Zu Listen hinzufügen

Kick-Ass 2

Kick-Ass 2 (2013), GB/US Laufzeit 103 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 15.08.2013


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
5.4
Kritiker
34 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
Community
4642 Bewertungen
246 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Jeff Wadlow, mit Aaron Taylor-Johnson und Chloë Grace Moretz

In Kick-Ass 2 wachsen die Gruppen um Kick-Ass Aaron Johnson und Red Mist Christopher Mintz Plasse um weitere Amateur-Helden und -Schurken an.

Kick-Ass 2 ist das Sequel zur Verfilmung des beliebten Comics von Mark Millar. Die Story schließt direkt an den ersten Teil Kick-Ass an: Dave (Aaron Taylor-Johnson) hat andere Leute dazu inspiriert, auch zu Amateur-Superhelden zu werden, wohingegen Red Mist (Christopher Mintz-Plasse) eine Gruppe von Amateur-Superschurken um sich versammelt und sich fortan The Motherfucker nennt.

Hit-Girl (Chloë Grace Moretz) hingegen wird von einer Familie adoptiert, die ihr Superhelden-Dasein nicht toleriert. Ihnen zuliebe legt Mindy Macready Cape und Maske ab. Schlimmer ist jedoch, dass ihre doppelte Identität enthüllt wird. Als ob es für ein Mädchen ihres Alters nicht schon schlimm genug wäre, muss sie nun auch mit dem Getuschel ihrer Mitmenschen, ihrem neuen Spitznamen Captain Muffin-Muncher und einer Clique fieser Zicken klar kommen.

Während die Nachahmer von Kick-Ass in der vom ehemaligen Gangster Colonel Stars and Stripes (Jim Carrey) gegründeten Justice Forever-Vereinigung eine Anlaufstelle finden (unter ihnen auch Scrubs-Star Donald Faison als Doctor Gravity), bedient sich The Motherfucker der Dienste der eiskalten Söldnerin Mother Russia (Olga Kurkulina). Mit seinem mächtigen Verbrechersyndikat will er den Tod seines Vaters rächen. Dave schließt sich den Hobby-Helden an und mitten auf dem Time Square kommt es schließlich zum unvermeidlichen Kräftemessen. Schnell wird klar, dass The Motherfucker es todernst meint und auch vor kaltblütigem Mord nicht zurückschreckt. Kick-Ass braucht Hit-Girl. Wird Mindy ihr Versprechen brechen und Kick-Ass wieder hilfreich zur Seite stehen?

Hintergrund & Infos zu Kick Ass 2
Matthew Vaughn, der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent des ersten Kick-Ass wird für Kick Ass 2 etwas zurück treten. Er übernimmt nur noch die Produktion, überlässt die Regie und das Drehbuch von Kick Ass 2 aber Jeff Wadlow (The Fighters). (ST)

  • 37795279001_2258691853001_thumbnail-for-video-2258585269001
  • 37795279001_2558985191001_thumbnail-for-video-2555866839001
  • Kick-Ass 2
  • Kick-Ass 2
  • Kick-Ass 2

Mehr Bilder (37) und Videos (24) zu Kick-Ass 2


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Kick-Ass 2
Genre
Superhelden-Film, Komödie, Actionfilm, Kriminalfilm
Zeit
Gegenwart
Ort
New York (State!), Times Square
Handlung
Adoption, Adoptiveltern, Adoptivtochter, Amateur, Bandenkrieg, Bösewicht, Comicfigur, Doppelte Identität, Feindschaft, Geheime Identität, Gewalt, Gewaltausbruch, Gewalttätige Frau, Highschool, Identität, Intoleranz, Kampf, Kampfsport, Nahkampf, Rache, Rivalen, Rivalität, Ruhestand, Satire, Superheld, Superkräfte, Superschurke, Toleranz, Ungewöhnlicher Held, Unterstützung, Verkleidung, Verlust des Vaters, Waffe
Stimmung
Aufregend, Gutgelaunt, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm, Über 18 (Gewalt)
Tag
Sequel
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Marv Films, Plan B Entertainment, Universal Pictures

Kritiken (26) — Film: Kick-Ass 2

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...] Alles, was „Kick-Ass“ ausmachte, kehrt in „Kick-Ass 2“ zurück: kompromisslose Action, derber Humor, angenehm wilder Schnitt, fetter Soundtrack und natürlich die selbsternannten Superhelden. Der bereits einige Jahre zurückliegende Auftakt der Reihe bestach freilich durch den unbezahlbaren Frischebonus, zumal man bis dato höchst selten etwas derartig freches im Kino gesehen hatte. In den zwei, drei Folgejahren hat sich viel getan, was es „Kick-Ass 2“ nicht leicht macht, noch Aufsehen zu erregen. Doch diese Aufgabe hat die Fortsetzung wacker bewältigt. Der satirische Aspekt des ersten Teils tritt hier in den Hintergrund, weil die pfiffige Grundidee inzwischen etabliert ist und nun eben eine Geschichte weitererzählt werden muss. Aber die köstlich selbstreflektierte Haltung hat Nummer 2 sich trotzdem bewahrt, und das ist das Wichtigste. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JackoXL: Die Drei Muscheln

Kommentar löschen
3.0Schwach

Die Sequel-Krankheit hat gnadenlos zugeschlagen. Vor drei Jahren hat Matthew Vaughn mit "Kick-Ass" richtig die Show gerockt, dass er sich bei der Fortsetzung in den produzierenden Hintergrund begeben hat, kommt wohl nicht von ungefähr. Von dem Esprit, radikalen Witz und wuchtigen Dynamik seines Films ist kaum etwas übrig geblieben. Natürlich biederte sich die Fortsetzung an wo sie nur kann, weiß aber nicht eine Sekunde lang mit dem großen Vorbild nur ansatzweise auf Augenhöhe agieren zu können.

Mehr Helden, mehr Bad-Guys, dazu eine pubertierendes Hit-Girl und ein fast erzwungen wirkender Härtegrat, der im Gegensatz zum Erstling nicht mehr ein Baustein in einem Gesamtkonzept ist, sondern nur noch aufgesetzt und als Mittel zum Zweck genutzt wird. Wie der Film gesamt. Ein Sequel musste her, wer will schon eine potenzielle Goldgrube unberührt lassen? Das tragische dabei: "Kick-Ass 2" ist ja nun keine dieser Fortsetzungen, die generell keinen Sinn machen würden. Natürlich wäre da was möglich gewesen, nur bitte, dann sollte sich doch mal vor Augen geführt werden, warum das Original so gut und beliebt war. Teil 2 ist weder kreativ, noch lustig, positiv überdreht, ernsthaft unterhaltsam oder sonst irgendwas von dem, was "Kick-Ass" einst ausmachte. Wenn es komisch werden soll, ist es oft eher nervig. Sogar reichlich Leerlauf schleicht sich in die 103 Minuten ein, ein absolutes Fremdwort im Bezug auf den Film von Matthew Vaughn.

