Inglourious Basterds
edit edit group membershipsUS 2009
Kinostart: 20.08.2009, Laufzeit 154 Minuten.
Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine eine Elitetruppe aus jüdischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateur… — Mehr
Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine eine Elitetruppe aus jüdischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen acht Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ‘Die Bastarde’ gefürchtet. Als der Plan reift, die Anführer des Dritten Reichs auszuschalten, nimmt Raines Einheit Kontakt zu der deutschen Schauspielerin und Undercover-Agentin des Widerstands Bridget von Hammersmark auf, die entscheidend für das Gelingen des Anschlags ist. Die gemeinsame Mission führt sie schließlich alle in das Pariser Kino von Shosanna, die allerdings seit langem ihre eigenen Rachepläne verfolgt.
- Regisseur
- Quentin Tarantino
- Autor
- Quentin Tarantino
- Genre
- Drama, Actionfilm, Kriegssatire, Kriegsfilm
- Emotion
- Geistreich, Hart, Verstörend, Witzig
- Handlung
- Adolf Hitler, Antisemitismus, Auftrag, Auftragsmord, Baseballschläger, Besatzungsmacht, Brand, Brutalität, Bösewicht, Drittes Reich, Erschiessen, Erwürgen, Feuer, Filmpremiere, Flucht, Geheimagent, Geplanter Mord, Gestapo, Gewalt, Joseph Goebbels, Jude, Judenverfolgung, Kino, Mexikanisches Unentschieden, Mord an Familie, Nazi, Neue Identität, Okkupation, Propaganda, Rache, Schauspieler, Schusswechsel, Skalp, Soldat, Soldatenmord, Totschlag, Vergeltung
- Ort
- Frankreich, Paris
- Zeit
- 1944, Zweiter Weltkrieg
Erinnerung, wenn der Film im Fernsehen läuft.
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Kritiker — Film: Inglourious Basterds
evants.com: eventsandtrends.com
Man durfte auf „Inglourious Basterds“ gespannt sein, zumal es ungewöhnlich ist, dass ein Regisseur wie Tarantino in Deutschland dreht und für seinen Film Schauspieler wie Til Schweiger und Daniel Brühl verpflichtet. Das Konzept geht auf: Das insgesamt konsequente Festhalten an Darstellern aus Amerika, Frankreich und Deutschland wirkt sehr stimmig und passend. „Inglourious Basterds“ ist in fünf Kapitel aufgeteilt, wobei im fünften die Fäden zusammenlaufen und alles auf den Showdown hinausläuft. [...] Wer sich auf „Inglourious Basterds“ und somit auf unkonventionelles Kino einlässt, bekommt zweieinhalb Stunden wunderbar groteske Unterhaltung à la Tarantino geboten.
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Fast 160 Minuten dauert das Spiel, und keine davon ist vergeudet. Wer einen actiongeladenen Film erwartet, wird enttäuscht, wer ein vor Zitaten und Hommagen übersprudelndes Kammerstück sucht, ist hier genau richtig. Stellenweise hat man sogar das Gefühl, der Film sei speziell an uns Deutsche gerichtet, entdeckt man doch an jeder Ecke bekannte Gesichter und kann sich über Details wie Winnetou oder “Ich wollt ich wär ein Huhn” freuen, mit denen ein Amerikaner so gar nichts anfangen kann.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare — Ausgezeichnet 8.0
memo52 2010/07/28 00:27:53
Kommentar löschenIch fand diesen Film ganz einfach grauenhaft. Mit Mühe habe ich mir ihn bis zum Ende angschaut. Natürlich hat er überhaupt keinen historischen Bezug, aber umso unrealistischer erscheinen auch die Handlungen der Charaktere. Vor allem die Bezeichnung Guerilla für eine Truppe amerikanischer Soldaten lässt mich bis zum Grunde schämen. Eine individuelle Gruppe die von der gesamten deutschen Besatzungsmacht in Frankreich gefürchtet wird, was für ein schlechter Witz. Noch unrealistischer erscheint mir der Lebenslauf des jüdischen Mädchens, die nicht nur ein gesamtes Kino besitzt, sondern auch noch die gesamte deutsche Millitärmacht als Gäste empfangen darf. Ganz zu schweigen, dass sie überhaupt in Kontakt mit dem Mann kommt, der vor Jahren ihr Leben ruiniert hat. An solche Zufälle würde noch nicht mal Gott glauben. Die Dialoge waren ebenso langweilig. Zum Teil wurden nur unwichtige Sachen oder schon bekannte Details Preis gegeben. Ganz viele Handlungen waren vorhersehar, bis auf das Ende, welches für Ansatzweise Überraschung gesorgt hat (deshalb auch 1.0). Angeblich soll der Filme das Rachegefühl der Zuschauer antasten, aber sowas kann ich nicht empfinden, da es einfach zu weit von der Realität entfernt ist. Wenn man schon einen Film im Zeitraum des dritten Reichs macht, dann sollte man ihn entweder ernst und historisch korrekt oder lächerlich und historisch falsch machen. Irgendwie war das ein geschmackloser Misch von allem. Quentin Tarantino wollte anscheinend seinen amerikanischen Patriotismus unter Schau stellen, was er bei vielen anscheinend auch geschafft hat. Seine Entwicklung kann mir nur leid tun...
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HendrikChump 2010/07/27 14:39:30
Kommentar löschenals ich zum ersten mal "Inglorious Basterds" gesehen habe, habe ich nicht allzuviel erwartet.
Doch dann wurde mir klar das es einer der besten filme war die ich seit langer zeit gesehen habe!
Ich LIEBE diesen Film! besonders gut gefällt mir der etwas skurrile-/schwarze Humor!
unbedingt ansehen! einfach Top! mit klasse starbesetzung!
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Moe Szyslak 2010/07/24 01:18:27
Kommentar löschenAlso für mich persönlich und als QT-Fan (ich fand bis jetzt alles von ihm gut, sei es auch Jackie Brown, Kill Bill oder Death Proof, die ja von vielen nicht gemocht werden) ist das wieder ein absolutes Meisterwerk.
Es ist einfach ein typischer QT, mit ellenlangen und grenzgenialen Dialogen, schrägen Figuren und einer Erzählweise, die so ausgepufft ist, dass man die schon sehr heftige Gesamtlänge von 2,5 Stunden in keinster Weise spürt. Das Ganze wird in 5 Kapiteln erzählt, die (auch wieder typisch für QT) unterschiedliche Stile und Genres aufweisen und so die Geschichte nicht als Gesamtes erzählen, sondern die 2 Paralellhandlungen erstmal für sich als Einleitung und dann in den letzten beiden Kapiteln durch einen großen Zeitsprung zusammenführt, obwohl sie da auch nur durch das Endziel zart in Berührung kommen. Das ist meisterhaft!
QT ist ein Filmfan, das merkt man hier wieder überdeutlich, aber er ist auch ein grandioser Geschichtenerzähler, zumindest schafft er es immer, den Zuschauer durch diese außergewöhnliche Erzählstruktur gepaart mit den Dialogen und Figuren, dem Zuschauer (bzw Fan) zu fesseln und perfekt zu unterhalten.
Einziger Kritikpunkt für mich ist der Soundtrack, der meiner Meinung nach kaum existent und sehr enttäuschend war und zu allem Überfluss auch noch einige Stücke aufweist, die bereits in Kill Bill zu hören waren.
Die Kapitel für sich kann man vorzüglich zerlegen und bewerten, aber das mache ich nur kurz.
Das spannendste ist eindeutig das vierte Kapitel mit dem hervorragenden August Diehl als findigen und fiesen Gestapo-Offizier in der Kellerbar. Super gemacht, klasse Dialoge, Hochspannung.
Dann folgt aus meiner Sicht das erste Kapitel, das Hans Landa als charismatischen aber teuflischen Judenjäger einführt. Hier passiert endlose Minuten lang fast nichts, es wird nur belanglos geplaudert, aber aufgrund des Spiels von dem herausragenden Christoph Waltz, der den ganzen Film über eine Wahnsinnsleistung abliefert, ist auch hier Atemlosigkeit geboten.
Das letzte Kapitel treibt das Ganze auf die Spitze. Wie man das alles findet hängt von einem selber ab, bei uns im Kino gab es etliche, die extrem gemotzt haben. Ich fands genial, der Film nimmt sich eh nicht ernst, also wieso es nicht so enden lassen?
Alles im Gesamtzusammenhang gesehen hängt natürlich fast ausschließlich von den Basterds ab (Kapitel 2 übrigens im meiner Rangfolge an letzter Stelle) und ist als Handlung schon ziemlich gut und wirkt homogen, trotz der Zeitsprünge und einiger Ungereimtheiten.
Aber für mich sind die Basterds nur die Randfiguren, denn die Story um die rachedurstige Französin ist eindeutig das Highlight des Films und all die, die sich mal wieder von irgendeinem Trailer haben irreleiten lassen, weil sie sich zuvor nicht informiert haben, was hier gespielt wird, sind selber Schuld, dass sie den Film nicht gut fanden (es sei denn, sie sind QT-Hasser, das ist ja dann wieder was anderes).
Melanie Laurent ist superb, die sieht gut aus, die spielt gut und mit ihr fiebert man mit, was man von den coolen aber oberflächlichen Basterds nicht durchgehend behaupten kann. Pitt ist fast schon zu cool, Roth ist für seine Rolle zu harmlos und Schweiger ist Schweiger, aber okay, das sind ja nur die Randfiguren.
Laurent und Waltz sind das Highlight, und letzterer schafft es sogar, seine Figur gegen Ende des Films in ein so absurdes Licht zu rücken, dass man sich nur verwundert die Augen reiben kann, hergerührt durch Ungläubigkeit, Zweifel oder einfach nur Erkennen, wie genial-surreal das wieder ist.
"Unsere" sonstigen Schauspieler waren auch gut. Brühl möchte ich erwähnen, den Stalker und die Nervensäge, der mich den ganzen Film über nur angekotzt hat und der wohl seine mit Abstand unsympathischste Rolle grandios spielt.
Kruger spielt hölzern, aber die spielt ja immer hölzern. Muss aber trotzdem sagen, dass die Rolle, die sie hatte, also dieses arrogante höhere Filmwesen schon ziemlich gut verkörpert hat.
Hitler und Goebbels waren meiner Meinung nach auch sehr gut gecastet und wider Erwarten wurden die nicht ins Lächerliche gezogen, aber was hätte das auch für einen Zweck gehabt?
Ich habe den Film auch im Original gesehen und da kommt das mit den 3 Sprachen noch viel besser rüber. Originalsprache ist Englisch, klar, aber hier kommt erst so richtig geil, wenn die Sprache auf Deutsch wechselt. Also das ist auch wieder erstklassig, drei Sprachen konsequent durchgezogen (zwischendurch waren es sogar 4), so dass das alles auch glaubhaft wirkt. Und im Gegensatz zu unserer Fassung wirkt das Ganze halt noch glaubhafter, weil sie nicht alle deutsch sprechen, sondern nur, wenn auch deutsch gesprochen wird. Bestes Beispiel die Kellerszene, die fast nur auf deutsch ist, dann aber umschwenkt aufs Englische.
Also falls noch nicht geschehen den Film unbedingt in der Originalfassung schauen, dann kommt das mit den Sprachen erst so richtig gut.
Naja, das ist meine Meinung. Ich bin QT-Fan und für mich ist das wieder ein Meisterwerk.
Kritik an dem Film kann ich nachvollziehen, aber wenn man mal bedenkt, was und wieviel in dem Film Außergewöhnliches passiert und was sonst so für Filme gedreht werden, dann kann man nicht anders als sagen zu müssen:
(mal wieder) Hut ab, Mister Tarantino!
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Quentin Tarantino und ich: Das ist eine Geschichte, die nie zu was festen werden wird. Ja: "Kill Bill" als Gesamtwerk finde ich weltklasse; wobei ich den zweiten Teil noch besser fand als den ersten. Aber der Rest: Bei "Death Proof" habe ich nach der Hälfte abgeschaltet; "Pulp Fiction" finde ich stellenweise ganz gut, aber auch überbewertet; "Reservoir Dogs" vergammelt noch immer auf DVD bei mir; und "Jackie Brown" habe ich ebenfalls noch nicht gesehen. Aber ich halte ihm zugute, dass seine Regiearbeiten für "ER" und "CSI" absolute Glanzlichter in der jeweiligen Serie sind. [...]
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