Source Code

Source Code (2011), US/FR
Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 02.06.2011

6.5 Kritiker
51 Bewertungen
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7.1 Community
6834 Bewertungen
280 Kommentare
Source Code - Bild 5181015
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von Duncan Jones, mit Jake Gyllenhaal und Michelle Monaghan

Und alle acht Minuten grüßt der Source Code! Der amerikanische Soldat Captain Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) wacht an Bord eines Passagierzugs im Körper eines fremden Mannes auf. Ihm gegenüber sitzt eine attraktive Unbekannte, Christina (Michelle Monaghan), die ihn zu kennen scheint. Bevor Stevens verstehen kann, wie ihm geschieht, fliegt der gesamte Zug in die Luft und er findet sich verwirrt in einer Art Kapsel wieder. Über Kontrollmonitore wird Stevens von der Militärangestellten Goodwin (Vera Farmiga) erklärt, dass er sich in einem geheimen Militärprogramm, dem sogenannten Source Code, befindet, das es ihm wiederholt ermöglicht, für die letzten acht Minuten in den Körper eines anderen Menschen zu schlüpfen, bevor dieser stirbt. Tatsächlich ist der Zug bereits vor mehreren Stunden explodiert und es liegt nun in Stevens Händen, den Bombenbauer im Zug ausfindig zu machen und eine weitere, weitaus tragischere, Explosion in der Innenstadt von Chicago zu verhindern. Ein ums andere Mal muss Stevens bei der Zugexplosion sein Leben lassen. Trotz der Ermahnung, die Vergangenheit könne nicht verändert werden, will Stevens nicht nur seinen militärischen Auftrag erledigen, sondern ebenfalls die Menschen an Bord des Zuges retten.

Mit jedem Mal der acht Minuten findet sich ein weiteres Puzzleteil des Gesamtbildes, so dass der Film trotz der repetitiven Struktur niemals langweilig wird. Die Spannung ergibt sich daraus, dass der Zuschauer ohne jegliches Vorwissen zusammen mit Colter Stevens Stück für Stück der Lösung näher kommt und mehr über dessen ungewöhnlichen Auftrag erfährt.

Nach seinem hochgelobten Erstlingswerk Moon (2009) legt David Bowie-Sohnemann Duncan Jones mit Source Code einen weiteren Sci-Fi-Streifen nach. Beeindruckt von Sam Rockwells Darstellung in Moon unter der Regie von Jones, holte Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal den Briten mit an Bord von Source Code. Mit deutlich mehr Action und Spannung, aber nicht weniger Hingabe, hat Jones seine Feuertaufe in Hollywood bestanden.
Der Klingelton von Christinas Handy ist der Song The One and Only von Chesney Hawkes – dasselbe Lied, das aus Sam Bells Wecker in Moon erklingt. (JW)

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Kritiken (32) — Film: Source Code

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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6.5Ganz gut

[...]...und minütlich grüßt der Gyllenhaal: „Source Code“ lebt vom Grundgedanken seines spannenden Konzepts, holt nahezu das Maximum aus seinem Wissensvorsprung gegenüber dem Zuschauer heraus und bindet damit an das Schicksal seiner ebenso ahnungslosen und nur häppchenweise klarer sehenden Hauptfigur – zumindest eine Dreiviertelstunde lang. Danach unterhält Duncan Jones‘ zweiter Spielfilm zwar immer noch und auch bis zum Schluss, aber in seinem fatalistischen Zwang, unbedingt ein Happy End herbei führen zu müssen, macht er es sich zu einfach und schwer zugleich: darauf zu setzen, dass ein möglicherweise von der Idee des Films fasziniertes Publikum, das sich bis dahin auf einen knackigen SciFi-Thriller-Plot eingelassen hat, plötzlich umschwenkt auf ein ganz und gar konservatives guy tries to save the girl-Romanzenschema und dann am Ende damit zufrieden ist – nun, das ist eine gewagte Annahme. Denn ganz abgesehen davon, dass das ziemlich hermaphroditäre Sehgewohnheiten…

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Blöder Murmeltiertag-Thriller ohne Thrill, der gute Darsteller (Gyllenhaal/Farmiga) verheizt und schlechte (Michael Jackson-Lookalike Monaghan und ein unerträglich überzogener Jeffrey Wright) nicht im Griff hat. Zu allem Überfluss will SOURCE CODE partout nicht zum Ende finden und quält mit der fremdschämigsten letzten Rolle seit langem. Wer Lust auf Zeitschleifenspannung hat, kann diese amüsanter (12:01), sleaziger (RETROACTIVE) oder erheblich schlauer (TIMECRIMES) haben.

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TheCorey: MovieMaze

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5.5Geht so

"Source Code" macht in seiner Summe viel zu wenig aus seinen grundsätzlich vorhandenen Möglichkeiten, die er speziell in seiner ersten Hälfte noch (bisweilen erfolgreich) austestet, um sie anschließend entweder zu ignorieren oder bei Seite zu legen.

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Jörg Wunder: Der Tagesspiegel Jörg Wunder: Der Tagesspiegel

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8.0Ausgezeichnet

Source Code ist eine hochinteressante Variation der in allerlei Filmgenres von Science Fiction bis Komödie hundertfach durchgespielten Zeitreise- oder Zeitschleifenthematik. […] Erstaunlich souverän bedient der erst spät zum Film gekommene Duncan Jones, Sohn der Pop-Ikone David Bowie, bereits bei seinem zweiten Spielfilm und nur ein Jahr nach dem großartigen Science-Fiction-Kammerspiel Moon die Klaviatur einer Blockbuster-Produktion.

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Markus Tschiedert

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8.0Ausgezeichnet

„Source Code“ ist Spannungskino pur. Die Uhr tickt, es bleiben acht Minuten – und nach 90 Minuten möchte man gleich wieder los, um im Kino noch mal und noch mal in ein tolles Déjà-vu zu geraten...

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Thomas Groh: taz Thomas Groh: taz

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6.5Ganz gut

In "Moon" besteht Sam Rockwells Figur auch als Klon auf der Realität seiner eigenen Empfindungen, in "Source Code" löst sich Gyllenhaals Figur im systemüberschreitend Amorphen auf. Duncan Jones' Projekt mag von Kitsch und Sentiment nicht völlig frei sein, einen aufrichtigen Humanismus aber hat es.

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Martin Schwickert: Die Zeit Martin Schwickert: Die Zeit

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8.0Ausgezeichnet

Die Science-Fiction-Prämisse des Hirnreisens wirkt zunächst etwas befremdlich, aber aus der immer genaueren Beobachtung, der Variation und der Veränderung des Vergangenheitsfragments entsteht ein interessanter und kompakter Thriller, der seine Spannung bis zur letzten Minute aufrechterhalten kann und gleichzeitig immer wieder neue Betrachtungsebenen einzieht.

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M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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7.0Sehenswert

„Source Code“ zeigt etliche Gemeinsamkeiten mit Jones' Erstling „Moon“: Beide Filme handeln von isolierten Männern, die sich in Scheinrealitäten wiederfinden. Beide sind stilistisch entschlackt, verzichten auf Pomp und Getöse. Und beide wirken in die Länge gezogen. Dennoch: Duncan Jones bleibt einer der talentiertesten Genre-Regisseure seiner Generation. Nicht nur, weil ihn die Zukunft interessiert. Sondern vor allem, weil er die Vergangenheit verstanden hat.

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Sophie Albers: stern.de Sophie Albers: stern.de

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8.0Ausgezeichnet

Der Genuss "Source Code" beim Entfalten einer unglaublichen Geschichte zuzusehen ist sehr groß. Spielerisch leicht greifen Thriller, Liebesgeschichte und Science-Fiction ineinander, bis ein dichter, dicker Zopf entsteht.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

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8.0Ausgezeichnet

Hat man eine Berühmtheit zum Vater wird es schwierig als Künstler ernst genommen zu werden. Duncan Jones - er ist der Sohn des Kult-Rockers David Bowie - hat es trotzdem versucht und mit „Moon“ 2009 ein überraschendes Erstlingswerk auf die Leinwand gebracht. Trotz der schrägen Idee heimste der Film (ich muss an dieser Stelle gestehen, ich habe es noch immer nicht geschafft ihn mir anzusehen) durch die Bank gute Kritiken ein und alle waren voll des Lobes für Duncan’s Arbeit als Regisseur.

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SiameseMax: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

„Source Code“ ist definitiv eine interessante und spannende Zeitschleifen-Variante, eine „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Version mit Thrill. Und mit Jake Gyllenhaal statt Nager. Mr Rehauge sieht ja auch ein wenig schnuckeliger aus als Bill Murray. Das muss man dem Knilch ja lassen. Und im Ernst, schauspielerisch gereift ist er seit „Donnie Darko“ oder etwa dem Weltuntergangsspektakel „The Day After Tomorrow“ auch. Das Problem des Films von Regisseur Duncan Jones ist also nicht etwa die Besetzung, oder der Mangel an orginellem Ideenreichtum, sondern eher, dass er gerne noch mehr wäre als er ist bzw. sein kann. Wie gerne würde man hier doch das „Inception“-Rätselraten auf höchstem Blockbuster-Niveau wieder aufleben lassen, und wie sehr verstrickt man sich dabei in losen Logikfäden, Parallelwelten und unterschiedlichen Zeitfenstern, legitimiert und erklärt durch Begriffe wie „Parabole Differenzialrechnung“. Nee is klar, Parabole Was-Auch-Immer, DAS ist der Schlüssel zu allem. Echt knorke Typen, diese Mathe-Freaks vom Militär!
Nun gut, das Ganze ergibt am faden Ende nur mit Mühe und viel Wohlwollen einen Sinn, weit entfernt vom großen Vorbild von Christopher Nolan. Noch dazu findet Jake Gyllenhaal in den immer wieder gleichen acht Minuten seine große Liebe. Wenn das mal keine Basis für eine langjährige Liebesbeziehung ist?!
Trotz genannter Schwächen ist jegliches Nörgeln im Grunde jedoch unter „Meckern auf hohem Niveau“ zu subsummieren, denn im Endeffekt macht „Source Code“ Spaß. Unterhaltsam und temporeich mit Witz und Verve erzählt, reicht der seichte Thriller auf jeden Fall für einen netten Kinoabend und ist dabei cleverer als die meisten Blockbuster, die derzeit mal wieder die Kinopaläste der Gegenwart heimsuchen. Ein Lichtblick also im 3D-Schwachsinns-Einerlei, und, nicht zu vergessen, Michelle Monaghan sieht einfach klasse aus.

