Oldboy
Oldboy (2003), KR Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 02.09.2004
64 Bewertungen
Skala 0 bis 10
15623 Bewertungen
311 Kommentare
Keine
von Chan-wook Park, mit Min-sik Choi und Ji-tae Yu
In Oldboy wird Min-sik Choi entführt und 15 Jahre lang eingesperrt. Als er eines Tages unvermittelt frei kommt, will er Rache üben und herausfinden, weshalb er eingesperrt wurde.
15 Jahre – so lange wird Dae-Su Oh, ein ganz durchschnittlicher Geschäftsmann und Familienmensch, in einem Ein Zimmer Appartement ohne Fenster eingesperrt, nachdem er von unbekannten Gangstern überwältigt und entführt wurde. 15 Jahre ohne jeden menschlichen Kontakt und in völliger Unklarheit darüber, warum und wie lange er festgehalten wird. Aus den Fernsehnachrichten erfährt er vom Mord an seiner Ehefrau, den die Täter ihm in die Schuhe schieben. Als er ebenso unvermittelt, wie er seiner Freiheit beraubt wurde, wieder in diese entlassen wird, stellt ihm sein Entführer die Aufgabe, den Grund für die unaussprechliche Tortur herauszufinden. Doch er kennt nur ein Ziel: Er will Rache üben. Rache an denen, die sein Leben zerstört, seine Frau getötet und seinen Seelenfrieden für immer auf dem Gewissen haben.
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Cast & Crew
- Genre
- Mysterythriller, Psychodrama, Psychothriller, Actionfilm, Thriller
- Zeit
- 2000er Jahre, Vergangenheit
- Ort
- Südkorea
- Handlung
- Antiheld, Audiokassette, Bestrafung, Betäubungsgas, Blut, Bruder-Schwester Beziehung, Einzelkämpfer, Entführung, Entführungsopfer, Erzfeind, Feindschaft, Fernsehen, Fernseher, Folter, Folterkammer, Gefängniszelle, Gewalt, Grausamkeit, Hammer, Hypnose, Inzest, Kampfkunst, Klaustrophobie, Kultfilm, Mauer, Millionär, Mord, Peitsche, Rache, Rächer, Schnee, Schuld, Schweigen, Schüler, Suizid, Sushi, Sushi Bar, Tintenfisch, Vater-Tochter-Beziehung, Verbrechen, Wut und Hass, lebendig gefressen
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Hart, Spannend, Traurig, Verstörend
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Kritiken (9) — Film: Oldboy
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"Oldboy" erzählt die Geschichte von Oh Dae-Su, der ohne Grund gekidnappt, aus seinem Familienleben gerissen und 15 Jahre in einem Raum festgehalten wird. Ohne Erklärung wird er schließlich wieder ein freier Mann. Glaubt man zunächst, denn seine Freiheit wird von einer Sache in die Schranken gewiesen. Oh Dae-Su sinnt auf ewige RACHE an seinen unbekannten Peinigern!
Soviel zum Inhalt. Was ich erwartet hatte war ein stinknormaler Rachefilm. Allerdings hatte ich nicht mit den Koreanern gerechnet. Denn "Oldboy" ist vielmehr als nur ein simpler Rache-Trip.
"Es heißt die Menschen kriegen nur Angst, weil sie zu viel Fantasie haben." Wohl wahr, denn gezeigt wird nicht viel, und trotzdem ist der Film eine kleine Waffe, welche dem Zuschauer erhebliche Schmerzen und Kopfzerbrechen bereitet. Er ist ein atemstockender Krimi, ein todbringender Thriller und vor allem ist er ein zutiefst erschütterndes, menschliches Drama, in gewissem Maße sogar eine Studie des…
20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Le Samourai Tue, 08 Feb 2011 20:14:58 -0000
Antwort löschenWord.
Wie schonmal erwähnt: Bester Film der Dekade! ;)
facepalm Tue, 08 Feb 2011 20:21:40 -0000
Antwort löschenSchöne Kritik, gefällt mir. Ich muss den auch nochmal schauen, alleine der Anfang ist so genial o.o
der cineast Tue, 08 Feb 2011 20:47:12 -0000
Antwort löschenMir fehlt einfach das Herz :P
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fabel Tue, 08 Feb 2011 21:01:47 -0000
Antwort löschen@cineast:
Dann gucke flott Sat1 - dann gehts ab.:)
Dox Thu, 04 Oct 2012 09:32:07 -0000
Antwort löschenIn etwa diesen Worten würde ich ebenfalls meine Liebe zu diesem Film ausdrücken. Ganz großes Kino.
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenEs geht um absoluten Schmerz und Verlust. [...] Park hat einen meisterhaft düsteren Film über die Bürde der Erinnerung und die Gnade des Vergessens gedreht. Trotz seiner Härte gilt "Old Boy" als Hoffnungsträger für Koreas derzeit aufblühende Filmwirtschaft.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenParks Film wechselt mehrmals sein Erkenntnisinteresse. Zuerst scheint es um reine Rache zu gehen, dann um die eigene Schuld und schließlich um die Manipulierbarkeit des Menschen und seinen Kampf um ein selbst bestimmtes Leben. Wie Park das alles in einen Film packt, ohne ihn zu überfrachten, wie er in Sekundenbruchteilen nahtlos das Genre wechselt - vom Paranoia-Thriller zur blutdurstigen Action, von tränendrückender Romanze zu berührendem Drama - verdient Bewunderung.
Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
der cineast Wed, 09 Feb 2011 20:36:36 -0000
Antwort löschenWie auch der Kommentar :)
ZaZa Mon, 27 Jun 2011 06:31:41 -0000
Antwort löschenGut gesagt :D
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenOldboy ist für mich ganz klar, der beste asiatische Film, den es bis jetzt gegeben hat! Ein wirkliches must see für jeden Asiafan!
