Inglourious Basterds
Inglourious Basterds (2009), US Laufzeit 154 Minuten, FSK 16, Drama, Actionfilm, Komödie, Historienfilm, Kinostart 20.08.2009
93 Bewertungen
Skala 0 bis 10
37033 Bewertungen
540 Kommentare
Keine
von Quentin Tarantino, mit Brad Pitt und Samm Levine
Im deutsch besetzten Frankreich muss Shosanna Dreyfus mit ansehen, wie ihre Familie durch den Nazi-Oberst Hans Landa brutal hingerichtet wird. Nur knapp kann sie entkommen und flieht nach Paris, wo sie sich als Kinobesitzerin eine neue Identität und Existenz aufbaut. Zur gleichen Zeit formt Offizier Aldo Raine eine Elitetruppe aus jüdischen Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis und Kollaborateure durchführen soll. Gemeinsam mit seinen acht Männern wird er in Frankreich abgesetzt, um dort unterzutauchen und in Guerilla-Einsätzen Nazis zu jagen und töten. Schon bald werden sie von den Deutschen als ‘Die Bastarde’ gefürchtet. Als der Plan reift, die Anführer des Dritten Reichs auszuschalten, nimmt Raines Einheit Kontakt zu der deutschen Schauspielerin und Undercover-Agentin des Widerstands Bridget von Hammersmark auf, die entscheidend für das Gelingen des Anschlags ist. Die gemeinsame Mission führt sie schließlich alle in das Pariser Kino von Shosanna, die allerdings seit langem ihre eigenen Rachepläne verfolgt.
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Cast & Crew
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Quentin Tarantino
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Brad Pitt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aldo Raine
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Samm Levine
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Christoph Waltz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hans Landa
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Eli Roth
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Michael Fassbender
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-
Diane Kruger
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Regie
Schauspieler
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Daniel Brühl
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Til Schweiger
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-
Gedeon Burkhard
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-
Jacky Ido
-
B.J. Novak
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August Diehl
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Denis Menochet
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Sylvester Groth
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Martin Wuttke
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Andreas Grusinski
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Mike Myers
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Quentin Tarantino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) skalpierter Nazi / GI
-
Quentin Tarantino
- Genre
- Drama, Actionfilm, Kriegssatire, Kriegsfilm
- Zeit
- 1944, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Frankreich, Paris
- Handlung
- Adolf Hitler, Antisemitismus, Auftrag, Auftragsmord, Baseballschläger, Besatzungsmacht, Brand, Brutalität, Bösewicht, Drittes Reich, Erschiessen, Erwürgen, Feuer, Filmpremiere, Flucht, Geheimagent, Geplanter Mord, Gestapo, Gewalt, Himmelfahrtskommando, Joseph Goebbels, Jude, Judenverfolgung, Jüdin, Kino, Kriegsheld, Kultfilm, Mexikanisches Unentschieden, Mord an Familie, Nazi, Neue Identität, Okkupation, Oscargewinner, Propaganda, Rache, Schauspieler, Schusswechsel, Skalp, Skalpieren, Skrupellosigkeit, Soldat, Soldatenmord, Stosstrupp, Totschlag, Vergeltung
- Stimmung
- Geistreich, Hart, Verstörend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Inglourious Basterds
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- Inglourious Basterds: critic.de





















Kritiken (33) — Film: Inglourious Basterds
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"Once upon a time in Nazi-occupied France..." Wer hier nicht spätestens versteht, dass "Inglourious Basterds" ein Kriegsmärchen ist, ein Hirngespinnst Quentin Tarantinos und wer sich nicht damit anfreunden kann, der sollte sofort die DVD wieder aus dem Player nehmen. Alle anderen werden einen der erfrischendsten (Kriegs-) Filme aller Zeiten bestaunen dürfen.
Der Film handelt unter anderem von einer Gruppe jüdisch-amerikanischer Soldaten, bekannt als "die Basterds", die speziell auserwählt sind, um Angst und Schrecken über das Dritte Reich zu verstreuen indem sie Nazis skalpieren und brutal töten. Bis zu diesem alles entscheidenden Auftrag, welcher das "Problem" Drittes Reich ein für alle Mal beseitigen könnte...
Dieser Film zeigt ein Ende, welches der Holocaust wirklich gebraucht hätte und welches sich Millionen von Menschen gewünscht haben. Die Eröffnungsszene zwischen dem Judenjäger Hans Landa (brilliant Christoph Waltz)…
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
fkfilmkritik 2011/02/01 15:00:23
Antwort löschenToll geschrieben kann dir in jeder Hinsicht nur zustimmen :).
facepalm 2011/02/01 16:06:25
Antwort löschenSchöne Kritik, das klingt eigentlich sogar gut, muss den auch mal schauen :P
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der cineast 2011/02/01 22:04:32
Antwort löschen@Face: oh man.....:P
facepalm 2011/02/01 22:35:31
Antwort löschenJa ich weiß schon :D
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenMan durfte auf „Inglourious Basterds“ gespannt sein, zumal es ungewöhnlich ist, dass ein Regisseur wie Tarantino in Deutschland dreht und für seinen Film Schauspieler wie Til Schweiger und Daniel Brühl verpflichtet. Das Konzept geht auf: Das insgesamt konsequente Festhalten an Darstellern aus Amerika, Frankreich und Deutschland wirkt sehr stimmig und passend. „Inglourious Basterds“ ist in fünf Kapitel aufgeteilt, wobei im fünften die Fäden zusammenlaufen und alles auf den Showdown hinausläuft. [...] Wer sich auf „Inglourious Basterds“ und somit auf unkonventionelles Kino einlässt, bekommt zweieinhalb Stunden wunderbar groteske Unterhaltung à la Tarantino geboten.
