Sin City

Sin City (2005), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 11.08.2005


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Kritiker
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von Robert Rodriguez und Frank Miller, mit Bruce Willis und Jessica Alba

Robert Rodriguez’ Sin City zeigt das Bild der brutalen Stadt Basin City durch die Augen dreier verschiedener Personen, die sich alle in der Korruption verfangen.

Korrupte Cops, geschmierte Politiker, Huren, die nach Gerechtigkeit dürsten, und die tägliche Suche nach Erlösung in einer Stadt, in der alles möglich scheint – nur nicht das. Das ist Sin City. In dem dreckigen Großstadtmoloch Basin City kreuzen sich die Wege verschiedener Charaktere, die sich bemühen hier ihr Glück zu finden oder einfach nur über die Runden zu kommen.

Da ist Harrigan (Bruce Willis), der letzte ehrliche Cop der Stadt. Einst von seinem Partner angeschossen und verraten, bemüht er sich das Leben einer Stripperin (Jessica Alba) vor einem Psychopathen zu retten, dem Sohn eines mächtigen Senators. Dwight (Clive Owen) will ‘Jackie Boy’ (Benicio del Toro) daran hindern sich an Prostituierten zu vergehen. Diese können sich, angeführt von der so patenten wie schönen Gail (Rosario Dawson), allerdings ganz gut selbst helfen. Doch ahnen weder sie noch Dwight, dass es sich bei Jackie Boy um einen Polizisten handelt… Schließlich ist da noch Marv (Mickey Rourke), äußerlich eine Bestie von Mann, der den Mörder der schönen Goldie (Jaime King) finden will. Sie kam eines Nachts und gestand ihm ihre Liebe, doch dann wurde sie ermordet. Marv wird nicht ruhen, bevor er herausgefunden hat, wer ihre Mörder sind…

Hintergrund & Infos zu Sin City
Sin City entstand nach der gleichnamigen, legendären Comic-Serie von Frank Miller. Robert Rodriguez’ Verfilmung basiert auf den Bänden ‘Stadt ohne Gnade’, ‘Das große Sterben’ und ‘Dieser feige Bastard’. Die Eröffnungsszene des Films mit Josh Hartnett und Marley Shelton ist der Sin City-Kurzgeschichte ‘The Customer is Always Right’ entnommen. Regisseur Robert Rodriguez drehte sie vor Beginn der eigentlichen Dreharbeiten, um Frank Miller von seiner Vision zu überzeugen. Rodriguez konzipierte Sin City als direkte Übertragung der Comicserie ins Medium Film. Deshalb werden in Bezug auf Sin City (abgesehen von Miller als Autor der Comics) keine weiteren Drehbuchautoren angeführt. Miller fungierte darüber hinaus als Co-Regisseur von Sin City. Quentin Tarantino unterstützte Rodriguez und Miller und übernahm die Gast-Regie für eine Szene des Films.

Um eine möglichst große Übereinstimmung mit Millers Sin City-Comics zu erreichen, drehte Rodriguez vollständig vor Green Screens und fügte den abgründig-düsteren Hintergrund von Basin City erst in der Postproduktion ein. (KJ)

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Kommentare (398) — Film: Sin City


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JokerReviews

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Heute gibt es wieder eine neue Ausgabe von : Top 100 Lieblingsfilme! Und heute geht es um eine der besten Comicverfilmungen, die ich bisher gesehen habe. Und für mich, als riesiger Comic - und Superhelden-Nerd geht bei diesem Film das Herz auf. Sin City 2 steht in den Startlöchern, deswegen wird es jetzt höchste Zeit über den ersten Teil zu reden, der für mich beste Film von 2005. Sin City ist ein sehr beliebter Comic von Frank Miller, der sich um verschiedene Geschichten aus der Stadt Sin City kümmert und einen einzigartigen schwarz/weiß Stil, mit dezenten Farbklecksen hat. Und der Film wurde nahezu 1 zu 1 vom Comic übernommen : Story, Optik, Charaktere und Sprüche. Sin City ist ein Film der seines Gleichen sucht und zum damaligen Zeitpunkt etwas komplett Neues bot. Robert Rodriguez kreierte hier ein unfassbar stilvollen Film und sogar Quentin Tarantino durfte hier bei einer Szene Regie führen.

