King Kong und die weiße Frau
King Kong (1933), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 6, Thriller, Drama, Horrorfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 01.12.2005
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41 Kommentare
Keine
von Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack, mit Bruce Cabot und Robert Armstrong
Das Original. Ein amerikanisches Filmteam und die Diva Ann Darrow reisen zu Dreharbeiten auf eine Dschungel-Insel. Die Insel ist das Reich unzähliger Urwelttiere und der Riesenaffe King Kong wird von den Eingeborenen als Gottheit verehrt. Von Zeit zu Zeit bringen sie ihm Menschenopfer dar. Eines Nachts wird die schöne Ann entführt und von den Wilden zur Opferstätte gebracht. Der Affenkönig verschleppt sie in den Dschungel. Nach der dramatischen Befreiung des Mädchens wird King Kong betäubt nach New York gebracht. Dort soll er in einer Show als das 8. Weltwunder präsentiert werden. Doch mit seinen gigantischen Kräften kann er sich losreißen und flieht mit Ann als seiner Gefangenen durch die Großstadt…
Und der Prophet sprach: Das Tier schaute ins Angesicht des Schönen. Seine mörderische Hand erstarrte. Und von diesem Tage an…war es wie tot.
HandlungTheateragent Charles Weston (Sam Hardy) ist mit dem Dokumentarfilmer Carl Denham (Robert Armstrong) auf einem Schiff verabredet, denn am Morgen des nächsten Tages möchte dieser mit seinem Team unter Kommando von Captain Englehorn (Frank Reicher) auf eine mysteriöse Insel reisen, wo er ein Monstrum, “halb Tier, halb Mensch”, namens Kong vermutet. Weston soll ihm für seinen neuesten Streifen ein hübsches Mädchen vermitteln, denn das Publikum erwartet Schönes. So führt ein selbstironischer Prolog in das Gewerbe des Filmproduzenten und Regisseurs ein.
Da Weston moralische Bedenken hat, zieht Denham los, um in den Straßen New Yorks eine kesse Blondine zu finden – und erwischt sie prompt beim Diebstahl von etwas Obst. Denham befreit das hungrige Mädchen aus seiner misslichen Situation – der Ladenbesitzer hatte den Diebstahl sofort bemerkt – und lädt sie in ein Restaurant ein. Es bedarf keiner großen Überredungskunst, um Miss Ann Darow (Fay Wray) für das Projekt zu gewinnen.
Auf der dubiosen Seereise lernt Ann den unfreundlichen Jack…
Das Original. Ein amerikanisches Filmteam und die Diva Ann Darrow reisen zu Dreharbeiten auf eine Dschungel-Insel. Die Insel ist das Reich unzähliger Urwelttiere und der Riesenaffe King Kong wird von den Eingeborenen als Gottheit verehrt. Von Zeit zu Zeit bringen sie ihm Menschenopfer dar. Eines Nachts wird die schöne Ann entführt und von den Wilden zur Opferstätte gebracht. Der Affenkönig verschleppt sie in den Dschungel. Nach der dramatischen Befreiung des Mädchens wird King Kong betäubt nach New York gebracht. Dort soll er in einer Show als das 8. Weltwunder präsentiert werden. Doch mit seinen gigantischen Kräften kann er sich losreißen und flieht mit Ann als seiner Gefangenen durch die Großstadt…
Und der Prophet sprach: Das Tier schaute ins Angesicht des Schönen. Seine mörderische Hand erstarrte. Und von diesem Tage an…war es wie tot.
HandlungTheateragent Charles Weston (Sam Hardy) ist mit dem Dokumentarfilmer Carl Denham (Robert Armstrong) auf einem Schiff verabredet, denn am Morgen des nächsten Tages möchte dieser mit seinem Team unter Kommando von Captain Englehorn (Frank Reicher) auf eine mysteriöse Insel reisen, wo er ein Monstrum, “halb Tier, halb Mensch”, namens Kong vermutet. Weston soll ihm für seinen neuesten Streifen ein hübsches Mädchen vermitteln, denn das Publikum erwartet Schönes. So führt ein selbstironischer Prolog in das Gewerbe des Filmproduzenten und Regisseurs ein.
