Inglourious Basterds

Inglourious Basterds (2009), US
Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Drama, Actionfilm, Komödie, Historienfilm, Kinostart 20.08.2009

8.0 Kritiker
92 Bewertungen
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7.8 Community
33129 Bewertungen
513 Kommentare
Inglourious Basterds - Bild 1683702
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von Eli Roth und Quentin Tarantino, mit Brad Pitt und Mélanie Laurent

Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine eine Elitetruppe aus jüdischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen acht Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ‘Die Bastarde’ gefürchtet. Als der Plan reift, die Anführer des Dritten Reichs auszuschalten, nimmt Raines Einheit Kontakt zu der deutschen Schauspielerin und Undercover-Agentin des Widerstands Bridget von Hammersmark auf, die entscheidend für das Gelingen des Anschlags ist. Die gemeinsame Mission führt sie schließlich alle in das Pariser Kino von Shosanna, die allerdings seit langem ihre eigenen Rachepläne verfolgt.

  • DVD
Erscheinungstag: 14.01.10
  • Inglourious Basterds - Bild 1357914
  • Inglourious Basterds - Bild 1548138

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Kritiken (32) — Film: Inglourious Basterds

evants.com: eventsandtrends.com

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9.0Herausragend

Man durfte auf „Inglourious Basterds“ gespannt sein, zumal es ungewöhnlich ist, dass ein Regisseur wie Tarantino in Deutschland dreht und für seinen Film Schauspieler wie Til Schweiger und Daniel Brühl verpflichtet. Das Konzept geht auf: Das insgesamt konsequente Festhalten an Darstellern aus Amerika, Frankreich und Deutschland wirkt sehr stimmig und passend. „Inglourious Basterds“ ist in fünf Kapitel aufgeteilt, wobei im fünften die Fäden zusammenlaufen und alles auf den Showdown hinausläuft. [...] Wer sich auf „Inglourious Basterds“ und somit auf unkonventionelles Kino einlässt, bekommt zweieinhalb Stunden wunderbar groteske Unterhaltung à la Tarantino geboten.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

Fast 160 Minuten dauert das Spiel, und keine davon ist vergeudet. Wer einen actiongeladenen Film erwartet, wird enttäuscht, wer ein vor Zitaten und Hommagen übersprudelndes Kammerstück sucht, ist hier genau richtig. Stellenweise hat man sogar das Gefühl, der Film sei speziell an uns Deutsche gerichtet, entdeckt man doch an jeder Ecke bekannte Gesichter und kann sich über Details wie Winnetou oder “Ich wollt ich wär ein Huhn” freuen, mit denen ein Amerikaner so gar nichts anfangen kann.

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Mr.Winchester

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150min sind vergoldet°!


peter-noster: Mostly Movies

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8.5Ausgezeichnet

Tarantino lässt die Leinwand nicht nur sprichwörtlich brennen. Doch nicht nur in seinen lauten Szenen können die “Basterds” punktenn. Die ersten 20 Minuten, die nur ein Gespräch enthalten, gehören zu den spannendsten des ganzen Jahres. Das schöne daran: Wie sonst gerne bei Tarantino existiert der Dialog nicht nur zum Selbstzweck, sondern führt zu einer überraschenden Auflösung. Christoph Waltz wird nicht ohne Grund allerorts für seine differenzierte Darstellung des Fieslings Hans Landa gelobt und darf sich so über späten internationalen Ruhm freuen. Er ist so stark, daß die “Basterds” im Vergleich überraschend den uninteressanteren Teil des Films ausmachen. Als Cineast gefiel mich natürlich auch die Kinobesitzerin in ihrem Widerstandskampf, der – wie eingangs schon erwähnt – zu einem der besten Bilder des Films führt.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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9.5Herausragend

Manch Kritiker hatte das Regiegenie im unfertigen "Death Proof" schon vor die Wand fahren sehen; einer der größten Filmemacher seiner Zeit ausgeblutet in blinder Zitierwut und Gewaltorgien. Und was macht Quentin Tarantino? Zieht mit den "Inglourious Basterds", der erklärten Anti-"Walküre", in den Zweiten Weltkrieg und vollführt einen dialoggewaltigen Befreiungsschlag.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

[...] Die Figurenzeichnung ist äußerst plastisch - Während Bösewicht Hans Landa dabei noch halbwegs real wirkt, ist Basterds-Anführer Aldo Raine (Bratt Pitt) schon fast wie eine Comicfigur überzeichnet, was aber durchaus gewollt ist. Laut Tarantino ist Inglorious Basterds ein Spaghetti-Western im Zweiter Weltkriegs-Setting, was den Film sehr treffend charakterisiert. [...]

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Nahtigall

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Das ist Typisch. Pitt wirkt wie eine Comicfigur, QT sagt. Das gehört so und alles ist gut. Klasse, Tarantino scheißt auf die Strasse und Ihr stellt euch das in die Vitrine


Enk

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Ach Gott, Tarantino hat auch schon viel Durchschnitt produziert. Und Basterds ist zwar gelungen, aber auch nicht gerade sein Meisterwerk


Stryke: inderzange.de

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9.0Herausragend

Ein brillianter Film vom Altmeister, der wie schon “Pulp Fiction” vor ihm durch seine Dialoge, seinen Charme und Witz noch lange in den Köpfen der Zuschauer herumwuseln und öfters zurückdenken lassen wird. Schwachpunkte sind einzig und allein einige verzeihbare Längen, die aber wenig ins Gewicht fallen. Alles in allem war das ein Bingo ähh .. ich meinte: “Bingo, Quentin!”.

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Nahtigall

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Letzlich sind meine Kommentare auch ein wenig dadurch genährt, das ich den Hype um Tarantino nicht nachvollziehen kann.


Hippiekiller

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Man sollte dennoch auf dem Teppich bleiben und manche Dinge neutral anpacken!


Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Fazit: kommt selten vor, dass man im Kino sitzt und das Gefühl hat, einen zukünftigen Klassiker gesehen zu haben. „Inglorious Basterds“ ist ganz großes Kino und sicherlich ein Film, der auch bei der dritten Sichtung noch fesseln und Neues bieten kann.

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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

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9.0Herausragend

Habe mich von Tarantino überraschen lassen. Bin keiner seiner Fans, aber die Basterds überzeugen durch die Story und die Umkehrung der Historie ... erstaunlicher Weise auch durch die deutschen Schauspieler. August Diehl - brillant als schneidiger SS-Scherge, Til Schweiger - gut, weil er nicht sprechen muss, Sylvester Groth usw. Nur Diane Kruger ist unglaublich schlecht.

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Replicant

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Wann war Diane Krüger jemals gut?


thedirector

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IB war für mich definitiv das Highlight von 2009! Ganz grosses Kino!


Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

“Bastarde” gehört zu den Filmen, die man gesehen haben muss. Ein Brett von einem Film, sehr intensiv, oft sehr klug, unglaublich besetzt – bisher Tarantinos bester Film. Tarantinos Kino ist immer auch ein Kino über DAS KINO und folgerichtig konzentriert sich das Geschehen in “Inglourious Basterds” immer mehr in einem Kinosaal. Hier finden die Guten Zuflucht und Liebe, hier dringen die Bösen ein, hier wird applaudiert, gemordet, hingerichtet. SPOILER. Und am Ende ist es nicht eine Kirche voller Juden, sondern ein Kino voller Nazis, das in Flammen aufgeht. Und wenn das Gesicht einer Jüdin über den verbrennenden Nazis auf den Rauch projeziert wird wie das Antlitz einer Rachegöttin, dann muss man zugeben: Das konnte nur Tarantino auf die Leinwand bringen. Respekt. [mehr im Podcast]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

VORSICHT: KOMMENTAR MIT SPOILER!! --------

[...]„Once upon a time in nazi-occupied France“ - Ja „es war einmal“ und Tarantino hat im Gespräch mit dem SPIEGEL auch zu Protokoll gegeben, dass er kein Problem damit hat, wenn sein neuer Film als eben diese märchenhafte und kontrafaktische Fiktion, die der Historie diametral gegenübersteht, aufgefasst und interpretiert wird. Und so ist die Geschichte die er in „Inglourious Basterds“ erzählen möchte, eine Wunschphantasie die ebenso naiv wie verständlich ist: Die Kraft der Imagination – in diesem Fall das Kino – siegt über das Böse, siegt dort wo die Realität versagt hat. Und es stimmt schon: Wenn Tarantino am Ende von „Inglourious Basterds“ das Kino, also quasi sein Heiligtum, sein ganz persönlicher Tempel, in Flammen aufgehen lässt und der versammelten Nazi-Entourage um Hitler, Goebbels und Göring die Lichter ausbläst, dann ist das nicht nur ein gewaltiges Opfer eines an seine Existenz glaubendes Märchens, sondern auch das dezidierte Verlangen eines sich durch sich selbst befreiendes Kinos, das die Aufforderung zur Unterhaltung, die Spaß machen und nicht belehren soll, in sich trägt. In dem kleinen französischen Kino brennen nämlich nicht zuvorderst der historische Hitler oder der historische Goebbels, gehen nicht die historischen Embleme, Standarten und Symbole des nationalsozialistischen Terrorregimes in Flammen auf, sondern das oftmals verzerrte Bild des Dritten Reichs, das die Filmgeschichte in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht und kultiviert hat.[...]

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fkfilmkritik

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Danke für die Warnung ;)


Khitos: Kälte Reich

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7.0Sehenswert

[...]Inglourious Basterds ist bei weitem einer der gewagtesten Filme dieses Jahres und spricht ein dunkles Kapitel der Geschichte an, wuschelt dessen fiktive Haare und gibt ihm einen kleinen Klaps auf die Backe. Oder doch eher einen Schlag ins Gesicht. Das Wort ,,Meisterwerk” werde ich – wie viele andere es schon getan haben – sicherlich nicht verwenden, dafür gibt der Film für mich zu wenig her. Das heißt aber nicht, dass Inglorious Basterds nicht gut war, er war sogar sehr gut. Wäre Aldo Raine real, würde er den Film lieben, seine hundert Nazi-Skalps hätte er sicher.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.0Sehenswert

So kann „Inglourious Basterds” durchaus packen und unterhalten. Nicht zuletzt durch exzellente Schauspieler. Hier zahlt es sich auch aus, dass die amerikanische Produktion mit viel deutschen und auch staatlichen Produktionsmitteln unterstützt wurde. Das deutsche Publikum bekommt etwas für seine Steuereuros: Til Schweiger schweigt oder tobt stereotypisch. Diane Krüger als Filmdiva Bridget von Hammersmark chargiert wieder zu übertrieben und wirkt eher peinlich als passend. Viel besser treten Daniel Brühl als naiver Kriegs- und Kinoheld Zoller sowie August Diehl als äußerst scharf denkender Gestapomann auf. Tatort-Kommissar Christoph Waltz spielt den Nazi-Offizier Hans Landa großartig verschlagen und spleenig. Er hat tatsächlich eine größere Show als Brad Pitt. Ein bitterer Beigeschmack bleibt allerdings bei all der Kriegs-Unterhaltung: Tarantino erzählt völlig ohne moralische Bedenken. Seine Nazijäger agieren ebenso menschenverachtend wie die Nazis. So was passiert einem wahrscheinlich, der nur in Schwarz-Weiß-Kategorien sieht.

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sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Christoph Waltz ist genial als "Jew-Hunter" Hans Landa. Dass ich aus einem Tarantino-Film komme und mir denke, dass ich gerne mehr zu den übrigen Charakteren erfahren hätte, ist einerseits eine positive Überraschung, zeigt aber auch die Schwäche des Episodenaufbaus und der Dramaturgie.

Die Basterds hatten bedeutend mehr "Roten Faden" als Kill Bill und sind definitiv einen Kinobesuch wert.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.5Herausragend

Tarantino ist bekannt als Cineast und Filmemacher. Und in Basters - mit dem Fokus auf Shosannas Kino und einem gewaltigen Film-im-Film, der eindringlich seinen Höhepunkt findet - übt er sowohl seine Obsession mit Rache, als auch seine Faszination mit Filmen aus. Das Ergebnis ist blutig und glorreich.

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Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

[...]
Inglourious Basterds ist aber trotz allem gut. Der stimmungsvolle Einstieg und die auch im weiteren Verlauf durchaus vorhandenen sehr guten Szenen trösten ohne weiteres über die (ebenfalls durchaus vorhandenen) Schwächen hinweg. Sicherlich, die lange Laufzeit ist auch wieder ausschweifenden Dialogen geschuldet. Doch wirken diese in dem Film nicht fehl am Platze, stören nicht und lassen den Zuschauer auch nicht gelangweilt im Kinosessel einschlafen. Im Endeffekt also: Ein durchaus guckbarer, guter Film.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Eine Menge brillanter Momente und effektiver Szenen, stehen ebensovielen Längen gegenüber und dem bekannten Tarantino-Problem, das schon in Death Proof sehr deutlich wurde: Die fehlende Disziplin und Entwicklung in Dramaturgie und Storyführung und die absolute Leere die hinter den Bildern steht.

