Für eine Handvoll Dollar

Per un pugno di dollari (1964), DE/ES/IT Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 05.03.1965


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8.0
Kritiker
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7.7
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93 Kommentare
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von Monte Hellman und Sergio Leone, mit Clint Eastwood und Marianne Koch

In dem abgelegenen Dorf San Miguel in New Mexico werden die Einwohner von zwei rivalisierenden Gangsterfamilien, den angloamerikanischen Baxters und den mexikanischen Rojos, terrorisiert. Ein einsamer, schießfertiger Reiter (‘Joe’, gespielt von Clint Eastwood) kommt in das Dorf und bietet beiden Familien an, für sie zu arbeiten. Er kassiert von beiden eine ansehnliche Bezahlung. Der Anführer der Rojos, Ramón (Gian Maria Volonté) entdeckt den Betrug und lässt Joe brutal foltern. Joe gelingt die Flucht. Die Rojos schlachten daraufhin die Baxters ab, weil sie sie verdächtigen, Joe zu verstecken. In einer aufgelassenen Mine erholt sich Joe und kehrt nach San Miguel zurück, um mit den Rojos, speziell mit Ramón, abzurechnen.

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Kommentare (88) — Film: Für eine Handvoll Dollar


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howartwollowitz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jaja der raue Westen.
Früher.
Und genau das macht diesen Film so schnucklig.
Ein Genre Klassiker der Laune macht.

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FilmFan92

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Bewertung10.0Herausragend

Es geschah an einem Donnerstag Mittag, irgendwann im Sommer vergangener Tage.
Die Sonne verwandelte zu dieser Jahreszeit meine Heimatstadt (irgendwo im nirgendwo) in die Hölle. Die brütende Hitze, das gnadenlose Blenden der Sonne, hier möchte man sein Leben nicht verbringen.
Es war gegen 8 Uhr in der Früh, als ein Mann mittleren Alters in die Stadt einritt. Sogleich machten sich einige der Buxter Jungen daran einen herben, naja nennen wir es „Scherz“, mit dem Neuling zu machen.
Falls ihr euch fragt, wer diese Buxter Jungen sind, hier in San Miguel, haben wir zwei kontrahierende Parteien, die beide die Kontrolle der Stadt für sich haben wollen. Die Buxter's und die Roccos.
Es verstrich einige Zeit, die Buxters folgten weiterhin ihrem regen Treiben, ansonsten sah die Stadt tot aus, wie sonst auch, als plötzlich der Neuankömmling, mit Zigarrilo im Mundwinkel auf die Buxter Jungen los ging. Als er sich kurz im Sonnenlicht zu mir drehte, könnte ich schwören
Clint Eastwood steht vor mir.
Was nun folgt wird hier im Volksmund als der „Sarg-Irrtum“ bezeichnet
Während er sich gemächlichen Schrittes den Buxters näherte, sprach er dem Sargbauer Folgendes zu:“Mach 3 Särge fertig.“
Meine Augen weiteten sich, Schweiß tropfte mir von der Stirn. Hatte der Mann vor die Halunken zu erschießen? Wenn ja, warum braucht er für 4 Kerle 3 Särge.
Gespannt sah ich zu wie Joe (dies war der Name des Neuankömmlings), vor den Buxters halt machte und anfing sich mit ihnen zu unterhalten. Was sie redeten, konnte ich leider nicht verstehen,
aber von den Buxter Jungen schallte lautes Gelächter.
Und plötzlich knallte es. So schnell wie die Szenerie sich abgespielt hatte, konnten meine Augen nicht folgen. Doch dann lagen 4 Halunken tot am Boden.
Joe drehte sich um und ging lässig seines Weges. Beim Sargbauer hielt er einen Moment inne:“Hab' mich geirrt, wir brauchen leider vier.“
Scheiße man. Ich meine, dieser Typ kommt in eine wildfremde Stadt, legt sich mit den Dorfschlägern an und verpasst ihnen so eins auf die Fresse, dass ihnen hören und sehen vergeht.
Und wie hat's euch gefallen? Ich meine, das ist fast wie eine Szene aus einem Film, nur ist das tatsächlich so geschehen.
Ich danke euch für's zuhören!

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kobbi88

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Sehr schön. Hat das mit dieser Lieblingsszenen-Aktion zu tun?


