Oldboy
Oldboy (2003), KR Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 02.09.2004
61 Bewertungen
Skala 0 bis 10
11842 Bewertungen
248 Kommentare
Keine
von Chan-wook Park, mit Min-sik Choi und Ji-tae Yu
15 Jahre – so lange wird Dae-Su Oh, ein ganz durchschnittlicher Geschäftsmann und Familienmensch, in einem Ein Zimmer Appartement ohne Fenster eingesperrt, nachdem er von unbekannten Gangstern überwältigt und entführt wurde. 15 Jahre ohne jeden menschlichen Kontakt und in völliger Unklarheit darüber, warum und wie lange er festgehalten wird. Aus den Fernsehnachrichten erfährt er vom Mord an seiner Ehefrau, den die Täter ihm in die Schuhe schieben. Als er ebenso unvermittelt, wie er seiner Freiheit beraubt wurde, wieder in diese entlassen wird, stellt im sein Entführer die Aufgabe, den Grund für die unaussprechliche Tortur herauszufinden. Doch er kennt nur ein Ziel: Er will Rache üben. Rache an denen, die sein Leben zerstört, seine Frau getötet und seinen Seelenfrieden für immer auf dem Gewissen haben.
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Cast & Crew
-
Chan-wook Park
-
Min-sik Choi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dae-su Oh
-
Ji-tae Yu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Woo-jin Lee
-
Hye-jeong Kang
-
Seung-Shin Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yoo Hyung-ja
Regie
Schauspieler
-
Chan-wook Park
-
Jo-yun Hwang
-
Chun-hyeong Lim
- Genre
- Psychothriller, Psychodrama, Mysterythriller
- Zeit
- 2000er Jahre, Vergangenheit
- Ort
- Südkorea
- Handlung
- Antiheld, Audiokassette, Bestrafung, Betäubungsgas, Blut, Bruder-Schwester Beziehung, Einzelkämpfer, Entführung, Entführungsopfer, Erzfeind, Feindschaft, Fernsehen, Fernseher, Folter, Folterkammer, Gefängniszelle, Gewalt, Grausamkeit, Hammer, Hypnose, Inzest, Kampfkunst, Klaustrophobie, Kultfilm, Mauer, Millionär, Mord, Peitsche, Rache, Rächer, Schnee, Schuld, Schweigen, Schüler, Suizid, Sushi, Sushi Bar, Tintenfisch, Vater-Tochter-Beziehung, Verbrechen, Wut und Hass, lebendig gefressen
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Hart, Spannend, Traurig, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Oldboy
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- Oldboy: critic.de



















Kritiken (8) — Film: Oldboy
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"Oldboy" erzählt die Geschichte von Oh Dae-Su, der ohne Grund gekidnappt, aus seinem Familienleben gerissen und 15 Jahre in einem Raum festgehalten wird. Ohne Erklärung wird er schließlich wieder ein freier Mann. Glaubt man zunächst, denn seine Freiheit wird von einer Sache in die Schranken gewiesen. Oh Dae-Su sinnt auf ewige RACHE an seinen unbekannten Peinigern!
Soviel zum Inhalt. Was ich erwartet hatte war ein stinknormaler Rachefilm. Allerdings hatte ich nicht mit den Koreanern gerechnet. Denn "Oldboy" ist vielmehr als nur ein simpler Rache-Trip.
"Es heißt die Menschen kriegen nur Angst, weil sie zu viel Fantasie haben." Wohl wahr, denn gezeigt wird nicht viel, und trotzdem ist der Film eine kleine Waffe, welche dem Zuschauer erhebliche Schmerzen und Kopfzerbrechen bereitet. Er ist ein atemstockender Krimi, ein todbringender Thriller und vor allem ist er ein zutiefst erschütterndes, menschliches Drama, in gewissem Maße sogar eine Studie…
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Le Samourai 2011/02/08 21:14:58
Antwort löschenWord.
Wie schonmal erwähnt: Bester Film der Dekade! ;)
facepalm 2011/02/08 21:21:40
Antwort löschenSchöne Kritik, gefällt mir. Ich muss den auch nochmal schauen, alleine der Anfang ist so genial o.o
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der cineast 2011/02/08 21:47:12
Antwort löschenMir fehlt einfach das Herz :P
fabel 2011/02/08 22:01:47
Antwort löschen@cineast:
Dann gucke flott Sat1 - dann gehts ab.:)
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenEs geht um absoluten Schmerz und Verlust. [...] Park hat einen meisterhaft düsteren Film über die Bürde der Erinnerung und die Gnade des Vergessens gedreht. Trotz seiner Härte gilt "Old Boy" als Hoffnungsträger für Koreas derzeit aufblühende Filmwirtschaft.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenParks Film wechselt mehrmals sein Erkenntnisinteresse. Zuerst scheint es um reine Rache zu gehen, dann um die eigene Schuld und schließlich um die Manipulierbarkeit des Menschen und seinen Kampf um ein selbst bestimmtes Leben. Wie Park das alles in einen Film packt, ohne ihn zu überfrachten, wie er in Sekundenbruchteilen nahtlos das Genre wechselt - vom Paranoia-Thriller zur blutdurstigen Action, von tränendrückender Romanze zu berührendem Drama - verdient Bewunderung.
Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
der cineast 2011/02/09 21:36:36
Antwort löschenWie auch der Kommentar :)
ZaZa 2011/06/27 08:31:41
Antwort löschenGut gesagt :D
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenOldboy ist für mich ganz klar, der beste asiatische Film, den es bis jetzt gegeben hat! Ein wirkliches must see für jeden Asiafan!
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Hitmanski 2010/11/15 00:41:44
Antwort löschenGewohnt hilfreiche und nachvollziehbare Argumentationsstruktur...
der cineast 2011/02/09 21:39:27
Antwort löschenWarum so Ironiefrei Herr Manski? :)
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenMit dem Staunen beginnt die Philosophie. Vielleicht liegt es daran, dass Park in Deutschland Philosophie studiert hat. Sein Film ist ein spannender, hochemotionaler Rache-Thriller, eine Art koreanische Version von KILL BILL, auch in seinem Stilwillen, zugleich aber auch ein Ideendrama. [...] Und der Film enthält sich aller moralischen Eindeutigkeit, die im Westen so beliebt ist. Seine Coolness ist nicht die schöne eines Melville oder Tarantino. Im Gegensatz zu ihnen, die gern alles ästhetisieren, zeigt Park einfach die Dinge, wie sie sind.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenGroße Filmkunst, kein Zweifel; doch jeder potenzielle Kinogänger muss sich ernsthaft fragen, ob er sich ihr aussetzen möchte, denn das Zuschauen schmerzt. Wer den Film dennoch anschaut, wird ihn nicht so schnell wieder vergessen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenPark verhebt sich etwas an seiner "Graf von Monte Christo"-Paraphrase, die über weite Strecken zu sehr auf großes Drama macht und die im Grunde lächerliche Story ad Infinitum dehnt. Wenn sich endlich das Ende abzeichnet und der Bösewicht als knallchargierender Bondschurke auftaucht, ist es auch zu spät noch die Kurve ins Abstruse zu kriegen. Old Boy lahmt.
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otomo 2010/03/30 11:03:59
Antwort löschenWas ist an der Geschichte im Grunde lächerlich?
Fu-Jay 2010/12/22 16:52:53
Antwort löschenEine Antwort kommt zwar erst nach 8 Monaten aber sie kommt.
-SPOILER-
Ich denke, was Batzman an der Geschichte lächerlich findet, ist die übertriebene Art und Weise, mit der sich Böse an Gut rächt. Ja, er hat seine Schwester geliebt und sie hat sich (wenn man es ganz genau nimmt) umgebracht, weil Oh Dae-Su die beiden bei ihrem Treiben erwischt. Aber sich deswegen so etwas absurd-grausames auszudenken IST lächerlich. Vorallem, da er sich jeden anderen hätte suchen können, den mehr Schuld an der ganzen Sache trifft.
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenVerstörende, sinnarme Leinwandkost, die auch durch die Art der Umsetzung nicht punkten mag. Von Kritikern im Vorfeld völlig überbewertet. Bleibt zu wünschen, dass das für 2008 geplante Hollywood-Remake besser abschneidet.
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Le Samourai 2011/05/22 03:09:06
Antwort löschenKrasser Blödsinn.
Apophis 2011/07/08 00:53:40
Antwort löschenAbsolut unnütz dieses ganze Profil inklusive seiner lächerlichen "Kritiken".
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klassische Hutformen 2011/11/01 21:16:44
Antwort löschenoh man kritiker ihr rasierst mir die eier
Teezy123 2012/03/29 19:12:53
Antwort löschendiese Kritik ist weder lächerlich noch unnütz, sondern treffend
Kommentare (240) — Film: Oldboy
Kommentar schreibenJeff Lebowski 2012/05/30 21:24:27
Kommentar löschenScheiße. Hätte ich mir nicht die regel gesetzt, dass ich einen 'lieblingsfilm' mindestens zwei mal gesehen haben muss, wäre 'oldboy' jetzt schon auf meiner liste.
Aber zuerst werde ich ihn nochmal gucken, danach folgt ein ausführlicher kommentar und wahrscheinlich eine 10.
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Le Samourai 2012/05/30 21:25:23
Antwort löschenrichtig so :)
wurzel.mann 2012/05/26 15:14:09
Kommentar löschenGanz klar der beste Teil der Rache Trilogie. Ein sauspannender aber auch sehr gefühlvoller Film der einen mit seiner unvorhersehbaren Wendung am Ende den Boden unter den Füßen wegzieht. Ein großteil der Faszination die der Film versprüht kommt durch die perfekte Regie und Kamera.
Ein Meisterwerk das man immer wieder schauen kann, und bei dem es auch Spaß macht in die geschockten gesichter derer zu gucken die das Ende noch nicht kennen :)
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MartinNolan 2012/05/25 09:25:23
Kommentar löschenOh Dae-Su (Choi Min-sik) wird eines Tages von Unbekannten verschleppt und in eine zimmerähnliche Zelle (Tapete, Fernseher, Dusche...) ohne Fenster eingesperrt. Scheinbar grundlos. Oh Dae-Su fragt sich ständig wer und vor allem warum, er eingesperrt wurde. Wird er jemals wieder diese Zelle verlassen? Wie lange wird er noch dort ausharren müssen? Neben seinen Spekulationen ist ihm aber eines völlig klar: Er wird Rache nehmen. Rache um jeden Preis! Die Jahre vergehen und in Oh Dae-Su wächst die Gier nach Rache ins Unermessliche. Nach fünfzehn Jahren, erwacht er auf dem Dach eines Hochhauses in Seoul. Äußerlich und innerlich verwahrlost, irrt Dae-Su nun nur mit einem Ziel durch die Straßen von Seoul. Rache! Wer hat ihm dieses Martyrium nur angetan? Warum? Doch Dae-Su stellt sich hier, blind vor Rachsucht, die falschen Fragen. Vielmehr sollte er der Frage nachgehen: Weshalb er nun frei gelassen wurde?
Für einen Zuschauer, der nicht so vertraut ist mit asiatischen Filmen, werden unweigerlich Eindrücke, wie bizarr, verrückt und abgefahren, durch den Kopf gehen. Die komplette Atmosphäre des Films, ist in einem bizarren Grundton gehalten. Alles in diesem Film wird in Extremen dargestellt. Wer fünfzehn Jahre lang in einer Zelle gefangen war, kennt eben nur noch das Extreme. Extremer Hass, extreme Liebe kurz, die emotionale Situation von Oh Dae-Su, überträgt sich unweigerlich auf die Stimmung des Films. Zahlreiche Dialoge sind mit ein oder zwei Sätzen gespeist, die der Zuschauer nach dem Film, in seinen Gedanken mit sich führen wird. Die Inszenierung von Rache in einer seiner reinsten Formen, zeigt sich solide. Die Schauspieler, besonders der grandiose Hauptdarsteller Choi Min-sik, machen diesen Film sehenswert. Dennoch kann "Oldboy" nicht vollkommen überzeugen. So sind einige Momente, wie zum Beispiel am Ende, nicht dramaturgisch wertvoll, sondern wirken lediglich konstruiert. So kalt Oh Dae-Su geworden ist, so kalt ist auch die Inszenierung ausgefallen. Die Handlung sowie einige Zitate werden dem Zuschauer zwar noch länger im Gedächtnis bleiben. Doch reicht dies nicht, um "Oldboy" als ein Meisterwerk zu bezeichnen. Sicherlich ein Film, den man sich anschauen kann, aber bitte ohne die Erwartung eine Meisterwerk der Filmgeschichte vor sich zu haben.
