Uhrwerk Orange
A Clockwork Orange (1971), GB Laufzeit 137 Minuten, FSK 16, Drama, Komödie, Science Fiction-Film, Kinostart 23.03.1972
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Keine
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von Stanley Kubrick, mit Michael Bates und Patrick Magee
Uhrwerk Orange (OT: A Clockwork Orange) ist die Adaption von Anthony Burgess’ berühmten Roman durch Stanley Kubrick. In einer heruntergekommenen Zukunft ist Alex (Malcolm McDowell) der Anführer einer Jugendgang. Diese kämpft, raubt, schändet und mordet wie ein gewissenloses Raubtier. Nach einem Überfall, der in einem Mord mündet, wird Alex von seiner Gang verraten und verhaftet. Er wird einem grausamen Verfahren unterzogen, das ihn wieder “gesellschaftsfähig” machen soll; funktionierend wie ein “Uhrwerk Orange”, äußerlich gesund und intakt, im Inneren jedoch verkrüppelt und begrenzt auf Reflexe, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Was aber kann die Gesellschaft noch für Alex tun – oder ihm antun – nachdem seine “Kur” ihn verteidigungsunfähig der Rache seiner Opfer überläßt.
Hintergrund & Infos zu Uhrwerk Orange
Der Titel A Clockwork Orange bezieht sich auf verschiedene Dinge: Das Uhrwerk als etwas Lebloses und mechanisch Funktionierendes. ‘Orang’ wie in Orang-Utan stammt aus dem Malaiischen und bedeutet Mensch. ‘As queer as a clockwork orange’ ist ein Ausdruck im Londoner Dialekt, mit dem man etwas beschreibt, was auf der Oberfläche normal erscheint, aber im Inneren sehr bizarr ist.
Mehr Bilder (17) und Videos (3) zu Uhrwerk Orange
Cast & Crew
- Genre
- Politdrama, Politische Satire, Sozialdrama, Drama, Science Fiction-Film
- Zeit
- 20. Jahrhundert
- Ort
- England, Fantasiewelt, Gefängnis, London
- Handlung
- Abhängigkeit, Adoleszenz, Bande, Beethoven, Bewährungshelfer, Brutalität, Eltern-Kinder-Beziehung, Entlassung aus dem Gefängnis, Erschlagen, Erwachsenwerden, Experiment, Folter, Folter durch Polizei, Freier Wille, Freiheitsentzug, Gefängnis, Gefängniszelle, Gehirn, Gehirnwäsche, Gesellschaft, Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Gewaltausbruch, Gewalttätigkeit der Polizei, Gut und Böse, Hilflosigkeit, Individuum, Jugendgang, Jugendkriminalität, Jugendlicher, Klassiker, Klassische Musik, Krankenhaus, Kriminalität, Krüppel, Kultfilm, Kunstsprache, Menschliches Zusammenleben, Milch, Misshandlung, Musik, Obdachloser, Operation, Prügelei, Rache, Raubzug, Raubüberfall, Regierung, Rehabilitation, Roman, Sadist, Schlägerei, Schmerz, Schriftsteller, Selbstmordversuch, Selbstverteidigung, Sexualität, Sexualverbrechen, Sozialarbeiter, Sprung aus dem Fenster, Straßenbande, Therapie, Tritt ins Gesicht, Vergewaltigung, Wahlkampf, Wald, Wohnungseinbruch, Zufall
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart, Verstörend


























Kritiken (6) — Film: Uhrwerk Orange
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] 'Uhrwerk Orange' ist die einmalige Charakterstudie über einen Menschen, der Gewalt in jedem Ausmaß auslebt, erlebt und erfährt. Aber es ist auch eine Studie und eine Beleuchtung der Gewalt selbst und über ihre unbegrenzten Auswirkungsmöglichkeiten. Was dabei aber nie als gewaltverherrlichend dargestellt wird. Kubrick bleibt sich natürlich, wie gewohnt, durchgehend treu und zeigt die Brutalität in schonungslosen und abstoßenden Bildern, die durch seine perfekte Inszenierung immer wieder philosophisch, unglaublich gesellschaftskritisch und beeindruckend visionär erscheinen. [...]
Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen[...] Stanley Kubricks wohl umstrittenste Regiearbeit aus der Blütezeit seiner mittlerweile schon legendär gewordenen Karriere ist kaum zu beschreiben: Bedeutsam und wuchtig, seltsam und verstörend, vielsagend und gleichzeitig schwer zu fassen. Ungestüm klagt er ein großes Ganzes an und greift gleichermaßen nahezu unzählige Facetten eines brisanten Themenkomplexes auf, dessen scheinbar banal-plakative Message sich als tief in der Seele unserer Zivilisation verwurzelt und trotz aller vordergründig abgehobenen Realitätsferne voller Wahrheit steckend entpuppt: „Gewalt erzeugt Gegengewalt“. Kubrick sei Dank macht es „A Clockwork Orange“ sich und dem Zuschauer die Sache nicht ganz so einfach, und dabei ist es gerade die Stilisierung der expliziten Gewalt, die als Hauptaugenmerk vieler Kritiker Kubrick den Vorwurf der Gewaltverherrlichung und sogar der Menschenverachtung einbrachte, welche den Film so ungemütlich macht und viele Fragen aufwirft, ohne befriedigende Antworten zu liefern, die den Zuschauer aus seinem Schock befreien und wieder wohlig in Watte packen würden. [...]
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenClockwork Orange ist sicher ein Film aus der zweiten Reihe, wenngleich Kubrick hier die Abgründe in der menschlichen Psyche am extremsten und auf's schmerzlichste darbietet - und der Film deshalb auch nur knapp der Zensur entkam. Der Film fasziniert auf unangenehme Weise, zumal Kubrick es schafft eine groteske, ja sogar komikhafte Szenerie zu schaffen, die nicht zuletzt durch hervorragend kontrapunktierte Musik erzeugt wird.
Aus heutiger Sicht verliert die Kernaussage allerdings an Wirkungskraft, da Gewalt in den meisten unserer Medien stets allumfassend präsent ist, sollten alle Menschen von ihrer inneren Gewaltbereitschaft geheilt sein.
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Kautschuk777 Thu, 05 Jul 2012 08:37:30 -0000
Antwort löschenui tut mir leid aber ich glaube du hast "die kernaussage" falls es sie gibt nicht wirklich verstanden. die heilbarkeit des gewalttriebes ist im rahmen des filmes zwar wichtig aber bei genauerer betrachtung nur sekundär viel mehr werden die beiden extremsten strafzwecktheorien gegenübergestellt. die totale resozialisierung gegenüber der totalen vergeltung. das augenmerk liegt hierbei auf den folgen für den protagonisten bzw. der wechselwirkung mir der gesellschaft.
C. Friedrich Thu, 12 Jul 2012 21:46:18 -0000
Antwort löschenDie Diskussionen um diesen Film legen sicher verschiedene Interpretationsmöglichkeiten dar, wobei ich nicht glaube, dass Kubrik straftheoretische Terapien im Kern vorstellen wollte, sondern die Therapie im Film lediglich Mittel zum Zweck ist. Die Gewaltgenese (hier in einer fiktiven Gesellschaft) reflektiert durch Aggressionsabbau, der durch verschiedenste Frustration entstehen kann, ist hier ebenso detailreich und unverblümt, aber satirisch thematisiert. Dies könnte den Film gerade zum Ende hin auch als eine künstlerische Farce erscheinen lassen. Ich stimme dir deshalb zu, dass das Wort "Kernaussage" hier vielleicht nicht gut gewählt ist. Es ist mehr ein zynischer Dreiklang von Exzess - Therapie - Katharsis, wobei ein gesellschaftskritischer Bezug im moralischen Sinne meiner Meinung nach nicht im Vordergrund steht.
Meine Kritik legt aber grundsätzlich nicht den Schwerpunkt auf seine Deutung, sondern auf die Kontroverse um diesen Film und dessen Wirkung.
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen„Uhrwerk Orange“ ist Kubricks schwierigster, weil undurchsichtigster Film. Er stellt so viele Fragen über menschliches Verhalten, Moral, Psychologie, Politik und die Gesellschaft, dass er es geradezu darauf anlegt, falsch verstanden zu werden. Viel Kontroverse – und daraus resultierend auch ein Kult – ergab sich durch die vermeintliche Verharmlosung von Gewalt, wie sie im Film durch Zeitlupen, Fröhlichkeit und klassische Musik erreicht wird. Das macht einfach neugierig und bescherte „Uhrwerk Orange“ seinen hohen Status in der Filmgeschichte. Doch so zweifelhaft, wie der Inhalt dieser Romanverfilmung bleibt, so klar auf der Hand liegt Stanley Kubricks fantastisches Gespür für inspirierte Bilder. [...]
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Imran Sat, 26 Feb 2011 17:15:36 -0000
Antwort löschenFast so schön wie ich der Film.
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenWenn man mal von 15jährigen Alkopop-Kids an der Tankstelle absieht, dann gibt es ja generell wenig Menschen, die sich wünschen würden wesentlich älter zu sein, als sie es momentan sind. Ich muss gestehen, für knapp drei Stunden wäre ich gerne 40 Jahre gereifter gewesen - und das nur deshalb um bei der Premiere von "Clockwork Orange" irgendwo im Kino zu sitzen. Denn obwohl der Film auch heute noch ein Potpourrie aus Sex, Gewalt, grellen Farben und klassischer Musik ist - diese einhundertprozentige Faszination und/oder Abscheu die er damals zu Zeiten seiner Uraufführung ausgelöst hat, die kann er heute nicht mehr transportieren. Das liegt weniger am Film selber - die Werke von Kubrick sind in vielen Punkten zeitlos (das muss ich sogar für den mir verhassten "2001" zugeben) - sondern viel eher an den veränderten Sehgewohnheiten von heute und die Gewöhnung an Dinge, die damals noch für einen Aufschrei gesorgt haben. Man könnte glatt sagen, die Realität hat Kubricks medienkritischen…
35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Floyd B. Sat, 13 Nov 2010 22:46:24 -0000
Antwort löschenGenauso hätte ich die Kritik zu Clockwork Orange geschrieben ... wenn ich es könnte. Versteht sich. ;)
Obwohl dieser Film von dir als "Lieblingsfilm" eingestuft wird, ist deine Kritik statt von purer Begeisterung mit negativ klingenden, nicht negativ gemeinten, Kritikpunkten durchzogen.
Lieber Hitmanski, ich habe den Verdacht, dass du mit Kubrick echt zu kämpfen hast.
:D
Hitmanski Sat, 13 Nov 2010 22:56:01 -0000
Antwort löschenDu kannst das - glaub an dich; gibt doch schon ´ne ganze Reihe lesenswerter Sachen von dir - mit Ausnahme des "Antichrist"-Textes, der zwar nett geschrieben, aber leider vollkommen falsch ist :D
Aber du hast Recht, ich hab so meine Probleme mit Kubrick (der ja auch einfach überbewertet ist ;) ), und von allen Lieblingsfilmen, die ich mein Eigen nenne, ist "Clockwork" sicherlich derjenige, dem ich den größten Respekt, aber auch den wenigsten Enthusiasmus entgegenbringen kann.
Eher eine Liebe, die über den Kopf, als über das Herz funktioniert - aber auch sowas muss es ja ab und an geben ;)
Floyd B. Sun, 14 Nov 2010 00:02:30 -0000
Antwort löschenWas für eine kalte Liebe - und ein Wunder, dass sie Bestand hat.
Apropos kalt: Antichrist ist Schrott. Nein, warte. "Schrott" trifft es noch nicht ganz genau ... sChROtT!
Eines muss ich ihm aber lassen: Ich habe lange (sehr sehr lange) grübeln müssen, wie ich den Film überhaupt fand.
Ich glaube, wir streichen das "van Trier VS. Kubrick fanatische-Anhänger-Schlamm-Catchen" auf irgendwann oder niemals, da deine Pokemons "Gehirnwäsche" einsetzen, während meine nur "Euphorie" perfektioniert haben. Wir beide würden auch so glücklich werden. Denn im Großen und Ganzen fressen unsere Filmgeschmäcker das gleiche grüne Gras.
Und: Mir ist die angeblich allgemeine Beliebtheit von Kubrick noch niemals begegnet. In meinem Umfeld stoße ich eindeutig vielmehr auf Abneigung bei seinen Filmen. Ich bin nur etwas über das "überbewertet" erstaunt. Ich dachte immer, dass jeder sich der Kunst und dem Kult (bei Clockwork Orange auch "coolness") bewusst ist, aber man es eigentlich scheiße findet.
Hitmanski Sun, 14 Nov 2010 19:52:33 -0000
Antwort löschenWas für eine Bildersprache - Pokemons und ein Filmgeschmack der Gras frisst. Du bist schon näher bei vonTrier, als du glaubst ;)
Im übrigen möchte ich anmerken, dass es unglaublich ungerecht zugeht auf dieser Welt, wenn du hier ungestraft "Antichrist" als sChROtT! bezeichnen darfst, während mir hier seit zwei Tagen der Posteingang zugespammt wird, weil ich den öden "Oldboy" als Blödsinn bezeichnet habe. Wollt´ich nur einmal gesagt haben!
