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Mosquito Coast
Mosquito Coast (1986), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Kinostart 19.02.1987
7.1
Kritiker
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Moviemaster:Movie
von Peter Weir, mit Harrison Ford und Helen Mirren
Der idealistische Allie Fox beschließt, sein festgefahrenes Leben in Amerika hinter sich zu lassen. An der Mosquito Coast in Honduras will er mit seiner Familie ein neues Leben aufbauen. Tatsächlich scheint es Allie zunächst zu gelingen, sich fernab der Zivilisation ein kleines Paradies zu erschaffen. Im Lauf der Zeit aber verwandelt sich sein Aussteiger-Idealismus immer stärker in einen Wahn – Allie wird zum tyrannischen Herrscher über sein Reich. Als eines Tages drei bewaffnete Männer in seiner Siedlung auftauchen, eskaliert die Situation.
Mehr Bilder (3) und Videos (2) zu Mosquito Coast
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Mosquito Coast
- Genre
- Abenteuerfilm, Familiendrama, Gerechtigkeitsdrama, Drama
- Ort
- Honduras, Kleinstadt
- Handlung
- Ausstieg, Auswanderer, Baustelle, Besessenheit, Dschungel, Dysfunktionale Familie, Egozentrik, Ehe, Eis, Erfinder, Erfindung, Erwachsenwerden, Explosion, Exzentrik, Familie, Familienkonflikte, Fernweh, Geistige Krankheit, Handeln und Wille, Herrschaft, Idealismus, Jugendlicher, Macht, Menschliches Zusammenleben, Natur und Umwelt, Paradies, Plan, Sehnsucht, Sohn, Utopie, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterfigur, Verlust des Vaters
- Stimmung
- Berührend
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Kritiken (3) — Film: Mosquito Coast
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenIn den Untiefen des Dschungels verloren gegangene und anhand eines deutschen Releases, das noch auf sich warten lässt, tendenziell vergessen geglaubte Exotikexpedition des in allen (Genre-)Schubladen energetische Werke inszenierenden Peter Weir. Ford holt den ökophilosophisch-cholerischen, fanatisch-reaktionären Klaus Kinski aus dem Grab, den Zorn [der Wissenschaft], einen Weltverbesserer. Er imitiert zwischen verdorrten Sträuchern, heruntergekommenen Hütten und ausgebrannten Idealen einen gottlosen Prediger, dessen Land einem taumelnden, vor sich hin hustenden Zombie ähnlich durch die Marktwirtschaft streift, an jeder Naht zu implodieren droht und an die unausweichliche Apokalypse eine nett geschriebene Einladung zur Geburt zivilisatorischen Nullpunktes schickt. Direkter ausgedrückt: Dieses Land geht vor die Hunde! Und was macht man da? Raus aus dem Kapitalismus! Eis produzieren! Aus Liebe unter anderem auch. Dafür, dass man sein Land nicht mehr beim Siechtum zuschauen möchte. Weir…
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Timo K. Sun, 19 Jun 2011 15:08:18 -0000
Antwort löschenSchönen Dank!
Filmkenner77 Sun, 19 Jun 2011 16:49:02 -0000
Antwort löschenKomisch, an Klaus Kinski musste ich bei dem Film auch denken. Die Rolle hätte wirklich gut zu ihm gepasst. Einzig: Ob Kinski es auch glaubwürdig geschafft hätte, dass seine ganze Familie ihm folgt. Ich vermute, die wären froh gewesen, ihn los zu sein. ;-)
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenIn jeder Hinsicht großes Kino, in dem sich ein ungewohnt entfesselter Harrison Ford in eine so anstrengende wie faszinierende Figur einfindet. Aus Paul Schraders packendem Drehbuch macht Peter Weir einen Film, dem das Kunststück gelingt, den Dschungel Zentralamerikas als Paradies und Hölle zugleich zu zeigen. MOSQUITO COAST entführt den Zuschauer in eine andere Welt und läßt seinen Griff erst in der letzten halben Stunde etwas zu locker. Nichtsdestoweniger ein unbesungenes Juwel und ein Höhepunkt in den Filmografien aller Beteiligten, das auch noch beim wiederholten Sehen zu fesseln weiß.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenUnterschätzter Film nach einem Roman von Paul Theraux mit Harrison Ford in seiner wohl besten Rolle.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (10) — Film: Mosquito Coast
Murphante Sun, 23 Dec 2012 17:21:55 -0000
Kommentar löschenIch kann diesem Film keine Wertung geben ...
denn ich weiß nicht ob ich ihn als gut oder schlecht empfinden soll ...
