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Kick-Ass

Kick-Ass (2010), GB/US Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Komödie, Kinostart 22.04.2010


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6.9
Kritiker
68 Bewertungen
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7.2
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31418 Bewertungen
534 Kommentare
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von Matthew Vaughn, mit Aaron Taylor-Johnson und Chloë Grace Moretz

Matthew Vaughns Comic-Verfilmug Kick-Ass erzählt von einem Teenager (Aaron Johnson), der ganz ohne Superkräfte zum Superheld seiner Stadt wird – mit freundlicher Unterstützung von Big Daddy (Nicolas Cage) und Hitgirl (Chloë Grace Moretz).

Fast unsichtbar in der Schule und mit einem Haufen Comics im Schrank ist Dave Lizewski (Aaron Taylor-Johnson) ein völlig durchschnittlicher Teenager – zumindest bis er die Entscheidung fällt, ein Superheld zu werden. Er schlüpft in ein grün-gelbes Ganzkörperkostüm, setzt sich eine Maske mit Schlitzen für Augen und Mund auf, schnappt sich zwei Bleirohrkampfknüppel und zieht als ‘Kick-Ass’ in den Kampf gegen das Böse.

Das einzige Problem dabei ist allerdings, dass er auf seinen nächtlichen Patrouillen nicht mal ein winziges Fünkchen Superkraft zu bieten hat und sich vor Schurken in Acht nehmen muss, die etwas mehr Power aufweisen. Doch dann gelingt ihm tatsächlich sein erster großer Kampf und so wird er zum MySpace-Helden. Ebenfalls maskiert, aber schon länger mit todbringendem Ernst im Geschäft sind zwei andere selbst ernannte Rächer, auf die Kick-Ass bald trifft: eine unaufhaltsame 11-Jährige, die ihr rasiermesserscharfes Doppelschwert als Hit Girl (Chloë Grace Moretz) schwingt, sowie ihr panzerbrechender Vater (Nicolas Cage), der erbarmungslos als Big Daddy zupackt. Dazu gesellt sich mit Red Mist noch ein weiterer Superheldennachahmer. Diese eigenwillige und durchaus energische Allianz bekommt es aber schnell auch mit mächtigen Feinden zu tun und wird durch die heimtückischen Machenschaften von Gangsterboss Frank D’Amico (Mark Strong) auf eine tödliche Probe gestellt.

Hintergrund & Infos zu Kick-Ass
Kick-Ass wurde von dem früheren Produzenten Matthew Vaughn (z.B Bube Dame König GrAs von Guy Ritchie) inszeniert. Als Produzent von Kick-Ass wiederum fungierte u.a. Hollywoodstar Brad Pitt. Matthew Vaughn hat ein besonderes Faible für Comics: Nach Mark Millars Comic Kick-Ass verfilmte er sehr erfolgreich X-Men: Erste Entscheidung. Und sein Sternwanderer basiert zwar nicht auf einer Comic-Vorlage, wohl aber auf dem Roman von Neil Gaiman (Coraline). (ST)

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Mehr Bilder (34) und Videos (4) zu Kick-Ass


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Kick-Ass
Genre
Actionfilm, Drama, Komödie, Superhelden-Film
Zeit
2010er Jahre
Ort
New Jersey, New York City
Handlung
Antiheld, Außenseiter, Baseballschläger, Beste Freunde, Brutalität, Comic, DC Comics, Drogenboss, Eigenbrötler, Erwachsenwerden, Eskalation von Gewalt, Ex-Polizist, Folter, Gang, Gangster, Gangsterboss, Gewalt, Gewaltausbruch, Gewehr, Handgranate, Highschool, Homosexueller, Internet, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kämpfer, Lehrerin, Marvel Comics, Maschinengewehr, Maschinenpistole, Maske, Masturbation, Messer, Munition, Myspace, Mädchen, Männerfreundschaft, Männlicher Held, Mörder, Organisierte Kriminalität, Pistole, Realitätsverlust, Sadist, Schlägerei, Schrotflinte, Schusswaffe, Sexphantasie, Showdown, Speer, Streber, Strenger Vater, Superheld, Ungewöhnlicher Held, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Verkleidung, Verlust der Mutter, Waffennarr, Waffensammlung, Webseite
Stimmung
Aufregend, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Über 18 (Anzügliche Sprache), Über 18 (Gewalt)
Tag
Comic oder Graphic Novel, DC Comics, Marvel Comics
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Marv Films, Plan B Entertainment

Kritiken (34) — Film: Kick-Ass

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Aber um den Film mal als solches zu betrachten: Er bietet abgründig bösen Humor mit einigen netten One-Linern, furiose Action-Sequenzen, die in ihrer Blutigkeit im Laufe des Films – so schien es mir zumindest – immer mehr zunehmen. Anfangs dachte ich noch, dass hier einiges an Brutalität rausgekürzt werden musste, mutmaßlich für die 16er Freigabe, aber später kam ich doch immer öfter ins Staunen, wie explizit die einzelnen Tötungsszenen dann doch waren, auch wenn manches der Fantasie des Zuschauers überlassen bleibt. Was mich zudem erstaunt hat war, wie selbst den nerdigen Freunden von Dave oder auch Frank D’Amico eine charakterliche Tiefe zuteilwurde, selbstverständlich in gewissen Grenzen, doch hatten diese Figuren weitaus mehr zu bieten als ihre originalen Konterparts. [...]

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Oceanic6: CinemaForever

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4.0Uninteressant

“I always wanted to say this. Say hello to my little friend!”

Das letzte Kinojahr hatte viele Besonderheiten, Eigenheiten und Ungereimtheiten. Hervorzuheben wäre dabei wohl der Begriff “Hype“. Unwort des Jahres? Steht auf jeden Fall in der engeren Auswahl, denn in diesem Jahr artete das Gehype zu oft aus. ‘Inception‘ ist eines der besten Beispiele dafür. Der wohl schlimmste Vertreter dieser nichts taugenden Fraktion ist jedoch ‘Kick-Ass‘. Was sich der gestandene Kino-Fan nicht alles anhören musste. “Der neue Superhelden-Klassiker“, “A perfectly well made mix of Superbad and Kill Bill.” Weiss nicht mehr wo ich das gelesen habe, es hat mich einfach nur genervt.

Das Ziel des Films: Superhelden-Klischees auf die Schippe nehmen und diesen einen “Arschtritt“ verpassen.

Das Resultat ist eine Geschichte, welche vorgibt, äußerst intelligent und clever und anders zu sein, sich allerdings nach 15 Minuten in einer 0815-Story verrennt, der sie doch eigentlich eine Abfuhr erteilen wollte. Das Hauptproblem zeigt sich hauptsächlich in der Unentschlossenheit des Drehbuchs. Was wollten die denn nun: Eine Comicverfilmung für Erwachsene? Eine Lovestory? Eine Persiflage? Oder doch nur ein sinnfreies Action-Movie ? All das wird irgendwo angeschnitten, ergibt aber keinen geschlossenen Kreis. Zu gewollt auf brutal getrimmt. Was will man uns damit sagen? Perverse Kinder-Exploitation ohne Sinn und Verstand. Da kann der Film von mir aus zitieren so viel er will, da kann er handwerklich noch so herausragend inszeniert sein. Hilft alles nichts, wenn die Story lahm, strunzdumm und unlogisch ist, obwohl man doch eigentlich die Unlogik anderer Comics und Heldengeschichten attackieren wollte.