Eins ist "Kick-Ass 2" auf jeden Fall: Deutlich vulgärer, dadurch aber nur (negativ) infantiler. Der Mother-Fucker und seine Mega-Fotzen, haha, wie lustig. Dazu noch Night Bitch, Kotzprügel, Fuck am laufenden Band und andere Peinlichkeiten. Wenn es jetzt wenigstens so rasant und atemlos wäre, dass dies eher zweitrangig wäre. Zum Durchatmen oder eher zwischendurch mal auf die Toilette gehen bleibt reichlich Zeit, denn da verpasst niemand etwas. "Kick-Ass 2" wirkt wie die billiger RTL 2-Version von "Kiss-Ass". Traurig und mit dem unsäglichen "Stirb Langsam - Ein guter Tag zum Sterben" die größte Enttäuschung des Jahres. Im Sinne des Films: Fuck You!

32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Moncineo

Antwort löschen

Tut mir leid, das zu lesen. Dann ging es Dir hierbei in etwa so wie mir bei "Crank 2", den ich nur zähneknirschend und augenzuckend bis zum Ende ertragen habe.


JackoXL

Antwort löschen

@Monci: Muss dir ja nicht leid tun, hast den ja nicht verbrochen. ;) Kann das mit "Crank 2" verstehen, obwohl ich den ganz gut ab kann. Der Vergleich ist aber gerechtfertigt. Lag wohl daran, dass ich von "Crank 2" überhaupt nichts erwartet habe und ihn dann in seiner Vollbeklopptheit ganz nett fand. Hier wollte ich einen guten (und auch gut möglichen) Film und habe Mist bekommen.


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Ist KICK-ASS 2 eine selbstironische (verlogene) Parodie auf Versatzstücke des Comicfilmgenres bzw. auf sich selbst/Kick-Ass 1? Schließlich werden alle etablierten Elemente solcher Streifen so teilnahmslos, überhastet und platt-einfallslos abgehakt, dass man den Film ausschließlich durchweg nur belächeln kann (auch wenn man dem durchweg aufdringlichen Schimpfwörter-Humor damit zu sehr schmeicheln würde). Zudem wird immer und immer wieder aufgesagt, dass dies die "reale Welt mit realen Konsequenzen" sei, kurz bevor wieder irgendeine durchgeknallte Schlachtplatte abgezogen wird, wo Leute auf Knopfdruck kotzen/kacken, durch Adrenalin unzerstörbar und fix wie der Rote Blitz werden, etc. - Ist KICK-ASS 2 somit der KINDSKÖPFE 2 des Hero-Kinos?

Wunderbar unterstützt wird dies auch durch zerwackelte Actionszenen, furchtbare Greenscreen-Effekte, einem (bescheiden ausgedrückt) chaotischen Handlungsstrang & Spannungsbogen und einem noch kleineren Budget & Schauwerten als Teil 1. Zwischendurch wird sogar ein Coming-of-Age-Subplot für HITGIRL eingebaut, der innerhalb von wenigen Minuten ungewitzt MEAN GIRLS nacherzählt und High-School-Schülerinnen so übersimplistisch-cartoonhaft hormongetrieben und hinterfotzig präsentiert, dass man Mark Millar/Jeff Wadlow nicht gerade als beste Frauenversteher einordnen sollte.

Punkten kann der Film dann trotzdem mit seinem eigentlichen Fokus Chloë Moretz, die gewohnt gut dasteht, egal was sie macht, auch wenn sie hier deutlich unterfordert bleibt, wie eigentlich jeder im Ensemble. Selbst Jim Carrey, der noch eine gehörige Ladung Enthusiasmus und ausgespielte Eskapismus-Power mitbringt, wird immer nur recht kurz angeschnitten und scheidet sogar recht schnell aus der Handlung aus, die Platz machen muss für die mittelmäßig-motivierten Assi-Aktionen des MOTHERFUCKERS und seiner stereotypen Wrecking Crew. Ihr zynisch-sadistisches Treiben zeigt eigentlich den stilistischen Nukleus des Vorlagenautors Millar in seiner pursten Form, wird dann aber innerhalb weniger Augenblicke durch etliche "Reale Welt"-Peptalks weichgespült.

Vielleicht sollte das ja alles so von Adapteur Jeff Wadlow gedacht sein: "Ihr mögt Superheldenfilme? Fuck You." Und erwartet dann trotzdem von uns, dass man sich trotzdem gut unterhalten fühlt und eine Connection zu den Protagonisten halten kann. Wie packend kann so eine Farce allerdings sein? Jedenfalls nicht so viel wie beim ersten Teil - das soll schon was heißen.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Selbstironie heißt nicht das das Sujet nicht ernst genommen wird sondern kann, wenn gut angewendet, Respekt davor bedeuten. Dieser Film und die Expendables-Filme sind kein gutes Beispiel dafür. Sie machen das Genre nur lächerlich.
Das Kick-Ass2 doppelgesichtig ist sehe ich auch so. Im selben Maß wie er angeblich die Gewalt kritisiert ist er auch von ihr fasziniert und bietet sie als Lösungsvorschlag an. Da hat dieser Film keine Position, ist feige. Obwohl er vom selben Regisseur produziert wurde. Es fragt sich ob Matthew Vaughn seinen ersten Teil wirklich kritisch gemeint hat. Denn auch ihm können ähnliche, wenn auch gesckickter inszeniert, Vorwürfe gemacht werden.
So schwunglos empfand ich aber den zweiten Teil, trotz Abstriche, nun auch nicht. Und so Scheiße auch nicht...:)


Der Witte

Antwort löschen

Wie ich geschrieben habe: Selbstironie ist BEINAHE immer verlogen. Erst recht, wenn sie so stark anbiedernd auffällt, dass man aus dem Geschehen herausgezogen und daran erinnert wird: ist ja nur ein Film. Wenn Story & Charaktere Selbstironie im Rahmen ihrer "Realität" beweisen und der Film dadurch seine Stimmung & Aussage nicht verliert, dann funktioniert das (z.B. wenn Indiana Jones in RAIDERS den Säbelkampf mit seiner Knarre vorzeitig abwürgt, in TEMPLE OF DOOM dann dasselbe versuchen will, aber abhaut weil er keine Knarre dabei hat - passt zum verspielten Abenteuergeist der Reihe und zum Charakter...oder wenn Woody Allen sich etliche Male als nervösen STADTNEUROTIKER inszeniert, da gehört der "Selbsthass" ja dann auch zum Charakter). Aber wenn man mal so sieht, was heute alles als selbstironisch angesehen wird, und dazu gehört die EXPENDABLES-Reihe ja wie auch zahlreiche selbstzweckhaft-Ausreden-suchende Horrorkomödien (letztes abschreckendes Beispiel: diesjähriges FFF-"Director's Spotlight" IN THE NAME OF THE SON), dann hält sich das bei mir einfach als verlogen in Erinnerung. Denn Filme, die sich und ihr Sujet nicht ernst nehmen, bringen mir nichts. Und KICK-ASS 2 gibt mir weder eine leidenschaftlich-spaßige Comicgewalt-Sause, noch eine kritische Abhandlung zum Superheldenkult, am Ende ist er mir und sich selbst vollkommen egal. Sein Konzept ist ziellos und konfus, überladen und dennoch platt, schmeißt seine Balls to the ball und hofft das irgendwas kleben bleibt. Unsicher, witzlos und ungeschickt gestaltet - und dann auch noch selbstironisch. Als ob niemand diesen Film wirklich machen wollte.