Vor über 20 Jahren hätte man noch an so etwas glauben können ...
an den kleinen Platz auf einer verlassenen Insel, der auf keiner Karte verzeichnet ist ...
Damals, Ende der 80iger Jahre ...
Sich retten vor den riesengroßen kiminalistichen Aubeutern ...
Der Familienvater träumte von einem Leben aus der einfachen Hand ...
Dennoch wollen mir ein paar Dinge nicht so recht klar werden ...
Er war die ganze Zeit so sehr von seinen Ideen besessen ... es hat ihn alles innerlich zerfressen ... seine Besessenheit von einer freien Welt ...
aber er hat mit seiner Erfindung ein ganzes Stück Natur zerstört an dem dann auch kein Mensch mehr leben kann ... zieht weiter und sucht nach einer neuen Lösung ...
Wenn man so einen Gedankengut beisich trägt ... greift man dann zur Selbstzerstörung um andere damit zu vertreiben ??? Ganz großes Fragezeichen ???
Ich weiß ja nicht was ich von diesem Film hier halten soll :/
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lieber_tee Sun, 23 Dec 2012 17:25:58 -0000
Antwort löschenEiner der besten Filme von Harrison Ford, einer der schwächeren Filme von Peter Weir.
Alle 3 Antworten zeigen
horro Sun, 23 Dec 2012 20:16:57 -0000
Antwort löschenalso Murphi ich empfehle mal ein "gut" in die Urne zu legen :)
Murphante Sun, 23 Dec 2012 20:28:50 -0000
Antwort löschenhahaha ^^ "horro" ... also ich fand den irgendwie auch gut ... aber ich kann mich nicht so mit der Art und Weise gutheißen ... ich hab ein anderes Weltbild so im Auge ...
So das mit der Kirchengemeinde und dem Glauben ... teilweise gut ... teilweise schlecht ... also es waren so einige andere Punkte wo ich zwiegespalten bin mit meinen Gedanken :/
hmmmmmm
Das ist der erste Film wo ich echt nicht weiß wie ich den bewerten soll ... vielleicht muss ich mir den nochmal anschauen ...
Ener Tue, 16 Oct 2012 13:32:29 -0000
Kommentar löschenDer wahnsinnige Harrison Ford ist großartig. Teils zieht es sich leider wie Kaugummi, als hätte man zu wenig Ideen gehabt, den eigentlich gelungenen Film auch auf Filmlänge auszuschmücken. Kann man sich ansehen, überleben aber auch ohne.