FilmFan92

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War so geplant, aber als ich's fertig getippt hatte, gefiel's mir nicht sonderlich. Damit die Arbeit dann nicht umsonst ist, hab ichs einfach als Standard-Kommentar gepostet :)


StrykeOut

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Bewertung7.5Sehenswert

Endlich hole ich jetzt mal die berühmte Dollar-Trilogie nach.
Den Anfang macht natürlich "Für eine Handvoll Dollar". Dieser ist der Begründer des Italowesterns, seine Bedeutung lässt sich wohl kaum zu hoch einstufen. Alle prägenden Elemente des Genres sind hier schon enthalten.

Angefangen beim Antihelden, der den ritterlich edlen Cowboy der klassischen amerikanischen Western ersetzte. Hier wird er von Clint Eastwood perfekt verkörpert. Der wortkarge, zynische Outlaw mit dem Zigarillo im Mundwinkel und dem grimmigem Blick ist die leibhaftige Verkörperung der Coolness.
Auch die wichtige musikalische Untermalung ist hier schon zu finden. Ennio Morricones überragender Soundtrack macht Spannung hörbar und untermalt die trostlosen Szenarien in " Für eine Handvoll Dollar" ideal. Teilweise wirkt die Musik fast schon zu präsent.

Die Handlung ist zwar nicht unbedingt komplex, reicht aber aus, um dem Antihelden eine Motivation zu geben, die ein oder andere Schießerei vom Zaun zu brechen. Die Härte und Kompromisslosigkeit, mit der diese inszeniert sind, die fühlbare Anspannung beim Duell und die überragende Kameraarbeit überzeugen noch heute. Die Schusswechsel haben wenig ihrer Faszination einbüßen müssen.
Ein paar "Altersschäden" hat der Film aber leider schon.
So gibt es trotz der recht kurzen Laufzeit durchaus ein paar Längen. Und auch, wenn die Duelle selbst nach wie vor spannend sind, wirken die mal komplett fehlenden, mal knallig roten Bluteffekte und die extrem theatralischen Todesszenen, bei denen sich die Getroffenen wie wild an die getroffenen Stellen greifen und gerne die eine oder andere Pirouette drehen, heute etwas albern und altbacken. Ähnlich ergeht es den Dialogen, die (zumindest in der deutschen Fassung) zwar nicht schlecht, aber auch längst nicht großartig sind.
Auch ist man heute um einiges abgehärteter und der Zynismus und die Gewalt des Films haben längst nicht mehr die tabubrechende Wirkung, wie zum Entstehungszeitpunkt.

Trotzdem ist "Für eine Handvoll Dollar" ein sehr sehenswerter Italowestern. Das beste am Film sind klar der unfassbar coole Clint Eastwood, die zeitlose Musik und die spannenden Duelle.

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DonTango81

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein absoluter Klassiker, der nicht nur die geniale Dollar-Trilogie eröffnet, sondern auch als Geburtsstunde des Italowestern angesehen werden muss. Allein aus diesem Grund wird der Streifen bei mir immer einen Stein im Brett haben, doch auch sonst kann sich "Für eine Handvoll Dollar" durchaus sehen lassen, da er bereits alles hat, was ich an diesem Genre so sehr liebe; ein staubiges Drecknest, verwitterte Gestalten, eine ordentliche Portion Brutalität und natürlich die passende Musikuntermalung von Ennio Morricone.

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Moviegod

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Beginn der legendären Dollar-Trilogie. Ein einfacher und direkter Film. Dreckig und kompromisslos. Die Story ist simpel, die Dialoge gut, die Schauspieler ordentlich. Rückblickend betrachtet kann man zwar sagen, dass Leone hier eher Fingerübungen für seine späteren Meisterwerke wie "Zwei glorreiche Handlunken" und "Spiel mir das Lied vom Tod" gemacht hat. Und trotzdem hat der Film irgendwie etwas, was einen als Zuschauer in seinen Bann zieht. Vor allem die letzte halbe Stunde sorgt hier mit ihrem Tempo, der Musik, etc noch einmal sehr für Sympathiepunkte.

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DonChris

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Bewertung7.0Sehenswert

Hmm, schwierig. Ich hatte den Film jetzt erst eine 8,0 gegeben, dann auf 6,5 abgewertet, dann auf 7.0, dann auf 7,5 und jetzt pendel ich mich einfach bei 7,0 ein.

