Shining

The Shining (1980), GB/US
Laufzeit 146 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 16.10.1980

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8.1 Kritiker
102 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
28870 Bewertungen
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Shining
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von Stanley Kubrick, mit Jack Nicholson und Philip Stone

Für den Schriftsteller Jack Torrance (Jack Nicholson) ist das Angebot perfekt: Als Hausmeister soll er während der für Gäste geschlossenen Winterzeit das Overlook Hotel in den Bergen von Colorado hüten. Da er gerade an einem neuen Buch schreibt und die Abgeschiedenheit nutzen will, zieht er mit seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) und dem gemeinsamen Sohn Danny (Danny Lloyd) in das riesige Gebäude. Der Koch Hallorann (Scatman Crothers) erkennt sofort die besondere Fähigkeit von Danny, dieser verfügt nämlich über das Shining, eine hellseherische Fähigkeit. Und diese Fähigkeit zeigt Danny auch bald, dass schlimme Dinge im Overlook Hotel geschehen sind. Dinge, die seinen Vater bald in den Wahnsinn treiben und ihn und seine Mutter in tödliche Gefahr bringen.

Die Buchvorlage zu Shining (Originaltitel: The Shining) stammt vom Meister des Grauens Stephen King, der sich von der Verfilmung durch Stanley Kubrick allerdings nicht sehr angetan zeigte. Da einige Buchelemente verändert oder ganz weggelassen worden waren – für den Autor war das Haus das eigentliche Böse – entschied sich Stephen King gut 15 Jahre später zu einer Neuverfilmung. The Shining kam 1997 heraus, das Drehbuch schrieb Stephen King selbst. Dies hatte er auch schon für das Original getan, jedoch verwarf Stanley Kubrick seine Version und schrieb das Drehbuch zusammen mit Diane Johnson, deren Roman Stanley Kubrick ebenfalls zunächst verfilmen wollte. Für Stanley Kubrick war es der drittletzte Film. (GP)

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Shining

SoulReaver: CinemaForever

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10.0Herausragend

[...] Wenn uns der Film mit seinen wunderschönen Landschaftsaufnahmen empfängt, dann ist ab dem Moment klar, dass man nie nur das sieht, was man fühlt. 'Shining' mischt direkt den unterschwelligen Bedrohungston unter die Aufnahmen, der zu Anfang sicher nur im Ansatz spürbar ist, aber immer weiter und weiter aufbauen kann und immer größere und nachhaltigere Wellen schlägt. Wellen, die voller hypnotischer Wucht und zitternder Elektrizität stecken, die wirklich jeden erreichen und das Fürchten lehren wird. [...]

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Dadurch, dass ich die literarische Vorlage in- und auswendig kenne und die Unterschiede beider Medien beträchtlich, sprich: hochinteressant, sind, konnte ich es mir nicht nehmen lassen (zumindest in den ersten beiden Absätzen vermehrt), auf diese einzugehen. Eventuelle Spoiler. Keine Filmkritik oder Analyse. Eine willkürliche Ansammlung von Notizen und Beobachtungen, die sich auf die verkürzte, internationale Fassung beziehen.
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Stephen Kings gleichnamiger Gruselroman war das persönliche Vorzeigeexemplar dessen, den Horror des Augenblicks aus der Trivialität des Alltags zu entfesseln. "Shining" war darüber hinaus übernatürliches, ganz und gar ausschweifendes Erzählhandwerk, rational nachvollziehbar(er), da hunderte Seiten zur Charakterisierung der kaputten Figuren zu Beginn als melodramatisches Erklärungsmuster herhalten mussten, um die mysteriösen Geschehnisse zwischen Kontrolle und Wahnsinn, Mystik und Dämonie im Hotel zu erklären. Nicht weniger…

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

Timo K.

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Großen Dank für das gleichermaßen große Lob und die informative Ergänzung. :) Hast Recht, mir gefallen beide Versionen in ihren unterschiedlichen Visionen und Ausführungen ausgesprochen gut, obwohl ich mich mit dem Roman, speziell als ich ihn das allererste Mal gelesen hatte, vorerst noch nicht anfreunden konnte (teilweise zu langatmig; unnötig apokalyptisches Finale). Erst danach reifte die King-Geschichte und ich kam eigentlich erst so richtig dahinter, wie radikal Kubrick die Vorlage zu seinen Gunsten verdreht. Dass King davon nicht begeistert war, kann ich nachvollziehen, aber dass er dann seine eigene Vorstellung inszeniert (die sowieso überflüssig ist), während er pausenlos über den Kubrick-Film herzieht, kann wiederum nur ein Anflug von gekränktem Narzissmus bedeuten. Etwas hätte ich trotzdem ganz gern im Film gesehen: den selbstständig fahrenden Fahrstuhl, meines Erachtens die besten, da gruseligsten Stellen im Buch.

