Die Vögel
The Birds (1963), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Drama, Kinostart 20.09.1963
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von Alfred Hitchcock, mit Tippi Hedren und Rod Taylor
Der Klassiker von Alfred Hitchcock – Das junge Pärchen Melanie Daniels (Tippi Hedren) und Mitch Brenner (Rod Taylor) wollen ein Wochenende in dem kleinen Küstenort Bodega Bay verbringen. Doch dort häufen sich mysteriöse Vogelattacken.
Cast & Crew
-
Alfred Hitchcock
-
Tippi Hedren
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Melanie Daniels
-
Rod Taylor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mitch Brenner
-
Jessica Tandy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lydia Brenner
-
Suzanne Pleshette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annie Hayworth
-
Veronica Cartwright
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cathy Brenner
-
Ethel Griffies
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Bundy
Regie
Schauspieler
-
Charles McGraw
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sebastian Sholes
-
Ruth McDevitt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. MacGruder
-
Lonny Chapman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Deke Carter
-
Alfred Hitchcock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gastauftritt
-
Evan Hunter
- Genre
- Tierhorror, Drama
- Zeit
- 1960er Jahre, Wochenende
- Ort
- Bodega Bay, Kalifornien, Kleinstadt, Küste, San Francisco, Schule
- Handlung
- Aggressivität, Angriff, Angriff durch Tier, Apokalypse, Augapfel, Auge, Bruder-Schwester Beziehung, Dachboden, Ex-Geliebte, Geburtstag, Geburtstagsparty, Grundschule, Hysterie, Kampf auf Leben und Tod, Kanarienvogel, Klassiker, Krähe, Kultfilm, Lehrerin, Leiche, Liebe, Liebeswirren, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutterliebe, Mutterrolle, Ornithologie, Rettung, Romanze, Schaukel, Schmerzvoller Tod, Schwester, Schüler, Schülerin, Spielplatz, Tankstelle, Tiere, Todeskampf, Verfolgungswahn, Verlieben, Verteidigung, Vogel, Vogelkäfig, Wochenendhaus, Zoogeschäft, Zuneigung, Zärtlichkeit
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Gruselig, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Vögel
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Trailer zum Film Die Vögel
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Kritiken (3) — Film: Die Vögel
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenSeit „Psycho“ ist Hitchcock brutal geworden. Mit Stil, natürlich. Doch war „Psycho“ noch ein fast minimalistischer Thriller, dehnt er in „Die Vögel“ die Dimension des Schreckens um ein Vielfaches und verzichtet dafür auf überraschende Auflösungen. „Die Vögel“ ist Horror; eine Geschichte, die harmlos, praktisch wie ein klassischer Liebesfilm beginnt und sich dann immer weiter zuspitzt. Erstaunlich dabei ist der komplette Wegfall von Filmmusik, was schließlich aber durchaus Sinn macht. Die einzige Musik stellen die elektronischen Vogelstimmen dar, die sich verstörend über die Protagonisten und den Zuschauer ergießen. Hört man sie nicht, dann bereitet man sich auf sie vor, oder man lässt die Charaktere in Dialogen zueinander finden. Kein Bedarf für Musik. [...]
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Horrorfilme lassen sich zumeist mit Monstern, Zombies, Vampiren oder Mutanten assoziieren. Doch wozu brauch man solche Ungeheuer aus der Fantasiewelt, wenn man Tiere, sprich einfache Vögel haben kann? Das dachte sich womöglich auch Alfred Hitchcock ("Vertigo - Aus dem Reich der Toten"; "Psycho"), als er seinen Film "Die Vögel" ("The Birds") plante, der sich in seinem Spätwerk neben "Der unsichtbare Dritte" (1959) und "Psycho" (1960) als ein weiterer Höhepunkt seines Schaffens gilt, auf dem ein paar mehr oder weniger schwache Filme folgten. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog
Kommentar löschenMeiner Meinung nach der gelungenste Hitchcock, sowohl vom Spannungsaufbau als auch von der Intensität der Szenen. Mehr noch als "Psycho" definiert Hitchcock das, was später als Horrorgenre bezeichnet wird. Tippi Hedren ist wirklich fantastisch in ihrer Rolle und wurde ja auch von Hitchcock lange genug geschunden, bis ihre Qual im Film glaubhaft wirkt (sie erlitt während der Dreharbeiten mehrere Nervenzusammenbrüche). Aber der eigentliche Star (hihi) des Films sind die Vögel, die mit damals verblüffenden Effekten als tödliche Bedrohung inszeniert werden. Ich zumindest kann seit diesem Film nicht mehr an Bäumen voller Vögel vorbei gehen, ohne das mir zumindest ein wenig mulmig wird.
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Kommentare (48) — Film: Die Vögel
Kommentar schreibenJack_Torrance 2012/02/01 16:46:48
Kommentar löschenIrgendwie ist "The Birds" der lynchieskeske Film Hitchcocks. Er beginnt als Situationskomödie, mündet dann ins psychologische Drama und endet in purem Horror. Wie bei Lynch will man in diesen Film viel hineininterpretieren: Stehen die Vögel für die Veränderung im Leben unserer Protagonisten, die bis dato Rückschläge erleiden mussten ? Ist der Film eine Art Fassadenzerstörung der ach so wohlhabenden Mitchs und Melanies ? Oder ist Hitchcock einfach nur ein kleiner Schelm, der den Zuschauer von Anfang bis Ende richtig schön verarscht ("Ach, das wars schon ?", denkt man sich beim Ende) ?
Fakt allerdings ist, dass "The Birds" einer der brilliantesten Hitchcocks ist. Er lässt wie aus dem nichts Spannung entstehen und steigert sich von da an stetig.
Man merkt, mein Kommentar liest sich allzu holprig, wobei wir bei dem Kritikpunkt dieses Filmes wären: Es mag zwar arrogant klingen, aber der Film hat mich zwar unterhalten, aber am Ende dennoch völlig kalt gelassen, auf der Ebene hat Lynch natürlich die Nase vorn, aber ich drifte wieder einmal ab....
Jedenfalls ist "The Birds" richtig gutes Spannungskino vom Meister höchstpersönlich - sollte man gesehen haben !
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Jenny von T 2012/02/01 16:50:12
Antwort löschenDa gibt es nur einen kleinen Denkfehler: Hitchcock ist nicht lynchiesk, Lynch ist hitchcockig. ;-)
Jack_Torrance 2012/02/01 17:07:59
Antwort löschenIch will ja nicht sagen, dass Hitchcock lynchiesk ist, sondern, dass der Film am meisten an Lynch erinnert^^
Le Samourai 2012/02/01 18:09:03
Antwort löschenFind ich nicht :) Der "lynchigste" Hitchcock (falls es sowas überhaupt gibt) wäre meiner Meinung nach SPELLBOUND.
Sigmund 2012/02/02 12:25:04
Antwort löschenNaja! SPELLBOUND habe ich kürzlich gesehen. Der ist vor allem pseudopsychologischer Trash, der um des Effektes Willen auf innere Stimmigkeit scheißt. Ein GANZ schwacher Hitchcock, der wie ich finde genau das offenbart, was immer mal wieder das Problem des guten Hitch ist und in gewissem Maße sogar seinen Rang als Filmkünstler in Zweifel zieht.
Lynch will zwar auch die maximale Ausdruckskraft, aber er arbeitet nicht mit verkopften Taschenspielertricks. Auch er zieht die Wirkung der Logik vor, aber nur der weltlich-pragmatischen. Die innere Logik bleibt gewahrt.
Jack_Torrance 2012/02/02 16:07:35
Antwort löschenStimme dir in allen Belangen zu !
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AASFRESSER 2012/02/06 22:16:45
Antwort löschenWas wäre dieser Film ohne deinen Kommentar ;-) ...
Jack_Torrance 2012/02/07 12:38:49
Antwort löschenWelch interessanter Denkansatz... :)
Cellmorbasg 2012/01/24 17:26:18
Kommentar löschenDer Film fängt sehr ruhig an, Bodega Bay zeigt sich als sympathische Kleinstadt und bis auf einen verirrten Vogel scheint alles normal zu sein. Doch die Vorkommnisse häufen sich und bald geht die Kontrolle verloren. Ein Film der trotz seines Alters Schockmomente zu bieten hat und vor allem eine zunehmend düstere, spannende Atmosphäre schafft, die in einem genialen Schlussbild kulminiert und den Zuschauer am Sessel gefesselt zurücklässt.
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hollygolightly1 2012/01/03 22:14:25
Kommentar löschenHitchock ist der Meister des Suspense, mehr muss dazu eigentlich nicht gesagt werden. Außer, dass der Film es schafft, OHNE Soundtrack Spannung zu erzeugen. Ein sehr guter Thriller, von dem sich sogenannte Horrorfilme eine Scheibe abschneiden können!
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J4KOB 2012/01/01 21:55:38
Kommentar löschen(Spoilerwarnung)
Hitchcock braucht kein Happy End, keine Erklärung und auch keinen Soundtrack...
Das einzige was Hitchcock bei seinem minimalistisch gehaltenem „Die Vögel“ wichtig zu sein scheint, ist Atmosphäre; düstere, bedrohliche Atmosphäre. Und dieses Vorhaben setzt der Großmeister des Suspense wie gewohnt großartig um und katapultierte sein Werk ganz nebenbei, neben „King Kong“ (1933) und „Godzilla“ (1954) unter die Top3 der damalig bekanntesten Filme des Tierhorrorgenres. Was als leicht verdauliche Komödie in einer Zoohandlung (die sich übrigens auf den Vertrieb von Vögeln spezialisiert hat) beginnt, entwickelt sich über Umwegen zu einem eindringlichen Horrorstreifen.
Was hier anzumerken ist, ist die konsequent geradlinig ansteigende Spannungskurve sowie der fließende Übergang zwischen den beiden Genres (Komödie und (Tier-)Horror). Der Film lässt sich viel Zeit im Aufbau und spielt in der ersten Hälfte nur dezent auf die im Laufe der Geschichte an tragender Wichtigkeit aufnehmenden Tiere an, ohne direkt die bevorstehende Katastrophe anzudeuten. So werden wir langsam und intensiv mit den wenigen Figuren vertraut gemacht und dürfen das, sich in dem friedlichem, ruhigen Küstenvorort Bodega Bay, anbahnende Techtelmechtel zwischen der schönen, verwöhnten Melanie Daniels (Tippi Hedren) und dem sympathischen Muttersöhnchen Mitch Brenner (Rod Taylor) in all ihren Einzelheiten miterleben, das sich durch seine, auf den ersten Blick eifersüchtig wirkende Mutter Lydia (Jessica Tender) und seiner früheren Liebschaft mit der Grundschullehrerin Annie Hayworth (Suzanne Pleshette) unnötig zu verkomplizieren scheint. Abgesehen von einigen eigenartigen, aggressiven Möwenmanövern wird der Zuschauer über Zukünftiges völlig im Dunkeln gelassen bis bei einem Kindergeburtstag ein (organisierter?) Angriff von unzähligen Vögeln auf die Gäste stattfindet, wobei diese teilweise schwer verwundet werden. Nach und nach macht sich eine düstere Stimmung breit und das außergewöhnliche Ausnahmeverhalten der gefiederten Tiere entpuppt sich als der Beginn einer Katastrophe mit apokalyptischen Zügen. Am Ende wird sich schließlich auch nicht mehr darum bemüht angerichtetes Chaos wieder in Ordnung zu bringen. Ähnlich wie bei zahlreichen Stephen King-Kurzgeschichten (wie z.B. „Lastwagen“ oder „Der Nebel“) bekommt der Leser bzw. Zuschauer, weder eine Erklärung der Geschehnisse noch eine Lösung vorgesetzt. Das Ziel ist offensichtlich, dass sowohl die Atmosphäre als auch das Ausmaß der Katastrophe emotionaler und intensiver erfasst wird, wenn einige fundamentale Fragen bewusst offen gelassen werden. Das Finale dürfte einige Gelegenheitszocker des 21ten Jahrhunderts an den Zombiemodus in „Call of Duty“ erinnern. So stellen alle Fenster und Türen ständig potentielle Gefahren dar, nur dass wir hier als Eindringlinge keine (ohne mir ein Urteil erlauben zu wollen) einfallslos animierten Untoten vorgesetzt bekommen, sondern eben besagte Vogeltiere, die kaum minder gefährlich zu sein scheinen.
Was außerdem noch auffällt ist, dass als die einfallende Tierart/-gruppe gerade Vögel ausgewählt wurden, obwohl diese üblicherweise nicht als Angstsymbol eingesetzt werden (vgl. Spinnen, Schlagen, Wölfe etc.). Die Gründe für diese Wahl lassen einen großen Spielraum für allerlei wilde Interpretationen offen, sei es, dass die Krähen als Vorboten des Todes stehen; dass dieser Angriff die Rache des Vogels darstellt, da dieser als Symbol der Freiheit trotzdem vom Menschen in Käfigen gehalten wird; usw.
Sicher ist aber, dass mit „Die Vögel“ bewiesen wurde, dass man bei richtiger Erzählweise auch eigentlich harmlose Vogeltiere von denen für gewöhnlich keine Gefahr ausgeht zu Monstern werden lassen kann.
Wie anfangs schon angesprochen verzichtet Hitchcock fast gänzlich auf musikalische Untermalung. Ausnahmen sind, Melanie, die am Klavier Claude Debussys „Deux arabesques“ zum Besten gibt und die Kinder der ‚Bodega Bay Schule‘ die im Musikunterricht "Wee Cooper O'Fife" singen. Hier lässt es sich vermuten, dass Alfred Hitchcock Kritik, wenn nicht sogar Spott an der Aufmachung anderer Horrorfilme übt: Er verzichtet auf einen (oft maßgeblichen) Faktor zur Erzeugung von Spannung, nämlich Musik und ebenso auf typische Monster des Horrorbereichs, nur um zu zeigen, dass er solche ‚billige Tricks‘ nicht benötigt um eine derart beklemmende Stimmung zu schaffen.
Auf jeden Fall hat Hitchcock mit diesem Werk, das auch noch 48 Jahre später als Vorbild für ein gesamtes Genre funktioniert, Akzente gesetzt. Auch wenn „Die Vögel“ ein eher untypisches Werk in seinem Œuvre abgibgt, zählt es neben „Psycho“ und „Das Fenster zum Hof“ zu seinen bekanntesten und auch zu seinen meistgefeiertsten Erfolgen.
Ein absolut herausragender Klassiker.
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Sigmund 2012/01/01 23:29:27
Antwort löschenFeiner, sorgfältig herausgearbeiteter Kommentar!
J4KOB 2012/01/01 23:36:20
Antwort löschenDankeschön! Den musst ich für meine Schülerzeitung schreiben...
Drogba11 2012/01/02 00:45:06
Antwort löschenDas klingt so negativ...
Du meintest wohl: "Da von mir ein Beitrag für die Schülerzeitung erwartet wurde, konnte ich diese Aufgabe mit meinem Hobby verbinden und mit besonderer Hingabe an einem Moviepilot-Kommentar feilen, der sich duch eine hohe Qualität auszeichnet und dank der Veröffentlichung in einem Printmedium sogar eine höhere Leserschaft erreicht." ;)
J4KOB 2012/01/02 01:07:44
Antwort löschenJa stimmt, deine Version trifft es besser. :D
Drogba11 2012/01/02 01:19:19
Antwort löschenNaja, so einen Text zu schreiben macht mir auch meistens wenig Spaß. Deine Kommentare sind schließlich ebenso eher etwas rar gesät, bei mir scheitert das jedenfalls an meiner grenzenlosen Faulheit.
Dafür gibt man sich dann bei den wenigen Kommentaren mehr Mühe, nach dem Motto: Qualität vor Quantität!
J4KOB 2012/01/02 02:14:38
Antwort löschenDu sagst es. Ich hätte eigentlich einen Text zu Pulp Fiction verfassen sollen, aber das ging überhaupt nicht, da war ich einfach zu faul. Dann hab ich mir Vögel angesehen und sofort zu schreiben angefangen ^^ So wars dann eben Hitchcock statt Tarantino. Aber die müssen im Endeffekt sowieso das nehmen, was ich ihnen schreibe. :D
Drogba11 2012/01/02 03:07:26
Antwort löschenZu Pulp Fiction wurde ohnehin schon alles geschrieben,da kann man nichts mehr hinzufügen.^^
Über Die Vögel habe ich im Forum übrigens mal eine Vermutung gelesen, die ich durchaus interessant finde, nämlich "der gesamte Plot ist ein MacGuffin". Da kann man mal drüber nachdenken...
J4KOB 2012/01/02 12:23:59
Antwort löschenJa hast recht. Hm... da muss ich wirklich erst mal drüber nachdenken ^^
J4KOB 2012/01/02 12:37:17
Antwort löschenJa, bin ich eigentlich auch der Meinung, aber ich glaube der Begriff "MacGuffin" ist hier nicht so ganz richtig.
Drogba11 2012/01/02 14:03:48
Antwort löschenPasst wirklich nicht ganz zur Definition, aber die Geschichte um Tippi Hedren ist irgendwie eher ein Aufhänger, um nach und nach den Fokus immer mehr auf die Vögel zu richten, die nebensächliche Handlung treibt die wahre Bedrohung voran. Aber egal, genug gegrübelt. :)
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shadowhunting 2012/01/03 18:10:09
Antwort löschenExzellente Filmkritik!
Atmosphäre ist das Wichtigste bei den Vögeln!
J4KOB 2012/01/03 18:17:55
Antwort löschenVielen Dank!
Teezy123 2011/12/28 19:42:19
Kommentar löschenHitchcock in Höchstform... und wie !!!
einen Soundtrack... braucht Hitchcock nicht.
Erklärung übers wieso, warum, weshalb... braucht Hitchcock nicht.
ein Happy end.. braucht Hitchcock schon erst Recht nicht.
Hier erteilt Hitchcock allen Regisseuren damals wie heute eine Lektion.
Denn was man wirklich letztendlich einzig und allein braucht ist Atmosphäre.
Die Vögel ist ein unglaubliches Meisterwerk, dem man seine Jahre zwar ansieht, schon allein auf Grund der Tricktechnik :-), aber dennoch presst einen der Film auch heute noch in den Sitz und lässt einen verstört zurück.
Es gibt Filme, die es so nie wieder geben wird.. Die Vögel gehört mit Sicherheit dazu.
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J4KOB 2012/01/01 21:59:50
Antwort löschensorry teezy. Ich hab mich von deinem Kommentar ein wenig inspirieren lassen, ich hoff du nimmst mir das nicht übel :D
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Teezy123 2012/01/02 08:56:27
Antwort löschenhihi, nein, sicher nicht... zumal dus noch viel besser geschrieben hast als ich :-)
J4KOB 2012/01/02 12:25:00
Antwort löschenok, dann bin ich beruhigt. danke :D
kronenhummer 2011/12/03 15:28:38
Kommentar löschenEverybody's heard about the bird !
Bird bird bird, the bird is the word !
Ach nee, das gehört hier ja gar nicht hin, also ernsthaft…
„Die Vögel“ – der Film, der meine Begeisterung für Alfred Hitchcock schürte. Und gleichzeitig immer noch Hitchcocks Bester für mich.
Angefangen mit einem netten kleinen Streich in einer Zoohandlung, entwickelt sich eine Handlung, die all das vereint, was Hitchcock auszeichnet. Tippi Hedren, die für mich als klassische Hitchcock-Blondine eine großartige Präsenz zeigen darf, alias Melanie Daniels trifft hier auf Rod Taylor alias Mitch Brenner, den Hitchcock-typischen gewieften Gentleman und Retter armer Blondinen. Wunderbare Dialoge, nette kleine Anekdoten und die Frage, wer hier wem einen Streich spielt, folgen. Harmlos, aber gewitzt und humorvoll.
Doch bei einem Hitchcock kann es natürlich nicht so harmlos bleiben. Die Reise in das malerische kleine Fischerdörfchen Bodega Bay beginnt und es halten dort nicht nur die lieblichen Sperlingspapageien aus der Zoohandlung Einzug sondern auch allerhand Möwen und Krähen. Und mit diesen die so einmalige Spannung. Langsam keimt diese auf und ist dabei doch so unglaublich präsent, ohne den Rahmen zu vergessen. Nette Dialoge, feine kleine Nebencharaktere unter den Dorfbewohnern und eine aufkeimende Romanze, finden ebenso Platz in diesem Meisterwerk, ohne dass dieses überhandnimmt oder der Film überladen wirkt. Nebenbei darf auch der klassische Mutter-Konflikt nicht fehlen, der hier ebenfalls sehr feinsinnig und subtil, aber doch eindeutig, inszeniert wird.
Mehr als in vielen anderen seiner Filme setzt der Meister hier nicht nur auf die Spannung sondern auch auf Schockmomente, die auch heutzutage noch viel mehr schocken können als jeder moderne CGI-Horror. Pickende Vögel, brennende Autos und der Fund so manches Opfers kommen so überraschend, dass man auch beim x-ten Schauen dieses Filmes noch geschockt wird. Selbst wenn die titelgebenden Gefieder mal gezeigt werden, wie diese ruhig da sitzen, kann diese Beklemmung nicht gelöst werden.
Hitchcock erklärt uns nicht, warum all das geschieht. Das ist auch nicht der Sinn dieses Filmes. Sind es diese fremdartigen Vögel, die nicht in das Terrain der heimischen Vögel eindringen sollen? Ist es gar Melanie Daniels selbst? Sind es schlichtweg irgendwelche Naturphänomene? Hitchcock lässt uns hier ohne Erklärung zurück und es ist gerade richtig so. Denn auch dieses schafft eine zusätzliche Spannung und schafft es, dass man sich nicht nur dem puren Horror hingibt, sondern sich selbst Gedanken macht, was dahintersteckt. Während, aber auch nach dem Film.
Nach einem Film, der ein Meisterwerk ist. Ein Film, der zeigt, wie ein Film sein muss.
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xXxWantedxXx 2011/11/13 18:41:50
Kommentar löschenIn seinem Spannungsaufbau ein klassischer Hitchcock, in seiner Thematik wohl eher weniger. Eine gleichsam faszinierende und doch völlig Hitchcock-untypische Grundidee bietet hier die Basis für ein recht aufwendiges Filmprojekt. Mit der Feindseligkeit der Vögel wandelt 'The Birds' dem Menschen Gewisses in Ungewisses und bezieht aus dieser Konstellation seine Intensität und Wirkung. Technisch auf für die damalige Zeit höchstem Niveau führt der Altmeister durch die Handlung. Mit Tippi Hedren und Rod Taylor in den Hauptrollen zudem glänzend besetzt reiht sich 'The Birds' in die Liste der vielen gelungenen Werke eines Alfred Hitchcock. Überzeugt der Film auf emotionaler Ebene einwandfrei, hinkt der Plot manchmal ein wenig hinterher und bietet im direkten Vergleich zu anderen seiner Werke leider nur wenige Überraschungsmomente. Ein wenig enttäuschen mag unter Umständen auch das von Hitchcock offen gestaltete Ende, das den Abschluss des Films etwas unrund erscheinen lässt. Dem überaus positiven Gesamteindruck steht das jedoch kaum im Wege und trotz leichter Schwächen gilt 'The Birds' heute völlig zu Recht als Meisterwerk. Einen halben Bonuspunkt gibt es für den großartigen Trailer.
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pentafuchs 2011/09/25 15:10:32
Kommentar löschenirgendwie beängstigend, dass etwas so friedliches, das uns täglich umgibt aber oft unbemerkt bleibt, plötzlich zur ernsthaften bedrohung werden kann.
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HellGreetings 2011/09/06 22:52:14
Kommentar löschenIch liebe diesen Film einfach. Er ist inspirierend, spannend und unheimlich. Mehr muss man gar nicht sagen. Außer, dass man in Zukunft vielleicht besser aufpassen sollte, wo man sein Streichholz hinwirft! ;)
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cpt. chaos 2011/08/10 07:49:09
Kommentar löschenBodega Bay, angereichert mit reichlich 60er-Flair, bietet dem Altmeister die perfekte filmische Idylle für das recht absonderliche Verhalten seiner gefiederten Freunde.
Wieso, weshalb, warum die Piepmätze derartig aggressiv agieren, lässt Hitchcock offen und nahm dies Geheimnis auch mit ins Grab. So bleibt ein Mensch wie meiner einer, der immer gerne auf alles eine Antwort haben möchte, etwas unbefriedigt zurück. Ich hab das letztendlich als Reaktion der Vögel verstanden/interpretiert, auf die Vergewaltigung der Menscheit an Natur und Tierreich.
Sei es, wie es ist, auch wenn schon mal einige zwischenzeitige Längen zu überbrücken sind, so stellt "Die Vögel" neben u.a. "Tarantula" und "Die unglaubliche Geschiche des Mr. C." einen weiteren Meilenstein im Genre des Tierhorrors dar.
Angenehm überrascht war ich zudem, dass ich in den Genuss einer colorierten Ausgabe kam, da ich den Film als schwarz/weiß-Fassung in Erinnerung habe - aber ist auch inzwischen über drei Jahrzente her, da mag man sich mal täuschen... ;o)
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Beny 2011/07/09 19:44:13
Kommentar löschenMeiner Meinung nach ein viel zu überbewerteter Film, was wohl großteils mit dem Namen "Hitchcock" zu tun. Die Story ist simpel, die schauspielerische Leistung ganz gut, der Horror eher von gestern (bin vielleicht einfach zu abgestumpft..) und Musik gabs keine. Das Beste an "The Birds" ist der Trailer bzw. Hitchcocks Kommentar.
Alles in allem ein netter Horrorfilm für einen ruhigen Sonntag Nachmittag, aber sicherlich kein Meilenstein der Filmgeschichte.
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shadowhunting 2011/06/23 19:47:57
Kommentar löschenAlfred Hitchcock und seine Vögel... Ein wunderbarer Klassiker mit einer stilbildenden Story und einer geballten Ladung an Innovation. Interpretativ mannigfaltig und vortrefflich geschaffen für einen Thriller, den man mit unterschiedlichen Deutungen der Geschehnisse auslegen kann. ''Die Vögel'' ist nicht nur ein Klassiker von Tierhorror und Thriller, sondern auch eine postmoderne Erzählung, die schon frühzeitig den Weg in mehrere Richtungen einschlägt und interessanterweise für alle Varianten der Interpretation Indizien liefert und somit erlangt ''Die Vögel'' den seltenen Status der absolut universellen Story, die in vielen Gebieten gekonnt Ansätze freier Deutung und Auslegungssache der Fantasie der Zuschauer überlässt. Ein Film der mit elektronischen Vogelgeräuschen eine Atmosphäre darreicht, die immer wieder Gänsehaut-Feeling vermittelt und das amerikanische Leben in Küstenstädten wirklichkeitsgetreu nachgezeichnet hat um die Kulisse so real wie möglich zu gestalten. Die ''Suspense'' ist mal wieder das Kernelement dieses Hitchcock-Thrillers und bietet gewohnt soliden und packenden Spannungsaufbau mit einem überraschenden Ende, welches das Schicksal der Protagonisten offen lässt und somit weiter Zündstoff für weitere Spekulationen liefert. Die Wirkung des Tierhorrors beschert ein bizarres Bild der Wirklichkeit und am Ende bleibt als Fazit der Gedanke hängen, dass die Natur sich vielleicht eines Tages am Menschen rächen könnte. Aber es wird auch Hoffnung vermittelt, denn das apokalyptische Bild am Ende des Films zeigt auch eine Art Versöhnung, die Vögel bleiben ruhig und lassen sich nicht stören, die Menschen setzen ihre Technologien (das Auto in dem Fall) vorsichtiger ein, geben mehr Acht auf die natürliche Umgebung und lernen auch endlich mal den Umstand kennen die Natur (in Form von Raben und Möwen) zu respektieren und sich dieser gegenüber zurückhaltend verhalten, weil sie diese nicht einfach willkürlich behandeln können. Hitchcocks Thriller ist dadurch nicht nur ein spannender Klassiker unter den Horrorfilmen, sondern auch eine unmissverständliche Botschaft die Natur behutsamer zu behandeln um eine Art Konflikt vorzubeugen. Es gibt wenig Werke, die aus einfachen Mitteln ein komplexes Themengebiet zwischen den Zeilen präsentieren können und so viel Raum der Erkenntnis bieten. Zu ''Die Vögel'' passt Hitchcocks bekanntestes Zitat wohl am besten:
''Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realität.''
Die Botschaft, die vermittelt wird, ist ewig und pocht auf ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tieren bzw. der gesamten Natur. Ein Thema der Gegenwart, immer präsent und immer real.
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Moppel1984 2011/05/12 10:05:39
Kommentar löschenEin Klassiker des Tierhorrofilms. Sympathische Hauptdarsteller, ein Film den man einfach mal gesehen haben sollte.
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Schloøpselcki 2011/05/12 01:46:44
Kommentar löschenAusgezeichnet! Hitchcockfilme haben einfach Stil, auch wenn ich Tippi Hedren in ihrem kermitgrün ihre Performance nicht wirklich abkaufe - die Bilder sind für die Sechsziger einsame spitze und faszinieren mich auch heute noch. Vor allem diese Abschlusssequenz, das Auto, das Meer von Vögeln und die Sonne, die über dem See durch die Wolken bricht. Wen kümmern schon die für die heutigen Möglichkeiten ärmlichen Effekte? Ich halte sie für origineller und vor allem unterhaltsamer als so manche Explosionen und animierte Angriffe aus gegenwärtigen Horrorstreifen.
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Schloøpselcki 2011/05/12 01:50:23
Antwort löschenAch ich vergaß: Das ein Film vollkommen ohne Dauerbeschallung durch imposante musikalische Untermalung auskommt spricht für sich und ist heutzutage ja kaum mehr vorstellbar. Das schafft Nähe zum Geschehen und lässt die Dialoge wichtiger erscheinen. Zudem hat man nicht dauernd diese ätzende Orchestersoße im Hintergrund.
sikkmeidack 2011/05/07 13:47:29
Kommentar löschenEiner der innovativsten Genre-Filme der Geschichte. Das Grauen kommt ohne jedwede Erklärung aus dem Nichts. Die Masse der Zuschauer fordert auch heute noch logische Auflösungen, doch der Mangel an Infos ist im richtigen Kontext um ein vielfaches gruseliger und nachhaltiger. Das war bis dahin nie populär verfilmt worden.
Der soundscore ist fürchterlich genial. Die ohrenbetäubenden Horror-Geräusche der verschiedenen Vogelarten sind komplett elektronisch generiert. Nicht ein Laut stammt aus deren Schnabel… - Den Film habe ich wider Erlaubnis als Kind geschaut. Danach war ich ein Anderer.
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felixi 2011/02/19 14:39:27
Kommentar löschenwas für ein guter film .einfach hitchkock
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Janus Winter 2011/02/06 17:56:32
Kommentar löschenWer kennt ihn nicht, den Pornoklassiker: DIE VÖGELN
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Commentator 2011/02/06 18:19:33
Antwort löschenGeschrieben von Anus Winter...
Commentator 2011/02/06 18:22:51
Antwort löschenEntschuldige der musste sein. ^^
Janus Winter 2011/02/07 02:28:00
Antwort löschenDer geht noch besser: Anus Hintern
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>MARVEL< 2011/02/08 12:11:53
Antwort löschenKommentare die die Welt nicht braucht. :-P
Janus Winter 2011/03/19 00:09:03
Antwort löschenaber kichern, wah?! dit sind mir die liebsten!
Georg Z. 2011/02/05 20:11:22
Kommentar löschenHitchcocks Manifest des Horrofilms, geteilt in stille erste und unglaublich spannende letzte Minuten, ist ein inszenatorisches Meisterwerk in Komposition und Ausführung, voller Stilblüten und großem Schauspiel, unheimlicher Musik und gnadenloser Suspense. "The Birds" ist furchterregender Horror, gewaltiger Thriller und beklemmendes Psychodrama in einem, dessen großen Stärke in der Gewalt der scheinbar Gewaltlosen liegt. Denn wie wir die Vögel sehen, das sollten wir noch einmal überdenken: Grausame Monster stellen die beflügelten Tiere hier dar, die Jagd machen auf oder - ein interessanter Ansatz - Rache nehmen an dem Menschen, der nicht versteht und nicht verstehen kann, mit wem oder was er es hier zutun hat. Und auch der Zuschauer fiebert einer Auflösung entgegen, entdeckt aber nur verzweifelt ein Meer aus schwarzen Raben, die mit leeren Augen in die Kamera blicken.
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Filmkenner77 2011/02/05 14:48:33
Kommentar löschenEiner der besten Hitchcock-Thriller und der Inbegriff des Tierhorrorfilms. Die scheinbar grundlose Auflehnung der Tiere gegen die Menschen wird nie in einem kausalen Zusammenhang erläutert und doch schwingt hier schon die Kritik am Umgang des Menschen mit der Umwelt mit, die ein Markenzeichen des späteren Subgenre "Tierhorror" werden sollte. Alles beginnt mit dem Eintreffen von Melanie (Tippi Hedren) in Bodega Bay. Sie wird später auch von einer hysterischen Besucherin im Restaurant als Verantwortliche für die schrecklichen Geschehnisse beschuldigt. Letztlich bleibt die Ursache der Vogelangriffe jedoch im Dunklen. Oftmals wird in Interpretationen von Hitchcocks Klassiker die ödipale Beziehung von Mitch zu seiner Mutter thematisiert, die sich durch das Auftauchen von Melanie zu einer Dreiecksbeziehung entwickelt. Beide Frauen konkurrieren um die Gunst von Mitch. Grundsätzlich wird die damals noch typische Familienkonstellation Vater-Mutter-Kind durch die Abwesenheit des Vaters nicht erfüllt und die starke Mutter versucht, jede sexuelle Beziehung ihres Sohnes zur Rivalin Melanie zu zerstören. Erst am Ende kommt es zur Versöhnung und die Vögel greifen nicht mehr an. Interessant ist, dass Vögel in den Werken von Hitchcock immer schon eine bestimmte Rolle einnahmen. Hier sei an die ausgestopften Vögel in "Psycho" exemplarisch erinnert. Einige Szenen des Films zählen zu den bekanntesten der Filmgeschichte. Legendär ist beispielsweise der Angriff der Vögel auf die Kinder einer Geburtstagsfeier oder aber jene Szene, in der Melanie vor dem Schulgebäude wartet und sich hinter ihr langsam, aber stetig unbemerkt immer mehr Vögel auf dem Klettergerüst sammeln. Tricktechnisch ist das Meisterwerk von Hitchcock für die damalige Zeit äußerst gelungen und die Handlung intelligent durchkomponiert. Für 2011 ist ein Remake des Klassikers geplant. Es bleibt zu hoffen, dass man dort nicht nur auf vordergründige Effekte setzt, sondern wie Hitchcock einen Thriller schafft, der auf mehr als einer Ebene funktioniert.
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SamRamJam 2011/02/05 15:19:03
Antwort löschenPrinzipiell bin ich Remakes nicht abgeneigt aber ich seh es schon kommen dass vor lauter CGI-Wirrwarr alles andere in den Hintergrund tritt. Seinen Charme bekommt ''Die Vögel'' ja auch von der inszenierung mit echten Vögeln. Aber schöngeschriebener Artikel^^
duffy 2011/02/05 15:32:23
Antwort löschenMan schaue sich das besch....euerte Sequel an, dann weiß man schon in welche Richtung das Remake gehen wird.
Wenn ich nur "Hitchcock Remake" höre, fange ich an vor Wut zu zittern. Siehe Psycho.
fabel 2011/02/05 15:34:07
Antwort löschenJetzt freu ich mich umso mehr auf heute Nacht.:)
SamRamJam 2011/02/05 15:37:20
Antwort löschenAch naja, gerade die Vögel sind schon etwas eingestaubt. Und es gibt genug Beispiele wo ein Remake von einem Klassiker selber zu solchem wurde. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
duffy 2011/02/05 15:42:03
Antwort löschenDu zielst sicher auch ein Stück in Richtung The Thing. Eigentlich der einzige Film, auf den das wirklich zutrifft. Nur Martin Campbell und Michael Bay sind nicht John Carpenter in seiner Glanzzeit. :>
SamRamJam 2011/02/05 15:45:07
Antwort löschenSollen die beiden das Remake machen? Wenn dem so ist schließe ich mich deinen Zitterkrämpfen an ;)
duffy 2011/02/05 15:48:50
Antwort löschenJapp, Campbell dirigiert, Bay produziert. :/
SamRamJam 2011/02/05 15:50:59
Antwort löschenNa gut... Da ich endloser Optimist bin bleibt ein Fünckchen Hoffnung (Wunder soll's ja immer wieder geben) aber dies lässt schon vermuten dass der Film tatsächlich nur der Effekt- Schnellschuss wird... ach menno
fabel 2011/02/05 15:53:51
Antwort löschenUnd ich frage mich, wie man hier den heiß geliebten Patriotismus unterbringen kann...
duffy 2011/02/05 16:03:59
Antwort löschenDer kommt wenn die F-18 Jäger die Vögel wegbomben.
Filmkenner77 2011/02/05 16:09:33
Antwort löschen@ Fabel
Noch nicht gesehen oder warum freust du dich?
Filmkenner77 2011/02/05 16:11:57
Antwort löschen@ duffy Zu "The Thing" gibt es ein Sequel. April 2011 ist es soweit.
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duffy 2011/02/05 16:17:04
Antwort löschenPrequel. ;)
Filmkenner77 2011/02/05 16:47:44
Antwort löschen@ Duffy
Korrekt. Da kommt man schnell durcheinander. Erst sprach man von einem Remake, dann von einem Prequel.
Ich_mache_Seife 2011/01/25 21:12:56
Kommentar löschenEs ist immer wieder ein Genuss wie es Hitchcock versteht den Spannungsbogen der Handlung gekonnt aufzubauen sowie mit einer akribischen Behutsamkeit und Sorgfalt die Drehorte zu wählen. Mit diesen Mitteln schafft er es die nötige Intensität zu kreieren um sein Publikum zu fesseln und das Interesse an den Figuren und der Geschicht zu wecken.
Ebenfalls erwähnenswert sind die kleinen, gut platzierten, in die Handlung hervorragend eingewobenen Hinweise die Hitchcock sehr subtil einsetzt.
So sind es in "Vertigo" die Spiegel die Kim Novak's doppeltes Spiel entlarven.
In "Die Vögel" ist es doch ein netter Gedanke die Angriffe als Visualisierung des Krieges, der in den Herzen der Frauen tobt, um die Gunst des Mannes den sie lieben, zu sehen. Bezeichnenderweise finden die Vögel erst im Moment der Versöhnung der beiden Frauen ihren Frieden.
Ungeachtet dessen unterstreicht dieses Werk einmal mehr das Können Alfred Hitchcock's und bescherte mir ein genüssliches Filmerlebnis.
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