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenFast 160 Minuten dauert das Spiel, und keine davon ist vergeudet. Wer einen actiongeladenen Film erwartet, wird enttäuscht, wer ein vor Zitaten und Hommagen übersprudelndes Kammerstück sucht, ist hier genau richtig. Stellenweise hat man sogar das Gefühl, der Film sei speziell an uns Deutsche gerichtet, entdeckt man doch an jeder Ecke bekannte Gesichter und kann sich über Details wie Winnetou oder “Ich wollt ich wär ein Huhn” freuen, mit denen ein Amerikaner so gar nichts anfangen kann.
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Mr.Winchester 2010/09/25 22:09:57
Antwort löschen150min sind vergoldet°!
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenTarantino lässt die Leinwand nicht nur sprichwörtlich brennen. Doch nicht nur in seinen lauten Szenen können die “Basterds” punktenn. Die ersten 20 Minuten, die nur ein Gespräch enthalten, gehören zu den spannendsten des ganzen Jahres. Das schöne daran: Wie sonst gerne bei Tarantino existiert der Dialog nicht nur zum Selbstzweck, sondern führt zu einer überraschenden Auflösung. Christoph Waltz wird nicht ohne Grund allerorts für seine differenzierte Darstellung des Fieslings Hans Landa gelobt und darf sich so über späten internationalen Ruhm freuen. Er ist so stark, daß die “Basterds” im Vergleich überraschend den uninteressanteren Teil des Films ausmachen. Als Cineast gefiel mich natürlich auch die Kinobesitzerin in ihrem Widerstandskampf, der – wie eingangs schon erwähnt – zu einem der besten Bilder des Films führt.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenManch Kritiker hatte das Regiegenie im unfertigen "Death Proof" schon vor die Wand fahren sehen; einer der größten Filmemacher seiner Zeit ausgeblutet in blinder Zitierwut und Gewaltorgien. Und was macht Quentin Tarantino? Zieht mit den "Inglourious Basterds", der erklärten Anti-"Walküre", in den Zweiten Weltkrieg und vollführt einen dialoggewaltigen Befreiungsschlag.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Die Figurenzeichnung ist äußerst plastisch - Während Bösewicht Hans Landa dabei noch halbwegs real wirkt, ist Basterds-Anführer Aldo Raine (Bratt Pitt) schon fast wie eine Comicfigur überzeichnet, was aber durchaus gewollt ist. Laut Tarantino ist Inglorious Basterds ein Spaghetti-Western im Zweiter Weltkriegs-Setting, was den Film sehr treffend charakterisiert. [...]
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Nahtigall 2010/02/06 04:04:19
Antwort löschenDas ist Typisch. Pitt wirkt wie eine Comicfigur, QT sagt. Das gehört so und alles ist gut. Klasse, Tarantino scheißt auf die Strasse und Ihr stellt euch das in die Vitrine
Enk 2010/02/06 13:03:37
Antwort löschenAch Gott, Tarantino hat auch schon viel Durchschnitt produziert. Und Basterds ist zwar gelungen, aber auch nicht gerade sein Meisterwerk
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenEin brillianter Film vom Altmeister, der wie schon “Pulp Fiction” vor ihm durch seine Dialoge, seinen Charme und Witz noch lange in den Köpfen der Zuschauer herumwuseln und öfters zurückdenken lassen wird. Schwachpunkte sind einzig und allein einige verzeihbare Längen, die aber wenig ins Gewicht fallen. Alles in allem war das ein Bingo ähh .. ich meinte: “Bingo, Quentin!”.
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Nahtigall 2010/02/06 04:05:25
Antwort löschenAltmeister? Eher gescheiterte hackfresse mit einem hang zur selbstüberschätzung.
Hippiekiller 2010/02/09 15:30:07
Antwort löschenDann dreh bessere Filme Nahtigall. Wohl auch einer von denen die alles schlecht reden, wenn andere was gut finden. Ich frag mich nur immer was solche dilettantischen Aussagen sollen.
Dieser Film ist gut, aber Filme sind definitiv geschmacksache.
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Nahtigall 2010/02/09 15:38:05
Antwort löschenLetzlich sind meine Kommentare auch ein wenig dadurch genährt, das ich den Hype um Tarantino nicht nachvollziehen kann.
Hippiekiller 2010/02/09 15:40:01
Antwort löschenMan sollte dennoch auf dem Teppich bleiben und manche Dinge neutral anpacken!
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Fazit: kommt selten vor, dass man im Kino sitzt und das Gefühl hat, einen zukünftigen Klassiker gesehen zu haben. „Inglorious Basterds“ ist ganz großes Kino und sicherlich ein Film, der auch bei der dritten Sichtung noch fesseln und Neues bieten kann.