Ich muss zugeben, gehasst habe ich den Film nicht, denn er hat in gewissen Maßen unterhalten, kleinere Lacher waren dabei und auch einige gute Ideen. Der Soundtrack ist auch alles andere als schlecht. Was ich jedoch nicht leiden kann, ist, wenn man mich für doof verkaufen möchte. Am schlimmsten ist dabei die Selbstverliebtheit des Films. Es macht tatsächlich den Anschein, als hätte Regisseur Vaughn geglaubt, er wäre der Erste, der ein Mädchen als Action-Amazone zeigt. Dagegen hätte ich auch nichts gesagt, wenn man das Ganze zumindest mit einer intelligenten Story à la ‘Wer ist Hanna‘ angereichert hätte.

Was bleibt, ist eine der schlechtesten Comicverfilmungen, welche mit dem besten Willen solide Darsteller zu bieten hat (besonders Cages Over-Acting ist grausam). Berechenbarkeit und leere Versprechungen halten sich auf der Waage. Plattitüden sind die Stärke von ‘Kick-Ass‘, aus dem, mit einem fähigen Regisseur, Großes hätte gemacht werden können.

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WolfgangMueller

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@TheDrPepperPower
Niedere, desorientierte Gossenrhetorik wäre dann wohl alles, was sich hinter deiner pseudo-intellektuellen Maske verbirgt.


langerhans

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Absolute Zustimmung zum Kommentar. Der Film versucht vieles zu sein, er will am besten gleich alle Genres vereinen. Schaffts aber nicht und übrig bleibt Durchschnitt.


Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Knallharte Gradwanderung zwischen Superhelden-Parodie und Superhelden-Hommage. Außerdem der Spagat zwischen Coming-of-Age und knallhartem Action-Drama. Besonders überzeigt haben mich (endlich mal wieder) Nicolas Cage und seine Filmtochter Cloe Moretz.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

kainechance

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Ich würde ergänzen: den Parodieteil übernimmt Johnson, den Hommageteil übernehmen Cage und Moretz, die Kooperation der beiden Parteien kickt einfach nur aaaaas!
Ein Film für alle, die Superheldenfilme mögen oder auch über sie lachen möchten!


kainechance

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Ach ja: und man muss ein gutes Stück schwarzen Humor verstehen :)


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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10.0Lieblingsfilm

Kick Ass ist das mit viel Engagement realisierte Projekt des englischen Regisseurs Matthew Vaughn (Layer Cake, Stardust). Das Drehbuch stammt ebenfalls von ihm und das fehlende nötige Geld um diesen Film machen zu können, hat er auch aus eigener Kraft nämlich aus eigener Tasche bezahlt. Außerdem stand er in ständigem Gedankenaustausch mit Mark Millar und John Romita Jr., die zeitgleich zu den Dreharbeiten an einem Comic zum Film arbeiteten. Trotz der parallelen Schaffungszeit kann man Kick-Ass daher ruhig als Comicverfilmung bezeichnen.

Nachdem die ersten Trailer und Clips durchs Netz wanderten wusste ich sofort, daß ich diesen Film unbedingt sehen muss. Nun ist das mit der Erwartungshaltung aber so eine Sache. Erwartete ich zuviel, dann wurde ich auch gerade in letzter Zeit etwas enttäuscht. Bei Kick-Ass machte ich mir diesbezüglich jedoch keine Sorgen. Berechtigterweise zum Glück! Warum dies der erste Kinofilm dieses Jahres ist, an dem ich nichts auszusetzen habe, das werd ich nun an Hand von ein paar Punkten versuchen zu formulieren.

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Mr.Film: City of Cinema

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9.0Herausragend

Unglaublicher Film. Besonders der Anfang gefiel mir. Es wurde gezeigt wie kaltherzig menschen sind, in notsituationen rennen sie weg, schauen nur zu, oder filmen sogar wie Menschen verprügelt oder sogar ermordet werden. Der rest des Films besteht nur noch aus Action und einer kleiner Liebesgeschichte, finde ich jedoch sehr gut gemacht.
Mehr Helden braucht das Land!

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Sascha Eggers

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7.0Sehenswert

So bleibt Kick-Ass nur ein sehr witziger, unterhaltsamer und optisch grandioser Actionfılm, der es sich nicht traut, zusätzlıch moralische und emotionale Konflikte abzuhandeln. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies bei der bereits angekündigten Fortsetzung ändert.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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0.0Hassfilm

Was im Comic immerhin noch ein entgrenztes Spiel mit den Mechanismen und Gegebenheiten des eigenen Mediums war, wird im Film zur endlos faden Aneinanderreihung öder und ärgerlicher Szenen im vorhersehbaren Wechsel. Der witzfreie Humor sorgt für kräftiges Schenkeklopfen bei der Fraktion, die sowas sowieso gut finden will, und die blutige, aber komplett uninspirierte "Action" für anerkennenden Applaus von allzu belesenen Metafreaks. KICK-ASS ist ein manipulativer, aber auch längst manipulierter Müll, der bei weitem nicht so schlau ist, wie er daherkommt, und als Film ein langweiliger und abstoßender Trumm mit dem ätzendsten Kind der Neuzeit in der Schlüsselrolle. Diese Schmorgurke mit den lila Haaren macht sogar Will Smiths Brut Konkurrenz.

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 32 Antworten

Heng Snoup

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damit setzt du den film ja mit disaster movie gleich...


ChristianKrassus

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@Julio Sacchi: Was haben Sie denn für ein Problem?

Ist der Film bei Ihnen in irgendein Fettnäpfchen getreten oder wie?
Meine Güte! Ehrlich, von einem Kritiker hatte ich mir eine seriösere und souveränere Antwort erhofft.

Wenn ihnen der Film nicht gefällt, brauchen Sie ihn doch gar nicht erst zu kommentieren. So würden Sie sich 'ne Menge Stress hier im Comment-Bereich sparen, ehrlich.

Naja, wie sagte einst ein weiser Mann? Dummheit wird bestraft.
Ein Kritiker soll ja kritisch sein, denn das ist sein Job.
Aber was ist Regel Nr. 1 für Kritiker?
"Wahre stets die Form beim Verfassen einer Kritik."
UND MEINER MEINUNG NACH HABEN SIE DIE NICHT EINGEHALTEN.

Das Kick-Ass einer ihrer Hass-Filme geworden ist, ist ihr Ding.
Das geht mich Nichts an.
Es ist nur ihr schlecht formulierte Begründung, die mir das Blut in den Adern hochkochen lässt.

Bei allem Respekt, aber selbst ihr Kritiker-Kollege Oceanic6 von "CinemaForever" hat 'ne bessere Kritik zu "Kick-Ass" geschrieben als Sie.

Daran sollten Sie sich mal 'ne Scheibe abschneiden ;-(


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.5Uninteressant

"Kick-Ass" ist ein Film, der es dem Zuschauer auf den ersten Blick durchaus leicht macht, ihn zu mögen: Nachdem die ersten paar Minuten inklusive ihrer relativ überraschungsarmen Charakterisierung der Protagonisten absolviert sind, zieht das Tempo merklich an - bei der Metamorphose vom Teenager zum Superhelden ändert schlagartig auch der Film sein Genre und wird vom Highschool-Klamauk zum cartoonbasierten Actioner.
Ich will garnicht verschweigen, dass sich Vaughn auch in diesem Genre zuhause fühlt, denn das er ein Händchen für seine Schauspieler und die Actionsequenzen hat, sieht man "Kick-Ass" zu jeder Sekunde an. Angesichts der Versatzstücke von "Leon", "Super Bad" und "Watchmen" ist das Gesehene zwar nie so kreativ, wie es vielerorts angepriesen wird - aber nunja, was ist das schon?!

Also alles im grünen Bereich? Mitnichten!
Denn obwohl es an den obigen Schauelementen nichts auszusetzen gibt, hinterlässt "Kick-Ass" einen faden Beigeschmack, der sich mit jeder weiteren Minute, die seit Ablauf der Credits vergangen ist, immer mehr zu einer Art Abscheu entwickelt hat.
Es ist weiß Gott nicht so, dass mein moralischer Kompass bei jeder kleinen Geschmacklosigkeit Amok läuft, und so konnte ich mich sogar nach ein paar Minuten damit abfinden, dass die Superheldenstaffage zu großen Teilen eben erst der Grundschule entwachsen ist. Nicht, dass es mich nicht gestört hätte - ich bin seit dem ersten Trailer der Meinung gewesen, dass insbesondere HitGirl in ihrem sexualisierten Lederbody und ihren Schnetzeleinlagen einzig und allein ein kalkulierter Tabubruch ist, um die nötige Internetpropagandamaschine am laufen zu halten.
Von Jolie bis Thurman, jeden von ihnen hätte weniger Glaubwürdigkeitsprobleme gehabt, was vorallem daran liegt, dass "Kick-Ass" keine nachvollziehbare Erklärung für die Existenz des HitGirls findet - sogar Portmans Rolle in "Leon" wurde zumindest so ausgestaltet, dass ein emotionales Nachvollziehen des außergewöhnlichen Werdegangs einer Minderjährigen für den Zuschauer halbwegs plausibel erschien. Dieses "Friss oder stirb" hinsichtlich der Charakterentwicklung mag ein generelles Manko der Comic-Vorlage sein, stört aber trotzdem enorm. Sowohl erzählerisch, als auch unter moralischen Gesichtspunkten.
Was jedoch weitaus bedenklicher ist als HitGirl als solches, ist die Legitimation, welche Vaughn sonst noch aus der gleichnamigen Graphic Novel konstruiert: Superhelden aus Comics sind nicht anders als viele Filmhelden aufgrund ihres Standes über dem Gesetz und ihres Hanges zur Selbstjustiz ja per se eine unmoralische Instanz; die Dimension die "Kick-Ass" proklamiert, ist aber auch in diesem Genre neu: Unter dem Mantel der Satire und der Überspitzung zelebriert Vaughn ein geschmackloses und selbstgerechtes Massenmordspektakel, in welchem auch die letzten moralischen Barrieren ausgehebelt werden - wo sich Helden wie "Batman" und "Superman" in ihren Einzelgängerfeldzügen auf die Bösewichte beschränken, und selbst unter diesen zumeist nur Schläge verteilten, da wird in "Kick-Ass" gemetzelt und gemetzgert ohne lange zu fragen und ohne Rücksicht auf Verluste (stellvertretend sei die Schlachtung der paar zwielichten Gestalten beim ersten Auftritt des HitGirls genannt). Wo Kubrick in seinem "Clockwork Orange" den Gewaltexzessen durch eine konträre Musikuntermalung eine erschreckende Dimension bescherte, da versucht sich "Kick-Ass" mit seinen Popliedchen als plump-dümmlicher wannabe-Tarantino-Ersatz, scheitert mit diesem gore-goes-miniplaybackshow aber in jeder Hinsicht.
Das Abstoßendste an all dem ist, dass sich "Kick-Ass" mit jeder weiteren Minute mehr vom versprochenen Satire-Anspruch wegbewegt und schlussendlich in billiger Heldenverehrung gipfelt. Spätestens ab der Mitte ist klar, wer hier der Gute und wer der Böse ist, und wer es verdient, zur Strafe filetiert zu werden. Diese zelebrierte "Recht so"-Attitüde ist eine der zynischsten Aussagen, die das Mainstream-Kino abseits der Torture-Porn-Sparte in den letzten Jahren hervorgebracht hat.

Wer solchen Subtext bietet, der kann sich schlussendlich auch seinen ironisierten Blick auf die eigene Zunft (der angesichts der unrealistischen Kampfkünste von Big Daddy und HitGirl sowieso ad absurdum geführt wird und somit reichlich verlogen wirkt) und seinen Zivilcourage-Appell sparen - jedes Charles-Bronson-Revenge-Movie ist ehrlicher in seiner Aussage und somit moralisch integrer, als es "Kick-Ass" je sein könnte.

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Philipp Ebert

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Ich hab die Wende zur Ernsthaftigkeit in Kick-Ass insbesondere ab der Verräter und Folterszene eher als einen sehr gut durch kalkurlierten Schlag ins Gesicht wahrgenommen der mit aber sehr gut gefallen hat, die Action mag in dieser und den folgenden Szenen zwar sehr Computerspiel und comichaft sein das kann man aber auch einfach mal als modernes Stilmittel abhacken zusammen mit der Musik haben diese Szenen gewaltig gesessen ja und sie sind unrealistisch und so weiter...aber was ist daran bitte schlimm? Aus Spaß wurde eben ernst, der muss nicht realistischer oder moralischer sein als das was davor zu sehen war, hätte man die Ausstattung weniger poppig gestaltet und wäre der Film in Europa gedreht worden wäre er doch für Arthouse und Indiefans ein Genuss gewesen auch die mit moralischen Zweifeln. Aber so hält man es für ein undurchdachtes Hollywoodkonzept...was nicht stimmt. Dich stört, dass das Töten hier keine Konsequenzen hat und Hit Girl wie Kick Ass ungeschoren davonkommen und einfach so weiterleben und wirst mit diesem Gefühl nach dem Abspann alleine gelassen, ich finde diese realistische Tatsache, dass Töten nicht immer Konsequenzen hat, zu zeigen, war in Hollywood lange überfällig. So hat der Film dich schonmal provoziert.


Jek-Hyde

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Spoiler: Im Comic wird die Big-Dady/Hit-Girl Geschichte ironischer geschildert. Dort war Big-Dady niemals ein Polizist und Hit-Girls Mutter nicht tot und Big-Dady wollte seiner Tochter ja "nur" ein aufregenderes Leben abseits des Meanstream bescheren. SO wird im Comic deutlich, das Big-Dady einfach nur ein abgehobener Comicspinner ist und Hit-Girl nicht mehr als eine Kindersoldatin (die praktisch auf Punisher-Niveau konditioniert wurde) der schließlich sogar Drogen als geheime Kraftquelle vorgegaukelt wurden. Deshalb finde ich auch, dass das Comic bei weitem kompromissloser war; und ich muss dir recht geben, Hitmanski, etwas mehr "Uhrwerk Orange" hätte Kick-Ass wirklich gut getan.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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9.0Herausragend

Dave Lizewski, der gerade im Endstadium der Pubertät steht, ist wenig heldenhaft, mal abgesehen davon, dass er wegen seiner enormen Masturbationsquote der Kleenexindustrie super Umsätze beschert. Solche Figuren wie Dave sind an sich schwierig. Zu oft gab es den netten, etwas schusseligen und schlaksigen Teenager in amerikanischen Komödie zu bestaunen. Meist im Zusammenhang mit derb-infantilen Sexwitzchen oder als All American Loser des Independent Hollywood Kinos. Regisseur Matthew Vaughn gelingt es Dave zwischen diese zwei übermächtigen Pole zu stecken und gönnt ihm obendrein noch eine ordentliche Portion unbeholfenen Charme. Eine gute Entscheidung. Seit langem war keine Teenagerfigur mehr so sympathisch wie der gute Dave. Vor allem weil ein Großteil von „Kick-Ass“ als High School Comedy angelegt ist. So meistert „Kick-Ass“ auch etwas drögere Stellen, die sich im High School Segment versteckt halten.

Außerhalb des Schulbetriebs lässt „Kick-Ass“ aber uneingeschränkt seine Unterhaltungsmuskeln spielen. Ohne Respekt, durchaus mit Hintersinn und wunderbar temporeich nimmt sich der Film, nach dem Comics von Mark Millar und John Romita, die bekannten Klischees von Comic und deren Verfilmungen an und schustert sich daraus ein wildes Potpourri, dass so einige Überraschungen für Zuschauer parat hält, die glauben dass „Kick-Ass“ nur wieder bekannte Formen des Genres abspult, denn „Kick-Ass“ hat vor allem eins: Sich von Stagnation befreiende Exzentrik.

Das Epizentrum dieser Exzentrik ist gewiss Hit-Girl. Die 11-jährige Tochter des Batman Epigonen Big Daddy metzelt sich mit Schwert, Pistole und Messer durch Horden von Schwerbewaffneten Mafiahandlangern und erreicht dabei einen Coolness- und Wow-Faktor wie es ihn lange nicht mehr im Kino gab. Dass eine Elfjährige sich gnadenlos durch Ganoven und Gangster mordet, dazu ein Schimpfwort nach dem anderen raus haut und sich sogar on ihrem Vater anschießen lässt um die schusssichere Westen zu testen, wird einigen gewiss sauer aufstoßen. Schön. Denn nach all den zurechtgestutzten Helden und Geschichten die das Kino (nicht nur das Amerikanische) in den letzten Jahren hervor gebracht hat, bringt „Kick-Ass“ eine dynamische, schwarzhumorige Frische mit sich, die sich in eruptiven Gewaltexzessen und ethischen Niveaulosigkeiten, aber auch in zeitgeistlicher Satire entlädt. Trotz dieser Übertreibungen gelingt es dem Film Hit-Giri auch als verletzliches, kleines Mädchen zu präsentieren, dass man nach einem Schicksalsschlag gerne in den Arm nehmen würde, wenn es nur nicht diesen Granantengürtel um hätte.
So kommt der Film dem Medium Comic weit aus näher als so manch großes Fimepos. Dass der Film dabei noch eine Geschichte erzählt, die nicht komplett zweitklassig ist, ist ein weiterer großer Pluspunkt.

„Kick-Ass“ ist eine gelungener Zeig mit dem Mittelfinger gegen über Moralisten sowie den bekannten Superheldenmodellen, an den sich die Filmindustrie seit langem labt. Selbstverständlich gehört auch „Kick-Ass“ zu dieser Gattung Film, aber er fühlt sich ganz anders an: Frecher, brutaler, witziger, autonomer. Dafür lässt man gerne auch mal kleines Mädchen auf eine Horde bewaffnete Killer los.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

mikkean

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Großer Kommentar zu einem großen Film, vielleicht der Comic-Knaller des Jahres 2010


LokisSon

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So, endlich gesehen, macht ganz viel Spaß, beinhaltet aber nicht die große Anarchie, wie erwartet.


SiameseAlex: SiameseMovies

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2.5Ärgerlich

[...]
Kick-Ass (auch der Protagonist) weiß nicht, was er ist, was er sein will und als was er verstanden werden will. Für eine Satire zu schwach, für eine Neudefinierung der Gewalt zu gewöhnlich [...] für moralische Auseinandersetzungen mit dem Tod bzw. dessen Bezug, der vermeintlich guten Erziehung, des Erwachsenwerdens anmaßend viel zu plump, einfach, sowie inkonsequent [...] und für fiktive Ausflüge schlichtweg zu blöd. [...] All das macht den Film weder lustig, noch anspruchsvoll, sondern ärgerlich. [...] Alles wie gesagt für die Rache! Für das Gute!
[...]
Letztlich ein kalkuliert provozierender Schwachsinn, weil ein Möchtergern-Superhelden-Junge mit einer Schwulenmasche tatsächlich die Freundin bekommt. Mehr Klischee als Rahmenhandlung zu integrieren und diese dann einfach so vor sich hinplätschern zu lassen ohne auch nur den Hauch einer Kritik zu äußern lässt „Kick-Ass“ zu einem Red Mist verkümmern, der doch nur ein reicher, mit Komplexen ausgestatteter Abkömmling inklusive dicker Karre ist, dem es an Oberflächlichkeit garantiert nicht mangelt.

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ChristianKrassus

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Sie klingen sehr verärgert, das kann man richtig 'rauslesen.
Doch bitte bedenken Sie:
Kick-Ass ist absichtlich als stumpfsinniger 0815-Streifen geplant worden. Er war nie als ein riesiger Hollywood-Blockbuster gedacht gewesen.
Und wenn wir mal ehrlich sind: sein Publikum, das er anvisierte, hat er erreicht. Allein die weltweiten Verkaufszahlen für die Kinokarten sprechen für sich: fast 102.000.000 US-Dollar !!!

Mehr hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kick-Ass_(Film)#Einspielergebnisse_und_Finanzen

Aber Sie haben durchaus Recht, wenn Sie sagen: "Das ist ganz einfach zu schwach."


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.0Sehenswert

Vom "Sternenwanderer", Matthew Vaughns schrägem Kitsch-Märchen, ist in "Kick-Ass" nicht mehr viel zu sehen, doch gibt es ähnliche Schwächen zu entdecken. Obwohl Vaughn ein Händchen dafür hat bekannte Genres aus ihren Angeln zu heben, sie gegen den Strich zu bürsten und nicht in Verlegenheit gerät große Vorbilder nachzuäffen -hätte man denn nach "Herr der Ringe" einen Film wie "Der Sternenwanderer" erwartet?- so fehlt es immer an der letzten Konsequenz, dem Willen den Weg, den man eingeschlagen hat, auch zu Ende zu gehen und bei "Kick-Ass" sieht man das wieder deutlich.
Dabei beweist der Film in seiner 1. Stunde, warum er das Zeug zum Kultfilm hat, warum er das bessere "Watchmen" ist und warum Comic-Verfilmungen Sinn machen. Denn mal ehrlich, obwohl die Motivation des Helden aus seinen Comics heraus geboren wurde, wirkt das im Jahre 2010, in Zeiten von unzähligen Comic-Verfilmungen, TV-Serien und Videospielen reichlich überholt. Wer heutzutage sich von Superhelden begeistern lassen will, braucht kein einziges Comic aufzuschlagen. Dementsprechend könnte unser Held auch genausogut über Filme zu seiner Leidenschaft gefunden haben, aber getreu der Vorlage und dem nostalgischen Charme eines Comicbuch-Shops erliegend, sehe ich darüber hinweg. Das ursprüngliche "Kick-Ass"-Comic kann ich mir allerdings unbewegt schlecht vorstellen. Bei einer Geschichte, die sich um Medien-Terror und Voyeurismus dreht, eignet sich ein solch introspektives Medium, wie das Comic eher nicht. Ein Comic-Zeichner erschafft seine Welt mit Papier und Bleistift, aus sich heraus, da gibt es nichts voyeuristisches. Eine Kamera dagegen kann nur das filmen, was man ihr vorsetzt. Deshalb war es an der Zeit, dass "Kick-Ass" verfilmt wird, nicht als bewegtes Comic, aber als Comic-artiger Film.
Das hat Vaughn alles mit Bravour geleistet. Die vereinzelten Text-Boxen lassen das Nerd-Herz höher schlagen. Seine Exposition ist gezielt und scharf und mit genügend Verve stürzt sich Kick-Ass in die erste Metzelei.
Einem Mainstream-Film im Teenie-Milieu, garniert mit Litern würzigem Blut, fällt es leicht anzuecken. Schließlich nutzt Vaughn die Gewalt in "Kick-Ass" als Überraschungsmoment, wobei man sich schnell auf den Schlips getreten fühlt und laut "Gewaltverherrlichung!" brüllt. Dämlich! Gewaltverherrlichung funktioniert nur, wenn Gewalt positiv gezeichnet ist. In "Kick-Ass" hat die Gewalt bei aller Ästhetik und Cleverness aber immer dieses schockierende im Kern. Wenn Hit-Girl das erste Mal aufräumt, fragt sich doch jeder: "Geht das nicht ein bisschen zu weit?" Wenn man dann lacht, wirkt das wie ein "Ist ja nur Film...", mindert das aber die reale Gewalt? Nein!
Einen klaren Standpunkt erlaubt sich der Film im Bezug auf Voyeurismus. Wir sehen Gewalt, wir tun nichts dagegen. Gegen die Grausamkeiten auf der Leinwand können wir nichts ausrichten. Kino ist passiv. So ist es sinnlos, darüber zu spekulieren, warum es nötig ist Gewalt abzubilden, aber gleichzeitig zu verurteilen. Gerade die doppelten Böden machen "Kick-Ass" ja so spannend, das Schauen und das Wegschauen. Im Kino ist alles möglich.
Ein bisschen mehr Realismus hätte den Action-Sequenzen vielleicht gut getan. Macht es Sinn über eine Welt ohne Superhelden zu erzählen und gleichzeitig die Figuren übermenschliches vollbringen zu lassen? Gerade da zeigte sich die Vaughn-typische Unentschlossenheit. Will ich eine Dekonstruktion oder hyperreale Comic-Action, wie es sie schon x-mal vorher gab?
In Anbetracht der enormen Tiefe, die "Kick-Ass" als Hollywood-Film bietet, wirken die wenigen Anmerkungen von mir ein bisschen wie Meckern auf hohem Niveau und ich würde darüber auch gerne hinweg sehen, wenn die 2. Stunde nicht gewesen wäre.
Trotz brachialer und feuriger Unterhaltung, schlägt der Film eine Richtung ein, die wie ein Kniefall vor dem Mainstream wirkt. Anstatt die anfängliche Teenie-Komödie immer weiter zu zerlegen, bis der Film sich als die Tragödie entpuppt, die er sein sollte, verfällt "Kick-Ass" in bekannte Plot-Strukturen und arbeitet mit den gleichen Tricks wie alle anderen Comic-Verfilmungen auch, dazu gibt es die typische "Rettung-in-letzter-Sekunde", nachfolgend vom Happy-End, bis zum Türspalt der offen bleibt um ein Sequel durchzulassen. Alle Komplexität verfliegt für einen simplen Kampf von Gut gegen Böse. Interessante Figuren wie Big Daddy oder Hit-Girl verkommen zu Plot-Marionetten und Kick-Ass hat zum Ende eh keine tragende Rolle mehr.
Matthew Vaugh hat versucht mit aller Wut das Genre zu zerstören, doch irgendwie hat er es sich auf der Hälfte der Strecke anders überlegt. Schade, so bleibt "Kick-Ass" ein sehenswertes Spektakel unter einem Haufen von bewegten Comics.

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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online

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5.5Geht so

"Kick-Ass" ist letztlich doch nicht der ganz große Wurf geworden, der er hätte werden können. Dazu hätte er dem Wahnsinn völlig freie Bahn geben müssen. Obwohl der Film für Hollywoodverhältnisse (Brad Pitt immerhin ist einer der Produzenten) schockierend sein mag, bleibt er alles in allem im Rahmen des Genres, auch wenn er die Grenzen neu absteckt. Immerhin ist er ein sehr hübscher Zeitvertreib für Comic-Fans.

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Corsovilla: SchönerDenken

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6.0Ganz gut

Ist er eine gelungene Parodie oder doch dem Superheldengenre direkt verpflichtet? Kommt man als Zuschauer mit einer 11-jährigen Killerin zurecht, die Kehlen aufschlitzt und im Sekundentakt Extremitäten abhackt? Die Vermengung von ungewohnt realen, unheldenhaften Elementen und Versatzstücken der Superheldenparallelrealität ist mindestens irritierend, Unterhaltung ist garantiert, Gesellschaftskritisches kann man sehr wohl entdecken. Aber ernst macht Regisseur mit seinen anspruchsvollen Ansätzen dann nicht. Absolutes Highlight: ein 3-D-Comic-Handlungsrückblick zur Vorgeschichte des Batman-Lookalike “Big Daddy” (Nicholas Cage). (Mehr im Podcast)

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DaveVegas

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Sehe es gleich wie du. Nachdem ich den Trailer gesehen habe, dachte ich das sei wieder so eine typische US-Parodie. Nunja was ich im Kino gesehen habe hat mich zum teil dan noch etwas stutzig gemacht. Ein total overpowered 11 Jähriges "Ich bin krass"-Mädchen kam jedenfalls nicht gut bei mir an.


Corsovilla

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Ja, interessant auch, was Björn zum Comic schreibt (http://www.comicgate.de/content/view/1732/1/) Da kommt Hit Girl offensichtlich noch härter rüber ...


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

«Kick-Ass» ist eine durchschlagende Action-Komödie, die nicht vor harten Schlägen zurückschreckt.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.5Ganz gut

[...]Inszeniert sich der durchaus gelungene erste Abschnitt des Films als Satire, versucht Vaughn den Film mit zunehmender Spielzeit mit einer tragischen Hintergrundgeschichte rund um Macready und Mindy emotional aufzuladen, was konsequenterweise völlig in die Hose geht. Wer sich für seine Protagonisten nur in soweit interessiert, als dass sie Mittel zum Zweck sind, um von der einen Actionszene zur nächsten springen zu können, braucht sich nicht zu wundern, wenn diese Figuren auch dem Zuschauer ziemlich wumpe sind. Wäre dieser Kritikpunkt noch zu vernachlässigen, immerhin ist gegen Vertreter des „Style over Substance“-Kinos per se nicht einzuwenden, ist es umso ärgerlicher, dass „Kick-Ass“ die dem Film zu Grunde liegende Prämisse konsequent vor die Wand fährt. Die an sich so gelungene Einleitung des Films, in der sich ein armer Irrer im Superheldenkostüm locker-flockig zu Tode stürzt, findet ihre Fortsetzung in der titelgebenden Figur Kick-Ass. Vaughn verliert seinen Held ohne Superkräfte, der ein ums andere mal ordentlich auf die Schnauze bekommt, und ein ganzes Genre so en passent parodisiert, jedoch ziemlich schnell aus den Augen. An seine Stelle treten schnell Big-Daddy und Hit-Girl. Auch sie mögen keine Superkräfte haben, doch sind sie mit ihrer Ausrüstung und den antrainierten Kampfkünsten Bruce Wayne ähnlicher als Kick-Ass. Der das Genre der Superhelden parodierende Film wird so ganz schnell selbst ein Film über Superhelden, und führt sich so selbst ad absurdum.[...]

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old . man

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Präzision solls heißen, kann man sich aber denken.


Christian Alt

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Das sehe ich nicht so, wie soll man denn sonst bewerten, ob der Film was taugt oder nicht? Soll man die Explosionen pro Minute zählen? Ich finde die Rezension durchaus lesenswert


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Es macht wahnsinnig Spaß mit anzusehen, wie Matthew Vaughn mit jeder Erwartung des Zuschauers bricht und dem Superhelden Genre tatsächlich etwas neuartiges abgewinnt, indem er seine kleine Coming-Of-Age Stilblüte sehr sauber in die heutige YouTube Generation einarbeitet. Hier sind es im wahrsten Sinne des Wortes Antihelden, die sich durch Dreck und Blut kriechen um sich - erst am Ende - den Heldentitel auch verdient zu haben. Am ehesten lässt sich KICK ASS noch mit einer Mischung aus WANTED und SUPERBAD beschreiben. Sicher stellenweise ein wenig "too much", aber im Grunde genommen sind es die leisen Töne in diesem brutalen, hyper-ästetischen Getöse, die KICK ASS so liebens- und sehenswert machen.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Was der zweifellos abwechslungsreiche Regisseur Matthew Vaughn („Layer Cake“, „Der Sternwanderer“) mit seinem eigenhändig produzierten dritten Film abliefert, ist das „Zombieland“ des Superheldenfilms, und noch ein gewaltiger Arschtritt mehr. [...]

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TheCorey: MovieMaze

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5.5Geht so

Das große Problem von "Kick-Ass" ist, das er nichts zu erzählen hat. Vaughn verfügt über einzelne Szenen, die mal mehr und mal weniger unterhalten. Manche betreffen Big Daddy und Hit Girl, andere die D’Amicos. Vaughn versucht, sie zu einer stringenten Handlung zusammenzuschnüren, scheitert jedoch grandios.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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8.0Ausgezeichnet

In seinen düstersten Momenten hat Vaughans Superhelden-Alptraum etwas von einer Teenager-Version der "Watchmen". Nicolas Cages von Rachegelüsten besessener Big Daddy und Chloë Moretz' Hit-Girl treiben die für das Genre so prägenden Selbstjustiz-Phantasien voller Absicht auf die Spitze.
Nur erliegt Vaughan schließlich selbst der Faszination dieser irrwitzigen (Anti-)Helden. Statt konsequent den mörderischen Wahnsinn des zum Killer gewordenen Polizisten, den Cage ohne seine üblichen Manierismen als übergeschnappten Biedermann zeichnet, und seiner aufs Töten fixierten Tochter zu entlarven, inszeniert er sie schließlich doch als echte Superhelden.

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M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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6.0Ganz gut

Die übersteigerte Comic-Gewalt und die derbe Sprache können die inszenatorischen Schwächen nur bedingt verschleiern. Wenngleich Kick-Ass durchgehend Spaß macht, sind einfach zu viele Gags zu absehbar, scheint sich hinter dem marketingstrategisch schlau platzierten Kult- und Tabubrecher-Etikett nicht mehr sonderlich viel zu rühren.

Anarchisch ist bei Kick-Ass nur die Erzählung, und selbst die kommt nicht ohne klassische Elemente aus, weswegen der „extreme“ Film seine Extreme einbüßt und nicht selten an Superheldenklamauk von der Stange erinnert. Hollywood hat sich mit diesem unorthodoxen Projekt einmal mehr selbst abgeschossen. Der coole Konservativismus der Inszenierung bremst das durchschlagende Potenzial aus, sodass das, was letzthin immer auch eine Watschen fürs Establishment sein sollte, nicht viel mehr Schockpotenzial hat als ein Furzwitz beim Schwiegerelternessen.

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FunkyDave

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Manche Kritiker driften zu sehr in die Meta-Ebene ab. Der Film soll Spaß machen und einfach auf die Kacke hauen, und nicht das Rad neu erfinden. "... Kick-Ass durchgehen Spaß macht[...]". Ja dir hat der Film Spaß, was willst du mehr? Es ist kein monumentaler Film, der das Comic Genre neu erfindet oder Geschichte schreibt oder einen interessanten Blick auf bedeutende Frage des Lebens gibt. Der Film macht einfach Spaß. Fertig.


asscobra

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herr keuschnigg, sie erzählen furzwitze beim essen? wie reaktionär.


Alle Kritiken (34)


Kommentare (500) — Film: Kick-Ass


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calypso

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meiner Meinung nach ein sehr sehr guter Film. Kann durchaus mit größen wie Spiderman, Batman oder Ironman mithalten. Eine sehr gute Alternative, dadurch von mir 10 Punkte ;)

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Ali34

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich glaub ich sollte mir den Film noch mal ansehen. Die Kritiken sind ja irgendwie gut und an sich erinnere ich mich eher schlecht an den Film.

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rasendesFaultier

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Bewertung10.0Herausragend

Würde dem Film an sich 9 Punkte geben, da er mMn ein bisschen zu lang geraten ist.
Den einen extra Punkt gibts dann aber noch für die sehr genitale Musik, bei der ich echt Gänsehaut bekommen hab.

http://www.youtube.com/watch?v=WZHZWhKNO40

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Troublemaker69

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein ziemlich witziger Antisuperheldenfilm, der mit irrwitzigen Ideen glänzt, übertroffen wird er je doch vom zweiten Teil, der wirklich kein Blatt vor den Mund nimmt. Deswegen tritt er (finde ich) noch ein kleines bisschen zu sehr auf die Bremse.
Auch wenn dieser Film für mich bei weiten nicht so gut ist wie der zweite, ist er immer noch sehr sehenswert, vor allen aufgrund der Szenen mit Hit-Girl, die auf brutale und aberwitzige Art und Weise Blut vergießt.

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Anonymous1987

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Bewertung3.5Schwach

der Film hätte echt was werdne können, aber vermasselt einfahc zuviel nur die kliene waffenverückte und ein paar gute actionszene mehr hat der film nicht zubieten.

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TheAvenger68

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Was vermasselt der Film denn ?
Dir ist schon bewusst dass das eine Actionkomödie ist, oder ?


Anonymous1987

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die gags sind lahm die hauptfigur wird schlecht gespielt. und der ganze film wirkt einfach nicht wie aus einem guss sondern wie wildzusammengewürfelte szenen mit ner alibi handlung


GlenLantz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film endet fast immer damit, dass du vor dem Fernseher sitzt und darüber nachdenkst was du gerade gesehen hast. So war es auch hier, nur- hatte ich keine Ahnung. Dieser Film ist so grotesk, und hat so ein außergewöhnliches Konzept, dass ich schlussendlich auch da saß wie in den Ass gekickt. BigDaddy (oder auch "Batman") erinnert am Ende mit seinen schwarz unterlaufenen Augen und dem blutverschmierten Mund an einen etwas demolierten Joker. Zufall?
Und dann ist da noch Ass-Kick, ääh Kick-Ass, mit seinen ganzen verschrobenen Lebensweisheiten.
-"With no power comes no responsibility. Except, *that* wasn't true."
Leute, nehmt euch das doch mal zu Herzen! Was für ein Motto.

Was für ein Superheld.

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GlenLantz

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Kommt ja nicht zu oft vor:))


Filmfan30

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:-)) Nee, eher umgekehrt.


luis.norden

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Bewertung9.0Herausragend

ACHTUNG: SPOILER!

Kick Ass ist ein Film der mich zum nachdenken angeregt hat. Es ist ein recht brutaler Film. Eine 16er Freigabe ist meiner Meinung noch berechtigt, da die blutigen Szenen recht Comichaft sind und in meinen Augen Satirisch und Unecht wirken. Es ist allerdings aus meiner sicht ein passendes Stilmittel. Pechschwarzer Humor, Unterhaltsame Action-Szenen. Das hätte für mich wohl schon einen 7.0 Film gereicht. Aber was diesen Streifen so besonders macht ist seine Unglaubliche Coolness. Beispiel: Hit-Girl (11 Jahre) schlachtet eine Gruppe Gangster Brutal ab und beendet die Metzelei mit dem Satz ,,Die Show ist vorbei, ihr Motherfucker!" Und schießt daraufhin in die Kamera, mit der das Ganze übers Internet übertragen wurde. Und sie wird dabei unheimlich gut Synchronysiert. Das kann man absurd, Einfach Brutal und Menschenverachtend, oder ziemlich lustig finden. Auf mich trifft alles 3, was diese Szene aber für mich zu einer Nahe zu Perfekte Szene macht. Ich kann aber auch verstehen, dass man dabei die ganze zeit weg sehen muss, und nur mit den Augen rollt. Ich wollte mir bald auch Teil 2 Ansehen, mir wurde aber in der Review von ,,DVDKritik" empfohlen, meine Erwartungen etwas zu senken. ich bin gespannt... Diesen Teil müsst ihr euch unbedingt ansehen, da meine Bewertung (9.0 Punkte) nur der Schaupieleriche Leiatung USW. Zutrifft. Wer Schwarzen Humor, Rasante Action-Szenen mag und wer auch ertragen kann wie ein Erwachsener Mann ein Elfjähriges Mädchen Verprügelt, für denjenigen sollte der Film (wie es auch bei mir ist) über meine Bewertung hinausschauen. Viel Spaß bei dem Film ;)

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Filmfan30

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Bewertung5.5Geht so

Seichte Superheldenpersiflage, die ganz witzig ist wenn man einfach mal das Hirn ausschalten und sich berieseln lassen will.

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Critical

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Super(-lustig) der Film !
Stand dem Film am Anfang etwas kritisch gegenüber, aber war dann am Ende doch begeistert.
Der Humor ist so gut und dieses Superheldenklischee wird dabei so auf den Arm genommen. Auch für Fans "echter" Superheldenfilme ein absolutes Muss.

Vielleicht wurde am Ende etwas mit der Action übertrieben und die Story kam etwas in den Hintergrund, aber trotz allem ist der Film einfach gut.

Unbedingt anschauen !

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Lili 9ochefort

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Bewertung6.0Ganz gut

Kick Ass ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Zum einen ist der Film als Superheldenpersiflage zum Teil wirklich zum Brüllen komisch, ich sage nur Nicolas Cage Kommi zu Kick Ass, der sollte eher Ass Kick heißen. Naja da lang ich flach vor lachen. Zum anderen ist der Gewaltfaktor zwar überzogen und übertreiben dargestellt, aber wenn ein junges Mädchen, Männer ins Gesicht schießt ist das nicht mehr cool, sondern bei all der Thematik schon ein klein wenig fragwürdig. Allgemein schießt der Film oftmals auch daneben und übers Ziel hinaus. Die tollen Schauspieler, die witzigen Einfälle und allgemein das der Film technisch recht gut gemacht ist, gibt's von mir 6 Punkte. Solide, aber nicht so ganz der Hit für mich. :)

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jano2000

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

absolut toller film :)
der film macht sehr spass zu schauen ist spannend, und ich hätte nicht gedacht das der so brutal ist:o
aber es ist mein absoluter lieblings film <3

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MrDurden

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wahrscheinlich neige ich dazu (zu) schnell 10 Punkte zu geben, aber der Filme hat einfach alles, was ich in einem coolen (Action/Comic)Film sehen will: eine abgefahrene Story, schwarzen Humor, comicartige (überzogene) Gewaltdarstellung und eine elfjährige, die flucht und brutal die Bösen wegmetzelt (Chloe Moretz ist GRANDIOS!). Der Cast ist toll, der Look ist wunderschön und der Film verwendet Ennio Morricone Musik. Was will man mehr?

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lieber_tee

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Finger in das Sequel rein stecken...


MrDurden

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Gewagte Wortwahl, lieber_tee... ;)
Aber allein um mir eine legitimierende Grundlage für einen Verriss zu schaffen, siegt dann wahrscheinlich doch die Neugierde auf die Fortsetzung... Sorry Tywin ;)


DKennyK

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hasse das Superheldengenre.
Selbst die großen Namen (Nolans Batman-Trilogie, The Avengers) konnten bei mir nicht landen. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel, KICK-ASS ist eine solche Ausnahme. Warscheinlich sind mir die vielen Anspielungen auf Genrefilme entgangen, aber auch so wurde ich sehr gut unterhalten. Der ganze Film wirkt wie eine Exploitationvariante eines Superheldenfilms, der sich selber nicht ernst nimmt und mich durch seine trashige Gewaltdarstellung begeistern konnte. Bitte mehr aus dieser Richtung!

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tobiderboss

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Bewertung6.5Ganz gut

Solider Film mit einigen Lachern, perfekt für den Zeitvertreib mit Freunden, oder der Familie, aber kein anspruchsvolles Werk. Dafür fehlt dem Film einfach das gewisse Extra. Trotzdem ein guter Film und meiner Meinung nach sehenswert.

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MartinNolan

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Bewertung6.5Ganz gut

Was anfangs vielleicht noch den Anschein einer augenzwinkernden Dekonstruktion sämtlicher Comicklischess im Wirklichkeitsbezugsgewand erwecken mag, kippt mit einem Male in eine furiose, abseits jeglicher Realität sich befindende Gewaltorgie à la Kill Bill. Vielleicht wird „Kick-Ass“ seiner vorher selbst auferlegten Prämisse nicht gerecht, oder Regisseur Matthew Vaughn kokettiert mit diesem gezielten Bruch auch nur mit dem Genre der Comicadaption. Fakt ist, dass „Kick-Ass“ bei aller Inkongruenz dennoch Freude bereitet.
Wäre mehr drin gewesen in der Grundidee eines als Superheld verkleideten Nerds, der sich todesmutig auf die gefährliche Straße des Verbrechens begibt?
Vielleicht!
Nichtsdestotrotz ist „Kick-Ass“ eine unterhaltsame, turbulent inszenierte Comicadaption, mit einem wunderbaren Cast, wie Score.

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TheDrPepperPower

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Sehe ich ähnlich. Die zweite Hälfte des Films hat mir gar nichts gegeben und macht vor allem im Kontext der ersten überhaupt keinen Sinn. Zuerst ist die Prämisse: Wie wäre es, sich in unserer normalen Welt als Superheld aufzuspielen? Und dann wandelt sich das Ganze zu einem sinnlosen Gemetzel, was nicht wirklich Spaß macht und die Prämisse des ersten Teils total entkräftet, da es plötzlich im filmischen Universum tatsächliche Superhelden gibt. Dadurch ist mir der Film völlig kaputtgegangen und hat mich ab der zweiten Hälfte nicht mehr interessiert.


Herautos

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich finde Kick Ass einfach nur genial und finde es witzig was einige Kritiker hier von sich geben. Regt euch mal über wichtigere Themen auf als über Filme.

Man man man, Filme sind da um zu unterhalten, und das tut der hier auf jeden Fall. Alleine Hitgirl die ordentliche Ass Kicks verteilt ^^.

Ich muss nicht groß erklären was an dem Film toll ist, weil es selbstredend ist. Wobei ich aber zugeben muss das mich Teil 2 arg enttäuscht hat :-( .

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Filmsuchtie

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Das ist leider bei vielen Filmen so ....


Herautos

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Ja echt schade, war eine echte Enttäuschung vor allem da ich das Manga kenne, naja jedenfalls das Ende.


matterhorn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Kick Ass“ wirkt am Anfang wie eine boshafte, aber originelle Superhelden-Satire, ein Spaß, der sich nicht ernst nimmt, bunt und laut und schnell. Was hier im Sinne einer knallbunten High-School-Komödie beginnt, wird schon bald zum knallharten Actionstreifen mit absurdem Humor, der Fans und Liebhaber überdrehter Comic-Verfilmungen mit einer Fantasiewelt aus Anspielungen, (Film-)Zitaten und überspitzer Gewaltexzesse mit Martial-Arts-Elementen begeistern kann. Und obwohl diese Actionszenen schon fast zu viel sind, wirken sie keineswegs deplatziert und geben dem Film noch den nötigen 'Kick'.
Die Hauptcharaktere wirken sympathisch und tragen sicherlich eine gewisse Mitschuld an der positiven Aufnahme dieses Films. Jedoch leisten auch die Nebencharaktere ihr übriges, kommen nicht zu kurz und dürfen sich auch an der einen oder anderen lustigen Szene beteiligen. Die schrägen Figuren die hier verkörpert werden muss man einfach mögen – und dabei ist sogar gleichgültig, ob dieser an der Seite des Guten oder an der Seite des Bösen kämpfen.
Zwar wirkt die Story etwas weit hergeholt, trotzdem ist die Idee eines 'Loser-Helden' innovativ und hat ihren eigenen Reiz. Gerade die Tatsache, dass der Protagonist des Films eigentlich eher nebenan steht und dem Spektakel nur als Zuschauer beiwohnt, während Hit Girl für ein Blutbad nach dem nächsten sorgt, lässt das ganze nur noch sympathischer wirken.
Schwächste Stelle im Film dürfte die einfach zu ideenlose und plump dargestellte Liebesszene sein, Es kann durchaus sein, dass man heutzutage davon ausgeht, dass ein Film nur mit so etwas funktioniert, jedoch hätte Kick-Ass wahrscheinlich OHNE mehr Punkte gesammelt.
Eine weitere Schwäche ist der Bösewicht in diesem Film, der zu jedem Superheldenfilm dazugehört. Er kommt in den 100 Minuten etwas blass herüber und wirkt am Ende einfach zu unglaubwürdig, als er Hit Girl fast den Gar ausmacht, die zuvor Herden von Bösewichtern auf dem Gewissen hatte.
Obwohl sich also die Superhelden-Satire andeutet und auch viele Elemente beinhaltet, versucht dieser Film durch seinem eigenen Ernst und der teilweise echten Dramatik den Namen der Satire loszuwerden und ein eigenständiger Film zu werden.
Trotz allem ist 'Kick-Ass' ein Kunstwerk für Comicfreaks, da es mit seinen zahlreichen auf Verweisen viel für diese Gruppe der Gesellschaft zu entdecken gibt und auch Fans von gut durchchoreographierten Kämpfen werden ihre Freude haben. Am Ende ist der Film aber doch nur eines: Ein Verfilmung eines Independentcomics, die versucht hat komplett anders zu sein, was zum großen Teil auch gelingt, aber seine Wurzeln nicht verheimlichen kann. Dennoch hat der Film seinen ganz eigenen Reiz. Er ist lustig, provokant und zuteilen übermäßig brutal. Ein Superheldenfilm, der sich von allen anderen absetzt.

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FilmFan92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wer hat sich noch nie gefragt, wie es so ist ein Superheld zu sein? Als Spider-Man durch die Lüfte zu schwingen, als Batman mit Super-High-Tech zu "spielen". Das muss einfach Spaß machen, klar "mit großer Macht, kommt große Verantwortung", aber die Superhelden, die gewinnen ja irgendwie immer.
Also denkt sich Dave Lizewski, in ein Kostüm schlüpfen und Menschen zu helfen, dass sollte man mal ausprobieren. Das Problem: Er weist keine besonderen Fähigkeiten auf. Er hat weder eine große Menge Kohle, noch hat er Superkräfte oder ist kampferprobt. Demnach bitter fällt auch die erste Konfrontation mit "Schurken" aus. Knapp springt er dem Tod von der Schippe, doch das hält ihn nicht davon ab weiter zumachen und so wird "Kick-Ass" ein Internet-Phänomen. Seine Superkraft? Die erhöhte Belastbarkeit, was das Einstecken von Prügel angeht. Durch seine neu gewonnene "Berühmtheit" lernt er zwei "echtere" Superhelden kennen. Hit-Girl und Big-Daddy, die vorhaben den Gangsterboss der Stadt auszuschalten.
So viel zur Story.
Ein relativ kleines Budget, ein Nicolas Cage, der 2010 schon länger kein Publikumsmagnet war und eine Comic-Vorlage, die schwerlich umsetzbar scheint.
Doch Matthew Vaughn zaubert hier eine unvergleichlich bissige Comic-Satire, mit visuell großartigem Regiestil, dem die Comicvorlage immer wieder anzumerken ist, perfekt abgeschmeckt mit einem Soundtrack-Mix von "28 Days Later" über Prodigy, bis hin zu "Sunshine". Dabei ist "Kick-Ass" unfassbar brutal und radikal, richtig fies, aber immer wunderbar schwarzhumorig. Da wird jedes Superhelden(Film)-Klischee auf die Spitze getrieben, da wird der Erzählstil mit "Sunset Boulevard" und "American Beauty" in Verbindung gebracht und nebenbei dürfen Hit-Girl und Big-Daddy die Bösewichte aufmischen. Und das ist keineswegs zimperlich. Es fließt literweise Blut, Menschen werden aufgeschlitzt, abgestochen, Körperteile werden abgetrennt und am Ende, wenn der gesamte Raum voller Leichen ist, kommt ein trockener One-Liner von einer 12-jährigen "Super"-Heldin. Das rockt. Die Action ist grandios inszeniert, sehr übertrieben, charmant und amüsant choreographiert. Natürlich ist es Schwachsinn so viele Salti oder Flick-Flacks auszuführen, außerdem kann kein Mensch so viel Prügel einstecken, was in manchen Action-Filmen tatsächlich nervt, funktioniert hier aber, es ist alles so grotesk und verdammt spaßig.
Nicolas Cage spielt seit Langem mal wieder klasse, er ist Vater und Ausbilder und schockiert, wenn seine Tochter ein kleines Hündchen zum Geburtstag haben will.
Chloe Grace Moretz macht ihre Sache ebenfalls toll. Der Spagat zwischen süßem, unschuldig aussehenden Mädchen und eiskalter Killerin, meistert die (damals) 13-Jährige mit erstaunlicher Leichtigkeit. Der Rest macht seine Sache gut, herausstechen tut aber vorallem noch Mark Strong als unglaublich fieser und grausamer Bösewicht.
Alles in Allem ist Kick-Ass somit der amüsanteste und spaßigste Superhelden-Film, auch beim 5.(!!) Mal noch saukomisch, spannend, aufregend und atemberaubend. 117 perfekte Minuten und daher landet "Kick-Ass" jetzt auf meiner Lieblingsfilmliste, weil er beständig ist und nichts an Unterhaltungsfaktor einbüßt.

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Roolfer

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Ich hatte bisher nie wirklich bock auf kick ass. Aber dein kommentar macht richtig lust auf den film! Sehr schön :)


FilmFan92

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Freut mich. Der gefällt dir bestimmt :D


Northbird

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Bewertung9.0Herausragend

Die beste Comic-Verfilmung überhaupt! Geniale, Story, Geniale Charaktere, extrem gute Umsetzung der Comicvorlage & zwischendurch auch noch ein paar wirklich lustige stellen. Der 2. Teil konnte dem Original, trotz guter Besetzung, leider nicht das Wasser reichen. Dennoch eine meiner absoluten Lieblingsfilmreihen & ich freue mich jetzt schon total auf den dritten Teil!

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J0K3R

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ich muss sagen das dass eine geniale Comic Verfilmung ist, aber ich finde Batman (Christopher Nolans Verfilmung) besser! :)


andree.veit

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich stehe zwar nicht so auf Super Helden Filme. Aber hier stimmt einfach alles. Besonders die Soundtracks erzeugen einen Gänsehaut :-) Absoluter Kult ! Freue mich schon auf den 2 Teil ... Hab den leider noch nicht sehen können

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mjk

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Du wirst nicht enttäuscht werden!



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