3 spannende Geschichten : Die erste handelt von Marv, der eine Nacht mit einer Nutte verbringt und sich komplett geborgen fühlt, da er durch sein Äußerliches nicht gerade Erfolg bei Frauen hat. Doch Goldie, so der Name der Nutte, ist am nächsten Morgen Tod und Marv will nun den Mörder finden und bekommt es dabei mit einem schleichenden, unfassbar schnellem Kannibalen zu tun. Die Zweite Geschichte handelt von Dwight, den es nach Old City verschlägt, wo die Frauen das sagen haben und nicht mal die Polizei verschlägt es in dieses Stadtviertel. Bis dort eines Tages der sadistische Jackie Boy auftaucht. Die dritte Geschichte handelt von Hartigan, der die kleine Nancy aus den Fängen eines Kinderschänders befreit und dabei fast stirbt. 8 Jahre später fürchtet Hartigan erneut um Nancys Leben und sucht sie auf. Doch es war eine Falle, denn der Kinderschänder ist auf Rache aus.

Erst mal die Warnung. Die 3 Geschichten sind NICHT chronologisch. Das heißt, man sollte sich nicht wundern wenn Charaktere, die in der ersten Geschichte gestorben sind, in der Dritten plötzlich wieder auftauchen. Ich kann mich wirklich immer schwer entscheiden welche Geschichte mein Favorit ist, da alle 3 Geschichten einfach ganz ganz großes Kino sind. Ich glaube mir gefällt die Story mit Marv am besten, weil Mickey Rourke einfach eine Traum Performance abliefert und Elijah Wood ein furchteinflößender Kannibale ist, der mir richtig Angst einjagte. Der schwarz-weiß Stil aus dem Comic wurde einfach perfekt übernommen. Der Stil ist absolut einzigartig und obwohl das meiste schwarz/weiß ist, hat der Film auch kräftige Farben parat, zum Beispiel das Blut ist hier stets rot. Und komplette Farben bekommen wir in einer Bar zu sehen, in der es alle 3 Hauptcharaktere in ihrer Story hin verschlägt. Und natürlich kommt jetzt hier die große Warnung für Zartbesaitete : Sin City ist ein richtig richtig brutaler Film, diese Gewalt passt aber einfach in diese dreckige, trostlose und korrupte Stadt.

Was für eine traumhafte Armee von Schauspielern : Jessica Alba, Bruce Willis, Mickey Rourke, Clive Owen, Nick Stahl, Elijah Wood, Rutger Hauer, Jaime King, Alexis Bledel, Michael Madsen, Rosario Dawson, Michael Clarke Duncan, Brittany Murphy, Bemicio Del Toro und Josh Hartnett. Und sie alle spielen unfassbar coole Typen und heiße Frauen. Gerade die Frauen in Old City fand ich besonders scharf und das mein ich jetzt nicht unbedingt nur wegen ihrer knappen Kleidung, sondern wegen ihrer Stärke und Macht. Jeder einzelne nutzt seine Screentime perfekt und kein Schauspieler wurde verheizt, nicht mal Josh Hartnett bei seinem 3 Minuten Auftritt. Die 3 Hauptdarsteller sind Mickey Rourke, Clive Owen und Bruce Willis und alle 3 sind Badass pur! Untermalt wird deren Story immer mit einem Voice Over, wir hören also stets die Gedanken der 3 Hauptcharaktere und das verleiht diesem einzigartigen Meisterwerk noch eine ganz besondere Note.

Fazit : Ihr seht schon ich bin unfassbar begeistert von diesem Film. Er gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und ist eine der besten Comic-Adaptionen aller Zeiten. Hier macht man einfach alles in jedem noch so kleinen Detail richtig. Der beste Beweis, dass Comicverfilmungen nicht immer Helden als Protagonisten haben muss, denn hier gibt es praktisch nur Bad Guys. Wer auf knallharte Thriller, gepaart mit einer einzigartigen Optik und brutaler Action, steht darf sich Sin City auf keinen Fall entgehen lassen. Aber Vorsicht, der Film ist wirklich SEHR brutal. Jetzt freue ich mich wahnsinnig auf "Sin City : A Dame To Kill For".

