Machete Kills

Machete Kills (2013), RU/US Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kriminalfilm, Komödie, Exploitation Film, Kinostart 19.12.2013


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4.6
Kritiker
36 Bewertungen
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5.9
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222 Kommentare
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von Robert Rodriguez, mit Danny Trejo und Michelle Rodriguez

Danny Trejo und seine Messer sind zurück. In Robert Rodriguez’ Machete Kills mimt Charlie Sheen den US-Präsidenten und Mel Gibson gibt den Bösewicht.

Handlung von Machete Kills
Voz hat Raketen, aber wir haben Machete: In Machete Kills, der Fortsetzung von Machete, wird der Ex-Bundesagent Machete Cortez (Danny Trejo) von dem US-Präsidenten (Charlie Sheen alias Carlos Estevez) angeheuert, um eine Mission in Angriff zu nehmen, die kein anderer Sterblicher sonst übernehmen könnte. Machete soll den mexikanischen Waffenhändler Luther Voz (Mel Gibson) ausschalten. Voz plant nichts Geringeres als einen Weltkrieg mithilfe einer Vernichtungswaffe im All anzuzetteln. Unterstützung bekommt Voz dabei von einem wahnsinnigen Drogenboss, der Machete seine Privatarmee entgegenstellt. Kann der unglaubliche Machete die Welt vor der Apokalypse bewahren?

Hintergrund & Infos zu Machete Kills
Auf der Comic Con 2011 kündigte Regisseur Robert Rodriguez bereits an, seinen Grindhouse-Hit Machete, der auf einem Fake Trailer basierte, zu einer Trilogie auzubauen, die neben Machete, Machete Kills auch noch aus Machete Kills Again… In Space! besteht.

Charlie Sheen spielt im Sequel Machete Kills den US-Präsidenten und bleibt auch in dieser Rolle seinem Image als Frauenheld treu. Für die Rolle besinnt er sich auf seinen Geburtsnamen Carlos Estevez und wird unter diesem Namen im Trailer und im Cast der Machete-Fortsetzung aufgeführt.

Zur weiteren illustren Besetzung von Machete Kills gehören außerdem Lady Gaga, Amber Heard, Sofía Vergara und auch auf Michelle Rodriguez kann der Trash-Regisseur mit dem gleichen Nachnamen auch im zweiten Machete-Abenteuer setzen. Taco Time!

Für Robert Rodriguez und seinen Cousin zweiten Grades, Danny Trejo, stellt Machete Kills, der übrigens nach 29 Tagen abgedreht wurde, bereits die elfte Zusammenarbeit bei einem Filmprojekt dar. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Machete Kills
Genre
Actionfilm, Kriminalfilm, Parodie, Exploitation Film
Zeit
2010er Jahre, Gegenwart
Ort
Mexiko, Vereinigte Staaten von Amerika, Weltraum
Handlung
Apokalypse, Atomrakete, Blut, Blutbad, Büstenhalter, Drogen, Drogenboss, Freiheitskämpfer, Geheimwaffe, Genie und Wahnsinn, Gewalt, Gouverneur, Krieg im All, Kämpfer, Machete, Messer, Mexikaner, Männlicher Held, Polizei, Polizist, Präsident, Regierung, Superheld, Superschurke, Tödliche Verletzung, U.S. Präsident, US-Regierung, Verletzung, Verrrückter Wissenschaftler, Waffe, Waffenhandel, Waffenhändler, Wunde
Stimmung
Aufregend, Hart, Witzig
Zielgruppe
Über 18 (Gewalt)
Tag
Kultfilm, Sequel
Verleiher
Universum/Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
1821 Pictures, AR Films, Aldamisa Entertainment, Quick Draw Productions, Troublemaker Studios

Kommentare (215) — Film: Machete Kills


Sortierung

Samweis_Gamdschie

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der erste Teil war wirklich noch sehr sehenswert. Aber diese Fortsetzung ist das pure Grauen. Robert Rodriguez lass dir mal wieder etwas besseres einfallen und lass es lieber mit deinen Fortsetzungen. "Machete Kills" ist in allen Belangen eine große Enttäuschung.
Ich hoffe doch, dass "Sin City 2" gut wird. Wobei schlechter als Machete Kills kann es kaum werden.
Machete Kills hat mich komplett kalt gelassen. Einige Kumpels mussten sogar ein paar mal lachen. Ich hingegen kein einziges Mal.
Auch alles andere am Film hat mich enttäuscht.
Besonders die Schauspieler. Im ersten Teil mochte ich so ziemlich jeden Charakter. Aber im zweiten konnte mich nicht mal Danny Trejo überzeugen. Den Rest der Truppe möchte ich gar nicht erwähnen.
Bei diesem Film hilft auch kein Bier/Schnaps mehr. Ein beschissener Film.
Hier werden sogar die niedrigsten Erwartungen getoppt.