Wenn man den Film einfach nur als Film betrachten würde, hätte er es bei mir schwer die 7,0 zu erreichen, aber der Kontext der Zeit schwingt nun mal mit - Gerade bei diesem Film. Und er eröffnet nun mal den Reigen des Italo-Western-Genres (wenn ich keinen früheren vergessen habe). Hinzu kommt, dass Leone ja quasi unter erschwerten Bedingungen arbeiten musste. Er hatte keine Vorbilder an denen er sich wirklich orientieren konnte, die Kamera- und Lichttechnik waren nicht wie heute so wunderbar flexible und handliche Elemente, sondern Hunde schwere Geräte, die nicht viele Fehler verziehen.

Leone selbst sagte ein mal, dass er Eastwood nur die Rolle gab, weil er günstig war. Das Buget des Films lag glaube ich bei 200 000 Dollar, das muss man sich heute mal überlegen. Allein "Oh Boy", der ja eine Abschlussarbeit darstellt, kostete knapp 100 000 mehr. Aber gut, andere Zeiten eben. Jedenfalls hielt er von Eastwood damals nicht viel. Er meinte er kennt nur 2 Gesichtsausdrücke, einen mit und einen ohne Hut :D. Das auch Eastwood unbestritten im Laufe seiner Karriere dazugelernt hat ist klar, doch Leone setzte in "Spiel mir das Lied vom Tod" dann doch lieber auch Fonda.

Einige Dinge störten mich dann doch, weswegen ich eben den Film ohne dem Kontext der Zeit, eher eine 6.0, gar 5.5 einräumen würde. Warum? Die Musik, für die Leone so berühmt wird, nervte mich zutiefst. Ich war jedes mal froh, wenn der Film dann wieder die Musik ausblendete. Die Sterbeszenen erinnern an kindliches Cowboy und Indianer spielen, da gibt es keine Einschüsse oder der gleichen, man fällt einfach vom Pferd, greift sich irgendwo hin und nimmt noch mal kurz den Kopf hoch und lässt dann den Körper sacken. Die Dialoge sind oft ziemlicher Stumpfsinn und die deutsche Synchro bekommt eine glatte 5. Allein wie das Kind gesprochen wird, die Szenen kann man nicht ernst nehmen. Natürlich sind all diese Dinge 1. dem Buget geschuldet und 2. dem Baujahr, das ist klar und wurde bei meiner Bewertung berücksichtigt.

Positiv empfinde ich vor allem die Kameraarbeit, denn gerade für damals sind die Einstellungen wirklich gut überlegt und umgesetzt. Die gar nicht mal so spannende Geschichte gewinnt so absolut an Niveau. Auch ist es Interessant, dass der Film damals schon die meisten Regeln aus der Spielanleitung für Kameramänner der heutigen Zeit zu beachten wusste ;).

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pischti

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Bewertung6.0Ganz gut

Das war er also, einer der wichtigsten und größten Vertreter im Western-Genre. Eastwood als cooler Westernheld, der flinker am Colt ist als jeder andere, ist natürlich ein großer Pluspunkt, die Gegenspieler ok, die Story nicht weltbewegend, das Shootout am Ende etwas enttäuschend und auch sonst gibt es hier kaum Szenen die sich fest in mein Hirn gebrannt haben. Dazu kommt, dass ich immer ein kleines Problem mit den theatralischen Sterbeszenen habe, denn Cowboy XYZ greift sich wie von der Tarantel gestochen an sämtliche Körperstellen, es folgt ein kurzer lauter Schrei und dann dreht er beim Abgang auch noch ne Pirouette. Mir ist bewusst, dass der Film aus den 60ern stammt, aber es wirkt heutzutage alles etwas erheiternd. Ich weiß nicht in wiefern die Fortsetzungen dieses Streifens besser sind, aber meine Erwartungshaltung schraube ich schonmal deutlich nach unten. Mir liegen, das muss ich ehrlich sagen, modernere Westernvertreter wie "Open Range" mehr.

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pischti

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@Han Solo

Ich werde mir noch die ganze Reihe geben, als nächstes kommt erstmal der "Paar Dollar mehr" :)


EvertonHirsch

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Sehr gut


Friedsas

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Hier ist es so: Man ist entweder reich oder tot."

Ein Mann, ein Blick, ein Poncho, eine Handvoll Dollar, ein Maulessel ohne Humor, eine wunderhübsche Mutter, ein alter verrückter Totengräber, ein Barmann (und Freund!) und der eine Platz in der Mitte in einer Jahre andauernden Fehde. Mehr braucht es nicht und man versteht schon am Anfang als der Fremde ins Dorf reitet: Mit dem ist nicht gut Kirschen essen!