Ach, SHINING ist ein sehenswerter Film, also sieben Punkte.^^ Nach Mehrfachsichtung konnte mich die Atmosphäre leider nicht mehr derartig beeindrucken wie zuvor, deshalb die Abwertung. Das ist wohl die Gefahr von unzähligen Sichtungen. Außerdem bewertete ich Kubrick-intern, sprich: Die persönlichen Lieblingsfilme des Regisseurs mussten punktetechnisch vor denen platziert werden, die "nur" gut sind. Früher zählte SHINING (nach Erstsichtung) auch zu meinen Lieblingen, aber da hatte ich auch erst zwei, drei weitere Kubricks gesehen.


The_Comedian

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Oh ja, jetzt nachvollziehbar, mit den Sichtungen und der Berücksichtigung des restlichen Schaffens Kubrick´s:-) ... und stimmt: Der fiese Fahrstuhl hätte einen Auftritt verdient gehabt;-)


Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Nach dem geradlinigen Historienfilm „Barry Lyndon“ vereint Regisseur und Autor Stanley Kubrick wieder all seine unkonventionellen Markenzeichen, hebt sie auf die Horror-Ebene und vollzieht damit den Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und kommerziellem Erfolg. Die Kälte und Sterilität, die sich durch viele von Kubricks vorangegangenen Filmen zieht, ist wie gemacht für einen Horrorfilm. Dennoch ist „Shining“ alles andere als ein typischer Genrebeitrag geworden, da auf typische Stilmittel wie knarrende Türen, lange Schatten oder Nebelschwaden verzichtet wird. Gerade deswegen hat Perfektionist Kubrick damit einen originellen, übermäßig einflussreichen Meilenstein des verstörenden Films geschaffen. [...]

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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10.0Lieblingsfilm

In jungen Jahren gibt man sich ja gerne abgeklärt. Natürlich war auch ich im Irrglauben, alles schon gesehen und sämtliche cineastische Mutproben bestanden zu haben. Mich konnte nix mehr schocken. Mit Anfang Zwanzig schaute ich mir dann Abends eher zufällig zum ersten mal Kubricks "Shining" an, um nach Filmende wie ein verschrecktes Mädchen überall im Haus das Licht anzumachen - das Ding hat mir eine Scheissangst eingejagt!
Nun hat also auch die Special Edition in meiner DVD-Sammlung ihren Platz gefunden und begeistert mich noch immer mit seiner Tiefe, seinem Einfallsreichtum und seiner Zeitlosigkeit. In der Gestaltung halte ich "Shining" immer noch für Kubricks spannendesten Film.
Ein Großteil des Horrors bezieht sich da aus seiner Unberechenbarkeit. Als erstes fällt seine übertrieben strenge Bildgestaltung auf, die fast nur aus zentralen Bildkompositionen besteht. Die zusätzlichen Fluchtperspektiven verleihen dem Hotel eine regelrecht surreale…

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Kommentare (226) — Film: Shining