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Freak89 2012/05/12 19:32:52
Kommentar löschen"Oldboy" ist eine ganz besondere Film-Perle für mich.
Was der Zuschauer hier geboten bekommt ist außergewöhnlich:
1. Eine Story die völlig undurchsichtig scheint und durch die detektivartige Auflösung nie wirklich langatmig oder gar langweilig wird, trotz insgesamt 2 stündiger Laufzeit.
2. Visuell makellos (ausdrucksstarke Drehorte, starke Kameraperspektiven und -fahrten und keine hektischen Schnitte, welche die Szene zerstören könnten)
3. Schonungslose und drastische Gewaltdarstellung, sowohl körperlich als auch psychisch. Was der Hauptdarsteller durchläuft ist unmenschlich, dies lässt auch den Zuschauer nicht kalt. Die Brutalität wird nicht explizit gezeigt sondern dies wird der Vorstellungskraft des Zuschauers überlassen, deshalb auch ab 16 Jahren freigegeben.
4. Einer Hauptfigur, bei der man sich wirklich manchmal sagen muss, dass dies nur eine Rolle ist. Min-sik Choi spielt nicht, er lebt seine Rolle und dies in all seiner Bitterkeit. Seine Verzweiflung, seine Wutausbrüche und seine psychischen Abgründe sind so stark in Szene gesetzt, dass der Zuschauer mitfühlt (ob er will oder nicht).
5. Ein Finale, was in Drastigkeit und Schonungslosigkeit seines Gleichen sucht.
Ein Film, der viele Tabus bricht und an Grenzen stößt. Dieses Erlebnis ist nicht ohne und deshalb nicht für Jedermann geeignet.
Wer sich jedoch auf eine emotionale und psychische Achterbahnfahrt einlassen will ist hier bestens aufgehoben.
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Patrick Fiergolla 2012/05/10 16:29:21
Kommentar löschenOldboy als schwere Kost zu bezeichnen, ist in Hinblick auf die visuellen Eindrücke, den Plot und die Auflösung wahrscheinlich allgemeingültig.
Typisch für asiatisches, in dem Fall südkoreanisches Kino ist die sehr emotionale Inszenierung, durch die, wie ich finde, auch immer wieder sehr zähe Szenen entstehen.
Definitiv Geschmackssache.
Erstaunlich ist, mit welcher Hingabe sich Choi Min-sik seiner Rolle unterwirft und sogar als Vegetarier einen lebenden Tintenfisch für die Kamera verzehrt. Hier scheint er wirklich die Rolle seinens Lebens zu spielen, ob es nun bei heftigen Gefühlsausbrüchen oder coolen Actionsequenzen ist. Letztere sind umso beeindruckender, beachtet man die teilweise ewig langen Einstellungen, die schnittlos sein ausdauerndes Aufbegehren zeigen.
Ob der Film am Ende nun gefällt oder nicht, er ist sehr imposant und prägnant; und sicher keine verschwendete Zeit.
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1000Mindhunter 2012/05/09 13:08:00
Kommentar löschenEin aufwühlender und verstörender Film....mit top Soundtrack, fesselnde Kamerafahrten ,genialer Erzählweise und grandiosen Darstellern. Der Film hat mich überrascht und gegen Ende hat mich die ganze genial konstruirte Story fasziniert die in einem bitteren Showdown aufgelöst wird. Um ehrlich zu sagen war das einer meiner ersten Koreanischen Filme , deshalb werde ich mich in nächster Zeit mehr mit solchen Filmen beschäftigen. Nächster halt I saw the Devil ;)
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Joeyjoejoe17 2012/05/09 13:55:36
Antwort löschenViel Spaß mit ISTD ;)
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1000Mindhunter 2012/05/09 13:58:27
Antwort löschenDanke, werd ich bestimmt haben ;)
Vic Mackey 2012/05/09 14:03:36
Antwort löschenAuf den kannst du dich wirklich freuen, hat mir sogar ein wenig besser gefallen als "Oldboy"!
waltwhite 2012/05/06 18:04:59
Kommentar löschenDieses Werk ist nicht von dieser Welt.
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8martin 2012/05/06 13:44:23
Kommentar löschenDas ist einer der vielen Manga-Verfilmungen der besonderen Art. Besonders, weil besonders blutrüstig, aber das will nichts heißen, denn die Fans johlen vor Begeisterung auf, wenn es rot tropft und die optischen Qualen vom Bildschirm ins Publikum schreien und außerdem ist der Film besonders schwierig zu verstehen. Wenn man nicht konzentriert bei der Sache ist, könnte man meinen zeitweise in einem anderen Film zu sein.
Es gelingt Regisseur Park den konkreten Ort- und Zeitbezug aufzuheben und Sehgewohnheiten aufzubrechen. Der Zuschauer ist ständig damit beschäftigt, das Geschehen sowohl chronologisch als auch ontologisch einzuordnen. Dabei hat sich nach kurzer Zeit mancher schon verabschiedet, und zwar aus dem einen oder anderen Grund besagter ’besonderen Art.
Wenn man weiter mitdenkt, gelangt man in ein kafkaeskes Labyrinth, in dem sich der Held, Oh Dae-su (Choi Min-sik), ständig neuen gefahrvollen Herausforderungen gegenüber sieht, diese mit der Unverletzlichkeit von Wald-Disney-Figuren und mit dem Kampftalent eines Jackie Chan meistert, sogar einen Suizid überlebt und schließlich in den Armen der geliebten Mi-do (Kang Hye-jeong) landet. Wenn man das noch sehen kann, hat man einen intellektuellen und emotionalen Parcours der besonderen Art hinter sich gebracht.
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Skar 2012/05/05 19:22:52
Kommentar löschenEin Meisterwerk, dass zu der immer größer werdenden Filmindustrie in Korea und deren Popularität entscheidend beitrug. Ironischerweise stammt die Originalgeschichte jedoch aus Japan. Es lohnt sich aber auch den Manga zu lesen, da er vom Film in vielen Punkten abweicht , aber auf seine Art auch zu den besten seines Genre gehört. Ich kann nur hoffen, dass dieser Film kein Remake bekommt und glücklicherweise hat Steven Spielberg von seinen Plänen ja schon abgesehen!
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Silveremoboy 2012/04/24 14:49:52
Kommentar löschenDer Regisseur inszeniert diesen Film mit ganz viel Raffinesse. Ein spannender Film mit Tiefen und Höhen, ein ergreifendes und zugleich trauriges Thema, schöne Musik und ein besonders guter Hauptdarsteller machen Oldboy zu einem wirklich guten Film.
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hektoliter 2012/04/17 11:47:08
Kommentar löschenDer einzige Nachteil an diesem Film ist, dass man ihn sich kein zweites mal ansehen kann...
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Shritz 2012/04/25 20:23:15
Antwort löschenAlso ich fand den auch nach dem dritten Mal noch sehr gut
hektoliter 2012/04/26 11:21:55
Antwort löschenHab mir den Film nach paar Monaten zum zweiten Mal angeschaut und wenn man ja weiß (!Vorsicht Spoiler!) dass es seine eigene Tochter ist mit der er das Verhältnis eingeht nimmt das dermaßen an Spannung dass es fast schon sinnlos ist den Film zu Ende zu schauen.
Der AHA-Effekt beim ersten Mal ist dafür gigantisch
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slipmax 2012/05/03 23:25:31
Antwort löschenDa muss ich hektoliter vollkommen Recht geben. Diesen Gedanken trag ich schon lange mit mir herum, was verhindert, dass ich ihn mir ein zweites mal ansehe. Trotzdem reizt es schon ein wenig, der Streifen war nämlich unheimlich gut :)
nox_123 2012/05/28 23:22:31
Antwort löschenVielleicht einmal zu häufig zitiert, aber ich hatte schon die Vermutung gehabt, wo er meinte: erst die Rache.
Retrogod 2012/04/12 17:28:56
Kommentar löschenSuper Film ! Muss man gesehen haben!
Jedoch nicht für jedermann geeignet !
Der Manga ist auch sehr empfehlenswert & weicht auch stark vom Film ab ;) ! Gibt glaube ich 4 oder 5 Bände !
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Shritz 2012/04/15 20:57:17
Antwort löschenMüssten glaube ich 6-8 im deutschen sein ;)
Oldboy91 2012/04/16 14:21:11
Antwort löschenVier Bände auf Deutsch.
Acht Bände auf Englisch.
SanAndreas 2012/04/10 05:01:30
Kommentar löschenMeisterwerk
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Markus Zöllner 2012/04/10 00:21:57
Kommentar löschenLeider nicht so gut wie der Vorgänger aber ich liebe es wie sich am ende das ganz Puzzle zusammenfügt!
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Telebaum 2012/04/07 11:36:06
Kommentar löschenDie zum Teil überbordende Begeisterung für diesen Film kann ich nicht teilen. Die Mischung aus blinder Brutalität, reziproker Rache, hypnotischer Manipulation, hündischer Unterwerfung, inzestuöser Motivierung und Vivaldi ist mit zunehmendem Verlauf einfach nur lächerlich. Da bleib ich doch lieber bei Kim Ki-duk.
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Mr.Bungle 2012/04/12 02:38:26
Antwort löschen"Die zum Teil überbordende Begeisterung für diesen Film kann ich nicht teilen."
Da kann ich nur zustimmen.
Arventus 2012/04/03 16:18:31
Kommentar löschen"Wenn sie mir gesagt hätten, dass es 15 Jahre sein würden, wäre es dann leichter für mich gewesen?"
Mit "Oldboy" habe ich nun meinen kleinen Asia Marathon gestartet und bin sofort bei einem Film gelandet der sich bei weitem nicht mit einer Zahl zwischen 1-10 bewerten lässt und ich mich somit letztendlich für die 7 entschieden habe, wobei es mir aber eher um das Wort SEHENSWERT geht.
Denn "Oldboy" hat sowohl Stärken als auch Schwächen und ist für mich nicht das von vielen hochgelobte Meisterwerk, jedoch auch längst kein schlechter Film.
Die gesamte Art und Erzählweise des Films, ist aufjedenfall interessant und gleichzeitig glänzt er noch mit einem sehr guten Soundtrack, aber die Mitte des Films kam für mich schon recht langweilig rüber, doch hätte ich den Fernseher ausgeschaltet, wäre ein sehr falscher Eindruck von "Oldboy" geblieben.
Denn der positivste Punkt ist definitiv das Ende, dies ist sehr gut in Szene gesetzt und wühlt den Zuschauer gefühlsmäßig auf, was auch durch den schockierenden Twist verursacht wird.
Fazit: Der Film ist nichts für gelegentliche Filmegucker, aber jeder der sich für originelle Filme interessiert, welche einen gänzlich anderen Weg gehen als die meisten Produktionen aus Hollywood und hinzu auch noch Filme mag die einem mehrere Tage im Kopf bleiben der sollte sich "Oldboy" auf keinen Fall entgehen lassen.
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Thohu 2012/04/02 17:01:02
Kommentar löschenWunderbar inszeniert! Ein herrliches Zusammenspiel von Bild und Ton, Kamera und Schnitt.
Die Story: naja, fesseln konnte sie mich nicht, aber ein Nickerchen konnte ich auch nicht machen.
Im Großen und Ganzen ist der Film gelungen und man sollte ihn zumindest einmal gesehen haben.
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Teezy123 2012/03/29 19:10:22
Kommentar löschenNaja, so euphorisch wie manch andere hier, bin ich bei Old Boy leider weniger.
Sicher ist er ganz gut, aber viele Dinge wie z.B. die zu sehr in Szene gesetzte Schwermütigkeit, das übertriebene nervige Rumgeballer bzw. diverse Kampfszenen und das völlig beknackte Ende empfand ich als zu störend, als dass ich darüber hinwegschauen könnte.
Für mich alles andere als ein Highlight o.ä.
Fazit: Ein Mal gucken ok, aber mehr muss echt nicht
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LongWayHome 2012/03/29 22:03:11
Antwort löschenNur drei kleine Anmerkungen:
Was meinst du mit "zu sehr in Szene gesetzte[r] Schwermütigkeit"?
Die Schwermütigkeit ist doch stark in der Geschichte selbst verwurzelt und verflochten, die traurige Atmosphäre an den rechten Stellen ergibt durchweg Sinn und ist logisch und alles andere als aufgesetzt, wo liegt also das Problem? Wenn du sie als aufgesetzt empfindest, kannst du genauer darauf eingehen? Eine Tragödie (im Falle von Oldboy von fast schon griechischem Ausmaße) mit einer Kritik wie "Ist mir zu schwermütig" abzukanzeln ist meiner Meinung nach so unreflektiert leicht daneben, kritisiert du auch Komödien wenn du sie zu witzig findest?
