Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug
Indiana Jones and the Last Crusade, US 1989
- Genre
- Schatzsucherfilm, Komödie, Actionfilm
- Zielgruppen
- Familienfilm
- Inhalt
Indys Lieblingsfeinde, die Nazis, sind zurück und haben seinen Vater, Professor Henry Jones Sr., entführt, um dadurch Unterstützung bei ihrer Suche nach dem Heiligen Gral zu erhalten. Den Spuren von Amerika über Venedig durch die Wüsten des Gelobten Landes folgend, liegt es an Indy, seinen Vater zu retten, den Heiligen Gral zu finden und alles wieder "in Ordnung" zu bringen. Dieses actiongeladene Nonstop-Abenteuer ist ein Schatz für die ganze Familie.
- Cast
- Alison Doody, Denholm Elliott, Sean Connery, Harrison Ford, John Rhys-Davies, Julian Glover, River Phoenix — Mehr
- Regisseure
- Steven Spielberg
- Autoren
- Menno Meyjes, Jeffrey Boam
- Laufzeit
- 127 Minuten
- Zeit
- 1930er Jahre, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Berlin, Deutschland, Flugzeug, Iskenderun, Italien, Schiff, Schloss, Venedig
- Handlung
- Abenteuer, Adolf Hitler, Archäologe, Besessenheit, Bibliothek, Falle, Flucht, Geldgier, Heiliger Gral, Karte, Katakomben, Kreuzritter, Motorrad, Nazi, Panzer, Peitsche, Pfadfinder, Professor, Rettung der Welt, Schiffsschraube, Schönheit, Sekretärin, Tagebuch, Tempelritter, Unsterblichkeit, Vater-Sohn-Beziehung, Zeppelin
- Stimmung
- Aufregend, Gutgelaunt, Spannend, Witzig
Über diesen Film
Handlung
Der Film beginnt mit einem Rückblick in das Jahr 1912. Der junge Indiana Jones (gespielt von River Phoenix) versucht das “Kreuz von Coronado” aus den Händen von Grabräubern zu retten. In diesem Anfangsabenteuer wir… — Mehr
Handlung
Der Film beginnt mit einem Rückblick in das Jahr 1912. Der junge Indiana Jones (gespielt von River Phoenix) versucht das “Kreuz von Coronado” aus den Händen von Grabräubern zu retten. In diesem Anfangsabenteuer wird Indys Vorliebe für die Peitsche, seine Narbe am Kinn und seine Furcht vor Schlangen erläutert. Durch einen Schnitt landen wir im Jahre 1938 und sehen den erwachsenen Indiana Jones (Harrison Ford) auf einem Schiff; wieder um das “Kreuz von Coronado” kämpfend. Diesmal gelingt es ihm, das Kreuz zu behalten und Indy schafft es, das Kreuz zu Marcus Brody (Denholm Elliott) in ein Museum zu bringen.
Henry Jones senior
Kurz darauf wird Indy zu dem wohlhabenden Walter Donovan (Julian Glover) gerufen, der ihn darüber informiert, dass sein Vater Dr. Henry Jones Sen. (Sean Connery ) während einer Forschungsreise verschwunden ist. Dieses Forschungsprojekt suchte nach nichts Geringerem als dem “Heiligen Gral”, der ewiges Leben schenken können soll. Indiana und Brody machen sich unverzüglich auf die Suche und beginnen zunächst in Venedig, wo sie Dr. Elsa Schneider (Alison Doody) treffen. In einer Bibliothek, in der Jones Senior das letzte Mal gesehen wurde, findet Indy einen geheimen Zugang zu alten Katakomben. Diese bergen das Grab eines Kreuzritters und wertvolle Informationen für die weitere Suche.
Doch eine geheime Bruderschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Kenntnis über den Gral immer im Verborgenen zu halten, versuchen Indianas Pläne zu durchkreuzen. Während einer wilden Motorbootjagd schafft es Indy alle Bruderschaftler zu töten, nur ihr Anführer Kazim (Kevork Malikyan) bleibt am Leben. Indiana kann ihn dazu überreden, ihm den Aufenthaltsort seines Vaters zu nennen: Schloß Brunwald nahe der Grenze zwischen Österreich und Deutschland.
Nachts auf Schloß Brunwald
Indiana findet dort auch schließlich seinen Vater, sie werden jedoch beide von Schneider und Donovan verraten, die mit den Nazis gemeinsame Sache machen. Nach einer Befreiungsaktion besorgen sich die beiden Jones’ das wichtige Tagebuch aus Berlin und machen sich auf den Weg nach Iskenderun. Dort sollte Marcus Brody auf sie warten, wird aber seinerseits ebenfalls von den Nazis entführt. Mit der Hilfe von Sallah (John Rhys-Davies) nehmen Indiana und sein Vater die Verfolgung auf.
Während eines Angriffs der geheimen Bruderschaft unter Kazim, gelingt es Indiana und seinem Vater Brody aus einem Panzer zu befreien. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zur Schlucht des Sichelförmigen Mondes, dem Ort, an dem sich der “Heilige Gral” befinden soll.
Der letzte Tempelritter
In einer Tempelanlage in dieser Schlucht werden die Abenteurer jedoch von den Nazis gefangen genommen und Jones Senior von Donovan angeschossen. Dieser zwingt Indiana den heiligen Gral zu besorgen, die einzige Überlebenschance für seinen Vater. Mit Hilfe des Tagebuchs gelingt es Indy, den vielen Fallen auf dem Weg zum Gral zu entkommen, um schließlich eine Höhle zu finden, die noch immer von einem Kreuzritter bewacht wird. In dieser Höhle stehen Unmengen von Gefäßen und Krügen, doch nur einer kann der “Heilige Gral” sein. Donovan kommt ihm zuvor und trinkt begierig aus einem goldenen und juwelenbesetzten Kelch, von dem sich herausstellt, dass er der falsche ist. Donovan wird für seinen Fehler bestraft und muss auf grausame Weise sterben.
Indiana wählt den richtigen Gral – den Kelch eines Zimmermanns – und bringt ihn, gefüllt mit Wasser, zu seinem Vater. Dieser wird durch das heilige Wasser wieder gesund. Doch der Gral darf nicht über das “große Siegel” am Eingang des Tempels hinausgetragen werden, was Dr. Schneider in ihrem Wahn dennoch versucht. Daraufhin fängt der gesamte Tempel an zu kollabieren und Dr. Schneider fällt zusammen mit dem Gral in eine tiefe Schlucht. Indy, seinem Vater Henry, Brody und Sallah gelingt es, sich aus dem einstürzenden Tempel zu retten.
Weiterführende Informationen
- Wissenswertes über Film und Dreh
- Informationen über die Indiana Jones Filme
- Mehr über die Figur Indiana Jones
Weitere Informationen im Internet
- Trailer zum Film (RealVideo)
- Kritische Rezension von Georg Seeßlen (dt.)
- Wohlwollende Rezension von Martin Soyka (dt.)
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ausgezeichnet 8.2
Der Film Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug wurde von 48 Kritikern bewertet.
Nach dem missglückten zweiten Teil “Tempel des Todes” ist man natürlich etwas skeptisch. Dieser schien ja auch nicht so ganz der Liebling von Lucas und Spielberg zu sein, dies lässt sich zumindest aus den Extras auf der DVD heraushören. Doch “Der letzte Kreuzzug” ist da anders, besser vor allem, beliebter, und wird größtenteils als der beste Teil der Serie gesehen. Und das zu Recht.
Am Anfang des Films erfährt man im Grunde alles über Indy, was man wissen muss: Woher der Hut kommt, die Peitsche, die Angst vor Schlangen, wie sein Verhältnis zu seinem Vater ist… dabei legt der Anfang des Films wieder ein Tempo vor, dass selbstverständlich nicht über den ganzen Film gehalten werden kann, und das ist auch gut so.
Denn der Film ist nicht nur ein Abenteuerfilm, sondern auch ein bisschen Komödie (diesmal in einem wesentlich besseren Sinn als in Teil 2) und auch eine Charakterstudie: Mit mehr Tiefgang als in den ersten Teilen, wird hier die Beziehung zw… — Mehr
Nach dem missglückten zweiten Teil “Tempel des Todes” ist man natürlich etwas skeptisch. Dieser schien ja auch nicht so ganz der Liebling von Lucas und Spielberg zu sein, dies lässt sich zumindest aus den Extras auf der DVD heraushören. Doch “Der letzte Kreuzzug” ist da anders, besser vor allem, beliebter, und wird größtenteils als der beste Teil der Serie gesehen. Und das zu Recht.
Am Anfang des Films erfährt man im Grunde alles über Indy, was man wissen muss: Woher der Hut kommt, die Peitsche, die Angst vor Schlangen, wie sein Verhältnis zu seinem Vater ist… dabei legt der Anfang des Films wieder ein Tempo vor, dass selbstverständlich nicht über den ganzen Film gehalten werden kann, und das ist auch gut so.
Denn der Film ist nicht nur ein Abenteuerfilm, sondern auch ein bisschen Komödie (diesmal in einem wesentlich besseren Sinn als in Teil 2) und auch eine Charakterstudie: Mit mehr Tiefgang als in den ersten Teilen, wird hier die Beziehung zwischen Indiana und seinem Vater aufgearbeitet. Muss Indy bei ihrer ersten Begegnung im Film also noch fast vor seinem Vater salutieren (”Ja, Sir!”), nennt dieser ihn gegen Ende des Films das erste mal “Indiana”.
- “Ich sollte dir etwas sagen…”
- “Jetzt werd nicht sentimental!”
- “Nein… der Fußboden brennt! Und der Stuhl!”
Das beste des Films: Das Kind ist weg. Die obligatorische Frau als Love-Interest hat dieses mal mehr Grips als eine Stubenfliege (als Steigerung zum 2. Teil), kommt aber bei weitem nicht an Karen Allen aus dem ersten Teil an. Dort nahm man den beiden die Beziehung auf jeden Fall mehr ab.
Ein echter Gewinn ist jedenfalls Sean Connery als Indys Vater. Die Beziehung der beiden ist das lustigste, was die Reihe bislang zu bieten hatte und ein echtes Highlight des Films. Diese Art von Humor sagt mir auf jeden Fall wesentlich mehr zu als dieser Kinderkram beim Tempel des Todes.
“Ich bin gekommen, um Dich zu retten!” - “Und wer wird kommen und Dich zu retten, Junior?”
Herrlich auch die Stelle, an der Indiana erfährt, dass sein Vater mit der gleichen Frau geschlafen hat wie er - Henry wusste, das sie zu den Nazis gehört.
Indiana: “Woher hast du gewusst, dass sie zu ihnen gehört?”
Henry: “Sie spricht im Schlaf.”
Der Film ist super. Mehr gibts da vorerst nicht zu sagen.
http://xander81.wordpress.com/2008/05/17/kritik-indiana-jones-und-der-letzte-kreuzzug/
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Auch wenn hier sehr auf Familie und Spaß abgezielt wird, bietet auch der dritte Teil dank Connery und einem gut aufgelegten Ford wieder bestes Abenteuerkino. Nicht ganz so spektakulär wie in Teil 1 und 2, aber immer noch sehr unterhaltsam laviert sich Indy durch die Weltgeschichte. Bis auf wenige Ausnahmen können sich die Stunts und Tricks immer noch sehen lassen und machen noch einmal deutlich, wie fußlahm und uninspiriert der vierte Teil geworden ist. Auf markante Zitate wie "Ah Venice!", "I hate Rats", "No Ticket!" und natürlich Connerys erstauntes "Junior!?" muß man im neuen Film leider verzichten.
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Kommentare — Ausgezeichnet 8.0
Der Film Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug wurde von 6503 Mitgliedern bewertet.
kinogaengerin 2010/01/23 21:11:40
Mein absoluter Lieblingsteil der Reihe, was vor allem an dem Gespann Ford / Connery liegt. Die beiden spielen einfach herrlich und in jeder Szene mit den Beiden könnte man laut loslachen. Die genialste Szene des Films bleibt allerdings die, als Indy das Autogramm von Hitler bekommt. Der Film ist wahrlich Kult zum immer wieder anschauen.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Jason Bourne 2010/01/21 09:36:09
Mein Lieblingsteil der reihe. Super Action und viel Humor.Dazu Sean Connery als Fords Vater ist einfach zu köstlich als das man diesen Film nicht etwas abgewinnen kann.
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Maddox 2010/01/10 00:21:11
Bewegt sich auf dem gleichem genialen Niveau wie der erste Teil und bekommt durch Connery zusätzlich noch eine besondere Prise ins Abenteuer-Komödien-Feuer.
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Der Film Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug gehört zum Genre Schatzsucherfilm, Komödie. Regie führte Steven Spielberg.
Jäger des Verlorenen Schatzes
Indiana Jones und der Tempel des Todes
Auf der Flucht
Stirb Langsam
Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Dieser Film ist der lebendigste von den ersten drei Teilen und deshalb gefällt er mir persönlich auch am besten.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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