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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenHabe mich von Tarantino überraschen lassen. Bin keiner seiner Fans, aber die Basterds überzeugen durch die Story und die Umkehrung der Historie ... erstaunlicher Weise auch durch die deutschen Schauspieler. August Diehl - brillant als schneidiger SS-Scherge, Til Schweiger - gut, weil er nicht sprechen muss, Sylvester Groth usw. Nur Diane Kruger ist unglaublich schlecht.
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dasJot 2009/10/14 23:44:03
Antwort löschenUmkehrung der Historie? Super, vielen Dank, daß Du mir schonmal die Spannung aus dem Film genommen hast. Und so eine Kritik erscheint dann an prominenter Stelle bei den Filminfos...
moepmoep 2009/10/15 17:13:09
Antwort löschen"Umkehrung der Historie" verrät doch fast gar nichts. Dass der Film sich nicht an die Geschichte hält, steht doch in so ziemlich jeder Kritik. Also, geh zurück in deine Ecke, Querulant. Oder genieß einfach den Film, ich verspreche dir, dass die Spannung trotzdem nicht ausbleiben wird. :)
greenkeeper 2009/10/16 19:56:57
Antwort löschen>> Nur Diane Kruger ist unglaublich schlecht.<<
* Spoiler an* Für diese Leistung wird sie dann ja auch im Film ordentlich gewürgt. ;) *Spoiler aus *
Ich fand sie egentlich wie alle Schauspieler IN DIESEM FILM ziemlich gut
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Replicant 2009/10/23 23:30:48
Antwort löschenWann war Diane Krüger jemals gut?
thedirector 2009/12/16 17:40:48
Antwort löschenIB war für mich definitiv das Highlight von 2009! Ganz grosses Kino!
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschen“Bastarde” gehört zu den Filmen, die man gesehen haben muss. Ein Brett von einem Film, sehr intensiv, oft sehr klug, unglaublich besetzt – bisher Tarantinos bester Film. Tarantinos Kino ist immer auch ein Kino über DAS KINO und folgerichtig konzentriert sich das Geschehen in “Inglourious Basterds” immer mehr in einem Kinosaal. Hier finden die Guten Zuflucht und Liebe, hier dringen die Bösen ein, hier wird applaudiert, gemordet, hingerichtet. SPOILER. Und am Ende ist es nicht eine Kirche voller Juden, sondern ein Kino voller Nazis, das in Flammen aufgeht. Und wenn das Gesicht einer Jüdin über den verbrennenden Nazis auf den Rauch projeziert wird wie das Antlitz einer Rachegöttin, dann muss man zugeben: Das konnte nur Tarantino auf die Leinwand bringen. Respekt. [mehr im Podcast]
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenVORSICHT: KOMMENTAR MIT SPOILER!! --------
[...]„Once upon a time in nazi-occupied France“ - Ja „es war einmal“ und Tarantino hat im Gespräch mit dem SPIEGEL auch zu Protokoll gegeben, dass er kein Problem damit hat, wenn sein neuer Film als eben diese märchenhafte und kontrafaktische Fiktion, die der Historie diametral gegenübersteht, aufgefasst und interpretiert wird. Und so ist die Geschichte die er in „Inglourious Basterds“ erzählen möchte, eine Wunschphantasie die ebenso naiv wie verständlich ist: Die Kraft der Imagination – in diesem Fall das Kino – siegt über das Böse, siegt dort wo die Realität versagt hat. Und es stimmt schon: Wenn Tarantino am Ende von „Inglourious Basterds“ das Kino, also quasi sein Heiligtum, sein ganz persönlicher Tempel, in Flammen aufgehen lässt und der versammelten Nazi-Entourage um Hitler, Goebbels und Göring die Lichter ausbläst, dann ist das nicht nur ein gewaltiges Opfer eines an seine Existenz glaubendes Märchens, sondern auch das dezidierte Verlangen eines sich durch sich selbst befreiendes Kinos, das die Aufforderung zur Unterhaltung, die Spaß machen und nicht belehren soll, in sich trägt. In dem kleinen französischen Kino brennen nämlich nicht zuvorderst der historische Hitler oder der historische Goebbels, gehen nicht die historischen Embleme, Standarten und Symbole des nationalsozialistischen Terrorregimes in Flammen auf, sondern das oftmals verzerrte Bild des Dritten Reichs, das die Filmgeschichte in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht und kultiviert hat.[...]
