Moon
Moon (2009), GB Laufzeit 96 Minuten, FSK 0, Science Fiction-Film, Thriller, Drama, Kinostart 15.07.2010
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von Duncan Jones, mit Sam Rockwell und Kevin Spacey
In nicht allzu ferner Zukunft wird der Mond nach Rohstoffen ausgebeutet. Die automatischen Stationen werden von jeweils einem Astronauten betreut. Einer dieser Astronauten ist Sam Bell (Sam Rockwell). 3 Jahre hat er fast um. Kurz bevor er zur Erde zurückkehren kann, stolpert er jedoch über einen bewußtlosen Astronauten, der genauso aussieht wie er.
Mehr Bilder (16) und Videos (2) zu Moon
Cast & Crew
-
Duncan Jones
-
Sam Rockwell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sam Bell
-
Kevin Spacey
-
Dominique McElligott
-
Rosie Shaw
-
Adrienne Shaw
-
Benedict Wong
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Thompson
Regie
Schauspieler
-
Kaya Scodelario
-
Matt Berry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Overmeyers
-
Malcolm Stewart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Der Techniker
-
Robin Chalk
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sam Bell Clone
-
Nathan Parker
- Genre
- Science Fiction-Film, Mysterythriller, Drama
- Zeit
- Zukunft
- Ort
- Mond
- Handlung
- Angst vor dem Tod, Arbeitsunfall, Astronaut, Ausbeutung, Ehefrau, Einsamkeit, Entdeckung, Erkenntnis, Geheimnis, Heimweh, Klon, Krankheit, Krebs, Lüge, Modellbau, Mondbasis, Operation, Roboter, Rohstoffe, Rückkehr, Sehnsucht, Selbsterkenntnis, Sprechender Computer, Strahlung, Super Computer, Tagebau, Tochter, Unfall, Verbrecherisches Unternehmen, Verlust einer geliebten Person, Verschwörung, Vertuschung, Videobotschaft
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Traurig, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Moon
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Kritiken (27) — Film: Moon
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Damit verlagert sich der Fokus des Films von der Verfolgung der routinierten Arbeit Sams auf einen neuen Konflikt: ein Klon hat Sam bereits ersetzt. Kurz darauf stellt sich heraus, dass Sam selber ein Klon ist. Der Mensch, der ursprünglich Sam Bell war, ist eine längst vergessene Spur, ist der verlorene Urtext, der im Zuge eines viralen Kapitalismus der nahen Zukunft abdanken musste. Moon konfrontiert uns mit einer Gesellschaft von arbeitenden Klonen, durch die Natur ihrer Arbeit stark mit akuten Problemen der Gegenwart verknüpft und implizit umso mehr entlarvend, umso kritischer. Wie in Michael Bays The Island, wird diese Kritik aus der Perspektive dieser Klone ausgeübt, aus dem Blickwinkel des Unterdrückten, des Identitätslosen, der unfreiwilligen Schwindler. Damit trifft Duncan Jones Kritik ein System in seiner Essenz, und Science-Fiction ist die am besten geeignete Plattform dazu: der Mensch wird zur Maschine und umgekehrt, darüber entscheidet die Summe der Teilsysteme....
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
White_Tip 2011/08/09 20:08:14
Antwort löschenganzschön frech zu spoilern, dass es klone sind :O
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Mahanaxar 2011/08/28 19:36:59
Antwort löschenMit Verlaub, aber verraten hast DU es mir, beim schnellen überfliegen der Seite...
swoff 2011/10/09 03:10:55
Antwort löschenDa muss ich Mahanaxar rechtgeben, geht mir auch so ...
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenVisuell eindrucksvolle, aber wenig originelle Quasi-Emulation diverser Science-Fiction-Klassiker, die Regisseur Duncan Jones für sein Filmdebüt sowohl ästhetisch ("2001" & "Solaris"), als auch inhaltlich ("Silent Running" & "Soylent Green") bemüht. Die Grundprämisse eines einzelnen Astronauten, der nach dreijähriger Stationierung auf dem Mond seiner Heimreise entgegensieht, wird zunächst mit atmosphärischen Bildern aus Einsamkeit und Tristesse vermittelt, ehe der Film denkbar umständlich seine Geschichte zu erzählen beginnt. Statt die interpretierfreudigen Ereignisse der Handlung nur zu umreißen und an Fragen nach Isolation und Identität zu knüpfen, erweist sich die zurechtgebogene Idee des Films nur als sklavisch an Drehbuch und Regie gekoppelte Plotsackgasse, über der dann auch die schwergewichtige moralische Klagehaltung zur unglaubwürdigen Pose gerinnt. Jedweden existenzialistischen Tiefgang verwirft "Moon" schließlich zugunsten einer albern zur Schau gestellten Kritik an der wirtschaftlichen Profitgier von übermorgen – statt gedanklich hinterfragt wird lieber fleißig gerügt. Die mangelnde Subtilität des Films hätte Jones im Abspann eigentlich nur noch mit dem Evergreen seines Vaters krönen müssen: Ground control to Major Tom. Space Oddity – na ja.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
vuvuzela 2011/01/03 05:57:17
Antwort löschenMr Vincent Vegas Kritik ist präzise und gut formuliert, aber man hat den Eindruck Filmtechnisch entwickelt er sich nicht weiter, hängt irgendwie an alten Zöpfen
veseria 2011/01/20 17:42:53
Antwort löschenja so in der art würde ich das auch sagen. warummuss man immer an den alten schinken hängen bleiben? alles entwickelt sich weiter, auch der film!
