Shining
The Shining (1980), GB/US Laufzeit 146 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 16.10.1980
102 Bewertungen
Skala 0 bis 10
28870 Bewertungen
230 Kommentare
Keine
von Stanley Kubrick, mit Jack Nicholson und Philip Stone
Für den Schriftsteller Jack Torrance (Jack Nicholson) ist das Angebot perfekt: Als Hausmeister soll er während der für Gäste geschlossenen Winterzeit das Overlook Hotel in den Bergen von Colorado hüten. Da er gerade an einem neuen Buch schreibt und die Abgeschiedenheit nutzen will, zieht er mit seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) und dem gemeinsamen Sohn Danny (Danny Lloyd) in das riesige Gebäude. Der Koch Hallorann (Scatman Crothers) erkennt sofort die besondere Fähigkeit von Danny, dieser verfügt nämlich über das Shining, eine hellseherische Fähigkeit. Und diese Fähigkeit zeigt Danny auch bald, dass schlimme Dinge im Overlook Hotel geschehen sind. Dinge, die seinen Vater bald in den Wahnsinn treiben und ihn und seine Mutter in tödliche Gefahr bringen.
Die Buchvorlage zu Shining (Originaltitel: The Shining) stammt vom Meister des Grauens Stephen King, der sich von der Verfilmung durch Stanley Kubrick allerdings nicht sehr angetan zeigte. Da einige Buchelemente verändert oder ganz weggelassen worden waren – für den Autor war das Haus das eigentliche Böse – entschied sich Stephen King gut 15 Jahre später zu einer Neuverfilmung. The Shining kam 1997 heraus, das Drehbuch schrieb Stephen King selbst. Dies hatte er auch schon für das Original getan, jedoch verwarf Stanley Kubrick seine Version und schrieb das Drehbuch zusammen mit Diane Johnson, deren Roman Stanley Kubrick ebenfalls zunächst verfilmen wollte. Für Stanley Kubrick war es der drittletzte Film. (GP)
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Cast & Crew
-
Stanley Kubrick
-
Jack Nicholson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack Torrance
-
Philip Stone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Delbert Grady
-
Shelley Duvall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wendy Torrance
-
Danny Lloyd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Danny Torrance
-
Scatman Crothers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dick Hallorann
-
Barry Nelson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stuart Ullman
Regie
Schauspieler
-
Joe Turkel
-
Anne Jackson
-
Vivian Kubrick
-
Stanley Kubrick
-
Diane Johnson
- Genre
- Ehedrama, Spukhausfilm, Psychothriller, Mysterythriller, Horrorfilm
- Zeit
- 1980er Jahre, Gegenwart, Winter
- Ort
- Colorado
- Handlung
- Alkohol, Alptraum, Angst, Axt, Badezimmer, Ball, Bar, Barmann, Baseball, Berg, Besessenheit, Blut, Butler, Dreirad, Einsamkeit, Erfrieren, Fahrstuhl, Flughafen, Friedhof, Geist, Halluzination, Hotel, Hotelier, Hotelzimmer, Imaginärer Freund, Irrgarten, Isolation, Kamin, Kinder, Klassiker, Koch, Kultfilm, Mord, Mord an Kind, Psychopath, Rocky Mountains, Roman, Schnee, Schneesturm, Schreibblockade, Schreiben, Schriftsteller, Skelett, Spiegel, Telepathie, Vater-Sohn-Beziehung, Visionen, Wahnsinn, Wahnvorstellung, Zwillinge, Übernatürliche Kräfte
- Stimmung
- Gruselig, Hart, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Shining
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Kritiken (4) — Film: Shining
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Wenn uns der Film mit seinen wunderschönen Landschaftsaufnahmen empfängt, dann ist ab dem Moment klar, dass man nie nur das sieht, was man fühlt. 'Shining' mischt direkt den unterschwelligen Bedrohungston unter die Aufnahmen, der zu Anfang sicher nur im Ansatz spürbar ist, aber immer weiter und weiter aufbauen kann und immer größere und nachhaltigere Wellen schlägt. Wellen, die voller hypnotischer Wucht und zitternder Elektrizität stecken, die wirklich jeden erreichen und das Fürchten lehren wird. [...]
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenDadurch, dass ich die literarische Vorlage in- und auswendig kenne und die Unterschiede beider Medien beträchtlich, sprich: hochinteressant, sind, konnte ich es mir nicht nehmen lassen (zumindest in den ersten beiden Absätzen vermehrt), auf diese einzugehen. Eventuelle Spoiler. Keine Filmkritik oder Analyse. Eine willkürliche Ansammlung von Notizen und Beobachtungen, die sich auf die verkürzte, internationale Fassung beziehen.
---
Stephen Kings gleichnamiger Gruselroman war das persönliche Vorzeigeexemplar dessen, den Horror des Augenblicks aus der Trivialität des Alltags zu entfesseln. "Shining" war darüber hinaus übernatürliches, ganz und gar ausschweifendes Erzählhandwerk, rational nachvollziehbar(er), da hunderte Seiten zur Charakterisierung der kaputten Figuren zu Beginn als melodramatisches Erklärungsmuster herhalten mussten, um die mysteriösen Geschehnisse zwischen Kontrolle und Wahnsinn, Mystik und Dämonie im Hotel zu erklären. Nicht weniger…
31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten
seven 2011/09/07 18:59:06
Antwort löschenBeeindruckend.
Surfer Rosa 2011/09/07 19:40:26
Antwort löschenWährend am Kopf der Seite die trivialsten Themen vorbeifliegen, kriegt man hier sowas zu lesen. Natürlich lässt sich darüber streiten , ob denn das Auseinanderpflücken eines Filmes, bis zu totalen Nacktheit, nicht ebenfalls eine triviale Angelegenheit ist. Beim lesen des Textes jedenfalls hatte ich nicht das Gefühl. Absolute Hochachtung.
