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Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten

Sherlock Holmes: A Game of Shadows (2011), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Kriminalfilm, Thriller, Komödie, Kinostart 22.12.2011


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5.9
Kritiker
41 Bewertungen
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7.4
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14201 Bewertungen
281 Kommentare
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von Guy Ritchie, mit Robert Downey Jr. und Jude Law

In Guy Ritchies Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten machen Robert Downey Jr. und Jude Law Jagd auf den gefährlichen Professor Moriarty.

Handung von Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten
In Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten trifft der britische Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) auf seinen Erzfeind Prof. Moriarty (Jared Harris). Er ist das kriminelle Genie in der Londoner Unterwelt, ein ebenbürtiger Bösewicht und Widersacher für Sherlock Holmes. Nur selten tritt er selbst in Erscheinung, meist zieht er im Hintergrund die Fäden. So auch, als der österreichische Kronprinz eines Tages tot aufgefunden wird und alles auf einen Selbstmord hindeutet. Nur Sherlock Holmes vermutet ein Verbrechen, das allerdings nur die Spitze einer weitverzweigten Verschwörung ist. Dieser Verdacht bestätigt sich, als auch die Zigeunerin Sim (Noomi Rapace), die einzige Zeugin des Mordes, nur knapp einem Anschlag entgehen kann. Mit ihrer Hilfe reisen Sherlock Holmes und Doktor Watson durch halb Europa, um die Pläne Moriartys, der den Lauf der Geschichte verändern will, zu durchkreuzen.

Hintergrund & Infos zu Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten
Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten ist die zweite Sherlock-Holmes-Verfilmung des britischen Regisseurs Guy Ritchie (Snatch – Schweine und Diamanten) und greift weitestgehend auf das gleiche Team wie der Vorgänger zurück.

Neu ist hingegen Jared Harris, der als Professor Moriarty die wohl herausragendste Schurkenfigur aus den Sherlock Holmes-Geschichten des britischen Autors Sir Arthur Conan Doyle verkörpert. Schließlich ist er der einzige Widersacher, der dem Meisterdetektiv intellektuell gewachsen ist und von diesem auch als “Der Napoleon des Verbrechens” bezeichnet wird. Lediglich in zwei Sherlock Holmes-Büchern taucht der böse Professor direkt auf, wobei Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten auf keiner der beiden Geschichten basiert. Lediglich die Verfolgung durch Europa erinnert an Motive aus dem letzten Band der Memoiren des Sherlock Holmes aus dem Jahr 1893 mit dem Titel The Final Problem, an dessen Ende ein spektakulärer Absturz steht. Wir dürfen also gespannt sein, ob Robert Downey Jr. und Jared Harris gemeinsam die Reichenbachfälle in der Schweiz hinabfallen werden. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten
Genre
Actionfilm, Kriminalfilm, Mysterythriller, Thriller, Buddy Cop-Film, Komödie
Zeit
1890er Jahre, 19. Jahrhundert
Ort
Deutschland, England, London, Schweiz, Österreich
Handlung
Brite, Detektiv, Kronzeuge, Mordkomplott, Prinz, Privatdetektiv, Professor, Roman, Sherlock Holmes, Spuren, Suche nach Mörder, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verrückter Professor, Verschwörung, Wahrsager, Zigeuner
Stimmung
Gutgelaunt, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Literaturverfilmung, Sequel
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Lin Pictures, Silver Pictures, Village Roadshow Pictures, Warner Bros. Pictures, Wigram Productions

Kritiken (23) — Film: Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten

kobbi88: Die Drei Muscheln

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6.5Ganz gut

Ist „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ ein Film, den man sich ansehen kann?
Hm, nach kurzem überlegen würde ich ein vorläufiges „JA“ sagen. Aber schaun wir uns das alles mal genauer an.

JA, Robert Downey Jr. ist immer noch witzig, ironisch, sarkastisch. Aber es wirkt irgendwie aufgesetzt und phasenweise ZU tuckig, ZU witzig und ZU cool.
JA, Jude Law ist immer noch trocken britisch, aber sein Watson wird dabei immer mehr zur Witzfigur.
JA, Noomi Rapace ist eigentlich nicht schlecht. Aber gemessen an dem, was sie eigentlich kann, so ist sie doch enttäuschend in ihrer Zigeunerinnen-Rolle.
JA, Moriarty (Jared Harris) ist ein guter Gegenspieler, aber leider erfährt man über ihn viel zu wenig.
JA, die Kampfszenen sind immer noch cool gemacht, leichte Variationen kaschieren den Eindruck, das alles schon so gesehen zu haben.
JA, auch die Musik hört sich noch gut an. Aber sie ist insgesamt nicht mehr so eingängig wie im ersten Teil.
JA, Stephen Fry als Mycroft Holmes ist der absolute Höhepunkt in diesem Film!
JA, auch diese Geschichte ist wie schon im Vorgänger an den Haaren herbeigezogen und wirkt seeeehr konstruiert. Und ja, durch das ewige Herumreisen durch Europa
JA, die Actionsszenen sind optisch beeindruckend (Zeitlupen, ungewöhnliche Kameraeinstellungen)
JA, auch Sherlock Holmes 2 ist noch unterhaltsam und witzig. Vielleicht etwas zu gewollt witzig.
JA! Zur Parodie auf die Spritzenszene aus „Pulp Fiction“. UNEINGESCHRÄNKT.

