Harry Potter und der Halbblutprinz

Harry Potter and the Half Blood Prince (2009), US Laufzeit 153 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 16.07.2009

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6.4
Kritiker
62 Bewertungen
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6.7
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292 Kommentare
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von David Yates, mit Daniel Radcliffe und Emma Watson

Im sechsten Teil der Harry Potter Reihe setzen sich Teenie-Zauberer Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint mit dem Dunklen Lord, der fiesesten Lehrerin überhaupt und der großen Liebe auseinander.

Die Ausbildung an Hogwarts geht mit Harry Potter und der Halbblutprinz ins sechste Schuljahr: Harry (Daniel Radcliffe), Hermine (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) sehen sich mit großen Sicherheitsvorkehrungen auf Hogwarts konfrontiert, denn Der, dessen Namen man nicht spricht (Ralph Fiennes) wird immer präsenter, und das letzte Gefecht zwischen ihm und Harry ist unausweichlich. Harry wird von seinen Mitschülern endlich als der Auserwählte akzeptiert, was für seine Attraktivität bei seinen Mitschülerinnen von großem Vorteil ist.Und so räumt Harry Potter und der Halbblutprinz den pubertären Liebeswallungen auch mehr Platz ein. Im Mittelpunkt von Harry Potter und der Halbblutprinz steht nicht nur die Vergangenheit Lord Voldemoorts als Tom Riddle, sondern auch der geheimnisvolle Halbblutprinz. So gelangt Harry an ein gebrauchtes Buch für Zaubertränke, das mit zahllosen, äußerst hilfreichen handschriftlichen Kommentaren und Anweisungen versehen ist. Diese helfen ihm bei späteren Gefechten mit Draco. Der frühere Eigner des Buches bezeichnet sich selber als Halbblutprinz. Hin und her gerissen zwischen seiner Bestimmung und seinen Gefühlen für die Menschen, die er liebt, versucht Harry hinter die Identität des Halbblutprinzen und Snapes (Alan Rickman) Verschwörungsplänen zu kommen.

Hintergrund & Infos zu Harry Potter und der Halbblutprinz
Um ganze acht Monate nach hinten verschoben wurde der bereits 2008 fertiggestellte Harry Potter und der Halbblutprinz, was nur dem Kalkül der Studiobosse Warners zuzuschreiben ist: Sie strebten einen Sommerblockbuster an. Die Zahlen sprachen dann auch wieder für sich, Kalkül hin oder her: Knapp eine Milliarde Dollar spielte Harry Potter und der Halbblutprinz ein. Dabei gilt allerdings zu bedenken, dass Harry Potter und der Halbblutprinz mit 250 Millionen Dollar der bis dato teuerste aller Harry Potter-Filme ist (zum Vergleich: Harry Potter und die Kammer des Schreckens kostete gerade mal 100 Millionen Dollar und spielte über acht mal soviel ein). Regie führte wie auch beim Orden des Phoenix und den kommenden zwei Final-Teilen von Die Heiligtümer des Todes der Brite David Yates. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (22) — Film: Harry Potter und der Halbblutprinz

Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...

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4.5Uninteressant

Yates bleibt mit HARRY POTTER AND THE HALF-BLOOD PRINCE seiner Linie treu und zeigt Action (mit immerhin stetig besser werdenden Effekten), ohne auch nur ansatzweise für eine bedrohliche Atmosphäre zu sorgen, die doch so essentiell für das letzte Drittel der Saga ist.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.0Sehenswert

In gewisser Weise muss man die letzten beiden Adaptionen des Potter-Universums von David Yates so behandeln, wie die vorangegangenen Filme der Reihe auch: Die Reduzierung und Trivialisierung des ohnehin nicht allzu komplexen Ursprungsstoffes raubt dem gesamten Faszinosum um die Zauberwelt Einiges von ihrem Charme - dessen sollte man sich von Anfang an bewusst sein, um nicht über die eigene Erwartungshaltung zu stolpern.

"Harry Potter and the Half Blood Prince" macht dabei keine Ausnahme von der Regel; die zunehmenden Verknüpfungen und die damit einhergehende Düsternis der Geschichte sind Fluch und Segen des Films zugleich: Man ist dabei oftmals geneigt, dem Plot nicht mehr mit dem verniedlichenden Stempel des Kinderfilms abzufertigen, und ihm sogar ein gewisses Interesse entgegenzubringen, zumal Bonham-Carter und der Malfoy-Clan wenige, aber dafür ziemlich imposant anzusehende Auftritte absolvieren.
Die Probleme, die sich dabei ergeben, liegen jedoch auf der Hand:…

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

fabel

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Ruhig. Nächste Woche werde ich wahrscheinlich auch mit reingeschleppt werden. Verspüre schon eine richtig große Lust....:D

Schön geschrieben (muss ich dir leider so sagen, der olle Button klemmt mal wieder...).

Zur nächsten Woche:
Müsste man eigentlich die Vorgängerfilme angeschaut zu haben, um den nächsten zu verstehen bzw. ihn genießen zu können ??


Hitmanski

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Zur Frage: Klares Ja. Selbst ich, der die Bücher irgendwann man in grauer Vorzeit gelesen, und die Filme alle im Kino gesehen hat, hatte zwischenzeitlich einige Probleme, der ganzen Sache zu folgen. Ohne Kenntnisse seh ich da schwarz - aber du hast ja noch ein paar Tage bis zum Kinostart, und morgen Abend kommt der 2.Teil sogar im FreeTV ;)


Hausmeister: Nerdtalk.de

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4.0Uninteressant

[...] Eigentlich ist Teil sechs wirklich solide produziert, die düstere Atmosphäre ist großteils gut in Bildern umgesetzt, die Schauspieler geben sichtlich ihr Bestes (Helena Bonham Carter ist die beste Geistesgestörte ever – schon seit „Fight Club“!). Doch all das nützt nicht viel, wenn das Drehbuch so uninspiriert daher kommt, dass auch nicht ein Fünkchen Spannung aufkommen will.

Was bleibt ist das Gefühl, für einen Überlängenfilm sehr wenig Handlung geboten bekommen zu haben und eine schwindende Hoffnung auf ein gelungenes Finale in den beiden Verfilmungen des siebten Bandes.

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Khitos: Kälte Reich

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3.5Schwach

Schlussendlich stellt sich Harry Potter und der Halbblutprinz für mich als ein pubertierendes Stück von einem Möchtegern-Düsterfilm dar, ohne die nötigen Eier und das, statt im Köpchen, in den Lustknochen der Verantwortlichen fließende Blut. Es konzentriert sich eher auf das Hin und Her zwischen Männlein und Weiblein, anstatt auf die wichtigere Erzählung, die als Eingeständnis für das junge Publikum schlichtweg vergessen wird. Das nötige Potenzial hat dieses Franchise gehabt, die Hoffnung auf die kommenden Sequels doch noch anspruchsvoll zu sein wurden aber letztendlich hiermit vernichtet.

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DustRaiser

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Also bitte schön. Andastra könnte ruhig das niveaulose junge Publikum, welches aus verdümmlichten Infantilen besteht, von dem normalen jungen Publikum trennen, das aus Harry Potter-Lesern besteht. Dieser Film ist klar auf die erste Gruppierung ausgelegt.


Marie:)

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Der 6 teil von Harry Potter ist nicht gut. Ich meine man guckt sich alle teile an und ist begeistert dann kommt der 6 und man erwartet einen super Film únd dann kommt so ein Müll dabei raus. Dumbeldore stirbt wie dumm ist das denn bitte? Die sollte sich mal lieber um die richtigen szenen in dem Fil kümmern und nicht um ihrer beziehung dann wäre einiges anders gelaufen.Außerdem finde ich den schauspieler von Tom Riddle nicht gut. Er kann die Rolle nicht so richtig verkörpern und ist einfach nicht der richtige. der 6 teil war der schlechteste von allen finde ich obwohl das Buch eigendlich sehr gut ist und ich auch sehr begeistert davon bin ist der Film einfach nur eine einzige herausforderung für die gedult. im großen und ganzen hat mich der Film nicht überzeugt.


Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Harry, Hermine und Ron gehören irgendwie zur Familie, sie sind für die meisten von uns Teil einer Art Zauberer-Buch-Kino-Soap-Opera (man sollte den Begriff “Wizard Opera” prägen, parallel zu “Space Opera”). Und wie das bei Soaps so ist, interessiert es uns natürlich, wer da in wen verliebt ist, wer gegen wen intrigiert. Und davon bietet die eine Hälfte des Halbblutprinzen reichlich, die andere Hälfte zeigt solide-düsteres Spannungskino – beide Hälften machen Spaß. Dass der “Er-liebt-mich-er-liebt-mich-nicht”-Teil des Filmes funktioniert und nicht mit dem abenteuerlichen Teil kollidiert, liegt auch an den Schauspielern, die – allen voran Emma Watson – nicht nur älter und attraktiver, sondern auch besser werden. (Mehr im Podcast)

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Erik Childress: EFILMCritic.com / Chicago C...

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9.5Herausragend

In vielerlei Hinsicht erinnert der 6. Potter-Film mehr an eine Merchant Ivory-Produktion, als an ein glitzerndes Effektspektakel.

M und I klingt nicht grade nach einer Menge Kinospaß, aber dem Zurücknehmen der Mystery-Elemente und der Konzentration auf den Zauber des Erwachsenswerdens wohnt eine ganz besondere Magie inne.

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Xander8112: Xanders Blog

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4.0Uninteressant

[...]
Harry Potter und der Halbblutprinz ist also, vor allem in Bezug auf die Vorlage, ein großes Ärgernis. Da ich 460 Seiten des Buches vorher noch gelesen habe und den Rest nach der Sichtung kurzfristig nachgeholt habe (ok, ein paar Seiten fehlen noch), ist mir eine objektive Aussage auch jetzt nicht möglich, doch glaube ich kaum, dass der unbelesene Zuschauer ohne Zweifel und Fragen den Kinosaal verlassen wird. Schade. Auch im Hinblick auf die noch kommenden zwei Filme, denn jetzt erwarte ich gar nichts mehr. Vielleicht sollte Regisseur Yates vorher noch ein Fläschchen Felix Felicis trinken, dann wird das auch was…

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Motte135

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Also ich habe bisher jedes Buch von Harry Potter gelesen und ich finde es ist ein Unterschied von Film zu Buch aber das soll nicht heißen da die Filme nicht gut sind... Ich fginde nähmlich das Buch und Film gleich gut sind.. O.K. sie stimmen nicht überein manche Szenen wurden weg gelassen aber trotzdem ich finde Buch und Film gleich gut!!!


Trashkiller

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An alle die noch nix mit Harry Potter zu tun hatten: Ich kann euch die Bücher sehr empfehlen, aber diesen Film anzuschauen beurteile ich persönlich als absolute Zeitverschwendung. Geht von dem Kinogeld lieber Döner essen oder spart auf das Buch. Emotionale, als auch spannende, tiefgründige und wirklich interessante Szenen des Buches, wurden, wenn sie überhaupt auftauchten, rapide gekürzt. Ich persönlich finde Teil 6 der Bücher am besten. Dieses fesselt ganz und gar. Der Film dagegen wirkt sehr ernüchternd und langweilig. Hat nichts mit dem Harry Potter Feeling des Buches zu tun.

Bleibt nurnoch zu hoffen das sie den letzten Teil nicht auch dermaßen verkorksen.


TheCorey: MovieMaze

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4.5Uninteressant

Der sechste Film hätte aufgrund seiner subtilen Düsternis sehr viel Potential gehabt, was aufgrund des starken Fokus auf die Beziehungsdramen im fertigen Ergebnis ziemlich verloren geht. Ausschlaggebend für das Versagen des Filmes ist die Tatsache, dass Kloves, Yates und Heyman sich durch ihre Abänderungen die meiste Zeit selbst widersprechen und/oder Handlungen konterkarieren, die sie zuvor entweder lang oder auch nur kurz eingeführt haben.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

«Harry Potter and the Half-Blood Prince» ist womöglich die bisher beste Episode aus der Film-Serie über den mächtigen Zauberlehrling.

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*JaSmIn*

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"beste Episode aus der Film-Serie"...was gefällt dir denn daran so gut? Dass Ron und Hermiene endlich zusammen sind? Dass Harry endlich eine Freundin hat? Also, sowas kann ich mir auch ganz klassisch in "Die wilden Hühner" angucken.


wahrerkrieger

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Sogar wenn mir jemand bezahlen würde um das zu sagen, würde ich es mir noch 20 mal überlegen


Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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6.5Ganz gut

"Der Halbblutprinz" demonstriert die Art und Weise, in der die Potter Filme zu modernen Beispielen für Establishment-Filmerei geworden sind. Wir erwarten von diesen Filmen kein aufregendes oder originelles Kino, wir suchen nach einem bestimmten Niveau an Handwerk, Schlüssigkeit und vor allem Vorlagentreue - was wir auch alles bekommen.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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6.0Ganz gut

Harry ist nun im sechsten Zauberschulen-Jahr. Der Band, der seine Abenteuer in diesem Jahrgang beschreibt, gilt vielen Potter-Fans als das Filetstück, als besonders kunstvolles Geflecht der Motive. In der Verfilmung dieses Schlüsselwerkes der Potter-Saga konzentriert sich Regisseur David Yates stark auf die hormongesteuerten Emotionen der Heranwachsenden, was streckenweise etwas hysterisch, antiquiert und spannungshemmend wirkt. Dennoch sorgen die sorgfältige gestaltete, düstere Atmosphäre und die liebevolle Figurenzeichnung für einen soliden, wenn auch nicht gerade glänzenden Potter.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

David Yates' Regie geht auf Nummer sicher. Er begnügt sich damit, das Franchise zu verwalten, indem er ein solides Gleichgewicht aus Action, Atmosphäre und komischen Intermezzi schafft. Nicht mehr als die routinierte Abwicklung eines Erfolgsrezepts - trotz britischer Charaktermimen, die den kauzigen Charme älterer Dickens-Verfilmungen verströmen.

Vor allem visuell bleibt der Film hinter den Möglichkeiten zurück, dem Fantastischen den nötigen Nachdruck zu verleihen. So bleibt das Verwunderlichste an der HP-Serie, dass der Zauber der Vorlagen im Kino nicht zündet.

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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8.0Ausgezeichnet

Während Yates beim Orden des Phönix noch einige Unsicherheiten im Umgang mit der übermächtigen Vorlage erkennen lässt und ihr mitunter allzu sklavisch folgt, nimmt er sich beim zweiten Anlauf mehr Freiheiten heraus. Der dadurch erlangte künstlerische Spielraum tut dem Film auffallend gut und gleich die erste Szene, die es so nicht im Buch gibt, ist eine der besten. Yates besinnt sich auch auf die komischen Momente der Bücher, die seit dem dritten Film von Alfonso Cuaron immer mehr in den Hintergrund getreten sind.[...]
Erstaunlich ist auch, dass trotz der Länge von zweieinhalb Stunden nie Langeweile aufkommt. Im Gegenteil, genau an den richtigen Stellen wechseln sich Dialogszenen und Action ab, nie hat man das Gefühl, eine wirklich überflüssige Szene zu sehen (mit der möglichen Ausnahme des x-ten Quidditch-Matches). Die Fans der Bücher werden trotzdem einmal mehr enttäuscht sein, wie viele Elemente der Vorlage erneut fehlen und teilweise schmerzlich vermisst werden.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Es sind letztlich zu viele kleine Momente die im Gedächtnis bleiben, zuviele schöne Details, zuviel Sprachwitz, Selbstironie (der Film macht sich mehr als einmal über die Konventionen der Serie lustig) und Zuneigung zu dieser Welt und diesen Figuren, als das die groben Schnitzer die sich der Film erlaubt zu negativ ins Gewicht fielen. Ja, David Yates findet immer noch keine optimale Verbindung zwischen den großen Action-Set-Pieces und den kleinen intimen Momenten, die er immer noch in BBC-Fernsehmanier dreht. Ja der Film verzettelt sich und bleibt für Neueinsteiger kryptisch und unverständlich. Ja, er schafft es nicht alle Erzählstränge wirklich zufriedenstellend zu verbinden, einiges wird angerissen aber nicht konsequent durcherzählt.

Trotzdem hätte ich spontan Lust ihn nochmal zu gucken. Zu sehen wie der Hogwarts-Express durch karste, endlose Landschaften fährt, die wirken als sei die Apocalypse schon längst geschehen. Zu sehen wie der angeschlagene Potter mit Luna Lovegoods Hilfe auf Hogwarts ankommt, zu sehen wie die Death Eater London verwüsten, zu sehen wie Harry Hermione tröstet, zu sehen wie Draco angsterfüllt an seiner Aufgabe zu scheitern droht und von Harry beinah umgebracht wird, wie geschickt der Film alberne Momente mit der dunklen Grundstimmung konterkariert.

Bei all dem herzlosen Blockbuster-Rotz der letzten Monate, bei all den enttäuschenden und ideenlosen Sequels, all den Wolverines, Transformers, Terminators und Star Treks, ist es schön zu wissen, das die Potter-Filme eine zuverlässige Zuflucht in eine andere Welt bleiben.

Und ich freu mich schon auf die beiden letzten Teile.

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Batzman

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Die Ambivalenz Snapes wird im Film in der Tat nicht zu ihrem vollen Potential ausgespielt, was aber glaub ich weniger Rickman anzulasten ist, als der Regie. Ich fand auch da hätte man mehr machen sollen, aber es ist auch schwierig, wenn man Dinge wirklich sieht. Bücher eignen sich da generell besser für diese Art von Andeutungen. Aber stimmt schon, im Film kriegt man schnell den Eindruck, dass Snape nur böse spielt. Hinderlich ist auch, dass sie die ganze Sache mit Dumbledores Hand rausgelassen haben, die ja nicht deutlich erkennbar schlimmer wurde sondern die ganze Zeit etwas schmutzig aussah - da wirds schwer im letzten Teil zu erklären das Dumbledore eh gestorben wäre und Snape die Sache quasi nur beschleunigt hat um glaubwürdig zu sein...


nurleben

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Stimme dir zu, Batzmann, hätt ich nur damals gleich deinem Kommentar vertraut :D.

Mehr Snape gibt es in einer sehr guten Montage aus dem dritten Akt des Filmes :), die leider nur in den Deleted Scenes drinist (die mit der Chormusik) :(:
http://www.youtube.com/watch?v=rIG1VIp4RZk


M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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9.0Herausragend

Der neueste Potter [...] landet nahe der Spitze der Serie, direkt hinter dem Gefangenen von Askaban. Funktionierte der Film für jemanden, der die meisten der vorherigen HP's gesehen hat? Für mich auf jeden Fall.

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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post

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7.0Sehenswert

Unaussprechliche und schreckliche Dinge geschehen in Hogwarts, und ich spreche nicht nur von Ron Weasleys Haarschnitt... Der Film krankt an den gleichen Leiden, die die ganze Serie plagen: [...] der neue, verdächtige Lehrer taucht auf, die Geschichte wird für eine Runde Quidditch unterbrochen und alle Probleme werden mit dem gleichen Hokus Pokus gelöst. Aber HP6 ist spannend und künstlerisch realisiert. Und es ist eine definitive Verbesserung verglichen mit J.K. Rowlings unscharfem, überbevölkertem Buch. Die Serie erhebt sich selten über einen Kinderfilm hinaus, aber mit dem Gefühl des Verlusts und einer guten Darstellung des Kampfes zwischen Moral und Ehrgeiz wird liefert dieser bisher letzte Teil mehr Leinwandmagie mit weniger Abrakadabra.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

Von allen Potter-Filmen ist dies der am wenigsten eigenständige. Bei den fünf vorangegangenen Filmen war es möglich, sie unabhängig voneinander zu genießen. Dies trifft nicht auf den Halbblut Prinz zu. Ihn muß man im Kontext sehen, Neulinge könnte dies verwirren. Das wird Potter-Fans nicht stören, aber könnte die nerven, die nie eines von Rowlings Büchern in der Hand hatten und die übrigen Filme nur als Ablenkung nebenbei konsumieren.
Der 6. Harry Potter hat seine Fehler, ist aber trotzdem solides Entertainment und es ist außergewöhnlich für ein Franchise von sechs Filmen, nicht einen einzigen Fehlschlag zu produzieren.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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9.5Herausragend

Hier kommt der 6. Film - wen interessiert das überhaupt? Mich nicht, bis der Film anfing - und er war großartig! Nein, das hier ist kein lustiger Kinderfilm. Wir befinden und fest in den Gefilden des englischen Horrors, wo eine Gruppe blasser Briten eine andere, noch blassere Gruppe bekämpft. Regisseur David Yates mehrere Orson Welles-hafte Ebenen der Action und wenn die Kamera zwischen Hogwars Türmen hindurchsegelt, ist es als wäre die CGI eine Erweiterung der Magie der Zauberer.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Harry Potter und der Halbblutprinz ist fesselnd, obwohl er an die Realität angelehnt ist, als die vorherigen Teile. Er übermittelt etwas von der Fülle und Tiefe der Bücher von J.K. Rowling. Obwohl er einer der besten Filme der Serie ist, mit spektakulären Effekten, nuanciertem Schauspiel und gewitzten Dialogen - das abgeschwächte Ende der Romanvorlage enttäuscht ein wenig und verhindert, daß Harry Potter und der Halbblutprinz ein wahres Meisterwerk sein kann.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

Ja, dieses sechste Kapitel ist ein dunklerer, unheimlicher Harry Potter-Film mit einem Ende, das die grosse Gefahr ankündigt, in die sich Harry und seine Freunde begeben haben. Es gab immer eine Trennung zwischen Harrys zauberhaften Schultagen in hogwarts und der drohenden Gefahr von Voldemort. Wahrscheinlich wird es mehr als gute Quidditch-Fähigkeiten brauchen, um den gefürchteten Dunklen Lord zu besiegen... Ich bewunderte diesen Harry Potter. Der Film beginnt und endet gut und hat wundervolles Design und Kameraführung, wie immer, nur noch besser.

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Alle Kritiken (22)


Kommentare (268) — Film: Harry Potter und der Halbblutprinz


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Alienator

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Bewertung5.5Geht so

Durchschnitt

Ich habe die Bücher nicht gelesen, denn ich bewerte die Filme und nicht die Bücher (allerdings gibt es jemanden, der mir alles über die Bücher erklärt).
Es sind zwei ganz nunterschiedliche Medien und deswegen muss man sie auch unterschiedlich bewerten. Klar, kann man nicht alles was in einen Buch steht werkgetreu verfilmen. Das geht bei keinem Buch der Welt und wird auch nicht funktionieren (mit, meiner Meinung nach; bisher nur zwei Ausnahmen "Papillon" und "1984" aus dem Jahr 1984). Deswegen muss man hier nur den Film bewerten und der ist eben nichts anderes als Durchschnitt und der bisher schwächste der Reihe.
Die Intentionen der Figuren kommen nicht rüber, warum sie eben dieses und jenes machen. Die Umsetzung hält sich an Spannung auch in Grenzen und dient alleinig zum Übergang zum Finale.
Auch hat besonders der SPOILER Tod von Dumbledore einen faden Beigeschmack. Denn diese Figur war in den anderen Filmen wichtig. Er hätte ein spektakuläreres Ende verdient!

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Weltenkind

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Spoiler: Das Ableben Dumbeldores ist essentiell für den siebten Teil und hätte mit ihm niemals diese krasse und vor allem wichtige Wendung gefunden, die Harry und seine Freunde letztendlich so reifen lässt. Ein "spektakuläres Ende" findet sich mit den Erklärungen der nächsten beiden Filme und erscheint so in einem ganz anderen Licht, wie es ohne Wissen des siebten Bandes wäre.


Alienator

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Verständlich wenn man sich in der Welt des Harry Potter-Universums auskennt. Mir ging es bei der Aussage lediglich darum, dass Dumbledores Tod seiner Wichtigkeit innerhalb dieses Universums rein filmtechnisch unspektakulär inszeniert wurde.


hung_a

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Teenie-Fantasy Film, den man lange nicht mehr so gesehen hat. Leider ist es diesmal ein Potter. David Yates und seine Kollegen haben es tatsächlich geschafft, gerade das wichtigste Buch falsch zu deuten. Wobei man sagen muss, dass an sich die Inszenierung und Plotline beachtlich ist und bis auf einige Stellen gar keine Mängeln aufweisen. Jedoch trifft dies nur zu, wenn der Film ein eigenständiger unabhängiger wäre. Was er aber nicht ist!
Statt sich auf das von der Autorin gesetzte ''Hauptthema'' zu konzentrieren, werden hier und da belanglose Liebesromanzen in Hogwarts erzählt, die dann noch die ganze Laufzeit beanspruchen. Dadurch hat der Film, beinahe die ganze Zeit, die Grundstimmung eines Teenie-Films. So was wie der ''Halbblutprinz'' oder das ''Geheimnis von Voldemort'' werden kaum beachtet und regelrecht lieblos im Film angesprochen und entwickelt. Weswegen über den ganzen Film lang sich gar keine Spannung aufbauen kann. Solche wichtigen Szenen nimmt man als Zuschauer kaum mehr wahr und der aha-Effekt bleibt aus. Genau das was das Buch so brillant macht, wurde hier einfach nur enttäuschend umgesetzt.
Obwohl der Gesamteindruck eher medioker ist, ist das Finale wieder einmal grandios. Die Macher wussten auch in diesem Teil wie sie die Genreelemente einsetzen mussten, um diese gewohnte Harry Potter-Finale Spannung und Düsternis beim Zuschauer aufzurufen.
Auch Ausstattung, Visuelle Effekte, Kostüme, Soundeffekte und Kamera sind wie gehabt. Wobei die Kamera im sechsten Teil heraussticht und wirklich sehr viele künstlerische und optimierte Bilder zeigt.

An sich ist ''Harry Potter und der Halbblutprinz'' kein schlechter Film. Wenn man aber das Buch und besonders das Thema und die damit verbundene Spannung betrachtet, ist er eigentlich nur enttäuschend. Da der Film aber trotzdem noch Humor und einige wirklich gute Szenen besitzt ist er noch solide und das Kernthema wurde ja nicht gänzlich weggelassen.

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Vergalduk

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Bewertung7.5Sehenswert

Der vor(vor)letzte Potter-Teil entfernt sich von der Buchvorlage in Sachen optischer Ausgestaltung und Timing zum Teil sehr stark, was zwar schon bei den Vorgängern öfter gängige Praxis war, diesmal aber erstmals einen positiven Einfluss auf das Endergebnis hat. Schon die Eröffnuungssequenz wirkt um Einiges erwachsener, als man es von den Magierfilmen gewohnt ist. Im Folgenden verdüstert sich die Handlung zusehends und erstmals macht sich eine regelrecht unbehagliche Atmosphäre breit. Auch wenn die Geschichte freilich wieder gekürzt werden musste, hat man nie das Gefühl, sich einen cineastischen Flickenteppich anzusehen (, wie bei manch anderen Teilen), die Story bleibt stets nachvollziehbar.
Schauspielerisch und technisch bleibt alles beim Alten: hohes (Acting) bis sehr hohes (FX) Niveau transportieren eine beeindruckende Inszenierung.

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dbeutner

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Bewertung6.5Ganz gut

Da alles schon geschrieben wurde, nur ganz knapp: Vermutlich die schlechteste Verfilmung, bei der man sich nach 2.5 Stunden fragt, wo denn nun bitte die Story war. Yates schafft es weder, einen klassischen Spannungsbogen zu zaubern, noch Hintergründe für den Fortgang der Geschichte zu vermitteln, sondern taumelt sehr unsicher zwischen diesen beiden Polen und verfehlt beide. Allein der Titel kommt dermaßen lächerlich am Rande der Geschichte vor, dass man sich geradezu veralbert fühlt. Schade.

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CJ1203

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Bewertung4.0Uninteressant

"Mir ist nie aufgefallen, wie schön es in Hogwarts ist."
Ein Satz paradigmatisch für die misslungene Interpretation des Herzstücks der Harry Potter-Reihe.

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CJ1203

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Dem gibt's von meiner Seite nicht viel hinzuzufügen :) Ich komm halt von der anderen Seite her und die Filme mussten sich für mich immer am Buch/Spiel messen. Das ist mal mehr, mal weniger geglückt. HP 6 ist so gesehen leider tatsächlich ein Kollateralschaden, weil es dem Film zu keiner Zeit gelingt der Vorlage gerecht zu werden :/.


Martin Oberndorf

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Jedem das seine. Muss jeder selbst wissen, wie einem ein Film/Serie gefällt

Weil's ich's grad seh: der Satz dass "die STARK nachlassen" bezog sich auf Pokémon allgemein, nicht nur auf die Spiele. Die Serie war nach dem Verlassen von Misty für mich aus, bei den Spielen fand ich Generation 5 irgendwie uneinfallsreich.


Benni-THE-KING

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Bewertung7.0Sehenswert

tolle letzte halbe Stunde, davor etwas langatmig

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el_presidente87

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich bin zugegebenermaßen kein großer Harry-Potter-Fan. Allerdings haben mich die Filme bisher zumindest immer gut unterhalten und ich hatte wirklich Spaß dabei. Insbesondere in Gesellschaft eigenen sich Harry-Potter-Filmesehr gut für einen Filmabend. Aber "Der Halbblutprinz" ist leider eine negative Ausnahme. Mit dem düsteren Gesamterscheinungbild des Films habe ich dabei weniger ein Problem und auch die pubertären Liebschaften der Figuren fand ich ganz nett. Ansonsten tröpfelte die zu verworrenere Handlung spannungslos und angestrengt zwischen etwas aufschlussreicheren Dialogen und ein paar Effektszenen vor sich her. Das Ende bringt dann wenig Licht ins Dunkel und ist unbefriedigend, so dass ich mich fast etwas meiner Zeit beraubt fühlte.
Die Figuren finde ich auch für einen Harry-Potter nicht liebevollgenug ausgearbeitet und auch die Welt um Hogwards hat mich auch schon mehr beeindruckt. Alles in allem konnte "Harry Potter und der Halbblutprinz" meine Erwartungen, die bei mir auch durch die anderen Film gewachsen sind nicht erfühlen.

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kronenhummer

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Bewertung6.5Ganz gut

Als Buchverfilmung scheiden sich an Film Nummer Sechs die Geister. Mit ästhetischen, düsteren Bildern schafft Yates auch hier wieder eine stimmungsvolle magische Welt, die geprägt ist von der Rückkehr Lord Voldemorts und dem beginnenden Kampf gegen diesen und seine Gefolgsleute.

Filmisch sind das so doch durchaus sehenswerte zweieinhalb Stunden, die sich jedoch spürbarer als in den Vorgängerfilmen von der literarischen Vorlage unterscheiden. In manchen Situation wirkt dieses unnötig, aber nicht störend. Insgesamt vermittelt „HP und der Halbblutprinz“ jedoch vielmehr das Gefühl einer, zugegeben sympathisch inszenierten, Teenager-Romanze, denn jenes einer düsteren und spannenden Geschichte rund um den Halbblutprinzen und den Kampf gegen die böse Seite.

Yates setzt so im sechsten Filmmerklich andere Akzente, die den Film nicht als Film schlecht machen, im Rahmen der logischen Erzählung einer siebenjährigen Weiterentwicklung nicht unbedingt glücklich erscheinen.

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mme.lehmann

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Bewertung6.0Ganz gut

Absolute Verwurstelung des Buches. Trotzdem 6 Punkte, weil ich glaube, dass ich den Film gut gefunden hätte, hätte ich das Buch nicht erst vor ein paar Tagen gelesen.
Wie da teilweise die Handlungen umgeschrieben wurden, ist wirklich grausam. Beispiel Endszene (Vorsicht Spoiler): Im Buch wird Harry durch Dumbledore durch den Petrificus Totalus belegt kurz bevor Malfoy den Astronomieturm betritt, er ist also bewegungsunfähig. Außerdem hat er den Tarnumhang an, weswegen er nicht gesehen wird. Er verfolgt die Ermordung Dumbledores also ohne eingreifen zu können. Im Film wird er von Dumbledore angehalten, sich in ein Untergeschoss zu bewegen von dem aus er in den oberen Raum gucken kann, in dem sich zunächst Dumbledore und Malfoy befinden, später auch weitere Todesser. Plötzlich taucht Snape neben Harry auf, geht hinauf und tötet Dumbledore. Harry hätte also jederzeit in die Szenerie eingreifen können, sowohl vor als auch nach Dumbledores Tod. Das ist nur ein Beispiel von vielen, wo die Story für mich nicht richtig greift. Gut unterhalten habe ich mich aber trotzdem gefühlt. Gerechterweise muss man außerdem sagen, dass es im sechsten Band vor allem um Hintergrundinformationen der Geschichte geht. Es passiert im Buch nicht viel (wobei es nicht langweilig ist). Das ist eine undankbare Situation für einen Film, der natürlich als Blockbuster auch etwas Action bieten will/muss.

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Hyperion00731

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein klasse film.
Wie alle Harry potter.

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Cambion

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Meiner Meinung nach der schlechteste Teil der gesamten Serie. Ich bin ja ein Fan der Filme spwie auch der Bücher, doch dieser Teil hat mich so enttäuscht, dass ich mir ernsthaft überlegt habe, ob ich die zwei nächsten Teile noch sehen sollte oder ob sie genauso schlecht werden würden.
Der Halbblutprinz lohnt sich ganz ehrlich nich zu sehen, alles total vorhersehbar, auch wenn man die Bücher noch nich gelesen hat.

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katharina.knauer.3

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Als ich ihn zum ersten Mal geschaut habe, ging mir das auch so. Er war irgendwie langweilig und -atmig. Aber mit jedem neuen Schauen wurde er besser. Er ist immer noch der "schlechteste" Teil, aber ich finde bei diesem kommen die Gefühle einmal sehr gut raus. Zum Beispiel an der Stelle mit Hermine und den Vögeln... Oder Dumbledore... Ich war echt fertig, obwohl ich die Bücher kenne (und liebe!!)...


Walkoflife1

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Bewertung2.0Ärgerlich

Bei dieser Vergewaltigung des meiner meinung nach besten Buches, bleibt der Würgreflex nicht fern... absolut furchtbar, man setzte Action ein wo keine hingehört und wo Action war ist keine...
zum glück sind die letzten beiden Filme deutlich besser umgesetzt.

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tobiasschoeler

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Bewertung6.0Ganz gut

Harry Potter ist nun endgültig erwachsen. Die Handlung ist extrem düster und meiner Meinung nach nichts mehr für Kinder.
Der Film wirkt insgesamt aber zu sehr wie eine Vorbereitung für das große Finale. Allein für sich hat "Harry Potter und der Halbblutprinz" zu wenige Höhepunkte.

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Resistofdoom

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Bewertung2.0Ärgerlich

Mit Abstand der SCHLECHTESTE Film der Reihe. Die Schauspielerischen Leistungen mal an den Rand gestellt, wird dieser Film zu einem grauenhaften "Teenie-Knutschfilm" und vergisst vollkommen die Mysterien um Dumbledore oder der Halbblutprinzien. Genau so wie das Ende in keinerlei Kontrast mit dem sonstigen Verhalten der Protagonisten steht. (Harry kann sich natürlich ungeschockt zurückhalten is klar :p).
Das dieses unfassbar gute (wenn nich beste) Buch der Reihe so in den Dreck gezogen wurde ist wirklich, WIRKLICH traurig.

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Oliver0403

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Bewertung6.5Ganz gut

Auch im Potterfranchise gibts einen Film, der nicht vollends überzeugen konnte. Es ist dieser hier. Die Effekte sind wie immer hervorragend, aber ich fand das Drumherum einfach nicht so toll. Bis auf die letzten gut 25 Minuten ist der Film alles andere als spannend.

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phönixfeder

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Story nimmt sich eine Auszeit und überlässt dem Teenie-Beziehungschaos die Bühne.
Seltsamerweise mochte ich das 6te Buch besonders wegen der romantischen Entwicklung zwischen den Charakteren. Wo aber das Buch immernoch eine gute Balance zwischen Handlung und dem Gefühlschaos der Protagonisten halten konnte, versagt hier der Film fast völlig. Vor allem die Hintergründe zur Figur des Halbblutprinzen sucht man vergebens, was schon seltsam ist schließlich steht der doch im Titel des Films.
Ein am Ende des Films eingeworfener Satz im Sinne von 'Achja ich bin übrigens der Halbblutprinz. Wollte ich nur noch schnell gesagt haben bevor der Abspann kommt' bringt da auch nicht mehr viel.
Für mich eindeutig der schwächste Film der Serie, aber trotzdem durchaus noch sehenswert.

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filmfreak23

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Bewertung9.0Herausragend

Erst so im nachhinein wurde mir bewusst, wie überaus gelungen das 6. Abenteuer des Zauberlehrlings mit der Blitznarbe und der runden Brille doch ist.
Anmutig düstere Bilder, überragend stilvolle Kamerafahrten, kitschfreie Emotionen, traumhafter Score, Detailverliebtheit wo hin das Auge blickt und unglaublich gereifte junge Darsteller täuschen mit Bravour über so manche, ich muss zugeben, unbestreitbaren erzählerischen Schwächen hinweg.
Ich finde, das ist modernes, zauberhaftes, episches Kunstkino!

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Braunbaer11

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Bewertung6.5Ganz gut

Leider ist gerade dieser Teil sehr hektisch geworden. Zu viel Story für zweieinhalb Stunden.

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gabriel.rost.77

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Bewertung7.0Sehenswert

Wegen der extremen Unterschiede zum Buch sah ich diesen Teil anfangs als die schlechteste Verfilmung an, mittlerweile hat sich das jedoch geändert. Ich finde, dass es diesem Teil, trotz der klischeehaftigkeit und der zu starken Fixierung auf die Liebesgeschichte, die im Buch viel weniger wichtig ist als die Erforschung von Voldemores Vergangenheit, hervorragend gelingt, die düstere Atmosphäre des Buches auf die Leinwand zu bringen. Die Zauberer leben in unsicheren Zeiten. Man weiß nicht mehr, wem man vertrauen kann. Und obwohl Voldemort im Film wie im Buch garnicht vorkommt, ist er dennoch allgegenwärtig.
Unabhängig vom Buch betrachtet, ist der Film ein spannender und auch witziger Coming-of-Age-Fantasyfilm, der allerdings, im Gegensatz zu den Vorgängern, nicht mehr eigenständig ist. Wenn man die vorgänger nicht gesehen hat, wird man diesen Teil nicht so einfach verstehen können. Bei Teil 5 war das auch schon in Ansätzen bemerkbar, aber nicht so extrem wie hier. Teil 6 beginnt nämlich direkt mit dem Ende von Teil 5.
Was die neuen Schauspieler angeht, so machen diese ihre Arbeit ganz gut, besonders Jim Broadbent als Horace Slughorn, der hervorragend zum Charakter passt. Ebenso wie Helen McCrory als Narzissa Malfoy. Der ehemalige Wrestler Dave Legeno, der zwar kaum ein Wort spricht, wirkt als Greyback aber wirklich furchteinflößend und erinnerte mich stellenweise an Sabretooth aus den "X-Men"-Filmen. Vermutlich, weil Tyler Mane, der diesen im ersten "X-Men"-Film darstellte, ebenfalls ein ehemaliger Wrestler ist. Übrigens weisen "X-Men" und "Harry Potter" auch nicht unbedingt wenige Gemeinsamkeiten auf. ;-)
Die neuen jugendlichen Schauspieler sind leider alle ziemlich blass und noch dazu überflüssig. Insbesondere bei Lavender Brown irritiert es, dass sie erst jetzt in die Reihe eingeführt wurde, obwohl sie in so gut wie jedem Buch mindestens einmal erwähnt wird. Und so kurz vorm Schluss ergibt es auch nicht wirklich einen Sinn, ihren Charakter einzuführen.
Einen der bereits etablierten Schauspieler muss ich jedoch noch einmal hervorheben. Und zwar Tom Felton. Er bringt die permanente Anspannung und Verzweiflung, unter der Draco Malfoy steht, wirklich hervorragend rüber. Und das, was er am Ende zu Dumbledore sagt, nimmt man ihm deshalb auch sofort ab.
Der Score ist diesmal auch nicht schlecht und hat ein neues Thema zu bieten, wirkt jedoch wie schon in den beiden Vorgängern bei weitem nicht so mitreißend wie John Williams' Kompositionen. An den großen Meister reichen nunmal nicht sehr viele heran.
Was Sets, Effekte, Kostüme und Make-Up angeht, sind sie wieder äußerst gelungen, nur die Höhle, in die Harry und Dumbledore am Ende treten, wirkt bei weitem nicht so unheimlich wie im Buch beschrieben. Warum haben die daraus nur eine leuchtende Kristallkaverne gemacht? Und wieso sehen die Inferi aus wie Gollum und nicht wie Zombies? Die Szene wirkte deshalb leider eher unfreiwillig komisch als gruselig.

SPOILER: Der größte Kritikpunkt ist jedoch das Ende. Dumbledore stirbt und beim Zuschauer regt sich nichts. Er ist tot und das war's. Kein emotionaler Score, es passiert einfach nur und nach einer Weile hat es der Zuschauer vergessen. Noch dazu passiert es auf völlig unlogische Weise. Warum lässt Harry Snape einfach gewähren, obwohl er ihm misstrauen sollte? Im Buch hat J. K. Rowling das wesentlich besser gelöst.
Dafür wirkt die Szene, in der alle ihre Zauberstäbe zum Himmel recken und dann das Dunkle Mal verschwindet, wirklich ergreifend. Sie kommt zwar im Buch nicht vor, passt aber wirklich gut ans Ende des Films. Denn in den kommenden düsteren Zeiten brauchen die Zauberer nun alle Hoffnung.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der sechste Potter-Film zwar ebenfalls nicht an die großartigen ersten drei Filme heranreicht, aber dafür eine wirklich beklemmende Atmosphäre aufbaut, spannend und auch witzig ist und die Brücke zum großen Finale schlägt. Also eindeutig sehenswert.

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Weltenkind

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Bewertung9.0Herausragend

Kein Moment ist trauriger, keiner bewegender und keiner schlimmer als das Ende dieses Films. Die absolute Zerstörung einer scheinbar heilbaren Welt. Das Ende naht. Harry steht am Abgrund, an der Seite eine Gruppe von Menschen, die zerstört sind. Harry Potter wird härter, wir erleben das absolute Grauen in weniger als fünf Minuten und jeder wird geschockt sein. Man mag es vorhersehen, doch es ist ein knallharter, unbarmherziger Schlag ins Gesicht. Es wird keine blutende Nase hinterlassen, kein blaues Augen. Nein, es wird vollkommen zerstört sein und sich völlig neu zusammen setzen zu einem Bild, zu einem Geschehen verlorener Unschuld und Jugendlichkeit. Der Aufbruch in den Krieg, der Weg zum Frieden. Die Ungewissheit und die Angst im Nacken. Freunde an der Seite. Und das ist es letztendlich, was Harry zum Sieg führen wird. Das ist die Macht die der dunkle Lord nicht kennt.

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SKURRIL

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Was mich extrem stört am Ende: Wieso macht Harry nichts? Rowling hat das perfekt gelöst im Buch, hier im Film ist es einfach lächerlich. Allgemein wird so vieles außer Acht gelassen. Wenn man das Buch nicht gelesen hat, sieht man einen guten Film. Aber wenn man es gelesen hat, ist man enttäuscht wegen fehlender Szenen und weil es so gut wie nie wirklich düster wird. Auch die Zusammenhänge werden nur angedeutet und sind mir zu fad. Vielleicht hätten sie Cuaron einfach weitermachen lassen sollen! Und eigentlich müsste er ne Stunde länger dauern, um dem Buch gerecht zu werden...


Weltenkind

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Ich finde man sollte Medien immer von einander getrennt sehen. Ein Film ist ein Film und ein Buch ist ein Buch. Es wäre mir neu, wenn es einen Film gibt, der viele implizierte Ebenen eines Buches wiedergeben könnte. Gerade bei Büchern wie den Harry Potter-Romanen, deren Aussagekraft kaum auf einen Film beschränkt werden kann. Würde ich jetzt diesen Film im Kontext zum Buch betraten würde ich ihn vermutlich verabscheuen, weil er diesem natürlich in keineswegs gerecht wird.

Nun Spoiler für Unwissende: Ärgerlich ist es natürlich, dass gerade das Ende verfälscht wurde. Auch, weil die Beerdigung fehlt, welche die ganze Aussagekraft des Films noch einmal auf eine andere Ebene gehoben hätte, ist es schade. Dennoch: Yates macht das Mögliche. Eine Überlänge wurde schon mit über 150 Minuten in Kauf genommen und dennoch ist die Geschichte nicht im Geringsten erzählt worden. Das Treffen der Drei am Astronomieturm (ich denke das war er) steht für alles, was nach dem Tod Dumbeldores kam. Die Freundschaft steigt auf ein neues Level. Sie emanzipieren sich von jeder Autorität. Sie sind es, die den Krieg beenden werden und das wird verdeutlicht in dem sie zum Schluss ganz allein auf dem Turm sitzen. Hermiones Worte sagen letztendlich alles, was es zu sagen gibt:

"I've always admired your courage Harry, but sometimes you can be really thick. You don't really think you're going to be able to find all those horcruxes by yourself do you? You need us Harry."