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Sin City

Sin City (2005), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 11.08.2005


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Kritiker
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7.7
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47873 Bewertungen
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von Robert Rodriguez und Frank Miller, mit Bruce Willis und Jessica Alba

Robert Rodriguez’ Sin City zeigt das Bild der brutalen Stadt Basin City durch die Augen dreier verschiedener Personen, die sich alle in der Korruption verfangen.

Korrupte Cops, geschmierte Politiker, Huren, die nach Gerechtigkeit dürsten, und die tägliche Suche nach Erlösung in einer Stadt, in der alles möglich scheint – nur nicht das. Das ist Sin City. In dem dreckigen Großstadtmoloch Basin City kreuzen sich die Wege verschiedener Charaktere, die sich bemühen hier ihr Glück zu finden oder einfach nur über die Runden zu kommen.

Da ist Harrigan (Bruce Willis), der letzte ehrliche Cop der Stadt. Einst von seinem Partner angeschossen und verraten, bemüht er sich das Leben einer Stripperin (Jessica Alba) vor einem Psychopathen zu retten, dem Sohn eines mächtigen Senators. Dwight (Clive Owen) will ‘Jackie Boy’ (Benicio del Toro) daran hindern sich an Prostituierten zu vergehen. Diese können sich, angeführt von der so patenten wie schönen Gail (Rosario Dawson), allerdings ganz gut selbst helfen. Doch ahnen weder sie noch Dwight, dass es sich bei Jackie Boy um einen Polizisten handelt… Schließlich ist da noch Marv (Mickey Rourke), äußerlich eine Bestie von Mann, der den Mörder der schönen Goldie (Jaime King) finden will. Sie kam eines Nachts und gestand ihm ihre Liebe, doch dann wurde sie ermordet. Marv wird nicht ruhen, bevor er herausgefunden hat, wer ihre Mörder sind…

Hintergrund & Infos zu Sin City
Sin City entstand nach der gleichnamigen, legendären Comic-Serie von Frank Miller. Robert Rodriguez’ Verfilmung basiert auf den Bänden ‘Stadt ohne Gnade’, ‘Das große Sterben’ und ‘Dieser feige Bastard’. Die Eröffnungsszene des Films mit Josh Hartnett und Marley Shelton ist der Sin City-Kurzgeschichte ‘The Customer is Always Right’ entnommen. Regisseur Robert Rodriguez drehte sie vor Beginn der eigentlichen Dreharbeiten, um Frank Miller von seiner Vision zu überzeugen. Rodriguez konzipierte Sin City als direkte Übertragung der Comicserie ins Medium Film. Deshalb werden in Bezug auf Sin City (abgesehen von Miller als Autor der Comics) keine weiteren Drehbuchautoren angeführt. Miller fungierte darüber hinaus als Co-Regisseur von Sin City. Quentin Tarantino unterstützte Rodriguez und Miller und übernahm die Gast-Regie für eine Szene des Films.

Um eine möglichst große Übereinstimmung mit Millers Sin City-Comics zu erreichen, drehte Rodriguez vollständig vor Green Screens und fügte den abgründig-düsteren Hintergrund von Basin City erst in der Postproduktion ein. (KJ)

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Cast & Crew


Kritiken (12) — Film: Sin City

Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Geh um die richtige Ecke in Sin City und du kannst alles finden."

Was alles? Was kann man denn alles in 'Sin City' antreffen? Alles. Prostituierte, Gewalt, Waffen, korrupte Cops, andere kranke Menschen die aus ihren Löchern kriechen. Und wenn du nicht gut auf deinen eigenen Arsch aufpasst bist du bald eine Leiche mehr in der Stadt der Sünden.

"Sin City". Drei Episoden. Drei Erzählstränge.

Teil 1: Bruce Willis als Cop Hartigan. Die Welt ist krank. Und der letzte, kranke Abschaum findet seinen Platz in 'Basin City'. Das muss auch Hartigan immer wieder aufs neue erfahren. Eigentlich müsste er ein Held sein. Er hat den perversen Kinderschänder Junior zur Strecke gebracht, das kleine Mädchen Nancy gerettet. Ihm gebührt ein Orden. Der Bürgermeister sollte ihm den Schlüssel zur Stadt übergeben. Nur dumm das Junior Senator Roark's Sohn ist. Damit stehen seine Chancen [eigentlich] schlecht.

Teil 2: Mickey Rourke als Marv. Die Welt ist verlogen. Marv wollte nur eine nette Nacht mit der Prostituierten Goldie verbringen. Am nächsten Morgen liegt sie tot im Bett. Wer war das? Wer kann sich an Marv vorbeischleichen und in seiner Anwesenheit Goldie ermorden? Und als Kirsche auf dem Eisbecher wird ihm auch noch alles in die Schuhe geschoben.

Teil 3: Clive Owen als Dwight. Die Welt ist ungerecht. Durch ein dummes Missgeschick steht der mühsam aufrechterhaltente Waffenstillstand zwischen Basin Citys korrupter Polizei und den Prostituierten auf Messers Schneide. Dwight muss für die Gerechtigkeit kämpfen. Die in Basin City eigentlich schon längst nicht mehr existierst.

Eine der wohl besten Comic-Adaptionen die meine Augen je erblicken durften. Dieser Style, diese Kamerafahrten, und verdammt nochmal, diese Dialoge/Monologe. Ich habe den Comic nicht wirklich selber gelesen, doch ein Freund. Und der war mehr als schwer begeistert, hat mir erzählt das die Dialoge 1:1 übernommen wurden und das selbst Kameraeinstellungen wie im Comic sind. So muss dat. Und das hat man auch nur Robert Rodriguez zu verdanken.
Die Bildkompositionen die man hier zu sehen bekommt sind einfach bombastisch - ob man den Film nun mag oder nicht - alleine für diese Mühe gibt es von meiner Seite Anerkennung. Ein visueller Genuß der extraklasse.
Ich muss auch noch kurz Elijah Wood erwähnen, meine Fresse ist der Junge wandlungsfähig, der kleine Hobbit-Hooligan nun als flitzender Kannibale. Fand ich mehr als gut.

"Sin City" ist nichts für den Großteil der Frauenwelt, hier werden echte Männerfantasien erfüllt, Action ohne Ende und leicht bekleidete Mädels in jeder Ecke.
Brutalität. Brutalität wird hier ganz nach oben gehoben, es ist ein kranker, gewalltabhängier Film der dank der übertriebenen Zeichnung nicht ganz so heftig wirkt wie es im normalen Stil wäre. Irreal. Ja Irreal wirkt das alles. Das triffts.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

stuforcedyou

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Schon gesagt. Du hast also manchmal auch so etwas wie Geschmack :)
Ich persönlich finde ja die Kinofassung besser als die gestern ausgestrahlte Extended Recut Fassung.


Mr.Film

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Die wird dann als nächstes geschaut, mein, äh, Geschmackssicherer-Freund :)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Lieblingsfilm

Kommen wir zuerst zu den Schwachpunkten dieses Meisterwerks: 1. Jessica Alba sieht zwar aus wie Nancy Callahan, aber gut schauspielern kann sie nicht (siehe "Fantastic Four"). In den gemeinsamen Dialogszenen mit Bruce Willis wird dies schmerzlich bewiesen. 2. Der Film ist brutal! Zart besaitete sollten ihnen meiden, unbedingt! Nun aber zu den positiven Aspekten der Filmgranate. "Sin City" ist düsteres, dreckiges, brutales Kino mit diversen Einstellungen die den Rahmen des Kinos sprengen und fast schon wie ein Gemälde der Pop Art wirken. Bilder wie der Suizid von Cop Hartigan oder der irre Blick von Jackie Boy sind nicht nur für die große Leinwand sondern vor allem für die Ewigkeit gemacht. "Sin City" ist aber kein Kunstwerk, sondern ruppiges Stück Filmgeschichte die das Genre der Comicverfilmung neu definiert und dazu alte Hasen wie Mickey Rourke und Bruce Willis sowie jungen Schauspielern wie Elijah Wood und Nick Stahl mit triumphale Rollen beschenkt. Willkommen in "Sin City", die perfekte Synthese aus Pop-Kultur und Film Noir!