kobbi88: Die Drei Muscheln

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Der erste Teil war damals wirklich erfrischend und so anders als alles andere. Jetzt ist der Zuschauer, jetzt bin ich auf eigentlich alles eingestellt, was kommen kann. So leicht kann mich nichts mehr überraschen. Also musste Regisseur Jeff Wadlow dieses Problem irgendwie umgehen. Und das tut er, wie so viele Sequel-Regisseure zuvor, indem er von allem eine Portion draufschlägt. Die Figuren? Noch skurriler! Die Gewalt? Noch mehr Blut, noch mehr abgeschnittene Körperteile. Die Sprüche? Noch krasser und noch mehr auf Fäkal- und Sexualhumor getrimmt.

Klar, er macht noch immer Spaß ohne Ende, aber wie so oft funktioniert das einfach nicht mehr so gut wie im ersten Teil. Der Film wird zum obszönen Overkill, dafür rückt die Thematik des Normalos als Superheld irgendwie in den Hintergrund oder anders gesagt: sie wird nur noch als Vorwand benutzt um eben möglichst viel Blut, Sprüche und Gewalt unterzubringen. Zweifel der Figuren scheinen nur noch symbolischen Charakter, aber wirklich ernst meint es niemand mehr. Sie wollten es halt mal gesagt haben.

Aus dem Cast ragt immer noch Chloe Hit-Girl Moretz heraus, die diesmal nicht auf das kleine, coole, Gangster abmurksende Mädchen reduziert wird, sondern nun auch die Rolle von Big Daddy übernimmt, indem sie nun Kick-Ass zu einem Profi-Superhelden ausbildet. Außerdem übernimmt sie auch die Rolle von Dave Lizewski. Nicht mehr er, sondern Hit-Mindy wird nun mit den Problemen eines Teenagers konfrontiert, versucht akzeptiert zu werden, erfährt ganz neue Gefühle, Enttäuschungen – und das macht Chloe Moretz, neben ihrer sowieso tollen aber auch noch viel überspitzteren Hit-Girl-Performance (die zusätzlichen Wörter für ihre Sprüche hat sie sicher in der High-School gelernt) zum absoluten Highlight im Film.
Aaron Kick-Ass Johnson hingegen wird verstärkt auf seine Superhelden-Identität reduziert, auch wenn auch weiter Dave-Momente aufkommen, allerdings deutlich weniger – und das finde ich schade. Und als dritte Hauptfigur war ich auch auf Christopher Mintz-Plasse gespannt, dem ehemaligen Red Mist. Oder dem jetzigen MOTHERFUCKER. Vor dem Film dachte ich mir nur: Der Name? Und dazu ein Lack- und Leder-SM-Outfit? Naja, kann eigentlich nichts werden. Wurde dann aber erstaunlich gut, auch wenn von dem kleinen, nerdigen Chris D’Amico, der mittlerweile eine Mischung aus eiskaltem Gangster, verblödetem Jugendlichen und düsterem Irgendwas geworden ist, fast nichts mehr übrig geblieben ist. Aber besonders, wenn er wieder seine unbeholfenen Phasen hat oder die Namen für seine Supergangster-Truppe sucht, da blitzt wieder der alte Chris auf. Schön!

Dazu kommen mittlerweile viel mehr Superhelden, als man wirklich im Kopf behalten kann. Neben der sexbesessenen Night-Bitch und Dr. Turk Turkelton war ich natürlich auch auf Jim Carrey gespannt – und wurde enttäuscht. Wirklich schwach. Blödes Herumgegröhle, mehr war da nicht. Und irgendwie sieht sein unrasiertes David-Coulthard-Gedächtnis-Kinn ebenfalls nicht besonders furchteinflößend, lustig oder sonst was aus. Ach komm, jeder Kerl, der ein bisschen doof lachen kann, hätte das mindestens genauso gut hingekriegt.

Weiterhin fehlt ein einigermaßen ernster Bösewicht, wie es Mark Strong gewesen ist, durch seine skurrile Aufmachung gelingt das dem Motherfucker (q.e.d) nicht, der bleibt trotz aller Grausamkeit einfach zu albern. Dazu kommen Klischees, Klischees, Vorurteile, Klischees, Eigenheiten, die verallgemeinernd gerne einer ganzen Gruppe an ähnlichen Personen zugeschrieben wird, auch wenn sie gar nicht zutreffen mögen, und Klischees. Achja, manchmal kommt der Film dann außerdem noch etwas klischeehaft daher. Anspielungen an andere Comics und Filme, wie sie noch im ersten Teil wirklich am laufenden Band abgefeuert wurden, werden stark zurückgefahren, stattdessen wird vermehrt auf die heutige Jugend-Pop-Kultur Bezug genommen. Kann man mögen, muss man nicht.

Ach, was soll ich hier noch lang rumlabern, im Vergleich zu Teil 1 is der Film schlecht. Aber: Der erste Teil war ja auch so klasse, dass es schon eine große Überraschung gewesen wäre, wenn Teil 2 an den herangekommen wäre. Und überhaupt: Auch Kick-Ass 2 macht noch immer verdammt viel Spaß und unterhält so außergewöhnlich gut, dass man sich, sollte man sich aus der Story und den hier aufgeführten Kritikpunkten nicht allzu viel machen, hier auf jeden Fall großen Spaß haben wird.

