Kaltes Land
North Country (2005), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 09.02.2006
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
407 Bewertungen
20 Kommentare
Keine
von Niki Caro, mit Charlize Theron und Elle Peterson
Nach dem Scheitern ihrer Ehe kehrt Josey Aimes (Charlize Theron) in ihre Heimat im Norden Minnesotas zurück – sie träumt von einem besseren Leben für sich und ihre beiden Kinder. Ihre Freundin Glory (Frances McDormand) arbeitet als eine von wenigen Frauen im Bergbau, und sie vermittelt Josey eine Stelle in der Grube. Josey stellt sich auf die oft gefährliche Knochenarbeit ein, aber wirklich unerträglich sind nur die Belästigungen, denen die Frauen durch ihre männlichen Kollegen ausgesetzt sind. Es kommt zu Auseinandersetzungen, und Joseys Mut inspiriert schließlich auch ihre Kolleginnen, sich gegen die diskriminierende Behandlung durch die Minengesellschaft aufzulehnen…
Mehr Bilder (11) und Videos (1) zu Kaltes Land
Cast & Crew
- Genre
- Drama
- Handlung
- Alleinerziehende Mutter, Mine, Sexuelle Nötigung
Fans dieses Films mögen auch
Fish Tank
GB/NL/US 2009
An American Crime
US 2007
Murder in the First
US 1995
The Help
US 2011
Das Meer in mir
ES/FR/IT 2004

















Kritiken (2) — Film: Kaltes Land
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschen2001 erhielt Julia Roberts für ihre engagierte Darstellung der wahren Geschichte der alleinerziehenden Rechtsanwaltsgehilfin "Erin Brockovic", die einem Umweltskandal auf die Schliche kam, den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Ein ähnliches und ebenfalls auf Tatsachen beruhendes Thema greift das Drama "Kaltes Land" der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro ("Whale Rider") auf.
Im Winter 1989 findet die von ihrem Ehemann misshandelte Josey Aimes (Charlize Theron) in ihrer Heimatstadt im Norden Minnesotas Zuflucht. Während sich ihre Mutter freut, ihre Enkelkinder bei sich zu haben, ist ihr Vater (Richard Jenkins) sehr abweisend. Er sieht die Schuld bei seiner Tochter, deren beide Kinder von unterschiedlichen Vätern stammen. Eine erste Arbeit als Friseurin gibt sie auf, als sie ihre alte Freundin Glory (gewohnt brillant: Frances McDormand) trifft, die in der örtlichen Eisenmine arbeitet. Vom guten Lohn überzeugt und gegen die Widerstände nicht nur…
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenAuf mehreren Ebenen schildert die neuseeländische Regisseurin Niki Caro differenziert den schwierigen Weg zur Emanzipation. So stempelt sie Männer keineswegs pauschal als Übeltäter ab, sondern bringt durchaus ambivalente Charaktere ins Spiel: Joseys Vater etwa gibt sich zu Beginn zwar chauvinistisch und zeigt kein Verständnis für seine arbeitende Tochter, entdeckt gegen Ende aber seine Vaterliebe und hält vor versammelter Betriebsversammlung rührend zu ihr.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (18) — Film: Kaltes Land
uncut123 Mon, 17 Jun 2013 14:12:21 -0000
Kommentar löschenendlich mal ohne werbung...schauspieler top-story top-film top!hätte noch dramatischer werden können aber es ist ausreichend um den öfters zu sehen
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
chmul_cr0n Sat, 15 Jun 2013 11:46:05 -0000
Kommentar löschenhätte etwas weniger Kitsch vertragen können
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DonChris Fri, 21 Dec 2012 14:36:54 -0000
Kommentar löschenInspiriert durch Bob Dylan`s "Girl of the North Country" kreierte die neuseeländische Regisseurin Nicki Caro ein Werk um eine amerikanische Minenarbeiterin, die sich in den achtziger Jahren in Minnesota gegen die tägliche psychische und sexuelle Belästigung ihrer Arbeitskollegen zur Wehr setzt.