Ich beneide dich um deinen Freundeskreis; meiner palavert ständig von Kubrick, und kein Videoabend vergeht, an dem ich nicht gezwungen werde, einen seiner langatmigen Filme anschauen zu müssen - und das sind ja nun eine ganze Menge ;)
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Floyd B. Sun, 14 Nov 2010 23:17:46 -0000
Antwort löschen...
...
...!
VERBRENNT IHN! XD
Ja, die Welt ist ungerecht. Ich werde dich zwar im oldboy-Attentat nicht unterstützen können, aber von mir aus kannst du den Film zerreißen und zerhacken wie du willst, solange du die Coen Brothers nicht als belangl...
...
...
VERBRENNT IHN ZWEIMAL!
(Irgendwann, wenn mir eine Kritik von dir inhaltlich nicht gefällt, schreibe ich einfach "Das ist der Typ, der Oldboy schlecht findet" darunter! ;)
Gute Besserung von all den Ohrfeigen. Jede davon resultierte aus Verzweiflung. :)
Horrorshow!
TheJoker Tue, 08 Feb 2011 23:14:10 -0000
Antwort löschenxD hat echt Spaß gemacht, eure kleine "Auseinandersetzung" mit-zu-verfolgen ;-)
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenEin zwiespältiges Experiment: Als gesellschaftliche Utopie über Entfremdung, Faschismus und Medienverfall lesbar, ergötzt sich der Film an seiner verzerrten Ästhetik und unterzieht den Zuschauer jener Manipulation, die auch dem jungen Alex in der Handlung widerfährt. Ein zum Klassiker verklärtes, menschenfeindliches Faszinosum.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 25 Antworten
Julio Sacchi Wed, 05 Aug 2009 12:45:29 -0000
Antwort löschenJetzt vergreifst Du Dich auch schon an unbestrittenen Großtaten der Filmgeschichte...? Quo Vadis, Vinnie?
HauntedSaint Sat, 26 Sep 2009 15:16:53 -0000
Antwort löschen4.5??
Das solltest du aber ein bisschen genauer begründen
Greenz Thu, 01 Oct 2009 13:37:02 -0000
Antwort löschen4.5 punkte für clockwork orange,und titanic fast die höchstpunktzahl da kann doch was mit deinen bewertungen nicht stimmen
brenton Sat, 10 Oct 2009 18:42:03 -0000
Antwort löschen"Ein zum Klassiker verklärtes menschenfeindliches Faszinosum", das ist schon arger Schmarrn, nichts an diesem Film ist menschenfeindlich, genausowenig wie Shakespeare oder griechische Tragödien, wenn du was Menschenfeindliches sehen willst, schalt halt mal den Fernseher an.
Und den Begriff "verzerrte Ästhetik" müsstest du dann auch noch erklären, oder zumindest als Gegenbeispiel eine "unverzerrte" oder "gesunde" Ästhetik anführen.
Und 3. muss es Dystopie heißen und nicht Utopie. Aber es reicht eben nicht, keinen klaren Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, ihn zu formulieren, gell?
Kill_Diether Wed, 18 Nov 2009 21:53:23 -0000
Antwort löschenDer Film ist ein gutes Beispiel dafür, dass es
in der Kunst, wie z.B. auch in der Musik,
in erster Linie nicht, sogar manchmal gar nicht,
um Geschmack geht.
Hier wird gefragt, wo kommt er her unser Geschmack und wenn's mir nicht schmeckt?
strangelet Fri, 29 Jan 2010 12:41:44 -0000
Antwort löschenKommentare wie diese sind der Grund, warum ich die "Kritiker" hier nicht ernst nehmen kann. Die Ärmsten müssen halt immer möglichst originell sein...
Kill_Diether Mon, 01 Feb 2010 10:43:50 -0000
Antwort löschenGlaubst du denn, dass alles Geschmacksache ist?
Beispielsweise ist Schlagermusik und klassische Musik
reine Geschmacksache?
strangelet Mon, 01 Feb 2010 11:04:36 -0000
Antwort löschenGeschmack entsteht durch Erwartungshaltungen. Erwartungshaltungen entstehen durch frühere Rezeptionserfahrungen. Was innerhalb des bekannten Rahmens bleibt, erscheint vielleicht gefällig, aber anspruchslos bis trivial. Was weit jenseits der Erwartungshaltung liegt, wird als hässlich, sinnlos oder sogar empörend empfunden. Ein großes Kunstwerk wird man immer dann zu erkennen glauben, wenn die eigenen Erwartungshaltungen durchbrochen werden, aber nur ein bisschen.
Insofern: Ja, alles Geschmackssache.
Übrigens meinte ich natürlich gar nicht Deinen Kommentar, sondern "Vincent Vegas" ursprüngliche Kritik :)
Kill_Diether Mon, 01 Feb 2010 11:27:58 -0000
Antwort löschenahh, das is' noch'n bug in den Benachrichtigungen der Threads hier
(mal wech machen ;-)
Trotzdem liegst du was Geschmacks-Beurteilung angeht falsch.
Es gibt einfach 'ne Menge Dinge, die sich nicht nur subjektiv einordnen
lassen. Daher auch die Einsicht (war's Einstein?):
"Ich weiß, dass ich nichts weiß!"
(Woher weiß ich das? Wie kann ich das einschätzen?)
Weniger philosophisch gesagt, mal ein eigenes Beispiel:
Früher konnte ich mit Goehte nichts anfangen.
Später laß ich mit einem Goehte-Experten zusammen den Faust.
Danach habe ich die Faszination an der Person Goehte verstanden,
aber noch lange nicht sein Gesamt-Werk erfasst, d.h. ein kleiner
Ausschnitt hat meine Ansicht komplett auf den Kopf gestellt.
Kill_Diether Mon, 01 Feb 2010 11:32:50 -0000
Antwort löschenp.s. deine Abneigung bez. solcher "Kritiken" kann ich gut
nachvollziehen. Holzig, gelle :)
Kill_Diether Tue, 09 Feb 2010 00:06:10 -0000
Antwort löschenAhh stimmt. Hat sich aber Einstein nicht auch darauf berufen,
was er mit seinem Zunge raus strecken sagen will?
Kurono Sat, 29 May 2010 03:10:10 -0000
Antwort löschenMeinung hin Meinung her. Der Film ist einfach ein Lobgesang auf die sinnlos Gewahlt. Das kann man gut finden (nicht umsonst ist das ein Kultstreifen der Hooligan- und Skinheadszene) oder auch schlecht. Ich finde es schlecht und deshalb finde ich die Bewertung von 4.5 vollkommen berechtigt. Der Film ist von Handwerklichen echt gut (bin eigentlich auch ein Kubrick Fan) aber der ganze Film huldigt der Gewalt in einer Form die ich persönlich als pervers empfinde. Natürlich kann man es als Interpretation sehen, zum Widerstand der Obrigkeit und des sich Eingliedernts. Dieses Argument zieht aber nicht bei mir. Was soll sinnlose Gewalt gegen Obdachlose aussagen. Sehe da eigentlich keinen Sinn darin. Das sind für mich faschistoide Gedanken die da von einen Meister der Filmkunst auf die Leinwand gebannt werden, der eigentlich darüber stehen sollte. Und jedewr der diesen Film eine gute Wertung gibt sollte sich dessen auch bewusst sein.
Snake Charmer Thu, 17 Jun 2010 22:19:53 -0000
Antwort löschenInwiefern ist der Film denn gewaltverherrlichend ? Mag sein, dass das eine mögliche Leseart ist (jeder erschafft sich seinen eigenen Film), aber wie kommst Du darauf ?
Kurono Mon, 21 Jun 2010 23:57:49 -0000
Antwort löschenNaja, zunächst ist da mal die sinnlose Gewalt von Alex und seiner Gang,die durch Kameraeinstellungen und klassischer Musikuntermalung "cool" in Szene gesetzt wird. Die Gewalt ist dabei reiner Selbstzweck.
Alex übt Gewalt gegenüber seiner Umwelt aus weil er es kann. Ein anderer verständlicher Grund wird weder genannt noch ist er ersichtlich.
Ein weiterer Punkt der die Gewaltverherrlichung für mich deutlich macht ist dass Alex ab dem Moment wo er keinen mehr Schaden zufügen kann und auch will, selber Opfer der Gewalt wird.
Natürlich wird dabei eine durchaus interresant Frage aufgeworfen. Ist es etisch korrekt eine Person gegen ihren willen zur Ordnung(wie sie sich die Gesellschaft vorstellt) zu Zwingen? Das Gute im Menschen mit bösen Mittel zu schaffen? Eben einen Menschen wie ein Uhrwerk aufzuziehen.
Ich will den Roman und damit auch den Film nicht absprechen das da eine Aussage dahinter steckt aber das ist vielleicht auch mein großes Problem. So ist der Film eben kein sinnlose Gewaltorgie sondern hat seine Botschaft.
Nur ist meine Auffassung das diese Botschaft lautet: Mach dein Ding auch wenn es anderen Schadet!
Man muss aber dazu auch sagen, dass der Roman ein etwas versöhnlicheres Ende hat.
Da lässt nämlich Alex aus eigenen Wille von der Gewalt ab.
Dieses Ende fehlt aber in der amerikanischen Ausgabe und wahrscheinlich deshalb auch im Kubric Film.
Hoffe ich konnte dir meinen Standpunkt klar machen.
Snake Charmer Tue, 22 Jun 2010 08:19:39 -0000
Antwort löschenDanke für Deine ausführliche Antwort.
Da aber wie gesagt jeder seinen eigenen Film sieht, möchte ich entgegnen, wie ich den Film wahrgenommen/verstanden habe.
- "Naja, zunächst ist da mal die sinnlose Gewalt von Alex und seiner Gang,die durch Kameraeinstellungen und klassischer Musikuntermalung "cool" in Szene gesetzt wird.Die Gewalt ist dabei reiner Selbstzweck. "
- Die Gewalt ist in gewisser Weise stilisiert, sicherlich. Stilisierte Gewalt, die ihre eigene Ästhetik entfaltet (Stichwort z.B. Matrix/Kill Bill) ist keine Seltenheit in Filmen, und ich gestehe, dass ich diese Art von Ästhetik (im Sinne von: Anmut/Dynamik/Dramaturgie) mag. Dies ist eine Ästhetik des Kampfes, die man zumeist durchaus als "cool inszeniert" bezeichnen kann.
Was mir aber im Traum nicht einfiele, über die Art von Gewalt zu sagen, die in Clockwork Orange zu sehen ist, da es sich hierbei zumeist um Gewalt gegenüber Wehrlosen handelt, die sich bis hin zu Vergewaltigungen und Totschlag steigert. Die eingespielte klassiche Musik im Hintergrund würde ich als Mittel begreifen, die Gewaltszenen aus der Sicht von Alex´ zu zeigen, für den Gewalt nunmal etwas positives ist.
Dies hat aber (jedenfalls für mich) niemals den Effekt gehabt, die gezeigte Gewalt als in irgendeiner Weise positiv oder "cool" aufzufassen, im Gegenteil: Auf mich wirkt der Kontrast klassische ("schöne") Musik und extreme Gewalt nochmals verstörender. Und ich denke, dass dies auch die intendierte Wirkung Kubricks war. (Wobei man auch miteinbeziehen müsste, aus welchem Jahr der Film stammt und was man damals und heute als "cool" bzw. "verstörend" empfunden hätte. Wäre der Film aus diesem Jahrzehnt, würden die Gewaltszenen vermutlich ohne Musik daherkommen. Vermute ich jetzt mal.)
- "Nur ist meine Auffassung das diese Botschaft lautet: Mach dein Ding auch wenn es anderen Schadet!"
- Habe ich komplett anders verstanden - für mich hat der Film nämlich überhaupt keine "Handle-So-und-So-Botschaft", er stellt für mich nur eine Frage auf, nämlich:
Was ist perverser: Ein Gewalttäter und Vergewaltiger, der aus reiner Langeweile und Selbstzweck böse ist (und sich im gesamten Film moralisch KEINEN DEUT bessert - was ich als Handlungselement persönlich auch gut fand) oder die gezeigten Institutionen, die eben aus Menschen Uhrwerken machen - und das eben NICHT aus altruistischen und ethischen Gründen - sondern (wie im Film ziemlich deutlich gezeigt) alleine zum Zwecke der funktionalen und finanziellen Effizienz.
Annika91 Fri, 09 Jul 2010 20:34:41 -0000
Antwort löschenDa muss ich sagen, dass ich das genauso sehe wie snake charmer.
Die Gewaltszenen sollten in der Hinsicht verstörend sein, dass man sich wirklich einmal hinsetzt und darüber nachdenkt, was da eigentlich gerade vor sich geht. Die "zeitvertreibende" Gewaltausführung von Alex wirkte für mich abschreckend, und das wurde durch die klassische Musik unterstützt: Diese Musik wird ja allgemein eher mit etwas ruhigen, entspannten und nachdenklichen in Verbindung gebracht und sollte für mich deutlich herrausstellen, für wie selbstverständlich und normal es Alex hielt "einfach mal drauf los zu schlagen". Bei mir rief dieses Zusammenspiel stets Fragen auf wie: Was geht in ihm eigentlich vor? Denkt er denn überhaupt nicht darüber nach, was er da macht? Weiß er dies eigentlich? oder auch einfach : was soll der Scheiß? (um es mal auf deutsch zu sagen ^^)
Am Ende zeigt der Film wirklich die Unklarheit, wer denn nun eigentlich das Opfer ist : zuerst sind es noch die durch Alex geschädigten Menschen, im Verlauf wird aber auch Alex zu einem Opfer, und zwar von genau der Gesellschaft, die sich eigentlich als "korrekt" bezeichnet und demnach genau wissen sollte, was wie behandelt werden muss. Jedoch greifen auch sie zu Mitteln, die denen Alex's ähneln, auch wenn sie "für einen guten Zweck" dienen sollen. Die Frage ist nun: Sind sie wirklich die Guten, obwohl sie "das Gute" mit den falschen Mitteln durchsetzen? Kann man so tatsächlich auch nur die geringste Änderung in der Gesellschaft vollziehen, wenn diese selbst inkorrekt handelt und ein schlechtes Beispiel abliefert?
Und natürlich, was bereits snake charmer erwähnte: Ist nun der Gewalttätige "perverser", welcher sich stets bewusst ist, was er tut, auch wenn er dieses Handeln fälschlicherweise für Gut hält, oder die "Institutionen", welche sich selbst als die Guten schimpfen und ebenfalls mit Gewalt und Terror handeln, sich jedoch anscheinend nicht über diesen Fakt bewusst sind?
(Ich hoffe ich habe verständlich geschrieben und nicht nur widerholt, was eh schon geschrieben wurde ;))
TheJoker Tue, 08 Feb 2011 23:18:44 -0000
Antwort löschenMan Man, es gibt Leute, die einfach nicht tief genug in einen Film "hineinsehen" können, denn oberflächlich betrachtet, ist "Clockwork Orange" gewaltverherrlichender Müll. Wenn man jedoch Kubricks Intension dahinter sehen kann, oder sich nicht zwanghaft davor verschließt, ist es ein absolutes Meisterwerk und einer der wichtigsten Filme, auch heute noch!, die jemals produziert wurden!
TheJoker Tue, 08 Feb 2011 23:21:23 -0000
Antwort löschen....übrigens stimme ich Annika91 vollkommen zu! Geschmackssache hin oder her, eigentlich sollte jeder, der so nicht sehen kann, sich nicht als "kritiker" schimpfen lassen...
emp6 Tue, 05 Apr 2011 22:15:49 -0000
Antwort löschenIrrelevante Aneinanderreihung von Schlagwörtern, wer Aufmerksamkeit braucht..gern, hier bitte :D
RaekOne Thu, 02 Jun 2011 21:07:54 -0000
Antwort löschenWas dir zu dem Film einfällt lieber Vincent ist belanglos und keine Erklärung dafür warum der Film nun den nicht gut sein soll. Sondern dein Kommentar besteht eher aus ein paar Schlagwärter mit denen sich der Film auseinader setzt. Wo da jetz die Kritik an dem Film ist bleibt mir verborgen. Viel Gewalt ist zu sehen, aber ich hatte keine Sekunde das Gefühl das der Film diese verherlicht.
Forrester030 Sun, 05 Jun 2011 15:25:36 -0000
Antwort löschengenau. der ist bestimmt schwul und schwule tikken doch nicht richtig^^ bwahahaha geil, dass hier fans eines filmes der sich kritisch mit faschismus auseinandersetz, diesen verteidigen wollen, in dem sie SELBST faschistisch argumentieren HAHAHA geil ich liebe moviepilot, jeder denkt er wär kritiker und gott.
ich find uhrwerk orange scheiße und titanic erst recht. der eine zu alt und der andere zu kitschig. ich komm aus der pokemon generation und ich will verdammte laserstrahlen aus monstermündern schießen und in der karibik kämpfende piraten sehen. star wars ist auch scheiße:D
und jetzt? ich mag euch alle und respektier euren geschmack guckt doch was ihr wollt, aber lasst mich in ruhe mit eurer drecksmeinung^^ wenn jemand seine meinung abgibt, dann greift ihn gefälligst nicht persönlich an, es geht hier um FILME und die lieben wir doch ALLE, obwohl es im grunde genommen vollkommen ARMSELIG ist, in die glotze zu starren und ANDERE etwas erleben zu lassen, dass in wahrheit nie passiert ist und uns im NACHHINEIN noch in der realität mit menschen zu STREITEN:D ihr tickt ALLE nicht richtig. inklusiver mir:P
peace leudddeee
Forrester030 Mon, 06 Jun 2011 07:46:27 -0000
Antwort löschentja bin seit vorgestern oder so angemeldet, sorry, dass ich nicht wie du bin, tut mir echt leid. guck mal weiter clockworld orange und denk, du hättest IRGENDWAS kapiert^^ aber ist okay, du musst keine menschen akzeptieren die wenig kommentiert haben und ich muss keine menschen akzeptieren, die homophob sind.
MikeC. Fri, 01 Jul 2011 21:57:51 -0000
Antwort löschenLieber Mr. Vincent Vega, Ich werde deine Kritiken niemals verstehen.
Alle 25 Antworten zeigen
HulktopF Sat, 28 Jan 2012 19:24:26 -0000
Antwort löscheneigentlich wurd alles gesagt zu der kritik ö.ö
faggot Thu, 14 Jun 2012 01:34:37 -0000
Antwort löschenNicht ganz ;)
eigentlich möchte ich nicht Vegas Kritik verteidigen, viel mehr möchte ich auf einen gewissen Aspekt der Kommentare eingehen. Und zwar geht es um diese ganze Sache mit dem "Geschmack": Ihr schreibt in der Kunst ginge es nicht nur um Geschmack; man müsse hinter den Film gucken; die Intention des Kubricks erkennen etc.
Nun, klar habt ihr irgendwo recht. Man kann nicht einfach sagen "Nö, ich mag die Farben nicht" und somit sein Statement abgeben. Aber Fakt ist, dass der Mensch nun mal irgendwo einen Geschmack hat ( Und im Gegensatz zu einem User, der behauptete, dass Geschmack durch Erwartungshaltungen entstehe sehe ich den Geschmack auf der Persönlichkeit der entsprechenden Person fundiert. ) und dieser lässt sich nicht einfach mal so von Jetzt auf Gleich abschalten. Wenn eine Person für die Art des Films aufgrund seines Wesens, seines Geschmacks weniger empfänglich ist, dann ist das nun mal so. Schließlich ist die "Kunst" ja auch nicht etwas das ohne Geschmack funktioniert. Menschen sind verschieden, Auffassungsarten sind verschieden, Geschmäcker sind verschieden, ob bewusst oder unbewusst. Eigentlich sind diejenigen, die andere wegen ihres Geschmacks blöd anpupen die wahren Kulturbanausen....
Ich habe "Clockwork Orange" letzlich 7 Punkte gegeben, da er es wert ist gesehen zu werden. Mich pers. spricht der Film kaum an, ich kann den vorhandenen Elementen und den dargestellten Personen wenig bis garnichts abgewinnen. Das Argument, man müsse die Intention von Kubrick erfassen um den Film zu verstehen, ist heiße Luft. Erfasse die Intention des Regisseurs von Tripple xXx, erst dann wirst du den wahren Sinn verstehen... , nein Leute, das zieht nicht.
Wie ein Freund (und begeisterter Kubrick-Fan) von mir so passend sagte: "Du musst Kubricks Charaktere als Allegorien auffassen, nicht als Personen"
Kommentare (227) — Film: Uhrwerk Orange
doktormovie Sun, 12 May 2013 13:55:16 -0000
Kommentar löschen"...ich meine,wenn ich mitmache,fühlte ich mich wirklich Horrorshow!"
Es gibt Filme,die sind keine Filme,wie man sie heutzutage oft sieht,an die man sich 10 Minuten später nicht mehr erinnert.
Es gibt Filme die sind Kunst.Und Clockwork Orange ist Kunst.
Die erste Hälfte total abartig Crazy und alles Kunterbunt und einfach so bizarr.
Die Zweite Hälfte wird gesellschaftskritisch und ist auch noch Weltklasse.
Was Stanley Kubrick hier geschaffen hat ist unfassbar,und verstörend in jeder Hinsicht,egal ob unmenschliche und kranke Gehirnwäschen bei einem Menschen vorgenomen werden,oder ob man sieht wie eine Frau vergewaltigt wird während der Protagonist "Singin' in the Rain" singt.Über die Botschaft des Films kann man streiten,ja,aber ich unterstütze diese Teilweise.Ein Meisterwerk.
Ciao,geh noch schnell mit meine Droogs in die Korona-Milchbar.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
nothingwillhurt Sun, 19 May 2013 14:51:31 -0000
Antwort löschenbei deiner anmerkung musste ich schmunzeln :3
Hfonda15 Sun, 05 May 2013 21:04:53 -0000
Kommentar löschenSPOILER
Mein Gott war dieser Film ein Höllentrip. Ich hab noch nie eine so geniale Geschichte über eine unaufhörliche Spirale der Gewalt gesehen, die mich so fasziniert zurück gelassen hat!
Nach diesem Werk hat es Stanley Kubrick nun auch geschafft in die Liste meiner persönlichen Lieblingsregisseure aufgenommen zu werden!
Wenn ich mir einen Film ansehe, versuche ich immer wenig über ihn in Erfahrung zu bringen und mich lieber von den meisten Szenen überraschen zu lassen, doch was hätte mich auch auf das Werk ,,Uhrwerk orange" vorbereiten können?
Auf eine derart geschickt dargestellte Geschichte über Gut und Böse?
Man hat zu Beginn den jungen charismatischen Alex und seine drei Freunde, die die Abende damit verbringen in Bars Milch zu trinken, bevor sie sich dann aufmachen um wehrlose Obdachlose halb tot zu schlagen, in Häuser einzubrechen und Frauen zu vergewaltigen.
Alex genießt seine Zeit, er hat einen Anwalt der ihm bisher die Polizei vom Leib halten konnte, seine drei Drooges die er mit autoritären Methoden zurechtstutzt, wenn sie ihm nicht gehorchen und er hat sichtlich Spaß daran eine Frau zu vergewaltigen während er fröhlich ,,I`m singing in the Rain" singt!
Wieso diese Bande von 4 verabscheuungswürdigen Menschen so ist wie sie nun mal ist, darum geht es hier gar nicht. Wieso Alex, der aus einem guten Haushalt kommt und keine Geldsorgen oder dergleichen hat ein brutaler, gewaltliebender Widerling ist, dass muss der Zuschauer selbst wissen und man kann selbst wieder Stundenlang darüber philosophieren ob der Mensch Gut oder böse ist.
Wegen der Euphorischen Gewaltdarstellungen im Film ist es kein Wunder, wie der Streifen niedergemacht wurde als er vor über 40 Jahren erschienen ist.
Doch auch heute noch ist der Film ein Meisterwerk, denn was er uns doch zeigt und was manche Leute vor 40 Jahren und vielleicht auch heute einfach nicht wissen wollen, der Mensch ist kein Uhrwerk! Er ist jemand, der vorbestimmter Weise oder nicht, selbst handelt, eigene Entscheidungen trifft und wenn man ihm seinen freien Willen nimmt, ihm damit das Recht was uns alles gegeben ist nimmt, dann ist er kein Mensch mehr!
So macht man es mit Alex, er war ein sadistisches Monster, doch man fragt sich nicht wieso er das macht, was er letzten Endes tut, denn das will die Regierung und die Gesellschaft auch gar nicht wissen, sondern man will aus ihm einen gesellschaftsfähigen Menschen machen, nicht etwa dadurch, dass Alex Einsicht für seine Taten bekommt, sondern dadurch, dass er gefoltert wird. Die Regierung benutzt Alex für ein sadistisches Projekt und man macht ihn zu einem Menschen, der zwar keinem anderen mehr Leid antun kann aber nicht aus freien Stücken, sondern weil es ihm auf grausamste Weise eingetrichtert wird.
Man sieht es in diesem Streifen immer wieder ,,Das Böse" im Menschen ist einfach da und es steckt in jedem von uns, egal wie sehr wir uns auch dagegen wehren, egal ob wir es mehr oder weniger unterdrücken können. Die meisten sind keine gewissenlosen Menschen wie Alex aber was in jedem von uns irgendwo steckt ist der Sinn auf Rache, der niemals überwunden werden kann. Der Mensch ist keiner der auch seine zweite Wange hinhält, nachdem er geschlagen wurde. So was versucht man in der Therapie aus dem Protagonisten zu machen, doch das Verhalten passt ob wir wollen oder nicht einfach nicht zum Menschen. Sobald wir mit anderen Menschen in Kontakt kommen, ist auch diese Bösartigkeit in uns geweckt. Einigen gelingt es auf Rachegedanken zu verzichten, doch sie sind da, das ist unsere Natur und so beginnt die Gewaltspirale in diesem Film.
Jeder den Alex in seiner Vergangenheit fertig gemacht hat, wird sich fürchterlich an ihm rächen und keiner wird Mitleid mit ihm haben, wenn der Junge von all seinen Opfern was einstecken muss.
Diese Meisterwerk von Kubrick bleibt dabei auch stets pessimistisch, man wird hier keine Person finden, die in irgendeiner Weise Mitleid hat oder vergeben kann. Bei ,,Uhrwerk Orange" wird nicht vergeben, denn die Spirale der Gewalt wird sich weiterdrehen und zwar für immer über diesen Film hinaus!
Der normale Durchschnittszuschauer wie ich, bekommt ab der zweiten Hälfte des Films sogar irgendwann Mitleid mit Alex, Moment, das war doch der abartige Kerl vom Anfang den man so gehasst und verflucht hat für seine Taten? Wieso bekommt man jetzt Mitleid mit ihm?
Weil er einem selbst ja nichts getan hat, wenn man der Mann wäre, dessen Frau Alex in den Tod getrieben hat...
wahrscheinlich würde man den Jungen selbst mit Freude durch die Beethoven Musik in den Tod treiben!
Über diese Thematik hat uns Kubrick einen Herausragenden Film abgeliefert und dazu kommen noch Sachen, die wir wie immer von diesem Künstler geboten bekommen, wie den fantastischen opernhaften Soundtrack, geniale Kameraeinstellungen, die die tolle Optik des Streifens noch einmal unterstreichen und selbstverständlich eine perfekte Besetzung der Rollen, in der die Darsteller komplett aufgehen können!
Ein genialer Film, der für mich ein eigensinniges Plädoyer für die geistige Freiheit des Menschen darstellt, wenn er einen bei den Aussagen aber auch traurig und mehr als je zuvor am Menschen zweifelnd, zurücklässt!
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Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:11:03 -0000
Antwort löschenFine, fine, fine! Made my day.
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:14:58 -0000
Antwort löschenHatte so ein bißchen Angst, der "Over the Top" 70´s-Look könnte dich etwas "abschrecken", finde jetzt kein besseres Wort.
Martin Oberndorf Sun, 05 May 2013 21:18:52 -0000
Antwort löschenAlso das ist mal der beste Kommentar, den ich seit Langem gelesen hab.
Besser könnte ich es nicht ausdrücken.
Und mann, freu ich mich, dass er dir so sehr gefallen hat!
Für mich ist auch Alex de Large (nicht der User) zusammen mit Tyler Durden aus Fight Club der Inbegriff des Alltagsdiabolischen.
"...der Mensch ist kein Uhrwerk!"
Ich armer Hund...
T00BI Sun, 05 May 2013 21:19:40 -0000
Antwort löschenIch kenne den Film nicht, dafür aber das Buch. Kann ich mir den Kommentar durchlesen ohne dass ich mir den Film dadurch kaputt mache, oder weicht der Film vom Buch ab? Würde ihn nämlich gerne lesen ;)
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:21:08 -0000
Antwort löschenIch bin ja auch im Gegensatz zu meinem Profil ein sehr umgänglicher und friedliebender Mensch.
Hfonda15 Sun, 05 May 2013 21:22:06 -0000
Antwort löschen@Alex also zuerst war ich etwas verwundert über den Look aber am Ende passt er einfach zum Film :)
@Martin vielen Dank fürs Lob und gerade deswegen hab ich mich auch ab der zweiten Hälfte gewundert dass mir Alex irgendwann Leid tat.
Die Filmfigur nicht der User ;D
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:26:09 -0000
Antwort löschenIch krieg das schon differenziert; müsst Ihr nicht immer dabeischreiben ;)
Martin Oberndorf Sun, 05 May 2013 21:28:17 -0000
Antwort löschenIch glaub der hat jedem Leid getan. Zumindest jedem nicht betroffenen.
Ich hätte den sowas von in den Arm genommen, um ihn zu trösten.
(SPOILER)
Bis man am Ende wieder erinnert wird, wer er eigentlich ist.
Aber ehrlich: sollt ich mal einen Kommi dazu machen, ich würde eigentlich nur wiederholen, was du sagtest. Es spiegelt zu 100% meine Gedanken wieder.
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:32:29 -0000
Antwort löschenMeine größte Sorge ist, das irgenwann ein Remake kommt.
Demine Sun, 05 May 2013 21:32:58 -0000
Antwort löschenFantastischer Kommentar :)
Hfonda15 Sun, 05 May 2013 21:33:07 -0000
Antwort löschenTolles Lob vom Arkani, dann unterscheiden wir uns ja nur noch durch einen halben Bewertungspunkt und auch den könnte der bei ner Zweitsichtung eventuell noch bekommen, auch wenn ich mir irgendwie ein anderes Ende erhofft hätte. Das Buch was Kubrick verfilmt hat war ja zensiert und das Orginalbuch hatte noch ein letztes Kapitel wo auch das Ende zum Film abweicht.
Hier sieht Alex dann seine Taten ein, bemerkt aber auch, dass er aus dem uhrwerk nicht mehr herauskommt. Glaube das hätte mir besser gefallen.
Hfonda15 Sun, 05 May 2013 21:34:30 -0000
Antwort löschenDanke dir Demine :)
Martin Oberndorf Sun, 05 May 2013 21:35:14 -0000
Antwort löschen@Alex: Mit Robert Pattinson als Alex und Daniel Craig als Mr. Alexander.
Hfonda15 Sun, 05 May 2013 21:36:44 -0000
Antwort löschen@Martin Oh Gott das wäre ein Alptraum :O
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:37:15 -0000
Antwort löschen@Arkani. Toll, jetzt habe ich richtig schlimme Bilder im Kopf.
Martin Oberndorf Sun, 05 May 2013 21:38:20 -0000
Antwort löschen(SPOILER)
@Hfonda: Aber ich finde es muss so aufhören, da man hier sieht, dass es keinen Sinn macht, jemanden verbiegen zu wollen.
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:38:30 -0000
Antwort löschenUnd dann glitzert Alex sicher auch.
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:39:44 -0000
Antwort löschenIch fand das Filmende auch besser als das Buchende.
Martin Oberndorf Sun, 05 May 2013 21:41:30 -0000
Antwort löschenNe hab mich geirrt. Heutzutage muss Alex natürlich weiblich sein.
Männer die Frauen vergewaltigen? Zu sexistisch!
Ab jetzt heißt die Hauptfigur Alexandra und wird von Miley Cyrus verkörpert.
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:44:22 -0000
Antwort löschen@Arkani. So eine Art Tarrantino-Hommage mit der Grundidee würde glaube ich sogar ganz gut funktionieren. Aber halt nicht als pures Remake.
Hfonda15 Sun, 05 May 2013 21:44:23 -0000
Antwort löschenUND DAS ALLES IM DICKEN 3D !!!!!!!
Martin Oberndorf Sun, 05 May 2013 21:47:06 -0000
Antwort löschenOkay...
Jetzt hab ich genaue Daten:
Alex - Miley Cyrus
Mr. Alexander - Daniel Craig
Frau mit Penisskulptur - Demi Moore
Regie: Til Schweiger in seiner erstem Hollywoodarbeit als Regiaseur
Drehbuch: Aaron Seltzer, Jasom Friedberg
Musik: Skrillex
Und das ganze natürlich für eine breite Masse, also ohne Gewaltszenen oder Sex.
jollyroger Sun, 05 May 2013 21:47:20 -0000
Antwort löschenIhr sollt doch über sowas nicht reden! Wir wissen doch alle, das sowas dann meistens wahr wird. Und ein Clockwork Orange Remake würden meine ohnehin schon angeschlagenen Nerven nicht überleben.
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 21:49:51 -0000
Antwort löschen@Jollyroger. Wenn der jetzt wirklich kommt, gib bitte nicht mir die Schuld, weil ich davon angefangen habe. Diese Schuld könnte ich nicht stemmen.
Martin Oberndorf Sun, 05 May 2013 21:52:05 -0000
Antwort löschenAch ja und mit mehr CGI-Explosionen, die haben ja im Original noch gefehlt!
Hfonda15 Sun, 05 May 2013 22:02:34 -0000
Antwort löschen@Martin DIe Gewalt muss aber so niedrig gehalten werden, dass wir noch ne FSK 6 bekommen, dann schefeln wir noch mehr Gedl als wir ohnehin durch den 3d bonus bekommen :D
Sry jollyroger, du hast Recht über so was sollte man lieber keine Scherze machen :/
Alex.de.Large Sun, 05 May 2013 22:05:37 -0000
Antwort löschen@Alle. Um 00:15 läuft auf NDR "Flash Gordon" eine Mega 80er-Trash-Ikone von Film. "Filmhistorisches Juwel".
Martin Oberndorf Sun, 05 May 2013 22:07:18 -0000
Antwort löschenUnd bevor ich euch gute Nacht sagr möcht ich euch noch 'nen Link dalassen, der mit dem Originalthema wieder was zu tun hat:
http://www.youtube.com/watch?v=5X-yqPhItr8
Also gute Nacht.
Hfonda15 Sun, 05 May 2013 22:08:25 -0000
Antwort löschenDanke für den Tipp an dieser Stelle, werd den mir aufnehmen, den beim Blick auf die Uhr und der Erkentnis morgen um 6 uhr raus zu müssen, schaffe ich heute wohl keinen Film mehr ;)
Poor Boy Mon, 06 May 2013 03:39:19 -0000
Antwort löschenUO war wirklich gut,hoffe Du hast die uncut Fassung gesehen.
jollyroger Mon, 06 May 2013 09:44:25 -0000
Antwort löschen@Alex ich kann mir schon gut vorstellen, das davon wirklich irgendwann ein Remake kommt. Am besten noch von Disney. Schön glattgebügelt für die Zielgruppe von 12 - 88. Mit irgendwelchen dümmlichen Teenieschlampen, damit auch die ganzen white trash Dödel reinrennen. Boah, da krieg ich schon wieder richtig schlechte Laune.
Alex.de.Large Mon, 06 May 2013 09:55:07 -0000
Antwort löschen@Jollyroger. Lass Uns nicht mehr drüber reden. Bringt wahrscheinlich nur Unglück.
jollyroger Mon, 06 May 2013 10:03:58 -0000
Antwort löschen:)
Alex.de.Large Mon, 06 May 2013 11:23:15 -0000
Antwort löschen:)
kobbi88 Mon, 06 May 2013 20:43:33 -0000
Antwort löschenMann, es gibt manche KOmmentare, die flutschen fast an mir vorüber... Aber zum Glück nur fast. Genialer Kommentar zu einem genialen Film, Fonda
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Hfonda15 Mon, 06 May 2013 20:51:52 -0000
Antwort löschenDanke dir Kobbi, 2001 ist auch bisher das einzige Werk mit dem ich jetzt nicht so viel anfangen konnte aber die anderen 3 Filme von Kubrick waren soo genial!
Freue mich schon auf seine restlichen Werke und ganz besonders Dr. Strange Love :)
Ben Kenobi Mon, 13 May 2013 17:17:46 -0000
Antwort löschenUi, mir geht's wie kobbi. Kaum mal ein paar Tage nicht viel hier reingeschaut, hätte ich jetzt fast deinen grandiosen Kommentar zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme übersehen... Zum Glück fiel mir gerade ein, dass du da ja mal was angekündigt hattest, und so hab ich direkt mal nachgesehen. :) Schöne Auseinandersetzung mit dem Film von dir, große Zustimmung von mir, und der Neid auf dich, weil ich die ganzen Kubrick-Filme auch gerne wieder ein erstes Mal sehen würde...
sebastianxxx Tue, 16 Apr 2013 15:20:19 -0000
Kommentar löschenOh während und nach diesem Film sehnt man sich soohh nach dem "Guten" im Menschen und der Welt ... wann ist es nur abhanden gekommen?
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Andy Dufresne Wed, 17 Apr 2013 01:40:50 -0000
Antwort löschenVor langer, sehr langer Zeit...
sebastianxxx Wed, 17 Apr 2013 21:25:25 -0000
Antwort löschen... ja direkt nach dem Sündenfall :-))
Jek-Hyde Sat, 27 Apr 2013 20:07:02 -0000
Antwort löschenNaja, vielleicht sind die Menschen einfach böse und das Böse ist gar kein Fremdkörper, sondern das Gute? Vielleicht sind wir Menschen ja nur die Schachpartner für die Natur, damit die es nicht so langweilig hat und jemand da ist, der Stress macht? Vielleicht sind wir ja einfach die Antagonisten? Vielleicht sind wir von Natur aus böse? Quasi Natural Born Böse. Wir haben ja schließlich auch Gott erschaffen und anschließend getötete, das macht uns so schnell keiner nach >:D
Wir sind die mit dem Todeslaser und der Säurespritzpistole...gewöhnt euch dran...
sebastianxxx Sat, 27 Apr 2013 20:59:36 -0000
Antwort löschen... oh oh oh da ist ja jemand nochmal strange drauf ... Mister Jekel, Mister Hyde ... !!!!!!
sebastianxxx Sat, 27 Apr 2013 21:03:48 -0000
Antwort löschen... ich bin ein teil von jener kraft die stets das gute will doch stets das böse schafft ...
sebastianxxx Sat, 27 Apr 2013 21:20:59 -0000
Antwort löschen"... wir haben Gott erschaffen und anschließend getötet" ... ???? oh oh oh
Jek-Hyde Sun, 28 Apr 2013 13:59:54 -0000
Antwort löschenJa, ich habe mich drauf geeinigt mit weitgehend klaren Blick durch die Welt zu gehen, und da viel mir eines Tages auf das Gut und Böse im Auge des Betrachters liegen, so sind beides bloß Worte und es kommt darauf an, was für wen ethisch und unethisch ist. So will ich auch nicht immer sagen: der ist Gut und Der ist Böse, sondern der Tut das weil...oder ich verstehe nicht warum der das tut?.!
Was Gott anging lebt und stirbt er ja in unsern Köpfen, so sehe ich das, ich bezog mich auf ein Zitat von Nietzsche "Der Tolle Mensch" , worin es unter anderem heißt:
"Wohin ist Gott? Rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet,-ihr und ich! Wir Alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von der Sonne los ketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? (…) Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?"
Und dein Faust-Zitat gefällt mir gut...aber ich habe je auch meinen Namen nicht umsonst ausgesucht :) ich frage mich bloß, warum du das in drei Kommentaren schilderst, statt in einem? Ist dir wohl erst nacheinander eingefallen? Habe ich dich so überrascht? :D
Als ich so in meine Nachrichten schaute, dachte ich hey, guck doch mal wie viele Kommentare sebastianxxx schon Geschieben hat und da stockte mir der Atem wie wenig es waren, als schaute ich mal durch und bei dem da oben fiel mir meine alte These wieder ein. Kurz: ich konnte nicht anders. Der Witz ist aber, dass die Welt je gerade im Retten begriffen ist, so scheint es mir. Der Stierkampf wurde fast vollständig abgeschafft, jetzt darf Actimel und co. nicht mehr lügen, die ersten Tierversuche wurden abgeschafft und alle werden Pesketarier Vegetarier und Veganer in der Reihenfolge. Die Welt wird gerettet, nicht weil es das richtige ist...sondern weil es gerade hip ist, das ist schon eine Irre Welt da draußen, was XD
Wo ich gerade dabei bin, möchte ich festhalten, dass ich nicht an die "Omegapunkt-Teorie" glaube.
sebastianxxx Sun, 28 Apr 2013 17:56:03 -0000
Antwort löschen:-) ich will doch wieder auf 100 Antworten kommen ...
... aber ansonsten ... oh oh oh ... welch schwierige Thematik - von Nietzsche habe ich leider überhaupt noch nichts gelesen ... und kann da überhaupt nicht richtig mitreden - Bildungslücke ... aber ist das nicht so ein provozierendes, rhetorisches Pseudo-Geplänkel was dieser da vollführt - ich meine die Sache mit der Gottestötung, womit Herr Nietzsche uns nur lustig auf der Nase rumtanzt ? :-)
... ich hatte auch geglaubt mit "Gottestötung" wäre der Tot Jesus Christus am Kreuz gemeint - aber ich glaube dem ist nicht so ...
... also Fragen über Fragen ...
... und ich glaube mein Faustzitat ist falsch - ich denke es muss umgekehrt heissen: "Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft ..."
... aber spielt denn das wirklich überhaupt eine Rolle - das Böse erschafft das Gute oder das Gute das Böse ? Was ist überhaupt was ? Und da bin ich wieder bei dir und deinem "klaren Blick" und der Relativität der ethischen Werte ...
... und ein anderer Großmeister hat das in wenigen Sätzen genial auf den Punkt gebracht: Herr Shakespeare in Macbeth - erster Akt - die Hexenszene:
„ ...When the hurly-burly’s done,
When the battle’s lost and won ....
... Fair is foul, and foul is fair
Hover through the fog and filthy air ... „
„ fair is foul and foul is fair“ lässt sich ins deutsche nicht so wirklich treffend übersetzen ... man könnte sagen: Schön ist hässlich und hässlich ist schön oder viell. auch Gut ist Böse und Böse ist Gut ... im englischen haben die Wort einen anderen größeren Bedeutungshof ... aber jedenfalls drückt Herr Shakespeare auch damit dieses Paradoxon und die Verkehrung der Werte aus ... viell. auch ihre Relativierung ...
puh .... :-)
vg reiner
PS: Who the fuck ist "Omegapunkt-Theorie" ? Ist das die große Schwester der G-Punkt-Theorie :-)
Jek-Hyde Mon, 29 Apr 2013 15:53:11 -0000
Antwort löschenWie wäre es mit weiß ist schwarz und schwarz ist weiß, wir drehen uns hier lustig im Kreis huuuuuuuui! :-)
Nietzsche ist schwer ein zuordnen, ich bin mir selbst nicht immer sicher, da ist Kafka sicher etwas einfacher. Gelesen habe ich von Nietzsche "Also sprach Zaratustra", meiner bescheidenen Meinung nach spricht Zaratustra zu viel und tut zu wenig, aber es gibt sehr interessante Nietzsche Zitate und "der Tolle Mensch", ist eines meiner liebsten. Ich glaube an keinen Gott und bin nach einer weile des Nachdenkens darauf gestoßen, dass jedes Land seinen eigene Religion hat und deshalb es keine wahre gibt, weil jede es behauptet. Zum Beispiel: warum soll gerade Jehova oder Jesus der wahre sein, nur weil er hier verbreiteter ist? Was ist mit Zeus, der war viel cooler; oder Horus, oder Mohamed? Mir persönlich ist noch kein Gott über den Weg gelaufen...vielleicht einige Göttinen, aber das ist eine andere Geschichte. Die Tiere und Gräser und Steine haben keine Götter nur wir. Weil wir sie erfunden haben. Und was wir uns nur ausdenken, können wir auch töten...ist gedanklicher Mord strafbar? Zählt es als Selbstmord, wenn du dich in einem Paraleluniversum erschießt...oder deinen Klon? Alles interessante Fragen. Aber zu Nietzsche, ja, er provozierte gern...so wie ich, ein kleines bisschen...manchmal...hast du bestimmt schon bemerkt, ich warte immer noch darauf dass meine Fallen-Angles-Bombe explodiert, irgendwann kommt bestimmt noch eine angeschissen, der sich auf den Schlips getreten fühlt...das wird lustig, ich diskutiere halt gern...hast du ja schon gemerkt, oder?
Zur Omegapunkt-Theorie:
Die baut auf der Idee auf, dass das Universum nicht als Raum, sondern in Zeitebenden zu messen ist, also ein <. Vom Urknall an, breitete sich das Universum bis Heute aus, es wächst und wächst. Bei der Theorie, geht es darum, dass es irgendwann seine Finale Größe Angenommen hat und dann also so: < I > zieht es sich wieder zusammen, zu einem einzigen Ball, wo alles übelst komprimiert ist. In der Theorie wird davon ausgegangen, dass irgend eine Spezies in diesen winzigen "Omegapunkt" einen Super Computer gebaut hat, der alle Daten enthält, bis zu diesem Punkt eben, das heißt, wir und das gesamte Universum werden dann von dem Computer wie in der Matrix nachgestellt, so leben wir wieder und ewig und Glücklich und ich gebe euch Absinth aus...aber ich bezweifle, dass das Universum jemals fertig mit wachsen ist. Was ist, wenn es einfach weiter wächst und kalt und dunkel und B-Ö-S-E wird? Jedenfalls glaube ich, dass außerhalb unseres Universums vermutlich das Nächste sitzt, alle als Zeitstränge, stell dir einfach ein Mikado Haufen an Universumzeitstrahlen vor. Und wenn du eins rausziehst dann AAAAAAAAAAAH....Ihhhhhhhhhhhhhhhhhhh...lälälälälä AAAAAAAAAAAAAAAAh!!!!!!!!!!!!!!!
(vom Stuhl fall und zuckend wie auch sabbernd liegen bleib)
Aber spaß bei Seite, dass alles vor dem Urknall schon da war, also komprimiert, wage ich auch zu bezweifeln, denn dass würde ja bedeuten, wenn dir eine Herde Pferde, die aus ihrem Gatter ausgebrochen sind, entgegen kommen, waren die vor ihren Ausbruch ja auch keine Masse, sondern mehrere Individuen auf kleineren Raum nur. Du verstehst was ich dir sagen will?
sebastianxxx Mon, 29 Apr 2013 19:04:15 -0000
Antwort löschen:-)) N E I N :-))) :-)) N E I N :-)))
zu Hilfe :-)
:-) ok über diese Omega-Punkt-Theorie habe ich inzwischen etwas
in Internet nachgelesen ... da sind schon ein paar interessante Gedanken dabei ...
zumindest in dem was ich gelesen habe ... aber ich müsste mich irgendwie
noch mehr damit beschäftigen, dass ich dazu irgendetwas sagen kann ...
... das mit den Pferden versteh ich jetzt gar gar gar nett ... :-)
und das mit dem Computer im winzigen Omega-Punkt auch nett :)
oh Hilfe das klingt schon alles ziemlich nach Science Fiction :-)
... aber irgendwie sind es interessante Konstrukte und Gedankengebäude ...
die sich da auftürmen wie Cumulus-Wolken im Sommer vor einem Gewitter ...
Zu der Frage ob der Mensch Gott "erfunden" hat ... also ER existiert nur in unserer
Vorstellung, in unseren kleine Gehirnen ? Aber diese sind mit immerhin mehreren hundert Millionen Nervenzellen ausgestattet ... glaub ich ... irgendwo dazwischen tummelt und treibt ER sich rum ... oder existiert er wirklich außerhalb von uns .... über solche Fragen habe ich auch schon oft nachgedacht und mit anderen diskutiert :-) Warum haben wir eine Gottesvorstellung ? Die uns bekannten Tiere
haben diese offenbar nicht ... offenbar ... aber wissen wir denn tatsächlich was
im Kopf einer Katze vorgeht ? Wenn sie da so entspannt auf dem Sofa oder Teppichboden rumliegt ? Wir können nicht wissen was diese Miezekatze wirklich denkt ... oder ? Ihre Art von Bewusstsein und was denkt sie überhaupt - hat sie ein Bewusstsein von sich ? Weiss sie das sie Katze ist ?? Was denkt sie über uns ?
:-)))
... ich glaube die eigentliche Frage dahinter ist für mich meist diese:
Inwieweit kann der Mensch mit seinem Wahrnehmungssystem überhaupt etwas
erkennen ? Also Erkenntnistheorie ... im Prinzip ... wie sehr können wir unseren
Sinnen und uns und unseren Gehirnen trauen ? Oder viell. noch anders gefragt:
Wozu dient eigentlich unser Wahrnehmungssystem in erster Linie ?
Wozu haben wir es ? Wozu ist es ursprünglich vorgesehen ?
Ist es wirklich dafür vorgesehen über den Urknall nachzudenken ?
Und mit riesigen Teleskopen in den Weltraum zu schauen ?
Du siehst Fragen über Fragen über Fragen .... ich glaube die Welt besteht in erster Linie aus Fragen .... unser Verstand ist eine Nussschale auf einem großen großen weiten Ozean .... und der Ozean ist das Unbekannte und ein Meer voller Geheimnisse ....
puhh jetzt muss ich aufpassen sonst werd ich hier noch poetisch ...
vielleicht hört ja wieder die "Gemeinde" mit :-)))
vg reiner
sebastianxxx Mon, 29 Apr 2013 19:08:20 -0000
Antwort löschen:-) die Hexen könnten auch sagen: Zicke Zacke ... Zicke Zacke ... Zicke Zacke ... rühren wir die Hühnerkacke :-) oder so ... ähnlich ...
Jek-Hyde Wed, 01 May 2013 12:37:14 -0000
Antwort löschenNaja, die Omegapunkt-Theorei ist eigentlich Mist, zumindest aus meiner Sicht, wollte sie aber mal gesagt haben, da ich gerade Delillos Omega-Punkt gelesen habe (entweder ist mir was entgangen, oder der Roman war langweilig). :)
Das mit den Pferden ist eigentlich nur dazu da um den Urknall zu erklären. Es heißt ja, dass der Urknall alles nicht erschaffen hat, sondern bereits alles da war, nur auf, vielleicht die Größe einer Erbe komprimiert und verschmolzen. Dann hat's BOOM gemacht und das Universum dehnt sich aus. Also vorher war alles Eins, dann gab's n' Knall und seit dem fliegt alles voneinander weg. Aber irgendwie ist das ebenfalls fraglich. Die Pferde, sind ja in einem Stall auch kein Klumpen, sondern viele Tiere, die nur nebeneinander stehen. Wenn sie ausbrechen, treiben sie auch auseinander, wie der Urknall. Ist nur ein vergleich den ich mal gehört habe ;)
Warum wir eine Gottesvorstellung haben ist einfach: Weil wir immer jemand brauchen der Schuld sein kann, oder der uns am Händchen nimmt und sagt: So, jetzt gehen wir über die Straße. Wir brauchen jemand, der für alles verantwortlich sein kann, damit wir keine Angst mehr haben. Die Welt, das gesamte Universum ist meiner Ansicht nach ein Uhrwerk ohne Uhrmacher. Der Zufall greift ineinander. Ich bin sowieso der Ansicht, dass Gott, das Schicksal und der Zufall ein und dasselbe sind, wir nur verschiedene Worte für haben, die wir verschieden ausschmücken.
Zu der Frage, wo für was vorgesehen ist: Mit einer Axt soll man Holzhacken. Man kann aber auch Amok laufen, oder sie sich versehentlich ins Gesicht schlagen, während man mit dem stumpfen Ende Nägel einhaut. XD Alles ist zweckentfremdbar einzusetzen. Ich benutze schon seit Jahren eine Rolle Paketklebeband als Stifthalter, damit die nicht einzeln rummkullern. Ist der Mensch zum Fastfood essen da, oder zum Cola trinken? Ist Sex nicht eigentlich zum zeugen von Kindern und nicht zum spaß da und Kondome oder die Pile damit wiedernatürlich? Was ist schon vorgesehen. Spielen wir Schach weil wir keine Armeen haben? Kann schon sein, aber warum nicht. Fragen über Fragen? suchen wir die Antwort.
Du willst wissen was die Welt im Innersten zusammenhält? Gerne doch, die Antwort ist...Trommelwirbel...:
Gravitation, Magnetfelder. Kernkraft? Die Wissenschaft hat festgestellt Kernkraft die Teilchen hält. Ich würde sagen, dass könnte es sein. Aber eigentlich, hält dien Verstand ja alles zusammen, oder? Und meiner hält meine Welt zusammen. Wo wir gerade bei Teilchen waren...hast du schon mal erlebt wenn bei einen Typ Teilchen sich überlegen, doch lieber eigene Wege zu gehen? Alle stürzten in Panik auseinander, spalten sich exponentiell, ist echt kein schöner Anblick XD
Hach, ich mag Philosophie.
Jek-Hyde Thu, 02 May 2013 14:47:15 -0000
Antwort löschenVerdammt! Ich habe sein Hirn geknackt! Das wollte ich doch gar nicht und jetzt kann er nicht mehr antworten :O NNNAAAEEEIIINNN!!!
sebastianxxx Fri, 03 May 2013 10:39:21 -0000
Antwort löschenOh oh oh Mister Jekel und Mister Hyde :-) das sind alles so schwerwiegende Themen .... aber hattest du nicht geäussert, dass du ein Anhänger der Omega-Punkt-Theorie bist ? Weil du jetzt wiederum schreibst, dass sie eigentlich "Mist" sei - sei es drum, ich habe es glaub ich sowieso nicht ganz genau verstanden - mit meinem "Klein-Hirn" :-)
Der menschliche Verstand und seine Erkenntnisfähigkeit sind nunmal begrenzt ...
ich glaube darüber herrscht allgemeine Übereinstimmung ... oder ? Er hat sich zwar im Laufe seiner Entwicklung, die jetzt ja doch schon ein paar Jährchen andauert, immer weiter vorgewagt und gerobbt ... aber es ist doch in Wahrheit wie in der griechischen Sage - ich glaube von der Hydra - man schlägt einen Kopf ab und daraus erwachsen sieben Neue - übersetzt heisst das wohl: hat man mal endlich eine Frage beantwortet - schwupp tun sich viele neue Fragen auf .... so wissen und vermuten wir, dass vor so und so vielen Milliarden Jahren ein "Urknall" stattgefunden haben soll .... aber sofort fragen wir uns wieder: Ja und schön ! Aber was war denn davor und welche Energie und was überhaupt hat diesen denn wohl ausgelöst .... ?
Ungeklärte Fragen en mass und dazu unser beschränktes kleines Hirn ... wie ich schon beschrieben habe: eine Nussschale auf dem gigantischen Ozean der Unwissenheit ...
Irgendwann haben die Bewohner dieser Erde erkannt, dass dieselbe keine Scheibe ist mit irgendwelchen Abgründen am Rande sondern ein Kugel, die in einem ziemlich großen und offenen Raum schwebt bzw. herumsaust ... ok diese Frage war geklärt, aber schau doch mal wie sich jetzt eine ganze Horde und Heerschar von Wissenschaftlern mit gigantischstem Aufwand verzweifelt bemüht, die sich danach offenbarten Fragen wiederum zu untersuchen und zu entzwicken ... wenn ich mir allein die unterirdische Anlage "Cern" in der Nähe von Genf angucke ... unfassable ... haushohe Messinstrumente unglaubliches Bemühen ...
Da sind mir eigentlich doch solche wunderbaren Schöpfungsmythen wie sie zum Beispiel diverse Indianerstämme des amerikanischen Kontinents zuweilen entwickelten viel lieber .... gab es da nicht mal eine Schildkröte, die die Erde auf ihrem Rücken trug ... welch eine poetische Vorstellung ...
... ich meine immer wir (also unsere Spezie, der Mensch) können und sollten das ganze nicht nur mit dem Verstand erfassen ... wenn überhaupt müssen wir uns auf unser Gefühl und unsere Intuition verlassen ... so wie es auch schon die besagten indianischen Völker taten ... Huck, ich habe gesprochen ...
:-) vg seb alias reiner
Jek-Hyde Fri, 03 May 2013 15:39:31 -0000
Antwort löschenErst mal: "Wo ich gerade dabei bin, möchte ich festhalten, dass ich nicht an die "Omegapunkt-Teorie" glaube."
Zur Intuition, oh ja, der sollte man viel öfter tun, nur schade das viele sie fast verlernt haben. Was war vor dem Urknall? Naja, vielleicht wurde der gerade gekauft und ausgepackt und wer immer den gekauft und ausgepackt hat, hätte nie damit gerechnet das so was passiert, wenn er an der Reißleine zieht XD
Anders gesagt, wer weiß, dass schon? Vielleicht liegen wir ja auch in der Matrix. Oder auf der Matraz?
Aber wie es auch immer, essen wir den Jogurt der Erkenntnis...ob Gott es passt oder nicht. Er hätte ihn nun mal nicht einfach auf eine kleine Säule mitten im Garten Eden stehen lassen sollen, mit einem Löffel daneben und der Lasche zum Deckelabziehen bereits abgeknickt. XD
sebastianxxx Sat, 04 May 2013 11:04:53 -0000
Antwort löschen... womit wir fast wieder am Anfang wären - auch dieser Sache hier - siehe oben bei meinem kleinen Kommentar zu "Uhrwerk Orange" und wann das Gute abhanden gekommen ist und dem "Sündenfall" ... was nochmals meiner Meinung nach die Theorie bestätigt, dass wir uns bei solchen Fragen offensichtlich im Kreis drehen ... negativ formuliert: es gibt kein Entkommen ... wir sind die Raubkatzen im Zoo, die hinter ihren Gitterstäben wutfauchend hervorgucken - etwas das mächtiger ist als sie, hat sie dahin verfrachtet und treibt ein perfides Spiel mit ihnen ... sie haben keine Chance ... als hin und her zu tigern ... und blöd in die Wäsche zu gucken ... na der Vergleich hinkt ein wenig - wir Menschen dürfen und können schon ein bisschen mehr auf dieser netten Kugel ... all die großen und kleinen Dinge tun, die wir alltäglich tun ... und die wir uns ertrotz haben ... Atomkraftwerke bauen, Müsli essen, auf Achttausender klettern, Basilikum züchten, Hunde züchten, Bücher schreiben, Pilze anpflanzen, welche rauchen ... etc. zum Glück ist diese ganze Geschichte vom Sündenfall und Paradis usw. ja wohl eine sehr christlich geprägte ... zum Glück gibts ja noch andere Religionen-Weltanschauungen, die da etwas andere Vorstellungen entwickelt haben ... der Buddhismus zum Beispiel ... der etwas entspannter an alles herangeht ... lässiger ist und gleitet und dich surfen lässt ...
sebastianxxx Sat, 04 May 2013 11:13:41 -0000
Antwort löschenIf everybody had an ocean
Across the U.S.A.
Then everybody'd be surfin'
Like Californi-a
You'd seem 'em wearing their baggies
Huarachi sandals too
A bushy bushy blonde hairdo
Surfin' U.S.A.
... Beach Boys
Jek-Hyde Sat, 04 May 2013 14:41:57 -0000
Antwort löschenJup, da sind wie wieder am Anfang bei Uhrwerk Orange. :D
Man könnte fast meinen wir hätte es so geplant und das ganze Gespräch wäre schon vorher über Nachrichten abgestimmt worden XD
sebastianxxx Sat, 04 May 2013 19:48:30 -0000
Antwort löschen... oder die Frau aus der Heizung hatte ihre Finger im Spiel :-)
Jek-Hyde Mon, 06 May 2013 17:39:43 -0000
Antwort löschenOder dieses Grässliche Baby hat's überlebt und ist jetzt erwachsen, wo es in einem großen Herrenhaus weit entfernt der Öffentlichkeit wohnt und seine Diener schikaniert aufgrund seiner Unzufriedenheit wegen seiner eigeschränkten Körperfunktionen.
Wenn dir Eraserhead gefällt rate ich dir mal Pi von Aronofski anzusehen, oder Tetsuo the ironman, zumindest der erste Tetsuo hat mich sehr stark an Eraserherad denken lassen.
Und ein neuen Avatar hast du auch, ich erkenne dich ja gar nicht mehr wieder... :3
sebastianxxx Mon, 06 May 2013 18:21:12 -0000
Antwort löschen:-) ... tja so ändern sich die Avatare ... bin halt Fan von Miss Marple und ihrem Verehrer Mister Stringer ... ist kaum zu übersehen ...
"Mister Stringer machen Sie mir die Freude und nehmen Sie ihren Tee heute Nachmittag bei mir ein ?" Das ist eine Anmache :-) und gemeinsame Mörderjagd ist sexy ... in der Tat ...
Eraserhead kann ich mir höchstens einmal angucken ... :-) macht mich depressiv ... ein Bekannter hatte ihn mir mal geschenkt - hab den Film sogar zu Hause ... im Giftschrank ... aber es ist nichtsdestotrotz ein frühes Meisterwerk des Meisters :-)
... aber den Tip für die anderen Filme muss ich verfolgen :-) ich bin immer dankbar für solche Hinweis ...
Wieweit ist eigentlich dein neuer Roman ?
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sebastianxxx Mon, 06 May 2013 19:08:54 -0000
Antwort löschen... übrigens bin jetzt auch unter die Filmer gegangen :-)
auf you tube eines meiner ganz ganz frühen Werke - Kamera: mein lap top,
Beleuchtung: eine einzige Lampe mit mir in der "Hauptrolle" ... :-))
http://www.youtube.com/watch?v=hAOmn1PfxYg
sebastianxxx Mon, 06 May 2013 19:12:07 -0000
Antwort löschenTitel: "Fisch Nr. 3" :-))
heiko.buschhaus Sat, 13 Apr 2013 21:56:10 -0000
Kommentar löschenHey, hier kommt Alex!
Vorhang auf für seine Horrorshow!
Dieser Film hat mich wirklich von den Sockeln gerissen! Nachdem der letzte Kubrick-Filme, den ich gesehen habe ('2001 - A Space Odyssee'), nicht ganz so gut war hat mich dieser wieder in den Bann von Stanley Kubrick gezogen! Sein bisher bester Film in meinen Augen brilliert durch tolle Settings, eine mitreißende Story, schrille Ausstattung, geniale Regie-Umsetzung und einen Malcom McDowell der Alex spielt, als wäre er einzig und allein für diese Rolle geboren worden. Allein die Erzählweise von Alex macht den Film so genial und überzeugend, zudem kommt, das während der kompletten 131 Minuten nicht ein winziger Funke Langweile bei mir aufkam. Der Film wandert zudem genial zwischen Gesellschaftssatire und ernsten Gefühlen, welche einen tiefer in die Welt von Alex holen! Alles in allem kann ich nur sagen:
All right, Bruder!
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JeffLaundry Tue, 02 Apr 2013 14:31:21 -0000
Kommentar löschenDer Regisseur versucht, anstatt mit guter Regie und eindrucksvoller Story, anhand von Gewaltorgien und drastischen Darstellungen des Umgangs zwischen Menschen Einduck zu schaffen. Und wenn es passiert, bleibt nur die Frage, ob der Kinogänger das wirklich wollte. Punkte für die Weitwinkelaufnahmen und Beethoven. Für mehr reicht dieser Film leider nicht.
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et7 Mon, 18 Mar 2013 10:56:54 -0000
Kommentar löschen'Clockwork Orange' muss damals ein unglaublich mutiger und innovativer Film gewesen sein. 40 Jahre später überzeugt er immer noch durch die genauso faszinierende, wie abstoßende und schreckliche Handlung. Wahnsinn und Unmenschlichkeit schlummern in allen Charakteren. Bild, Musik und Sprache des Films muten wie ein surrealistisches Theaterstück an, was mehr als gewöhnungsbedürftig ist. Fazit: Ein faszinierender und andersartiger Klassiker, auf den man sich einlassen muss.
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nothingwillhurt Sun, 19 May 2013 14:53:40 -0000
Antwort löschenrichtig gut beschrieben. vor allem "Wahnsinn und Unmenschklichkeit schlummern in allen Charakteren", treffender hätte man es nicht formlieren können
Kurono Wed, 27 Feb 2013 14:57:05 -0000
Kommentar löschenIch glaube kein Film hat mich in den letzten Jahren so beschäftig wie Kubricks „A Clockwork Orange“.
Zu einem liegt das an der schwere des Themas selbst, welches sich mit den Abgründen des Menschseins beschäftig, zum anderen an der Umsetzung und der Darstellung. Dabei hatte ich anfangs den Fehler gemacht Kubricks Film nicht losgelöst von Anthony Burgess Romanvorlage zu betrachten. Auch wenn die Handlung selbst zum Großteil identisch ist, haben beiden Versionen unterschiedliche Schwerpunkte. Burgess „Clockwork Orange“ beschäftigt sich mehr damit, inwieweit „das Böse“ zu einem „guten“ Menschen dazu gehört. Kubrick nutzt die Geschichte hingegen dafür, um das Thema Macht und deren Missbrauch zu behandeln.
Das erfolgt dabei mal unglaublich subtil allein durch Bildaufbau und Bildsprache, mal ziemlich offensichtlich, durch körperliche Gewalt des Stärkeren gegenüber den Schwächeren. Ob nun Alex gegenüber seiner Opfer oder der Staat und seine Vertreter gegenüber Alex. Das die Macht und der damit immer einhergehende Missbrauch rein männlicher Natur ist, wird dabei nicht nur durch Vergewaltigungsszenen deutlich, sonder allein schon durch die unglaublich kraftvolle Gestaltung der Szenen. Man denke nur mal an die Korowa-Milchbar mit ihren scheinbar zweckentfremdeten weiblichen Schaufensterpuppen.
Auch wenn kein Zweifel daran bestehen kann, dass Kubrick genau dieser (männliche) Machtmissbrauch zuwider ist, bezieht der Film selber dazu nie Stellung. Hier ist auch mein Hauptproblem mit „A Clockwork Orange“. Dieser Film ist ein zynischer und böser Kommentar, nicht nur zur Gesellschaft als abstraktes Konstrukt, sondern zum Menschen selbst. Für meinen Geschmack zu zynisch, zu böse, ohne den Funken Hoffnung wie in „Paths of Glory“ oder den Augenzwinkern eines „Dr. Strangelove“, beides Kubrick Filme welche sich ja durchaus auch mit den Thema staatlicher Macht beschäftigen.
Trotzdem finde ich, dass eine Auseinandersetzung mit diesem Film (und damit automatisch mit Kubrick selbst) absolut lohnenswert ist.
Ich denke mit „A Clockwork Orange“ versucht Kubrick aufzuzeigen das faschistische Strukturen und denken auch in den vermeidlich aufgeklärten demokratischen Gesellschaften vorkommen und das die schönste und größte Kultur allein nicht davor schützen kann.
„People have written about the failure of culture in the twentieth century: the enigma of Nazis who listened to Beethoven and sent millions off to the gas chambers.“ - Stanely Kubrick
Die MP-Bewertungsskala reicht nicht aus um meine Gefühle für diesen Film Ausdruck zu verleihen. Am liebsten würde ich ihn gleichzeitig bei meinen Lieblings- und meinen Hassfilmen einordnen. Auf jeden Fall wird mich dieser Film auch noch in Zukunft beschäftigen.
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marvin.stiftinger Mon, 25 Feb 2013 20:41:20 -0000
Kommentar löschenEiner meiner absoluten Lieblingsfilme.
Kubrick hat es geschafft etwas eigentlich abstoßendes sehr Attraktiv und Anziehend Darzustellen
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Jek-Hyde Tue, 19 Feb 2013 20:56:48 -0000
Kommentar löschenUhrwerk Orange ist skurril, grotesk, ekelerregend, brutal, brutal lustig, gesellschaftskritisch, künstlerisch umgesetzt, Bonbonbunt, gut geschauspielert und...ja, ich weiß nicht, er beißt halt. Er ist eine richtig schwarze, böse Satire. Und zu der damaligen Zeit so viele heikle Themen in nur einen Film anzusprechen ist schon der Wahnsinn. Ich finde zumindest dass Uhrwerk Orange Kubricks bestes Werk ist. Es ist einfach so perfekt. Alles Past. Die erste Hälfte „Hier kommt Alex“ und die zweite Hälfte „By, By Alex“;)
Uhrwerk Orange ist wirklich schwer zu fassen, mit seinen bunten Bildern, den vielen Überzeichnungen, der starken Symbollastigkeit, der Aktualität und der Sexszene auf Speed. Man kann Lachen, weil es so albern und blöd ist und man kann weinen, weil es so wahr ist. Eine Groteske in destillierter Form.
Doch dass aller merkwürdigste war, bei diesen menschlichen Monster, diesen Alex, dass man ihn alles an den Hals wünscht, was ein Mensch nur abkriegen kann und als er dann am Boden ist da...tat er mir plötzlich leid. Wie konnte ich nur so fühlen? Besonders mit so einen Menschen?
Das hier ist noch lange nicht alles, aber alles werde ich nie aufzählen können, ihr werdet eure Nerven überreizen, eure Augen überstrapazieren und euer Gehirn wird sich fühlen wie reingekackt aber: Seht ihn euch einfach an...bitte. Ihr werdet es bereuen.
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MasAmedda Mon, 11 Feb 2013 19:57:34 -0000
Kommentar löschenAls ich den Film damals geschaut habe war ich schon etwas verdutzt und fand ihn irgendwie eigenartig, gleichzeitig aber sehr interessant und speziell, man möchte einfach weiterschauen und der Film hat seine ganz persönliche Note, die ihn eben interessant macht. Kann gut verstehen, dass er oft als einer der besten Filme bezeichnet wird. Mir selbst hat er auch gut gefallen. Fand das erste und letzte Drittel des Films toll, den Mittelteil aber leider etwas anstrengend.
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DonLemón Tue, 22 Jan 2013 11:20:24 -0000
Kommentar löschenEinfach richtig Horrorshow
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nico.klingspohn.9 Tue, 08 Jan 2013 18:05:28 -0000
Kommentar löschenso ....
hab mein altes kommentar gelöscht weil zu viele möchtegern filmkritiker mich dissen wollten....
bin erstmal 5 mal eingeschlaffen bei den film aber hab es geschafft ihn zu ende zu schauen.Der film ist albern !!!! Könnte ne komödie sein...
Musik dazu ist genau passend:) deswegen die 2,5 punkte!!!
Story auch gut. nur leider schlecht und albern umgesetzt schade:(
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Deathpool Tue, 08 Jan 2013 18:13:38 -0000
Antwort löschenOk und du meinst jetzt wirste nicht gedisst,wirklich sehr clever^^
Leute gibt es die glauben echt die Sonne scheint nur für sie.
Bewerte doch einfach und halts Maul wenn du eh nur Grütze schreibst;-)
Nix gegen gute kritiken die mal anecken aber deine ist nur lächerlich.
Da muste schon ausführlicher schreiben wenn du ernst genommen werden willst.
Deathpool Tue, 08 Jan 2013 18:14:03 -0000
Antwort löschenmusste^^
Trimalchio Tue, 08 Jan 2013 18:18:00 -0000
Antwort löschenCrank und Private Ryan u.a. als Lieblingsfilme, da weiß man immerhin an was man ist.
nico.klingspohn.9 Tue, 08 Jan 2013 18:49:32 -0000
Antwort löschendeathpool hast du keine hobbys haha. halt doch dein frssbrett entlich mal xD
Deathpool Tue, 08 Jan 2013 18:59:48 -0000
Antwort löschenAn dem Filmgeschmack mach ich sowas nicht fest@Trimalchio.
@nico, vielleicht suchst du dir ne andere Plattformen wo du deine Zeit verschwenden kannst.Unterhaltung von meiner Seite aus beendet.Viel Spaß noch
Schofferhofer Thu, 10 Jan 2013 01:14:51 -0000
Antwort löschenTrimalchio: Wunderbar wenn man einzelne Filme rauspickt und sie auf das Gesamtbild ausweitet. Wenn ich und alle anderen auch so handeln würden, würde ich dich jetzt für einen totalen §%$&/%$§ halten, da ich dich ja auch nur auf einen einzigen Kommentar reduziere.
nico.klingspohn.9 Fri, 18 Jan 2013 23:37:48 -0000
Antwort löschenblääääääääääääää.......
doktormovie Mon, 21 Jan 2013 13:59:28 -0000
Antwort löschenAhhhhh!Schon wieder eine saudämliche Kritik von unserem Moviepilot Kiffer! xD
nico.klingspohn.9 Tue, 29 Jan 2013 04:39:27 -0000
Antwort löschenlol .Was is denn bei dir ein Kiffer? Du kennst mich nichtmal. Also dude trink du mal dein Glass milch und back n Kuchen mit Mutti
nico.klingspohn.9 Tue, 29 Jan 2013 04:46:38 -0000
Antwort löschenUnd Halflive hatt man for 6 Jahren gespielt dude....
Kommst du vom Dorf?
nico.klingspohn.9 Tue, 29 Jan 2013 05:12:17 -0000
Antwort löschenUnd. Dude xD Schaue mal lieber deine Trickfilme an die du ja mit 10 bewertet hast! Du bist bestimmt ne DUDEPUSSY. Also Cya:)
doktormovie Tue, 29 Jan 2013 08:34:57 -0000
Antwort löschenMade my Day ^^
Wenn du glaubst du kannst mich mit irgendwelchen saudämlichen Beleidungen runtermachen,dann vergiss es.
*NIVEAU SINKT KURZ*
Du bist wohl der blödeste Moviepilot Nutzer allerzeiten.
Nur weil du nur Kiffer-Filme magst die alle deinem Wochende ähneln ,heißt das nicht das Nightmare Before Christmas ein schlechter Film ist.Also geh einfach Gras kaufen und lass mich inruhe.Und warum ich sag du bist n' Kiffer?
"Ich hab mich so weggeschmissen. Einer von wenigen Filmen die ich 3 mal an schauen konnte und immer noch gelacht habe.Raucht euch ein davor!! der is für steife Kiffer produziert worden"
Orignal Text von dir.
Also Tschüss und ich hoffe du kiffst dir bitte auch noch nicht die letzte Gehirnzelle weg.
Schofferhofer Tue, 29 Jan 2013 11:41:18 -0000
Antwort löschenWas habt ihr gegen Kiffer, ihr Maden. Wenn ich hier noch ein mal ne abschätzige Bemerkung gegen Cannabis höre, zapfe (Achtung Wortspiel) ich alle meine Bierconnections an und setzte euch auf die schwarze Liste. Das heißt nie wieder Bier für euch zwei Pappnasen. Überlegts euch!
doktormovie Tue, 29 Jan 2013 13:01:11 -0000
Antwort löschenDarum geht's nicht!
Es geht darum das sich diese genetische Entgleisung zwischen Mensch und Affe,anscheinend sich schon ziemlich alle Gehirnzellen weggekifft hat.Mit unser Moviepilot-Kiffer,wollte ich doch nur nen' Spass machen.Allerdings beleidigt er meinen Film-Geschmack,meine Mutter,und meine Interessen.Und solche Menschen wie er machen Moviepilot kaputt.
doktormovie Tue, 29 Jan 2013 13:07:36 -0000
Antwort löschenn' Spass (Sorry,komm nicht aus Deutschland.)
DonChris Wed, 30 Jan 2013 00:44:17 -0000
Antwort löschenWas hier albern ist ist dein Kommentar. Steck dir das lieber oder lern deine Meinung richtig durch Argumentieren zu untermauern...
nico.klingspohn.9 Wed, 30 Jan 2013 02:04:03 -0000
Antwort löschenvery funny deine kommentare doktor nob:) ich sag mal ich weiss halt zu welchen filmen man ein rauchen muss...und überhaupt kommen die meisten streffen besser auf weed rüber. na ja ... egal gehe du mal plätzchen backen:)
nico.klingspohn.9 Wed, 30 Jan 2013 02:04:55 -0000
Antwort löschenstreifen sorry
nico.klingspohn.9 Wed, 30 Jan 2013 02:09:42 -0000
Antwort löschenhehe don kot is ja auch am start. muhaha
mal ehrlich habt ihr so krass langeweile um auf meine koms zu reagieren? Wie peinlich:) Bis zum nächten mal don kot und dr nob dude pussy:)
katharina.knauer.3 Sun, 17 Feb 2013 12:35:35 -0000
Antwort löschenUnd ich denk immer, wir sind hier auf einer "zivilisierten" und sachlichen Seite...