"Die Baxters auf der einen Seite, die Roccos auf der anderen. Da werd´ ich mir ein Plätzchen in der Mitte suchen."

Und das macht der Fremde (Joe) eindrucksvoll und mit Geschick, mit Plan. Er mag zwar roh und einfach gestrickt aussehen aber er hat es Faustdick hinter den Ohren. Clint Eastwood und Sergio Leone haben einen äußerst spannenden Film geschaffen, was auch nicht minder der Musik von Ennio Morricone geschuldet ist, die wenn man aufpasst immer perfekt getimed ist. Egal ob Joe gerade aufsteht oder einfach nur böse schaut oder beim Finalen Showdown. Wie ein Vorbote kündigt die Musik manchmal wieder eine der Momente an wo im Kopf des Fremden etwas keimt, eine Idee, ein weiterer Plan, ein weiteres Kunststück. Alles läuft auf den großen Showdown hinaus aber bis dahin spielt Joe geschickt beide Parteien aus und kassiert ordentlich ab - wahrscheinlich neben dem Totengräber am meisten.

Joe vor der "Schießerei": "Mach mal drei von deinen Kommoden einstiegbereit."
Joe nach der "Schießerei": "Ich hab`mich getäuscht - wir brauchen Vier!"

Man könnte ein ganzes Buch füllen über die Aktionen, Reaktionen, Interaktionen usw. der einzelnen Personen aber das braucht es eigentlich nicht. Den man sieht den Charakteren ihre Hintergrundgeschichte an, allein auf Basis des Handelns - manchmal sogar der Kleidung.

"Wie geht noch euer Sprichwort? Wenn sich zwei Männer duellieren, der eine hat einen Colt, der andere ein Gewehr, ist der mit dem Colt ein toter Mannn. Wollen sehen, ob"s stimmt. Heb dein Gewehr auf, lade es und schieß..."

Abschließend bleibt zu sagen das wohl jeder Filmfan sich einmal in die Welt von "Für eine Handvoll Dollar" begeben sollte, ich tat es zum zweiten Mal und habe es nicht bereut. Nicht minder spaßig ist auch "Für ein paar Dollar mehr" ;)

"Wasser ist da drüber!" - "Wasser? So verkommen bin ich noch nicht!" oder "Hast du was zum Trinken?" "Willst du ein Wasser?" - "Was soll ich mit Wasser, bin ich eine Bergziege?"

Kleine Zusatzinfo: Bei seiner US-amerikanischen Erstausstrahlung wurde ein Prolog gezeigt. Dieser wurde extra dafür gedreht. Unter Ausschuss von Leone, Eastwood (ihn spielt ein Double) und Morricone. Dieser ist eher dürftig und mit einem nicht ganz überzeugenden Harry Dean Stanton. Er wurde meines Wissens auch nur einmal ausgestrahlt nämlich 1977. Wer ihn sich mal antun möchte kann dies hier gerne tun:
http://www.youtube.com/watch?v=ppZuqec9lq0

"Du hast mein Geschäft heuet ganz schön belebt, es wurde auch höchste Zeit, dass mit den Brüdern kurzen Prozess gemacht wird. Aber allein gegen die ganze Bande... irgendwie bist du nicht ganz dicht!"

PS.: Ich hoffe du bist zufrieden ElmStreet :D

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corinna.freiburg

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freu mich schon auf die anderen beiden Dollar-Kommis von Dir :)


Friedsas

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Ja klat wenn schon den schon :D ich bin auch kein Fan vom gehen bzw ausschalten :D ich tuh mir die Filme ganz oder gar ned an ;) den dritten kann ich im Moment nur Original auf YouTube sehen^^ mal schauen ob ich da durchblicke bin nicht so der O-Ton Fan muss da immer soviel im Kopp übersetzen :D


Shatterhand

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach zweimaligem Ansehen des Filmes komme ich zu dem Schluss das "Für eine Handvoll Dollar" einfach ein besser ist als "Für ein paar Dollar mehr". Nicht viel aber dennoch hat der Film etwas was mich total fasziniert. Lee van Cleef allein reicht einfach nicht aus zum Ausgleich. Deshalb bekommt dieser Film von mir 10 Punkte. Ich gehe sogar soweit zu sagen das dem Film nicht viel fehlt um zu "Zwei Glorreiche Halunken aufzuschließen". Clint Eastwood als alleinige Hauptrolle gefällt mir einfach zu sehr um hier weniger als die volle Punktzahl zu vergeben.

