Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Alien (1979), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 23.10.2003

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8.3
Kritiker
109 Bewertungen
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7.1
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254 Kommentare
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von Ridley Scott, mit Sigourney Weaver und Ian Holm

In Ridley Scotts erstem Alien-Film bekommt die Besatzung des Weltraumfrachtschiffs Nostromo bei einer Zwischenlandung einen blinden Passagier mit Säureblut und großem Appetit auf Menschen.

Als der Raumkreuzer Nostromo auf dem Weg zur Erde einen Notruf von einem leblosen Planeten empfängt, ist die Crew durch ihre Vorschriften gezwungen, dem Signal nachzugehen. Bei ihren Erkundungen stoßen sie auf ein verlassenes Raumschiff und die Analyse des Signal ergibt, dass es sich nicht um einen Notruf, sondern um eine Warnung handelt. Sie finden seltsame Eier in dem Raumschiff und als sie herausfinden, um was es sich dabei handelt, ist es schon zu spät.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

_Garfield: Blogbusters

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9.0Herausragend

Klaustrophobische Ganggeflechte, kaltes Metall, verschwitzte Gesichter, endlose Weiten, flackernde Lichter, eine blinkende Monstrosität von Bordcomputer. Hohe Luftfeuchtigkeit, mechanisches Summen, grelle Schreie, Intern-/Extern-Zerfleischung. Akribische Sezierung, fataler Irrtum, gigantomanische Raumschiffe und Emanzipation im Weltall. Psychedelischer Fiebertraum in dreckig. Aseptische Behandlungsräume, ätzende Säuren, ätzende Situation. Auch über dreißig Jahre nach seinem Erscheinen ein ebenso beklemmender, wie außergewöhnlicher Genre-Ausflug, der irgendwie gar keiner ist. Statt fröhlich-bunter Weltraum-Unterhaltung gibt’s organisch-klebrige Gesichtsvaginas, statt kernig-cooler Sprüche nur sorgenvolle Mienen und statt Testosteron-geladener Männer-Action eine Frau mit Zündel-Werkzeug. Überlebenskampf in scheinbar endlosen Metallschläuchen, mitsamt pfeifender Ventile. Der ikonische Killer fährt die Kauleiste aus. Zeitloses Giger-Design trifft auf atmosphärische Goldsmith-Komposition, schwerelose Kamerafahrten auf angenehm authentisches Schauspiel. Hier und da hätte das Ganze eventuell ein Stück kürzer sein können und die Protagonisten ein wenig pfiffiger, seinen Nachfolgern, samt räudigem Prequel, ist dieser Klassiker dennoch in jedem Aspekt überlegen. Ein großer Film und ganz wichtiges Genre-Kino.

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Joone44

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Wie man's nimmt...


_Garfield

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joone44: Mein Text lag aber schon seit einigen Monaten auf meinem Desktop rum. ;)
Haschbeutel: Danke dir. :)


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Der Film lebt von seiner Atmosphäre, abgerundet von Jerry Goldsmiths feinfühliger Musik, maßgeblich bestimmt durch die detailverliebten Kulissen und Designs, wofür insbesondere der schweizerische Künstler H.R. Giger verantwortlich zeichnet – der eigentliche Star der Produktion. Der einzigartige, handgemachte Look von „Alien“ bleibt unerreicht. Obwohl recht langsam erzählt wird, um die Stimmung, die die Raumstation und die eigenartigen Welten ausstrahlen zu wahren, kommt die Handlung relativ flott zum Punkt. Im weiteren Verlauf schleicht sich aber dann doch mal die eine oder andere Länge ein, und der Showdown schließlich wirkt, an den Erwartungen gemessen, eher milde. Als zeitlos kann sich „Alien“ nicht ganz behaupten – wenn auch heute noch recht unheimlich – dafür aber als unvergleichlich charmant. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.5Herausragend

HINWEIS: da ein aufmerksamer Leser die eventuelle Spoilerlastigkeit dieses Textes bemerkte ist hiermit allen, die ALIEN noch nicht gesehen haben, vom Lesen der folgenden Worte dringend abgeraten!

[...]Die Crew sitzt beim Essen, die Anspannung beginnt sich zu lösen, jenes klauenartige Gebilde, das Kane umfangen gehalten hat, scheint keine Bedrohung mehr darzustellen und Science Officer Ash kann sich der Untersuchung des Organismus widmen. Ein letztes Nudelgericht wird vertilgt, ehe sich die Besatzung der Nostromo wieder zur Ruhe legen will und der ungewöhnliche Vorfall nur eine Notiz im Protokoll ihrer monatelangen Reise bleiben wird. Und dann beginnt Kane nach ein paar Happen zu röcheln. Hat er sich verschluckt? Nein. Von schmerzhaften Krämpfen geschüttelt versucht die Zweckgemeinschaft der Weltallkameraden ihn ruhig zu halten, drückt ihn auf den Tisch nieder, redet auf ihn ein – und wird von Kanes Blut besudelt, als sich sein Brustkorb plötzlich aufwölbt und ein quieckender,…

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

ChristiansFoyer

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Danke, hoffi. Hatte ich mir ja fast schon gedacht, das dieser Text deinen Zuspruch finden wird ;)


Darkclaw

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Wirklich eine sehr schöne und würdige Kritik dieses Meisterwerkes, Gänsehaut überzog mich beim Lesen, da ich ihn selber kenne wie meine eigenen Gedankenwindungen und jedes deiner Worte genau den Ton des Filmes trifft und so nachvollziehbar macht! Gut, dass es noch vereinzelt Leute gibt, die einen Film des Filmes und nicht rein des Unterhaltungs Willen anschauen!


