Kick-Ass

Kick-Ass (2010), GB/US Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Komödie, Kinostart 22.04.2010


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Kritiker
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von Matthew Vaughn, mit Aaron Taylor-Johnson und Chloë Grace Moretz

Matthew Vaughns Comic-Verfilmug Kick-Ass erzählt von einem Teenager (Aaron Johnson), der ganz ohne Superkräfte zum Superheld seiner Stadt wird – mit freundlicher Unterstützung von Big Daddy (Nicolas Cage) und Hitgirl (Chloë Grace Moretz).

Fast unsichtbar in der Schule und mit einem Haufen Comics im Schrank ist Dave Lizewski (Aaron Taylor-Johnson) ein völlig durchschnittlicher Teenager – zumindest bis er die Entscheidung fällt, ein Superheld zu werden. Er schlüpft in ein grün-gelbes Ganzkörperkostüm, setzt sich eine Maske mit Schlitzen für Augen und Mund auf, schnappt sich zwei Bleirohrkampfknüppel und zieht als ‘Kick-Ass’ in den Kampf gegen das Böse.

Das einzige Problem dabei ist allerdings, dass er auf seinen nächtlichen Patrouillen nicht mal ein winziges Fünkchen Superkraft zu bieten hat und sich vor Schurken in Acht nehmen muss, die etwas mehr Power aufweisen. Doch dann gelingt ihm tatsächlich sein erster großer Kampf und so wird er zum MySpace-Helden. Ebenfalls maskiert, aber schon länger mit todbringendem Ernst im Geschäft sind zwei andere selbst ernannte Rächer, auf die Kick-Ass bald trifft: eine unaufhaltsame 11-Jährige, die ihr rasiermesserscharfes Doppelschwert als Hit Girl (Chloë Grace Moretz) schwingt, sowie ihr panzerbrechender Vater (Nicolas Cage), der erbarmungslos als Big Daddy zupackt. Dazu gesellt sich mit Red Mist noch ein weiterer Superheldennachahmer. Diese eigenwillige und durchaus energische Allianz bekommt es aber schnell auch mit mächtigen Feinden zu tun und wird durch die heimtückischen Machenschaften von Gangsterboss Frank D’Amico (Mark Strong) auf eine tödliche Probe gestellt.

Hintergrund & Infos zu Kick-Ass
Kick-Ass wurde von dem früheren Produzenten Matthew Vaughn (z.B Bube Dame König GrAs von Guy Ritchie) inszeniert. Als Produzent von Kick-Ass wiederum fungierte u.a. Hollywoodstar Brad Pitt. Matthew Vaughn hat ein besonderes Faible für Comics: Nach Mark Millars Comic Kick-Ass verfilmte er sehr erfolgreich X-Men: Erste Entscheidung. Und sein Sternwanderer basiert zwar nicht auf einer Comic-Vorlage, wohl aber auf dem Roman von Neil Gaiman (Coraline). (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Kick-Ass
Genre
Actionfilm, Drama, Komödie, Superhelden-Film
Zeit
2010er Jahre
Ort
New Jersey, New York City
Handlung
Antiheld, Außenseiter, Baseballschläger, Beste Freunde, Brutalität, Comic, DC Comics, Drogenboss, Eigenbrötler, Erwachsenwerden, Eskalation von Gewalt, Ex-Polizist, Folter, Gang, Gangster, Gangsterboss, Gewalt, Gewaltausbruch, Gewehr, Handgranate, Highschool, Homosexueller, Internet, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kämpfer, Lehrerin, Marvel Comics, Maschinengewehr, Maschinenpistole, Maske, Masturbation, Messer, Munition, Myspace, Mädchen, Männerfreundschaft, Männlicher Held, Mörder, Organisierte Kriminalität, Pistole, Realitätsverlust, Sadist, Schlägerei, Schrotflinte, Schusswaffe, Sexphantasie, Showdown, Speer, Streber, Strenger Vater, Superheld, Ungewöhnlicher Held, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Verkleidung, Verlust der Mutter, Waffennarr, Waffensammlung, Webseite
Stimmung
Aufregend, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Über 18 (Anzügliche Sprache), Über 18 (Gewalt)
Tag
Comic-Verfilmung oder Graphic Novel, DC Comics, Marvel Comics
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Marv Films, Plan B Entertainment

Kommentare (513) — Film: Kick-Ass


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RoboMaus

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Bewertung5.0Geht so

Der Score verhiess Gutes zum Anfang: eine rockige Version um den Bläser-Refrain von von Manfred Mann Chapter III 'One Way Glass' - Qualität vergeht nie. Auch sonst bietet 'Kick-Ass' einiges von dem, was ich an Filmen mag: originelle Grundidee, Tarantino-mässige Inszenierung (bei den härteren Szenen), aber dennoch fand ich nicht in diesen Film. Kaum witzig (2 x gelacht), lauer, streckenweise einfach zu absurder Plot, kaum interessant, vorhersehbar. Spannend ist auch etwas anderes. Habe mich eher gelangweilt. (SPOILER:) Dass zum Ende 'Hitgirl' noch einmal auftaucht und den Tag rettet, war wohl kaum eine Überraschung - oder sollte das eine sein? (SPOILER ENDE). Was soll's - zum Glück gibt es andere, denen der Streifen gefällt. Der durchweg gute Score ist es auf alle Fälle Wert. Dafür einen Extrapunkt..
Oh Mann - gerade sah ich beim Kommi-Scrollen eine Menge 10er. Habt Erbarmen mit dem Nestbeschmutzer. Geschmäcker sind nunmal verschieden.