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fkfilmkritik 2010/11/05 15:00:03
Antwort löschenDanke für die Warnung ;)
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschen[...]Inglourious Basterds ist bei weitem einer der gewagtesten Filme dieses Jahres und spricht ein dunkles Kapitel der Geschichte an, wuschelt dessen fiktive Haare und gibt ihm einen kleinen Klaps auf die Backe. Oder doch eher einen Schlag ins Gesicht. Das Wort ,,Meisterwerk” werde ich – wie viele andere es schon getan haben – sicherlich nicht verwenden, dafür gibt der Film für mich zu wenig her. Das heißt aber nicht, dass Inglorious Basterds nicht gut war, er war sogar sehr gut. Wäre Aldo Raine real, würde er den Film lieben, seine hundert Nazi-Skalps hätte er sicher.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenSo kann „Inglourious Basterds” durchaus packen und unterhalten. Nicht zuletzt durch exzellente Schauspieler. Hier zahlt es sich auch aus, dass die amerikanische Produktion mit viel deutschen und auch staatlichen Produktionsmitteln unterstützt wurde. Das deutsche Publikum bekommt etwas für seine Steuereuros: Til Schweiger schweigt oder tobt stereotypisch. Diane Krüger als Filmdiva Bridget von Hammersmark chargiert wieder zu übertrieben und wirkt eher peinlich als passend. Viel besser treten Daniel Brühl als naiver Kriegs- und Kinoheld Zoller sowie August Diehl als äußerst scharf denkender Gestapomann auf. Tatort-Kommissar Christoph Waltz spielt den Nazi-Offizier Hans Landa großartig verschlagen und spleenig. Er hat tatsächlich eine größere Show als Brad Pitt. Ein bitterer Beigeschmack bleibt allerdings bei all der Kriegs-Unterhaltung: Tarantino erzählt völlig ohne moralische Bedenken. Seine Nazijäger agieren ebenso menschenverachtend wie die Nazis. So was passiert einem wahrscheinlich, der nur in Schwarz-Weiß-Kategorien sieht.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenChristoph Waltz ist genial als "Jew-Hunter" Hans Landa. Dass ich aus einem Tarantino-Film komme und mir denke, dass ich gerne mehr zu den übrigen Charakteren erfahren hätte, ist einerseits eine positive Überraschung, zeigt aber auch die Schwäche des Episodenaufbaus und der Dramaturgie.
Die Basterds hatten bedeutend mehr "Roten Faden" als Kill Bill und sind definitiv einen Kinobesuch wert.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenTarantino ist bekannt als Cineast und Filmemacher. Und in Basters - mit dem Fokus auf Shosannas Kino und einem gewaltigen Film-im-Film, der eindringlich seinen Höhepunkt findet - übt er sowohl seine Obsession mit Rache, als auch seine Faszination mit Filmen aus. Das Ergebnis ist blutig und glorreich.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Inglourious Basterds ist aber trotz allem gut. Der stimmungsvolle Einstieg und die auch im weiteren Verlauf durchaus vorhandenen sehr guten Szenen trösten ohne weiteres über die (ebenfalls durchaus vorhandenen) Schwächen hinweg. Sicherlich, die lange Laufzeit ist auch wieder ausschweifenden Dialogen geschuldet. Doch wirken diese in dem Film nicht fehl am Platze, stören nicht und lassen den Zuschauer auch nicht gelangweilt im Kinosessel einschlafen. Im Endeffekt also: Ein durchaus guckbarer, guter Film.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEine Menge brillanter Momente und effektiver Szenen, stehen ebensovielen Längen gegenüber und dem bekannten Tarantino-Problem, das schon in Death Proof sehr deutlich wurde: Die fehlende Disziplin und Entwicklung in Dramaturgie und Storyführung und die absolute Leere die hinter den Bildern steht.
Die Unterteilung in Kapitel kaschiert mehr schlecht als recht, dass der Film nach einer grandios-finsteren Eröffnungsszene, in der Christoph Waltz einen der wohl faszinierensten Bösewichte der jüngeren Filmngeschichte entwirft, relativ ziellos in sich geschlossenen Szenen aneinanderreiht, die nie eine in sich zwingend geschlossenen Handlung ergeben und von höchst durchwachsener Qualität sind.
Großartiger Wortwitz wechselt sich mit klamaukiger Sitcom-Dramaturgie ab, die einen sich bisweilen in der Hardcore-Version von "Hogans Heroes" wähnen lässt. Und immer wieder auch Langeweile und Szenen die weitergehen, wenn sie eigentlich ihr Zeit schon mehr als ausgespielt…
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Bandrix 2009/08/25 01:22:33
Antwort löschenAch komm Kill Bill 2 ist doch nicht so schlimm wie Death Proof ;)
yoda 2009/08/26 07:54:44
Antwort löschendem kann ich nur zustimmen
pxl 2009/08/29 12:39:38
Antwort löschenKETZER!!!
jardem 2009/12/20 12:17:19
Antwort löschenin kill bill 2 haben mich die längen nie gestört aber allem anderen kann ich nur zustimmen
der cineast 2010/11/05 01:17:53
Antwort löschenKill Bill 2 ist einfach brilliante Unterhaltung und hat nichts mit dem Death Proof Fiasko zu tun wie es einige nennen!
Alle 7 Antworten zeigen
RaekOne 2011/03/10 19:13:47
Antwort löschenHier muss ich dir doch ausnahmsweise in allen Belangen zustimmen.
nilswachter 2012/05/17 23:04:54
Antwort löschen"Das kann als Befreiungsschlag angesehen werden zur endgültigen Entdämonisierung der Nazizeit oder bubihafte Allmachtsphantasie eines Wolfenstein-Spielers mit Italofilmbackground - die Wahrheit liegt wohl in der Mitte." - Grossartig!