SiameseAlex: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

[...] Optisch allerdings immernoch – über 30 (!) Jahre später – eine absolute Augenweide, die sich mit ihrer organischen Struktur in keiner Ecke vor heutigen Produktionen verstecken braucht, verführt die visuelle Ebene inklusive atmosphärischster Bassvertonung den Zuschauer schon sehr früh zu Lobhudelei in den allerhöchsten Tönen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, gelingt es doch mit dem optischen Reiz am Ursprünglichsten, Zugang zu einem Film zu erhalten. Regisseur Ridley Scott samt ganzer Crew schaffen ein Universum, das mit Detailverliebtheit glänzt, sei es in technisch-mechanischer Hinsicht (es blinkt und leuchtet und blitzt und tropft und schimmert … fast überall) oder im Hinblick auf die akribisch minutiöse Auswahl an Kameraeinstellungen, um jeden noch so bewegenden Moment gebührend einzufangen. [...]

Zusammengefasst ist es der unbehandelt zurückbleibende Kontext, der das Reflexionspotential auf inhaltlicher Ebene stagnieren lässt. Fragen aufzuwühlen und selbst Fragen zu hinterlassen, ist einem Film positiv anzulasten. Wird dieses Lechzen nach Antworten aber überstrapaziert, verliert die Wirkung eines derart hochgelobten Streifens deutlich an Substanz. Auch wenn die Universumsgenese lediglich einen kleinen, winzigen Aspekt einzunehmen scheint, darf dieser Parasit (ja – die Anspielung ist gewollt) eben nicht auf ganzheitlicher Ebene unterschätzt werden – die Möglichkeit auf verheerende, größer ausfallende Folgen ist überwältigend. [...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

SiameseMax

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Ich finde es prekär, dass Du an diesem Meisterstück überhaupt was zu meckern hast! :D


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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10.0Herausragend

Nimmt in einer Szene sogar die heutige "Found-Footage"-Ästhetik des Horrorfilms vorweg. Mit jedem Sehen eine neue Offenbarung. Besser werden Filme nicht mehr.

36 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

phoenix409

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...wobei "planlos" hauptsächlich auf Lindelof's Rechnung geht (womit ich Scott nicht verteidigen will).


Darkclaw

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Kann da in allen Punkten nur zustimmen, was ALIEN und auch Prometheus angeht... Schade dass Herr Scott so auf seine eigene Wurzeln (und somit auch auf die Fans) Gesch..... hat, nur um der Welt zu zeigen, dass er zu einem "neuen" und "tollen" Glauben gefunden hat, in einem schnell zusammengeschusterten, entfremdeten Trash (ebenfalls "Dank" an Herr Lindolf, der vom ALIEN-Franchize soviel Ahnung hat, wie Charlie Sheen vom Nüchternsein) ! -.-


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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9.0Herausragend

"I admire its purity. A survivor... unclouded by conscience, remorse, or delusions of morality." - 

Dunkle Gänge, menschenleere Räume, unwirtliche Planeten. Auf den ersten Blick nicht viel mehr als ein formal herausragend inszenierter Abzählreim, erweist sich ALIEN bei näherer Betrachtung als ebenso galliger wie komplexer Gegenentwurf zum gerade in seiner Hochphase befindlichen Sternenkrieg aus dem Hause Lucas: Die unendlichen Weiten des Alls sind beengten und dreckigen Planeten und Raumkreuzern gewichen, die selbstlosen Helden durch eine Truppe von mehr oder weniger egozentrischen Raumpiloten ersetzt. Die von Carpenter-Wegbegleiter Dan O‘Bannon entwickelte und von Scott eingefangene Zukunftsvision ist eine düstere; eine in der ein skrupelloser Kapitalismus expandieren konnte, in der die Entscheidungsgewalt an Maschinen und Roboter delegiert wurde, und der Konsequenz einer perfekt angepassten und jeglichen moralischen Gedankengängen entkoppelten Tötungsmaschine tatsächlich…

29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

filmschauer

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Schön herausgearbeitet. Mal sehen, wie viel davon in "Prometheus" stecken wird.


Dachsman

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Schöner Text, wobei ich ihn nicht als unbedingt radikalen Gegenentwurf zu "Star Wars" sehen wollen würde. Wenn man mal von den paar geleckten Sets des Imperiums absieht, dann ist auch das "Star Wars"-Universum ein eher sprödes, dreckiges. Allerdings sicher nicht so krass, wie "Alien" und "Aliens".


SoulReaver: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

[...] 'Alien' will pure Angst verbreiten und das schafft er auch ohne weiteres. Die Räume werden im Laufe des Films immer kleiner und enger, die Wege werden verschachtelter und dunkler. Das Alien kann sich überall verstecken, hinter jeder Ecke kann es lauern, nur ein Augenzwinkern entfernt und bereit zum Angriff. Niemand weiß wie es weitergehen soll und jeder ist dem Ende nah. Verzweiflung kommt auf, Todesängste breiten sich aus, die Bedrohung ist zwar nur selten zu sehen aber immer präsent. Die Angst vor dem Fremden, der Schrei nach Hilfe der niemanden erreicht. Ein gewissensloser und kompromissloser Feind gegenüber einer völlig überforderten und zerrissenen Crew. Vor allem grandios fand ich die Szene in der das Alien zum ersten Mal auftaucht und auf Brett trifft, der Kampf zwischen Ash und der restlichen Crew, natürlich das grandiose Ende, mit dem flackern des Lichtes und dem letzten Blick ins Gesicht des zähnefletschenden Wesens und die Szene in der das Alien aus dem Bauch von Kane schlüpft. Aber wie oben erwähnt kommt 'Alien' nicht ohne seine Schwächen aus. So toll die Atmosphäre, die optischen Reize und die Spannung in den meisten Szenen auch sein mögen, in einigen Szenen fehlt dem Film einfach der gewisse Schwung der mich immer wieder ziemlich ausgebremst hat und die nötige Spannung rausgenommen hat. Ich würde diese Szenen war in keinem Fall als langweilig bezeichnen, aber das was 'Alien' in den anderen Szenen sonst ausmacht fehlt einfach teilweise. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

hoffman587

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Passt bloß auf Ultrawerk, kleine Blasphemiker. ;P
Das ist Kunst!!! Da muss ich wohl wie geplant meine Aggressionen zum Ausdruck bringen. ;P


Dox

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Alien ist in der Tat Kunst, aber leider nur technisch. Über die inhaltlichen Schwächen kann dann selbst die einzigartig grandiose Inszenierung und Kameraführung sowie das Setting hinwegtäuschen. Im Prinzip hat mir das Drehbuch den Film "versaut" (8,5 P.). Langweilige oder wenig spannende Szenen konnte ich aber nicht entdecken, sonst wäre meine Achtung vor dem Streifen wohl wirklich nicht mehr haltbar. ;)


sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

SciFi ist das Genre, das vermutlich am schnellsten von der Realität überholt wirkt. Modernste Gerätschaften, insbesondere Computer sehen nach 10 Jahre gewöhnlich aus, nach 30 Jahren entlocken sie dem Zuschauer eins schmunzeln (siehe Raumpatrouille Orion, oder das Stechkartengeräusch der Rechner in Alien). Sigourney Weaver hat in der 1. Hälfte des Films nicht wirklich viel Zeilen Sprechrolle. In Bereichen wirkt Alien heute angegrauter und verstaubter, als etwa ein Star Wars Ep. IV. In seinem Stiel, dem Giger-Look und der Spannung ist es auch aus heutiger Sicht ein toller Film und für Fans des Genres ein Muss.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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10.0Lieblingsfilm

Die wirklich guten Filme wie ein gute Weine - je länger sie liegen, desto schmackhafter werden sie. Den ersten "Alien" hab' ich vermutlich zuletzt in Teenie-Tagen komplett gesehen. Nach über einem - gefühlten - Dutzend Jahren entfaltet sich die ganze Güte: Weltraum-Horror Deluxe! Eigentlich ein schnödes Haunted-House-Szenario mit Sci-Fi-Setting, aber sowas von visionär gestaltet - wäre das Ding letzte Woche ins Kino gekommen, Filmfans würden immer noch entzückt mit der Zunge schnalzen! So zeitlos der Film auch wirkt, natürlich würde man das Viech heute etwas dynamischer in Szene setzen (können), was man aber bis heute nicht auf die Reihe bekommen hat, ist eine ähnlich furioser wie geschliffener Umgang mit sexuellen Untertönen. Das erschöpft sich natürlich nicht nur im phallischen Design des Aliens, viele Anspielungen verleihen Ridley Scotts Film einen regelrecht obzönen Unterton. Ein faszinierender Lebenzyklus wie der des Aliens verleiht dem Wesen nicht nur Glaubwürdigkeit,…

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Haschbeutel

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Locker bleiben? Mein Kommentar war ironisch gemeint und durchaus mit hauch von witzigem Unterton - daher: an der eigenen Nase packen. Ich habe hier die Alien Anthology in der Facehugger Edition und bin diese auch schon am rauf und runter schauen, da ich mir gestern meinen ersten BD-Player gegönnt habe. Aber auch weitaus vorher war mir dieser Fakt durchaus geläufig - man ist ja schon einige Jahre begeisterter Filmschauer mit Interesse für "den Blick hinter die Kamera". Und jetzt entspannend. Ommm....


Haschbeutel

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Kein Thema - ich vergess' leider immer wieder die Smileys hintendran... naja ich bin eher zu faul. Die Box ist in der Tat großartig! Heute wieder den ersten Teil geschaut. Kaum zu glauben, dass das 21 Jahre her ist. Ton Bombe, Bild gestochen scharf. Da spürt man den Facehugger quasi am eigenen Hals. Wollte erst die "Egg" Edition, aber 100€+ sind mir für so einen Staubfänger dann doch etwas viel :]



Kommentare (245) — Film: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt


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his_poisongirl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wenn ich recht erinnere war das der 1. Horrorfilm den ich je gesehen habe ... Ich muss so um die 12 gewesen sein und habe mich soooooooo gefürchtet ... Auch heute noch hat der Film für mich nichts von seiner Faszination verloren ... Das Ding ist einfach unglaublich ekelhaft und gruselig ... Man sieht dem Film sein Alter nicht an ... Absolut toll und Kultstatus hoch 10 <3

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his_poisongirl

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*mich


sushi97

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Platz 58 der Filme, die ich gesehen haben muss und das zurecht! Und der Film soll aus den späten 70ern sein? Aus meiner Sicht kann er mit heutigen Filmen locker mithalten. Die Atmosphäre, die bei diesem Streifen herrscht ist nämlich phänomenal. Die Kulissen in dem Raumschiff mit den engen Lüftungsschächten, den hohen dunklen metalligen Räumen etc. führen zusammen mit der zurückhaltenden Hintergrundmusik und irgendwelchen Geräuschen (z.B Dämpfe) zu einer unglaublich spannenden und packenden Atmosphäre. Jederzeit könnte das Böse auftauchen oder hinter irgendeiner Ecke lauern, weshalb man an riesiger Nervosität und Angst gar nicht vorbeikommt. Dies wird durch die dauerhaft dunklen Bilder und häufigen kleinen aufblitzenden Lichtern gestärkt.
Auch den Aufbau finde ich toll und mir hat es gefallen, dass das Alien erst nach einer guten dreiviertel Stunde aufgetaucht ist. So wurde nämlich in einem guten Tempo Spannung aufgebaut.
Auch die Crew-Mitglieder müssen gelobt werden, denn die Crew ist aus sehr verschiedenen Charakteren zusammengebaut und somit einige Streitsituationen bereit.

Ein echtes Meisterwerk, ein Kultifilm und für mich ein richtiger Horrorfilm. Schlicht aber trotzdem enorm packend und mit einer klasse Hauptdarstellerin, nicht so wie der ganze Blödsinn heutzutage. Für mich ein zeitloser Film, der für immer großartig bleiben wird!

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philipp.warnke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr atmosphärischer Film. Alles durch und durch düster und bedrohlich: Die einzelnen Abschnitte der Nostromo und LV-426. Alles sagt der Crew praktisch "Es wird ganz schön hässlich".
Gruselig, schaurig und relativ unblutig, aber schon ziemlich hart und brutal für die späten 70er ;)
Nichts desto Trotz hat dieser Film die Monster-Ikone schlechthin etabliert.
Der Xenomorph ist schonungslos und Gnadenlos und so verdammt gefährlich. Ich meine eine superstarke Killermaschine mit Säure als Blut und noch gefühlten 1000 anderen tödlichen Eigenschaften.
Das Alien, der Xenomorph ist einfach der Tod schlechthin und das kommt in dem Film auch so rüber.

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Freidenker

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Bewertung9.0Herausragend

Ridley Scotts "Alien" ist einfach die perfekte Symbiose von Science-Fiction und Horror,die auch heute noch einfach beeindruckend ist.
Mit einem Budget von gerade mal 11 Millionen Dollar hat Ridley Scott einen wahren Meilenstein des Science-Fiction-Films geschaffen der technisch noch heute mit den meisten Filmen locker mithalten kann.
Alleine optisch und Atmosphärisch ist "Alien" mit seinen düsteren Bilder und tollen Settings ein wirklich herausragender Film.
Dazu kommen großartige Schnitte,eine klasse Kameraführung,eine geniale Soundkulisse und natürlich eine gute Story.
Wie damals bei Horrorfilmen eigentlich üblich,neigt auch "Alien" zu einer recht langen Einleitung,bis es dann so richtig zu Sache geht und man endlich das Alien sieht vergeht beinahe eine Stunde,was ich jedoch alles andere als schlimm finde.
Davon abgesehen bietet "Alien" natürlich auch eine gute Besetzung wobei vor allem Sigourney Weaver einfach grandios in der Rolle der Ellen Ripley ist.

"Alien" ist daher einer der wohl besten und spannendsten Science-Fiction-Filme überhaupt,der völlig zurecht den Status eines Kultklassiker besitzt.

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vanilla

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finde ihn auch unglaublich gut;-)


8martin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ridley Scott hat den ersten der drei Teile übernommen. Es ist quasi die Einleitung, mit viel technischem Beiwerk, Sci-Fi-Raumfahrt eben.
Die Spannung beruht auf einem doppelten Wechselspiel: von unterschiedlichen Situationen akustisch und optisch unterstützt von Schnitt und Machart. Da kann die Stimmung von einem gemütlichen Kameradschaftsabend im Raumschiff urplötzlich von einem krachenden Schocker ersetzt werden. Man sieht ganz kurz etwas ungeahnt Schreckliches. Oder der Vorlauf ist eine längere ruhige Phase, ohne Musik, nur gleichförmiges Atmen und dann bricht es herein, dieses Wesen aus einer fremden Welt: schleimig und mit säurehaltigem Blut. Und man sieht immer nur Ausschnitte des Monsters. Dann folgt eine längere Suchaktion. Gedehnte Spannung… sie steigt.
Den vielen Promis (Skerritt, Holm, Hurt, Stanton, Kotto) ergeht es wie den ‘zehn kleinen Negerlein‘. Nur Ripley (Sigourney Weaver), die neue weibliche Heldin bleibt und siegt. Sie wird im Verlauf der nächsten Teile zu einer tragischen Figur. Hier präsentiert sie uns in einem effektvollen Spannungsnachschlag eine zufriedenstellende Lösung. Fesselnde Unterhaltung vor richtungsweisender, technischer Kulisse.

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vanilla

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Bewertung9.5Herausragend

man kann sagen was man will, aber ALIEN ist der absolute Prototyp eines genialen Science-Fiction Films.
Mittlerweile über 30 Jahre alt, aber irgendwie doch zeitlos.
Die Gestaltung des Raumschiffs, die einzigartige Crew, die nicht aus Eliteköpfen besteht, sondern aus Menschen mit eigenen Wünschen und Gefühlen, die wunderbaren, düsteren Aufnahmen, sei es vom Weltall, oder dem fremden Planeten, eine sehr starke Frau im Vordergrung (genial gespielt von Sigourney Weaver) und das unheimlichste Wesen aller Zeiten, von dem man nicht viel weiß und auch nicht viel erfährt, machen dieses Meisterwerk zu einem der definitiv besten Filme, dieses Genres, aller Zeiten.
Die Spannung die von der ersten Minute erzeugt wird ist gigantisch. Manche sagen er sei lasch und habe Längen. Ich finde es grandios, wenn ein Film nicht nur auf Spezial-Effekte setzt, sondern einfach diese unheimliche, gefährliche und klaustrophobische Stimmung wiedergibt, bei der die Todesangst der Protagonisten so spürbar scheint.
Alien ist vergleichbar mit "The Thing", der für mich auch zu den absolut besten Filmen in diesem Milieu zählt.
Wer Science-Fiction mag und diese Filme noch nicht kennt, kennt Science-Fiction noch nicht richtig.

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pischti

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Absolut!!!!


sharingwithoutschere

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

H. R. Gigers Arbeiten für diesen Film sind einfach hammer und mittlerweile von so großem Einfluss, Kult eben. Viele wissen garnicht, dass das kein "normaler" Horrorstreifen ist. Um ehrlich zu sein wusste ich das aber auch nicht beim ersten Mal schauen, mit 12/13 oder so :-). Einer der Filme der den Mainstream bedient hat und alternative Strömungen über das Filmgenre hinaus - und beides aus teils differenten Gründen :-). Gut wenn man zu denen gehört, die Zugang auf ganz gewisse Weise gefunden haben^^.

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Absurda.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gestern zum zweiten Mal gesehen, dem sexuellen Unterton des Films mehr Aufmerksamkeit geschenkt (wieso wohl?) und eben diesen wiederum für irgendwie süß befunden. Toller Film!

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EvertonHirsch

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Bewertung9.0Herausragend

Alien erschafft vor allem durch die großartigen Kulissen, diese dunklen, futuristischen, kalten, hohen Wände und Gänge, eine Art klaustrophobische Stimmung, die einem in jedem Moment dieses beklemmende Gefühl unglaublich gut auf den Bildschirm zu Hause bringt (hier mal ein besonderes Lob an HR Giger, in dessen Museum ja auch die Onkelz einen alienkulissenähnlichen Clip aufnahmen). Dazu tropfendes Wasser oder Dampf, die durch ihre ständigen Geräusche nie eine angenehme Ruhe aufkommen lassen. Den Protagonisten steht größtenteils der Schweiß im Gesicht, so dass mit diesen einfachen Mitteln eine unglaublich packende Atmosphäre geschaffen wird, welche die meisten heutigen Horrorfilme nicht erreichen und mit der unglaublich gut die Angst vor dem Unbekannten der Darsteller ins traute Heim transportiert wird. Dazu Sigourney Weaver, die ab der Mitte des Films in ihrer Leistung immer stärker wird.

Die Musik hält sich dezent zurück, so dass auch dadurch die Kälte der Szenerie des Raumschiffs unterstrichen wird. Lediglich in einigen wenigen Szenen hätte ich mir eine ausdrucksvollere und unterstützendere Musikuntermalung gewünscht.

Alien genießt nicht zu unrecht bei vielen den Status eines Meisterwerkes.
en, hohen Wände, eine Art klaustrophobische Stimmung, die einen in jedem Moment dieses beklemmte Gefühl unglaublich gut auf den Bildschirm zu Hause bringt. Dazu tropfendes Wasser oder Dampf, die durch ihre ständigen Geräusche, nie eine angenehme Ruhe zulassen. Den Protagonisten steht größtenteils der Schweiß im Gesicht, so dass mit diesen einfachen Mitteln ein unglaubliche Atmosphäre geschaffen wird, welche die meisten Horrorfilme nicht erschaffen.

Sigourney Weaver wird erst zum Ende des Films so richtig stark.

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Filmegucker84

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Sigourney Weaver ist wohl die berühmteste Weltraumheldin.
Die Alien Teile würde ich gern mal im Kino sehen!!!!


EvertonHirsch

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Die Alien Filme gehören auch zu denen, bei welchen ich hoffe, dass sie irgendwann noch einmal auf großer Leinwand erscheinen


RagingBull41

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Bewertung4.0Uninteressant

ich weiß echt nicht was man an dem Film finden kann. Ich meine Das Horrorgenre hat doch so viel mehr zu bieten. Die effekte sind total lasch was an der Zeit liegen mag aber ansonsten dümpelt der Film auch nur so vor sich hin ohne jemals wirklich Spannung aufzubauen. Also wer mal nen richtig guten Alienfilm sehen mag, dem empfehle ich Alien vs. Predator. Der ist wirklich gut und viel spannender !

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magterie

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Echter Spezialist was?


RagingBull41

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In der Tat. Der film war einfach ein reinfall


Boogers666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hach ja damals, damals als alles besser war
Als Filme noch unverfälschte Handarbeit waren
Als Horrorfilme noch wirklich Angst und Schrecken verbreiteten
Als Klischees gegründet und nicht erschöpft wurden
Als es nco gruselige Monster gab
Hach ja damals als "Alien" entstand.

Ridley Scott der selbst zugibt das er auf "Alien" stolz ist, und das darf er allemal, schuf mit diesem Meisterwerk die erste monumentale Duftmarke was Effekte und Sets angeht. Ich habe noch nie einen Film gesehen, auch moderne Filme nicht, der eine solch stimmige und ausweglose Atmosphäre rein durch seine Sets erschafft. Das die Effekte dazu natürlich positiv beitragen ist ja kein großes Geheimnis.
Frei nach dem Motto: "Im Weltall hört dich niemand schreien" entwickelte er hier den ersten großen Horror-Sci-Fi Epos unserer Zeit und alle die jetzt meinen: "Hach aber so gruselig ist der doch gar nicht". "Leute der scheiß Film ist verdammte 35 Jahre alt! 35 Jahre!!. Wenn man den Film heute drehen würde, wäre nicht viel anders gemacht worden. Er hat null an Wirkung verloren und seine Effekte sind auch heute noch bombastisch. Darüber hinaus sind alle Schauspiler auf sehr hohem Niveau und die Stroytwists geben Sinn und fügen sich nahtlos ein. Der Film handelt nicht nach KLischees, wie denn auch? Die gab es damals noch gar nicht, nein dieser Film hat Klischess geschaffen. Er hat die Filmwelt verändert und er hat bis heute eine unweigerliche imense Auswirkung auf unsere Popkultur.

