Machete

Machete (2010), US
Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Actionfilm, Kinostart 04.11.2010

6.5 Kritiker
49 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
11300 Bewertungen
386 Kommentare
Machete - Bild 4543413
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Ethan Maniquis und Robert Rodriguez, mit Danny Trejo und Michelle Rodriguez

Der ehemalige mexikanische Cop Machete (Danny Trejo) hat den Auftrag Senator McLaughlin (Robert De Niro) zu ermorden, der mit einer üblen Kampagne gegen illegale Einwanderer Wählerstimmen sammelt. Bevor Machete den Demagogen zur Strecke bringen kann, wird er jedoch von seinen Auftraggebern hintergangen und übel zugerichtet. Allerdings hat sich da jemand offensichtlich mit dem falschen Mexikaner angelegt: Mit Hilfe seines Schrotflinten schwingenden Bruders (Cheech Marin), der inzwischen Geistlicher geworden ist und einer Gruppe illegaler Einwanderer übt Machete blutige Rache an McLaughlin und seinen Schergen.

Seinen ersten Auftritt verschaffte Robert Rodriguez dem Latino-Actionhelden schon 2007. Dort trat Machete in einem der fiktiven Trailer in Quentin Tarantinos und Rodriguez Double-Feature Grindhouse auf. Der Machete Trailer war hier mit zwei anderen fiktiven Trailern zwischen den beiden Segmenten Planet Terror und Death Proof – Todsicher zu sehen. In Europa wurden bei Segmente als eigenständige Kinofilme veröffentlicht. Lediglich der Machete-Trailer wurde hinübergerettet und vor Planet Terror gezeigt. Machete dürfte damit einer der ersten Filme sein, die mit einem Trailer beworben wurden, bevor sie überhaupt geplant waren.

Wenn es einen besonderen Himmel für B-Film Stars gäbe, die Besetzung von Machete wäre größtenteils anwesend: Neben dem schon genannten Cheech Marin, geben sich Jeff Fahey, Don Johnson, Michelle Rodriguez, Lindsay Lohan, Make-Up Legende Tom Savini (From Dusk Till Dawn) und -Trommelwirbel- Steven Seagal die Klinke in die Hand bzw. hacken sich die Hände mit einem Gegenstand nach Robert Rodriguez Wahl ab. Für Steven Seagal bedeutet Machete den ersten veritablen Kinofilm (im Gegensatz zu den zahleichen DVD- Veröffentlichungen) seit dem Jahr 2002. Machete hat übrigens durchaus politische Relevanz (offensichtlich! – mögen hier manche sagen): Der erste amerikanische Trailer von Machete wurde an die Bürger von Arizona adressiert, wo eines eines der strengsten und umstrittensten Immigrationsgesetze der USA verabschiedet wurde. (KJ)

  • 37795279001_260802246001_ari-origin05-arc-190-1280157106545
  • 37795279001_111121515001_ari-origin07-arc-121-1278670422813
  • Machete - Bild 2463571
  • Machete - Photo1
  • Machete - Photo2

Mehr Bilder und Videos zu Machete


Cast & Crew


Kritiken (30) — Film: Machete

Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Machete zeigt mit all seiner chaotischen Gewalt, schmutzigem Sex, schrägem Humor und grotesker Ausstellung des US-amerikanischen Immigrationsproblems eine unkonventionelle und verruchte Seite des amerikanischen Films, die in den letzten Jahren erstaunlich gesellschaftsfähig geworden ist.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
3.5Schwach

Jemand muss Robert Rodriguez und seinen Freunden endlich mal stecken, dass "so bad it's good" einfach nicht funktioniert, wenn man es mit Absicht macht. MACHETE sieht auch nicht aus wie gute Exploitation, sondern wie ein Amateurfilm, der Action nicht kann und Stars nur verheizt. Man darf sich das Ganze als Parodie auf SCARY MOVIE 16-Niveau vorstellen, ohne Schauwerte, gute Gags oder den Ansatz von Dynamik - meistens steht Trejo da, fuchtelt mit der Machete, Umschnitt auf schlechten CGI-Bluteffekt, Schnitt zurück auf Trejo. Unglaublich öde. Einzig Jeff Fahey weiß, was er hier tut, und bietet eine saftige Performance. Ansonsten ist das alles einfach nur so bad it's bad.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

Hisayasu S

Antwort löschen

Haha. Ja, diese Hin- und Herschneiderei war superlächerlich.