PS: Mir fehlt Nic Cage und seine Frisur. Ein Foto an der Wand reicht nicht. :(

27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Andy the X

Antwort löschen

Also Jim Carry war doch großartig! Von dem hätte ich gerne noch viel mehr gesehen. Neben Hit Girl und Mother Russia war Col. Stars and Stripes für mich die beste Figur des Films.


kobbi88

Antwort löschen

Spaß macht er auf jeden Fall, Butters...
und @ Andy: Nee, fand den absolut nervtötend... aber schön, wenn er dir zugesagt hat.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
5.0Geht so

„Kick-Ass 2“ ist weit davon entfernt dieselbe Durchschlagkrafts seines Vorgängers zu erreichen. Allerdings besitzt auch das Sequel eine Menge von amüsanten und überzeugenden Szenen, als Gesamtpaket verschnürt bleibt „Kick-Ass 2“ aber ein berechenbarer Versuch seinen Vorgänger einfach nur zu kopieren. Wirklich neue Ideen bleiben aus und die Weiterentwicklung von Handlung und Figuren ist nicht mehr wert als ein beiläufiges Schulterzucken.

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

alex023

Antwort löschen

Ich finde auch nicht, dass er seinen Vorgänger kopieren will, weil dann wäre der Film ja besser gewesen.^^


stuforcedyou

Antwort löschen

Thematisch war "Kick-Ass 2" nicht mehr als ein aufwärmen der alten Rezeptur, ohne dessen Dynamik und Pfiffigkeit zu erlangen. Für mich ein müde Kopie, mit einigen netten Szenen, die gegen den ersten Teil alt aussieht.


SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

[...] Aber „Kick-Ass 2“ fehlt der anhaltende Drive, es fehlt der Mut, die Dynamik, der Spaß am bunten Treiben; es fehlt letztlich all das, was den ersten Teil so nonchalant ausgezeichnet hat, denn mit der Intention von einem brutalen Exzess zur nächsten Messerstecherei, Schießerei oder Schlägerei zu hüpfen, kann man vielleicht ein nettes Propagandavideo für die testosterongeladenen Stiernacken aus der Muckibude inszenieren. Für eine ernstzunehmende Comic-Verfilmung, die wenigstens ein gewisses Maß an Substanz aufweisen sollte, einfach weil es die pauschalen Umstände der Vorlage - Coming-Of-Age, Selbstfindung, etc. – so unübersehbar hergeben, reicht das nicht. Dennoch wäre es gelogen, wenn man behaupten würde, dass „Kick-Ass 2“ nicht unterhalten würde, nur hinter all der Gewalt und den Kraftausdrücken wartet ausschließlich gähnende Leere.

Kritik im Original 35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Bandrix

Antwort löschen

@Roldur: Eben das fand ich erschreckend. Diese fies-bittere Stimmung ist überhaupt nicht gegeben. Überall wird ein Witz angehängt um jegliche aufkommende Dramatik zu kaschieren.


Roldur

Antwort löschen

Natürlich ist es nicht so glaubhaft und lange nicht so fies wie im Comic. Man will es doch immer dem Publikum einfach machen. "Super" ist der wahre Kick-Ass. Dennoch ich mochte Teil , obwohl ich nach erneutem anschauen abwerten musste...


Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

Kommentar löschen
3.5Schwach

[...] Regisseur Jeff Wadlow reduziert das Werk auf die radikale Attitüde des ersten Teils und missinterpretiert folglich sämtliches Potential der Geschichte mit Bravour: Während Aaron Taylor-Johnson als titelgebender Ordnungshüter und Chloë Grace Moretz als toughes Hit-Girl vor drei Jahren noch einigermaßen elegant auf dem äußerst schmalen Grat der extremen Pole zwischen Blutoper und Do-it-Yourself-Heldenspaß balancierten, driftet die waghalsige Unternehmung dank äußerst fragwürdiger Herangehensweise nun endgültig in die moralischen Abgründe abgeklärter Coolness. Sowohl die Erfahrung der real consequences als auch die Reflexion im eigenen Genre bleibt ein belangloses respektive dreistes Kalkül der vorgegaukelten Gegebenheiten. Selbst wenn gelegentlich starke Einzelmomente durch das unausgegorene Geflecht durchblitzen, definiert sich Kick-Ass 2 im Grunde als drastische Farce seiner selbst – allerdings nicht im positiven Sinne. [...]

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kotelette: Die Nacht der lebenden Texte

Kommentar löschen
5.5Geht so

„Kick-Ass“ war eine Wucht und mit seiner bizarren Kombination aus Komödie, Gemetzel und tragischen Elementen eine ebenso originelle wie intelligente Reflexion über das Superhelden-Genre bzw. dessen Fans. Dass der Fortsetzung diese Originalität abgeht, ist nicht verwunderlich – die Idee wurde ja in Teil Eins ausgebreitet. Macht an sich nichts. Allerdings scheitert der Versuch, den Vorgänger zu toppen oder ihm zumindest etwas Ebenbürtiges folgen zu lassen. Einige Ideen in „Kick-Ass 2“ wirken eher albern als amüsant. Körperflüssigkeiten-Gags zum Ekeln erscheinen aufgesetzt und unpassend. Die Masse der Möchtegern-Superhelden und Möchtegern-Superschurken vermag nicht die fehlende Klasse zu überspielen. Und was soll der sinnlose Kurzauftritt von Iain Glen („Game of Thrones“)?

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mark Olsen: Village Voice Mark Olsen: Village Voice

Kommentar löschen
5.0Geht so

Kick-Ass 2 ist mehr ein unsicheres Wirrwarr als eine wahrhaftige Erforschung von Verbrechen, Gewalttätigkeit und Identität.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Manohla Dargis: New York Times Manohla Dargis: New York Times

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

Regisseur und Drehbuchautor Jeff Wadlow kann die Frauenfeindlichkeit in Kick-Ass 2 nicht vertuschen, außerdem hat er große Schwierigkeiten damit, eine Szene darzustellen und einen Witz zu verkaufen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Kick-Ass 2 muss man in jedem Fall zugute halten, dass er sich traut anders zu sein. [...] Leider bleiben aber viele Aspekte, die den ersten Teil herausstechen ließen auf der Strecke.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

John DeFore: The Hollywood Reporter John DeFore: The Hollywood Reporter

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Kick-Ass 2 liefert den Fans nahezu alles, was sie nach dem ersten Teil von dessen Nachfolger erwartet haben.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

Kommentar löschen
5.0Geht so

Kick-Ass 2 ist eine seltsame Mischung aus erfrischend und betäubend. Zwar irgendwie reizvoll in seiner brutalen Ehrlichkeit, aber in selbiger auch abstoßend.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Kick-Ass 2 ist zwar ein actiongeladener Streifen, ist aber auch bedeutungslos und scheint sowohl emotional als auch moralisch verkümmert wann immer er sich auf das Level eines Erwachsenenfilms begibt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

Kommentar löschen
5.0Geht so

Schlussendlich überwiegt leider der Eindruck, dass man bei diesem Film einfach nicht so genau wusste, was man mit diesen Helden eigentlich tun soll.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Thomas Klein: Berliner Zeitung, Tip Thomas Klein: Berliner Zeitung, Tip

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Es gibt schlechtere und schlimmere Filme, doch das Marketing-Kalkül hinter Kick-Ass 2 hinterlässt einen ekligen Nachgeschmack.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Oh my. What a lame ass, Sequel. Kick Ass war ein spaßiger Film, dessen einziger wirklicher Fehler ein verschenktes Ende war, dass sich nicht traute die Geschichte so konsequent weiterzuerzählen wie die Comic-Vorlage. Statt einem bitteren Abgesang auf selbsternannte Superhelden, schwang sich Teil 1 am Ende auf selbst einer der Filme zu werden, die er zu Beginn noch satirisierte.