Mr Vincent Vega 2011/01/20 18:57:01
Antwort löschenDurchaus, aber gerade Filme wie MOON, die ausschließlich an den übergroßen Vorbildern kleben und immer wieder auf diese verweisen, sind doch das beste Beispiel, dass das eben nicht der Fall ist.
der cineast 2011/01/29 00:45:31
Antwort löschenTreffsicher Herr Vega, trotzdem ist das von dir gennante Lied in der Kritik toll :P
Mr Vincent Vega 2011/01/29 00:48:28
Antwort löschenIch liebe es! Bowie is king. Sein Sohn nicht.
YelloweyedDemon 2011/02/02 12:17:53
Antwort löschenAu ja, das wär super gewesen. :P Stumpf... aber auch super.
Kill_Diether 2011/02/15 18:52:11
Antwort löschenWieso albern zur Schau gestellte Kritik? Mit den weltlichen Energieproblemen die immer brisanter werden, ist das mehr eine düstere Interpretation, eine nicht von der Hand zu weisende Zukunfts-Option. Oder glaubst du, dass die Herrscher der Welt, die Energie-Konzerne, vielleicht aus dringlich humanitären Gründen, in Zukunft von ihrer Gewinnmaximierung absehen, bzw. andere Überlegungen in ihre Unternehmensphilosophie einbeziehen?
Clooney Toons 2011/02/22 00:18:54
Antwort löschenWer deine erwähnten Klassiker nicht kennt wird diesen Film lieben.
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Fabes 2011/05/08 03:47:03
Antwort löschenNot sure if troll or just very stupid...
Dox 2011/08/12 20:55:29
Antwort löschen@Clooney Toons: Richtig erkannt! ich mag Moon wirklich :)
Aber der Kritik stimme ich trotzdem in allen Punkten zu. Irgendwie haben mich die Bilder aber dennoch gefesselt und ganz besonders der Score ging mir lange Zeit nicht aus dem Kopf. Ich fand die Atmosphäre einfach klasse, ebenso wie Rockwell.
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenDas Gegenteil von gut ist noch immer gut gemeint: Moon basiert auf einer schönen Grundidee, die als Kurzfilm umgesetzt wohl ziemlich fantastisch gewesen wäre. Auf Spielfilmlänge fehlen die Überraschungen, die echten Twists oder zumindest die interessanten Überlegungen - denn die ohne Frage von Sam Rockwell grandios gespielte Hauptfigur braucht nicht nur doppelt so lang wie der Zuschauer, um zu erkennen was Sache ist, auch die Reaktionen sind selten wirklich nachvollziehbar, sondern scheinen oft nur dazu zu dienen, die Handlung auf die gewünschte Laufzeit zu strecken. Dass Moon dabei sehr schön anzusehen ist und, bspw. mit dem Emoticon-Display von HAL oder wie das Ding heißt, auch hin und wieder Humor beweist, reicht leider nicht aus, um über die langweilige, zähe Plotentwicklung hinwegzutäuschen.
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Khitos 2010/10/26 21:08:30
Antwort löschenKein Wort über Mansells unglaublich guten Score? Kein Wort über die tolle Atmosphäre auf dieser Station bzw. auf dem Mond? Immerhin lobst du Rockwell zu Recht ^^
Also langweilig ist die emotionale Verbindung, die man mit dem Charakter entwickelt nun wirklich nicht. ;)
HerrLehmann 2010/10/26 21:16:19
Antwort löschenIst ja kein vollständiges Review, nur ein Kurzkommentar. Den Score fand ich okay, aber auch nicht überragend. Atmosphäre hat der Film, aber keine, die ihn über die volle Laufzeit trägt.
Und ja, ich mochte den Charakter, aber wusste einfach alles schon 10 Minuten vorher als er und fand ihn auch immer etwas unglaubwürdig - eine echte Verbindung konnte ich nie aufbauen. Nee, das ist einfach alles so vorhersehbar, so selbstgefällig, da es sich viel zu sehr auf die Atmosphäre verlässt, aber keine wirklich gute, tragende Geschichte erzählt.
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Khitos 2010/10/27 08:33:44
Antwort löschenFind, dass man auch bei einem Kurzkommentar den Score nicht vergessen darf :D Den find ich Mansell-like einfach wieder grandios. Naja, ok, kann deinen Standpunkt schon verstehen, aber selbstgefällig? Hm. ^^
Ich find auch gar nicht mal, dass der Film so auf den Twist aufbaut, von daher kann man auch nicht wirklich von einem Twist reden (man ahnt es ja wirklich alles schon), aber egal. Schade, dass der Film dir nicht so gefallen hat ;D
gibmich 2010/11/18 02:09:56
Antwort löschenAlso ich kann Herrn Lehmann da nur zustimmen genau meine Meinugng!
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenJones spielt mit den Erwartungen des Zuschauers, lässt ihn nach und nach immer weitere Puzzleteile aufdecken und seine eigenen Ideen spinnen. Nie ist klar, was Wahrheit oder nur Schein ist. Unterstützt von der tollen Musik von Clint Mansell und den wirkungsvollen Bildern der Mondlandschaft erzeugt “Moon” eine Stimmung, die lange nicht mehr loslässt. Nicht zuletzt die vielen kleinen Details wie der absurd wirkende Song “I Am The One And Only”, von dem Sam sich immer wecken lässt oder Roboter GERTY, der nur durch ein Smileys darstellendes Display und die Stimme Kevin Spaceys eine intensive Persönlichkeit erhält, machen den Film auch bei wiederholter Sichtung zu etwas Besonderem.
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SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschen[...]
Zu einem Erlebnis wurde ‘Moon’ jedoch nicht aufgrund der überraschenden Wendung im Plot – und das ist der springende Punkt – denn auf der reinen Ebene der Handlung war das auf die Leinwand projezierte schon desöfteren da. Doch diese rein oberflächliche Erkenntnis als ‘Ach-das-ist-jetzt-wieder-so-ein-Film’ abzustempeln würde das mögliche, bevorstehende, fesselnde Szenario umgeben von Moral, Individualität, Vergänglichkeit und Illusion mundtot machen. Sam reißt einen selbst nur mit, wenn man mitgerissen werden will und eben nicht auf externe Spannungsbögen und Effekthascherei abfährt.
[...]
‘Moon’ ist ein wirklich packendes Abenteuer für einen mitdenkend fühlenden Zuschauer, der hin und her gerissen nicht mehr weiß, was überhaupt (un-)menschlich ist.
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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online
Kommentar löschenJones balanciert dabei beständig zwischen dem gekonnten Umgang mit Genre-Regeln und genau dosierten, bewusst irritierenden Überraschungen. Dass dieses Kunststück gelingt, liegt nicht zuletzt an Hauptdarsteller Sam Rockwell und seiner furiosen Ein-Mann-Show. Im Dialog mit sich selbst hält er den Film zusammen und beweist, dass er einer der Besten seiner Generation ist.
Fazit: "Moon" ist atmosphärisch dichter Science-Fiction-Thriller, der intelligent und spannend einige der grundlegenden Fragen unseres Seins aufwirft.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenGroßes „JA!!“: es gibt sie noch: mit geringem Budget gedrehte intelligente SF, die es versteht, eine gute Story gekonnt zu servieren. Nachwuchsregisseur Duncan Jones bekennt sich in seinem Debut offen zu den von ihm dabei zitierten Vorbildern, Genreklassikern wie Lautlos im Weltraum und Outland. Das stört nicht im Geringsten, da es ihm (scheinbar mühelos) gelingt, über diese Anlehnungen hinaus eine eigenständige Story zu entwickeln. (Mehr im Podcast)
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Rukus 2011/12/30 04:04:30
Antwort löschenGute Story? Das Script hat mehr Löcher als ein Schweizer Käse ...
Sascha Ormanns: Schnitt Sascha Ormanns: Schnitt
Kommentar löschenDuncan Jones ist mit Moon ein erstaunlich konsequenter Debütfilm gelungen, der alte Tugenden des Science-Fiction-Genres wiederbelebt und für den der Regisseur in diesem Jahr völlig zurecht mit dem BAFTA-Award ausgezeichnet wurde.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Moon“ ist ein lakonischer, leiser, langsamer Film, der mit seiner speziellen Atmosphäre entweder packt oder gnadenlos langweilt. Immerhin hat der Film die Mehrheit der Kritiker auf seiner Seite, sicherlich nicht zuletzt weil er in Tradition von anspruchsvollen Science-Fiction-Klassikern wie „Solaris“ oder „2001 – Odyssee im Weltraum“ steht. Gegen „Moon“ spricht jedoch, dass er sich dramaturgisch selbst ausbremst, indem der Plottwist (der vom Trailer überwiegend vorweg genommen wird, schönen Dank auch) recht früh eintritt und die starke Idee anschließend nur noch wie ein Heißluftballon vor sich hin schwebt, ohne dass noch viel passiert. Zwar werden zwischen den Zeilen auch tiefsinnige Fragen über Moral und das Menschsein gestellt, doch verläuft deren Beantwortung weitgehend im Sande, wodurch schließlich ein Film bleibt, der etwas zu lang für seine eine coole Idee wirkt, trotz der üblichen anderthalbstündigen Laufzeit. [...]
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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenWoher sich Regisseur Duncan Jones die Inspiration für sein Regiedebüt "Moon" geholt hat, ist offensichtlich: "2001 – Odyssee im Weltraum", "Lautlos im Weltraum" und "Solaris". Der sprechende Computer - im Original leiht ihm Kevin Spacey seine Stimme - ist eine Weiterentwicklung von Stanley Kubricks Supercomputer HAL aus "2001". Der einsame Raumfahrer, nuancenreich-somnambul gespielt von Sam Rockwell, ist ein Wiedergänger von Douglas Trumbulls Weltraumsolisten Bruce Dern aus "Lautlos im Weltraum", und der philosophische Überbau stammt von "Solaris"-Regisseur Andrej Tarkowski. Duncan Jones' "Moon" ist nicht nur eine hervorragende Hommage an diese großen Vorbilder, dem Regiedebütanten ist vor allem ein vielversprechender, packender Erstling gelungen: handwerklich blitzsauber, klug in Nathan Parkers Skript, hochspannend und gleichzeitig anrührend.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenAuf dem letztjährigen Fantasy Filmfest gehörte „Moon“ zu den Geheimtipps und sorgte unter SciFi-Fans für jede Menge positiven Gesprächsstoff. Was sicherlich mit ein Grund war, dass der Verleih sich dazu durchrang, den Film nicht direkt auf DVD zu veröffentlichen, sondern ihn vorher noch durch die Kinos zu schicken. Eine weise Entscheidung, denn Regisseur Duncan Jones liefert mit seinem Langfilmdebüt einen durch und durch klassischen Science Fiction-Stoff ab, der von seinem Look und seiner Geschichte her an Meilensteine des Genres wie „Alien“ oder „2001 – Odyssee im Weltraum“ erinnert.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenIn den unendlichen Weiten des Weltalls bietet „Moon“ ein Kammerspiel mit den minuziös durchkomponierten Bildern von Kameramann Gary Shaw. Das etliche Science-Fiction-Filme zitierende Produktionsdesign von Tony Noble, die atmosphärische Musik von Clint Mansell und insbesondere auch der sorgfältig eingesetzte Schnitt von Nicolas Gastner tragen zu einem bedrückenden Ambiente bei, das ganz im Dienste der Handlung steht.
Wie etwa Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker „Blade Runner“ (1982) stellt auch „Moon“ die Frage nach dem Menschen und seinen Kopien, seien sie nun „Replikanten“ oder „Klone“. Ist ein Klon, der über Gedächtnisimplantate des „ursprünglichen“ Sam verfügt, ein Doppelgänger, eine aufgewertete Version desselben Sam? Was macht eine menschliche Identität aus? Was ist in der Gegenüberstellung mit einer oder mehreren Versionen des eigenen Selbst ein „Du“ und ein „Ich“? In der Firma „Lunar Industries“ zeigt Duncan Jones die Profiteure der Klon-Technik. Sie haben sich für die scheinbar gewinnbringendsten „Lösung“ entschieden: Statt alle drei Jahre einen neuen Ingenieur auf den Mond zu bringen und ihn dort einzuarbeiten, ersetzen sie den ursprünglichen Sam Bell alle drei Jahre durch einen neuen Sam-Klon. Dass dabei der Mensch zu reinem Kostenfaktor degradiert wird, verschweigt „Moon“ auch nicht („Wir sind nicht programmiert, wir sind Menschen“). Im Unterschied zu manchen Science-Fiction-Filmen der letzten Zeit legt „Moon“ sein Augenmerk auf die menschenverachtenden Seiten der Gentechnik und dadurch auch auf die ethisch-moralischen Fragen des menschlichen Klonens.
