Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Alien (1979), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 23.10.2003


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8.3
Kritiker
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7.2
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37410 Bewertungen
302 Kommentare
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von Ridley Scott, mit Sigourney Weaver und Ian Holm

In Ridley Scotts erstem Alien-Film bekommt die Besatzung des Weltraumfrachtschiffs Nostromo bei einer Zwischenlandung einen blinden Passagier mit Säureblut und großem Appetit auf Menschen.

Als der Raumkreuzer Nostromo auf dem Weg zur Erde einen Notruf von einem leblosen Planeten empfängt, ist die Crew um die toughe Ripley (Sigourney Weaver) und den Androiden Ash (Ian Holm) durch ihre Vorschriften gezwungen, dem Signal nachzugehen. Bei ihren Erkundungen stoßen sie auf ein verlassenes Raumschiff und die Analyse des Signal ergibt, dass es sich nicht um einen Notruf, sondern um eine Warnung handelt. Sie finden seltsame Eier in dem Raumschiff und als sie herausfinden, um was es sich dabei handelt, ist es schon zu spät.

Hintergrund & Infos zu Alien
Die Idee zu Alien kam Drehbuchautor Dan O’Bannon Jahre vorher bei der Arbeit an einem sehr viel witzigeren Projekt. Während er mit John Carpenter an der Science Fiction Parodie Dark Star arbeitete, kreirten sie ein Alien, das lediglich aus einem angemalten Gummi-Ballon bestand. Hier reifte in O’Bannon der Wunsch, ein glaubhafteres Alien auf die Leinwand zu bringen und eine Version von Dark Star als Horrorfilm zu drehen. Für das Design des Aliens konnte später der schweizer Künster H.R. Giger gewonnen werden, der eines der eindrucksvollsten Geschöpfe der Filmgeschichte entwarf.

Die Geschichte zu Alien entstand, als O’Bannon von Ronald Shusett angeboten bekam, eine Story über Gremlins an Bord einen Bombers im Zweiten Weltkrieg zu schreiben. O’Bannon verlegte die Geschichte in den Weltraum und ließ sich dabei von zahlreichen anderen Science-Fiction Filmen inspirieren, darunter Alarm im Weltall, Planet der Vampire oder Das Ding aus einer anderen Welt.

Ursprünglich wollte O’Bannon auch die Regie übernehmen, doch Fox wollte Walter Hill (Getaway) als Regisseur. Als dieser absagte, wurde schließlich Ridley Scott aufgrund seines Debütfilmes Die Duellisten verpflichtet. Schließlich gewann Alien den Oscar für die Besten Visuellen Effekte und das Beste Szenenbild. (ST)

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Kommentare (292) — Film: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt


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the_chosen_one

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

...und noch ein Film vor dem ich mich leider viel zu lange gedrückt habe.
"ALIEN-Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" ist ein beeindruckender Film.
Für mich war es kaum zu glauben, dass so ein Film Ende der 70er überhaupt möglich war!
Sigourney Weaver ist einfach eine wundervolle Schauspielerin und passt perfekt in die Rolle der Ripley.
Das Alien an sich ist einfach unglaublich gemacht und ich finde diese 2 Münder einfach super :D

Für mich einfach ein Klassiker/ Kult-Film den man gesehen haben muss und aufjeden Fall Lieblingsfilm

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MaceWindu1998

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Bewertung9.0Herausragend

Ridley Scott ist einer der meistgefeierten Regisseure, doch bisher konnte ich mit seinen Filmen nicht besonders viel anfangen. Nachdem mich Gladiator, Blade Runner und Black Hawk Down allesamt unbeeindruckt ließen, war meine Neugier an dem unheimlichen Wesen aus einer fremden Welt dennoch größer als der Gedanke, dass mir Ridley Scotts Stil nicht gefällt. Ich sollte es nicht bereuen …

Alien ist auch nach über 30 Jahren immer noch genauso spannend, nervenaufreibend und beeindruckend wie damals. Mit intelligenter Kameraführung, interessanter Musik, überzeugenden Darstellern und einer Kreatur, die sich in die Filmgeschichte eingefressen hat wie kaum eine andere ist Alien von Anfang bis Ende ein Meisterwerk!

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Rob Zombie

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hast du von blade runner den final cut gesehen? bei mir wars genauso dass mich die normale fassung kalt gelassen hat, der final cut ist viel viel besser. ;)


MaceWindu1998

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Ich denke nicht, hab den gesehen, als er mal im TV lief. Weiß aber auch net, ob ich mir den unbedingt noch ein zweites mal anschauen werde, aber wenn du sagst der Final Cut ist besser sollte ich das evtl. auch mal tun ;)


CryNickSystems

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Film - hätte 'ne bessere Bewertung von mir bekommen, wenn die weiblichen Charaktere nicht *so* dumm gehandelt hätten.
SPOILER
Ich erinnere nur an die Szene wo das Kühlmittel scheinbar umsonst geholt wurde und die gute Frau meinte: "ich kann nicht".. na ob sie das konnte. Man kann mir jetzt mit Schock und so kommen, aber ich glaube, wenn es um Leben und Tod geht, dass man dann durchaus noch instinktiv handeln kann.
Außerdem: Sigourney Weaver geht in dieses "kleinere Raumschiff" und lässt die Tür hinter sich offen.. ist ja fast ne Einladung für das Alien.
Auch das: Ich muss die Katze ja unbedingt holen und dabei meinen Arsch riskieren oO
SPOILER ENDE

Ich weiß, Filme sollten auch durch den recht hohen Grad an Unrealismus Spaß machen und man sollte darüber hinwegsehen, aber das hat mich an dem Film doch sehr gestört.

Ansonstent bietet der Film eine sehr gute, düstere Atmosphäre, die sich bis zur Hälfte, evtl. auch dreiviertel des Films hält.

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Helmholtz

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Bewertung9.0Herausragend

"Alien" von Ridley Scott aus dem Jahre 1979 ist schon ein Phänomen. Vor einigen Jahren mal gesehen hatte der Film bei mir wenig Eindruck hinterlassen und war für mich gerade mal eine 7 von 10 Wert. Bei der Zweitsichtung dieses Jahr hat der Film dann allerdings so einen Eindruck hinterlassen, dass ich ihn gleich mal auf eine neun aufgestuft habe, bei einer erneuten Sichtung könnte sogar eine zehn drinn sein.

Aber was ist es was diesen Film so ausmacht?

Vielleicht sollte man den zeitlichen Kontext nicht vergessen, in dem Alien entstand: 1979 war ein Jahr, in dem der Sci-Fi Boom gerade am ausbrechen war. Vor allem "Star Wars" zeigte in seinem kindlichen, märchenhaften Stil eine Welt, die puren Sci-Fi-Eskapismus darstellte. Sci-Fi war ein positives, nettes Genre. "Alien" und später "Blade Runner", kurz das grandiose Frühwerk Scotts stellten einen radikalen Gegenentwurf zu diesem Eskapismus dar. Sie waren gekennzeichnet von einem pessimistischen, quasi hoffnungslosem Grundton. Mit ihnen brachte Scott die Dystopie wieder ins Kino. Die Vorstellung, dass die Menschheit in Zukunft nichts gutes erwarten würde. Während Blade Runner sich beim Film-Noir bediente, dessen Stilmittel verwendete um seine Atmosphäre zu unterstreichen, setzt Scott bei Alien auf den Horrorfilm. Doch die grundlegenden Aspekte sind andere, nähmlich der dystopische Blick in die Zukunft: Die Tatsache, dass die Menschheit in Zukunft von profitgeilen Konzernen gelenkt wird und das Leben der einzelnen für diese überhaupt nicht mehr zählt, dass die Technik mittlerweile über den Menschen steht bzw. diese Ersetzt, dass der der Großkonzern-Kapitalismus mittlerweile sogar im Weltraum angekommen ist, das sind nur einige dieser düsteren Zukunftsgedanken. Die etwas schräge kleine Truppe auf dem Raumschiff hat ein interessantes Schicksal: Obwohl sie von einem absolut unmenschlichem Wesen auseinander genommen wird, ist sie doch in erster Linie Opfer des Systems, eine Art moderner Sklaven. Allerdings lebt Alien nicht nur aufgrund dieser, teils auch geschickt versteckten Deutungs- und Interpretationsansätze auch wenn sie sich ausgezeichnet mit denen aus Blade Runner ergänzen und so Scotts Frühwerk auch eine gewisse Homogenität verleihen.

Vom Set-Design, über Rollenvergabe bis hin zur Musik ist Alien nämlich vor allem ein Meilenstein des Genres. Ripleys Rolle, die vielleicht erste ernst zu nehmende Rolle in Horror- und Actionfilm ist dabei nur der offensichtlichste Aspekt. Die Kameraführung ist für ihre Zeit enorm fortgeschritten (man denke nur an die Sequenz mit der Helmkamera), genauso wie das Design aller Schauplätze sowie das des Aliens. Das hier ist ein dreckiger und kompromissloser Film und vermutlich der erste Film in diesem Genre der es geschafft hat das so konsequent zu zeigen.

Und es ist einfach ein Film innerhalb seines Genres einfach enorm stark ist. Von der Titelsequenz und den Anfangsszenen weg, hier stimmt einfach alles. Die engen Gänge, die dreckigen Bilder, die Musik, die Darsteller, einfach alles. Ein Horrorfilm der perfekt inszeniert ist, von einem Regisseur der genau weiß wie er Spannung und Suspense aufzubauen hat, der sowohl subtil sein kann als auch mit saftigen Schockeffekten ordentlich auch die Kacke hauen kann.

Habe beim ersten Mal übrigens die Originalversion gesehen, beim zweiten Mal den DC der eine meiner Lieblingsszenen enthält (Ripley findet Dallas). Das nächste Mal wird es wieder die Kinoversion. Und vielleicht zehn Punkte.

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willwallace

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Bewertung6.5Ganz gut

kultfilm hin oder her aber der streifen erreicht micht iwi nicht so das ich denke boah krasser film. kann man gut gucken mehr aber auch nicht wie ich finde.

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dreamlandnoize

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Bewertung9.0Herausragend

Ridley Scott erschuf 1979 mit "Alien" einen der visuell beeindruckensten Filme bis dato. Mittlerweile haben wir das Jahr 2007, Alien schleppt drei Sequels insklusive zwei uHren (Alien vs. Predator 1 & 2) mit sich rum. Abgesehen von dem MischMasch sind alle Alien-Filme spitzenmäßig, jedoch schlägt jeder Film eine andere Kerbe ein.Grob genommen kann man diese Filme dem Spektrum "Science Fiction" unterordnen, jedoch wurde jeder Teil von einem anderen Regisseur produziert (die in ihrem Genre Kultstatus besitzen) und somit kommt es einfach nur rein auf den individuellen Geschmack an, welchen Teil man nun mehr oder weniger mag. Waren Teil 1 und Teil 3 eher dem klassischem Horror bzw. dem subtilen Horror zuzuschreiben, wurde Teil 2 ein "Action-Kracher" und Teil 4 ein grotesker "Survival-Trip".

Hier haben wir nun die "Mutter" aller Alien-Filme: "Alien I" und auf ihn wird deswegen auch nur im Review eingegangen.

Die Story ist so simpel wie genial:
Das Raumschiff Nostromo insklusive in Tiefschlaf liegender Besatzung ist auf dem Rückweg zur Erde. Als von "Mutter", dem Zentral-Computer des Raumschiffes, ein Not-Signal auf einem fernen Planeten ausgemacht wird, ändert diese(r) den Kurs, weckt die Crew aus dem Tiefschlaf und steuert den Planeten an. Dort angekommen, findet die Besatzung ein unterirdisches Gewölbe vor, in dem es eine unzählige Ansammlung von Eiern scheinbar fremder Wesen vorfindet. Die Neugier eines Besatzungsmitgliedes ist zu groß und so kommt er den Eiern ziemlich nah, von denen sich eines öffnet und dem Besatzungsmitglied ins Gesicht springt, und sich daran festsaugt.
Zurück an Board gelingt es nicht, diese fremdartige Kreatur von dem "Verletzten" zu entfernen, da es den Schwanz um seinen Hals gelegt hat, und bei jeder aufkommenden Gefahr bedroht, die Luftzufuhr am Hals zu unterbrechen.
Irgendwann fällt dieses "Etwas" ab und ist tot - alles scheint normal.Bis zum ersten gemeinsamen Festessen, als plötzlich eine Kreatur aus dem Brustkorb des vermutlich Genesenem springt, die sich danach verflüchtigt, wächst, und nach und nach jeden einzelnen der Besatzungs-Crew erledigt. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt...

Seien wir ehrlich. Bis heute hat "Alien" nichts an seinem Charme eingebüsst. Abgesehen von den eben genannten Sequels hat der Film zahlreiche Nachahmer auf den Nenner gerufen, die jedoch meistens kläglich scheiterten.
Es war ein Novum, dass der "Held" in diesem Fall eine weibliche Person dem "starken" männlichen Geschlecht vorgezogen wurde. Natürlich lässt der Film sich damit Zeit, um zu zeigen, wer die Hosen anhat. In der ersten Hälfte wird jeder Charakter ausführlich vorgestellt, mit all seinen Schwächen und Stärken. Somit könnte jeder "Der Held" sein.
Was den Film dann ausmacht, ist der ständig auflauernde subtile Horror in seinem Gefilde: Das endlos groß wirkende Raumschiff mit seinen düsteren Gängen oder steril weiß gehaltenen "Aufenthaltsräumen" hat schon so den Unruhe-Faktor in sich. Hinzu kommt, dass diese Bestie, das Alien, sehr aggressiv vorgeht und überall auflauern könnte. Nach und nach wird einer nach dem anderen der Crew von dem ständig stärker werdenden Monster dezimiert, so dass es schließlich auf die One-Woman-Show rausläuft.
Visuell wie gesagt wurde mit den Locations schon mal ein großer Stein in die Runde geworfen. Aber damit wurde sich in diesem Film nicht begnügt. H.R. Giger erschuf 1979 ein geniales Monster, womit er zurecht den Oskar abräumte und auch tricktechnischmäßig gesehen holte man alles raus.

Die Schauspieler motivierte man zusehends noch mehr, dass vieles "nicht gespielt" war. Die Gespräche von den Gehalts-Abfindungen für diese Mission kann man auf die Schauspielgage beziehen. In manchen Szenen wurden die Schauspieler nur kurz darauf vorbereitet, was passiert - d.h. der Ekel, als das "Ding" aus dem Brustkorb springt, wurde nur teilweise geschauspielert. Die Besatzung wusste beispielsweise nicht, dass sie in diesem Moment mit Blut vollgespritzt wird.

Natürlich könnte man Bände verfassen, was dieses Thema betrífft, aber ich will es 2007 einfach mit dieser kleinen Kritik zu diesem Meisterwerk belassen.

"Alien I" ist ein absoluter Klassiker in dem Science-Fiction-Genre, ein absoluter Meister auf dem subtilen Horrer-Genre und der Film hat bis heute nichts an seinem Charme eingebüßt.

9/10

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Christin237

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Bewertung9.5Herausragend

Hab ich mit acht Jahren oder so zum ersten Mal mit meinem großen Bruder gesehen - aus Jugendschutzgründen wurden mir beim ersten Hustenanfall die Augen zugehalten. Dennoch hab ich den Film nie vergessen können. Fantastisch gemacht! Ich mag Sigourney. Tolle Frau. Die Filme aus dieser Zeit verfügten noch über bessere Texter, so viel steht fest. Ich liebe das allmähliche Beginnen des Horrors bis zum Höhepunkt... und dann geht´s los. Super Atmosphäre. Tolle Effekte. Schicker Schlüpfer. Ich liebe es.

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BartfaceBottlemessi

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Bewertung9.0Herausragend

Nach langer Abstinenz soll sich meine geballte Kompetenz also auch mal wieder in das große Gefäß göttlicher Weisheit ergießen - das Internet. Mit "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" wurde vor ein paar Tagen wieder einmal eine klaffende Lücke in meiner Science-Fiction-Bildung geschlossen. Sehr spät. Viel zu spät. Ich bereue jeden Moment, den ich in dieser Welt verweilen musste, ohne Ridley Scotts phallusgeschwängerte, kaltstählerne, schweißnasse, zigarettenrauchvernebelte, vaginaverschleimte Emanzipationsdystopie zu kennen.

/ | | | \

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2122. Dies ist der dreckige Alltag des Raumschiffs Nostromo, das mit seiner fünf Mann und zwei Frauen starken Besatzung 20 Monate lang unterwegs ist, um neue Welten auszubeuten, neue Erze abzubauen und gelegentlichen Notrufen nachzugehen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Nostromo auf kleine Monde vor, die nie ein Mensch zuvor sehen wollte. Wirklich nie. UNTER ABSOLUT KEINEN UMSTÄNDEN.
Ich habe vieles erwartet, bevor ich den ersten Alien-Teil sah und ohne mich zu enttäuschen, hat mir Ridley Scott doch etwas komplett anderes geliefert. Zunächst fiel mir auf, wie sehr man doch merkt, dass der Film schlicht und einfach alt ist (habe nicht den Director`s Cut gesehen). Dieser trockene, leicht dunkle Ton der deutschen Synchro jagte mir erste wohlige Schauer über den Rücken, dazu mit MU/TH/UR ein scheinbar allmächtiger, leicht mysteriöser (und wie sich später herausstellen soll reichlich nutzloser) Bordcomputer, welcher sich vor allem durch weiß-sterile Optik und wildes Geblinke auszeichnet, außerdem ein klinischer, konzentrisch designter Aufwachraum, bei dem ich sofort an "2001 - Odyssee im Weltraum" denken musste. Doch plötzlich: raues Gelächter, sexistische Fickwitzchen, Kippenqualm, Stänkereien, Schweiß, Röhrenbildschirme. Inhaltlich geht es wohl vor allem um Moneten und wer wie viele davon bekommt. Ein Notsignal? Mehr Kohle oder scheiß drauf!
Auf dem kleinen Mond Acheron (LV-426) angekommen folgt eine Präsentation der Vorzüge der VHS-Technik, vor allem im Einsatz zur Echtzeitüberwachung seiner Kameraden - Flimmern, horizontale Striche im Bild, Ameisenrennen. Und dann ist da dieses unbekannte Ding. Groß, düster, leer. Tot. Innen ein riesiges, zertrümmertes Skelett, von der Zeit in Stein verwandelt, den Blick immer noch durch ein Teleskop gen Himmel gewandt. In die Unendlichkeit, weg von diesem grausamen Ort. Was kann so zerstörerisch sein, dass es diesen friedlichen, mächtigen Monolithen so grausam dahingerafft hat? Unbehagen macht sich breit.
Zum Inhalt will ich nichts weiter verraten, auch wenn die Geschichte, wenn man ganz ehrlich ist, nicht gerade der Weisheit letzter Sch(l)uss (eine Anspielung an die vielen sexuellen muss sein) ist. Mit wenig Mühe ist doch das eine oder andere kleine Logikloch auszumachen und nicht jede Handlung der Charaktere ist direkt nachvollziehbar. Das korreliert auch mit der zum Teil etwas altbackenen Art des Schauspiels (Harry Dean Stanton und Yaphet Kotto sind sehr stereotype Blue-Collar Worker, Veronica Cartwright ist doch ziemlich hysterisch für eine interstellare Reisende). Glücklicherweise bin ich noch alt genug (zehn Jahre nach dem Alien das Licht der Welt erblickt), um solche Filme noch gewohnt zu sein und außerdem begeistern Tom Skerritt als bärbeißiger, aber scheinbar ungeahnt kultivierter (man denke nur an die Szene mit Mozarts "Eine kleine Nachtmusik") Captain sowie Ian Holm als - ach, findet es lieber selbst heraus - umso mehr. Im Fokus steht aber freilich Sigourney Weaver, die sich durch die gesamte Handlung hindurch als starke Frau unter verschwitzten Testosteronbolzen und verschleimten Extraterroristen behaupten muss, wenn es sein muss im Schlüppi und mit Flammenwerfer. Und damals sah sie auch noch echt heiß aus!
Ganz groß sind natürlich die Kulissen und Modelle. Diese riesige, detaillierte, unübersichtliche und doch bald vertraute Nostromo hat mich schwer beeindruckt, noch mehr jedoch das verstörend organisch aussehende Design von H. R. Giger. Hervorzuheben sind noch die schön zusammengestöpselt aussehenden Raumanzüge, die von Moebius entworfen wurden (Interessierte sollten unbedingt die Comicreihe "Die Sternenwanderer" von ihm lesen). Mein persönliches Designhighlight ist gar nicht das Alien selbst, sondern der ekelhaft spinnenartige, aus Austern und Schafsleber bestehende, oral vergewaltigende (inklusive Strangulationsspielchen) Facehugger. Selten wurde etwas auf Tri-Acetat gebannt, das gleichzeitig so grausam und schön ist, wie John Hurts umarmtes und geficktes Gesicht. Präziser kann man die Stimmung des Streifens nicht zusammenfassen - ästhetisch und dreckig, anmutig und bedrohlich, erotisch und grausam, gewaltig und klaustrophobisch, schwindelerregend und erstickend. In space, no one can hear you scream.
"Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" hat nicht nur einen dieser seltenen guten deutschen Untertitel (das Biest wird in der deutschen Synchro einmal fast wörtlich so bezeichnet), sondern führt uns auch vor Augen, wie verwöhnt wir von heutigen Produktionen sind. Die schier endlose Spannnung stellt unsere Nerven dermaßen auf die Zerreißprobe, dass wir uns schon fast nach einem plumpen Jumpscare oder harmlosem, da durchschaubarem Gesplatter sehnen oder wenigstens eine zünftige Ballerorgie. Irgendwas, das die unerträgliche Spannung löst. Doch so gnädig ist der Film nicht. Er lässt uns bis zum Schluss fiebern, schwitzen, bangen, zappeln. Und das macht ihn so grausam gut.