Imagination 2011/09/07 19:41:31
Antwort löschenDas ist wirklich "beträchtlich, sprich: hochinteressant".
Timo K. 2011/09/07 20:00:52
Antwort löschenWenn man sich die unzähligen Aufsätze über diesen Film anschaut (teilweise in wissenschaftlich unverständlicher Sprache), ist mein Ausschnitt wirklich nur ein kleiner, der die mir am wichtigsten erscheinenden Punkte (beziehungsweise die, die ich hinsichtlich der Vorlage neu entdeckt habe; darum ging es mir vor allem) knackig zusammenfasst. Bis zur totalen Nacktheit fehlt dann noch etwas mehr.^^ Andererseits schrieb ich ja zu Beginn, dass ich lediglich meine Beobachtungen, die über viele Sichtungen hinweg endlich eine gewisse "Reife" (besser: "Form") erlangten, aufschreiben wollte. Ich war dazu gezwungen, endlich was Vernünftiges zu SHINING zu schreiben, weil mich der Film nun schon seit Ewigkeiten begleitet!^^ Vielen Dank euch dreien. :)
Sigmund 2011/09/08 10:02:12
Antwort löschenWie ich lange MP Kommentare hasse! Die meisten lese ich nicht. Aber dieser hier ist durchgehend voller Substanz und guter Beobachtungen. Großartig!
_Garfield 2011/09/08 17:32:44
Antwort löschenGanz großartig geschrieben!
Timo K. 2011/09/08 18:56:58
Antwort löschenDanke den beiden Herren. :)
Timo K. 2011/09/09 12:55:24
Antwort löschenDas war auch nötig.^^
Timo K. 2011/09/09 13:25:27
Antwort löschenWarum das?^^ | Wie ich bereits weiter oben geschrieben habe: Der Film verfolgte mich recht lange, da ich auch die Romanvorlage fast auswendig kenne. Irgendwann musste ich ja meinen Senf dazugeben. :)
Andy Dufresne 2011/09/09 13:25:36
Antwort löschenWirklich sehr differenziert und eloquent.Wie schon erwähnt, ein Gegenentwurf zu den meisten MP Kommentaren... Hut ab !
The_Comedian 2011/09/10 11:13:44
Antwort löschenGroßartiger und außergewöhnlicher Kommentar, mit dem richtigen Maß an Mühe und Leidenschaft. Schade allerdings, daß die cineastische Umsetzung bei dir so abwertend ausfällt (7,0 ?), im Gegensatz zu deiner beachtlichen Differenzierung, welche inhaltlich eigentlich den Schluß zuläßt, dass dir beide `Versionen´ gefallen. Wunderbar zu lesen, und sehr treffend aufgezeigt, finde ich den Verweis auf das Horrorgenre selbst, welches bis heute genau auf diese Art und Weise spaltet. Zurück zu dem ´Hauptthema´: Inhaltlich ist der gesamte Bereich zweifelsohne streitbar und interpretationswürdig, dies ist aber völlig logisch, obgleich der Tatsache, daß es sich bei ´Shining´ um genau das handelt, was Menschen nicht offen aussprechen, nicht verstehen, nicht erklären, nicht sehen, nicht hören, nicht schmecken, nicht riechen usw., usw., können, außer es werden Niancen offenbart. Diese Offenbarung erfolgte durch Männer wie King und Kubrick, zwar, wie durch dich richtig erkannt, auf unterschiedliche Art und Weise, aber dennoch bescheren sie uns einen kurzen und kleinen Einblick in eine Welt, die wir wohl nie (und vielleicht hoffentlich nie!) in Gänze erfassen und begreifen werden, denn sonst hätten wir es, hätten wir es alle, das ´Shining´;-)
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Timo K. 2011/09/10 18:00:19
Antwort löschenGroßen Dank für das gleichermaßen große Lob und die informative Ergänzung. :) Hast Recht, mir gefallen beide Versionen in ihren unterschiedlichen Visionen und Ausführungen ausgesprochen gut, obwohl ich mich mit dem Roman, speziell als ich ihn das allererste Mal gelesen hatte, vorerst noch nicht anfreunden konnte (teilweise zu langatmig; unnötig apokalyptisches Finale). Erst danach reifte die King-Geschichte und ich kam eigentlich erst so richtig dahinter, wie radikal Kubrick die Vorlage zu seinen Gunsten verdreht. Dass King davon nicht begeistert war, kann ich nachvollziehen, aber dass er dann seine eigene Vorstellung inszeniert (die sowieso überflüssig ist), während er pausenlos über den Kubrick-Film herzieht, kann wiederum nur ein Anflug von gekränktem Narzissmus bedeuten. Etwas hätte ich trotzdem ganz gern im Film gesehen: den selbstständig fahrenden Fahrstuhl, meines Erachtens die besten, da gruseligsten Stellen im Buch.
Ach, SHINING ist ein sehenswerter Film, also sieben Punkte.^^ Nach Mehrfachsichtung konnte mich die Atmosphäre leider nicht mehr derartig beeindrucken wie zuvor, deshalb die Abwertung. Das ist wohl die Gefahr von unzähligen Sichtungen. Außerdem bewertete ich Kubrick-intern, sprich: Die persönlichen Lieblingsfilme des Regisseurs mussten punktetechnisch vor denen platziert werden, die "nur" gut sind. Früher zählte SHINING (nach Erstsichtung) auch zu meinen Lieblingen, aber da hatte ich auch erst zwei, drei weitere Kubricks gesehen.