FilmFan92 Sun, 17 Feb 2013 13:21:08 -0000
Antwort löschenDas ist das Internet. Man ist nirgendwo vor "Idioten" sicher.
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doktormovie Sun, 17 Feb 2013 13:30:34 -0000
Antwort löschenIch auch!
Lepsmaster Tue, 16 Apr 2013 23:01:40 -0000
Antwort löschenLeute regt euch nicht unnützig auf. Mit diesem Kommentar zu "a Clockwork Orange" zeigt er doch ganz offensichtlich, dass er von einer Sache keine Ahnung hat und zwar Filme!
Fedkek2 Tue, 08 Jan 2013 01:11:50 -0000
Kommentar löschenDie erste Hälfte des Films ging ja noch aber dann hab ichs nicht mehr ausgehalten und musste abschalten auch wenn er Kult ist, das ist der mit Abstand sinnloseste, verrückteste und krankeste Film den die Menschheit je produziert hat. Gegen diesen Film ist Turkish Star Wars (trashigster Film ever) die Erleuchtung des Lebens.
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Dr.S.Sneijder Fri, 03 May 2013 23:36:41 -0000
Antwort löschenschon mal tokyo gore police gesehn?
es geht dabei auch nicht um "sinlosigkeit" oder derartiges...
sebastian.boehler Sun, 06 Jan 2013 21:33:46 -0000
Kommentar löschen"Nichts ist grauenhafter als Brutalität. [...] Wenn wir gesund sind, reagieren wir auf Brutalität und Gemeinheit mit Furcht und Übelkeit."
Sehr sensiblen Menschen wird es bei der Sichtung dieses Films ähnlich gehen.
Zwar gibt es in Filmen, die speziell darauf ausgelegt sind, eine deutlich intensivere Darstellungen von Gewalt und Pornografie - soweit man es als solche bezeichnen kann; besser ist womöglich (unfreiwillige) Sexualität - zu sehen, doch besaß Stanley Kubrick keinerlei Scheu, zu offenbaren, was es bedeutet, brutal zu sein, und was es bedeutet, sich durch Brutalität zu verändern, ob zum Bösen oder zum Guten.
"A Clockwork Orange" ist der Inbegriff von Brutalität.
Es ist der von Furcht und Angst.
Und es ist der von Reue und Bekehrung.
Es ist das Zusammenspiel von Gut und Böse und deren Bedeutung, wie auch deren Wandlungsfähigkeit bzw. Veränderbarkeit.
Mittels einer beachtlichen Narration, geschickten Dialogen und der vortrefflichen Vertonung von Bildern, ich korrigiere, in Kubricks Fall - der Verwendung klassischer Musik wegen - Bebilderung/Visualisierung von Tönen, von Musik, und der damit verbundenen exzellenten Kameraarbeit, schafft es der Film, dem Zuschauer die Ursachen und die Folgen von Brutalität, bzw. die Brutalität an sich, die Grausamkeit und die anschließenden Gefühle, sei es Reue oder sei es Gleichgültigkeit, zu verdeutlichen und ihn dabei auf eine äußerst künstlerische Art und Weise zutiefst zu berühren und zu ergreifen und vorallem zum Nachdenken anzuregen.
Der Film ist - um es simpel auszudrücken - die Gehirnwäsche bzw. die Bekehrung, der sich auch der Protagonist unterzog. Nach der Betrachtung von "A Clockwork Orange" wird man anders - sowohl ergriffen als auch verstört - über die im Film dargestellten Motive denken.
Der Mensch ist ein Uhrwerk.
Er ist eine Maschine, die zwar funktioniert, jedoch verstanden wird und daher kontrollierbar ist. Inwiefern sie jedoch kontrolliert bzw. verändert werden kann, wird so erst nach der Sichtung von "A Clockwork Orange" bewusst.
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il padrino Sun, 06 Jan 2013 12:29:39 -0000
Kommentar löschenDer Film war zu seiner Zeit ein Skandal. In Britannien war er bis vor wenigen Jahren verboten. Er galt als unsagbar brutal und verstörend.
Heute jedoch gilt die Gewalt in dem Film als durchschnittlich; was also bleibt von dem womöglich wichtigsten Film des großen Stanley Kubrick, was macht ihn auch heute noch interessant?
Nun: Eine ganze Menge! Zunächst ist der Film nach wie vor ein Musterbeispiel für handwerkliche und technische Perfektion. Und ist der Film auch nicht mehr besonders brutal, so ist er immer noch enorm provokativ in der Art und Weise, wie er Gewalt als Kunst inszeniert.
Die Dramaturgie ist perfekt, und vor allem: Sie geht hinaus über den Punkt, an dem Filme normalerweise aufhören. Auch ist die Handlung weniger als Bogen, als als Kreis angeordnet: Zunächst haben wir den brutalen Verbrecher Alex, dann haben wir Alex im Gefängnis, dann Alex, der einer unmenschlichen Therapie unterzogen wird, dann Alex, der wieder frei ist, sich jedoch nicht mehr wehren kann, sodass seine ganze Gewalt auf ihn selbst zurückfällt, dann Alex, der von diversen politischen Parteien ausgenutzt wird, und zum Schluss Alex, der wieder so ist, wie zu Beginn des Filmes.
Ales de Large, der extrem vielschichtige Hauptcharakter und Erzähler des Films, wird brillant verkörpert von Malcolm MacDowell. Alex liebt die Musik des Ludwig von Beethoven, in seiner eigenen "Jugendsprache" Ludwig Van genannt, und daher ist der Film mit dieser unterlegt- eine denkbar großartige Kulisse.
Der Film ist heute fast noch verstörender als seinerzeit, aus dem simplen Grund, dass so vieles davon wahr geworden ist: In bestimmten Vierteln Londons wimmelt es nachts tatsächlich nur so von brutalen Jugendbanden, und diese sprechen teilweise wirklich eine eigene Sprache sprechen, auch die Behandlungsmethoden, mit denen Alex in ein Häufchen Elend verwandelt wird, existieren heute, auch wenn sie, zum Glück, nicht eingesetzt werden. Dazu zynisch-egoistische Politiker, gewalttätige Polizisten- auch ein bekanntes Bild, oder?
Ich könnte den Film jetzt interpretieren, doch dies würde zu viel Zeit verschlingen, und vor allem soll es jeder selbst tun, daher komme ich nun zum Ende: "Uhrwerk Orange" ist definitiv einer der bedeutendsten und besten Filme aller Zeiten, ein Meisterwerk, das aktueller ist denn je. Und noch ein Wort an all jene hier, die den Film nicht zu schätzen wissen: Das ist dem Film egal, er ist die Eiche, die es nicht stört, wenn sich ein Wildschwein an ihr juckt. Denn dieser Film ist größer als die Meinung eines Einzelnen.
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emp6 Sun, 06 Jan 2013 11:25:01 -0000
Kommentar löschenDas [Platz für mind. 20 Superlative] Werk der Filmgeschichte!
Weiß jemand, ob es inzwischen eine digital remasterte BlueRay-Version gibt?
(Die Rezensionisten der bisherigen BR sind bzgl. Bildqualität fast durchweg enttäuscht)
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daweed Fri, 04 Jan 2013 15:40:55 -0000
Kommentar löschenrichtig horrorshow!
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uncut123 Tue, 01 Jan 2013 01:48:24 -0000
Kommentar löschendas ist dieser film!!!!
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alex023 Sun, 23 Dec 2012 15:19:25 -0000
Kommentar löschen[Eine Reise durch Stanley Kubricks Filmographie 8/9]
„Goodness is something to be chosen. When a man cannot choose he ceases to be a man.“
Meine Reise durch Stanley Kubricks Filmographie endet so langsam. A CLOCKWORK ORANGE – ein Meisterstück des Mannes, bei dem wir einfach mal zugeben müssen, dass er viel zu intelligent für uns war und wir ihn wohl nie richtig verstehen werden. Denn auch dieser Film hier gehört neben seinem wegweisenden Science-Fiction-Film „2001“ zu der Sorte Filme, bei der man erst einmal mit dem irrsinnigen Gefühl zurückgelassen wird, dass man praktisch gar nichts verstanden hat. Oder doch alles. Oder doch nichts? Das folgende wird definitiv Spoiler enthalten, Nicht-Kenner sollten also gewarnt sein.
Also was haben wir hier: einen Film, der es schafft, aus einem völlig unsympathischen, verabscheuungswürdigen, sich selbst verherrlichenden Gewaltverbrecher ein Opfer der sozial-politischen Integration und Uniformierung zu machen. Mir fallen auf Anhieb nicht viele Menschen auf unserem Planeten ein, die so ein Kunststück innerhalb von gut zwei Stunden vollbringen könnten. Ein Stanley Kubrick ist einer dieser Auserwählten, vielleicht auch sogar nur der einzige, denn er hat es bereits geschafft. Alexboy, der kriminelle Taugenichts als Opfer einer modernisierten, in diesem Fall dystopischen und somit besorgniserregenden Gesellschaft?
Kubricks Werke sind immer schwierig zu packen, zu handhaben, schwere Kost sagt man in der Umgangssprache. Doch selbst für schwere Kost ist das hier immer noch heftig. Das zentrale Thema kann man wohl erst nach Ende des Films herausfinden, alles andere würde sich nur noch mehr auf Spekulationen stoßen. Auch wenn wir nach Beendigung des Werkes nicht wirklich viel schlauer sind. Will Kubrick uns hier lediglich eine Charakterstudie präsentieren, den „Fall“ eines Menschen vom gewaltbereiten Mörder zum gewalt- und gefühllosen Uhrwerk Orange, der Maschine, die zwar nicht mehr Straftäter ist, aber auch kein Mensch mehr – so grotesk und anmaßend das auch klingen mag?
Oder ist es vielmehr eine sozialwissenschaftliche Gesellschaftskritik, gegen die Vereinheitlichung der Bevölkerung, ein Statement für die Individualität und vielleicht gerade durch die – vor allem für damalige Verhältnisse – exzessive Darstellung von brutalsten Gewalt- und Sexualverbrechen (manche können auch ‘das mit den Augen‘ nicht sehen) eine klare Positionierung GEGEN die Verherrlichung von Gewalt? Vermutlich ist es irgendwo eine Mischung aus allem.
Wenn wir das nur alles begreifen könnten, wir müssten dazu wohl alle mindestens so klug wie unser großer Regisseur sein. Seine stilistische und inszenatorische Fähigkeit, die vielleicht einmalig ist, beweist er bei seinem Meisterstück natürlich wieder. Außergewöhnliche Kameraeinstellungen harmonieren mit dem Einsatz der Musik, die zu jederzeit die passend dichte und geschärfte Atmosphäre schafft, die den Film auf eine andere, eine audiovisuell herausragende Ebene transportiert. Nicht zuletzt seine Kontrapunktierung in Gewaltszenen mithilfe von klassischer Musik („der gute alte Ludwig van“) unterstreicht die perfekte Arbeit mit Sinneswahrnehmungen.
„A Clockwork Orange“ ist einer der meist umstrittensten Filme aller Zeiten, so wie ich das bisher vernommen habe. Das prüde Amerika der 1970er leitete vor allem in Form von katholischer Kirche strikte Maßnahmen gegen dieses Werk ein, in dem es seinen Anhängern eine Sichtung verbot. Kubrick selbst musste ihn nach etlichen Morddrohungen gegen ihn selbst und seine Familie nach nur wenigen Wochen aus den Kinos entfernen, woraufhin er bis zu 27 Jahre in Großbritannien unter Verschluss blieb. Und dennoch war er der größte Erfolg am Box Office für Stanley Kubrick.
Stanley Kubrick hat ein Werk für die Ewigkeit geschaffen, eine beinahe perfekte Inszenierung einer dystopischen Gesellschaft, die für uns so erschreckend real und greifbar wirkt, während der Film selbst so entfernt und grotesk wirkt, weil hier gewollt „anders“ inszeniert wird als bei anderen Filmen: speziell, unangepasst und individuell zeigt uns Kubrick seine Gesellschaftskritik und Charakterstudie.
„A Clockwork Orange“ wirkt so speziell, so eigenwillig, so besonders. Abstoßend und gleichzeitig anziehend. Widerlich, grausam und gleichzeitig faszinierend.
„I was cured, all right!“
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MyNameIsNobody Tue, 18 Dec 2012 21:12:35 -0000
Kommentar löschenDer film ist recht abgedreht und man muss ihn wohl in der Richtigen Stimmung schauen. Im Moment war ich wohl noch nicht in der besten Stimmung für den Film. Sonst ist der Film wirklich gut aufgebaut. wünsche allen die ihn noch schauen wollen viel spass und auf eine Bessere Stimmung als ich hatte
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wurzel.mann Thu, 20 Dec 2012 12:47:32 -0000
Antwort löschenGuck ihn am besten noch ein zweites mal. Der wächst nach jeder Sichtung :)
MyNameIsNobody Thu, 27 Dec 2012 23:11:03 -0000
Antwort löschenJa vieleicht im nächsten Jahr^^