Die Unterteilung in Kapitel kaschiert mehr schlecht als recht, dass der Film nach einer grandios-finsteren Eröffnungsszene, in der Christoph Waltz einen der wohl faszinierensten Bösewichte der jüngeren Filmngeschichte entwirft, relativ ziellos in sich geschlossenen Szenen aneinanderreiht, die nie eine in sich zwingend geschlossenen Handlung ergeben und von höchst durchwachsener Qualität sind.

Großartiger Wortwitz wechselt sich mit klamaukiger Sitcom-Dramaturgie ab, die einen sich bisweilen in der Hardcore-Version von "Hogans Heroes" wähnen lässt. Und immer wieder auch Langeweile und Szenen die weitergehen, wenn sie eigentlich ihr Zeit schon mehr als ausgespielt…

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

der cineast

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Kill Bill 2 ist einfach brilliante Unterhaltung und hat nichts mit dem Death Proof Fiasko zu tun wie es einige nennen!


RaekOne

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Hier muss ich dir doch ausnahmsweise in allen Belangen zustimmen.


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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9.0Herausragend

Wenn es das Wort gibt, will ich es hier verwenden: Grenzgeil. In jeder Hinsicht. Übertraf meine Erwartungen bei weitem, nicht nur weil Tarantino der erste Regisseur ist, der erkannt hat wie man Schweiger wirken lassen kann: Wenn er die Fresse hält. Für meinen Geschmack zitiert er sich zwar ein paar mal zu viel selbst, bleibt aber ein grandioser Film. Und mein Gott: Was für ein Hauptdarsteller.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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10.0Herausragend

Es gibt eine Szene in Inglourious Basterds, die zwar nur den Bruchteil einer Sekunde dauert, aber doch so stellvertretend für den ganzen Film ist: Dr. Joseph Goebbels nimmt seine französische Dolmetscherin von hinten und hat dabei großen Spaß. Diese kurze Einstellung, diese wenigen Frames repräsentieren dabei wiederum nur einen Bruchteil seines lachhaften Charakters. Stellt man einmal allein diese Szene in Kontrast zur Darstellung Goebbels in Oliver Hirschbiegels Der Untergang, dann bemerkt man schnell, dass der wahre Wahnwitz nicht Tarantinos Film entspringt, sondern dem teutonischen Machwerk aus der Schmiede Bernd Eichingers. Man denke nur an die Gebrechlichkeit eines Goebbels in Der Untergang, das Pathos, die Verklärung, die ihn, seine Frau, ja seine ganze Familie umnebelt, um bei dramatischer Terminologie zu bleiben, denn nichts anderes als eine theatralische Inszenierung ist Der Untergang und seine Geschichtsverfälschung doch am Ende. Das gleiche gilt natürlich auch für den Führer selbst, der hier statt den schmeichelhaften Charmeur den Reichsführer gibt, für den das alles nur ein großes Indianer-und-Cowboy-Spiel ist, von dem er eigentlich keine Ahnung hat, aber er sitzt eben ganz oben, da ist das nicht weiter wild.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Ist das Setting noch so tarantino-untypisch – die charakteristische Handschrift des Regisseurs macht sich immer wieder klar bemerkbar, sei es in Form von Schrifteinblendungen, gewissen Kameraeinstellungen, Schnitten, der Konzentration auf Aspekte, die andere Regisseure außer Acht lassen würden oder natürlich der Musikauswahl. Manche dieser Komponenten lassen letztendlich selbst in diesem Film das erwähnte 60er/70er-Jahre-Flair aufblitzen, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass Tarantino einst darüber nachdachte, die Geschichte als (Italo-) Western zu inszenieren. Der vertraut wirkende und vielseitige Soundtrack wirkt in dem nicht so vertraut wirkenden Setting etwas unstimmig. Doch Tarantino wäre nicht Tarantino, hätte er diese musikalische Varianz nicht beabsichtigt. [...]

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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10.0Herausragend

[...]Fünf Kapitel, ein Film. "Inglourious Basterds" ist in jedem seiner Teile und als Gesamtstück ein Meisterwerk. So simpel die Story zunächst anmutet, so vielschichtig setzt Tarantino sie besonders über die Charaktere um, auf verwinkelte Erzählmanöver verzichtet er gänzlich und hat sie dank der ausgefeilten Leistungen seines Ensembles auch nicht nötig. Christoph Waltz ragt zwar heraus mit seiner aufsehenerregenden Performance, auf der Stufe unter ihm tummelt sich aber ebenfalls geballte Klasse, aus der nicht mal die zuvor als potenzielle Störfaktoren ausgemachten Schweiger und Diane Kruger herausfallen. Bei letzterer kann man sich zwar nicht ganz sicher sein, was da schauspielerisch tatsächlich gewollt oder einfach nur nicht besser gekonnt ist, aber wirklich schlecht spielt sie nicht. Handwerklich ist der Film in allen Bereichen bestens gelungen, sei es die Ausstattung, Robert Richardsons mal beinahe intime, dann wieder elegante und schwungvolle Kameraführung, oder die standesgemäß passgenaue Songauswahl.[...]

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

wicky2

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moin,
auch wenn du aus meiner sicht einwenig zu sehr auf die handlung eingegangen bist und dein text daher einige längen hat, habe ich doch selten eine so treffende und auch handwerklich saubere kritik gelesen. ich ziehe meinen hut. ; )


ChristiansFoyer

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Danke schön. Ist eine sehr handlungsorientierte Kritik geworden, das stimmt, aber die Kapitelstruktur und die zwei aufeinander zulaufenden Handlungsstränge lassen sich, würde ich zumindest sagen, so schlüssiger beurteilen, als das ganze auf die Gesamtheit des Films zu verallgemeinern ;)


Alle Kritiken (32)


Kommentare (481) — Film: Inglourious Basterds

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Sidewinder

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist eben ein typischer Tarantino-Film. Anders als typischen Anti-Kriegsfilm, ungewöhnliche Handlung und brilliante Dialoge. Absolutes Highlight: Christoph Waltz als Judenjäger Hans Lauda ist ganz wunderbar böse... "Das ist ein Bingo!"

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Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach ein klasse Tarantino, so wie ich ihn liebe.Christopher Waltz hatte dafür wirklich einen Oscar verdient.
Und zudem Till Schweiger in seiner besten Rolle: Sagt drei Sätze und wird schlussendlich erschossen. :D

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Maxsson

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Bewertung6.5Ganz gut

Mir geht es nahezu genau so wie meinen Vorrednern. Ich bin ein absoluter Tarrantino-Fan, aber Inglourious Basterds ist einfach nur schwach. Gebe dem Film eine 6.5, weil Christoph Waltz und Daniel Brühl eine wirklich gute Leistung abliefern. Der Film im Ganzen ist aber nicht zu empfehlen, wenn man etwas à la Pulp Fiction, Kill Bill oder Death Proof erwartet.