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Uli Kunkel

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Hauptproblem dieser Verfilmung ist, daß sie größtenteils nur perfekte, handwerklich beeindruckende Oberfläche bietet. Kubricks Bildsprache, Einstellungen, Kamerafahrten, Stil, haben die zu erwartende Klasse, ebenso wie Nicholsons Schauspiel. Zur Handlung und den Charakteren fand ich jedoch nie eine wirkliche Bindung. Es fehlt der emotionale Kern. Daß mit Jack etwas ganz entschieden nicht stimmt, war schon klar, lange bevor der erste Schnee fiel. Jacks Psychopath lauert gleich unter der Maske des netten Familienvaters und es braucht dann auch nicht viel und lange, bevor er völlig hohl dreht.
Im Buch, das ich vor über zwanzig Jahren ein oder zwei mal las, wurde er weit gehend nuanciert und ambivalent dargestellt, man konnte mit ihm empfinden und mitfiebern, hoffen, daß er die Kraft finden möge, um all die äußeren und inneren Dämonen zu überwinden (das Overlook-Hotel kann wohl als Allegorie von Alkoholsucht interpretiert werden). Man konnte zur Hauptperson eine wirkliche mitmenschliche, intime Beziehung herstellen. Im Buch gewinnt er den Kampf und damit am Ende seine Menschlichkeit zurück. Zumindest soweit ich mich erinnere, war dieser eine Augenblick der Erlösung, als er wieder zu sich selbst und seiner Familie zurück fand, unglaublich packend und tief ergreifend. Dieser eine Moment alleine verlieh der gesamten Reise bereits ihre Wertigkeit. Da bei King, und dieser Geschichte im besonderen, kaum ein ungetrübtes Happy-End zu erwarten ist und man bereit sein muß, einen Preis zu zahlen, opfert Jack sich um seine Frau und seinen Sohn zu retten, überlastet die Heizkessel und jagt sich mitsamt dem verfluchten Hotel in die Luft.
It's a bittersweet symphony, this life.
Einzelne Film-Szenen waren durchaus eindrücklich, meist dann, wenn die Protagonisten in Interaktion mit den Erscheinungen des Hotels traten. Das möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Aber andere wiederum waren einfach nur augenrollig und nervig. Die bei mir vorherrschende Distanziertheit und damit einher gehende milde Langeweile konnte jedoch nur selten durchdrungen werden.
Der Schluß-Gag mit dem Foto aus dem Jahre 1921 an der Wand (welchen der Dialog in der Toilette des "Gold Room" bereits vorweg nahm) ist zwar effektvoll, macht allerdings keinen wirklichen Sinn. Irgendwie symptomatisch.
"Shining" war mir zu eindimensional und funktionierte weder als Drama noch als Horror-Film.

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lars.kreuzenbeck

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Bewertung9.5Herausragend

Ein sehr beeindruckender Film. Die Kamerafahrt am Anfang, Jack Nicholsons schauspielerische Leistung, der Wahnsinn des Protagonisten, die Vermisscung von illussion und Wirklichkeit und die deutsche Synchronisation, einfach alles genial an diesem FIlm.

Für mich fast der perfekte Horrorfilm, aber um zu meinen Lieblingsfilmen zu zählen hat noch ein bisschen gefehlt.

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kinogaengerin

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Bewertung10.0Herausragend

Was kann/soll man eigentlich noch zu einem Film wie 'Shining' schreiben, was nicht schon unzählige Male geschrieben wurde? Dass 'Shining' ein grandios gruseliger Film ist, der seine Spannung rein durch den irren Blick von Jack Nicholson aufbaut? Dass 'Shining' einen bombastischen Soundtrack hat, bei dem sich sämtliche Nackenhaare aufstellen und man überall Gänsehaut bekommt? Dass 'Shining' eine bedrohliche Kulisse bietet, die einem schon gehörig Angst anjagt, wenn es noch heller Tag ist? Dass das 'Shining' eine unheimliche Verbindung ausmacht, die selbst den stärksten kleinen Jungen aus der Bahn hauen kann? Man könnte aber auch einfach schreiben, dass ich nie, aber auch wirklich nie im Leben mit Jack Nicholson auch nur eine Nacht in einem abgeschiedenen Hotel verbringen werde: "Ich fasse dich nicht an. Ich werde dir nur den Schädel zertrümmern." Stanley Kubrick hat mit 'Shining' ein so großartiges Werk geschaffen, das weit mehr schockt als heutige Streifen.

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Uli Kunkel

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"Man könnte aber auch einfach schreiben, dass ich nie, aber auch wirklich nie im Leben mit Jack Nicholson auch nur eine Nacht in einem abgeschiedenen Hotel verbringen werde." Genau das war für mich, von Anfang an, vielleicht das gravierendste Manko seiner Darstellung. =)


FlabFabian

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein genialer Film mit unvergesslichen brillianten Szenen. Das einzige was mich etwas gestört hat ist die Entwicklung des Charakters Jack, die wirkt stellenweise sehr abrupt und nicht flüssig und schlüssig.

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MeisterQualle

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Bewertung9.0Herausragend

Meine Horrorfilm liebende, übermüdete Freundin is während des Films eingeschlafen.

Genießen! Sich drauf einlassen! Verwirrung und Absurdes akzeptieren! Träger Grusel und Angst kann sehr viel mehr verschlingen als millionen Schockmomente, Ekel, Gewalt! Das sagt mir The Shining mit erhobenem Zeigefinger. Wie langsamer Rock, nicht wie Metal.

Für mich sind Kubricks Filme die gepresste Liebeserklärung zum Medium Film durch dieses dieses dieses intensive Einbeziehen des zuschauers (ich) ohne sein Gehirn sonderlich fordern zu wollen. Verstörend war es trotzdem, was kunst offenbar liebt.

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the assassin 666

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
was du heute kannst besorgen, das.... :)

Stanley Kubrick "The Shinig" ist ein Meisterwerk des horrorfilm und eine der besten Kingverfilmungen aller Zeiten
Die Atmosphäre vom Overlook Hotel.... meisterhaft
Das Schauspiel aller beteiligten ... sehr gut
besonders von Jack Nicholson.... meisterhaft
Schockmomente .... exellent
Spannung... beginnnt langsam steigert sich ins unermäßliche

Ein Film der nicht groß vorgestellt werde muss und m. M. ein Pfilchtfilm im Horrorgenre ist.
Die längere Fassung die 1996 heraus kam finde ich aber ein bisschen besser, da finde ich sitzen die Schockeffekte noch um einiges mehr. :)

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Hanno Jones

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kubrik dreht keine filme - er malt sie!
zuallererst lassen wir mal das ganze geschwätz um "buchverfilmungen werden ihren vorlagen nicht gerecht" links liegen ... fast jeder zweite film beruht auf einem buch ... wenigstens einem drehbuch ;)
ich hab "The Shining" nicht gelesen ... und vielleicht ist das auch ganz gut so, denn so konnte ich diesen film voll und ganz genießen: sterile und dennoch auf eine erschreckende art gewaltige bilder, ein grandioser jack nicholson, dem nicht nur das schauspielerische talent, sondern auch der dargebotene wahnsinn in die wiege gelegt worden sein müssen, glaubwürdige nebencharaktere, die schauerliche musik und nicht zuletzt das überraschende ende, welches reichlich platz für eigeninterpretation schafft, machen "Shining" zu einer gruselerfahrung erster güte ... und einem tollen film!

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Petunientopf42

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Bewertung6.5Ganz gut

Für mich mal wieder ein Beweis dafür, dass sich King-Bücher einfach nicht verfilmen lassen. Die Filme haben nie die Wirkung auf mich, die die Bücher haben. Klar, Shining ist wirklich eine der besseren King-Verfilmungen, höchstwahrscheinlich sogar die beste (ist ja immerhin von Kubrick^^, und die Schauspieler liefern großartige Leistungen), aber die Buchumsetzung taugt mir trotzdem nicht. Ich gebe "Es" noch eine Chance, dann lasse ich endgültig die Finger von King-Filmen und bleibe weiter bei den genialen Büchern^^

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Hanno Jones

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@Hartingan: hör auf "Friedhof der Kuscheltiere" mit FdK abzukürzen ... das verwirrt mich ;)


Hartigan85

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Weiß auch nicht, wie ich dazu gekommen bin. Werd´s mir für die Zukunft merken :)


Max...

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Bewertung9.5Herausragend

„All work and no play makes Jack a dull boy.“

Wir sehen Jack Nicholson in seiner Paraderolle. Dabei erscheint es unglaublich, dass dieser Film von 1980 sein soll, denn dieses Alter merkt man ihm ganz und gar nicht an. Die neuen Horrorfilme prahlen mit Effekten und Schreckmomenten. Aber Shining macht eindrucksvoll klar, dass es ein viel grausameres Mittel zur Angst gibt. Keine Schreckmomente, keine Effekte. Das alles findet in Shining nicht seinen Platz. Es ist der Wahnsinn, dem die Person Jack langsam verfällt. Untermalt wird dies von der großartigen Leistung eines Jack Nicholson. Phänomenal stellt er den Charakter Jack am Anfang des Films noch als Familienvater, als normalen Menschen dar. Je mehr die Zeit voranschreitet, verfällt diese Person in den Wahnsinn. Dabei muss sich der Zuschauer stets fragen: Wodurch wird das eigentlich ausgelöst? Ist es wirklich die Isolation? Oder ist es doch eine Art „Fluch“? (Wirkung: 10 Punkte)