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Ghoul

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Absurder Plot? Wie kommst du denn darauf? :-D Es ist halt auch eine quasi-Parodie auf Superhelden Filme, klar ist das absurd


RoboMaus

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Wenn einem mit dem Baseballschläger mehrfach in die Zehn gedroschen wird, sollten zumindest ein paar Zähne fehlen, zum Beispiel. Natürlich kann man alle Unstimmigkeiten und Absurditäten unter dem Deckmäntelchen der Parodie verschwinden lassen, aber wenn es dann zu hanebüchen wird, macht es irgendwann keinen Spass mehr. Eine Parodie impliziert auch einen gewissen Witz- oder Spassfaktor, aber das kommt bei Kick-Ass einfach zu plump.


Desmond42

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Bewertung6.5Ganz gut

Von der Grundidee her eine originelle Superheldensatire, die leider manchmal etwas zu vulgär ist. Vor allem am Anfang sind einige sehr witzige und auch ein paar wenige sinnvolle Szenen dabei, doch mit Verlauf der Handlung wird der Film zu brutal und zu flach für eine Komödie, was für meinen Geschmack nicht wirklich passt.

Interessante Hintergrundinfo: Es gibt tatsächlich sehr viele Leute, die dasselbe versuchen wie der Protagonist des Films, was uns unter Anderem die Dokumentation "Superheroes - Voll echte Superhelden" oder die Website "Real Life Superheroes Wiki" (http://rlsh.wikia.com/wiki/Main_Page) zeigen.

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Revenger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr guter und lustiger Film.
Einziger Negativ - Punkt ist die Story.

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Amazing

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Witzige Comicverfilmung, bei der man Spaß garantieren kann.

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Trutzu

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gute komedie Film mit unter anderem ernst und guten kampfszenen.

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Val Vega

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was ist es das ich an Filmen liebe?
Diese Frage lässt sich schwer beantworten. Tausend gute Gründe würden sich finden lassen, einer besser als der andere.
Die Geschichten, die Charaktere, die Musik, die Darsteller, die Leute hinter der Kamera, die Euphorie mit der sich über das ganze schreiben lässt – das HERZBLUT das man in diese Liebe hineinstecken kann.
Film ist Kunst.
Ganz, ganz besondere Kunst. Sie erheitert, entführt, ergreift, erfreut, erstaunt, begeistert, bedrückt und verzaubert.
Die Magie, die vom Film ausgeht, ist eine ganz besondere.

„Kick-Ass“ gehört zu jenen Filmen, die mich mit ihrer Magie am stärksten verzaubern. Vielleicht weil der Film eine Geschichte um einen wahren Helden erzählt.
Der wahrste, stärkste, größte Superheld von allen Superhelden ist Kick-Ass. Er hat keine Power, keine spezielle Ausbildung, die ihn zu irgendetwas befähigt. Er hat nur Herz und den Wille etwas zu ändern. Und er tut es, obwohl er dem nicht Fähig scheint.

„Anybody can be a superhero“

Wikipedia definiert einen Helden wie folgt: „Ein Held ist eine Person mit besonders herausragenden Fähigkeiten oder Eigenschaften, die sie zu besonders hervorragenden Leistungen, sog. Heldentaten, treiben.“
Alles was wir noch tun müssen ist es unsere Heldentat zu vollbringen. Doch das besteht nicht darin auszuziehen und eine besondere Leistung zu vollbringen, sondern indem man tut, wofür man sich selbst nicht fähig hält. Über den eigenen Schatten springen. Alles kann eine Heldentat sein, sei es ob man das hübsche Mädchen endlich anspricht oder Menschen aus einem brennenden Haus rettet.

Doch wieder zum Film:
Ich habe den Streifen jetzt viele Male gesehen (also wirklich oft; rund 20 Mal) und spätestens dann nach dieser 20. Sichtung bekommt er das Herz, dass ihm schon immer zustand. Jedes Mal, immer wieder und immer wieder (auch schon zwei Mal am Tag), kickt der Film meinen Arsch (mieses Kick-Ass-Wortspiel musste sein)
Besonders Hit-Girl hat mich (wie sehr viele) absolut begeistert. Um den guten Frank Tausch zu zitieren: „Mundwerk wie ne 5€ Nutte vom Hafenstrich und metzelt Typen aus der Muckibude nieder, wie ein gedopter Rasenmäher“.

Doch nicht nur diese Actionkomödie mit der perfekten Balance aus Blut und Witz hat es mir so angetan, sondern auch die wirklichen tragischen Momente, die verdammt stark in Szene gesetzt sind. Auch wenn es während den ersten Sichtungen noch nicht so war, mittlerweile schafft es der Film mir immer öfters Gänsehaut und tatsächlich auch beinahe schon die Tränen in die Augen zu treiben.

Ich kann mir einfach nicht helfen. Irgendwie berührt mich dieser Film mit seiner Magie auf eine ganz besondere Weise. Eigentlich wollte ich zu diesem Film schon Anfang September einen Kommentar schreiben für mein einjähriges Jubiläum hier. Doch meine Gefühle hier in Worte zu fassen finde ich sehr schwierig.
Wie dem auch sei: Magie in Filmform, im Zusammenspiel mit Action, Humor und tollen Darstellern und nem Killer-Soundtrack.

KICK-ASS KICKS ASS

(Dieser Kommentar sei all jenen gewidmet, die vor und hinter der Kamera zu meiner Liebe zum Film und der Magie des Kinos beigetragen haben)

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Val Vega

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Danke Ben ;) Gebe dir 100% recht bezüglich deiner Aussage zu den beiden Filmen. zum zweiten wird demnächst noch einer kommen auch wenn er mir nicht soooo gefallen hat wie der erste, dennoch ein toller Streifen ist. Freu mich schon auf dein Double Feature.


BenAffenleck

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Klar, an den Ersten kommt die Fortsetzung nicht ran...


emmanuelle.rastoldo

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Bewertung9.0Herausragend

,,Like the title says, this awesome movie is going to kick ass!"
Und da stimm ich zu! Unerwartet geiler Action,Superheld, Comedy und Splatterfilm. Das Cover und der Titel lässt totalen Schrott erwarten, ist aber ein Wahnsinnsfilm, der besser in der Realität spielt als Iron Man, Captain America und selbst Batman, die auch keine Superkräfte haben. Der Film hat sehr viele harte Schimpfworte und Blutergüsse, also die FSK16 ist richtig. Alle Personen findet man sympathisch und die Kostüme sind nicht mal so schlecht(liegt wohl an Batma...äääh, Big Daddy). Großes Lob an Chloe Grace Moretz, die Dinge tut, die man in ihrem Alter nicht vorstellen kann. Musste mich erstmal von dem plötzlichen kleinen Schock erholen, als sie die Dealer zerstückelt ;D! Doch kommen wir zum Hauptcharakter, Dave ,,Loser" Lozewski. Normalste Person,die man treffen kann, der genug von Diebstahl und Mobbing hat und sich einen Neoprenanzug kauft und das Verbrechen bekämpt...oder sie ihn. Aber ich kann sagen, dass er die heißeste Superheldenfreundin aller Zeiten hat :D! Der Film weiß bestens zu unterhalten, ist überraschend und hat sehr viel zu bieten! SHOWS OVER, MOTHERFUCKERS!

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Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Kick-Ass" stand schon sehr lange auf meiner Merkliste , im Endeffekt betrachtet viel zu lange. Ich konnte mir nie wirklich etwas unter dem Film vorstellen, hatte keine Ahnung wie ich ihn denn ungefähr einordnen könnte, so wie es bei den meisten anderen Filmen üblich ist. Dementsprechend waren meine Erwartungen zugegeben nicht wirklich groß und ich erwartete einen durchschnittlichen, kurzweiligen Actionspaß. Tja, ich glaube ich bin selten SO positiv überrascht worden, und das in wirklich vielerlei Hinsicht, wie bei "Kick-Ass"!
Allein schon die Grundidee, diverse Comicheft und damit auch Superheldenliebhaber selbst als Superhelden in den Kampf gegen das Verbrechen zu schicken, den ganzen Bösewichten schön einzuheizen und somit ein Thema aufzugreifen das sich mit Sicherheit (fast) jeder schonmal gewünscht hat ( einmal ein Superheld zu sein), finde ich einfach nur fantastisch und in manchen Belangen doch schon recht clever herbeigezaubert. Und was soll ich sagen? Je länger "Kick-Ass" lief, je intensiver und interessanter die Handlung, die vor allem gegen Ende hin wirklich spannend und packend wird, wurde, desto mehr gefallen fande ich an diesem Streifen. Bitterböse, brutal, blutig, witzig, verrückt, oft verstörend, toll gespielt, musikalisch PERFEKT untermalt und gespickt mit jedemenge schwarzem Humor, so würde ich "Kick-Ass" wohl am ehesten beschreiben. Generell mag ich Filme die all diese Eigenschaften vereinen und auch bei diesem hier fande ich das all diese Komponenten wirklich gut miteinander vereint wurden, vielleicht nicht jeden Geschmack treffen, meinen aber auf ganzer Linie getroffen haben. Ich finde es einfach nur großartig inszeniert, wenn sich "Big Daddy" und "Hit-Girl" durch Horden von Gegnern schnetzeln, dabei vor coolnes nur so strotzen, einen smarten Spruch nach dem anderen klopfen und der namensgebende Titelheld "Kick-Ass" in der ersten Zeit vollkommen fehl am Platz wirkt, wenn Vater und Tochter ihrer "Arbeit" nachgehen und "Kick-Ass" nur mit offenen Augen daneben steht und das alles gar nicht glauben kann. Dabei ist der Spagat zwischen lockerer, fieser Killer-Komödie und einem in manchen Szenen doch Todernst wirkenden Film wirklich sehr gut gelungen und auch die herausragend geschriebenen Dialoge tragen einen GROßEN Teil zum Gesamtbild von "Kick-Ass" bei.
Auch die Schauspieler füllen ihre Rollen allesamt toll aus, wobei vor allem Nicolas Cage als "Big Daddy" und Chloe Grace Moretz als "Hit-Girl" wahrhaft brillante Leistungen abliefern! Und dieser Soundtrack...boar, der hat mich in seinen besten Momenten wirklich umgehauen...!

"Kick-Ass" hat meine Erwartungen wie schon gesagt immens übertroffen und mich sogut unterhalten wie lange kein Film mehr. Die Mischung aus witzig-blutiger-Superheldengeschichte hat mir voll und ganz zugesagt und mich mit einer doch sehr großen Vorfreude auf die Fortsetzung zurückgelassen. An manchen Stellen war mir "Kick-Ass" dann aber doch zu überdreht, zu verrückt und zu leichtfertig im Umgang mit Gewalt etc. Aber letzenendes ist "Kick-Ass ein Film, und der will ja vor allem eines: UNTERHALTEN. Und das meistert dieser Streifen wirklich in allen Belangen! TOP!

