Superman

Superman (1978), GB Laufzeit 143 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Fantasyfilm, Kinostart 26.01.1979


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6.7
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51 Kommentare
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von Richard Donner, mit Christopher Reeve und Gene Hackman

Im letzten Moment schickt Jor-El (Marlon Brando) seinen einzigen Sohn Kal-El mit einem Raumschiff zur Erde, da sein Heimatplanet Krypton kurz vor einer Explosion steht. Der Junge wird vom Farmerehepaar Kent gefunden und von ihnen großgezogen. Als nunmehr erwachsener Mann arbeitet Clark Kent (Christopher Reeve) bei der Zeitung Daily Planet, bei der auch seine heimlich Liebe Lois Lane (Margot Kidder) angestellt ist. Mit der Zeit bemerkt Clark, dass er mit besonderen Kräften ausgestattet ist und kämpft fortan als Superman gegen das Böse. Besonders böse ist der Gangster Lex Luthor (Gene Hackman), der einen perfiden Plan mit einem künstlichen Erdbeben ausheckt. Superman bleibt nicht viel Zeit, um Luthor aufzuhalten.

Superman von Regisseur Richard Donner war nicht nur die erste Verfilmung der Superman-Comics, er wurde auch ein durchschlagender Erfolg an den Kinokassen. Weltweit spielte Superman mehr als 300 Millionen Dollar ein, und das bei einem Budget von rund 55 Millionen. Dieser Erfolg setzte sich auch bei den Filmpreisverleihungen fort. Superman erhielt insgesamt drei OSCAR-Nominierungen und wurde zudem mit einem Ehren-OSCAR für die besten Spezialeffekte ausgezeichnet. Bei den BAFTA Awards wurde Hauptdarsteller Christopher Reeve mit dem Preis als bester Newcomer ausgezeichnet. Anschließend schlüpfte Christopher Reeve noch drei Mal für die Fortsetzungen Superman II – Allein gegen alle (1980), Superman III – Der stählerne Blitz (1983) und Superman IV – Die Welt am Abgrund (1987) in den Superman-Anzug. (GP)

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Kommentare (50) — Film: Superman


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vladvanhelsing

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Bewertung6.5Ganz gut

Hoher Trashfactor, ein Film der Spass macht!

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Stupid_Motherfucker

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Bewertung7.0Sehenswert

Richard Donner's "Superman" von 1978 erweckt natürlich schöne Kindheitserinnerungen, vor allem bei Leuten die in den 80ern groß geworden sind. Die Verfilmung an sich ist ja schon recht gelungen und mit Christopher Reeve wurde der perfekte Darsteller für die Rolle des Supermans gefunden, ihm kann bzgl. dieser Rolle niemand das Wasser reichen.

Die Effekte waren für die damalige Zeit herausragend, wobei man schon zugeben muss das die Qualität etwas schwankend ist. Auch sind manche Szenen wirklich zu lang gezogen, dadurch entsteht etwas Langatmigkeit. Ich habe die Comics nie gelesen, deshalb kann ich auch keinen Vergleich ziehen ob das nun alles authentisch gespinnt wurde. Aber der Spagat zwischen Augenzwinkernder (Selbst)Ironie, Humor und Ernsthaftigkeit wurde richtig gut getroffen. Wie auch immer, "Superman" ist ein schönes Film-Produkt das genug Spirit atmet und sowas wie eine Seele besitzt, was heutigen Krawall-Comic-Verfilmungen öfters fehlt!

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Apocalypse

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Richard Donners Meilenstein aus dem Jahre 1978 der das Genre definiert hat und bis heute prägt. Eine nahezu perfekte Umsetzung des Silver Age Superman der 60er Jahre Comics. Bahnbrechend zu seiner Zeit mit einem zeitlos großartigem Christopher Reeve und einem der besten Soundtrack Scores aller Zeiten komponiert vom legendären Meister John Williams. Die Effekte sind aus heutiger Sicht zwar genauso veraltet wie das Produktions und Kostümdesign und Reeves Superman ist für heutige Verhältnisse kein sehr komplexer und oft sogar ziemlich kitschiger Charakter aber dennoch ist Donners Superman Film dank seiner getreuen Umsetzung, Musik, Herz und performances immer noch ein absolutes Juwel des Genres und gehört zu den besten DC Comics Umsetzungen aller Zeiten.

