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Der Herr der Ringe: Die Gefährten

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (2001), NZ/US Laufzeit 178 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 19.12.2001


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8.0
Kritiker
118 Bewertungen
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7.9
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74057 Bewertungen
406 Kommentare
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von Peter Jackson, mit Elijah Wood und Ian Holm

Im ersten Teil der epischen Trilogie von J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe: Die Gefährten, schickt Peter Jackson selbige Gefährten quer durch Mittelerde, wo z.B. Pippin und Merry in den Ents Verbündete im Kampf gegen das Heer Sarumans finden.

Am 111. Geburtstag seines Onkels Bilbo (Ian Holm) ändert sich das Leben des jungen Hobbit Frodo (Elijah Wood) auf dramatische Weise. Nicht nur muss er sein geliebtes Auenland verlassen, ihm wird auch die Bürde auferlegt, den Einen Ring zu zerstören, mit dem der böse Sauron ganz Mittelerde ins Verderben stürzen will. Auf seiner gefährlichen und abenteuerlichen Reise erfährt Frodo Unterstützung von nicht minder abenteuerlichen Gefährten. Neben seinem besten Freund Sam (Sean Astin) sind auch der Zauberer Gandalf (Ian McKellen), der geheimnisvolle Waldläufer Aragorn (Viggo Mortensen), der kämpferische Boromir (Sean Bean), der Elbe Legolas (Orlando Bloom), der Zwerg Gimli (John Rhys-Davies) sowie die beiden Hobbits Pippin (Billy Boyd) und Merry (Dominic Monaghan) Teil der Gefährten. Diese stellen schnell fest, dass es all ihren Mut erfordert, um den Ring ans Ziel zu bringen. Denn nicht nur Sauron hat es auf den Ring abgesehen, überall lauern Gefahren auf die Gefährten.

Hintergrund & Infos zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten
Regisseur Peter Jackson erfüllte sich mit der Verfilmung der J.R.R. Tolkien Trilogie einen lang gehegten Traum. Als Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Originaltitel: The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring), der erste Teil der Trilogie, im Dezember 2001 seine Kinopremiere feierte, waren bereits mehrere Jahre an Vorbereitungen vergangen. Allein die Dreharbeiten hatten 16 Monate gedauert, da Peter Jackson die drei Teile parallel filmte. Besonders für Christopher Lee bedeutete die Verfilmung sehr viel, war er doch das einzige Crewmitglied, der den Autoren J.R.R. Tolkien in Person getroffen hatte. Dieser hatte Christopher Lee dann auch seinen Segen für die Rolle des Gandalf gegeben, sollte sein Werk jemals verfilmt werden. Als Christopher Lee sich beim Casting für Gandalf jedoch Ian McKellen geschlagen geben musste, nahm er stattdessen die Rolle des Saruman an, weil er um jeden Preis Teil dieser Trilogie werden wollte.

An den Kinokassen brach das Fantasy-Abenteuer sämtliche Rekorde. Weltweit spielte Der Herr der Ringe: Die Gefährten mehr als 870 Millionen Dollar ein, das Budget belief sich dabei auf ‘nur’ 93 Millionen. Auch im Bereich der Filmpreise konnte Der Herr der Ringe: Die Gefährten von sich reden machen. Er erhielt 13 Oscar-Nominierungen, von denen vier schließlich überreicht wurden. Dem BAFTA-Award als bester Film folgten über 70 weitere Filmpreise.

2002 und 2003 folgten die Fortsetzungen Der Herr der Ringe: Die Zwei Türme und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs. (GP)

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Mehr Bilder (42) und Videos (5) zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (11) — Film: Der Herr der Ringe: Die Gefährten

Xander8112: Xanders Blog

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10.0Lieblingsfilm

[...]
Rückblickend kann ich auch gar nicht sagen, ob ich jemals wieder auf bestimmte Szenen verzichten könnte, zu stimmig ist das Gesamtbild, so großartig ist die Atmosphäre dieser Welt, in die uns Peter Jackson eintauchen lässt. Abgesehen davon, dass Jackson gefühlt jeden im Buch beschriebenen Grashalm auch tatsächlich abgefilmt hat, bilden diese drei Filme für mich auch deshalb die besten Buchverfilmungen, weil es das Mittelerde ist, welches man beim Lesen vor Augen hatte. So und nicht anders sieht es dort aus, fühlt es sich an. Inhaltliche Änderungen und Anpassungen für den Massengeschmack hin oder her: Anders kann ich mir einen Film über Isildurs Fluch jetzt nicht mehr vorstellen. Oder drei Filme. Wie auch immer.
[...]
(Vollständige Filmkritik über alle drei Filme)

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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10.0Lieblingsfilm

"All we have to decide is what to do with the time that is given to us."