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BlackEaster

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Bewertung4.5Uninteressant

10 Punkte hat Waltz verdient, und der Film eigentlich gar keine.

Pubertär und einfach belanglos.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

C_C

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erwartete nix anderes,habe mich deshalb bis heute geweigert, diesen Film zu schauen.


Bodie45

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dazu braucht es keinen Kommentar!! Man liebt Tarantino..oder man haßt ihn!!!

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blockbusterandmore

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Bewertung9.0Herausragend

"Also, meine Aufgabe sieht vor, dass ich meinen Männern befehle, in Ihr Haus zu kommen, und es aufs Gründlichste zu durchsuchen, bevor ich offiziell den Namen Ihrer Familie von der Liste streiche. Und wenn es irgendwelche Unregelmäßigkeiten gibt - seien Sie versichert, dass es so kommt - es sei denn, Sie hätten mir irgendetwas zu sagen, womit eine Haussuchung hinfällig wird. Außerdem darf ich hinzufügen, dass jede Information, die mir die Erfüllung meiner Pflicht erleichtert, nicht mit einer Strafe belegt wird. Ganz im Gegenteil sogar, sie wird zu einer Belohnung führen. Und und diese Belohnung äußert sich darin, dass Ihre Familie durch das deutsche Militär, solange wie wir Ihr Land besetzt haben werden, nicht mehr belästigt wird. Sie halten Staatsfeinde bei sich versteckt, nicht wahr?" -

"Ja." - "Sie verstecken sie unter den Fussbodendielen, nicht wahr?" - "Ja." - "Deuten Sie auf die Stelle, wo das Versteck liegt." "Da während unseres Gesprächs keine Unruhe zu vernehmen war, nehme ich an, die verstehen kein Deutsch." - "Nein." - "Ich rede jetzt wieder Französisch und Sie werden meiner Maskerade folgen, ist das klar?" - "Ja." - "Monsieur LaPadite, ich danke Ihnen für die Milch und für Ihre Gastfreundschaft. Damit wären wir dann wohl am Ende."

Quentin Taratino ist als Filmbesessener/liebhaber/verrückter schon eine Klasse für sich... Stets versteht er es, trotz seiner erstmal absurd anmutenden Geschichten, den Betrachter dank einzigartiger Szenarien und Figuren ins Geschehen miteinzubeziehen / trotz eines diskutablen Hangs zum (ausgelebten) Gewaltfetisch stets sogenannte "magische", filmische Momente en masse aus dem Handgelenk zu kreieren, welche vielen Filmschaffenden aus der Branche auch nach Jahren der Berufstätigkeit in der Branche nicht mal im Ansatz gelingen möchten. Und auch "Inglourious Basterds" bildet in Punkto dieser Qualitäten da keine Ausnahme. Als Allegorie auf die Bild- und Erzählgewalt bzw. die Illusions/Manipulationsmacht/Ohnmacht des Kinos braucht sich "Inglourious Basterds" auch vor so Ausnahmewerken des Meisterregisseurs wie "Pulp Fiction" nicht zu verstecken... Ja, Quentin Tarantino liebt das Kino..

"We love making movies..." "Operation Kino kann gestartet werden."

Und diese Liebe lässt er uns Deutsche vor allem mit seiner Kriegssatire/Groteske "Inglourious Basterds" spüren, die richtig Spaß macht und allen depressiven, erstzunehmenden und nachdenklich / schlechtfühlend machenden (Anti)kriegsfilmbeiträgen der Filmgeschichte mit samt ihren hammerharten Botschaften derart in den Allerwertesten tritt, bis die grobe Moralkeule mal so richtig schön ausgedient hat. Denn wir Deutsche gehören aktuell zu einer Generation, welche an den Geschenissen des zweiten Weltkrieges / des letzten Jahrhunderts keinerlei Schuld trägt, aber dennoch mit der Vergangenheit tief verwurzelt ist, welche sich des öfteren bei Rückbesinnung an diese derart schlecht fühlt, so das es unmöglich erscheint, sich an dieser nicht die sprichwörtlichen Zähne auszubeißen...Und "Inglourious Basterds" offenbart sich daher als Wink mit dem Zaunpfahl, wie man mit der Vergangenheit umgehen kann, um im Kollektiv über seine entsprechenden, immer noch existenten Schuldgefühle dank der Verbrechen der Vergangenheit hinwegzukommen...Quentin Taratino verdreht als Regisseur nicht die Historie, sondern beruft sich mit seinem spannendem, actionreichen und witzigem Climax, wenn Onkel Adolf (O-Ton: Brad Pitt) "abgehalftert" wird, auf rein wissenschaftliche Erkenntnisse der Historie von Experten, welche bis heute nicht eindeutig belegt sind...

"Befehl an alle in Frankreich stationierten deutschen Soldaten: Der jüdisch Entartete, bekannt als Bärenjude, ist von jetzt an nie mehr als Bärenjude zu bezeichnen." - "Ja, mein Führer!" -

Der schlimmste (Massen)Mörder der Menschheitsgeschichte wurde ganz eindeutig erschossen und verbrannt, wie das geschah, tja, dafür gibt es bis heute keine eindeutigen Beweise, bis heute gehen die "Historiker" fleißig der Vergangenheit auf den Grund...Und was gibt es schöneres (wenn "Inglourious Basterds" sich legitim der Wissenschaft entzieht) aks mit dem Gedanken zu spielen, das Onkel Adolf (in den vorherigen Kapiteln schon zur spaßigen Karikatur degradiert) in Wahrheit in einem Kino erschossen und verbrannt wurde, er also das bekam, was er in Wahrheit verdient hat, anstatt sich wie man bis heute annimt, feige davongestohlen hat? Inglourious Basterds tut auf eine bestimmte Art und Weise dem Betrachter richtig gut und kommt auf positive Art rotzfrech/unverschämt und so charmant daher, das man selbst am Ende des gesehenem Beifall klatscht, wenn sich Christoph Waltz in seiner Rolle und als Methapher auf die teilweise noch immer ungesühnte Schuld des dritten Reiches mit schleimig zynischer Art und Weise nicht davonstehlen kann, so wie es halt bei vielen Individuen (Alt Nazis) in der Vergangenheit der Fall gewesen ist...

"Sie wollen beweisen, dass sie aus Fleisch und Blut sind? Dann bringen Sie sie mir! Ich werde sie nackt an ihren Füßen am Eiffelturm aufhängen! Und ihre Leichen in die Kanalisation werfen lassen, dass die Ratten von Paris sich an ihnen mästen!"