The_Comedian 2011/09/10 23:35:25
Antwort löschenOh ja, jetzt nachvollziehbar, mit den Sichtungen und der Berücksichtigung des restlichen Schaffens Kubrick´s:-) ... und stimmt: Der fiese Fahrstuhl hätte einen Auftritt verdient gehabt;-)
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenNach dem geradlinigen Historienfilm „Barry Lyndon“ vereint Regisseur und Autor Stanley Kubrick wieder all seine unkonventionellen Markenzeichen, hebt sie auf die Horror-Ebene und vollzieht damit den Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und kommerziellem Erfolg. Die Kälte und Sterilität, die sich durch viele von Kubricks vorangegangenen Filmen zieht, ist wie gemacht für einen Horrorfilm. Dennoch ist „Shining“ alles andere als ein typischer Genrebeitrag geworden, da auf typische Stilmittel wie knarrende Türen, lange Schatten oder Nebelschwaden verzichtet wird. Gerade deswegen hat Perfektionist Kubrick damit einen originellen, übermäßig einflussreichen Meilenstein des verstörenden Films geschaffen. [...]
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenIn jungen Jahren gibt man sich ja gerne abgeklärt. Natürlich war auch ich im Irrglauben, alles schon gesehen und sämtliche cineastische Mutproben bestanden zu haben. Mich konnte nix mehr schocken. Mit Anfang Zwanzig schaute ich mir dann Abends eher zufällig zum ersten mal Kubricks "Shining" an, um nach Filmende wie ein verschrecktes Mädchen überall im Haus das Licht anzumachen - das Ding hat mir eine Scheissangst eingejagt!
Nun hat also auch die Special Edition in meiner DVD-Sammlung ihren Platz gefunden und begeistert mich noch immer mit seiner Tiefe, seinem Einfallsreichtum und seiner Zeitlosigkeit. In der Gestaltung halte ich "Shining" immer noch für Kubricks spannendesten Film.
Ein Großteil des Horrors bezieht sich da aus seiner Unberechenbarkeit. Als erstes fällt seine übertrieben strenge Bildgestaltung auf, die fast nur aus zentralen Bildkompositionen besteht. Die zusätzlichen Fluchtperspektiven verleihen dem Hotel eine regelrecht surreale…
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Kommentare (226) — Film: Shining
Kommentar schreibenUli Kunkel 2012/05/28 15:14:44
Kommentar löschenDas Hauptproblem dieser Verfilmung ist, daß sie größtenteils nur perfekte, handwerklich beeindruckende Oberfläche bietet. Kubricks Bildsprache, Einstellungen, Kamerafahrten, Stil, haben die zu erwartende Klasse, ebenso wie Nicholsons Schauspiel. Zur Handlung und den Charakteren fand ich jedoch nie eine wirkliche Bindung. Es fehlt der emotionale Kern. Daß mit Jack etwas ganz entschieden nicht stimmt, war schon klar, lange bevor der erste Schnee fiel. Jacks Psychopath lauert gleich unter der Maske des netten Familienvaters und es braucht dann auch nicht viel und lange, bevor er völlig hohl dreht.
Im Buch, das ich vor über zwanzig Jahren ein oder zwei mal las, wurde er weit gehend nuanciert und ambivalent dargestellt, man konnte mit ihm empfinden und mitfiebern, hoffen, daß er die Kraft finden möge, um all die äußeren und inneren Dämonen zu überwinden (das Overlook-Hotel kann wohl als Allegorie von Alkoholsucht interpretiert werden). Man konnte zur Hauptperson eine wirkliche mitmenschliche, intime Beziehung herstellen. Im Buch gewinnt er den Kampf und damit am Ende seine Menschlichkeit zurück. Zumindest soweit ich mich erinnere, war dieser eine Augenblick der Erlösung, als er wieder zu sich selbst und seiner Familie zurück fand, unglaublich packend und tief ergreifend. Dieser eine Moment alleine verlieh der gesamten Reise bereits ihre Wertigkeit. Da bei King, und dieser Geschichte im besonderen, kaum ein ungetrübtes Happy-End zu erwarten ist und man bereit sein muß, einen Preis zu zahlen, opfert Jack sich um seine Frau und seinen Sohn zu retten, überlastet die Heizkessel und jagt sich mitsamt dem verfluchten Hotel in die Luft.
It's a bittersweet symphony, this life.
Einzelne Film-Szenen waren durchaus eindrücklich, meist dann, wenn die Protagonisten in Interaktion mit den Erscheinungen des Hotels traten. Das möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Aber andere wiederum waren einfach nur augenrollig und nervig. Die bei mir vorherrschende Distanziertheit und damit einher gehende milde Langeweile konnte jedoch nur selten durchdrungen werden.
Der Schluß-Gag mit dem Foto aus dem Jahre 1921 an der Wand (welchen der Dialog in der Toilette des "Gold Room" bereits vorweg nahm) ist zwar effektvoll, macht allerdings keinen wirklichen Sinn. Irgendwie symptomatisch.
"Shining" war mir zu eindimensional und funktionierte weder als Drama noch als Horror-Film.
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lars.kreuzenbeck 2012/05/26 00:27:14
Kommentar löschenEin sehr beeindruckender Film. Die Kamerafahrt am Anfang, Jack Nicholsons schauspielerische Leistung, der Wahnsinn des Protagonisten, die Vermisscung von illussion und Wirklichkeit und die deutsche Synchronisation, einfach alles genial an diesem FIlm.
Für mich fast der perfekte Horrorfilm, aber um zu meinen Lieblingsfilmen zu zählen hat noch ein bisschen gefehlt.