Charlize Theron zeigt mit dieser Rolle ein mal mehr ihre Wandelbarkeit und ihren Mut, schauspielerische Authentizität, vor Schönheit zu setzen. Sie spielt eine zweifache Mutter, die nach dem Scheitern ihrer Ehe ein neues Leben beginnt und aus diesem Grund nach Minnesota zieht um einen Job im dortigen Bergwerk anzunehmen. Dabei kommt Sie in eine harte Männerwelt, voller schwerer körperlicher Arbeit und demoralisierender Übergriffe. Trotz des erheblichen Drucks der Männerdomäne möchte sie etwas ändern - für sich und ihre Kolleginnen - und zieht, nach einigen sexuellen Nötigungen und sogar körperlicher Anfeindung, vor Gericht.
Um vor Gericht etwas bewirken zu können benötigt sie die Hilfe einiger ihrer weiblichen und männlichen Kollegen, doch diese sehen sich dem großen Druck der Masse und des Arbeitgebers nicht gewachsen. Da ich hier nicht spoilern möchte, lasse ich an dieser Stelle die weiteren Entwicklungen offen.
Nicki Caro schafft für ihr unaufgeregten US-Debüt, einen mit Charlize Theron, Elle Petersen, Frances McDormand, Sean Bean, Woody Harrelson, Richard Jenkins und dem damals kurz vor dem endgültigen Durchbruch stehenden Jeremy Renner, einen beachtlich guten und vor allem gefühlvoll ausgewählten Cast, zu gewinnen. Das Starensemble überzeugt dabei auf ganzer Linie. Gerade Jeremy Renner schafft es seinen Charakter während des Films reichlich unbeliebt zu machen. Sonst eher durch Actionstreifen bekannt, spielt er in "Kaltes Land" eine überwiegend unsympathische und derbe Rolle. Sean Bean spielt ebenfalls sehr überzeugend die Rolle des Mannes einer sehr guten Freundin unserer Protagonistin. Seit einem Arbeitsunfall übt er sich in der Rolle des Hausmanns, während seine Frau (Frances McDormand) in der Mine arbeitet und durch die Gewerkschaft eine einigermaßen sichere und akzeptierte Position inne hat. Von der aus kämpft sie darum, die Akzeptanz der Frauen zu verbessern, bevor eine unheilbare Krankheit ihren Alltag bestimmt. Auch die Rolle des Vaters (Richard Jenkins), der anfänglich eine Menge Verachtung gegenüber seiner Tochter hegt, da diese in der Ehe scheiterte und in seiner Miene, diesen männerüblichen Job annahm. Doch seither wird er beinahe täglich Zeuge, wie seine Tochter durch seine Kollegen und Freunde deformiert wird und wie diese sich dann diese verschwören. In ihm findet ein wahrer Reifeprozess statt, der eine sichtbare Änderung nach sich zieht.
Und dann ist da noch Woody Harrelson, der wie üblich zu überzeugen weiß.
"Kaltes Land" zeichnet eine harte, melancholische Atmosphäre und driftet trotz der Männer-Frauen Problematik in keinster Weise in die sonst so üblichen Klischees ab - Sehr sehenswert!
bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oliver0403 Mon, 13 Aug 2012 21:14:50 -0000
Kommentar löschenWie so häufig spielt Charlize Theron ihre Rolle sehr stark und überzeugend. Was mir aber nicht so gut gefallen hat, war ihr Pendant bei Rückblicken in ihre Teenagerzeit, da ich mit Amber Heard noch nie wirklich was anfangen konnte. Woody Harrelson hingegen spielt gut.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
emotionfreak Mon, 30 Jul 2012 01:36:33 -0000
Kommentar löschenEin einfacher Film zwar, aber hat mir ziemlich gut gefallen. Interessantes Thema, an einigen Stellen recht emotional.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
angelmoonsoul Wed, 30 May 2012 17:02:33 -0000
Kommentar löschenCharlize Theron gehört einfach zu den besten Schauspielerinnen Hollywoods! Sie spielt jede Rolle total glaubhaft. Hier wurde sie zurecht mit dem Oscar nominiert!!