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenWenn es das Wort gibt, will ich es hier verwenden: Grenzgeil. In jeder Hinsicht. Übertraf meine Erwartungen bei weitem, nicht nur weil Tarantino der erste Regisseur ist, der erkannt hat wie man Schweiger wirken lassen kann: Wenn er die Fresse hält. Für meinen Geschmack zitiert er sich zwar ein paar mal zu viel selbst, bleibt aber ein grandioser Film. Und mein Gott: Was für ein Hauptdarsteller.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenEs gibt eine Szene in Inglourious Basterds, die zwar nur den Bruchteil einer Sekunde dauert, aber doch so stellvertretend für den ganzen Film ist: Dr. Joseph Goebbels nimmt seine französische Dolmetscherin von hinten und hat dabei großen Spaß. Diese kurze Einstellung, diese wenigen Frames repräsentieren dabei wiederum nur einen Bruchteil seines lachhaften Charakters. Stellt man einmal allein diese Szene in Kontrast zur Darstellung Goebbels in Oliver Hirschbiegels Der Untergang, dann bemerkt man schnell, dass der wahre Wahnwitz nicht Tarantinos Film entspringt, sondern dem teutonischen Machwerk aus der Schmiede Bernd Eichingers. Man denke nur an die Gebrechlichkeit eines Goebbels in Der Untergang, das Pathos, die Verklärung, die ihn, seine Frau, ja seine ganze Familie umnebelt, um bei dramatischer Terminologie zu bleiben, denn nichts anderes als eine theatralische Inszenierung ist Der Untergang und seine Geschichtsverfälschung doch am Ende. Das gleiche gilt natürlich auch für den Führer selbst, der hier statt den schmeichelhaften Charmeur den Reichsführer gibt, für den das alles nur ein großes Indianer-und-Cowboy-Spiel ist, von dem er eigentlich keine Ahnung hat, aber er sitzt eben ganz oben, da ist das nicht weiter wild.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Ist das Setting noch so tarantino-untypisch – die charakteristische Handschrift des Regisseurs macht sich immer wieder klar bemerkbar, sei es in Form von Schrifteinblendungen, gewissen Kameraeinstellungen, Schnitten, der Konzentration auf Aspekte, die andere Regisseure außer Acht lassen würden oder natürlich der Musikauswahl. Manche dieser Komponenten lassen letztendlich selbst in diesem Film das erwähnte 60er/70er-Jahre-Flair aufblitzen, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass Tarantino einst darüber nachdachte, die Geschichte als (Italo-) Western zu inszenieren. Der vertraut wirkende und vielseitige Soundtrack wirkt in dem nicht so vertraut wirkenden Setting etwas unstimmig. Doch Tarantino wäre nicht Tarantino, hätte er diese musikalische Varianz nicht beabsichtigt. [...]
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Kommentare (507) — Film: Inglourious Basterds
Kommentar schreibenpufaxx 2012/05/27 23:37:50
Kommentar löschenDas war ein Paradebeispiel von dem, was ich an Tarantino mag und überhaupt nicht mag. Besser: Manchmal mag und manchmal überhaupt nicht mag.
Immer wieder toll: Die Drehbücher, die schrägen und gut verwobenen Geschichten, die Figuren.
Immer wieder toll: Er weiß halt einfach, wie er die Spannung bis zum Anschlag hochdreht. Er kriegt immer wieder Szenen hin, in denen man als Zuschauer weiß, dass es jetzt gleich ordentlich "knallt". Es "knallt" aber IMMER so dreieinhalb Augenblicke später als erwartet, es "knallt" immer so dreieinhalb Stufen heftiger als erwartet - und als Krönung ist das Ergebnis des "Knallens" immer wieder doch ein Stück anders, als man sich es als Zuschauer insgeheim erhofft hat.
Immer wieder toll: Der Sack trickst mich einfach JEDES Mal aufs Neue aus. "Klar", denk ich mir, "gleich geht's so-und-so weiter ..." - Nix da! Jetzt geht's erst richtig los!
Nicht so toll: Die explosive, ausufernde Gewalt wird entweder gefeiert - oder die Brutalität kommt rüber wie ein Dummerjungenstreich. Nicht viel schlimmer als ein nasser Schwamm auf dem Lehrerstuhl. Nennt mich altmodisch, aber ich komm' darauf manchmal einfach nicht klar. Dann widert mich der Stil geradezu an.
Stimmungssache: Mal finde ich's auf eine absurde Weise genial, mal bin ich einfach nur geschockt. Manche Filme gucke ich fünf Mal - und mach sie drei Mal vorzeitig aus.
Nun zum Film: Bei "Inglorius Basterds" war ich (als der neulich im Fernsehen lief) wohl in der richtigen Stimmung.
Unglaubliche Szenen. Spannung bis zum Zerreißen. Überragende Leistung von Christoph Waltz. Einfach Wow.
Man kam nicht zur Ruhe.
Außerdem: Scheiß was auf die Geschichte. Das ist keine Doku. Das ist ein fieses Märchen. Und endlich mal ein Nazi-Film, mit einem (WillNichtSpoilern) Ende.
Abzüge für einen unglaubwürdigen Til Schweiger und ein paar andere Kleinigkeiten - Das neulich war die erste Sichtung - Vielleicht kommt noch ein Punkt dazu. Oder einer weg.
Stimmungssache. Tarantino, eben.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mdaxx 2012/05/18 13:46:44
Kommentar löschenSeit langem kein so guten Film gesehen. Einfach nur TOP! Einer meiner Lieblings Filme... Mehr muss man nicht sagen.
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Misa Misacra 2012/05/12 23:41:02
Kommentar löschenOhne Zweifel einer der amüsantesten und besten Filme, dich ich bisher gesehen habe.
Mehr muss ich dazu gar nicht sagen.