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Robert Rodriguez zementiert seinen Ruf als einfallsreicher und technisch versierter Filmemacher. Nach Ansicht von SIN CITY kann man kaum seiner These, es gebe keine Gründe für ihn, auf Film zu drehen, kaum widersprechen. Ich wage nicht zu vermuten, wie viele von uns dern Film gar nicht als digital erkannt hätten. Die mitunter aufkommende Leblosigkeit von SIN CITY begründet sich jedenfalls nicht im Formalen. Schon gar nicht in den schauspielerischen Leistungen. Nein, es ist die Strebsamkeit. Werktreue kann manchmal herzlos sein.

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sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Eine Frank Miller-Verfilmung die die Stimmung des Comics in sich trägt. Was für Fans des Genres und wegen der Eigen Optik auch sonst sehenswert.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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9.0Herausragend

[...] Ein Kult-Comic wurde hier auf beeindruckende Weise zum Leben erweckt. „Sin City“ ist ein optischer Hochgenuss, für die einen gewöhnungsbedürftig, für die anderen revolutionär. Leider bleibt die Geschichte in etwa so platt wie das Papier, von dem sie ursprünglich kommt. Das Denken wird weitestgehend den Charakteren überlassen und lässt den Zuschauer sich zurücklehnen und genießen. Man bekommt drei zerstückelte Episoden vorgesetzt, die sich durch herrlich kranke Einfälle, zelebrierte Coolness und gerne im Halse des Zuschauers stecken bleibende Lacher auszeichnen. Ein Film wie dieser kann sich sowas aber auch leisten. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.0Sehenswert

Marvs Episode um den Rachfeldzug des abgehalfterten Söldners hatte am meisten Schmiss, aber danach verliert der Film mMn ziemlich an Drive, dabei ist die "Yellow Bastard"-Reihe meine liebste Serie im "Sin City"-Universum...
Rodriguez Streifen geht als geglücktes Experiment in Sachen Bildgestaltung vollkommen in Ordnung und der gesamte artifizielle Kontext mit Voiceover, CGIs, Farbkomposition usw. haben einen beträchtlichen Reiz - allerdings macht es "Sin City" auch reichlich seelenlos. Die Bilder sind genauso Pose wie in seinem nächsten Verwandten "Sky Captain..." und distanzieren damit zwangsläufig die Figuren vom Zuschauer. Ich hätte nicht gedacht, das diese expressionistische Optik eine solche Barriere bilden würde. Und dabei sind die Bilder nur selten hochkarätiger als die seiner Vorbilder aus dem klassischen Film Noir. Hätte One-Man-Army Rodriguez evt. besser einen erfahreren Kamera-Mann eingesetzt?
Ein wenig mehr "klassischer Film", ein paar mehr Story-Überraschungen und weniger sklavische Verpflichtungen gegenüber der Vorlage, es hätte vielleicht wirklich ein Oberknüller werden können. So isses ein nettes Schmankerl für den "SinCity"-Fan, dessen größte Qualität mMn darin liegt, das man seine Comics endlich mal von talentierten Sprechern vorgelesen bekommt...

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ismirwurst

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und so soll es auch sein!


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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0.0Hassfilm

die optik ist so geeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiil!!!!!!!!!!!!!!!

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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9.5Herausragend

Das Rodriguez/Miller-Opus wirkt wie ein Kompendium aller Noirs von Raymond Chandler bis Ed McBain, wie die schwarzweiße Fieberphantasie eines Mickey Spillane, inklusive roter Bluteinsprengsel und gelber Schwefelspritzer. Es ist eine Hommage an den einflußreichsten Comic-Schöpfer der letzten 20 Jahre und zugleich die Nobilitierung von dessen Kunstform: Das Kino eignet sich die Sprache des illegitimen kleinen Bruders an. All dessen Ausdrucksmittel - gekippte Perspektiven, übertriebene Beleuchtung und unmotivierte Schatten, verschwimmende Hintergründe - gelangen zur Anwendung.

Kritik im Original 35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.0Herausragend

Regisseur Robert Rodriguez malt all das mit katholischer Bilderlust und Opulenz aus und verwandelt die Vorlage Frank Millers in eine überbordende und in jeder Hinsicht exzessive Pulp-Comic-Vision, hinreißende Kinobilder, deren Kraft man sich nicht entziehen kann.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Mit konsequenter Ästhetik will Sin City eine moralische Geschichte erzählen, in der alles schwärzer ist als im Film Noir. Das Blut fließt reichlich, aber in schwarz und weiß, nur selten gelb oder rot.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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9.5Herausragend

"An Old Man Dies. Young Girl Lives. Fair Trade." Dünn sind sie gesät, die richtig guten T-Shirt-Sprüche; im Kino erst recht. Die Comic-Verfilmung "Sin City" hält nun wieder einen eben solchen parat. Und noch weit mehr als das. Basierend auf den gleichnamigen Graphic Novels schuf Regie-Desperado Robert Rodriguez ein Drei-Episoden-Action-Drama, wie es ohne Übertreibung bis dato noch kein vergleichbares gegeben hat.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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9.0Herausragend

Sin City ist anders. In seiner Charakterzeichnung und Gewaltdarstellung ähnlich explizit und plakativ wie Kill Bill Vol.1 bezieht auch er seine Faszination eher aus der Inszenierung, aus der Optik, denn aus der Handlung. Die Stories sind hart, ironisch und spannend, aber nicht brüllend originell - spektakulär werden sie durch den Schnitt, die grafische Auflösung der Bilder, die tatsächlich erstmals konsequent Comic-Alben-Ästhetik auf Film bannt.

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Kommentare (380) — Film: Sin City


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an195

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

''The silencer makes a whisper of the gunshot. I hold her close until she's gone. I'll never know what she was running from. I'll cash her check in the morning.''

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Robibobobi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Top besetztes Aktionfeuerwerk. Gute spannende Handlung, super Effekte, hervorragend umgesetzt. In seiner ganzen Art beispiellos mit einem riesigen Staraufgebot. Sicherlich ein absoluter Meilenstein der Filmgeschichte mit unumstrittenen Kultstatus. Besser gehts nicht.

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florian.mcfly.1

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Bewertung9.0Herausragend

Dazu brauch ich eigentlich nicht viel sagen...Saugeiler Film..guter Cast...super Atmosphäre...die Geschichte um Marph habe ich mir bestimmt 20 mal angesehen. Den Film muss man einfach gesehen haben!

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Troublemaker69

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wirklich sehr sehenswerter Film, der es schafft, den Comicstyle wirklich herausragend darzustellen.
Die Dialoge sind witzig, gefühlsvoll und häufig nach innen gewandt und damit ist Sin City kein gewöhnlicher Baller/Gewaltfilm, sondern ein wirklich ein atemberaubender Film, rund um den Comic von Frank Miller.
Der Film ist trotz seiner Überlänge keine Sekunde zu lang.
Die Darsteller machen ihren Job gut bis solide.

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funkychihuahua

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Sprüche sitzen, die Charaktere sind charismatisch und die Bilder fesselnd. Ich liebe diesen Film.

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DKennyK

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Bewertung7.5Sehenswert

Rodriguez macht auch bei SIN CITY seinen Job und serviert eine Riesenportion Entertainment.
Die stimmige Inszenierung, erbarmungslose Atmosphäre und nicht zuletzt der hochkarätige Cast lassen fast keine Wünsche offen. Die einzelnen Geschichten variieren zwar in ihrer Attraktivität (die Story um Bruce Willis war eindeutig am packensten), bleiben jedoch allesamt auf hohem Niveau und schaffen es über die 2 Stunden immer wieder zu fesseln. Immer wieder deswegen, weil es eben doch die paar Längen und Pacingprobleme gibt. Im Gesamtpaket jedoch ein mehr als überzeugender Film.

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Shiroyasha

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Bewertung2.5Ärgerlich

Sin City ist der Inbegriff von "Fan-Service". Gewalt, ein Paar schöne Frauen und dazu noch enorme Perversionen. Der Film lebt meiner Meinung nach nur von seiner (immerhin guten) Atmosphäre und dem recht passablen ersten Akt mit Bruce Willis. Danach geht der Film total ins lächerliche und ich frage mich ernsthaft wie ich es geschafft habe, diesen Film komplett anzusehen, da die Handlung einfach schlecht und die Charaktere total uninteressant und schlecht gespielt sind.

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PommesPapst

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Bewertung10.0Herausragend

Sin City ist die Referenz, was Comicverfilmungen betrifft. Ein hochwertiger Cast toll in Szene gesetzt, da bleibt nichts zu wünschen übrig.

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MoviehunterXL

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Bewertung9.0Herausragend

Rodriguez' "Sin City" ist ein wahres Meisterwerk. Es gibt mittlerweile so viele Comic Verfilmungen, doch keine kommt auch nur ansatzweise an Miller's Sin City ran. Die komplette Inszenierung, vom Licht bis zur Musik ist schlichtweg perfekt umgesetzt. Das hochkarätige Cast macht die Sache dann perfekt. Ich kann den zweiten Teil gar nicht mehr erwarten und hoffe, dass es Rodriguez und Miller auch ohne Tarantino schaffen werden, den hohen Erwartungen gerecht zu werden.

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Oliver0403

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Bewertung4.0Uninteressant

Muss ich mich eigentlich für meine niederschmetternde Bewertung entschuldigen? Es ist schon sehr interessant, wie sehr sich zwei verschiedene Film von ein und demselben Regisseur unterscheiden...
From Dusk till Dawn ist einer meiner Lieblingsfilme und einder der besten Filme aller Zeiten. Sin City hingegen ist überhaupt nicht mein Fall, trotz Mitwirkung von Tarantino. Ich schätze mal, es lag daran, dass der Film in einem Verfahren gedreht wurde, mit dem ich einfach nichts anfangen kann. Film Noir.
Ich habe mich den ganzen Film über gefragt, wann passiert da jetzt mal irgendwas aufregendes. Das ist aber nicht passiert. Der Funke wollte einfach nicht überspringen. Sorry.

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micromachine

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Ja, Watchmen ist auch wesentlich erwachsener als SinCity. SinCity will übertrieben COOL sein. Ist aber wirklich so gewollt. Muss man nicht mögen. Bei Watchmen liegen die Prioritäten woanders. Und jetzt wo du Watchmen ins Rennen gebracht hast, merke ich, dass ich den 0,5 Punkte schlechter bewertet hatte als SinCity. Muss auch dringend korrigiert werden. Die erste Euphorie spielt da schon eine große Rolle und rückblickend betrachtet finde ich The Watchmen auch bissel besser. Ich bin ja auch älter geworden. :)


Oliver0403

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Wo ihr gerade "Watchmen" erwähnt, fällt mir auf, dass ich den auch alles andere als prickelnd fand. Ich habe mir die 3 Stunden Version angesehen und fand den größtenteils einfach nur lahm. Der Film muss eben nicht jedem gefallen.


JonnyvsSherlock

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Bewertung9.0Herausragend

Sin City fühlt sich an wie ein Comic. Angefangen bei den noir-artigen Stimmen aus dem Off, über die fantastische Optik bis hin zur Wahrnehmung des gesamten Films. Durch alle Puzzleteile der Inszenierung im Zusammenspiel entsteht nämlich ein ganz anderes Empfinden für die Dinge. Die Bewegungen scheinen zu erstarren, nur damit man ihre Vollkommenheit erhaschen kann. Die Stimmen werden einem leise ins Ohr geflüstert oder brachial ins Gesicht geschrien. Zu Anfang wirkt diese ganze Umsetzung schon beinahe plump, da sie so unwirklich ist. Gerade weil die ganze Bewegung und Motivation des Geschehens gefühlsmäßig irgendwie ständig die Geschwindigkeit wechselt, obwohl Zeitraffer oder Slow Motion sehr selten Verwendung finden. Das Spiel mit den Farben ist unglaublich beeindruckend. Wenn in all' der übertrieben markanten Schwarzweiß-Szenerie auf einmal ein sattes rot oder gelb auftaucht oder nur die Beleuchtung Farbe bekennt traut man seinen Augen kaum.
Mit dieser Faszination alleine kann der Film einen schon zwanghaft mit in die Handlung ziehen. Doch Sin City ist so abgefucked, böse und gnadenlos, dass man schon nach kurzer Zeit mit allem rechnet. Diese Bereitschaft wird auch voll ausgenutzt um nervenzerreibende Spannungsmomente zu schaffen. Nur die ersten paar Sequenzen treiben einem bereits den Schweiß ins Gesicht.
Die schiere Boshaftigkeit der versifften Stadt wird wirklich in jeder Sekunde erwähnt und zur Schau gestellt. Die Charaktere reden unentwegt davon, was für schreckliche Dinge an diesem Ort geschehen. Diese Tatsache ist ab einem gewissen Punkt leider ein Kritikpunkt. Denn in manchen Momenten wirkt das Ganze ziemlich gewollt, fast trashig. Ein Problem, woran die permanente Stilisierung auch nicht ganz unschuldig ist. Zum Glück überwindet der Film das Style-over-Substance-Problem um einiges bravouröser als beispielsweise "300".
Wir bekommen starke Charaktere, ein paar grandiose Zitate und vor allem das Gefühl, dass die Story Teil eines großen Ganzen ist. Auf eine charmante Art spürt man die Zusammenhänge und möchte immer mehr erleben. Eine Sogwirkung die in etwa dem Suchtgefühl einer guten Serie entspricht.
Die Darsteller bringen das Comic-Gefühl gut rüber, da sie der etwas überspitzen Grundatmosphäre in ihrem Schauspiel nacheifern. Besonders Mikey Rourke und Bruce Willis zaubern eine wundervolle Leistung auf die Leinwand.
Die letzte Szene mit Harrigan (Bruce Willis) und Nancy (Jessica Alba) ist berührend, ehrlich und spiegelt auf wundersame Art und Weise die Philosophie der gesamten Geschichte wieder.

"An old man dies, a young woman lives."

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Cupio

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Bewertung4.0Uninteressant

Kunst erhebt generell erstmal den Anspruch auf Geltung - auch in ihren subjektiv widerwärtigsten Formen!
Das kann und will ich nicht ändern...allerdings muß die Kunst auch mit meinem Anspruch auf Verabscheuung jener Formen leben können.
Einen schicker verpackten Ausdruck von Primitivität, Perversion und Geistlosigkeit habe zumindest ich bislang nicht zu Gesicht bekommen!
Da dürfen sich Rodriguez und Miller tatsächlich die vier Punkte für die stylische Optik ihrer mörderischen Notzuchtfantasien unter den Ölmantel schieben - und dann bitte ganz schnell im obligatorischen, meinetwegen auch gegenseitigen, Schleudergang wieder hinter der nächsten Hecke verschwinden!

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr nah an der genialen Vorlage. Optisch ein Meisterwerk, inhaltlich allerdings qualitativ sehr schwankend. Die Geschichte um Marv (hervorragend verkörpert von Mickey Rourke) ist einfach der Wahnsinn. Die Storys um Hartigan und Maccarthy haben mich dagegen nicht wirklich überzeugt. Das war auch schon so beim Lesen der Vorlage. Trotzdem kann ich voll und ganz verstehen, dass der Film heute schon Kultstatus genießt.

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lasse98

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mal wieder hat es ein Film in die Liste meiner absoluten Lieblingsfilme geschafft.
Die Stimmen aus dem Off, die charismatischen Figuren, die einzigartigen Farbeffekte, das Comicartige und die tollen Kameraeinstellungen, besonders die bei Schnee oder Regen, einfach fantastisch.
Die Story,zunächst nur aus Fetzen bestehend, ist ebenfalls bestechend. Zum Ende hin sind alle Stränge dann doch mehr oder weniger, meist mit einem aha Effeckt, verbunden. Auch die Brücke die vom Anfang zum Ende geschlagen wurde hat einen ganz besonderen Charm!

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KleonMalk

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

So wünsche ich mir eine Comicverfilmung!
Einfach alles wird dem Originalcomic gerächt.
Von der Besetzung die durch die Super Maske/Ausstattung dem Original zum verwechseln ähnlich sieht, bis zum unverwechselbaren Style des Films.

Nichts für schwache Gemüter aber jeden der auch nur ein bisschen Gefallen an Comicverfilmungen findet.

LG Kleon

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Andreas Preiß

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Bewertung9.5Herausragend

Absolut einzigartiger Film. Frank Miller und Co. haben wirklich ein Unikat von Film geschaffen, das es in dieser einzigartigen Darstellungsweise vorher (und wahrscheinlich auch nicht nachher) noch nicht gegeben hat.
Top!

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Mr. Pink

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Bewertung10.0Herausragend

Der Titel passt. Die Geschichten in "Sin City" sind voller Sünde, grimmig, unmoralisch, erbarmungslos. Aber dennoch bleibt immer zumindest ein kleiner Schimmer des Guten. In dieser Stadt kann man eben wirklich alles finden. Und ziemlich genau so sollte auch ein Comic, bzw. eine Graphic Novel auf der großen Leinwand aussehen. Beeindruckende Bilder, der vereinzelte Einsatz von Farbe und vor allem die harte Schwarz-Weiß-Optik unterstützen das triste, hoffnungslose Setting perfekt. Ebenso die Schauspieler, deren Figuren immer einen gewissen Grad an Überzeichnung beibehalten, dabei aber glaubwürdig genug sind, um sich auf die Geschichte einlassen zu können, und die tolle Musik, die wahrscheinlich genau so in irgendeinem der versifften, dreckigen Nachtclubs in Basin City zu hören sein würde.

"Walk down the right back alley in Sin City, and you can find anything."

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TheDrPepperPower

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Ich bin so gespannt auf die Fortsetzung. Obwohl ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, dass die an dieses Meisterwerk herankommt.


Mr. Pink

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Ja, das wird schwierig. Aber ich bin ganz zuversichtlich.


Jackieboy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Die meisten Leute denken Marv sei irre, dabei hatte er nur das Pech im falschen Jahrhundert geboren zu sein. Er würde sich wie zu Hause fühlen, wenn er auf einem alten Schlachtfeld Gesichter mit einer Streitaxt zerschlagen, oder in einer römischen Arena gegen andere Gladiatoren kämpfen könnte."
Sin City = Meisterwerk auf seine ganz eigene Art.
Optisch einmalig originell, die Monologe bewegen sich hier auf einem ganz hohen Niveau, sind fesselnd wie kaum etwas vergleichbares.
Kurz gesagt ist dieser Film einfach nur „cool“. Und ich bezeichne ungern Dinge als "cool".
Hier werden dreckige, kantige Charaktere gezeichnet, die man entweder leibt oder verachtet. So oder so faszinieren sie einen ungemein fulminant.
Stimmungstechnisch servierte man hier etwas düster, entspannendes. Locker und gleichzeitig brutal. Hier begibt man sich wahrlich auf eine Reise mitten in's Herz von (Ba)sin City. Mitten hinein in die tiefsten Abgründe von Kevins undurchschaubarem und gleichzeitig so berechenbarem Gehirn, welches einzigartiger nicht sein könnte.

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howannes.warrakhjan

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Bewertung9.5Herausragend

Meisterwerk!
Diese Brachialen Bilder, die genialen und abgedrehten Schauspieler allen voran Clive owen, Bruce Willis und Mickey Rourke der sich ein denkmal gesetzt hat spielen so überzeugend und episch.

Selbst die nebendarsteller wie Elijah Wood (Beängstigend), Josh hartnett, Benicio del Toro und und und. Sind wirklich erste Sahne besetzt worden und fügen sich perfekt ins Geschehen hinein.

Ich bin baff, und selbst nach dem 5x kucken krieg ich nicht genug davon! Neben TDK, Batman, Watchmen die beste Comicverfilmung ever.

PS: Bruce Willis letzter Schlusssatz ist einfach nur ergreifend.

"Ein alter mann stirbt, ein Junges Mädchen lebt" Fairer tausch! Peng.

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Lydia Huxley

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"Elijah Wood (Beängstigend)" - Oja, da hat er echt eine geniale Rolle abgegriffen!


howannes.warrakhjan

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Sehe ich auch so, hatte ihn anfangs nur als den freundlichen Hobbit Frodo Beutlin im Kopf aber hier ist er ja absolut das gegenteil;)


Tetze

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Klassiker - der wird noch in 100 Jahren laufen!

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