10/10

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Dan92

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Bewertung9.0Herausragend

Völlig unvoreingenommen an Sin City rangegangen und dann das: Verdammt, hat mich dieser Film umgehauen! Einfach genialer Look, geniale Schauspieler und und und... Vor allem Elijah Wood hat mich sehr überzeugt, obwohl er ja keine wirklich große Rolle hatte und noch nicht mal Text zu sprechen. War aber auch gar nicht nötig...
Klar, vieles ist total übertrieben, aber das ist eben Comic. Macht den Film in keiner Weise schlechter, nur noch einzigartiger.
Auch die vielen Monologe haben mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil: Sie offenbarten immer wieder die Gedanken und den Charakter der Figur, sodass man als Zuschauer in die jeweilige Person hineinversetzt wurde.
Alles in allem also eine klare Weiterempfehlung meinerseits!

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deevaudee

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Bewertung9.5Herausragend

"Ich habe den nicht verstanden!" meinte ein ehemaliger Arbeitskollege von mir, empfahl mir Sin City aber trotzdem mal.
Ich muss sagen, ich habe den kapiert, denn so unlogisch war der gar nicht, zumal die Episodenhafte Aneinandersetzung so wenigstens einen roten Faden erzeugen konnte.
Blieb relativ schlüssig und präsentierte vorab Figuren, die später nochmal von Bedeutung sein sollten.
Der Drehstil ist mal Popart der Extraklasse. Das Schwarzweiss mit diversen Farbtupfern war wirklich ein Comicstrip wo man quasi nur noch die Sprechblasen vermisst hatte. Aber das hätte auch doof ausgesehen. Die Besetzung ist erstklassig, wenn nicht sogar gigantisch. Bruce Willis?? Clive Owen?? Mickey Rourke?? etc???? Jaaaa. Expendables der anderen Art. Harte Kerle, weicher Kern, das Syndikat an oberster Stelle und eine perverse Familienbande deren Habgier und Machtwahn durch perfide Spielchen in Form von Junior seinen Auswuchs bekam. Der Film ist bitterböse, hat Herz und lässt den ein oder anderen Funken Hoffnung auf gute Seiten durchschimmern.
Die Ladys, hmm, alle Exquisit und Delikat! Und dabei Schlagfertig, sexy und durchaus Respektvoll.
Schwarztiefer Humor eingebettet, in manchen Einzeiler, der nicht Gesellschaftkritischer und treffender sein konnte, als hier. Bei dieser Orgie an Dialoge, Monologe fällt es mir schwer gerade nur im Ansatz ein Zitat auszupacken.
Wenig zimperlich die Figuren, teilweise auch überspitzt, aber voll wuchtig und treffend. Manch einer haut mächtig auf die Kacke im grossen Stil und macht dabei radauz vom feinsten, und andere töten so sanft und heimlich das es wie die Stille im Sturm einen vor kommt.
Der Comiclookcharakter ist genial, die Selbstjustiziarische Atmosphäre, die deftigen Bilder, die stillverankerte und zu jeder Zeit präsente Musik drücken den Grossteil des Films von allein nach vorn.
Schon krass, dabei fand ich mal Sin City mal nur gut, aber nicht extrem toll. Weil ich anfänglich nicht so viel mit der Machart des Films anfangen konnte. Jetzt schätzt man diese Karikatur dann doch um einiges mehr. Das einzigste was mich nicht ganz auf 10 bringt, ist der letzte Teil vom Film, der nicht ganz das Tempo und die Kraft der bisherigen Spielzeit aufrecht erhalten konnte. Da büßte man doch etwas von der Gewalt an Handlungsdarstellung ein. Aber sonst macht dieser Film absolut eine Menge her.
Und man sieht Michael Clarke Duncan in eine seiner letzten Rollen. Die Hakenkreuz Ninjasterne hatten mich an der einen Stelle leicht irritiert. Zu welchem Zweck sind diese Symbole eingebaut??
Ich seh zwar meinen ehemaligen Arbeitskollegen nicht wieder, aber heute würde es mich interessieren ob er den nun endlich verstanden hat, oder nicht. Zumindest war seine Empfehlung vor Jahren keine negative, soviel steht fest.