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FilmFuzzi 2012/05/28 14:44:58
Antwort löschenWenn dir das gefallen hat guck dir mal
Bube Dame König GrAs oder Snatch - Schweine und Diamanten
Geht zwar um was völlig anderes aber ist dennoch in diesem Stil von Inglorious Basterds. =)
natedb 2012/05/08 17:59:07
Kommentar löschenEin Fest für das Kino im wahrsten Sinne des Wortes. Quentin Tarantino scheißt wortwörtlich auf die Historie und erfindet den Verlauf der Geschichte neu. Für manche in Gräuel aber für die meisten wahrscheinlich höchst amüsant.
Seinen Film stopft er voll mit skurillen Charakteren die sich brillante Wortduelle liefern. Die meiner Meinung nach beste Szene, in welcher Tarantino sein volles Können unter Beweis stellt, ist die Anfangssequenz mit Christoph Waltz alias Hans Landa zu Besuch beim Farmer LaPatide.
Allerdings schwächelt der Film auch aufgrund einiger Darsteller wie zum Beispiel Brad Pitt, welcher relativ lustlos agiert. Zum Glück werden die kleinen Mankos von begabten Mimen wie (überraschenderweise) Diane Kruger, Daniel Brühl und vor allen der hervorragende Christoph Waltz wieder ausgebügelt.
Interessant ist auch die Musik-Auswahl die Tarantino für Inglorious Basterds traf und den Film zudem gleichzeitig zum Hörerlebnis macht.
Für mich bereits heute ein Kultfilm.
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sweetForgiveness 2012/05/07 13:35:24
Kommentar löschen"I think this just might be my masterpiece"
Welch wahre Worte!
INGLOURIOUS BASTERDS ist für mich ganz klar, der bisher beste Film den ich von Tarantino gesehen habe. Woran das liegt? Vor allem weil die Schauspieler wirklich auf höchstem Niveau spielen und dass nicht nur wegen ihrer Akzente.
Orginalton ist Pflichtprogramm!
Diane Krüger, in deutsch schlechtem Englisch, Michael Fassbender, in (fast) akzentfreiem Deutsch, Brad Pitt, der irgendwie zu viel amerikanischen Akzent aufsätzt und dann noch IHN. Den, nicht mehr ganz so, heimlichen Star des Filmes. Christopher Waltz. Was für eine Darstellung.
Er macht es einem, als Zuschauer, ziemlich einfach seine Figur zu hasse. Mit dieser übertriebenen, man mag sagen verspielten Art, der Unwissenheit und des Bösen mit der er Landa , charakterisiert. Wenn Landa sein Gegenüber zu einem Gespräch auffordert kann man sich sicher sein, jetzt gehts rund. Und zwar nicht unbedingt gewaltätig, zumindest vorerst nicht. Sondern mit dieser Art, dieser Art Leute um den Finger zu wickeln, um ihnen kurze Zeit später ein Messer in die Brust zu rammen. Es ist wirklich einfach, diese Person zu hassen aber auch so einfach sie zu lieben, denn egal was der Waltz da anstellt, man guckt ihm so unglaublich gerne zu. Ein teuflisches Genie, ein verschlagenes Gehirn, viele Fremdsprachen und eine ganze Portion kreativität und Eigenheit, machen Hans Landa sicherlich zu einem der besten Schurken, des modernen Kinos.
Aber nein, dass soll keine reine Lobeshymne auf Waltzs Schauspielerische Leistung sein, obwohl er diese ohne Frage verdient hätte.
Spannung wird bei den BASTERDS groß geschrieben und das nicht nur mit einem S. Über die ganze Laufzeit, die beachtliche 160 min. beträgt, schafft es der Film eine konstante Spannung zu halten, die er mit schlauen und witzigen Dialogen füllt. Irgendwie wirkt INGLORIOUS BASTERDS auf mich gar nicht unbedingt wie ein typischer Tarantino Film, auch wenn man seinen Stil an manchen Stellen wohl kaum abstreiten kann und sticht daher aus den, zumindest von mir betrachteten Werken, deutlich hervor.
Wahrscheinlich werden viele die Hände über den Kopf schlagen aber ich finde die Bastarde, besser als Pulp Fiction.
Weiterhin ist es toll zu spüren, wie viel Spaß die Crew bei dem ganzen Filmdreh hatte, denn der Spaß, wenn auch ein etwas ernsteres Thema, kommt nie zu kurz.
Da kann man auch mal über Schweiger hinwegsehen, der auch nicht viel zu sagen hat. Gott sei Dank! Und sich einfach zurück lehnen und zugucken.
So will ich meine Blockbuster: etwas mit Niveau, was zum lachen, ein bisschen Action, ein bisschen Gewalt und alle am besten noch ganiert mit ein paar historischen Begebenheiten, Ironie und völligem Quatsch.
"That's a Bingo!"
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Le Samourai 2012/05/07 13:47:56
Antwort löschenSchön! Wenngleich PULP FICTION aber sein definitives Opus Magnum bleibt! :)
Andy Dufresne 2012/05/07 14:03:32
Antwort löschenGanz klar nicht der beste Tarantino für mich (das bleibt auf ewig Pulp Fiction),dein Kommentar gefällt mir allerdings sehr gut :D
derFilmfreak 2012/05/05 14:11:24
Kommentar löschenTja Tarantino lässt mit jedem Film nach.