Der Schriftsteller Jack Torrance erhält einen Job in einem Hotel in den Bergen. Das Hotel ist während des Winters unbewohnt und Jack soll als Hausmeister mit seiner Familie dort wohnen und hier und da nach dem rechten sehen. Jack findet, dass dies eine perfekte Gelegenheit ist, um an seinem Buch zu arbeiten. Alleine in den Bergen, nur die Familie. Das könnte inspirierend sein. Doch bereits beim Einstellungsgespräch macht der Hoteldirektor Jack darauf aufmerksam, dass die Isolation vielen Menschen zu schaffen macht. Ein Familienvater hatte vor langer Zeit denselben Job in dem Hotel und verübte ein grausames Massaker. Jack nimmt diese Warnung nicht ernst. Er sagt dem Hoteldirektor, er käme mit Isolation hervorragend zurecht. (Story: 9 Punkte)

Was der letzte Satz zur Folge hat, sieht man dann im Film. Selbstgespräche, Wahnsinn. Die Bandbreite von Jack Nicholson ist gut. Der Rest des Casts ist nicht auffällig. Die Leistungen sind passabel, aber herausstechen kann nur Jack Nicholson. So ist Shining zu einem Klassiker seines Genres geworden. Ein Umstand mit dem sich jeder, nur nicht Stephen King selbst anfreunden kann. Seiner Meinung nach hätte das Hotel mehr spuken sollen. Da bin ich anderer Meinung. Nicht das Hotel sollte einem Angst machen, sondern die Ausstrahlung der Darsteller. Und das tut sie. (Schauspiel: 9,5 Punkte)

Abschließend kann man sagen, dass dieser Film in seinem Genre eine Vorbildfunktion eingenommen hat und alleine wegen der großartigen Leistung von Jack Nicholson unbedingt empfehlenswert ist. (Gesamtwertung: 9,5 Punkte)

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Murray

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine der beklemmenendsten Musikuntermalungen der Filmgeschichte und vor allem das leerstehende Hotel als Schauplatz erschaffen eine Atmosphäre die bisweilen so dicht ist das man sie mit einem Messer schneiden könnte. In dieser Hinsicht ist "Shining herausragend.
Auch die darstellerische Leistung, vor allem die Jack Nicholson's und Kubricks Regiearbeit sind überragend.

Was mich allerdings davon abhält den Film eine höhere Punktzahl zu geben, ist das etwas lasche Finale. Das Problem ist das der Film schon sehr nah am Anfang einen starken Spannungsschub bekommt und für den Rest des Film auch konstant hält. Für das Finale hätte ich mir dann noch einen größeren Spannungsanstieg gewünscht, welcher allerdings ausbleibt.

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Jeff Lebowski

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Lasch ist das finale bestimmt nicht (;
Bei allen king büchern dienen 500 seiten praktisch nur dazu um das finale so plastisch und gelungen wie möglich wirken zu lassen :)


Murray

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Ich sag ja auch nicht dass das Finale schlecht ist. Ich fand es nur nicht spannender als den Rest des Filmes, obwohl ich soetwas von einem Höhepunkt erwarte. Oder lass es mich anders ausdrücken:

Die ganze Zeit über war der Film für mich eine 8,5. Ich habe dann darauf gehofft, dass das Ende nochmal einen draufsetzt und die restlichen 1,5 Punkte rausholt. Das war leider nicht Fall.


Teezy123

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Bewertung5.0Geht so

Hm, naja... so begeistert wie die meisten andere hier, war ich da leider nicht.
Die meiste Zeit zieht sich der Film wie Kaugummi dahin.
Die Darsteller (Nickolson mal ausgenommen) haben mich eher genervt als begeistert.
Für mich eben ein typischer 80er Jahre Horrorstreifen, was ja weiss Gott nichts Schlechtes ist.
Aber trotz eines recht spannenden Endes hat mich der Film zu keiner Sekunde wirklich begeistern können

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Gielchen

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Kein Verständnis...
Allein die Atmosphäre angefangen von der Autofahrt mit der Musik am Anfang, bis über die Kellner/Nicholson-WC-Szene, zu den Schlussszenen ist unterschwellig überragend inszeniert..


Nicki Minaj Lover

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nicht zu vergessen die kameraführung !
die war genial in diesem film


InfiniteJest

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Soweit ich das richtig verstanden habe, ist in Stephen King´s Roman das Hotel der verantwortliche Bösewicht, seine Bewohner werden von ihm selbst in den Wahnsinn getrieben.
Das finde ich irgendwie ungünstig, ist doch für mich gerade dieser psychische Abgrund der Vaterfigur erschütternd, aber auch nur wenn Isolation und Einsamkeit dafür verantwortlich sind und nicht das Hotel. Mit Hotel ist das Ganze ja übernatürlich und nicht mehr so real, so intensiv.
Da Kubrick sich in etwa in diese Richtung entwickelt hat mit dieser Adaption, hat mir das sehr gut gefallen. Wenn jetzt noch das Shining abgeändert würde in eine kleine Psychose oder dergleichen, dass also nichts übernatürliches mehr in der Rechnung ist, könnte man diese schönen Gruselfaktoren, sprich rote Flut, spielbedürftige Zwillinge, etc. alle beibehalten, hätte aber durch die Realistik wesentlich mehr Beklemmung. Finde ich zumindest. Aber ich habe King´s Buch ja auch nicht gelesen.

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Mr.GOLD

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Bewertung9.5Herausragend

Dies irae , Tag des Zorns . Während die bösen Töne erklingen fährt ein Auto über Berglandschaften. Rasante Kamerafahrten und eine bedrückende Stimmung . Wo fahren sie hin ? Was passiert jetzt und wieso hab ich eigentlich so eine scheiß Angst ? Schon in den ersten Sekunden werde ich fast erdrückt von der Atmosphäre , der Herzschlag steigt, ein schlechtes aber zu gleich interessantes Gefühl baut sich auf. Wir befinden uns nun in den Visionen eines Kindes : In Zeitlupe strömt Blut aus einem Fahrstuhl , hohe, fast unerträgliche Töne , verstörende Bilder , es wirkt wie ein verdammt abgefuckter Traum. Spätestens jetzt wird klar dass man in einen Albtraum gefangen ist. Ein Horror Hotel , in dem die gruseligsten Zwillinge rum geistern die in der Filmgeschichte je gesehen wurden und ein Familien Vater der langsam den Draht zwischen Realität und Fiktion verliert und allmählich Durchdreht. Da können wir die unglaublich beängstigende Schauspielkunst von Jack Nicholson , und die Perfekte Kameraführung in Kubrick's Filmen bewundern. Keiner dieser neuen ach so tollen Horror Filme hat mir so eine Angst eingejagt wie dieses Kult-Meisterwerk , einfach keiner !
Mann sieht also : es reichen nicht nur billige Schock Effekte und eine an den Haaren herbei gezogene Story für einen Horror Film, nein mann braucht Top Schauspieler , perfekte Musik und eine so dichte Atmosphäre dass mann fast erstickt . Das hat Kubrick wohl gut hinbekommen .

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Moe

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der wohl atmosphärischste Film, den ich gesehen habe. An einigen Stellen kam ein Hauch von Horror und Grusel bei mir auf, was einiges zu bedeuten hat.
Jeder der Darsteller bietet eine Meisterleistung.
Vor paar Jahren hatte ich die 1997er Fassung gesichtet, die ich schon knackig fand, aber im Vergleich zu Kubricks Meisterwerk war der Kindergeburstag.

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olm1998

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Bewertung7.0Sehenswert

Einer der Klassiker unter den Psychothrillern, keine Frage. Da passt vieles zusammen, Drehbuch, Regie, Kamera und allen voran Jack Nicholson. Was überhaupt nicht passte, war das Paar. Man hatte von Anfang an das Gefühl, die gehören gar nicht zusammen. Aber das vergisst man dann nachher.

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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Sie Szene, in der Nicholson mit der Axt auf seine Familie losgeht, ist die am meisten wiederholte Szene der Filmgeschichte. Aber nach der mittlerweile dritten Sichtung erreicht der Film irgendwie nicht mehr die Wirkung, die er noch am Anfang hatte. Von der Spannung her liegt er bei mir auf einer Ebene mit "Eyes Wide Shut"
Ich finde, die besten Filme von Kubrick sind nach wie vor "Uhrwerk Orange" und "Full Metal Jacket"
Aber so ist das halt. Mein eigener Anspruch liegt eben in anderen Bereichen. Ich finde Tarantino einfach besser als den verstorbenen Altmeister Stanley Kubrick.