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damian.thorne.3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Geburtsstunde des "Italowestern". Regisseur Sergio Leone schuf mit diesem Remake des Japanischen Klassikers: "Yojimbo - Der Leibwächter" einen weiteren Klassiker der zu den Besten "Italo" und "Western" allgemein zählt, und auch zu den Favoriten unter Eastwoods Filmen, der diesen in Europa erstmals einem breiten Publikum bekannt machte, noch bevor er in "Dirty Harry" 1971 auch in den USA seinen Durchbruch erzielen konnte. Die Story über einen Amerikanischen Pistolero, der in einem Kaff an der Mexikanisch Amerikanischen Grenze auftaucht und die dort regierenden Banden der Roccos und Baxters gegeneinander ausspielt. Neben Eastwood war der Film mit: Gian Maria Volonte als Ramon Rocco, Aldo Sambrell und Benito Stefanelli als Mitglieder von Roccos Bande, Sieghardt Rupp als Esteban Rocco und Mariane Koch als Marisol
mit weiteren Guten Darstellern besetzt, und der Soundtrack von Ennio Morricone ist einfach der Hammer. Er vermischt Spanisch, Mexikanisch und Italienische Elemente zu einer Hervorragenden Musik, die so Typisch für "Spaghetti Western" ist. Der Film bietet desweiteren Spannung, einige für damalige Verhältnisse sehr Blutige und Harte Szenen, Revolverduelle, Gemetzel, Dramatik, gute Dialoge und eine Wunderschöne Landschaft, die obwohl in Spanien liegend,wo die Außenaufnahmen nicht nur bei diesem Film, sondern für nahezu allen Italowestern stattgefunden haben an Gebiete in Mexiko bzw Arizona, New Mexiko oder Texas erinnert. Ich Persönlich finde die Erste Deutsche Synchronisation aber besser als die Zweite, die 1980 vorgenommen wurde. Ohne jetzt sagen zu wollen das die Zweite Scheiße war, aber die Erste sorgte für ernstere Dialoge und Rainer Brandts Stimme klingt einfach besser als die von Hans- Werner Bussinger.

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lexgorecor

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

bin eastwood und italo western fan <3 klasse film ! dollar 1.

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Val Vega

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Bewertung7.0Sehenswert

3 Regisseure & 10 Western bis zur 100. Bewertung: #97

Wir schreiben das Jahr 1964. Der Regisseur Sergio Leone verschickt ein Skript an Henry Fonda. Er bietet ihm eine Rolle in dem von ihn geplantem Western an. Ein Western in Italien? Kann das überhaupt funktionieren? Fondas Agent beantwortet dies mit einem ganz klaren Nein und reicht das Drehbuch, das eine lächerliche Wort-für-Wort Übersetzung aus dem italienischem ins englische ist, nicht einmal weiter. Zudem ist die Gage zu gering. Gerade einmal ein Handvoll Dollar können die Italiener bieten.

Doch dann bemerkt Leone einen jungen Darsteller, der gerade seine erste wichtige Rolle in der Serie „Rawhide“ hat. Er nimmt sein Bild malt im Bartstoppeln ins Gesicht und steckt ihm einen Zigarillo in den Mund. Er lässt den Amerikano einfliegen. Der junge Clint Eastwood hat im Gepäck zudem seinen Colt aus der Serie und andere kleine Artikel, die maßgeblich zum Erfolg des legendären Poncho tragenden Gunslingers beitragen werden.
Es ist nicht mehr als das Remake eines japanischen Samuraifilms im Westerngewand, doch die Dreharbeiten zu „Pur un pungo di dollari“ markieren die Geburt eines neuen Genres, eines Genre, dass über seine Grenzen hinaus Einfluss haben würde und das moderne Kino verändern sollte.

Doch ein weiterer Star wird geboren. Es ist ein junger Komponist der unter dem Namen „Leo Nichols“ arbeitet und den wir heute unter seinem richtigen Namen ENNIO MORRICONE kennen. Er, Clint Eastwood und Sergio Leone, das ist das Dreiergespann, das die nächsten drei Jahre beherrschen sollte.

„Für eine Handvoll Dollar“ ist ein Unterhaltungsfilm erster Güte. Clint Eastwood legt die Messlatte für das was wir unter „cool“ verstehen hoch. Es sind die Sprüche, doch auch die Mimik und Gestik, die ihn zum Westernhelden schlechthin machen. Im Kontrast dazu steht Gian Maria Volonté, ein großartiger, leider zu unbekannter Schauspieler, der eigentlich von der Theaterbühne stammt, der gerne mal schauspielerisch die Sau raus lässt.

Leider sind die Dialoge doch zu lächerlich geraten und Leone verstand es noch nicht ganz so gut, die Musik seines Komponisten in der Form einzusetzen, wie er es bei den späteren Werken tat. Da der Film die Geburt des vielleicht größten Genres aller darstellt und somit viel Nostalgie mitschwingt, fällt es einem schwer, die inszenatorischen Schwächen und lächerlichen Dialoge überhaupt zu kritisieren, doch es muss dennoch sein. Dennoch ist „Für eine Handvoll Dollar“ ein Film, den man einfach GESEHEN HABEN MUSS. Ein Film für den Filmfan und es lohnt sich für die gute Bluray eine Handvoll Euros zu löhnen.

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The Freewheelin Fonda

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Schöner Kommentar von dir zu dem Film, nur leider bewertest du den (für mich ) doch etwas unterm Wert.
Klar mit den Fortsetzungen kann der nicht ganz mithalten, Ein paar Dollar mehr ist PERFEKT und die Halunken sind ein epochaler Ausnahmefilm, dem kaum einer das Wasser reichen kann.
Aber das hier ist ebenfalls GROßER Westernstoff, einer gegen alle in diesem heruntergekommenem Kaff. Fand den mit 8,5 ja großartig!


Holzwerner

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Bewertung6.5Ganz gut

Verliert sich leider in zynischer Gewalt. Eastwood mag ein alter und sympathischer Mann sein, aber sein zutiefst spießiges, reaktionäres Weltbild kam wohl auch schon in dieser frühen Produktion zum Vorschein. Oftmals die realexistierenden Verhältnisse anklagend und hervorhebend, so ist dieses Filmchen in seiner Kritik doch wohl zu dürftig. Das derart zynisches Verhalten (Kopfgeldjäger) für manch einen in seiner jugendlichen HELDEN Phantasie "unterhaltent" und "löblich" ist, ist schon bezeichnend. Dafür kann der Film und Leone natürlich nichts dafür, aber soll derart zynisches Verhalten eine Alternative sein oder will uns Leone eine hoffnungslose Welt auftischen. Hervorzuheben ist natürlich die musikalische Untermalung, auch wenn diese, manchmal schmerzlich, barbarisches Verhalten Eastwoods theatralisch zu glorifizieren scheint. Ein weitaus intelligenterer und "reiferer" Film, ist da wohl eher "l grande silenzio".

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gunnar.wilhelmi

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Also Eastwood dürfte auf diesen Film wohl entscheidend weniger Einfluss gehabt haben als Kurosawa und dieser ist eigentlich als Pazifist bekannt. Vielleicht entgeht Ihnen die Metabotschaft?


ElmStreet84

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

THE SWINGIN' SIXTEES Bewertungsreihe - Teil 5

#5 "Das Schweinchen in der Mitte"

Es ist staubig, die Sonne steht hoch oben am Himmel, die Haut brennt einem regelrecht weg, so heiß ist es. Wir schauen in die Ferne. Ein Mann kommt auf einem Pferd angetrapt. Er trägt einen langen Poncho, der seinen Körper umhüllt... Doch eins können wir unmöglich übersehen. Pausenlos kaut er jetzt schon unerbittlich auf dieser mittlerweile zu einem regelrechten Stummel gewordenen Zigarre rum. Es kann kein anderer sein als Clint, Clint Eastwood! In seiner mit Sicherheit bis heute bekanntesten Rolle seiner vielen bekannten Rollen seiner langen Karriere. Die des verstaubten, Kautabak kauenden Revolverhelden.

1964 stieß "Per un pugno di dollari" eine regelrechte Welle von staubigen, dreckigen Western los. Und alle wollten sie so sein, wie das Original. Doch es ist bis heute unerreicht. Zwar hat man hier nicht die atemberaubenste Story ausgewählt, doch hat das "Für eine Handvoll Dollar" auch garnicht nötig. Immerhin kommt es aufs Gesamtpaket an und das ist hier allemal gelungen. Staubiger Western, mit einem noch staubigeren und wortkargen Eastwood, der hier wirklich die Seele des Westernhelden verkörpert.