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Mr.Film Mon, 09 Jan 2012 10:24:33 -0000
Kommentar löschen̲ ̲̲E̲̲i̲̲n̲̲e̲̲ ̲̲k̲̲l̲̲e̲̲i̲̲n̲̲e̲̲ ̲̲E̲̲x̲̲k̲̲u̲̲r̲̲s̲̲i̲̲o̲̲n̲̲ ̲̲d̲̲u̲̲r̲̲c̲̲h̲̲ ̲̲d̲̲i̲̲e̲̲ ̲̲F̲̲i̲̲l̲̲m̲̲o̲̲g̲̲r̲̲a̲̲p̲̲h̲̲i̲̲e̲̲ ̲̲d̲̲e̲̲s̲̲ ̲̲R̲̲i̲̲v̲̲e̲̲r̲̲ ̲̲P̲̲h̲̲o̲̲e̲̲n̲̲i̲̲x̲̲ ̲̲#̲̲3̲
Ein Film der in seiner Machart auf dem Boden geblieben ist und sich dennoch von der Menge absetzt, eine nicht so typische Familie mit einem Vater der vor sich hin philosophiert, fanatisch die Gesellschaft kritisiert und etwas ändern will. Als Harvard-Abgänger und genialer Erfinder weiss er jedoch das er Amerika nicht ändern kann, also erschafft er sich mit seiner Familie seine eigene, kleine Welt in der Mosquito Coast in Honduras. Er wird zu einer Art Diktator in seiner eigenen kleinen "Stadt", lässt nichts gegen sich und seine Erfindungen kommen, will das sein Eis, das er inmitten eines hitzigen Dschungels herstellt, vergöttert wird...und da kommen wir schon an den ersten kritischen Punkt. Ford hasst Priester, andere Verkünder Gottes und somit natürlich auch den himmlischen Vater höchstpersönlich, doch er führt sich selber wie eine Art Gott auf und will auch genauso angehimmelt werden, ebenso soll alles nach seinem Plan laufen, außenstehende Ideen werden für nicht gut befunden. Der schwierige Charakter Ford's macht es den Einwohnern seiner Stadt nicht leicht ihn zu mögen, dennoch hat er das Dorf modernisiert und klimatisiert und somit haben sie eine gewisse Verbundenheit zu ihm. Seine Familie vermittelt oft zwischen den Fronten, vornedran River Phoenix der seine Rolle als ältester Sohn nicht besser spielen könnte. Mit Helen Mirren schmückt ein weiterer großer Name das Plakat des Films, und dennoch wird man sich kaum an sie erinnern können, sie hat keine auffälligen oder wichtigen Szenen, sie steht einfach im Schatten der Größen Ford und Phoenix. Auch mimt Ford den netten Weltenretter, der den Einheimischen ja nichts böses will, doch sieht man mit zunehmender Laufzeit wie sein Charakter wirklich aussieht, der sympathische Bootsfahrer der die Familie am Anfang des Filmes zur Stadt gebracht hat, wir auf die gemeinste rassistische Weise niedergemacht. Dieser Idealist und Tyrann ist in jeder Hinsicht faszinierend, vor allem weil jeder wohl ein Stück von sich selbst in ihm sehen wird - das soll nicht unbedingt was böses bedeuten, denn in dem Kerl stecken auch jede Menge positive Eigenschaften. Harrison Ford hat schon oft Charaktere mit einer freien Schnauze gespielt, dennoch habe ich ihn noch nie so ungebändigt und losgelöst gesehen, soetwas kriegt man nur selten zu sehen, und wenn man so etwas sieht kann man es kaum glauben.
Ford's Persönlichkeit Allie ist hier wahrscheinlich der größte Grund warum man sich den Film anschauen sollte, dennoch sollte erwähnt sein wie wundervoll die Bilder sind die man geliefert kriegt, wundervoll weil selten, wundervoll weil echt. Da braucht es auch absolut keine großen Effekte, es braucht nur eines der außergewöhnlichsten Aussteigerdramen die man wohl je zu sehen bekommt, da kann man Regiegenie Peter Weir("Dead Poets Society";"Truman Show") wirklich nur danken.
"The Mosquito Coast" wird für 0815-Verkoster nichts sein, dafür ist der Film viel zu eigen, doch der Rest sollte mal reinschauen, vor allem weil es Harrison Fords persönliche Lieblingsrolle ist, außerdem erkennt man an diesem Paradebeispiel was für ein Talent Phoenix schon war(und nicht noch erst hätte werden können), denn wer es schafft neben einem der besten und abwechslungsreichsten Schauspieler so virtuos zu agieren, hat wenigstens etwas Anerkennung verdient.
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Filmkenner77 Fri, 17 Jun 2011 12:24:07 -0000
Kommentar löschen"Mosquito Coast" von Regiegigant Peter Weir ist ein eindringliches und stets glaubwürdig gespieltes Aussteigerdrama mit einem glänzend agierenden Harrison Ford in der Hauptrolle als selbstgefälligem, egoistischem Weltverbesserer, dem die Erfüllung seiner vermeintlichen Ideale wichtiger erscheint als die Belange seiner Familie. Er steigert sich immer mehr in einen Wahn hinein, der letztlich folgerichtig in einer Katastrophe münden muss. Zweifellos besitzt der Film auch die ein oder andere Länge, die allerdings durch das intensive Spiel der Charaktere weitestgehend aufgefangen werden kann. Wer "The Beach" mochte, könnte auch an diesem Werk Gefallen finden.