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Oliver0403

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Fakt ist, dass ich mit Tarantino mehr anfangen kann als mit Kubrick. Das ist eben wie so vieles andere im Leben auch Geschmackssache. Was die Kubrickfilme angeht, gefällt mir "Full Metal Jacket" besser als "Shining"

PS: Du bist seit 2 Jahren auf moviepilot und hast gerade mal 14 Filme bewertet. (Status in deinem Profil) bissel sehr wenig für diesen Zeitraum.


Mr.Bungle

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"Ich finde Tarantino einfach besser als den verstorbenen Altmeister Stanley Kubrick."

Finde ich genauso.


allywooden

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Bewertung9.0Herausragend

ich habe niemals wieder einen film gesehen in dem die spannung so unglaublich NICHT AUSHALTBAR war und die atmosphäre so dicht..man fühlt sich beinahe als wäre man selbst in dem hotel.
wahnsinn!!

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TitanicPassion

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich kann nicht genau sagen woran es liegt, aber mir gefällt der Film nicht.
Er wird in manchen Szenen viel zu sehr unnötig in die Länge gezogen.
Das Kind Danny (und sein Tony) fand ich nach der Zeit nervend, außerdem ist er ja genauso durchgedreht wie sein Vater...?!
Versteht mich nicht falsch, ich mag diese Art von Filmen und bin überhaupt kein Fan von so "Filmen" wie SAW, aber "Shining" hat mich einfach nicht überzeugt. Vielleicht hab ich den Film aber auch nicht richtig verstanden.

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NWO@Movie

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Das alte Kino hatte Zuschauer mit dickerem Sitzfleisch und größeren Lungenflügeln. Gleichzeitig war es die Möglichkeit lange auf einen Punkt in Augenhöhe zu gucken ohne als gestört bezeichnet und behandelt zu werden.

Lange Einstellungen bedeutet doch nicht dass er alt ist!

Es gibt auch alte Filme die einen Fast cut haben. Citizen Kane ZB oder der Trailer zu Uhrwerk Orange.

Lange Einstellungen haben eine unglaubliche Intensivität. Besonders wenn sie die Ausstrahlung eines Jack Torrance äh Nicholson einfangen.

Kamerfahrten. Bildgewaltigkeit. Wird bei Kubrick durch Scorsese oder Bay Cuts zerstört.

Abgesehen davon war Kubrick der Zeit voraus. Sowie Leonnardo Da Vinci. Nur hatte er K sogar das Material. Er kommt also eher aus der Zukunft aber inkarnierte sich in die Vergangenheit. Weltraum Ball, Ultra Brutale Tanz, Barock Ball, und Tanz in Gold Ballroom? Machts klick?^^

Kubrick hat alle Filmmöglichkeiten ausprobiert. Und fand seinen Stil am besten.


lieber_tee

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Schön gesprochen... Was sind Scorsese-Cuts? Gerade der arbeitet immer noch mit langen Einstellungen. Oder habe ich dich da falsch verstanden?


BizZzar

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Bewertung7.0Sehenswert

Gestern erste mal angeschaut. Ein wirklich guter Horror-Thriller, jedoch geht mir diese alte Musik sowas von auf dem Zeiger. fand es grade zur Mitte des Films unerträglich diese Musik zu hören.

Mein Mischpult würde "PEAK,PEAK,PEAK,PEAK" schreien...

Trotzdem ein verdammt guter Film.

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mr.air

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

The Shining ist auf jeden Fall ein wuchtiger und spannender Thriller.
Klar, wer auf Horror-Filme und massenhaft platzierte Schreckmomente steht, wird hier nicht fündig. Kubricks Shining ist da eher ein durchdachter, in manchen Phasen subtil wirkender Thriller, der trotzdem nichts für schwache Nerven ist.
Nicholson spielt einfach nur genial, das könnte man fast schon als postives Over-Acting bezeichnen.
Shelley Duvall hat mir hingegen weniger gefallen.

Alles in Allem ein Must-See aufgrund der vielen legendären Szenen wie dem Blutaufzug oder "Hier ist Jackie!".

PS: Danach empfehle ich, die Simpson-Parodie anzugucken. Die lockert die Stimmung wieder auf. ;)

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