Die "Dollar"-Trilogie oder sagen wir eher "Zwei Glorreiche Halunken" hat die Westernliebe in mir erst entfacht. So sah ich letzteseres als ich ungefähr dreizehn oder vierzehn war und war am Ende restlos begeistert. Sogar die Länge von drei Stunden hatte mir nichts ausgemacht. Es war ein Beginn einer neuen Freundschaft, die ich mit Clint Eastwood und auch dem als ausgestorben geltenen Western einging.
Ich weiß nicht was ich hier noch großartig schreiben soll, "Für eine Handvoll Dollar" ist einfach der Oldschool-Western schlechthin, gerade durch die Darstellung Eastwoods und seiner Kollegen, die hier zwar nicht in der besten Story die Colts schwingen dürfen, aber dennoch alles geben. Und darauf kommt es am Ende ja schließlich an. Wenn man trotz einer eher kleingehaltenen Gesichte am Ende des Filmes begeistert ist.
Der Mann mit dem Poncho und der Ziggare im Maul als Schweinchen in der Mitte zwischen zwei Gruppen, die er intelligent übers Ohr haut um seine Schulden im kleinen Örtchen San Miguel zu bezahlen. Anders kann ein guter Western einfach nicht aussehen.

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Ich freu mich jetzt schon auf Klaus Kinski und Clint Eastwood! :))

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fondas Eastwood-Western Woche: Tag 4
"Per un pugno di dollari"

Seit EWIGKEITEN(!!!) wollte ich mir schon die Dollar-Trilogie ansehen und für einen Eastwood- und Westernfan wie mich war es wirklich eine große Schande bis vor kurzem noch keinen dieser Streifen gesehen zu haben.
Vor kurzem war es dann soweit, Westernabend bei Fonda und alle drei Filme hintereinander weggeguckt, die Bewertungen dazu mussten dann natürlich in meine Eastwoodreihe eingebaut werden.

"Für eine Handvoll Dollar, der Western der Western" stand auf der Hülle und bei den Auswirkungen den dieser Streifen auf das Genre hatte, bei dem was dieser Leone Klassiker nach sich zog, passt diese Beschreibung wahrlich perfekt!
Wie viele Regisseure diesen Streifen als ihren Lieblingsfilm angeben, wie oft die Dollartrilogie zitiert wurde(ob in Filmen, Serien oder auch Spielen) ein wahres Meisterwerk der Filmgeschichte, das ich mir noch SEHR oft ansehen werde, denn wer Filme liebt, MUSS eigentlich auch dieses Werk lieben!

Einen großen Epos, wie es sich Leone später leisten konnte, hat man hier noch nicht, der Film konzentriert sich komplett auf DIE Westernstory, auf das was den Western ausmacht, auf nichts sonst!
Hier kommt ausschließlich das vor, woran man bei Western denkt:
staubiges Wüstenkaff, brutale Schlägereien, coole Schießereien, zynische Sprüche, Leichenberge und mexikanische Verbrecherbanden gegen den unbekannten Fremden in einer gradeliniegen Story über verschiedenste Ideale von Gut und Böse!
Hier entstand das, was ich bis heute an Western liebe!

"Die Baxters auf der einen Seite, die Roccos auf der anderen. Da werd´ ich mir ein Plätzchen in der Mitte suchen." , mehr braucht man nicht zu sagen, um die Handlung un den Plan Eastwoods zu beschreiben!

Und das alles, diese simple Story ohne große Ausbaumöglichkeiten noch heute:
PERFEKTE UNTERHALTUNG!

Man brauchte hier kein größeres Budget, anerkannte Westernstars (Eastwood war hier ja noch eher unbekannt) oder irgendwelche Effekte, denn durch diese schlichten Aspekte erkennt man erst die authentische Wirkung des Westernfeelings, rau und schmutzig, besser fühlt man sich nicht in diese Zeit ins Grenzgebiet von Mexiko versetzt!

Morricones Musik, Leones einzigartiger Stil, Eastwood jung und unverbraucht, das schmutzige Bild des Wilden Westens,
EIN Mann zwischen den Fronten, ein Antiheld im Poncho gegen die Verbrecherbanden, SO wird Filmgeschichte geschrieben und ein komplettes Genre neu erfunden!

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Shatterhand

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Toller Kommentar von dir. Meiner Ansicht nach stehen "Für eine Handvoll Dollar" und "Für ein paar Dollar mehr" auf der selben Stufe. Mir ergings ähnlich. Ich konnte die Filme erst vor kurzem über Ausleihe anschauen. Aber zum Glück kommt jetzt die ganze Triologie über Amazon. :)


The Freewheelin Fonda

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Fand den Nachfolger durch die Lee Van Cleef Ergänzung noch ETWAS besser als den hier aber alles drei großartige Werke, die zu Recht Filmgeschichte geschrieben haben!


Wall

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Bewertung7.5Sehenswert

Endlich bin auch auch mal dazu gekommen, mein Western-Repertoire zu erweitern. Und "Für eine handvoll Dollar" ist da wohl der beste Film für, ist er wohl der wegweisenste Film im Genre der Spaghettiwestern. Natürlich hat der Film einiges von der Wirkung, welche ihn damals so sehr aus gemacht hat verloren; der zynischen Grundton und die Brutalität sind heute nicht mehr so schockierend und revolutionär wie damals. Und auch merkt man dem Film sein Alter und sein geringes Budget deutlich an, er wirkt an vielen Stellen einfach sehr altbacken und hölzern, die deutsche Synchro ist nebenbei äußerst misslungen. Aber hey, bei so etwas muss man bei Filmen von dem Alter einfach hinweg sehen können. Auch sind hier Logiklücken und Filmfehler vorprogrammiert (nicht das es die heute nicht mehr geben würde, aber naja...) und auch die Story ist sehr dünn, aber da legt der Film eh kaum Fokus drauf, ist er mit seiner (für Leone-Verhältnisse) doch sehr knappen Spielzeit von 100 Minuten einfach eher kurzweilig. Aber wie gesagt, einfach drüber hinweg sehen...;)
Und das ist bei dem Film eigentlich recht einfach, kann er doch immer noch bspw. mit seiner "Action" beeindrucken. So war ich vom ersten Schusswechsel durchaus positiv überrascht, wie gut, spektakulär und vor allem cool das damals schon aus sah. Auch konnte Sergio Leone im Jahre 1964 bereits wahnsinnig tollte Bilder mit seiner Kamera einfangen, welche später sinnbildlich für das Western-Genre sein sollten. Gerade der Wechsel zwischen den langen Totalen und den aufdringlichen Nahaufnahmen von Gesichtern, Händen oder Revolvern wirken vor allem im Zusammenhang mit der genialen Musik von Ennio Morricone teilweise schon sehr episch.
Also mir hat der Film trotz seines Alters usw. doch ordentlich Spaß gemacht, u.A. wegen den obigen Dingen, aber auch weil Clint Eastwood in seiner Rolle einfach extrem cool ist. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf das Sequel, dass ich mir jetzt antuen werde. :)

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KingRePPeL

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Bewertung7.5Sehenswert

Revolutionärer Western, der ein ganzes Genre begründete und Eastwoods Karrierestart war. Von dessen unvergessener Performance bis hin zu Ennio Morricone`s oft kopierter Musik. Und auch wenn es nicht das größte Meisterwerk ist, so ist es doch ein wichtiges Werk, das in keiner Sammlung fehlen darf!

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Copacabanasun

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sicherlich hat "Für eine Handvoll Dollar" einige Fehler aber für Western-Fans ist dieser Film ein Muss. Und die Kombination Sergio Leone und Clint Eastwood geht immer. :)

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Copacabanasun

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damals hat man den Filmen noch angesehen das sie mit Liebe gemacht wurden und heute strotzen sie vor Computertechnik.


Main90

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genau, weil computertechnik nichts mit liebe zum film zu tun hat....*sakasmus ende


Damon Salvatore

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist durchaus positiv zu bewerten. Atmosphärisch, gute Shootouts und ein draufgängerischer Clint Eastwood als mysteriöser Fremder, der zwei Banden aufmischt. Dabei würde der Film nicht so zeitlos sein, wäre da nicht der geniale Soundtrack von Ennio Morricone. Daher durchaus sehenswert, aber noch vielmehr hörenswert.

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CIT

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Bewertung9.0Herausragend

Steht klar im Schatten von 2 Glorreiche Halunken, aber welcher Western tut das nicht, trotzdem ein absolut überragender Film.

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