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Puebleau

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Auch wenn Gyllenhaal schnuckelig ist und Monaghan klasse aussieht, die actionreiche Inszenierung kann über das simpel bis dumme Drehbuch und die diversen Logikfehler nicht hinweg täuschen. Wenn man schon filmisch vom Thema Terrorismus profitieren will, dann doch bitte nicht mit einem verrückt gewordenen Ex-Marine, der Atombomben (!) gebaut hat (Plutonium gibts da wohl im Baumarkt, er hat als Veteran auch genug Kohle für so Späßchen...) , um Amerika zu zerstören...
John McLane hätte dabei gewiss Blut verloren.
Dieser neue Superheld ist allerdings in der Lage, 2 Atombombenanschläge zu verhindern, den Bösewicht zu stellen, eine Frau, die er 8 Minuten kennt, für sich zu gewinnen, er klärt mit einem Telefonanruf das zerrüttete Verhältnis zu seinem Vater und Verschwindet mit der Frau seiner Träume in einer Parallelwelt.


Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

Ein weiterer Science-Fiction-Gebrauchsfilm von Bowie-Sohnemann Duncan Jones, der abermals ein klassisches Sujet des Genres nutzt, um Fragen nach dem Wert menschlichen Lebens, wissenschaftlicher Ethik und moralischer Verantwortung zu stellen. Diese Fragen spielen, wie bereits in "Moon", keine allzu ausgeprägte oder gar diskursfähige Rolle, weil "Source Code" zugunsten straffer Handlung und reißerischer Spannung ausreichend mit einem Drehbuch voll von Zeitschleifen und Emotionen und Liebesgeschichte vergnügt ist. Erneut erinnert dies an viele schon da gewesene Filme, etwa an "12:01", "Deja Vu" oder "Inception", wobei Jones seine ausweglose Paradoxieromanze vermutlich eher in Richtung "La Jetée" und damit besonders "Twelve Monkeys" gedacht wissen möchte. Müßig zu erwähnen, dass er keinen geistigen Anknüpfungspunkt an letztgenannte findet, sondern "Source Code", wenn überhaupt, nur ein neuer von unzähligen Genrefilmen ist, die die Terrorbilder der letzten Dekade kanalisieren. [...]

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Linda_Ge.

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<- [gefällt mir nicht]
Der Film ist sehr gut.


nilswachter

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Dito Linda


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Was vom Setup her ein Thriller sein könnte, verliert unter der behäbigen Regie von Duncan Jones leider spätestens nach der Hälfte derart an Schwung, das sich statt Spannung und Empathie leider eher Ungeduld und Langeweile einstellt. Der Halbgare Mix aus bekannten Zeitschleifenfilmen wie Groundhog Day, Retroactive oder 12:01 mit einem zu großen Schuss Twelve Monkeys, macht leider wenig aus der Prämisse, die ihm doch so viele Möglichkeiten eröffnet.

Schauspielerisch und technisch absolut okay und für sein Budget sogar ganz schick, krankt er daran dass sich die Drehbuchautoren und auch Jones leider wenig für den Thrillerpart interessieren und meinen sie müssten in den Seelenqualen des Zeitschleifenden Jake Gylenhaal baden. Die aber leider nicht sehr interessant sind, denn nachdem klar ist, wer und was er ist (und das ist ziemlich schnell klar) bestehen seine endlosen Dialoge die er aus seiner Blechdose mit deiner Vorgesetzten führt, im Grunde immer wieder aus demselben…

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Marco31

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Sehr treffend uns ausführend, darüber hinaus auch durch und durch eloquent.


Ann36

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Hab diesen Film im Kino gesehen und ich hab mich total gelangweilt.


Kai Mihm: epd Film Kai Mihm: epd Film

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5.5Geht so

Das Problem an Source Code ist leider, dass Jones einerseits die Story heillos überfrachtet – eine Liebesgeschichte und der obligatorische Vaterkonflikt des Helden müssen irgendwie eingebaut werden – und andererseits grundlegende Regeln des Spannungskinos nicht beherrscht. [...] Was wie ein kleiner, feiner Genrefilm beginnt, entwickelt sich so zum eitlen Schaulaufen eines Regisseurs, der seinen großen Kollegen zeigen will, dass er irgendwie doch alles besser kann.