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Beeblebrox

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adrian.schmidt.1460

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Eine der besten Szenen, der gesamten Filmgeschichte. <3 ;-)


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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10.0Lieblingsfilm

Peter Jackson ist wahrlich ein verträumter Geschichtenerzähler – und ein zu großes Kind. Seine Beschreibungen und Vertiefungen über Enttäuschung und Vergebung, voller Einsatzbereitschaft vorgetragen, sind Ausdruck eines Erzählers, in dessen Geschichten man sich fallen lässt. Man ist ihnen ausgeliefert. Reich an versunkener Unschuld, sentimentalen Gedanken und idyllischer Beschaulichkeit, dürfte dies die größtmögliche Aufrichtigkeit sein, dem Kind im Herzen immer einen Platz reserviert zu haben. Howard Shore malt im ersten Beitrag einer betörenden Flora- und Fauna-Saga ein lyrisches musikalisches, mit satten Farben ästhetisiertes Ölbild, so verschwommen wie die Erinnerung, das vom Pathos des Aufbruchs gesegnet scheint. Der Aufbruch zielt in Richtung Totalitarismus, der nur von einer demokratisch legitimierten, autonom denkenden und handelnden Staatengemeinschaft bekämpft werden kann. Es ist dieser künstlerisch tollkühne Deutungsversuch, den Peter Jackson in verschwenderischer Pracht unverstellt zelebriert und feinfühlig den kleinen Dingen kleiner Leute widmet, indem er die fragile Herrlichkeit im alltäglichen Mittelstand auskostet: Der gefühlstiefe Blick zu einem lächelnden Gesicht, das altert, obwohl es glücklich ist, ersetzt jede schwelgerische Landschaftsaufnahme. Der Film braucht seine Zeit für seine naturalistischen Selbstverständlichkeiten und politischen Verführbarkeiten, die er in einem kaum pralleren Weltentwurf vertont, der lehrt: Unser Leben ist nicht immer schlecht. Wir müssen nur ab und zu den Moment genießen. Ausgiebig.

33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Timo K.

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:)


horro

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so sei es :)


Mr.Film: City of Cinema

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10.0Herausragend

"The Lord of the Rings" - Chapter One.

Jeder Filmliebhaber hat einen Film der einen zum Medium Film geführt hat. Bei mir ist es "Der Herr der Ringe". Ich habe auch schon davor viele Filme gesehen, viele die mich berührt haben, die mich schwer beeinflusst haben. "Stand by me" ist ein solcher Film. Doch erst "Der Herr der Ringe" hat mich vollkommen in den Bann des Films gerissen, mich in diese Welt gezogen. Es ist bis dato einfach das größte filmische Erlebniss das ich je durchlebt habe, Liebe, Freundschafft, Gefühle, Witz, Einfallsreichtum, all das und viel mehr vermischt sich zu einem Abenteuer, einem Erlebniss der spitzenklasse. Seite an Seite mit Frodo und seinen Gefährten, kämpft man sich durch die erneut von Dunkelheit überzogene Welt Mittelerdes.
Mir geht einfach jedesmal wieder das Herz auf, wenn ich Gandalf um die Ecke ins Auenland fahren sehe, wie er auf seinem Karren sitzt und freundlich Frodo begrüßt. Die erste Träne wird schon dort vergossen. Ich könnte gar nicht alle Szenen aufzählen wo mir das Wasser in die Augen steigt, meine Augen sind sowieso fast durchgehend übermäßig befeuchtet. Da, die Szene in der Sam mit entsetzen feststellt das Frodo ohne ihn nach Mordor weiterziehen will, Sam versucht ihm nachzuschwimmen, obwohl er nichtmal schwimmen kann, schon wieder eine Träne die runterkullert. Das ist wahre Freundschaft.

"Ich wäre bis zum Ende mit dir gegangen, Frodo, bis in die Feuer Mordors hinein!"

Die Charakter sind vor allem der Grund warum ich diesen Film so leidenschaftlich liebe, jeder ist auf seine Art für mich so wichtig. Ja, vielleicht ist das übertrieben, aber es entsteht eben eine gewisse Liebe zu den Charakteren, eine gewisse Liebe zum Film. Obendrein kriegt man einfach diese Bilder zu bestaunen, Bilder aus einer wunderschönen Welt, Bilder die eigene die Welt vergessen lassen in der man sich grade selbst befindet. Wunderschöne Panoramen mit diesem, vielen dank dafür Howard Shore und Co., fulminanten und phänomenalen Score, der bei mir eine Gänsehaut verursacht die nicht mehr schön anzusehen ist.
Dieser Film ist mehr als ein Film für mich, ich danke Peter Jackson dafür das er soetwas wundervolles geschaffen hat und mich so in die faszinierende Welt von Mittelerde, und vor allem in die Welt des Films führte. Dies war nur der Auftakt. Dies war nur der Auftakt zu dem wohl bedeutendsten Filmerlebniss für mich, ganz klar steht er mit "Stand by me" auf Platz 1 meiner absoluten Highlights. Was? Schon wieder vorbei? Wie können 219 Minuten so schnell vorbei gehen? Nun dann, Kapitel 2 kann kommen.