Woody Harrelson und Jeremy Renner sind auch sehr sehenswert in Nebenrollen zu sehen!!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
spanky Sun, 04 Dec 2011 21:06:22 -0000
Kommentar löschenNicht gerade erheiterndes Drama um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz mit einem Ensemble der Oberklasse. Leider drückt das Buch extrem auf die Tränendrüse und driftet dadurch aus der Glaubwürdigkeit ab. Die Theron ist fehlbesetzt, denn sie meint mal wieder, ne abgefuckte Perücke mache sie im Handumdrehen total White Trash. Dafür sind Jenkins und Spacek als hinterwäldlerische Eltern überragend und auch die Dormand und der Renner brillieren erwartungsgemäß.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
moviee Sun, 13 Nov 2011 21:56:22 -0000
Kommentar löschenErgreifend, wie Charlize Theron die Rolle der diskriminierten Josey Aimes spielt, die als Arbeiterin im Bergwerk bis aufs Übelste gedemütigt wird und sich anschließend zu wehren versucht, dabei aber auf Lügen und eine Mauer des Schweigens stößt. Lediglich die Unterteilung in Gut und Böse hätte nicht so exzessiv ausfallen müssen. Beeindruckendes und leider sogar sehr realistisches Drama.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
3rdBluesBrother Sun, 03 Oct 2010 21:05:57 -0000
Kommentar löschenEin packendes Drama mit sehr gut aufgelegten Schauspielern (Theron, Bean, Harrelson). Großes Manko sind eindeutig die Männer. Der Mann verschlägt seine Frau, der Lehrer vergewaltigt die Schülerin und vieles mehr. Trotzdem ein sehr guter Film, der einen berühren kann und sehr gut gespielt von den Akteuren. Absolut sehenswert!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmkenner77 Sat, 25 Sep 2010 13:05:09 -0000
Kommentar löschenIn diesem Film beweist Theron einmal mehr, dass sie zu den besten Schauspielerinnen ihrer Generation zählt, wenn man ihr nur einen anspruchsvollen Part gibt. Die Story ist gut, manchmal jedoch auch sehr klischeebeladen. Das ist Arbeiter und Chefs generell nur als sexistische Prolls dargestellt werden, ist sicherlich wenig differenziert.
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Lester Burnham Tue, 04 May 2010 17:43:56 -0000
Kommentar löschenBedeutsames Thema, etwas zu ausgedehnt behandelt, aber mit hervorragenden Darstellern
Gerechtigkeit! Für das und nichts anderes kämpfen die Frauen in diesem Film. Auch wenn Regisseurin Niki Caro an einigen Stellen etwas dick aufgetragen hat, ist ihr dennoch ein glaubwürdiger Film gelungen, der vor allem dank des Schauspielensembles zu überzeugen weiß. Charlize Theron spielt die kämpfende Mutter, die genau genommen nur um ihre Kinder besorgt ist und diese beschützen will. Sie stellt sich - von allen allein gelassen - den übermächtigen Männern. Trotzdem sind gerade die Familienszenen stark gespielt und packend inszeniert. Die trostlose Grundstimmung des Films wird durch die Optik noch verstärkt. Caro schafft mittels Schneelandschaft eine hoffungslose und triste Atmosphäre. Das passt perfekt zur Geschichte, die - ohne Zweifel - interessant und wichtig ist, aber demungeachtet etwas zu ausgedehnt in Szene gesetzt ist. Letztendlich weiß der Zuschauer ja schon was kommt. Fazit: Zeitweise mit Längen, aber klasse gespielt!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sanylein Fri, 19 Mar 2010 20:52:33 -0000
Kommentar löschenFand die Geschichte sehr bewegend und interessant, kann den Film nur weiterempfehlen ;)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kris Mon, 18 Jan 2010 18:53:30 -0000
Kommentar löschenEine Geschichte, die sich wohl wie von selbst erzählt. Konventionelles, aber sehr starkes Drama mit überzeugenden Darstellern. Allerdings werden die männlichen Figuren ziemlich einseitig geschildert. Der Film hätte solch eine extreme Unterteilung in Gut und Böse eigentlich gar nicht nötig.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
viewer Mon, 18 Jan 2010 09:41:59 -0000
Kommentar löschenBewegende Geschichte, stimmig inszeniert. Doch leider hatte ich zunehmend Schwierigkeiten, mit den weinerlichen Frauen mitzufühlen. Keine Frage ist es unzumutbar und widerlich, was ihnen zustößt - aber als Zuschauer hofft man ständig, dass wenigstens einmal eine der Frauen zumindest einen schlagfertigen Spruch zurück gibt.
Aber selbst, wenn die Hauptfigur bei einem Eishockeyspiel vor dem versammelten Dorf von einer Ehefrau eines Kollegen als Hure beschimpft wird, die ihr den Mann ausspannen will, bleibt die Heldin stumm und flieht, wie so oft, anstatt einfach zurück zu brüllen, dass an den lächerlichen Gerüchten nichts dran ist.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
8martin Sat, 15 Aug 2009 18:23:23 -0000
Kommentar löschenDer Film von Nikki Caro steht in der Tradition der beiden großen Frauenfilme, die das Thema sexuelle Nötigung am Arbeitsplatz thematisieren. (Silkwood und Norma Rae) und kann den Vergleich durchaus bestehen. Gut gemacht und spannend erzählt mit einer umwerfend guten Charlize Theron greift er emotional an. Besonders die Vater-Tochter Szene bei dem Gewerkschaftstreffen und die Mutter-Sohn-Szene sind Highlights des Films, die nur noch von der wortlosen Entscheidung der Arbeitskollegen übertroffen wird. Man spürt hier, welch ein Entscheidungskampf im Innern der Anwesenden toben muss. Dass dem Film eine wahre Begebenheit zugrunde liegt, zeigt die Bedeutung dieses Themas. Insofern ist es auch ein wichtiger Film.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Haze Fri, 14 Aug 2009 23:03:15 -0000
Kommentar löschenStarkes Esembledrama, welches gut beginnt, mutig und bewegend ein schwieriges Thema behandelt, im entscheidenden Moment aber einen Rückzieher macht und sich in genretypischer Melodramatik verrennt. Dank der ausgezeichneten Darsteller und der gelungenen ersten Hälfte dennoch ein sehenswerter Film.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
cannibal83 Fri, 14 Aug 2009 22:50:37 -0000
Kommentar löschenEigentlich ein ziemlich starker Film, wären die männlichen Charaktere nur nicht so einseitig böse dargestellt. Ja, Frauen sind die besseren Menschen, aber in diesem Film sind wirklich alle Männer direkte Abkommen des Teufels. Wäre ich eine Frau würde ich nach "Kaltes Land" jedenfalls einen großen Bogen um Minnesota machen, denn hier leben anscheinend nur notgeile, unmenschliche und feige Männer, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben als zu vergewaltigen und Scheisse an die Wände zu schmieren.
Abgesehen von dem "Fauxpas" mit den Männern, ist das aber alles sehr ansprechend, die Dramaturgie funktioniert, die Musik wird sporadisch, jedoch effektiv eingesetzt und Charlize Theron beweist einmal mehr das sie zur ersten Klasse der Charakter-Darstellerinnen gezählt werden darf. Somit schade das sich der Film mit oben genannten "Fauxpas" viel verbaut.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Punk Tue, 25 Dec 2007 16:21:38 -0000
Kommentar löschenBewegendes Drama mit einer überragenden Theron, die sich im Männerberuf Bergmann durchzubeissen versucht. Nach einer wahren Geschichte... Brilliant!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten