Inglourious Basterds

Inglourious Basterds (2009), US Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Actionfilm, Kinostart 20.08.2009


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Kritiker
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von Quentin Tarantino, mit Brad Pitt und Mélanie Laurent

In Inglourious Basterds schreibt Quentin Tarantino die Geschichte des Zweiten Weltkriegs neu und lässt jüdische Soldaten und Resistance-Mitglieder gegen Hitler und Christoph Waltz kämpfen.

Im von Nazis besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut.

Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine (Brad Pitt) eine Elitetruppe aus jüdischen Soldaten (u. A. Eli Roth), die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen acht Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ‘Die Bastarde’ gefürchtet. Als der Plan reift Adolf Hitler persönlich auszuschalten, nimmt Raines Einheit Kontakt zu der deutschen Schauspielerin und Undercover-Agentin des Widerstands Bridget von Hammersmark (Diane Kruger) auf, die entscheidend für das Gelingen des Anschlags ist. Die gemeinsame Mission führt sie schließlich alle in das Pariser Kino von Shosanna, die allerdings seit langem ihre eigenen Rachepläne verfolgt.

Hintergrund & Infos zu Inglourious Basterds
Schon während der Dreharbeiten erregte Inglourious Basterds viel Aufmerksamkeit, da die Dreharbeiten in der sächsischen Schweiz, in Görlitz, in Spandau bei Berlin und im Filmstudio Babelsberg stattfanden. Nur ein kleiner Teil der Dreharbeiten fand außerhalb Deutschlands in Paris statt.

Inglourious Basterds wurde von der Kritik geteilt aufgenommen, was vor allem an seinem sehr freien Umgang mit realen historischen Ereignissen lag. Schließlich schreibt der Film die Geschichte des Dritten Reiches in eine jüdische Rachegeschichte um. Während manche Kritiker diesen Mut lobten, entrüsteten sich andere an der Leichtfertigkeit, mit dem sich der Film über historische Verbrechen hinwegsetzt.

Den Erfolg des Filmes konnte dies nicht verhindern. Bereits nach seiner Premiere beim Filmfestival Cannes gewann Christoph Waltz den Darstellerpreis. Bei den Oscarverleihungen des Folgejahres wurde Inglourious Basterds in insgesammt acht Kategorien nominiert – und wieder war es Christoph Waltz der die Trophäe als Bester Nebendarsteller in Empfang nehmen durfte. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Inglourious Basterds
Genre
Kriegsfilm, Kriegssatire, Actionfilm, Drama
Zeit
1944, Alternative Geschichtsschreibung, Zweiter Weltkrieg
Ort
Frankreich, Paris
Handlung
Adolf Hitler, Antiheld, Antisemitismus, Auftrag, Auftragsmord, Baseballschläger, Besatzungsmacht, Brand, Brutalität, Bösewicht, Drittes Reich, Erschiessen, Erwürgen, Feuer, Filmpremiere, Flucht, Geheimagent, Geplanter Mord, Gestapo, Gewalt, Himmelfahrtskommando, Joseph Goebbels, Jude, Judenverfolgung, Jüdin, Kino, Kriegsheld, Kultfilm, Mord an Familie, Nazi, Neue Identität, Okkupation, Oscargewinner, Propaganda, Rache, Schauspieler, Schusswechsel, Skalp, Skalpieren, Skrupellosigkeit, Soldat, Soldatenmord, Stosstrupp, Totschlag, Vergeltung
Stimmung
Geistreich, Hart, Verstörend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Kultfilm, Oscargewinner
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
A Band Apart, The Weinstein Company, Universal Pictures, Zehnte Babelsberg

Kommentare (667) — Film: Inglourious Basterds


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Ralf Köhler

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Um das mal klar zu stellen: das ist kein Kriegsfilm! Was Blödsinn! Das ist ein Tarantino
. Zweitens: neben einigen wiederkehrenden Stilelementen (Mörder-Casting, Mörder-Soubdtrack) evolutioniert (yep, nicht REvolutioniert) er beständig die Kunstform Film. Hier z.B. indem er sich traut, das umzusetzten, was sich bisher niemand getraut hat, bzw auf was einfach noch niemand bisher gekommen ist: wie wäre es, wenn wir einfach mal eine Story erzählen, in der Hitler voll auf die Schnauze kriegt? In diesem (und in vielen andren auch) Sinne große Kinokunst.

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Moviegod

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Bewertung9.5Herausragend

Sein genialer Ruf eilt diesem genialen Film weit voraus. Und das völlig zurecht. Was für eine Story, was für Dialoge und was für Figuren. Tarantino hat es wieder einmal geschafft. Es macht so einen großen Spaß, den Film anzusehen, dass man die ein oder andere (ganz ganz) kleine Länge ohne Probleme verschmerzen kann. Ein ganz großer Wurf. Und für Christoph Waltz ein Einstand in Hollywood, der nicht besser hätte sein können.

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JonnyvsSherlock

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Bewertung9.5Herausragend

"My name is Lt. Aldo Raine and I'm putting together a special team, and I need me eight soldiers. Eight Jewish-American soldiers. Now, y'all might've heard rumors about the armada happening soon. Well, we'll be leaving a little earlier. We're gonna be dropped into France, dressed as civilians. And once we're in enemy territory, as a bushwhackin' guerrilla army, we're gonna be doin' one thing and one thing only... killin' Nazis. Now, I don't know about y'all, but I sure as hell didn't come down from the goddamn Smoky Mountains, cross five thousand miles of water, fight my way through half of Sicily and jump out of a fuckin' air-o-plane to teach the Nazis lessons in humanity. Nazi ain't got no humanity. They're the foot soldiers of a Jew-hatin', mass murderin' maniac and they need to be dee-stroyed. That's why any and every every son of a bitch we find wearin' a Nazi uniform, they're gonna die. Now, I'm the direct descendant of the mountain man Jim Bridger. That means I got a little Injun in me. And our battle plan will be that of an Apache resistance. We will be cruel to the Germans, and through our cruelty they will know who we are. And they will find the evidence of our cruelty in the disemboweled, dismembered, and disfigured bodies of their brothers we leave behind us. And the German won't not be able to help themselves but to imagine the cruelty their brothers endured at our hands, and our boot heels, and the edge of our knives. And the German will be sickened by us, and the German will talk about us, and the German will fear us. And when the German closes their eyes at night and they're tortured by their subconscious for the evil they have done, it will be with thoughts of us they are tortured with. Sound good?"

Ja, klingt verdammt gut. Wie der ganze Film. Und das klingt nicht nur so, sondern ist es in allen Belangen.
Tarantino packt sein Stück Kriegsgeschichte in die Hülle eines düsteren Märchens. "Once Upon a Time In Nazi-Occupied France" heißt, es bevor eine perfekt durchdachte Komposition aus Bildern, die Ankunft von Col. Hans Landa ankündigt. Wir erkennen in wenigen Sekunden, wer für das Drehbuch verantwortlich ist. Ein lange ausschweifender, genialer Dialog erklärt uns die verrückten, interessanten Gedanken des "Jew Hunters", gespielt von Christoph Waltz, der einfach viel zu faszinierend für einen solchen Unmenschen ist. Waltz liefert eine unfassbar grandiose Leistung ab. Gleichzeitig fiebert man mit dem Bauern mit, der Juden in seinem Haus versteckt hält. Eine Träne fließt ihm über das wettergegerbte Gesicht, wenn es schließlich zur finalen Konfrontation mit der Realität kommt. Wir erleben die Flucht von der da noch sehr jungen Shoshana mit. Und es ist eine Einleitung, die ihresgleichen sucht. Ein faszinierender Charakter wurde anhand absolut gewitzter Dialoge vorgestellt, wir haben mitgefiebert und mitgetrauert mit den Opfern, wir haben die Intention von Shoshana geradezu in uns aufgesogen. Musikalisch ein Hochgenuss, hat Tarantino hier nicht nur unser Interesse geweckt, sondern uns schlicht gefangen genommen.
Wie ein Märchen, ja wie eine kleine Sage erleben wir den ganzen Film, der in seiner Kapitelaufteilung eine großartige Atmosphäre versprüht. Wir werden bald Teil der Gegenbewegung, wir lernen die Basterds kennen. Aldo Raines Rede, die ich euch zu Anfang zitiert habe, ist jetzt schon ikonisch und von Pitt absolut umwerfend vorgetragen. Wieder haben wir hier einen perfekt durchdachten, eigentümlichen Charakter sondergleichen, der durch seinen virtuosen Darsteller zu purem leben erweckt. Diese vor Leben verbales Feuer speiende Figuren bevölkern das ganze Universum dieses Films. Ob Mélanie Laurent, Michael Fassbender, Eli Roth, Daniel Brühl oder sogar der auch von mir sonst viel geschmähte Til Schweiger. Sie alle hauchen ihren Charakteren Tarantinos Drehbuch-Essenz ein. Hugo Stiglitz, der rebellische, deutsche Soldat. Donnie Donowitz, der Bärenjude. Der schon erwähnte Judenjäger, dessen schauspielerische Umsetzung man nicht oft genug erwähnen und loben kann. Aldo, der Apache. Solch eine Ansammlung von kultigen Charakteren, ist selbst für einen Tarantino bemerkenswert. Und auch die gesamte Story steht dem in nichts nach.
Die großartige Geschichte setzt sich auf eine spezielle, aber geniale Weise mit dem Holocaust auseinander. Die Judenverfolgung an sich wird bewusst nicht lange oder detailliert. Wir sind schon sehr schnell in der Rolle der Rächer. Brutaler Menschen, die die Nazis foltern, brandmarken und ohne nur den Hauch von Gnade töten. Egal ob junger Soldat, oder alter Fanatiker. Wer eine Naziuniform trägt, der wird abgeschlachtet. Diese Ideologie lässt unangenehme Assoziationen aufkommen. Menschen nur auf ein Symbol, nur auf ein Merkmal zu beschränken...Kennen wir das nicht irgendwo her?! Es ist teilweise wirklich abstoßend. Und trotzdem können wir durch den Racheaspekt irgendwie nicht raus aus unserer Rolle, wir stehen auf ihrer Seite. Wir haben Spaß am Verurteilen und Töten. Und genau das wollte Tarantino uns damit sagen. Er hat uns im kleinsten Ansatz in die Rolle solch unmenschlicher Menschen wie Hitler versetzt. Und so haben wir das 3. Reich in seiner Struktur mal von einer anderen Seite betrachtet. Aber so unmerklich und unterhaltsam, dass es erst nach mehrmaligem Sichten auffällt. So zum nachdenken über das Thema hat mich noch kein geschichtsgetreuer Film gebracht. Und dass "Inglourious Basterds" die Geschichte mal eben umschreibt, hat auch ihren Grund. Der Film wird beendet, wie er begonnen hat. Als Märchen. Der Wille zur Gerechtigkeit wird wieder in uns stark. Wir haben den Faschismus von zwei Seiten betrachtet, und von einer dritten erlebt.
Währenddessen war man aber mehr als glänzend amüsiert. Ennio Morricones Soundtrack ist wie immer ein Hörwunder und reißt mit. Die restliche Auswahl an Stücken ist wie gewohnt auf ihre eigene verrückte Art total passend. Inszenatorisch ist hier auch alles fantastisch. Jede Einstellung hat ihren Zweck und ist ein in sich vollendetes Werk. Das Ganze wird mit so einem Detailreichtum auf die Leinwand transportiert, wie man es nur ganz selten erlebt. Man isst den von Landa so geschätzten Strudel mit Sahne geradezu mit. Bei der Gewalt wird ebenso gerne draufgehalten und ausgeschmückt, was hier ohne Frage Sinn ergibt. In manchen Aufnahmen erkennt man Genreeinstellungen à la Kill Bill, und andere genießt man einfach nur, versunken ins Panorama.

"Inglourious Basterds" ist in meinen Augen wahrscheinlich Tarantinos Meisterwerk. Ein bitterböses Kriegsmärchen mit Anspruch, wahnsinnigen Dialogen, einer wichtigen Botschaft, beeindruckender Inszenierung, faszinierender Musik und dem ganz besonderen Genre-Anstrich, wie ihn nur der Filmfreak unter den Filmemachern einem Werk aufdrücken kann.

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Roach

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Ich bin zwar sehr anderer Meinung über den Film, aber der Kommentar ist toll geschrieben. Nimm mein Like! :)


JonnyvsSherlock

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Danke;D


TheW0lF

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch wenn ich Tarantino Streifen normalerweise überhaupt nicht ab kann, ist dieser wirklich ausgezeichnet!

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howartwollowitz

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Bewertung0.0Hassfilm

Idiotisch.
Dumm.
Billig.
Nicht Unterhaltsam.
Ein ewiges Sinnloses gefledder und Geballer.
Schade das man dafür so viele gute Schauspieler verfeuert hat.

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howartwollowitz

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Auf dich und Tarantino bezogen eher ........ Ihr seid anscheinend gleich beschränkt.


howartwollowitz

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Meine letzten Sätze dazu:
Ich finde es lustig wie sich die Leute darüber freuen das Tarantinos Filme ja so toll sein sollen. Sie sehen den Film sehen das der Film schéîśśê ist und reden sich ein es wäre ein blutiges Meisterwerk um drüber hinweg zukommen das man grad viel Geld für reinen Müll ausgegeben hat.
Und übrigens:der Film hat einen Subtext;der sagt aus:Ich Tarantino bin Blutfetischist.
Aber naja sobald ein Film keine Handlung mehr hat, so das in auch die weniger mit Intelligens gesegneten Menschen verstehen können wird er als gut empfunden;allerdings halt nur von dieser Gruppe Menschen die leider viel zu groß ist.
(Bestes Bsp dafür ist Transformers;hier fleddern sich dann halt Roboter statt Menschen)
Aber egal;der Tarantino Müll (außer Django)ist halt nicht allzu Niveau voll und für dich anscheinend Perfekt geeignet. Viel Spaß und verblöde bitte nicht noch mehr.


Ghost-221B

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Bewertung9.0Herausragend

ländliche szenerie. wäsche an der leine. ein mann blickt in die ferne. fahrzeuge nähern sich und wäm! eine kombi aus westerntune und beethovens für elise setzt ein, punktgenau auf den schnitt abgestimmt.
selten war mir so schnell klar, dass ich im richtigen kinofilm sitze.
Die Kombination von Schnitt und Musik war schon immer etwas, dass ich an Tarantino sehr bewundert habe....man denke nur an Pulp Fiction und Travoltas und Jacksons Walk über den Flur, kurz nach der legendären Burger-Szene.
Bei Ingelorious Basterds handelt es sich damit um eins von vielen features, die trotz einiger längen einen genialen Film ausmachen. Um noch einige andere zu nennen: Christoph Waltz ist nicht der einzige der hier endlich zu seinem wahren Ich findet - auch Till Schweiger erkennt endlich mal den Wert von Nomen est Omen und hält einfach mal die Klappe...was zu einer der coolsten Charaktereinführungen der letzten zehn Jahre führt (Ich möchte meinen, nur der erste Auftritt von fronsac und mani in Le Pacte des Loups 2001 hat mich ähnlich angemacht). Leider gibt es, wie bereits erwähnt längen und...tragischerweise....diane kruger, das kostet den film für mich die zehn, herrliche Details wie die kleine Film Noir Reminiszens in der sich Mélanie Laurent (oder auch: So versucht Diane Kruger zu sein, ist aber leider zu blass und lame) für ihre große Stunde vorbereitet retten die 9. Im Sinne des multilingualität der sich Tarantino hier verschreibt - je l'aime, ich liebe es, love it!

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JonnyvsSherlock

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Toller Kommi! Trifft ziemlich genau meine Meinung zu dem Film:D
Längen hatte der für mich aber nur bei der dritten oder vierten Sichtung;)


gassifan2410

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Also ich habe diesen Film mit reichlich Verspätung geguckt und ich muss sagen:
Gut! ABER: nicht herausragend...
Gefallen haben mir neben dem GENIALEN (!!!) Christoph Waltz besonders die Tatsache, dass der Cast von deutschen Darstellern dominiert wird und der Gastauftritt von Mike Myers sowie der ganz kurze Auftritt von Zack.
Mir gefällt Django Unchained aber besser.
Freue mich aber auf jeden Fall schon sehr auf den dritten Teil von Tarantinos Vergeltungs-Triologie!

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JonnyvsSherlock

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Also 'ne 8,5 wäre als Wertung schon herausragend...


vladvanhelsing

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Bewertung6.5Ganz gut

Kein Meisterwerk wie Pulp Fiction, leider nein. Diese Form von 94 erreicht Taratino wohl nie wieder. Wegen eines unglaublichen Christoph Waltz muss man den Film dennoch gesehen haben. Der Regisseur kann die auf ihn projizierten, zugegebener Maßen fast unfair hohen Erwartungen einmal mehr nicht erfüllen. Aber für alle Fans die den Film noch nicht gesehen haben: Man erwartet Tarantino und kriegt Tarantino, mehr ist meinerseits hier nicht zu sagen und das kann nicht jeder Mann hinter der Kamera von sich behaupten!

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franz.wagner.560

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Bewertung9.5Herausragend

Der beste Tarantino-Film meiner Meinung nach, was ich bei diesem Film so extrem gut fand war die extreme intensive Entwicklung der Gespräche im film, so stück für stück, und von 0 auf 100 einfach genial.

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jacker

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Tarantino #6 - 2009: INGLOURIOUS BASTERDS

Gott sei Dank ist Quentin Tarantino nach dem quasi-Debakel DEATH PROOF scheinbar lange in sich gegangen und/oder hat sich zwei Monate auf Loop PULP FICTION angeschaut, um sich darauf zu besinnen wo seine eigentlichen Stärken liegen. Es muss so sein, denn was Tarantino's freche Geschichtsumschreibung INGLOURIOUS BASTERDS in gleichem Maße wie sein genanntes Zweitwerk großartig macht, ist nicht nur die ähnliche Erzählweise (Kapitel - Tarantino ist offensichtlich immer am besten, wenn er fragmentarisch in Kapiteln erzählt), oder die Mythen-umrankte Laufzeit von 154 Minuten, sondern es ist das intensive, mitreißende Gefühl beim Schauen des Films.

Es ist die tolle, immer wieder aus gewohnten Mustern ausbrechende Kamera, es ist die Lässigkeit, mit der ganz selbstverständlich absurde Figuren ins Geschehen schmeißt und sie noch selbstverständlicher irre Dinge tun lässt, es ist der gelungene Soundtrack, der immer wieder durch die herben Kontraste zum Gezeigten seine pointierte Wirkung entfaltet und es ist - und das ist das Herz eines jeden gelungenen Tarantino-Films - die Fähigkeit Dialoge zu schreiben, die teilweise wie nicht von dieser Welt erscheinen.

Dialoge in denen nie nur das Gesagte Gewicht hat. Im Gegenteil, in denen das Ausgesprochene nur Tarnung, für die zum zerreißen spannende und energiereiche Ebene unter Oberfläche ist. Es gelingt Quentin Tarantino immer wieder Momente zu kreieren, die auf den ersten Blick ganz ruhig erscheinen, jedoch eine nicht in Worte zu fassende brodelnde Spannung entwickeln, einen Sog wie ihn keine Auto-Verfolgungsjagd, kein Faustkampf und keine sonstige Action-Szene dieser Welt erzeugen kann. Da führt ein brillanter Christoph Waltz als Hans Landa in der Stube des einfachen Bauern LaPadite "nur" eine simple Befragung zum Aufenthaltsort einer jüdischen Familie durch. Da fühlt ein vollkommen überragender August Diehl "nur" dem ihm vollkommen ebenbürtigen Michael Fassbender in einem Kneipengespräch auf den Zahn, um die Herkunft eines Dialektes zu erkunden. Da ist wieder Hans Landa, der "nur" der Kinobesitzerin Shosanna einige Fragen über ihr Theater stellt.

Andere Filmemacher würden aus diesen Situationen einen leichten Spannungsaufbau generieren, der nur funktioniert weil man weiß, worauf es hinaus laufen könnte. Aber Tarantino macht daraus so viel mehr: Jedes Wort vibriert, als würde es sich kurz vor der Explosion befinden, die Dramatik steigert sich von Sekunde zu Sekunde und kaum etwas vergleichbares erfüllt die Hitchcock'sche Definition der Suspense (die brennende Lunte, deren Länge und Ziel wir jedoch nicht abschätzen können) in der heutigen Zeit perfekter. Situationen, die sich minutenlang nur eine Nuance vor dem fatalen Kippen befinden - wahre und echte Spannung, einzig allein aus Dialogen generiert. Genial!

Nachdem ich sämtliche Tarantino Filme über Jahre nicht gesehen hatte und nun alle mal wieder genossen habe ist mir zudem eins klar geworden: Irgendwie dreht der Mann oft verdammt nah am Western. Bis auf DJANGO UNCHAINED natürlich immer in völlig andere Gewänder gehüllt, aber doch sind ständig Einflüsse zu erkennen. Hier vielleicht am stärksten? Der Score, die Rache-Story, der loyale Trupp von (ganz bewusst völlig überzogen schwarz/weiß gezeichneten) Kämpfern für "das Gute" - einige von vielen Elementen, die wir Jahrzehnte vorher zuhauf in den staubigen Weiten des amerikanischen Flachlandes verfilmt fanden. Shosanna der gebrochene Held, die Basterds die unterdrückten Indianer, die gegen den Besatzer kämpfen, Frederick Zoller der Zweifler, der irgendwie die Verbindung zwischen den Fronten schaffen will?

Ein wenig mehr zum Inhalt: Klar kann man sich fragen, was dieser Film eigentlich soll. Warum wird hier internationale (vor allem auch unschöne deutsche) Geschichte frei und provokativ umgeschrieben, ohne dabei die (vor allem in unserem Lande ja so stetig geforderte) nötige Ehrfurcht zu zeigen - immerhin wurde dem Film und somit auch Quentin Tarantino alles mögliche an den Kopf geworfen, bis hin zu Respektlosigkeit gegenüber den Leiden des zweiten Weltkriegs. Ich denke dass es einfach eine gewisse Mentalität in der Herangehensweise war, die uns diesen tollen Film beschert hat. Eine Mentalität, die es viel öfter geben sollte:

"What if?" vs "Let's just do it!"

Was wäre, wenn Hitler durch einen verrückten Söldnertrupp zu Fall gebracht worden wäre?
Und was wäre, wenn damit auch noch direkt die Vorführung eines Films zu tun gehabt hätte?
Ja, was wäre dann - lass es uns durchziehen und es herausfinden!

Und im Resultat hat Quentin entgegen aller Vorwürfe einen sehr positiven Film gedreht. Einen der - wie es bei der Liebe zum Film seines Autors ja schon gängig ist - die Liebe zum Kino feiert und sagt: "Kino kann etwas verändern!", einen der lauthals ruft: "Der richtige Film am richtigen Ort kann Geschichte schreiben!". Das mag romantische Schwärmerei sein, aber es ist nun mal die Begeisterung eines Cineasten, die aus diesen Szenen spricht. Und ebenso wurde hier, entgegen der Vorwürfe einen Film der lediglich stumpfe Gewalt zelebriere gedreht zu haben, genau das Gegenteil gemacht. Zwar ist Gewalt hier wieder ein drastisches Mittel zum Zweck, doch flechtet Q.T. auf einer meta-Ebene sogar innerhalb seines Filmes eine interessante Betrachtung über den Unterschied zwischen realer und fiktiver Gewalt ein. Im Werk STOLZ DER NATION werden die "Heldentaten" des deutschen Soldaten Frederick Zoller gefeiert. Ruhm, der darauf basiert im Alleingang etwa dreihundert Menschen getötet zu haben. Und daran ist nichts mehr cool, oder unterhaltsam.

Shosanna: "Sie sollten unten sein und feiern. Das ist ihr Film"
Zoller: "Und was. Ich habe dreihundert Menschen getötet. Das ist nichts worauf ich stolz sein sollte."

Und auch am Ende, wenn Eli Roth als der Bärenjude mit Hass-verzerrtem Gesicht sein Maschinengewehr Magazin für Magazin in die Menge deutsche Premierengäste entlädt, ist nichts mehr cool, oder unterhaltsam, sondern INGLOURIOUS BASTERDS schleudert uns eine riesige Dosis konzentrierten Hass ins Gesicht - und zwischen den Zeilen steht in großen Buchstaben: "Hier ist niemand mehr der Gute. Hier regieren nur noch Hass und daraus resultierende Zerstörung. Und das kann NIEMALS gut sein, egal wer wen hasst und in welche Richtung sich die Gewalt entlädt!" Es steckt mehr dahinter, als etwas coole Musik und Unterhaltung!

Alles in allem ist das Werk eine Ansammlung an drastischen, coolen, intensiven und bedrückenden Episoden, die von stark ausgewählter Musik, toller Ausstattung und vor allem besagten Dialogen in Verbindung mit absolut übermenschlich-gutem Schaupiel getragen werden. Da ist nicht nur Christoph Waltz (den ich gegen Ende zeitweise sogar fast als etwas zu viel empfinde), da sind auch August Diehl, Mélanie Laurent, Michael Fassbender, Brad Pitt, Diane Kruger (ja, auch die, denn die Rolle des oberflächlichen, nie ihr wahres Gesicht zeigenden Reichs-Starlets könnte nicht besser verkörpert sein) und sogar Til Schweiger, Daniel Brühl, Eli Roth, etc. machen einen tollen Job. Jeder wächst hier über sich hinaus. Dazu noch angenehm wenig Film-Referenz-Namedropping und mehr echter Q.T. Stoff - einfach rundum gelungen, vom Gefühl am nächsten an PULP FICTION und so umfangreich, dass die ANzahl an potentiellen Sichtungen nicht in eine Zahl gepackt werden kann.

Bitte als nächstes wieder genau so, Herr Tarantino!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/07/28/review-inglourious-basterds-2009]

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jacker

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Haha, ob das ein so außergewöhnlicher "Tipp" ist, bezweifle ich ;)


DerWaldHerr

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Mit den Jahren hat sich "Jackie Brown" als mein Lieblings Tarantino heraus kristalisiert, noch vor "Pulp Fiction", aber der hier ist auf Platz 5. Meine Rangliste:
1. Jackie Brown
2. Reservoir Dogs
3. Pulp Fiction
4. Kill Bill Vol. 2
5. Inglourious Basterds


Martin.Eyxtra

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie immer ist der Film Geschmackssache. Ich find ihn ziemlich cool, obwohl mir manche Darsteller nicht gefallen, wie zum Beispiel Eli Roth oder Diane Kruger.
Der Film ist sonst gut gegliedert und cineastisch natuerlich schoen inszeniert mit perfektem Einsatz von Musik und Kameraperspektive. Kein Meisterwerk, aber ein solider Tarantino. Ich bleib bei Kill Bill I ;)

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the_chosen_one

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Bewertung9.0Herausragend

"Inglourious Basterds" ist eigentlich ein ziemlich guter und unterhaltsamer Film von Quentin Tarantino

Es geht um ein paar Jüdische Soldaten, die sich an Nazis rächen, indem sie sie foltern, töten und am Ende ein Hakenkreuz in die Stirn ritzen.

Die Besetzung war für mich etwas ungewöhnlich aber trotzdem ganz passend. Ich fand sogar Till Schweiger gut in dem Film (obwohl er eigentlich sehr früh gestorben ist :D)

Was mich am Ende dann doch etwas störte, war der Schauspieler, der Hitler gespielt hatte. Der war irgendwie unpassend für die Rolle.

Im Großen und Ganzen ein gelungener Film, der an vielen Stellen auch lustig ist ;D

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Bleecher

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Bewertung6.5Ganz gut

Tarantino verläßt die Geschichte und bringt seine höchst eigene Sicht des Unterganges des Naziregimes auf die Leinwand. Manche mögen das mutig finden oder originell. Mir sagt das nichts. Ich glaube eher, das der Regisseur absichtlich diese Story erfunden hat, um aus dem eingefahrenen Gleis der historischen Realität zu entkommen und nun mal was ganz "Neues" zu präsentieren.
Ich habe mich zuallerst gefragt, warum da Basterds geschrieben wurde anstelle von Bastards, wie es richtig geheißen hätte. Ich habe noch keine Antwort auf diese Frage gefunden.
Diese Basterds werden also in Frankreich abgesetzt und sollen grausam und brutal das deutsche Militär dezimieren. So werden sie beispielsweise angewiesen, getötete Deutsche zu skalpieren. Bald sind die "Bastards" gefürchtet unter den Deutschen.
Derweilen geht der Oberst der SS, Hans Landa, seinen mörderischen Geschäften nach. Er besucht den Hof eines französischen Milchbauern und entlockt ihm mit einer perfiden Frage- und Antworttechnik, das sich unter dem Fußboden eine jüdische Familie versteckt. Darauf wird der Boden mit MG-Salven durchsiebt und es stirbt die ganze Familie mit Ausnahme der Tochter, die Landa entkommen läßt.
Der Film enthält die Tarantino-übliche Gewalt, ohne die es scheinbar nicht geht. So wird das Skalpieren gezeigt, was ich echt widerlich fand. Aber auch eine ganze Reihe anderer Gewaltexzesse wird einem vorgesetzt oder sollte ich sagen, zugemutet. Darunter nicht zuletzt das Massaker im Kino, das laut Tarantino das Abschlagen des Kopfes des NS-Regimes zeigen sollte.
Überhaupt war die Gewalt in diesem Streifen teilweise völlig deplaziert und passte nicht in den Film hinein. Ich würde Tarantino einen besseren Regisseur nennen, wenn er das zumindest auf ein erträgliches Maß reduzieren würde.
Insgesamt gesehen war Django Unchained besser als Inglourios Basterds.
Eine 6.5 dafür.

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omgkeeevon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich ist Inglourious Basterds ein genialer Film, von einem sehr genialen Regisseur. Tarantino hat einen Film gezaubert, der für mich alles hat: Einen super Cast, großes Lob besonders an Christoph Waltz, super Action, Gewalt und eine brise schwarzer Humor. Im allen ein Film, wie ihn nur Mr Tarantino hinbekommen könnte. Punkte abzug, gibt es für die Länge (0,5) und für den Einsatz von Til Schweiger (1,0).

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Berlin42

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Quentin Tarantino schreibt die Geschichte einfach neu - und macht das ganz hervorragend. Natürlich darf man von ihm keinen Kriegsfilm á la "Enemy at the Gates" oder "Soldat James Ryan" erwarten, denn um historische Aufarbeitung geht es einem Künstler wie Tarantino keinesfalls. "Inglorious Basterds" lebt von seiner eigenwilligen Story, den grandiosen Schauspielerleistungen (darunter viele deutsche) und - wie sollte es anders sein - einem fantastischen schwarzen Humor. In meinen Augen ist der Film mehr als sehenswert!

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DerTelefonfrosch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aus der Kategorie: Filme von denen man sich wünschen würde dass sie echt wären...das hätte der Welt noch einiges erspart.
"Now, I don't know about y'all, but I sure as hell didn't come down from the goddamn Smoky Mountains, cross five thousand miles of water, fight my way through half of Sicily and jump out of a fuckin' air-o-plane to teach the Nazis lessons in humanity. Nazi ain't got no humanity. They're the foot soldiers of a Jew-hatin', mass murderin' maniac and they need to be dee-stroyed. That's why any and every every son of a bitch we find wearin' a Nazi uniform, they're gonna die. "

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MemoriAria11

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tarantinos Inglorious Basterds ist ein Meisterwerk ... tolle Darsteller und unfassbar witzig. Ein Punkt abzug für Til Schweiger ... aber immerhin stirbt er schnell

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Samweis_Gamdschie

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Ach so schlimm war er wirklich nicht. Ich fand ihn hier sogar recht gut ^^


Troublemaker69

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Bewertung9.5Herausragend

Es beginnt schon mit einem wahnsinnig interessanten Intro, in dem Christoph Waltz schon mal seine schauspielerischen Qualitäten unter Beweis stellt und zeigt, dass er ja doch die eine oder andere Fremdsprache drauf hat :)
Tarantino nimmt sich viel Zeit, um die einzelnen Charaktere und vor allem auch die Basterds vorzustellen. Dabei schafft er es jeder Figur einen eigenen Charme einzuhauchen. Um authentisch zu wirken, castet er Darsteller aus dem jeweiligen Land ( Deutsche spielen Deutsche, etc.). So gibt es neben den amerikanischen Stars wie Brad Pitt auch deutschsprachige Promis wie Til Schweiger oder Daniel Brühl zu sehen. Tarantino spielt sogar mit den Nationalitäten seiner Akteure, wie beispielsweise bei Michael Fassbender(deutsch-irisch), der als deutscher auffliegt, weil der falsch nach dreik Gläsern für einen Scotch fragt.
Die Dialoge sind wie immer bei diesem grandiosen Regisseur lustig und cool zugleich, auch wenn sie sich hier doch schon ziemlich von seinen üblichen unterscheiden. Es sind keine trivialen Themen, über die sich die Charaktere austauschen, sondern wichtige Wortgefechte. Bewundernswert finde ich auch, dass Tarantino den Streifen in verschiedenen Sprachen drehen ließ und den Film auch in Amerika so ausstrahlen ließ-Welcher Regisseur traut sich das schon? Den Amerikanern einfach mal den Luxus zu nehmen und sie Untertitel lesen zu lassen?
Mit viel Mut ändert änderter sogar den Verlauf der Geschichte, was man dem Film aber wirklich nicht ankreiden kann, denn es ist kein Historienfilm und Tarantino nutzt seinen Freiraum und erzählt seine ganz eigene Version des Ende des Weltkrieges.

Ich bewundere Tarantino´s Mut und sein Selbstbewusstsein einen solchen Film zu drehen, einen Film, in dem er sich von allen Regel losreißt und einen einzigartigen Film vollbringt.

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Martin Oberndorf

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Das Sprichwort :3


Troublemaker69

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Achso :D


denratten

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Über weite Strecken ein sehr guter Film. Warum fällt es so vielen anderen Regisseuren so schwer, in einzelnen Dialogszenen solche Spannung aufzubauen?
Punktabzug für das Pimmellutscher. War zwar "lustig", hat aber auch einen üblen Beigeschmack von Homophobie, was ich von Tarantino nicht erwartet hätte.
Das Massaker im Kino hab ich bei der letzten Sichtung auch zwiespältig aufgenommen...

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John3101

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Bewertung1.0Ärgerlich

Das einzige was mich an dem Film relativ lustig fand war der "Bärenjude".

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leonard.haag.9

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es ist aber im ersten Sinne keine Komödie.. es hat zwar humoristische Ansätze aber sonst ist es eher Parodie.. also nur deswegen eine 1.0 zu geben ist unsinnig.



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