Inglourious Basterds

Inglourious Basterds (2009), US Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Komödie, Actionfilm, Drama, Kinostart 20.08.2009

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7.8
Kritiker
106 Bewertungen
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7.7
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617 Kommentare
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von Eli Roth und Quentin Tarantino, mit Brad Pitt und Mélanie Laurent

In Inglourious Basterds schreibt Quentin Tarantino die Geschichte des Zweiten Weltkriegs neu und lässt jüdische Soldaten und Resistance-Mitglieder gegen Hitler und Christoph Waltz kämpfen.

Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine eine Elitetruppe aus jüdischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen acht Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ‘Die Bastarde’ gefürchtet. Als der Plan reift, die Anführer des Dritten Reichs auszuschalten, nimmt Raines Einheit Kontakt zu der deutschen Schauspielerin und Undercover-Agentin des Widerstands Bridget von Hammersmark auf, die entscheidend für das Gelingen des Anschlags ist. Die gemeinsame Mission führt sie schließlich alle in das Pariser Kino von Shosanna, die allerdings seit langem ihre eigenen Rachepläne verfolgt.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (34) — Film: Inglourious Basterds

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.0Ausgezeichnet

Tarantinos pulpig-pfiffiger, leicht zerfaserter Geschichtsgag mit gezwungenem, aber gekonntem Authentizitätsfaschismus: Eine Weltkriegsfarce und ein Weltkriegsspaß, eine Weltkriegsschmonzette und eine Weltkriegsserviette, auf der in märchenhafter Elegie brutal-pointierte Episoden aus dem Leben überschwänglicher Monologapologeten serviert werden. Die Sprache ist gefährlicher als die Tat, der hochhackige Schuh gefährlicher als das Laufen in ihm, Schweiger ist ungefährlich, wenn er schweigt. Und Waltz walzt alles nieder – selbst den österreichischen Apfelstrudel. Appel an die Nazis: Ihr könnt die ganze Welt besiegen, allein, an der Macht den Kinos kommt ihr nicht vorbei! Dem HEILer Tarantino sei Dank.

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Andy Dufresne

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Kurz und knackig:Sehr schön!


Timo K.

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Danke euch.^^


evants.com: eventsandtrends.com

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9.0Herausragend

Man durfte auf „Inglourious Basterds“ gespannt sein, zumal es ungewöhnlich ist, dass ein Regisseur wie Tarantino in Deutschland dreht und für seinen Film Schauspieler wie Til Schweiger und Daniel Brühl verpflichtet. Das Konzept geht auf: Das insgesamt konsequente Festhalten an Darstellern aus Amerika, Frankreich und Deutschland wirkt sehr stimmig und passend. „Inglourious Basterds“ ist in fünf Kapitel aufgeteilt, wobei im fünften die Fäden zusammenlaufen und alles auf den Showdown hinausläuft. [...] Wer sich auf „Inglourious Basterds“ und somit auf unkonventionelles Kino einlässt, bekommt zweieinhalb Stunden wunderbar groteske Unterhaltung à la Tarantino geboten.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

Fast 160 Minuten dauert das Spiel, und keine davon ist vergeudet. Wer einen actiongeladenen Film erwartet, wird enttäuscht, wer ein vor Zitaten und Hommagen übersprudelndes Kammerstück sucht, ist hier genau richtig. Stellenweise hat man sogar das Gefühl, der Film sei speziell an uns Deutsche gerichtet, entdeckt man doch an jeder Ecke bekannte Gesichter und kann sich über Details wie Winnetou oder “Ich wollt ich wär ein Huhn” freuen, mit denen ein Amerikaner so gar nichts anfangen kann.

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Mr.Winchester

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150min sind vergoldet°!


peter-noster: Mostly Movies

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8.5Ausgezeichnet

Tarantino lässt die Leinwand nicht nur sprichwörtlich brennen. Doch nicht nur in seinen lauten Szenen können die “Basterds” punktenn. Die ersten 20 Minuten, die nur ein Gespräch enthalten, gehören zu den spannendsten des ganzen Jahres. Das schöne daran: Wie sonst gerne bei Tarantino existiert der Dialog nicht nur zum Selbstzweck, sondern führt zu einer überraschenden Auflösung. Christoph Waltz wird nicht ohne Grund allerorts für seine differenzierte Darstellung des Fieslings Hans Landa gelobt und darf sich so über späten internationalen Ruhm freuen. Er ist so stark, daß die “Basterds” im Vergleich überraschend den uninteressanteren Teil des Films ausmachen. Als Cineast gefiel mich natürlich auch die Kinobesitzerin in ihrem Widerstandskampf, der – wie eingangs schon erwähnt – zu einem der besten Bilder des Films führt.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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9.5Herausragend

Manch Kritiker hatte das Regiegenie im unfertigen "Death Proof" schon vor die Wand fahren sehen; einer der größten Filmemacher seiner Zeit ausgeblutet in blinder Zitierwut und Gewaltorgien. Und was macht Quentin Tarantino? Zieht mit den "Inglourious Basterds", der erklärten Anti-"Walküre", in den Zweiten Weltkrieg und vollführt einen dialoggewaltigen Befreiungsschlag.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

[...] Die Figurenzeichnung ist äußerst plastisch - Während Bösewicht Hans Landa dabei noch halbwegs real wirkt, ist Basterds-Anführer Aldo Raine (Bratt Pitt) schon fast wie eine Comicfigur überzeichnet, was aber durchaus gewollt ist. Laut Tarantino ist Inglorious Basterds ein Spaghetti-Western im Zweiter Weltkriegs-Setting, was den Film sehr treffend charakterisiert. [...]

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Nahtigall

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Das ist Typisch. Pitt wirkt wie eine Comicfigur, QT sagt. Das gehört so und alles ist gut. Klasse, Tarantino scheißt auf die Strasse und Ihr stellt euch das in die Vitrine


Enk

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Ach Gott, Tarantino hat auch schon viel Durchschnitt produziert. Und Basterds ist zwar gelungen, aber auch nicht gerade sein Meisterwerk


Stryke: inderzange.de

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9.0Herausragend

Ein brillianter Film vom Altmeister, der wie schon “Pulp Fiction” vor ihm durch seine Dialoge, seinen Charme und Witz noch lange in den Köpfen der Zuschauer herumwuseln und öfters zurückdenken lassen wird. Schwachpunkte sind einzig und allein einige verzeihbare Längen, die aber wenig ins Gewicht fallen. Alles in allem war das ein Bingo ähh .. ich meinte: “Bingo, Quentin!”.

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Nahtigall

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Letzlich sind meine Kommentare auch ein wenig dadurch genährt, das ich den Hype um Tarantino nicht nachvollziehen kann.


Hippiekiller

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Man sollte dennoch auf dem Teppich bleiben und manche Dinge neutral anpacken!


Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Fazit: kommt selten vor, dass man im Kino sitzt und das Gefühl hat, einen zukünftigen Klassiker gesehen zu haben. „Inglorious Basterds“ ist ganz großes Kino und sicherlich ein Film, der auch bei der dritten Sichtung noch fesseln und Neues bieten kann.

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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

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9.0Herausragend

Habe mich von Tarantino überraschen lassen. Bin keiner seiner Fans, aber die Basterds überzeugen durch die Story und die Umkehrung der Historie ... erstaunlicher Weise auch durch die deutschen Schauspieler. August Diehl - brillant als schneidiger SS-Scherge, Til Schweiger - gut, weil er nicht sprechen muss, Sylvester Groth usw. Nur Diane Kruger ist unglaublich schlecht.

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Replicant

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Wann war Diane Krüger jemals gut?


thedirector

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IB war für mich definitiv das Highlight von 2009! Ganz grosses Kino!


Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

“Bastarde” gehört zu den Filmen, die man gesehen haben muss. Ein Brett von einem Film, sehr intensiv, oft sehr klug, unglaublich besetzt – bisher Tarantinos bester Film. Tarantinos Kino ist immer auch ein Kino über DAS KINO und folgerichtig konzentriert sich das Geschehen in “Inglourious Basterds” immer mehr in einem Kinosaal. Hier finden die Guten Zuflucht und Liebe, hier dringen die Bösen ein, hier wird applaudiert, gemordet, hingerichtet. SPOILER. Und am Ende ist es nicht eine Kirche voller Juden, sondern ein Kino voller Nazis, das in Flammen aufgeht. Und wenn das Gesicht einer Jüdin über den verbrennenden Nazis auf den Rauch projeziert wird wie das Antlitz einer Rachegöttin, dann muss man zugeben: Das konnte nur Tarantino auf die Leinwand bringen. Respekt. [mehr im Podcast]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

VORSICHT: KOMMENTAR MIT SPOILER!! --------

[...]„Once upon a time in nazi-occupied France“ - Ja „es war einmal“ und Tarantino hat im Gespräch mit dem SPIEGEL auch zu Protokoll gegeben, dass er kein Problem damit hat, wenn sein neuer Film als eben diese märchenhafte und kontrafaktische Fiktion, die der Historie diametral gegenübersteht, aufgefasst und interpretiert wird. Und so ist die Geschichte die er in „Inglourious Basterds“ erzählen möchte, eine Wunschphantasie die ebenso naiv wie verständlich ist: Die Kraft der Imagination – in diesem Fall das Kino – siegt über das Böse, siegt dort wo die Realität versagt hat. Und es stimmt schon: Wenn Tarantino am Ende von „Inglourious Basterds“ das Kino, also quasi sein Heiligtum, sein ganz persönlicher Tempel, in Flammen aufgehen lässt und der versammelten Nazi-Entourage um Hitler, Goebbels und Göring die Lichter ausbläst, dann ist das nicht nur ein gewaltiges Opfer eines an seine Existenz glaubendes Märchens, sondern auch das dezidierte Verlangen eines sich durch sich selbst befreiendes Kinos, das die Aufforderung zur Unterhaltung, die Spaß machen und nicht belehren soll, in sich trägt. In dem kleinen französischen Kino brennen nämlich nicht zuvorderst der historische Hitler oder der historische Goebbels, gehen nicht die historischen Embleme, Standarten und Symbole des nationalsozialistischen Terrorregimes in Flammen auf, sondern das oftmals verzerrte Bild des Dritten Reichs, das die Filmgeschichte in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht und kultiviert hat.[...]

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fkfilmkritik

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Danke für die Warnung ;)


Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Der Film hat erhebliche Schwächen, aber auch erhebliche Stärken, zu denen ich später kommen werde.
Handwerklich ist IB vielleicht Tarantinos schlechtester Film.
Das liegt nicht am Konzept, der Idee ein Kriegsepos anhand von dramaturgisch losgelösten, überlebensgroßen und dennoch intimen Dialogszenen zu erzählen. Das gehört eindeutig zu den Stärken. Auch die Dialoge sind berauschend.

Was mich stört ist Diane Krüger. Das mag kleinlich klingen, aber bei dem großen Talent was Tarantino eigentlich hat, darf so etwas nicht vorkommen. Gerade weil Krügers Rolle ziemlich wichtig ist. Zum einen hat man da Christoph Waltz (über den schon alles gesagt wurde) und auf der anderen Seite diese anerkannte Schauspielerin unter GZSZ-Niveau. Sie schafft es beinah ein ganzes Kapitel des Films kaputt zu machen. Das geht nicht. Da darf man auch nicht einfach so drüber hinweg sehen, nicht bei Tarantino.
Und dabei sind die anderen Darsteller so gut, vorallem die Deutschen, inklusive…



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Kubrick_obscura

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Du wirst es bereuen...


phoenix409

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Klasse geschrieben!


Khitos: Kälte Reich

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7.0Sehenswert

[...]Inglourious Basterds ist bei weitem einer der gewagtesten Filme dieses Jahres und spricht ein dunkles Kapitel der Geschichte an, wuschelt dessen fiktive Haare und gibt ihm einen kleinen Klaps auf die Backe. Oder doch eher einen Schlag ins Gesicht. Das Wort ,,Meisterwerk” werde ich – wie viele andere es schon getan haben – sicherlich nicht verwenden, dafür gibt der Film für mich zu wenig her. Das heißt aber nicht, dass Inglorious Basterds nicht gut war, er war sogar sehr gut. Wäre Aldo Raine real, würde er den Film lieben, seine hundert Nazi-Skalps hätte er sicher.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.0Sehenswert

So kann „Inglourious Basterds” durchaus packen und unterhalten. Nicht zuletzt durch exzellente Schauspieler. Hier zahlt es sich auch aus, dass die amerikanische Produktion mit viel deutschen und auch staatlichen Produktionsmitteln unterstützt wurde. Das deutsche Publikum bekommt etwas für seine Steuereuros: Til Schweiger schweigt oder tobt stereotypisch. Diane Krüger als Filmdiva Bridget von Hammersmark chargiert wieder zu übertrieben und wirkt eher peinlich als passend. Viel besser treten Daniel Brühl als naiver Kriegs- und Kinoheld Zoller sowie August Diehl als äußerst scharf denkender Gestapomann auf. Tatort-Kommissar Christoph Waltz spielt den Nazi-Offizier Hans Landa großartig verschlagen und spleenig. Er hat tatsächlich eine größere Show als Brad Pitt. Ein bitterer Beigeschmack bleibt allerdings bei all der Kriegs-Unterhaltung: Tarantino erzählt völlig ohne moralische Bedenken. Seine Nazijäger agieren ebenso menschenverachtend wie die Nazis. So was passiert einem wahrscheinlich, der nur in Schwarz-Weiß-Kategorien sieht.

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sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Christoph Waltz ist genial als "Jew-Hunter" Hans Landa. Dass ich aus einem Tarantino-Film komme und mir denke, dass ich gerne mehr zu den übrigen Charakteren erfahren hätte, ist einerseits eine positive Überraschung, zeigt aber auch die Schwäche des Episodenaufbaus und der Dramaturgie.

Die Basterds hatten bedeutend mehr "Roten Faden" als Kill Bill und sind definitiv einen Kinobesuch wert.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.5Herausragend

Tarantino ist bekannt als Cineast und Filmemacher. Und in Basters - mit dem Fokus auf Shosannas Kino und einem gewaltigen Film-im-Film, der eindringlich seinen Höhepunkt findet - übt er sowohl seine Obsession mit Rache, als auch seine Faszination mit Filmen aus. Das Ergebnis ist blutig und glorreich.

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Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Inglourious Basterds ist aber trotz allem gut. Der stimmungsvolle Einstieg und die auch im weiteren Verlauf durchaus vorhandenen sehr guten Szenen trösten ohne weiteres über die (ebenfalls durchaus vorhandenen) Schwächen hinweg. Sicherlich, die lange Laufzeit ist auch wieder ausschweifenden Dialogen geschuldet. Doch wirken diese in dem Film nicht fehl am Platze, stören nicht und lassen den Zuschauer auch nicht gelangweilt im Kinosessel einschlafen. Im Endeffekt also: Ein durchaus guckbarer, guter Film.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Eine Menge brillanter Momente und effektiver Szenen, stehen ebensovielen Längen gegenüber und dem bekannten Tarantino-Problem, das schon in Death Proof sehr deutlich wurde: Die fehlende Disziplin und Entwicklung in Dramaturgie und Storyführung und die absolute Leere die hinter den Bildern steht.

Die Unterteilung in Kapitel kaschiert mehr schlecht als recht, dass der Film nach einer grandios-finsteren Eröffnungsszene, in der Christoph Waltz einen der wohl faszinierensten Bösewichte der jüngeren Filmngeschichte entwirft, relativ ziellos in sich geschlossenen Szenen aneinanderreiht, die nie eine in sich zwingend geschlossenen Handlung ergeben und von höchst durchwachsener Qualität sind.

Großartiger Wortwitz wechselt sich mit klamaukiger Sitcom-Dramaturgie ab, die einen sich bisweilen in der Hardcore-Version von "Hogans Heroes" wähnen lässt. Und immer wieder auch Langeweile und Szenen die weitergehen, wenn sie eigentlich ihr Zeit schon mehr als ausgespielt haben.

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RaekOne

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Hier muss ich dir doch ausnahmsweise in allen Belangen zustimmen.


nilswachter

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"Das kann als Befreiungsschlag angesehen werden zur endgültigen Entdämonisierung der Nazizeit oder bubihafte Allmachtsphantasie eines Wolfenstein-Spielers mit Italofilmbackground - die Wahrheit liegt wohl in der Mitte." - Grossartig!


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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9.0Herausragend

Wenn es das Wort gibt, will ich es hier verwenden: Grenzgeil. In jeder Hinsicht. Übertraf meine Erwartungen bei weitem, nicht nur weil Tarantino der erste Regisseur ist, der erkannt hat wie man Schweiger wirken lassen kann: Wenn er die Fresse hält. Für meinen Geschmack zitiert er sich zwar ein paar mal zu viel selbst, bleibt aber ein grandioser Film. Und mein Gott: Was für ein Hauptdarsteller.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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10.0Herausragend

Es gibt eine Szene in Inglourious Basterds, die zwar nur den Bruchteil einer Sekunde dauert, aber doch so stellvertretend für den ganzen Film ist: Dr. Joseph Goebbels nimmt seine französische Dolmetscherin von hinten und hat dabei großen Spaß. Diese kurze Einstellung, diese wenigen Frames repräsentieren dabei wiederum nur einen Bruchteil seines lachhaften Charakters. Stellt man einmal allein diese Szene in Kontrast zur Darstellung Goebbels in Oliver Hirschbiegels Der Untergang, dann bemerkt man schnell, dass der wahre Wahnwitz nicht Tarantinos Film entspringt, sondern dem teutonischen Machwerk aus der Schmiede Bernd Eichingers. Man denke nur an die Gebrechlichkeit eines Goebbels in Der Untergang, das Pathos, die Verklärung, die ihn, seine Frau, ja seine ganze Familie umnebelt, um bei dramatischer Terminologie zu bleiben, denn nichts anderes als eine theatralische Inszenierung ist Der Untergang und seine Geschichtsverfälschung doch am Ende. Das gleiche gilt natürlich auch für den Führer selbst, der hier statt den schmeichelhaften Charmeur den Reichsführer gibt, für den das alles nur ein großes Indianer-und-Cowboy-Spiel ist, von dem er eigentlich keine Ahnung hat, aber er sitzt eben ganz oben, da ist das nicht weiter wild.

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Alle Kritiken (34)


Kommentare (583) — Film: Inglourious Basterds


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natedb

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Bewertung9.0Herausragend

(Spoiler, auch zu "Django Unchained")
Was hat "Inglourios Basterds" nicht, was "Django Unchained" haben soll? Ach ja! Stimmt - er hat keine Längen! Nicht, dass ich "Django Unchained" nicht mögen würde, allerdings war mir das lange, intellektuelle und recht sinnlose Gefasel dort teilweise einfach etwas zu langweilig und sogar nervig. "Django Unchained" hätte sein perfektes Ende nach dem Tod von Calvin Candie und Dr. King Schultz gehabt, aber nein, es ging noch weiter...
Eine Schwäche wie diese hat "Inglourios Basterds" nicht und die Dialoge, auch hier wunderbar, wie man es von Quentin erwarten darf, geraten hier nie zum reinen Selbstzweck.
Der Film bietet einige wirklich sehr, sehr starke Szenen, die Beste möglicherweise direkt zu Anfang: Hans Landas Verhör des Farmers La Patide - eine mitreißende Sequenz, fabelhaft geschrieben, voller Suspense und mit einem diabolischen Christoph Waltz, der in diesem Film zweifellos die beste Performance seines Lebens gab. Ja, Dr. King Schultz war auch ganz toll, aber der liebe Zahnarzt muss gegenüber dem teuflisch gewieften Judenjäger leider kürzer treten, sorry.
"Inglourios Basterds" ist pure Provokation, denn Mr. T scheißt auf die Historie und dreht alles wie er es will. Er lässt die hohen Nazi-Tiere, Adolf eingeschlossen, von einer jüdischen Kino-Betreiberin in einen Saal pferchen und alle miteinander untergehen. Zusätzlich wird Hitler auch noch der verrückte Kopf zerschossen...
Unterlegt von Morriccone bis David Bowie erschafft Quentin Tarantino einprägsame, extrem starke Sequenzen, mit ansehnlichen Schauspielern in Top-Form. Bemerkenswert ist auch Diane Kruger als Bridget von Hammersmarck, sowie die vielen deutschen Mimen die ihren Weg ins Tarantino-Universum fanden. Sogar der von allen ach so verhasste Til Schweiger ist dabei, was gar nicht mal schlimm ist, da er im gesamten Film nur zwei Sätze von sich gibt und ansonsten nur grimmig dreinschaut.
Ich persönlich ziehe diesen Film "Django Unchained" vor. "Inglourios Basterds" wirkt insgesamt weniger selbstverliebt auf mich, ist von der Länge her perfekt abgestimmt, Soundtrack und Bilder sind ein Fest für Aug und Ohr und das Drehbuch ist gewitzt, intelligent - herausgekommen ist ein manchmal charmantes, oft sehr brutales, teilweise ziemlich dramatisches, witziges und einzigartiges "Märchen", so will ich es mal nennen.

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kobbi88

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Genialer Kommentar, bin absolut deiner Meinung. Bei Django, bei Kruger, bei Schweiger (Spoiler: sobald er mehr als drei Wörter sagt wird er konsequenterweise erschossen), bei der Anfangsverhörszene. Ach, bei einfach allem! :)


natedb

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Oh vielen lieben Dank :)
Vielleicht sollten sich Schweiger-Hasser ja aus genau diesem Grund Inglourios Basterds ansehen :P


herrmann.jemine

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Bewertung9.0Herausragend

epochal erzählt, vielleicht an manchen stellen etwas zu lang und detailliert. ein riesen haufen an geilen charakteren und ne menge handlungsstränge, allesamt für sich allein gesehen klasse bis sensationell. unterm strich stört mich die gesamtlänge aber doch zu sehr für eine absolute topwertung.

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Cellmorbasg

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Bewertung9.0Herausragend

*enthält kleine Spoiler*
Der Film beginnt mit einer Episode in der die Spannung und die Angst zum greifen sind. Ein perfektes Stück Kino in dem alles konzentriert ist, was diesen Film so gut macht. Da ist zum einen der sprachliche Genuss für die Ohren. Die verschiedenen Sprachen geben den Dialogen ganz eigene Facetten und umgekehrt. Die Sprache ist auch ein wichtiger Teil der Figur Hans Landa. Er ist der einzige der alle vier im Film gesprochenen Sprachen beherrscht. Seine Überlegenheit drückt sich aber auch in der Lieblichkeit aus mit der er nicht nur das dafür prädestinierte Französisch, sondern auch das Deutsche erklingen lässt. Es ist Teil seiner angenehmen Erscheinung die umso mehr, von der ersten Sekunde an, seine Grausamkeit hervortreten lässt. Sein innerstes verbirgt sich hinter einer Fassade, nicht nur für die Feinde, auch für die Freunde. Denn die Skrupellosigkeit Hans Landas macht vor ideologischen Grenzen nicht halt. So ist es kein Wunder, dass die schöne Maske fällt, als Aldo Raine ihm die Möglichkeit nehmen wird sie fortan aufrechtzuerhalten.
Die Dialoge mit dem dominierenden Hans Landa sind aber nicht das Ende der Köstlichkeiten. Auch die eher neckischen Sprachduelle zwischen Shosanna und Fredrick Zoller zeigen eine Anspannung, die auf eine Explosion bloß wartet. Und als man kaum noch damit rechnet, folgt kurz darauf ein Filmtod in schauriger Schönheit. Er ist Teil des in Episode fünf sich auflösendem Handlungsgeflechts. Davor leistet sich der Film jedoch einen weiteren Höhepunkt in der Taverne, denn wie so oft in diesem Film ist die Sprache auch hier handlungstreibend. Sprachfeuerwerke deren Kunstfertigkeit Freude bereiten, die jedoch auch eine emotionale Dichte erzeugen, weil man nie weiß wann sie von verbaler Gefährlichkeit in körperliche Gewalt umschlagen.

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Andy the X

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Schöner Kommentar.
Jedes Mal wenn ich den Film sehe, bedauere ich, dass ich weder Französisch noch Italenisch spreche. Ich glaube, dann würde mir der Film noch besser gefallen als er es ohnehin schon tut.


Cellmorbasg

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Wobei ich diesmal festgestellt habe als ich mit den Untertiteln nicht mitkam, dass ich den Film gut genug kannte um mal einfach ein paar Zeilen auszulassen. Die verschiedenen Sprachen nur zu hören finde ich schon zauberhaft. Mit dem Verstehen hat es leider im Französischen auch nach fünf Jahren Schulunterricht nicht geklappt.


TheFahil

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Bewertung9.0Herausragend

Wiedereinmal ein super Tarantino Film. Vorallem Christopher Waltz in seiner Rolle als Hans Lada ist genial! Wer Tarantino mag, muss diesen Film unbedingt noch schauen.

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skradan

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Bewertung5.0Geht so

Teils amüsant, teilweise großartig, teils langweilig. Ich hatte mir mehr erhofft, bekam jedoch nur eine überspitzte Variante des typischen US-WWII-Schrotts, den es haufenweise in den Regalen gibt. Warum gerade Eli Roth, dem ich schauspielerisches Können absolut abspreche, eine Rolle bekommen hat, ist mir schleierhaft.

Christoph Waltz hat sich mit dem Film ein Denkmal gesetzt; Tarantino - so leid es mir tut - jedoch nicht.

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Donzaffi

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Wieso steht hier eigentlich nicht das es ein Remake ist ?

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movie.max

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Weil es die Handlung des 'OriginalsÄ nicht aufgreift, sondern nur ein paar Huldigungen hervorbringt.


Donzaffi

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Tut Krieg der Welten auch nicht und es wird uns als Buchverfilmung verkauft, die Liste lässt sich noch sehr lange fortführen.
Man könnte es ja zumindest mal mit einem Satz erwähnen


TheNumber

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Bewertung9.0Herausragend

super geil. quentin tarantinos drehbuch ist wieder mal grandios, tolle dialoge mit super intensiver dramaturgie. natürlich muss man ihn auch für den charakter hans landa, der von christoph waltz überragend verkörpert wird. nur die nazi-jäger haben mir nicht soo gut gefallen wie der rest, auch wenn ich brad pitt in der rolle ganz gut fand. richtig guter film, muss man gesehen haben!

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NotTooOldForThisShit

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit Sicherheit ein guter Tarantino, kann jedoch mit dem Trio Reservoir Dogs, Pulp Ficiton und Jackie Brown nicht mithalten. Wer meint dass die Dialoge und Musik in Inglorious Bastards hervorragend sind, hat bei den ersten drei Filmen wohl nicht richtig hingehört. Einige stellen ziehen sich etwas in die Länge und wären meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen. Am überzeugendsten ist der Anfang mit Waltz, denn dort sieht man den Inhalt eines genialen Drehbuchs glänzen, jedoch nimmt der Glanz schnell wieder ab. Im Grunde ein guter Film, jedoch machen ein paar Nazikiller und viel Blut noch keinen Tarantino Film aus wie man sie normalerweise von ihm kennt.

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Velly

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Hat mich auch nicht so richtig überzeugt...
Ich fand zwar drei Szene ausgesprochen gut (Anfang mit Waltz, dann die Szene in dem Lokal mit dem Kuchen und die Szene in der Kellerbar mit Fassbender und Diehl), aber das war es dann auch schon.


NotTooOldForThisShit

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Genau, also da fand ich Django schon unterhaltsamer. Ganz zu schweigen von dem glänzenden Soundtrack


Draza

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Bewertung9.0Herausragend

Gehört zu Tarantino`s top 5 nach Pulp Fiction und Kill Bill 1 + 2. Christoph Waltz.... Grandios gespielt

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JonnyvsSherlock

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Bewertung9.0Herausragend

Ja, Herr Tarantino, jetzt haben sie mich. Warum? Darum:
Der Film hat einen Einstieg, der Seinesgleichen sucht. Erst wird man von wunderbarer Musik eingelullt, um anschliessend dem genialen Dialog beim Milchbauern lauschen zu dürfen. Der grandiose Christoph Waltz überzeugt sofort mit seiner Perfomance des S.S Offiziers Hans Landa. Der Beginn macht wirklich Lust auf den Film. Die Kapitelaufteilung passt hervorragend zum Gesamtwerk. Die teils sehr explizite Gewalt zieht sich nicht wirklich durch den Film, sondern wird nur in ein paar bestimmten Szenen dargestellt. Diese haben es dafür aber richtig in sich. Die Dialoge bleiben Tarantino-typisch vom Anfang bis zum Ende genial. An den Schauspielern kann man auch nicht meckern. Sie spielen allesamt sehr gut. Allen voran natürlich Christoph Waltz. Brad Pitt gibt (in einer untypischen Rolle) auch eine tolle Leistung ab. Sogar Til Schweiger spielt recht passabel. Der Schnitt und die Kamera machen richtig Spaß und die manchmal ins Bild geschriebenen Namen sind ein netter Effekt. Die Musik ist stehts passend und mitreissend. Der Eindruck direkt nachdem Film ist schier überwältigend. Jedoch fehlt mir noch etwas. Der letzte Schritt zur Perfektion sozusagen. Ausserdem fand ich einige Szenen etwas zu blutrünstig.( An einer Stelle sogar unnötig)

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JamesMoriarty

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Bewertung10.0Herausragend

Leider kam dieser Film in die Kinos, als mein Filmgeschmack und ich noch in ganz anderen Ecken unterwegs waren. Besonders jetzt, wo mich Django im Kino umgehauen hat (im O-Ton wohlgemerkt), bereue ich es zutiefst, dieses Meiterwerk nicht auf der großen Leinwand gesehen zu haben.
Über die großartige Leistung unseres Lieblingsöstereichers ist wohl schon genug gesagt worden und das der ganze Film, bishin zum explosiven Finale, grandios ist, muss auch nicht mehr erwähnt werden.
Was mir aber an Tarantinos Werken besonders gefällt, ist die Konsequenz mit der er an den Stoff geht. Seine Helden sterben genauso sang und klanglos wie es die Bösen tun. Keine pathetischen Sterbeszenen, ein Schuss, viel Blut und gut. Die Guten sterben eben auch.
Das Gleiche macht er auch mit den Sprachenn in seinem Film. Ich habe mal gehört, die Amerikaner hassen Untertitel, was der Grund dafür ist, dass sie alle guten europäischen Filme nachdrehen. Tarantino ist das zum Glück herzlich egal. Da sprechen die Franzosen französisch, die Deutschen deutsch und die Amerikaner Englisch. (Oder in Landas Fall englisch, französisch, deutsch und italienisch).

Alles in allem kann man nur sagen: Egal was er macht, Tarantino hat es einfach drauf!

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ArasAhmad

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer meiner lieblings Tarantino Film.

Es hat einfach alles was man von einem Tarantino Film erwartet, eine gute Story, noch bessere Dialoge und dazwischen viel zeit zum nachdenken. Besonders Christoph Waltz
als Hans Landa gefällt mir hier sehr gut, Brad Pitt in der Rolle als Aldo Raine ist authentisch und visuelle sehr gut dargestellt worden. Mit unseren deutschen Schauspielern die in diesem Meisterstück von Tarantion mitwirken durften, brauchen wir uns auch nicht zu verstecken. Sowohl Diane Kruger als Bridget Von Hammersmark als auch Til Schweiger als Hugo Stiglitz ( wobei er maximal 4 sätze hatte).

Das Tarantinos Streifen mit guten Dialogen gefühlt sind wissen wir, aber das wir hier auf so starke Dialoge treffen hätte ich nicht gedacht. Nach nun mehr als 7 Filmen die ich von Tarantino gesehen habe, gefällt mir eines besser als das andere.

8,5 von 10 Wertungspunkten sind hier vollkommen gerechtfertigt.

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Chad

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Django ist ja noch in aller Munde. Sowohl dort als auch hier nimmt sich Quentin Tarantino einer ernsten Sache an. Allerdings unterhält Inglourious Basterds kurzweiliger, besitzt etliche Höhepunkte mit oftmals unerwartenden Konsequenzen.
Vll liegt's an der in Europa weniger beachteten Sklaventhematik, doch mit welchem 'Witz' die NS-Zeit hier durch den Kakao gezogen wird, amüsiert einfach besser.

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MrKatsumi

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Bewertung9.0Herausragend

Eben das erste mal im Kino gesehen, OmU, und wieder vollends befriedigt worden.

Allerdings musste ich mich doch etwas über den Altersdurchschnitt im Kino wundern, da habe ich beim groben überfliegen ÜBERWIEGEND 40+ gesehen bis hin zu 70+, SERIOUSLY!
Die haben sicher was anderes erwartet. Naja zumindest bei dem Regisseur hätte man es sich ja denken können.

Der Wechsel zwischen den ganzen Sprachen ist super gelungen und es macht einfach Spaß zuzuhören. Und wenn man französisch kann sogar noch ein bisschen mehr.

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julian.voland

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow, nicht oft hat mich ein Film so überrascht. Ich bin mit ziemlich niedrigen Erwartungen an diesen Film herangegangen und finde ihn auf jeden Fall besser als Django, meiner Meinung der drittbeste Film von Tarantino (nach Reservoir Dogs und Pulp Fiction). Die Geschichte ist unglaublich rund und sehr gut aufgebaut, die Dialoge sind perfekt, Effekte sowieso und die Schauspieler spielen wirklich alle auf sehr hohem Niveau. Wenn man sich den Film mit der originalen Tonspur anschaut, macht er auf jeden Fall mehr Spaß, weil man dann erst merkt, wieviele Szenen auf anderen Sprachen, auch auf Deutsch, gedreht sind; nebenbei hat das bei mir zu einem unerwarteten Lacher geführt: Hugo Stiglitz will Sturmbannführer Dieter Hellström die Hoden wegschießen und sagt: "Say 'Auf Wiedersehen' to Ihren Nazi balls!".
Eigentlich müsste dieser Film nun zu meinen Liebnlingsfilmen gehören, gäbe es da nicht diese eine große Sache, die mich so unglaublich stört: die Grundstimmung der Charaktere. Die Nazis, was sowieso alle Deutschen sind, werden zwar als charmant und freundlich dargestellt, doch selbst die einfachen Soldaten, die man dieserzeit zum Kriegsdienst gezwungen hat, werden ohne Rücksicht kaltblütig durch die Basterds umgebracht. Ich sage nicht, das jeder Soldat unschuldig war, aber dass es doch eine beachtliche Anzahl von Soldaten gab, die einfach nur dazu gezwungen und mit dem Tod bedroht wurden; ich denke nicht, dass sich Abiturienten freiwillig und ohne jegliche militärische Ausbildung zum Kriegsdienst melden und den Fremdenhass in der Form und dem Ausmaß wie Goebbels oder Hitler vertreten. Das Problem ist, dass Tarantino diese Sache anscheinend grundlegend falsch verstanden hat und damit wieder diesen internationalen Deutschenhass und die Gleichsetzung von Deutschen mit Nazis, die man doch inzwischen überwunden glaubte, erneut ankurbelt.

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Hfonda15

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Dieses Bild was über die Deutschen vermittelt wird stört mich bei sehr vielen kriegsfilmen, wie z.B beim so hoch gelobten Saving Private Ryan, doch grade hier finde ich es angebracht und fand die Darstellung sogar sehr passend.
Der Film nimmt sich geschichtlich ja kein Stück Ernst, weshalb ich die Schwarz/weiß Zeichnung in diesem Werk auch passend fande, dass alle Deutschen diese Sauerkrautessenden rassistischen Mörder sind. Im übrigen wurden die basterds ja auch ziemlich negativ dargestellt(INGLOURIOUS) wenn sie wehrlose Wehrmachtssoldaten erschlagen usw. Ich würde dieses negative Bild der Deutschen bei so einem Streifen nicht unbedingt ankreiden.


Enzian

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Ich gebe Hfonda da recht, wie er schon sagte will der Film ja keine historischen Wahrheiten zeigen. Das Tarantino das "Deutsche = Nazis"-Bild wieder untermauern wollte, glaube ich überhaupt nicht, auch nicht, dass er selbst das so sieht (auch nicht für die Zeit des WWII). Er legt meiner Meinung nach im Film sogar öfters die Sympathie auf die deutschen Soldaten.

(Vorischt Spoiler)

Wenn Pitt herumrennt und unbedingt "Deutsche töten" will und jeden Deutschen, der in einer Naziunform steckt bedingungslos als Monster ansieht, kommt das ja auch eher grenzdebil rüber, weil man ja - wie du gesagt hast - weder die Hintergrundgeschichten dieser Menschen kennt noch sie etwas böses oder grausames tun sieht. Leute mit Baseballschlägern totprügeln oder jungen Männern, die sich bereits ergeben haben, ein Hakenkreuz in die Stirn zu ritzen ist auch nicht gerade die feine Art.

Auf der anderen Seite gibt es dann deutsche Soldaten, wie den in der Kellerbarszene, der nichts weiter tut als sich über seinen neugeborenen Sohn zu freuen, bei der Schießerei als einziger überlebt, sich dazu bereit erklärt sich zu entwaffnen und dann (natürlich) erschossen wird. Das hat glaube ich jeder kommen sehen und die Szene ist wohl nicht darauf angelegt sich zu denken "zum Glück ist der Nazi tot". Man bekommt eher Mitleid mit ihm, weil er einfach nur nach Hause zu seiner Familie wollte.

Das gleiche Spielchen wieder in der Schlussszene. Landa lässt sich von einem jungen Soldaten fahren, steigt mit ihm aus, der Soldat wird erschossen. Ohne Grund, ohne Vorwarnung und offenbar mal wieder gegen eine Vereinbarung.

Das sind alles so Szenen, bei denen man sich denkt "War das jetzt nötig?" und die eher die Basterds in komischen Licht dastehen lassen.


loveissuicide

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

3. Sichtung, diesmal im Original. Wie kann man ernsthaft behaupten, Django sei besser als die Basterds? Ich kenne Leute, die tun das. Versteh ich nicht die Bohne! Jedes einzelne Kapitel des Films ist großartig, der geniale Dialog beim französischen Milchbauern zu Beginn ist zusammen mit dem Soundtrack auch nach mehrmaligem Schauen immer noch ein Schlag mitten ins Gesicht. Nichts an Reiz verloren haben die Restaurant-Szene mit einem fantastischen Michael Fassbender (dieses Grinsen: göttlich!), die Apfelstrudelszene, der italienische Small Talk bei der Kinopremiere, die tiefen Bläserregister, als Marcel die Tore versperrt, und und und. Innerlich schäume ich vor Superlativen über, allein mein mangelndes Talent, dies gebührend in Worte zu fassen, verhindert eine schriftliche Ode an Tarantinos WKII-Film, welchen ich zusammen mit Kill Bill Vol. 1 als seinen besten ansehe.

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whip guy

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Genau meine Meinung! Django reicht nicht mal im Ansatz an IB, Kill Bill oder Pulp Fiction ran. Regt mich ziemlich auf, dass viele Django als besten Tarantino bezeichnen.


jauchzenderjoachim

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Das ist ein BINGO!


moviereporter

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Bewertung5.0Geht so

der film hat mir eigentlich ganz gut gefallen - vor allem der soundtrack war super. historisch gesehen ist 'Inglourious Bastards' natürlich nicht ernst zunehmen, das wusste ich schon vorher. jedoch fand ich das ende ausgesprochen dämlich, überzogen und absolut unglaubwürdig. ging gar nicht....

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doktormovie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Episoden,und die Coolness,und die Dialoge,und die Schauspieler,und die Musik,und Christoph Waltz,und...
*SABBER*
Tarantino kann einfach nichts falsch machen...

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doktormovie

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Okay,der sah auf gut deutsch sch**ße aus :D


fuerchtegott

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@prechtl: :D Bei einem einschlägigen Genrefilm (etwa Schindlers Lust) hätte er ne Auszeichnung (goldener Ständer oder so) verdient.


Pia961

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe den Film erst kürzlich wieder gesehen & er hat mich noch immer genauso begeistert wie beim ersten Mal. Tarantinos Filme verlieren einfach nie an Unterhaltung. Inglourious Basterds ist ein Meisterwerk mit wirklich grandiosen Schauspielern. Hut ab, kann ich da nur sagen!

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fabian.engelhardt.142

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Bewertung9.5Herausragend

bis auf Till Schweiger nur hochwertige Schauspieler

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