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Joe_the_Dude

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Gossartig geschrieben. Top!


BartfaceBottlemessi

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Vielen Dank :) als nächstes kommt übrigens einer der Folgenden: Alien 2, Terminator, Predator, Godzilla (1954), RoboCop (alles noch nicht gesehen, die meisten aber jetzt auf DVD, auch wenn RoboCop gekürzt ist).


MetalFan92

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Bewertung9.5Herausragend

Besser kann der film nicht sein. Der Film dauert anfangs um in die Gänge zukommen, aber das ist überhaupt nicht schlimm. Die Spannungb steigt im Minutentakt. Umso spannender ist es, wenn das Alien das erste mal erscheint.
Einer der epischsten Szenen die ich kenne.

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churchdogem

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Bewertung7.5Sehenswert

Dunkel - dunkler - "Alien": So dürfte die Steigerung in der Filmwelt lauten. Das klaustrophobische Gefühl und das Unbekannte schüren eine Angst und Beklemmung, wie es viele Horrorfilme nicht im Traum erreichen. Eine Frau, ohne vollständigen Namen, kämpft dagegen an, mit (emotionaler) Intelligenz. Ripley hat dabei nicht nur das Alien als Feind, sondern auch "Mother", das Raumschiff, das eher wie ein Labyrinth, denn wie ein strukturierter Ort wirkt. Das Design setzt allem die Krone auf: Kann man sich etwas Angesteinflößenderes und dabei Faszinierenderes vorstellen als Gigers organisch-maschinelle Designs und eben dem Alien?

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Friedsas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ash: "Es gibt einen Vertrag, dass allen Signalen intelligenten Ursprungs nachgegangen werden muss. Als Konventionalstrafe würden ihre Prozente gestrichen. Keinen einzigen Cent würden Sie sehen."

Spoiler - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt... nämlich den weiten des Internets auf dem Planeten Moviepilot....

Alien ist ein Meisterwerk, ohne Frage. Und nach dem ich ihn zu seinem mittlerweile 35. Jubiläum (am Montag um ganz genau zu sein) wieder sah natürlich ein waschechter Klassiker! Ridley Scott hat einen klaustrophobischen Reißer erschaffen, mit einer intelligenten Story, einer sympathischen Crew und einem Filmmonster welches nicht nur wegen des Designs vom (leider verstorbenen) H.R. Giger legendär geworden ist. Minder berühmt ist auch die Nostromo das Schiff der Crew.

"Ich bewundere die konzeptionelle Reinheit. Geschaffen, um zu überleben. Kein Gewissen beeinflusst es. Es kennt keine Schuld, oder Wahnvorstellungen ethischer Art."
Nur seine Feindseligkeit übertrifft noch seine perfekte Struktur."
"Sie scheinen immer noch nicht zu begreifen, womit Sie es zu tun haben: Mit einem perfekten Organismus."

Damals beim erscheinen oder bei der Erstsichtung war es natürlich noch nicht so aber mittlerweile ist der erste Alien Film das was auch Batman Begins oder Terminator ist: Ein solides und sehr gutes Grundgerüst für einen zweiten Teil der den ersten in den Schatten stellt!
Trotzdem bekommt man hier dunkle Gänge, ein Kultmonster auf Jagd und hervorragende Schauspieler serviert so wie einen Plottwist der den Namen noch verdient hat! Alien hat den Grundstein für ein Franchise welches Millionen begeisterte und immer noch begeistert. Ich als großer Green Lantern Fan habe sogar das Comic Crossover von Alien/Green Lantern, das sind 4 Amerikanische Ausgaben... verrückt was es nicht gibt oder? (http://en.wikipedia.org/wiki/Green_Lantern_Versus_Aliens) Aber es gibt auch genug Spiele, Ableger und andere Comics von H. R. Gigers Meisterwerk!

Ripley: "Wieviel Zeit haben wir bis zur Detonation?"
Parker: "10 Minuten."
Ripley: "Das ist nicht ihr Ernst."
Parker: "Doch, wenn wir nicht in 10 Minuten hier heraussen sind, brauchen wir keinen Raumgleiter mehr um ins All zu fliegen!"

Mein Fazit ist simpel, Alien ist ein Meisterwerk und vielleicht auch etwas wie ein guter Wein: Je älter er wird usw. naja ihr wisst schon. Trotzdem ist gerade zur heutigen Zeit, wo der zweite Teil schon draußen ist, zu erwähnen das er das Fundament zum sehr genialen zweiten Teil liefert. Aber geboten wird natürlich trotzdem eine Menge: Klaustrophobische Stimmung, witzige und auch hitzige Dialoge, ne Menge Blut und für mich eines der wohl besten Monster der Filmgeschichte und eines der besten Aliens überhaupt!

Ripley: "Jetzt hab ich dich, du Miststück!"

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BenAffenleck

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"...ist der erste Alien Film das was auch Batman Begins oder Terminator ist: Ein solides und sehr gutes Grundgerüst für einen zweiten Teil der den ersten in den Schatten stellt!" In allen 3 Fällen passend und sehr gut beschrieben.


Friedsas

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Ja damals war das noch niemanden klar aber es passt wie die Faust aufs Auge! ;)


Kai_Asmus

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Bewertung10.0Herausragend

Gehört für mich zu den besten SciFi-Horror überhaupt!

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shazad.khokhar

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Bewertung9.5Herausragend

Alien ist ohne Frage einer der besten SciFi-Filme, die es gibt!
Als ich Alien zum ersten Mal gesehen habe, war ich noch sehr jung und ich hab mich so gefürchtet und ich muss zugeben, wenn ich mir Alien speziell nachts im dunkeln angucke, erschrecke ich immernoch in einpaar Szenen. Das sagt es schon aus, denn obwohl so viele SciFi-Elemente vorkommen, ist es doch auch ein klasse Horrorfilm, der nie übertreibt. Speziell das Engegefühl auf dem Raumschiff und das Gefühl, dass man nicht einfach weglaufen kann, verleiht dem Film einen eigenen Charme.

Kurz und Knapp kann man hier nur sagen...Es ist ein Muss für jeden SciFi-Fan!

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brucelee76

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Bewertung10.0Herausragend

Hallo zusammen,

ich als Science-Fiction Muffel und Ridley Scott Kritiker muss neidlos anerkennen. Hier wurde bis dahin etwas völlig Neues und zeitloses in der Filmwelt erschaffen. Eine perfektere und Klaustrophobie-kalte Atmosphäre Dezimierung einer Raumschiff-Crew, durch das perfekteste MONSTER der Filmgeschichte -> ALIEN :), wurde nie besser dargestellt wie hier. Allein die Geburts-Brust-Szene ist kaum überbieten ... Dann dieser seelenlose Android (grandios Ian Holm) ein von Menschenhand erschaffenes Monster ... und die tapfere und mutige Miss Ripley (Sigorney Weaver = Hero) zeigt den Männer wie das Biest zu bändigen ist ... GRANDIOS :).

Mein Fazit: Treffender geht Filmtitel nicht: Im Weltall hört dich keiner schreien. Ein Meilenstein der Filmgeschichte, das in keiner DVD-Sammlung fehlen darf!