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Ioosh698

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Bewertung9.5Herausragend

" I love hitmen. No matter what you do to them, you don't feel bad"

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, ein Gefühl voller Euphorie, blanker Begeisterung, bloßer Hochachtung und des vollen Genusses, das mich umgibt während ich mir "Sin City" ansah. Es ist ein einmaliger, optisch und erzählerisch gleichermaßen betörender Rausch voller unbändiger Intensität und Ausdruckskraft, der sich während des Filmes Minute um Minute mehr unaufhaltsam in mich hineinfrisst und eigentlich kaum mit Worten wiederzugeben ist.
In "Sin City" steckt oftmals soviel drin, soviele treffende und wichtige Aussagen bzw. Botschaften die uns der Film sagen möchte, zwar nicht direkt präsentiert , aber bei näherer und intensiver Betrachtung schon erkennbar. Es ist der unvergleichliche Look, das traumhafte Zusammenspiel der Farbe und des Lichts, das im Endeffekt diesen bekannten und einzigartigen visuellen Touch
ergibt, der dies "überschattet", im positiven Sinne, wohlgemerkt! Denn so kann man für knapp zwei Stunden einfach abschalten, diesen grandiosen Film über sich ergehen lassen und sich voll und ganz in dieser Welt, in Sin City, mit all seinen verrückten und interessanten Figuren, sowie den spannenden und unglaublich atmosphärisch und konsequent erzählten Geschichten gehen lassen und Robert Rodriguez Meistwerk, aus den Gedanken und Vorstellungen Frank Millers geschaffen, in vollen Zügen genießen. Man wird hier von Ideenreichtum, sanften sowie stürmisch komponierten Klängen, wunderbaren Kamerafahrten und fantastischen Schauspielern, die ihre jeweiligen Figuren stark und bravourös verkörpern, geradezu erschlagen! Geschickt wurden die drei Geschichten miteinander vermischt, wirken oft verstörend und wahnsinng überladen, aber da es sich hier um eine Comicverfilmung , bei der man denkt die Bilder entsprangen direkt eben jenem Comic, gibt es da nichts dran auszusetzen. Außerdem, sei es die Rache eines Mannes am Mord seiner geliebten, der Kampf der Amazonenhaften Huren gegen korrupten und zwielichtige Cops oder die Flucht und die Vergeltung vor bzw. am "Yellow-Bastard", sind diese Storys so phänomenal inszeniert und so gewaltig erzählt, dass man am liebsten gar nicht mehr genug davon kriegen möchte! Hinzu kommen noch die wunderschön anzuhörenden, oft gar poetisch anmutenden, Off-Stimmen unserer drei Hauptprotagonisten, die dem ganzen noch den letzten Kick geben. Allgemein strotzen die Dialoge und Monologe nur so von coolnes, bitterbösen Wortgefechten, Charme und können.

"Sin City" ließ mich sprachlose und völlig perplex vor dem Bildschirm zurück, zu geflasht war ich anfangs das gesehene erstmal zu verarbeiten, ein paar Worte zusammen zu kriegen die dem ganzen halbwegs gerecht werden können. Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, das "Sin City" DIE Comicverfilmungschlechthin ist! Ja, auch "The Dark Knight" oder "Spider-Man" sind tolle Comicadaptionen, doch "Sin City" toppt einfach alles. Warum? Ganz einfach: "Sin City" ist ein Comic, ein Comic in filmischer Form und Perfektion auf die große Leinwand geholt!

"An old men dies- a young girl lives. Fair Trade. I love you Nancy"
And I love you, "Sin City"!

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Ioosh698

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Mag vielleicht sein, aber dieser Look wird auf jeden Fall immer noch 'ne Augenweide sein und etwas einzigartiges an sich haben! ;)


BenAffenleck

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Wir werden sehen...


Ghost-221B

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Bewertung7.5Sehenswert

als ich sin city zum ersten mal gesehen habe war ich geflasht genug um ihn in meine sammlung aufzunehmen - ich mag die episodenhaftigkeit, ich stehe sehr auf den look und ich fand die cast von a bis z perfekt, angefangen bei josh hartnett, über den ich lange als softie-weichei die nase gerümpft habe, dem ich dann schwer abbitte getan habe als ich ihn in lucky#slevin gesehen habe und der hier in seiner rolle als profikiller die gelungene fusion aus altem und neuem image hinlegt, bis hin zu elijah wood. der ex-hobbit war für mich ein überraschungshit - mit seinen tränenfeuchten äuglein fand ich ihn in herr der ringe hart an der grenze zur nervigkeit (nur deshalb noch nich drüber, weil liv tyler noch mehr flennt und sich damit für mich von jeder klippe stürzt). in Hooligans fand ich ihn schon besser, in Sin City spielt er wortlos und so dämonisch-tierisch-bösartig, dass ihm augenblicklich mein herz zuflog.
Warum nur eine 7,5? Ich finde der film ist nicht besonders gut gealtert...vielleicht weil so viele auf den look aufgesprungen sind. Und, um einiges gravierender, ich finde die stories spannend solange ich den twist nicht kenne, sie sind aber weder kompliziert noch dramaturgisch eng genug erzählt um sie öfter als einmal zu sehen, vergleichen wir mal mit Matrix oder dem bereits erwähnten Herr der Ringe. Das is für mich definitv ein Kriterium - ich will dass mir ein Film wenn ich ihn zum zweiten oder dritten Mal schaue mehr offenbart, dass ich evtl noch nach einem jahr neues daraus ziehe, hier passiert das für mich nicht.
Trotzdem: super-genialer film, highlight seines Kinojahres. Filmfans die sich nicht im Vorfeld informiert haben können außerdem das schöne ratespiel spielen, welche szene von tarantino ist. Man kann darauf kommen.

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Amazing

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit Sicherheit eine der düstersten Comicverfilmungen aller Zeiten.
Durch die guten Storys kommt eigentlich kein Leerlauf vor. Zwar wirkt alles komplett irreal aber vielleicht ist das bei diesem Film überhaupt nicht negativ sondern positiv zu bewerten.

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Davki90

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film-Noir Look gibt diesem hochklassigen Filmjuwel das gewisse etwas! Coole Charaktere und eine gelungene Story kommen ausserdem noch dazu! Ein genialer Film, der nicht nur Comicfans gefallen könnte! Für mich gehört er in die Liste für einer der besten Filme der letzten 15 Jahren! Schon fast Kultstatus!

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Heisenberg1995

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sin City hat sich nach meiner Drittsichtung nun endgültig Unsterblich gemacht. Sin City ist DIE Comicverfilmung schlechthin ! Dieser Look ist einfach nur geil und die Story rund um Sin City spannend und knüppelhart.

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Spike1990

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe mir mit der Bewertung von "Sin City" Zeit gelassen, weil ich eigentlich noch was zu dem Film schreiben wollte. Aber mir fällt nichts ein außer: Der Film ist einfach geil :D Gefühlt kannte ich zwar schon 1/3 der Dialoge, weil sie in irgendwelchen Rap-Songs zitiert wurden, aber das spricht ja nur für die Popularität des Films :-)

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Lydia Huxley

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So ähnlich geht's mir auch. Ist wirklich schwer was dazu zu schreiben ^^ ...außer eben, dass er geil ist :D


Troublemaker69

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Bewertung9.5Herausragend

Es gibt sehr viele Comicverfilmungen, die meisten stammen dabei aus dem Hause Marvel oder DC. Meist zeichnen sich in diesem Film "Gut" und "Böse" voneinander, bei Sin City ist es anders. Der Film erzählt nicht die Geschichte eines Helden, sondern die Geschichte einer Stadt mit vielen verschiedenen charismatischen Charakteren.
Rodriguez und Miller inszenieren einen düsteren Comicstreifen der anderen Art, in dem sie den kompletten Look in schwarz und weiß halten und nur bestimmte Aspekte wie Blut farblich hervorheben. Durch diese Kontraste rückt das Wichtige noch mehr in den Vordergrund.
Die Entwicklung der Hauptcharaktere ist ebenfalls sehr interessant gestaltet. Die Charaktere führen in ihren Gedanken Monologe, die teilweise die Stellung eines Erzählers einnehmen.

"Widerlich, einen Mann so zu töten, aber es ist leise. Hassen kannst du dich später."

Solche Monologparte kommen auch nicht selten vor, die Charakteren reden sich selber zu und geben sich selbst Befehle. Man trennt in Sin City Körper und Gedanken differenziert von einander. Der Körper befolgt die Befehle des Gehirns, das ist jedem klar. Der Streifen verdeutlicht dies noch einmal und lässt seine Charaktere dadurch noch realer wirken. Sin City scheint ganz nah zu sein.
Zudem zieht sich ein trockener Humor durch den Streifen, der oft witzig und immer cool ist.
Der Cast spielt perfekt und lebt sich richtig in seine Rollen hinein. Bruce Willis, Elijah Wood und Jessica Alba machen hier ihre Sache besonders gut und schaffen es, dass die Charaktere noch charismatischer wirken.
Die Filmmusik passt perfekt zu dieser einzigartigen Comicverfilmung und schafft eine düstere Atmosphäre.

Der düstere Look, die gut gemischte Filmmusik und die charismatischen Charaktere schaffen eine einzigartige Comicverfilmung, die es so noch nicht gab.
Miller und Rodriguez zeigen mit Sin City, dass Comicstreifen auch abseits von Iron Man, Wolverine und co. leben können.

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John3101

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Film der nicht viel denken abverlangt, aber einen doch an so manch einer Stelle schockiert.Sin City definiert den Begriff "Comicverfilmung" neu, indem er nur stellenweise Farben wie Rotes Blut oder goldene Haare zeigt.Schwarz-weis-Filme scheinen in letzter zeit etwas verpönt, obwohl ich nur sagen kann das dieser Film Unterhaltungsstoff vom feinsten bietet.

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Warriv

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hab ihn mir gestern nochmal angeschaut und bin von dem Bild immer noch begeistert! Es ist technisch wohl die beste Graphic Novel Verfilmung, aber leider leider finde ich den Filme stellenweise einfach zu lang und zu oberflächlich. Ich hoffe, dass das im zweiten Teil behoben wird. Ich bin auf jeden Fall schon äußerst gespannt.

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moep0r

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Dann schau dir mal The Spirit an. Der ist optisch sehr aehnlich, geht aber vom Inhalt komplett in eine andere Richtung.


expendable87

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Bewertung9.0Herausragend

rodriguez, miller und tarantino präsentieren ein actionreiches, schwarzhumoriges und stilvolles meisterwerk mit kultstatus...welches zwei stunden lang mit prachtvollen bildern, erstklassigen darstellern sowie einer außergewöhnlichen und originellen erzählweise punktet!
die marv-episode mit mickey rourke ist einfach der wahnsinn und für mich persönlich das highlight in sin city!
Anschauen, Anschauen, Anschauen!!!

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Zephir

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Traumbesetzung, bombastische Optik (schwarz & weiß ftw.!), keine Sekunde zu lang und einer der besten Comicadaptionen. Period.

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Val Vega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es ist ein düsterer Tag heute. Es schüttet wie aus Kübeln und eine dicke Wolkendecke hängt tief im Tal. Kein Sonnenstrahl vermag das düstere dunkelgraue Bollwerk zu durchdringen. Eine Stimmung wie in einem typischen Noir-Film der dreißiger Jahre. Ich stelle mir vor, dass ein Privatdetektiv irgendwo dort draußen einen Ehebruch beweisen will und seine Nase in Dinge steckt die zu groß für ihn sind. Vielleicht wurde irgendwo eine Prostituierte ermordet und ein alter Cop will diesen letzten Fall aufklären. Oder ein Journalist, der nicht daran glaubt, was die Polizei erzählt gerät in ein Netz aus Intrigen. Doch heutzutage sind diese Geschichten nicht mehr schwarz-weiß, sondern in Farbe. Dennoch düster. In dieser Bewertungsreihe möchte ich jenen Filmen auf die Spur gehen, die sich mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigen in Form von Crime und Thriller Geschichten, das ganze immer mit düsterer und drückender Atmosphäre.
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Neo-Noir-Bewertungsreihe #1
"SIN CITY"

„Hell's waking up every goddamn day and not even knowing why you're here. But I'm out now. It took someone who was kind to me getting killed to do it. But I'm out. And I know exactly what I'm gonna do.“

Immer mehr Comic-Verfilmungen, stets nach demselben Muster, überschwemmen den Markt und so ist es beinahe schon unfassbar, das die wohl bis dato originellste so viele Jahre zurückliegt. Robert Rodriguez und Frank Miller verpassen dem Film eine unfassbar geniale Optik. Die in Farbe vor Greenscreen gedrehten Bilder, die später digital so bearbeitet wurden, dass dieser geile schwarz-weiß Look mit den einzelnen Neon-Farben entsteht reihen sich durch die geniale Kamera aneinander wie Bilder in einem Comic, was dem Film wiederum jede noch so krasse Exploitation, Over The Top Action oder sonstige Überdrehtheit durchgehen lässt.

Visuell ist dieser Film ganz klar ein Meisterwerk. Ein künstlerisches Schaffen für die Augen, dass jedem Liebhaber von surrealistisch bis expressionistischen Bildern einen harten Orgasmus beschafft. Doch auch das Drehbuch des Films passt sich dem restlichen Stil auf famose Art und Weise an. Zum Teil lässige und vor Coolness nur so triefende Wortgefechte, weichen philosophischen und beinahe poetisch schönen Monologen, die unsere drei Protagonisten nicht nur wie gewöhnliche Figuren in einem Actionfilm wirken lässt. Rodriguez, der hier seinen wahrscheinlich besten Film abliefert, beweist auch ein Händchen für seine Darsteller. Der wahnsinnig große Cast, der sowohl klasse Darsteller als auch eher untalentiertere Mimen vereint, wird von ihm so in Szene gesetzt, dass alle zur Geltung kommen, keiner irgendwie vergessen wird, was zu einem Bild der Stadt „BaSIN CITY“ beiträgt, dass einen wünschen lässt, selbst ein Teil dieser Para-Gesellschaft voll verkommener Subjekte zu werden.
Die Geschichten, die geschickt miteinander Verwoben sind, wie es nur wenige „Episoden“-Filme schaffen, haben alle ihr gewisses etwas und sin so rasant und geschickt erzählt, dass es einem beinahe schon Schade vorkommt, wenn man sich wieder von den Figuren verabschieden muss. Im Laufe des Films taucht man immer weiter ab in diese Welt der Bastarde, Gangster, Berserker und Killer-Huren und ertappt sich selbst bei dem Wunsch, ein Bierchen in der einen Bar zu trinken un mit diesen zwielichtigen Gesellen einen über den Durst zu trinken.

Wenn auch unkonventionell, „Sin City“ ist für mich ein echter Neo-Noir! Er hat alles was das Genre braucht. Die von Rodriguez perfekt eingefangene Atmosphäre des Films, die eben durch diese grandiose Optik, diesen visuellen Orgasmus, unterstützt wird, machen „Sin City“ nicht nur zu einem außergewöhnlichen Vertreter, der Comciverfilmungen, sondern auch zu einem würdigen Nachkommen der Noir-Filmklassiker der Prä-Zweiter-Weltkriegs-Ära.