Doch abgesehen davon gab es vieles, was ich mochte. Allen voran die Besetzung und die derbe und doch irgendwie stylishe Inszenierung der Action-Momente, sowie ein gutes Gespür für Timing und Witz. Traurigerweise sind das genau die Dinge die Kick Ass 2 ziemlich abgehen.

Auch wenn er sich an der Comic-Fortsetzung orientiert funktioniert er wesentlich schlechter als diese. Es fehlt sowohl Leichtigkeit wie Eleganz, echter Mut, wie eigene Ideen. Halbherzig wird nachgeahmt, was am ersten Teil an Stilelementen eingesetzt wurde. Doch diesmal wirken die Comic-Einblendungen inkonsequent und schaffen weder die Nähe zur Vorlage noch eine eigene Stimmung.

Auch die Besetzung mag nicht mehr so recht passen. Für den linkischen Nerd ist Johnson mittlerweile zu hunky, zu muskelig und zu selbstsicher geworden und der Reiz ein 16jr Hitgirl zu sehen, die schon recht fraulich und ausgewachsen aussieht ist nur ein schwacher Abglanz des WTF-Faktors den Teil 1 bot, wenn ein kleines Mädchen Gangster zersplatterte. Moretz ist eine gute Schauspielerin, kann aber nicht verhindern, dass sie dem Konzept Hit Girl entwachsen ist. Der einzige der weiterhin glaubwürdig ist, ist Mintz-Plasse, dem die Rolle des komplexgeplagten Superschurken weiterhin wie Faust aufs Auge passt. Sein Motherfucker rettet einige Szenen, auch wenn sich seine Handlangertruppe anfühlt wie aus einer drittklassigen Batman-Episode.

Völlig verschenkt ist Jim Carrey, dessen Rolle auch jeder andere Mensch mit einem Unterkiefer hätte spielen können. Und auch die Storyline des Justice League-Abklatsches bleibt weit unter ihren Möglichkeiten, weil dem Film der Mut fehlt irgendeine Aussage zu machen. Noch mehr als der Vorgänger will er ein Omlett machen ohne die Eier zu zerschlagen (nicht dass er welche hätte). Er steckt fest im Dilemma die Superhelden als Loser zu entlarven und sie gleichzeitig als coole Kämpfer für das Gute zu inszenieren und wechselt dabei ständig die Seiten, weil er die Erwartungshaltung bedienen will um sie dann zu kritisieren. Herauskommt ein Mischmaschfilm der weite Strecken einfach gnadenlos langweilt und mit angezogener Handbremse fährt.

Trotzdem er mehr gekostet hat als der Vorgänger macht er optisch weniger her, fehlt den Actionszenen gute Choreographie, interessante Kamera und überhaupt ein Gespür für Spaß. Wenn der absehbare Showdown dann auf den Moneyshot verzichtet, wirkt das demzufolge auch weniger wie kluge Inszenierung denn als wäre dem Team einfach das Geld ausgegangen und der Dreh abgebrochen.

Kick Ass 2 enttäuscht, denn in Zeiten der Gigantospektakel gäbe es so vieles was am Konzept, am Genre aufzuarbeiten wäre. Doch wenn SUPER schon damals der Film war, der Kick Ass hätte sein sollen, ist Kick Ass 2 selbst davon nur ein trauriger, ambitionsloser Abklatsch. Bei soviel Mutlosigkeit wundert es nicht, dass der Arbeitstitel Balls to Wall verworfen wurde.

Motherfucker... indeed.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Andy Dufresne

Antwort löschen

"...dessen Rolle auch jeder andere Mensch mit einem Unterkiefer hätte spielen können."
:D


elmnope

Antwort löschen

Den Nagel (mal wieder) auf den Kopf getroffen...


Filmering: Filmering.at

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Kick-Ass 2 ist die radikale Fortführung der wilden Superhelden-Persiflage. Es werden zahlreiche eigentlich unvereinbare Ansätze mit Gewalt zu einem ungezähmten Konglomerat zusammengepresst und obwohl es eigentlich anders sein müsste, funktioniert dieser radikale Ansatz überraschend gut. Der Mix aus Genre-Unterwanderung, Huldigung, Humor und Brutalität sorgt für einen interessanten Cocktail und bietet einen spannenden Kontrast zu allem, was man aus dem Genre der Comic-Verfilmungen gewohnt ist. Natürlich wird eben dieser wilder Ritt nicht jedem zusagen, vor allem da der Film noch weniger Rücksicht als sein Vorgänger nimmt. Großes Kino ist das zwar nicht, aber ein leicht infantiler Hau-Drauf-Spaß ist dennoch dabei herausgekommen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

Kommentar löschen
5.0Geht so

Coole Sprüche und harte Schläge, mehr verlangt das Drehbuch den Helden und Schurken nicht ab.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de

Kommentar löschen
5.0Geht so

Er besitzt weder im positiven noch im negativen Sinne die Qualitäten des ersten Teils [...]. Die Fortsetzung wirkt geradezu ideenarm und beinahe schon etwas lieblos.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alle Kritiken (26)


Kommentare (220) — Film: Kick-Ass 2


Sortierung

rasendesFaultier

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Fand ich jetzt nicht so kühl wie den 1. Teil, gebe aber trotzdem 10Punkte wegen Chloe Moretz und Christopher Mintz-Plasse.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rukus

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Wer bitte hat sich das Geschwurbel mit den Plastics und diesen Kotzomaten ausgedacht? Das war irgendwie garnix. Das Coming-of-Age-Element an sich war ja keine schlechte Idee, aber die Durchführung war insbesondere im Abschluss primitiv und unwürdig. Dafür war das Ende sehr sympathisch.

Insgesamt nehmen sich die beiden Teile nicht viel. Die beiden Protagonisten sind etwas reifer, und in meinen Augen tut das der Entwicklung der Geschichte gut. Es wirkt solider. Einige der selbsternannten Superhelden sind allerdings einfach nervig oder überflüssig. Der größte Nervfaktor, der bereits den ersten Teil Punkte gekostet hat, ist der Red Mist Motherfucker. So ein verzogenes Würstchen, das keiner Ernst nehmen würde, wenn er nicht seinen Anhang hätte.