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Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenDie Story ist leider sehr vorhersehbar, trotzdem ein guter Sci-Fi Streifen mit toller musikalischer Untermalung von Clint Mansell und einem fantastischen Sam Rockwell. Bei zur Zeit 5 Pfund für die DVD sollte man sich den Kinobesuch vielleicht zwei Mal überlegen.
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moep0r 2010/07/12 11:50:06
Antwort löschenDanke fuer den Tipp, die BD kostet auch nru 10 :)
grouchomarx 2010/07/13 09:12:09
Antwort löschenkinobesuch zweimal überlegen? es gibt filme die muß man im kino gucken, und "moon" gehört (wie "2001") zweifellos dazu!
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YelloweyedDemon 2011/01/25 11:17:52
Antwort löschenstimm ich dem grouchomarx zu
YelloweyedDemon 2011/02/02 12:24:23
Antwort löschenhttp://www.facebook.com/moonderfilm/posts/192909904068543 hier kannst du den übrigens auch gewinnen, dann musst du gar nichts bezahlen ;P geht aber nur noch 2 tage.
Sascha Eggers
Kommentar löschenDennoch bleibt der Film auf hohem Niveau, was vor allem auch an Sam Rockwell liegt, der es schafft, zwei Menschen in unterschiedlichen Zuständen parallel zu spielen und sogar noch die Beziehung zwischen den beiden herzustellen. Dieser schauspielerischen Meisterleistung zusehen zu dürfen ist ein Erlebnis und macht Moon absolut empfehlenswert, auch wenn sonst, wie gesagt, an manchen Stellen das Potential der Ausgangsidee verschenkt wurde.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenMoon ist vielleicht kein "Männerfilm" wie in der Kategorisierung von moviepilot angegeben, sondern eher ein inspirirender "Denkerfilm". Für das Genre SciFi heute eher untypisch, kommt Moon ohne große Action, coole Helden und Humor aus. Der Film erzählt, in der Tonalität an die SciFi-filme der 70'ger erinnernd, eine leisere, stimmige Geschichte. Für die Jenigen unter Euch, die immer noch gerne mal über die Grundideen die als Aufhänger von total recall, blade runner dienten nachdenken: Moon wird Euch gefallen.
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Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty
Kommentar löschenMOON ist ein sympathisch altmodischer Science-Fiction, der auf liebevolle Modelle und einen durchdachten Plot, statt auf ausgeklügelte CGI-Effekte setzt. [...] Allerdings setzt auch die Inszenierung auf eine altmodische Langsamkeit, die fast vollständig auf Action verzichtet und damit Sams dröges Leben wieder zu spiegeln scheint. Das funktioniert in den ersten zwei Dritteln des Films, in denen man Sam und seine Welt kennen lernt, ganz gut. Im letzten Drittel, als die wichtigsten Geheimnisse schon offenbart, die Auflösung aber auf sich warten lässt, führt es zu Längen. Dass MOON seine Zuschauer dennoch nicht verliert, liegt an der interessanten Grundkonstruktion des Films, der eine Menge Fragen aufwirft [.]
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenDie beinahe One Man Show von Sam Rockwell in “Moon”, den Regisseur Duncan Jones für ein verhältnismässig geringes Budget inszenierte. Glaubwürdig wurde die Einsamkeit des Astronauten auf dem Mond umgesetzt. Positiv überrascht wurde ich von der Struktur der Geschichte. Sah der Trailer noch nach einem typischen Film mit Twist aus, stellte sich “Moon” schlußendlich als intelligente Charakterstudie mit einem wirtschaftswissenschatlichkritischen Unterton. Interessant auch wie der scheinbar nicht logisch agierende Computer integriert wurde. “Moon” erinnert angnehem an den Science Fiction Film der 70er Jahre (“Silent Running“, “Phase IV“), in dem häufig noch die Substanz über den Stil siegte.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDass lange Einsamkeit im All kein der geistigen Gesundheit besonders zuträglicher Zustand ist, gehört inzwischen zu den stereotypen Handlungselementen des Science-Fiction-Kinos. Meist sind es lange Raumreisen, auf denen die Astronauten, einsam über ein Schiff und womöglich eine schlafende Besatzung wachend, glauben den Verstand zu verlieren (oder es tatsächlich tun), seltsame Personen sehen, Stimmen hören und was der Halluzinationsmöglichkeiten mehr sind.