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strangelet

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Verglichen mit den Comicverfilmungen der letzten Jahre, die noch die abgefahrensten Ideen todernst nehmen, jeden Bösewicht zwecks Glaubwürdigkeit mit einer furchtbaren Kindheit ausstatten und Humor höchstens in Form cooler Sprüche des Helden zulassen, ist der Seventies-Superman herrlich entspannter Blödsinn mit einem gesunden Schuss Selbstverarschung. Lex Luthor hat da keine Vorgeschichte, sondern gefällt sich einfach nur in der Rolle des selbsternannten Verbrechergenies, und wohnt nicht 70 Meter tief neben einem U-Bahn-Schacht, weil seine Boshaftigkeiten so supergeheim sind, sondern weil man in Manhattan an der Oberfläche zu einem vernünftigen Preis einfach nichts kriegt. Und als Clark Kent zum ersten mal Superman werden muss, findet er erstmal keine anständige Telefonzelle zum Umziehen.

Überhaupt ist der Kontrast zwischen dem schüchternen Mauerblümchen Clark und dem rattenscharfen Superhelden nirgends schöner, als wenn Christopher Reeve am Werk ist. Einen Superman kann ja jeder Idiot spielen, aber einen so guten Clark Kent hat seitdem keiner mehr hingekriegt, weder Dean Cain in der 90er-TV-Serie, noch der Typ aus "Superman Returns", den keiner mehr kennt, noch natürlich Henry Cavill, der ja nicht mal dann unattraktiv zu kriegen ist, wenn er sich ein halbes Jahr nicht rasiert.

Ein bisschen merkt man dem ersten "Superman" natürlich inzwischen sein Alter an, aber wer braucht schon diese ganze visuelle Effekthascherei, wenn man statt dessen einfach einen Film haben kann, der zuverlässig Spaß macht?

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Pinky86

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Bewertung7.5Sehenswert

..obwohl der Film schon etwas eingestaubt ist macht es Spaß ihn sich anzuschauen. Man hat die ganze Zeit im Hinterkopf: ,,Dieser Film ist von 1978? Dafür ist der aber schon gut gemacht!"Ich hatte ein Problem mit der Lauflänge 150 min. dadurch zieht sich der Film und ist stellenweise etwas langweilig. Dazu kommt das ich hauptsächlich die Serien kenne, also ,,Smallville" und ,,Supermann die Abenteuer von Loise und Clark" und somit etwas Probleme hatte mit der wahren Geschichte. Trotzdem ist dieser Film gut gemacht und Christopher Reeve als Superman einzigartig und unsterblich.....

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marcowski

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Bewertung7.0Sehenswert

Sympathisch, leicht angestaubt, aber in jedem Fall wohl die gelungenste Umsetzung des selbsternannten Weltverbesserers - auch und gerade weil Christopher Reeves Superman-Charakter so ganz und gar nicht perfekt ist. Die Naivität, mit der er den Menschen begegnet ist mindestens genauso außerirdisch wie seine übermenschlichen Kräfte.

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Ichundso

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Ist es ein Vogel?
Ist es ein Flugzeug?
Nein es sind...

Die Nominierungen für die zweiten alljährlichen MOVIEPILOT COMMUNITY AWARDS:
http://www.moviepilot.de/forums/film-forum/threads/moviepilot-community-awards-2013?page=9#post_144875

Viel Spaß beim Abstimmen! :)

(Und keine Sorge, dieser Kommentar wird sich in ein paar Tagen selbst zerstören)

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mitcharts

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Ach, wenn alle mitmachen dürfen ist das doch gut. So wird es ein wenig unberechenbarer.


Ichundso

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Also ausgehend von dem, was bis jetzt angekommen ist, scheint das echt ein verdammt knappes Ding zu werden. Spannung! <3


Mr. Pink

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Bewertung5.0Geht so

Superman hält die Welt in Atem. Und dabei hat der berühmte, blau-rote Capeträger sogar eine noch bessere Verkleidung als Miley Stewart parat. Unschön kitschige Umsetzung eines langweiligen Helden. Aber die Musik ist gut. Und sogar bei einer so uninspirierten Darbietung wie hier legt Marlon Brando noch eine sehenswerte Vorstellung aufs Parkett. Chapeau! Außerdem ist mir aufgefallen, dass Clark ständig in Kornfeldern rumsteht. Beim nächsten Reboot soll bitte Terrence Malick Regie führen. Bis dahin bleibe ich gerne bei Snyder und Cavill.

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Brainybab

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Bewertung9.0Herausragend

Achja --- Christopher Reeve ist immer noch der supermannigste Supi, Gene Hackman als Lex Luthor herrlich und die Inszenierung angenehm freundlich und positiv ...
Gefällt mir persönlich besser als die späteren Deprimier-Varianten.

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comicfanboy

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bei christopher reeve stimme ich zu aber michael rosenbaum empfinde ich als sicherlich besten lex luthor


Brainybab

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Vermutlich ist meine Meinung beeinflusst dadurch, dass ich Gene Hachman mag und Michael Rosenbaum mir gleichgültig ist. ;)


Agent Smith93

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Bewertung9.0Herausragend

Herzlich willkommen meine lieben moviepiloten!
Es ist mal wieder soweit. Eine ganz frische Filmkritik erblickt das Licht der Welt, und freut sich schon darauf von euch gelesen zu werden.

Also, kommt bitte zu mir in die Raumkapsel. Der Planet Krypton fliegt in 5 nein 4 Minuten in die Luft. Als Ziel habe ich den Planeten Erde für uns auserkoren. Die Flugzeit kann etwas dauern, daher erzähle ich euch jetzt einfach mal über den ersten Superman-Film aus dem Jahre 1978.

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(EINFÜHRUNG)
Zuerst einmal (wie immer) ein paar einleitende Worte. Manche hier sind vielleicht etwas überrascht, dass ich ausgerechnet über Superman schreibe. Schließlich bin ich (bisher) kein besonders großer Fan des "Man of Steel" gewesen.
Der neueste Film über den unverwundbaren Kryptonier schnitt bei mir wie ihr vielleicht schon wisst eher mäßig ab. Zu kalt und effektversessen setzte Zack Snyder jenen Streifen um, auf den ich mich sehr lange gefreut hatte.
Eigentlich war das Kapitel Superman für mich nun Ad Acta gelegt, doch als ich mal wieder auf Amazon rumgeisterte fiel mir zufällig das Cover des ersten Superman-Films mit Christopher Reeve in der Hauptrolle auf.
Ich weiß nicht ob höhere Mächte es so wollten, doch ganz spontan entschied ich mich dazu jenem Klassiker eine Chance zu geben.
Heute habe ich ihn mir angeschaut, und meine Meinung über Superman hat sich (stellenweise) verändert.

Meine Erwartungen waren nicht allzu hoch gewesen, weshalb dieser Film im Nachhinein eine umso größere Überraschung für mich war.

Diesen Film zu machen war übrigens keine leichte Sache. Damals waren Superheldenfilme bei weitem noch nicht so populär wie heute. Das meiste davon war auf Kindesalter zugeschnitten wie "Batman hält die Welt in Atem" hervorragend beweist.
Der Streifen hätte ganz leicht ein großer Flop werden können, doch hin und wieder zahlt es sich aus ein Risiko einzugehen. Wer wagt gewinnt.

Neben berühmten Gesichtern wie Marlon Brando der für seine (kleine) Rolle eine gigantische Gage bekam und es somit in Guinnessbuch der Rekorde schaffte, wurden auch (damals) unbekannte Darsteller gecastet.

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(ÜBER CHRISTOPHER REEVE)
Einer von ihnen war der zu diesem Zeitpunkt gerade Mal 26 Jahre alte Christopher Reeve. Jener Mann der durch Superman unsterblich wurde. Dabei empfanden ihn die Produzenten am als Anfang ungeeignet, und ließen ihn bei den Castings immer erst ganz am Ende herein. Doch andere Leute setzten sich für Herrn Reeve ein, und letztendlich setzte er sich gegen Leinwandgrößen wie Arnold Schwarzenegger durch, der ebenfalls für die Rolle des Superman in Erwägung gezogen wurde.
Meiner Meinung nach hätte dem Film nichts besseres passieren können. Christopher Reeve hat mich unglaublich schnell auf seine Seite gezogen. Dieser Mann ist einfach super sympathisch. (Doch zu den schauspielerischen Leistungen komme ich weiter unten)

Für alle die es noch nicht wissen. Das Schicksal meinte es leider nicht gut mit Christopher Reeve. In den Neunzigern stürzte er bei einem Rennen von seinem Pferd und brach sich die Wirbelsäule. Von nun an war er Querschnittsgelähmt, und musste den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen.
Doch wisst ihr was. Ich habe so dermaßen viel Respekt und Ehrfurcht vor diesem Mann. Er hat trotz seiner körperlichen Behinderung nie aufgegeben, und kämpfte darum sich und allen anderen Menschen mit demselben Problem wieder auf die Beine zu helfen.
Im Grunde war Christopher Reeve im echten Leben mehr Superman als in all seinen Filmen zusammen. Ganz ehrlich. Nachdem ich von seinem Schicksal erfahren habe, wollte ich mich symbolisch vor ihm verneigen.
Inzwischen ist Christopher Reeve leider an einem Herzstillstand verstorben. Ich hoffe, dass seine Seele jetzt an einem wunderschönen Ort ist.
Denn meine Meinung ist: Ein Körper kann noch so deformiert oder kränklich sein.
Es ist nur die äußere Hülle, denn innen lebt oft eine Seele welche einem Diamanten gleichkommt.

Ruhe in Frieden Mr. Reeve alias Superman.

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(ZUSAMMENFASSUNG DER HANDLUNG)
Nun fasse ich die Handlung des Films grob zusammen, ohne allzu wichtige Dinge (wie das Ende) zu spoilern.

Genau wie bei "Man of Steel" beginnt der Film auf dem Planeten Krypton der kurz davor steht in der Sonne zu verglühen. Schon hier fällt einem übrigens das komplett andersartige Design auf. Währen Krypton in Snyders Version eher ein Dschungelplanet ist, scheint er in der klassischen Verfilmung aus Schnee, Eis und Kristallen zu bestehen.
Der Vater von Kal-El verurteilt vor dem Senat gerade General Zod und seine Handlanger. (Im Gegensatz zu "Man of Steel" wird der Aufstand von Zod nicht gezeigt)

Der Senat entscheidet einstimmig darüber Zod und Co. in die ewige Verbannung zu schicken. Dieser hofft übrigens noch darauf Jor-El (also Supermans Vater) auf seine Seite zu ziehen was jedoch misslingt.
Jor-El versucht den Senat umzustimmen und Krypton zu evakuieren, was diese jedoch allesamt ablehnen. Jor-El gibt sich seinem Schicksal hin, doch sein Sohn Kal-El soll nicht dasselbe widerfahren.
So baut Supermans Vater eine Raumkapsel in die sein Baby gelegt wird. Dieser Vorgang kostet viel Energie was die anderen Bewohner von Krypton schnell erkennen.
Obwohl Supermans Mutter nicht so begeistert davon ist ihren Sohn auf die Erde zu senden ist der dickköpfige Vater nicht mehr von seinem Vorhaben abzubringen. Zusammen mit seinem Sohn steckt er mehrere Kristalle in die Kapsel. Jene Kristalle enthalten Wissen jeglicher Form, dass sich der kleine Kal-El während des Fluges nach und nach aneignen wird.

Schließlich wird die Sonde abgeschossen. Wenige Sekunden darauf verglüht Krypton in der Sonne.
Nach mehreren Jahren gelangt Kal-El auf die Erde, und landet (natürlich) in Amerika mitten auf einem Getreidefeld. Ein kinderloses Bauernpaar findet den inzwischen etwa 6 Jahre alten Jungen nackt vor. Sehr schnell erkennen Martha und Jonathan Kent das der Bursche kein gewöhnliches Erdenkind ist, sondern über Bärenkräfte und andere außerirdische Fähigkeiten verfügt.
Da sie den echten Namen von Kal-El nicht wissen, taufen sie ihn einfach Clark, und ziehen ihn groß.
Nach dem plötzlichen Tod seines Stiefvaters macht sich Clark auf, um mehr über sich und seine wahre Herkunft herauszufinden. Durch einen grünen Kristall der im Schuppen seiner Stiefeltern versteckt wurde erfährt Clark das er zum Nordpol muss.
Dort hat sein Vater für ihn so einiges vorbereitet.
Nach und nach findet Clark dank einer holographischen Aufzeichnung seines Vaters die Wahrheit über sich heraus.
Sein Vater warnt ihn eindringlich davor in den Lauf der Geschichte einzugreifen, und den Menschen nicht bei Lappalien zu helfen die sie auch alleine schaffen können.

Mit seinem neuen Wissen ausgestattet bricht Clark nach Metropolis auf, dass so ziemlich wie New York aufgebaut ist.
Dort arbeitet er getarnt als schussliger Fotoreporter bei der Daily Planet. Um nicht aufzufallen ist Clark das genaue Gegenteil von Superman. Er ist schüchtern, folgsam und etwas naiv. Besonders seine Kollegin (welche ein großes Problem mit Grammatik hat) Lois Lane hat es dem Kryptonier angetan.