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Don Cerebro

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*Blu-Ray ;)


brucelee76

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hi don, habe ich nicht :( ... bestimmt bald :) ...


Nebular65

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ALIEN ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme (neben Terminator 2, Sixth Sense, Dark Knigth, dein Weg, Last Samurai und Jurassic Park).
Der Soundtrack ist grandios. Ich finde ALIEN ist nicht wegen seiner Leistungen in Sachen Horror so gut. Vielmehr gefällt er mir als perfekter Science Fiction. Ich kann von wenigen Filmen sagen, dass sie so perfekt durchdacht sind. Gerade als sie auf den Planeten sind und noch nicht einmal auf dem Raumschiff sind, wird mehr Spannung erzeugt, als es der komplette Man of Steel Film schafft.
Zur Handlung: Ich will jetzt nicht zu viel verraten. Dennoch muss ich sagen, dass der Film eine recht einfache Handlung hat, die aber sehr ausgeschmückt wird. Viele Filme, gerade die von heute, kümmern sich nicht mehr um die Geschichte. So nach dem Motto: "Die Handlung haste im Trailer gesehen, jetzt ballern sie nur noch rum." "Transformers", "Men of Steel" und "300" kann ich so nicht ausstehen.
Zu den Schauspielerischen Leistungen: Eigentlich mangelt es dem Film hieran nicht. Besonders herausstechen tut der Film jedoch auch nicht. Es gibt ja immer noch das Gerücht, dass die Schauspieler bei der "Chestbuster"-Szene uneingeweiht waren (Die Erklärung dieser Szene spar' ich mir mal). Jedenfalls wirkt es sehr gruselig. Im übrigen Film ordnen sich die Charaktere ebenfalls gut ein und selbst die Nebenrollen bieten tolle Leistungen.
Zum Score: Wie bereits gesagt ist der Score einfach klasse. Jerry Goldsmith hat hier einen Soundtrack komponiert, der so gut zum Film passt, wie ich es kaum für möglich gehalten hätte. Ich bin immer wieder überrascht, wie gut die Komponisten Lieder komponieren, die die Szene optimal unterstützen. Würde ich Punkte vergeben, bekäme der Score 4 von 3 Punkten.
Was mir besonders im Kopf bleibt: Das Zukunftsbild ist ganz anders als in 2001 oder Star Wars. Das Alien ist zusammen mit dem Predator meiner Meinung nach das beste Filmmonster (Godzilla, King Kong und Talos sind auch toll). Der Planet und das Raumschiff sind unglaublich gut in Szene gesetzt und der Planetoid an sich ist düsterer als erwartet. Die visuellen Effekte sind sehr gut. Das Innenleben des Raumschiffes ist klasse "Biotechnisch" gestaltet. Das Finale des Films ist großartig.

Letzten Endes kann ich diesen Film nur empfehlen. Leider spricht man den abgestumpften Filmsinn von heute nicht mehr sooo damit an. Wenn ich diesen Film bewerte, dann so: 16 von 10 Punkten. Das ist nicht übertrieben. In meinen Augen ein unvergesslicher Klassiker.

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Kommisar-X

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller Film mit tollen OST und tollen CGI.

Am Anfnag zieht der Film sich etwas, dohc die letzte Stunde ist nur noch spannend und toll. Rippley sieht echt heiss aus bzw. voller Unschuld.

SPOILER:

Wer hätte gedacht, das der Typ ein Roboter ist bzw. das man das ganze mitnehmen soll?

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fabi_lawless

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cgi wird dir hier voll kaum über den weg gelaufen sein ;)


rainewardo

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Bewertung10.0Herausragend

Was soll man zu "Alien" noch groß sagen?
Ein absoluter, zeitloser Klassiker, den Ridley Scott anno 1979 erschaffen hat, nachdem 1977 mit "Star Wars" die Science-Fiction-Welle losgetreten wurde.

Über die Handlung braucht man nichts mehr sagen, wer den Film nicht kennt, sollte ohnehin möglichst wenig darüber wissen, damit sich die beklemmend-düstere Atmosphäre voll entfalten kann.

Tausend mal kopiert und unerreicht, man kennt vieles aus modernen Horrorfilmen. Dennoch wirken die sogenannten Jump-Scares immer noch einzigartig und haben selbst mich als Horrorfilm-Fan das eine oder andere Mal zusammenzucken lassen, ob ich den Film schon öfters gesehen habe.

Die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank weg gut bis sehr gut, auch wenn einige Rollen durchaus limitiert sind, so sammeln sie genug Sympathien, das sie einem nicht egal sind. Selbst die Special-Effects für damalige Verhältnisse gehen heute noch absolut in Ordnung. Setdesign, Musik, Make-Up, Kostüme - alles erstklassig und zu Recht mit zwei Oscars belohnt.

"Alien" ist und bleibt einer meiner Lieblingsfilme, als Sci-Fi-Horror bleibt er unangerührt die Nummer 1!
Selbst über 40 Jahre nach dem Erscheinen hat der Film nichts von seiner Faszination eingebüßt, man staunt immer wieder darüber, was damals schon möglich war und es wirkt einfach alles echter und realer, wenn ein Film nicht mit Spezialeffekten zugemüllt wird, wie das in heutigen Produktionen üblich ist - da war wirklich noch Fantasie gefragt.

Absolute Empfehlung!

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Niho

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Bewertung7.5Sehenswert

"Alien" ist zurecht ein Klassiker. Der Film lebt von seiner Spannung und Atmosphäre und weiß auch heute teilweise noch zu faszinieren und zu schocken. Allerdings merkt man vorallem gegen Ende hin, dass der Film schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Trotzdem ein toller Film, wobei ich das Alter des Films nicht als allgemeinen Kritikpunkt sehe, aber hier hat man es eben zu stark gemerkt und perfekt war der Film dann auch wieder nicht.

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undDerwolf

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zugegebenermaßen bin ich kein Experte im Bereich Science-Fiction, doch hin und wieder schafft es auch ein Vertreter besagten Genres mein Interesse zu wecken. Zusammen mit einem guten Freund, der ebenfalls Alien nur vom Hörensagen kannte, namen wir uns nacheinander die Teile 1 bis 3 vor. Wir waren damals beide sehr positiv überrascht, denn wir hatten lahme und anspruchslose Horrorschinken erwartet (wahrscheinlich durch Alien vs. Predator 1&2 beeinflusst). Doch beim ersten Alien passt einfach alles: Von der Konstellation der Figuren der Bordcrew bis hin zur abgelieferten Arbeit Gigers. Das Ergebnis: Wir saßen - auch wegen dem Spannungsbogen des Films - wie gelähmt im Sofa. Und: Diese Wirkung hat Alien nach wie vor auf mich.

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concienda

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Bewertung9.0Herausragend

Alien sah ich zum ersten Mal unter den Bedingungen unter denen ich in meiner frühen Jugend Filme am liebsten sah. Ich hatte ihn mir wegen der späten Ausstrahlung auf VHS aufgenommen und durfte am nächsten Tag wegen einer akuten Erkältung zuhause bleiben und konnte mir grandiose Filme in Ruhe ansehen, während meine Klassenkameraden in der Schule an Algebra verzweifelten und auch meine kleinen Brüder nicht im Haus waren. Einziger Nachteil dabei: dafür war meine alte Herrin da.

Die hatte zwar meist besseres zu tun, aber es gab dann doch diese Male wo das eben nicht so war und sie dann doch nichts besseres zu tun hatte, als neben mir auf dem Sofa zu sitzen, irgendwas zu lesen oder zu stricken, vom Film so gut wie nichts mitzubekommen, aber immer noch genug um hin und wieder einen blöden Spruch zu reißen. (Meine Eltern waren nie große Filmfans). Und dies war wieder einer der Morgende wo sie nichts zu tun hatte und irgendwann kurz nachdem Captain Dallas in den Lüftungsschacht gekrabbelt war zum Film hinzustieß. Während ich mit Facehugger und Chestbuster daher gleich zweimal innerhalb einer halben Stunde einen schweren Schock erlitten hatte und Bilder gesehen hatte, wie ich sie mir zuvor in meiner (damals schon arg bedenklichen) Fantasie nicht hätte vorstellen können, musste ich mir zuerst mal einen Spruch über das billige Alienmodell anhören, während ich es noch immer nicht ganz erfasst hatte, dass das Vieh gerade den bisherigen Hauptdarsteller abgemurkst hatte.

Der überraschende Moment wenn Ash sich als Android entpuppt und die folgende brilliante Kampfszene wurden auf das „eklige Brut von dem Roboter“ reduziert und die Szene in der das Alien auf Parker und Lambert auf das Alien treffen und Lamberts Zusammenbruch quittierte sie mit einem sarkastischen „Ach Gott, man kanns auch übertreiben mit der Heulerei.“ was ich mit einem halb wütendem, halb panischem „Da steht ein Monster, dass alle UMGEBRACHT hat“ beantwortete.

Und während ich mir alle Finger- und Zehennägel abkaute als Ripley durch die dunklen Gänge der Nostromo rannte und trotz Flammenwerfer und Katze kaum eine Chance hatte, kamen Sätze wie „Irgendwann ist auch mal gut“ oder „Selber schuld wenn man sein eigenes Schiff hochjagt.“ Ich hab fast nie so sehr bei einem Showdown mitgefiebert wie hier und dann kommt so was. Zum Glück mussten dann irgendwann die Kartoffeln auf den Herd und ich konnte wenigstens das Finale dieses herausragenden Meisterwerks im Alleingang genießen.

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Gerry1974

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Ich denke deine Mutter hat ein ganz grosses Problem ;),sorry,war nur ein Witz!


concienda

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WAS HAST DU GRAD ÜBER MEINE MUTTER GESAGT? :D Ne keine Sorge, aber in meinem familiären Umfeld kenn ich kaum einen ohne Probleme ;)



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