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Hitmanski Sun, 14 Nov 2010 23:41:44 -0000
Antwort löschenGewohnt hilfreiche und nachvollziehbare Argumentationsstruktur...
der cineast Wed, 09 Feb 2011 20:39:27 -0000
Antwort löschenWarum so Ironiefrei Herr Manski? :)
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenChan-Wooks Meisterwerk ist trotz seiner hyperstylishen Oberfläche ein Film der Zwischentöne, Bei dem man ganz genau hinhören muss. Das Prinzip Rache wird intelligent und differenziert durchexerziert und nebenbei wir auch noch ein überaus spannender Thriller erzählt. Ein herrliches Stück postmodernes Kino, dass sich grazil zwischen Exploition, Arthouse und Mainstram bewegt.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenMit dem Staunen beginnt die Philosophie. Vielleicht liegt es daran, dass Park in Deutschland Philosophie studiert hat. Sein Film ist ein spannender, hochemotionaler Rache-Thriller, eine Art koreanische Version von KILL BILL, auch in seinem Stilwillen, zugleich aber auch ein Ideendrama. [...] Und der Film enthält sich aller moralischen Eindeutigkeit, die im Westen so beliebt ist. Seine Coolness ist nicht die schöne eines Melville oder Tarantino. Im Gegensatz zu ihnen, die gern alles ästhetisieren, zeigt Park einfach die Dinge, wie sie sind.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenGroße Filmkunst, kein Zweifel; doch jeder potenzielle Kinogänger muss sich ernsthaft fragen, ob er sich ihr aussetzen möchte, denn das Zuschauen schmerzt. Wer den Film dennoch anschaut, wird ihn nicht so schnell wieder vergessen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenPark verhebt sich etwas an seiner "Graf von Monte Christo"-Paraphrase, die über weite Strecken zu sehr auf großes Drama macht und die im Grunde lächerliche Story ad Infinitum dehnt. Wenn sich endlich das Ende abzeichnet und der Bösewicht als knallchargierender Bondschurke auftaucht, ist es auch zu spät noch die Kurve ins Abstruse zu kriegen. Old Boy lahmt.
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otomo Tue, 30 Mar 2010 09:03:59 -0000
Antwort löschenWas ist an der Geschichte im Grunde lächerlich?
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Fu-Jay Wed, 22 Dec 2010 15:52:53 -0000
Antwort löschenEine Antwort kommt zwar erst nach 8 Monaten aber sie kommt.
-SPOILER-
Ich denke, was Batzman an der Geschichte lächerlich findet, ist die übertriebene Art und Weise, mit der sich Böse an Gut rächt. Ja, er hat seine Schwester geliebt und sie hat sich (wenn man es ganz genau nimmt) umgebracht, weil Oh Dae-Su die beiden bei ihrem Treiben erwischt. Aber sich deswegen so etwas absurd-grausames auszudenken IST lächerlich. Vorallem, da er sich jeden anderen hätte suchen können, den mehr Schuld an der ganzen Sache trifft.
Harrigan Mon, 29 Apr 2013 20:26:11 -0000
Antwort löschen"Egal, ob ein Sandkorn oder ein Stein. Im Wasser sinken sie beide." Wer Oldboy nicht versteht findet ihn freilich doof.
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenVerstörende, sinnarme Leinwandkost, die auch durch die Art der Umsetzung nicht punkten mag. Von Kritikern im Vorfeld völlig überbewertet. Bleibt zu wünschen, dass das für 2008 geplante Hollywood-Remake besser abschneidet.
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Le Samourai Sun, 22 May 2011 01:09:06 -0000
Antwort löschenKrasser Blödsinn.
Apophis Thu, 07 Jul 2011 22:53:40 -0000
Antwort löschenAbsolut unnütz dieses ganze Profil inklusive seiner lächerlichen "Kritiken".
klassische Hutformen Tue, 01 Nov 2011 20:16:44 -0000
Antwort löschenoh man kritiker ihr rasierst mir die eier
Teezy123 Thu, 29 Mar 2012 17:12:53 -0000
Antwort löschendiese Kritik ist weder lächerlich noch unnütz, sondern treffend
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Samuel Kölliker Mon, 23 Jul 2012 21:03:59 -0000
Antwort löschendas leben ist auch sinnarm und verstörend, trotzdem würd ich ihm keine negative bewertung geben.. ^^
Oldboy kann meiner Meinung gar nicht überbewertet werden, besser gehts nicht.
styx.canomo Wed, 25 Jul 2012 09:54:15 -0000
Antwort löschendas hollywood remake wird bestimmt absolut beschissen, so wie ich die amis kenne.
Kommentare (302) — Film: Oldboy
Soulja Sat, 08 Jun 2013 22:05:28 -0000
Kommentar löschenBewundernswert wie es Oldboy gelingt, spielend leicht die Genres zu wechseln ohne dabei überladen zu wirken. Geht man zunächst von einem typischen asiatischen Rache-Thriller aus, wird man doch positiv überrascht über den Tiefgang, für den Min-sik Choi teilweise im Alleingang sorgt. Oldboy will in keine Schublade und im Gegensatz zu vielen anderen, die eben dann in genau derselbigen landen, ist Oldboy nicht einzuordnen. Großes, asiatisches Kino.
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podrickpayne Fri, 07 Jun 2013 10:16:42 -0000
Kommentar löschenWHOA. Vor ca. zwei Wochen habe ich also Stoker gesehen, in dem Chan-wook den Regisseur gibt und war sofort begeistert - so kam es auch, dass ich nun Oldboy gesehen habe. Was für ein Film, ich habe immer noch nicht ganz verarbeitet, was ich da gesehen habe. Es fängt alles noch "harmlos" an (nicht wirklich, aber zudem was noch im Laufe des Filmes ans Licht kommt, ist der Anfang wirklich noch verdaulich). Gegen Ende entwickelt sich der Film jedoch in etwas, was ich nicht mal genau beschreiben kann: etwas Ergreifendes, etwas Unerwartetes, etwas Düsteres und etwas vollkommen Meisterhaftes.
Ich musste nach der Enthüllung des Plot-Twists erstmal Pause drücken, weil es mich einfach so sehr mitgenommen hat. Was ich also mitnehmen kann, ist die Tatsache, dass Chan-wook einfach unheimlich gute, berührende, fesselnde, schockierende Filme macht.
