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Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Alien (1979), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 23.10.2003


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8.3
Kritiker
104 Bewertungen
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7.2
Community
36640 Bewertungen
292 Kommentare
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von Ridley Scott, mit Sigourney Weaver und Ian Holm

In Ridley Scotts erstem Alien-Film bekommt die Besatzung des Weltraumfrachtschiffs Nostromo bei einer Zwischenlandung einen blinden Passagier mit Säureblut und großem Appetit auf Menschen.

Als der Raumkreuzer Nostromo auf dem Weg zur Erde einen Notruf von einem leblosen Planeten empfängt, ist die Crew um die toughe Ripley (Sigourney Weaver) und den Androiden Ash (Ian Holm) durch ihre Vorschriften gezwungen, dem Signal nachzugehen. Bei ihren Erkundungen stoßen sie auf ein verlassenes Raumschiff und die Analyse des Signal ergibt, dass es sich nicht um einen Notruf, sondern um eine Warnung handelt. Sie finden seltsame Eier in dem Raumschiff und als sie herausfinden, um was es sich dabei handelt, ist es schon zu spät.

Hintergrund & Infos zu Alien
Die Idee zu Alien kam Drehbuchautor Dan O’Bannon Jahre vorher bei der Arbeit an einem sehr viel witzigeren Projekt. Während er mit John Carpenter an der Science Fiction Parodie Dark Star arbeitete, kreirten sie ein Alien, das lediglich aus einem angemalten Gummi-Ballon bestand. Hier reifte in O’Bannon der Wunsch, ein glaubhafteres Alien auf die Leinwand zu bringen und eine Version von Dark Star als Horrorfilm zu drehen. Für das Design des Aliens konnte später der schweizer Künster H.R. Giger gewonnen werden, der eines der eindrucksvollsten Geschöpfe der Filmgeschichte entwarf.

Die Geschichte zu Alien entstand, als O’Bannon von Ronald Shusett angeboten bekam, eine Story über Gremlins an Bord einen Bombers im Zweiten Weltkrieg zu schreiben. O’Bannon verlegte die Geschichte in den Weltraum und ließ sich dabei von zahlreichen anderen Science-Fiction Filmen inspirieren, darunter Alarm im Weltall, Planet der Vampire oder Das Ding aus einer anderen Welt.

Ursprünglich wollte O’Bannon auch die Regie übernehmen, doch Fox wollte Walter Hill (Getaway) als Regisseur. Als dieser absagte, wurde schließlich Ridley Scott aufgrund seines Debütfilmes Die Duellisten verpflichtet. Schließlich gewann Alien den Oscar für die Besten Visuellen Effekte und das Beste Szenenbild. (ST)

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

_Garfield: Blogbusters

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9.0Herausragend

Klaustrophobische Ganggeflechte, kaltes Metall, verschwitzte Gesichter, endlose Weiten, flackernde Lichter, eine blinkende Monstrosität von Bordcomputer. Hohe Luftfeuchtigkeit, mechanisches Summen, grelle Schreie, Intern-/Extern-Zerfleischung. Akribische Sezierung, fataler Irrtum, gigantomanische Raumschiffe und Emanzipation im Weltall. Psychedelischer Fiebertraum in dreckig. Aseptische Behandlungsräume, ätzende Säuren, ätzende Situation. Auch über dreißig Jahre nach seinem Erscheinen ein ebenso beklemmender, wie außergewöhnlicher Genre-Ausflug, der irgendwie gar keiner ist. Statt fröhlich-bunter Weltraum-Unterhaltung gibt’s organisch-klebrige Gesichtsvaginas, statt kernig-cooler Sprüche nur sorgenvolle Mienen und statt Testosteron-geladener Männer-Action eine Frau mit Zündel-Werkzeug. Überlebenskampf in scheinbar endlosen Metallschläuchen, mitsamt pfeifender Ventile. Der ikonische Killer fährt die Kauleiste aus. Zeitloses Giger-Design trifft auf atmosphärische Goldsmith-Komposition, schwerelose Kamerafahrten auf angenehm authentisches Schauspiel. Hier und da hätte das Ganze eventuell ein Stück kürzer sein können und die Protagonisten ein wenig pfiffiger, seinen Nachfolgern, samt räudigem Prequel, ist dieser Klassiker dennoch in jedem Aspekt überlegen. Ein großer Film und ganz wichtiges Genre-Kino.

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Joone44

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Wie man's nimmt...


_Garfield

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joone44: Mein Text lag aber schon seit einigen Monaten auf meinem Desktop rum. ;)
Haschbeutel: Danke dir. :)


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Der Film lebt von seiner Atmosphäre, abgerundet von Jerry Goldsmiths feinfühliger Musik, maßgeblich bestimmt durch die detailverliebten Kulissen und Designs, wofür insbesondere der schweizerische Künstler H.R. Giger verantwortlich zeichnet – der eigentliche Star der Produktion. Der einzigartige, handgemachte Look von „Alien“ bleibt unerreicht. Obwohl recht langsam erzählt wird, um die Stimmung, die die Raumstation und die eigenartigen Welten ausstrahlen zu wahren, kommt die Handlung relativ flott zum Punkt. Im weiteren Verlauf schleicht sich aber dann doch mal die eine oder andere Länge ein, und der Showdown schließlich wirkt, an den Erwartungen gemessen, eher milde. Als zeitlos kann sich „Alien“ nicht ganz behaupten – wenn auch heute noch recht unheimlich – dafür aber als unvergleichlich charmant. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.5Herausragend

HINWEIS: da ein aufmerksamer Leser die eventuelle Spoilerlastigkeit dieses Textes bemerkte ist hiermit allen, die ALIEN noch nicht gesehen haben, vom Lesen der folgenden Worte dringend abgeraten!

[...]Die Crew sitzt beim Essen, die Anspannung beginnt sich zu lösen, jenes klauenartige Gebilde, das Kane umfangen gehalten hat, scheint keine Bedrohung mehr darzustellen und Science Officer Ash kann sich der Untersuchung des Organismus widmen. Ein letztes Nudelgericht wird vertilgt, ehe sich die Besatzung der Nostromo wieder zur Ruhe legen will und der ungewöhnliche Vorfall nur eine Notiz im Protokoll ihrer monatelangen Reise bleiben wird. Und dann beginnt Kane nach ein paar Happen zu röcheln. Hat er sich verschluckt? Nein. Von schmerzhaften Krämpfen geschüttelt versucht die Zweckgemeinschaft der Weltallkameraden ihn ruhig zu halten, drückt ihn auf den Tisch nieder, redet auf ihn ein – und wird von Kanes Blut besudelt, als sich sein Brustkorb plötzlich aufwölbt und ein quieckender, ohne erkennbare Augen in die entsetze Runde starrender Parasit daraus hervor bricht und in den verwinkelten Eingeweiden des Schiffs verschwindet, sechs fassungslose Männer und Frauen zurück lässt, deren Verstand nicht einmal im Ansatz zu begreifen bereit ist, was da gerade in ihrer Mitte vorgefallen ist. Es ist nicht unbedingt Betroffenheit, die sich trotz des bestialischen Todes eines der ihren breit macht, so eng sind die Bande zwischen den Crewmitgliedern nicht genüpft. Es ist Unvermögen, das Unerklärliche zu begreifen, das Grauen zu deuten, das sich nun durch ihr Schiff bewegt, es sind die Furcht und auch die Entschlossenheit, das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt zu töten, bevor es sie tötet.