Dagegen wirken die Prügelszenen in den Spencer & Hill-Filmen wie ausgefeilte Martial Arts-Choreographien.


Julio Sacchi

Antwort löschen

Schon traurig alles. Die dreieinhalb Punkte sind für Fahey.


Fricki76: Asianfilmweb.de

Kommentar löschen
5.5Geht so

Ich weiß nicht genau, was ich von "Machete" erwartet habe, vielleicht bin ich ja auch schon völlig abgestumpft. Irgendwie hatte ich wohl gedacht, das ginge in die bizarr-überdrehte Richtung von "From Dusk Til Dawn" - tat es nicht. Ich finde, das ganze wirkt zu aufgesetzt, zu gewollt, dabei bleibt der Film erstaunlich flach, gemessen an dem, was die simple Rächer-Story an Fließband-Gemetzel und die angedeutete Gesellschaftskritik an Satire in Aussicht gestellt hatte. Die Darsteller machen ihre Sache routiniert, sind aber für meinen Geschmack zu routiniert bei ihren Stereotypen Rollenvorgaben, Leidenschaft für ihre Rollen merkt man keinem an, so leid mir das tut. Trotz aller Gewalt und Potentiale fehlt mir das satirisch-überzeichnete, um es wirklich toll zu finden. Rodriguez hat definitiv schon bessere Filme gemacht - auch Planet Terror, dem "Machete" ja seine Herkunft verrdankt. Vielleicht gehts bei der anderen geplanten Real-Verfilmung der Grindhouse-Fake-Trailer, "Hobo With A Shotgun" ja dreckiger zu. Ich meine, wirklich dreckig, nicht Pseudo-Hochglanz-Dreckig....

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Blut, Brüste, Oneliner – so sieht sich diese knallhart überzogene einwanderungspolitische Hommage, in der Rodriguez unterstützt von Co-Anweiser Ethan Maniquis nicht nur auf die B-Movies und Exploitation-Filme der 70er, sondern auch auf seine eigene, mit „El Mariachi“ gestartete Filmografie anspielt. Der Abspann kündigt schon mal augenzwinkernd die Fortsetzungen „Machete Kills“ und „Machete Kills Again“ an. Auszuschließen ist es jedenfalls nicht, dass bald wieder die späte einhellige Erkenntnis reift: „They Just Fucked With The Wrong Mexican.“

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Zum Grindhouse-Double Feature von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino wurden verschiedene Trailer zu nicht existierenden Filmen inszeniert. Machete war einer davon, und nachdem Rodriguez viel Zuspruch erhielt, beschloss er den Film zu produzieren und stellte sich auch gleich als Regisseur zur Verfügung.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

Kommentar löschen
5.5Geht so

[...]Machete rächt sich, tan simple como eso. Dazu ein: Mindestmaß? Maximum? Zumindest ein gewisses Maß an politisch unkorrektem Über-, Unter- oder Anbau. Eben das, was der Trailer bot, prall gefüllt mit weiteren abgedrehten Actioneinlagen und ultrabrutalen Fun-Metzeleien, ein Baum, vollgehängt mit bis zum Bersten mit Blut gefüllten Piñatas, auf die der Film nahezu ohne Unterlas eindrischt. Das konnte man erwarten. Aber so ist „Machete“ nicht, denn der Film spart die Phasen nicht aus, in denen er minutenlang an den bunten Pappmaché-Figuren vorbeihaut, bis hin und wieder ein Treffer gelandet wird. Machetes Rachefeldzug ist ein ziemlich unentschlossenes Unternehmen, durch das er mehr stolpert, als zu agieren, während um ihn herum viel mehr Handlung stattfindet, als man gedacht hätte. Sin duda, Rodriguez‘ Inszenierung ist schlecht, ganz im Sinne der Vorbilder, und seine Figuren und deren Handlungsstränge lassen sich simplen und nach Formel abgearbeiteten Kernelementen des Films zuordnen: De Niros Senator McLaughlin, die politsatirische Überspitzung! Lindsay Lohans dauerzugedröhnte Internetnudistin April Booth, die Selbstironie! Michelle Rodriguez als tough chick Luz, das type-casting! Jessica Alba als Bundesagentin Sartana Rivera, das anti-type-casting! Steven Seagal als Oberfiesling und Don Johnson als schießwütiger Grenzvigilant, die Freakshow![...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