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Magali-Ann Thomas: BR Magali-Ann Thomas: BR

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7.0Sehenswert

Source Code verspielt sein Potential und enttäuscht die hohen Erwartungen, die der Vorgängerfilm geweckt hatte. Der Film ist ein über weite Strecken rasant inszenierter und gut besetzter Thriller. Ein großer Wurf aber ist er nicht.

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Moviesteve: Podcast

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7.0Sehenswert

Mit Source Code liefert Duncan Jones einen mehr als soliden Zeitreise-Thriller ab, der zwar nie ganz die atmosphärische Dichte seines Vorgängers Moon erreicht, aber doch über die gesamte, gut bemessene Laufzeit zu fesseln vermag. Dies gelingt trotz der zumindest für Kenner der Thematik recht überraschungsarmen Handlung vor allem dank der überzeugenden Darsteller, allen voran Jake Gyllenhaal als gebrochener Afghanistan-Veteran mit Ambitionen zum weltrettenden Actionhelden. Sein Spiel ist vielschichtig und findet in Vera Farmiga einen dankbaren und glaubwürdigen Dialogpartner - was beeindruckend ist, wenn man bedenkt, dass die beiden nie wirklich im selben Raum aufeinander treffen. Obwohl der Film letztlich nicht völlig ohne die genretypischen Ungereimtheiten auskommt, sich dabei aber weniger tiefgründig und philosophisch präsentiert als inhaltlich möglich gewesen wäre, sticht er in einer Zeit voller enttäuschender Mega-Blockbuster doch positiv hervor. Jones' Regie vermag die entscheidenden Akzente zu setzen, ohne dass verspielte Kameraeinstellungen, Überblenden oder Standbilder zum Selbstzweck verkommen. Auch der Soundtrack trägt ab der ersten Minute zur stimmigen Suspense-Inszenierung bei.
Source Code bietet daher ordentliche Hollywood-Unterhaltung insbesondere für Fans der alten TV-Serie Zurück in die Vergangenheit (die im O-Ton sogar durch ein Voice-Cameo ihres Hauptdarstellers Scott Bakula gewürdigt wird).

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Die verhältnismäßig überschaubaren Schauplätze hat „Source Code“ mit Duncan Jones' Spielfilmdebüt „Moon“ gemeinsam. Aber auch die Dramaturgie setzt ebenfalls darauf, Informationen an den Zuschauer in kleinen Schritten zu liefern, was Jones' Regie mit dem genreüblichen hohen Rhythmus zu vereinbaren weiß. Die Spannung resultiert nicht aus einer Materialschlacht oder aus besonderen Spezialeffekten, sondern aus den ganz vielen Details, die nach und nach enthüllt werden. In der Art, Nervenkitzel hervorzurufen, lehnt sich Duncan Jones offenbar an den Meister des „Suspense“ an. Wie Alfred Hitchcock setzt auch er wohldosierten Humor ein, der über die Konstruiertheit des Drehbuchs hinweghilft. Die Idee der Zukunftsbeeinflussung aus der Zukunft selbst heraus rückt „Source Code“ in die Nähe etwa von Terry Gilliams „Twelve Monkeys“.

Trotz einer actiongeladenen Oberfläche setzt Regisseur Duncan Jones eigene humanistische Akzente. Prangerte er in „Moon“ etwa die Gier an, die den Menschen zu einem reinen Kostenfaktor degradiert, so spricht er sich in „Source Code“ dagegen aus, dass ein Soldat als Versuchskaninchen missbraucht wird – und sei es zum hehren Zweck der Terrorismusbekämpfung. Die erlesen kühle Ästhetik von „Moon“ mag Duncan Jones in seinem neuen Spielfilm nicht erreichen. Mit „Source Code“ liefert er jedoch einen spannenden und zugleich intelligenten Science-Fiction-Film, der nicht auf Technik, sondern auf den menschlichen Faktor setzt.

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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4.0Uninteressant

SOURCE CODE ist ein interessanter Film, zumindest unter jener Prämisse, dass man ihn als jüngsten Auswurf einer Reihe von als Popcorn-Spektakel getarnter Verarbeitungsphantasien der vergangenen Dekade sehen kann. (...) Und trotz all dieser Gemeingültigkeit, die man dem Film samt seinem Drohszenario beimessen kann, letztlich chiffriert er durch seine Unterhaltungsmechanismen vor allem ein sehr amerikanisches Verständnis von Patriotismus und Konfliktbewältigung. All die Lesarten, die in der schamlosen Instrumentalisierung eines Schwerverletzten zum Wohle des „greater good“ eine Parallele zu dem Verhältnis von Politik und dem einzelnen Soldaten im Kampfgebiet konstruieren, die die xenophobe Paranoia innerhalb des Zuges als Aufarbeitung der aktuellen Situation sehen, dahinter vielleicht sogar eine kritische Haltung vermuten möchten, stößt Jones mit seinem Finale heftig vor dem Kopf: Am Ende erweist sich das gesamte System als praktikable Gefahrenprävention, so lange es nur die richtigen Menschen beherbergt (und die, daran lässt er keinen Zweifel, scheint es immer zu geben) – hier dürfen sich dann folgerichtig auch gleich zwei wahre Patrioten finden, und gemeinsam die Stadt vor dem Untergang bewahren – notfalls eben auch gegen den unmittelbaren Willen der Vorgesetzten. So pathetisch, so falsch, hat Hollywood seine Helden schon immer gerne in Szene gesetzt, und SOURCE CODE macht da keine Ausnahme. (...) Das ist, weniger aufgrund des lahmen Scripts oder der einfallslosen Inszenierung, sondern maßgeblich durch das Spiel der beiden Hauptdarsteller Gyllenhaal und Farmiga, die sich ihre sichtliche Unterforderung glücklicherweise nicht allzu oft anmerken lassen, zwar streckenweise passabel unterhaltsam, aber was heißt das schon? Streckenweise passabel unterhaltsam ist eine Fahrt mit der Deutschen Bahn auch.