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DougHeff

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Robert Rodriguez hat doch das Drehbuch zu "Machete Kills" nicht geschrieben ;) Er trat lediglich als Produzent in Erscheinung.


EvertonHirsch

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Und Regisseur war wer?


vega_vincent

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Bewertung5.0Geht so

Ich befürchte, wenn ich den ersten Teil schon gesehen hätte, würde ich diesen noch schlechter bewerten. Ist ja schon witzig, so gewollt überdrehter Trash. Ein Gag-Feuerwerk ist es aber nicht, rollende Köpfe hin oder her. Mit Bier und Chips in der Hand ok, ansonsten gibt es gefühlt Tausende von besseren und witzigeren Filmen.

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HomerSimpson3k

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der pure Trash... GEIL!!!

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Kallekowsky

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8.0? Das kann nicht dein Ernst sein, Kollege! :D


lok

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe Teil 1 nicht gesehen, der hier ist purer Trash. Wer s etwas mag...

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Cayopei

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Bewertung4.0Uninteressant

Es war zu erwarten, dass Machete hier tötet, nicht aber, dass es die Zuschauer sind und die Tatwaffe Langeweile ist.

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elFranzo

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Bewertung4.0Uninteressant

Es gab ne Zeit da hab ich mich richtig auf den Film gefreut aber jetzt wo ich ihn schaue, ist er irgendwie langweilig. Spricht wohl für die Serie, dass ich mich gar nicht mehr an den Inhalt von Teil 1 erinnere. Genauso werd ich den hier wohl schnell vergessen

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EvertonHirsch

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich liebe Rodriguez eigentlich – ich liebe ihn für seine genial-verrückten Ideen, für seine Vorliebe, leicht bekleidete Weiber vor die Kamera zu ziehen und vor allem für seine gekonnten Goreszenen. Aber all das fehlt auf einmal in Machete Kills. Wo ist die Hingabe zum Film geblieben? Hier ist nichts mehr handgemacht. Hier sieht alles unecht aus. Die Geschichte beschränkt sich größtenteils darauf, Personen einzuführen, um sie kurz danach wieder austreten zu lassen. Außer Mel Gibson hat mich darstellerisch auch niemand vom Hocker gerissen (o. k. – der Cameo von Banderas war auch gut). Nichtmal die leicht bekleideten Weiber konnten begeistern.

Der Computer hat auch bei Rodriguez völlig übernommen. Selbst die Mündungsfeuer waren computeranimiert, vom Blut möchte ich da gar nicht erst anfangen. Der ganze Film sieht einfach scheiße aus. Die Tricks spielen auf dem Niveau von asiatischen Low-Budget-Trash-Streifen. Bei solchen Filmen seh ich gern über die Optik hinweg, weil eben das Budget fehlt – aber bei einem Rodriguez? Wo ist der Hochglanztrash geblieben? “Machete Kills“ sieht einfach scheiße aus! Nein mein sonst so geschätzter Rodriguez, Tricks aus dem Computer lassen sich zwar nicht vermeiden, aber etwas mehr Handgemachtes darf es schon sein nächstes Mal.

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EvertonHirsch

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So ungefähr sehe ich das auch


Anonymous1987

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die schauspieler sind lahm , es gibt nichts in dem film was ich nicht vorhersehen kann und er ist zu harmlos und blutarm


Troublemaker69

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Bewertung9.0Herausragend

Man nehme die Abstrusitäten von Machete und setze noch einen drauf und schon hat man Machete Kills.
Der messerschwingende Mexikaner ist zurück und wie allein schon oft in den ersten Minuten angedeutet wird , ist Machte nur für eines da-um zu töten.
Die Kills sind verrückter und trashiger, der Cast wieder einmal hochgradig besetzt und die Dialoge diesmal dämlich-witzig.
Machete Kills ist weniger ein B-Movie als ein total verrückter Edeltrashfilm.

"Der Feind hat zwar eine Rakete, doch wir haben Machete."

Wie im Trailer schon angedeutet kämpft Machete diesmal mit den Vereinigten Staaten gegen einen Verrückten, der Washington mit einer Rakete bedroht.
Machete Kills ist auf jeden Fall ein recht ironischer Film. Allein schon das Gespräch zwischen ihm und dem Präsidenten (besetzt von Charlie Sheen...ähh... Carlos Estevez) sprüht regelrecht vor Selbstironie.

"Noah hatte seine Arche, ich habe meine"

Voz (wunderbar besetzt mit Mel Gibson) haut dann auch noch den einen oder anderen solcher dämlich-komischen Sprüche auf trockene und überlegene Art und Weise raus.
Natürlich haben auch bekannte Charaktere aus Teil eins wieder ihre Auftritte, wenn sie auch deutlich kürzer treten müssen.
Gerade Jessica Alba hat einen sehr geringen Part, aber auch Michelle Rodriguez muss einen Gang zurückschalten, wodurch mehr Platz für Lady Gaga und Amber Heard bleibt, die sich hier beiden unglaublich cool geben. Gerade Lady Gaga, die hier ihren ersten Filmauftritt hat, macht ihre Sache überraschend gut.
Für viele coole Gastauftritte wie zum Beispiel von Antonie Banderas ist auch gesorgt.

Unterm Strich ist Machete Kills eine konsequene Fortsetzung, die auf den ersten Teil noch ein paar Abstrusitäten drauflegt, wodurch man sich mehr in die Trash Richtung bewegt.

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Martin Oberndorf

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Der könnte wieder ganz groß werden.
Wenn er so bescheuert-cool wird wie der Trailer :3


Troublemaker69

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Ja, also der Trailer wirkte echt cool


oliver.reichlin

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Bewertung4.5Uninteressant

Leider nein. Wieder eine dieser unnötigen Fortsetzungen. Als ich das Cast studiert hatte, musste ich den Film einfach sehen. Aber leider machen auch grosse Namen aus einem besch...äh..eidenen Skript keinen Tarantino. Ich hoffe nicht dass es noch einen dritten Teil gibt, es sei denn mit dem Titel "Machete kills him self".

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unknown.stranger

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Bewertung6.0Ganz gut

Machete Kills kann den Level seines Vorgängers leider nicht ganz halten,was weniger Danny Trejo zuzuschreiben ist (schlechter geworden ist sein Schauspiel nämlich nicht – Ich wüssste auch nicht ob das möglich ist) als vielmehr der schwachen Story und den stereotypen Figuren.
Sowohl Char...Sorry,Carlos Estevez als auch Mel Gibson,dessen Kostüm offensichtlich vom Schülertheater entliehen wurde,bleiben hier weit hinter ihrem Können zurück.
Wo im ersten Teil noch Robert DeNiro und Josh Brolin als intrigierendes Politikerduo für Furore sorgten bleiben hier nur ein DeinLandbrauchtDich!-Präsident und der stinkend reiche Superschurke der direkt aus einem James Bond Film der 60er entsprungen ist in Erinnerung.
So bleibt die politische Dimension des Vorgängers vollends auf der Strecke.
Die Degradierung von Luz/Shè zur bloßen Nebenfigur,welche erst im letzten Drittel des Films ihr Scherflein beitragen darf,hilft hier nicht wirklich weiter.Überhaupt fehlen hier trotz Amber Heard und Sofia Vergara,die beide kaum mehr als drei Sätze am Stück sagen dürfen,starke Frauenfiguren die den ersten Teil noch über weite Srecken tragen.
Ich kenne zwar das Budget nicht aber bei den CGIs wurde wohl einiges eingespart.Stichwort: InneresnachAussekehrender Atomisierer.
Und doch gibt es auch Positives zu vermelden:
Demián Bichir als Mendez² und auch die Figur des La Chameleon geben den Film den nötigen Drive.Insbesondere Banderas liefert hier einen denkwürdigen Auftritt ab.Auch die Prostituierten Armee,inklusive Rodriguez’Standard Running Gag,und natürlich Trejos Schlachtfest machen wahrlich Spass. An freifligenden Köpfen und sonstigen Körperteilen besteht kein Mangel und so funktioniert der Streifen stellenweise ganz gut,das Hirn auszuschalten ist jedoch kein Fehler.

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memayme

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Bewertung1.0Ärgerlich

Machete twittert nich.. er verkackt nicht .. er entertaint nicht (mehr). Wie bei so vielen Fortsetzungen versucht man hier das was am ersten Teil großen Gefallen gefunden hat zu übersteigern und packt solche Szenen nahtlos ohne Unterbrechung aneinander. Folge ist ein schrecklich müder, bisweilen langweiliger Streifen, der einfach nichtmehr lustig ist. Hätte man die üblichen Splatter-Trashszenen ein ganz klein wenig gestreckt wäre es wohl wieder gut geworden, aber so erträgt man es einfach nicht. Trash ist normal super unterhaltsam, aber hier ists es so abgestumpft, dass es einem keinen Spaß mehr macht. Außerdem ist er für einen Trashfilm klar zu lange. Besetzung ist hochklassig, Story natürlich sehr verstrickt und realitätsnah (das ist kein Kriterium^^).
Als Fazit kann man sagen, dass Machete kills das NICHT erfüllt, was man erwartet. er Unterhält nicht, sondern man sehr das Ende herbei. Ein wenig weniger ist manchmal eben doch mehr.

Übrigens wem das gefällt, kann gerne mal Sharknado, Sandsharks oder ähnliches ansehen. Und wer nochmehr Blut und Splattertrash mag sollte sich an die Nummer 1 ALLER TASHFILME wagen; Tokyo Gore Police... wer den zu Ende schauen kann, hat sich meinen Respekt verdient ;)

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Black_Sheep_Kills

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Bewertung4.5Uninteressant

Beinahe hätt ich gesagt: Was der erste zu viel hatte, hat der hier zu wenig...

Neeeeee, der hier hat nicht wenig, der hat NIX!

Sorry, aber die Fortsetzung kommt nicht annähernd an den ersten Teil ran.

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Martin Oberndorf

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach dem feinen Edeltrash-Actionfeuerwerk Machete des genialen Regisseur geht es nun um die Fortsetzung, namens "Machete Kills".
...
"Machete Kills" hätte das Zeug dazu, eines der besten Internet-Memes zu werden.
Im oberen Bild sieht man eine Alltagssituation, in der jemand zu etwas aufgefordert wird.
Im unteren Bild ist dann ein comichafter Machete zu sehen (im Stil der Rage Comics), der dann sagt, dass er XY nicht tut.
Zum Beispiel:
Bild 1: "Schatz, hilfst du mir mit dem Abwasch?"
Bild 2: "Machete wäscht nicht ab."

Dieser Running Gag eignet sich zum Kultspruch und wäre für so etwas sicher bestens geeignet.

Obwohl selbst einige echte Robert Rodriguez-Fans meinte, "Machete Kills" sei eigentlich ein sauschlechter Film - und zwar nicht auf die Art und Weise, wie seine Filme das eigentlich immer sind, sondern auf die Weise der Marke "Ab in die Tonne damit" - ließ ich es mir nicht nehmen, mich ordentlich auf den Streifen zu freuen. Ich meine, Machete greift mal wieder zur Machete und metzelt sich durch die Massen, das Ganze mit einem tollen Cast und wie der Trailer schon zeigte, ordentlich Wumms.

Nun ja, das Endergebnis liegt irgendwo dazwischen.
"Machete Kills" ist ein guter Film und auch gibt es einige Szenen, die dem typischen Rodriguez-Humor entsprechen.
Allein schon, da der Film mit dem bewusst trashig aussehenden Trailer zu Machete Kills Again In Space beginnt.
Oder auch später, als man an einer etwas intimer anmaßenden Szene aufgefordert wird, seine 3D-Brille aufzusetzen - in einem Film, der nicht in 3D erhältlich ist.
Das sind dann die Momente, in denen "Machete Kills" brilliert, wenn der klassische Humor des Exploitation-Meisters zum Vorschein kommt.

Auch an den kultigen Charakteren scheitert der Film nicht, wann hat man schonmal einen derart radikal schizophrenen Charakter, der Bösewicht und Verbündeter in einer Person ist?
Aber ein echtes Goldstück in Sachen verrückte Charaktere ist La/El Chameleon. Im Film wird dieser Verkleidungskünstler von insgesamt 4 verschiedenen SchauspielerInnen verkörpert, die immer eine andere Maske darstellen. Und jedes Mal, wenn man glaubt, es könnte kein noch bekannterer Darsteller darunterstecken - ritsch, Masquerade runter und der nächste Promi taucht auf.
Gegen so einen Gegenspieler würde sich James Bond zu kämpfen wünschen.

