Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten
Sherlock Holmes: A Game of Shadows (2011), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Kriminalfilm, Thriller, Komödie, Kinostart 22.12.2011
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264 Kommentare
Keine
von Guy Ritchie, mit Robert Downey Jr. und Jude Law
In Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten trifft der britische Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) auf seinen Erzfeind Dr. Moriarty (Jared Harris). Er ist das kriminelle Genie in der Londoner Unterwelt, ein ebenbürtiger Bösewicht und Widersacher für Sherlock Holmes. Nur selten tritt er selbst in Erscheinung, meist zieht er im Hintergrund die Fäden. So auch, als der österreichische Kronprinz eines Tages tot aufgefunden wird und alles auf einen Selbstmord hindeutet. Nur Sherlock Holmes vermutet ein Verbrechen, das allerdings nur die Spitze einer weitverzweigten Verschwörung ist. Dieser Verdacht bestätigt sich, als auch die Zigeunerin Sim (Noomi Rapace), die einzige Zeugin des Mordes, nur knapp einem Anschlag entgehen kann. Mit ihrer Hilfe reisen Sherlock Holmes und Doktor Watson durch halb Europa, um die Pläne Moriartys, der den Lauf der Geschichte verändern will, zu durchkreuzen.
Hintergrund & Infos zu Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten
Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten ist die zweite Sherlock-Holmes-Verfilmung des britischen Regisseurs Guy Ritchie (Snatch – Schweine und Diamanten) und greift weitestgehend auf das gleiche Team wie der Vorgänger zurück.
Neu ist hingegen Jared Harris, der als Professor Moriarty die wohl herausragendste Schurkenfigur aus den Sherlock Holmes-Geschichten des britischen Autors Sir Arthur Conan Doyle verkörpert. Schließlich ist er der einzige Widersacher, der dem Meisterdetektiv intellektuell gewachsen ist und von diesem auch als “Der Napoleon des Verbrechens” bezeichnet wird. Lediglich in zwei Sherlock Holmes-Büchern taucht der böse Professor direkt auf, wobei Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten auf keiner der beiden Geschichten basiert. Lediglich die Verfolgung durch Europa erinnert an Motive aus dem letzten Band der Memoiren des Sherlock Holmes aus dem Jahr 1893 mit dem Titel The Final Problem, an dessen Ende ein spektakulärer Absturz steht. Wir dürfen also gespannt sein, ob Robert Downey Jr. und Jared Harris gemeinsam die Reichenbachfälle in der Schweiz hinabfallen werden. (ST)
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Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Actionfilm, Kriminalfilm, Mysterythriller, Thriller, Buddy Cop-Film, Komödie
- Zeit
- 1890er Jahre, 19. Jahrhundert
- Ort
- Deutschland, England, London, Schweiz, Österreich
- Handlung
- Brite, Detektiv, Kronzeuge, Mordkomplott, Prinz, Privatdetektiv, Professor, Roman, Sherlock Holmes, Spuren, Suche nach Mörder, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verrückter Professor, Verschwörung, Wahrsager, Zigeuner
- Stimmung
- Gutgelaunt, Spannend, Witzig
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Kritiken (21) — Film: Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenWährend Ritchie im ersten Teil noch die richtige Formel für diese actiongeladene Holmes-Variante finden musste, hat er sich im Nachfolger mehr auf das Spiel der Charaktere und die Verquickungen der Story konzentrieren können. Zu keiner Zeit kommt Langeweile auf, egal, ob Holmes sich mit Watson urkomische Wortgefechte liefert, den beiden die habe Kulisse um die Ohren fliegt, der mit Stephen Fry perfekt besetzte Bruder Mycroft Holmes seinen Auftritt hat oder der hoch intelligente Moriarty seine Intrigen spinnt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDie westliche Zivilisation ist in Gefahr, da müssen die Flitterwochen des Dr. Watson leider ausfallen. Düster und actiongeladen ist der zweite Teil, humorvoll und mit gelungenen optischen Mätzchen garniert – tatsächlich besser als sein Vorgänger – finden die Üblichen Verdächtigen. Im Podcast wird über ungetrübten Kinospaß, Timing, zickige Dialoge, Schubert, wie man den Fluch der Fortsetzung bannt und über Slow-Motion-Spektakel im Wald geredet.
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Leider sieht das zwar einerseits auch ganz schick aus, fühlt sich aber leider ein wenig wie durchschnittliches Popcorn-Kino an, ohne dass ich da genaue Gründe nennen könnte.
Man kann sagen: Gott sei Dank war der erste Teil schwächer, denn so konnte sich die Fortsetzung steigern und man wird positiv überrascht. Besser als die Asylum-Variante sind beide Filme aber allemal. Doch an die BBC-Serie kommen sie nicht heran.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAls Holmes-Film immer noch nicht wirklich der Burner, ist der Film nichtsdestotrotz eine gewaltige Steigerung gegenüber dem Vorgänger. Statt peinlichen Green-Screen-Turnereien vor Renderkulisse sind Downey Jr. und Law diesmal meist in realer oder bestenfalls digital gepimpter Kulisse zu sehen. Der Scope ist dank Europa-Reise wesentlich größer und dank den gut aufgelegten Darstellern, die das Ermittler-Duo diesmal noch mehr an der Grenze zur Homo-Travestie spielen, macht das Ganze meist auch Spaß.
Weniger gut weg kommen die Nebendarsteller, denn außer Stephen Fry und Jared Harris als Moriarty ist keine Figur mehr als Raumdeko. Insbesondere die Zigeunerin Simsa in Form von Noomi Rapace ist sträflich verschwendet. Dazu kommt der arg holperige Plot, bei dem auch aufmerksame Zuschauer Probleme haben werden zu verstehen was jetzt genau warum passiert - zumindest bis Holmes seine Basil-Exposition-Szenen hat.
Die Anflüge moralischer Philosophie über das Wesen des Menschen, die…
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Looki Thu, 05 Jan 2012 10:51:10 -0000
Antwort löschenmir hat der zweite teil auch besser gefallen, wegen der charakterentiefe und vor allem weil der bösewicht um einiges besser war...den hokuspokus-freak im ersten teil konnte man sofort durchschauen
LapisLazuLi Tue, 24 Jan 2012 07:50:20 -0000
Antwort löschenIch würde gerne wissen was 'hingeworgen' bedeutet. Hab ich noch nie gehört, was ist das für ein Dialekt?
Harald Steinwender : BR Harald Steinwender : BR
Kommentar löschenSherlock Holmes – Spiel im Schatten ist alles in allem ein weitgehend sinnfreies Spektakel, das sich ganz in Oberflächenreizen erschöpft; ein überdrehter Comic-Strip mit Gothic-Einschlag.
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macro
Kommentar löschenSelber schuld: der 1. Teil war schon unstimmig, besser wird sowas ja nicht. Ein der größten Diskrepanzen zwischen Vorlage und Umsetzung.