„Moon“, der erste Langfilm des Briten Duncan Jones, greift dieses Topos zwar auf, setzt aber auf einer sehr wenig dramatisch gestrickten Grunderzählung auf. Sam Bell (Sam Rockwell) steht kurz vor dem Ende seines dreijährigen Arbeitsvertrages. In einer einsamen Station auf dem Mond leistet er alleine Dienst und überwacht den maschinellen Abbau eines für die Energieversorgung der Erde grundlegenden Stoffes.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenLangweilig, geradezu ermüdend, nicht zuletzt aufgrund eines auf Dauer schwer erträglichen, offenbar kaum geführten und zu verschrobenen Rockwell. Was zunächst wie ein willkommenes Wiedersehen mit SILENT RUNNING wirkt, wird zunehmend zur zu locker eingedrehten Psychoschraube.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenWährend Danny Boyle vor zwei Jahren eine Mission gen Sonne schickte, beschränkt sich der britische Regisseur Duncan Jones dieses Jahr auf den Erdtrabanten. Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah - scheint das Motto hier gewesen zu sein. War der Mond zuvor hauptsächlich zum Zielobjekt für Filme über die Apollo-Missionen geeignet, etabliert Jones mit "Moon" nun seine eigene, kleine, persönliche Hommage an die Science-Fiction-Filme seiner Jugend auf dem Trabanten. Dabei finden sich viele kleine Referenzen, unter anderem zu "2001", aber auch zu Filmen wie "Outland" oder "Lautlos im Weltraum".
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Alle Kritiken (27)
Kommentare (250) — Film: Moon
Kommentar schreibentronix 2012/05/28 19:57:45
Kommentar löschenSehr gute Idee und auch gute Umsetzung. Was mir weniger gefallen hat, waren die zahllosen Ungereimtheiten und das unnatürliche Verhalten des Protagonisten. Es bleiben viele Fragen offen, worin aber kein Reiz bestehen soll - es sind einfach unvollendete bzw. unbegründete Sachverhalte die ein seltsames Fragezeichen über den Film zeichnen.
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Taucher 2012/05/27 13:53:02
Kommentar löschenIch hab den Film zufällig letztens im TV entdeckt und muss sagen, er hat mich sofort in seinen Bann geschlagen. Sam Rockwells Darstellung war wirklich herausragend und die Story fesselnd. Fernab vom Mainstream muss ich sagen, ich fand den Film wirklich gut. Für SciFi-Freunde auf jeden Fall sehenswert !!
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Roolfer 2012/05/16 23:37:52
Kommentar löscheneinfach einzigartig
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AmabaX 2012/05/07 19:15:24
Kommentar löschenSam Rockwell spielt hier eine seiner besten Rollen. Er trägt den kompletten Film alleine. Die Story ist spannend und mal wieder echter Oldschool Sci-Fi. Das einzige was es zu bemängeln gibt sind ein paar kleinere Längen. Für Sci-Fi Fans ein muss und für alle anderen auch sehr sehenswert.
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liquiem 2012/05/05 10:09:27
Kommentar löschenKlassischer Sci-Fi - den Sci Fi den ich liebe! Keine Laserkanonen die an Raumschiffe geschnallt werden, oder kriegstreibende Szenarien um Ressourcen, sondern ganz anders fokusiert: auf das Individuum als einzelnes (oder wie in diesem Fall auf die stetige Weiderholung des Einzelnen).
Anfangs beglietet man Bell in seinem Dämmerzustand, der abgeschottet in der Mondstation sein einsames Darsein fristet. Hierbei versucht er die Merkmale des Menschens beizubehalten; also körperliche Fitness (er treibt Sport) und psychische Gesundheit (Austausch mit dem Roboter Gerty und Schnitzarbieten die eher an eine Ergotherapie erinnern).
Doch dann schleicht sich Veränderung ein...erst ganz leise, kaum merkbar, zum Ende hin dann durchschlagend und befreiend. Jap, dieser Film ist ein leiser Tanz auf dem menschlichen Nylonfaden. Er zeigt super angenehm wie sich der Mensch einer Tatsache annähert die unabwindbar ist, wie z.B. der Illusion der Liebe, der Bedeutungslosigkeit des Einzelnen und so weiter.
Dieser Film ist in sich eine geschlossene Spirale, ein Kreislauf, der heute noch in meinem Hinterkopf weiterläuft - Der Endpunkt des Filmes ist zugleich Startpunkt. Der beste Sci-Fi der die letzten Jahre auf den Markt gewirbelt wurde. Und Moon hat den Wirbel wirklich verdient. TOP!
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T-Rex 2012/04/25 11:31:46
Kommentar löschensuper 1 mann show
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Epinephrin90 2012/04/25 08:55:43
Kommentar löschenEin mittelmäßger Sam Rockwell Film.
In der Mitte des Films kommt die Auflösung und es bleiben gegen Ende einige Fragen offen. Zum Beispiel: Was passiert mit den Leuten, die in dem "Sarg" drinliegen um in den Tiefschlaf gesetzt zu werden?