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kinogaengerin 2012/05/08 09:35:53
Kommentar löschenWas kann/soll man eigentlich noch zu einem Film wie 'Shining' schreiben, was nicht schon unzählige Male geschrieben wurde? Dass 'Shining' ein grandios gruseliger Film ist, der seine Spannung rein durch den irren Blick von Jack Nicholson aufbaut? Dass 'Shining' einen bombastischen Soundtrack hat, bei dem sich sämtliche Nackenhaare aufstellen und man überall Gänsehaut bekommt? Dass 'Shining' eine bedrohliche Kulisse bietet, die einem schon gehörig Angst anjagt, wenn es noch heller Tag ist? Dass das 'Shining' eine unheimliche Verbindung ausmacht, die selbst den stärksten kleinen Jungen aus der Bahn hauen kann? Man könnte aber auch einfach schreiben, dass ich nie, aber auch wirklich nie im Leben mit Jack Nicholson auch nur eine Nacht in einem abgeschiedenen Hotel verbringen werde: "Ich fasse dich nicht an. Ich werde dir nur den Schädel zertrümmern." Stanley Kubrick hat mit 'Shining' ein so großartiges Werk geschaffen, das weit mehr schockt als heutige Streifen.
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Uli Kunkel 2012/05/28 15:33:13
Antwort löschen"Man könnte aber auch einfach schreiben, dass ich nie, aber auch wirklich nie im Leben mit Jack Nicholson auch nur eine Nacht in einem abgeschiedenen Hotel verbringen werde." Genau das war für mich, von Anfang an, vielleicht das gravierendste Manko seiner Darstellung. =)
FlabFabian 2012/05/07 17:59:23
Kommentar löschenEin genialer Film mit unvergesslichen brillianten Szenen. Das einzige was mich etwas gestört hat ist die Entwicklung des Charakters Jack, die wirkt stellenweise sehr abrupt und nicht flüssig und schlüssig.
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MeisterQualle 2012/04/29 01:42:33
Kommentar löschenMeine Horrorfilm liebende, übermüdete Freundin is während des Films eingeschlafen.
Genießen! Sich drauf einlassen! Verwirrung und Absurdes akzeptieren! Träger Grusel und Angst kann sehr viel mehr verschlingen als millionen Schockmomente, Ekel, Gewalt! Das sagt mir The Shining mit erhobenem Zeigefinger. Wie langsamer Rock, nicht wie Metal.
Für mich sind Kubricks Filme die gepresste Liebeserklärung zum Medium Film durch dieses dieses dieses intensive Einbeziehen des zuschauers (ich) ohne sein Gehirn sonderlich fordern zu wollen. Verstörend war es trotzdem, was kunst offenbar liebt.
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the assassin 666 2012/04/23 00:12:20
Kommentar löschenWas du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
was du heute kannst besorgen, das.... :)
Stanley Kubrick "The Shinig" ist ein Meisterwerk des horrorfilm und eine der besten Kingverfilmungen aller Zeiten
Die Atmosphäre vom Overlook Hotel.... meisterhaft
Das Schauspiel aller beteiligten ... sehr gut
besonders von Jack Nicholson.... meisterhaft
Schockmomente .... exellent
Spannung... beginnnt langsam steigert sich ins unermäßliche
Ein Film der nicht groß vorgestellt werde muss und m. M. ein Pfilchtfilm im Horrorgenre ist.
Die längere Fassung die 1996 heraus kam finde ich aber ein bisschen besser, da finde ich sitzen die Schockeffekte noch um einiges mehr. :)
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Hanno Jones 2012/04/19 07:24:59
Kommentar löschenKubrik dreht keine filme - er malt sie!
zuallererst lassen wir mal das ganze geschwätz um "buchverfilmungen werden ihren vorlagen nicht gerecht" links liegen ... fast jeder zweite film beruht auf einem buch ... wenigstens einem drehbuch ;)
ich hab "The Shining" nicht gelesen ... und vielleicht ist das auch ganz gut so, denn so konnte ich diesen film voll und ganz genießen: sterile und dennoch auf eine erschreckende art gewaltige bilder, ein grandioser jack nicholson, dem nicht nur das schauspielerische talent, sondern auch der dargebotene wahnsinn in die wiege gelegt worden sein müssen, glaubwürdige nebencharaktere, die schauerliche musik und nicht zuletzt das überraschende ende, welches reichlich platz für eigeninterpretation schafft, machen "Shining" zu einer gruselerfahrung erster güte ... und einem tollen film!
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Petunientopf42 2012/04/15 20:33:56
Kommentar löschenFür mich mal wieder ein Beweis dafür, dass sich King-Bücher einfach nicht verfilmen lassen. Die Filme haben nie die Wirkung auf mich, die die Bücher haben. Klar, Shining ist wirklich eine der besseren King-Verfilmungen, höchstwahrscheinlich sogar die beste (ist ja immerhin von Kubrick^^, und die Schauspieler liefern großartige Leistungen), aber die Buchumsetzung taugt mir trotzdem nicht. Ich gebe "Es" noch eine Chance, dann lasse ich endgültig die Finger von King-Filmen und bleibe weiter bei den genialen Büchern^^
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Joeyjoejoe17 2012/04/15 21:51:01
Antwort löschenLass die Finger nur von den Horrorverfilmungen, denn Die Verurteilten und Green Mile sind tolle Filme ;)
Broda 2012/04/15 22:21:55
Antwort löschenES ist stinke langweilig, mittelmäßig bis schlecht gespielt und von der Inszenierung brauchen wir gar nicht erst sprechen. Lieber Friedhof der Kuscheltiere oder The Stand anschauen.
Joeyjoejoe17 2012/04/15 22:23:18
Antwort löschenFriedhof der Kuscheltiere gehört zu den Hassfilmen von Petunientopf ;D
Gielchen 2012/04/15 22:42:29
Antwort löschenLAAANGWEILIIG ?? Schlecht gespielt ?? Sorry, aber das kann keiner ernst nehmen...
Hartigan85 2012/04/15 22:54:22
Antwort löschenFriedhof der Kuscheltiere als Hassfilm? Oh Mann, dann wundert mich nichts mehr...
Joeyjoejoe17 2012/04/15 22:55:06
Antwort löschenVollkommen zurecht wie ich finde, der Film ist (auch ohne Kenntnis des Buches) einfach nur Grütze. Aber das ist ja Ansichtssache :P
Hartigan85 2012/04/15 23:11:34
Antwort löschenHast recht, aber ich finde, FdK ist eines der Highlights im Horror-Genre der letzten 25 Jahre, sehr atmosphärisch, gruselig ohne unnötige Splattereinlagen, hervorragend gespielt und inszeniert. Der zweite Teil war da schon eher Grütze :) Misery ist auch eine geniale King-Verfilmung, obwohl dieser wohl eher ein Thriller als ein Horrorfilm ist...
Broda 2012/04/15 23:24:38
Antwort löschen@Gielchen: Doch, kann man. Verdammt gut sogar. Nur Curry spielt recht gut. Friedhof der Kuscheltiere Hassfilm? Oha. Fand den damals ziemlich gut. Btw ich lese gerade das Buch - bis jetzt (seite 300 etwa) ziemlich gelungen.
Joeyjoejoe17 2012/04/15 23:35:48
Antwort löschenFdK ist mal eben alles andere als atmosphärisch und gruselig, oder gar gut gespielt :D
Ein Highlight ist es zweifelsohne, aber eher ein negatives.
Das Buch ist dagegen unglaublich sensationell gut und gruselig (hab ich mir aus sehr verlässlicher Quelle sagen lassen)
Und Misery ist spitze
Hartigan85 2012/04/16 00:06:34
Antwort löschenKannst mir glauben, hab in meinem Leben schon ein paar Horrorfilme gesehen, und FdK gehört definitiv zu den Besseren. Aber da sind wir wieder beim Thema "Geschmäcker sind verschieden"...Und Filme mit Büchern zu vergleichen ist sowieso so ne Sache. Naja, wenigstens sind wir uns bei Misery einig :)
Joeyjoejoe17 2012/04/16 00:27:32
Antwort löschenMan sollte immer Filme nur als solche bewerten, niemals als Buchverfilmung. Jüngstes Beispiel "Tribute von Panem". Als Film doof, als Buchverfilmung ganz gut.
und ich habe in meinem Leben auch schon einige Horrorfilme gesehen, und erfahrungsgemäß gefallen mir die "alten" besser, aber FdK wollte bei mir nicht zünden.
Petunientopf42 2012/04/16 17:15:28
Antwort löschenAch bitte, Friedhof der Kuscheltiere war wirklich einfach nur Mist... Schlecht gespielt, langweilig und überhaupt nicht gruselig... Man hat nur die etwas blutigeren Szenen aus dem Buch zusammengeschnitten.
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Hanno Jones 2012/04/19 07:02:35
Antwort löschen@Hartingan: hör auf "Friedhof der Kuscheltiere" mit FdK abzukürzen ... das verwirrt mich ;)
Hartigan85 2012/04/19 11:23:10
Antwort löschenWeiß auch nicht, wie ich dazu gekommen bin. Werd´s mir für die Zukunft merken :)
Max... 2012/04/13 12:31:01
Kommentar löschen„All work and no play makes Jack a dull boy.“
Wir sehen Jack Nicholson in seiner Paraderolle. Dabei erscheint es unglaublich, dass dieser Film von 1980 sein soll, denn dieses Alter merkt man ihm ganz und gar nicht an. Die neuen Horrorfilme prahlen mit Effekten und Schreckmomenten. Aber Shining macht eindrucksvoll klar, dass es ein viel grausameres Mittel zur Angst gibt. Keine Schreckmomente, keine Effekte. Das alles findet in Shining nicht seinen Platz. Es ist der Wahnsinn, dem die Person Jack langsam verfällt. Untermalt wird dies von der großartigen Leistung eines Jack Nicholson. Phänomenal stellt er den Charakter Jack am Anfang des Films noch als Familienvater, als normalen Menschen dar. Je mehr die Zeit voranschreitet, verfällt diese Person in den Wahnsinn. Dabei muss sich der Zuschauer stets fragen: Wodurch wird das eigentlich ausgelöst? Ist es wirklich die Isolation? Oder ist es doch eine Art „Fluch“? (Wirkung: 10 Punkte)
Der Schriftsteller Jack Torrance erhält einen Job in einem Hotel in den Bergen. Das Hotel ist während des Winters unbewohnt und Jack soll als Hausmeister mit seiner Familie dort wohnen und hier und da nach dem rechten sehen. Jack findet, dass dies eine perfekte Gelegenheit ist, um an seinem Buch zu arbeiten. Alleine in den Bergen, nur die Familie. Das könnte inspirierend sein. Doch bereits beim Einstellungsgespräch macht der Hoteldirektor Jack darauf aufmerksam, dass die Isolation vielen Menschen zu schaffen macht. Ein Familienvater hatte vor langer Zeit denselben Job in dem Hotel und verübte ein grausames Massaker. Jack nimmt diese Warnung nicht ernst. Er sagt dem Hoteldirektor, er käme mit Isolation hervorragend zurecht. (Story: 9 Punkte)
Was der letzte Satz zur Folge hat, sieht man dann im Film. Selbstgespräche, Wahnsinn. Die Bandbreite von Jack Nicholson ist gut. Der Rest des Casts ist nicht auffällig. Die Leistungen sind passabel, aber herausstechen kann nur Jack Nicholson. So ist Shining zu einem Klassiker seines Genres geworden. Ein Umstand mit dem sich jeder, nur nicht Stephen King selbst anfreunden kann. Seiner Meinung nach hätte das Hotel mehr spuken sollen. Da bin ich anderer Meinung. Nicht das Hotel sollte einem Angst machen, sondern die Ausstrahlung der Darsteller. Und das tut sie. (Schauspiel: 9,5 Punkte)
Abschließend kann man sagen, dass dieser Film in seinem Genre eine Vorbildfunktion eingenommen hat und alleine wegen der großartigen Leistung von Jack Nicholson unbedingt empfehlenswert ist. (Gesamtwertung: 9,5 Punkte)
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Murray 2012/04/12 17:10:30
Kommentar löschenEine der beklemmenendsten Musikuntermalungen der Filmgeschichte und vor allem das leerstehende Hotel als Schauplatz erschaffen eine Atmosphäre die bisweilen so dicht ist das man sie mit einem Messer schneiden könnte. In dieser Hinsicht ist "Shining herausragend.
Auch die darstellerische Leistung, vor allem die Jack Nicholson's und Kubricks Regiearbeit sind überragend.
Was mich allerdings davon abhält den Film eine höhere Punktzahl zu geben, ist das etwas lasche Finale. Das Problem ist das der Film schon sehr nah am Anfang einen starken Spannungsschub bekommt und für den Rest des Film auch konstant hält. Für das Finale hätte ich mir dann noch einen größeren Spannungsanstieg gewünscht, welcher allerdings ausbleibt.
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Jeff Lebowski 2012/04/12 17:38:28
Antwort löschenLasch ist das finale bestimmt nicht (;
Bei allen king büchern dienen 500 seiten praktisch nur dazu um das finale so plastisch und gelungen wie möglich wirken zu lassen :)
Murray 2012/04/12 17:54:45
Antwort löschenIch sag ja auch nicht dass das Finale schlecht ist. Ich fand es nur nicht spannender als den Rest des Filmes, obwohl ich soetwas von einem Höhepunkt erwarte. Oder lass es mich anders ausdrücken:
Die ganze Zeit über war der Film für mich eine 8,5. Ich habe dann darauf gehofft, dass das Ende nochmal einen draufsetzt und die restlichen 1,5 Punkte rausholt. Das war leider nicht Fall.
Teezy123 2012/04/10 20:19:33
Kommentar löschenHm, naja... so begeistert wie die meisten andere hier, war ich da leider nicht.
Die meiste Zeit zieht sich der Film wie Kaugummi dahin.
Die Darsteller (Nickolson mal ausgenommen) haben mich eher genervt als begeistert.
Für mich eben ein typischer 80er Jahre Horrorstreifen, was ja weiss Gott nichts Schlechtes ist.
Aber trotz eines recht spannenden Endes hat mich der Film zu keiner Sekunde wirklich begeistern können
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Carloscarlos 2012/04/13 10:52:21
Antwort löschenGing mir ähnlich. Der Film war mega langatmig und meiner Meinung nach bei Weitem nicht so toll wie alle sagen.
Alle 3 Antworten zeigen
Gielchen 2012/04/15 22:46:36
Antwort löschenKein Verständnis...
Allein die Atmosphäre angefangen von der Autofahrt mit der Musik am Anfang, bis über die Kellner/Nicholson-WC-Szene, zu den Schlussszenen ist unterschwellig überragend inszeniert..
Nicki Minaj Lover 2012/04/16 22:51:54
Antwort löschennicht zu vergessen die kameraführung !
die war genial in diesem film
InfiniteJest 2012/03/30 19:52:46
Kommentar löschenSoweit ich das richtig verstanden habe, ist in Stephen King´s Roman das Hotel der verantwortliche Bösewicht, seine Bewohner werden von ihm selbst in den Wahnsinn getrieben.
Das finde ich irgendwie ungünstig, ist doch für mich gerade dieser psychische Abgrund der Vaterfigur erschütternd, aber auch nur wenn Isolation und Einsamkeit dafür verantwortlich sind und nicht das Hotel. Mit Hotel ist das Ganze ja übernatürlich und nicht mehr so real, so intensiv.
Da Kubrick sich in etwa in diese Richtung entwickelt hat mit dieser Adaption, hat mir das sehr gut gefallen. Wenn jetzt noch das Shining abgeändert würde in eine kleine Psychose oder dergleichen, dass also nichts übernatürliches mehr in der Rechnung ist, könnte man diese schönen Gruselfaktoren, sprich rote Flut, spielbedürftige Zwillinge, etc. alle beibehalten, hätte aber durch die Realistik wesentlich mehr Beklemmung. Finde ich zumindest. Aber ich habe King´s Buch ja auch nicht gelesen.
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Mr.GOLD 2012/03/15 14:59:08
Kommentar löschenDies irae , Tag des Zorns . Während die bösen Töne erklingen fährt ein Auto über Berglandschaften. Rasante Kamerafahrten und eine bedrückende Stimmung . Wo fahren sie hin ? Was passiert jetzt und wieso hab ich eigentlich so eine scheiß Angst ? Schon in den ersten Sekunden werde ich fast erdrückt von der Atmosphäre , der Herzschlag steigt, ein schlechtes aber zu gleich interessantes Gefühl baut sich auf. Wir befinden uns nun in den Visionen eines Kindes : In Zeitlupe strömt Blut aus einem Fahrstuhl , hohe, fast unerträgliche Töne , verstörende Bilder , es wirkt wie ein verdammt abgefuckter Traum. Spätestens jetzt wird klar dass man in einen Albtraum gefangen ist. Ein Horror Hotel , in dem die gruseligsten Zwillinge rum geistern die in der Filmgeschichte je gesehen wurden und ein Familien Vater der langsam den Draht zwischen Realität und Fiktion verliert und allmählich Durchdreht. Da können wir die unglaublich beängstigende Schauspielkunst von Jack Nicholson , und die Perfekte Kameraführung in Kubrick's Filmen bewundern. Keiner dieser neuen ach so tollen Horror Filme hat mir so eine Angst eingejagt wie dieses Kult-Meisterwerk , einfach keiner !