Ein Unterfangen, zum Scheitern verdammt. Denn dieses rasend schnell heranwachsende Alien lebt, um zu Überleben. Während die Crew fürchtet, zu sterben. Ein existenzieller Unterschied, der die Bedrohung und die gewissenlose Grausamkeit der außerirdischen Lebensform unüberwindbar macht, erst Recht von einem Haufen zusammengewürfelter und uneiner Weltraumarbeiter, die sich gerade noch um Prozente und Quarantänevorschriften gestritten haben. Mit der blutigen Geburt des Aliens lieferte Ridley Scott 1979 eine der schockierendsten Szenen aller Zeiten, die innerhalb des Films den endgültigen Punkt markiert, an dem es keinen Ausweg mehr gibt, keine Flucht vor einem Grauen, das sich behutsam hineingeschlichten hat, das den langen und ruhigen Kamerafahrten durch die entleerten Gänge der Nostromo bereits inne wohnt, bevor die Kreatur an Bord kommt. Denn nicht die Crew findet in ihrem heruntergekommenen Frachter Schutz, sondern die unbarmherzige und anpassungsfähige Killermaschine nutzt die Dunkelheit, das Labyrinth der Luftschächte, die Uneinsehbarkeit einzelner Abteilungen auf den Decks, die Enge und die Grenzen des Schiffs, von dem es kein Entkommen gibt, wo doch außerhalb nur das kalte, tote All wartet. Kaum ein zweiter Film komponierte vom ersten Unbehagen zur Verunsicherung, über Entsetzen zu Angst und Verzweiflung bis hin zur blanken Panik sein Schreckensszenario so kompromisslos, so fühlbar und mit einem solch starken Übertrag des Gefühls der Hilflosigkeit, des ausgeliefert Seins vom Film auf sein Publikum durch.

Es gibt keinen Plan und kein Prozedere gegen den sinfonischen Schrecken, den das Alien entfesselt. Als Captain Dallas im Herz des Schiffes den Zentralcomputer nach Möglichkeiten zur Vernichtung des Organismus befragt hat auch die MU/TH/UR keine Antwort für ihre Kinder, obwohl die Gefühllosigkeit des Xenomorphs der technisierten Allmacht eigentlich näher steht, als die Regungen der Menschen. Aber sowieso offenbart sich im Laufe des Films auch die Technik als unabwendbares Schicksal der Nostromo und der Crew, sie ist als Vertreter eines gesichtslosen Konzerns mit an Bord, ihr kaltes Kalkül offenbart sich als ein weiteres Nest für das Alien. »Nostromo rerouted to new co-ordinates. Investigate life form. Gather specimen. Priority One. Insure return of organism for analysis. All other considerations secondary. Crew expendable.« Die Anwesenheit der Kreatur bekommt eine unfassbare Berechtigung, sie selbst aber weiterhin keine Erklärung, im Gegenteil, der Film wirft übergeordnete Fragen auf, die weiter als er selbst reichen: es gibt eine Welt und ein Interesse, konkret einen Konzern, der diese tödliche Lebensform in seinen Besitz bringen will, der wusste, dass sie da draußen in den Tiefen des Alls lauert. Mehr noch in den Sequels und den unsäglichen „Alien vs. Predator“-Prequels wird der Weyland-Yutani-Konzern eine Rolle spielen, im ‘79-Original ist er noch ein weiterer Schatten, der dem Alien geboten ist, die Crew nicht nur dem Monstrum, sondern auch den entmenschlichten Geschäftsinteressen ihres Arbeitgebers ausgeliefert. Cause they owe their souls to the company store.

Als Sciene Fiction-Film könnte Ridley Scotts „Alien“ sein Genre nicht trostloser interpretieren, als Horrorfilm könnte er nicht mitleidloser sein und die in Design und Aufbau nahezu perfekte Form könnte kein fruchtbarerer Nährboden des an sich einfachen Schemas der Glied für Glied dahin dezimierten Crew sein. Das preisgekrönte Creature Design des schweizer Neo-Surrealisten H. R. Giger ist einmalig in seiner abstoßend-grauenerregenden wie zugleich faszinierenden Formvollendung, reichend vom Facehugger bis zum ausgewachsenen, übermannsgroßen Alien sorgt es neben dem blanken Horror und in seiner Fremdartigkeit im Bedienen von Urängsten vor allem für eines: einen psychosexuellen Trip. Die „Vergewaltigung“ durch den Facehugger, der schockierende Geburtsprozess, umso bizarrer und verstörender, weil hier der ansonsten gebärrechtlich benachteiligte Mann das „Kind“ zur Welt bringt, die sich wiederholenden Penetrationsvorgänge, zunächst durch den Befruchtungsschlauch des Facehuggers, später ungleich martialischer durch den inneren Kiefer und in einer Szene sogar den sich am Bein der Navigatorin Lambert empor schiebenden Schwanz der Bestie, dazu sein phallusförmiger Schädel und die Auswüchse auf dem Rücken. Metall und Fleisch, Sex und Tod, Schönheit und Gewalt, hypnotische Ruhe und hämmernder Terror – Film als Kunstform, selten näher zueinander geführt, als in „Alien“.

Nach dem komplett entschleunigten Beginn, in den Jerry Goldsmiths Score das Unbehagen hinein weht, hinein flüstert, und dem folgenden Horror nach Slasherprinzip ist der Schlussakt von „Alien“ der pure Terror, aus dem sich außergewöhnlicherweise eine Frau zum letzten Kampf ums Überleben erhebt. Die dröhnenden Alarmsirenen des Schiffs, die kreisenden Leuchten und das flackernde Licht fressen sich in Seh- und Hörnerven und ohne das das Alien sonderlich oft zu sehen wäre ist seine Bedrohung nie näher als dann, wenn die Nostromo sich schließlich endgültig nicht mehr bereit erklärt, ihrer Besatzung beizustehen. Als erste Actionheldin der Kinogeschichte setzt sich die wie alle Crewmitglieder nie beim Vornamen genannte Ripley gegen die endgültig zusammenbrechende Mikrozivilisation des Schiffes und die Ungeheuer, von denen sie befallen ist, zur Wehr. Und das zum Schluss, wenn der Existenzkampf sich auf dem denkbar verengtesten Raum zuspitzt, sogar in Unterwäsche. Die zuvor spröde, gar unweiblich wahrgenommene Sigourney Weaver stellt der denaturierten Erotik des Aliens plötzlich eine weibliche Zerbrechlichkeit und feminine Reize (Po und Brüste werden frontal ins Bild gerückt) entgegen, aus der sich der Wille und die Entschlossenheit emanzipieren, die Kreatur, das System, die Fremdbestimmung zu überwinden, ihre Gleichwertigkeit einzufordern. Und so erhob „Alien“ gleich zwei Figuren zur Leinwandlegende.

Dreiunddreißig Jahre bekommen nicht jedem Film, aber die überalterten 1979er Visionen von knatternden Bordcomputern, Blinkelichtchen und der nach Weihnachtsschmuck aussehenden Unterbodenbeleuchtung des Landesschiffs der Nostromo oder den gemächlichen Spannungsaufbau ernsthaft als Kritikpunkte an einem in so vieler Hinsicht wegweisenden und zeitlosen Film anzubringen – nun ja… Die beklemmende Atmosphäre auf der Nostromo ergibt sich gerade auch aus dieser unsterilen, lärmenden low tech-Ausstattung, die ständig ihren Dienst versagt und ohne die Langsamkeit und Sorgfalt des Beginns wären die späteren Sannungsspitzen gar nicht erst möglich. Zum aus dem Sessel springen nervenzerreißend zum Beispiel die Sequenz, in der Techniker Brett das Schiff durchwandert und der Film eine bohrende Ewigkeit wartet, ehe er das Alien aus der Dunkelheit schält und es erstmals detaillierter offenbart, ohne die Bestie komplett zu entblößen. Weniger ist mehr und mehr in diesem Fall nicht noch besser, denn WENN es eine Sache gibt, bei der das Alter dem Film zu schaffen macht, dann sind es einige Aufnahmen des Aliens, dessen Auftritte zwar meist bereits durch ein Zwinkern verpasst sind, das aber in einigen etwas längeren und helleren Einstellungen zu deutlich nach einem man in a rubber suit aussieht. Da hat der acht Jahre später auf der Bildfläche des SciFi-Horrors erschienene, von seiner Körperform her mehr humanoide „Predator“ seinem Killerkollege etwas voraus. Vom Genrethron vertreibt „Alien“ trotzdem weder der außerirdische Jäger, noch sonst ein Nachahmer. Weder die Giger-Schöpfung Sil aus „Species“, Jar Jar Binks aus den „Star Wars“-Prequels oder sonst ein extraterrestrischer Schrecken verbreitete je wieder so ein existenzielles, vieldeutiges Grauen.[...]

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

ChristiansFoyer

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Danke, hoffi. Hatte ich mir ja fast schon gedacht, das dieser Text deinen Zuspruch finden wird ;)


Darkclaw

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Wirklich eine sehr schöne und würdige Kritik dieses Meisterwerkes, Gänsehaut überzog mich beim Lesen, da ich ihn selber kenne wie meine eigenen Gedankenwindungen und jedes deiner Worte genau den Ton des Filmes trifft und so nachvollziehbar macht! Gut, dass es noch vereinzelt Leute gibt, die einen Film des Filmes und nicht rein des Unterhaltungs Willen anschauen!


SiameseAlex: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

[...] Optisch allerdings immernoch – über 30 (!) Jahre später – eine absolute Augenweide, die sich mit ihrer organischen Struktur in keiner Ecke vor heutigen Produktionen verstecken braucht, verführt die visuelle Ebene inklusive atmosphärischster Bassvertonung den Zuschauer schon sehr früh zu Lobhudelei in den allerhöchsten Tönen. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, gelingt es doch mit dem optischen Reiz am Ursprünglichsten, Zugang zu einem Film zu erhalten. Regisseur Ridley Scott samt ganzer Crew schaffen ein Universum, das mit Detailverliebtheit glänzt, sei es in technisch-mechanischer Hinsicht (es blinkt und leuchtet und blitzt und tropft und schimmert … fast überall) oder im Hinblick auf die akribisch minutiöse Auswahl an Kameraeinstellungen, um jeden noch so bewegenden Moment gebührend einzufangen. [...]

Zusammengefasst ist es der unbehandelt zurückbleibende Kontext, der das Reflexionspotential auf inhaltlicher Ebene stagnieren lässt. Fragen aufzuwühlen und selbst Fragen zu hinterlassen, ist einem Film positiv anzulasten. Wird dieses Lechzen nach Antworten aber überstrapaziert, verliert die Wirkung eines derart hochgelobten Streifens deutlich an Substanz. Auch wenn die Universumsgenese lediglich einen kleinen, winzigen Aspekt einzunehmen scheint, darf dieser Parasit (ja – die Anspielung ist gewollt) eben nicht auf ganzheitlicher Ebene unterschätzt werden – die Möglichkeit auf verheerende, größer ausfallende Folgen ist überwältigend. [...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

SiameseMax

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Ich finde es prekär, dass Du an diesem Meisterstück überhaupt was zu meckern hast! :D


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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10.0Herausragend

Nimmt in einer Szene sogar die heutige "Found-Footage"-Ästhetik des Horrorfilms vorweg. Mit jedem Sehen eine neue Offenbarung. Besser werden Filme nicht mehr.

37 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Darkclaw

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Kann da in allen Punkten nur zustimmen, was ALIEN und auch Prometheus angeht... Schade dass Herr Scott so auf seine eigene Wurzeln (und somit auch auf die Fans) Gesch..... hat, nur um der Welt zu zeigen, dass er zu einem "neuen" und "tollen" Glauben gefunden hat, in einem schnell zusammengeschusterten, entfremdeten Trash (ebenfalls "Dank" an Herr Lindolf, der vom ALIEN-Franchize soviel Ahnung hat, wie Charlie Sheen vom Nüchternsein) ! -.-


NightmareForum

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Aktueller Found-Footage Wahn bei Alien zu lesen, der Schmerz trifft meine Augen. xD Klare 10!


JackoXL: Die Drei Muscheln

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9.0Herausragend

Der Film war und ist auch immer noch maßgebend für das Horror/Sci-Fi-Genre, so wie für die Filmlandschaft im Allgemeinen. Er ist absolut zeitlos, was man nicht jedem Klassiker oder Wegweiser heute noch anrechnen kann. Tatsächlich ist es kaum zu glauben, dass der schon 1979 und unter finanziellen Bedingungen enstehen konnte, mit denen heute vielleicht nur ranzige DVD-Premieren hingerotzt werden. Die Sets, die Effekte und die Ausstatttung können sich immer noch sehen lassen. Wenn sie denn zu sehen sind.

Man merkt schon, dass Ridley Scott wohl budgetbedingt vieles im Dunkeln lassen musste und vielleicht gerne mehr gezeigt hätte. Eigentlich gut, dass er nicht konnte, daraus bezieht "Alien" eine seiner absoluten Stärken, die ihn noch deutlich von seinen Fortsetzungen unterscheidet. Das wirkt düster, beengt, klaustrophobisch. "Alien" ist keine actionhaltige Materialschlacht wie Teil 2, es ist ein Gruselfilm mit einer beängstigenden Atmosphäre. In seiner Ruhe, seiner Tempoarmut ist er grandios. Der Film lebt von dieser Stimmung und seinen eher spärlichen Auftritten der Kreatur. Umso effektiver und wirkungsvoller werden sie.

Die Kreatur muss natürlich auch noch besonders hervorgehoben werden. Selten hat wohl ein Filmmonster so einen bleibenden Eindruck hinterlassen. H.R. Giger hat ein Wesen erschaffen, dessen Erscheinungsbild kein Bisschen an Ausdrucksstärke und Schrecken verloren hat. Eine Jahrhundertschöpfung.

"Alien" ist einer dieser Klassiker, der über die Jahre rein gar nichts eingebüßt hat, der auch heute noch auf Augenhöhe mitspielt und das Meißte locker in die Tasche steckt. Ein Meilenstein.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

hoffman587

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Stimmt so. Bzw. Solche positiven Aufwertung sind natürlich immer eine gefundene Freude, besonders in heutigen Zeiten. :)


Markbln

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Guter Jacko!


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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9.0Herausragend

"I admire its purity. A survivor... unclouded by conscience, remorse, or delusions of morality." - 

Dunkle Gänge, menschenleere Räume, unwirtliche Planeten. Auf den ersten Blick nicht viel mehr als ein formal herausragend inszenierter Abzählreim, erweist sich ALIEN bei näherer Betrachtung als ebenso galliger wie komplexer Gegenentwurf zum gerade in seiner Hochphase befindlichen Sternenkrieg aus dem Hause Lucas: Die unendlichen Weiten des Alls sind beengten und dreckigen Planeten und Raumkreuzern gewichen, die selbstlosen Helden durch eine Truppe von mehr oder weniger egozentrischen Raumpiloten ersetzt. Die von Carpenter-Wegbegleiter Dan O‘Bannon entwickelte und von Scott eingefangene Zukunftsvision ist eine düstere; eine in der ein skrupelloser Kapitalismus expandieren konnte, in der die Entscheidungsgewalt an Maschinen und Roboter delegiert wurde, und der Konsequenz einer perfekt angepassten und jeglichen moralischen Gedankengängen entkoppelten Tötungsmaschine tatsächlich eine perverse Art der Bewunderung entgegengebracht wird. Nirgends deutlicher als in der Brutstätte der Aliens wird dies deutlich: Auf den toten Überresten einer organischen Welt erwächst eine neue Stufe der Nicht-Zivilisation. 

Jene archaische, mit Phallus-Verkörperungen überzogene außerirdische Lebensform ist es, die ab dem Moment ihres Erscheinens dominiert, und den sowieso nur losen menschlichen Verbund in seine Einzelteile aufspaltet, bis sie schlussendlich in der direkten Konfrontation mit einer sich im Handlungsverlauf zunehmend emanzipierenden Frau gestellt und überwunden wird. Mit Sigourney Weaver ist das symbolträchtige „final girl“ damit zwar auch im Weltall angelangt; der Tenor des Films selbst bleibt nichtsdestotrotz ein resignierter, pessimistischer.

Mehr noch als im drei Jahre später folgenden BLADE RUNNER, der seine philosophischen Gedankengänge offen zur Schau stellte, lässt Scott seinen ALIEN aber auch (bei aller Problematik der Bezeichnung hinsichtlich der Vermischung verschiedener Mechanismen und Motive) als reinen Genrefilm funktionieren, der mit viel Suspense, faszinierend-morbiden Bildern aus der Feder von Giger und Goldsmiths Musik nicht nur das Publikum seinerzeit beeindruckte sondern das Horrorkino bis heute bereichert. 

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filmschauer

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Schön herausgearbeitet. Mal sehen, wie viel davon in "Prometheus" stecken wird.


Dachsman

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Schöner Text, wobei ich ihn nicht als unbedingt radikalen Gegenentwurf zu "Star Wars" sehen wollen würde. Wenn man mal von den paar geleckten Sets des Imperiums absieht, dann ist auch das "Star Wars"-Universum ein eher sprödes, dreckiges. Allerdings sicher nicht so krass, wie "Alien" und "Aliens".


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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9.0Herausragend

[...] 'Alien' will pure Angst verbreiten und das schafft er auch ohne weiteres. Die Räume werden im Laufe des Films immer kleiner und enger, die Wege werden verschachtelter und dunkler. Das Alien kann sich überall verstecken, hinter jeder Ecke kann es lauern, nur ein Augenzwinkern entfernt und bereit zum Angriff. Niemand weiß wie es weitergehen soll und jeder ist dem Ende nah. Verzweiflung kommt auf, Todesängste breiten sich aus, die Bedrohung ist zwar nur selten zu sehen aber immer präsent. Die Angst vor dem Fremden, der Schrei nach Hilfe der niemanden erreicht. Ein gewissensloser und kompromissloser Feind gegenüber einer völlig überforderten und zerrissenen Crew. Vor allem grandios fand ich die Szene in der das Alien zum ersten Mal auftaucht und auf Brett trifft, der Kampf zwischen Ash und der restlichen Crew, natürlich das grandiose Ende, mit dem flackern des Lichtes und dem letzten Blick ins Gesicht des zähnefletschenden Wesens und die Szene in der das Alien aus dem Bauch von Kane schlüpft. Aber wie oben erwähnt kommt 'Alien' nicht ohne seine Schwächen aus. So toll die Atmosphäre, die optischen Reize und die Spannung in den meisten Szenen auch sein mögen, in einigen Szenen fehlt dem Film einfach der gewisse Schwung der mich immer wieder ziemlich ausgebremst hat und die nötige Spannung rausgenommen hat. Ich würde diese Szenen war in keinem Fall als langweilig bezeichnen, aber das was 'Alien' in den anderen Szenen sonst ausmacht fehlt einfach teilweise. [...]

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

hoffman587

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Passt bloß auf Ultrawerk, kleine Blasphemiker. ;P
Das ist Kunst!!! Da muss ich wohl wie geplant meine Aggressionen zum Ausdruck bringen. ;P


Dox

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Alien ist in der Tat Kunst, aber leider nur technisch. Über die inhaltlichen Schwächen kann dann selbst die einzigartig grandiose Inszenierung und Kameraführung sowie das Setting hinwegtäuschen. Im Prinzip hat mir das Drehbuch den Film "versaut" (8,5 P.). Langweilige oder wenig spannende Szenen konnte ich aber nicht entdecken, sonst wäre meine Achtung vor dem Streifen wohl wirklich nicht mehr haltbar. ;)


Mr.Film: City of Cinema

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3.5Schwach

"Im Weltall hört dich niemand schreien", aber mein Kumpel hat mich dafür ziemlich oft gähnen gehört.
Der Film hat ja jetzt schon ein paar Jahre auf dem Buckel aber ich konnte ihm trotz der schönen Bildaufnahmen nicht viel mehr abgewinnen. Vielleicht liegt es ja an meinem Alter, Ich bin 17, dass ich einfach fast keine Spannung empfunden habe. Ich weiß nicht, ich hab mir so viele tolle Kritiken durchgelesen aber er hat bei mir einfach nicht gezündet.
Die Idee eines Super-Monster`s + Klaustrophobie hat sich gut angehört aber war dann doch nicht so toll wie erhofft.
Grade die erste Stunde war...wie soll ich sagen...schwer erträglich.
Die Schauspieler kamen mir bis auf die weibliche Haupdarstellerin einfach dämlich vor.
Für die ca 90% von euch, die den Film mit 8 oder besser bewertet haben, kann der "Alien" ja Kult bleiben, aber für mich bleibt das ein Film den ich nicht so schnell wieder gucken werde.
So und jetzt dürft ihr mich schlagen und meinen Geschmack bemängeln :)

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Mr.Film

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Filmtechnisch natürlich, was du schon wieder denkst ;D


Dox

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Okay, so langsam muss ich Alien wohl auch mal schauen. Dein Kommentar ist auf jeden Fall gerechtfertigt und so weit ich das beurteilen kann "nachvollziehbar" ;) Bin mal gespannt was das wird, da ich ebenfalls 17 bin und ich sehe, dass dir Taxi Driver auch nicht soo zugesagt hat, auch wenn der was völlig anderes ist :D


sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

SciFi ist das Genre, das vermutlich am schnellsten von der Realität überholt wirkt. Modernste Gerätschaften, insbesondere Computer sehen nach 10 Jahre gewöhnlich aus, nach 30 Jahren entlocken sie dem Zuschauer eins schmunzeln (siehe Raumpatrouille Orion, oder das Stechkartengeräusch der Rechner in Alien). Sigourney Weaver hat in der 1. Hälfte des Films nicht wirklich viel Zeilen Sprechrolle. In Bereichen wirkt Alien heute angegrauter und verstaubter, als etwa ein Star Wars Ep. IV. In seinem Stiel, dem Giger-Look und der Spannung ist es auch aus heutiger Sicht ein toller Film und für Fans des Genres ein Muss.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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10.0Lieblingsfilm

Die wirklich guten Filme wie ein gute Weine - je länger sie liegen, desto schmackhafter werden sie. Den ersten "Alien" hab' ich vermutlich zuletzt in Teenie-Tagen komplett gesehen. Nach über einem - gefühlten - Dutzend Jahren entfaltet sich die ganze Güte: Weltraum-Horror Deluxe! Eigentlich ein schnödes Haunted-House-Szenario mit Sci-Fi-Setting, aber sowas von visionär gestaltet - wäre das Ding letzte Woche ins Kino gekommen, Filmfans würden immer noch entzückt mit der Zunge schnalzen! So zeitlos der Film auch wirkt, natürlich würde man das Viech heute etwas dynamischer in Szene setzen (können), was man aber bis heute nicht auf die Reihe bekommen hat, ist eine ähnlich furioser wie geschliffener Umgang mit sexuellen Untertönen. Das erschöpft sich natürlich nicht nur im phallischen Design des Aliens, viele Anspielungen verleihen Ridley Scotts Film einen regelrecht obzönen Unterton. Ein faszinierender Lebenzyklus wie der des Aliens verleiht dem Wesen nicht nur Glaubwürdigkeit, es gestattet auch hochinteressante Möglichkeiten um ein Unbehagen zu schüren, das weit darüber hinaus geht sabbernd in einer Ecke zu kauern und aus dem Schatten Crewmitglieder anzuspringen. Gewaltsam durch den Facehugger oral befruchtet, zur Gebärmaschine funktioniert bis der Chestburster im klinischen Licht wie ein ergiertes Glied aus dem Brustkorb von John Hurt ragt. Später wird das Alien Veronica Cartwright mit seinem Schwanz bedrohen - das Sterben vollzieht sich im Off. Deutlicher werden die Metaphern, wenn Ian Holm versucht Sigourney Weaver mit einer zusammengerollten Zeitung zu ersticken und natürlich das berühmte Finale, mit einer Ripley in Unterwäsche auf der Flucht vor dem Monster-Phallus.
Ein großartiges Sujet, das in der "Alien"-Reihe leider nie wieder in dieser Konsequenz aufgegriffen wurde. Finchers "Alien³" kommt der ursprünglichen Idee in seiner verhaltenen AIDS-Metaphorik zwar am nächsten, wird aber nie so explizit wie das Original.
Ein Wahnsinns-Film! Immer noch! In den feinen DVD-Extras macht keiner einen Hehl darum, wie man den recht simplen B-Movie-Plot als A-Film gestaltete. Und mit Wehmut fiebert der Genrefan einer so sorgsam ausgearbeiteten Produktion entgegen, die im Zeitalter des "SAW"-Fliessbandhorrors nicht hoch genug zu achten wäre. Schließlich liegt der letzte Horrorstreifen, der mit ähnlichem Respekt und Intellekt sein Publikum verstören konnte, schon ein Weilchen zurück. Interessant übrigens, dass auch in den Folgefilmen von "Das Schweigen der Lämmer" nur Buffalo Bill als einziger von Hannibals Rivalen deutlich sexualisiert agierte...

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Haschbeutel

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Locker bleiben? Mein Kommentar war ironisch gemeint und durchaus mit hauch von witzigem Unterton - daher: an der eigenen Nase packen. Ich habe hier die Alien Anthology in der Facehugger Edition und bin diese auch schon am rauf und runter schauen, da ich mir gestern meinen ersten BD-Player gegönnt habe. Aber auch weitaus vorher war mir dieser Fakt durchaus geläufig - man ist ja schon einige Jahre begeisterter Filmschauer mit Interesse für "den Blick hinter die Kamera". Und jetzt entspannend. Ommm....


Haschbeutel

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Kein Thema - ich vergess' leider immer wieder die Smileys hintendran... naja ich bin eher zu faul. Die Box ist in der Tat großartig! Heute wieder den ersten Teil geschaut. Kaum zu glauben, dass das 21 Jahre her ist. Ton Bombe, Bild gestochen scharf. Da spürt man den Facehugger quasi am eigenen Hals. Wollte erst die "Egg" Edition, aber 100€+ sind mir für so einen Staubfänger dann doch etwas viel :]



Kommentare (280) — Film: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt


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undDerwolf

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zugegebenermaßen bin ich kein Experte im Bereich Science-Fiction, doch hin und wieder schafft es auch ein Vertreter besagten Genres mein Interesse zu wecken. Zusammen mit einem guten Freund, der ebenfalls Alien nur vom Hörensagen kannte, namen wir uns nacheinander die Teile 1 bis 3 vor. Wir waren damals beide sehr positiv überrascht, denn wir hatten lahme und anspruchslose Horrorschinken erwartet (wahrscheinlich durch Alien vs. Predator 1&2 beeinflusst). Doch beim ersten Alien passt einfach alles: Von der Konstellation der Figuren der Bordcrew bis hin zur abgelieferten Arbeit Gigers. Das Ergebnis: Wir saßen - auch wegen dem Spannungsbogen des Films - wie gelähmt im Sofa. Und: Diese Wirkung hat Alien nach wie vor auf mich.

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concienda

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Bewertung9.0Herausragend

Alien sah ich zum ersten Mal unter den Bedingungen unter denen ich in meiner frühen Jugend Filme am liebsten sah. Ich hatte ihn mir wegen der späten Ausstrahlung auf VHS aufgenommen und durfte am nächsten Tag wegen einer akuten Erkältung zuhause bleiben und konnte mir grandiose Filme in Ruhe ansehen, während meine Klassenkameraden in der Schule an Algebra verzweifelten und auch meine kleinen Brüder nicht im Haus waren. Einziger Nachteil dabei: dafür war meine alte Herrin da.

Die hatte zwar meist besseres zu tun, aber es gab dann doch diese Male wo das eben nicht so war und sie dann doch nichts besseres zu tun hatte, als neben mir auf dem Sofa zu sitzen, irgendwas zu lesen oder zu stricken, vom Film so gut wie nichts mitzubekommen, aber immer noch genug um hin und wieder einen blöden Spruch zu reißen. (Meine Eltern waren nie große Filmfans). Und dies war wieder einer der Morgende wo sie nichts zu tun hatte und irgendwann kurz nachdem Captain Dallas in den Lüftungsschacht gekrabbelt war zum Film hinzustieß. Während ich mit Facehugger und Chestbuster daher gleich zweimal innerhalb einer halben Stunde einen schweren Schock erlitten hatte und Bilder gesehen hatte, wie ich sie mir zuvor in meiner (damals schon arg bedenklichen) Fantasie nicht hätte vorstellen können, musste ich mir zuerst mal einen Spruch über das billige Alienmodell anhören, während ich es noch immer nicht ganz erfasst hatte, dass das Vieh gerade den bisherigen Hauptdarsteller abgemurkst hatte.

Der überraschende Moment wenn Ash sich als Android entpuppt und die folgende brilliante Kampfszene wurden auf das „eklige Brut von dem Roboter“ reduziert und die Szene in der das Alien auf Parker und Lambert auf das Alien treffen und Lamberts Zusammenbruch quittierte sie mit einem sarkastischen „Ach Gott, man kanns auch übertreiben mit der Heulerei.“ was ich mit einem halb wütendem, halb panischem „Da steht ein Monster, dass alle UMGEBRACHT hat“ beantwortete.

Und während ich mir alle Finger- und Zehennägel abkaute als Ripley durch die dunklen Gänge der Nostromo rannte und trotz Flammenwerfer und Katze kaum eine Chance hatte, kamen Sätze wie „Irgendwann ist auch mal gut“ oder „Selber schuld wenn man sein eigenes Schiff hochjagt.“ Ich hab fast nie so sehr bei einem Showdown mitgefiebert wie hier und dann kommt so was. Zum Glück mussten dann irgendwann die Kartoffeln auf den Herd und ich konnte wenigstens das Finale dieses herausragenden Meisterwerks im Alleingang genießen.

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Alienator

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So ist recht.


Magnesium

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Klassiker schlechthin!

Düster beklemmende Hetzjagd auf einem Raumfrachter gegen einen übermächtigen Gegner!
Und eine ausgezeichnete "Sigourney Weaver",die ohne Muskeln und Material Arts Effekte(alla "Resident Evil"), versucht,dem "Alien",den Garaus zu machen oder zumindestens zu enkommen sondern ihre Umgebung taktisch ausnützt um das Wesen kurzweilig abzuschütteln!

Und das Finale ist für mich immer noch sehr Beeindruckend.
In einer kleinen Rettungskapsel(auf engstem Raum) mit dem "Monster" gefangen,daß sich geschickt zwischen der Elektronik verschanzte,beginnt der eigentliche Tanz ums Überleben!
Der Versuch in einem Raumanzug das Wesen loszuwerden!

Großes Kino!

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MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der erste Teil der Saga ist der beste!
Unheimlich spannend, gruselig und mit einem hervorragendem Gegner; dem Alien!
Leider singt die Reihe mit jedem Teil weiter ab, aber dafür gibt es ja den ertsen Teil, um die anderen zu vergessen (damit meine ich nicht den 2. und nicht den 3.).
Kult Film - Einfach nur klasse!

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Shiroyasha

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Bewertung4.5Uninteressant

Sicherlich ein Klassiker, für meinerseits war der Film jedoch viel zu langatmig.

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IsabellaMI

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich ist "Alien" in jeder Hinsicht ein Klassiker und gehört in jede gute Filmsammlung, genau wie z.B. "Planet der Affen" mit Charlton Heston.

Auch Sigourney Weaver macht ihre Sache hervorragend. Insgesamt wunderbar, gibt wenig zu kritisieren, außer dass das Alien manchmal etwas zu widerlich ist ;) Ich gebe hier 10 von 10 Punkten.

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Kurono

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Bewertung6.5Ganz gut

Ridley Scotts „Alien“ gilt als visuelles Meisterwerk. Zu Recht! Die dunklen Gänge und Räume der „Nostromo“ sind gleichermaßen beklemmend wie auch faszinierend. Dasselbe gilt auch für den Planeten LV-426 und seinen mysteriösen Schiffswrack.
Besonders die erste Hälfte profitiert stark von den Geheimnisvollen auf diesen Planeten. Allerdings ist es von Vorteil, das Prequel „Prometheus“ nicht zu kennen. Dieses nimmt „Alien“ nämlich einiges von seiner geheimnisvollen Atmosphäre, welche sowieso schon das Stärkste an diesen Film ist.
Da seiner Zeit „Prometheus“ für seinen schwachen Plot und Logiklöcher (berechtigterweise) kritisiert wurde, wäre es eigentlich nur fair, auch ein paar Ungereimtheiten bei „Alien“ etwas hervorzuheben.
Woher wusste die Gesellschaft z.B. von der Existenz des außerirdischen Raumschiffs und seiner tödlichen Fracht, und wie kann das Alien innerhalb kürzester Zeit, auf die Größe eines Menschen anwachsen? Ähnliche Dinge wurden schließlich auch bei „Prometheus" kritisiert.
„Alien“ funktioniert aber aus einen anderen Grund nicht so richtig gut für mich, ich finde den Film nämlich schlicht nicht unheimlich.
Wenn das Alien von der Leine ist, ist „Alien“ eigentlich nur ein belangloser Monsterfilm. Das Ableben der Crew-Mitglieder ist dabei so unspektakulär, dass bei mir nie wirklich Spannung aufkommt. Von der angeblichen Intelligenz dieses außerirdischen Raubtiers, ist auch nicht allzu viel zu spüren, wobei es sich auch nicht gerade besonders anstrengen muss, um diese Weltraumproletarier zu reißen. Bis auf Ripley sind die Charaktere nicht gerade besonders smart und interessant.
Auch wenn mir die von H.R. Giger geschaffenen Wesen und Umgebungen außerordentlich gut gefallen, so richtig überzeugen konnte mich „Alien“ leider nie, auch wenn ich ihn doch immer mal wieder gerne sehe und mich auf seine Atmosphäre einlasse.

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SamRamJam

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"Woher wusste die Gesellschaft z.B. von der Existenz des außerirdischen Raumschiffs"
Es wird zumindenst angedeutet dass da schon vorher ein Schiff "verloren" ging, und in Prometheus wird das dann ja bestätigt :) Aber sonst bin ich ganz bei dir, halte Alien ebenfalls für überbewertet


Kurono

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Zugegeben, da habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Irgendwo her, werden die das halt schon wissen. Sicherlich werden die Fortsetzungen zu „Prometheus“ da noch Klarheit schaffen^^.
Die eigentliche Frage müsste lauten: Warum schickt man da ein Schiff mit Bergarbeitern hin?


Terrorwoelfin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Beginn einer Rolle in der Sigourney Weaver voll und ganz aufgegangen ist. Und natürlich das Alien ist ein Meisterwerk das absolut meisterhaften Künstlers H.R. Giger den ich total verehre. Alien überzeugt durch seine spannungsgeladene knisternde Atmosphäre.

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vega_vincent

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Bewertung9.5Herausragend

Vorab: Ich kann dem Film kein Herz geben, weil mir dieses Genre an sich überhaupt nicht zusagt. Davon abgesehen, ist der Film phantastisch gemacht. Die Geschichte zieht sich an sich sehr träge dahin, ist aber so gut erzählt und gefilmt, das keine Zeit für Langeweile bleibt. Ständig droht von irgendwo Gefahr, ständig steht irgendetwas Unheimliches im Raum. Diese subtile Spannung ist fast schwerer erträglich als ein Gemetzel, wie es heute wohl in den meisten Horrorfilmen zelebriert wird. Anerkennenswert ist auch, dass insgesamt nur wenige Minuten benötigt werden, um die Charakter so zu zeichnen, dass der Zuschauer in Bezug auf jedes Mitglied der Nostromo genau weiss, woran er ist. Besonders «positiv» aufgefallen ist mir, wie gut Ash als richtig fieser kleiner Wichser rübergekommen ist. Grandios! Die Effekte und Szenen sind ebenfalls – auch heute noch! – beeindruckend. Sogar meine Frau, der ältere Filme überhaupt nicht zusagen (manchmal erinnert sie mich an die gute alte twilightprincess ^^), musste zugeben, dass der Film echt gut gemacht sei und auch heute noch nicht altbacken daher komme. Gut, das Höschen von Ripley fand sie etwas gar knapp, aber da nehmen wir halt unterschiedliche Sichtweisen ein ;-) Insgesamt ein wirklich guter, gut gemachter Film, wohl einer der besten seines Genres. Ich freue mich schon auf Teil II.

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Lydia Huxley

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Freut mich, dass er dir so sehr zugesagt hat :) Nach meiner Berechnung müsste Teil 2 eine 10♥ bekommen^^


fuerchtegott

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Das Höschen passte!:-) Und Teil 2 ist noch bässär!


fuerchtegott

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Bande nackter Affen erhält die Gelegenheit, im Dialog mit einer auf Krawall gebürsteten gefräßigen Erscheinung der Umwelt - deren Geburt von lebhaften Darmgeräuschen begleitet wird - ihre Leistungsgrenzen auszuloten und neue Überlebensfertigkeiten zu erwerben. Thrill und düster-dichte Atmosphäre paaren sich zu einem knisternden Meisterwerk!

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Affenpranke

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Mit dieser Teddyiesquen Filmbeschreibung erlebe ich den Film in ganz anderem Glanz. Köstlich.


fuerchtegott

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Thx pranx!


THE_DREAM

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film, von vorne bis hinten mit Sexualität vollgepackt, und das ganz ohne eine einzige Liebesszene. Kolossal.

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C_C

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nö, sorry!


THE_DREAM

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Umkehrung der Geschlechterrollen
Fortpflanzungszyklen
Triebhaftes Wesen des Alien
Penetration durch das Alien - Oralverkehr deep throating
Penetration durch das Alien - Chestburster und Schwanzstoß
Waffen als Phallussymbol
Phallischer Alienschädel
HR Giger
Urängste und Urkonflikte
Freud
Spermablut des Androiden
etc. etc.


jgrei

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Bewertung9.0Herausragend

Düster, spannend, ein Höhepunkt nach dem anderen. Extrem gute BluRay!!!

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Völlig berechtigt ein Klassiker und DER Vorreiter eines ganzen Genres. Diese düstere Sci-Fi Welt ist so schmutzig, hart und kalt, dass alleine der Gedanke daran schon beängstigend ist. Die spannende Story um die Entdeckung des Aliens tut ihr übriges. Danke dafür Sir Ridley Scott! Und danke für die Einführung weiblicher Actionheldinnen.

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megaterminator

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Bewertung6.0Ganz gut

Sehr gut! Leider zu lang!

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Codebreaker

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Bewertung7.5Sehenswert

Es gibt nun schon sehr viele "Alien" - Filme.
Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, mir den ersten Teil dieser Reihe anzuschauen.
Den, bei dem alles begann.
"Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" ist ja ziemlich hochgelobt und nun endlich konnte ich ihn mal sehen um nachzuempfinden, ob ich das auch so sehe.
"Sie scheinen immer noch nicht zu begreifen, womit Sie es zu tun haben: Mit einem perfekten Organismus."
Ein unvergessliches Monster im Horrorgenre, vielleicht sogar in der Filmgeschichte.
"Alien"
___
Ich bin ganz ehrlich, ich habe den Film jetzt einige Tage auf mich einwirken lassen.
Als der Film schließlich vorbei war, war ich noch nicht gleich so euphorisch begeistert, wie ich es erwartet hatte.
Ich weiß nicht genau wieso, wahrscheinlich wollte mich die Faszination einfach nicht so packen, denn eigentlich ist "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" doch ein ziemlich starker Film.
VOR allem, bei dem ganzen "Drum herum".
Die Atmosphäre ist klasse. Ständig herrscht in diesem Film ein beklemmendes, dunkles Gefühl vor. Auch bevor das Alien schon an Bord war. Die Aura um diesen Film ist einfach dicht, düster und angespannt. Sie zieht den Zuschauer in ihren Bann und lässt ihn auch nicht wieder los. Sobald das Alien dann da ist, wird es erst so richtig spannend.
Und das obwohl ich diesen Film eher als recht "ruhig" empfinde. Ruhig, aber dafür richtig intensiv.
Für dieses Gefühl sorgt eben auch die Musik und wie schon gesagt, auch die Optik, denn dieser Film wirkt einfach dunkel und das ist auch notwendig.
Die Story ist natürlich doch recht einfach. Eine Gruppe von Menschen wird eben einer nach dem anderen ausgemerzt, von einem Monster. Ist heutzutage doch ziemlich bekannt. Aber, hier wirkt es eben alles sehr gut verpackt. Zudem muss man auch sagen, nachdem man die Fortsetzungen kennt bzw. von deren Existenz weiß, so ist auch bekannt, dass in denen mehrere Aliens auftreten. Hier ist es nur eins, eins, das gegen die ganze Besatzung kämpft und das allein verleiht dem Wesen schon eine besondere Dominanz und Stärke. Das macht es gleich noch unheimlicher. Es ist scheinbar unverwundbar, unbesiegbar und es könnte zu jederzeit, überall sein. Dieses Wesen ist schon sehr bedrohlich und unbehaglich... wie die Inszenierung des Filmes an sich.
Was die Schauspieler angeht: ich möchte jetzt nicht zu jedem etwas sagen, es sind definitiv bekannte Gesichter dabei, aber vor allem muss man natürlich auf Sigourney Weaver zu sprechen kommen. Sie spielt das hier wirklich ziemlich gut. Ein Final Girl wie es im Buche steht. Die Rolle an sich ist natürlich auch sehr bekannt und sie füllt diese einfach sehr gut aus.
Ansonsten beginnt der Film eigentlich recht "ereignislos". Es dauert bis es richtig los geht, aber als das dann der Fall ist, geht es eben auch RICHTIG los. Ein spannender Kampf zwischen Ripley und dem Alien. All das ist auch wirklich ziemlich spannend, vor allem eben durch Atmosphäre und Weaver, aber insgesamt hat der Film hier und da doch schon Längen. Es ist nicht langweilig, aber man merkt es eben schon. Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass ich noch nicht in dem Maße beeindruckt bin, wie ich es erwartet hatte.
Der Film ist gut, ohne Frage, aber so richtig ist der Funke noch nicht übergesprungen. Vielleicht passiert das bei einer weiteren Sichtung, vielleicht nicht, wir werden sehen. Vielleicht liegt es auch einfach an der Zeit und hätte ich ihn "eher" gesehen, so wäre er auch besser gewesen. Vielleicht wirkt er auch damals intensiver als heute, nachdem die Aliens doch schon sehr ausgedehnt wurden.
___
Fazit: ein spannender, sehr atmosphärischer, gut gespielter Film, der eines der besten und bekanntesten Filmmonster beinhaltet, die es da gibt. Ein Film, den man unbedingt mal gesehen haben sollte, der generell richtig stark ist, wenn auch mich persönlich noch nicht dermaßen beeindruckt hat. Aber, es war die erste Sichtung.
Ich denke mal in der kommenden Zeit werden dann auch die Fortsetzungen folgen.
In diesem Sinne, bisher noch diese Wertung, mit Luft nach oben.

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twentyfour

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Bewertung7.5Sehenswert

Heute wirkt der Film auf mich lange nicht mehr so intensiv wie er es noch damals tat. Auch weil die Fortsetzung dem ersten deutlich überlegen ist, was Spannung, Action und Atmosphäre betrifft.

Deswegen mein kurz-und schmerzloses Fazit: Ein guter, spannender, atmosphärisch dichter Si Fi Film der in meiner Gunst im laufe der Jahre aber deutlich nachgelassen hat, der seine Fans aber heute noch zurecht hat.

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Murphante

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Bewertung9.5Herausragend

Film Nummer: --
gesehen am: Mittwoch, den 25. Dezember 2013
Stimmung: ausgeschlafen und hungrig
Wie oft gesehen: ich glaub zum 5´ten mal ?!
Vorhersage: 8,5 KF 9,5 DC

Vergleich zwischen Kinofassung [KF] und Directors Cut [DC]

Wer kennt sie noch nicht ... die Geschichte aus dem All ... mit einer Besatzung die auf der Heimreise, plötzlich aus ihrer Einfrierung, gewollt geweckt werden! Als sich die Besatzung aus ihrem tiefen Schlaf wieder gestärkt an die Arbeit machen, müssen sie leider feststellen das sie vom Kurs weit abgekommen sind und auf ihren Weg eine ungewollte Entdeckung machen müssen! Wie es nunmal in einen Team zugeht das immer welche aus der Reihe tanzen, hat dieser Film schon im Jahr 1979 bewiesen und eine unglaublich tolle Atmosphäre hier uns zeigen können!

Von den Möglichkeiten und Effekten muss ich sagen können sich heute noch andere Filmemacher eine gewaltige Scheibe abschneiden ... denn solche Art von Filmen gibt es eigentlich gar nicht mehr zu sehen ...
Die Faszination des Aliens und seiner Fortpflanzung, wie auch seine Optik haben mich schon als kleinwüchsiger junger Bengel fasziniert ... der Glanz, das fiese Gebiss, mit dem tropfenden Sabbern, der graziöse Aufbau dieser wahnsinnigen Gestalt ... neben Predator mein absoluter Favorit unter sämtlichen Figuren die es bisher zusehen gab !!!

Der Directors Cut läuft unglaubliche 47sek kürzer :D
Man hat hier versucht mit der Zeit zu gehen und aus einen Pfennig einen Cent zu gestalten! So musste ich feststellen, als ich mir nun gestern und heute beide Versionen angesehen hab, das mir der DC besser gefallen hat ... alleine schon der Backpfeife wegen ;-) die leider in der KF komplett fehlte ^^
Was mir noch aufgefallen ist ... und was ich in beiden Versionen vermisse ... das das Team erschreckend auf ihren Kollegen zugerannt sind um ihn zu retten, als sie den ersten Kontakt hatten mit dem Facehugger ... standen sie schon gleich nach dem Geschehen auf der Bodenbrücke und ließen sich wieder einchecken ... Nun gut ...
Aber die düstere Stimmung ist in beiden Teilen immer noch zu spüren und erfreue mich an dem DC weil man hier trotz kürzer Laufzeit an anderen Stellen, das Alien öfters zu Gesicht bekommt ... auch tropft ein paar ml mehr Blut ;) von der Decke herab :D

Wenn ihr Euch gerne mal Vergleiche anschauen möchtet,
findet man bei Schnittberichte die verschiedenen Abläufe!

http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=1385
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=1384

Ich bin mal gespannt wie die anderen Teile auf mich heute wirken werden !!!
Bei Abschluss aller 4 Teile im DC und KF gibt es noch einmal eine Gesamtbenotung
des besten Alien Films !!!

Grüße
Euer morphiiii

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twentyfour

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Ich stell mir vor wie Milla das Krümelmonster herzt und knudelt, und ich bin gerade verdammt eifersüchtig :( :D ;).


Murphante

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hahahaahaaa ... *knuddel knuddel*
Krümelmonster kann auch gut sabbern hahaha *sabber sabber* :D
Ich mach dann ein Foto davon und schick es Dir :D


siltopian7

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Bewertung6.0Ganz gut

Damals sicher ein einzigartiges filmerlebniss heute höchstens mittelmass.......auch etwas zu vorhersehbar, hatte bisher noch keine einzige sekunde dieser alien trilogie gesehen auch kein trailer und wusste nach den ersten 2 minuten schon das nur eine der zwei weiblichen schauspielerinnen überleben würde....die angeblichen schockeffekte konnten bei mir auch nur höchstens ein schmunzeln hervorbringen.....alles in allem doch richtig enttäuscht von dem film habe wohl nach denn ganzen positiven bewertungen viel zu viel erwartet oder ich bin einfach zu jung um diesen film zu schätzen.....

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cyberpunky

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Erstsichtungen von Filmen die älter sind als man selber sind meistens ziemlich enttäuschend, ging mir mit DIE SIEBEN SAMURAI gerade ähnlich.
Alien gehört dagegen zu meinen Lieblingsfilmen!


Fampf

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Den letzten Punkt kann ich definitiv genau so unterschreiben !


replicant-10

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein absolut genialer Sci-Fi-Horror-Klassiker
von Ridley Scott, der in der Directors Cut-Fassung sogar
noch etwas bedrohlicher wirkt !!
Ein absolutes Meisterwerk !!!

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MA-Maddin

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film ist mehr als 10 Jahre älter als ich und ich habe ihn auch erstmals vor ca 3 Jahren gesehen (auch als ersten der ganze Reihe) und ich muss sagen, dass es sich hierbei wahrlich um ein Meisterwerk handelt! Ich war selbst erstaunt, dass mich ein (für meine Verhältnisse) doch schon älterer Film noch so begeistern kann. Habe die Reihe jetzt schon mehrmals angesehen und das werde ich bestimmt auch noch viele weitere Male :)

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