"Übertrieben nerviges Rumgeballer" - ich erinnere mich im gesamten Film an genau zwei abgegebene Schüsse, mehr nicht. Erkläre dich bitte, nicht aus Schikane, sondern weil es mich wirklich interessiert.
Was findest du am Ende beknackt? Ich persönlich finde es wunderbar. Ist es der Twist an sich generell, oder die relativ interpretationsfreie Angelegenheit an sich (was ja wiederum ein extrem subjektiver Kritikpunkt wäre) ?
Eine ehrliche und ernste Antwort wäre nett. Ich halte Oldboy für ganz wunderbar, wenn auch nicht fehlerfrei, aber die von dir genaannten Punkte sind mir - wieder mal - ganz neu.
Teezy123 2012/03/31 12:30:44
Antwort löschenNeben den hier leider gewohnten Beleidigungen, die man bekommt, wenn man einen Film eher nicht so gut findet, freut es mich schon mal über Deinen Kommentar... weil anderenfalls würd ich auch nicht antworten.
Leider ist es schon etwas her, dass ich den Film gesehen habe, aber ich versuchs trotzdem mal...
Dass mit den Komödien tue ich in der Tat so... weil zu witzig ist für mich eben albern und albern hat dann für mich auch nichts mehr mit Komödie zu tun.
Bei Oldboy wars ähnlich.
Klar, gibt die Story keinen Anlass zur Freude, aber für meinen Geschmack war das eben zu dicke aufgetragen.
Abkanzeln wollte ich damit eigentlich nix, ich denke, es ist einfach mehr eine Empfindungssache.
Hm, ok, Rumgeballer... mir waren es einfach zu viele Kampfszenen, die für mich gerade eben, weil es ja eigentlich eine Tragödie ist, komplett deplaziert wirkten.
Somit rutschte der Film oftmals in diese Martial Art & Shooting Abteilung... mir hätte es besser gefallen, wenn in Anbetracht des Themas mehr Fingerspitzengefühl gezeigt worden wäre.
Das Ende... Naja, diese Inzest-Geschichte finde ich eh total komplett fürn Arsch... das ist etwas, womit ich mich so überhaupt nicht anfreunden konnte.
Ich hab diesen Film vergessen, kaum dass ich ihn gesehen hatte und erinnerne mich nur halt noch sehr gut daran, dass ich vorm TV saß und die Botschaft des Films doch sehr... rätselhaft... fand, um es mal vorsichtig zu sagen.
Wie dem auch sein, die Geschmäcker sind zum Glück verschieden und prozentual gesehen bin ich mit meiner Meinung eh in der Minderheit :-)
keinohrhase20 2012/03/23 19:18:26
Kommentar löschenOldboy ist ein Film der aufzeigt:
Etwa was auf engstem Raum visuell alles möglich ist.
Oder wie man einen Hammer zweckentfremden kann.
Wie das aussieht wen man einen lebendigen Tintenfisch isst.
Wie man die Überlegenheit des asiatischen Kinos zelebriert .
Wie Konsequent man sein kann ohne Zuschauer auf der Strecke zu lassen. ...
.............
Vor allem aber wie aus einem gewöhnlichen Familienvater(mit Engelsflügeln)ein eiskalter Killer(mit besagtem Hammer) wird.
Letztlich ist Oldboy aber vor allem deswegen ein Meisterwerk: Er experimentiert und lotet Grenzen aus, bringt neue Elemente mit ein mixt verschiedene Genres und schafft am Ende gleichermaßen zu verstören und zu begeistern, den Atem zu rauben, zum denken anzuregen und zu überraschen. Mehr noch als bloß ein Film: Eine Offenbarung: Knallhart jedoch mit (zwar verdorbenem)nichts desto trotz einem weichen Kern.
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Mitanel 2012/03/23 14:59:58
Kommentar löschenDieser Film ist ganz klar Kunst, ein Meisterwerk, das seinesgleichen sucht. Die Musik, die Inszenierung, die Charaktere, die Gewalt, das ist zusammen einfach legendär. Irgendwo habe ich gelesen, Chan-Wook sei ein koreanischer Tarantino - das finde ich auf keinen Fall. Seine Filme sind im Vergleich zu den genialtrashigen Tarantinowerken eher emotional und unterscheiden sich von der Thematik ebenfalls stark.
Insgesamt ist Oldboy aber genial, eine klare Empfehlung.
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