Das "absolute Böse" in Form personifizierter Form des technisierten ermordens und eines deutsch-bürokratischen, tatsächlichen mal existenten Alptaums kann sich am Ende von "Inglourious Basterds" nicht mehr in der hintersten, dunklen Ecke eines anderen Kontinents verstecken, vor sich dahinvegitieren, wird gebrandmarkt und wird exploitationmäßig/ in Form einer liebevollen Hommage an die 70er Jahre "Trash" Kriegsschinken und des Italo-Western Genres zum einen der Lächerlichkeit preisgegeben...Aber damit ist es ja noch nicht getan: denn als Gegenpart werden Brad Pitt und Konsorten satirereif zum Abschuss freigegeben, wenn sie als naive, nur dem Job verpflichtete amerikanische Haudruffs (mal mit mehr, mal mit weniger Verstand) charakterisiert werden, welche lieber erst die Deutschen skalpieren, den Baseballschläger schwingen, schießen und sich ebenso von ihrem blindem Hass leiten lassen, anstatt über ihr Tun und Handeln (ihr morden) ab und zu mal nachzudenken, welches sie im Gegenzug auch nicht besser erscheinen lässt...

"Teddy Fucking Williams haut ihn aus der Hütte raus! Der ganze Fenway Park ist aufgesprungen für Teddy Fuckin' Ballgame! Er hat ihn rausgepfeffert bis auf die Lansdown Street!" -

Mit "Inglourious Basterds" seziert Quentin Taratino die Vorstellung des Betrachters vom unsäglichen, "wahren" Bösen, welches immer noch per Neurose in den Köpfen heumspukt, tradiert das bis heute jüdische Trauma, ausgelöst duch das Böse, in den Bereich des filmisch ansehbaren, wenn zu einem späteren Zeitpunkt Hans Landa persönlich und Shosanna Dreyfus aufeinander treffen, dieses Treffen dramatisch per "Herzschlag" Score unterlegt wird und eine erstmal angesprochene neurotische, aber auch spätere, erlösende Note spendiert bekommt. Ebenso reduziert Quentin Tarantion im weiteren Verlauf das wahre Böse auf seine wahre, eigentlich lächerliche Größe, stilisiert es aber nicht komplett zur Karikatur, sondern demonstriert trotz des clownesken Antlitz ab und dessen Gefährlichkeit, dekonstruiert den über viele Dekaden enstandenen amerikanischen Helden/ Befreier Mythos und zieht in genüsslicher Art und Weise das klischeehafte, inszenatorische, uniforme, allgegenwärtige, deutsche (als auch amerikanische) blinde Soldatengehorsam, (welche auch von den Schauspielern August Diehl und Til Schweiger ab und an auf die Spitze getrieben werden), also alle Beteiligten des Krieges, wie auch die bisherigen, filmischen Kriegsammenmärchen des Genres satirereif durch den Kakao, hinterlässt aber wie angesprochen dem Betrachter stets dabei ein gutes Gefühl.

"Sag deinen Eiern gute Nacht." -

Nichts destotrotz erweist sich "Inglourious Basterds" als nicht gänzlich frei von Schwächen. Und zwar deswegen, weil ab und die Erzählung in den letzteren der 5 Kapitel ein klein wenig zu breit getreten wird und sich geringere schauspielerische Defizite bemerkbar machen (siehe Diane Kruger und Daniel Brühl), welche aber durch die erstklassige Schauspielleistung von Christoph Waltz wieder wettgemacht werden. Aber auch der restliche Cast, unter anderem Michael Fassbender, Mélanie Laurent und Brad Pitt, glänzt mit guten Leistungen. Brad Pitt z.B. erschafft mit Lt. Aldo Raine eine satirereife Figur des merikanisch-zynischen überspitzten "Uncle Sam" Hoch- und Heldenmutes, welche dank ihres breiten Kiefers und unzureichendem Italienisch ("Si) wohl in Erinnerung bleiben wird. Spaß macht ebenso der Auftritt Sylvester Groth als Propagandaminister Josef Goebbels, welcher gleich auf mehreren (satirischen) und manchmal, man muß es leider sagen, krankhaften Ebenen die technisierte, unternehmerische, bürokratische und auch körperlich immer präsente Unterdrückermentalität des dritten Reiches wiederspiegelt, wenn die eigene, anwesende Dolmetscherin als "Leibeigene" solange sexuell durchgezogen und erniedrigt wird, bis diese zum Heimchen am Tisch (eventuell sogar noch mehr) und zur reinen Satzgeberin degradiert wird...Das reaktionäre und antiquitierte, geistige Menschen/Geschlechterbild des ehemaligen dritten Reiches, inklusive des kultivierten, feinen Benehmens, wird überspitzt vorgeführt, bis es schließlich als krankhafte Ideologie / Idiotie entlarvt und mit Hohn und Spott übergossen wird.

"Das sind doch alles Nachkommen von Sklaven, die es Amerika überhaupt möglich machen, sportlich zu konkurrieren. Amerikanisches Olympia-Gold lässt sich mit Negerschweiss aufwiegen, hahahaha..."

Zu guter letzt sorgen die eingefangenen, breiten Panoramabilder für die entsprechende, passende und ab und an dreckige Atmosphäre (wie schon in "Kill Bill")
Fazit: Ja, "Inglourious Basterds" erweist sich als Meisterwerk, wenn auch nur als kleines. Das tut dem Spaß aber keinen Abbruch. Quentin Tarantino inszenierte einen seiner besten Filme, welcher jetzt schon etwas total kultiges an sich hat. "Inglourious Basterds" verliert seinen Reiz auch nach mehrfacher Sichtung nicht...Etwas mittlerweile sehr seltenes im "Zirkus" Hollywoods.

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BlackEaster

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tl;dr.


Kiddoy

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Bewertung5.0Geht so

Ich bin ein totala Tarantino Fan, aber Inglourious Basterds war echt enttäuschend :(

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-={(TATANKA)}=-

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Einfach nur eine verlogene Verdrehung der Tatsachen. So hätten sich die Amis es sich vll gewünscht.
Das ist nicht das was mich am meisten stört. Sondern der vor coolness triefende,schier unbesiegbare Amerikaner, und der Deutsche der erst mal schlecht ist.
Dann noch voller Stolz den Skalp als Andenken mitnehmen : nein danke.
Der film wurde nur deshalb so hoch gefeiert hier bei uns, weil jedes negative, bzw. Richtigstellende,Wort sofort ins falsche und Rassistische gedreht werden würde.
Nein danke auf diese Art von extrem aufgeblasenen Heldenpathos verzichte ich gerne! Eine Komödie aus den Greueltaten ,durch komplette Realitätsverdrehung zu zaubern, finde ich sowieso geschmackloss und mehr als nur überflüssig. Tarantino hat einfach nur als Kind nicht die Brust gekriegt - das spielt sich in fast all seinen Filmen wider...
Ich mag Brad Pitt finde es aber einfach nur traurig dass er sich auf so einen niveulosen Mist einlässt. Der einzigste der wirklich überzeugt ist Waltz der ein hervorragender Schauspieler ist.Halben Punkt dafür.
Fazit : Wie bei den meisten Tarantino Filmen ein völlig zu Unrecht gehypeder Schrott!

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten

BlackEaster

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Hast du, countcount, jetzt erns'haft deinen Kommentar wieder gelöscht?
Jesses, wie zartbesaitet.


-={(TATANKA)}=-

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...also bei mir isset noch drin blackeaster.
Aber falls doch...haste recht. Wollte in dem kleinen Wortgefecht doch keinem auf den Schlips treten mööönsch... :)


Azazil

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

***Enthält Spoiler***

Inglourious Basterds bleibt für mich persönlich etwas kontrovers. Auf gerade zu naive Weise werden der Geschichtsverlauf verdreht und die Opferrollen verkehrt. Die Basterds verkörpern hier keinesfalls gerechte Krieger. Ihre Methoden sind psychopathisch und der Hass auf Nazis verkommt stellenweise zum fadenscheinigen Grund um den Spaß am Töten zu legitimieren. Es wären wirklich gute Schauspieler nötig gewesen um diese Ambivalenz nicht zum moralischen Desaster verkommen zu lassen. Allerdings liefert Brad Pitt im Gegensatz zu anderen Schauspielern, Christoph Waltz und August Diehl als SS Sturmbannführer allen voran, eine jämmerliche Leistung ab und Til Schweiger spielt nunmal auf gewohntem Niveau. Große Sympathieträger bleiben damit die Nazis (der Soldat mit dem Eisernen Kreuz, Wilhelm, Hans Landa). An anderer Stelle werden die Nazis dadurch in die Opferrolle gedrängt, dass bei der Filmpremiere wahllos in die panische Menge geschossen wird, während der ganze Saal ohnehin schon in Flammen aufgeht. Oder an der Stelle als Landas Adjutant Herman am Schluss ohne Grund erschossen wird.
Weshalb also diese Wertung?
Die meisten Schauspieler, abgesehen von den eben genannten Ausnahmen, liefern Glanzleistungen ab. Daniel Brühl und Mélanie Laurent beispielsweise ergänzen sich großartig. Die Musikauswahl für den Soundtrack ist in alter Tarantino-Manier wieder durch und durch gelungen. Manche Szenen sind so spannungsgeladen, dass man das Gefühl hat man könnte die Luft durchschneiden (gleich die erste Szene und Kellerbar). Auch rein optisch lässt Inglourious Basterds nichts zu wünschen übrig. Natürlich unterhält der Film auch durch die eine oder andere Gewalteinlage, was aber eher Nebensache ist. Dieser Film ist zwar nicht Tarantinos bestes Werk, aber mit Sicherheit auch nicht das schlechteste.

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Hanno Jones

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Bewertung10.0Herausragend

das einzig blöde an dem film ist, dass es tarantino schwerfallen wird, ihn nochmal zu toppen ...

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Mr. Pink

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Onkel Quentin verändert die Geschichte, beendet den Krieg und besiegt Onkel Adolf. "Inglourious Basterds" ist dennoch weniger ein Film über den Krieg, denn vielmehr ein Film über das Filmemachen. Ein Film über die Macht der Imagination über alles Böse, ein Film über die Macht der bewegten Bilder, ein Film über die Macht des Kinos.

Und wenn Lt. Aldo Raine am Ende von "Inglourious Basterds" seine Arbeit begutachtet und sich mit dem abschließenden Satz des Films an seinen Kollegen Utivich wendet, könnte man glatt denken, Quentin Tarantino höchstpersönlich spräche durch ihn zu seinem Publikum. Denn auch wenn "Pulp Fiction" nach wie vor mein Lieblingsfilm bleibt, so steht "Inglourious Basterds" dem doch in kaum etwas nach, und ist für mich tatsächlich ein absolutes Meisterwerk.

"Inglourious Basterds" ist ein typischer Tarantino, und doch sehr untypisch. Es geht zwar irgendwie um Gangster, mit denen sich der werte Herr ja bekanntlich hervorragend auskennt, mit dem Genre des Kriegsfilms hat sich Tarantino jedoch an einer Stilrichtung versucht, mit der er sich bisher noch nicht beschäftigt hat. Aber eigentlich ist sein Streifen auch kein wirklicher Kriegsfilm, sondern eher seine Version eines Kriegsfilms. "Inglourious Basterds" ist genau genommen nämlich ein klassischer Spaghetti-Western, der den Krieg einfach nur als Szenario nutzt. Dass Tarantino nach "Kill Bill" und diesem Werk jetzt übrigens endlich einen richtigen Western dreht, ist eigentlich nur konsequent.

Aber wie auch immer, "Inglourious Basterds" ist meiner Meinung nach einfach perfekt. Jedes Bild, jeder Ton, jede Zeile stimmt und jede Sekunde ist ein wahrer Hochgenuss für alle Sinne.

Zuallererst hat mir vor allem das grundsätzliche Setting sehr gefallen. Obwohl "Inglourious Basterds" letztendlich natürlich in Tarantinos fiktivem Universum spielt und am Ende ein "Was wäre, wenn...?"-Szenario auffährt, so ist die Handlung doch trotzdem im Zweiten Weltkrieg angesiedelt. Zum Zweiten Weltkrieg gibt es natürlich schon unzählige Filme, aber dieser hier ist eben anders. Anders als das Gros dieser Filme, nimmt sich "Inglourious Basterds" des Themas sehr humorvoll an, ohne dabei jedoch eine reine Parodie oder Satire zu sein. Trotz aller Überzogenheit und Übertriebenheit behält der Film nämlich stets einen angemessenen Schuss Realismus.

Die Figuren werden dementsprechend ebenfalls genreuntypisch und äußerst ungewöhnlich dargestellt. Die Deutschen sind nicht einfach nur die Bösen und die Amerikaner keine Helden. Die Nazis werden als nuancierte, höfliche Kavaliere gezeigt, die intelligent sind und sich problemlos mehrsprachig verständigen, während die Basterds ein brutaler Haufen ungehobelter, ungebildeter, gewalttätiger, brutaler, respektloser Kerle sind, die ihrem Namen alle Ehre machen. Dadurch liegen die Sympathien des Zuschauers natürlich ganz klar auf der Seite der Deutschen. Das soll selbstverständlich nicht heißen, dass Nazis cool und Hitlers Taten eigentlich gar nicht so schlimm sind, keinesfalls, aber dieser Ansatz ist mir trotzdem um einiges lieber als der hundertste Film, der meint, mir erklären zu müssen, dass Nazis böse sind.