KultHit.de: KultHit.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Erwarten sollte man nicht einen Hauch Anspruch, dafür neben coolen Sprüchen und einem größtenteils überzeugenden Cast aber jede Menge Action. Rodriguez erfindet das Rad zwar nicht neu, liefert seinen Fans aber solide Kost ab.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Filmering: Filmering.at

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Robert Rodriguez liefert mit Machete genau das, was man sich vom Film erwarten konnte. Hauptdarsteller Danny Trejo darf die coole Sau spielen und seine prominenten Nebendarsteller unterstützen ihn dabei. Inhaltlich herrscht vor allem Gewalt und nackte Haut. Dank den markigen Sprüchen funktioniert das Konzept aber bestens - zumindest wenn man sich auf den Stil des Films einlassen kann.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Xander8112: at the movies

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...]
Bleibt also festzuhalten: Machete macht dann am meisten Spaß, wenn der Namensgeber ordentlich die Sau rauslässt, kann dafür aber nicht viel bieten, wenn das mal eben nicht der Fall ist. Steven Seagal wird auch immer dicker und Don Johnson wurde introduced, was ja mal Zeit wurde. An Planet Terror kommt Machete nicht heran, das käme ja auch einem Wunder gleich, finde ich den doch schon ziemlich super, aber: Das hier ist auch gut. Und er wird sich dann demnächst auch ins Regal gestellt, denn: Für zu Hause soll es eine erweiterte Fassung geben. Ich freu mich…

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

Kommentar löschen
5.0Geht so

Nach furiosem, ultrabrutalem Auftakt entspinnt sich eine referenzarme Rumpelfahrt durch sämtliche Drehbuch-Untiefen, bei denen man nie weiß, ob sie Absicht sind oder von Schlampigkeit zeugen. "Machete" wirkt wie die Light-Version eines Klassentreffen abgetakelter Stars, wobei Danny Trejo seltsam hüftlahm wirkt, was von Steven Seagal als ultrasteifem Pappaufsteller-Bösewicht noch locker überboten wird. Und wohin der immer noch ziemlich coole Tom Savini von einem Augenblick (Kreuzigung) auf den nächsten verschwindet, weiß wahrscheinlich nur die uninspirierte Rodriguez-Sippe, die sich mutmaßlich fast alle guten und witzigen Drehbucheinfälle für potenzielle Fortsetzungen aufgehoben hat. Einzig die halsbrecherische Flucht aus dem Krankenhaus (Darm!) und die Kirchenschießerei lassen annähernd erkennen, dass Rodriguez vor nunmehr 14 Jahren mal einen richtig guten, ähnlich gelagerten Film mit absurd-brutalem Humor namens "Desperado" gedreht hat, der nicht nur cool tat, sondern auch war. Diese Lahmarschigkeit wirkte sich auch auf die seltenen Actioneinsprengsel aus, die wirken wie gewollt, aber nicht gekonnt - stets unter dem Deckmantel, dass man ja "Trash" drehen wollte.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

CineKie: CineKie.de

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

[...]Vielen Actionfilmen wird vorgeworfen, die eigene (meist dürftige) Handlung nur als Bindeglied zwischen den Actionszenen zu missbrauchen. Bei “Machete” wäre dies von Vorteil gewesen, sind doch die Actionszenen die einzigen Momente, in denen der Film punkten kann. Denn obwohl es den Actionszenen etwas an Dynamik mangelt, zaubern sie aufgrund übertriebener Härte und zahlreicher absurder Ideen ein breites Grinsen auf die Gesichter der Zuschauer. Hier ist Regisseur Robert Rodriguez endlich voll in seinem Element – auch wenn ihm im Finale etwas die Luft auszugehen scheint.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Der Traum, das "MACHETE", die vor „PLANET TERROR“ angetrailerte dumpfe Ballerorgie, die dem ewigen Supporting-Actor Trejo endlich eine Hauptrolle zugesteht, tatsächlich existiert und Stars wie Robert De Niro, Jessica Alba und Steven Seagal zu Nebendarstellern degradiert, ist nun mit dem verspäteten Film zum Fake-Preview, wahr geworden. Und das Tollste ist: Trejo kann nicht schauspielern! Herrlich.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

C. Friedrich

Antwort löschen

Aber die Sterberolle in Predators hat Trejo doch bravourös umgesetzt, oder?