Positiv festzuhalten bleibt, dass das Fräulein Moretz gute Chancen hat, beruflich zum Kick-Ass zu werden. Vielleicht sehen wir sie ja im vierten Teil der Expendables! ;)

P.S.: Wieso muss ich grad an ein Hit-Girl vs./meets Hanna Crossover denken? oO

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Troublemaker69

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich wunderbarer Film mit sehr schwarzem Humor, prima inszenierten Actionszenen und irrwitzigen Dialogen.
Ein Film, der einen von der ersten bis zur letzten Minute solide unterhält.
Zu erwähnen ist jedoch, dass der Film Geschmackssache ist und nicht jedem gefallen wird.
Eine Empfehlung für alles Fans des ersten Teils und des Films Super.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Adrian_Veidt

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Besser als der erste Teil, da er sich nicht so lächerlich ernstnimmt und auch mal die Lächerlichkeit von Sadomasosanzug- und Strumpfhosensuperhelden auch mal selbstironisch darstellt. Auch ist Kick-Ass bzw. Dave nicht mehr eine nervige Witzfigur. Ebenso Hitgirl bzw. Mindy ist hier wesentlich sympathischer als im ersten Teil. Insgesamt ist die Charakterzeichnung besser.
Besonders gelungen: Mother Russia.

Gute Action und das Superheldenthema wird schön durch den Kakao gezogen ;-)

Nicht so gut wie Watchmen, fast besser als Batman (zumindest als Batman Begins, die anderen kenne ich nicht)

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Grambambuli

Antwort löschen

allein der Vergleich mit Watchmen ist pure Häresie.


Adrian_Veidt

Antwort löschen

achwas so einem meisterwerk wie watchmen kann doch kein vergleich der welt was anhaben ;)


Filmfan30

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Gar nicht übel als Fortsetzung. Wieder sehr skurile "Helden", lustige Gags, überzeichnete Charaktere. Die Bösen sind hier viel mehr für den Unterhaltungswert gut als die Guten, finde ich. Der ehemalige Red Mist hat mich in seiner neuen Sadomaso-Kluft so richtig herzhaft auflachen lassen. Mother Russia als weiblicher Bösewicht ist auch eine Marke für sich. Trashig, seicht und oft unter der Gürtellinie, aber was soll's. Es gefällt!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sebastian-boldt

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Funktioniert leider nicht so gut wie der Erste. Trotzdem sehr unterhaltsam.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

LMSMDK

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach dem famosen ersten Teil von Kick-Ass kommt nun Teil 2 leider etwas weniger spannend daher. Die Action nimmt nichtsdestotrotz kein Abbruch. Die Superhelden, die nun neu dazukommen sind mehr schlecht als recht. Kick-Ass 2 biete kurzweilige Unterhaltung

8.0 Punkte.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dreamtraveller

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Kommt nicht an den ersten Teil ran, unterhält jedoch trotzdem und fesselt einem dank grösstenteils genialen Darstellern (Chloë Grace Moretz, Jim Carrey & Aaron Taylor-Johnson) in ihren freakig, abgefahrenen Rollen. Auch die Action kann sich sehen lassen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Paul.Harras

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Witzige Fortsetzung mit erstaunlich hohem Gewaltgrad.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

derblonde

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Genauso durchgeknallt und satirisch wie der Vorgänger, aber insgesamt doch ne Spur schlechter --> der Überraschungsmoment fehlt. Aber die schrägen Anti/helden sowie Superschurken reißens raus. Die russische Mama in ihrem Ringeroutfit erinnert ein wenig an den Wadenbeißer aus "The Punisher" mit Thomas Jane. Heillos übertrieben aber lustig.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

longus69

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Passt doch ins Konzept... Wer´s ernst nimmt ist selbst schuld... Mangelnde Treue zum wesentlich krasseren Comic-Original ? ! ... Mag ja sein... Aber das Comic Original ist doch wohl selbst ein Tabu-Brecher um des Tabu-Brechens-Willen... Der Neuheiten-Bonus des Originals ist natürlich flöten gegangen, aber der krasse Mix von Unvereinbarem geht wieder mal auf... Hab schon viele wesentlich miesere Sequels gesehen, die überhaupt nicht mehr den Geist des Vorgängers geatmet haben... Passt doch ;-)

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Blu-Ray99

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

kommt nicht ganz an den Humor des ersten Teils heran ist aber vor allen dingen wenn der Motherfucker kommt einfach nur witzig.Schauspielerisch finde ich Chloe Grace Moretz und Christopher Mintz Plasse am besten.Jim Carrey viel zu selten drin in der Handlung.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JoeKramer

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Eigentlich eine unnötige Fortsetzung die nicht den Witz des ersten Teils erreicht Kann man als Popcornkino anschauen, muss man aber definitiv nicht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

DKennyK

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Macht immer noch Spaß, auch wenn es an den Vorgänger nicht ganz heranreicht.
Zu sehr spielt der Film großflächig so vor sich hin und das sich Sympathieträgerin Hit Girl bis zum dritten Akt im Hintergrund versteckt nimmt dem Film viele potenzielle Actionsequenzen. Der offensichtliche Charakterentwicklungsversuch darf als gescheitert angesehen werden und auch die skurillen Momente wurden reduziert. Zwar ist das Ende wieder sehr solide gemacht, aber an den Unterhaltungsfaktor des ersten Teils reicht es doch nicht ran.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Joxcus