Als Clark und Lois bei einem Überfall mitten in der Stadt von einem Gauner bedroht werden, stellt sich Clark absichtlich extrem dumm an, rettet jedoch (ohne das Sie es merkt) das Leben von Lois.

Von nun an beschließt Superman gegen das Böse in der Welt zu kämpfen. Er verhaftet mehrere kleine Fische und lässt die Polizei oft staunend zurück.

Doch kleine Fische haben oft einen Boss dem sie alle gehorchen. In Metropolis ist es ein Mann namens Lex Luthor welcher äußerst selbstverliebt und neunmalklug ist.
Zusammen mit seinen etwas dümmlichen Handlangern leitet er die Unterwelt der Stadt.

Und Mr. Luthor hat etwas großes vor. Um was es sich genau handelt sei an dieser Stelle aber nicht verraten, da ich die Spannung für potentielle Neulinge nicht kaputtmachen will.

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(MEINUNG ZUR HANDLUNG)
Die Handlung des Films ist gut gelungen, und die doch recht lange Spieldauer von rund 150 Minuten vergeht wie im Flug. Im direkten Vergleich mit Zack Snyders Version wird die alte Verfilmung deutlich wärmer aber auch naiver.
Die Entführung einiger Bomben im Film ist dermaßen easy, dass ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Auch die Tarnung von Clark wirkt wenig glaubhaft. Im Gegensatz zu Batman oder Spiderman trägt Superman ja keine Maske auf dem Gesicht um seine Identität zu verschleiern.
Der einzige Unterschied zwischen Clark und Superman ist (in optischer Hinsicht) die Kleidung und die dicke Hornbrille welche Clark nur noch niedlicher wirken lässt:)

Auch die Schurken im Film sind wenig bedrohlich, sondern eher als putzig und dümmlich zu bezeichnen. Trotzdem empfinde ich dies nicht unbedingt als negatives Element des Films.

1978 war eben vieles anders als heute.
Heute stehen eher düstere Streifen wie "The Dark Knight" im Mittelpunkt. Doch damals schien eher leichte Unterhaltung "In" zu sein.
Ich persönlich mag Filme beider Sorten. Ernste Streifen machen genauso viel Spaß wie solche die sich nicht ganz so ernst nehmen.

Einiges mag aus heutiger Sicht vielleicht sogar etwas trashig wirken, doch ich sehe Filme stets im Kontext ihrer Zeit. Und ich denke mal, dass "Superman 1" den damaligen Sehgewohnheiten durchaus entsprochen hat.

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(ÜBER DIE DARSTELLER)

Jetzt zu den Schauspielern.

Fangen wir mit dem Hauptdarsteller Christopher Reeve an.
Ich weiß, dass das nur meine Meinung ist, aber vergesst Henry Cavill.
Das hier ist der echte Superman!

Herr Reeve wächst einem nämlich schon nach kurzer Zeit ans Herz. Seine Darstellung von Superman ist äußerst liebenswert und sympathisch. Reeve legt die Rolle deutlich lockerer an als Herr Cavill, und lässt dem Mann aus Stahl auch mal einen coolen Spruch über die Lippen gehen.
Es ist natürlich Geschmackssache welche Interpretation der Rolle einem mehr liegt. Mir persönlich gefällt diese hier etwas besser. Nicht das Cavill schlecht gewesen ist, doch im Vergleich zu Reeve bleibt Cavill ziemlich blass und irgendwie distanziert.
Hier hingegen merkt man dem Darsteller deutlich an mit wie viel Spaß und Freude er bei der Sache war.

Die Rolle von Lois Lane übernahm Margot Kidder, welche ich ebenfalls als sehr sympathisch empfunden habe. Frau Kidder hatte hinter der Kamera übrigens immer mal wieder ein paar kleinere (freundschaftliche) Zankereien mit Christopher Reeve:)

Den Schurken des Films spielt Geene Hackman. Dieser legt seinen Charakter Lex Luthor ausgesprochen humorvoll und unterhaltsam an. Viele Lacher des Films gehen zweifellos auf sein Konto. Meiner Meinung nach hätte man Lex Luthor etwas bedrohlicher machen können, doch letztendlich passt Hackmans Interpretation der Rolle gut zum Gesamtbild des Films.
Mal sehen was er in den Nachfolgern so treiben wird.

Marlon Brando macht als Supermans Vater Jor-El eine ganz solide Figur. Er spielt seine Rolle weder besser noch schlechter als Russel Crowe in "Man of Steel".

Die restlichen Darsteller sind allesamt gut besetzt, und passen zu ihren jeweiligen Rollen. Außergewöhnliche darstellerische Leistungen braucht man hier zwar nicht zu suchen, doch wir haben es hier ja schließlich mit einem lockeren Superheldenfilm aus den 70ern zu tun.

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(TECHNIK)
Nun zu den technischen Aspekten.
Im direkten Vergleich mit "Man of Steel" ist "Superman 1" selbstverständlich bei weitem nicht so spektakulär geraten, doch mich stört das herzlich wenig!
Ich habe mich bereits auf grottenschlechte Spezialeffekte eingestellt, nachdem der Film im Player war, doch so schlimm war es dann doch wieder nicht.
Natürlich merkt man dem Film stellenweise deutlich die verwendeten technischen Kniffe an, doch alles in einem wirken die Effekte ganz ok.
Und man muss wirklich bedenken, wie höllisch schwer es ist einen Menschen ohne digitale Hilfe zum Fliegen zu bringen. Heute ist das Dank modernster CGI-Technik kein Problem mehr, doch vor 30 Jahren musste noch alles mühsam von Hand erzeugt werden.

Seinen Ehrenoscar im technischen Bereich hat sich dieser Film redlich verdient.

Wo wir schon bei den Oscars sind. "Superman 1" war für drei davon nominiert, gewann aber leider keinen davon.

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(ABSCHLIESSENDE WORTE)
Fazit: Ich hatte an diesem Film keine allzu hohen Erwartungen, doch letztendlich hat er mich nicht zuletzt wegen seinem fantastischen Hauptdarsteller absolut von sich überzeugt.
Wenn man mich nun fragen würde ob mir Richard Donners oder Zack Snyders Version des Man of Steel besser gefällt, würde ich eindeutig für die Erstere stimmen.

Snyders "Man of Steel" mag deutlich bessere Effekte haben, doch irgendwie fehlte mir der Charme und die Wärme im Film. Man bekommt zwar einen großen Batzen digitale Effekte ins Gesicht geworfen, doch wie bei vielen Filmen dieser Art (Avatar) fehlt einfach das schlagende Herz dahinter.
Ich muss gestehen, dass mir alte Filme (sogenannte Klassiker) langsam mehr gefallen als aktuelle Produktionen die nur noch mit 3D usw. angeben, inhaltlich aber hohl wie eine Kokosnuss sind.
Ich werde mir nach und nach auch die drei Nachfolger dieses Films holen in denen Christopher Reeve ebenfalls die Rolle übernimmt durch die er unsterblich wurde.

Die Rolle des MAN OF STEEL!

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Vielen Dank, dass ihr meine Kritik zu diesem Film gelesen habt. Ich hoffe es hat euch gefallen, und ihr schaut auch beim nächsten Mal wieder bei mir vorbei.

Euer Agent Smith!

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In_Ex_Fan

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@ Agent Smith: Dir gefiel Man of Steel nicht so?
Dann schau mal hier rein ;)

http://www.youtube.com/watch?v=Sge5sUNJkiY


Agent Smith93

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Lustige Auseinandersetzung mit dem Film:)


Bluestar

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zur damaligen Zeit ein echter Blockbuster!
Im Vergleich zu Man of Steel fand ich auch die Hauptdarsteller irgendwie "sympathischer", allen voran Christopher Reeve (immer einen lockeren Spruch auf den Lippen).
Die Filmmusik (Superman Theme) ist bis heute unvergessen.
Wenn Superman mit der Filmmusik ins All flog, kurz lächelte und dann abdrehte...das war schon großes Kino ;-)

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Sigrun

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gesehen: Den Donner-Director's-Cut von 2000
Gedacht: 35 Jahre alt, wenig Klamauk, nervige Lois Lane und überraschend guter Supi (Christopher Reeve). Extra-Erwähnung für Marlon Brando!
Geschnallt: Russell Crowe spielt nicht Jor-El, sondern Brando. Das aber gut.
Geplant: Vergleich mit der Kinofassung
Gewertet: Ausgezeichnet und dermaßen STAR WARS-lookalike (Teil IV = 1977), dass nur das Herstellungsjahr diese Parallelen erklären kann.
Gedankt: Nase für das Bergen der historisch-kritischen Ausgabe auf 4 grünen Kristallen in unserer arktischen Videothek :)

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Sigrun

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P.S. Die Kinoversion von 1978 ist gut 20 Minuten kürzer und enthält einige Bildfolgen, die im Donner-Cut-2000 aus guten Gründen (unnötig), entfernt wurden. Die Kinoversion ist mir 7,5 wohlgelittene Punkte wert. Eigentlich 7, aber ich mag die Supi-Figur sehr und die Unterschiede sind eher subtil (aber tragend).