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mellisee Wed, 15 Jun 2011 19:30:10 -0000
Kommentar löschenPuh, der Film lässt einen nicht los. Eindrucksvolle Bilder, großartige Filmregie, insbesondere die Kameraführung und ein Harrisson Ford, so egoman und idealistisch - hier in seiner wohl besten Rolle.
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BlueSquirrel Mon, 30 May 2011 22:10:56 -0000
Kommentar löschenHarrison Ford produziert Eisblöcke und reaktionäre Sozial-Utopien; er ist der Herr der Mosquitos. Und wie verrückt kann der gute Mann schon sein, wenn man, während der Film so macht, sich hin und wieder wünscht es ihm gleich zu tun? Hellen Mirren leidet etwas unter vernachlässigter Charakterstudie und guckt dabei da und hier leicht doof aus der Wäsche, aber was wäre Ford ohne eine fähige Gehilfin? Die Kinder sind natürlich ihrer Bildung beraubt, aber im Gegenzug gibt's "Jeronimo". Und was ist schon die richtige Bildung, wenn die zivilisierte Welt droht im nuklearen Pandemonium zu bersten? Selten machte es mehr Spaß unerträglichem Gesabbel zuzuhören, außer wenn Kinski oder Bale am Set für Angst und Schrecken sorgen. Vertrag oder kein Vertrag, man wird ja noch in den Dschungel dürfen Herr Hobbes. Ich will diese Eismaschine Ford; gib sie mir! Auch wenn ich gar nicht weiß, was ich damit anfangen soll.
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Bradbury Tue, 31 May 2011 11:38:08 -0000
Antwort löschenIch finde ja, dass der Herr der Mosquitos und der Dschungelkönig von Borneo (Nick Nolte) ein tolles Team wären. Das ideale Paar für einen coolen Buddy-Actioner.
BlueSquirrel Tue, 31 May 2011 16:24:24 -0000
Antwort löschenDas mag sein. Ich kenn das nicht. :)
phoenix409 Fri, 03 Sep 2010 10:53:39 -0000
Kommentar löschenSehr intensives Abenteuerdrama mit einem gnadenlosen Harrison Ford in der besten Darstellung, die ich je von ihm gesehen habe. Atheistisch und idealistisch in seinen Gedanken, erschaffend und zerstörend in seinen Taten ist dieser Mann ein kreativer Hitzkopf, der sich samt Familie von der Zivilisation abwendet, um seine eigene Welt aufzubauen, in der bald Spannungen entstehen. Man muss "Mosquito Coast" etwas Zeit geben, wird dann aber mit starken Dschungelbildern, sehr guten Darstellern (inkl. Helen Mirren und River Phoenix) und einigen unangenehmen aber interessanten Existenzfragen bedient, die sich in den Dialogen entfalten.
Ein viel zu unbekannter Film.
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cpt. chaos Thu, 05 Aug 2010 08:27:25 -0000
Kommentar löschenEtwas zäh geartete Aussteiger-Mär, die jedoch mit eindrucksvollen Bildern und schönen Momenten aufwartet.
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IIKryonII Mon, 14 Dec 2009 09:56:41 -0000
Kommentar löschen!!!jejejeje !! Note 1++++ Film Wowww
El vivir como yo, hacer lo que yo
Pensar como yo, actuar como yo
Seguir como yo
y acabar como yo ha
Soy yo
IIKryonII
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Iwan Goratschin Fri, 14 Mar 2008 18:39:04 -0000
Kommentar löschenWieder so ein Film der die Psyche des Zuschauers terrorisiert.
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BlueSquirrel Sat, 07 Jul 2012 03:35:12 -0000
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