Til Schweiger macht es mir noch schwerer den Film positive Seiten abzugewinnen, aber dafür spielt Christoph Waltz wirklich super.
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morlock 2012/05/03 12:45:13
Kommentar löschenEgal wie man zur Kontroverse rund um den Film steht:
Der Film an sich ist einfach nicht besonders gut.
Wie schon in Death Proof nervt das schier endlose, weitgehend sinnfreie Gelabere(auch wenn es hier wenigstens etwas pointierter ist).
Man wird den Eindruck nicht los, dass der Film als Drehbuchentwurf besser geklungen hat, als das, was am Ende dabei rausgekommen ist.
Weitgehend unspannend, unwitzig und langweilig.
Einziger Lichtblick ist die Darstellung von Christoph Waltz.
Der Film beginnt recht spannend und läßt dann stark nach.
Für mich nur eine weitere Enttäuschung von Tarantino.
Und was die Kontroverse um den Film angeht:
Unfassbar, dass dieser Blödsinn von einem deutschen Filmförderfond mitfinanziert wurde.
Auch wenn es nur eine Groteske/Satire(von intelligenter und halbwegs geistvoller/anspruchsvoller Satire kann nicht die Rede sein) darstellen soll:
Die Art, wie Tarantino mit der Geschichte umgeht, erscheint mir dann doch ein bisschen zu unbefangen und fahrlässig.
Wahrscheinlich der Lieblingsfilm der Antifa.^^
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Le Samourai 2012/05/03 13:20:10
Antwort löschen"Der Film an sich ist einfach nicht besonders gut."
Oh doch, das ist er. Egal ob einem gefällt was man da sieht, so muss dann doch als nicht vollkommen Blinder erkennen, WIE filmisch perfekt vor allem die ersten 15 Minuten sind.
morlock 2012/05/03 13:26:58
Antwort löschenWenn Du meinen Kommentar aufmerksam gelesen hast, sollte Dir nicht entgangen sein, dass ich den Anfang ganz okay finde.
Der Rest läßt stark zu Wünschen übrig.
Filmkenner77 2012/05/03 19:08:36
Antwort löschenIch fand den Film großartig. Aber jedem seine Meinung. ;-)
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morlock 2012/05/03 19:26:19
Antwort löschenKlaro.
Eine 100% Übereinstimmung wird es nie geben.
Aber perfekt ist der Film nun wirklich nicht und Tarantino hat schon deutlich bessere Streifen gemacht.
Markbln 2012/05/09 18:29:40
Antwort löschender lässt schon beim 2x schauen deutlich nach.
8martin 2012/05/02 18:11:20
Kommentar löschenMit dieser Groteske ist Quentin Tarantino ein genialer Coup gelungen. Und zwar weil er einen neuen Weg beschritten hat, um mit der Nazi-Problematik umzugehen. Bisher gab es entweder Kriegs- oder Spionagefilme darüber, die mehr oder weniger historisch genau einen Teilaspekt der NS-Zeit bearbeitet hatten. Hier gab es echte Helden, die Mut hatten und immer gegenüber den bösen Nazis den Sieg davontrugen; entweder kamen sie aus dem eigenen Lager oder aus dem der alliierten Nazigegner. Es gab menschliche Tragödien mit oder ohne Happy End, bisweilen Herzerwärmendes.
Tarantino macht alles anders! Er behält zwar die klare Einteilung in Nazi-Jäger, Nazi-Opfer und einfache Nazis bei. Er setzt aber zu einer Riesen-Nazi-Verarsche an und schafft in Handlung und Tonfall den Spagat zwischen Ironie bzw. menschenverachtendem Sarkasmus und der latent lauernden Grausamkeit auf beiden Seiten. Besonders Christoph Waltz zeigt das sehr gekonnt, ebenso wie sein Gegenspieler Brat Pitt. Es kommt zu makabren Situationen, in denen ein aufgesetzter Lacher keine Entspannung bringt, zumal man damit rechnen muss, dass jederzeit ein Inferno losbrechen kann, bei dem tarantinomäßig ohnehin fast keiner überlebt. Und so sehen wir dem Titel entsprechend eine ganze Reihe von ‘nicht-glamourösen Schweinehunden‘, deren Aktionen mit musikalischen Klassikern unterlegt sind. Unglaublich!
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chitypo 2012/05/02 01:49:26
Kommentar löschencommanding presence,
immer wieder gern.
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suppchoc 2012/05/02 00:09:20
Kommentar löschenSchade das tarantino nie von übertrieben plastischer gewaltdarstellung und dem thema rache/selbstjustiz wegkommt.
Trotz der ausgenudelten thematik hat mich der film überzeugt. Christoph waltz spielt ab der ersten sekunde brilliant und macht die eröffnungsszene zu einem Film für sich. Der film ist toll fotografiert und der soundtrack spricht für sich.
Es bleibt bis zum Schluss spannen auch wenn die story hier und da ein wenig vorhersehbar ist.
Die übertriebene gewaltdarstellung ist ein übel mit dem man bei tarantino filmen leben muss und der den film stellenweise zur splatter komödie verkommen lässt.
Ein guter film, (aber halt) ein tarantino film.
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mel1202 2012/05/01 23:57:22
Kommentar löschenQuentin Tarantino kann es einfach!!