Aber dennoch kommt trotz einigen gewohnt abstrusen Szenen das echte Rodriguez-Feeling nicht immer rüber.
An einigen Stellen wirkt "Machete Kills" einfach wie ein extrem seichter und nicht wirklich wagemutiger oder anarchischer Spionagethriller, wie man ihn aus dem Hollywoodkino des kalten Krieges kennt - nur ohne rassistischen Hintergrund.

Da sind wir schon beim nächsten Thema: das M vor Mexploitation ist verschwunden.
Dass Machete Cortez mal kurz Bohnenfresser genannt wird und das Netzwerk in einer extremen Nebenrolle mal vorkommen darf, reicht für so einen Streifen nicht.
Wer die scharfe Kritik des ersten Teils genauso abfeierte wie ich wird enttäuscht werden.
Durch die Degradierung von Shé, von einer der beiden weiblichen Hauptrollen zur Nebenrolle, fehlt es dem ansonsten 007-artigen Film an einer starken Frauenfigur.
Ebenfalls schade.

Außerdem: ich hatte auf eine Femme Fatale-Rolle für Lady Gaga gehofft, leider hat sie im Film kaum Text - wobei sie diesen super herüberbringt - und hat nur wenig Screentime.
Dabei ist Gaga von Optik, Stimme und Ausstrahlung absolut perfekt für eine Besetzung als Antagonistin geeignet.
Desweiteren empfinde ich es als Frechheit, dass es ihr Titelsong 'Aura' nicht mal als Videoclip ins Bonusmaterial der DVD geschafft hat (dass er im Film nicht vorkommt wusste ich bereits). Ist ihr bester Song seit 'Scheiße'. Hat zwar mit dem Film an sich nicht viel zu tun, aber es sollte dennoch gesagt werden.

"Machete Kilks" macht insofern etwas weniger Spaß, als dass er weitaus weniger euphorisch wirkt als der Vorgänger. Die Story ist keineswegs so verrückt und abgedreht, und die Kreativität der einzelnen Sequenzen ist auch bei Weitem nicht so hoch.
Hier gibt es keine Killernonnen. Leider. Ich glaube auch, der Streifen kommt mit weniger Ideenreichtum daher, da er wohl ein paar Lückenfüllerszenen bietet, um eine Länge von etwa 100 Minuten zu erreichen, was man leider merkt. Wenn nicht, ist wohl wirklich aus dem Creativitysack etwas die Luft raus.

Das alles heißt aber nicht, dass "Machete Kills" eim schlechter Film ist. Er hat Film sei Dank immer noch ausreichend skurrile Charaktere, abgedrehte Film-im-Film-Gags und eine geballte Ladung Action und Splatter, sodass die niedrigere Freigabe ab 16 doch etwas verwundert (die FSK meinte, der Streifen wirkt zu humoristisch, überzeichnet und trashig, um die höchste Altersfreigabe zu rechtfertigen - was aber mit Ausnahme von Sin City auf jeden Rodriguez-Film zutrifft), um gut unterhalten zu können.
Aber dennoch bin ich es gewohnt, dass Filme von Robert Rodriguez welche sind, die ich von vorn bis hinten abfeiern kann, was hier einfach nicht geht.
Für's nächste Mal wünsche ich mir: mehr Mexiko, mehr abstruse und tabulose Einfälle, einen besseren Plot und mehr Gaga.

So ist "Machete Kills" ein Streifen, den es sich zum Ansehen lohnt, der aber dennoch nicht das absolute Highlight ist.

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Martin Oberndorf

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Den ersten Austin Powers mag ich sehr, den Zweiten und Dritten würd ich auch sehr mögen, aber bei den beiden Teilen haben die den fiesen Fettsack eingeführt und den mag ich so garnicht...


Martin Oberndorf

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Also wär das durchaus ein Pluspunkt bei mir gewesen! :3


Hobbelle

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Bewertung7.0Sehenswert

hat mich wie der erste wunderbar unterhalten. mehr muss ein trash-film nicht

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SilverDagger1992

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Bewertung5.0Geht so

"Machete Kills" ist abgedreht, hanebüchen und ultra-trashig. Das soll Robert Rodriguez' Grindhouse-Hommage ja auch sein, nur ist sie schlechter als der Vorgänger aus dem Jahr 2010. Der Witz wirkt nicht ganz so frisch, die Action-Szenen sind mies und die Effekte ziemlich schlecht. Trotz dessen, macht der Streifen schon Spaß, allein wegen des Absurden. Auch die prominente Besetzung und einige witzige Ideen machen den Film unterhaltsam. Trotzdem wirkt er einfach zu vollgestopft und runter geleihert.

Nicht gut, aber auch nicht ganz so mies. Nur was für die Rodriguez FANS!
Robert, das kannst du BESSER!

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horro

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Bewertung4.5Uninteressant

Also los ... hier die ganz grosse, teure pseudo-Trashshow für ein Sandkorn an Vergnügen. Wars das wert? Da schwenkt doch so einiges Richtung "Austin Powers" ab und das geht doch eigentlich gar nicht. Hommage ist was schönes, hier wird aber eher in Richtung Verarsche-Parodie im Stile von Scary Movie gearbeitet. Bin mir nicht sicher; aber die ganzen Marketing-Auftritte der Hollywood-Stars gingen mir ziemlich am Arsch vorbei ... und auf Lady Gaga ist geschissen.

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Gabe666

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Also ich find die Gaga auch cool. Kam in dem Film leider zu kurz. An sich fand ich den jetzt aber auch nicht so schlecht, wenn auch nicht so gut wie den ersten. Ich bin sicher, der wird dir gefallen, Martin. :)


Martin Oberndorf

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Werd ihn auf jeden Fall gucken.
Denke schon, dass er Spaß machen wird.


Marzellus

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Bewertung7.0Sehenswert

Launige Fortsetzung, die den Hommagebogen schon fast bis zum (Selbst-)Parodielevel überspannt und insgesamt eher wie die (Spät-)90er-DtV-Version eines Bondabenteuers wirkt, dabei aber auch immer recht locker und augenzwinkernd bleibt und so solide und spaßige Unterhaltung bietet.

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moejoe.garciagraf

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow, ich bin echt überrascht, wie schlecht doch die Bewertungen dieses (OK; wir beschönigen nichts) absolut schwachsinnigen Filmes sind. Und dennoch... auf eine seltsame Art und Weise musste ich die ganze Zeit grinsen und oftmals sogar lachen (denke da nur an die Helikopter-Machete-Wirbel-Kills). Mir hat er fast so gut gefallen, wie der erste. Aber gut, ich kann mich auch für Filme, die absichtlich dumm sind, begeistern :)

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mattxl

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Bewertung3.0Schwach

"Machete" mochte ich. Der hatte irgendwie so einen grundsympathischen anarchistischen Witz, wunderbaren Trash-Charme und bemühte sich rechtschaffend, eine (natürlich hanebüchene) Geschichte zu erzählen.

Das Sequel "Machete Kills" hat leider wenig davon - denn die "Anarchie", das Regellose des Erstlings hat sich den Regeln unterworfen. Die Gag-Erfolgsrezepte des Erstlings werden hier schlicht und einfach bis ins unendliche reproduziert und im Sekundentakt abgefeuert. Warum da auch nur noch ansatzweise versuchen, eine Geschichte zu erzählen? Spannung darf da niemand erwarten. Ist es wenigstens amüsant? Leider auch das nicht, weil es einfach auf viel zu durchschaubare Effekte/Gags setzt.

Oft heißt es hier ja: "Was beschwert ihr Euch? Wer Rodriguez kennt, weiß doch was ihn erwartet." Das war auch meine Hoffnung: Ich mochte nicht glauben, dass der Meister des Trashs auch schlechten Trash machen kann. Das ist ihm hier leider gelungen. (Der Vorspann war allerdings, wie gewohnt, klasse).

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expendable87

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Bewertung1.0Ärgerlich

was ein 'rodriguez' !? ...dieser müll...ich kann und will es noch immer nicht wahr haben!!!
eine bodenlose frechheit diese abzocke...jeder amateurfilm macht mehr spaß!
eine abgedroschene story mit stumpfsinnigen dialogen, verschärft durch erbärmliche effekte, einem primitiven danny trejo und stars wie antonio banderas und mel gibson die sich die blöße ihres lebens geben...und zum schluss dann noch die hirnverbrannte vorschau zum dritten teil, da kam mir endgültig die kotze hoch, sorry!

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