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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online
Kommentar löschenDer neue "Sherlock Holmes"-Film heißt zwar "Spiel im Schatten", wirft aber ein grelles Licht auf die Einfalt, mit der die erfolgreiche Serie auf Popcorn-Kurs gehalten wird. Und Robert Downey Jr.? Macht aus dem Meisterdetektiv einen Clown.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenResultat ist ein Streifen, der sich ein wenig anfühlt wie ein Bond-Film im 19. Jahrhundert, aber dabei nicht nach Wodka-Martini schmeckt, sondern das etwas dumpfe Aroma eines bierseligen Pub-Abends versprüht.
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Dani Maurer : Outnow.ch Dani Maurer : Outnow.ch
Kommentar löschenDie Fortsetzung ist nicht mehr ganz so frisch und neu wie der erste Teil, dafür aber spannender und düsterer.
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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film
Kommentar löschenWer da nach einer Story fragt, ist eigentlich selbst schuld, denn die fortsetzungsgeeignete Europareise der beiden Super-Ermittler ist ein kaum verhohlener Vorwand für Schlagabtausch aller Art.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]„A Game of Shadows“ fühlt sich sofort so an, als hätte man „Sherlock Holmes“ nie ausgemacht und das bleibt den ganzen Film so, weshalb trotz jeden Zuckens der typischen Sequel-Reflexe „A Game of Shadows“ ein gutes solches ist. Schlechte Fortsetzungen futtern sich reichlich Speck an, um in die übergroßen Kleider zu passen, die sie sich parat gelegt haben, gute Fortsetzungen ziehen genug selbstbewusstes Auftreten aus den Stärken ihres Vorgängers, um ihren Anzug auch so ausfüllen zu können: „Sherlock Holmes: A Game of Shadows“ trägt zwar ein, zwei Nummern größer, bietet aber gar nicht so viel mehr an hohlem Bombast, nicht so viel weniger an Story und kein geringeres Interesse an seinen Figuren, vernachlässigt und vergisst nicht über das Streben nach MEHR die Betonung des Wesentlichen. Und dabei handelt es sich ganz eindeutig um Robert Downey Jr. und Jude Law als Holmes und Watson. Das Duo balgt und balzt sich in verbaler Hochform durch den Film, es ist ihr Gegen-, Mit- und Füreinander,…
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mitcharts Thu, 22 Dec 2011 10:25:28 -0000
Antwort löschenSo ähnlich seh ich es auch, wobei ich dir bei der Detektivarbeit nicht ganz zustimmen kann. Das was Holmes macht und für den Zuschauer - erstmal - nicht schlüssig ist, wird ja in Rückblenden erklärt, auch größere Tricksereien wie z.B. Moriarty's Notizbuch.
Schon mit dem ersten Ton des Soundtracks hab ich mich wie "zuhause" gefühlt. So müssen Fortsetzungen sein. :)
ChristiansFoyer Thu, 22 Dec 2011 10:34:46 -0000
Antwort löschenKlar gibt's die erklärenden Flashbacks, nur wirken die mir noch ein bißchen konstruierter als im ersten Teil und das ist in seiner Auflösung halt alles weniger raffiniert, als es der Film teils glauben machen will. Ist aber insgesamt schon alles ok so.
Das Notizbuch z.B. kam mir ein bißchen zu sehr aus dem Nichts, der Film könnte da ein mehr zum selbst entdecken während einer Zweitsichtung bieten. So dieser "aaaach, genauuu"-Moment hat mir da etwas gefehlt.
mitcharts Thu, 22 Dec 2011 11:52:34 -0000
Antwort löschenSchlüssige Argumente, denen ich auch zustimme, aber ich bin der Meinung, dass der Fokus bei Richtie's Holmes-Filmen auf anderen Aspekten liegt als Holmes Gedankenspiele, auch wenn diese einen gewissen Teil der Filme einnehmen.
Von der Warte her find ich das vollkommen in Ordnung, obwohl man das natürlich etwas mehr ausbauen könnte.
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ChristiansFoyer Thu, 22 Dec 2011 12:23:37 -0000
Antwort löschenDas sie überhaupt Teil der Filme sind find ich schon völlig ausreichend und ihren Teil zur Eigenheit der Ritchie-Holmes' beitragend. Die beiden Teile sind schließlich auch nicht ganz sooo weit am Charakter vorbei gedeutet, wie viele glauben ;)
mitcharts Thu, 22 Dec 2011 12:34:15 -0000
Antwort löschenHehe, das stimmt. Der einzige Unterschied der mir wirklich auffällt, ist, das Holmes wesentlich mehr "Boheme" ist. Das war es dann aber auch schon.
F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenDie trockene professorale Unscheinbarkeit Moriartys bietet eine schönen Kontrastfolie zu Holmes: Robert Downey jr. stattet den Detektiv diesmal mit einer dermaßen genüsslich dick aufgetragenen Queerness und Verrücktheit aus, als wolle er Johnny Depps Jack Sparrow Konkurrenz machen.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenGuy Ritchie traut sich leider nicht einen ähnlich frischen Ansatz wie beim ersten Teil zu wählen. Stattdessen ist Sherlock Holmes 2 eine routinierte Fortsetzung, der es aber sowohl an der Klasse, als auch am Überraschungseffekt des Vorgängers fehlt. Gewisse Einzelmomente, wie die homoerotischen Anspielungen, die Flucht vor den Artileriegeschossen in Zeitlupe oder der Angriff im Zug überzeugen zwar, der Film fügt sich aber nie zu einem homogenen Erlebnis zusammen. Die erste Stunde ist erstaunlich langweilig, Erzfeind Moriarty wird gnadenlos verheizt und stilistisch orientiert sich der Film fast schon dogmatisch am Vorgänger, ohne wirklich etwas Neues auszuprobieren. Auch das ewig gleiche Rollenklischee von Robert Downey Jr. beginnt sich etwas abzunutzen. Fans des ersten Teils werden zwar dennoch solide unterhalten, aber schlussendlich ist Sherlock Holmes 2 ein recht mittelmäßiger und wenig aufregender Blockbuster ohne große Überraschungen.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEin schlaffes Drehbuch zweier Newcomer stellt Holmes dieses Mal, wie im Vorgänger angeteast, seinen Erzfeind Moriarty (konturlos: Jared Harris) entgegen und beschränkt sich in Sachen Ermittlungsarbeit auf den Tiefgang von Roger Moores späten 007-Abenteuern: Es geht von Ort zu Ort (in diesem Fall von CGI-Landschaft zu CGI-Landschaft), wo Holmes und Watson stets ein Feld der Verwüstung hinterlassen, aber allenfalls zufällig zu neuen Ergebnissen kommen (für den Zuschauer nachvollziehbar ist das Ganze eh nicht). Die im ersten Teil sympathische Zankapfel-Chemie zwischen Holmes und Jude Laws Watson wird über Bord geworden und durch gelegentliche gegenseitige Beleidigungen ersetzt - dies ist allein Downeys Show, und die darf er nicht für gewitztes Kombinieren nutzen, sondern in immer bescheuerteren, völlig überflüssigen Maskeraden (Tiefpunkt: Holmes als Transe) auf Sketchup-Spuren rumklamauken.
