Für eine Handvoll Dollar
Per un pugno di dollari (1964), IT/ES/DE Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Western, Actionfilm, Kinostart 05.03.1965
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58 Kommentare
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von Monte Hellman und Sergio Leone, mit Clint Eastwood und Marianne Koch
Der legendäre erste Italo-Western von Sergio Leone verhalf der Hollywoodlegende Clint Eastwood zum Durchbruch! Clint Eastwood ist Joe, ein cooler, schweigsamer Revolverheld. Seine Markenzeichen sind ein Zigarillo im Mundwinkel und der Poncho. Wie gut er wirklich ist, lernen ein paar Banditen in einem kleinen Nest nahe der mexikanischen Grenze auf die harte Tour: Als sie ihn herausfordern, legt er die vier Ganoven zielsicher um. Joe sieht, daß der Ort von zwei rivalisierenden Familien beherrscht wird, den Roccos und den Baxters. Er sieht seine Chance, die beiden Clans gegeneinander auszuspielen, und verdingt sich bei den Roccos “Für eine Handvoll Dollar”. Doch Joe treibt sein eigenes Spiel – bis zum letzten, entscheidenden Duell.
Handlung
In dem abgelegenen Dorf San Miguel in New Mexico werden die Einwohner von zwei rivalisierenden Gangsterfamilien, den angloamerikanischen Baxters und den mexikanischen Rojos, terrorisiert. Ein einsamer, schießfertiger Reiter („Joe“, gespielt von Clint Eastwood) kommt in das Dorf und bietet beiden Familien an, für sie zu arbeiten. Er kassiert von beiden eine ansehnliche Bezahlung. Der Anführer der Rojos, Ramón (Gian Maria Volonté) entdeckt den Betrug und lässt Joe brutal foltern. Joe gelingt die Flucht. Die Rojos schlachten daraufhin die Baxters ab, weil sie sie verdächtigen, Joe zu verstecken. In einer aufgelassenen Mine erholt sich Joe und kehrt nach San Miguel zurück, um mit den Rojos, speziell mit Ramón, abzurechnen.
Kritiken
„Der von Kurosawas & Yojimbo& inspirierte, von der Kritik auch seiner Gewalttätigkeiten wegen zunächst reserviert aufgenommene Film Sergio Leones wurde ein enormer Kassenerfolg und schuf ein neues Genre, den Italowestern. Zugleich begründete er die Karriere von Clint Eastwood.“– Lexikon des internationalen Films
Cast & Crew
-
Monte Hellman
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Sergio Leone
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Clint Eastwood
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Marianne Koch
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Gian Maria Volonté
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ramón Rojo
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Wolfgang Lukschy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Baxter
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Sieghardt Rupp
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Esteban Rojo
-
Gian Maria Volontè
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ramón Rojo
Regie
Schauspieler
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Joseph Egger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Piripero
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Antonio Prieto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Don Miguel Benito Rojo
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José Calvo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Silvanito
-
Margarita Lozano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Consuelo Baxter
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Daniel Martín
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Benito Stefanelli
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Mario Brega
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Bruno Carotenuto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Antonio Baxter
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Aldo Sambrell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gangster
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Harry Dean Stanton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gefängniswärter
-
Víctor Andrés Catena
-
Mark Lowell
-
Jaime Comas Gil
-
Clint Eastwood
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Sergio Leone
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Duccio Tessari
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Fernando Di Leo
-
Tonino Valerii
- Genre
- Italowestern, Actionfilm
- Zeit
- Vergangenheit
- Ort
- Dorf, Mexiko
- Handlung
- Antiheld, Bandenkrieg, Bestattungsunternehmer, Blut, Brennendes Haus, Brunnen, Brustschuss, Cowboy, Dollar, Ehre, Erstechen, Esel, Feindschaft, Fremder, Freundschaft, Friedhof, Gangster, Geld, Geldgier, Gewalt gegen Tiere, Gewehr, Gut und Böse, Kavallerie, Klassiker, Kultfilm, Lachen, Machete, Maschinengewehr, Massaker, Mexikaner, Mitgefühl, Mordopfer, Mutter-Sohn-Beziehung, Pferd, Pistole, Sarg, Schießerei, Schlägerei, Schusswechsel, Schusswunde, Tod durch Erschießen, Vater-Sohn-Beziehung
- Stimmung
- Hart
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Für eine Handvoll Dollar
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Trailer zum Film Für eine Handvoll Dollar
Alle Trailer, Clips & Videos (3)













Kommentare (58) — Film: Für eine Handvoll Dollar
Kommentar schreibenBlonder 2012/02/10 12:36:18
Kommentar löschenNach Unmengen von Sandalenfilmen, die alle nach Schema F gedreht sind, war der italienische Film ziemlich am Ende. Aber es gab Hoffnung und die hieß Sergio Leone. Denn dieser hatte die Idee eine neue Art Western zu erschaffen, aber keiner hatte ein offenes Ohr für den Regisseur. Er blieb seiner Idee dennoch treu und verwirklichte seinen Film. Zudem hob Leone mit diesem Western ein neues Genre aus der Taufe, denn der Italo-Western war geboren.
Ein wortkarger Mann, der den Mund nur aufmacht, wenn es unbedingt sein muss und stattdessen lieber seinen Colt sprechen lässt, kommt in eine kleine Stadt in Mexico. Dort haben zwei Banden das Sagen, die sich untereinander bekriegen. Da unser Fremder eine schlauer Fuchs ist, beginnt er geschickt die Banden gegeneinander auszuspielen, um ein paar Dollar zu machen.
Das besondere an dem Western ist, dass es kein Gut oder Böse gibt, sondern nur Kerle die sich selbst am nächsten sind. Zynisch, dreckig, brutal und ein wenig Ironie runden zudem das blutige Meisterwerk ab. Ach beinahe hätte ich Clint Eastwood vergesen, der wohl in der "Dollar-Trilogie" den wohl coolsten Revolverheld der Filmgeschichte verkörperte.
So jetzt muß ich langsam Schluss machen, denn ich muss weiter, um ein paar Dollar meh, zu verdienen.
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Dr.Hasenbein 2012/01/21 02:40:35
Kommentar löschenFür eine Handvoll Dollar ist zwar objektiv betrachtet kein Meisterwerk,
hat aber verdammt viel Charme und ist schließlich der Anfang von was ganz großem!
Denn schließlich ist der Film der Auftakt der berühmten Dollar Trilogie.
Und als Teil des ganzen gesehen ist er auch unverzichtbar.
Trotzdem hat sich hier und da die ein oder andere Länge eingeschlichen.
Aber man darf auch nicht vergessen dass es Sergio Leones erster Western war.
Und mit der Zeit wurde auch er immer besser.
Auch Clint Eastwood gibt hier seinen einstand in einem Italo Western und macht eine verdammt coole Figur.
Die Musik von Ennio Morricone ist wie in allen Leone Western großartig und ist fast schon bekannter als der Film selbst.
Ein cooler Western der handwerklich gut gemacht ist aber auch noch Luft nach Oben lässt!
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angelraziel 2011/11/24 01:45:11
Kommentar löschenFand eigentlich Western langweilig. Und hatte zuvor eigentlich sogut wie keine Filme in dieser Richtung angeschaut bis ich diesen hier einfach mal aus langweile im Fernsehn anschaute. Hat mich gleich vom Hocker gerissen. Ich weiss nicht wieso, aber der Film schlägt einfach alle neuen Filme. Nichtmal Chuck Norris kommt an Clint Eastwood ran. Liegt vielleicht an der Art wie Clint Eastwood auftritt wie die Kamera geführt wird die Musik, die Geschichte usw..
Beim 2 Teil der Triologie-Folge "Für eine handvoll Doller mehr" den ich mir auf der Terrasse anschaute paffte ich nebenbei Guantanamera ich glaub in der Puritos-Größe und vielleicht war das der Grund wieso ich den dann ein wenig besser fand.
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U-Turn 2011/10/23 15:47:20
Kommentar löschenGanz nett, etwas langweilig. Bleibt hinter "Spiel mir das Lied vom Tod", der so ähnlich ist, deutlich zurück.
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Anton Chigurh 2011/10/05 17:48:47
Kommentar löschen"Für eine Handvoll Dollar" ist ein cooler, packender und fesselnder Italo-Western von Mr.Sergio Leone und Clint Eastwood ist wie immer Cool
Sergio Leone & Clint Eastwood=Classik
"Mach schonmal drei deiner Kommoden einzugsfertig"
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dbeutner 2011/09/26 13:31:36
Kommentar löschenMitunter kann es hart sein, den "anerkannten Film-Kanon" "abzuarbeiten". Hier war es das.
Langweilig ist natürlich subjektiv. Aber so sind Bewertungen. Allerdings gibt es einige Dinge, bei denen ich denke: Hm, das ist auch objektiv Müll. Die Dialoge sind fast durchgehend Trash, vor allem aber ist das Skript zum Heulen. Man könnte vermutlich 100 Unsinnigkeiten aufzählen, ich kam gar nicht mehr raus aus dem Aufregen, und vor allem: Das hat auch nichts mit dem Alter des Films zu tun. Wenn ein Junge heult, weil er seine Mama nicht sehen darf, dann bummert es drei Minuten richtig ordentlich, und dann schläft der Kleine - wie betrunken muss das Drehbuchteam denn gewesen sein? Wie gesagt, ein Beispiel unter Hundert(en). Da fällt es mir schwer, diese allgemeine "was für ein Meisterwerk"-Stimmung nachzuvollziehen (und ich glaube, dass die meisten Bewertungen hier "ein Meisterwerk" bewerten, nicht den subjektiven Eindruck, und dass die Bewertungen aber harsch anders ausgefallen wären, wäre den RezensentInnen der Film als "XYZ-Western von Peter Smith" dargeboten worden).
Die Musik ist auch so ein Ding. Das Thema ist natürlich Morricone durch und durch, aber wie lang ist das denn? Gefühlte 45 Sekunden, wobei das "Dite-Lite-It" mit einer Sekunde am häufigsten eingesetzt wird (war ich am Ende etwa so genervt von wie von dem Telekom-Dreiklang). Und da das Thema so wahnsinnig wenig bietet, müssen auch die Stellen, die sich sehr gut zu galoppierenden Reitern machen, in ruhigen Szenen eingesetzt werden mit der Überschrift "Mann steht am Fenster und guckt". Fehlgriffe ohne Ende.
Ja, der Film hat historisch seine Bedeutung, das ist nun einmal so. Warum - das werde ich wohl nie recht verstehen. Muss ich aber auch nicht. Ich betrachte das als Chance, auch aus der Distanz einen Blick auf den Film werfen zu können und urteile: Hätte nicht sein müssen. Man kann so etwas nämlich auch mit Charme verfilmen, ohne nervigen Grobunsinn.
5 Punkte für den Poncho, einen dafür, dass der Film selbst schon Remake war und damit sicher auch noch einmal mehr Inspiration für "Last Man Standing" bot - der war wenigstens cool.
Nicht in die Bewertung einfließen lasse ich die so etwas von dermaßen überflüssige BluRay-Vermarktung. Da kann der Film nichts für. Aber dennoch möchte ich die Warnung aussprechen: Selbst Leute, die den Film mögen, tun sich keinen Gefallen damit. Dass das Bild nicht der Brüller ist - vergeben und vergessen. Aber der Ton - wurde zwar technisch auf 5.1 gebracht, aber mehr eben auch nicht. Man kann das Ganze als Kniefall vor dem alten Original betrachten - aber dann braucht es eben auch keine BD-Version. Reine Abzockerei, Finger weg.
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based_god 2011/09/06 18:16:16
Kommentar löschenMit einem coolen Clint Eastwood als Revolverheld, von Sergio Leone top inszeniert und Ennio Morricone genial untermalt.
Kein Überfilm, wie es seine Fortsetzungen waren, sondern einfach ein guter Western.
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Prechtl 2011/09/03 20:24:12
Kommentar löschenDer Film bietet gute Unterhaltung und die Musik von Ennio Morricone sucht seinesgleichen!
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Mr. Pink 2011/09/01 17:05:41
Kommentar löschenWunderschöne Bilder, grandiose Musik, spannende Story und ein großartiger Clint Eastwood. "Per un pugno di dollari" ist ein ausgezeichneter, absolut sehenswerter Italo-Western und gehört wohl nicht ohne Grund zu den Meilensteinen des Genres.
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Discostu 2011/07/26 00:24:45
Kommentar löschenSolider Western mit tollem Soundtrack und einem souveränen Clint Eastwood. Die Story ist zwar eher typisch für das Genre aber dafür hat der Film auch nicht so viele Längen wie spätere Werke von Leone sondern bietet kontinuierlich gute Unterhaltung.
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Bommali 2011/07/24 23:53:55
Kommentar löschenItalo-Western at its best!
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Athlet 2011/07/23 00:37:23
Kommentar löschenWeil die Testvorführungen ernüchternd waren, versteckten sich einige der Filmemacher zu Beginn hinter Pseudonymen: Bob Robertson (Sergio Leone), Johnny Wels (Gian Maria Volonté), Jack Dalmas (Massimo Dallamano), Bob Quintle (Roberto Cinquini). Ohne Werbung lief "Für eine Handvoll Dollar" in Florenz an - und wurde durch Kritiken und Mundpropaganda zu einem Überraschungserfolg. Die spöttisch gemeinte Bezeichnung "Spaghettiwestern" entwickelte sich gewissermaßen zu einem Qualitätssiegel.
Eastwood spielt ohne Zweifel den Prototypen und Vorreiter des heutigen Antihelden. Ihm liegt nichts an einer besseren Welt, an sozialer Gerechtigkeit, Ausgleich in der Gesellschaft. Alles woran der sarkastische Protagonist Gefallen findet, sind ein paar Dollar mehr in der eigenen Tasche.
Hinzu kommt, die völlig neue Inszenierweise Leones: Die opernhafte Atmosphäre, vielaussagende Bilder, die damals technisch perfekten und intelligenten Kameraeinstellungen und natürlich wie gewohnt die musikalische Untermalung Ennio Morricones, der die Ereignisse stimmig und mit unnachahmlicher "gelassener Intensität" nach vorne peitscht.
Bis zu dem Zeitpunkt hatte es diese Kombination nicht gegeben, zumindest nicht in solch einer Qualität.
Meiner Meinung nach, mit welcher ich wahrhaftig alleine darstehe, wurde "Für eine Handvoll Dollar" zu einem der wichtigsten Filme des Western Genres und ist selbst heute noch ein Indikator in der Filmindustrie.
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Ezra 2011/07/23 00:41:58
Antwort löschenIch glaube, mit der Meinung stehst du nicht alleine da ;)
Athlet 2011/07/23 01:14:56
Antwort löschenNa ich will doch hoffen, dass sich seit 1964 zumindest ein paar gefunden haben, die meine Meinung teilen ;-))
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_Garfield 2011/07/25 21:19:32
Antwort löschenEastwood's Charakter hat schon ein Interesse an sozialer Gerechtigkeit, er befreit die Familie ja von den Rojos und die gesamte Stadt gleich mit.
kainechance 2011/08/01 23:26:29
Antwort löschenEben... Clint Eastwood verkörpert hier wirklich den Western-Antiheld, aber ein Antiheld definiert sich nicht über sein mangelndes Gerechtigkeitsempfinden, sondern eben gerade durch dieses: ein Antiheld übt Selbstjustiz; ist keiner Partei oder Ideologie verpflichtet; glaubt an nichts außer an sich selbst - und darf auch blutend am Boden liegen
janissl 2011/06/30 01:19:47
Kommentar löschenOb "Für eine Handvoll Dollar" wirklich der erste echte Italowestern war weiß ich nicht und es spielt auch keine Rolle, sind doch 99 Prozent der Filmchen die unter diesem Label ihr Dasein fristen das Zelluloid nicht wert, auf dem sie gedreht wurden. Dass Leone hier höchstwahrscheinlich ein Sub-Genre begründet hat ist mir somit ziemlich egal, erfolgreiche Filme finden schließlich bis heute zahlreiche Nachahmer zweifelhafter Qualität.
Entscheidend ist vielmehr, dass Leone 1964 dem Western, ja vielleicht sogar dem Kino an sich, eine Frischzellenkur verpasst, inszenatorisch und dramaturgisch einige bis heute unumstößliche Regeln aufgestellt, die damals noch aktuelle aber vollkommen überlebte amerikanische Heldenfigur zu Grabe getragen und an deren Stelle einen härteren, moderneren, weitaus realistischeren Heldentypus erschaffen hat. Und ganz nebenbei mit Clint Eastwood, zugegebener Maßen nicht ganz freiwillig, schließlich war der allerhöchstens dritte Wahl, einen der größten Film-Stars aller Zeiten entdeckt und gemacht hat.
Und mehr als eine Handvoll Lira hatte er damals tatsächlich nicht zur Verfügung, Eastwood spielte für sage und schreibe 15.000 Dollar. Umso erstaunlicher, wie frisch und modern der Film noch heute wirkt.
Das Ennio Morricone ihm hierbei als kongenialer, musikalischer Partner zur Seite stand muss wohl nicht mehr erwähnt werden. Die Beiden wären wie Lennon und Mccartney, wie Jagger und Richards, wie Waters und Gilmour, wie Page und Plant... wenn all diese Vergleiche nicht so unfassbar hinken würden ;)
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hoffman587 2011/06/07 17:24:05
Kommentar löschenPer un pugno di dollari
"Für eine Handvoll Dollar" ist ein zynischer, packender und fesselnder Western von Sergio Leone aus dem Jahre 1964, der eine Neuverfilmung von Akira Kurosawas "Yojimbo" darstellt, der wiederum auf dem Roman "Rote Ernte" von Hammett basiert.
Außerdem legte "Für eine Handvoll Dollar" den Grundstein für den Italo-Western.
Grundsätzlich ist die Story einfach, aber meisterhaft umgesetzt:
In einem staubigen Kaff an der Grenze von Mexiko:
Spielt der Fremde Joe zwei Gangsterbanden gegeneinander aus, um der schönen Marisol zu helfen...
Clint Eastwood darf hier als wortkarger, einsamer und cooler Fremder einfach unheimlich aufspielen, aber auch Marianne Koch weiß als Marisol zu glänzen.
Die Regie ist virtuos und die Kameraarbeit kann ich nur als herausragend bezeichnen, denn sie erzeugen beide fast einzigartige, sensationelle Bilder, bei denen man denken könnte, dass man direkt in der alten Westernzeit wäre.
Verschiedene, legendäre und perfekt inszenierte Sequenzen des Films brennen sich einfach in den Kopf des Zuschauers ein und bleiben dort wahrscheinlich lange hängen.
Zudem bietet der Film interessant gezeichnete Charaktere und ausgezeichnete Dialoge.
Zuletzt möchte ich noch die faszinierende und wunderbare, ja fast himmlische musikalische Untermalung vom großen Ennio Morricone loben, die die Szenen einfach brillant und gekonnt untermalt.
Also kann man zum Schluss sagen, dass "Für eine Handvoll Dollar" ein mehr als hervorragender und gelungener Auftakt zu der legendären und genialen Dollar-Trilogie ist.
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shadowhunting 2011/06/07 20:30:48
Antwort löschenSehr treffend geschrieben, Hut ab ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=CvKtsqCwHxc&feature=channel_video_title
Zum Thema himmlische musikalische Untermalung!
hoffman587 2011/06/07 20:36:35
Antwort löschenErstmal danke, sehr guter Link, wie gesagt himmlisch.
shadowhunting 2011/06/05 18:04:48
Kommentar löschenSergio Leone's ''Per un pugno di dollari'' aus dem Jahr 1964 ist nicht nur der gelungene Beginn seiner fulminanten Italowestern-Triologie, sondern ein revolutionärer Schritt zum beklemmenden Spaghetti-Western mit einer Handvoll Anti-Helden, die für eine Handvoll Dollar ein paar Konkurrenten umlegen und mit allen Tricks versuchen die Mitmenschen zu manipulieren und für ihre eigenen Zwecke auszuspielen. Leones Western sind dreckiger als alle anderen, fallen mit deutlich drastischer Gewalt auf, aber ihre Faszination ist unumstößlich. Clint Eastwood ist das Aushängeschild der Dollar-Triologie und gerade in ''Für eine Handvoll Dollar'' ist er als einziger richtiger Hauptdarsteller, die Figur die das Geschehen und die Handlung entscheidend prägt und dem ganzen Film seinen Stempel aufdrückt. Sein großartiges Talent als wortkarger Revolverheld, der zu einem eine unheimliche Intelligenz besitzt und zu anderen schneller den Revolver ziehen kann als alle anderen, passen perfekt in das Bild des von Leone geschaffenen Anti-Helden des Westens. Seine schauspielerische Leistung beschränkt sich auf ein paar wenige Sätze, aus denen man wunderbare Zitate entnehmen kann. Kurz, knapp, aber sehr aussagekräftig im Reden und alles messerscharf genau im Blick, so präsentiert sich Clint Eastwood und seine Rolle hat einfach so eine immense Ausstrahlung, das sie immer wieder weiß, wie man die Zuschauer in den Bann ziehen kann. Poncho, Zigarello, langsamer aber sicherer Schritt, dazu ein gebräuntes unrasiertes Gesicht und ein schwerer Revolver an der Seite, so ist er uns allen in Erinnerung geblieben. ''Für eine Handvoll Dollar'' ist eine breit anlegte Galerie an unglaublichen Bildern, die dem besten Kameramann von Italien zu verdanken ist. Massimo Dallamano schuf mit seiner hohen Kunst der Kameraführung ein exzellentes kunstvolles Bilderwerk an Filmszenen, die einzig und allein durch die Aussagekraft der Bilder die Geschichte erzählt haben. Die Technik, die da hinter steckt, ist einfach fasziniert, wie aus allen Winkeln die Kamera das Geschehen aufnimmt von Nahaufnahmen von Gesichtern oder Revolvern bis zu wunderschönen Aussichten, die in voller Breite ein abwechslungreiches Panorama erschaffen haben. Neben der großartigen Kameraarbeit, dem klasse Ton, der unvergessenen klaren rauen Stimme von Clint Eastwood bleibt Ennio Morricones Musik am besten in Erinnerung und untermalt bestens das Geschehen mit passender vielseitiger Musik, die mit ihrer epischen Ader über dem ganzen Film zu thronen scheint und neben den großartigen Bildern, der langsamen Erzählweise das ganze Filmwerk perfekt umschließt. Morricones Filmmusik ist nicht ein musikalischer Begleiter des Films, sondern der Film ist der Begleiter der großartigen Musik. ''Per un pugno di dollari'' ein Klassiker des Italowesterns und der Start eines großen Regisseures mit der neuen Ikone des Westerns, Clint Eastwood, eine unsterbliche Triologie zu eröffnen.
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xXxWantedxXx 2011/06/05 13:44:21
Kommentar löschenNicht ganz so stark wie die beiden ruhmreichen Ganoven, aber dennoch ein Italowestern der Oberklasse. Eastwood, Leone und Morricone im Zusammenspiel sind einfach schwer zu überbieten. Toll.
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hoffman587 2011/06/05 13:46:28
Antwort löschenNa, dann kann ich mich ja schon nachher auf was freuen:)
xXxWantedxXx 2011/06/05 13:56:07
Antwort löschenAufgenommen?
hoffman587 2011/06/05 13:57:04
Antwort löschenJep, beide Teile.
xXxWantedxXx 2011/06/05 13:58:44
Antwort löschenGute Entscheidung ;)
Oceanic6 2011/06/05 14:52:10
Antwort löschen@xXxWantedxXx: Zustimmung! ;)
@hoffam587: Ja, da kannst du dich auf den grandiose Auftakt einer meisterlichen Trilogie freuen. ;)
Filmkenner77 2011/06/05 16:36:03
Antwort löschenDie liefen gestern auf Kabel doch tatsächlich komplett ohne Werbung. Wirklich ungewöhnlich.
Filmkenner77 2011/06/06 14:56:03
Antwort löschenAn diejenigen, die den Film am Samstag gesehen oder aufgenommen haben: Ich habe ein wenig bei der Lauflänge gestutzt: Mir wurde etwas über 93 Minuten angezeigt. Laut DVD ist der aber fast 95 Minuten. Eine Differenz von 1,5 Minuten. Wurde der eventuell gekürzt? Ich selbst muss dies noch überprüfen. Der OfdB-Eintrag stimmt meiner Meinung nach von der Lauflänge her nicht.
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xXxWantedxXx 2011/06/07 18:51:25
Antwort löschenKam mir jedenfalls nicht gekürzt vor. Wobei ich den auch zum ersten Mal gesehen habe. Und selbst wenn 1,5 Minuten fehlen, ist das ja nicht die Welt ;)
Filmkenner77 2011/06/07 19:57:22
Antwort löschenIch habe noch einmal verglichen. Definitv in den Gewaltszenen gekürzt.
Finnigan 2011/05/24 18:33:48
Kommentar löschenDie Gitarre beginnt, Pferdegetrappel kommt hinzu und dann beginnt das Pfeiffen. Gleich zu Beginn versetzt das "Für eine Handvoll Dollar"-Theme den Zuschauer sofort in die Italowestern-Atmosphäre. Großartiger Soundtrack von Dan Savio! Dan Savio? Nanu? Hinter diesem Pseudonym versteckt sich natürlich kein Geringerer als Meisterkomponist Ennio Morricone höchstselbst!
Man muss natürlich zugeben, dass der Film ohne den fantastischen Morricone-Soundtrack schon einiges an Reiz verlieren würde, aber auch so weiß "Für eine Handvoll Dollar" zu überzeugen. Es gab zwar schon vorher einige Eurowestern, doch kann man denke ich sagen, dass Sergio Leone mit diesem Film das Genre des Spaghetti- bzw. Italowestern in seiner bekannten Form begründet hat. Eine regelrechte Italowestern-Welle wurde ausgelöst, deren Großteil der Filme jedoch nicht mal ansatzweise an Leones Klassiker heranreichten, was auch an der Regieleistung Leones lag, der zuvor als Regieassistent u.a. von Robert Wise und William Wyler bei zwei ganz großen Namen "lernen" konnte.
Neben Morricones Soundtrack und Leones Regie ist es auch Clint Eastwood (der mit diesem Film zum Star wurde), der einen entscheidenen Beitrag zur Qualität beiträgt. Wie die Faust aufs Auge passt er auf die Rolle des Revolverhelden "Joe", den er lässig und cool darstellt
Dafür, dass in den meisten Inhaltsangaben aber von einem "wortkargen Fremden" oder dem "Schweigsamen" die Rede ist, spricht "Joe" doch relativ viel im Film, kann dabei sogar das ein oder andere Mal ziemlich witzig sein, wenn ich an seinen Dialog mit den Baxter-Handlangern über seinen beleidigten Maulesel denke.
Das besondere an seiner Rolle ist aber in meinen Augen die Undurchsichtigkeit seiner Handlungen, die ihn zwischen Held und Anti-Held positionieren. Mal sind seine Motivation ausschließlich kapitalistischer Natur, dann scheint er wiederum ehrenvollere Motive zu haben, und es kommt persönliche Rache hinzu. Seine Motive sind vielschichtig und undurchsichtig, was seinen Charakter unheimlich interessant gestaltet.
Die Story weiß ebenfalls zu überzeugen, auch wenn dies weniger eine Leistung der Beteiligten ist, da "Für eine Handvoll Dollar" letztlich ja ein Remake des Kurosawa-Klassikers "Yojimbo" ist, der drei Jahre zuvor erschien (Leone bediente sich da übrigens ungefragt, was auch zu rechtlichen Streiterein führte).
Vor allem die erste Stunde ist großartig. "Joe" kommt nach San Miguel und beginnt, die beiden rivalisierenden Banden der Baxters und der Rojos gegeneinander auszuspielen, um seinen eigenen Profit daraus zu schlagen.
Gegen Ende verliert der Film etwas die "Anspannung", die letzte halbe Stunde finde ich etwas zäh. Bis zur letzten Konfrontation versteht sich (bei der ich mich jedoch frage, warum man nicht einfach auf den Kopf zielt ;-) ).
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Chicki 2011/05/17 18:51:26
Kommentar löschenIch bin für gewöhnlich kein großer Fan von Westernfilmen , jedoch fand ich diesen angenehm erfrischend und humorvoll.
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Wu-Tang-Sven 2011/05/13 23:47:03
Kommentar löschenaußer an der Landschaft außerhalb der Stadt kann ich nichts aussetzen. Die Story ist prickelnd und die Umsetzung der Schauspieler hervorragend. Ein toller Film. Auch heute noch.
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Ronon_Dex 2011/05/13 22:13:23
Kommentar löschenEigentlich nur Yojimbo in einer anderen Umgebung mit anders benannten Charakteren...und trotzdem mehr und vor Allem nicht schlecht.
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