Moon

GB 2009 — Kinostart 29.07.2010

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7.8

Sehenswert

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Kritiker: 7.1

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Genre
Science Fiction-Film, Mysterythriller, Drama
Zielgruppen
Männerfilm
Inhalt

In nicht allzu ferner Zukunft wird der Mond nach Rohstoffen ausgebeutet. Die automatischen Stationen werden von jeweils einem Astronauten betreut. Einer dieser Astronauten ist Sam Bell. 3 Jahre hat er fast um. Kurz bevor er zur Erde zurückkehren kann, stolpert er jedoch über einen bewußtlosen Astronauten, der genauso aussieht wie er...

Cast
Sam Rockwell, Matt Berry, Kaya Scodelario, Benedict Wong, Malcolm Stewart, Dominique McElligott, Kevin Spacey Mehr
Regisseure
Duncan Jones
Autor
Nathan Parker
Laufzeit
97 Minuten

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Kritiker — Sehenswert 7.1

Der Film Moon wurde von 14 Kritikern bewertet.

Hendrik Bake: Programmkino

MOON ist ein sympathisch altmodischer Science-Fiction, der auf liebevolle Modelle und einen durchdachten Plot, statt auf ausgeklügelte CGI-Effekte setzt. [...] Allerdings setzt auch die Inszenierung auf eine altmodische Langsamkeit, die fast vollständig auf Action verzichtet und damit Sams dröges Leben wieder zu spiegeln scheint. Das funktioniert in den ersten zwei Dritteln des Films, in denen man Sam und seine Welt kennen lernt, ganz gut. Im letzten Drittel, als die wichtigsten Geheimnisse schon offenbart, die Auflösung aber auf sich warten lässt, führt es zu Längen. Dass MOON seine Zuschauer dennoch nicht verliert, liegt an der interessanten Grundkonstruktion des Films, der eine Menge Fragen aufwirft [.]

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peter-noster: peter-noster.de

8.5Ausgezeichnet

Die beinahe One Man Show von Sam Rockwell in “Moon”, den Regisseur Duncan Jones für ein verhältnismässig geringes Budget inszenierte. Glaubwürdig wurde die Einsamkeit des Astronauten auf dem Mond umgesetzt. Positiv überrascht wurde ich von der Struktur der Geschichte. Sah der Trailer noch nach einem typischen Film mit Twist aus, stellte sich “Moon” schlußendlich als intelligente Charakterstudie mit einem wirtschaftswissenschatlichkritischen Unterton. Interessant auch wie der scheinbar nicht logisch agierende Computer integriert wurde. “Moon” erinnert angnehem an den Science Fiction Film der 70er Jahre (“Silent Running“, “Phase IV“), in dem häufig noch die Substanz über den Stil siegte.

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Rochus Wolff: critic.de

8.0Ausgezeichnet

Dass lange Einsamkeit im All kein der geistigen Gesundheit besonders zuträglicher Zustand ist, gehört inzwischen zu den stereotypen Handlungselementen des Science-Fiction-Kinos. Meist sind es lange Raumreisen, auf denen die Astronauten, einsam über ein Schiff und womöglich eine schlafende Besatzung wachend, glauben den Verstand zu verlieren (oder es tatsächlich tun), seltsame Personen sehen, Stimmen hören und was der Halluzinationsmöglichkeiten mehr sind.

„Moon“, der erste Langfilm des Briten Duncan Jones, greift dieses Topos zwar auf, setzt aber auf einer sehr wenig dramatisch gestrickten Grunderzählung auf. Sam Bell (Sam Rockwell) steht kurz vor dem Ende seines dreijährigen Arbeitsvertrages. In einer einsamen Station auf dem Mond leistet er alleine Dienst und überwacht den maschinellen Abbau eines für die Energieversorgung der Erde grundlegenden Stoffes.

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Kommentare — Sehenswert 7.8

Der Film Moon wurde von 282 Mitgliedern bewertet.

Oberlaender

Bewertung7.0Sehenswert

Ein spannender Film, welcher leider durch seine langweilige Kulisse und die bereits absehbaren Überraschungen und sein langsames Tempo langweilt, aber zugleich durch sein Szenario und das gute Schauspiel interessant bleibt. Gute Unterhaltung ist was anderes und ich gucke den Film definitiv kein zweites Mal.

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doc_flunder

Bewertung7.0Sehenswert

abgesehen davon, dass mir das ganze ein wenig zu eklektizistisch ist ("2001" meets "total recall" meets "blade runner" meets "silent running" meets genreklassiker deiner wahl) und man die eine oder andere szene sicher hätte kürzen können, hat duncan jones einen cleveren, grundsolide inszenierten und v.a. großartig fotografierten sci-fi-streifen abgeliefert, der von einem glaubwürdigen hauptdarsteller getragen wird. wenn man bedenkt, dass das gesamtbudget bei schlappen fünf millionen $ lag, muss man erst recht den hut ziehen. es gibt weder schlechte effekte noch peinliche plotlöcher noch sonstige ausfälle. ich bin mal gespannt, ob und wann es einen deutschen kinostart gibt. trotz der eingangs erwähnten kritikpunkte hat "moon" nämlich auf jeden fall ein größeres publikum verdient.

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JimSommer

Bewertung4.5Uninteressant

2001 ist verstaubter Kult von Gestern, das klappt heute einfach nicht mehr so simpel zu beeindrucken. Moon is different but the same. Ich musste darum kämpfen nicht einzuschlafen.

Fazit: Der Film wäre ein cooler Kurzfilm geworden, so nervt er leider nur mit endloser Langeweile.

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