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

2Be

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Wenn ich deine Texte lese muss ich die sofort erstmal Analysieren xDD


nilswachter

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nun da die Bluray erhältlich ist, kann man sich über den Audiokommentar schlau machen, was Regisseur und Autor mit dem Film zeigen und thematisieren wollten. Das Terrorismus-Scenario soll dem ganzen eine gewisse Brisanz verleihen, hätte aber auch ausgetauscht werden können.
Nichtsdestotrotz ist es im Zusammenhang mit dem vom Militär entwickelten, und der Verteidigung und Aufklärung dienenden Source Code ein legitimes Szenario. Es geht in diesem Film aber nicht um Vergangenheitsbewältigung- und verarbeitung, sondern um die Frage der Realität und Zeit. Source Code mag dabei nicht völlig neue Wege beschreiten, ist aber dennoch sehr sehenswert und raffiniert. Klar werden Konzessionen an Hollywood gemacht und über jeden Zweifel erhaben ist der Film nicht. Aber er ist auf alle Fälle um längen besser als Inception, der sich mit ähnlichen Fragen auseinandersetzte, dabei aber weitaus weniger subtil zu Werke ging, als Jones neuester Streich.


Filmering: Filmering.at

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4.0Uninteressant

Source Code schafft es zunächst sein Szenario interessant darzulegen und seine Mysterien gut zu verbergen - aber bereits am Anfang wird klar: Es wird verdammt schwer, dass das alles irgendwann logisch kohärent miteinander verknüpft wird. Tatsächlich gelingt dies Source Code nämlich nie. An allen Ecken klaffen Logiklöcher, die Ausgangslage des Films macht in sich nicht wirklich viel Sinn und hinzu kommt, dass man es noch nicht einmal wirklich schafft für Spannung zu sorgen. Das Ende ist dann schließlich völliger Humbug und offenbart den Film genau als das was er ist: Ein nicht zu Ende gedachter Schnellschuss, der leider nicht besonders viel Sinn macht. Idee hui, Umsetzung pfui.

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ZackBag

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Schöne Kritik, WORD!! Genau das, was ich mir auch gedacht habe.

Vorsicht, Spoiler:

@Telebaum: Loslösen von Bisherigem gerne; dann hätte der vorgegangene Film ein so kompliziertes und physikalisch anspruchsvolles Ende aber auch vorbereiten müssen. Bei einer Erklärung des Source-Codes wie im Film, ist die Enstehung eines Paralleluniversums meiner Meinung nach aber einfach nicht möglich. Aus einem Gedankenexperiment wird Wirklichkeit: Das ist mir am Ende für den ansonsten sehr stupiden und leicht zu verstehenden Film einfach zu komplex und völlig fehl am Platz.


Micka

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teilweise Spoiler:

Das einzige logische Problem sehe ich (nach einmaligen sehen des Films) bei der Planung des Täters (also höchstens ein Storyfehler). Der Rest ist meiner Meinung nach in sich schlüssig, ich meine sogar, dass Parallelwelten zwischenzeitig im Film kurz angesprochen wurden. Damit wäre der Fehler in der Annahme des Erfinders nur der, dass diese Welten nach der "Simulation" nämlich doch noch weiter bestehen.
Wenn der Erfinder jedoch davon ausginge, dass es sich NUR um Vorgänge im Kopf des Probanden, bzw um Erinnerungen des Toten handelt, so könne man ja nicht viele Schlüsse aus dem Erleben innerhalb des Source Codes ziehen, weil man ja NUR die subjektiven Dinge des Toten erfahren könnte.
=> der Erfinder geht vermutlich davon aus, dass eine Parallelwelt entsteht, diese aber nach 8 Minuten "abbricht". In Wirklichkeit wird eine Parallelwelt erschaffen, die danach auch weiter besteht.


Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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5.5Geht so

Solange das Erzähltempo und Jake Gyllenhaals Spielfreude aufgekratzten Elan suggerieren, ist dieser Science-Fiction-Thriller sehr kurzweilig. [...] Die Zurückhaltung der Regie erweist sich allerdings als Manko. Schon in Moon mündete der Verzicht auf jede Extravaganz in Form und Ton, die seine unverkennbaren Genrevorbilder charakterisiert hatte, in solide Gediegenheit. In Source Code bedürfte es wohl erst recht eines temperamentvolleren, eigensinnigeren Erzählens, um in der zweiten Hälfte den Mangel an Logik zu relativieren.

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Alle Kritiken (32)


Kommentare (248) — Film: Source Code

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the assassin 666

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Bewertung4.5Uninteressant

Fand ich nicht übermäßig spannend, Story und Dialoge waren jetzt auch nicht so mitreißend
am meisten enttäuschte mich aber das er nicht besonders raffiniert war.
Aus dem Film hätte mna wirklich was machen können, aber es ist leider nur ein mäßiger Ausleihtitel.

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dippy

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Bewertung7.5Sehenswert

Kein Meisterwerk, jedoch durchaus sehenswert.

Ich war überrascht von dem Film, da ich nach Trailern und Handlungsinformationen gedacht habe, dass das eher ein enttäuschender Film ist. Dem ist aber nicht so. Durchaus spannend und für einen lockeren Filmabend sehr gut geeignet, wie ich finde.
Das Ende war auch für mich eher unpassend, aber der durchaus positive Gesamteindruck bleibt bestehen.

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Gremlin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Spannender Zeitsprungthriller mit einer tollen Hommage an meine Lieblingsserie "Zurück in die Vergangenheit"! Ich sage nur, der Blick in den Spiegel...

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jeef

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Bewertung4.5Uninteressant

Schwach, die Idee ist weder einfallsreich noch interessant.
Alles vorhersehbar, Effekte sind auch "ziemlich" billig besonders die immer und
immer wiederkehrende Explosion, wenn man schon vor hat etwas immer und immer
wieder zu zeigen sollte man auch ein bisschen was vom Budget dafür springen lassen.
Schauspielerisch ist der Film zwar sehr solide aber ist ja mehr oder weniger nur eine One-Man-Show. Viel zum Nachdenken bietet der Film leider ebenfalls nicht, außer im Nachhinein wie man seine Zeit besser hätte gestalten können.

Wer auch auf eine schlechte Episode Tatort steht, sollte hier zugreifen ;)

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Commentator

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Wieso schaust du Filme an, die du von der Idee her schon schwach findest?


jeef

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In dem man einen Film, bei Bekannten mit guckt ;-)


Coach T

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Richtige SPOILER sind nicht enthalten! Aber für diejenigen, die gar nichts vom Film wissen wollen: Finger weg! ...........

Schon während der Abspann läuft überlege ich mir, was ich zu diesem Film sagen kann.
'Source Code' ist auf jeden Fall ein richtig starker SciFi-Thriller. Die Idee vom Agenten/Soldaten, der immer wieder in bester "Und täglich grüßt das Murmeltier"-Manier in ein und dieselbe (Gefahren-) Situation geworfen wird, ist wirklich geil. Duncan Jones inszenierte diesen Film durch und durch spektakulär und futuristisch.

Auch die Darsteller wissen zu gefallen. Doch wie so oft bei dieser Art von Filmen, schaffen die Macher es anscheinend nicht, ein bis zwei (oft kleinere) Logikfehler zu umgehen. So auch hier.

Allerdings wurde hier das komplette Ende vermasselt. Der Film hätte mit einer ganz besonderen Einstellung enden sollen. Dann wäre alles gut gewesen. Aber nein, die letzten Minuten habe ich dann mit verständnislosem Kopfschütteln betrachtet. Denn diese besagten letzten Minuten ergeben gar keinen Sinn! Jeder, der den Film gesehen hat, wird bestimmt wissen, was ich meine. Denn wie sehr früh im Film erklärt, ist der 'Source Code' keine Zeitmaschine. Es geht darum aufzuklären und nicht darum zu verhindern.
Oder irre ich mich?

Trotzdem: Wirklich sehr ansehnlicher und packender Cyberthriller. 'Moon' (von Dunan Jones) wird auf jeden Fall zeitnah folgen!

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Punsha

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Ich weiß, wovon du sprichst. Wenn ich mir mal irgendwann die DVD holen werde, dann schalte ich den Fernseher nach diesem besonderen Moment sofort aus. :D


Coach T

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@Punsha: Genau! Machen wir einfach unsere ganz persönliche Special Edition ;)


THXGamer

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich fand den Streifen nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Er ist okay aber ich fand die Idee mit den Programm nicht so gut. Er ruft schon dazu auf, mehr wissen zu wollen, aber hätte man die Story etwas abgewandelt, hätte ich den Film besser gefunden. Sonst gute Schauspieler und nette Effekte mit Spannung und etwas schwächerer Story.