Was als harmlose Expition auf einem fremden Planeten beginnt artet aus: Ein fremder Organismus schleicht sich an Bord der sich relativ schnell als "Alien" entpuppt und dezimiert ein Team-Mitglied nach dem anderen. Alan Ripley ein weibliches Besatzungsmitglied versucht zusammen mit den restlichen Überlebenden der Crew verzweifelt das Monster zu bekämpfen.

Eröffnungssequenz:
Schwarz,Weltraum, Planeten...einzelne Striche auf dem Bildschrim, ein düsterer pumpender Synthie-Score, ein Schriftzug ...ALIEN!
Ein Raumschiff alleine im All, ein geldgeiler Konsern, eine mittelose Crew, ein abscheuliches Monster

"Sie scheinen immer noch nicht zu begreifen, womit Sie es zu tun haben: Mit einem perfekten Organismus."

Hansrudei Giger hat mit sienem meisterlichen Monsterdesign allen mal gezeigt wo der Hammer hängt. Zwei Mäuler, diverse "Schläuche" auf dem Rücken, Säureblut, die perfekte Killermaschine. Eklig aber saucool und einfach nur geil.

"Ich bewundere die konzeptionelle Reinheit. Geschaffen, um zu überleben. Kein Gewissen beeinflusst es. Es kennt keine Schuld, oder Wahnvorstellungen ethischer Art."

Paranoia, "Wo ist das Monster?", Misstrauen innerhalb der Crew, Angriff, Verstecken, Flammenwerfer, Tod, Rennen, Schießen, Schreien, Springen, Explosion, totale Zerstörung.

"Ich kann Ihnen nichts vormachen, was Ihre Chancen angeht. Aber: Sie haben mein Mitgefühl."

Endsequenz:
Dunkelheit, endlose leere des Weltraums, dunkler Synthie-Score, noch mehr Dunkelheit, Abspann, Ende.

Hach ja damals als alles besser ja
Leider ist nicht mehr damals....

P.S:
http://www.youtube.com/watch?v=XzDqinO11O0

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Martin Oberndorf

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Jawohl! Genau so isses!
Sehr schöner Kommentar!


Boogers666

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Danke :)


einSchluss

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

An dieser Stelle muss Niemandem mehr was über Inhalt, Format, Bildgewalt und alles den Film Betreffendes erklärt werden. Grad nochmal geschaut. Wie kann ein Film über einen SOOO langen Zeitraum von dauerhaftem Bestand sein ohne peinlich oder unkontemporär zu wirken? Ultimatives Meisterwerk.
Kitty-kittty-kitty-Kätzchen.

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Moncineo

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Und wieder eine prima Gelegenheit, mein werkbezogenes Lieblingszitat auf den Film selbst anzuwenden, weil es einfach passt:
"Ich bewundere seine konzeptionelle Reinheit."


einSchluss

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Dieses Zitat ist großartig. Eine trefflichere Aussage, weil wahr, kann man nicht machen.


pHrEeK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein düsterer Science Fiction Horrorfilm mit einer der taffesten Heldinninen der Filmgeschichte, der aufgrund seiner Originalität zum Klassiker avanciert ist.

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nerdkiller

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die ersten Minuten. Der Film beginnt. Jerry Goldsmiths genialer, kompromissloser und vor allem verdammt unheimlicher Score setzt ein, der das Geschehen die vollen (fast) zwei Stunden begleiten wird. Moment! Halten wir einen Moment inne. Will hier jetzt wirklich einer der geneigten Leser (sofern ihr existiert) eine verkrampfte und um Professionalität bemühte "Kritik" von mir lesen? Vermutlich nicht, denn hier wurde wirklich an anderen Stellen viel besser analysiert und argumentiert: Der Film ist über jeden Zweifel erhaben, den kann/darf/soll man einfach nicht schlecht finden!

Natürlich muss ich mir vor dem Film keine Windel (mehr) anziehen, denn in die Hosen mache ich mir bei Scotts Alien nicht mehr - bei meiner ersten Sichtung allerdings schon, aber das ist eine andere Geschichte, die am besten gar nicht groß aufgewühlt werden sollte - , aber trotzdem ist jede neue Sichtung eine cineastische Wiedergeburt: Immer wieder wird mir in "Alien" gezeigt, was Filmkunst ist; der einstmalige Visionär Ridley Scott ist hier definitiv auf der Höhe seines Schaffens, was er nur noch mit "Blade Runner" wiederholen konnte. Ich kann meine Augen mit noch so vielen Machwerken verätzen, durch eine Sichtung "Alien" werden sie wieder geheilt, obwohl der Film rein an der Story gemessen ein absolut vorhersehbares B-Movie ist, wirkt er mit jeder Sichtung so, als wäre er gerade eben erst gedreht worden. Klar, anhand der Boardcomputer und des raucherfreundlichen Arbeitsplatzes merkt man, dass das jetzt doch ein wenig überholt ist, mir geht es allerdings viel mehr um die Umsetzung dieses - hier ist dieser totgetretene Ausdruck mal angebracht - epochalen Meisterwerk:

Der schon erwähnte Score = zeitlos, unheimlich, perfekt, kompromisslos und immer wieder geil, höre ich sogar manchmal nachts, wenn ich alleine in der Dunkelheit rumsitze (so wie jetzt gerade)

Die Harmonie zwischen Bildern und Score = jede noch so banale Bewegung scheint sich perfekt mit dem Score zu einer formvollendeten, audiovisuellen Symbiose der Meisterklasse zu vereinen.

Die Schnitte = gibt es nicht so viele, aber wenn sie da sind, sind sie einfach optimal getimt.

Das Setdesign = vi-si-o-nai-r und verdammt unheimlich, diese biomechanische Welt und das verdreckte Raumschiff.

Die Charaktere = nix Abziehbildchen von irgendwelchen amerikanischen Helden, die den Weltraum erobern: Leute, die man genau so gut Montag morgens im Wartezimmer auf dem Arbeitsamt treffen könnte. Es sind welche von uns: verstritten, versoffen, rauchend, fluchend und mies gelaunt. Mit solchen Menschen fühle ich viel lieber mit als mit den überstylten Teenies aus irgendeinem Scheiß 0815 Slasher!

Die Kamera = nicht von dieser Welt. Die Kamerafahrten nehmen sich die Zeit, die sie brauchen, aber verleihen dem Film dadurch eine unfassbare Sogwirkung, der man sich schon gewollt entziehen muss.

Das Monster = pervers, übersexualisiert, unheimlich, dreckig, schleimig, mechanisch, biologisch... Einfach alles, was das beste Filmmonster aller Zeiten ausmacht, wobei seine Screentime recht überschaubar bleibt.

Der Emanzipationssubtext = Der Film mag zwar optisch mittlerweile nicht mehr auf der höhe der Zeit sein, aber heute, wenn man über Frauenquoten, Sexismusaffären von irgendwelchen Weinkönigen ... ähm, Fraktionsvoritzenden und was weiß ich was diskutiert, ist es in diesem Film von 1979 selbstverständlich, dass Mann und Frau gleichwertige Mitarbeiter sind, und dass eine Frau am Ende als einzige überlebt und den "Eindringling", der seine Opfer genau so gut penetrieren könnte, zur Strecke bringt.

Falls ich was in dieser spontanen Aufzählung vergessen haben sollte, schiebe ich es auf die fortgeschrittene Uhrzeit und meinen Alkoholpegel. Aber egal: perfekter Film Lieblingsfilm, Meisterwerk und - Achtung, jetzt kommt's - Ultrakunst. Ridley Scott kommt sicher aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus, sollte er sich sein erstes von zwei Meisterwerken von zeit zu Zeit zu Gemüte führen, da er wohl selbst nicht glauben kann, was aus ihm geworden ist. Aber das ist egal, selber Schuld. Der Film bleibt genial, und das ist auch gut so.

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JimiHendrix

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nerdkiller, auf die exkremente in deiner hose :)


nerdkiller

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@sweet: Danke. Und tu das. ;)

@Jimi: Das war einmal...


BOW666

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Sci-Fi Klassiker der zurecht Kultstatus geniessen darf, Ridley Scotts A L I E N ist ein Meilenstein des Horrors im Weltall, das Grauen lauert in den Korridoren, die düstere Atmosphäre in den Gängen sorgt schon für gribbeln, ein besonderer Cast und ein genialer Soundtrack machen aus A L I E N ein Werk das niemals vergessen werden kann.

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Jamo1138

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist Kult. Er gehört zu denen die man sich immer wieder mal anschauen kann wenn sie einem über den Weg laufen. Die Story ist gut aber aus heutiger Sicht wirkt der Film nicht mehr ganz so spannend und reichlich altbacken aber ein Meilenstein ist er trotzdem. Wie bei Terminator auch ist hier der erste Teil ein kräftiger Anlauf zu einem sehr guten Teil 2.

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sebastianxxx

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach großartig - da stimmt wirklich alles - wahrscheinlich einer der besten Science-Fiction-Filme, die je gemacht wurden - und absolut der Gegenentwurf zu "2001": finster, ekelerregend, alptraumhaft ... allerdings sah ich Ende der 70er Jahre am TV einen Trailer mit der legendären Essensszene und ich konnte mehrere Tage nichts mehr mit Appetitt essen ...
Ab dieser Szene sieht man eigentlich auch nicht mehr viel von dem Monster - Scott spielt von da an nur noch mit der Vorstellungskraft des Betrachters - jeder Schatten, jedes Geräusch wird zur Bedrohung ...

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DTokarsky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein absolut spannender und vor allem wegweisender Film, den Ridley Scott hier geschaffen hat. Ohne großartige Effekte und viel Blutvergießen baut "Alien" eine unglaubliche Spannung auf, die bis zum Schluss vorhanden ist, ja sich sogar immer weiter steigert. Als wäre man selbst im Raumschiff fiebert man mit den Protagonisten mit und nach jedem weiteren Toten weiß man, dass es immer aussichtsloser scheint wieder heil auf dem Heimatplaneten Erde anzukommen, denn das Alien kann schließlich hinter jeder Ecke lauern...

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Audreyfan

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Bewertung9.0Herausragend

Und die Ehre der 700. Film zu sein, den Audreyfan laut moviepilot sieht, geht an (Applaus bitte) ALIEN auch bekannt als das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt! 