J. Buttgereit

Antwort löschen

Sitzt wie ein nasser Sack im Dschungel und ist tot. Gekonnt.


Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

Kommentar löschen
3.0Schwach

[...] "Machete" ist der unter Tarantino- und Rodriguez-Jüngern lang erwartete Film zum Fake-Trailer ihres Schmuddel-Doubles. Ein Überbleibsel aus dem Konzept Pseudo-Grindhouse, das Billiges teuer zu imitieren versuchte. Das Schlechte im Guten, das Naive im Kalkulierten, das Unfreiwillige im Freiwilligen, das Ausstellen und Nachahmen der eigenen Exploitation-Vorbilder auf höherem Niveau. [...] Müßig wohl, dem Film seine belanglose Handlung, sein Drehbuch ohne Höhepunkte, seine stinklangweilige Regie zum Vorwurf zu machen, schließlich ist’s ja Trash und damit zur Schlechtigkeit legitimiert, nicht wahr. Aber dass Machete in keiner Weise eine tragfähige Titelfigur ist, das wird man sagen dürfen. Dass Danny Trejo nicht grundlos seine gesamte Karriere über nur Neben- und Minidarsteller war, das wohl auch. Jemandem, der kaum eine Treppe hochsteigen kann, nimmt man einen derartigen Actionpart nicht ab, auch wenn er dabei mit Steven Seagal, der es offenbar nicht einmal mehr hinbekommt, sich um sich selbst zu drehen, zweifellos gute Gesellschaft an der Seite hat. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

audio

Antwort löschen

Kann ich voll und ganz unterschreiben!


Mr Vincent Vega

Antwort löschen

@CineKie: Hab THE ROAD gar nicht gesehen. :P


Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Alles in „Machete“ ist reiner Comic: die politische Satire und die Auftritte von Don Johnson als Führer einer Miliz und von Cheech Marin als dubioser Priester, die extrem blutige Action und die sentimentale Liebesgeschichte zwischen Machete und einer von Jessica Alba gespielten Bundesagentin. Zugleich offenbaren sich in diesen Übertreibungen essenzielle Wahrheiten über den alltäglichen amerikanischen Rassismus wie über die wirtschaftlichen Strukturen des Landes und die Macht des oft gescholtenen Bahnhof- und Schmuddelkinos.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Thomas Groh: taz Thomas Groh: taz

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Wie Tarantinos "Inglourious Basterds" ist auch "Machete" die Herbeisehnung eines wenigstens im Kino für einmal umgedrehten Spießes, eine Film gewordene Rachefantasie, die Ikonen gewordene Bilder - etwa Kennedymord - aufsaugt, in die Exploitationmangel nimmt und umgedeutet in den Kinosaal wirft. Das ist mal blöde, immer geschmacklos, sehr oft aber von galligem Witz.
Doch während Tarantino ein minutiös recherchiertes Panorama entwirft, das einen fast glauben lässt, Hitler sei tatsächlich in einem Pariser Kino ums Leben gekommen, katapultiert Rodriguez seinen "Machete" fröhlich lachend ins kinematografische Delirium: keine Geste zu dreist, kein Gag zu flach, kein Pyroeffekt zu laut.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Was man erwarten durfte und auch bekommt: Überdrehte und coole Figuren, völlig überzogene Gewaltorgien mit Splatter-Effekten und eine lakonische, hitzig aufgeladene Atmosphäre im Stil der Rodriguez-Werke "Desperado" oder "From Dusk till Dawn". Was man nicht unbedingt erwarten konnte, aber ebenfalls mitgeliefert wird: Eine trotz all der grotesken Elemente zwischenzeitlich gar nicht mal so unintelligente Geschichte mit einigen Seitenhieben und Kommentaren auf die aktuelle amerikanische Einwanderungspolitik.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Maren Keller: spiegel-online Maren Keller: spiegel-online