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DennisHerre Mon, 27 May 2013 20:16:36 -0000
Kommentar löschenOldboy. Mein absoluter Lieblingsfilm.
Diesen Film durch Worte auf den Punkt zu bringen ist nahezu unmöglich.
Oldboy lebt durch seine grandiose Atmosphäre, seinen sensationellen Cast (Choi Min-sik, Yu Ji-tae ) und natürlich seiner atemberaubenden Musik.
Auch die Kamera ist wie in allen Filmen chan-wook Parks , ausgenommen JSA , virtuos und schlichtweg sensationell.
Als sei das alles nicht genug, kommt Oldboy mit einem Ende daher, welches mich so berührt und getroffen hat, das ich nach erstmaligem gucken des Films Tage lang an nichts anderes denken konnte.
Park Chan-wook schafft es zum Ende des Films super eine Frage aufzuwerfen:
Wer ist das Opfer, wer der Täter? und: Ist Rache letzten Endes die Erlösung die man sich daraus erhofft?
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craax Sun, 26 May 2013 06:12:55 -0000
Kommentar löschenhttp://www.filmspiegel.de/filme/filme.php?id=2387
von Thomas Schlörner
wer sonst Lust auf Grillen hat:
Dieser Film *von Chan-wook Park ' erzählt besser vom Verlust und erneuten übergestülpten unverdauten Flachwurzeln der koreanischen Identität seit (spätestens)den Fünfziger Jahren als jedes Geschichtsbuch.
Das könnte Kambodschas Trauma (hätten Länder in der Lage denn Interesse und Geld, Entwicklung einer Filmindustrie aufzubringen) vermutlich ähnlich gestalten.
Der Unterschied ist: Südkorea besitzt eine verwestlichte 'Schwellen'?industrie-Kultur. Und dazu gehört zum Dazu-ZugehHÖRen auch so etwas wie Bilderflutindustrie-Futter-&Fütterungsapparat. Eines der irgendwo hoch entwickelten Bildaufnahmegeräte draufhalten bei gleichzeitigem Vorhandensein eines breitinstallierten und bereitstehenden Rezeptor-Forums (wie eine Kinokultur-Infrastruktur bietet und fordert) ist ja /'scheinbar'/ einfach.
Was macht also etwas, das Möglichkeit besitzt, (nach ‚westlichem‘ Muster) Filme zu konsumieren und zu produzieren, ein bis zwei brutale (Selbstzerfleischungs-)Besatzungs-Kriege hinter sich, Vergangenheit wie Knopf im Ohr-kus, Grundfremdes (sozial unvernabelt) künstlich emporgezüchtet assimiliert, und weit genug weg vom verursachenden Trauma um an scheinbare „Normalität“ sich zu glauben und glauben zu machen,- dabei jedoch gründlich zwischen Vergangenheit und Zukunft luftgenagelt schieffesthängt? – man stößt und pupst – unter Schmerzen – zu Auftriebszwecken? schließlich eine Filmtrilogie wie 2.Oldboy heraus.
Natürlich ist das ein künstlerisch gedeckter Schrei. Der sollte allerdings bekümmern und schmerzen. Nur nah umarmt eingegarnt eingesackt distanzlos zu bewundern und Akzeptanz: als ob das s o w ä r e , /und gerechtfertigt -, statt Hilferuf und Verzweiflungsanmahnung sein: sollte es nicht.
Ein Erzeugnis wie Oldboy ist wirklich recht erschütternd : nur von sehr weit von außen,- nicht dümmlich-nah von innen wahrzu(-über)nehmen : als ob er das wäre (welches Produkt der Kunst ist das schon) was er zu sein vorgibt, -oder gern (wäre es nicht so vergeblich, gerade in diesem Fall) vorgeben würde.
Hier scheint das Nackte Wahre Unbedarfte an allen Ecken und Enden unter dem zerfetzten Gala-Kleidchen durch. Eigentlich sollte die Welt (des künstlichen Menschen) (& wäre ihre Struktur denn gesund) jede Menge Psychologen und Unterstützung schicken. Sie ist es nicht und kann es nicht – und findet sich damit in ähnlich wenig beneidenswerter Lage wie dieser Film: mitten im Abgrund, im freien Fall, und irgendwo irgendwie ungekonnt, und unvollendet – wenn ein Aufschlag denn ein angemessenes, und akzeptables, Ende ist. (Sein wird)
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten
Simon Moon Sun, 26 May 2013 08:02:03 -0000
Antwort löschenIch kann Dir da nicht ganz folgen. "Oldboy" ist ein fantastischer Film, schräg, rund, asiatisch. Die ganze "Rache"-Trilogie von Park finde ich sehr gelungen. Wobei ich noch schwanke ob ich "Sympathy for Mr. Vengeance" (obwohl ganz anders) mehr mag als "Oldboy". Und wenn Dir die schon schräg vorkommem, empfehle ich mal vom selben Regisseur: "Durst" ("Thirst"). Wobei ich eh die etwas verrückten, düsteren, verqueren asiatischen Filme verehre, aber ohne alles gut zu finden.
craax Sun, 26 May 2013 08:33:48 -0000
Antwort löschendanke für die Tips. Im Übrigen sind Filme zum Anregen und Verdauen da - und wo solches stattfindet, muß (sollte) man dankbar sein! (soll heißen: dann genieße mit Genuß, und ich erhebe keinen Anspruch, im womöglichAnders-Sehen, auf Vollständig- oder Allgemeingültigkeit) :)
Simon Moon Sun, 26 May 2013 08:48:33 -0000
Antwort löschenEs gibt sieben Milliarden Monde, und den einen, einzig wahren, aber den kennt nicht mal der Mond selber.
craax Sun, 26 May 2013 09:40:36 -0000
Antwort löschen;) das klingt recht platonisch...
durch Beobachtung beschränkt aristotelisch belegbar scheint zu sein :)
Jeder Mond kreist "wahrhaft" nur um "seinen" Planeten; der läßt dann gern der näheren Umstände wegen die Anführungszeichen weg... ;)
Simon Moon Sun, 26 May 2013 09:40:45 -0000
Antwort löschen"Der" Mond kreist nur einmal, aber (mindestens) sieben Milliarden Menschen sehen ihren ureigenen Mond. Die Emanze die Mondin, der Materialist etwas wo man drauf landen kann, die Schlaflosen etwas was leuchtet in schlaflosen Nächten, der Geologe ne Kugel mit Bodenschätzen, der Abenteurer das Übungsgebiert für die Reise zum Mars, der Dichter denkt der wäre aus Käse und Jules Verne fliegt da einfach hin und wieder zurück.
craax Sun, 26 May 2013 10:14:42 -0000
Antwort löschen^^schön gesagt, bis auf die Dichter, denen ich mehr Sternenlunatik gewünscht hätte; und auch the 'Dark Side' gibt es, wenn die auch nicht so leuchtet als Führer in der Nacht...
und wie die anderen vielgestaltigen Wesen, die doch je ihre heimatlichen Welten haben, ihre -wenn es sie wohl gibt - dazugehörigen Trabanten wohl schauen mögen? -... aber alles geht auf e i n e (gruppenmäßig) vereinte Wahrnehmung zurück: nur die Interpretationen sind zwangsgebürtlich auseinander: können aber ihre Weichgeschwindigkeit selbst bestimmen: ob aus- oder zueinander...
da der Raum endlos und kalt ist: scheint ein wenig lokales Gruppenzusammenrücken durchaus angenehm & empfehlbar... ;)
man muß (sich) ja nicht gleich ins Zentrum besetzen rücken wollen; und warum kann ich Pluto, den seltenen Gast, zu Besuch, so gefühlsmäßig nachvollziehen?... es ist recht einsam da draussen... auch die Himmelskörper brauchen ihre Gemeinschaft! auch wenn man das mit dem Hammer am Firmament so nicht festnaglen könnte-.
Simon Moon Sun, 26 May 2013 10:21:16 -0000
Antwort löschenDenk an Truman Burbank, er erwachte als ein Scheinwerfer vom Himmel vor seine Füsse fiel, und auf dem Strahler ward ein Klebebandstreifen und auf dem stand geschrieben das Wort: "Sirius". Und ab da war er allein.
craax Sun, 26 May 2013 10:26:02 -0000
Antwort löschenOder auch: ab da durchschaute er die Illusion und machte sich auf den Weg (aus der beobachteten Fernseh-) in die aktivierte wirkliche Welt. Und am Ende ist er nicht mehr allein: er trifft und findet seine zäh verteidigte Liebe - zum Zusammenleben. Ist ok finde ich.
Simon Moon Sun, 26 May 2013 10:26:09 -0000
Antwort löschenVöllig okay, einer der wenigen guten Filme mit dem Fratzenmann.
craax Sun, 26 May 2013 10:36:11 -0000
Antwort löschensry wg dem Überschneiden der Antwort. -der beste ist finde ich (na klar völlig subjektiv): Vergiß Mein Nicht. Mal nicht auf witzig getrimmt (obwohl wir alle gerne - und ebenfalls ok- dem Trieb zum Lachen nachgeben).
Simon Moon Sun, 26 May 2013 10:48:37 -0000
Antwort löschen"Vergiss mein nicht" ist einer meiner Lieblings-SF-Filme, zumal da ja zwei ansonsten eher bescheidene Schauspieler eine gute Leistung hinlegen und die Story zwar etwas irre ist aber irgendwie auch lebensnah.
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craax Sun, 26 May 2013 11:41:32 -0000
Antwort löschenda bin ich wieder (kurz abwesend). -Ich hab schon an deiner hochkarätigen Filmliste (mehr als an den 75*) gesehen, das wir eigentlich in ziemlich enger Nachbarschaft (ohne Anbiedern) uns befinden - also eigentlich mit demselben Augen-Hintergrund schauen. Was Oldboy angeht: ich (mit meinem Hintergrund) bin einfach in dieser Film-Sprache (denn das ist es) ungewohnt und unerfahren (ohne diese spezielle Art der Gewalt-"Symbolisierung" "noch" erlernen zu wollen, weil ich dafür keinen notwendigen Anlaß sehe. Ich halte das auch für gewohnte Benutzer für eine sehr zweischneidige, gefährliche Sache, aber: Ob's schiefgeht, muß erst die Zukunft erweisen. Und will nicht penibel sein, sondern halte nur - in meinem Fall, ohne (zum Jetzt-Punkt) Erwiesenheitsanspruch zu erheben: (etwas) vorsichtigeren Abstand. Ich hoffe, die ihr da undistanzierter seid, kriegt das auch (tatsächlich in eine vage Zukunft reisend) hin.
Was hängenbleibt, ist wohl: ich spreche nicht ab, und bin durchaus in der Lage (denke ich), die (vorhandenen) Attraktivitäten und künstlerischen Gestaltungsdetails wahrzunehmen (zu erspüren). "Schön" ist das >Atmospärische<, bedrohlich-barabarisch Elementare des Films; wie ein Hurrikan oder eine Sturmflut wohl >schön< empfunden sein können. -Sah ich vorgestern (den wunderbaren Film) 'Tiefseetaucher' Anderson/Murray: wo der >LeopardenHai< zuletzt aus dem Dunkel kreuzt, anläßlich Eleonores Schönheits-Seufzer (dort im >richtigen< Zusammenhang). - wie gesagt: spüren kann ich' schon, sogar auch verstehen, wenn einer, dem ich's zutraue, nachgebe (dem Impuls). Und hoffe, das die Selbsteinschätzung - denn das wird von zahllosen Geistern begleitet - zutreffe... was bliebe auch anderes übrig? - ich hoffe, "ihr" managt das, heißt euch, wie ihr es einschätzt, und, hoffentlich, (nochmal) zutrifft...
was also bleibt: ich urteile nicht; aber ich melde, und das habe ich, 'mein' (meinesfalls) Bedenken an. Ich stehe damit wie Pluto am Rand; möchte auch nicht in die Mitte rücken; hätte auch einfach den Mund halten können; und sah doch nicht, das ich es tat (in maßloser Selbstüberschätzung? - aber nein: seh selbst...). Will niemand in die Suppe spucken (das blieb >300< vorbehalten); aber laß meinen Teller doch, in diesem Falle, nach etwas Nippen, halb?leer-?oder voll? stehen. Und sage nicht: die Suppe ist schlecht. Nur: in meinem Fall - paßt sie nicht zu meinem persönlich gewählten Gebrechen. Wer Gicht hat, darf nicht alles zu mir nehmen; und sage nur, wer ebenfalls diese und jene Beeinträchtigungen spürt (ohne zu diagnostizieren bisher, das es Gicht sein könnte) sollte ebenso verfahren. Ich hoffe, damit ist zu leben. Tschuldige nochmal den Ernst: in vielen Filmen sonst hink ich dir nicht soweit, auch nach meinem Dafürhalten, hinterher ... ich bin einfach veraltet. 'Ihr' 'könnt' das schon, sicherlich, und wißt vermutlich, wobei es an mir hakt. Narren muß man lassen, und eine Ecke, der unzähligen Mond-Umrundungen ab-reservieren, wo sie/ich vor mich hinmümmele; ist ja nicht für ewig. Ok?
Simon Moon Sun, 26 May 2013 12:11:51 -0000
Antwort löschen"Tiefseetaucher" ist ein ganz wunderbarer, schräger Film, wie Therapie. Und halt dich mal nicht an der "Gewalttätigkeit" asiatischer (ernsthafter) Filme so fest. Dort wird eben nicht so heuchlerisch und bigott zwischen explizierter und angedeuteter Gewalt und zwischen Erotik und Sex getrennt, und auch nicht zwischen der Vermischung von beidem. Die sind nie christianisiert oder islamisiert worden, sondern in den 1950er Jahren einfach in die mediale kulturelle Welt geworfen worden und so unbedarft offen und unzensiert machen die ihre Filme. Was hier als brutal, Horror oder Pornographie verunglimpft wird ist da einfach Ausdruck der künstlerischen Freiheit (dafür werden da eben andere Sachen verboten).
Massinho Mon, 20 May 2013 22:25:52 -0000
Kommentar löschenPuh.. bin noch etwas sprachlos. War sehr gespannt auf den Film, da er einige gute Kritiken hatte. Habe mir vorher weder einen Trailer angeschaut, noch die Story durchgelesen, und habe irgendwie einen packenden Action-Film à la The Raid erwartet.. Im Gegenteil, eigentlich gab es nur ein paar kleine Actionszenen. Trotzdem wenig Dialog, diese hatten es aber schon in sich.
Das letzte Viertel des Films hat alles rausgerissen. Sehr packend und schockierend zugleich wurde der Zusammenhang klarer und klarer.
Wer den Film noch schauen will, brauch anfangs eine Menge Geduld (auch wenn es keinesfalls langweilig war!!), doch wurde im Endeffekt alles perfekt inszeniert.
Stark.
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albi0211 Tue, 14 May 2013 20:32:44 -0000
Kommentar löschenHabe den Film jetzt über ein Jahr als BR in meinem regal stehen gehabt. Hab mir heute endlich mal die Zeit genommen und ihn angeschaut.
Naja was soll ich sagen? Ich hatte riesen Erwartungen an den Film durch die guten Kritiken.
Ich muss sagen das ich nach 90 Minuten schwer enttäuscht war. Ich war jede Minuten kurz davor diesen Film auszuschalten, so gelangweilt hat er mich. Was für ein Schwachsinn, dachte ich mir.
Und dann kam das Ende! Atemberaubend gut und für mich nicht vorhersehbar.
Ich wollte dem Film ne 4 geben, durch das Ende ist es ne 6,5 geworden. Wäre der Film die ganze Zeit so gut wie die letzten 30 Minuten gewesen, wäre meine Bewertung sicher höher ausgefallen.
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Devilich Mon, 06 May 2013 21:12:30 -0000
Kommentar löschenVorneweg, eine absolute Glanzleistung die Min-sik Choi und Chan-wook Park bei Oldboy abliefern. Allein diese gewaltige Bildsprache die einen durch den ganzen Film hinweg begleitet und auch nie wieder loslässt, die dann wiederum von einer wunderbaren Akustik unterstüzt wird. Zusammen verbunden, ist Oldboy ein Schmaus für Cineasten und Asiafans, außerdem bietet Oldboy eine fulminante u. intelligent-geschriebene Story voller Intrigen und Rachegelüsten, auch selbst wenn die Original Geschichte 'Garon Tsuchiya' zu ehren wird. Ich kann diesen Film ganz klar allen Filmeliebhaber embfehlen, erst recht den Rachefanatikern unter euch.
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Big T. Mon, 06 May 2013 12:33:33 -0000
Kommentar löschenLeichte Spoiler
Story, Twist, Atmosphäre, Regie sowie die Schauspieler. Alle das macht Oldboy aus. Von der tollen aber trotzdem simplen Idee jemanden für über 1 Jahrzehnt wegzusperren bis hin zum Ende wo der Bösewicht eigentlich gar nicht so böse rüberkommt und der "Held" nicht der saubere Strahlemann ist.
Oldboy ist ein klasse Thriller, den ich ohne Bedenken weiter empfehlen kann, und der bislang beste Film für mich aus dem asiatischen Kino allerdings habe ich von eben jenem noch nichtmal die Oberfläche angekratzt habe. Hoffe aber noch öfters Min-sik Choi zu sehen, hat mir schon in "I saw the Devil" sehr gut gefallen der Mann.
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pischti Mon, 06 May 2013 13:31:23 -0000
Antwort löschenAuch für mich definitiv der beste Film des asiatischen Kinos. Ich kann nicht viel mit den ganzen Rachethrillern aus Fernost anfangen, aber dieser hier war großartig. "I saw the Devil" hab ich auch schon gesehen und auch mir gefiel hier der von Dir besagte Schauspieler, eben der aus Oldboy. ^^
Cinematic Tue, 16 Apr 2013 08:25:35 -0000
Kommentar löschenNeben " I Saw the Devil" der 2. beste Film von/mit Min-sik-Choi !! :D
Seine Mimik,Gestik,Charisma und Ausstrahlung prägen den Film unheimlich..
Da kann sich Hollywood noch jaahre lang ne scheibe abschneiden wenn es um geniale Rachefilme geht made in Fernost ^^
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goomoonryong Sat, 13 Apr 2013 14:11:20 -0000
Kommentar löschen[Spoiler(WENN IHR DEN FILM NICHT KENNT, DANN NICHT WEITERLESEN, DA DIE POINTE HERVORGEHOBEN WIRD!!!)]Mir gefiel die Auflösung des Dramas garnicht. Ein Film darf ruhig kompliziert sein, aber die Idee der Hypnose fand ich sche**.."verliebt euch miteinander ist nicht einfach zu suggerieren" aber "klingelt dein Handy, dann handelt es sich um den nächsten Schlüsselreiz und der hat dann zufolge, das du etwas ganz bestimmtes sagst.[...]Darauf reagiert Mido, sie greift nach deinen Händen, worauf du wieder reagierst ...usw." Das zu suggerieren ist sicherlich Easy Gooing. Das ist es was ich als unnötige verkomplizierung betrachte und nur 7.5 Punkte gebe. Der Film kann noch so geil gemacht sein, aber wenn die Story einfach nur geil anfängt aber, dafür einfach nur schlecht sich auflöst, kann man da auch nicht viel machen.
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dilan.or.5 Sun, 21 Apr 2013 02:55:07 -0000
Antwort löschenStichwort: Eine ( recht konstruierte) Auflösung auf die man( als Zuschauer) gar nicht kommen kann, trotz irgendwelcher Hinweise, die ja nicht mal Finten sind, ja das hat mir auch nicht gefallen. Aber Hauptsache schocken, nachdem man die Zuschauer kirre gemacht hat. ;D
sebastian.gonera.5 Sun, 24 Mar 2013 19:29:44 -0000
Kommentar löschenGute schauspielerische leistung interessante Story , leider ein nicht zu böser bösewicht. Ich mag diesen Film einfach der schluss ist wirklich toll vorallem der ort wo gefilmt wurde es war nicht korea ^^
GROSSE EMPFEHLUNG AN ALLE DIE DER ASIATISCHEN (FILM) KULTUR NICHT ABGENEIGT SIND
Für die mangafans unter euch es gibt einen manga dazu denn ich aber noch nicht gelesen habe aber es mit sicherheit mal tun werde
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StevenG Sat, 23 Mar 2013 00:40:37 -0000
Kommentar löschenDas Gute an dem Film ist nicht unbedingt die Story.
Nein, die generelle Aufmachung ist das Geniale. Der Soundtrack ist umwerfend, die Atmosphäre ergreifend und die Kameraführung teilweise auf gute Weise anders.
(Wenn die Charaktere zum Beispiel ab und an absichtlich in die Kamera sehen)
Ein Film den ich jedem weiterempfehle, außer er findet Avengers cool, dann sollte er sich Oldboy lieber nicht ansehen.
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A-Wax Fri, 22 Mar 2013 17:52:12 -0000
Kommentar löschenSehr starker, künstlerisch angehauchter Rache-Thriller aus Südkorea.
Für ganz viele ist "Oldboy" ja der Überfilm schlechthin. Soweit kann und möchte ich nicht gehen, allerdings kann ich mich seiner Faszination keineswegs entziehen. Ich muss dazusagen, dass ich mit asiatischem Kino nicht wirklich vertraut bin und "Oldboy" mein erster Film aus Südkorea war.
Zu Anfang denkt man ja, dass es sich um eine simple Rachegeschichte handelt, im Laufe der Zeit wird die Story aber wesentlich komplexer und dichter. Die Inszenierung ist über die gesamte Laufzeit sehr kunstvoll geraten und verleiht dem Film eine sehr eigene Bildersprache. Gerade diese Bildersprache ist das was auf einen westlich orientierten Filmseher wie mich verstörend und doch faszinierend wirkt.
Die schauspielerischen Leistungen sind wirklich toll, zum Ende aber ein wenig übertrieben. Überhaupt bin ich beim Ende recht zwiegespalten. Einerseits finde ich den Storytwist ganz gut gemacht und man merkt wie komplex der Film in Wirklichkeit ist, andererseits ist mir das fast schon wieder ein wenig zu weit drüber, ähnlich wie bei der Darstellung der männlichen Hauptfiguren.
Trotzdem: "Oldboy" ist große (für mich fremdartige) Filmkunst die einen auf jeden Fall berührt und am Ende sehr erstaunt aber beeindruckt zurücklässt.
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Harrigan Fri, 22 Mar 2013 18:17:41 -0000
Antwort löschenSchau ihn dir irgendwann nochmal an. Der Film braucht mehrere Sichtungen - ich habe ihn mir gestern zum fünften Mal angeschaut und er konnte mich noch immer überraschen und mitreißen. Ich bin mir sicher, du wirst die Wertung noch nach oben korrigieren.
A-Wax Fri, 22 Mar 2013 18:41:34 -0000
Antwort löschenDas ist beides durchaus möglich. Wie gesagt, war mein erster asiatischer Film und ich glaube wenn man sich an die etwas fremdartige Art der Inszenierung gewöhnt hat, dann wird es besser.
Wobei ich schon betonen möchte, dass eine 8,0-Wertung in keinster Weise negativ ist.
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pischti Fri, 22 Mar 2013 20:53:57 -0000
Antwort löschenHarrigan hat ihn jetzt selbst nach 5 Sichtungen noch immer nicht so ganz verstanden, so komplex ist er. ^^ Spass beiseite, auch für mich war "Oldboy" vor Jahren ein Filmgenuss mit großem künstlerischen Akzent an dem mich fast alles fasziniert hat. Ich gab ihm 9 Punkte und die hat er definitiv verdient. Trotzdem kann ich mit dem asiatischen Kino fast nichts anfangen. Gerade dieses Rachemotiv gepaart mit etwas übertriebener Gewaltdarstellung habe ich schon oft in Filmen aus dem fernen Osten gesehen, ABER die bei "Oldboy" damit verbundene Story ist einfach großartig.
dilan.or.5 Sun, 21 Apr 2013 19:38:13 -0000
Antwort löschenIch kann mich in allen Punkten nur anschließen, Kunst definitiv, aber kein Überfilm. Für mich zumindest nicht. Auch meine erste Erfahrung mit koreanischen Film gewesen und ich muss sagen: Der letzte Film der Trilogie Lady Vegeance ebenfalls solide, aber irgendwann sehe ich dann auch nicht mehr zur Gunsten der Inszenierung weg, fragt sich nur wann. ^^
Aber meine Bewertung liegt ähnlich. Denn fasziniert hat er dennoch.
rico.csf Tue, 19 Mar 2013 00:17:39 -0000
Kommentar löschenDie Geschichte ist zwar echt Hart aber mega langweilig umgesetzt,da gibt es wesentlich bessere Koreanische Filme.
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Boogers666 Sat, 16 Mar 2013 18:45:21 -0000
Kommentar löschenSchauspieler am Rande zur Genialität, Kamera und Ton par excellence, eine Story die ihres gleichen sucht und das kann lange dauern und einen meisterlichen Twist am Ende.
"Oldboy" ist Kunst, "Oldboy" sind so viele Gefühle wie ein Mensch ertragen kann , "Oldboy" ist Genialität in Perfektion "Oldboy" ist Philiosophie und befasst sich mit elementaren Fragen des Seins und "Oldboy" ist darüber hinaus auch noch ein Film.
"Lache und die Welt lacht mit dir, weine und du weinst allein"
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alex023 Sat, 02 Mar 2013 16:44:38 -0000
Kommentar löschen„Laugh and the world laughs with you. Cry and you cry alone.“
Das war also mein Einstieg in das koreanische Kino und das zudem mit dem hochgepriesenen und weitaus oft als herausragend rezensierten OLDBOY aus den Händen von Chan-wook Park, der diesen Film als zweiten Teil seiner Rache-Trilogie sieht, die lediglich stilistisch und nicht inhaltlich verbunden sind. Die weiteren Teile werde ich mir in Zukunft noch ansehen müssen, denn dieser Film macht durchaus Lust auf mehr.
Die riesigen Euphorie-Wellen, die Hand in Hand mit Unmengen von hohen Bewertungen gingen, kann ich natürlich nicht nachvollziehen, ich sehe hier keineswegs eine der besten Schauspielleistungen überhaupt oder gar den besten Film des neuen Jahrtausends. Aber, und das kann man durchaus so sagen, ist „Oldboy“ nicht bloß ein ausgezeichneter Thriller, sondern im Grunde genommen noch viel mehr. Allein schon ob seiner Inszenierung ein kleines Kunstwerk, greift hier doch jedes Rädchen ins andere. Ist der Film an manchen Stellen ziemlich brutal, so übertreibt Park es nie und bleibt stets bei der Sache, fokussiert auf den weiteren Verlauf. Auch wenn es nicht beste Leistung aller Zeiten war (wie bereits angemerkt, siehe oben, aber auch nur deshalb so überdramatisiert, weil viele das behaupteten), sind die Schauspieler dennoch solide bis gut, Hauptdarsteller Min-sik Choi sogar sehr gut. Inhaltlich gesehen kann man einen Rache-Thriller fast nicht besser kreieren, alles wirkt stets authentisch und plausibel. Die Auflösung am Ende hin fand ich dann im Gegensatz zu manchen sogar gelungen, hat für mich perfekt in das Gesamtkonstrukt hineingepasst.
Abschließend lässt sich also sagen, dass es sich bei „Oldboy“ zwar nie um Meisterwerk, als welches es von vielen stets betitelt wird, aber dennoch um ein kleines Rachethriller-Kunstwerk mit einigen inszenatorischen Stärken handelt.
[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/03/rachethriller-par-excellence.html]
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wtfname Sat, 23 Mar 2013 08:04:58 -0000
Antwort löschenWieso zitierst du in Englisch wenn der Film koreanisch ist?
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alex023 Sat, 04 May 2013 08:44:38 -0000
Antwort löschenWeil ich kein Koreanisch kann?! Es zitieren ja wohl auch genug Leute auf deutsch, wenn es um amerikanische Filme geht.
Yadokari Mon, 20 May 2013 15:28:35 -0000
Antwort löschenEs heißt "weep and you weep alone"
Moncineo Thu, 28 Feb 2013 17:06:11 -0000
Kommentar löschen„Was ist das nur für ein Film?“
.....habe ich mich damals gefragt. Egal wo. Immer, wenn in einem Film-Forum über großes Asia-Kino diskutiert wurde, fiel dieser Name: Oldboy. Stets eingebettet in ein mit Superlativen geschmücktes Meer aus Lobeshymnen, in welchem der Begriff „Meisterwerk“ noch als Untertreibung gehandelt wurde.
„Was ist das nur für ein Film?“
.....fragte ich mich all die Monate und Jahre, wenn ich in der Videothek mal wieder an diesem unscheinbaren Cover vorbeilief: Ein zauseliger Typ mit einem Hammer in der Hand. Das soll ein Meisterwerk sein? Wirklich?
Ich war nie ein Freund des asiatischen Kinos. So wie man Menschen trifft, die einem spontan unsympathisch sind, obwohl sie einem nichts getan haben. Verdammte Vorurteile! Und erneut verließ ich die Videothek mit einem anderen Film.
Doch irgendwann war kein anderer Film mehr da. Und die Neugier wurde größer als die Skepsis, größer als die Angst, dass er mich langweilen oder an meinen zu hohen Erwartungen scheitern könnte. Oder dass er mich an einem falschen Tag in einer falschen Stimmung erwischt. Nach so vielen Filmen ist es so schwer, sich erneut zu verlieben.
Doch es gab kein zurück. Die DVD war eingelegt, das Licht gedimmt, das Handy aus. Ich holte tief Luft und drückte.....PLAY.
113 Minuten später:
Was ein Asteroid von der Größe Manhattans für die Erde wäre, war Oldboy für mich.
Trotz all meiner filmischen Erfahrungen traf mich eine ungebremste inszenatorische Wucht tief in der Magengrube und hinterlies für alle Zeit einen tiefen Krater in meinem cinephilen Langzeitgedächtnis.
Oldboy.
Eine unnachahmlich poetische Sinfonie eines hypnotischen Albtraums.
Surreal, kafkaesk, virtuos.
Die wahrscheinlich schönste filmische „Verpackung“ eines grausamen Martyriums.
So unzugänglich wie fesselnd. So verstörend wie verführend.
Ein Oxymoron, auf das man sich einlassen muss. Mit Leib und Seele, mit Haut und Haar, mit Herz und Hirn.
Am Ende tut alles weh. 100 Prozent Katharsis.
Doch was bleibt, ist unendliche Liebe, Demut und Dankbarkeit!
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AlexanderDeLarge Tue, 26 Feb 2013 15:01:44 -0000
Kommentar löschenSpoiler +++ Spoiler +++ Spoiler
Oldboy ist eine düstere, schauerliche Geschichte voll von grausamer Gewalt und Abscheulichkeiten. Allerdings in einer phantastischen, irrealen Darstellungsform. Der Kontrast zur heiteren Musik, das Theatralische in der Inszenierung lösen das Gefühl der Beklemmung und belassen den Zuschauern als distanzierten Beobachter. Besonders gefallen hat mir die Sequenz, in der Dae-su Oh sein altes Verlies stürmt und sich mit den zwei dutzend Wachen einen Faust- und Stockkampf liefert. Die Zweidimensionalität der Kameraperspektive illustriert eine Bühnenansicht und der Schlagabtausch hat das tänzerische einer Slapstick-Einlage, wo Oldboy zwischen den Kämpfern zu Boden geht, dort steht er auch sogleich wieder auf und keiner seiner Gegner wird von den Hammerschlägen tödlich verwundet. Das Gewaltlevel bewegt sich doch durchaus im Rahmen und übersteigt längst nicht die Grenzen des Erträglichen, wobei, hätte ich gewusst, dass das ein echter, lebendiger Tintenfisch ist, den er da verspeist...
Oldboy will nun mal eine Welt darstellen, die von Schrecken, Hassgefühlen und Rache erfüllt ist, wäre das ganze realistisch umgesetzt worden, der Film wäre wohl ungenießbar. Stattdessen kommt Oldboy mehr als moderne Adaption der klassischen, griechischen Tragödie daher, deren Bestandteile er auseinandernimmt und neu zusammensetzt. Für mich ist in diesem Film kein revolutionärer Sprung, noch große Neuerungen erkennbar, für Interpretationshilfe bin ich dankbar. Angefangen bei dem Soundtrack, das vierte Konzert von Vivaldi, über den Leitspruch "Lache und die Welt lacht mit dir, weine und du weinst allein", passenderweise nach dem traurigestem Clown unter den Amerikaner, bis hin zu dem letztendlichen Kern der Handlung, der sich doch eindeutig aus Sophokles König Ödipus speist. Hier ist nichts koreanisch. Am interessantesten ist die mutige Abwandlung, der finale Twist. Die Liebe oder inzestuöse Beziehung zwischen Woo-jin Lee und seiner Schwester wird nicht als Sündenfall dargestellt, vielmehr ist es das gedankenlose Gerede und die sozialen Urteile welche Ungerechtigkeit, Hassgefühle und gnadenlose Rache über die Beteiligten bringen. Eine durchaus mutige Interpretation, greift sie doch eines der letzten gesellschaftlichen Tabus unmittelbar an. In diesem Sinne schneidet sich Dae-su Oh auch die Zunge heraus, statt sich das Augenlicht zu nehmen. In dieser selbstverstümmelnden Handlung jedoch, wie auch in der Spaltung in den unwissenden und den wissenden Dae-su Oh und der getroffenen Entscheidung zur Unwissenheit liegt meiner Meinung nach der Erkenntnisgewinn der Geschichte. Die Geschichte von König Ödiupus repräsentiert den Weg vom unwissenden Sein zum verstehenden Sein, doch hier in Oldboy entscheidet sich der Protagonist für den Schein, für die Lüge, welche ihm in den Abschluss-Sequenz einen grausamen Schmerz auf dem Gesicht erscheinen lässt. Der Leitspruch "Lache und die Welt lacht mit dir, weine und du weinst allein", resultiert bei Dae-su Oh in nicht mehr als eine verkniffe, clownartige Grimasse, ein unechtes, künstliches Lachen, dahinter verbirgt sich die große Lüge und keine wahre Glückseligkeit. Ein Spiegel vielleicht für die ostasiatischen Gesellschaften, in denen die eitle Oberfläche, die Außenwirkung von Familie, Disziplin und Tradition, der materielle Wohlstand um jeden Preis repräsentiert werden muss. Man schneidet sich eher die Zunge heraus, als das man Klagen und Schwäche zeigen würde.
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Harvey Specter Tue, 19 Feb 2013 07:13:27 -0000
Kommentar löschenEndlich habe ich "Oldboy" auch mal angesehen. Das wurde auch mal Zeit. Hätte ich es doch früher mal gesehen, den so einen Film habe ich vorher noch nicht gesehen. Wahrlich einzigartig und packend. Der Film ist wirklich genial, emotional ergreifend und grausam zugleich. Von Anfang bis Ende möchte man des Rätsels Lösung erfahren.
Ich will mehr von solchen Filmen!
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Altai Sun, 10 Feb 2013 22:05:40 -0000
Kommentar löschenIch erinnere mich nicht recht genau ich muss 14 oder 15 gewesen sein als ich den Film das erste mal sah, ich erinnere mich genau daran das mein Vater und ich ihn zusammen aus der Videothek ausgeliehen hatten. Der Film hat mich fasziniert welch Dialoge welch gewagte schauspielerische Leistung und wie die Charaktere gebaut sind und wie sie handeln.
Als ich jahre später erfuhr das der Film auf einen Manga basiert war ich noch mehr begeistert was für eine krasse Story der Mangaka da erschaffen hat.
Der Film lehrt einen das das Lästern oder Gerüchte in die Welt setzen Teufels Zunge ist.
Lache und die ganze Welt lacht mit Dir. Weine und Du weinst allein..
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