Da Weston moralische Bedenken hat, zieht Denham los, um in den Straßen New Yorks eine kesse Blondine zu finden – und erwischt sie prompt beim Diebstahl von etwas Obst. Denham befreit das hungrige Mädchen aus seiner misslichen Situation – der Ladenbesitzer hatte den Diebstahl sofort bemerkt – und lädt sie in ein Restaurant ein. Es bedarf keiner großen Überredungskunst, um Miss Ann Darow (Fay Wray) für das Projekt zu gewinnen.
Auf der dubiosen Seereise lernt Ann den unfreundlichen Jack Driscoll (Bruce Cabot) kennen, der es überhaupt nicht gutheißt, eine Frau an Deck zu haben. Wie es das Schicksal will, verliebt sich der junge Mann aber in die schöne, furchtlose Ann, die seine Gefühle erwidert und die ersten Fotoshootings an Deck genießt.
Die exotische InselDie Reisepläne liegen lange Tage im Ungewissen, doch schließlich offenbart Denham sie seinem Filmteam: er möchte Skull Island finden, eine unbekannte Insel irgendwo westlich von Sumatra, auf der ein mythisches Ungeheuer namens Kong hausen soll. Um diese zu finden, muss das Schiff zwischen zwei Riffen und durch tiefen Nebel fahren. Alles läuft nach Plan und die Männer betreten mit Ann das Dorf der Eingeborenen, das durch eine riesige Mauer vom Rest der Insel getrennt ist. Die Eingeborenen zelebrieren gerade einen Opferkult mit einer Jungfrau, als sie die Weißen entdecken. Captain Engelhorn spricht glücklicherweise den Dialekt dieses Stammes und übersetzt: Der Häuptling möchte gerne die Frau mit den goldenen Haaren als Braut für Kong eintauschen, was Denham natürlich ablehnt.
Zurück auf dem Schiff gesteht Jack Ann seine Liebe. Doch nachts wird die Schöne von einigen Eingeborenen entführt, was erst einige Zeit später durch ihr Fehlen und ein liegengebliebenes Eingeborenen-Armband entdeckt wird. Die Truppe macht sich auf, um das Mädchen zu retten. Die jedoch bereits als neue Braut des Kong geopfert werden. Die Eingeborenen öffnen das riesige Tor, das in den Dschungel führt, binden Ann auf einem erhöhten Altar an und schlagen einen Gong. Kurz darauf ertönen die Schritte des Monstrums. Es ist ein riesiger Gorilla, der Ann packt und mit sich in den Dschungel nimmt.
Die Männer folgen dem Affen, dessen riesige Fußspuren nichts Gutes verheißen lassen. Da stoßen sie unvermindert auf einen Stegosaurus, der das Filmteam angreift, bis sie das Tier mit einer Gasbombe außer Gefecht setzen können. Als sie ein Floß bauen, um einen Sumpf zu durchqueren, hebt plötzlich ein Brontosaurus den Kopf aus dem Wasser. Sie versuchen, das Monstrum mit Gewehrschüssen zu vertreiben, bis es unter das Floß taucht, es zum Kentern bringt und mehrere Männer tötet.
Derweil trägt Kong Ann über einen Abgrund, der von einem Baumstamm überbrückt wird. Er setzt sie in einer Astgabel ab und versucht, Denham und seine Begleiter zu vertreiben, die den Riesenaffen inzwischen eingeholt haben. Kong schüttelt einige Männer vom Baumstamm, die in die tiefe Schlucht stürzen. Dann will sich ein Tyrannosaurus auf Ann stürzen, doch im letzten Moment nimmt Kong den Kampf gegen den riesigen Dinosaurier auf. Dabei wird Kong gegen den Baum geworfen, der mit Ann umstürzt. Als er den Tyrannosaurus getötet hat, holt er Ann vorsichtig unter dem Baum hervor und flüchtet mit ihr in den Dschungel. Jack, der unbemerkt von Kong auf die andere Seite gelangt ist, nimmt die Verfolgung auf, während Denham zurückkehrt, um Hilfe zu holen.
Jack folgt ihnen in Kongs Höhle, wo Ann von einem Elasmosaurus bedroht wird, doch wieder kann der Riesengorilla das Wasserreptil besiegen. Darauf kann Jack Kong in die Höhle locken, doch als er Ann holen will, wird sie von einem Pteranodon geschnappt. Kong kann die Frau im letzten Moment aus den Klauen des Flugreptils befreien, und während er mit dem Tier kämpft, flüchtet das Liebespaar. Erschöpft treffen sie schließlich im Eingeborenendorf ein, wo Denham gerade mit einem Rettungsteam aufbrechen will.
Der wütende Kong folgt ihnen aber bis zu dem Tor, das zum Strand führt. Denham gelingt es aber, ihn mit Gasbomben zu betäuben und gefangen zu nehmen
In New YorkZurück in New York will Denham Profit aus seiner Beute machen. Die fulminante Gala “Das Weib und die Bestie” soll den Menschen das Grauen beibringen, obwohl sie noch nicht wissen, um was es sich eigentlich handelt. Der Vorhang fällt, die Menschen schreien, die Presse macht Bilder – da rastet Kong aus. Das viele Blitzlicht und der Anblick Anns, die zusammen mit Jack vorgeführt wird, rüttelt ihn aus seiner Betäubung. Er reißt sich von den Stahlketten los und schlägt sich seinen Weg in die Freiheit.
Währenddessen bringt Jack Ann in Sicherheit. Die beiden wollen morgen heiraten. Als sie jedoch in ihrem Hochhausapartment ankommen, zertrümmert eine riesige Hand das Fenster und entführt Ann. Der Kong ist so verliebt in Ann, dass er auf der Suche nach dem Mädchen ähnlich aussehende Frauen packte und einfach wieder fallen ließ, als er den Irrtum bemerkte. Mit Ann läuft er auf das Empire State Building zu und klettert hinauf. In Anbetracht der Höhe entschließt sich die Polizei, den Riesenaffen mit Flugzeugen zu attackieren. Nach einem waghalsigen aber aussichtslosen Kampf wird der Kong schließlich angeschossen und stürzt in die Tiefe.
Unten versammelt sich eine Menschenmasse, in der auch Denham ist. Mit seiner Erklärung für den Tod des Affen endet der Film: “Er hat das Mädchen zu sehr geliebt”.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes über Film und Dreh
King Kong und seine Schöpfer
Sound und Einfluss des Films
Das Remake von Regisseur Peter Jackson aus dem Jahre 2005: King Kong
Wissenswertes zur Stop-Motion Technik
Quellen
Michael Töteberg (Hrsg.): Metzler Film Lexikon, Stuttgart: Metzler 1995, ISBN 3-476-00946-7.
King Kong, DVD, Kinowelt Home Entertainment 1999, 96min.
Informationsseite King Kong 1933
Mehr Bilder (7) und Videos (2) zu King Kong und die weiße Frau
Cast & Crew
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Merian C. Cooper
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Ernest B. Schoedsack
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Bruce Cabot
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Robert Armstrong
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Fay Wray
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Frank Reicher
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Sam Hardy
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Merian C. Cooper
Regie
Schauspieler
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James Flavin
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James Ashmore Creelman
-
Ruth Rose
- Genre
- Mysterythriller, Liebesfilm, Horrorfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm
- Ort
- Empire State Building, New York City
- Handlung
- Blockbuster, Dinosaurier, Drehbuch, Dschungel, Exotische Insel, Filmemachen, Filmindustrie, Filmproduzent, Gorilla, Klassiker, Kultfilm, Ungeselligkeit
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Drehbuch
Filmdetails King Kong und die weiße Frau
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Trailer zum Film King Kong und die weiße Frau
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Kritiken (2) — Film: King Kong und die weiße Frau
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenNatürlich weiß jeder, wie die Geschichte ausgeht, und sicherlich ist die erzählte Geschichte die erste halbe Stunde nicht sonderlich aufregend. Doch wer sich auf die Zeitreise einlässt und nicht die Augen verschließt, wird belohnt werden mit einem richtungsweisenden Stück Filmgeschichte, das auf geradezu vorbildliche Weise Melodram, Action und Abenteuer zu einem Gesamtkunstwerk verknüpft. „KING KONG UND DIE WEISSE FRAU“ sollte jeder Filmfan mindestens einmal gesehen haben, denn selten zuvor war einem ein Filmmonster sympathischer.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenAbgesehen von dem sehr hölzern wirkenden Spiel der Darsteller ist „King Kong“ ein rundum gelungener Film. Wenn auch schon weit über 70 Jahre alt, schafft es dieser wegweisende Meilenstein der Tricktechnik auch aus heutiger Sicht noch eine dichte Atmosphäre und echte, gruselige Spannung zu schaffen. Peter Jackson hielt sich bei seinem Remake, was man als Nicht-Kenner des Originals gar nicht meinen mag, erstaunlich genau an diese erste Version der legendären Geschichte und schuf eines der besten Remakes aller Zeiten. Doch die heute überholten Effekte rütteln nicht an der Legende. Der 1933er „King Kong“ ist die Mutter des Fantasy-Abenteuers. – Absolut sehenswert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (39) — Film: King Kong und die weiße Frau
Kommentar schreibenJ!GS4W 2012/01/24 22:08:41
Kommentar löschenDreck, Knete, Spucke, Mühe und viel Zeit hat es gekostet dieses Stückchen Filmgeschichte zu erschaffen und auch heute ist der Reiz dieses Klassikers von 1933 noch nicht verloren. Die heute als abenteuerlich geltenden Monsterszenen waren zu jener Zeit revolutionär und so darf man sich heute beim Ansehen dieses Filmes desöfteren dabei ertappen, wie man überlegt wie denn was genau gemacht wurde. Und doch beschränkt sich "King Kong" zu sehr auf seine Effekte, sodass ich mit Stolz und einem Schmunzeln auf dem Gesicht erklären darf, weshalb Peter Jackson all die Dekaden später den besseren Kong geschaffen hat. Nein, es liegt nicht am CGI, wenn man auch nennen muss, dass Andy Serkis einen recht lebhaften und emotionalen Affen geschaffen hat. Im Vergleich zum 1933er Kong bietet Peter Jacksons Version einfach die ausgefeiltere Geschichte mit vielerlei Dialogen und einer Storyline, die sich viel viel mehr mit der Beziehung zwischen "der Schönen und dem Biest" auseinandersetzt und auch den anderen Figuren eine gewisse Tiefe verleiht. Bei diesem Film ist dies nicht der Fall und in den seltenen Fällen, dass einmal gesprochen wird, kann man nicht unbedingt behaupten, dass Schauspielgrößen am Werk waren. Und trotzdem: "King Kong" bleibt ein Klassiker, der viel Spaß bereitet und zum mitdenken anregt. Zwar nicht wegen der tiefsinnigen Story, aber immerhin aufgrund der ausgetüftelten Machart.
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A.V. 2012/01/17 23:16:57
Kommentar löschenEin Stück Filmgeschichte,
denn King Kong ist einfach die Urversion des heutigen Sommerblockbuster.
Natürlich kann man den Film nicht mit heutigen Effektstandarts vergleichen,
aber für die damalige Zeit waren die Effekte bahnbrechend.
Wenn man sich für Filmgeschichte und klassische Filme interessiert,
kann man sich vom Charme dieses Films nur beeindrucken lassen.
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guggenheim 2011/12/05 10:46:50
Kommentar löschenAuch für die heutige Zeit hat der 1933er "King Kong" noch ein unheimliches Tempo, ist ein hollywood'sches Effektgewitter par excellence und hat dementsprechend ungebrochen hohen Unterhaltungswert.
Schwieriger ist hingegen die Story zu bewerten, die sehr wohl als rassistisch aufgefasst werden könnte. Schwarze Heiden, die in ihrer Rückschrittlichkeit Menschen opfern, am liebsten natürlich die reine, blonde, zivilisierte Frau. Dazu der brutale Gorilla, ein dunkles Wesen aus dem Dschungel, ebenso unterentwickelt und kulturlos wie offensichtlich alles, was aus dem Urwald stammt. Hinzu kommt die zweifelhafte Schlussmoral, dass die starke Liebe zu einer Frau den Riesenaffen letztlich das Leben gekostet hat. Das Weib hat, wir erinnern uns an den berühmten Apfel im Garten Eden, stets den größten Anteil am Verderben und dem Niedergang des Mannes.
Das ist allerdings nur eine Lesart von "King Kong". Ganz problemlos kann man hier tiefere Interpretationen ignorieren und schlicht von einer mit starken Horrorelementen angereicherten Abenteuergeschichte früherer Zeiten ausgehen, die mit den Ängsten vor dem Unbekannten spielten. Nicht zuletzt das Bild des Kannibalen, der in der Neuen Welt das Fleisch von den Knochen seiner Mitmenschen nagt, ist auf Grundlage solcher für Unterhaltungs- und Profitzwecke reich ausgeschmückten Erzählungen entstanden. Dass im Urwald keine Medizinmänner mit großen Kochtöpfen warteten, in denen die ankommenden Europäer zubereitet werden sollten, dürfte wohl jedermann bekannt sein. Trotzdem ist dies ein Motiv, das immer wieder gerne verwendet wird, da es die wohl größte Distanz zu unserer Lebensweise hat. Ein ähnliches Kontrastprogramm fährt "King Kong" auf, spielt mit dem vermeintlichen Schrecken, der im Unbekannten lauert, der Bedrohung, die von der, aus unserer Sicht, unzivilisierten Welt ausgeht. Der Gorilla ist dabei eine urwüchsige Naturgewalt, die der Mensch nicht vollends bändigen kann und es, trotz aller monetären Versuchung, auch nicht probieren sollte.
Wie man diesen Klassiker letztlich versteht, ist eine persönliche Frage. Ich, ohne dabei etwaige andere Sichtweisen abzukanzeln, gehe davon aus, dass auf die Story weniger Wert als auf die Schauwerte gelegt wurde, weshalb ich es bevorzuge, von einer nicht bewusst zweifelhaften Intention auszugehen, sondern "King Kong" als unterhaltsames, wenn auch etwas unreflektiertes Blockbusterkino zu betrachten.
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Mr. Pink 2011/11/17 16:35:16
Kommentar löschenWer ist das wahre Monster? Das Biest oder der Mensch? Die tragische Geschichte des Riesenaffen von Skull Island beschäftigt sich so gut wie kein zweiter Film mit dieser Frage. Abzüge gibt es in der B-Note, weil König Kong und Kollegen heute natürlich nicht mehr wirklich furchteinflößend sind. Trotzdem immer noch ein echter Klassiker und ein absolut grandioser Film!
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änna_banana 2011/11/16 12:41:29
Kommentar löschenIch find King Kong in seiner ersten Verfilmung klasse. Es ist bemerkenswert, wie man den Affen damals schon so toll kreiert hat, auch wenn sein Grinsen nicht wirklich furchteinflößend ist. Dass Anne dem Affen auch am Ende des Films noch nicht vertraut, finde ich wesentlich realistischer als in den weiteren Verfilmungen. Er ist einfach ein Klassiker und hatte Filmen damals viel voraus.
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fliegendreck84 2011/11/15 13:19:52
Kommentar löscheneinfach oberaffig. klassisch ok, aber dennoch is es einfach die zeit nicht wert!
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TheJoker 2011/08/29 21:57:31
Kommentar löschenZiemlich beeindruckend!Auch heute noch!Gibt es bis heute einen besseren Abenteuerfilm?Unwahrscheinlich!Die Effekte!Für 1933 der helle Wahnsinn, wenn ich mir da heutige Effekte ansehe...da sollen 78 Jahre dazwischen liegen?!Nicht zu fassen...Ich kenne Filme, die sind 20 Jahre älter und die Animationen nicht annährend so gelungen!Einfach extrem beeindruckend,die Detailversessenheit,die liebevolle Gestaltung,die durchweg guten schauspielerischen Leistungen,die Animationen....Bis heute und auch noch Heute, einer der ganz ganz großen, unerreichten, Klassiker der Filmgeschichte!Hut ab! ;-)
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Schmax 2011/08/29 12:51:54
Kommentar löschenKlassiker hin oder her, aber diese "Von der Skyline zum Bordstein" Geschichte King Kongs wird mich wohl nie ergreifen. 100 Minuten lang wird man mit grausamster Musik zugedröhnt, die Schauspieler sind mehr als hölzern und der jenige, der diese Dialoge verbrochen hat, gehört fristlos entlassen. Unzwar mit einem gewaltigen Tritt.
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Laura Eissenberger 2011/07/14 11:14:13
Kommentar löschenClassic.
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Strikerth 2011/07/18 02:47:40
Antwort löschenLetztens mal auf arte geschalltet und da kam dieser Film und ich konnte einfach nicht bis zum Ende wegschallten.
stevenwolff 2011/07/10 14:51:12
Kommentar löschenKing Kong und die weiße Frau ist ein guter Film, der schon fast 80 Jahre alt ist. Im Vergleich zu heute wirken die Effekte aber fast lächerlich. Der Film wird aber nie langweilig. Und im Gegensatz zu vielen anderen alten Filmen wirken die SchauspielerInnen nicht lächerlich. Für jeden Filmliebhaber ist der Film Pflicht.
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george.taylor 2011/03/16 01:01:28
Kommentar löschenKann man sich heutzutage (im Gegensatz zu Chaplin) gar nicht mehr ansehen. Wenn Tricktechnik so in den Vordergrund gestellt wird, muss man halt auch damals und heute vergleichen. Und storytechnisch ist das auch keine Glanzleistung.
Wie war ich damals (ich war 12) in den Sommerferien bei den Grosseltern hinter diesem Monster hinterher; habe wie verrückt King Kong und seine Gegner gezeichnet, habe die ganzen Fotos und Artikel aus Fernsehzeitungen gesammelt, ein paar neuere Verfilmungen im Nachmittagsprogramm sehen können und dann den 33er King Kong:
Was war ich enttäuscht!
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Phallumegaly 2010/12/28 13:23:30
Kommentar löschenEinfach nur Kult und großes Kino.
Und für die Zeit wirklich gut gemacht !
Auch heute noch überzeugender als mancher schlechte Animationsfilm -.-
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ellen_ripley 2010/12/26 23:21:21
Kommentar löschenDer Schrecken des Amazonas oder King Kong? Ich hatte Angst!
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ChandlerC 2010/10/10 11:49:35
Kommentar löschenKing Kong gehört wohl mit zu einen der absoluten Kultfilmen, der zudem noch eine Figur erschafft die seitdem nicht mehr aus Filmen weg zu denken ist. Was man ja an den vielen Remakes sieht, von denen jedoch keines bisher es so gut macht wie das Original oder es gar übertrumpft. Der Film ist einfach spannend aufgebaut und für die damalige Zeit war die Technik gut. Klar, heute sieht es vielleicht auch etwas albern und kaum noch so schockierend aus. Doch dennoch kann man sich ziemlich gut darauf einlassen und eben doch mitfühlen und fiebern. Für jeden Mal einen Blick wert, der aucg nichts gegen alte Filme hat.
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Doom4408 2010/10/01 00:36:42
Kommentar löschenEin Meisterwerk mit für seine Zeit revolutionärer Tricktechnik.
Zurecht ein Klassiker und ein Teil jeder filmischen Allgemeinbildung!
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Filmkenner77 2010/08/07 13:33:40
Kommentar löschenDie Mutter aller Monsterfilme. Immer wieder erstaunlich sind die Tricks, die für das Jahr 1933 wirklich herausragend waren und ihrer Zeit 20 Jahre voraus.
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Fimfan 2010/07/24 15:01:12
Kommentar löschenMit Frankenstein,Dracula und Tarantula einer besten schwarz-weiß Filmen.
Die Effekte aus der damaligen Zeit haben mich schon immer interesiert.
Nur der Teil in New York ist etwas zu kurz.
Schade das solche Filme heute an Klasse verlieren.
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felixi 2010/07/14 18:06:14
Kommentar löschennatürlich ist king kong kleiner als im remake 2005
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DemonBarberLucy 2010/06/04 10:49:01
Kommentar löschenok, für das alter war die machart vielleicht gut, aba der film an sich is einfach nur Schrott!!! Noirm mag ich Fantasy-Filme, aba das hier??!! NEEEEEEEEE
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Baradagi 2010/04/02 13:02:09
Kommentar löschenEiner DER Filme meiner Kindheit... Ich muss da gerade so 8-9 Jahre alt gewesen sein und war hellauf begeistert! King Kong kämpft mit allerlei Urgetier und macht später New York unsicher, bis hin zu seinem tragischen Ende... Willis O'Biens Stop-Motion-Arbeiten in diesem Film sind geradezu legendär! Peter Jackson hat wie immer den gleichen gewaltigen Fehler bei seinem Remake gemacht: Er hat sich wieder mal 3 Stunden lang selbst gefeiert... Kann mir egal sein, ich schau mir eh lieber das 1933er Original hier an!!! ;)
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Fimfan 2010/07/24 15:04:51
Antwort löschenIch wüsste mal ab welchen Alter man diesem Film früher sehen durfte.
Wo hast du den denn gesehen.