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Trejo hat die Heldenrolle bekommen, die ihm gebührt. Machete hat den Film bekommen, den er verdient. Rodriguez hat eine Welt um ihn herum geschaffen, die einem augenblicklich als natürlicher Lebensraum einleuchtet. Sie ist staubig und hart. Und wird fast ausschließlich von Schurken, Drogenbossen und Schießwütigen bevölkert.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Autorenfilmer Robert Rodriguez ist ein echter Familienmensch und stolz auf seine lateinamerikanischen Wurzeln. So ergab es sich, dass er genau zwei Arten von Filmen dreht: a) Kinderfilme wie „Spy Kids“ und b) Gangsterfilme – meist mit gewaltbereiten Mexikanern –, die sich nicht selten mit dem Tarantino-Universum überschneiden. „Machete“ ist quasi die Summe aller bisherigen Rodriguez-Filme aus Kategorie b). Die Einfachheit von „El Mariachi“ (1992) trifft auf die überspitzte Grindhouse-Hommage in „Planet Terror“ (2007) und alles dazwischen wird einmal kräftig durchgemischt. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Robert Rodriguez macht hier erneut das, was er am besten kann, und liefert eine mehr als gelungene Genre-Arbeit ab. Ganz nebenbei übt er in seinem mit spektakulären Einfällen gespickten Actionkracher noch kämpferisch Kritik an der rigiden Einwanderungspolitik der USA. Und dass Rodriguez in Hollywood über hohes Ansehen und beste Kontakte verfügt, kann man auch an der Besetzungsliste dieses sich selbst nicht ganz ernst nehmenden, aber durchaus ernsthaften Kinospaßes ablesen: Wer sonst könnte wohl Robert de Niro, „Miami Vice“-Star Don Johnson und Action-Legende Steven Seagal mit so angesagten Ladies wie Jessica Alba und Michelle Rodriguez vor der Kamera vereinen und dazu noch Skandalnudel Lindsay Lohan zu einem selbstironischen und halbnackten Gastauftritt überreden?

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Grindhouse-Kino ist en vogue. Der von Fanboys in aller Welten sehnlichst herbeigewünschte Machete ist ein typischer Mexploitation-Reißer, wie ihn nur ein Robert Rodriguez aus dem Boden stampfen kann.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Hard Harry

Antwort löschen

Hab ich doch gemacht?!


Oberlaender

Antwort löschen

Etwas zu dezent und argumentationsfrei für einen Kritiker... ^^


Alle Kritiken (30)


Kommentare (356) — Film: Machete

Kommentar schreiben
Sortierung

ashtray

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

es geht bloß ums abschlachten, nicht so mein ding..
irgendwie keine interessante oder fiktive geschichte

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

j1mbojones

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Lindsay Lohan as herself

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lichtspieler

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

10 Punkte. Alles andere wäre falsch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hanno Jones

Kommentar löschen
vorgemerkt

*SEHEN WILL*!!!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

hrxuuuu

Antwort löschen

Hab schon eine Kritik dazu verfasst :D


Hanno Jones

Antwort löschen

so bin jetzt da ... und krank -.-
und meine bessere hälfte wird mir schon beim blick aufs cover NIEMALS! diesen film besorgen^^
Machete muss noch ein bisschen warten ...


Kiiina

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Langweilig!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gremlin

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung, aber mit etwas flauem Gefühl in der Magengegend! Denn die meisten Fortsetzungen haben mich bisher immer enttäuscht!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

A-Wax

Kommentar löschen

Wunderbar trashiger Film mit einem sehr speziellen Blick auf die amerikanische Einwanderungspolitik.

Kann durchaus mit "From Dusk Till Dawn" mithalten.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

filmfreak23

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Am besten im O-Ton und mit Zuschauerreaktionen ansehen!!!
Absolut geiles Feeling.
Kurzer Kommentar zum Film: Einfach Fun Pur!!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

lioznnep

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

das thema der us-amerikanischen einwanderungspolitik, und deren nutzen an billigen arbeitskräften, wurde ihr nahezu perfekt umgesetzt. meiner meihnung nach hätte die ein oder andere figur anders besetzt werden können, und auch bei der syncro wäre die ein oder andere änderung nicht schlecht gewesen, aber für sowas gibts ja die original englische tonspur. ansonsten wären 10 punkte drin gewesen. für mich bei weitem besser als planet terror . Nach dem ich PT gesehen hab , dachte ich mir so netter film aber irgendwie fehlt das was. was es war keine ahnung. Bei Machete gibt es arschcoole karaktere über die ich wunderbar lachen konnte

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Annumbay

Kommentar löschen

Boaar, Machete ist voll krassa Film altaa !!! so voll hart, digga, oder was ???

