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King Kong

King Kong (2005), NZ/US Laufzeit 187 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Horrorfilm, Actionfilm, Fantasyfilm, Kinostart 14.12.2005


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6.8
Kritiker
74 Bewertungen
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6.6
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18328 Bewertungen
216 Kommentare
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von Peter Jackson, mit Naomi Watts und Jack Black

Im oscarprämierten Remake des Klassikers lässt Peter Jackson den Riesenaffen King Kong die New Yorker Hochhäuser empor klettern.

In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts macht sich eine Gruppe von Filmemachern, angeführt von Carl Denham (Jack Black), auf den Weg einen Film zu drehen. Darunter Theaterautor Jack Driscoll (Adrien Brody) und angehende Schauspielerin Ann Darrow (Naomi Watts). Dabei landen sie nach einem Sturm auf der unheimlichen Insel Skrull Island. Ann wird sogleich von den Eingeborenen als Opfergabe auf die andere Seite der Insel geschickt. Dort trifft sie als erste auf den mehr als ausgewachsenen Riesenaffen Kong, der begeistert von der weißen Frau ist. Ann beginnt ihre Angst vor dem Tier zu verlieren, als sie sieht wie er sie gegen Dinosaurier verteidigt und im Herzen auch nur ein halber Mensch ist. Die Schiffscrew (darunter Thomas Kretschmann, Colin Hanks und Jamie Bell )gerät derweilen in ganz andere Schwierigkeiten. Nachdem die Existenz von Kong mehrfach bestätigt ist, kommen Carl und die Überlebenden der Crew auf die Idee den Riesengorilla zu fangen. Mit dem Plan ihn als Attraktion nach New York zu verfrachten bändigen sie Kong und nehmen ihn mit nach Amerika. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen.

Hintergrund & Infos zu King Kong
Peter Jackson erfüllt sich mit seinem Remake von King Kong und die weiße Frau – dem Originalfilm von 1933 – einen Kindheitstraum. Nach eigener Aussage ist dieser Film der Grund gewesen, warum Peter Jackson Regiesseur werden wollte. Gedreht wurde er in Neuseeland, mit seinem bewährten Team von Der Herr der Ringe: Die Gefährten bestehend aus den Autoren Philippa Boyens und Frances Walsh.
King Kong wurde mehr als 43 mal nominiert und gewann davon insgesamt 25 Preise, darunter 3 Oscars für Art Directing, Effekte und Sound.

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Cast & Crew


Kritiken (14) — Film: King Kong

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Der Riesenaffe, festgehalten im Kampf mit gleich drei Dinosauriern und beseelt davon, seine neue Gefährtin zu beschützen. Man kann jene Szene wohl als durchaus emblematisch für diesen Film in seiner gelegentlichen Maßlosigkeit bezeichnen: Peter Jackson versteht und interpretiert den King-Kong-Mythos vor allem als ein Kino der Effekte und der Gigantomanie, und so erscheint es wohl auch konsequent, dass auf O‘Briens Stop-Motion-Kunst aus dem Original nun ein millionenschweres Greenscreen-Getümmel folgen musste. Für den melancholischen Grundtenor der „Beauty and the Beast“-Adaption sowie gesellschaftspolitische Deutungen bleibt in dieser Welt freilich nicht mehr viel Platz: Jacksons KING KONG ist weder Symbol einer ungezügelten Sexualität noch einer unbestimmten Angst, sondern vor allem eines: Ein Spektakel aus dem Computer.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Hitmanski

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:)


der cineast

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Hitmanski, lass Dich mal vom Affen streicheln. : )


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Der Druck muss immens gewesen sein, denn nach „Der Herr der Ringe" Trilogie erwartete man von Regisseur Peter Jackson eine weitere, filmische Superlative. Jacksons Remake des Effekt- Klassikers schlechthin ist definitiv kein Meisterwerk. Viele Fans von Spezial Effekten sahen dass ein oder anderes Mal "King Kong" nicht die Effektqualität von Mittelerde besitzt, was man aber durchaus als Erbsenzählerei abtun kann. Viel größer hingegen ist das Problem, dass der Film mit der Rolle des Schiffsjungen Jimmy und seinem väterliche Freund Mr. Hays, ein Gespann besitzt, dass er als etwas besonders vorstellt, doch schnell die Interesse an diesen zwei Männern verliert. Insgesamt sind die Figuren bei „King Kong“ etwas fad, so wird der Held Jack Driscoll beim Finale gar im Aufzug vergessen. Im Kern ist "King Kong" ein überaus unterhaltsamer Abenteuerfilm der alten Schule. Ein Film der erneut Peter Jacksons Detailliebe zeigt, sei es nun die Ausstattung, die Kostüme oder die kleinen aber feinen Hinweise auf den Ur-Kong oder frühere Filme von Jackson. Es handelt sich hierbei um eine Liebeserklärung an den Originalfilm von Merian C. Cooper und den klassischen Geschichten vom Helden, dem Monster und der schönen Frau, umgesetzt als actionreiche und atemlose Achterbahnfahrt quer durch den, mit Gefahren voll gestopften Dschungel. Action- Junkies müssen zwar bis zum ersten richtigen Knalleffekt etwas zu lang warten, aber das Warten wird sich allemal lohnen, denn die Schauwerte sind riesig, auch wenn die Gefühlsebene gegen Ende etwas zu sehr ins lächerliche abdriftet.

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horro

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Das mit der Gefühlebene würd ich unterschreiben. Trotz schwächeren Effekten bringt da die Version mit Jessica Lange und Jeff Bridges eindeutig mehr - auch wenn die keine Japaner sind :D


sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Filme, deren Story und Ende man schon kennt, haben immer damit zu kämpfen, dass man die Story und das Ende schon kennt. Die Story kommt gut, ist aber insbesondere auf der Insel einfach zu langwierig um den Zuschauer dauerhaft mitzunehmen. Das Verhältnis zwischen der Schönen und dem Biest entwickelt sich glaubwürdig und birgt viel Emotion. Jack Black ist großartig als besessener Filmregisseur. Einmal ansehen lohnt sich.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Er war ein Klassiker des frühen Kinos und ist auch heute noch jedem Kind ein Begriff. Die Rede ist von dem 1933 gedrehten „King Kong und die weiße Frau“ und seinem haarigen Hauptdarsteller. Für den erfolgreichen „Herr der Ringe“ Regisseur Peter Jackson war es als Neunjähriger im Jahr 1970 ein einschneidendes Erlebnis, als er den Film sah. Von da an war für den Neuseeländer klar, dass er Filmregisseur werden würde, um solche großen Geschichten zu erzählen. Nach seinem enormen Erfolg mit der Trilogie um Mittelerde hatte er dann auch endlich die Reputation und die Mittel, um diesen Filmklassiker neu zu verfilmen.

Mit über 200 Millionen Dollar hat der Film schon vor seiner Veröffentlichung einen neuen Rekord als „teuerster Film aller Zeiten“ aufgestellt. Der Druck auf Jackson muss gewaltig gewesen sein, nicht nur aus finanziellen Gründen. Eng an der Filmvorlage von 1933 orientiert, nahm Jackson das Projekt in Angriff, dessen Produkt schließlich 187 Minuten grandioses Kino werden sollte.

New York in den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Inmitten von Rezession und Prohibition ist das Leben nicht leicht. Das erfährt auch die Varieté Komikerin Ann Darrow (Naomi Watts), als sie von jetzt auf gleich ihren ohnehin spärlich bezahlten Job auf der Bühne verliert. Hungrig und verzweifelt trifft sich auf den exzentrischen Regisseur Carl Denham (Jack Black), der noch eine Hauptdarstellerin für seinen Film sucht. Schon kurz nach dem man sich einig geworden ist, bricht die Crew zur geheimnisvollen „Skull Island“ auf, um die sich grausige Mythen ranken und den sich Denham als Drehort für seinen Film gewählt hat. Dort wird Ann von Eingeborenen verschleppt und wird schließlich dem Dschungel (King Kong) geopfert. Selbstredend, dass die gesamte Filmcrew mit dem in Ann verliebten Drehbuchautor Jack Driscoll (Adrien Brody) und schlagkräftig von der Schiffsbesatzung unterstützt, zu einer Dschungelexpedition aufbricht, um Ann zu retten. Diese hat in der Zwischenzeit geschafft, den riesigen König der Insel für sich zu begeistern und befremdlich zarte Bande zwischen der „Schönen und dem Biest“ entstehen. Bis Ann allerdings gefunden ist vergeht einiges an Zeit und bildgewaltigem Action-Kino auf allerhöchstem Niveau. Doch Kong ist dem zauberhaften Charme der blonden Frau verfallen und lässt sich in die Falle locken. Denham bringt King Kong nach New York zurück, um den begeisterten Massen den König des Dschungels zu präsentieren. Doch Kong ist trotz zarten Gefühlen ein unbändiges Monster, dass sich nicht einsperren lässt.

Bis ins kleinste Detail hat sich Jackson an die Vorlage des Klassikers aus den dreißiger Jahren gehalten, der für damalige Verhältnisse neue Massstäbe bei der Tricktechnik setzte. Dasselbe lässt sich über das Remake von Jackson sagen. Und dabei habe ich die beeindruckende Welt von Mittelerde im Hinterkopf. Die Neuverfilmung bietet alles an Dramatik, was den Klassiker von 1933 zu einem Klassiker machte: Grandiose Action, die man so noch nicht gesehen hat, Romantik der besonderen Art und etliche Aspekte des „Monsterfilms“, dessen Genrebegründer King Kong einst war. Die Darsteller sind absolute Weltklasse und die Besetzung des eher als schräger Komiker bekannten Jack Black in die Rolle des exzentrischen Regisseurs hätte nicht besser sein können. Dasselbe gilt auch für Hauptdarstellerin Watts und den melancholischen Drehbuchautoren, der von Oscarpreisträger Adrien Brody glaubhaft dargestellt wird. Auch dem nicht unmittelbar auf der Leinwand agierenden Andy Serkins gebührt absolute Hochachtung. Der durch die Darstellung des „Gollum“ im „Herrn der Ringe“ bekannt gewordene Schauspieler stellt nun auch King Kong per „Motion Capturing“ seine Mimik und Gestik zur Verfügung, die schließlich im Computer auf den komplett computeranimierten King Kong übertragen wird. Er schafft es, den Riesenaffen auf der Leinwand als explosive Urgewalt mit Herz erscheinen zu lassen, was eine absolut Atemberaubende Meisterleistung darstellt und für mich nach dem ebenfalls grandiosen „Gollum“ einen Sonderoscar wert wäre. Serkins spielt außerdem die Rolle des Schiffskochs Lumpy, der einen grausamen Tod findet. Apropos Oscar: Es würde mich nicht wundern, wenn Mister Jackson mit seinem neuesten Meisterwerk nicht nur die Kinokassen klingeln lassen würde, sondern auch wieder im Rennen um den begehrten Filmpreis ganz weit vorne liegen würde. Mit King Kong liefert er meiner Meinung nach jedenfalls mehr als nur Unterhaltungskino auf höchstem Niveau: Er hat es geschafft, aus einem alten Klassiker einen neuen Klassiker zu machen, der ein filmisches Meisterwerk allerhöchster Güte ist. Für mich der beste Film 2005 und einer der besten, den meine Zelluloidgeplagten Augen jemals gesehen haben. "King Kong" ist die Hommage eines wahren Cineasten an einen Klassiker des Kinos.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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3.0Schwach

Jacksons Talent für das Epische wich selbst in seinem beeindruckenden RINGS-Kraftakt mitunter der Schwerfälligkeit, und die Geschichte des Riesenaffen braucht auch ganz sicher keine drei Stunden, um erzählt zu werden. Herz hat der Neuseeländer nur für seinen Kong, und das ist dem Film eher ab- als zuträglich. Eine Riesensause ist das, ein Kino der lautstarken, aber leider alles andere als sinnlichen Attraktionen. Wer hier noch etwas fühlen kann, hat auch schon Tränen in den Augen, wenn er seine Playstation anschaltet.

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moench

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Recht hast du. Als ich vor vielen Jahren noch von Final Fantasy IX auf der PSX in den Bann gezogen war, hatte ich schon Vorfreudetränen in den Augen als ich nur daran dachte die Playstation zu starten!- hachja, waren das noch Zeiten! *Schwärm*


J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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10.0Lieblingsfilm

Peter Jacksons erfüllt sich mit seinem spektakulären und liebevollen Remake einen Kindheitswunsch. Sein Remake von "King Kong", die klassische Geschichte von der Schönen und dem Biest, ist ein Film über die Liebe zum Kino mit dem vielleicht schönsten und konsequent sentimentalen Unhappy End der Filmgeschichte.

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.0Ausgezeichnet

[...] Er ist eine Archetyp des Kinos, eine Ikone, eine Sensation. Vor allem aber eine Figur, die ausnahmsweise mal nicht zeitgenössischer Literatur entspringt – so wie Dracula oder Frankenstein. Nein, dieses Ungeheuer wurde als erster seiner Generation für den Film, und nur für den Film konzipiert, erfunden und weiterentwickelt. [...]

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

"King Kong" lässt die Zuschauer ratlos zurück, denn ein Happy End war ja nicht einmal theoretisch möglich. In diesem Biest steckt kein Prinz, diese Liebenden waren nicht nur biologisch zum Scheitern verurteilt. Und so bleiben die Zuschauer am Ende ratlos. Ein spektakulär inszeniertes Affentheater, das spurlos an einem vorübergeht: Das ist die Tragödie eines Filmemachers, der den teuersten Film aller Zeiten nur für sich selbst gemacht hat. Filmische Maßstäbe hat Jackson dennoch gesetzt - trotz Überlänge und ohne klares Genre. Mancher kann sich eben alles leisten.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.5Ausgezeichnet

Die erste Hälfte zog sich rückblickend ein bißchen. Jackson konzentriert sich da mehr auf die Definition der damaligen Zeit als auf die Charaktere, die im Grunde recht schablonenhaft wirken, aber dafür sind'se klasse besetzt! Obwohl Jackson auch Nicole Kidman statt Naomi Watts hätte casten können - das hätte vielleicht ein paar Watt in der Gesichtsausleuchtung gespart. Trotzdem ist die Einleitung mit viel Esprit inszeniert und langweilt nicht.
Eine einfach unglaublich mitreissenden Brontosaurier-Stampede bildet dann den Auftakt für eine anderthalbstündige Action-Orgie die unvergleichlich ist! Betont oft stürzt sich die Kamera ins heillos übertriebene Schlachtengetümmel und nimmt damit eher verhaltene Anleihen an eine gewisse Authentizität wie z.B. Spielberg in "Krieg der Welten". Jackson geht es allerding nicht mal im Ansatz um Realismus, er findet wahnwitzige Einstellungen, Schwenks oder Fahrten, perfekt portioniert zwischen Übersichtlichkeit und heillosem Chaos. Hier regiert nicht nur beim Affen die große Pose. Wenn man die ersten Minuten mit Kong in seinem Griff aus Naomis Perspektive erleben darf, das ist nicht nur CGI-Schwanzparade, das ist hocheffizient ausgeklügeltes Horror-Kino. Ein tolles Spiel mit subjektiver Sicht um Kongs Dimensionen festzulegen - einfach großartig!
In Sachen CGI dürfte ILM das kalte Grausen packen angesichts des Effekt-Marathons, den WETA phänomal umgesetzt hat - der Effekt-Oscar ist also reserviert.
...ob's für den Regie-Oscar reicht - mal seh'n. Bei allem Feuerwerk erfüllt da einen keine wirkliche Herzenswärme. Kong ist als tragischer Dschungel-Veteran der unantastbare emotionale Fixpunkt, aber trotzdem bleibt die Story zu ambivalent, als das sich wirklich eine gewisse Romantik zwischen dem Primaten und der Frau entwicklen könnte. Es gibt wunderschöne verspielte Augenblicke zwischen den den beiden, bei denen Kongs animalische Brutalitäten ständig entgegenwirken. Es bleibt zum Schluß das Gefühl, dass lediglich ein zuweilen menschelnder Pitbull eingeschläfert wurde, da rührt's (mich) nicht wirklich zu Tränen, auch wenn Jackson Kongs schwerste Stunde mit großem Respekt und Gefühl in Szene setzt und einen mehr als würdigen Abgang verschafft.
"KingKong" ist ohne wenn und aber das Event-Movie des Jahres! Jackson dürfte damit einigen alteingesessenen Action-Regisseuren den Angstschweiss auf die Stirn treiben, in jedem Fall wurden die Ansprüche an die nächsten Großproduktionen um einiges in die Höhe geschraubt und lässt damit sogar seine "Herr der Ringe"-Produktionen in den Schatten treten.
Der ehemalige Schmuddel-Regisseur bringt das Kino zurück wo es herkam - zum Jahrmarkt. Und für diese Attraktion braucht es nur eine Eintrittskarte - ganz im Sinne von Carl Denham...

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Peter Jackson läßt sich Zeit. 70 Minuten vergehen, bevor er den ersten Blick auf seinen Helden gestattet. Das ist, in unserer Ära sofortiger Bedürfnisbefriedigung, ein Wagnis und nicht hoch genug zu lobender Wert an sich. Er hat Schauwerte im Überfluß auszustellen, ein Depressions-New York der Suppenküchen und Obdachlosen etwa, wie wir es bisher kaum sahen, und eine Schiffsreise, die seinen Charakteren Raum läßt zum Atmen und Entfalten.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.5Sehenswert

Wenn einer bereits die "Herr der Ringe"-Trilogie verfilmen durfte und immer noch so etwas wie einen Kindheitstraum hegt, dann kann eigentlich nur der Größenwahn ausgebrochen sein. Und so weit weg von der Wahrheit sind wir im Falle von Peter Jackson ganz und gar nicht.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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6.0Ganz gut

Häufig unnötige detailverlorene Längen, anderswo dafür unzusammenhängend bruchstückhaft. Ein typischer Jackson eben.

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alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Einen Kindheitstraum zu verwirklichen, ist ne dolle Sache. Dafür über 200 US-Dollar zu verschwenden, ist hingegen grob fahrlässig. Was bleibt? Klappe zu, Affe tot.

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Flibbo

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Ich finde das war es wert.
Und mit 200 US-Dollar gibt sich mittlerweile nicht mal mehr ein lausiger Independentstreifen zufrieden. :-P


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Affe.

Zu lang!

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Kommentare (201) — Film: King Kong


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MaceWindu1998

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Bewertung6.5Ganz gut

King Kong ist ein weiterer Mega-Blockbuster.
Doch perfekte Unterhaltung bekommt man nicht geboten.
Das liegt vor allem an den zum Teil echt katastrophal schlechten Effekten (Dinosaurier).
Ich finde es schade, das Naomi Watts hier mitspielt, denn hier kann sie nicht zeigen, was sie kann.
Für Blockbuster-Fans wahrscheinlich gut, wer eher anspruchsvolles sucht sollte eher die Finger davon lassen.

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Agent Smith93

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Ich mag den Film, aber trotzdem einen Überflieger hat Jackson damit nicht geschafft. Für seine Verhältnisse leicht enttäuschend.


MaceWindu1998

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Nun ja, über Herr-der-Ringe sind unsere Meinungen ja gespalten;)


CH15

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Bewertung6.0Ganz gut

Das ist doch mal ein Affe! Unglaublich wie der Film zwischen Action und Emotionen brilliert und den Spagat souverän meistert. Aufgeteilt in die zwei Handlungsstränge lässt er nie an Tempo nach, das ist lobenswert wenn man bedenkt wie lang der Film ist (ich hab im Kino bei einer Vorstellung zweimal Geburtstag gefeiert nebenbei..., soooo lang ist der...) ist das schon eine Leistung. Erst als es in die Stadt geht verliert der Film den Rythmus aber gewinnt an Stil und optischer Brillanz.

Peter Jackson muss man hier loben, dass er sich so rührend am Original orientiert und es eher in einer Hommage an den allerersten Film, denn als schnöder Blockbuster wiedergibt. Dennoch: für die Längen im Film, grade in der Mitte, als es stellenweise zu einem an Jurassic Park III anmutenden Dauer-Wegrennen verkommt, muss man den Film ein wenig abstrafen.

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Benutzername94

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Bewertung7.0Sehenswert

Es gibt so viel was King Kong eigentlich grandios scheitern lassen müsste... die ewig lange und auch etwas zähe Laufzeit von fast 3 Stunden, ein nicht immer schön anzuschauender CGI-Overkill oder auch die vielleicht unpassende, gigantische Dino-Insekten-Fledermausparty. Doch eines muss man Peter Jackson lassen, und damit ist er so vielen lieblos gestalteten Blockbustern ein ganzes Stück voraus: er realisiert seine Werke mit Herzblut, und das spürt man ganz besonders bei diesem. Zwar bei weitem nicht perfekt, jedoch gelingt ihm mit seinem für ihn persönlich wohl wichtigstem Werk, King Kong, ein Film, wie wir sie heute nur noch selten zu sehen bekommen. Insgesamt für mich ein gelungenes Remake, und das bei einem der größten und bekanntesten Vorlagen... das hätte ich zwangsläufig nicht einmal dem Jackson zugetraut.

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ElmStreet84

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Bewertung6.5Ganz gut

King Kong... was eine Wucht! Konnte mich nach langem nicht ganz so sehr mehr daran erinnern wie ich Peter Jacksons Version des Kultmonsters fand. Also schnell in den Laden und die DVD gekrallt, konnte ja nicht schlecht werden, schließlich überzeugte mich schon das Abenteuer von 1976 mit Jeff Bridges und Jessica Lang (soweit ich mich erinnern kann! :)) Ein ruhiger, gemütlicher Abend, Player angeschmissen, Disk reingelegt und schon konnte es los gehen.

New York in den 30ern. Überall dampft es aus den Gullis der verstopften Straßen, Männer mit Hüten und gutaussehenden Anzügen wohin das Auge reicht. Gleich zu Beginn wird klar, wie oft sich Peter Jackson sich sein New York der 30er im Kopf durchdacht hat, denn es ist wirklich sehr sehr gut gemacht, alles wirkt autentisch und echt.
Wir sehen ein Theater, dass Kurz vor der Schließung steht. Davor eine hübsche Blondine, sie ist Schauspielerin, die sich jetzt wohl einen neuen Arbeitsplatz suchen muss. Per Zufall trifft sie den passionierten Fimemacher Carl Denham, der gerade verzweifelt versucht einen Film auf die Beine zu stellen, von dem seine Produzenten nicht gerade begeistert sind. Er bietet ihr die Hauptrolle der schönen Ann Darrow an, die sie letztendlich mit Begeisterung (und doch ein wenig Skepsis) annimmt und sich mit ihm auf den Weg zum wartenden Schiff macht, das schon am Hafen zur Abfahrt bereitsteht....

Und dort beginnt unsere Gischichte... unser Traum... oder besser, unser Alptraum.

Tatsächlich spielt Jack Black hier wirklich authentisch und sympathisch. Mit seinem kleinen Satz an Overacting scheint er wie gemacht für die Rolle. Die Geschichte beginnt ruhig und voller Vorfreude in den Köpfen des Regisseurs Denham. Doch schon in der Anfangsphase (oder sagen wir im ersten drittel) des Filmes, merkt man, dass sich Peter Jackson hier wirklich alle Zeit der Welt lassen will, um die Geschichte zu erzählen, es zieht sich nähmlich schon jetzt ein wenig in die Länge.
Es dauert nicht lange, da wird es ein wenig "actionreicher". Als sie die Totenkopfinsel (Skull Island), Zuhause des Riesenaffen, erreichen und sich gleich mit den ersten spitzen Felsen an der Insel auseinandersetzen müssen.

Es dauert auch nicht lange, bis sich die Crew mit den Ureinwohnern auseinandersetzen muss und dadürch gleich zu Beginn einen Verlust erleidet. Die Szenen mit den "Aboriginies" fand ich eigentlich recht gut gelungen, vorallem die alte Dame, uuuh *graus, bibber* ;))
Doch als die Männer dann die Herde von Sauriern entdecken, die von einer Gruppe Raptoren (Jurassic Park ist eben doch ein wenig Schulstoff! :) ) aufgewühlt wird und sie von Meterhohen Riesenechsen regelrecht erdrückt werden, fing ich an, etwas an der Kraft und der Qualität des Remakes zu zweifeln. So hat mich die Domino-Einlage nicht wirklich mit offenem Mund stehen lassen, eher mit lautem Lachanfall. Was die Animationen der Dinos (sowohl Raptoren als auch TRex) angeht, haben sie mich auch nicht wirklich überzeugt, da steht Jurassic Park immernoch weeeiiit darüber.

Doch irgendwann muss ja auch einmal der Zeitpunkt kommen in dem die Schöne vom Biest entführt (quasi beschlagnahmt) wird, und dort beginnt mein nächstes Kapitel. Naomi Watts spielt ihre Rolle gut, anders kann ich's nicht sagen, doch die Szene in der sie King Kong 10 Minuten amateurmäßig was vortanzt um ihn wieder aufzuheitern fand ich schon etwas überflüssig und ein bisschen lächerlich ;) ... Insgesamt ziehen sich die Sequenzen auf Skull Island allesamt ein wenig hin und man kann erstmal fünf Stunden die schöne Landschaft und Artenvielfalt der Insel betrachten.

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Zum Ende hin setzt Jackson nochmal einen drauf, mit dem doch recht gelungenen traurigen Finale des dreistündigen Abenteuers. In dem vorallem Naomi Watts und King Kong emotional nochmal so richtig aufdrehen. Die Szenen mit den Flugzeugen sind eigentlich auch gut gemacht und man drückt, wenn man den Film bis jetzt noch nicht so solle fand, nochmal ein Auge zu. Recht gelunegenes Finale... das den Film aber immernoch nicht so richtig aus dem Schlamm hieft.

Aber naja, alles in allem ein recht gelunegenes Remake, mehr oder weniger, jedoch in meinen Augen kein Meisterwerk des Hobbit-König. Storymäßig kann "King Kong" zwar durchaus punkten, doch beim Umsatz des ganzen und den teilweise Tele5-ähnlichen Animationen muss er doch nochmal etwas einbüßen. Ganz gut für einen kleinen Kinoabend, wenn man mal keine Lust hat auf was kompliziert verstricktes, aber noch kein Remake, was dem Original (von 1976) gerecht wird.

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hsv-rossi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr gut gelungenes Remake des Klassikers aus den 30iger Jahren.
Bildgewaltig und trotz seiner länge von 180 Minuten zu keiner Zeit langweilig.
Bis "Kong" auftaucht vergeht allerdings gut ne Stunde was dem Film durch die Einleitung allerdings nicht schadet.
Naomi Watts ist wirklich "Süß" und ich persöhnlich kann den guten "Kong" absolut verstehen das er sie nicht zum Frühstück zu sich genommen hat :-))
Was mich aber interresieren würde ist,wie die Crew es geschafft hat den 4000 Kg Gorrila an Bord ihreres Frachters zu bringen....?
Ebenso seinen Tanz auf dem Eis in New York,schön mit anzusehen aber ob das Eis tatsächlich hält wenn sich 4 Tonnen darauf bewegen?
Sieht mann aber davon mal ab,kann mann sich auf 3 Stunden Hollywood vom feinsten freuen...

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snyky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Beim Kommentare durchlesen, war ich entsetzt, „über teuertes Affentheater“ „keine Charakter Entwicklung -WIE SCHLIMM HAHAHAHAHAHA-ohne das kann ich nicht leben“ und viel weiteres Gesülze was ich gar nicht erst erwähnen will stand dort. Ich weise diese Vorwürfe und Anschuldigungen hiermit von diesem Film.
Fangen wir an, Schauspielerich und so, alles gut, nächster Punkt, die Filmmusik, ist etwas eintönig, aber ist durchaus spannungsgeladen und hat viel Aussagkraft und kann die Szenen sehr schön untermalen (Y).die Kostüme können sich sehen lassen. Damals hatte PJ wohl noch Bock direkt einen Teil 4 von HDR zu drehen oder was, hätte er damals doch den Hobbit gedreht.
Nun ja der Film fängt mit New York an und brauch lange für die Einführung, die Stimmung des alten New York ist perfekt getroffen, besser geht es nicht. Lässt sich sehr viel Zeit, was aber sehr gut ist um alles ordentlich einzuführen, dadurch wirkt der Film auch nach hinten raus gar nicht mehr so lang weil es anschließend temporeich weiter geht. Mit einer leichten Preise Humor geht es erzählerisch dann weiter, dass diese Insel noch unentdeckt ist macht Sinn, wegen des Nebels und damals gab es noch keine Satelliten. Da gab es ja auch ein paar Rabauken in den Kommentaren die sich deswegen aufgeregt hatten.
Es gibt wunderbare Kamerafahrten, in 3D wäre der Film damals geil gewesen, auch die Visuellen Effekte sind der ober Hammer, nur bei einer Szene, die Dino Verfolgung in der Passage ist etwas schwach, da merkt man einfach das die vor dem Green Screen gerannt sind. Aber ansonsten ist das absolut genial, so viele Details, der Oskar war nicht unverdient.
Diese Stimmung auf der gefährlichen Dschungel Insel ist so greifbar, sie sind so weit weg von der Zivilisation und die Charaktere sind auch sehr gut ausgearbeitet und dann kommt erstmals klassisches Abenteuer Kino vom feinsten auf den geneigten Zuschauer zu. Da ist keine Zeit für Charakterentwicklung warum wollen die Leute das den immer, das ist in dem Film doch völlig unwichtig ihr Strolche. Sollen sie den T-Rex etwa mit einer Fangfrage verwirren oder was, da ist es doch logisch das man rennt, jagd und isch versteckt.

Ich weiß nicht was vom Remake Faktor her noch rauszu hollen wäre um was es noch geht, aber ich habe keinen BOck mir jetzt so alte Filme anzu schauen. Es ist mri auch egal, aber ich kann die Leute teilweise verstehen die von dieser Seite aus den FIlm angreifen, wenn man das Buch oder das orginal kennt richtet man sich einfach danach.