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InfiniteJest

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Interessante Idee, deren inhaltliche technische Umsetzung, ich meine die Wissenschaft dahinter, leider keinen wirklichen Sinn ergibt. Abgesehen davon angenehm kurz und irgendwie symphatisch. Nervig hingegen ist das Vorgehen des Source Codes, sie hätten das Ganze sicher beschleunigen können wenn sie ihm von Anfang an alles erklärt hätten. Aber dann wäre es ja leider nicht mehr spannend gewesen. Gut wiederrum war der Bösewicht. Die Romantik fand ich ausnahmsweise nicht unpassend und deshalb auch nicht das Happy End, auch wenn es ein bisschen weniger perfekt hätte ausfallen können.

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The_Comedian

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der zweite Film von ´Bowie-Junior´ Duncan Jones ist straight wie auch unprätentiös gelungen, maximal-spannend und rasant umgesetzt, in gerade mal gut neunzig Minuten. Das Wichtigste ist jedoch, dass er sich nicht in diesem inflationär ge,- und oft mißbrauchten Genre ´Mindfuck´ hilflos verloren hat, sondern storymäßig am Ende doch die logische Kurve bekommt, was vielen guten und innovativen Ideengebern in der Vergangenheit eben nicht gelang. Solche unausgegorenen Projekte werden dann aber in einschlägigen Foren von altklugen Interpretations-Junkies so lange durchgefickt, bis solchen Leuten am langen Ende der hitzigen Diskussionskette gar nicht mehr klar ist, über was sie da streiten, sodaß meist nur der ausflüchtige Alibisatz ´Na ja, is´halt Kult!!!´ übrig bleibt. Das es so nicht laufen muß, beweist Jones mit dem ´Source Code´, denn sympathische Charaktere kompensieren eine unter´m Strich einfacher zu begreifende Handlung als zunächst angenommem. Na und, scheiß drauf, ´is´ halt kein Kult!!!´, aber spannend, eindringlich und sogar partial-emotional berührend, ohne zum Kitsch abzudriften. Wo Duncan´s Erstling ´Moon´ noch eigen und verschroben, aber mit etwas zu tiefer Verneigung vor Kubrick´s ´2001´ spaltete, schafft ´Source Code´ trotz ´Murmeltier-Gruß´ den Blockbuster-Aufnahmetest, ohne wirklich einer zu sein, denn bombastisches Effekt-Gehabe a la ´Transformers´ etc. bleibt aus. Es muß auch nicht immerzu ein neues ´Inception´ herbeigesehnt werden, wenn es Filme wie diesen gibt, wo das Pärchen im Kino gleichermaßen Spaß hat, da beide Geschlechter durch Action, Drama, Emotionen und Sci-Fi nahezu allumfassend bedient werden, ohne am Ende mit einem großen und oft nicht zu bezwingenden ` Hääääää?´ aus dem Lichtspielhaus zu taumeln.

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Static

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Bewertung7.0Sehenswert

Einer der Filme, die mich positiv überrascht haben. Was erst nach einer zähen Handlung klang entwickelte sich zu einer doch recht spannenden Angelegenheit.
Fans von Outer-Limits sehr zu empfehlen.

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diceman

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Bewertung3.0Schwach

Murmeltier-Thriller, der spannend beginnt und zwischendurch immer mal wieder den großen Mindfuck-Twist anteasert, der alle Erwartungen auf den Kopf stellen wird. Leider kommt's dazu nicht, und sobald der Bombenleger einmal entlarvt wurde, ist die Luft raus. Was dann noch folgt ist ein halbstündiger Epilog, der nach multiplen Test-Screenings und administrativer Einmische regelrecht stinkt: da soll man als Zuschauer aufeinmal Empathien für austauschbare Staffage-Charaktere entwickeln, kriegt ekligen Militär-Pathos in den Hals gedrückt, die Option auf eigenständiges Denken wird komplett deaktiviert, und Dialoge bestehen nur noch aus "Alles wird Gut"-Synonymen. Glattgebügelter Popcorn-Ranz, der sich schön nach allen Seiten hin absichert ... könnte ja jemand einen Logikfehler oder eine alternative Deutung der Geschehnisse ausmachen, Gott bewahre!

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Christoph Deschan

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein bisschen wie eine Outer Limits Folge.... aber wie eine wirklich sehr solide gemachte mit größerem Budget.

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stuforcedyou

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Bewertung6.0Ganz gut

"Source Code" ist ein schneller, kleiner Sci-Fi-Thriller. Nichts weltbewegendes, nichts wirklich Bahnbrechendes und eigentlich auch nichts wirklich erinnerungswürdiges, ABER dem Film gelang es recht gut, sein Konzept zu verkaufen. Humbug isses schon, aber unterhaltsamer Humbug. Schade, dass dem "Source Code" nach und nach die Puste ausgeht und das Finale schleppend erreicht wird, spannend war's dennoch und dass der Film sich nicht wirklich in meiner Erinnerung eingebrannt hat, hat auch Vorteile, in ein paar Jahren kann ich "Source Code" wieder neu entdecken. Hat auch was.

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horro

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ist mal ein neuer Ansatz von dir ... der "stu-Alzheimer-Movie-Trick" ;D


stuforcedyou

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Bitte was? :)


mellisee

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Bewertung6.0Ganz gut

Bis zur Mitte ist der Film wirklich sehr spannend, unterhaltsam und reiß einen an einigen Stellen förmlich mit! Dann schwimmt er stellenweise nur noch an der Oberfläche, verliert seine Tiefe und verfällt in der zweiten Hälfte leider wieder in das typische "Hollywoodschema". Ein wenig mehr "Ecken und Kanten" hätten dem Film doch ganz gut getan!

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badboyblue

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Bewertung5.5Geht so

Irgendwie langweilig, da alles so wenig inspiriert wirkt und die Story aus anderen Filmen gecovert und gemixt wurde, nur wäre ein schöner Mix anders gewesen.

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Tytus

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Bewertung2.5Ärgerlich

Source Kot ist absolut enttäuschend :( sieht euch lieber Déjà-vu an.

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Cellmorbasg

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film schafft es trotz zweier potentiell spannender Handlungsstränge mühelos unter seinen Möglichkeiten zu bleiben. Die nacheinander stattfindende Abfolge der (Achtung Spoiler!) Aufdeckung des Attentäters und der Rückgewinnung des eigenen Lebens stehen nie in Frage und sind so sicher wie das Amen in der Kirche. Da sich der Film auch nicht weiter um die Zeitreiseproblematik an sich kümmert, bleiben am Ende vor allem die Fragen des wie und warum im Raum stehen. Eine parallele Erzählung der Handlung innerhalb und außerhalb des Source Codes hätte sich dabei doch geradezu angeboten, stattdessen verzichtet man auf diese Verdichtung und langweilt den Zuschauer mit dem Abspulen von immer neuen Aufenthalten im Zug die nie mitreißend werden. Das der Terrorist sogar der erste auffällige Kandidat ist (der Colter Stevens allerdings entgangen ist), setzt dem ganzen noch die Krone auf. Entweder habe ich den Film in einem anderen Leben schon mal gesehen oder er war wirklich so schlecht.

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Tom Blues

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Bewertung7.5Sehenswert

Nicht die schlechteste Verfilmung des Themas. Spannender als 12:01 mit Helen Slater, wenn gleich ich diese hübscher finde als Michelle Monaghan. Für Leute, die lieber S/F als Komödie sehen, ist der Film vielleicht eine gute Alternative zum altbewährten "Und täglich grüßt das Murmeltier".

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herozero

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Bewertung7.0Sehenswert

Source Code hat mich positiv überrascht... Nachdem ich mir den Trailer gefühlte 20 mal ansehen musste bevor ich mich zum ansehen des tatsächlichen Films durchringen konnte, zog mich der Film von Beginn in seinen Bann.
Zwar sind einige Parts sehr undurchsichtig und unverständlich und werden in der letzten viertel Stunde des Films wie als Rechtfertigung abgehandelt, der Rest überzeugt jedoch.
Die Handlung ist mitreißend und gerade die Undurchsichtigkeit mit der der Hauptdarsteller zu kämpfen hat, wühlt auch den Zuschauer auf.
Die Hauptcharaktere sind gut gezeichnet und heben sich klar von den Nebenrollen ab, hier vermisst man keine Tiefe.
Die vielen Wendungen und Einfälle des Films machen diesen Science Fiction Thriller zu einem sehenswerten Actionfilm!

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Jona89

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Bewertung4.0Uninteressant

Viel erwartet, aber bei weitem nicht alles bekommen.
Grundidee der Story ist solide und lässt sich durchaus drauf aufbauen, aber so richtig packen kann einen der Film nie. Er plätschert halt so vor sich hin, denn was soll schon passieren? Alle paar Minuten explodiert der Zug in Film doch sowieso, so dass eine reale Spannung gar nicht entstehen kann.
Jake Gyllenhaal ist einer der wenigen positiven Aspekte, da er seine Rolle sehr überzeugend rüberbringt und die Verwirrung glaubhaft macht.
Über das Ende. Naja, viel brauch man darüber halt nicht zu sagen. Der Film plätschert halt vor sich hin und am Ende plätschert er eben aus. Wirkliche Spannung? Fehlanzeige!

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FordFairlane

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Der Film "Source Code" punktet mit einem tollen Auftakt und einer interessanten Story, doch was aus dem Film letztendlich wurde, ist ein durchschnittlicher Science-Fiction-Thriller der zum Ende hin sehr vorhersehbar und actionarm daherkommt. Jake Gyllenhaal ist sehr sympatisch in der Heldenrolle, welche aber leider nicht viel aus seiner Rolle herausholen konnte, da es wie gesagt zu wenig Action zusehen gibt. Das Finale ist sehr larm und einfach nur durchschnittlich, was mir einfach nicht in den Kopf will, dnen man hätte soviel aus diesem Filmchen rausholen können. Ganz Durchschnittlicher Film mit lahmen Storyverlauf! Mehr sage ich dazu nicht!

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