Ich sehe den Film jetzt zum 3. Mal und er ist und bleibt unglaublich!
Christoph Waltz ist herausragend! Die erste Szene hätte nicht besser anfangen können! Ich habe selten eine so grandiose Leistung gesehen. Die Rolle als Hans Landa ist ihm auf den Leib geschrieben, komplett überzeugend.
Die Dialoge sind spitze...Tarantino eben :)
Die Mischung aus den verschiedenen Charakteren passt einfach gut.
Inglourious Basterds muss man gesehen haben.
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cacavas61 2012/05/01 23:32:21
Kommentar löschenHerrlich politisch unkorrekter Nazi-Abschlacht-Spaß, durchweg brilliant besetzt, wobei Christof Waltz hier wirklich zu Bestform aufläuft. Wirklich witzige Splatter-Komödie, darf man nicht sonderlich ernst nehmen, dann hat man viel Spaß mit diesem Film. Mein Lieblingsfilm von Tarantino (neben Pulp Fiction und Reservoir Dogs) !
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tobiasschoeler 2012/05/01 23:00:34
Kommentar löschen*SPOILER*
Ich habe "Inglourious Basterds" bereits mehrmals gesehen, bekomme aber bei der Eröffnungssequenz mit Christoph Walz noch immer Gänsehaut. Es liegt eine konstante Spannung und Bedrohung in der Luft. Man wartet nur auf eine Eruption der Gewalt. Und die schlägt dann mit voller Wucht zu.
Auch das Gemetzel in der Kneipe gehört zu einer meiner Lieblingsszenen. Alle Charaktere werden geradezu liebevoll vorgestellt und sind nicht nur irgendwelche belanglosen Statisten. Jeder hat eine Geschichte. Das macht den plötzlichen Ausbruch umso schockierender und unerwarteter.
Dies und noch viele andere phantastische Details macht "Inglourious Basterds" zu einem Erlebnisfilm.
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smartyx 2012/05/01 23:02:51
Antwort löschenAgree!
T-Rex 2012/04/29 00:44:23
Kommentar löschenblutig, dreckig und verdammt untehaltsam
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Abettertomorrow 2012/04/26 14:55:40
Kommentar löschenDer Film ist passabel, ich halte ihn, wie auch Tarantino ingesamt, für überbewertet. Die Geschichte umzuschreiben finde ich zudem heikel.
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uncut123 2012/04/24 18:26:02
Kommentar löschenschön das ihr dass orginale poster mit kreutz zeigt-obwohl es ja in deutschland verboten ist.g
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Nicki Minaj Lover 2012/04/22 22:37:13
Kommentar löschenvom Anfang bis zum Ende ein genialer Film
jeder Schauspieler spielt seine Rolle Perfekt sogar die deutschen
gehört definitiv zu den besten 100 Filmen
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DaKo 2012/04/11 00:35:55
Kommentar löschenIch halte den Film für eher mittelmäßig und überschätzt. Nun ja, ich bin es nicht anders gewohnt: wenn Tarantion Regie führt, neigen nicht wenige zu utopischen Bewertungen. Wenn der Film derselbe wäre, jedoch ein anderer Regie geführt hätte, läge die Community-Bewertung vermutlich zwischen 5 - 6 Punkten.
Nun gut, zurück zum Film. Eigentlich würde ich ihm 5 Punkte geben, aber aufgrund der sehr gelungenen Anfangsszene und der großartigen Szene im Kellergeschoss der Taverne gibts ein paar Punkte mehr (5+2=7). Auch für die Leistungen der meisten Schauspieler gibts einen Extra-Punkt (7+1=8). Dann wieder einen Punkt Abzug für die Darbietungen von Til Schweiger und Diane Krüger (8-1=7). Einen Punkt Abzug obendrein für eine vollkommen unnötige und übertriebene Gewaltdarstellung: 7-1, macht insgesamt 6 PUNKTE!
Ps: Wer in diesem Fall von Tarantinos Genialität spricht oder seine Filme allgemein als Meisterwerke bezeichnet... nun ja, der muss wahrlich noch viel lernen!
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panni 2012/04/07 08:13:34
Kommentar löschenDa ich eigentlich kein Tarantino-Anhänger bin und für "lustige" Filme selten etwas übrig hab, wollte ich Inglourious Basterds lange Zeit nicht sehen. Damit konnte ich auch ganz gut leben. Irgendwann hat ihn mir ein Freund praktisch aufgezwungen und mich nicht in Ruhe gelassen, bis ich ihn mir endlich angesehen hab - MEIN GLÜCK !!
Innerhalb von 24 Stunden hab ich mir den Film 3 mal angeguckt! Vor allem in der Originalfassung unschlagbar! Und Christoph Waltz... Mir fehlen die Worte!
Der DVD-Kauf hat sicha allemal ausgezahlt, ohne Frage!
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HopeWithinChaos 2012/04/05 21:46:42
Kommentar löschenEin toller Film.
Insbesondere die Anfags- und die Kneipenszene haben mir sehr gut gefallen.
Zwischendurch hat der Film ein paar Längen, darüber kann man aber hinwegsehen.
Manchen Leuten mag das Ende zu übertrieben sein, ich fand´s in Ordnung. Ist halt ein Tarantino und keine WW2-Doku.
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