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Murray

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Der Zweite schon eine ganze Ecke schwächer.


BenAffenleck

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Sagen sehr viele, das sie den zweiten eine ganze Ecke schwächer finden. Ist er auch, allerdings nur ein klein wenig. Verwundert bei dem starken ersten Teil aber auch nicht wirklich...


manuel.luger.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach der 3. Sichtung hat ers endlich auf die LF-Liste geschafft.

Ein unbedeutender Typ setzt sich ein Ziel und versucht als Kick Ass Verbrechen zu bekämpfen, dabei landet er nicht nur einmal auf dem harten Boden der Realität und erkennt das es nicht so einfach und harmlos ist wie er glaubt. Kick Ass bekommt Unterstützung von einem leicht psychotischen Nic Cage alias Big Daddy und seiner kleinen knallharten Tochter die es mehr als drauf. Am Ende startet sie ein Gemetztel, begleitet von fröhlicher Musik, wirkt fast schon verstörend.. ;), das sich meiner Meinung nach ne FSK 18 verdient hätte. Eine wahnsinnig witzige und verrückte Story entwickelt sich, und weiß auf ganzer Linie zu unterhalten, teilweise sehr heftig und brutal, und wie schon erwähnt richtig lustig. Der Film weiß mit nem farbenfrohen Look zu überzeugen, bietet einige WTF - Momente und ich sitz am Ende jedes mal mit nem richtig fetten Grinser vorm TV... !

Von mir gibts hier ne absolute Empfehlung.!! Der Film macht großen Spaß !!

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BenAffenleck

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Sehr großen Spaß!


manuel.luger.3

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Ich entschuldige mich, natürlich heißt es "sehr" großen Spaß


Kai_Asmus

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Bewertung10.0Herausragend

Hierzu fällt mir ein Satz aus "Die Unglaublichen" ein. "Man kann auch ohne Superkräfte super sein!" Der Film überzeugt auf ganzer Linie. Tolle Schauspieler, überzeugendes Drehbuch, Witz, Charme, Action und eine Chloe Grace Moretz zum anbeten. Kick-Ass hat, für mich, Kultstatus.

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Agent Smith93

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Genau meine Meinung.


avengersfan1.0

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Toller Film, der mir bei der 2. Sichtung sogar noch besser gefallen hat. Eigentlich sollte man ja annehmen, dass eine 12-Jährige mit Kostüm und Perücke, die alle Leute niedermetzelt, total klischeehaft und übertrieben sein würde, aber auf Hitgirl trifft das nicht zu. Sie wirkt jede Sekunde glaubhaft, was zum Großteil an der genialen Darstellung von Chloë Grace Moretz liegt. Red Mist ist ebenfalls total cool. Das Einzige, was mich am Film gestört hat, ist Big Daddy. Irgendwie hat es mich immer total provoziert, wenn er den Mund aufgemacht.

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Agent Smith93

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

KICK ASS: Und, wie kann ich euch erreichen?

HIT GIRL: Kontaktiere den Bürgermeister. Er hat ein spezielles Zeichen, dass er in den Himmel strahlt...es hat die Form eines Riesenpimmels!

Wem es Unwohlsein bereitet, dass diese obszönen Worte aus dem Mund eines elfjährigen Mädchens kommen, sollte wohl besser nicht weiterlesen, und den Film
(um den es hier geht) erst recht meiden.

Wem diese Art des Humors jedoch zusagt, hat hier womöglich eine kleine Filmperle vor sich!

Willkommen meine liebe moviepiloten zu meiner neuesten Filmkritik.
Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, dass ich nur so unregelmäßig Rezensionen veröffentliche, aber meine Zeit lässt es mir (momentan) fast nur zu die täglichen News (kurz) zu kommentieren.

Trotzdem werde ich euch meine Meinung zu Filmen die ich gerade erst gesehen habe, (natürlich) nicht vorenthalten.
Heute geht es um einen Superheldenfilm. Obwohl das Wort "Superheld" hier etwas fehl am Platz ist.

Denn wie definiert sich ein typischer Superheld?
Klar, er hat Superkräfte, kann meistens fliegen und ist immun gegen Patronen und Schläge. Nicht selten ist der Körper des Helden genetisch, oder irgendwie anders verändert, was für zusätzliche "Vorteile" im Kampf sorgt.

Selbst "realistische Superhelden" wie Batman besitzen Millionen Dollar teure Gadgets die sich kein normaler Sterblicher leisten kann.
Das Meiste davon was wir in Filmen wie "The Dark Knight" sehen ist zwar theoretisch machbar, aber nicht selten viel zu teuer und in der Praxis meist doch eher nutzlos.

Doch warum kann eigentlich nicht ein ganz einfacher Mensch, der über keinerlei Mutationen oder unerschöpfliche Geldreserven verfügt ein Superheld sein?
Steckt nicht in uns allen irgendwo ein Held?
Und wollte nicht jeder Junge (manchmal auch Teenager) so sein wie Batman oder Superman?
Ich denke fast jeder hatte schon mal die Lust verspürt nach einem Film wie "Batman Begins" sich einen schwarzen Anzug zu schneidern und auf Verbrecherjagd zu gehen.
Sei es um die heiße Blonde nebenan zu beeindrucken, oder um von seinen Mitmenschen einfach bejubelt zu werden.
Letztendlich siegte aber meist die Vernunft, oder die Furcht...

Anders in dem hier vorliegenden Streifen aus dem Jahre 2010 welcher sich genau diese Frage stellt.
Warum haben trotz unendlich vieler Fans nie irgendwelche Leute versucht einen auf Superheld zu machen?

Den ziemlich unspektakulären Dave Lizewski quält diese Frage schon seit langer Zeit, doch seine Freunde halten das Ganze für ein Hirngespinst, und sehen sich darin bestätigt, da ein kurioser Freak sich mit einem roten Anzug und einer Flügelapparatur von einem Wolkenkratzer stürzt, und mitten in einem Taxi landet.
Nein, das war kein besonders gutes Omen um selber Superheld zu werden, doch manche Leute wollen einfach auf keinen guten Rat hören...

Doch nun wieder zurück zum Anfang des Ganzen. Was ist dieser Film mit dem rotzfrechen Titel "Kick Ass" denn nun eigentlich? Ist es eine Parodie? Ein Teenie-Film? Oder doch eine Heldengeschichte?

Sagen wir es mal so. Tut alle diese Genres in einen Mixer, und bestaunt das Ergebnis.
Denn "Kick-Ass" lässt sich nur schwer in ein festes Genre einsortieren. Überhaupt weicht der Film nicht selten sehr stark vom Mainstream ab, und beschreitet ausgesprochen gewagte Wege.
Es sollte daher auch nicht verwundern, dass die Macher es schwer hatten einen Geldgeber zu finden, und letztendlich das Projekt (fast vollständig) aus eigener Tasche produzieren mussten.
Das Budget betrug hierbei "nur" etwa 28 Millionen Dollar was man dem Film jedoch zu keinem Zeitpunkt anmerkt, da er sehr gut gemacht ist, und (fast) nie einen billigen Eindruck macht.

Die Handlung basiert auf einer Vorlage mit demselben Namen, und hält sich zudem sehr nah ans Original.
Der Film hat ein sehr angenehmes Tempo, welches Langeweile praktisch ausschließt.
Zwar gibt es hin und wieder einige ruhigere "Charaktermomente" doch arten diese nie aus, und behindern damit die eigentliche Handlung nicht.

Die Story selbst ist von der innovativen Idee des einfachen Versagers der Superheld werden möchte abgesehen eher simpel gestrickt.
Im Grunde geht es um einen Mafiaboss welcher in letzter Zeit immer mehr Probleme mit "Superhelden" hat.
Obwohl er es anfangs nicht glauben möchte, muss er sich mit der Zeit eingestehen, dass tatsächlich einige seltsame Gestalten gegen sein Untergrund-Imperium vorgehen.

Und das mit brachialer Gewalt, und unerschütterlicher Entschlossenheit. Jene Helden sind übrigens ein eingeschweißtes Team und was weitaus kurioser ist...die beiden sind Vater und Tochter!

Alleine schon diese Idee ist meiner Meinung nach Gold wert, denn obwohl es sehr provokant ist ein 11-Jähriges Mädchen zu sehen, welches reihenweise Schurken abschlachtet driftet ebendies unglaublicherweise NIE ins Lächerliche ab. Und dabei ist die Gefahr groß bei so was Schiffbruch zu erleiden. Oder Beinbruch...

Denn was nervt an Filmen allgemein? Genau, kleine Kinder.
Das war schon in "Star Wars" unerträglich, und genauso hätte es auch hier sein können, doch die Macher waren clever und geschickt genug aus "Hit Girl" (so heißt dieses Mädchen als Superheldin) zu einer Person zu machen die alle anderen Darsteller verblassen lässt. Doch zu den darstellerischen Leistungen komme ich etwas später...

Nun zurück zur Handlung.
Der Grund warum Vater und Tochter gegen diesen Boss kämpfen ist Folgender: Der Vater welcher sich als Superheld ironisch "Big Daddy" nennt wurde (von dieser Organisation) ein Verbrechen untergeschoben (Drogenschmuggel) und musste für fünf Jahre in den Knast. Seine schwangere Frau hielt dies nicht aus, und beging Selbstmord.
Das Kind (Hit Girl) konnte jedoch von den Ärzten gerettet werden.

Big Daddy und Hit Girl sehen schon nach kurzer Zeit im Internet ein Video von Kick Ass, und sind von diesem beeindruckt.

Kick Ass ist übrigens der Deckname von Dave Lizewski, welcher sich bei "eBay" einen etwas albernen Neoprenanzug samt Kopfhaube kauft, und von nun an gegen das Böse in New York kämpfen will.
Zuerst möchte er seinen Heldenmut bei zwei Autodieben versuchen, welche ihn jedoch nicht sonderlich furchteinflößend finden, und lediglich über sein Aussehen lachen.
Trotzdem kommt es zu einem Kampf bei dem Dave beinahe getötet wird.

Schon hier wird der neuartige Ansatz des Films gegenüber typischen Superheldenfilmen deutlich. Jeder andere Held hätte die beiden Schurken nun vermöbelt und mit Handschellen zur Polizei gebracht.
Hier jedoch wird der Realität gewahrt, und diese ist weit weniger heroisch.
Mit einem Messerstich im Bauch und mehreren Brüchen landet Kick Ass im Krankenhaus, und kann danach nur noch geringfügig Schmerzen empfinden, da seine Nervenenden von nun an kaputt sind.
Trotzdem lässt er sich nicht einschüchtern, und versucht es weiter kleinere Probleme (wie entlaufene Katzen) zu lösen. Schließlich gelingt es ihm aber dann doch noch einem Mann das Leben zu retten, indem er mehrere Schläger mit seiner einzigen Waffe (zwei Schlagstöcken) verjagt. Dabei wurde er übrigens von einigen Passanten gefilmt, und wird dank dem Internet schnell zum Kulthelden stilisiert.

Der Film lebt aber nicht nur von seinem interessanten Ansatz, sondern auch vom Humor, welcher von einfachen Teenie-Witzen bis zu schwärzestem Sarkasmus reicht.
An Schimpfwörtern und frechen Anspielungen wird jedenfalls nicht gespart.
Auch das ist in typischen Heldenfilmen eher selten.
Besonders witzig sind die sehr kuriosen Kostüme der jeweiligen Figuren welche, einem stets ein Grinsen aufs Gesicht zaubern.

Sei es Kick Ass der in seinem hautengen neongrünen Anzug umherläuft, oder die ein wenig an "Lazy Town" erinnernde Kleidung (und Frisur) von Hit Girl.
Aber auch der stark von Batman inspirierte Anzug von Big Daddy ist einfach klasse. Hier haben sich die Designer so richtig ausgetobt.

Obwohl man sich eng an die Vorlage hielt wurden einige Kostüme (besonders das von Big Daddy) stark überarbeitet, da sie entweder nicht im Film funktionierten, oder unpassend erschienen.

Ich persönlich finde das Design des Films wirklich klasse, welches einerseits maßlos übertrieben, und kurios wirkt, jedoch nie in Trash abrutscht, was bei einem solchen Machwerk locker hätte geschehen können.
Und selbst wenn es trashige Momente gibt, sind diese stets absichtlich eingebaut, um typische Klischees zu veralbern.

Besonders gut empfinde ich auch die vielen Anspielungen auf andere Filme.

So habe ich mindestens vier Anspielungen auf "James Bond" entdeckt, was für mich (einen großen Fan dieser Filme) natürlich besonders köstlich ist.

Man denke an die Szene wo der Mafia Boss (welcher übrigens Frank Amico heißt und von Mark Strong gespielt wird) einen Mann verhören lässt, und seine Schergen ihm eine Metallzange an die Finger halten. Falls er lügt...schnipp-schnapp Finger ab.

Na, erinnert euch das nicht auch an "Leben und sterben lassen" wo Bond von dem Mann mit dem Zangenarm genauso bedroht wird?

Auch die Szene in der die Schurken einen in Ungnade gefallenen Mann in eine riesige Mikrowelle stecken, und dieser schreiend auf die Glasplatte trommelt um Gnade schreit, und am Ende durch zerplatzen stirbt erinnert stark an "Lizenz zum Töten" wo eine solche Szene ebenfalls fast 1 zu 1 stattfindet.

Auch nutzt Hit Girl in einer Szene eine Walther PPK mit Schalldämpfer, genau wie 007

Auch die Jetpackszene am Ende des Films bei der Kick Ass das Hochhaus von Frank erreicht erinnert stark an "Thunderball" wo Connery als Bond aus einem solchen Haus per Jetpack entkommt.

Aber auch "Spiderman", "Batman", "Family Guy" und "Wolverine" bekommen ihr Fett weg. Ich denke es lassen sich noch weitaus mehr Anspielungen finden, was den Wiederanschauwert (meiner Meinung nach) ebenfalls steigert.

Kommen wir nun zu den Figuren selbst.
Diese sind allgemein sehr sympathisch, wenn auch wirkliche Charaktertiefe nur selten zu finden ist.
Allerdings wäre es auch schwierig bei einem nicht mal zweistündigen Film so viele Charaktere tiefer zu verarbeiten.

Leider ist das auch die einzige wirkliche Schwäche des Films. Die Figuren bleiben flach. Dave Lizewski hat z.B. mit den üblichen Teenie-Problemen zu kämpfen.

Auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter (also Big Daddy und Hit Girl) wird in nur sehr wenigen Szenen abgehandelt.
Schade ist auch, dass viele Nebenfiguren wie Daves Vater oder seien Freundin nur Mittel zum Zweck sind um etwas Dramatik bzw. Romantik einzufügen.

Letztendlich kann man aber darüber hinwegsehen, denn "Kick Ass" will auch gar kein Drama wie "Batman Begins" sein in welchem die Figuren mehrdimensional sein müssen.
Hier geht es wie schon gesagt um Fun und, genau den bekommt man auch!
"Kick Ass" ist ein Film der einem wirklich gute Laune macht, und das trotz der recht derben Gewaltszenen in denen es sogar ein wenig Splatter gibt.

So brutal wie manche es angedeutet haben ist dieser Film dann aber doch wieder nicht. Eine FSK 16-Freigabe ist vollkommen gerechtfertigt und damit ausreichend. Zartere Gemüter werden von manchen Szenen vielleicht angeekelt sein, doch wird das Ganze durch den Humor und die allgemein lockere Atmosphäre schnell wieder entschärft.

Moralisch gesehen ist der Film natürlich sehr fragwürdig. Eine zwölfjährige Tochter die Menschen abschlachtet, und dabei cooler wirkt als "John Rambo" in seinen besten Jahren ist schon einer Diskussion würdig.
Die Tochter selbst scheint keinerlei Schuld daran zu tragen, dass sie so ist wie sie ist.
Sie wurde von ihrem Vater von Kindheit an zu einer Killermaschine trainiert. So schenkt er ihr zum Geburtstag zwei Butterfly-Messer und betrachtet dies als das Normalste auf der Welt. Doch warum tut Big Daddy das?
Vermutlich hofft er dadurch seine Tochter zu einer starken und unabhängigen Frau machen zu können, welche nach seinem Tod auch ohne ihn leben und für das Gute kämpfen kann.
Im Grunde meint er es nur gut mit ihr, denn er glaubt sie dadurch zu beschützen.

Man kann sich letztendlich lange darüber streiten ob er nun recht hat oder nicht, aber vielleicht ist es auch einfach besser sich bei einem solch augenzwinkernden Film nicht allzu viele Gedanken in diese Richtung zu machen.

Eine weitere Stärke des Films sind die überraschend guten Darsteller, welche ihre jeweiligen Rollen teilweise sehr überzeugend spielen.

Fangen wir doch mal mit der Hauptfigur Kick Ass an. Verkörpert wird er von Aaron Johnson, welcher mir bislang völlig unbekannt war.

Optisch leicht an Elijah Wood erinnernd empfand ich ihn jedoch schnell sympathisch.
Aaron spielt Kick Ass und sein echtes Ich Dave Lizewski sehr natürlich, und vermeidet Overacting.
Man kauft ihm tatsächlich ab, dass er ein ganz einfacher Junge von Nebenan ist.
Gut ist auch, dass er (zur Rolle passend) kein Muskelberg ist, sondern mehr wie ein untrainierter Nerd aussieht, welchen alle Frauen übrigens für schwul halten.
Trotzdem wirkt Aaron in seinem Anzug irgendwie cool, und schon nach kurzer Zeit freut man sich ihn in Aktion zu sehen.

Sehr gut bekannt war und ist mir hingegen die ehemalige Actionlegende Nicolas Cage, welchen ich jedoch auch heute noch für einen guten und vor allem sehr charismatischen Menschen halte.
Cage spielt seine Rolle mit einer genialen Mischung aus Liebe und Brutalität. Als Big Daddy erinnert Cage an eine FSK 18 Version von Batman und wirkt dabei echt cool.
Aber auch ohne Maske ist er einem gleich angenehm, wenn auch das Drehbuch der Figur hinter der Maske etwas zu wenig Tiefe spendiert, was aber nicht die Schuld von Cage ist.

Kommen wir nun zum Schurken, welcher von Mark Strong gespielt wird. Strong ist mir bisher ausschließlich als Bösewicht bekannt (Sherlock Holmes, Robin Hood) und auch hier folgt er seiner fest etablierten Charaktereinstellung.
Strong ist einfach dafür prädestiniert den Fiesling zu geben. Daher spielt er auch sehr routiniert und damit ohne größeren Mäkel.
Obwohl Strong nur wenige Gesichtsausdrücke parat hat wirkt er stets interessant, und füllt seine Rolle gut aus.

Der mir völlig unbekannte Christopher Mintz spielt den Sohn des Oberschurken, und nimmt während des Films ebenfalls eine Rolle als der Superheld "Red Mist" ein. (Das "Mist-Mobil" ist übrigens eine geile Parodie auf das "Bat-Mobil")
Dies aber nur, um "Kick Ass" und seine Freunde in eine Falle zu locken.
Mintz hat mir überraschend gut gefallen, und obwohl er recht unspektakulär aussieht, schafft er es seine kuriose Figur sehr geschickt auszubauen. Eine echte Überraschung.

Eher blass bleibt Lyndsa Fonesca als Daves Freundin. Dies liegt aber auch mehr am Drehbuch, welches diese Nebenfigur leider zu sehr vernachlässigt.

Doch kommen wir nun zum absoluten Überraschungshit der Besetzungsliste, und das ist ohne Zweifel Chloe Moretz, welche als Hit Girl von allen Figuren den wohl bleibendsten Eindruck hinterlässt.
Es ist wirklich unglaublich wie groß die Leinwandpräsenz dieser jungen Darstellerin ist, die den restlichen weitaus älteren Cast (samt Nicolas Cage) in der Pfeife raucht.
Obwohl ihre Figur extrem brutal ist, hat sie meine Sympathie sofort gewonnen.
Chloe Moretz hat sichtlich Spaß daran in ihrer Rolle als junge Superheldin so richtig Arschtritte zu verteilen. Und das tut sie wirklich grandios.
Für mich ist Hit Girl jetzt schon eine Kultfigur, und ich muss sagen, dass der Film ohne sie nur halb so gut wäre!

Alles in einem sind die Darsteller sehr gut und passend besetzt, und es macht wirklich Spaß ihnen bei ihrem kuriosen Treiben zuzuschauen. Genauso muss ein gelungener Cast aussehen!

Auch in den meisten anderen Punkten ist der Film sehr überzeugend. Die CGI-Effekte sind meist überzeugend, und trotz des geringen Budgets sieht der Film teilweise deutlich besser aus, als weitaus teurere Produktionen. (Beispiel: Stirb an einem anderen Tag)

Der Soundtrack an dem sich übrigens gleich vier Komponisten versuchten ist ebenfalls gut gelungen, obwohl man sich sehr oft bei Hans Zimmer und John Williams "inspiriert" hat.

Doch nun kommt die wichtigste Frage: Wie hat mir Kick Ass denn nun letztendlich gefallen?

Diese Frage zu beantworten fällt mir nicht sonderlich schwer, denn jener Film war für mich eine sehr positive Überraschung. Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass mir dieser seltsame Streifen zusagen würde.
Stehe ich doch mehr auf ernste Superheldenfilme wie "TDK".
Doch meine Befürchtungen es hier mit einem dümmlichen Teenie-Film zu tun zu haben verflüchtigten sich schon nach etwa 10 Minuten.
Trotz der manchmal etwas flach wirkenden Nebenfiguren schafft es der Film schon nach kurzer Zeit einen in sich hineinzuziehen, und damit mitzureißen.
Der derbe Humor und die zügellose Gewalt mögen nicht jedermanns Geschmack treffen, doch im Grunde sollte einem von Anfang an klar sein, dass ein Film mit dem Namen Arschtritt (auf Deutsch übersetzt) weniger für kleine Kinder gedacht ist.

Ich persönlich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, welchen ich mir aber erst noch kaufen muss. Doch der Trailer hat mir schon mal gut gefallen.
(Zu geil: Colonel Stars and Stripes)

Kick Ass ist wirklich ein außergewöhnlicher Film, und vielleicht war das auch der Grund warum er finanziell nicht ganz so erfolgreich war wie von den Machern erwartet.
Der Film spielte etwa 96 Millionen Dollar ein, allerdings muss man bedenken, dass das Budget auch recht klein gewesen ist, und der Streifen damit letztendlich doch ein Erfolg war.
So richtigen Kult feierte "Kick Ass" jedoch erst mit der Veröffentlichung auf DVD und
Blu-Ray.

Ich jedenfalls werde diesen Film weiterempfehlen, und wisst ihr was?

DIE SHOW IST VORBEI IHR MOTHERFUCKER!

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Agent Smith93

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Der Regisseur oder Produzent (weiß nicht mehr wer von beiden es war) lässt die Vermutung aufkommen das am Ende von Teil 3 ALLE sterben werden.

Ich frage mich ob die das wirklich so drastisch abziehen werden. Wenigstens "Hit Girl" würde ich am liebsten leben sehen.


emmanuelle.rastoldo

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Wow, Agent! Das nenne ich mal einen geilen Kommentar! :D


MetalFan92

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Bewertung7.5Sehenswert

Cooler Grundgedanke bei der Story.
Der Film lässt sich Zeit und macht Spaß. Die Charaktere sind interessant und auch gut besetzt. Was mich überraschte war die überwiegende Gewalt. Hätte ich nicht erwartet, aber gefiel mir.

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3-apes

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Kampf zwischen Kick-Ass und den Schlägern, die den Mann verprügeln wollen, ist die genialste Kampfszene die ich jemals gesehen hab. Der Rest ist auch ganz lustig...

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Black_Sheep_Kills

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kannte die Vorlage nicht und bin deshalb ziemlich neutral an den Streifen ran gegangen.

Also enttäuscht hat er mich nicht! Witz, Action, Blut und jede Menge coole Sprüche machen diesen Film auf jeden Fall sehenswert!

Film rein, Gehirn aus und es wird ein toller Filme-Abend :-)

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xElectrox

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Actionszenen sind sehr gut gemacht. Auch finde ich das der Film nicht langweilig wird weil in gleichmäßigen abständen immer Kampfszenen zu sehen sind. Der Humor in diesem Film ist einfach klasse. Besonders gut gefallen hat mir Mark Strong als Mafiaboss Frank D'amico und Chloe Moretz als Hit-Girl

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PALLE420

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unschlagbarer Humor gepaart mit einer interessanten, alltäglichen Superhelden-Perspektive!
Charaktere allesamt sehenswert.
Die Dramatik zum Ende hin ist meiner Meinung nach unglaublich mitreißend.

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ZiZu87

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine wirklich sehr lustige Comicverfilmung die dazu aber noch brutal ist. Mir hat der Film gefallen obwohl die Story eher mittelmäßig ist und auch die Schauspieler nicht am Optimum sind. Dieser Film besticht allein durch seinen Humor und die Action.
Aber das reicht von meiner Seite aus noch für eine 6,5/10

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Özkan

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Hört sich irgendwie nach mehr als 6,5 an^^


ZiZu87

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:) ja stimmt jetzt wo ich es nochmal überlesen. Die nicht so tolle Story zieht aber die Wertung schon sehr nach unten :).


Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow was für ein geiler Scheiß!!
Was als lustige Teeniekomödie beginnt entwickelt sich mit der Zeit zu einen knallharten Actionstreifen. Es gibt einiges zu lachen und zum schmunzeln. Doch für Fans von harten Schusswechseln und Ballerreien wird auch genug geboten. Dazu kommen coole Darsteller wie Aaron Johnson, Chloe Moretz und ja man kann es kaum glauben Nicolas Cage. Am besten fand ich natürlich Mark Strong der gewohnt cool den Bösewicht spielt. Es wird Zeit das ich den 2. Teil sehe da dieser Part mir bestens gefallen hat.

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CHF

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Nun ja, mir war es dann doch etwas zu skurril:)

Während Teil 1 diesen Unfug in eine Liebenswürdigkeit wandeln konnte, blieb dieses im Sequel komplett aus. Sicher, es ist immer eine Geschmackssache, aber das ist dann doch über das Ziel hinaus geschossen. Shut up Crime ist auf jeden Fall sehenswert :)


Dady

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Super-shut up crime...ist vorgemerkt danke ;)


doeme28

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Bewertung9.5Herausragend

Haha war dies ein geiler und saukomischer Film! Die 4 Superhelden sind einfach zum Totlachen! :) Am besten Hit Girl hahaha
Auch alle anderen Schauspieler spielen sehr gut. Nur schon die Idee, dass ein pubetierender Junge einen Superhelden spielen will ist klasse.

Der Film hat sowohl sehr witzige / komische wie auch brutale Szenen. Beides ergänzt sich sehr gut. Die Brutalität wird bewusst übertrieben, das fand ich ziemlich cool. Sehr spezieller Stil.
Wirklich sehr unterhaltsam und kurzweilig. Mir wurde nie langweilig. Das Pünktchen auf dem i setzen die geilen Soundtracks!

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