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Oje, was war denn das? Eine wie ich finde unnötige Fortsetzung. Alles war irgendwie größer und überzogener. Einige Szenen waren schon fast zu überzogen, dass gewisse Sachen einfach nur noch peinlich wirkten. Das wiederum wurde im ersten Teil noch so sparsam und effektiv eingesetzt. Doch auch nahezu alle Charaktere waren unfassbar blass. Standard-Action-Szenen ohne besondere Note reihten sich aneinander und vergeblich wurde versucht, emotionale Tiefe zu erzeugen. Das Schicksal der (Anti)Helden war mir komplett egal. Also alles was den Vorgänger so besonders gemacht hatte, fehlt hier gänzlich. Wo waren sie? Die Momente, die einen bewegt haben, die zum Mitfiebern anregten? Diese "Wow-damit-hab ich nicht gerechnet"-Phasen? Erinnerungswürdig und nachdenklich war der erste Teil, doch hier fühlte sich vieles gezwungen an, wie mit dem Holzhammer serviert. Mir ist klar, dass es Fortsetzungen schwer haben, nicht mehr so frisch und überraschend wirken, aber hier wäre soviel mehr drin gewesen. Jim Carrey war verschenkt und Hauptdarsteller Aaron Taylor-Johnson spielte zwar routiniert, ist in seiner Rolle aber eher zum Statisten verkommen. Der Antagonist war eher nervig als passend wie noch im Vorgänger. Überhaupt fehlte ein richtiger Gegenspieler. Einzig allein Chloë Moretz vermag es - soweit es ihre Figur hergibt - echt zu überzeugen. Ihre Verletzlichkeit, Ihre Traurigkeit - all ihre Gefühlszustände konnte ich sofort ablesen. Absolut authentisch und herzerwärmend. Besonders eben wenn sie den Tränen nahe war, musste ich fast mitheulen. Aber auch ihre Hit-Girl-Auftritte sind einzigartig. Wenn sie mit Leidenschaft und Adrenalin ihre Widersacher vermöbelt macht das schon Spaß. Selten so nen großartiges Schauspieltalent gesehen. Ich hoffe, man wird noch so viel mehr von ihr sehen. Und hoffentlich mit besseren Drehbuchqualitäten. Ansonsten gefiel mir die Musik zum Teil wieder sehr gut, die vereinzelte Szenen gut untermahlt hat. Ein paar amüsante Augenblicke gab es zwar auch, wie z.B der Slapstick-Moment zwischen Hit-Girl und Kick-Ass zu Beginn oder der schwule "Superheld", der keine Maske trägt um sich nicht nochmal vor der Gesellschaft verstecken zu müssen. Unterm Strich war ich allerdings schon wirklich sehr enttäuscht. Relativ spannungsarm und sehr vorhersehbar war das Ganze. Irgendwie unnötig eben. Schade.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

filmfreak23

Antwort löschen

Warum unnötig?
Kennt denn hier keiner die Comics?


Fampf

Antwort löschen

Die Comics wurden meines Wissens erst dann gezeichnet, als Kick-Ass 1 zum Erfolg wurde


TheNumber

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Kick-Ass 2 konzentriert sich mehr auf Hitgirl, was einige der schwächeren Szenen des Films mit sich bringt, aber auch einige gute dramatische Momente, die den Film etwas erden. Der Film legt teilweise noch ne Schippe Over-the-Topness drauf, was für mich fast schon zu viel war. Kick-Ass bleibt sympathisch, der ganze Plot um seinen Gegenspieler, den "Motherfucker", ist mir zu überzeichnet und auch zu brutal. Bis auf einen Hänger in der Mitte des Films hab ich trotzdem gut unterhalten gefühlt, gerade gegen Ende wird der Film noch mal stark; auch die Moral der Geschicht hat mir gut gefallen. Nicht ganz so großartig wie Teil 1, aber für Fans des ersten immer noch ganz nett.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

razorber

Antwort löschen

Ich habe den ersten Teil über alles geliebt (wirklich, eines meiner absoluten Lieblingsfilmen) und nachdem ich Kick Ass 2 gekauft habe und angeschaut habe, schmiss ich ihn sofort weg. Also alleine die Geschichte mit 'The Motherfucker' war richtig bescheuert. Und dieses ganze Teenie Drama dazwischen und wie Katie mit Dave 'Schluss' gemacht hat war herrlich. Und die Durschfall/Kotz Szene in der Schule war wohl die unnötigste Szene in der Geschichte der Filmindustrie etc. etc. usw. VIELEN DANK JEFF WADLOW (wenn ich ihm jemals begegne bringe ich ihn um)! Warum konnte Matthew Vaugn nicht den 2. Teil auch leiten??? Also ich stimme kein bisschen zu. Aber schön zu hören das er dir gefallen hat :D


TheNumber

Antwort löschen

Kann ich ehrlich gesagt nachvollziehen, all deine Kritikpunkte, v.a. die Kotzszene, fand ich ja auch nicht gut. Allerdings hat der Rest des Films mir trotzdem wieder teilweise das gewisse Feeling gegeben, das mir am ersten gefallen hat. Hatte allerdings auch den "Vorteil" der vielen negativen Kritiken vorher, deswegen waren meine Erwartungen im Keller und wurden übertroffen.^^


manuel.luger.3

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag Marvel Filme und da ich den ersten Teil sehr gelungen fand musste ich natürlich auch diesen sehen, war vielleicht nicht ganz so gut wie der Erste, war aber auch nicht entäuscht von dem Film und ich fands ganz geil das Jim Carrey mitspielte.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MartinNolan

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Irgendwie scheint „Kick-Ass 2“ dem ganzen noch einen drauf setzen zu wollen. Die High-School-Episoden wirken noch überzogener und unfreiwillig komisch, im Grunde völlig unmotiviert und sowieso liegt der Fokus nur noch auf den Kampfszenen. Es ist zwar noch durchaus nett mit anzusehen, wie die Möchtegern-Superhelden gegen die Möchtegern-Bösewichte kämpfen, angeführt vom unbeholfenen Christopher Mintz-Plasse, doch will der verkrampfte Anschein dennoch nicht weichen. „Kick-Ass“ ist eine unterhaltsame, aber spürbar schwächere Fortsetzung, der es bestimmt keiner weiteren Fortführung bedarf.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

MartinNolan

Antwort löschen

Wenn der Apfel von der selben Marke stammt, ist ein Vergleich wohl berechtigt. Zudem ist es ja wohl auch legitim Filme mit einem ähnlichen oder sogar dem gleichen Thema miteinander zu vergleichen. Dadurch werden oftmals Stärken und Schwächen eines Films deutlich.


filmfreak23

Antwort löschen

"[...] der es bestimmt keiner weiteren Fortführung bedarf. "
Na und ob.
Schließlich will der 3. Comic Band auch noch verfilmt werden.
Und Ralph muss auch noch sein Fett weg kriegen.
Den haben se bis jetzt noch ein bissl vernachlässigt.


morecomp

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicht oft ist eine Fortsetzung auf dem Niveao des Orginals aber der Film hat das sogar noch übertroffen! Gefällt mir: will ich haben und werde ich mir auch noch als Bluray holen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

filmfreak23

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ein paar Monate waren verflogen, ich schaute ihn mir zu Hause, nüchtern und in Ruhe nochmal an und siehe da, er hat nicht besonders viel von seinem Flair verloren.
Und da ich hinterher aufgedreht war, wie wenn ich 10 Tassen Kaffee intus gehabt hätte und mir langweilig war, hab ich gedacht ich schreib mal nochmal nen neuen Kommentar.