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der cineast Tue, 23 Oct 2012 15:04:24 -0000
Antwort löschenWas für ein ulkiger Moore Vergleich.
Andrew O'Hehir: Salon.com Andrew O'Hehir: Salon.com
Kommentar löschenGelegentlich spannend, manchmal urkomisch und zumeist schwatzhaft. Denk dir Spiel im Schatten einfach als das Trinken deines vierten Glases Eierpunsch: Nicht wirklich eine gute Idee, aber du könntest deinen Spaß daran haben.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenDer Film ist ein einziger Trümmerhaufen. Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten ist so unbeholfen gemacht, dass die Story einzig und allein durch Ankündigungen vorangetrieben wird.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenDass der Verkleidungsunsinn nicht komplett daneben gerät, ist Downeys trockenem Humor und seinem Mangel an Schamgefühl zu verdanken, wohingegen die Action, welche einen noch die ersten paar Male einnimmt, letztlich schon abgegriffen, manieriert und überstrapaziert wirkt, eine Gekünsteltheit von abnehmendem Reiz.
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Brian Lowry: Variety Brian Lowry: Variety
Kommentar löschenWährend Guy Ritchies Exzesse und Zugeständnisse an das moderne Kino - unter ihnen eine Menge Explosionen - intakt bleiben, sind gerade die anderen Teile [u.a. die Einführung von Moriarty] in diesem zweiten "Sherlock Holmes" bereichernder.
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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times
Kommentar löschenDieses Mal ignoriert Ritchie nie Holmes' Schlussfolgerungsfähigkeiten selbst inmitten des Feuerwerks, und Downey geht wie verrückt in der Rolle des Schlaufuchses auf.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenAm besten schiebt man seine Erinnerungen an die ursprünglichen Conan-Doyle-Geschichten beiseite, bewahre sie sorgsam im Geiste, um Sherlock Holmes 2 an einem Winterabend zu genießen und seine Freude zu haben an diesem großkalibrigen Film.
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Alle Kritiken (21)
Kommentare (243) — Film: Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten
kobbi88 Sat, 18 May 2013 12:54:40 -0000
Kommentar löschenIst „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ ein Film, den man sich ansehen kann?
Hm, nach kurzem überlegen würde ich ein vorläufiges „JA“ sagen. Aber schaun wir uns das alles mal genauer an.
JA, Robert Downey Jr. ist immer noch witzig, ironisch, sarkastisch. Aber es wirkt irgendwie aufgesetzt und phasenweise ZU tuckig, ZU witzig und ZU cool.
JA, Jude Law ist immer noch trocken britisch, aber sein Watson wird dabei immer mehr zur Witzfigur.
JA, Noomi Rapace ist eigentlich nicht schlecht. Aber gemessen an dem, was sie eigentlich kann, so ist sie doch enttäuschend in ihrer Zigeunerinnen-Rolle.
JA, Moriarty (Jared Harris) ist ein guter Gegenspieler, aber leider erfährt man über ihn viel zu wenig.
JA, die Kampfszenen sind immer noch cool gemacht, leichte Variationen kaschieren den Eindruck, das alles schon so gesehen zu haben.
JA, auch die Musik hört sich noch gut an. Aber sie ist insgesamt nicht mehr so eingängig wie im ersten Teil.
JA, Stephen Fry als Mycroft Holmes ist der absolute Höhepunkt in diesem Film!
JA, auch diese Geschichte ist wie schon im Vorgänger an den Haaren herbeigezogen und wirkt seeeehr konstruiert. Und ja, durch das ewige Herumreisen durch Europa
JA, die Actionsszenen sind optisch beeindruckend (Zeitlupen, ungewöhnliche Kameraeinstellungen)
JA, auch Sherlock Holmes 2 ist noch unterhaltsam und witzig. Vielleicht etwas zu gewollt witzig.
JA! Zur Parodie auf die Spritzenszene aus „Pulp Fiction“. UNEINGESCHRÄNKT.
Fazit:
JA, auch den zweiten Sherlock Holmes-Film von Guy Ritchie kann man sich sehr gut ansehen, vor allem, wenn man mal wirklich nur reine Unterhaltung haben will. Besonders, wer den ersten Teil vom Stil her gemocht hat, wird auch den Film mögen.
NEIN, so richtig gut ist dieser Film deswegen trotzdem nicht mehr.
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Martin Oberndorf Sat, 18 May 2013 19:13:04 -0000
Antwort löschenKlasse Kommi.
Ich glaub ich sollt mir die Teile auch mal anschauen.
Kann.man die eh sehen, wenn man von Holmes keine Ahnung hat?
Und erkennt man, dass Ritchie Regie führte?
kobbi88 Sat, 18 May 2013 19:19:03 -0000
Antwort löschenersteres: ja, zweiteres: zum Teil, aber eigentlich auch ja (wobeis natürlich anders ist als Snatch oder Bube Dame König grAS
Vor allem der erste Teil macht durchaus Spaß!
Danke, übrigens ;)
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Martin Oberndorf Sat, 18 May 2013 19:34:59 -0000
Antwort löschenToll, Snatch umd BDKG sind die einzigen von ihm die ich kenne.
RockNRolla steht noch irgendwo bei mir herum...
Aber gut, werd die beiden Sherlocks mal sichten.
kobbi88 Sat, 18 May 2013 19:39:03 -0000
Antwort löschenNaja, ich mein, die beiden FIlme sind Kleinganoven/Gangster-Komödien und die Sherlock Filme Detektivactionkomödien... aber natürlich sind sie stilistisch trotzdem ähnlich ;)
VIGILANTE84 Sun, 12 May 2013 13:25:00 -0000
Kommentar löschenÜberraschend witzig!!!!Hätt ich jetzt nicht gedacht.....Holmes kommt zwar sehr tuckig bzw Jack Sparrow-mässig rüber ,zumindest noch mehr als ich es vom Erstling in Erinnerung hatte ,aber unterhaltsam wars dennoch . Der Hauptgrund für mich den hier überhaupt zu schauen war ja Hans Zimmer ,der macht sich zwar an 2 stellen durchaus bemerkbar ,aber im Grossen und Ganzen ist das eine seiner eher schwächeren Arbeiten.....sein neuerer stil agt mir eben weit weniger zu,als das was er mitte der 90er erschufDie Action kann sich ebenfalls sehen lassen und obwohl Jude Law auf meiner Most hated actors- liste einen der spitzenplätze belegt kam ich überraschend gut damit zurecht die type hier zu sehen
manchmal schmeckts auch ausserhalb der gewohnten speisekarte....manchmal
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Agent Smith93 Wed, 15 May 2013 21:25:54 -0000
Antwort löschenEine seiner schwächeren Arbeiten? Wusstest du, dass die Musik sogar für einen Oscar nominiert war Vigilante84?
