Dogma

Dogma (1999), US
Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Komödie, Fantasyfilm, Kinostart 20.04.2000

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7.1 Kritiker
52 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
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von Kevin Smith, mit Ben Affleck und Matt Damon

Die katholische Kirche hat Probleme. Immer mehr ihrer Schäfchen verlassen den rechten Weg des Glaubens, und wenden sich von den zehn Geboten und anderen Grundlagen der Religion ab. Cardinal Glick will seine Gemeinde daher mit populären Methoden wieder attraktiv für die heutige Zeit machen. Auch ein besonderes Ereignis wird in Cardinal Glicks Kirche in New Jersey in wenigen Tagen stattfinden: die Kirche feiert ein Jubiläum, und an diesem Tag werden jedem, der eine Pforte in dieser Kirche durchschreitet, all seine Sünden vergeben werden, auch den gefallenen Engeln Loki und Bartleby, die von Gott höchstpersönlich verstoßen wurden, und auf diese Weise den einzigen Weg sehen, zurück nach hause zu kommen. Was die beiden aber nicht wissen ist, daß es mit der Schöpfung zu Ende sein wird, sobald sie durch die Pforte gehen, weil sie damit die Unfehlbarkeit Gottes widerlegen würden, und das komplette Dasein damit nichtig wäre. Was bleibt den Verantwortlichen im Himmel also anderes übrig, als zu versuchen, die beiden (Ex-)Engel aufzuhalten? Sogar Metatron, das offizielle Sprachrohr Gottes, macht sich neben den beiden Propheten Jay und Silent Bob an die Arbeit; außerdem soll Bethany Sloane, eine junge Frau, die um etwa 27 Ecken mit Jesus verwandt ist, aber Probleme mit ihrem Verhältnis zum Glauben hat, ihnen dabei helfen, Loki und Bartleby aufzuhalten. Außerdem im Team: der 13. Apostel Rufus und eine Muse.

HandlungDie gefallenen Engel Loki und Bartleby sitzen seit Jahrtausenden auf der Erde fest, als sich unerwarte eine Chance auf Vergebung auftut.
Die katholische Kirche hat ein Schlupfloch geschaffen, durch das die Verstoßenen wieder in den Himmel auffahren können, dummerweise würde das die Unfehlbarkeit Gottes widerlegen und damit die gesamte Existenz beenden.
Der Himmel schickt mit Bethany die Urururururur…Nichte von Jesus auf einen Kreuzzug um dies zu verhindern, denn Gott ist beim Minigolfen verschwunden. Ihr zur Seite steht Metatron das Sprachrohr Gottes, der schwarze Jünger Rufus, die talentlose Muse Serendipithy, sowie die gras-geschädigten Propheten Jay und Silent Bob.

Wissenswertes

Silent Bobs Text beschränkt sich tatsächlich auf nur zwei Wörter. Mehr Text konnte Kevin Smith wahrscheinlich nicht auswendiglernen, immerhin musste er nebenbei ja noch Regie führen.

Weiterführende Informationen
Mehr zur New Jersey Reihe

Weitere Informationen im Internet

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Dogma

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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1.0Ärgerlich

Ein weiterer hieb- und stichfester Beweis dafür, dass es Kevin Smith wie kein Zweiter versteht, an gutem Geschmack und vorallem an meinem persönlichen Humorzentrum gezielt vorbei zu navigieren.
"Dogma" genießt landauf-landab den Ruf einer gelungenen Satire, einer grotesken Abrechnung mit Glauben, Moral und der kirchlichen Definition von beiden. Während der zweistündigen Selbstkasteiung, sowie innerhalb der Zeit, die seitdem vergangen ist, frage ich mich stetig: Wo soll sie sein, die Satire?

Ist sie versteckt in den nonexistenten Engelsgenitalien?
Verbirgt sie sich hinter den zwei eklig-peinlichen Nerdvisagen?
Ist sie in der Metaebene der ganzen schlimmen und total-trendy-gewagten Schimpftiraden verborgen?
Klemmt sie im Lauf der Desert Eagle des gefallenen Engels fest, und wartet auf den nächsten Headshot?

Die Liste an filmischen Schmutz liese sich weiter fortführen, einzig es fehlt mir die Muse dazu, es zu tun. "Dogma"…





Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

alviesinger

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Auch wenn ich nicht alles von Smith ablehnen - "Dogma" ist aber wirklich mal überschätzter Käse.


Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

[...] Wenn Smith die gängigen Vorstellungen des Christentums nicht gerade demonstrativ ins genaue Gegenteil verkehrt, bietet er in „Dogma“ eine scharfsinnige Auseinandersetzung mit dem Thema Religion, stets begleitet von viel Ironie und brillant geschliffenen Dialogen, wo wie immer kein Blatt vor den Mund genommen wird. Inhaltlich ist der Film so kontrovers, dass sich eine Analyse gar nicht erst lohnt. Es sei lediglich gesagt, dass „Dogma“ – darin liegt die Eleganz – sowohl die Grundhaltung treuer Kirchgänger als auch die Grundhaltung erklärter Atheisten weder bedienen noch angreifen will. Das letzte Wort hat jedenfalls immer Regisseur und Autor Kevin Smith selbst, da er im Vor- und Abspann ausdrücklich erwähnt, dass es sich um reine komödiantische, nicht ernstzunehmende Fiktion handelt und weil er schlicht und ergreifend selbst ein gläubiger Christ ist. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Auch der vierte Film von Kevin Smith ist eine perfekte Komödie mit einem kräftigen Schuss Selbstironie, der selbst die etwas ernsthafteren Szenen zur besten Unterhaltung werden lassen.

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Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

Muss man eigentlich jede Filmkritik zu diesem Film damit beginnen, dass er sich über die Form lustig macht, wie der Glaube heutzutage ausgeübt wird? Eigentlich nicht. Doch er macht sich über Form lustig, wie der Glaube heutzutage ausgeübt wird - und trifft dabei immer wieder ins Schwarze. Loki war für Soddom und Gommorah, die Plagen und die Sintflut verantwortlich (“Mit Streichhölzern ein Feuer machen kann jeder. Aber Schwefel regnen zu lassen, das ist ein ganz anderes Kaliber!”), Rufus wurde aus der Bibel ausgelassen, weil er schwarz ist, Gott geht gerne Minigolfen und ist eine Frau - und außerdem Alanis Morissette. Dazu ist Bethanin die Groß-groß-groß-[...]-groß-Nichte von Jesus - da gehören schon einige kranke Gedanken zu, und davon sind in dem Film einige vorhanden.

Das alles muss man aber akzeptieren, und solange man kein all zu streng gläubiger und spaßbefreiter Katholik ist, macht der Film dann auch richtig Spaß. Er macht sich im Übrigen ja auch gar…

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

nimmt kein Dogma vor den Mund ;)

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Kommentare (106) — Film: Dogma

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Sgrab

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Bewertung9.5Herausragend

Mächtiger mächtiger mächtiger Film.
Jay und Silent Bob.
Böser Humor.
Gotteslästerung.
Ein schwarzer Apostel.
Ein weiblicher Gott.
Ich konnte bei dem Film lachen ohne Ende, genau mein Geschmack.

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crab1973

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Und bei Salma Hayek möchte doch jeder gerne von der Muse geküsst werden. ;)


derFilmfreak

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Bewertung5.0Geht so

Loki und Bartleby die besten Engel seit "Himmel über Berlin".

Leider sind die Provokationen in der Menge übertrieben und teilweise recht böse. In der Mitte hat der Film einen bösen langen Hänger. Wer bösen Humor mag ist trotzdem mit diesen Film besser beraten, als mit Hangover oder American Pie.

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Thomas Hetzel

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Bewertung3.5Schwach

Ich hab ja nichts gegen Gotteslästerung, aber das hier war mir dann doch eine Spur zu albern und übertrieben. Irgendwie fand ich den Film überhaupt nicht lustig und total nervig und das obwohl Matt Damon und Alan Rickman, zwei meiner absoluten Lieblingsschauspieler, mitspielen. Denn im großen und ganzen bestand der Film nur aus dummen, niveaulosen Witzen und einer nervigen Linda Fiorenta. Auch wie Gott dargestellt wurde fand ich total schlimm. Wenn schon Blasphemie dann sollte sie auch lustig sein.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

zurecht jetzt schon ein kultfilm, rüde aber nicht herzlos, ernst und dennoch witzig

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RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

"Überlasst das nur den Katholiken, die kriegen die Welt schon klein!"

Mal ganz abgesehen davon, das es sich bei "Dogma" um komische, intelligente und sehr unterhaltsames Kino-Entertainment handelt. Es ist auch eine klare Kritik gegenüber dem Kirchenwesen herauszulesen und natürlich spielt Smith teilweise mit Vorurteilen. Im Grunde hat sein Streifen Hand und Fuß und gesteht im Grunde die Existenz Gottes ein, ist von daher also nicht blasphemisch. Diejenigen die sich vor dem Kopf gestoßen fühlen, dürften genau die Zielgruppe darstellen die Kevin Smith ärgern und vielleicht auch erhellen wollte. Die Filme die ich bisher von ihm kenne sind allesamt stark und sehr witzig. Ja, der immer wieder auftauchende Jay, ist ein perverser und obszöner Mistkerl, aber gerade darüber muss man doch am meisten lachen oder nicht? Kevin Smith Performance als Silent Bob ist übrigens teilweise ebenso zum schreien komisch. Der restliche Cast macht seinen Job sehr gut und hat sichtlich Spaß dabei.

Nach über 10 Jahren wirkt das Ganze doch noch sehr frisch und wenn man sich die tagtäglichen Nachrichten über Glaubenskrieger und die Hassparolen in der Öffentlichkeit gegenüber anderen Religionen anhört, ist das Thema aktueller denn je. Kevin Smith zweifelt keine Sekunde die Existenz Gottes an, sondern hinterfragt die menschlichen Strukturen und Mechanismen die wir als Religionen kennen. Er kritisiert, dass die Menschheit ständig ein Götzenbild braucht das es anbeten kann und nicht einfach das angeblich offensichtliche aber nicht fassbare akzeptieren kann. Gut zum Ausdruck bringt das die Szene in der Loki und Bartleby die Verantwortlichen der Zeichentrickfilm-Serie "Mooby" erschießen. Es dürfte wohl kaum eine Zufall sein, dass "Mooby" eine goldene Kuh ist ...

Anmerk.:
Als Kevin Smith hörte, dass eine christliche Gruppe vor einem Kino gegen den ihrer Meinung nach blasphemischen Film demonstrieren wollte, fertigte er zusammen mit einem Freund ein Plakat mit der Aufschrift „Dogma is Dogshit“ an, stellte sich damit zu der Gruppe und demonstrierte gegen seinen eigenen Film. Eine TV-Reporterin vor Ort erkannte ihn sogar, von ihr darauf angesprochen leugnete er dies jedoch
http://www.youtube.com/watch?v=QepgKVOVfZ8

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Rukus

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Ich hätte denen eher Freikarten gegeben, damit sie überhaupt mal wissen, wogegen sie da protestieren. :D


Rukus

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Oh, wie geil ... Das Plakat "Dogma is a sin" ist so herrlich doppeldeutig. :D


Toblerone

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Bewertung1.0Ärgerlich

Totaler Mist, der gerne auf dem Zug gewagter Religions-Satiren mit aufgefahren wäre, aber durchgehend nur aus aller blödesten Kack-Witzen besteht und anderen kindlichen Dumpfbacken-Witzigkeiten. Seitdem hab ich mir nie wieder einen Kevin Smith angetan. Und Matt Damon und Ben Affleck sind solch nervige Unsymapthen, dass ich kotzen könnte.

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wernik

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Bewertung2.0Ärgerlich

Gott sei Dank, endlich vorbei! Man hatte mich ja gewarnt, aber positiv überrascht von Kevin Smiths low-budget-Erstling "Clerks" wollte ich mich doch auf dieses Experiment einlassen. Ich hatte gewiss kein hohes Niveau erwartet, aber dieser unlustige und geschmacklose Brei aus pseudoreligiösem Geschwafel, Spezialeffekten und ein bisschen Splatterei schlägt dann doch dem Fass den Boden aus. Mein Fazit: unterirdisch!

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taumeltierchen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gefällt mir einfach. Die Figuren sind allesamt skurril, die Story ist hanebüchen, er ist nicht immer logisch und Religion muss sich Einiges gefallen lassen. Ich fühle mich da immer wieder gut unterhalten. Einmal im Jahr schau ich den mindestens. Gefällt mir einfach. :)

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olm1998

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Bewertung5.5Geht so

schwer zu sagen ....
wenn man nicht viel mit religion am hut hat kann es sein dass man ihn nicht immer versteht! Anderrerseits ist der film für Hochgläubige nicht immer witzig sondern irritierent!

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unknown identity

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Bewertung5.5Geht so

na ja ...

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FilmFreeza

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Platz 89 – Dogma

„Gott ist ein leidenschaftlicher Minigolfspieler“

Echt? Wusste ich noch gar nicht! Gott spielt Minigolf? Ich wette er schafft den Looping aber nicht mit dem ersten Schlag.

So oder so ähnlich wird es wohl jedem gehen, der sich ´Dogma´ anschaut. Eine überaus kritische Kirchensatire, die nicht nur unheimlich komisch ist, sondern auch so viele Seitenhiebe vor allem an den Katholizismus verteilt, dass dieser nun vor blauen Flecken nur so übersäht sein muss.
Mit originellen Sprüchen, Vergleichen und Ausschmückungen nimmt man mal so eben das komplette Buch Gottes auf die Schippe und hat dennoch einen spannenden Handlungsstrang parat, den die absolut passende Besetzung zu etwas ganz besonderem macht.

Dogma ist eine wahrhaft göttliche Komödie, Satire wie auch immer. Mit einem eindeutigen Querverweis an die Leichtgläubigkeit des Menschen macht er sich auf um die Bibel auf eine ganz andere Weise noch mal von vorne durchzukauen. Auf eine viel unterhaltsamere und lustigere Art und Weise, da man hier einfach alles nicht so ernst nimmt. Göttlich!

Die tollen Charaktere sorgen hier für eine Sympathiewelle, die sofort auf mich übergeschnappt ist, denn wenn man sich den Cast so anschaut, dann kann man eigentlich gar nicht rummeckern.
Ben Affleck und Matt Damon als Bartleby und Loki, die nichts sehnlicher wünschen, als die Vergebung ihrer Sünden um endlich wieder in den Himmel aufzufahren und somit Gott an der langen Nase herumzuführen und nebenbei auch die jedes Sein zu beenden.
Chris Rock als 13ter Apostel, der natürlich schwarz ist und nicht zu vergessen, Alan Rickman der in diesem Film symbolischer Weise direkt neben Gott spielt. Das muss was zu bedeuten haben!

Alles sind es starke Schauspieler, wenn man da Chris Rock mal ausnimmt, der aber den Komiker in ihm freien Lauf lässt und so auch seinen Beitrag zum Ganzen leistet, und alle liefern hier eine starke Leistung ab, Matt Damon vielleicht sogar seine beste schauspielerische bisher.

Was mich allerdings gewaltig störte, war die Hauptdarstellerin, die vielleicht auch dank der Synchro völlig Charakterschwach erschien und absolut gefühlskalt daherkam. Schade! Denn wer so viel Screentime hat, sollte diese auch nutzen, zumal es darum geht das ungemein hohe Level, das der Film vorgibt zu halten. Ansonsten gibt es noch weitere tolle und liebenswürdige Charaktere, wenn ich gerade mal an die zwei Propheten denke
Das angenehme Plappermaul Jay, der auf jeden Fall etwas von einem Perversen hat und der schweigsame Silent Bob, dessen Name hier tatsächlich Programm ist, sorgen auch für einige Lacher. Silent Bob wird von Kevin Smith gespielt, der auch gleichzeitig Regisseur von dem ganzen war!
Hut ab vor so viel Engagement und ich denke, dass sich dieses besonders gelohnt hat, denn mit ´Dogma´ hat er alles richtig gemacht. Bis eben auf die Hauptdarstellerin.

"Jesus ist schwarz!"

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Rukus

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Eines ist klar, ohne Jay und Silent Bob würd der ganze Film nicht funktionieren. ;)


FilmFreeza

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:D waren auf jeden Fall recht sympathisch :)


Iznogoud

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Bewertung7.5Sehenswert

Kevin Smith hat bei einer Demonstration religiöser Dogma-Gegner vor einem US-Kino ein Schild getragen, auf dem stand: "Dogma is Dogshit!", er selbst streitet das bis heute ab.
Sagt wikipedia.de.
Aha.

Ich habe eigentlich nie ein Problem mit Filmen, die sich selbst lieben.
Dogma liebt sich selbst sehr. Dogma findet sich selbst ganz aussergewöhnlich und ziemlich provokant.
Im Endeffekt ist Alan Rickman ein Garant für anständiges Schauspiel und charakterstarke Rolleninterpretation, die "Protagonisten" überzeugen nicht grundsätzlich, scheinen aber irgendwie Spaß am Dreh gehabt zu haben, wodurch auch das Zuschauen irgendwie wieder Spaß macht. Viele Ideen sind ein bisschen unausgegoren,der Film krankt daran, dass er einfach zu viel sagen will, er überflutet sich selbst mit Ideen und scheitert an der klaren Umsetzung.
Dogma ist keine Satire, Satire ist nämlich feingeistig und schneidet wie ein feines Messer ins Fleisch des Zeitgeistes. Dogma ist nicht das Messer, sondern der Schnitzelklopfer.
Aber auch ein Schnitzeklopfer ist ein nützliches Küchenwerkzeug.

Was nicht heisst, dass dieser Film nicht unwahrscheinlich spaßig ist.
Man darf halt nicht erwarten, mit viel - na ja - Feingeist unterhalten zu werden.
Ist ja auch egal - ich persönlich wurde unterhalten, dafür braucht man nicht immer feingeistig zu sein =)

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BlueSquirrel

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Bewertung5.0Geht so

Noch einer für die Ikonoklasten oder Hollywood-Spinner und für alle anderen ist das sone Art Baby-Nahrung. Aber immerhin tanzt Salma Hayek (wieder) auf einem Tisch und der Alan Rickman spielt mit.

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kahaujiko

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Bewertung9.0Herausragend

nach das leben des brian auch mal ein moderner kultklassiker, wenn es darum geht, dem ollen schmöker mal ein paar humorvolle töne zu entlocken. auf der basis des besten - nämlich des schwazen - humors natürlich. und ich kenne viele streng religiöse in meinem umfeld, die den film einfach nur hammermäßig finden, weil er ziemlich gezielt auf und vor allem exakt auf viele aspekte des christlichen glaubens abzielt und sie ad absurdum führt. meiner meinung daher ein nicht nur witziger, sondern auch notwendiger film. nur das ende hat mich etwas enttäuscht, weil der film da den pfad der satire zt inkonsequenter weise verlässt und etwas ins supernatural artige effektkino überwechselt, daher der kleine aber feine abzug.

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Neokraid

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe sage und schreibe 4 Anläufe gebraucht, um den Film ganz zu sehen. Jedes mal im TV habe ich nach irgendeiner Werbung abgeschaltet, weil ich den Anfang zum Gähnene fand. Aber als ich dann das erste Mal die erste halbe Stunde überstanden habe, konnte ich mich nicht mehr daran erinnern, was das vormalige Abschalten sollte.
Der Film bietet wirklich schöne Unterhaltung und äußert nebenbei mir nichts dir nichts etwas seichte und berechtigte Kirchenkritik. Das Herausragen Allan Rickmanns hier, was immer wieder betont wird kann auch ich nur bestätigen, ebenso wie die gefallenen Engel, die Witze sowie das Showdown. Schön gemacht :)

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Göksel Algan

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz netter Film, der sicherlich Spaß machen kann. Doch auch ein Film der ziemlich nerven und auch kaum ernstgenommen werden kann. Es ist für viele sehr verschieden die den Film versuchen zu bewerten, was aber auch kein Wunder ist bei der Handlung. Es wird auch sicher Menschen geben, die das ganze einfach geschmacklos fanden. Das ist es vielleicht auch, doch man sollte es nicht allzu ernst nehmen. Es soll in erster Linie nur unterhalten. Trotzdem fehlt dem Film eine gewisse brisanz. Die Logiklöcher sind auch ziemlich nervtötend. Der Anfang bis zum Anfang der Mitte macht einem Mut auf mehr, macht auch großen Spaß, vorallem mit den beiden sehr gut ausgewählten Schauspielern wie Matt Damon und Ben Affleck. Jedoch verliert der Film seine guten Szenen dann auch irgendwann ab Mitte und wird auch immer schlechter, bis man ihn irgendwann gar nicht mehr ernst nimmt. Eins muss man jedoch wirklich loben. Die Besetzungen sind wirklich 1A. Von Affleck zu Hayek, bis zu Chris Rock. Sie machen ihre Sache wirklich gut. Bis auf "Gott", in dem Film wohlgemerkt.

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alexandrasmovie

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr erhofft. Der Film beginnt sehr stark und schon der Vorspann bringt zum Lachen, schürt aber auch falsche Hoffnungen. Ich hätte mir den Film satirischer und bissiger vorgestellt. Stattdesen ist er eine nette Komödie mit wirklich witzigen Dialogen und netten Charakteren. Besonders gut hat mir das Duo Ben und Matt gefallen . Zum Ende hin wird der Film dann leider etwas trashig und zieht sich. Ingesamt aber ein netter Film mit einigen kultverdächtigen Zitaten , wer aber viel Religionskritik und Satire erwartet wird enttäuscht.

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Tachitalili

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Bewertung7.0Sehenswert

Hmm.. Schwierig, dem Ganzen eine Wertung zu geben...

Der Film erinnerte mich an den Witz:
Jurij Gagarin, der erste Mensch im Weltall, hat ein Treffen mit Staats- und Parteichef Chruschtschow. "Hast du da oben Gott gesehen?", fragt Chruschtschow. "Ja, das habe ich.", meint Gagarin. "Das habe ich mir gedacht - hier hast du 10.000 Dollar, und kein Mensch erfährt davon!" Später hat Gagarin eine Audienz bei Papst Johannes XXIII. "Hast du da oben Gott gesehen?", fragt der Papst. "Nein", meint Gagarin. "Das habe ich mir gedacht - hier hast du 10.000 Dollar, und kein Mensch erfährt davon!" Schließlich hat Gagarin ein Meeting mit dem Präsidenten der USA, Kennedy. "Hast du da oben Gott gesehen?", fragt Kennedy. "Ja", meint Gagarin. "Nun, letztlich ist mir das ja egal. Ich habe genauso viele Atheisten wie Theisten unter meinen Wählern." "Sie ist schwarz..."

Also zurück zum Film, der in meinen Augen blasphemisch und ganz bestimmt weniger harmlos ist, als zum Beispiel "Das Leben des Bryan". Doch in allem was ich bei Dogma sah, fühlt man trotzdem den Glauben (der Macher), die Existenz Gottes wird nie in Frage gestellt, aber seine Erscheinung und die Details seines Wirkens. Es wird (im Gegensatz zu dem "Bryan") nicht die Absurdität des Glaubens in den Vordergrund gerückt oder sich über die Gläubigen lustig gemacht, sondern vielmehr über die Ungläubigen, die in dieser Konstellation (dass heißt, dass es im Film Gott gibt) stellenweise noch versuchen, ihre Coolness zu bewahren :-)

Der Humor ist teils gut gelungen, teils schmerzhaft.

Es werden zwischendurch schwierige theologische Fragen zum Nachdenken reingeworfen. Einige tiefsinnige Anspielungen sind auch dabei.

Alles in einem: kontrovers, provokant, aber letztenendes ein interessantes und sehenswertes Werk.

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fkfilmkritik

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Was ist das für ein Film? Dieser "Bryan"?


razcal

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oh my fucking god sie hat sich verschrieben , sie ist eine hexe verbrennt sie ....


Weltensegler

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Bewertung7.0Sehenswert

„I give you: the buddy Christ.“Hat mir insgesamt ganz gut gefallen, allerdings muss ich schon sagen, dass der Witz und der Funfaktor in der zweiten Filmhälfte weniger wurden. Für mich waren während den 2 Stunden zu viele Erklärteile dabei, wo ausführlichst (natürlich, woher soll man das alles erraten können) erklärt wurde wer jetzt wer ist und um was es geht, was mit der Zeit etwas ermüdend wirkte. War insgesamt aber eine interessant Idee, ernst nehmen darf man den Film nicht, hin und da waren ein paar ernstzunehmene Punkte drin, sonst aber doch einfach eine fantastische Geschichte über 2 Racheengel (sehr gefallen hat mir Matt Damon, wenig Ben Affleck), die sich den Weg in den Himmel zurück erschleichen wollen. Die Auserwählte Bethany (Linda Fiorentino hat mir kaum gefallen, wenig Ausstrahlung, ich sage: Fehlbesetzung trotz Hauptrolle – Affleck war besser) wurde auf ihre Mission geschickt. Nichts Besonderes, aber weitgehend gut besetzt, neben den beiden Bösen die gute Szenen hatten, ham mir auch Jay + Silent Bob gefallen, Alan Rickman ist eh cool (“I’m as anatomically impaired as a Ken doll“), Chris Rock war etwas quasselig, aber ganz okay, so ging es gut dahin. Ach ja: Es wurde mächtig viel geflucht, ständig „fucks“ in allen Sätzen, musste wohl der gesamte Cast zur Beichte gehen – außer Silent Bob, der hat nichts gesagt. :D Am Ende wartete zwar keine Überraschung, bin dennoch zufrieden wie man hier vorging.

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M4x1k1ng

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Bewertung9.0Herausragend

Blasphemie und Humor werden in diesem Film wunderbar vereint. Er stellt seine eigene Ideologie auf und dafür liebe ich ihn.

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