Fazit:
JA, auch den zweiten Sherlock Holmes-Film von Guy Ritchie kann man sich sehr gut ansehen, vor allem, wenn man mal wirklich nur reine Unterhaltung haben will. Besonders, wer den ersten Teil vom Stil her gemocht hat, wird auch den Film mögen.
NEIN, so richtig gut ist dieser Film deswegen trotzdem nicht mehr.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Ben Kenobi

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Auf deine Verbalbewertung bezogen bin ich fast der gleichen Meinung wie du, auch wenn der punktemäßig bei mir schlechter weggekommen ist. Mit Guy Ritchie werde ich irgendwie nicht warm...


kobbi88

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Naja, der einser hat bei mir ne 8 und sooo viel schlechter find ich ihn gar nicht. Schlechter, klar. Aber es wäre auch noch schlechter gegangen ;)


beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.5Ausgezeichnet

Während Rit­chie im ers­ten Teil noch die rich­tige For­mel für diese actionge­la­dene Holmes-​​Variante fin­den musste, hat er sich im Nach­fol­ger mehr auf das Spiel der Cha­rak­tere und die Ver­qui­ckun­gen der Story kon­zen­trie­ren kön­nen. Zu kei­ner Zeit kommt Lan­ge­weile auf, egal, ob Hol­mes sich mit Wat­son urko­mi­sche Wort­ge­fechte lie­fert, den bei­den die habe Kulisse um die Ohren fliegt, der mit Ste­phen Fry per­fekt besetzte Bru­der Mycroft Hol­mes sei­nen Auf­tritt hat oder der hoch intel­li­gente Mori­arty seine Intri­gen spinnt.

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.5Sehenswert

Die westliche Zivilisation ist in Gefahr, da müssen die Flitterwochen des Dr. Watson leider ausfallen. Düster und actiongeladen ist der zweite Teil, humorvoll und mit gelungenen optischen Mätzchen garniert – tatsächlich besser als sein Vorgänger – finden die Üblichen Verdächtigen. Im Podcast wird über ungetrübten Kinospaß, Timing, zickige Dialoge, Schubert, wie man den Fluch der Fortsetzung bannt und über Slow-Motion-Spektakel im Wald geredet.

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Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Leider sieht das zwar einerseits auch ganz schick aus, fühlt sich aber leider ein wenig wie durchschnittliches Popcorn-Kino an, ohne dass ich da genaue Gründe nennen könnte.
Man kann sagen: Gott sei Dank war der erste Teil schwächer, denn so konnte sich die Fortsetzung steigern und man wird positiv überrascht. Besser als die Asylum-Variante sind beide Filme aber allemal. Doch an die BBC-Serie kommen sie nicht heran.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Als Holmes-Film immer noch nicht wirklich der Burner, ist der Film nichtsdestotrotz eine gewaltige Steigerung gegenüber dem Vorgänger. Statt peinlichen Green-Screen-Turnereien vor Renderkulisse sind Downey Jr. und Law diesmal meist in realer oder bestenfalls digital gepimpter Kulisse zu sehen. Der Scope ist dank Europa-Reise wesentlich größer und dank den gut aufgelegten Darstellern, die das Ermittler-Duo diesmal noch mehr an der Grenze zur Homo-Travestie spielen, macht das Ganze meist auch Spaß.

Weniger gut weg kommen die Nebendarsteller, denn außer Stephen Fry und Jared Harris als Moriarty ist keine Figur mehr als Raumdeko. Insbesondere die Zigeunerin Simsa in Form von Noomi Rapace ist sträflich verschwendet. Dazu kommt der arg holperige Plot, bei dem auch aufmerksame Zuschauer Probleme haben werden zu verstehen was jetzt genau warum passiert - zumindest bis Holmes seine Basil-Exposition-Szenen hat.

Die Anflüge moralischer Philosophie über das Wesen des Menschen, die Moriarty am Ende anbringt sind leider auch nur wenig ausgearbeitet und hingeworgen, ja beschädigen das Mastermind in seiner Brillanz sogar etwas, da sie alle seine Bemühungen ad absurdum führen.

Holmes selber bleibt als Konstrukt schwierig, seine Intelligenz wird angedeutet, doch beschränkt sie sich weniger auf kühle Deduktion, als auf MacGyverhafte Improvisation, die weniger Ermittlungsarbeit ist, als Mission Impossible im Schnelldurchlauf. Das der Film wichtige Informationen zurückhält und verschleiert damit Holmes am Ende ein Auflösung aus dem Allerwertesten ziehen darf ist dann bisweilen schon etwas anstrengend, genau wie die im Grunde stylishen Zeitlupe/Speedup-Szenen - die bisweilen so ausgewalzt sind, dass sie zum Selbstzweck verkommen und eher Ablenken als die Story vorranbringen.

Das Holmes-Finale an den Reichenbach-Fällen dann so dramatisch inszeniert wird, als gäbe es tatsächlich etwas zu verlieren und der Epilog dann auch nochmal ewig weitergeht, ist dann, bei allen gelungenen Gags am Ende doch auch etwas überflüssig, denn wie Conan Doyle diktiert auch den Filmemachern der Kommerz - und der kann besteht darauf das es weitergeht...