Los geht´s.
Während Matthew Vaughn beim Vorgänger nur Band 1 adaptieren konnte, dafür aber zahlreiche äußerst kreative Ideen noch mit einbaute (Stichwort Teddy), vieles abänderte, das ganze größtenteils ehr blockbusterartig inszenierte und hauptsächlich Themen wie Sensationsgeilheit und Zivilcourage aufgriff, so hatte Jeff Wadlow gleich 2 Bände zur Verfügung, nämlich "Hit Girl", der noch vor Band 2 spielt, und eben Band 2, deren Story-Elemente er in ein und dieselbe Zeit verlegte, geschickt miteinander kombinierte, nur weniges abänderte, das Tempo leicht erhöhte, bei Actionsequenzen vermehrt auf die Wackelkamera zurückgriff (aber das eben gekonnt), sich hauptsächlich mit Identitätsfindung beschäftigte (Bin ich auch dann ein Held, wenn ich kein Kostüm trage? Was zeichnet in der realen Welt einen realen Helden aus?) und auch den ein oder anderen Seitenhieb austeilte ("I hate reboots!").
Diese Fortsetzung entfernte sich dabei noch weiter vom Mainstream als es Teil 1 eh schon getan hat, denn von der Dramaturgie her driftet sie hier manchmal, ähnlich wie "Super", noch schneller und radikaler vom vergnüglichen Reallife-Amateursuperhelden-Abenteuer zum zynischen Gewaltstreifen und wieder zurück ab als es einem Außenstehenden lieb sein kann und daher passt der Titel "Kick Ass" auch hier wieder wie der Finger ins Auge.
Und dann kamen außerdem noch allerlei amüsante Geschmacklosigkeiten hinzu ("Wenn´s ne Wiese gibt, wird gespielt oder?") und die Action wurde auf ein trashigeres Level gehoben, sodass es dann nicht mehr sonderlich überraschend sein dürfte, dass er nach gerade mal 2 Wochen fast komplett wieder aus den Kinos verschwunden ist.
Der sprichwörtliche Gipfel des Schamlosen für manche war ja die Kotz/Durchfall-Szene in der Schulkantine, aber jetzt mal ganz ehrlich, wer würde das denn nicht gerne seinen Peinigern antun oder es sich zumindest gedanklich ausmahlen?
Also im Kino war das der Brüller, weil mit so was rechnet man ja nicht :D

Die allgemeine Story wurde insgesamt gut umgesetzt bzw. weitererzählt.
Viele störten sich an dem Coming of Age-High-School-Plot, aber es war halt nun mal der nächste logische Schritt in Mindys Leben, der sie auch stark geprägt hat.
Überhaupt kamen die Figuren etwas besser rüber, weil diese hier keine halben Karikaturen mehr waren (Ok, bis auf Chris) und mehr Tiefe und erweiterte Charakterzüge besaßen.
Eben menschlicher.
Insbesondere bei Mindy zeigte sich, dass sie vor allem seelisch verwundbar ist.
Witzigerweise aber rückte die Realität dann meist wieder in weite weite Ferne sobald Hit Girl und/oder Mother Russia zur Waffe griffen und hemmungslos rumgeschnetzelt wird, dass es eine Freude ist, sodass man sich in gewisser Weise so quasi selbst parodierte und der Zuschauer wieder daran erinnert wird, dass er es hierbei nicht gerade mit einem allzu sensiblem, gefühlsduseligem Charakterdrama zu tun hat.
Ob so gewollt oder Zufall sei mal dahingestellt.
Ich jedenfalls glaube aber ehr an ersteres.
Weiterhin wird die Tradition, dass sämtliche Handlungen auch ihre Konsequenzen nach sich ziehen, konsequent weitergeführt, was besonders Dave und Dave´s Vater sehr zu spüren bekamen.

Was mich aber ja im Nachhinein besonders gefreut hat ist, dass man hier größtenteils der Konvention entsagte, dass Fortsetzungen immer das ein oder andere Gimmick aus dem Vorgänger wieder neu aufwärmen müssen.
Das heißt, keine Comicpanel-Animationen mehr, keine Kryptonite-Action mehr und auch keine Lolita-Schulmädchen Aktionen mehr unterlegt mit Morricone-Musik.
So geil es auch war und immer noch ist, das gehört der Vergangenheit an.
Dafür gibt´s jetzt einen perfekt besetzten Jim Carrey als Ex-Mafiosi Stars and Stripes, einen perfekt besetzten Iain Glen als Uncle Ralph, einen perfekt besetzten Donald Faison als Dr. Gravity, einen wunderbar trotteligen und größenwahnsinnigen Mintz-Plasse als "The Motherfucker", viele tolle neue Songs wie "Dance" von Danko Jones, "Korobeiniki" von Ozma oder "When The Saints Go Marching In" von St. Snot, zahlreiche weitere tolle musikalische Variationen von "Flying Home", sowie ein ganz neues Thema, welches im Verlauf des Films auch öfters mal abgewandelt wurde und zum Schluss den Kampf Gut gegen Böse wie man ihn so noch nie gesehen hatte.

Fazit:
Er wird wohl längst nicht den Kultstatus seines Vorgängers erreichen, aber er hatte ja auch von Anfang an, wenn überhaupt, nur minimalste Chancen dazu, denn eben Jener hat ja schon vor 3 Jahren ein Feuerwerk abgebrannt das in dem Genre wohl noch ewig seines Gleichen suchen wird und das "Kick Ass" - Universum so eindrucksvoll beim Zuschauer etablierte, sodass er nicht mehr groß überrascht werden konnte und diverse Gewaltausbrüche und Überspitzungen logischerweise hier etwas weniger flott daherkamen.
Aber genau das war den Machern doch sonnenklar und schlugen eben andere Wege ein.
Und ich finde sie habens toll gemacht :)
Das Herz habe ich ihm aber trotzdem erstmal wieder weg genommen, aber er bekommt es irgendwann wieder, soviel ist sicher.
Ein dritter Teil kann jedenfalls kommen und dann soll bitte Ralph Genovese ääh D'Amico nachträglich auch noch sein Fett weg bekommen!
Ich sage nur: "Mutter Bär, Vater Bär und Baby Bär".
Ah, hoffentlich kommt das noch.
So episch!

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

razorber

Antwort löschen

Also tschuldigung, ich habe grade mal den ersten Satz gelesen und musste antworten. "[E]r hat nicht besonders viel von seinem Flair verloren. " Doch, das hat er. KOMPLETT anders. Totaler grauenhafter Film (ok, nichts so grauenhaft wie 'The Amazing Spider-Man' und Night Bitch war extrem COOL) und dabei LIEBTE ich den ersten Film...


filmfreak23

Antwort löschen

Mit meinem ersten Satz habe ich nicht die beiden Filme miteinander verglichen, sondern den Kinobesuch mit fantastischem Publikum und jetzt eben Heimkino.
Und ja, er ist komplett anders.
Und wenn sich einer deswegen beschwert, dann frage ich mich was derjenige eigentlich für Erwartungen hatte.
Der erste konnte nicht getoppt werden, also ging man von Grund auf andere Wege um sich von ihm abzusetzen statt dass man einfach alles neu aufwärmte.
So einfach ist das.



Fans dieses Films mögen auch