32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Andy Dufresne

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Sehr persönlich und aus dem Bauch und vor allem dem Herz heraus geschrieben...Super!!!!


Mr.Film

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Dankeschön, und euren Meinungen kann man auch nichts hinzufügen :)


Oceanic6: CinemaForever

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10.0Herausragend

[...] Hobbits, Magier, Zwerge, Elfen, Menschen, Orcs, Trolle und einen Balrog. Feindschaft, Freundschaft, Liebe, Hass, Krieg und Fantasie. 'Die Gefährten' ist ein Film, der so viele wunderschöne Details, Figuren und Facetten zu bieten hat, wie kein zweiter Film auf Erden. Peter Jackson ist für mich ein Genie, denn nur ein Genie vermag es einen solch' komplexen Stoff dermaßen episch, emotional, spannend, liebenswert und der Vorlage gerecht auf Zelluloid zu bannen. Ob Howard Shores meisterlicher Soundtrack, die bis in die kleinste Nebenrolle perfekt gecasteten Darsteller, die eindrucksvollen Aufnahmen oder die revolutionierenden Effekte. Dialoge zum Totlachen, zum Weinen und zum Staunen. Ich könnte hier tagelang aufzählen, wieso ich diesen Film liebe, [...]

Kritik im Original 37 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

JohnnyKee

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Woooooonderful!


Oceanic6

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Ich danke euch! ;)


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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8.0Ausgezeichnet

"It is a strange fate that we should suffer so much fear and doubt over so small a thing." -

Trotz des Nimbus des Unverfilmbaren, und den damit einhergehenden Unkenrufen im Vorfeld: Peter Jacksons mit eigener Kraft verwirklichter Kindheitstraum ist nicht nur auf dem besten Weg, sich tatsächlich zum modernen Klassiker zu mausern, sondern nebenbei auch noch ein außerordentlich gelungener Beitrag zur seit jeher kontrovers geführten Debatte um berühmte Vorlagen und ihre dazugehörige Leinwand-Verarbeitung.

Beeindruckend dabei vor allem, dass und wie es dem ansonsten eher durch schmutzige Genrefilme bekannt gewordenem Regisseur gelingt, Tolkiens Mammutwerk in jeglicher Hinsicht zu entschlacken, dabei aber doch nie Gefahr zu laufen, die Komplexität dieses sonderbaren, aber höchst faszinierenden Kosmos auszuklammern. Sei es die ausufernde Figuren-Exposition, oder die detailverliebte Wiedergabe und Dokumentation hobbit‘scher Schrulligkeiten und deren Welt: Inmitten der Hektik vieler anderer Blockbuster, wirkt Jacksons LORD OF THE RINGS im Allgemeinen, und FELLOWSHIP im Besonderen, nicht selten wie ein aus der Zeit gefallener Exot, der zwar vordergründig als Action- und „Popcornkino“ zu funktionieren weiß, mit seiner Liebe zu Genauigkeit, Ruhe und ebenso breite, wie doch fokussierte Erzählung aber auch den Gegenentwurf zur Pseudo-Epik anderer Weggefährten und zahlreicher Epigonen darstellt.

Denn spätestens, wenn die Schicksalsgemeinschaft von Howard Shores Score untermalt, nach zähen Verhandlungen ins Ungewisse aufbricht, spürt man nicht nur deutlich Jacksons Hingabe an den Stoff, sondern auch seinen unbedingten Willen, eigene Lektüreempfindungen durch die Kraft der Inszenierung in ein anderes Format zu konvertieren, und dabei ebenso memorable wie auch –so abgedroschen es in diesem Kontext auch klingen mag- magische Szenen zu erschaffen. Und wem so etwas gelingt, dem sieht man –vor allem im Wissen, dass die Nachfolger hier Abhilfe schaffen werden- auch gerne einmal nach, dass FELLOWSHIP bedingt durch die schiere Masse an Protagonisten, bisweilen dazu veranlasst wird, manche Figuren nur unter Zuhilfenahme gängiger Charakterschablonen einzuführen. Kurzum: Starkes, wunderbares Kino, und der Auftakt zur größten Trilogie der letzten Dekade.

Kritik im Original 46 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

nilswachter

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Wunderbarer Kommentar Hitmanski.


Hitmanski

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Zweimal Danke!


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Die Inszenierung ist vielleicht nicht in jeder Beziehung perfekt. Einige Zeitlupenaufnahmen sind vermutlich übertrieben, diverse Schlachten hätten auch ein wenig gekürzt werden können. Und dennoch begeistert «The Lord of the Rings» von Peter Jackson durch einen stimmungsvollen Gesamteindruck.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Lieblingsfilm

Mittlerweile hat sich die Trilogie auf RTL, ZDF, Vox und Konsorten todgelaufen, aber damals, Weihnachten 2001, war es ein sensationelles Ereignis. In den aufkeimenden Zeiten von Raubkopien und dummen, angeblichen Filmfans, die durch die Landschaft preschten und Sätze wie "Wozu soll ich ins Kino, ich hab den Film doch bei Kazaa" auf unschuldige Cineasten los ließen, bewies ein Neuseeländer welche Macht das Kino hat.

Selten wurde die Dominanz der großen Kinobilder so deutlich zelebriert wie hier. Ein Klassiker, ein Meisterwerk, ein großkotziges wie unvergessliches Epos. Die jenigen, die damals wirklich glaubten den Film gesehen zu haben, nur weil sie ihn drei Tage vorm offiziellen Start auf einem PC-Monitor gesehen hatten, waren nicht nur dumm, sondern vor allem eines: bemitleidenswert.

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sushi25: movie-fan.de

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10.0Herausragend

Es gibt Filme, so wie in den Siebzigern Star Wars-A new hope, die Quantensprünge der Tricktechnik und der damit verbundenen Erzählmöglichkeiten sind.
LotR ist so ein Quantensprung. PJ hat alles richtig gemacht. Er hat viele Rollen mit relativ unbekannten Schauspielern besetzt. Tolle Filmmusik, was will der filmfan mehr.

Sowohl die Kinoversion, als auch der Directors Cut funktionieren beide.

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Baruka

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Also unbekannt sind die Schauspieler aber nicht, ganz im gegenteil.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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9.0Herausragend

Was die wahrlich fanatstische Stimmung angeht vielleicht der schönste der drei Filme, dessen Tricktechnik mit der Handlung verschmilzt anstatt sie zu dominieren.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Celtos

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kann ich nur zustimmen!


Synopsis: zeitgeist Print & Online

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4.0Uninteressant

Dramatisches Fantasyspektakel, dessen Popularität und tieferer metaphorischer Sinngehalt sich mir bis heute nicht erschließen wollten. Als ob wir nicht schon genügend Probleme in unserer realen Welt zu lösen hätten ... (gilt für alle drei Teile)

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

styx.canomo

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@tatanka: ich bin zwar nicht einer meinung mit dem kommentator, aber solche antworten wie die deine gehen mir gehörig auf den sack und stehen auf einer ebene mit evergreens wie "machs doch selber besser" oder "du magst den film doch nur deshalb nicht, um dich besonders zu fühlen".
dieses ständige verlangen nach absoluter objektivität ist - solange wir keine roboter haben, die die aufgabe des kritikers erledigen - einfach schwachsinn. jeder mensch bewertet kulturelle güter subjektiv und das ist auch sein gutes recht, da er ja in der regel auch dafür bezahlt hat.
davon sind auch die eloquentesten kritiker mit wer weiß wie viel erfahrung nicht ausgeschlossen.
anscheinend kann der verfasser einfach mit fantasy generell nichts anfangen und dann trifft ein film wie herr der ringe nunmal nicht ins schwarze.
auch das argument "dann schaus dir halt nicht an", welches viele dann als reaktion auf eine antwort wie die meine vom stapel lassen ist hier unbedacht platziert, da man daran denken sollte, dass es zum teil nunmal auch zum beruf des kritikers gehört, sich wirklich alle filme anzugucken, ungeachtet des eigenen geschmacks.
dass diese damen und herren dann natürlich nicht zum wohlwollen der allgemeinheit lügen, ist wohl auch klar.
und es ist ja nun wirklich nicht so, dass hier etwas a la "herr der ringe ist scheiße" geschrieben wurde.
und das geht an alle: egal,worum es geht, es wird halt immer menschen geben, die eine andere meinung haben und solange sie diese nicht beleidigend formulieren, kann man zwar argumentativ darauf eingehen und mit dem verfasser diskutieren (dafür sind solche seiten letzendlich ja auch da); jedoch bleibt einem meist nunmal am ende nichts anderes übrig, als diese (immer subjektiv angehauchte) meinung zu akzeptieren, auch wenn sie sich einem nicht erschließt.


Daedra

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Was ist das denn für ein Kommentar? Dieser "Filmkritiker" ist abgeschrieben. Gewisses Maß an Subjektivität sei auch einem "Kritiker" gegönnt, aber das war bei aller Liebe Mist und von Professionalität zeugt der Kommentar nun wirklich nicht.



Kommentare (395) — Film: Der Herr der Ringe: Die Gefährten


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Sidious

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Bewertung9.5Herausragend

Was Peter Jackson hier abgeliefert hat ist ein grandioses Werk, ein epischer Film monumentaler Größe der nahezu über alle Zweifel erhaben ist.
Die Einleitung ist sehr stimmig, perfekt inszeniert und befördert den Zuschauer direkt in Tolkiens Mittelerde. Der erste Teil des Film bis Bruchtal kann als lange Einleitung der Trilogie verstanden werden, dort, im architektonisch eindrucksvollen Bruchtal wird die Gemeinschaft der Ringes herauf beschworen, Gefährten, die sich zusammen tun, um der Bedrohung aus Mordor (Sauron und seine Streitkräfte) Einhalt zu gebieten und Sauron (der Antagonist; ein Wesen mit übernatürlichen Kräften vergleichbar mit dem Imperator aus Star Wars) letztendlich zu vernichten. Die Vernichtung von Saurons besonderen Ring und damit die Vernichtung Saurons ist der rote Faden der gesamten Trilogie. Die Kulisse der Films ist atemberaubend und wird von epochaler Musik begleitet. So durchstreifen die Gefährten im ersten Teil der Trilogie gewaltige Gebirge, riesige unterirdische Minen mit Fabelwesen wie Feuerdämonen, finstere Wälder und Flussgebiete. Die Kampfszenen kommen dabei auch nicht zu kurz, eines der Highlights ist der Kampf des weisen Zauberers Gandalf gegeneinen Balrog, einen Feuerdämonen.
Für dieses Meisterwerk von Film vergebe ich 9.5 Punkte.

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Dackto

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dies war nicht meine erste Sichtung der Reihe aber mein erstes mal die Spezialedition.

So denke man kann kaum was über den Film sagen den das wurde schon alles gesagt.
Muss sagen ich muss mich selbst schlagen da ich die Spezial Edition noch nie gesehen habe.... Doch gerade Diese Überzeugte mich sowas von da ich nicht anders konnte als meine erste Bewertung von 9,0 auf 10 und Lieblingsfilm zu erhöhen..

Diese "Neuen" Scenen sind einfach Klasse und machen das Werk einfach noch genialer.
Viele Scenen werfen ein ganz anderes Licht auf den film und auf Ereignisse und sind sehr informativ.
Natürlich muss man dazu sagen fand ich ein paar Sachen ziemlich witzig wie z.B die Scene mit den Trollen......(Habe der Hobbit vorher gesehen )

Doch was diesen Teil einfach so geil macht ist einfach das er eine der Besten Scenen in der Reihe hat,..... In diesem Teil ist eine meiner Lieblingsscenen --> Boromir der Retter.
Diese Situation hat mich diesmal noch stärker überzeugt... SPOILER .....Schon alleine das man vorher erfährt das Gandalf auch vor Gefahren innerhalb der Gruppe warnt ... und dann kommt Boromir der versucht Frodo den Ringabzunehmen ( Boromir fällt auch vorher schon auf da er von anfang an den Ring haben wollte)....

Dann unerwartet stürmt er herran und Rettet die beiden Hobbits .....

Einfach eine der Besten Scenen die einen einfach sofort einfällt wenn man an den Film denkt.....sonst spätestens wenn man an Boromir denkt :D

Auf zum nächsten Film ..........

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corinna.freiburg

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Bewertung9.0Herausragend

Nach der doch enttäuschenden Trickverfilmung von Ralph Bakshi habe ich von diesem Film zu Beginn nichts erwartet, als ich von Freunden ins Kino mitgeschleift wurde. Aber die erste wohlige Überraschung war das Tempo. Der Film nimmt sich Zeit, Handlung und Charaktere zu entwickeln, auch wenn dafür mal Buchpassagen ausgelassen oder zurechtgekürzt werden. Da ich zum damaligen Zeitpunkt die Bücher noch nicht gelesen hatte, störte es mich nicht sonderlich. Auch jetzt, nachdem ich sie gelesen habe, stört es mich nicht. Jackson erzählt die Geschichte grandios mit einem buntgemischten Ensemble aus (damals noch) unbekannten Gesichtern, altgedienten Stars und bekannten, wenn auch ungewohnten Gesichtern... mal ehrlich, Ian Holm, Ian McKellen, Christopher Lee und Cate Blanchett sind schon Hausnummern, Elijah Wood und Sean Astin hätte ich nach ihren "Kinderrollen" kaum wiedererkannt, Hugo Weaving war für mich der ewige Agent Smith, John Rhys-Davis der ewige Sallah und Orlando Bloom und Viggo Mortensen kannte ich bis dahin noch garnicht.
Dieser Film allein ist schon ein Epos mit Darstellern, Musik, Sets und Locations, dennoch wird er über seine lange Laufzeit nie langweilig. Das macht einen guten Film aus. Ich war damals nach dem Kino ganz wild auf die Fortsetzung und kann ihn mir noch immer nicht leid sehen.

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Th0r

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Bewertung9.5Herausragend

Grandioses Fantasyspektakel. Der Genreprimus der alles richtig macht. Peter Jackson hat mit dieser Trilogie ein Meisterwerk abgeliefert, dass jeder der auch nur ansatzweise Interesse an Fantasyfilmen hat sehen muss.

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andrejaboe

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Bewertung9.5Herausragend

Peter Jackson´s Geniestreich ist und bleibt der erste Teil der Herr der Ringe Trilogie.

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saschahalli

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Bewertung6.5Ganz gut

Da alle Teile zusammen gehören und für mich ein Film ist bewerte ich alle gleich.
Zwar ist die Geschichte und die Idee sehr gut, auch die Umsetzung, die Besetzung und die Effekte sind gut gelungen. Doch leider kann ich nicht viel mit Herr der Ringe anfangen. Es ist nicht so meine Filmreihe. Aber da vieles gut gemacht wurde, bekommen alle Teile von mir 6,5 Punkte. Aber ist bleibt kein Film den ich mir gerne öfters anschauen würde. Man sollte ihn mal geschauen haben, aber wirklich meins wurde er nicht.

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Filmfan30

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

GRANDIOSER Auftakt einer grandiosen Filmreihe. Es gibt keine Worte für Herr der Ringe! Wer es noch nicht gesehen hat: sofort in die Videothek! Film ausleihen! Sonst verpasst ihr was!

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giehlemanns

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Bewertung9.0Herausragend

Was soll man da noch groß zu sagen. Der grandiose Auftakt zu einer gigantischen Trilogie. Freu mich schon die andern beiden wieder zu gucken.

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I-LOVE-FILMS

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe die gesamte Film-Triologie, fast so sehr wie ich auch die Bücher liebe. Die von J.R.R. Tolkien so liebevoll ausgeschmückte Welt mit all ihren Hobbits, Elben, Zauberern, Zwergen, Orks und dunklen Mächten ist von Peter Jackson beinahe genauso liebevoll verfilmt worden. Schön dargestellt sind vorallem die einzelnen Figuren und ihre Beziehung zueinender.
Die schauspielerische Leistung ist sehr gut, jeder Schauspieler scheint sich mit seiner Rolle identifizieren zu können. Die Besetzung von Liv Tyler als Arwen mag fragwürdig erscheinen, da es schwer ist die wunderschöne Elbenprinzessin so zu besetzen, dass man es ihr auch gut abnimmt. Allerdings macht sie das durch ihre schauspielerische Leistung mehr als Wett.
Der Film ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe und hat damit die 10,0 mehr als verdient
Gruß, I-LOVE-FILMS

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an-go

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Bewertung9.0Herausragend

Die beste Fimtrilogie! Bleibt ein absolutes Meisterwerk, vom Anfang bis zum Schluss..

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es ist und bleibt einfach ein Meisterwerk.

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L1sa

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich bin vielleicht einfach nicht der Fantasy-Typ. Ich hab mir trotzdem alle drei Herr der Ringe Teile angesehen (dank meines Bruder, der liebt sowas), und von daher gilt diese Bewertung wohl eher für alle Teile. Den ersten fand ich im übrigen noch am besten. Der hätte wahrscheinlich 5.5 Punkte bekommen.

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AASFRESSER

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Bewertung4.0Uninteressant

Da leiste ich mal ein bisschen Widerstand, da treib ich mal ein bisschen quer. Aber der Film muss ja wohl nicht jedem gefallen, oder?

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AASFRESSER

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nönö...


americanpseiko

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doch


Onefourty

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Bewertung9.0Herausragend

Nach der zweiten Sichtung der Extended Fassung kann ich gar nicht anders als hier eine glatte 9.0 zu vergeben. Dieses Meisterwerk verdient ein Ranking unter meinen Top25! Auch nach der Xten Sichtung des Films packt er mich genau so wie damals. Nur dass ich der damaligen Kinofassung bloß 8.0 geben konnte und auch heute geben würde. Die Extended Fassung hingegen übertrifft diese. Schnitt, Story, Filmmusik und Charakterentwicklung sind hier um einiges besser. Alleine die perfekte Filmmusik, welche wundervoll auf die emotionalen Entwicklungen und heldenhaft mystischen Szenen abgestimmt ist, sprengt meines Erachtens nach jede Skala. In Summe das Meisterwerk Peter Jacksons! Die Extended kann ich nur jedem empfehlen, der bloß die Kinofassung kennt.

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FantasyFan001

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Bewertung9.0Herausragend

Eigendlich mag ich Fantasy Filme ja. Aber Herr der Ringe habe ich mir nur angesehen, weil meine Schwester das wollte. So schlecht ist der Film gar nicht, aber er ist irgendwie amerikanischer Standart. Blutig und Action geladen, nur wenig romanze......
Deshalb nur eine 9.0 statt eine 10.0

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Critical

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr gute Verfilmung !
Kann ich nur jedem weiterempfehlen, der einen einigermaßen sinnvollen Fantasyfilm sehen möchte. Da können sich die ganzen Teenie-Fantasyfilme noch etwas abgucken.

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Kohax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vor 8 Jahren (unschuldige 14 Jahre alt damals) beschlossen drei Freunde und ich, einen Marathon mit den Extended Versions zu machen. Absolute Katastrophe und hat mir ein Trauma verpasst, weils einfach zu viel des Guten war. Da aber moviepilot diesen Streifen partout nicht aus meiner Top 100-Liste streichen will, wurde ein zweiter Versuch gestartet.
Und man muss sagen: gut, dass ich ihn mir nochmal angetan habe.
Vorweg muss erstmal eins fest gehalten werden: Ich bin nicht der größte Fantasy-Fan, aber ich wertschätze gut gemachte Filme. Und dieser gehört definitiv dazu.
Die Geschichte ist spannend erzählt und bietet kaum Längen. Die erste Hälfte des Films dominiert vor allem die Vorgeschichte und der Film kommt langsam in Gang. Aber die Stimmungen, vor allem die düsteren Atmosphären, wurden durch Spiel mit Licht, Musik und Setting grandios festgehalten.
Die zweite Hälfte des Films besticht vor allem durch die Reise der Gefährten, um die es nun mal hier geht, der Film heißt ja nicht umsonst so. Und hier nicht das ganze Fahrt auf, es werden einige Schlachten bestritten, die sich mehr als sehen lassen können. Die Kämpfe sind nicht 0815 und wie ich finde nicht vorhersehbar.
Der Film endet schließlich mit einem, wie ich finde, nicht zu schmalzigem Ende (Bootsszene), aber mit einem Ende, der das Herz berührt.
Insgesamt sind vor allem die vier Hobbits absolut sympathisch und liebenswert, die anderen fünf sind eher die Beschützer und konnte mich mit diesen nicht allzu sehr identifizieren.
Mich stören ein paar Kleinigkeiten in der Geschichte, aber ein paar Mäkel findet man immer, von daher alles noch im grünen Bereich.
Ich bin froh, dass ich mir die Trilogie nochmal zu Gemüte führe, denn der erste Teil hat mich durchaus positiv überrascht. Teil 2 und 3 folgen heute Abend und morgen und wird glaube ich ganz gut :)

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Orkis

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Bewertung9.5Herausragend

Er ist sehr nice!!! Geil für alle fantasy freunde

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Felix.DjTunefish.Fischer

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Bewertung9.5Herausragend

Immer und immer wieder! Einfach die geilste Filmreihe die ich kenne!

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Kunstmut

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Bewertung9.5Herausragend

Filmbewertung

Filmtitel: Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Regisseur: Peter Jackson
Jahr: 2001
Genre: High Fantasy / Action Blockbuster
Laufzeit: ca. 218 min (SEE)
FSK: 16

Kurzfazit: sehenswert (!)

***SPOILER***

Prämisse:
Eine Gruppe bestehend aus vier Hobbits, zwei Menschen, einem Zwerg, einem Elb und einem Zauberer begibt sich auf eine lange und gefährliche Reise durch die Welt von Mittelerde, um den Meisterring des dunklen Herrschers Sauron zu vernichten. Wenn sie es schaffen, gewinnt das Gute gegen das Böse. Wenn sie versagen, wird eine ganze Welt versklavt.

Favorisierte Sprachfassung:
(1) Englisch
(2) Deutsch
Obwohl ich zugeben muss, dass ich bisher immer nur die deutsche Fassung gehört habe und die englische nur ausschnittsweise, um die Qualität zu vergleichen (keine Angst die englische Version höre ich dann beim nächsten mal :))
Aber bei den deutschen Spitzensynchronsprechern rund um Joachim Höppner (Gandalf), Dörte Lyssewski (Galadriel), Wolfgang Hess (Gimli) usw. kann ich das sehr gut verschmerzen.

Leistung der Schauspieler:
Alle Schauspieler agieren auf hohem Niveau. Einige der Schauspieler haben in der Herr der Ringe Trilogie die Rolle ihres Lebens. An dieser Stelle erwähnen möchte ich die Glanzleistungen von Viggo Mortensen(!) als Aragorn und Sean Astin als Sam.
Dazu gesellen sich noch ein paar Namen mit internationaler Größe, die sich auch abseits der HDR Filme etablieren konnten (und das bereits vor dem Erfolg der HDR Filme): Ian McKellen, Christopher Lee, Cate Blanchett und John Rhys-Davis.
Wer die Filme ganz streng mit den Büchern vergleichen will, könnte höchstens kritisieren, dass drei Rollen fragwürdig sind: 1. Elijah Wood als Frodo (Im Film passt es dank der Ausdruckskraft seiner Augen, aber ein Zwanzigjähriger kann nun mal nicht einen Hobbit darstellen, der bei Anbruch der Reise bereits über 50 Jahre alt ist) 2. Cate Blanchett und Liv Tyler als Galadriel und Arwen (keine Frage, beide können schauspielern - vor allem Cate Blanchett - und beide kann man objektiv als attraktiv bezeichnen - in Menschenverhältnissen gedacht - und genau da ist der Konflikt, denn im Herrn der Ringe werden diese beiden Lebewesen praktisch folgendermaßen dargestellt: Die eine so schön wie die legendäre Elbensagengestalt Luthien, die so anmutig strahlt, wie der bezaubernde Abendstern - die andere (Galadriel) die vollkommenste und schönste Elbin in ganz Mittelerde, weshalb sogar der Zwerg Gimli für sie schwärmt) - aber mal ehrlich, wie will man denn so etwas umsetzen, wenn man keine Elben als Darsteller anheuern kann?

OST:
Der Soundtrack stammt von Howard Shore und dürfte so ziemlich der bekannteste Filmsoundtrack überhaupt sein. Noch Fragen?
Klassische Orchestermusik mit gelegentlichen Chören und elbischen Gesangseinlagen hauchen den Filmen erst richtig Leben ein.
Anspieltipps: "A Knife In The Dark" , "The Council Of Elrond" , "The Ring Goes South" , "Lothlorien"
Um Irritationen vorzubeugen erwähne ich an dieser Stelle noch, dass für die HDR SEE
(SEE= Special Extended Editions; also die lange Filmfassung) zusätzlich Musik komponiert und eingespielt wurde (braucht nur der Hardcorefan - alle anderen können ruhig zum "Standard" Soundtrack greifen - aber das nur am Rande)

Kamera / Schnitt:

Typisches Blockbusterkino mit den typischen, schnellen Schnitten in den Actionsequenzen. (nervig!) - Dafür aber Weitwinkelaufnahmen von der neuseeländischen Landschaft bei der ich immer wieder staune (Beispielszene: Mehrere Elbenboote fahren den Anduin hinab und plötzlich tauchen zwei gigantische Steinstatuen auf - bombastisch)

Emotionale Wirkung:

Dieser Film haut mich jedes mal aufs Neue um.
Seien es die verschwenderisch ausgestatteten Sets (Hobbingen, Bruchtal etc.), die schönen Landschaftsaufnahmen, die epischen Ausmaße der Geschichte (es handelt sich immerhin um J.R.R. Tolkiens Meisterwerk), die schauspielerischen Leistungen (Viggo Mortensen!!) oder die perfekt passende Musik - dieser Film (stellvertretend für die Trilogie) ist ein Mammutwerk und eine Glanzleistung gleichermaßen. Hier wird gezeigt, wozu das Medium Film in der Lage ist. Wenn ich von mir selber ausgehe, so ist dies der Film, der mich bis heute am meisten geprägt hat. Keinen anderen Film habe ich so oft gesehen wie diesen. Emotional gesehen der pure Overkill nach dem man fast schon süchtig werden kann.

Rationale Wirkung:

Wenn die Großen sich streiten, entscheiden die Kleinen das Schicksal einer ganzen Welt. Das ist das Fazit, dass man aus dem Herrn der Ringe ziehen kann. Keine 10000 Mann starke Armee von Elben und Zwergen marschiert angeführt von Zauberern gegen den dunklen Herrscher - nein - stattdessen dringen unscheinbare und schwache Geschöpfe wie die Hobbits unbemerkt ins Zentrum des Bösen ein und verhelfen den Guten zum Sieg. Nicht Macht, Gehorsam und Grausamkeit der Großen stehen hier im Vordergrund, sondern Solidarität, Freundschaft und eine große Portion Tapferkeit seitens der Kleinen.
Das weckt die Hoffnung, das auch im realen Leben jedes Individuum in der Lage ist, die Welt zu verändern - und zwar im Positiven.

Fazit:

Wenn ich mich auf einen Lieblingsfilm festlegen müsste, wäre der "Herr der Ringe - Die Gefährten" ein Kandidat für Platz 1 der ewigen Bestenliste. Der Herr der Ringe ist nicht einfach nur eine Buchverfilmung. Der Herr der Ringe hat das 21. Jahrhundert aus Sicht des Mediums Film mit einem Paukenschlag eröffnet.

Gruß

Kunstmut

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Kunstmut

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@Agent Smith93

Es freut mich, dass dir meine Filmbewertung gefällt :)


Agent Smith93

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Würde mich auch für die Kritiken zu Teil 2 und 3 interessieren, wenn du sie vielleicht irgendwann schreibst:)



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