Mann sieht also : es reichen nicht nur billige Schock Effekte und eine an den Haaren herbei gezogene Story für einen Horror Film, nein mann braucht Top Schauspieler , perfekte Musik und eine so dichte Atmosphäre dass mann fast erstickt . Das hat Kubrick wohl gut hinbekommen .
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Moe 2012/03/14 00:32:09
Kommentar löschenDer wohl atmosphärischste Film, den ich gesehen habe. An einigen Stellen kam ein Hauch von Horror und Grusel bei mir auf, was einiges zu bedeuten hat.
Jeder der Darsteller bietet eine Meisterleistung.
Vor paar Jahren hatte ich die 1997er Fassung gesichtet, die ich schon knackig fand, aber im Vergleich zu Kubricks Meisterwerk war der Kindergeburstag.
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olm1998 2012/03/13 14:36:34
Kommentar löschenEiner der Klassiker unter den Psychothrillern, keine Frage. Da passt vieles zusammen, Drehbuch, Regie, Kamera und allen voran Jack Nicholson. Was überhaupt nicht passte, war das Paar. Man hatte von Anfang an das Gefühl, die gehören gar nicht zusammen. Aber das vergisst man dann nachher.
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Oliver0403 2012/03/07 10:49:36
Kommentar löschenSie Szene, in der Nicholson mit der Axt auf seine Familie losgeht, ist die am meisten wiederholte Szene der Filmgeschichte. Aber nach der mittlerweile dritten Sichtung erreicht der Film irgendwie nicht mehr die Wirkung, die er noch am Anfang hatte. Von der Spannung her liegt er bei mir auf einer Ebene mit "Eyes Wide Shut"
Ich finde, die besten Filme von Kubrick sind nach wie vor "Uhrwerk Orange" und "Full Metal Jacket"
Aber so ist das halt. Mein eigener Anspruch liegt eben in anderen Bereichen. Ich finde Tarantino einfach besser als den verstorbenen Altmeister Stanley Kubrick.
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snour 2012/03/07 13:10:18
Antwort löschenOh! ich finde es immer wieder lustig und auch bisschen unverschämt Tarantino mit solchen "Altmeistern", wie du es ja schon selber nanntest, zu vergleichen.
Was Kubrick geschaffen hat wird Tarantino niemals schaffen.
Tarantino hat einen guten Gespür für witzige Dialoge, die sich im Hirn einprägen können, oder gewisse Szenen.
Aber das gesamt Werk "Film" an sich hat bei Tarantino keinen Wert, ist meinst sogar absichtlich bedeutungslos.
Bei Kubrick machen viele Faktoren sein Werk außergewöhnlich: Sozialkritik ausgeübt (Uhrwerk Orange), die Psyche des Menschen (in der Isolation) untersucht (Shining, 2001,Full Matal Jacket), Sarkasmus, Schwarzer Humor uvm.
Natürlich kann ich dich verstehen wenn du sagst, dass dich die
nicht mehr ansprechen.
Filme sind ja "Geschmackssache".
Oliver0403 2012/03/07 13:15:52
Antwort löschen@snour
Du schriebst, was Kubrick geschafft hat, wird Tarantino nie erreichen...
Dann mal direkt die nächste Frage: Wieviele Oscarnominierungen kann Kubrick zu seinen Lebzeiten vorweisen?
snour 2012/03/07 13:38:19
Antwort löschenOHhhhh!ich fasse mir gerade an den Kopf. Ich hoffe da melden sich auch andere zu Wort.
Oscar bedeutet nicht, dass der Film ein Meisterwerk ist. Es gibt Tausende Filme die nicht mal für einen Preis Nominiert waren geschweige für die Oscars. Aber trotzdem sind die besser als hoch eingeschätzte "Oscarfilme"
Und um auf deine Frage zurück zu kommen ich glaube Kubrick hat ungefähr 10 Oscar-Nominierungen.
Oliver0403 2012/03/07 18:20:02
Antwort löschenWhatever, wir müssen das Ganze jetzt aber nicht zu einer ausgiebigen Diskussion über Oscarnominierungen und Daseinsberechtigungen von Filmen ausdehnen. Sowas ähnliches hatte ich schon bei dem Drecksfilm "Antichrist" gehabt.
Tatsache ist, dass ich mittlerweile "Shining" als ganz ok aber nicht überragend ansehe.
NWO@Movie 2012/03/07 23:18:01
Antwort löschenStanley Kubrick hat 11 Oscarnominierungen vorzuweisen.
Oliver0403 2012/03/07 23:49:10
Antwort löschenDas weiss ich ja nun auch. Allerdings kann man selbstredend Kubrick nicht mit Tarantino vergleichen, da beide völlig verschieden sind. Ich für meinen Teil mag aber die Filme von Tarantino mehr als Kubrick.
Sandsturm 2012/03/12 03:42:03
Antwort löschenDu bringst Oscarnominierungen ins Spiel und fragst wieviele Kubrik hatte. Bei einer Antwort mahnst du an, das nicht in eine Diskussion über Oscarnominierungen ausarten zu lassen. Als dir jemand sagt wieviele es waren, meinst du dass du das ja auch weißt, obwohl du zuvor gefragt hattest.
Du sagst Tarantino sei besser gewesen als Kubrick, dann entgegnest du bei einer Antwort, man könne sie eh nicht vergleichen.
Das hält man ja im Kopf nicht aus.
Oliver0403 2012/03/12 08:44:24
Antwort löschenKannst du mir mal erklären, womit du jetzt ein Problem hast?
Bei allem Respekt, aber es haben sich schon Leute über bedeutend unwichtigere Sachen als die unterschiedlichen Sichtweisen bzw Meinungen über einen Film aufgeregt.
Sandsturm 2012/03/13 23:36:31
Antwort löschenDas habe ich oben doch geschrieben. Was soll daran nicht verständlich sein?
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Oliver0403 2012/03/14 00:10:07
Antwort löschenFakt ist, dass ich mit Tarantino mehr anfangen kann als mit Kubrick. Das ist eben wie so vieles andere im Leben auch Geschmackssache. Was die Kubrickfilme angeht, gefällt mir "Full Metal Jacket" besser als "Shining"
PS: Du bist seit 2 Jahren auf moviepilot und hast gerade mal 14 Filme bewertet. (Status in deinem Profil) bissel sehr wenig für diesen Zeitraum.
Mr.Bungle 2012/04/09 17:38:38
Antwort löschen"Ich finde Tarantino einfach besser als den verstorbenen Altmeister Stanley Kubrick."
Finde ich genauso.
allywooden 2012/02/29 23:54:27
Kommentar löschenich habe niemals wieder einen film gesehen in dem die spannung so unglaublich NICHT AUSHALTBAR war und die atmosphäre so dicht..man fühlt sich beinahe als wäre man selbst in dem hotel.
wahnsinn!!
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TitanicPassion 2012/02/29 23:50:18
Kommentar löschenIch kann nicht genau sagen woran es liegt, aber mir gefällt der Film nicht.
Er wird in manchen Szenen viel zu sehr unnötig in die Länge gezogen.
Das Kind Danny (und sein Tony) fand ich nach der Zeit nervend, außerdem ist er ja genauso durchgedreht wie sein Vater...?!
Versteht mich nicht falsch, ich mag diese Art von Filmen und bin überhaupt kein Fan von so "Filmen" wie SAW, aber "Shining" hat mich einfach nicht überzeugt. Vielleicht hab ich den Film aber auch nicht richtig verstanden.
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lieber_tee 2012/03/01 00:39:37
Antwort löschenoder du kommst mit dem Erzählstil/-Tempo von Kubrick und dem 70er Jahre Kino nicht so gut zurecht. Kann ich ein-stück-weit verstehen.
Pablo.CH 2012/03/01 08:16:15
Antwort löschenIch habe das gleiche Problem bei Glockwork Orange.. Der geht mir so was von auf die Nerven!! Shining sehe ich aber sehr gerne..
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NWO@Movie 2012/03/07 23:33:29
Antwort löschenDas alte Kino hatte Zuschauer mit dickerem Sitzfleisch und größeren Lungenflügeln. Gleichzeitig war es die Möglichkeit lange auf einen Punkt in Augenhöhe zu gucken ohne als gestört bezeichnet und behandelt zu werden.
Lange Einstellungen bedeutet doch nicht dass er alt ist!
Es gibt auch alte Filme die einen Fast cut haben. Citizen Kane ZB oder der Trailer zu Uhrwerk Orange.
Lange Einstellungen haben eine unglaubliche Intensivität. Besonders wenn sie die Ausstrahlung eines Jack Torrance äh Nicholson einfangen.
Kamerfahrten. Bildgewaltigkeit. Wird bei Kubrick durch Scorsese oder Bay Cuts zerstört.
Abgesehen davon war Kubrick der Zeit voraus. Sowie Leonnardo Da Vinci. Nur hatte er K sogar das Material. Er kommt also eher aus der Zukunft aber inkarnierte sich in die Vergangenheit. Weltraum Ball, Ultra Brutale Tanz, Barock Ball, und Tanz in Gold Ballroom? Machts klick?^^
Kubrick hat alle Filmmöglichkeiten ausprobiert. Und fand seinen Stil am besten.
lieber_tee 2012/03/07 23:39:53
Antwort löschenSchön gesprochen... Was sind Scorsese-Cuts? Gerade der arbeitet immer noch mit langen Einstellungen. Oder habe ich dich da falsch verstanden?
BizZzar 2012/02/26 20:40:32
Kommentar löschenGestern erste mal angeschaut. Ein wirklich guter Horror-Thriller, jedoch geht mir diese alte Musik sowas von auf dem Zeiger. fand es grade zur Mitte des Films unerträglich diese Musik zu hören.
Mein Mischpult würde "PEAK,PEAK,PEAK,PEAK" schreien...
Trotzdem ein verdammt guter Film.
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mr.air 2012/02/23 15:23:37
Kommentar löschenThe Shining ist auf jeden Fall ein wuchtiger und spannender Thriller.
Klar, wer auf Horror-Filme und massenhaft platzierte Schreckmomente steht, wird hier nicht fündig. Kubricks Shining ist da eher ein durchdachter, in manchen Phasen subtil wirkender Thriller, der trotzdem nichts für schwache Nerven ist.
Nicholson spielt einfach nur genial, das könnte man fast schon als postives Over-Acting bezeichnen.
Shelley Duvall hat mir hingegen weniger gefallen.
Alles in Allem ein Must-See aufgrund der vielen legendären Szenen wie dem Blutaufzug oder "Hier ist Jackie!".
PS: Danach empfehle ich, die Simpson-Parodie anzugucken. Die lockert die Stimmung wieder auf. ;)
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