Sin City
US 2005
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm, Drama
- Zielgruppen
- Männerfilm
- Inhalt
Willkommen in Sin City! Der Stadt der Hartgesottenen, der Korrupten, der gebrochenen Herzen. Manche nennen diese Stadt düster. Dann gibt es andere, die sie ihr Zuhause nennen. Korrupte Cops. Sexy Huren. Verzweifelte Spitzel. Die einen suchen Rache… — Mehr
Willkommen in Sin City! Der Stadt der Hartgesottenen, der Korrupten, der gebrochenen Herzen. Manche nennen diese Stadt düster. Dann gibt es andere, die sie ihr Zuhause nennen. Korrupte Cops. Sexy Huren. Verzweifelte Spitzel. Die einen suchen Rache. Die anderen dürsten nach Erlösung. Und dann gibt es noch solche,die ein bisschen von beidem haben wollen. Ein Universum voller unwahrscheinlicher und zögerlicher Helden, die immer noch das Richtige tun wollen - in einer Stadt, in der die Grenzen zwischen gut und böse verschwinden... Robert Rodriguez ("From Dusk Till Dawn") adaptiert den surrealen Comic von Frank Miller für die Kinoleinwand und versammelt dabei eine wahre Armada von Stars.
- Cast
- Bruce Willis, Jessica Alba, Rosario Dawson, Benicio del Toro, Clive Owen, Mickey Rourke, Brittany Murphy — Mehr
- Regisseure
- Quentin Tarantino, Frank Miller, Robert Rodriguez
- Laufzeit
- 119 Minuten
- Zeit
- 2000er Jahre, Nacht, Zukunft
- Ort
- Fiktiver Ort, Großstadt, Metropole
- Handlung
- Abgeschlagenes Körperteil, Bandenchef, Bandenkrieg, Bogen, Cadillac, Dusche, Gang, Gangster, Gangsterboss, Gewalt, Gogo-Tänzer, Granate, Gut und Böse, Hund, Jungfrau, Kannibale, Korruption, Kriminalinspektor, Lesbe, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Mord beim Beischlaf, Mörder, Perfektes Verbrechen, Priester, Prostituierte, Prostitution, Psychopath, Pädophilie, Rache, Schießerei, Schmuggel, Schwert, Serienmörder, Strip-Club, Striptease, Suche nach Mörder, Suizid, Unterwelt, Verfolgungsjagd, Wald, kopflos
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart
Über diesen Film
Handlung
The Customer Is Always Right (Teil eins)
In der Einführung begegnet ein smarter Typ (Josh Hartnett) während einer Party auf der Dachterasse scheinbar zufällig einer wunderschönen Frau (Marley Shelton) in einem roten K… — Mehr
Handlung
The Customer Is Always Right (Teil eins)
In der Einführung begegnet ein smarter Typ (Josh Hartnett) während einer Party auf der Dachterasse scheinbar zufällig einer wunderschönen Frau (Marley Shelton) in einem roten Kleid. Nachdem sie ihm erst die kalte Schulter zeigt, erliegt sie nur Momente später den Worten, die er an sie richtet und ihre Seele beschreiben zu scheinen. Die beiden küssen sich, bevor sie tot in seine Arme sinkt. Der Typ ist ein Killer, wie es viele zu geben scheint in dieser Heimat des Bösen, der Gewalt und der Traurigkeit: Basin City – oder auch Sin City, wie alle die Stadt nennen.
That Yellow Bastard
Der abgehalfterte Cop Hartigan (Bruce Willis) steht kurz vor der Pension. Doch bevor er sich zur Ruhe setzt, will er noch einen letzte Fall lösen: Die kleine Nancy Callahan (Makenzie Vega) wurde entführt. Jeder scheint zu wissen, dass der pädophile, sadistische Sohn (Nick Stahl) des mächtigen Senators Roark (Powers Boothe) hinter ihrem Verschwinden steckt. Er weiß, er muss diesen letzten Fall ohne seinen Partner Bob (Michael Madsen) lösen, der auch auf der Lohnliste des Senators steht.
Tatsächlich schafft er es, die Kleine zu befreien und Roark Jr. zu entwaffnen (er schießt ihm in die rechte Hand und in die Genitalien), doch er muss einen hohen Preis dafür zahlen: Ihm werden die Verbrechen angelastet und er wird wegen Vergewaltigung eingesperrt. Die einzige, die von der Wahrheit weiß, ist Nancy, die aber untertauchen muss, um sicher vor Roark Jr. und seinen Schergen zu sein. Aus Dankbarkeit schreibt sie ihrem Retter unter einem Pseudonym Woche für Woche Briefe, die ihm in der schweren Zeit Hoffnung spenden.
Als Hartigan nach acht Jahren einen Brief mit einem abgetrennten Finger erhält, befürchtet er das Schlimmste. Aus Sorge unterzeichnet er ein Geständnis, was ihm kurz darauf die Freiheit beschert. Er macht sich wieder auf, um das Mädchen, das in der Zwischenzeit zu einer jungen Frau gereift sein muss, zu beschützen.
Sein Weg führt ihn in Kadies Bar, wo er Nancy (Jessica Alba), die dort als Gogo-Tänzerin arbeitet, findet. Doch im Moment, als er sie erkennt, geht ihm auf, dass er auf eine Finte von Roark Jr. hineingefallen ist und ihm der Finger nur geschickt wurde, um The Yellow Bastard, in den sich Roark verwandelt hat, wieder zu seinem Opfer zu führen. Er versucht die Situation zu retten, indem er die Bar zügig verlässt, doch zu spät, Nancy hat ihren Helden erkannt, unterbricht ihre Performance, stürmt auf ihn zu und küsst ihn. Kurz darauf gerät Nancy wieder in die Fänge der Kreatur.
Hartigan schafft es erneut seine Nancy zu befreien und dieses Mal bringt er zu Ende, was er beim ersten Versuch versäumte: Er tötet erst The Yellow Bastard und anschließend sich selbst. Schließlich ist er die einzige Spur, die zu Nancy führen könnte. Er erschießt sich mit den Worten: “Ein alter Mann stirbt, ein junges Mädchen lebt. Fairer Tausch.”
Sin City (The Hard Goodbye)
Auf den riesengroßen, hässlichen Marv (Mickey Rourke) wartet die Nacht seines Lebens. Die wunderschöne Goldie (Jaime King) schläft mit ihm. Benebelt von Glück und Alkohol schlafen beide ein. Als Marv am nächsten Morgen aufwacht, liegt seine Angebetete tot neben ihm und die Polizei steht vor der Tür, um ihn zu verhaften. Er entkommt.
Beseelt vom Gedanken an Rache macht er sich daran, die Mörder seines Engels zu suchen. Nachdem ihn seine Suche auf die Spur des Killers Kevin (Elijah Wood), der die Köpfe seiner Opfer als Trophäen sammelt, führt, verliert er ein erstes Duell mit dem scheinbar laut- und schwerelos kämpfenden Psychopathen. Doch ihm gelingt die Flucht aus seinem Kerker. Viele der Opfer waren Prostituierte. Also macht er sich auf nach Old Town, einem Viertel, das von den Prostituierten der Stadt quasi autonom regiert wird. Dort traut er seinen Augen nicht, als er plötzlich von Goldie und ihren Amazonen gefangengenommen wird. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen natürlich nicht Goldie, sondern deren Zwillingsschwester Wendy ist, die wie er nach dem Mörder Goldies sucht.
Gemeinsam machen sie sich abermals auf zu Kevin, den Marv schließlich auf bestialische Weise tötet. Doch damit nicht genug, Marv will auch den Mann zur Strecke bringen, der hinter der ganzen Intrige steckt: Senator Roark. Auch der muss qualvoll sterben, ehe Marv verhaftet wird und auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wird. Er stirbt ohne Reue, da er die Frau, die er liebte, rächen konnte.
The Big Fat Kill
Shellie (Brittany Murphy) bekommt unliebsamen Besuch von ihrem Ex, dem Cop Jack Rafferty (Benicio Del Toro), den alle nur Jackie Boy nennen. Dumm nur, dass der Schläger vier seiner Buddies dabei hat und gerade ihr neuer Freund Dwight McCarthy (Clive Owen) bei ihr ist. Nachdem Dwight sich Jackie auf der Toilette vorgenommen hat, ziehen der und seine Jungs tatsächlich ab.
Doch Dwight ahnt, dass Jackie nichts Gutes im Schilde führt und folgt ihm nach Old Town. Jackie Boy und seine Jungs scheinen in Becky (Alexis Bledel) ihr Opfer gefunden zu haben und bemerken dabei nicht, dass ihr eigenes Leben nur noch am seidenen Faden hängt, da die Nutten schon längst das auffällige Eindringen in ihr Revier bemerkt und ein Auge auf die vermeintlichen Gangster geworfen haben. Auch Dwight wird abgefangen und zu Gail (Rosario Dawson), einer seiner Verflossenen, gebracht, die die Chefin der Damen ist.
Gemeinsam harren sie der Dinge, die unausweichlich bevorzustehen scheinen… Es kommt, wie es kommen muss: In dem Moment, als Jackie Boy versucht, Becky gewaltsam ins Auto zu zerren, greift die Meistermörderin Miho (Devon Aoki) ein und tötet kunstvoll und schnell alle fünf Insassen des Autos. Was sie nie zu ahnen wagten, wird wahr: Jackie Boy und die anderen waren Cops. Die Leichen müssen entsorgt werden, da sonst ein Krieg zwischen der Polizei und den Mädchen um ihr Revier droht.
Dwight, der sich für den Schlamassel verantwortlich fühlt, will die Sache wieder gerade rücken und die Leichen verschwinden lassen. Doch ausgerechnet die gerettete Becky gibt kurz darauf Informationen an eine Bande weiter, die Old Town übernehmen will und großes Interesse daran hat, dass die Polizei ihnen einiges ihrer Arbeit abnimmt. Sie schicken Söldner, die Dwight erledigen sollen. Der überlebt deren Hinterhalt und tötet die Killer mit Hilfe von Miho. Gemeinsam kehren sie zum Showdown nach Old Town zurück, wo die Prostituierten die feindliche Gang vernichten.
The Customer Is Always Right (Teil zwei)
Im den Film beendenden Epilog taucht in einer Krankenhaus-Station wieder der Typ aus dem Prolog auf. Dieses mal ist er hinter Becky her, die nun ihre gerechte Strafe für ihren Verrat ereilen wird. Was zwar nicht sichtbar ist, aber die Lehre des Films.
Weiterführende Informationen
- Rezeption der deutschen Presse
- Wissenswertes über die Produktion
Weitere Informationen im Internet
- Sin City – Pressespiegel auf film-zeit.de
- Diverse Trailer auf Rottentomatoes.com (engl.)
- Das Interview Jeder Spritzer, jeder Nippel mit dem Comic-Autor Frank Miller, der auch gemeinsam mit Robert Rodriguez Regie führte, vom 10.08.2005 auf Sueddeutsche.de
- Hauptdarsteller Mickey Rourke erzählt im Interview Im Grunde war ich längst tot in der Welt am Sonntag über sein Comeback
- Einige Standfotos und Plakate auf Stern.de
Quellen
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ausgezeichnet 8.1
Der Film Sin City wurde von 67 Kritikern bewertet.
Eine Frank Miller-Verfilmung die die Stimmung des Comics in sich trägt. Was für Fans des Genres und wegen der Eigen Optik auch sonst sehenswert.
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Schon die pompöse Besetzung ist der perfekte Aufhänger für diesen Ausnahmefilm aus dem Hause Rodriguez. Die brillante Comic-Optik und die konsequente Gewalt machen dann endgültig heiß. Das zumindest, wenn man Fan von Comics und/oder der rauen, fantasievollen Filmsparte ist.
Ein Kult-Comic wurde hier auf beeindruckende Weise zum Leben erweckt. "Sin City" ist ein optischer Hochgenuss, für die einen gewöhnungsbedürftig, für die anderen revolutionär. Leider bleibt die Geschichte in etwa so platt wie das Papier, von dem sie ursprünglich kommt. Das Denken wird weitestgehend den Charakteren überlassen. Man bekommt drei zerstückelte Episoden vorgesetzt, die sich durch herrlich kranke Einfälle, zelebrierte Coolness und gerne im Halse des Zuschauers stecken bleibende Lacher auszeichnen. Ein Film wie dieser kann sich sowas aber auch leisten.
Die drei Episoden schließen sich am Ende immerhin elegant zu einem befriedigendem Kreis. Die Story ist lediglich noch ausbaufähig. Ab und an werden Längen nur haarscharf umgangen. Dennoch ist "Sin City" dank des ideal gewählten Staraufgebots, den überspannten Charakteren, den mehr als schicken Tricks und der bissigen Brutalität ein nachhaltiger Spaß. Und da bietet der angekündigte Teil 2 auch mal eine interessante Plattform für Weiterentwicklung statt pures Melken der fetten Kuh.
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Kommentare — Ausgezeichnet 8.0
Der Film Sin City wurde von 10223 Mitgliedern bewertet.
Zichi03 2010/02/09 15:16:31
abalahamma 2010/01/30 01:32:00
Viel besser kann man einen Comic nicht verfilmen
Kommentar gefällt mir Antworten
HOoP3L 2010/01/26 15:13:53
Sin City hat mich gleich überzeugt, mit seinen grandiosen Schauspielern den einzelnen Episoden und der tollen Stimmung.
Der Schwaz Weiß Farb Style sieht echt cool aus und ist mal etwas anderes.
klar wird in diesem Film viel Gewalt gezeigt aber ich meine er heißt ja auch Sin City
und nicht "Wirhabenunsalleliebstadt"
Ich kannte den Comic bis dahin gar nicht, dass wurde aber schnellstens nachgeholt
freu mich jetzt nur noch auf den 2ten *man wird der Geil*
"Geh um die richtige Ecke in Sin City und du kannst alles finden."
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News zu diesem Film Sin City
2009/12/29 09:00:00
Kein Jahresrückblick ist komplett ohne Würdigung all der Talente, die uns 2009 verliessen. moviepilot blickt zurück, verabschiedet sich von Dirty Dancern, Aliens Papa, Jugendverstehern, Königen und Sexbomben…
Der Film Sin City gehört zum Genre Thriller, Kriminalfilm. Regie führte Quentin Tarantino, Frank Miller, Robert Rodriguez.

Robert Rodriguez zementiert seinen Ruf als einfallsreicher und technisch versierter Filmemacher. Nach Ansicht von SIN CITY kann man kaum seiner These, es gebe keine Gründe für ihn, auf Film zu drehen, kaum widersprechen. Ich wage nicht zu vermuten, wie viele von uns dern Film gar nicht als digital erkannt hätten. Die mitunter aufkommende Leblosigkeit von SIN CITY begründet sich jedenfalls nicht im Formalen. Schon gar nicht in den schauspielerischen Leistungen. Nein, es ist die Strebsamkeit. Werktreue kann manchmal herzlos sein.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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