich aber stets zum grossen Teil an ihn erinnern.
Was war das für ein Film, ein düsteres Action Spektakel mit unzähligen altbekannten Stars.
Diese überzeugen
Carpenter konnte wie in "The Fog" oder "Assault on Precinct 13" den Film perfektionieren und zwar ohne schwächen oder unnötigen Charakteren.
Schon allein Snake ist ein Grund sich den immer wieder anzusehen, seine grenzenlose coolness verleiht dem Film, den grossen Kultstatus, obwohl nicht nur Russel dazu beiträgt, sondern auch die alptraumhafte und düstere Atmosphäre.
Carpenter vereint auch die Genres Action, Abenteuer und Horror perfekt miteinander so dass ein unbeschreiblich guter Genre-Mix entstand.
Die Inszenierung und die Kameraführung sind ebenfalls Perfekt und sorgen in den Actionsequenzen für keine Atempausen.
Jedenfalls ganz grosses Kino, nicht Carpenters bester, aber ein wegweisender Film und ein kultiger, mit genialem Cast und einem grandiosem Russel.


bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

the assassin 666

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Klapperschlange ist ebenfalls wie schon The Fog, Assault, u.a. Filme der Horrorgröße John Carpenter ein Klassiker und ein stilbildender subversiver Endzeit-Science-Fiction Film der seit seiner Entstehung eine Plagiatwelle ähnlicher Filme auslöste, die aber alle nicht den unvergleichlichen Stil des Meisters erreichten.
Kurt Russel alias Snake Plissken ist so ziemlich der coolste Charakter seiner Zeit, die Dialoge und Oneliner der Schlange sind auch in heutiger Zeit noch immer ein Konkurret von Riddick, u. a. Die Story ist Carpenter gewohnt düster, anarchisch und gar nicht mal so dumm wenn man darüber nachdenkt. Wie immer gelang es auch hier Carpenter eine dunkle urbane Atmosphäre auf den Bildschirm zu zaubern, und dadurch das der Film konstant spannend und interresant bleibt kommt so gut wie keine Langeweile auf.
Diesen Klassiker sollte man kennen, wer es bisher verabsäumt hat den Film gesehen zuhaben sollte das gleich nachholen.
Info: Kurt Russel trägt auf einem Arm ein Tattoo aber das ist keine Klapperschlage sondern eine Kobra, mit vfiehl das erst bei vierten mal ansehen auf,.... naja dennoch angucken. :)

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch