Clint Eastwood

Beteiligt an 84 Filmen (als Regisseur, Produzent, Akteur, Komponist, Drehbuch und Lieder) und 3 Serien
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Poster zu Clint Eastwood
Geburtstag: 31. Mai 1930
Geschlecht: männlich
Anzahl Fans: 1869

Clint Eastwood gehört zu den wenigen Leuten im Filmbusiness, die man wirklich als lebende Legende bezeichnen kann. Seit über 50 Jahren ist er in diesem Geschäft und hat, wie nur wenige andere, sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur ein beeindruckendes Oeuvre geschaffen.

Clint Eastwood wurde am 31. Mai 1930 in San Francisco geboren. Nachdem er in den Fünfziger Jahren bei Universal Testaufnahmen machte, war er im Folgenden zunächst in einigen winzigen Rollen zu sehen (Tarantula, Die Rache des Ungeheuers, beide 1955). Ende der 50er erhielt Clint Eastwood die Rolles des Cowboys Rowdy Yates in der Westernserie Tausend Meilen Staub – Rawhide, die ihn in den USA schnell bekannt machte.

1964 sollte das Jahr seines großen Durchbruchs werden. Der italienische Regisseur Sergio Leone verpflichtete Clint Eastwood für sein Western-Remake von Akira Kurosawas Samurai-Film Yojimbo, der Leibwächter. Der Film Für eine Handvoll Dollar gilt als Inbegriff des Spaghetti-Westerns und löste in den 60ern eine wahre Welle davon aus. Clint Eastwood spielte auch in den beiden anderen Teilen der Dollar-Trilogie (Für ein paar Dollar mehr und Zwei glorreiche Halunken) den wortkargen und zynischen Mann ohne Namen und stieg mit dieser Figur zu einer Ikone der Popkultur auf und gründete einen Westerntypus, der daraufhin immer wieder kopiert wurde.

Trotz des großen Erfolgs dieser Italowestern, dauerte es noch ein paar Jahre, bis Clint Eastwood auch in seiner Heimat daran anknüpfen konnte. Nach dem Western Hängt ihn höher begann Clint Eastwood in den Sechzigern seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Don Siegel, mit dem er zunächst den Actionkrimi Coogans großer Bluff (1968) sowie die Westernkomödie Ein Fressen für die Geier (1970) drehte.
1971 legten Clint Eastwood und Don Siegel einen Film vor, mit dem Eastwood endgültig auch in Hollywood zum Superstar aufstieg: Dirty Harry. Die Rolle des Harry Callahan schien Clint Eastwood wie auf den Leib geschnitten zu sein und wurde zu einer Kultfigur des US-amerikanischen Kinos. Eastwood übernahm die Rolle schließlich auch in den weiteren drei Teilen der erfolgreichen Dirty Harry-Reihe.
Im Jahr 1971 stand Clint Eastwood auch zum ersten Mal als Regisseur hinter der Kamera und inszenierte sich gleichsam selbst in dem Film Sadistico – Wunschkonzert für einen Toten.
Neben zahlreichen weiteren Rollen in einschlägigen Western- und Actionfilmen wie Der Texaner (1975), Firefox (1982), Der Wolf hetzt die Meute (1984) oder Pale Rider – Der namenlose Reiter (1985) begann Clint Eastwood sich in seinen eigenen Regiearbeiten zunehmend für künstlerisch ambitionierte Projekte zu interessieren. So realisierte er kleinere Filme wie Bronco Billy (1980), Honkytonk Man (1982) oder Bird (1988), ein Biopic über den Jazzmusiker Charlie Parker.

In den Neunziger Jahren landete der Schauspieler Clint Eastwood in Wolfgang Petersens Actionthriller In the Line of Fire – Die zweite Chance einen seiner größten Kassenerfolge. Als Regisseur, Schauspieler, Produzent und Komponist gelang ihm mit Erbarmungslos ein gefeierter und vielfach ausgezeichneter Meilenstein des Spätwesterns. Clint Eastwood erhielt dafür den Regie-Oscar sowie den Oscar für den Besten Film.
Clint Eastwood stand inzwischen nur noch unter eigener Regie vor der Kamera. Zu seinen weiteren Filmen der 90er gehören Die Brücken am Fluß, Absolute Power und Ein wahres Verbrechen.
Nach der Komödie Space Cowboys (2000) und dem düsteren Drama Mystic River (2003) gelang es Clint Eastwood im Jahr 2005 mit seinem Boxerdrama Million Dollar Baby erneut, sowohl den Oscar für die Beste Regie als auch für den Besten Film zu gewinnen.

Auch in den folgenden Jahren überzeugte Clint Eastwood mit konstant anspruchsvollen und vielseitigen Filmen. Er beleuchtete den Zweiten Weltkrieg aus amerikanischer (Flags of Our Fathers) sowie japanischer Perspektive (Letters from Iwo Jima), präsentierte 2008 das emotionale Drama Der fremde Sohn mit Angelina Jolie in einer ernsten Rolle und trat selbst nach längerer Pause noch einmal in dem Drama Gran Torino auf.
Mit den beiden Filmen Invictus (2009), über eine Episode aus Nelson Mandelas bewegtem Leben, und dem mystischen Hereafter – Das Leben danach (2010) fuhr Clint Eastwood fort, seinem Publikum zu zeigen, dass er nicht gewillt ist, den gleichen Film zweimal zu machen und dass man selbst bei ihm, der in so vielen einschlägigen Rollen zu sehen war, immer auch mit dem Unerwarteten rechnen muss. Auch sein neuester Film, American Sniper, in dem er die Geschichte des Scharfschützen Chris Kyle erzählt, wurde wieder in mehreren Kategorien für den Oscar nominiert. ™

Populäre Filme

von Clint Eastwood
Gran Torino Gran Torino USA · 2008
Mystic River Mystic River USA · 2003
Zwei glorreiche Halunken Zwei glorreiche Halunken Spanien/Italien · 1966
Erbarmungslos Erbarmungslos USA · 1992

Komplette Filmographie

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