Diese ekelhaften riesen Tausendfüßler ekeln mich jedes Mal und diese ganzen anderen Monster sind brachial gut. Als King Kong dann in NY ist, ist das wieder mal eine wunderbare Metapher über die Geld und Profit Sucht des Menschen. Das sind auch echt mitreißend auch die Musikalische Untermalung, der Hammer, ein wunderbares Finale, was mich damals echt verstörend und leicht traurig zurück gelassen hat. Hammer Film, flasht mich immer wieder, hätte ich damals gerne im Kino gesehen, da war ich aber noch süße 8-9 Jahre alt. Außerdem bauch ein Film nicht immer eine vielschichtige Komplexe Story, einfach mal das Hirn abschalten.
10/10 Punkten

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

In meinen Augen ein absolutes Meisterwerk. Technisch ist der Film wie das Original seiner Zeit weit voraus. Was uns Jackson hier für Schauwerte liefert, ist einfach atemberaubend. Die Szene mit der Dinoherde, der Kampf mit den T-Rex, die Ankunft auf Skull Island...alles ein Genuss für die Augen. Die Story des berühmtesten Affen der Kinogeschichte kennt jeder und Jackson nimmt sich die Zeit, seine Version davon in vollem epischen Umfang zu erzählen. Die Wahl der Darsteller ist auf den erste Blick sicherlich etwas überraschend, erweist sich letztendlich aber als völlig richtig. Denn durch die Bank weg können alle überzeugen.

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DKennyK

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Bewertung6.0Ganz gut

Eindeutig zu lang, aber trotzdem unterhaltsam.
Jacksons Neuverfilmung von KING KONG sollte ein großes CGI-Feuerwerk werden und vor allem im letzten Drittel in New York ist ihm das auch gelungen. Jedoch kann man den Greenscreen auf Skull Island (Dinosaurier!) schon deutlich sehen, obgleich mir das Design der Insel schon gut gefallen hat. Jack Black als schmieriger Filmemacher kommt gut rüber und auch die anderen Darsteller liefern solide ab.
Für mich ein akzeptabler Blockbuster, jedoch schaue ich mir das 33er-Original dann doch lieber nochmal an.

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PuertoRican

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Bewertung6.5Ganz gut

Leider echt nur "Ganz Gut". Fast Sehenswert weil man tatsächlich nicht einschläft beim gucken und die Animationskunst sowie die technische Umsetzung meiner Meinung nach gewürdigt werden muss. Insgesamt etwas sehr sehr Hollywood und alles was dazu gehört, eine "berührende" (oder nicht so) Liebesgeschichte, eine Monster und einen geldgierigen Sack. Schade das aus diesem Remake nicht so vie geworden ist wie erhofft. Peter Jackson steht ja auf den ganzen Animations-CGI-Kram aber ich finde hier hat er den Bogen eindeutig überspannt.

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Dahmer

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Bewertung2.5Ärgerlich

Peter Jacksons überteuertes Affentheater (Produktionskosten über 207 Millionen US-Dollar) versinkt in einem oberflächlichem CGI-Overkill Inferno das mit uninteressanten Charakteren und unglaubwürdigen, trashigen Blockbuster Action-Sequenzen gespickt ist.

Der aus dem Computer realisierte King Kong wurde zwar sehr gut animiert (und stiehlt den blassen Darstellern locker die Show) doch abseits dieser Technischen "Gorilla" Meisterleistung wird das Auge mit miesen CGI-Tricks (Insekten,T-Rex Kampf,Fledermäuse usw.) belästigt und das Hirn mit debilen Dialogen unterfordert.

"King Kong" ist eine überlange Effektorgie und versucht somit die inhaltlichen Schwächen zu kaschieren, was aber leider nicht gelungen ist in meinen Augen. Man fiebert nicht mit, man leidet nicht mit, somit darf man sich hauptsächlich an der Computer-Technik ergötzen die eigentlich gar keinen Spaß macht....

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Lydia Huxley

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Da sind wir doch mal einer Meinung, Stefan :) Spätestens bei den Sauriern war der Film für mich nicht mehr zu retten.


Dahmer

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@24: cooler song! lang lebe der king :)


The Freewheelin Fonda

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Bewertung6.5Ganz gut

Oho, das Peter Jackson Remake von "King Kong" läuft im Fernsehen, vielleicht versöhnt mich der Streifen ja wieder mit ihm nachdem ich den Hobbit so schwach fand?
Naja, Jackson ist schon n Guter aber einer meiner Lieblinge wird er wohl nicht.

"King Kong" soll ein GROßER Film sein, ein Monumentalwerk epischen Ausmaßes aber irgendwie kam der Streifen nicht hundertprozentig bei mir an.

Schon zu Beginn bemerkt man Jacksons Ambitionen dem großen Klassiker der Filmgeschichte gerecht zu werden und er macht da auch wirklich keinen schlechten Job, das Werk ist respektvoll gegenüber der Vorlage und die Geschichte um King Kong wird sehr detailreich und ausführlich inszeniert.
Schauspieler wie Jack Black machen einem hier in ihrer überdrehten Art, die an das Schauspiel der alten Klassiker angelehnt sind, großen Spaß und auch die großartige 30er Jahre Kulisse bereitet einem Lust mit dem Filmteam, was zu "Skull Island" aufbrechen will, in See zu stechen und für Blacks Film auf die Suche nach dem King Kong zu gehen.

Doch schon auf der Überfahrt zur Insel macht sich die Laufzeit des Films bemerkbar, es dauert so einige Zeit bis in der Handlung etwas relevantes passiert, die Akteure sind auf See und besprechen eine halbe Stunde ihr Filmprojekt und während King Kong auf sich warten lässt, zieht sich der Streifen schon etwas in die Länge.

Der Hauptteil der Story ereignet sich dann auf "Skull Island" der mystischen, unerforschten Insel voller Gefahren wie Dinosauriern und gefährlichen Ureinwohnern, doch grade bei diesem Hauptteil hat der Film für mich leider verloren.
Ein paar Abenteurer die gegen Ureinwohner kämpfen und dann anfangen gegen übergroße Spinnen und Dinosaurier zu kämpfen, so richtig Spaß machen diese Actionszenen doch irgendwie nicht.
Ich kenne mich nicht mit Special Effects aus und würde auch nicht so weit gehen die CGI Viecher auf der Insel mit irgendwelchen gefährlichen Camelspiders aus billigen Produktionen, die man sonst auf Tele5 sieht, zu vergleichen aber die hier gesehenen Insekten und die Szenen wo die Crew vor Dinosauriern weglaufen muss, empfand ich schon fast als lächerlich.
Das sah hier alles SO gewollt und unecht aus, da schlug die Spannung auf mich irgendwie nicht so richtig über und der Mittelteil wurde für mich zu einem zähen Ereignis, da mich die meisten Szenen auf der Insel einfach ziemlich kalt ließen.
Am Ende fängt die Filmcrew unter Jack Black den King Kong und verschifft ihn nach New York, um mit der Bestie das große Geld zu machen, bis zu diesem Zeitpunkt stand der Film bei mir zwischen 5,5 und 6 Punkten, es war ganz nett sich den Streifen anzusehen aber viele Szenen überzeugten einfach nicht und bei so einer Laufzeit macht das auf Dauer auch keinen Spaß mehr.

Doch die letzte halbe Stunde in New York, die war wahrlich beeindruckend, großes Kino in meinen Augen.
Andy Serkis zeigt wieder mal unglaubliches Talent, wenn King Kong durch ihn große Emotionen vermittelt und die Szenen zwischen Kong und Naomi Watts fand ich extrem berührend, wenn diese beiden Außenseiter sich auf dem Empire State Building vor einer tobenden Masse zurück ziehen und King Kong den ungleichen Kampf gegen seine Unterdrücker aufnehmen muss.

Hier kommt zum Schluss noch einmal die ganze Stärke der Originalgeschichte durch und durch das packende Finale wurde der Film, für mich doch noch zu einem guten Remake!

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pischti

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Schöner Kommi Hfonda. Peter Jackson´s King Kong würde ich wahrscheinlich eine sehr ähnliche Bewertung wie Du geben.


The Freewheelin Fonda

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@Alex Stimmt hast du ja heute öfters betont :D
@Ioosh Danke dir, fande hier vieles übertrieben unnötig ;)
@Filmfreak hab mich auch gefragt wie man eine solche Szene so verkacken hat nachdem vorher schon Jurrasic Park rauskam...
@Martin Danke dir :)
@William Denke dass der bei dir nicht unbedingt über ne 7 heraus kommt, bin mal gespannt was ne Zweitsichtung ergibt.
@Lydia Kann ich sogar nachvollziehen, doch ein paar SZenen hatte der schon die mir gut gefallen haben.
@pischto Danke dir, haben ja gar nicht so selten ganz ähnliche Meinungen :)


RoosterCogburn

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe mir mit gewissen Erwartungen diese Neuverfilmung angesehen, die leider nur teilweise erfüllt worden sind. Ich denke, das schon einige die erste Verfilmung von '33 gesehen haben. Prinzipiell hat Jackson an der Story nicht viel verändert. Gut, in der Heimat von Kong sind mehr und unterschiedlichere Inselbewohner zu sehen. Die Charaktere der Figuren werden mit mehr Hintergrundinformation vorgestellt. Alles schön und gut, aber man kanns auch übertreiben. Mal abgesehen davon und das der Film fast eine Stunde brauch ehe man Kong überhaupt erahnen kann, wirkt er auf mich einfach viel zu langatmig. Drei Stunden sind zuviel für diesen Stoff. Außerdem ist diese Romanze zwischen der Schönen und der scheinbaren Bestie so dermaßen plakativ, das es bei mir sauer aufstösst. Hier wird Kong als "Held, der nicht sein kann" in den Mittelpunkt gerückt und versucht eine Bindung mit der menschlichen Protagonistin herzustellen. Ganz im Gegensatz zum Klassiker von '33, in dem Kong als Monster die Rolle des Antagonisten einnimmt. Derjenige der Angst und Schrecken verbreiten soll. Auch wenn im Original eine tragische Romanze angedeutet wird, nimmt sie nicht im Film einen so hohen Stellenwert ein wie ich das bei Jackson's Adaption empfunden habe. Da kann ich mir ja gleich wieder "Titanic" reinballern ^^

Aber ansonsten erwartet den Zuschauer ein Feuerwerk an Action, Emotionen und überwältigen Effekten. Mich hat vor allem neben dem Kampf der Giganten auf Kongs Heimatinsel, das New York der 30er Jahre begeistert. Ausstattung, Setting und Effekte sind überragend.
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Fazit: Monstermäßig in die Länge gezogen, aber dennoch "nur" recht unterhaltsam.

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The Freewheelin Fonda

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Hab ne ganz ähnliche Meinung, viel zu lang, da muss ich dir zustimmen aber den Schlussakt in New York fand dich großartig! Hat den Film für mich eig. gerettet, hat von mir sogar noch n halben Punkt mehr bekommen.


The Freewheelin Fonda

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Was DUffy sagt! King Kong war großartig, emotional gestaltet! Die letzten Szenen mit Kong und der Watts auf dem ESB fand ich extrem stark!
Hat den Streifen für mich gerettet.


jakobthecritic

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Bewertung7.0Sehenswert

King Kong ist wohl ein Film, über den gestritten werden darf. Es ist auch kein perfekter Film, zum Teil wegen der merkwürdigen Castingentscheidungen, doch, und das ist ein großes "doch" , weiß Peter Jackson einfach stimmungsvoll zu inszenieren und man merkt, das dieser Film sein Herzensprojekt war, etwas wohinter er sich mit Ehrgeiz und Feuereifer gesetzt hatte und wohl einen der, vom Setting über Effekte und Designs, nahezu genial ist.
Jackson weiß eben wie man Bombast und epische Momente inszeniert, hat aber auch einen Sinn fürs makabre, was zu einigen guten Schockeffekten führt.
natürlich ist der Film nicht perfekt, aber er ist auch nicht misslungen und vor allem starb der Affe nie spektakulärer.

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brucelee76

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Bewertung5.0Geht so

Hallo zusammen,

wer (Riesen)Gorillas liebt und ein wenig auf eine Fantasie-Insel eintauchen möchte, der ist hier richtig. Der Rest hat Trash-Niveau und alle samt spielen, rennen, überleben, suchen, jagen und reden so schlecht, das man irgendwann genug bekommt. Und solange hat es bisher kein Film geschafft, bis man den Hauptdarsteller endlich zu sehen bekommen.
Nur Kong ist es für mich, weshalb es sehr großzügige fünf Punkte gibt!!!
Auch ich bin enttäuscht, es wird hier mehr wert auf Kulisse und (digitale) Optik gelegt, als der gesamten Story etwas mehr Sinn und Tiefe zu geben.

Mein Fazit: Mr. Jackson hat sein Kindheitstraum verbockt. Für mich ein überflüssiges Remake!!!

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Splashy

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Bewertung9.5Herausragend

Wahnsinn, ich hab mir die Extended Edition angeschaut und habe mich während der über 3,5 Stunden kein einziges mal gelangweilt...
Die Story fängt einen von Anfang an mit einer wahnsinnig dichten Atmosphäre ein und lässt bis zum Schluss nicht mehr locker...
und selbst wenn einen Moment lang eine ruhige Szene zwischen Kong & Anne kommt, so wird sie schon in der nächsten Minute durch unvorhersehbare Action wieder zerrissen. Eigentlich gibt es kaum Momente der Ruhe, da der Film durchgängig Actionreich nach vorn getrieben wird...

Bzgl. der Schauspieler kann man nicht meckern, die sind alle hervorragend und Jack Black spielt hier die Rolle seines Lebens.

Ganz allgemein merkt man dem Film deutlich an, dass Peter Jackson am Werk war. Die Szenengestaltung und allgemein Setting sowie Animationen sind gigantisch.

FAZIT: Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen! Einfach ein Gigantisches Epos!

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Pascal1994

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Bewertung9.5Herausragend

Einer der beeindruckensten und eindrucksvollsten Filme. Er bietet unglaubliche Spannung und eine dauerhaft gute Atmosphäre. Trotz seiner langen Laufzeit und der Tatsache, dass man King Kong erst nach über einer Stunde sehen kann ist der Film nie langweilig. Ein unglaublich actionreiches Spektakel mit vielen exotischen (und angriffslustigen) Tieren, dass man nicht so schnell vergisst.

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Schnetzler

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein großartiger Film. Spannend bis auf die letzte Minute, auch wenn viele Zuschauer das anders sehen. Tolle Bilder und eine unglaublich tiefgreifende Story. Ich geb zu, dass ich zum Schluss heulen musste. Kong war so einsam auf seiner Insel. Kaum ändert sich dies, versucht man, ihm das wieder kaputt zu machen. Die Szenen, in denen er mit Ann in New York ist, sind einfach einmalig, zum weich werden. Gänsehaut pur! Puh...

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Ener

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Bewertung3.5Schwach

Heilige Sch...! Punkt. Aus. So könnte meine Bewertung zu den Action-Szenen ausfallen. Allerdings meinte ich das nicht im positiven Sinne. Es ist so übertrieben, wie es nur in B-Movies vorkommen darf. Rotz! Ist das ein gewollter Trash-Faktor? Sollte der Film absichtlich in Richtung visuelle Groteske des Themas gehen? Wenn Ja, dann Bravo. Nur hätten dann andere Vorlagen besser gepasst als ausgerechnet King Kong, bei dem es um "Mehr" geht. Was die Bewertung noch einigermaßen rettet, ist die Tatsache, das dieses "Mehr" recht ansprechend, wenngleich wieder übertrieben, mit von der Partie ist. Fazit: Lieber das Original zweimal ansehen.

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BaitfroN

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich unglaublich: Ich habe mir die 200 Minuten Version angesehen, und der Film hat kaum Momente wo es einem langweilig werden könnte. Immer neue Herausforderungen für die Protagonisten. Immer wieder unglaubliche Szenen auf die Bildfläche gezaubert, von satter Action über Ekel bis zu unglaublichen Landschaftsbildern.

Der Film ist einfach ganz großes Kino. Anders als so einiges von dem handlungslosen Schrott den Hollywood zurzeit sonst so verzapft, bietet diese Effektorgie auch eine gute Handlung, wenn auch nicht allzu komplex. Aber immerhin mehr als Aliens greifen durch ein Loch im Meer an und wir kämpfen gegen sie mit riesigen Robotern...

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dean.LaChrizz

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Übrigens deine anspielung auf Pasicfic Rim ist Super :D


BaitfroN

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Stimmt, nicht das ich HdR schlecht fände, aber im Gegensatz zu King Kong ist er regelrecht langatmig und auch etwas langweilig (Oh mein Gott bitte schlagt mich jetzt nicht!!!!).
Ich habe mich für Pacific Rim entschieden, leider hätten es aber auch eine ganze Ecke weiterer aktueller Hollywood-Filme getan... Geht es eigentlich nur mir so, oder werden Action- und Abenteuer-Filme immer blöder und primitiver?


Ioosh698

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Bewertung9.0Herausragend

Peter Jacksons King Kong ist ein sehr guter Film, der durch gute Schauspieler, gelungene Actionszenen, Spannung und einer Menge Gefühl punktet. Hier sieht man klar, das manche Menschen einfach nur Geldgierig, rücksichtslos und Machthungrig sind und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Nur durch diese Aspekte wird der eigentlich friedlebende King Kong aus seiner Heimat entführt und in die Großstadt gebracht.
Fazit : Peter Jacksons Verfilmung ist absolut gelungen und ergatterte zurecht die Oscars.

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Lili 9ochefort

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Ja ein Spitzenfilm. :)


Ioosh698

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Oh ja; ) Und man sollte ihn nicht nur auf eine "Liebesgeschichte" zwischen einem Affen und einer Frau beschränken, er bietet auch einige andere tolle Dinge... :D



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