Die Schauspieler, von den Hauptdarstellern bis hin zum letzten Statisten, machen ihren Job dabei allesamt hervorragend. Ob nun Christoph Waltz, der alle vier der im Film gesprochenen Sprachen fließend beherrscht und durch sein subtiles Spiel einen der charmantesten Fieslinge aller Zeiten auf die Leinwand bringt, Brad Pitt, der hier zwar nicht ganz groß aufspielen kann, dafür aber einfach eine coole Rolle hat und mit seinem abgefahrenen, übertriebenen Akzent mitverantwortlich für die witzigste Szene des Films ist, oder der gute Til, der sich vor allem im Schweigen übt und daher ebenfalls zu gefallen weiß, jeder der Darsteller ist perfekt besetzt.

Vielleicht ist er einfach ein Naturtalent, vielleicht kann er sich auf Grund seines Glaubens einfach gut in seine Rolle versetzen, aber aus welchem Grund auch immer, auch der im Bereich des Schauspiels eher unerfahrene Eli Roth spielt ausdrucksstark und authentisch, Michael Fassbender und August Diehl sind einfach grandios und stellen für mich neben Christoph Waltz ganz klar das Highlight des Films dar und sogar Diane Kruger gefällt mir. Zugegeben, beim ersten Ansehen hat sie schon ein wenig genervt, aber je öfter ich mir den Film zu Gemüte führe, desto mehr wird mir klar, dass ihre übertriebene, nervige Art nicht auf fehlendes Talent zurückzuführen ist, sondern dass das Ganze wahrscheinlich einfach so gewollt ist. Eine schlechte (oder sagen wir mal, eine nicht besonders gute, inzwischen wird sie, wie ich finde, immer besser) Schauspielerin spielt eine schlechte Schauspielerin. Passt.

Das Finale der Geschichte zwischen der hinreißenden Mélanie Laurent und dem so stark wie noch nie aufspielendem Daniel Brühl ist herzzerreißend und erzeugt echtes Gänsehaut-Feeling. und das, obwohl die letzte Szene der beiden ohne große Worte daherkommt. Obwohl an dieser Stelle nicht viel gesagt wird, verlässt sich Tarantino ansonsten voll und ganz auf sein Talent im Bereich des Schreibens und kommt mit perfekt pointierten Dialogen daher. Wieder einmal ist es sagenhaft, wie er es schafft, Atmosphäre zu erzeugen und Spannung aufzubauen, einzig und allein unter Zuhilfenahme von Sprache, wie zum Beispiel in der sensationellen Szene in der Kellerbar. Nachdem sich Sturmbannführer Hellstrom zu den Saboteuren an den Tisch gesetzt hat, fühlt sich die Situation für diese langsam, aber sicher sehr unbehaglich an und ihre Lage spitzt sich zu. Und auch, wenn sich alles letztendlich in einer kurzen, aber knackigen Actionsequenz entlädt, lebt die Szenerie bis dorthin ausschließlich von den Gesprächen der handelnden Figuren. Keine Musik. Keine ausgefallene Kameraführung. Nicht besonders viel Handlung. Nur Dialog. Grandios.

Den ausgiebigen Dialogen steht Action gegenüber, die, wie bereits erwähnt, immer sehr kurz gehalten ist, sich aber dennoch bestens ins Gesamtbild einfügt. Die härteren Szenen passen gut in den Kontext, kommen aber immer schnell auf den Punkt und halten sich insgesamt betrachtet eher zurück. Aber obwohl es eigentlich nur eine Handvoll Gewaltszenen gibt, bleiben diese trotzdem gut im Gedächtnis, weil man sich, wenn es dann zur Sache geht, kein bisschen zurückhält. Die Gewalt ist schonungslos, brutal und sehr explizit, gleichzeitig aber soweit comichaft überzogen, dass das Zusehen dennoch nicht wehtut.

Die Story ist spannend, abwechslungsreich und trotz der langen Laufzeit extrem kurzweilig, es gibt laute, aufregende Momente, die ruhigen, bewegenden, aber mindestens genauso eingängigen Augenblicken gegenüber stehen. Die Figuren sind einzigartig, die Inszenierung ist absolut sehenswert und zu guter Letzt ist es neben der Message und diesem stimmigen Gesamtbild auch der herausragende Soundtrack, welcher die Stimmung in jedem Moment perfekt rüberbringt, der "Inglourious Basterds" für mich so unwiderstehlich macht. Ein Meisterwerk! Ganz großes Kino, im wahrsten Sinne des Wortes!

"Well, if this is it old boy, I hope you don't mind if I go out speaking the King's."

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countcount

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Sehr treffend geschrieben. Ich habe mir im übrigen (da deine Kritik mir so gut gefallen hat) erlaubt einen kleinen Textausschnitt Deines Kommentares (natürlich als Zitat gekennzeichnet) unter der Userkritik von "-={(TATANKA)}=-" zu verwenden. Ich hoffe das war ok so? Danke und Grüße CountCount ;)


Mr. Pink

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Hey, countcount! Vielen Dank! Und das ist natürlich kein Problem. Solange das Zitat ordentlich gekennzeichnet ist, werde ich dir deinen Doktortitel nicht wegnehmen. ;)


Jenny von T

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Tarantino ist für mich ein inside joke, den fast jeder außer mir zu verstehen scheint. Ich sehe hier nur eine unterdurchschnittlich erzählte Story mit durchweg beknackten Dialogen, für die jeder unbekannte Regisseur als debil verspottet werden würde. Gut, so ungewöhnlich ist das bei Tarantino nicht und ich begrüße sogar die Art, wie er sich wie ein kleines Kind seine eigene Welt baut und sich nicht um tatsächliche Gegebenheiten schert, aber hier schafft er es nicht, mangelndes Feingefühl mit Stil und spürbarer Passion in Bezug auf das, was er da tut, wieder wettzumachen. Übrig bleibt... naja, kompletter Schwachsinn. Irgendwann ziehen selbst in Zeitlupe durch die Luft fliegende Zigaretten nicht mehr.
Die 0,5 Punkte gibt es allein für Christoph Waltz, den für mich einzigen Lichtblick.

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Ichundso

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Diese "man hasst oder liebt ihn"-Sache, die ich über alle mögliche Filme lese, auch wenn sie nur auf ganz bestimmte wirklich zutrifft (The Tree of life) wird schonmal durch mich widerlegt. Ich mag Inglourious Basterds, aber eigentlich nur, weil sämtliche Szenen mit Christoph Waltz, insbesondere die beiden Dialogszenen in Kapitel 1 und 3, absolut genial sind. Der Rest ist ziemlicher Unsinn.


Le Samourai

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BigDi hat Recht, mit allem was er sagt! ;)


maxderzweite

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr guter Film, der je länger man über ihn nachdenkt immer besser wird!

Meiner Meinung Tarentinos Meisterwerk...bis jetzt.

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G0DsTylA

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Genial einfach genial..!
Inglourious Basterds I LOVE YOU

10.0 von mir für dieses Meisterwerk

Mfg G0DsTylA

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-={(TATANKA)}=-

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Wenn du nicht über Filme reden/diskutieren willst, dann wechsel das Forum oder halt dich doch einfach raus. Hier kann jeder seine Meinung kund tun.


swissroland

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Hey das echt mal ein wirklich geiler kommentar! So genau ist das. Solcher mist nervt echt nur!


Buddz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich war so begeistert von dem Film als ich ihn im Kino sah.
Alle Schauspieler bringen eine großartige Leistung. Besonders natürlich Christoph Walz, aber auch Brad Pitt, Eli Roth, Michael Fassbender, Daniel Brühl und Melanie Laurent etc.

Nach Death Proof war ich ein wenig enttäuscht von Quentin Tarantino, aber mit Inglourious Basterds hat er wirklich alles wieder rausgeholt.

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Audreyfan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film setzt perfekt das um, was man schwarzen Humor nennt.

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MissingNo

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Bewertung9.0Herausragend

Man hat beinahe bei jedem Tarantino Film die Garantie, dass dieser ein absoluter Top Film wird. Inglourious Basterds ist absolut unterhaltsam und rundum so gut wie perfekt.

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sam_ace_rothstein

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Bewertung10.0Herausragend

Allein schon die erste Szene im Bauernhaus verdient 10 Punkte. Diese Szene ist an Spannung kaum zu überbieten. Tarantino zeigt uns eine neue Ansicht des zweiten Weltkrieges. Diese Ansicht ist trotz vieler Logikfehler gelungen. Viele Szenen bleiben in Erinnerung. Einige finden diesen Film langweilig, für mich ist er ein typischer Tarantino mit unvergleichlichen Dialogen/ Charakteren.

Spoiler!!
Eine Szene muss ich noch hervorheben. Die Szene im Keller mit anschliessendem Showdown, alls der Nazi sich erhob und der ganze Schwindel aufzufliegen drohte, da hörte man keinen Mucks im Kino. Hohe Schule Quentin!

Spoiler Ende!!!

Über Christoph Waltz muss eigentlich nichts gesagt werden, der Oscar war hochverdient. Wie er das "Böse" darstellt, hat man selten so gut/beindruckend/angsteinflössend gesehen. Einfach nur genial wie er vom Gentleman zum Killer wird und das alles in ein paar Sekunden. Der restliche Cast macht seine Sache ordentlich. Von Brad Pitt hätte man mehr erwarten können genauso wie von Diane Krüger. Till Schweiger war leider unnötig. Herrvorheben muss man noch Daniel Brühl und Melanie Laurent.

Fazit: Inglourious Basterds ist ein typischer Tarantino, brutal, dialogreich, spannend oder mit einem Wort: Genial.

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doctorgonzo

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Hey Sam. Der Oscar ist trotzdem ein geschützter Begriff und immer mit ohne k.


sam_ace_rothstein

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Hey Doctorgonzo. Danke für die Info, wurde geändert ;) gruss Ace


Zak

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Bewertung9.5Herausragend

ein Grossartiger Film. So verarbeitet man Geschichte

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moiCheCker

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Bewertung9.5Herausragend

"Wenn Du uns kennst, Werner, dann weißt Du ja, dass wir nicht im Gefangennehmen-Geschäft sind, wir sind im Nazis-Töten-Geschäft. Und das Geschäft, mein Freund, das brummt."

Quentin Tarantino, der Kultregisseur, Schöpfer von Kultfilmen wie 'Pulp Fiction', 'Jackie Brown' oder 'Kill Bill Vol. 1 & 2' inszenierte einen neuen Kultfilm: 'Inglourious Basterds'. Über Tarantinos Fähigkeiten lässt sich's streiten. Ich persönlich finde die beiden zuerst genannten Filme einfach nur fenomenal, Tarantinos Estetik und Optik, wie er seine Filme filmt, ist bemerkenswert und nicht mainstreamtauglich. Wie wir alle wissen sind seine Filme auch brutal und blutig, so auch 'Inglourious Basterds'.

Tarantino inszenierte 'Inglourious Basterds' nicht als Kriegsfilm, denn der Film besteht zu 90 % aus Dialogen und coolen Sprüchen. Ich weiß auch nicht, warum ich auf lange Dialoge so stehe, aber irgendwie gefällt mir unterhaltsame Laberei. Vielleicht guck ich deswegen so gerne Tarantino Filme. Er teilt den Film in fünf Kapitel, was den Film aber nicht in die Länge zieht. Das liegt auf der einen Seite sicher an den Sprüchen und der Art, wie Tarantino seine Filme macht, auf der anderen Seite am absolut großartigen Cast.
Brad Pitt, der schon Rollen als Detective David Mills in Sieben oder Tyler Durden aus Fight Club perfekt gespielt hat, spielt hier einfach nur fantastisch. Trotzdem gibt es jemanden, den ich hier noch besser fand, der für seine Rolle als Judenjäger Hans Landa zu Recht mit dem Darstellerpreis in Cannes und für den Oscar und Golden Globe als bester Nebendarsteller geehrt wurde: Christoph Waltz. Aber auch Mélanie Laurent überzeugt als hübsche 26-Jährige, einfach umwerfend. Eli Roth als Bärenjude und Mike Meyers in einer Nebenrolle können ebenfalls punkten. Aber auch den deutschen Cast, u.a. Daniel Brühl, Diane Kruger, Michael Fassbender und Gedeon Burkhard fand ich nicht schlecht. Und ich als eigentlich nicht so der Til Schweiger Fan fand ich es einfach nur cool, ihn mal nicht in einer Liebesromanze zu sehen.

'Inglourious Basterds' ist einfach ein echter Quentin Tarantino mit, wie gewohnt, coolen Sprüchen und herausragendem Cast.Tarantino macht aus einer nicht ganz so prikelnden Handlung einen nahezu perfektern Film mit grandiosem Finale. Die Handlung ist ja Nebensache, ne Quentin!?

„Zwei Schläge: Ich Kopf, Du Boden."

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