Typischer Film für kleiner 13 Jährige Möchtegern Gangster ... Der Titel "Machete" hätte man besser in "Bullshit" umbenen sollen

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

gdggg

Antwort löschen

ey voll krass viel gehirn hast du alda!!! moppelchen du hast anung junge!!! ahnung von dummgeschwätz. was machst du auf dieser seite? warum haben sie dich groß gezogen?
ps: in fightclub gehts um einen mann nicht zwei. das sagt ja schon alles drüber aus wie du filme schaust


Avantgarde83

Antwort löschen

:-D


Maracaibo

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Machete schreibt keine Kommentare!"

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Avantgarde83

Antwort löschen

"machete schreibt keine sms!"


Maracaibo

Antwort löschen

@Avantgarde83: Machete hasst Klugscheisser.^^


Kubrick_obscura

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Der beste Robert-Rodriguez-Film, den ich bisher gesehen habe. Das erste mal funktioniert dieses Grindhouse-Konzept, denn "Machete" ist wirklich trashig. Wirkte es bei "Death Proof" noch fehl am Platz und bei "Planet Terror" verschwendet, so scheint dieser Film nur in diesem Rahmen zu funktionieren, als Satire hinter der Fassade eines Schmuddelfilms. Das Drehbuch fährt allerlei Geschmacklosigkeiten auf und treibt die political corretness an den Rand des Wahnsinns, doch Danny Trejos mexikanische Revolution wirkt von der ersten bis zur letzten Sekunde sympathisch. Nun hat Robert de Niro doch mal wieder in einem guten Film mitgespielt.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

G0DsTylA

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Also Ich Fand PLanet Terror zum beispiel besser der hat mich etwas enttäuscht..!

Tja schlappe 6.5

Mfg G0DsTylA

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hrxuuuu

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gnadenlose Splatter-Action vom feinsten mit null Story aber mit WOW-Effekt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rukus

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Sinnfreie Gewalt, wie sie im Buche steht - im guten Drehbuch. Ich war ja schon skeptisch, weil das Genre nicht immer so meins ist, aber es war sehr unterhaltsam. Ein paar fliegende Köpfe mehr hätten es sein können, aber es gab genug blutige, heiße und lustige Szenen. Letzteres nicht zuletzt dank deftiger und trockener Sprüche, wie es sich für einen coolen Film gehört.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jedi37

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

es ist schone eine coole Sache, das der Grindhouse Trailer sich zu einem eigenen Film entwickelt hat. Machete liefert genau das ab, was man erwartet, allerdings mit einer Spitzenbesetzung. Schön das es "gefühlt" die allererste Hauptrolle für Danny Trejo gab... ein Mann wie ein Baum. den man schon in etlichen Actionern gesehen hat, immer der Böse in einer Nebenrolle! Aber der Rest der Besetzung ist erstklassig... gut, auf Steven Segal hätte ich verzichten können! Einfach ein guter A-Movie, der versucht ein B-Movie zu sein.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

eskimon

Antwort löschen

"Ein A-Movie, der versucht ein B-Movie zu sein" - legendäre Beschreibung! :-)


jedi37

Antwort löschen

Das muß man als Spitzenregisseur wir Roudrigez erstmal draufaben ;-)


Mr.Black

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Super thrashiger Film mit einem grandiosen Danny Trejo und Steven Seagal (unser übergewichtiger Freund mit dem Pferdeschwanz) als Bösewicht. Auf jeden fall sehenswert. Jetz fehlt nur noch die Verfilmung von "Werewolf-woman of the SS":-)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

lenso

Antwort löschen

http://de.wikipedia.org/wiki/Ilsa,_She_Wolf_of_the_SS

die idee kommt ja nicht von irgendwo :)


Mclovin3010

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Erwartung übertroffen :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

aburn

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Hatte nach "Planet Terror" mehr erwartet ...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Pardus

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

vage story, ungenau gezeichnete charaktere, überspitzte handlung, unattraktiver hauptdarsteller --- hab mich trotzdem gut unterhalten gefühlt =) jessica alba unter der dusche , lohan nackt und michelle rodriguez halbnackt - ich meine wenn man das alles in einem film bekommt, kann man nicht wirklich unzufrieden sein, oder ? :-P

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Der Franzose

Antwort löschen

eins hast du vergessen , ein verdammt cooler Don Johnson ;-)


Pardus

Antwort löschen

stimmt. aber der war nicht nackt. deshalb hatte ich nix über ihn geschrieben. :-) Erwähnenswert finde ich noch, dass steven seagal ziemlich schwerfällig rüberkam...


Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch