Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Alien, US 1979
- Genre
- Weltraummonster, Science Fiction-Film
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt), Über 18
- Inhalt
Als der Raumkreuzer Nostromo auf dem Weg zur Erde einen Notruf von einem leblosen Planeten empfängt, ist die Crew durch ihre Vorschriften gezwungen, dem Signal nachzugehen. Bei ihren Erkundungen stossen sie auf ein verlassenes Raumschiff, und die Analyse des Signal ergibt, dass es sich nicht um einen Notruf, sondern um eine Warnung handelt. Sie finden seltsame Eier in dem Raumschiff, und als sie herausfinden, um was es sich dabei handelt, ist es schon zu spät.
- Cast
- Tom Skerritt, Sigourney Weaver, Veronica Cartwright, Harry Dean Stanton, John Hurt, Ian Holm — Mehr
- Regisseure
- Ridley Scott
- Autoren
- Dan O'Bannon, Ronald Shusett, Walter Hill
- Laufzeit
- 117 Minuten
- Zeit
- Zukunft
- Ort
- Planet, Raumschiff, Universum
- Handlung
- Android, Angst, Bedrohung, Biologie, Countdown, Dunkelheit, Enthauptung, Fabrik, Flammenwerfer, Flucht, Fremde Lebensform, Galaxie, Gefahr, Geheimnis, Gewalt, Jagd, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Katze, Lebensgefahr, Monster, Notruf, Okkupation, Parasit, Raumanzug, Raumfahrer, Rettung, Selbstzerstörung, Sterben und Tod, Super Computer, Säure, Weltraummission, Überleben, Überlebenskampf
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Gruselig, Hart, Spannend
Über diesen Film
Handlung
Das Notsignal
Der Erzfrachter Nostromo befindet sich auf dem Rückflug zur Erde. An Bord des Schiffes befinden sich Captain Dallas (Tom Skerritt), die Offiziere Kane (John Hurt) und Ripley (Sigourney Weaver ), die Navigat… — Mehr
Handlung
Das Notsignal
Der Erzfrachter Nostromo befindet sich auf dem Rückflug zur Erde. An Bord des Schiffes befinden sich Captain Dallas (Tom Skerritt), die Offiziere Kane (John Hurt) und Ripley (Sigourney Weaver ), die Navigatorin Lampert (Veronica Cartwright ), der Wissenschaftsoffizier Ash (Ian Holm) und die Schiffsingenieure Parker (Yaphet Kotto) und Brett (Harry Dean Stanton). Sie alle befinden sich aufgrund der langen Rückreise im Kälteschlaf.
Als Mutter, der Schiffscomputer, ein unidentifiziertes Funksignal von einem nahen Planeten auffängt, ändert sie selbstständig den Kurs und steuert den Planeten an. Anschließend weckt sie die Besatzung. Die Crew glaubt zunächst, man hätte bereits die Erde erreicht. Captain Dallas informiert sie jedoch, dass sie lediglich aufgeweckt wurden, um der Quelle des Signals auf den Grund zu gehen. Innerhalb der Mannschaft herrscht nur wenig Begeisterung für diesen Auftrag. Allerdings sind sie vertraglich dazu verpflichtet, Signale, die möglicherweise intelligenten Ursprungs sind, näher zu untersuchen. Ein Vertragsbruch würde den Verlust ihre Gewinnanteile bedeuten.
Das Raumschiffwrack
Nachdem sie mit einem Landungsschiff auf dem Planeten gelandet sind, bilden Dallas, Kane und Lambert einen Erkundungstrupp und versuchen, den Ursprung des Funksignals zu ergründen. Sie entdecken das Wrack eines gewaltigen Raumschiffes unbekannter Herkunft, in dessen Innerem sich das riesige Skelett eines Außerirdischen befindet. Als sie das Skelett näher untersuchen, entdecken sie, dass sein Brustkorb ein Loch hat und die Rippen nach außen gebogen sind. Es erscheint beinahe so, als ob etwas in seinem Inneren explosionsartig nach außen getreten wäre. Ripley, die an Bord geblieben ist, kommen erste Zweifel, ob es sich bei dem Funksignal wirklich um ein Notsignal gehandelt hat und nicht etwa um eine Warnung. Ash verwirft jedoch rasch ihre Theorie. Bei den Untersuchungen fällt Kane durch eine Bodenspalte in eine riesige Kammer, in der tausende von Eiern befinden. Als er sie näher untersuchen will, öffnet sich ein Ei. Ein Lebewesen schießt heraus, das sich durch Kanes Visier frisst und an dessen Kopf festklammert.
Als Dallas und Lambert den verletzten Kane an Bord bringen wollen, verwehrt ihnen Ripley den Zugang, da sie befürchtet, das fremde Lebewesen könnte das Schiff kontaminieren. Ash setzt sich jedoch über ihre Entscheidung hinweg und lässt den Erkundungstrupp an Bord.
Das fremde Wesen
Bei ihrer Untersuchung entdecken sie, dass Kane noch am Leben ist, aber im Koma liegt. Dallas und Ash können das Wesen nicht von Kanes Gesicht entfernen, da es seinen Schwanz um dessen Hals geschlungen hat und ihn somit zu erwürgen droht. Außerdem scheint sein Blut aus hochkonzentrierter Säure zu bestehen, die sogar ein Loch durch mehrere Schiffsdecks frisst. Kurze Zeit später fällt das Wesen jedoch von selbst ab und ist tot. Kane hat den Vorgang scheinbar unverletzt überlebt.
Sie verlassen den Planeten und machen sich auf die Heimreise. Bevor sie jedoch wieder in den Kälteschlaf treten, nehmen sie noch einmal eine Mahlzeit zu sich. Während des Essens fängt Kane jedoch plötzlich an zu würgen und kriegt einen regelrechten Anfall. Während seine Kollegen sich um ihn kümmern, bricht plötzlich eine Kreatur durch seinen Brustkorb und lässt ihn sterbend zurück.
Die Jagd auf das Alien
Gegen den Rat von Ash, der das Wesen am liebsten unversehrt einfangen würde, entschließen sich Dallas und Ripley, es zu jagen und zu töten. Hierzu bilden sie zwei Teams und statten sie mit selbstgebauten Flammenwerfen und einem von Ash konstruierten Ortungsgerät aus. Sie empfangen auch ein Signal, das sich aber als Bordkater Jones entpuppt. Um einen weiteren Fehlalarm zu vermeiden, schickt Parker Brett aus, um die Katze zu fangen. Bei seiner Suche wird Brett jedoch von dem Alien getötet.
Durch Parker erfährt die Crew, dass das fremde Wesen in der Zwischenzeit enorm gewachsen ist und eine enorme Bedrohung darstellt. Dallas gibt den Befehl, das Alien systematisch in den Lüftungsschächten zu jagen. Hierbei wollen sie jeden Schacht überprüfen und anschließend verschließen. Während der Durchführung seines Planes wird aber auch Dallas getötet.
Eine Verschwörung wird aufgedeckt
Als Ripley, die nun der kommandierende Offizier an Bord ist, Mutter befragt, wie man das Wesen besiegen kann, macht sie eine schockierende Entdeckung. Sie findet heraus, dass die Firma seit langem von der Existenz des Aliens gewusst hatte. Ash hatte die Aufgabe, es zu Forschungszwecken auf die Erde zu bringen. Der Rest der Crew galt als unwichtig und ersetzbar. Ohne das Ripley ihn bemerkt hatte, steht Ash plötzlich hinter ihr und versucht sie, mit scheinbar unglaublicher Kraft zu töten. Im letzten Augenblick kann sie von Parker und Lambert gerettet werden. Als Parker Ash mit einem Feuerlöscher köpft, entdecken sie, dass dieser in Wirklichkeit ein Androide ist.
Nachdem Ripley den Androidenkopf wieder funktionstüchtig gemacht hat, erfährt sie von diesem, dass sie das Alien nicht töten können und es nahezu unbesiegbar ist. Sie beschließt daher zusammen mit Parker und Lambert, die Selbstzerstörung der Nostromo zu aktivieren und mit dem Rettungsshuttle Narcissus zu fliehen.
Die Flucht
Sie beginnen sofort mit den Startvorbereitungen. Während Ripley die Katze Jones in das Shuttle bringt, hört sie jedoch die Schreie ihrer Kameraden. Als sie zu ihnen eilt, muss sie feststellen, dass beide von dem Alien getötet wurden. Sie aktiviert nun die Selbstzerstörung und rettet sich in das Shuttle. Wenige Sekunden nach dem Star des Shuttles, explodiert die Nostromo.
Als sie sich für den Kälteschlaf vorbereitet, merkt Ripley jedoch, dass auch das Alien sich in das Shuttle retten konnte. Ripley schafft es, unbemerkt einen Raumanzug anzulegen und es durch Öffnen der Luke in den Weltraum zu blasen wo es im Antriebsstrahl des Shuttles stirbt. Mit nur wenig Hoffnung, jemals gefunden zu werden, legt sich Ripley schließlich mit Jones in die Kälteschlafkammer.
Weiterführende Informationen
- Vom Skript zum Film: Die Enstehungsgeschichte von Alien
- Wissenswertes zur Produktion
- Die sexuelle Symbolik des Films: Interpretationsansatz zu Alien
Weiterführende Informationen im Internet
- Interview mit Autor und Produzenten Ronald Shusett über die Entstehung von Alien.
Quellen
- Alien in der wikipedia (engl.)
- Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt in der wikipedia (dt.)
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ausgezeichnet 8.4
Der Film Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt wurde von 74 Kritikern bewertet.
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Die wirklich guten Filme wie ein gute Weine - je länger sie liegen, desto schmackhafter werden sie. Den ersten "Alien" hab' ich vermutlich zuletzt in Teenie-Tagen komplett gesehen. Nach über einem - gefühlten - Dutzend Jahren entfaltet sich die ganze Güte: Weltraum-Horror Deluxe! Eigentlich ein schnödes Haunted-House-Szenario mit Sci-Fi-Setting, aber sowas von visionär gestaltet - wäre das Ding letzte Woche ins Kino gekommen, Filmfans würden immer noch entzückt mit der Zunge schnalzen! So zeitlos der Film auch wirkt, natürlich würde man das Viech heute etwas dynamischer in Szene setzen (können), was man aber bis heute nicht auf die Reihe bekommen hat, ist eine ähnlich furioser wie geschliffener Umgang mit sexuellen Untertönen. Das erschöpft sich natürlich nicht nur im phallischen Design des Aliens, viele Anspielungen verleihen Ridley Scotts Film einen regelrecht obzönen Unterton. Ein faszinierender Lebenzyklus wie der des Aliens verleiht dem Wesen nicht nu… — Mehr
Die wirklich guten Filme wie ein gute Weine - je länger sie liegen, desto schmackhafter werden sie. Den ersten "Alien" hab' ich vermutlich zuletzt in Teenie-Tagen komplett gesehen. Nach über einem - gefühlten - Dutzend Jahren entfaltet sich die ganze Güte: Weltraum-Horror Deluxe! Eigentlich ein schnödes Haunted-House-Szenario mit Sci-Fi-Setting, aber sowas von visionär gestaltet - wäre das Ding letzte Woche ins Kino gekommen, Filmfans würden immer noch entzückt mit der Zunge schnalzen! So zeitlos der Film auch wirkt, natürlich würde man das Viech heute etwas dynamischer in Szene setzen (können), was man aber bis heute nicht auf die Reihe bekommen hat, ist eine ähnlich furioser wie geschliffener Umgang mit sexuellen Untertönen. Das erschöpft sich natürlich nicht nur im phallischen Design des Aliens, viele Anspielungen verleihen Ridley Scotts Film einen regelrecht obzönen Unterton. Ein faszinierender Lebenzyklus wie der des Aliens verleiht dem Wesen nicht nur Glaubwürdigkeit, es gestattet auch hochinteressante Möglichkeiten um ein Unbehagen zu schüren, das weit darüber hinaus geht sabbernd in einer Ecke zu kauern und aus dem Schatten Crewmitglieder anzuspringen. Gewaltsam durch den Facehugger oral befruchtet, zur Gebärmaschine funktioniert bis der Chestburster im klinischen Licht wie ein ergiertes Glied aus dem Brustkorb von John Hurt ragt. Später wird das Alien Veronica Cartwright mit seinem Schwanz bedrohen - das Sterben vollzieht sich im Off. Deutlicher werden die Metaphern, wenn Ian Holm versucht Sigourney Weaver mit einer zusammengerollten Zeitung zu ersticken und natürlich das berühmte Finale, mit einer Ripley in Unterwäsche auf der Flucht vor dem Monster-Phallus.
Ein großartiges Sujet, das in der "Alien"-Reihe leider nie wieder in dieser Konsequenz aufgegriffen wurde. Finchers "Alien³" kommt der ursprünglichen Idee in seiner verhaltenen AIDS-Metaphorik zwar am nächsten, wird aber nie so explizit wie das Original.
Ein Wahnsinns-Film! Immer noch! In den feinen DVD-Extras macht keiner einen Hehl darum, wie man den recht simplen B-Movie-Plot als A-Film gestaltete. Und mit Wehmut fiebert der Genrefan einer so sorgsam ausgearbeiteten Produktion entgegen, die im Zeitalter des "SAW"-Fliessbandhorrors nicht hoch genug zu achten wäre. Schließlich liegt der letzte Horrorstreifen, der mit ähnlichem Respekt und Intellekt sein Publikum verstören konnte, schon ein Weilchen zurück. Interessant übrigens, dass auch in den Folgefilmen von "Das Schweigen der Lämmer" nur Buffalo Bill als einziger von Hannibals Rivalen deutlich sexualisiert agierte...
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Kommentare — Ganz gut 6.7
Der Film Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt wurde von 18729 Mitgliedern bewertet.
potatosoup 2010/01/20 14:22:47
Zugegeben, man merkt dem Film seine Jahre durchaus an. Trotzdem immer noch unglaublich spannend.
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Nobby 1975 2010/01/13 02:56:05
Der 1. Teil ist gut!Mein Lieblingsfilm ist Aliens- Die Rückkehr.In Teil 2 ist noch mehr Action.Teil 3 und 4 kann man vergessen.Hoffentlich macht Sigourney Weaver nicht den Fehler und dreht noch Teil 5!
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HonkHaenk 2010/01/04 22:03:20
Filme nach dem Prinzip "10 kleine Negerlein" fand ich schon immer saudämlich. Mehr als zwei Punkte gibt es nur Aufgrund des genialen Alien Designs und der beachtlichen Special-Effects - bedenkt man, dass der Film 30 Jahre alt ist.
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News zu diesem Film Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
2009/12/29 09:00:00
Kein Jahresrückblick ist komplett ohne Würdigung all der Talente, die uns 2009 verliessen. moviepilot blickt zurück, verabschiedet sich von Dirty Dancern, Aliens Papa, Jugendverstehern, Königen und Sexbomben…
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Der Film Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt gehört zum Genre Weltraummonster, Science Fiction-Film. Regie führte Ridley Scott.

[...] Nicht wenige Trailer vermögen auch nach wiederholtem Male zu faszinieren und gleichzeitig zu ängstigen. Einer davon ist der 1979 erschienene Kinotrailer zu Ridley Scotts "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt". Obgleich 30 Jahre auf dem Buckel, ist diese bewegte Vorschau immer noch wirkungsvoll und nebenbei nur ein genialer Aspekt einer brillanten Marketingkampagne eines großartiges Films. [...]
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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