Unheimlich und faszinierend ist dieses Alien. Mit einer Mischung aus Ekel und Faszination starre ich es an, dieses Ding da, während mein Mund vor Erstaunen offen steht, kräuselt sich meine Nase vor Entsetzen. Schleimig, blutend und tropfend kämpft es sich da aus Kanes Körper, bringt ihn um, um zu leben, um zu überleben. Denn das ist das einzige Ziel dieses Wesens: Überleben. Es wird größer und böser und unheimlicher und faszinierender. Die Besatzung versucht vergeblich das Alien zu fangen und zu töten. 
Alles fängt damit an, dass das Raumschiff ein Signal von einem fremden Planeten erhält, dort landet und einen technischen Schaden hat. Während den Reparaturen sollen einige, darunter Kane, dem Signal nachgehen und den Planeten erforschen. Ein fremder Planet. Eine fremde Welt. Unheimlich und faszinierend zugleich. Unheimlich und faszinierend sind die beiden Adjektive, mit denen man diesen Film treffend beschreiben könnte. Einerseits ist da diese Spannung von Anfang bis zum Ende, diese unheimliche Atmosphäre, diese unheimliche Welt mit ihren unheimlichen Wesen und auf der anderen Seite ist da dieses faszinierende Weltall mit seinen faszinierenden Planeten und faszinierenden Wesen. Faszinierend weil anders. Unheimlich weil anders. Und "Alien" ist anders. Und mein in letzter Zeit immer stärker schlagendes Herzchen für andersartige Sachen schlägt immer stärker und schneller und zuckt auch oft genug vor Schrecken zusammen. 
Nun die einen reparieren das Raumschiff (übrigens: diese Raumschiffe, die sind doch toll! Vergesst hübsch eingerichtete Landhäuschen, ich möchte in einem Raumschiff wohnen!) und die anderen sind wie gesagt auf dem Entdeckungsgang, Kane wagt sich runter in eine Höhle, so mit Schleim und dunkel und blauem Nebel und entdeckt dabei mehrere eierartige Wesen. Als er eins aus Neugier näher erkunden will, springt das Wesen ihm ins Gesicht und lässt ihn ins Koma fallen um seinen Nachkommen in ihm entstehen zu lassen. Und so muss ich entsetzt mit ansehen, wie Kane am Essenstisch hustend zusammenbricht, sein Shirt binnen Sekunden blutgetränkt wird und das Alien aus ihm 'schlüpft' und mich anstarrt....
Doch bei all der Bewunderung für diesen Film muss ich einen kleinen Kritikpunkt anbringen (oder auch nicht) ich meine, wieso nehmen die eine Katze mit?! Wieso? Wo ist der Sinn, die Logik? Wenn ich Astronaut wäre und monatelang durchs weite All reise, nehme ich doch keinen putzigen, liebenswerten Kater mit. Ich hab mehr um Jones Leben gefiebert, als um das der Besatzung, ja ich konnte es mir sogar nicht verkneifen und musste wie Holly Golightly "Kater...." jammern. Oder ist das etwa beabsichtigt, dass ich mit dem Kätzchen so mitfiebere? Hmm....wenn, dann hast du es echt geschafft Ridley Scott, aber das hast du ja eh schon. 

"Alien" - ein unheimlich faszinierendes Meisterwerk mit einem faszinierend unheimlichen Alien.

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alex023

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Nonplusultra des Kinos, da hätte ich auch was anderes.

P.S.: Nein, nerdo, es ist NICHT Garden State! ;)


nerdkiller

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Naja, gibt wenig, was es mit Alien aufnehmen kann. Mit Blade Runner der beste Science Fiction Film überhaupt. (2001 ist außen vor)


jeffcostello

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das faszinierendste an Ridley Scotts „Alien“ ist für mich, dass ich, obgleich ich den Film bestimmt schon 5 mal gesehen habe, nie das Gefühl hatte ihn zu „kennen“, oder zu wissen worauf ich mich einlasse. Nie stellte sich das Gefühl ein, dass sich mir der Film vollkommen offenbart hat, immer wieder aufs Neue vermochte mich Alien zu ängstigen zu schocken, zu packen, vollkommen in seinen Bann zu ziehen und mich für 2 Stunden in eine andere Welt zu entführen, in eine schmuddelige, verkommene, düstere Welt.
Scott, der nur ein sehr knapp bemessenes Budget für Alien hatte, sagte, dass er, hätte er ein höheres Budget gehabt, mehr von dem Alien gezeigt hätte, was dem Film meiner Meinung nach nicht gut getan hätte. Genau wie Spielbergs Film „Der Weiße Hai“, lebt Alien davon, dass das Alien im Verborgenen gehalten wird und dadurch immense Ausmaße in der Fantasie des Zuschauers annimmt.
Die Geschichte, die Idee des Films ist eigentlich höchst Simpel, ein Monster, von einem unbekannten Planeten dezimiert nach und nach eine Raumschiffsbesatzung. Nicht die Idee ist es, die Alien zu einem solchen Faszinosum werden lässt, sondern die Umsetzung, es ist Scotts ruhige, unaufgeregte Regie, die langen Kamerafahrten, durch die engen, klaustrophobischen, Labyrinth artigen Gänge des Raumschiffs, das Gefühl der ständigen, unbekannten Gefahr, die von dem Alien ausgeht, die ständigen Streitereien innerhalb der Schiffsbesatzung, die wunderbare Filmmusik von Jerry Goldsmith und natürlich das atemberaubende Finale, in der Scott seine ruhige Inszenierung aufgibt, und in den letzten Minuten die Hölle endgültig lostritt.
Alien hat über die Jahre nichts von seinem Grauen und seiner Faszination verloren und ist zweifellos einer der besten Horrorfilme die je gemacht wurden.

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sebastianxxx

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Gut geschrieben ...


jeffcostello

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Dankeschön! :)