„An old man dies. A young woman lives. A fair trade. I love you, Nancy.“

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Val Vega

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Wird wahrscheinlich das beste sein :D


Bubo

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Ich bleib erst einmal im Vorfreude Modus auf die weiteren Filme in Deiner Reihe. Bin schon sehr gespannt, was Du Dir für welche rausgesucht hast. Stark, Meister Val. Grandioser Start mit nem grandiosen Kommi zu nem grandiosen (Neo-)Noir!


rainewardo

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Bewertung9.0Herausragend

Neben "Watchmen" ist wohl "Sin City" die einzige Comic-Verfilmung, die sich unglaublich nah an die Vorlage hält, sogar schon fast 1:1 abgefilmt ist. Doch dies macht den Film nicht schlecht - im Gegenteil!
"Sin City" ist düsteres, kompromissloses, brutales Werk, das der Vorlage treu bleibt und als filmisches Pendant zu drei Comics der Reihe gilt.

Bild für Bild wurde alles abgefilmt und genau das macht den Reiz und den Flair des Films aus: alles ist in schwarz/weiß gehalten, vereinzelte Farbtupfer, Off-Erzähler - allesamt Elemente des "Film Noir" und es passt einfach ungemein gut. Die Dialoge sind spitze, vorallem die Off-Kommentare vom jeweiligen Erzähler der Geschichte. Sarkastisch, zynisch - und genau das macht ungemein Spaß!

Auch die ineinander verschachtelte Geschichte, die zwar nacheinander abläuft, aber dennoch wiederkehrende Charaktere aufweist ist ebenso genial wie die Vielzahl an Charakteren, wodurch der Film aber nicht überladen wirkt. Jeder hat mindestens einmal die Gelegenheit zu glänzen. Die Marv-Geschichte weiß am besten zu gefallen, denn man merkt Mickey Rourke auch den Spaß dabei an. Aber alle anderen machen ihren Job genauso gut! Obgleich der Film nur in schwarz/weiß gehalten ist, ist der Film nicht ohne, die FSK 18 ist durchaus berechtigt, doch nicht übertrieben brutal. Der Härtegrad unterstreicht die düstere, dreckige Handlung. Die Brutalität ist allerdings so übertrieben und comichaft, dass selbst Leute, die es nicht so mit Blut haben, den Film bis auf ein paar Szenen gut schauen können.

Fazit: Düster, dreckig, kompromisslos, brutal - Willkommen in Sin City! Im Gegensatz zu der Flut an Superhelden präsentiert sich "Sin City" von der genau gegenteiligen Seite und bietet keine guten Helden - hier geht es richtig zur Sache, optisch eine Wucht!

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ANDREnalin

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Bewertung7.0Sehenswert

Ins Schwarze getauchte und getroffene Bilder, die mit beeindruckenden Voicovern unterlegt, durch ein unglaublich gutes Star-Ensemble präsentiert und durch eine ungewöhnliche Erzählweise, die Brutalität und Coolness zwei Stunden lang vorbildlich auf den Bildschirm bannt, unterstrichen werden: 'Sin City' ist einzigartig, das steht außer Frage. Irgendetwas stört mich allerdings und obwohl ich für Andersartigkeit stets zu haben bin, fehlte mir einfach ein zusammenhängender roter Faden, der sich durch den Film spinnt. Klar, die einzelnen Storylines schlagen an bestimmten Ankerpunkten dezente Brücken in Zukunft oder Vergangenheit, haben bei mir allerdings nicht das Gefühl erzielt etwas großes Ganzes, sondern viel mehr eine Reihe an Folgen einer durchaus gelungenen TV-Serie gesehen zu haben. Das ist natürlich gewollt, hat bei mir allerdings nicht die erhoffte Wirkung erzielt.

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Blob

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine monolog- und dialogstarke Comicbuch-Interpretation. Optisch einzigartig, düster und mit Traumbesetzung! <3

Der Song "Cells" von The Servant ist im Instrumental einfach der Wahnsinn!!!

- Blob

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moep0r

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Bewertung9.0Herausragend

In Einstimmung auf den zweiten Teil habe ich den ersten mal wieder rausgekramt und bin immer noch absolut begeistert. Trotz der Laenge von knapp zwei Stunden weiss Sin City durchweg zu begeistern. Wird Zeit, dass ich mich mal den Comics widme.

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xElectrox

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Bewertung7.5Sehenswert

Mal eine etwas andere Comicverfilmung! :D

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