Sehenswert, nichtsdestotrotz und viel besser als Teil 1 bewegt sich Guy Ritchie in die richtige Richtung, auch wenn sein Holmes-goes-Bourne-Konzept mich wohl nie wirklich überzeugen wird.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Looki

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mir hat der zweite teil auch besser gefallen, wegen der charakterentiefe und vor allem weil der bösewicht um einiges besser war...den hokuspokus-freak im ersten teil konnte man sofort durchschauen


LapisLazuLi

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Ich würde gerne wissen was 'hingeworgen' bedeutet. Hab ich noch nie gehört, was ist das für ein Dialekt?


Harald Steinwender : BR Harald Steinwender : BR

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5.5Geht so

Sherlock Holmes – Spiel im Schatten ist alles in allem ein weitgehend sinnfreies Spektakel, das sich ganz in Oberflächenreizen erschöpft; ein überdrehter Comic-Strip mit Gothic-Einschlag.

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macro: CinemaZine macro: CinemaZine

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4.5Uninteressant

Selber schuld: der 1. Teil war schon unstimmig, besser wird sowas ja nicht. Ein der größten Diskrepanzen zwischen Vorlage und Umsetzung.

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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online

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3.5Schwach

Der neue "Sherlock Holmes"-Film heißt zwar "Spiel im Schatten", wirft aber ein grelles Licht auf die Einfalt, mit der die erfolgreiche Serie auf Popcorn-Kurs gehalten wird. Und Robert Downey Jr.? Macht aus dem Meisterdetektiv einen Clown.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Bevor Regisseur Guy Ritchie den britischen Meisterdetektiv zum ersten Mal aufs Kinopublikum los ließ, verband man mit Sherlock Holmes und seinem Gefährten Dr. Watson eigentlich klassisches, kriminalistisches Vergnügen. Doch damit ist es nun vorbei, auch wenn die BBC mit ihrer modernisierten Fassung große Erfolge feiert. Ritchies Holmes ist trotz seiner enormen detektivischen Fähigkeiten in erste Linie ein Actionheld. Ein charmantes Großmaul, welches einstecken aber auch austeilen kann. Dies war 2009 so und daran hat sich Ende 2011 auch nichts geändert und ja, das ist amüsant, immer hübsch, manchmal sogar sehr mitreißend inszeniert. Aber Ritchie weiß, dass es ohne ein gutes Helden-Duo nicht funktioniert und er kann sich glücklich schätzen, dass die Paarung Jude Law und Robert Downey jr. auch im Sequel immer noch gut funktioniert, auch wenn sie im Prinzip nichts weiter machen, als starr die uralten, aber immer noch gut funktionierenden Buddy-Movie-Regeln zu befolgen.

So ein eingespieltes Team benötigt natürlich auch einen Gegenspieler und das ist kein anderer als Prof. James Moriarty, der Erzfeind Holmes, der sich dadurch auszeichnet, Holmes Intellekt ebenbürtig zu sein. Was für ein Gegner also und was für eine vertane Chance. Nach „Mission: Impossible – Ghost Protocol“ schon wieder ein ziemlich dürftiger Schurke. Jared Harris darf den böse Professor mimen und er macht seine Sache durchaus gut, aber es gelingt ihm, bzw. dem Film dennoch nicht ihn wirklich bedrohlich darzustellen. Austauschbar ist er zwar nicht, aber von DEM Gegenspieler hätte ich wirklich mehr erwartet. Da wirkte Mark Strong im ersten Teil weit aus böser, was vor allem daran lag, dass es in Teil 1 eine wesentlich dunklere, weil rätselhafte Atmosphäre gab. Teil 2 verzichtet darauf- leider. Ebenfalls neu dabei Noomi Rapace als Zigeunerin Sim. Tja, die gute Frau hat in drei international erfolgreichen Filmen geglänzt und nun folgt die handelsübliche Arbeitsreise nach Hollywood. Nicht falsch verstehen, Frau Rapace hat bewiesen was sie kann, aber in „Spiel im Schatten“ beweist sie lediglich, dass sie anwesend ist, was aber ihr Verdienst ist und nicht das des Drehbuchs.

Das Schöne in einem Krimi wie Sherlock Holmes oder Miss Marple ist doch immer die Auflösung. Was hat man als Zuschauer übersehen? Wie wird der/die/das Böse überführt? Genau dies ist für mich immer das Highlight einer guten Detektivgeschichte. „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ besitzt solch eine finale Erklärung und macht mit dieser endgültig deutlich, dass Holmes detektivscher Auftrag im Grunde nur Schein ist. Es geht nicht mehr darum Verbrechen aufzuklären, es geht eigentlich nur darum großes Staunen zu erzeugen. Dieses Staunen bekommt man sicherlich mit einer guten Auflösung hin, aber die Macher haben wohl jetzt gemerkt, dass es auch einfacher geht und zwar mit mal schönen, mal aufwendigen Bildern. Teil 2 von Guy Ritchies Sherlock Holmes Version ist eine gut geölte Unterhaltung-Maschine, die mit den wahren Stärken der Figur Holmes aber nicht mehr viel zu tun hat. War Teil 1 zumindest noch an dem Versuch einer ausgewogenen Mischung von klassischen Krimi und moderner Action interessiert, so verkommt „Spiel im Schatten“ zu reinem Terz. Ganz unterhaltsam einerseits, aber auch irgendwie dürftig.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

stuforcedyou

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Vielen Dank. Ich seh dein Lob als kleines Weihnachtspräsent :)


J!GS4W

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:-*


F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Resultat ist ein Streifen, der sich ein wenig anfühlt wie ein Bond-Film im 19. Jahrhundert, aber dabei nicht nach Wodka-Martini schmeckt, sondern das etwas dumpfe Aroma eines bierseligen Pub-Abends versprüht.

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Dani Maurer : Outnow.ch Dani Maurer : Outnow.ch

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7.5Sehenswert

Die Fortsetzung ist nicht mehr ganz so frisch und neu wie der erste Teil, dafür aber spannender und düsterer.

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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

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6.5Ganz gut

Wer da nach einer Story fragt, ist eigentlich selbst schuld, denn die fortsetzungsgeeignete Europareise der beiden Super-Ermittler ist ein kaum verhohlener Vorwand für Schlagabtausch aller Art.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]„A Game of Shadows“ fühlt sich sofort so an, als hätte man „Sherlock Holmes“ nie ausgemacht und das bleibt den ganzen Film so, weshalb trotz jeden Zuckens der typischen Sequel-Reflexe „A Game of Shadows“ ein gutes solches ist. Schlechte Fortsetzungen futtern sich reichlich Speck an, um in die übergroßen Kleider zu passen, die sie sich parat gelegt haben, gute Fortsetzungen ziehen genug selbstbewusstes Auftreten aus den Stärken ihres Vorgängers, um ihren Anzug auch so ausfüllen zu können: „Sherlock Holmes: A Game of Shadows“ trägt zwar ein, zwei Nummern größer, bietet aber gar nicht so viel mehr an hohlem Bombast, nicht so viel weniger an Story und kein geringeres Interesse an seinen Figuren, vernachlässigt und vergisst nicht über das Streben nach MEHR die Betonung des Wesentlichen. Und dabei handelt es sich ganz eindeutig um Robert Downey Jr. und Jude Law als Holmes und Watson. Das Duo balgt und balzt sich in verbaler Hochform durch den Film, es ist ihr Gegen-, Mit- und Füreinander, aus dem „A Game of Shadows“ auch dann seinen Antrieb schöpft, wenn er sie räumlich trennt und auf humoristischem oder schussgewaltigem Wege zu ihrer Wiedervereinigung überleitet. Man könnte sagen, Downey Jr. und Law hätten die Rollen ihres Lebens gefunden (wenn nicht zumindest ersterer nicht noch ein paar andere Eisen im Feuer hätte), das würde sie aber zu sehr voneinander separieren, die haben stattdessen ‚einander‘ gefunden. Downeys exzentrische Vorlagen, Laws pragmatische Konter, der hinter Beleidigungen verborgene gegenseitige Respekt, die spitzzüngigen Kabbeleien, die mehr als so manche RomCom den Wunsch wecken, die beiden mögen sich nun endlich küssen: als gäbe es die Welt des einen ohne die des anderen nicht und daraus zog der erste und daraus zieht „A Game of Shadows“ seine Dynamik, in den urkomischen Wortgefechten wie in den Momenten des Bangens.[...]

[...]Das erwähnte „nicht so viel weniger an Story“ meint allerdings nicht, dass „Sherlock Holmes: A Game of Shadows“ sein kongeniales Gespann durch einen unbedingt besonders raffinierten Plot führt. Das Autoren-Duo des Sequels handhabt es auch in dieser Beziehung wie das –Trio des Vorgängers: die Story wird über die Benennung von Eckdaten weiter getrieben, Details bleiben ausgespart und erschließen sich erstmal nur Holmes, so dass alles eine Zeit lang viel komplizierter wirkt, als es letztlich ist. Beide „Sherlock Holmes“-Filme haben nicht unbedingt viel auf der Bühne stehen, wenn der Vorhang erstmal weggezogen ist und dadurch das in „A Game of Shadows“ die milden Mystery-Elemente des Erstlings komplett wegfallen bleibt sehr viel weniger im Schatten, als es der Titel verkaufen möchte. So besteht dann auch Holmes‘ offensichtliche detektivische Arbeit zumeist daraus, über gewisse, kaum handlungsrelevante Personen ein bißchen besser als jeder andere Bescheid zu wissen und somit das nächste Ziel bestimmen zu können, was man mit dem bösen Wort Willkür kleinreden könnte. Es muss halt akzeptiert werden, dass der brilliante Verstand des Titelhelden dem Publikum als soweit im Voraus verkauft wird, dass Aussparungen und übersprungene „Warums“ am Ende behaupten logische Konsequenzen und „Weils“ zu sein.[...]

[...]Da er diese in Watson längst gefunden hat führt „Sherlock Holmes: A Game of Shadows“ nach dem schnellen Ableben Rachel McAdams‘ auch keine neue große Liebe für den Meisterdetektiv ein, die eventuell in dieser Rolle erwartete Noomi Rapace fügt sich lediglich ganz gut neben Holmes und Watson an, die wirklich wichtigen Aufgaben lässt sie diese aber brav allein erledigen. Ihrer Figur Simza traut man immer wieder den Kick aus der Bedeutungslosigkeit heraus zu, der dann aber doch nie kommt. Als Holmes‘ Bruder Mycroft darf Stephen Fry seine nackte Pracht präsentieren, Paul Anderson als Scharfschütze Sebastian Moran fies zischen, eigentlich spielen aber im Schatten von Downey Jr. und Law alle nur gegen die Blässe ihrer Figur an. Und dennoch: „A Game of Shadows“ ist ein starkes Sequel; die weltberühmte literarische Vorlage, unzählige vorangegangene filmische Umsetzungen und das Zitieren ganz anderer Vorbilder halten Ritchies Filme nicht davon ab, etwas ganz Eigenes zu besitzen, dessen Reiz noch nicht nachgelassen hat. Ob ein möglicher dritter Teil mit derart wenig Variation auch noch zu tragen wäre mag nicht mit Gewissheit vorauszusagen sein, zumindest bei zweiten Mal macht’s aber weiterhin Spaß.[...]

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ChristiansFoyer

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Das sie überhaupt Teil der Filme sind find ich schon völlig ausreichend und ihren Teil zur Eigenheit der Ritchie-Holmes' beitragend. Die beiden Teile sind schließlich auch nicht ganz sooo weit am Charakter vorbei gedeutet, wie viele glauben ;)


mitcharts

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Hehe, das stimmt. Der einzige Unterschied der mir wirklich auffällt, ist, das Holmes wesentlich mehr "Boheme" ist. Das war es dann aber auch schon.


F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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8.0Ausgezeichnet

Die trockene professorale Unscheinbarkeit Moriartys bietet eine schönen Kontrastfolie zu Holmes: Robert Downey jr. stattet den Detektiv diesmal mit einer dermaßen genüsslich dick aufgetragenen Queerness und Verrücktheit aus, als wolle er Johnny Depps Jack Sparrow Konkurrenz machen.

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Filmering: Filmering.at

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6.0Ganz gut

Guy Ritchie traut sich leider nicht einen ähnlich frischen Ansatz wie beim ersten Teil zu wählen. Stattdessen ist Sherlock Holmes 2 eine routinierte Fortsetzung, der es aber sowohl an der Klasse, als auch am Überraschungseffekt des Vorgängers fehlt. Gewisse Einzelmomente, wie die homoerotischen Anspielungen, die Flucht vor den Artileriegeschossen in Zeitlupe oder der Angriff im Zug überzeugen zwar, der Film fügt sich aber nie zu einem homogenen Erlebnis zusammen. Die erste Stunde ist erstaunlich langweilig, Erzfeind Moriarty wird gnadenlos verheizt und stilistisch orientiert sich der Film fast schon dogmatisch am Vorgänger, ohne wirklich etwas Neues auszuprobieren. Auch das ewig gleiche Rollenklischee von Robert Downey Jr. beginnt sich etwas abzunutzen. Fans des ersten Teils werden zwar dennoch solide unterhalten, aber schlussendlich ist Sherlock Holmes 2 ein recht mittelmäßiger und wenig aufregender Blockbuster ohne große Überraschungen.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Ein schlaffes Drehbuch zweier Newcomer stellt Holmes dieses Mal, wie im Vorgänger angeteast, seinen Erzfeind Moriarty (konturlos: Jared Harris) entgegen und beschränkt sich in Sachen Ermittlungsarbeit auf den Tiefgang von Roger Moores späten 007-Abenteuern: Es geht von Ort zu Ort (in diesem Fall von CGI-Landschaft zu CGI-Landschaft), wo Holmes und Watson stets ein Feld der Verwüstung hinterlassen, aber allenfalls zufällig zu neuen Ergebnissen kommen (für den Zuschauer nachvollziehbar ist das Ganze eh nicht). Die im ersten Teil sympathische Zankapfel-Chemie zwischen Holmes und Jude Laws Watson wird über Bord geworden und durch gelegentliche gegenseitige Beleidigungen ersetzt - dies ist allein Downeys Show, und die darf er nicht für gewitztes Kombinieren nutzen, sondern in immer bescheuerteren, völlig überflüssigen Maskeraden (Tiefpunkt: Holmes als Transe) auf Sketchup-Spuren rumklamauken.

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der cineast

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Was für ein ulkiger Moore Vergleich.


Andrew O'Hehir: Salon.com Andrew O'Hehir: Salon.com

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7.0Sehenswert

Gelegentlich spannend, manchmal urkomisch und zumeist schwatzhaft. Denk dir Spiel im Schatten einfach als das Trinken deines vierten Glases Eierpunsch: Nicht wirklich eine gute Idee, aber du könntest deinen Spaß daran haben.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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2.0Ärgerlich

Der Film ist ein einziger Trümmerhaufen. Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten ist so unbeholfen gemacht, dass die Story einzig und allein durch Ankündigungen vorangetrieben wird.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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6.5Ganz gut

Dass der Verkleidungsunsinn nicht komplett daneben gerät, ist Downeys trockenem Humor und seinem Mangel an Schamgefühl zu verdanken, wohingegen die Action, welche einen noch die ersten paar Male einnimmt, letztlich schon abgegriffen, manieriert und überstrapaziert wirkt, eine Gekünsteltheit von abnehmendem Reiz.

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Brian Lowry: Variety Brian Lowry: Variety

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7.0Sehenswert

Während Guy Ritchies Exzesse und Zugeständnisse an das moderne Kino - unter ihnen eine Menge Explosionen - intakt bleiben, sind gerade die anderen Teile [u.a. die Einführung von Moriarty] in diesem zweiten "Sherlock Holmes" bereichernder.

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Alle Kritiken (23)


Kommentare (258) — Film: Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten


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Alienator

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Bewertung6.0Ganz gut

Mach aus altem neues Teil 2

Man ist ja verwöhnt mittlerweile davon, dass vieles vornehmlich altes Material entstaubt wird und dem aktuellem Publikum etwas neues zu präsentieren. Im Falle von Sherlock Holmes ist das nicht anders. Während die geniale BBC-Serie um Benedict Cumberbatch einen anderen, modernen Ton anschlägt verlässt sich Guy Ritchie hier ganz und allein auf seine zwei Hauptdarsteller und präsentiert uns eine artifizielle, durchgestylte Neuversion altbackener Geschichten. Das Gute: er erzählt keine wirklich bekannte Geschichte von Doyles Figur, sondern nimmt Versatzstücke von irgendwelchen Geschichten und setzt diese modern zusammen. Aber der Look bleibt eben alt. Und darauf verlässt er sich auch. Zudem hat er zwei Darsteller, denen man ihre Spielfreude ansieht. Auch das Tempo, die Action und das Setting sind gut gewählt. Und das Schlechte: leider verlässt er sich zu sehr auf das Gezeigte und erzählt keine spannende Geschichte. Der Spannungsbogen verpufft in Super-Slow-Mo und brachialer Krawummaction ohne eine interressante Geschichte zu erzählen. Man kommt von einem Schauplatz zu den nächsten, lernt mal eben die Methoden der Spürnase Holmes kennen (obwohl bei weitem nicht so gekonnt wie beim ersten Teil) und streift alle Figuren am Rande und lässt denen keine Zeit zurEntwicklung. Strapaziös unterfordert sind Rapace oder Harris hier. Wichtig ist wie etwas gezeigt wird, nicht was wirklich wichtig ist: eine Geschichte. Und so verkommt das ganze zur Nummernrevue der technischen Möglichkeiten. Nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Ein guter, sinnloser Unterhaltungsfilm.

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film braucht zwar über eine halbe Stunde, bis er richtig in Fahrt kommt, doch dann macht er genauso viel Spaß wie sein Vorgänger. Action, Humor und Spannung gibt es genug, auch wenn die Handlung nicht ganz die Qualtität von Teil 1 erreicht.

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Zak

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Bewertung5.5Geht so

ah..ich bin da anderer Meinung..den ersten Teil konnte ich mir noch sehr gut anschauen...hier ist mir einfach zuviel wischiwaschi und kappes drinn...völlig unglaubhaft selbst in dem fiktiven kontext in dem sich das ganze abspielt....

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BenjaminMagdziak

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ja. bin mir nicht mehr sicher aber in teil 1 gab es ja immer die genialen zeitlupen scenen wo er alles plant. die gab es in teil 2 soweit ich weiss nicht oder?


Zak

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am ende hab ich eine entdeckt wo er Moronetti oder wie der Bösewicht heisst umboxen will..sich aber anders entscheidet..die Zeitlupenkampfsequenzen fand ich im ersten teil richtig genial..wo er schon im Vorfeld durchdenkt was der andere für ne diagnose bekommt und wie lange er danach verletzt ist


sachsenkrieger

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Bewertung10.0Herausragend

Im Gegensatz zum ersten Teil, der stark anfing und dann zum Ende hin etwas nachliess, empfand ich es diesmal anders herum. Ansonsten gibt es wieder mal nichts auszusetzen an dieser Hommage an ACD, der bestimmt begeistert wäre über die Möglichkeiten unserer Zeit.

Wundervoll sind wieder die Kulissen, die Effekte, der Soundtrack, die Kostüme. Nebenbei bekommt man eine actiongeladene, abwechslungsreiche Story und einen Haufen wunderbarer Schauspieler, die ihre Rollen hervorragend ausfüllen.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Ich stehe ja den Werken von Guy Ritchie sehr zweigespalten gegenüber, da er zwar schon einige gute Filme hervorgebracht hat, allerdings auch schon einigen Schrott dabei hatte. Hervorheben möchte ich da mal den Film Revolver, der einfach nur schlecht ist. Da ihm seine erste Sherlock Holmes Verfilmung allerdings schon gut gelungen ist, stellte ich meine Zweifel an ihm in den Hintergrund. Ich muß sagen Sherlock Holmes: Spiel im Schatten ist wieder ein guter Film von Guy Ritchie, ja ich finde den Film sogar besser als die erste Holmes Verfilmung von ihm. Der Film ist spannend, kurzweilig, verfügt über eine gewisse Selbstironie, eine gute Story und auch die Actionanteile kommen nicht zu kurz. Einziger Negativaspekt war in meinen Augen der Schnitt in einigen Actionsequenzen, der nach heutiger Art und Weise, im Sekundenbruchteil erfolgte. Das ist nicht so mein Ding. Dafür waren die verlangsamten Aufnahmen bei der Flucht von Holmes und Watson durch den Wald einfach nur beeindruckend und genial. Einen weiteren positiven Aspekt bildet das gelungene Ende des Films. Da ich den Film im Cinemaxx gesehen habe, gab es wieder den Maxximum Sound, der jeden Film akustisch noch etwas aufwertet, also ein weiterer Pluspunkt. Robert Downey jr. überzeugte erneut in seiner Rolle als Holmes und er spielte diese souverän und gutgelaunt. Gleiches gilt für Jude Law, der mich ja in Contagio noch so genervt hat. Auch er scheint mit Spaß bei der Sache gewesen zu sein und gab einen richtig guten Watson. Ebenso brilliert der britische Komiker Stephen Fry in seinen wenigen, dafür aber starken, Szenen als Sherlocks Bruder Mycroft. Zusammenfassend möchte ich sagen das Guy Ritchie diese Holmesverfilmung gelungen ist und das der Film allerbeste Unterhaltung über gut zwei Stunden bietet.

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Friedsas

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Bewertung5.0Geht so

Gestern das Sherlock Holmes Double Feature angeschaut also hier die Kritik zu #2 ;)

Oh mann was für ne herbe Enttäuschung :( Er war nicht im entferntesten so interessant wie der erste. Moriaty war gut dargestellt und auch ziemlich bedrohlich. Die Duelle zwischen beiden waren toll ABER er war einfach zu schnell im Bild, zu schnell da und präsent... Ich kenne mich mit den Büchern nicht aus aber von den Serien ausgehend sah es immer so als wenn Moriaty immer im Hintergrund wäre und es Sherlock schwer hat ihn ausfindig zu machen und zu entmystifizieren. Hier aber hat Sherlock von Anfang an alles über seinen Gegner gewusst. Anders als im ersten Teil der irgendwie undurchsichtiger war, und auch schöner und auch mehr zum raten und rätseln. Außerdem sind hier einige echt dämliche Szenen und Dialoge dabei wo vor allem Wattson relativ viele von bekommen hat.

Natürlich hat der Film aber auch seine Lichtblicke: z.B. der bedrohlich und gut porträtierte Moriaty, der ziemlich eigene und etwas verrückte Mycroft, Robert Downey Jr. als Sherlock selbst der natürlich wieder etwas überheblich ist und roh und nicht zu letzt Noomi Rapace die endlich mal wie eine sexy Frau aussieht! Ehrlich bevor ich diesen Film sah dachte ich nicht das das möglich sei, sah sie doch in der Millenium Trilogie und bei Prometheus wenig weiblich und reizend aus. Hier aber könnte man sie schon fast als Femme Fatale bezeichnen ;)

Trotzdem bleibt er meiner Meinung nach hinter den Erwartungen zurück oder vielleicht lag mir das Okkult Thema des ersten Teils einfach zu sehr. Wer weiß, wer weiß...

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Abettertomorrow

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Bewertung9.0Herausragend

Noch besser als Teil 1 und ein richtiges Spektakel. Unglaublich, was Hollywood aus dem langweiligen Pfeifenraucher Sherlock Holmes gemacht hat ! Der Zweikampf mit Moriarty schreit förmlich nach weiterene Episoden.

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BigH

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Bewertung3.0Schwach

"Spiel im Schatten" schafft es überraschenderweise, den ohnehin schon langweiligen und belanglosen Vorgängerfilm qualitativ noch zu unterbieten. Zwischen Holmes und Watson besteht nach wie vor keinerlei Chemie, die beiden Protagonisten kommen immer noch sehr unsympathisch daher, und die Handlung ist ähnlich zusammenhanglos zusammengestückelt wie bei Teil 1. Einzig die direkte Konfrontation zwischen Holmes und Prof. Moriarty ist einigermaßen interessant inszeniert. Ansonsten: vergeudete Lebenszeit.

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cronic

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Bewertung7.5Sehenswert

Die alte aus der Millennium Trilogie spielt eine Zigeunerin und Pryce aus Mad Men übernimmt die Rolle des Bösewichts. Und singt sogar auf deutsch.
Law und Downey Jr. passen wie schon im ersten gut zusammen. Die Zeitlupensequenzen sind immer noch übergeil (Höhepunkt -Szene im Wald).
Die 2:08 sind mir dann aber doch ein Tick zu lang. Nichtsdestotrotz wird hier gute Unterhaltung geboten mit souveränem Ende.

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mulledulle01

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Bewertung10.0Herausragend

Im 2. Teil der Sherlock Holmes-Reihe bekommt der Detektiv es mit einem genauso schlauen Wiedersacher zu tun, der ihm öfters ein Schritt voraus ist. Genau das fesselt mich an diesem Film. Diese ständig aufrtauchende Spannung, wo ich zum Teil selbst versucht habe herauszufinden, wer der Täter ist. Dazu noch sehr amüsante Musik und fertig. Einfach grandios.

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Fampf

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Bewertung1.5Ärgerlich

Der erste Teil des Filmes geht ja noch. Aber dann verliert man sich in einem präsentieren von klischeehaften Deutschen, Waffentechnik über die man vor 1910 noch nicht mal nachdachte, Moorhunhaften Soldaten und einer fast schon lächerlichen Wiederauferstehung.

Der erste Teil gefiel mir ganz gut, weil der den Verstand nicht beleidigte. Das hier ist einfach nur noch überzogen und schießt völlig übers Ziel hinaus. Wie man so schön sagt "nach fest kommt ab".

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daniel.wolf.7731

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Downey und Law harmonieren großartig und ermitteln in gewohnt charmanter manier. Humorvoll und clever vergeht die Zeit wie im Flug und es wäre wünschenswert, wenn ein 3.Teil nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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schwedenflo

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Bewertung7.5Sehenswert

witzig, spannend,hervoragende Musik, hervoragender Cast, gute Action und eine interesante Handlung. Das sind die Stichpunkte zu diesem Film. Zwar nicht ganz so gut wie der erste, aber trotdem aufjedenfall sehenswert.

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natedb

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Bewertung7.0Sehenswert

Guy Ritchie vertraut ebenso wie im ersten Teil auf die Chemie zwischen Holmes/Watson, sehr gewinnend von Robert Downey Jr. und Jud Law verkörpert, sowie auf ein äußerst ansprechendes Setting und gelungen humorvoll inszenierten Actionsequenzen, welche einen andere Faktoren wie das verhältnismäßig mittelmäßige Drehbuch und teilweise nervige, weil übermäßig eingesetzte Zeitlupen á la Zack Snyder, vergessen lassen. Natürlich hat dieser Film hier seine kleineren Schwächen, ebenso wie der erste "Sherlock Holmes", die jedoch durch gut gelaunten Cast, Ausstattung und Tempo wieder wettgemacht werden. Kurzweilige, auf eigentümliche Art charmante, und in jedem Fall spaßige Unterhaltung für zwischendurch, die ihrem Vorgänger getrost das Wasser reichen kann.

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natedb

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Ja, stimmt schon, ihr Charakter war recht blass. Aber naja, konnte ich drüber hinwegsehen ;)


Drehmumdiebolzen

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Ich durchaus ebenfalls. Verstehe das Gemeckere an Jared Harris (Moriarty) auch nicht.


CharlieWax

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Bewertung7.0Sehenswert

Leider wurden die Ansätze aus dem ersten Teil, wie Moriartys versteckte Pistola á la Assassins Creed konsequent ignoriert. Aber mir als Fan der Reihe und RDJ hat der Film wieder sehr viel Spaß gemacht und Stephen Fry ist eine große Bereicherung zum Cast!

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Ironmalte

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Da gibt`s nichts zu kritisieren. Außer, wann machen die endlich einen 3?
- Buddy-Movie vom Feinsten -

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Cayopei

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Bewertung3.0Schwach

Überkandidelte Nummernrevue, die lieber auf langweilige technische Kinkerlitzchen setzt, anstatt auf eine gut erzählte Geschichte. Um es kurz zu machen: ein schlechter Film von einem schlechten Regisseur.

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HardcoreMichi

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Bingo!


freakualizer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kurzweilig und dem Regiestil von Guy Ritchie entsprechend poppig.
Mit gut aufgelegten Darstellern in einem tollen Setting.

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heikschn

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Bewertung6.5Ganz gut

Vielleicht liegt es daran, dass ich nach dem ersten Sherlock Holmes nun nicht mehr die Erwartung hatte, hier wirklich einen Holmes serviert zu bekommen. Aber Game of Shadows hat mir durchaus besser gefallen.
Trotzdem: Robert Downey Jr. spielt die Rolle, die er am besten kann, die auch gut zu ihm passt, die perfekt ist für Tony Stark / Iron Man. Aber mit Sherlock Holmes hat das nichts zu tun.

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Affenpranke

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Story ist jetzt kein Geniestreich, aber der Film ist unterhaltsames Popcorn Kino, technisch makellos umgesetzt, Robert Downey jr. ist wie immer ein sympathischer Sherlock Holmes und gegen Jude Law kann man auch nichts sagen, auch wenn ich nicht sein größter Fan bin, aber ein guter Schauspieler ist er.

Ich muss sagen, dass mich hier wieder mal mehr die Technik begeistert hat, als die Handlung. Sherlock Holmes verbinde ich mehr mit Mystery - was der erste Teil ja auch hatte - nur bei diesem war wieder eine moderne Anlehnung an Terrorismus, was man durchaus als interessant sehen könnte, aber für mich etwas fad war.

Guy Ritchie hat aber auch diesem Film seinen unverkennbaren Stil aufsetzen können, etwas was man nicht jedem Regisseuren komplimentieren kann - siehe Mendes und Skyfall.

Ich würde mir den zweiten Teil sogar auf DVD holen, aber dann nur, wenn es dazu sehr viele Extras gibt, denn mich faszinierte wie gesagt, mehr die technische Umsetzung des Films.

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