King Kong und die weiße Frau

King Kong (1933), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Actionfilm, Horrorfilm, Drama, Thriller, Fantasyfilm, Kinostart 01.12.2005

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7.7
Kritiker
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6.1
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47 Kommentare
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von Ernest B. Schoedsack und Merian C. Cooper, mit Bruce Cabot und Fay Wray

Das Original. Ein amerikanisches Filmteam und die Diva Ann Darrow reisen zu Dreharbeiten auf eine Dschungel-Insel. Die Insel ist das Reich unzähliger Urwelttiere und der Riesenaffe King Kong wird von den Eingeborenen als Gottheit verehrt. Von Zeit zu Zeit bringen sie ihm Menschenopfer dar. Eines Nachts wird die schöne Ann entführt und von den Wilden zur Opferstätte gebracht. Der Affenkönig verschleppt sie in den Dschungel. Nach der dramatischen Befreiung des Mädchens wird King Kong betäubt nach New York gebracht. Dort soll er in einer Show als das 8. Weltwunder präsentiert werden. Doch mit seinen gigantischen Kräften kann er sich losreißen und flieht mit Ann als seiner Gefangenen durch die Großstadt…

Und der Prophet sprach: Das Tier schaute ins Angesicht des Schönen. Seine mörderische Hand erstarrte. Und von diesem Tage an war es wie tot.

Handlung Theateragent Charles Weston (Sam Hardy) ist mit dem Dokumentarfilmer Carl Denham (Robert Armstrong) auf einem Schiff verabredet, denn am Morgen des nächsten Tages möchte dieser mit seinem Team unter Kommando von Captain Englehorn (Frank Reicher) auf eine mysteriöse Insel reisen, wo er ein Monstrum, “halb Tier, halb Mensch”, namens Kong vermutet. Weston soll ihm für seinen neuesten Streifen ein hübsches Mädchen vermitteln, denn das Publikum erwartet Schönes. So führt ein selbstironischer Prolog in das Gewerbe des Filmproduzenten und Regisseurs ein.

Da Weston moralische Bedenken hat, zieht Denham los, um in den Straßen New Yorks eine kesse Blondine zu finden und erwischt sie prompt beim Diebstahl von etwas Obst. Denham befreit das hungrige Mädchen aus seiner misslichen Situation der Ladenbesitzer hatte den Diebstahl sofort bemerkt und lädt sie in ein Restaurant ein. Es bedarf keiner großen Überredungskunst, um Miss Ann Darow (Fay Wray) für das Projekt zu gewinnen.

Auf der dubiosen Seereise lernt Ann den unfreundlichen Jack Driscoll (Bruce Cabot) kennen, der es…

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Kritiken (2) — Film: King Kong und die weiße Frau

Stefan_R.: Mann beisst Film

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8.0Ausgezeichnet

Natürlich weiß jeder, wie die Geschichte ausgeht, und sicherlich ist die erzählte Geschichte die erste halbe Stunde nicht sonderlich aufregend. Doch wer sich auf die Zeitreise einlässt und nicht die Augen verschließt, wird belohnt werden mit einem richtungsweisenden Stück Filmgeschichte, das auf geradezu vorbildliche Weise Melodram, Action und Abenteuer zu einem Gesamtkunstwerk verknüpft. „KING KONG UND DIE WEISSE FRAU“ sollte jeder Filmfan mindestens einmal gesehen haben, denn selten zuvor war einem ein Filmmonster sympathischer.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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9.5Herausragend

Abgesehen von dem sehr hölzern wirkenden Spiel der Darsteller ist „King Kong“ ein rundum gelungener Film. Wenn auch schon weit über 70 Jahre alt, schafft es dieser wegweisende Meilenstein der Tricktechnik auch aus heutiger Sicht noch eine dichte Atmosphäre und echte, gruselige Spannung zu schaffen. Peter Jackson hielt sich bei seinem Remake, was man als Nicht-Kenner des Originals gar nicht meinen mag, erstaunlich genau an diese erste Version der legendären Geschichte und schuf eines der besten Remakes aller Zeiten. Doch die heute überholten Effekte rütteln nicht an der Legende. Der 1933er „King Kong“ ist die Mutter des Fantasy-Abenteuers. – Absolut sehenswert.

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Kommentare (45) — Film: King Kong und die weiße Frau


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patrick.rohrer.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Obwohl der Film schon 80 Jahre am Buckel hat, gefällt mir dieser Film irrsinnig gut, überhaupt die Szenen mit King Kong.
Monsterfilm der ersten Stunde => sehr Empfehlenswert !!!!

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andaction94

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Bewertung7.5Sehenswert

1933, die damalige Gegenwart,
Der Regisseur Carl Denham (großartig Profit - gierig: Robert Armstrong) träumt davon den besten Film aller Zeiten zu produzieren. Deshalb will er ein Abenteuerdrama auf einer tropischen Insel drehen, zu der er sich mit seiner Filmcrew auf dem Frachter ‘Venture’ begeben möchte.
Laut Denhams Meinung verlangt es dem Filmpublikum jedoch nach einem hübschen Mädchen in der Hauptrolle. Deshalb zieht er bevor die Leinen losgemacht werden los, um ein solches Mädchen zu finden.
Sie läuft ihm in Form der in die Schauspielerei vernarrten Ann Darrow (Fay Wray) über den Weg. Es gelingt ihm, sie dazu zu überreden, ihn auf seiner Reise zu begleiten.
Während der Fahrt wird die naive Ann jedoch mit der Wahrheit konfrontiert, dass Carl Denham ein Mann ist, dem alle Mittel recht sind, um Profit zu schöpfen. Die Besatzung der ‘Venture’ kann ihn nicht ausstehen. Lediglich Ann verspürt eine gewisse, instinktive Bewunderung für ihn, da er ihr die Chance gegeben hat, groß raus zu kommen.
Der eigentlich frauenfeindliche Matrose John ‘Jack’ Driscoll (Bruce Cabot) bemerkt dies und gibt von nun an sein Bestes, das junge Mädchen vor dem in seinen Augen wahnsinnigen Filmemacher zu beschützen. Nach einiger Zeit muss er sich eingestehen, dass er sich tatsächlich in Ann verliebt hat.
Am 'Filmset' Skull Island warten aber große Gefahren auf die Filmcrew ...

Als der Schwarz/Weiß - Film ‘King Kong und die weiße Frau’ das erste Mal auf eine Leinwand projiziert wurde, lernte mein Großvater vermutlich gerade, auf die Toilette zu gehen. So viel zum Alter des Films. Alte Darstellungsmittel sind deshalb im Übermaß vorhanden. Schon nach ein paar Minuten ertönen laute und aus heutiger Sicht qualitativ schlechte Fanfaren und die Schauspielkunst entstammt der alten Schule.
Allerdings darf man ’King Kong und die weiße Frau’ nicht einfach als alt und heutzutage wertlos abstempeln, da es sich bei ihm um die Anfänge des Blockbusters handelt und um einen der ersten Meilensteine der Filmgeschichte.

Wichtig für die Ästhetik des Films ist die alte, aber trotzdem überzeugende Schauspielkunst der Darsteller, die eine gewisse besondere und in den ruhigen Phasen gleichzeitig auch entspannte Atmosphäre schafft, gerade zu Beginn des Films. Zu dieser Austrahlung trägt auch ein ganz gutes Szenenbild bei.

Bereits früh wird erkennbar, dass der Charakter des profitgeilen Filmemachers Carl Denham den Film prägt. Er ist stets derjenige, der unbedingt Recht haben will, der versucht aus allen sich ihm bietenden Gelegenheiten einen Vorteil rauszuhandeln und der, der besessen davon ist, immer der Beste zu sein. Denham ist der eigentliche Bösewicht des Films.