Aber natürlich respektiere ich deine Meinung.
VIGILANTE84 Thu, 16 May 2013 13:08:40 -0000
Antwort löschendu, auf oscars geb ich schon länger nichts mehr...da interessieren mich höchstens noch die technik-nomis(sound,effekte usw)
wie gesagt: was meinen geschmack betrifft hat er leider nachgelassen der gute hans.....fand ihn früher halt wesentlich besser
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Agent Smith93 Thu, 16 May 2013 13:27:18 -0000
Antwort löschenHast schon irgendwie recht. Auf die Oscars kann man sich auch nicht mehr verlassen.
VIGILANTE84 Thu, 16 May 2013 16:22:46 -0000
Antwort löschendie frage ob man das jemals konnte sei mal dahingestellt ,wobei auch ich da bessere zeiten in erinnerung hab......
mMn hatte Zimmer seine beste zeit in den 90ern und bis ca 2005....dann hat sich der stil etwas verändert und seine typische handschrift wurde ''undeutlicher'' ,was ich eben sehr schade finde
Affenpranke Thu, 25 Apr 2013 18:02:39 -0000
Kommentar löschenDie Story ist jetzt kein Geniestreich, aber der Film ist unterhaltsames Popcorn Kino, technisch makellos umgesetzt, Robert Downey jr. ist wie immer ein sympathischer Sherlock Holmes und gegen Jude Law kann man auch nichts sagen, auch wenn ich nicht sein größter Fan bin, aber ein guter Schauspieler ist er.
Ich muss sagen, dass mich hier wieder mal mehr die Technik begeistert hat, als die Handlung. Sherlock Holmes verbinde ich mehr mit Mystery - was der erste Teil ja auch hatte - nur bei diesem war wieder eine moderne Anlehnung an Terrorismus, was man durchaus als interessant sehen könnte, aber für mich etwas fad war.
Guy Ritchie hat aber auch diesem Film seinen unverkennbaren Stil aufsetzen können, etwas was man nicht jedem Regisseuren komplimentieren kann - siehe Mendes und Skyfall.
Ich würde mir den zweiten Teil sogar auf DVD holen, aber dann nur, wenn es dazu sehr viele Extras gibt, denn mich faszinierte wie gesagt, mehr die technische Umsetzung des Films.
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MacArnold Fri, 29 Mar 2013 16:53:46 -0000
Kommentar löschenDer erste Teil war wirklich witzig, nachvollziebare Story. Der zweite Teil hat mich echt enttäuscht. Die Story kann sich gar nicht entwickeln, ständig nervige Rückblenden. Der Film verliert sich im technischen Schnickschnack...
Was im ersten Teil alles richtig gemacht wurde, wurde im zweiten Teil falsch gemacht. Schade, kann ihn noch nicht mal zum Ausleihen empfehlen.
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PommesPapst Wed, 27 Mar 2013 21:03:32 -0000
Kommentar löschenHandwerklich ganz gut gemacht, dennoch hat er mich nicht wirklich gefesselt. Ein gutes Beispiel für das seichte moderne Popcorn-Kino.
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Slevin_Kelevra23 Fri, 22 Mar 2013 11:51:41 -0000
Kommentar löschen„Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ ist die erfolgreiche Fortsetzung der Sherlock Holmes Reihe, bei welchem, wie im erste Teil, Guy Ritchie die Regie übernahm. Auch in diesem zweiten Teil ist die Rolle des Holmes Robert Downey Jr. perfekt auf den Leib geschnitten und er überzeugt ein weiteres Mal mit Partner Jude Law als Ermittlerduo, welches mit klasse Witzen brilliert. Viele Elemente wurden erfolgreich vom 1.Teil in diese Fortsetzung übernommen und man kann gewisse Parallelen erkennen, welche sich jedoch durchweg positiv auswirken. Die Action- und Kampfszenen sind absolute Hollywoodspitze und auch die Kameraarbeit ist klasse. Holmes Kostüme im Film sind wieder einmal zum todlachen. Guy Ritchies bester Film als Regisseur, in dem er vor allem auf eine toll inszenierte Filmkulisse achtet. Naomi Rapace (Verblendung, Verdammnis&Vergebung) gibt dem Film den letzten Schliff und sorgt für echt großes Kino. Insgesamt eine toller 2. Teil, der seinen Vorgänger sogar noch ein wenig übertrifft.
Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -
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Rob Stark Sun, 03 Mar 2013 09:13:36 -0000
Kommentar löschenWer den ersten Teil schon gut fand, wird diesen hier lieben. Robert Downey Jr. spielt seine Rolle hervorragend und es macht mir immer wieder Spaß ihn als Sherlock Holmes zusehen. Auch Jude Law ist gut in dem was er macht und passt perfekt an die Seite als Dr. Watson. Tolle Dialoge kombiniert mit actionreiche Szenen und Filmeffekte. In dem Film kommt garantiert keine Langeweile auf.
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patcharisma Sun, 24 Feb 2013 00:32:51 -0000
Kommentar löschenMit seiner Sherlock Holmes-Reihe, muss sich Guy Ritchie nichts mehr beweisen: Endlich weg von der Rolle des aufgesetzten Bad Boy-Gehabe-Directors und Einlocher von Madonna's kreativfreiem Knorpel-Golfplatzes, findet er endlich zu seiner Grandezza. Mit etwas Turbekulosen-gehusteter "Nosferatu"-Inspiration, "Schakal"-erinnernder Camouflage, Opium-durchtränkter "From Hell"-Gothica und viel, viel 007-Tradition, hievt er uns Zuschauer in seine Kostüm- und Ausstattungs-Orgie, die eigentlich mehr Fantasy als Krimi ist und in ihrer Opulenz und Eleganz kaum Wünsche offen lässt. James Bond (die Phase unter John Glen) lässt permanent grüssen: Ein Walzer-Tanz der Erkenntnis, ausgelegte Tarot-Karten mit höherer Bedeutung, immer verschachtelte Messages und Kleinst-Hints, ein Schach-Spiel als Ausdrucks des schrittweisen und natürlich tödlich endenden Kampfes der Titanen, "zufällig" erscheinende Gegenstände, die erst später konkret zum Rätsel passen, kauzige Humor-Absurditäten, ein durchtriebener Bösewicht mit seinem oberfiesen Helfer und die ganze (Welt-)Verschwörung sind die Markenzeichen der zelebrierten "bondigen" Skurillität. Alles wird permanent mit rätselhafter Symbolik unterstrichen und der rasant erzählte Krimi itself erfordert grösste Aufmerksamkeit. Die toll-generierten Dialoge (voller hübschen Provokationen) sitzen wie Gusseisen, sie könnten nicht perfekt britischer sein und spielen oft eine sub-erotische Komponente aus, wenn nicht gerade wieder einer der endlos folgenden Hat-Tricks gezaubert wird und sie (zu schnell) in den Hintergrund verdrängen. Toll zudem, dass mit Noomi Rapace ein weiblicher Part ins Boot geholt wurde, der mit Kanten und Charakter glänzt, statt dem üblich weiblich besetzten postpubertärem und konturlosen "Augenschmaus" (und schön zum freakigen Robert und seinem seriös-betulichen Jude passt).
Fazit: "A Game Of Shadows" hebt in angenehmer Art das Niveau des Popcorn-Kinos in gewagtere und bessere Höhen. Nur die Martal Arts-Einlagen wollten für mich irgendwie nicht richtig zum Bel-Epoque-Gesamtbild passen - wahrscheinlich wurden sie extra für Leute mit tieferem IQ platziert, so dass auch die noch was von dem für sie doch etwas frustrierendem Kino-Besuch haben.
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der cineast Sun, 24 Feb 2013 14:57:58 -0000
Antwort löschenFinde auch das sich Guy Ritchie jetzt gefunden hat. Alles vor SHERLOCK HOLMES war Dreck. Die beiden Sherlock-Filme sind aber durchaus gut.
JonnyvsSherlock Sat, 30 Mar 2013 00:11:50 -0000
Antwort löschenGanz meine Meinung (Guy Ritchies Selbstfindung, meine ich). Allerdings finde ich den ersten Sherlock Holmes um Längen besser als den Zweiten.
Ben Kenobi Fri, 15 Feb 2013 19:19:59 -0000
Kommentar löschenDer Sherlock als Superheld des 19. Jahrhunderts - hier und da ganz witzig und einfallsreich, aber durchweg vor allem hoffnungslos übertrieben. Dass es James Bond und Iron Man nicht unter der Weltrettung machen, okay. Dass Holmes und Watson auf einmal aber das gleiche Spiel spielen sollen, ist mir dann doch zuviel. Glänzte der erste Teil noch mit seinem Humor und einem recht spannenden Kriminalfall, wird hier in der Fortsetzung nur noch auf Bombast gesetzt. Ein netter Actionfilm, bei dem die Namensrechte am literarischen Vorbild jedoch vollkommen fehl am Platz sind. Der ehrenwerte Conan Doyle würde sich vermutlich im Grabe umdrehen.
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Simon Moon Sat, 16 Feb 2013 08:00:05 -0000
Antwort löschenDer ehrenwerte Conan Doyle hätte gewiss seinen Spass daran. Episch!
Ben Kenobi Sat, 16 Feb 2013 08:16:37 -0000
Antwort löschenWenn man bedenkt, dass er seinen Sherlock-Charakter gar nicht so gern mochte, könntest du vielleicht sogar Recht haben. ;)
jacker Thu, 14 Feb 2013 08:27:23 -0000
Kommentar löschenWie schon den Vorgänger definiert Guy Ritchie, der auch für diese Ausgabe von SHERLOCK HOLMES den Regiestuhl besetzen durfte, sein aktuelles Machwerk über extreme Gegensätze. Gegensätze die viele Zuschauer vielleicht abschrecken, ihnen fragwürdig, ja gar unpassend erscheinen - die für meinen Geschmack jedoch dem klassischen Romanstoff eine äußerst interessante Note mitgeben.
Denn die, in der frühen ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts angesiedelte Geschichte wird bereits auf visueller Seite in einer Machart präsentiert, die per Definition so gar nicht mit dem Begriff 'klassisch' überein geht - hochpolierte, cleane und gestochen scharfe Digitaloptik, visuelle Spielereien wie Bullet-Time, dreidimensionale Kamerafahrten, Animationen, Ultra Slow-Motion - und bietet auch inhaltlich den Versuch eines Ausbruchs aus dem Korsett der Zeit.
Sherlock, der wirklich fantastisch von Robert Downey Jr. verkörpert wird, ist eigentlich ein ziemlich abgefuckter, sozial völlig inkompetenter und von der Welt abgekapselter Typ.
'Watson: Holmes, how many times are you going to kill my dog?'
Zudem gesegnet mit einer übermenschlichen Wahrnehmung, Kombinationsgabe und Vorraussicht - und diese Eigenschaften führen zu höchst interessanten Weltanschauungen, einigen überzeugend in Szene gesetzten Zukunftsvisionen und kollidieren auf eine mehr als amüsante und von Wortwitz getragene Art mit der recht konservativen Weltsicht des Watson, der für Holmes genauso viel Hass wie Verbundenheit empfindet, der ihm gerne an die Gurgel springen würde, ihm aber im entscheidenden Moment doch den Rücken frei hält.
'Watson: You seem to be-
Holmes: Excited?
Watson: Manic. Verging on-
Holmes: Ecstatic?
Watson: Psychotic. I should have brought you a sedative.'
Diese Chemie ist es, die auch Ritchie's zweiten Akt SHERLOCK HOLMES 2: SPIEL IM SCHATTEN trägt. Für mich, der ich weder des klassischen Sherlock Holmes Stoffes kenntlich bin, noch eine große Affinität zu anderen klassischen Kriminalromanen (oder Filmen) pflege, ist das exakt der richtige Fokus: weniger Kriminalgeschichte, mehr Auskostung des Moments, mehr Witz, mehr skurriles Kopfschütteln. Alles ist ein wenig schräg und es fällt nicht schwer Guy Ritchie diese Schrägheit als echt und natürlich abzukaufen. Nichts wirkt gewollt, sondern die seltsamen Figuren und aberwitzigen Dialoge sind wie aus einem Guss gemacht - aberwitzig geschrieben und durch Downey's knochentrockenes Spiel in Gold verwandelt.
Auch auf weiblicher Seite ist SHERLOCK HOLMES 2 exzellent besetzt: Noomi Rapace überzeugt als messerwerfende Gypsy-Wahrsagerin und Kelly Reilly (die leider viel zu wenig Screentime bekommen hat) hätte als Watson's Frau auch eine Hauptrolle stemmen können.
Kein klassischer Krimi und wahrscheinlich meilenweit vom originalen Holmes entfernt und doch ein großer, ab und an auch noch von tiefer Spannung durchzogener Spaß, der visuell Geschmackssache ist, mich aber voll überzeugt hat. Allein schon um den Grundstein der Camouflage zu ergründen und Holmes auf einem Pony durch die Alpen reiten zu sehen lohnen sich diese 130 Minuten! Und (sagt was ihr wollt) was auf jeden Fall erwähnt werden muss: Zimer's Score sitzt hier auf den Punkt! Ob spannende, ob heitere, ob sentimentale Momente, die digital-Streicher katalysieren die Stimmung und geben dem Film immer noch eine kleine Nuance mehr!
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Lina-Hanami Thu, 14 Feb 2013 08:56:50 -0000
Antwort löschenDa spielt Noomi Rapace mit? Ist mir gar nicht aufgefallen :D, ist ja cool!
jacker Thu, 14 Feb 2013 09:10:47 -0000
Antwort löschenTut sie und das ist immer COOL !!
Auch wenn sie hier noch mehr hätte zeigen können, das Skript sie aber relativ flach gehalten hat, reichte das schon längst um zu überzeugen.
Wirklich gute Schauspielerin.
Hab im Comment noch nen kleinen Nachtrag zum Score unten dran gehängt (hatte ich vergessen).
Lina-Hanami Thu, 14 Feb 2013 09:29:09 -0000
Antwort löschenIch mag die auch voll. :D
rubelzar Thu, 14 Feb 2013 10:18:35 -0000
Antwort löschenWenn du die entsprechenden Büchern kennen würdest, wäre es dir unmöglich dem Film eine so hohe Wertung zu geben.
Als Verehrer der Buchvorlagen, ist dieser Film ein Schlag ins Gesicht. Er teilt sich im Grunde nur den Namen mit den Büchern, damit Leute ins Kino gelockt werden. Visuell super, inhaltlich absoluter Flop, mit einigen Schmunzlern.
Sollen die den Film anders benennen, dann gibts vielleicht auch mehr Punkte. Aber halt....dann geht vermutlich nur noch die Hälfte rein.
jacker Thu, 14 Feb 2013 10:22:02 -0000
Antwort löschenDass du mit Abweichungen von klassischen Mustern nicht gerade zu gewinnen bist haben wir ja schon bei SKYFALL gesehen ;)
Ich habe hier Leute in meiner Buddy-Liste, die sich als absolute Kenner/Liebhaber der klassischen Romanvorlagen und sämtlicher Verfilmungen bezeichnen und den Film sogar noch etwas höher als ich gewertet haben. Unmöglich ist das also nicht :P
rubelzar Thu, 14 Feb 2013 10:25:33 -0000
Antwort löschenwie gesamt, der Film hat außer dem Namen des Titelhelden NICHTS mit der Romanvorlage gemeinsam. Hierbei übertreibe ich nicht. Wenn die damit leben können, dass ein Film A verspricht, aber Z liefert, ist es ok. Ich kann ihn dann nicht mehr wertungsfrei Schauen.
Du erwartest ja auch Schokolade, wenn Schokolade draufsteht, und keine Lakritze.
jacker Thu, 14 Feb 2013 10:30:26 -0000
Antwort löschenDann steht nun Aussage gegen Aussage, ich zitiere mal aus dem Kommentar von doctorgonzo:
'Denn bei aller cineastischer Übertreibung und dem Bombast, mit dem die Effekte gemacht sind, man beachte beispielsweise die Zugfahrt nach Brighton, es steckt immer mindestens eine Quintessenz der echten Doyle Figuren darin, auch wenn man manche ihrer Seiten lange vor Kino- und Fernsehzuschauern verborgen hielt.'
Ich kann es nciht beurteilen, er sagt das, du sagst was anderes. Können wir wohl einfach so stehen lassen..
rubelzar Thu, 14 Feb 2013 10:33:50 -0000
Antwort löschenna da würde ich doch gerne seine Begründung dafür hören. Ich könnte aus dem Stehgreif mehrere Argument liefern, warum die Figur in dem Film nicht Doyles Sherlock ist.
ich würde dem doctor empfehlen die zahlreichen Kurzgeschichten nochmals zu lesen ;)
rubelzar Thu, 14 Feb 2013 10:43:00 -0000
Antwort löschenkannst mir mal sagen, wo der ganze Kommentar von Doctorgonzo ist??
Würde den aus Interesse zu gerne mal lesen. Ich habe mir mal die ganzen Kommentare zum Film durchgelesen und eigentlich finden die meisten Leute, welche die Romanvorlage kennen, dass der Film maximal weit weg von ihr ist.
jacker Thu, 14 Feb 2013 10:44:25 -0000
Antwort löschenhttp://www.moviepilot.de/movies/sherlock-holmes-2-spiel-im-schatten/comments/456996
rubelzar Thu, 14 Feb 2013 10:52:32 -0000
Antwort löschenJa gut, er feiert ab, dass Holmes neu iinterpretiert wurde, aber eine Begründung der Aussage, dass anscheinend irgendwie eine Quintessenz von Holmes zu erkennen ist, sehe ich leider nicht und bin absolut diametral anderer Meinung. Gerade die Quintessenz der Figur wird eben nicht erfasst, sonder in manchen Szenen, sehr plakativ und platt, ihre oberflächliche Eigenschaften. Holmes ist ein alter, gebrochener alter Mann mit Drogensucht, Komplexen und einem Messerscharfen verstand. Er ist nicht liebenswürdig, bedingt witzig und im grunde sehr menschenfeindlich. Er ist der Prototyp der Maja aus Zero Dark Thiry, nur ohne dass er jemals die kathartische Auflösung bekommt, wie Maja sie bekommen hat.
KonTaicho Thu, 14 Feb 2013 12:57:27 -0000
Antwort löschenDen zweiten hab ich auch extrem gefeirt, Robert Downey Jr. ist schlichtweg zum knuddel :3
rubelzar Thu, 14 Feb 2013 13:10:56 -0000
Antwort löschenahhhh, GENAU deshalb ist es eben nicht der Sherlock von Doyle. Der ist alles andere als zum Knuddeln
jacker Thu, 14 Feb 2013 13:28:41 -0000
Antwort löschen"In der ersten Geschichte [...] wird Holmes als selbstbewusster, extrem wissenschaftlich orientierter Chemiestudent eingeführt, der abseits gängiger Laufbahnen eine Vielzahl von Interessen pflegt [...] In diesem Roman wird der Grundstein für die folgenden Werke gelegt: Der besondere Charakter des sachlich-rationalen Beobachters, die Kulisse der Geschichten und das freundschaftliche Verhältnis von Holmes und Watson. Holmes’ Charakter wird durch seine intellektuellen Fähigkeiten und seine außergewöhnlich sachliche, akkurate und effektive Arbeitsweise bestimmt. [...] In den Geschichten zeigt Holmes aber auch emotionale (!!!) Züge wie Zu- und Abneigungen, Humor, Einfühlungsvermögen, Wut oder Angst, moralisches Urteilsvermögen und die Liebe zur Musik. Er spielt zur Entspannung Violine und besitzt unter anderem eine Stradivari-Geige. [...] Im zweiten Roman The Sign of Four (dt. Das Zeichen der Vier) berichtet Watson, dass Holmes zu Zeiten mangelnder intellektueller Beschäftigung Kokain und Morphium konsumiert, was Watson als Holmes’ einziges Laster nennt [..] Zur Entstehungszeit der Geschichten waren Morphine in Apotheken frei erhältlich und unterlagen nicht der ärztlichen Verschreibungspflicht. Kokain war noch nicht als Droge verboten, man schätzte die positiven Wirkungen und verwendete es vielfach im Alltag. Als der Suchteffekt bekannt wurde, arbeitete Conan Doyle dies in weitere Geschichten ein. In den letzten Geschichten hat Holmes seinen Drogenkonsum eingestellt."
Quelle: Wikipedia, Artikel 'Sherlock Holmes'.
Das alles klingt für mich, als ob die Geschichten quasi seinen kompletten Werdegang und Laufbahn abdecken. Und die Beschreibungen treffen so exakt auf den Ritchie Sherlock zu. Alles Züge die im Text genannt sind findet man wieder!
rubelzar Thu, 14 Feb 2013 13:37:58 -0000
Antwort löschenwie gesagt, die plakativen und oberflächlichen ja. Lies einfach mal was. Dann verstehst du was ich meine. Ich gebe ein grundlegendes Beispiel:
Holmes würde sich nie in Schlägereien begeben. Dies ist ein absolut elementarer Grundzug der Figur. Er kann zwar kämpfen, aber tut es so gut wie nie. Grundsätzlich gibt es bei Doyle keine echten Actionsequenzen. Sherlock löst seine Fälle durch Beobachtungsgabe und Scharfsinn.
Im sehe ich keinen Widerspruch zwischen dem Wikipedia Artikel und meiner Aussage, dass Sherlock nicht zum Knuddeln ist. Nur weil er Gefühle und Emotionen hat, macht ihn dass weder liebenswert noch knuddlig und zu einem Frauenheld schon gar nicht.
Dass damals Drogen frei erhältlich waren, macht ihn auch nicht weniger drogenabhängig und in gewisser Weise gebrochen.
jacker Thu, 14 Feb 2013 13:47:33 -0000
Antwort löschenDer Widerspruch besteht bereits vorher, wo du sagst: 'Holmes ist ein alter, gebrochener alter Mann mit Drogensucht, Komplexen und einem Messerscharfen verstand'
Worauf ich hinaus will, ist dass Sherlock nicht zwangsweise alt ist, weil die Storys bereits in seiner Studienzeit ansetzen UND er ursprünglich den Coke und Morphium.Konsum verpasst bekommen hat, weil es für seine positiven Eigenschaften geschätzt wurde.
Was KonTaicho, oder sonst jemand knuddelig findet ist eine Frage die höchst subjektiv empfunden wird. Auch einen miesmuffeligen, alten, misanthropen Mann kann man knuddelig finden. Und da die Gefühlsregungen ihm ja offen zugestanden sind ist das zumindest legitim ;) Walt Kowalski in GRAN TORINO oder Boris Yellnikoff in WHATEVER WORKS sind doch auch irgendwie knuddelig!
rubelzar Thu, 14 Feb 2013 14:10:24 -0000
Antwort löschennaja, es gibt nur extrem kurze verweise auf seine jugend. seine geschichten spielen alle in fortgeschrittenem alter. mehrfach wundert sich watson, wie holmes es schafft in seinem alter so fit zu sein. mehrfach wird sein hohes alter in den büchern thematisiert.
wie aber auch da steht, thematisiert doyle die negativen auswirkungen später und macht holmes zu eben diesem gebrochenen alten mann. gebrochen nicht körperlich, aber sozial und in meinen augen auch mental. aber hier liegt interpretationsspielraum.
ich finde es aber funky, dass du über ein buch streitest, dass du nicht mal kennst. genauso hätte ich es auch gemacht :D
Lina-Hanami Thu, 14 Feb 2013 14:16:19 -0000
Antwort löschenXD!
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jacker Thu, 14 Feb 2013 14:19:07 -0000
Antwort löschenStandard, immer Gegenargumentieren :D
Mental gebrochen ist Ritchie's Sherlock wohl nur nach Sichtweise. Oft verliert er sich ja in Lethargie und schottet sich ab. das kann man aber deuten wie man will.
Sozial gebrochen? Genau das zeigt Ritchie doch auch: Holmes ist interessant, weil hochintelligent, etc. aber Watson ist sein einziger Freund, selbst Watson's Frau kann nicht mit Holmes, weil seine knochige Arroganz ihn als totalen Stinkstiefel erscheinen lässt. Was er ja meist auch ist, nur wenn seine Begeisterung für den Fall überhand nimmt wird er euphorisch, energetisch und mal ein wenig positiv.
rubelzar Thu, 14 Feb 2013 14:24:19 -0000
Antwort löschenallerdings bleibt er in Ritchies Film dabei irgendwie liebenswürdig und kauzig. Daher auch solche Comments wie "knuddleig".
In der Literatur ist er nicht arrogant, nicht verrückt, sondern einfach der Welt entrückt.
Er sperrt sich ein, redet mit keinem und spielt Geige und schießt sich mächtig mit Drogen ab. Wie ich mehrfach sagte, JA, die vordergründigen Fakten stimmen schon so, aber der Kern der Figur Holmes wird pervertiert.
Da ca. 80% der Holmes Geschichten über max 30 Seiten gehen, nasche ich dir einfach mal einen Band. Dann kannst du die die ja mal zwischendrin immer geben. Dann können wir auch faktenbasiert reden :D
CrazyWizard Mon, 04 Feb 2013 16:58:17 -0000
Kommentar löschenEin toller Nachfolger, der mehr von dem hat, was den Vorgänger ausgezeichnet hat, mehr Humor, mehr Action. Dadurch wird "Spiel im Schatten" aber auch irgendwie krasser, der erste Teil wirkte von seiner Machart etwas bescheidener, der Nachfolger trägt dicker auf.
Das schadet der Qualität aber überhaupt nicht. Beide sind grandiose Filme, die eben nur von der Inszenierung anders angegangen worden sind. Sämtliche Pluspunkte kann man auch hier wieder anführen, sogar die Special Effects sind bedeutend schöner geworden.
Mehr Schauplätze, die meist düster geraten sind, aber immer eindrucksvoll wirken, wurden verwendet.
Allerdings fehlt ein wenig dieser gewissen Brillanz des ersten Teils zur Höchstzensur. Weniger Hektik hätte nicht geschadet. Trotz alledem immernoch ein herausragender Film!
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GeorgH Wed, 30 Jan 2013 07:50:40 -0000
Kommentar löschenLangweilig und aufgesetzt, nach ca. 30 Minuten bin ich entnervt ausgestiegen.
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lockodox Sat, 19 Jan 2013 01:33:17 -0000
Kommentar löschenMir fehlt irgendwie der Witz aus dem ersten Teil!
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Cambion Fri, 11 Jan 2013 20:11:48 -0000
Kommentar löschenEin wirklich guter Film, jedoch war der erste Teil einen Tick besser, wie ich fand.
Dieser Teil kam mir düsterer und ernster vor, auch wenn es Szenen gab in denen man was zu lachen hatte. Einige andere Szenen waren jedoch so traurig, dass ich (sprichwörtlich! bitte nicht bildlich nehmen) Rotz und Wasser geheult habe.
Actionreich wie eh und je und natürlich dem besten Holmes-Darsteller den ich bisher gesehen habe, ist dieser Film jedoch nur zu empfehlen, auch wenn wirklich erst ab 12 Jahren so wirklich geeignet.
Seit dem ersten Teil habe ich keinen Film mehr gesehen, der einen so überrascht und bei dem man wirklich jede Sekunde konzentriert nachdenken muss, um alle Schlüsse Holmes' zu bemerken.
Dieser Film hat mich positiv überrascht, da ich nicht erwartet hätte, er könnte an den vorigen Teil so nah herankommen und natürlich freue ich mich sehr darüber.
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Lester Burnham Sun, 06 Jan 2013 11:56:22 -0000
Kommentar löschenDie Kulissen war schlicht genial; also rein optisch macht Sherlock Holmes 2 ordentlich was her; seien es die tollen Kostüme oder die bombastischen Action-Effekte. Die erste Hälfte hat mir allerdings gar nicht gut gefallen, weil kaum etwas passiert ist und die Dialoge zuweilen etwas langgezogen wirkten. Auch die Scharmützel zwischen Holmes und Watson waren nur bedingt originell oder witzig, zum Teil sehr albern.
Dafür war die zweite Hälfte dann richtig klasse, weil düsterer, weil action- und temporeicher und mehr Jared Harris! Gerade das Finale mit dem Schachspiel zwischen Holmes und Moriarty war ausgezeichnet.
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Walkoflife1 Sun, 06 Jan 2013 01:08:56 -0000
Kommentar löschenich finde diese beiden sherlock holmes filme haben ähnlichkeiten mit Fluch der Karibik; die zusammenarbeit von 2 kerlen die eine gegenseitige Hassliebe empfinden, von denen der eine eine gewisse Mischung aus Genialität und Skurrilität mit einem leicht......"schwulen Touch" aufzeigt, der andere die nüchtern rationale. Auch der Stil des Filmes zeigt meiner Meinung nach Ähnlichkeiten.
So ist der Film wirklich....hm ja was ist er denn ...
Ich würde ihn keinesfalls auf einer "Muss man gesehen haben"-Liste erwarten, er schafft es aber durchaus zu unterhalten und er bringt eig. alle wichtigen elemente von Sherlock Holmes rein. Die story finde ich allerdings nicht sehr packend, so bleibt für mich die beste Sherlock Umsetzung die momentane Serie mit Benedict Cumberbatch.
Kann man sich anschauen man muss es aber nicht
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bonjovi84 Sat, 05 Jan 2013 22:51:56 -0000
Kommentar löschenman muss den film schon sehr aufmerksam und konzentriert verfolgen um jede einzelheit aufzunehmen und zu verstehen. also nichts zum abschalten, sondern zum wachbleiben und hirn einschalten.
insbesondere das finale ist grandios durchdacht und inszeniert. das doppeldeutige schachspiel die zeitgleiche mördersuche, die anschleißenden "doppelvisionen" beider kontrahenten und der abschluss in watsons büro waren überraschend und genial!
ich hatte den film bei kinostart bereits gesehen, beim zweiten ansehen auf sky muss ich von einst 8 punkten auf 9 erhöhen!
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The Cinemaniac Sat, 05 Jan 2013 22:07:51 -0000
Kommentar löschenNach dem überragenden und innovativen ersten Teil stellt sich bei "Spiel im Schatten" leider schon nach einer halben Stunde etwas Ernüchterung ein. Robert Downey Jr. und Jude Law spielen zwar großartig auf, aber die Anfangsphase des Films ist dann doch sehr dialoglastig und es fehlt eine gewisse Struktur. Auch während der restlichen Laufzeit ist der Film ingesamt zu hektisch, wobei die zweite Hälfte die klar Bessere ist. Darstellerisch kann "Spiel im Schatten" auch nicht vollends überzeugen. Noomi Rapace ist zwar unbestritten eine großartige Schauspielerin, aber ihre Rolle als Zigeunerin hätte man ohne großen Schaden streichen können. Ein weiblicher Ersatz für Rachel McAdams fehlt somit. Dafür holt Stephen Fry als Mycroft alles aus seinen Szenen heraus. Die Enttäuschung des Films ist aber James Moriarty. In nahezu keiner Szene kommt das Gefühl auf, es könne es sich bei Moriarty um einen Bösewicht handeln. Dafür bleibt die Figur viel zu oberflächlich. Jared Harris ist eine solide Besetzung für Moriarty, kann aber letztendlich auch nichts daran ändern, dass die Figur des James Moriarty blass bleibt. Was man aus dieser Figur machen kann, haben nicht zuletzt die BBC und Andrew Scott gezeigt. Glücklicherweise hat der Film auch sehr viele Vorzüge. Neben dem tollen Hauptdarsteller-Duo kann auch Guy Ritchies Inszenierungsstil überzeugen, z.B. die Waldszene und die ein oder andere sehr witzige Szene, wie der Ritt mit dem Pony. Fazit: Sehenswerter Film, der aber nicht an den ersten Teil heranreicht.
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WZRDOnTheMoon Fri, 04 Jan 2013 13:55:03 -0000
Kommentar löschenDer erste Teil war schon besser meiner Meinung nach. Auch hier im zweiten Teil wurde mit der Prügelaction, dem Humor und vielen übertriebenen Szenen übertrieben - meiner Meinung nach nicht ganz passend für einen Sherlock Holmes - Dank Guy Ritchie aber auf eine recht angenehme Weise, die Waldszene mit den Schüssen etc. hat mir schon gut gefallen. Unrealistisch war es zum Teil leider auch und die schauspielerischen Leistungen waren, bis aufs Downey/Law Duo auch nicht sooo der Hit, passabel.
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Cinemen Thu, 03 Jan 2013 09:23:13 -0000
Kommentar löschensherlock Holmes 2 ist sehr gut Gemacht.
Robert Downey Jr wieder in einer Glanzrolle. Noomi Rapace auch sehr Stark.
Die Kulissen toll Hinbekommen. Action und Comedy segr gut gemischt.
Spannung garantiert---Hier passt wirklich Alles.
Hat sehr Viel Spass gemacht zu Schauen.
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