Meines Erachtens wurde das in diesem Film nicht erläutert. Lediglich, dass im Keller verschiedene Klone "sitzen". Desweiteren wäre es interessant zu wissen gewesen, wer nun wirklich der Vater seiner Tochter ist - ob es auch ER ist, da er vll schon mal früher rausgefunden hat was vor sich geht, oder ob es ein anderer ist.
Aber tolle Schauspielleistung.
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SpiceWeasel 2012/04/25 12:18:03
Antwort löschenöhm all deine Fragen werden in dem Film erläutert, vielleicht nochmal schauen?! ;-)
HulktopF 2012/05/01 17:48:37
Antwort löschen*HUST* sie werden eingeäschert *HUST*
Sgt.Smash 2012/04/24 20:58:00
Kommentar löschenMuss man, allein schon wegen dem fantastischem Soundtrack gesehen haben...
Ein Film den man nicht mehr vergisst und an den man noch Tage später wenn man Abends im Bett liegt denken muss...
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Freak89 2012/04/21 18:54:35
Kommentar löschen"Moon" hat mich sehr überrascht! Hatte vorher noch nichts von dem Film gehört und konnte ihn mir so völlig unvoreingenommen anschauen. Ich muss zugeben, ich bin kein wirklich großer Sci-Fi-Fan dennoch hat mich das Szenario von Beginn an gepackt.
Dies lag vermutlich auch an dem stark spielenden Sam Rockwell, den ich vorher ebensowenig auf meinem Schirm hatte wie diesen Film. Er liefert eine klasse One-Man-Show ab, welche gegen Ende hin immer intensiver und dramatischer wird.
Die Story beinhaltet einige Wendepunkte, die den Zuschauer fragend und teilweise staunend zurücklassen und somit einen starken Spannungsbogen aufbauen.
Das Finale überzeugt ebenfalls, zudem auch alle Unklarheiten aufgelöst werden.
Der Zuschauer wird jedenfalls mit einem positiven Gefühl den Abspann des Filmes erleben.
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liquiem 2012/05/05 10:50:29
Antwort löschenNa da sieht man - selbst als kein großer Sci-Fi Fan findet man Gefallen dran. Es geht eben nicht wirklich um die typischen Sci-Fi Elemente - eigentlich ist es nur das Setting. Man hätte Sam Rockwell genau so gut a la Robinson auf eine einsame Insel setzen können (klar wäre die Stimmung eine ganz andere).
Finde dein Kommentar spannend, eben weil du unvoreingenommen in den Film und kein Sci-Fi Freak bist - Genau das Gegenteilige von mir :)
fiji 2012/04/18 12:29:57
Kommentar löschenWäre dieser Film schon vor 20 Jahren erschienen, hätte er heute sicherlich Kultstatus.
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based_god 2012/04/01 13:12:20
Kommentar löschen"Moon" ist eine spektakuläre Wiederbelebung des SciFi-Genres.
Ein grandioses Drehbuch, ein wahnsinnig gut aufgelegter Sam Rockwell und ein Szenenbild, dass ein Big-Budget-Movie vermuten lässt. Tatsächlich aber hat der Film bloss 5 Mio $ gekostet... Action gibts über die ganze Laufzeit eigentlich nicht. Trotzdem baut der Film eine Spannung auf, die erst bei Beginn des Abspanns wieder abflaut.
Ein modernes "Science Fiction Meisterwerk"... Eine klare Empfehlung für alle Filmfans!
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cacavas61 2012/04/13 21:09:38
Antwort löschenJa, beeindruckende one-man-show von Rockwell ! Der 2.Film von Duncan Jones "Source Code" ist auch nicht schlecht.
Sehr empfehlen kann ich auch "Love". Thematisch ähnlich wie "Moon", aber von der Stimmung ganz anders.
A.V. 2012/03/22 22:52:55
Kommentar löschenRuhig, aber unglaublich fesselnd!
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Hauserfritz 2012/03/22 22:50:13
Kommentar löschenMan muss kein Genrefan sein um diesen Film zu lieben !
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Mike Myers 2012/03/19 13:14:38
Kommentar löschenEin Ritt durch die SciFi-Filmgeschichte. Silent Running, 2001, Blade Runner, selbst der Ankunftstimer aus Outland darf runterzählen. Wenn man schon klaut, dann nur von den besten. Heutzutage kann man schon froh sein, wenn die Neo-Regiespacken die Klassiker kennen. Duncan Jones kennt sie nicht nur, er liebt sie :-)
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Hans Em. 2012/03/13 11:27:25
Kommentar löschenDieser Sound! Dieser Mann! Dieser Gertie! Unglaublich! Wunderbar! Zum Niederknien!
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schroemasta 2012/03/04 20:24:34
Kommentar löschenDie Story ansich ist definitiv nicht neu und mann kommt auch ziemlich schnell drauf, worum es im Enddefekt geht aber dies ist nicht der Punkt der "Moon" so besonders gut macht. Dies ist die unglaublich starke Atmosphäre des Films, die ein grandioser Sam Rockwell und dazu eine verdammt gute Musikuntermalung rüberbringt. Und sicherlich trägt auch GERTY einen großen Teil dazu bei :) Für mich definitiv einer der besten Filme seines Genres der letzten Jahre.
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Isolation 2012/02/16 20:13:56
Kommentar löschenDuncan Jones‘ „Moon“ ist eine unterkühlte Metapher des Alleinseins, die sich selbst und ihre in sich befindlichen Leben von jeglichem Beistand anderer abschirmt. Ich kann nicht behaupten, dass das in „Moon“ Aufgegriffene neu oder besonders erfindungsreich ist, aber ich kann mit Gewissheit sagen, dass der betriebene Aufwand und die Liebe zum einzelnen Detail überwältigend sind.
Die karge, in immer währende Dunkelheit eingeweihte Oberfläche des Mondes ist ein brillantes Schauspiel des unerklärlich Schweigsamen, das von nichts als Einsamkeit und Kälte durchzogen wird. Abgeschottet von allem Leben. Ein Phänomen der Angst, welches sich unaufhaltsam durch den Körper frisst und nicht ruht, bis es uns gänzlich besitzt. Sam Bell (Sam Rockwell) ist einer dieser Menschen, die Tag für Tag alleine erwachen, nichts innehaben als die Isolation auf einem vereinsamten Himmelskörper. Der einzige Freund, welcher ihm geblieben ist, heißt GERTY. Eine hochentwickelte künstliche Intelligenz, dessen Gefühlslagen auf einem Monitor mittels fröhlicher und trauriger Gesichter angezeigt werden. „Moon“ kennt keine Wärme, weil die restlich verbliebenen Existenzen in ihm keine erfahren.
Muss man sich folglich aus der Fremdheit gegenüber sich selbst einen Freund erschaffen? Sich selbst sehen, um zu begreifen? Oder passiert alles nach einem System und einheitlichen Mustern, die man verstehen kann, wenn man sie erkennen will? Jones‘ bedrückendes Sci-Fi-Drama erfährt schon bald einen entscheidenden Wendepunkt, der die Geschichte nicht in eine durchsichtig-alberne Richtung lenkt oder vorherige Strukturen zerstört, sondern die Scharfsinnigkeit unseres Aufnahmevermögens noch einmal anzieht und intensiviert. Und gerade daraus schöpft dieses Werk seine ausgehende Faszination, welche anderweitige Filme durch ihre Einfältigkeit in Idee und Umsetzung sehr stark vermissen lassen. „Moon“ ist bewusst, wie wichtig eine anspruchsvoll, in sich verschachtelte, aber immer nachvollziehbare Geschichte sein kann und ist ein exzellentes Beispiel für fließendes Charakterkino. Sam Rockwells schauspielerische Auffuhr an unterschiedlichsten Empfindungen ist ein sagenhaft-bewegendes Momentum in dunklen wie grellen Bildern, deren Schleier sich gar über die außergewöhnliche Kulisse heben. Regisseur Jones‘ , der hier sein Debüt in Langzeitfilmen gab, verzichtet fast gänzlich auf überzeichnete Spannungsbögen, sondern konzentriert sich ausschließlich auf das Naturell Sams und die Welt, die er um die Erzählung webt.
Dass gegen Ende nicht auf den üblichen Countdown in Form eines raffenden Zeitlimits verzichtet wird, ist „Moon“ dahingegen zu verzeihen, weil er davor ausgesprochen eindringlich und spannend war. Mich dazu zwang, das Denkverhalten auszuweiten und es nicht für eine angeblich durchdachte Handlung missbrauchte. Er forderte meinen Verstand und meine Aufnahmebreitschaft für kompliziertere Verläufe. Das rechne ich ihm hoch an.
Ein ungemein sachter, aufopferungsvoll gespielter und für sein geringes Budget fantastisch aussehender Science-Fiction-Streifen, der gefühlvolle, intime Bilder entwirft als auch mitreißende Fesselungskünste umzusetzen weiß. Ein Lichtblick am sonst so trüben Horizont.
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Jeff Lebowski 2012/02/04 12:36:50
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Gremlin 2012/02/01 22:50:49
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acu 2012/01/21 10:21:49
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