Genauso wie an die Bedeutsamkeit des Charakters von Denham, tastet sich ’King Kong und die weiße Frau’ anfangs auch an andere wichtige Bestandteile der Handlung langsam heran, indem diese kurz angedeutet werden.
So wird zum Beispiel kurz vor der Ankunft auf Skull Island in einem Gespräch zwischen Englehorn, dem Kapitän des Schiffes, und Denham auf die ‘Legende von Kong’ hingewiesen.
Generell lässt sich sagen, dass der Film relativ langsam los geht und es eine ganze Weile dauert, bis er richtig in Fahrt kommt. Dieser Effekt bewirkt jedoch keine Langewile. Der Film ist nachdem das Schiff gestartet ist eigentlich durchgehend spannend und die Dramatik setzt zwar erst spät ein, ist dafür aber sehr intensiv.

‘King Kong und die weiße Frau’ handelt hauptsächlich von einem Thema: Nur der Starke und Kluge kann in dieser Welt überleben. Aber wenn er eine schöne Frau trifft und sich in sie verliebt, werden seine Sinne benebelt und er vergisst seine Klugheit und seine Stärke.
Dies geschieht auch Kong, der sich in Ann verliebt und von da an alles aufgibt, nur um bei ihr zu sein. Erkennbar macht sich diese Tatsache darin, dass King Kong Ann nie etwas tun, sie jedoch um jeden Preis für sich haben will. Ann hat jedoch immer Angst vor Kong und hasst ihn sogar, was dessen Liebe unglücklich erscheinen lässt und deshalb das eigentliche Thema des Streifens vestärkt.

Wie bei alten Filmen üblich, wird die Handlung auch bei ’King Kong und die weiße Frau’ oft aus einer entfernten Kameraperspektive erzählt, die bemüht ist, stets das gesamte Geschehen ins Bild aufzunehmen. Jedoch sind auch einige nahe und halbnahe Aufnahmen eingebaut, die dem Abenteuerdrama einen Hauch von moderner Inszenierung geben. Kamerafahrten sind jedoch eher selten vorhanden.
Des Weiteren lässt sich sagen, dass die weiten Aufnahmen der ’Venture’, die sich ihren Weg durch ein Meer aus Nebel bahnt, sogar noch für heutige Verhältnisse großartige Bilder sind.

Die Spezialeffekte von Willis O’Brien schrieben Filmgeschichte und dienten nach der Veröffentlichung des Films als Inspirationsquelle für andere Filmemacher und deren Filmprojekte. Bei diesem Verfahren musste die Figur des King Kong für jedes Bild neu umgestellt und fotografiert werden, was in der damaligen Zeit einen unglaublichen Aufwand bedeutete.

Letzten Endes lässt sich sagen, dass ‘King Kong und die weiße Frau’ damals bei den Kinogängern vermutlich das Gefühl auslöste, sich im Land der Wunder zu befinden, gerade aufgrund der wegweisenden Spezialeffekte.
Heutzutage ist der Film jedoch nicht mehr als ein Klassiker, da man nun viel mehr Möglichkeiten besitzt eine solche Filmhandlung darzustellen.

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Intergalactic Ape-Man

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

King Kong und die weiße Frau bringt den phantastischen (Abenteuer-)Film so sehr auf den Punkt wie kaum ein anderes Werk. Dabei handelt es sich tatsächlich auch um einen Film-im-Film, der zusätzlich Referenzen an die Zeit der Depression und die Erfahrungen der Produzenten erlaubt. Zwielichtige Charaktere eilen dem Film Noir voraus. Als eine der ersten Produktionen kann King Kong und die weiße Frau einen durchgängigen, von Max Steiner komponierten, Score aufweisen. Einen wesentlichen Anteil bilden zudem die großartigen Stop-Motion-Effekte von Willis H. O’Brien, die in nie dagewesener und kaum wiederholter Perfektion riesige Monster zum Leben erwecken. In einer sensationslüsternen Zeit kurz vor der Durchsetzung des Hays Codes bietet der Film weiterhin knisternd-erotische Motive und geht mit den menschlichen Opfern nicht gerade zimperlich um. Das 8. Weltwunder wurde gesucht und in diesem Film wurde ihm mit dem das Empire State Buildig erklimmenden Riesenaffen ein ikonisches Denkmal gesetzt.

