Harry Potter und der Halbblutprinz

Harry Potter and the Half Blood Prince (2009), US
Laufzeit 153 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 16.07.2009

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6.4 Kritiker
56 Bewertungen
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6.7 Community
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von David Yates, mit Daniel Radcliffe und Rupert Grint

Die Ausbildung an Hogwarts geht mit Harry Potter und der Halbblutprinz ins sechste Schuljahr: Harry (Daniel Radcliffe), Hermine (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) sehen sich mit großen Sicherheitsvorkehrungen auf Hogwarts konfrontiert, denn Der, dessen Namen man nicht spricht (Ralph Fiennes) wird immer präsenter, und das letzte Gefecht zwischen ihm und Harry ist unausweichlich. Harry wird von seinen Mitschülern endlich als der Auserwählte akzeptiert, was für seine Attraktivität bei seinen Mitschülerinnen von großem Vorteil ist.Und so räumt Harry Potter und der Halbblutprinz den pubertären Liebeswallungen auch mehr Platz ein. Im Mittelpunkt von Harry Potter und der Halbblutprinz steht nicht nur die Vergangenheit Lord Voldemoorts als Tom Riddle, sondern auch der geheimnisvolle Halbblutprinz. So gelangt Harry an ein gebrauchtes Buch für Zaubertränke, das mit zahllosen, äußerst hilfreichen handschriftlichen Kommentaren und Anweisungen versehen ist. Diese helfen ihm bei späteren Gefechten mit Draco. Der frühere Eigner des Buches bezeichnet sich selber als Halbblutprinz. Hin und her gerissen zwischen seiner Bestimmung und seinen Gefühlen für die Menschen, die er liebt, versucht Harry hinter die Identität des Halbblutprinzen und Snapes (Alan Rickman) Verschwörungsplänen zu kommen.

Um ganze acht Monate nach hinten verschoben wurde der bereits 2008 fertiggestellte Harry Potter und der Halbblutprinz, was nur dem Kalkül der Studiobosse Warners zuzuschreiben ist: Sie strebten einen Sommerblockbuster an. Die Zahlen sprachen dann auch wieder für sich, Kalkül hin oder her: Knapp eine Milliarde Dollar spielte Harry Potter und der Halbblutprinz ein. Dabei gilt allerdings zu bedenken, dass Harry Potter und der Halbblutprinz mit 250 Millionen Dollar der bis dato teuerste aller Harry Potter-Filme ist (zum Vergleich: Harry Potter und die Kammer des Schreckens kostete gerade mal 100 Millionen Dollar und spielte über acht mal soviel ein). Regie führte wie auch beim Orden des Phoenix und den kommenden zwei Final-Teilen von Die Heiligtümer des Todes der Brite David Yates. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (22) — Film: Harry Potter und der Halbblutprinz

Dr. Borstel: Of Bastards And Dwarves

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4.5Uninteressant

Yates bleibt mit HARRY POTTER AND THE HALF-BLOOD PRINCE seiner Linie treu und zeigt Action (mit immerhin stetig besser werdenden Effekten), ohne auch nur ansatzweise für eine bedrohliche Atmosphäre zu sorgen, die doch so essentiell für das letzte Drittel der Saga ist.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.0Sehenswert

In gewisser Weise muss man die letzten beiden Adaptionen des Potter-Universums von David Yates so behandeln, wie die vorangegangenen Filme der Reihe auch: Die Reduzierung und Trivialisierung des ohnehin nicht allzu komplexen Ursprungsstoffes raubt dem gesamten Faszinosum um die Zauberwelt Einiges von ihrem Charme - dessen sollte man sich von Anfang an bewusst sein, um nicht über die eigene Erwartungshaltung zu stolpern.

"Harry Potter and the Half Blood Prince" macht dabei keine Ausnahme von der Regel; die zunehmenden Verknüpfungen und die damit einhergehende Düsternis der Geschichte sind Fluch und Segen des Films zugleich: Man ist dabei oftmals geneigt, dem Plot nicht mehr mit dem verniedlichenden Stempel des Kinderfilms abzufertigen, und ihm sogar ein gewisses Interesse entgegenzubringen, zumal Bonham-Carter und der Malfoy-Clan wenige, aber dafür ziemlich imposant anzusehende Auftritte absolvieren.
Die Probleme, die sich dabei ergeben, liegen jedoch auf der…

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

fabel

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Ruhig. Nächste Woche werde ich wahrscheinlich auch mit reingeschleppt werden. Verspüre schon eine richtig große Lust....:D

Schön geschrieben (muss ich dir leider so sagen, der olle Button klemmt mal wieder...).

Zur nächsten Woche:
Müsste man eigentlich die Vorgängerfilme angeschaut zu haben, um den nächsten zu verstehen bzw. ihn genießen zu können ??


Hitmanski

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Zur Frage: Klares Ja. Selbst ich, der die Bücher irgendwann man in grauer Vorzeit gelesen, und die Filme alle im Kino gesehen hat, hatte zwischenzeitlich einige Probleme, der ganzen Sache zu folgen. Ohne Kenntnisse seh ich da schwarz - aber du hast ja noch ein paar Tage bis zum Kinostart, und morgen Abend kommt der 2.Teil sogar im FreeTV ;)


Hausmeister: Nerdtalk.de

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4.0Uninteressant

[...] Eigentlich ist Teil sechs wirklich solide produziert, die düstere Atmosphäre ist großteils gut in Bildern umgesetzt, die Schauspieler geben sichtlich ihr Bestes (Helena Bonham Carter ist die beste Geistesgestörte ever – schon seit „Fight Club“!). Doch all das nützt nicht viel, wenn das Drehbuch so uninspiriert daher kommt, dass auch nicht ein Fünkchen Spannung aufkommen will.

Was bleibt ist das Gefühl, für einen Überlängenfilm sehr wenig Handlung geboten bekommen zu haben und eine schwindende Hoffnung auf ein gelungenes Finale in den beiden Verfilmungen des siebten Bandes.

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Khitos: Kälte Reich

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3.5Schwach

Schlussendlich stellt sich Harry Potter und der Halbblutprinz für mich als ein pubertierendes Stück von einem Möchtegern-Düsterfilm dar, ohne die nötigen Eier und das, statt im Köpchen, in den Lustknochen der Verantwortlichen fließende Blut. Es konzentriert sich eher auf das Hin und Her zwischen Männlein und Weiblein, anstatt auf die wichtigere Erzählung, die als Eingeständnis für das junge Publikum schlichtweg vergessen wird. Das nötige Potenzial hat dieses Franchise gehabt, die Hoffnung auf die kommenden Sequels doch noch anspruchsvoll zu sein wurden aber letztendlich hiermit vernichtet.

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DustRaiser

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Also bitte schön. Andastra könnte ruhig das niveaulose junge Publikum, welches aus verdümmlichten Infantilen besteht, von dem normalen jungen Publikum trennen, das aus Harry Potter-Lesern besteht. Dieser Film ist klar auf die erste Gruppierung ausgelegt.


Marie:)

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Der 6 teil von Harry Potter ist nicht gut. Ich meine man guckt sich alle teile an und ist begeistert dann kommt der 6 und man erwartet einen super Film únd dann kommt so ein Müll dabei raus. Dumbeldore stirbt wie dumm ist das denn bitte? Die sollte sich mal lieber um die richtigen szenen in dem Fil kümmern und nicht um ihrer beziehung dann wäre einiges anders gelaufen.Außerdem finde ich den schauspieler von Tom Riddle nicht gut. Er kann die Rolle nicht so richtig verkörpern und ist einfach nicht der richtige. der 6 teil war der schlechteste von allen finde ich obwohl das Buch eigendlich sehr gut ist und ich auch sehr begeistert davon bin ist der Film einfach nur eine einzige herausforderung für die gedult. im großen und ganzen hat mich der Film nicht überzeugt.


Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Harry, Hermine und Ron gehören irgendwie zur Familie, sie sind für die meisten von uns Teil einer Art Zauberer-Buch-Kino-Soap-Opera (man sollte den Begriff “Wizard Opera” prägen, parallel zu “Space Opera”). Und wie das bei Soaps so ist, interessiert es uns natürlich, wer da in wen verliebt ist, wer gegen wen intrigiert. Und davon bietet die eine Hälfte des Halbblutprinzen reichlich, die andere Hälfte zeigt solide-düsteres Spannungskino – beide Hälften machen Spaß. Dass der “Er-liebt-mich-er-liebt-mich-nicht”-Teil des Filmes funktioniert und nicht mit dem abenteuerlichen Teil kollidiert, liegt auch an den Schauspielern, die – allen voran Emma Watson – nicht nur älter und attraktiver, sondern auch besser werden. (Mehr im Podcast)

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Erik Childress: EFILMCritic.com / Chicago C...

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9.5Herausragend

In vielerlei Hinsicht erinnert der 6. Potter-Film mehr an eine Merchant Ivory-Produktion, als an ein glitzerndes Effektspektakel.

M und I klingt nicht grade nach einer Menge Kinospaß, aber dem Zurücknehmen der Mystery-Elemente und der Konzentration auf den Zauber des Erwachsenswerdens wohnt eine ganz besondere Magie inne.

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Xander8112: at the movies

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4.0Uninteressant

[...]
Harry Potter und der Halbblutprinz ist also, vor allem in Bezug auf die Vorlage, ein großes Ärgernis. Da ich 460 Seiten des Buches vorher noch gelesen habe und den Rest nach der Sichtung kurzfristig nachgeholt habe (ok, ein paar Seiten fehlen noch), ist mir eine objektive Aussage auch jetzt nicht möglich, doch glaube ich kaum, dass der unbelesene Zuschauer ohne Zweifel und Fragen den Kinosaal verlassen wird. Schade. Auch im Hinblick auf die noch kommenden zwei Filme, denn jetzt erwarte ich gar nichts mehr. Vielleicht sollte Regisseur Yates vorher noch ein Fläschchen Felix Felicis trinken, dann wird das auch was…

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Motte135

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Also ich habe bisher jedes Buch von Harry Potter gelesen und ich finde es ist ein Unterschied von Film zu Buch aber das soll nicht heißen da die Filme nicht gut sind... Ich fginde nähmlich das Buch und Film gleich gut sind.. O.K. sie stimmen nicht überein manche Szenen wurden weg gelassen aber trotzdem ich finde Buch und Film gleich gut!!!


Trashkiller

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An alle die noch nix mit Harry Potter zu tun hatten: Ich kann euch die Bücher sehr empfehlen, aber diesen Film anzuschauen beurteile ich persönlich als absolute Zeitverschwendung. Geht von dem Kinogeld lieber Döner essen oder spart auf das Buch. Emotionale, als auch spannende, tiefgründige und wirklich interessante Szenen des Buches, wurden, wenn sie überhaupt auftauchten, rapide gekürzt. Ich persönlich finde Teil 6 der Bücher am besten. Dieses fesselt ganz und gar. Der Film dagegen wirkt sehr ernüchternd und langweilig. Hat nichts mit dem Harry Potter Feeling des Buches zu tun.

Bleibt nurnoch zu hoffen das sie den letzten Teil nicht auch dermaßen verkorksen.


TheCorey: MovieMaze

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4.5Uninteressant

Der sechste Film hätte aufgrund seiner subtilen Düsternis sehr viel Potential gehabt, was aufgrund des starken Fokus auf die Beziehungsdramen im fertigen Ergebnis ziemlich verloren geht. Ausschlaggebend für das Versagen des Filmes ist die Tatsache, dass Kloves, Yates und Heyman sich durch ihre Abänderungen die meiste Zeit selbst widersprechen und/oder Handlungen konterkarieren, die sie zuvor entweder lang oder auch nur kurz eingeführt haben.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

«Harry Potter and the Half-Blood Prince» ist womöglich die bisher beste Episode aus der Film-Serie über den mächtigen Zauberlehrling.

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*JaSmIn*

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"beste Episode aus der Film-Serie"...was gefällt dir denn daran so gut? Dass Ron und Hermiene endlich zusammen sind? Dass Harry endlich eine Freundin hat? Also, sowas kann ich mir auch ganz klassisch in "Die wilden Hühner" angucken.


wahrerkrieger

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Sogar wenn mir jemand bezahlen würde um das zu sagen, würde ich es mir noch 20 mal überlegen


Kenneth Turan: Los Angeles Times

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6.5Ganz gut

"Der Halbblutprinz" demonstriert die Art und Weise, in der die Potter Filme zu modernen Beispielen für Establishment-Filmerei geworden sind. Wir erwarten von diesen Filmen kein aufregendes oder originelles Kino, wir suchen nach einem bestimmten Niveau an Handwerk, Schlüssigkeit und vor allem Vorlagentreue - was wir auch alles bekommen.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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6.0Ganz gut

Harry ist nun im sechsten Zauberschulen-Jahr. Der Band, der seine Abenteuer in diesem Jahrgang beschreibt, gilt vielen Potter-Fans als das Filetstück, als besonders kunstvolles Geflecht der Motive. In der Verfilmung dieses Schlüsselwerkes der Potter-Saga konzentriert sich Regisseur David Yates stark auf die hormongesteuerten Emotionen der Heranwachsenden, was streckenweise etwas hysterisch, antiquiert und spannungshemmend wirkt. Dennoch sorgen die sorgfältige gestaltete, düstere Atmosphäre und die liebevolle Figurenzeichnung für einen soliden, wenn auch nicht gerade glänzenden Potter.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

David Yates' Regie geht auf Nummer sicher. Er begnügt sich damit, das Franchise zu verwalten, indem er ein solides Gleichgewicht aus Action, Atmosphäre und komischen Intermezzi schafft. Nicht mehr als die routinierte Abwicklung eines Erfolgsrezepts - trotz britischer Charaktermimen, die den kauzigen Charme älterer Dickens-Verfilmungen verströmen.

Vor allem visuell bleibt der Film hinter den Möglichkeiten zurück, dem Fantastischen den nötigen Nachdruck zu verleihen. So bleibt das Verwunderlichste an der HP-Serie, dass der Zauber der Vorlagen im Kino nicht zündet.

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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8.0Ausgezeichnet

Während Yates beim Orden des Phönix noch einige Unsicherheiten im Umgang mit der übermächtigen Vorlage erkennen lässt und ihr mitunter allzu sklavisch folgt, nimmt er sich beim zweiten Anlauf mehr Freiheiten heraus. Der dadurch erlangte künstlerische Spielraum tut dem Film auffallend gut und gleich die erste Szene, die es so nicht im Buch gibt, ist eine der besten. Yates besinnt sich auch auf die komischen Momente der Bücher, die seit dem dritten Film von Alfonso Cuaron immer mehr in den Hintergrund getreten sind.[...]
Erstaunlich ist auch, dass trotz der Länge von zweieinhalb Stunden nie Langeweile aufkommt. Im Gegenteil, genau an den richtigen Stellen wechseln sich Dialogszenen und Action ab, nie hat man das Gefühl, eine wirklich überflüssige Szene zu sehen (mit der möglichen Ausnahme des x-ten Quidditch-Matches). Die Fans der Bücher werden trotzdem einmal mehr enttäuscht sein, wie viele Elemente der Vorlage erneut fehlen und teilweise schmerzlich vermisst werden.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Es sind letztlich zu viele kleine Momente die im Gedächtnis bleiben, zuviele schöne Details, zuviel Sprachwitz, Selbstironie (der Film macht sich mehr als einmal über die Konventionen der Serie lustig) und Zuneigung zu dieser Welt und diesen Figuren, als das die groben Schnitzer die sich der Film erlaubt zu negativ ins Gewicht fielen. Ja, David Yates findet immer noch keine optimale Verbindung zwischen den großen Action-Set-Pieces und den kleinen intimen Momenten, die er immer noch in BBC-Fernsehmanier dreht. Ja der Film verzettelt sich und bleibt für Neueinsteiger kryptisch und unverständlich. Ja, er schafft es nicht alle Erzählstränge wirklich zufriedenstellend zu verbinden, einiges wird angerissen aber nicht konsequent durcherzählt.

Trotzdem hätte ich spontan Lust ihn nochmal zu gucken. Zu sehen wie der Hogwarts-Express durch karste, endlose Landschaften fährt, die wirken als sei die Apocalypse schon längst geschehen. Zu sehen wie der angeschlagene Potter mit Luna Lovegoods Hilfe auf Hogwarts ankommt, zu sehen wie die Death Eater London verwüsten, zu sehen wie Harry Hermione tröstet, zu sehen wie Draco angsterfüllt an seiner Aufgabe zu scheitern droht und von Harry beinah umgebracht wird, wie geschickt der Film alberne Momente mit der dunklen Grundstimmung konterkariert.

Bei all dem herzlosen Blockbuster-Rotz der letzten Monate, bei all den enttäuschenden und ideenlosen Sequels, all den Wolverines, Transformers, Terminators und Star Treks, ist es schön zu wissen, das die Potter-Filme eine zuverlässige Zuflucht in eine andere Welt bleiben.

Und ich freu mich schon auf die beiden letzten Teile.

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Batzman

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Die Ambivalenz Snapes wird im Film in der Tat nicht zu ihrem vollen Potential ausgespielt, was aber glaub ich weniger Rickman anzulasten ist, als der Regie. Ich fand auch da hätte man mehr machen sollen, aber es ist auch schwierig, wenn man Dinge wirklich sieht. Bücher eignen sich da generell besser für diese Art von Andeutungen. Aber stimmt schon, im Film kriegt man schnell den Eindruck, dass Snape nur böse spielt. Hinderlich ist auch, dass sie die ganze Sache mit Dumbledores Hand rausgelassen haben, die ja nicht deutlich erkennbar schlimmer wurde sondern die ganze Zeit etwas schmutzig aussah - da wirds schwer im letzten Teil zu erklären das Dumbledore eh gestorben wäre und Snape die Sache quasi nur beschleunigt hat um glaubwürdig zu sein...


nurleben

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Stimme dir zu, Batzmann, hätt ich nur damals gleich deinem Kommentar vertraut :D.

Mehr Snape gibt es in einer sehr guten Montage aus dem dritten Akt des Filmes :), die leider nur in den Deleted Scenes drinist (die mit der Chormusik) :(:
http://www.youtube.com/watch?v=rIG1VIp4RZk


M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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9.0Herausragend

Der neueste Potter [...] landet nahe der Spitze der Serie, direkt hinter dem Gefangenen von Askaban. Funktionierte der Film für jemanden, der die meisten der vorherigen HP's gesehen hat? Für mich auf jeden Fall.

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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

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7.0Sehenswert

Unaussprechliche und schreckliche Dinge geschehen in Hogwarts, und ich spreche nicht nur von Ron Weasleys Haarschnitt... Der Film krankt an den gleichen Leiden, die die ganze Serie plagen: [...] der neue, verdächtige Lehrer taucht auf, die Geschichte wird für eine Runde Quidditch unterbrochen und alle Probleme werden mit dem gleichen Hokus Pokus gelöst. Aber HP6 ist spannend und künstlerisch realisiert. Und es ist eine definitive Verbesserung verglichen mit J.K. Rowlings unscharfem, überbevölkertem Buch. Die Serie erhebt sich selten über einen Kinderfilm hinaus, aber mit dem Gefühl des Verlusts und einer guten Darstellung des Kampfes zwischen Moral und Ehrgeiz wird liefert dieser bisher letzte Teil mehr Leinwandmagie mit weniger Abrakadabra.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

Von allen Potter-Filmen ist dies der am wenigsten eigenständige. Bei den fünf vorangegangenen Filmen war es möglich, sie unabhängig voneinander zu genießen. Dies trifft nicht auf den Halbblut Prinz zu. Ihn muß man im Kontext sehen, Neulinge könnte dies verwirren. Das wird Potter-Fans nicht stören, aber könnte die nerven, die nie eines von Rowlings Büchern in der Hand hatten und die übrigen Filme nur als Ablenkung nebenbei konsumieren.
Der 6. Harry Potter hat seine Fehler, ist aber trotzdem solides Entertainment und es ist außergewöhnlich für ein Franchise von sechs Filmen, nicht einen einzigen Fehlschlag zu produzieren.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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9.5Herausragend

Hier kommt der 6. Film - wen interessiert das überhaupt? Mich nicht, bis der Film anfing - und er war großartig! Nein, das hier ist kein lustiger Kinderfilm. Wir befinden und fest in den Gefilden des englischen Horrors, wo eine Gruppe blasser Briten eine andere, noch blassere Gruppe bekämpft. Regisseur David Yates mehrere Orson Welles-hafte Ebenen der Action und wenn die Kamera zwischen Hogwars Türmen hindurchsegelt, ist es als wäre die CGI eine Erweiterung der Magie der Zauberer.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Harry Potter und der Halbblutprinz ist fesselnd, obwohl er an die Realität angelehnt ist, als die vorherigen Teile. Er übermittelt etwas von der Fülle und Tiefe der Bücher von J.K. Rowling. Obwohl er einer der besten Filme der Serie ist, mit spektakulären Effekten, nuanciertem Schauspiel und gewitzten Dialogen - das abgeschwächte Ende der Romanvorlage enttäuscht ein wenig und verhindert, daß Harry Potter und der Halbblutprinz ein wahres Meisterwerk sein kann.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Ja, dieses sechste Kapitel ist ein dunklerer, unheimlicher Harry Potter-Film mit einem Ende, das die grosse Gefahr ankündigt, in die sich Harry und seine Freunde begeben haben. Es gab immer eine Trennung zwischen Harrys zauberhaften Schultagen in hogwarts und der drohenden Gefahr von Voldemort. Wahrscheinlich wird es mehr als gute Quidditch-Fähigkeiten brauchen, um den gefürchteten Dunklen Lord zu besiegen... Ich bewunderte diesen Harry Potter. Der Film beginnt und endet gut und hat wundervolles Design und Kameraführung, wie immer, nur noch besser.

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Alle Kritiken (22)


Kommentare (245) — Film: Harry Potter und der Halbblutprinz

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Anna Anna Pulaukebroda

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Bewertung4.0Uninteressant

IMMER DIESE TRAILER TRAILE WAR VOOL GAIL UND DERFILM NIIIIIIIIIIIIIIIX DER ERSTE BIS VIERTE WAR AM BESTEN UND AB DEN FÜNFTEN NIXX SOGAR DAS FINALE FAND ICH EIN BISSEL DUMM ABER NAYA ICH KUCKE ES TROZDEM

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Agent Smith 27

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Bewertung4.0Uninteressant

Für mich als Buch-in-und-auswendig-Kenner und großer HP-Fan ist dieser Film mit Abstand der schwächste und kann dem Buch-Vergleich nicht mal ansatzweise standhalten.
Schon bei HP5 musste (aufgrund der 1000-Seiten starken Vorlage) schon sehr, sehr viel weggelassen werden. Trotzdem war der 5. Film noch in sich stimmiger und funktionierte auch ohne Buch-Hintergrundwissen ganz gut.

Doch bei Harry Potter und der Halbblutprinz werden viel zu viel wichtige Informationen aus dem Buch weggelassen, um den gewonnen Raum dann mit eher unwichtigen Nebengeschichten zu füllen (klar ist das Teenie-Gehabe der Hauptdarsteller ganz amüsant, aber hilft der Handlung überhaupt nicht weiter).
Gerade im Hinblick auf HP7 wurde hier der Anschluss verpasst, um auch Nicht-Buch-Kennern den kompletten Handlungsablauf stimmig näherzubringen. Das wirkt sich auf die gesamte Filmreihe eher negativ aus. Das Ende überzeugt überhaupt nicht, war es doch im Buch sehr emotional und packend inszeniert und kommt hier sehr kalt und kurz rüber.

4 Punkte gibt es für den stellenweise recht gelungenen Humor und die teilweise düsteren Szenen (die jedoch gerade gegen Ende des Filmes noch deutlich ausgebaut hätten werden können). Die Action ist okay, wenn auch nicht überragend.

Einzelstehend keineswegs ein Must-See, jedoch für HP-Fans und diejenigen, die sich einmal die komplette Filmreihe gönnen wollen, gerade noch annehmbar.

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PhiDerLipp

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vorgemerkt

Das Buch war auf jeden Fall gut.
Werd ihn mir noch ansehen

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Moe

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe mit Teil 5 aufeghört gehabt, ins Kino zu gehen.
Deswegen hat es so lange gedauert, bis ich jetzt Teil 6 sehen konnte.
Ich hatte nur in Erinnerung, dass mir Teil 3 mit diesem nackten Riesen-Chihuahua aka Werwolf nicht so sehr gefallen hat. Muss ich einfach nochmal sichten.
Aber ich denke, selbst der war besser als jetzt hier Teil 6.
Da passiert ja nichts! Bisschen Love Story, bisschen im Buch geblättert, Malfoy hinterher gelaufen, Dumbledore Hallo sagen und ihn sterben sehen. Ende des Films.
Dazu noch ein paar Szenen, die einfach zu lange waren.
Für mich war das ein Tatort im Blockbuster-Kleid.

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Mitanel

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Bewertung4.0Uninteressant

[SPOILER]
"Dumbledore ist gestorben, schluchz."
"Naja, dafür hast du ja jetzt Ginny."
Soviel dazu...

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Florian Starkilla Busch

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Bewertung0.0Hassfilm

alle teile sind super kacke.

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unknown identity

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Bewertung6.0Ganz gut

Der schwächste Teil der HP - Reihe .

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KiMBerLy~97

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Bewertung7.5Sehenswert

Teil 6 hat mir wieder besser gefallen als Teil 5
von allem war etwas drin aber vielleicht war dieser Teil zu lange
an manchen Stellen war er etwas langweilig
aber dennoch ein guter Film

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homer12

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

guter film mir fehlte aber die action.

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FlintPaper

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Bewertung4.5Uninteressant

Umsonst gefreut; Keine Szene wirkt angemessen umgesetzt, nur gegen Ende gönnt sich der Film eins, zwei nett inszenierte Momente, aber auch da nur im Ansatz. Dabei steckt die Geschichte voller Höhepunkte - wie ungenutzt das Potenzial tatsächlich bleibt, offenbart sich im letztendlich unspektakulären Fiasko von Finale; Was man daraus hätte machen können, bleibt also nun doch der eigenen Fantasie überlassen. Dann kann ich mir den Film ja gleich sparen. Nach dem - im wahrsten Sinne des Wortes - magischen Duell des Vorgänger-Finales, verbleibt The Half-Blood Prince somit leider als bisher schwerste Enttäuschung der Reihe.

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jedi37

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Bewertung7.0Sehenswert

Teil 6 ist sicher der schwächste Film der Reihe, was ihn zwar unterhaltsam und für das Gesamtgefüge nicht weniger wichtig macht... es fehlt aber einfach an Drive in diesem Kapitel... einzig und allein das Ende, die letzten 20 min. mit dem für Neulinge erschreckenden Tod Dumbledores und der Enthüllung von Snapes Verrat wissen zu Überzeugen. Der Film ist zu viel Vorbereitung auf das Finale und nicht eigenständig genug.

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Yivro

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Bewertung3.5Schwach

Da weiß jemand aber nicht so ganz mit der Vorlage umzugehen. Das Verhältnis zwischen belanglosem Rumgeschmachte und der Hintergrundgeschichte als Basis für das Finale wurde im Vergleich zum Buch knapp umgedreht. Der unwissende Zuschauer erfährt über den Kampf gegen Voldemort nur: Horkruxe sind böse, muss man kaputt machen. Snape ist der Halbblutprinz und Todesser (weiß man ja sowieso schon) und da war auch noch so ein Slughorn.
Alles, was das sechste Buch hervorstechen ließ, darunter ein nicht (ganz so) linearer Handlungsaufbau und das ganze Hintergrundwissen bezüglich der Kammer des Schreckens, Tom Riddle etc. ist verloren gegangen. Das einzige, was erhalten geblieben ist, ist die gute Charakterisierung des bis jetzt eher vernachlässigten Charakters Dumbledore.
Zum Ausgleich kriegt der Zuschauer die nicht wirklich guten Schauspieler im verzweifelten Versuch zu sehen, eine billig aufgebaute Romanze zu spielen. Hier wurden die Präferenzen einfach falsch gelegt und dass das ausgerechnet im sechsten Teil passieren musste, halte ich für sehr schade.

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cruzha

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Bewertung5.5Geht so

Im Prinzip wird hier nur das Fundament gegossen für das zwei Filme umfassende Grand Finale. Das merkt man aber auch deutlich. Zwischendurch musste ich mich schon zwingen, weiterzugucken, weil vieles in Belanglosigkeit versinkt. Es ist zwar nett und niedlich, den Hauptfiguren ein paar Teenie-Schmonzetten anzudichten, wenn das allerdings über die halbe Laufzeit so uninteressant inszeniert wird wie hier, wird eine Geduldsprobe raus. Ansonsten ist die Stimmung erfreulich düster - ich frage mich nur, ob Harry Potter noch Unterricht nimmt oder nur mit dem Schuldirektor abhängt. Wie es auch sei: Die ersten gut 100 Minuten sind vernachlässigbar.

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FilmFreeza

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Teil 6/8
Der Halbblutprinz

Der letzte Film vor dem großen Finale.
Ein letztes mal drücken Harry, Ron und Hermine die Schulbank.
Zu diesem Film muss gesagt sein, dass das Buch hierzu, dass wohl schwächste war, wenn es das überhaupt gibt im Bezug auf Harry Potter.
Der Film arbteitet an vielen Stellen die Vergangenheit von Tom Riddle bzw. Lord Voldemort auf.
Zum ersten Mal taucht der Begriff "Horkrux" auf. Dieser Begriff ist gleichzeitig auch der Grund, für die ungeheure Macht Voldemorts und wird noch eine gewaltige Rolle spielen.
Ron mausert sich allmählich zum Witzbold des Filmes, was man mit gemischten Gefühlen sehen kann, da seine "Witze" teilweise unangebracht sind, aber teilweise auch den Film ein Stück weit sehenswert machen.
Desweiteren spielt die Liebe in diesem Film eine so große Rolle wie noch nie.
Harry und Ginny kommen sich näher, und auch die Beziehung zwischen Ron und Hermine nimmt langsam aber sicher Konturen an.
Auch wenn das zeitweise nicht so aussieht, da Ron mit Lavender Brown anbändelt, was mich direkt zu einem der wenigen negativen Punkte führt, der da heisst ..
Lavender Brown :D
Eine äuserst nervige Figur, die einem mit zunehmender Dauer immer mehr auf die Nerven geht. vor allem wenn es 2 Uhr nachts ist.
Eine neue sympathische Figur ist dagegen Horace Slughorn der von Jim Broadbent verkörpert wird. Die Art wie er redet und wie er sich gibt, ist einfach teilweise umwerfend und macht einfach nur Spaß.
Auch stark, war die Gestaltung des Scherzartikelladens der Weasly-Zwillinge, so unbedeutend das auch scheinen mag, irgendwie habe ich mich daran erinnert und hatte das Gefühl, dass das erwähnenswert ist.
Ah bevor ich vergesse. Oh mein Gott, das wäre im fünften Teil auch schon erwähnenswert gewesen. Luna Lovegood. Eine seltsame Person, Tochter des Herausgebers des Klitterers und Erfinderin zahlreicher seltsamer Wesen, die sehr umstritten sind wenn man das so sagen kann.
In den Blickpunkt dieses Filmes möchte ich aber jemand anderen stellen. Tom Felton ist sein Name und er spielt Draco Malfoy, eine Person die schon seit Teil 1 dabei ist, aber nie wirklich so viel Beachtung bekommen hat, wie in diesem Teil. Zurecht, er ist ein genialer Bösewicht, der Emotionen sehr stark zeigen kann und der in diesem Film eine große Aufgabe zu bewältigen hatte.
Der Film versteht es langsam aber sicher auf das Finale vorzubereiten und somit die Begeisterung und die Spannung am Leben zu erhalten.
Auch wenn das Ende tragisch und abrupt endet, wie mein Kommentar, ist auch dieser Film wirklich sehenswert und eine sehr schöne Verfilmung des Buches.

P.S. JERRY <3

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Slevin Kalebra

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Bewertung7.0Sehenswert

Wieder sitze ich hier mit dem gleichen Problem wie beim letzten Film – nur andersrum. Konnte ich bei dem Orden des Phönix nur schwer in Worte fassen warum ich ihn nicht so sehr mochte, kann ich beim Halbblutprinz nicht genau sagen warum er mir gefiel, ja sogar am besten von allen bisherigen gefiel. Steve Kloves ist zurück und hat wider ein ordentliches Skript mit Hand und Fuß hingelegt. Das ist schon mal viel wert. Es liegt aber wohl hauptsächlich daran, dass hier deutlich wird, warum David Yates sein Geld wert ist. Die Ästhetik ist einfach phantastisch. Keiner der anderen Filme sah so gut aus. Selten generiert eine Kameraführung und Lichtsetzung, die so düster und grimmig ist, so viel Schönheit. Überhaupt ist die Düsternis auf ein so hohes Level hoch geschraubt worden, dass man hier zum ersten Mal das Wort cool benutzen kann. Es gibt eine kurze Kampfszene zwischen Harry und Malfoy auf einer Toilette, die in ihrer Hektik und Nüchternheit fast schon aus einem Bourne Film stammen könnte und nein, das beißt sich überhaupt nicht mit der Tatsache, das da zwei Zauberer auf einander los gehen. Yates erzählt aber auch in einem Ton in dem sich Grauen und Heiterkeit in Waage halten und das ist seine größte Errungenschaft. Es ist der bisher düsterste aber auch der witzigste Beitrag der Reihe. Die Liebeleien und die Spielerei mit den Zaubertränken gibt dem Trio die Gelegenheit mal richtig scheinen und einfach anders agieren zu können. Radcliffe kann ein paar trockene Sprüche ablassen und Grint kriegt mit der nervigen Freundin und seiner neuen Position im Quidditsch Team mehr zu tun als sonst. Watson als vor Eifersucht kochende Hermine ist aber die Krönung. Gerade ihr Charakter musste mal andere Merkmale zeigen als immer nur sich Sorgen machen und neunmal klug sein. Bei all dem darf natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass die Story lediglich ein Setup für das große Ende ist. Viel mehr als das sich Voldemorts Armee in Stellung begibt und das die Horkruxe angekündigt werden passiert nicht, weshalb ich mit meiner Wertung auch nicht höher gehen kann, obwohl er mir bis jetzt am besten gefiel. Der Tod Dumbledores ist das einzige, was der Story etwas Gewicht verleiht. Nichts desto trotz erfüllt dieser Teil voll und ganz seinen Zweck. Ich bin jetzt richtig gespannt auf den Schlussakt. Dann begeb ich mich mal zu den ersten Heiligtümern des Todes.

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HxC_Moe

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Bewertung7.5Sehenswert

Solider Harry Potter, der erstaunlich schlecht im Gedächtsnis bleibt. Es scheint als fehle es diesem Teil an echten Highlights. Dazu lässt sich sagen, dass das Buch deutlich besser war (wie in den meisten Teilen, außer im 5.), und eine bessere Atmosphäre aufzubauen konnte. Aber immerhin ist dieser Teil wieder etwas sympathischer als der 5. Teil und kann deshalb auf ganzer Linie überzeugen. Nur die Highlights fehlen einfach irgendwie.

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L-viz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es kristallisiert sich heraus, dass mir die ungeraden Teile (außer dem ersten) deutlich besser gefallen. Fast schon als wäre Zauberei im Spiel...
Zauberei kommt natürlich auch in diesem Teil nicht zu kurz. Neben einigem Beziehungsgeplänkel der Hauptfiguren steht diesmal allerdings ein anderer stärker im Mittelpunkt. Es ist Draco Malfoy der hier einen kleinen Auftrag ausführen muss. Dabei erleben wir seine inneren Konflikte oft nur aus der Verfolgerperspektive. Die Jagd nach den Horkruxen gibt schließlich der Geschichte ein konkretes Ziel vor, das bis zum Schluss angesteuert wird. Also ist der 6. Teil immerhin richtungsweisend.

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JohnnyKee

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Bewertung6.5Ganz gut

„Draco, ich kannte einen Jungen, vor sehr vielen Jahren, der einen vollkommen falschen Weg eingeschlagen hat. Bitte, lassen sie mich ihnen helfen.“

Im feinen Bronze schimmert, der mit Wolken bedeckte, Himmel. Alles verläuft ruhig und normal. Vorerst. Ehe die komplette kleine Welt von Unheil infiltriert wird und sämtliche Hoffnung, innerhalb von Momenten, geraubt wird.

Yates spielt mit dem Farbfilter, dazu gesellen sich pubertäre und liebebedürftige Schüler und Schülerinnen denen es nicht missfällt, sich Liebe durch Zaubertränke zu erkaufen. Da sieht man wie vergänglich sie ist und wie sie uns hier präsentiert wird. Flüchtige und emotionslose Küsse mitten in der abgestandenen, miefigen Möbelrumpelkammer. Richtig sexy. Die anderen gehen da schon etwas härter ran und lecken schon manchmal etwas zu wild mitten im Gesicht herum, als müssten sie den Mund erst noch finden. Romantisch, nicht wahr? Zurückgebliebene Kinder vergnügen sich in Zeiten des Unheils während andere Helden außerhalb, die für das Gute kämpfen, auf der dreckigen Straße krepieren. Loyalität, würde die fette Umbridge nun sagen. Sollte der sechste Teil nicht düster und (vor allem am Ende) emotional werden? Immerhin kommen wichtige Menschen um! Aber das scheint den jungen Leuten in Hogwarts nicht zu interessieren. Hier nehmen sie die komplette Screentime ein und nerven nur noch mit ihren kitschigen Bedürfnissen. Wichtige und unverzichtbare Fakten werden hier über Bord geworfen, nur selten kommt wirkliche Stimmung auf. Aber wenn sie da ist ist sie enorm. Sei es in der Hölle, beim Denkarium oder am, doch sehr unbefriedigenden, Ende. Solche Momente tragen den Film, wie auch die fantastischen Kamerafahrten und der überraschend stimmige Score. Kein Totalausfall aber einfach zu anspruchslos, obwohl das Buch unheimlich viel Material und Potenzial dafür geboten hätte. Eine Tragödie! Ein Dilemma! Auch wenn die Zeit, wie üblich, im nu vergeht und der Film durchaus unterhält. Der Schmerz sitzt einfach zu tief!

„Ich will ihre Hilfe nicht! Wollen sie das nicht verstehen? Ich habe keine Wahl.“

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<3<3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bellatrix Lestrange kommt definitiv mal wieder ZU WENIG Bedeutung zu. Ich saß, nach ihrer Anfangsszene, die ganze Zeit wie auf glühenden Kohlen: Wann kommt Bellatrix, wann kommt Bellatrix, wann kommt Bellatriiiiiix????!!!!
Sie kam. Sie war unglaublich. Sie hat mich umgehauen. Sie war wieder weg. Film zu Ende. Kam danach noch was? Kann mich nicht erinnern. Für mich war der Film mit ihrem Verschwinden fertig.
Aber hey: Sie war da. Also, 8.5 für den hier.

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billy_!

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ich liebe die komplette reihe, von der ersten minute an bis zur letzten, alles passt, ist natürlich geschmacks sache

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