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Cellmorbasg

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Bewertung7.0Sehenswert

Zuerst ein Schrei als Trockenübung, dann als wahrhaftiger Ausdruck des Grauens - beide gehen durch Mark und Bein. Anschließend wird weiter geschrien und es wird zunehmend nervig, doch die Action mit dem Kong macht das immer wieder wett. Ansonsten weiß der Film mit seinen Sets ebenso zu beeindrucken wie mit dem furiosen und legendären Finale, die Story und Charaktere aber bleiben dahinter zurück.

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CarlSchmitt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In wenigen Monaten jährt sich die Premiere von „King Kong und die weiße Frau“ zum 80. Mal. Ein willkommener Anlass um sich diesen geschichtsträchtigen Filmklassiker erstmalig zu Gemüte zu führen. Hierbei handelt es sich um das Original, welches beispielsweise. von Peter Jackson im Jahre 2005 neuverfilmt wurde.

Die Geschichte von King Kong ist ebenso bekannt wie sie schnell erzählt ist: Eine Filmcrew reist zu einer unbekannten Insel, auf der der Regisseur Carl Denham einen Abenteuerfilm drehen möchte. Auf der Insel angekommen entdecken sie die Inselbewohner, die gerade eine Zeremonie feiern. Nach einem kurzen Wortgefecht mit den Einwohnern zieht sich die Crew auf das Schiff zurück. Jedoch wird die Hauptdarstellerin Ann wenig später von den Eingeborenen entführt und King Kong, dem Riesenaffen, als Opfergabe präsentiert, der diese an sich nimmt und mit ihr im Urwald verschwindet. Betrachtet man das Erscheinungsjahr von „King Kong und die weiße Frau“ (wir schreiben das 1933), so muss man bereits spätestens zur Mitte des Films konstatieren, dass dieser hervorragend inszeniert ist. Besonders deutlich wird dies bei der Zeremonie der Inseleinwohner und den Kämpfen zwischen King Kong und seinen verschiedenen Widersachern im Inselurwald. Es ist einfach beeindruckend, wie das Regisseurteam Cooper/Schoedsack es zu einem so frühen Zeitpunkt der Filmgeschichte geschafft hat, diese stimmungsvolle Kulisse zu kreieren. Auch wenn ich kein Experte für Filme der 20er und 30er Jahre bin, erscheint mir die verwendete Drehtechnik ihrer Zeit weit voraus gewesen zu sein, weswegen ich dazu neige, hier von einem Meilenstein der Filmgeschichte zu sprechen. Sie begründet die filmgeschichtliche Bedeutung von „King Kong“, die ihr einen Platz in der Top250 von Imdb, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt,gesichert hat. Auch mit Situationskomik wird nicht gespart. So zaubert es einem ein Schmunzeln ins Gesicht, wenn man Denham und Driscoll, dem zukünftigen Ehemann von Ann, durch den Urwald ziehen sieht, wo sie unerschrocken an einem Dinosaurier-Ähnlichen Wesen vorbei gehen. Auf die Frage Dricolls, was für ein Wesen dies sei, sagt Denham ganz entspannt „Ach, das ist bloß ein Dinosaurier“. Momente wie diese verleihen dem Film ein gewisses Augenzwinkern. Wenn man will, kann die Story aber auch als Kritik des Kolonialismus verstanden werden. Abgerundet wird „King Kong“ von der wirklich bezaubernden Fay Wray, die die Ann glaubhaft und verspielt darstellt, auch wenn man zeitweise das Gefühl hat, dass 80% ihrer Sprechinhalte durch Kreischgeräuschen ausgefüllt wurden. Allerdings hat der Film auch seine Schwächen. Zum Einen ist da die Struktur des Films. 100min Laufzeit sind zu wenig für das, was uns die beiden Regisseure präsentieren wollen. Es muss ja nicht gleich die 210min Version von Peter Jackson sein, aber für die Story sollte ausreichend Zeit vorhanden sein, was hier nicht der Fall ist. Der Einstieg und das Ende des Films fallen viel zu kurz aus, währenddessen sich der Mittelteil teilweise ziemlich zieht. Gerade der Mittelteil ist an manchen Stellen durchaus langweilig, da er primär aus Kämpfen zwischen King Kong und anderen Fabelwesen besteht. Zwar sind diese, wie bereits angesprochen, beeindruckend inszeniert, aber nach dem zweiten Kampf sollte es dann auch reichen. Die Zeit, die hierfür investiert wurde, fehlt insbesondere an zwei Stellen. Zum Einen in der Entwicklung des Verhältnisses zwischen Ann und Driscoll, der sie zuerst ablehnt, aber ein Gespräch später bereits von Liebe spricht. Natürlich könnte man polemisch anmerken, dass heutzutage aus vergleichbaren Umständen ähnlich schnell von Liebe gesprochen wird und dass „King Kong“ somit auch hier eine Vorreiterstellung einnimmt. Mir ist das allerdings zu wenig. Zum Anderen in der Ausbildung der Charaktere, die in den meisten Fällen oberflächlich und eindimensional bleibt. Natürlich muss man hier einen anderen Maßstab ansetzen als bei Filmen, die im Jahre 2011 erschienen sind. Aber selbst aus einer vergleichenden Perspektive mit Filmen dieser Zeit verweilt „King Kong“ nur im Mittelfeld, wo Filme wie „Im Westen nichts Neues“ (1930) bereits angedeutet haben, was in dieser Hinsicht alles möglich sein kann.

Unterm Strich bin ich froh, diesen Film gesehen zu haben, da er aufgrund der Inszenierung wirklich sehenswert und legendär ist. Dies ist der große Pluspunkt des Films, neben den anderen, bereits thematisierten Vorzügen. Sie kaschieren die Schwächen des Films weitestgehend. Aufgrund der filmgeschichtlichen Bedeutung vergebe ich zudem noch einen Zusatzpunkt, weswegen ich insgesamt 8 Punkte an King Kong höchstpersönlich vergebe.

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Filmkenner77

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Du meinst mit Nachfolger den von 1986?


deevaudee

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Genau. ;) Obwohl man auch als Kind sowas geil findet. Zum Glück auch als Kind das letzte mal gesehen. ^^


Ener

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Bewertung9.5Herausragend

Würdigt man das Alter (1933!) kann eigentlich nur die Höchstpunktzahl rauskommen. Mir ist kein weiterer Film dieser Zeit bekannt, welcher auch heute noch als unterhaltsamer typischer Spielfilm durchginge. Erstaunlich, wie der Blockbuster die nächsten Zelluloid Generationen nachhaltig geprägt hat. Die schauspielerischen Leistungen sind dabei geradezu laienhaft. Manchmal wirkt es wie von Amateuren auf einer Bühne gespielt. Die Technik heutzutage natürlich lächerlich, damals unglaublicher Bombast. Die Story ist nach wie vor klasse, wenngleich einige Dialoge Bissspuren vom nagenden Zahn der Zeit haben. Da fragt man sich, wie "Nachfolger" so schlecht werden konnten. Großartiger Schinken! Der Monsterfilm überhaupt. Nach wie vor.

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M4x1k1ng

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch ich denke, dass mit diesem Film ein Stück Filmgeschichte geschaffen wurde. Dabei hat er überhaupt nicht an Wert verloren. Gerade die alte Techniken des Anfangs des Tonfilms sind für jeden, der sich auch nur ein wenig für das Medium Film interessiert, wohl ausreichend, um sich den alten Schinken mal anzusehen. Die Story ist zu meiner Überraschung mehr oder weniger die selbe, wie in Peter Jacksons Film, den wahrscheinlich die meisten kennen. Auch wenn die Charaktere und die Dialoge noch nicht den nötigen Tiefgang hatten, ist es dennoch schön anzusehen und anzuhören, wie der Tonfilm seine relativen Anfänge passierte.

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-Luc-

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der beste Monsterfilm ever!

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Mac_C_Tiro

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zugleich ein Meilenstein des Monsterfilms und ein poetisches Meisterwerk über menschliche Wertvorstellungen! Intoleranz und Gier treffen auf Liebe und Verständnis.. ein epischer Kinotraum!

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A.V.

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Stück Filmgeschichte,
denn King Kong ist einfach die Urversion des heutigen Sommerblockbuster.
Natürlich kann man den Film nicht mit heutigen Effektstandarts vergleichen,
aber für die damalige Zeit waren die Effekte bahnbrechend.
Wenn man sich für Filmgeschichte und klassische Filme interessiert,
kann man sich vom Charme dieses Films nur beeindrucken lassen.

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guggenheim

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch für die heutige Zeit hat der 1933er "King Kong" noch ein unheimliches Tempo, ist ein hollywood'sches Effektgewitter par excellence und hat dementsprechend ungebrochen hohen Unterhaltungswert.

Schwieriger ist hingegen die Story zu bewerten, die sehr wohl als rassistisch aufgefasst werden könnte. Schwarze Heiden, die in ihrer Rückschrittlichkeit Menschen opfern, am liebsten natürlich die reine, blonde, zivilisierte Frau. Dazu der brutale Gorilla, ein dunkles Wesen aus dem Dschungel, ebenso unterentwickelt und kulturlos wie offensichtlich alles, was aus dem Urwald stammt. Hinzu kommt die zweifelhafte Schlussmoral, dass die starke Liebe zu einer Frau den Riesenaffen letztlich das Leben gekostet hat. Das Weib hat, wir erinnern uns an den berühmten Apfel im Garten Eden, stets den größten Anteil am Verderben und dem Niedergang des Mannes.

Das ist allerdings nur eine Lesart von "King Kong". Ganz problemlos kann man hier tiefere Interpretationen ignorieren und schlicht von einer mit starken Horrorelementen angereicherten Abenteuergeschichte früherer Zeiten ausgehen, die mit den Ängsten vor dem Unbekannten spielten. Nicht zuletzt das Bild des Kannibalen, der in der Neuen Welt das Fleisch von den Knochen seiner Mitmenschen nagt, ist auf Grundlage solcher für Unterhaltungs- und Profitzwecke reich ausgeschmückten Erzählungen entstanden. Dass im Urwald keine Medizinmänner mit großen Kochtöpfen warteten, in denen die ankommenden Europäer zubereitet werden sollten, dürfte wohl jedermann bekannt sein. Trotzdem ist dies ein Motiv, das immer wieder gerne verwendet wird, da es die wohl größte Distanz zu unserer Lebensweise hat. Ein ähnliches Kontrastprogramm fährt "King Kong" auf, spielt mit dem vermeintlichen Schrecken, der im Unbekannten lauert, der Bedrohung, die von der, aus unserer Sicht, unzivilisierten Welt ausgeht. Der Gorilla ist dabei eine urwüchsige Naturgewalt, die der Mensch nicht vollends bändigen kann und es, trotz aller monetären Versuchung, auch nicht probieren sollte.

Wie man diesen Klassiker letztlich versteht, ist eine persönliche Frage. Ich, ohne dabei etwaige andere Sichtweisen abzukanzeln, gehe davon aus, dass auf die Story weniger Wert als auf die Schauwerte gelegt wurde, weshalb ich es bevorzuge, von einer nicht bewusst zweifelhaften Intention auszugehen, sondern "King Kong" als unterhaltsames, wenn auch etwas unreflektiertes Blockbusterkino zu betrachten.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer ist das wahre Monster? Das Biest oder der Mensch? Die tragische Geschichte des Riesenaffen von Skull Island beschäftigt sich so gut wie kein zweiter Film mit dieser Frage. Abzüge gibt es in der B-Note, weil König Kong und Kollegen heute natürlich nicht mehr wirklich furchteinflößend sind. Trotzdem immer noch ein echter Klassiker und ein absolut grandioser Film!

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änna_banana

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Bewertung9.5Herausragend

Ich find King Kong in seiner ersten Verfilmung klasse. Es ist bemerkenswert, wie man den Affen damals schon so toll kreiert hat, auch wenn sein Grinsen nicht wirklich furchteinflößend ist. Dass Anne dem Affen auch am Ende des Films noch nicht vertraut, finde ich wesentlich realistischer als in den weiteren Verfilmungen. Er ist einfach ein Klassiker und hatte Filmen damals viel voraus.

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fliegendreck84

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Bewertung2.0Ärgerlich

einfach oberaffig. klassisch ok, aber dennoch is es einfach die zeit nicht wert!

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TheJoker

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Bewertung10.0Herausragend

Ziemlich beeindruckend!Auch heute noch!Gibt es bis heute einen besseren Abenteuerfilm?Unwahrscheinlich!Die Effekte!Für 1933 der helle Wahnsinn, wenn ich mir da heutige Effekte ansehe...da sollen 78 Jahre dazwischen liegen?!Nicht zu fassen...Ich kenne Filme, die sind 20 Jahre älter und die Animationen nicht annährend so gelungen!Einfach extrem beeindruckend,die Detailversessenheit,die liebevolle Gestaltung,die durchweg guten schauspielerischen Leistungen,die Animationen....Bis heute und auch noch Heute, einer der ganz ganz großen, unerreichten, Klassiker der Filmgeschichte!Hut ab! ;-)

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Laura Eissenberger

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Bewertung9.5Herausragend

Classic.

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Strikerth

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Letztens mal auf arte geschalltet und da kam dieser Film und ich konnte einfach nicht bis zum Ende wegschallten.


stevenwolff

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Bewertung7.0Sehenswert

King Kong und die weiße Frau ist ein guter Film, der schon fast 80 Jahre alt ist. Im Vergleich zu heute wirken die Effekte aber fast lächerlich. Der Film wird aber nie langweilig. Und im Gegensatz zu vielen anderen alten Filmen wirken die SchauspielerInnen nicht lächerlich. Für jeden Filmliebhaber ist der Film Pflicht.

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george.taylor

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Bewertung3.0Schwach

Kann man sich heutzutage (im Gegensatz zu Chaplin) gar nicht mehr ansehen. Wenn Tricktechnik so in den Vordergrund gestellt wird, muss man halt auch damals und heute vergleichen. Und storytechnisch ist das auch keine Glanzleistung.
Wie war ich damals (ich war 12) in den Sommerferien bei den Grosseltern hinter diesem Monster hinterher; habe wie verrückt King Kong und seine Gegner gezeichnet, habe die ganzen Fotos und Artikel aus Fernsehzeitungen gesammelt, ein paar neuere Verfilmungen im Nachmittagsprogramm sehen können und dann den 33er King Kong:
Was war ich enttäuscht!

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Phallumegaly

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach nur Kult und großes Kino.
Und für die Zeit wirklich gut gemacht !
Auch heute noch überzeugender als mancher schlechte Animationsfilm -.-

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ellen_ripley

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Bewertung9.0Herausragend

Der Schrecken des Amazonas oder King Kong? Ich hatte Angst!

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