Markbln

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Toller Kommi. Ich mag den Film: Kindheit pur. Superman pur.


Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kommentar bezieht sich auf die „Erweiterte Fassung“ des Films

1978 macht Richard Donner mit seiner Version von Superman die Sparte Comicverfilmung salonfähig für die große Leinwand. Man kann auf jeden Fall behaupten, dass „Superman – The Movie“ der Grundstein für das Superheldenkino von heute ist. Zum ersten Mal wurde ein Comic mit viel Aufwand und Ernsthaftigkeit für das Kino adaptiert.

„Superman – The Movie“ ist aus damaliger Sicht (und vielleicht auch noch heute) als ziemlich episch zu betrachten. Donner erzählt hier eine Geschichte, die den Zuschauer an der Entstehung eines Helden teilnehmen lässt und ihn auf seiner Reise begleitet. Der gigantische Aufwand der hinter der Produktion steckt, spielt natürlich auch eine ganz große Rolle. Die Kulissen, das Design, die Effekte und auch der großartige Cast haben ihren Beitrag zum Erfolg dieses Streifens beigetragen. Aus heutigen Gesichtspunkten mögen zwar viele Effekte und auch das ganze Setting etwas angestaubt und altmodisch erscheinen, aber Donner’s Comicverfilmung hat in all diesen Jahrzehnte nie an seinem Charme verloren.

Christopher Reeve als Superman/Clark Kent ist einfach die Idealbesetzung für diesen Charakter. Reeve ist einfach Superman oder Clark. Aber auch Gene Hackman als Bösewicht Lex Luther zieht hier eine tolle Show ab Des Weiteren überzeugen Marlon Brando als Jor-El und Margot Kidder als Lois Lane. Man kann also von einer rundum gelungenen Besetzung sprechen, die perfekt miteinander harmoniert.

Musikalisch ist „Superman – The Movie“ auch die absolute Wucht. John Williams zauberte hier einen Score aufs Notenblatt, der mittlerweile nur legendär ist und soviel Vielfalt in den Melodien zu bieten hat, wie keine andere Comicverfilmung. Ein tolles Stück Soundtrack-Geschichte.

„Superman – The Movie“ ist gigantisches Hollywood Kino aus den 70er Jahren, dass einfach mit einer tollen Story, Action, Spannung und einiges an Humor aufwartet. Sicher erreicht der Film bei aktueller Betrachtung nicht wirklich den Tiefgang, den man heute so von guten Comicverfilmungen gewohnt ist, aber er ist ohne wenn und aber eine ausgezeichnete Comicadaption, die für die Filmgeschichte wichtig war und ist. Und in seiner erweiterten Fassung macht der Film nochmal einen kleinen Tick mehr Spaß.

Richard Donner hat mit seinem ersten Superman- Film wahnsinnig gutes Popcorn-Kino geschaffen, das man keinem vorenthalten sollte. Die Geburt des kommerziellen Superhelden-Kinos!

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David "Noodles" Aaronson

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Mann aus Stahl setzt zum Höhenflug an.
Von der ursprünglichen (durchaus grimmigen) Comicversion der 1930er Jahre entfernt, frönt "Superman – The Movie" den phantastereien der späteren Ausgaben, inklusive Superschurken.
Truth, Justice and the American Dream (der bei "Superman Returns" gänzlich fehlt) treten in den Hintergrund, um Platz zu machen für ein knallbuntes humorvolles Spektakel - in einem ebenso bunten Anzug.
Es ist dabei Christover Reeve zu verdanken dass die Figur Superman trotzdem seine Würde behält. Wenn Reeve sagt er werde niemals lügen mag man dies vllt. überzogen finden, aber aus seinem Mund klingt es einfach glaubwürdig. Es ist halt einfach so, man sieht ihn & weiß dass es stimmt! (das ist auch der große Unterschied zu Routh in "Superman Returns")

Genau wie die Greenscreen Aufnahmen offensichtlich künstlich sind, genauso ist "Superman – The Movie" als irreales Werk eindeutig zu erkennen, Gene Hackman erscheint als Schurke Luther nie als wirkliche Bedrohung, aber sein komödiantisches Zusammenspiel mit seinen Helfern ist ein wahres Feuerwerk an Humor & zusammen mit Reeves Performance auch das Highlight des Films.

Letztlich kann man es zwar bedauern dass Superman nur ein Film ohne tieferen Anspruch oder ausgeklügelte Dramaturgie ist, im Grunde sollte man es aber genießen, die Rückenlehne nach hinten stellen and You'll believe a man can fly.

--Superman zu Lex Luther: Sie sind ein Träumer Lex. Ein kleiner perverser Phantast!--

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LeMovieKritiker

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Bewertung6.0Ganz gut

Jeder der nicht durch Nostalgie über die Schwächen dieses Filmes getäuscht wird, kann wahrscheinlich meine Bewertung nachvollziehen.

Was die Effekte und damaligen Tricks nicht hergeben wird durch den geschickt dosierten Humor ausgeglichen, aber leider war es wohl nicht möglich die dummen Dialoge, besonders die von Lois Lane und Superman, etwas realistischer zu gestalten.

Der Soundtrack gilt ja als halber Klassiker und passt in die Art in der Superman gemacht wurde.

Gene Hackman sorgt für ein paar Lacher, aber ansonsten freue ich mich übertrieben fest auf Man of Steel und erwarte einen überragenden Neuanfang.

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Talby

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ach ja, ein Film aus einer Zeit, in der man noch zum staunen ins Kino gegangen ist, und nicht zum meckern.
Trotz der mehr als zahlreichen Superheldenverfilmungen (egal ob DC oder Marvel) welche in den letzten Jahren entstanden sind und (logischerweise) über weit überzeugendere Tricktechnik verfügen, ist dieser erste Superman-Film mit Christopher Reeve immernoch der atmosphärischte und beste von allen. Praktisch DER Superhelden-Film schlechthin.

Tja, das WÄRE meine Meinung, wenn...ja, wenn die Drehbuchautoren nicht ebenso viel falsch gemacht hätten, wie sie mehr als richtig machten.
Es gibt zwei Punkte bei der Bearbeitung der Comicvorlage fürs Kino, die mich daran hindern dem Film eine fette 10,00 zu geben.
Es handelt sich dabei um eine meiner Meinung nach sehr widersprüchliche Herangehendweise.
Aber eins nach dem anderen; Punkt Eins: Es werden einige Elemente der Comics verändert weil sie, würden sie eins zu eins übernommen, auf der großen Leinwand eher lächerlich wirken.
Ein Beispiel: Alles was mit Krypton - also Supermans Vorgeschichte- zu tun hat wurde optisch verändert; die futuristische Stadt wurde in ein Eismeer verlegt, der bunte Dress von Kal-Els Eltern wurde durch schwarze bzw. weiße Gewänder ersetzt, und aus der spielzeughaften blau roten Rakete, die klein-Superman zur Erde brachte wurde ein Fortbewegungsmittel das aus Kristallen zu bestehen scheint. So weit, so gut, doch der letzte Punkt verdeutlicht den Widerspruch, auf den ich hinaus will. Die Rakete aus den Comics ist den Machern zu albern und dann ersetzen sie es durch ein Ding das aussieht wie ein Weihnachtsstern. Diese optische Komponente fällt natürlich nicht weiter ins Gewicht, in erzählerischer Hinsicht, wird diese Herangehensweise allerdings zum Ärgernis. Oder, besser gesagt, wurde hier die Chance vertan ein rundum perfektes, zeitloses Meisterwerk zu schaffen.
Denn, während ich Punkt Eins durchaus noch nachvollziehen kann, wenn er auch auf Kosten eines Aha-Momentes für Comicliebhaber geht, senkt Punkt Zwei die Qualität des Films beträchtlich:
Denn leider wird dieser nach der grandiosen ersten Hälfte zur platten Komödie, was in erster Linie an der katastrophalen Darstellung von Supies Erzfeind Lex Luthor liegt.
In den damals aktuellen Comics trug dieser einen Lila-grünen Anzug mit intregriertem Jet-Pack. Dass dieses für die Kino-Umsetzung nicht übernonmmen wurde, ist mehr als verständlich. Absolut unverständlich hingegen ist, dass der Charakter zum blödsinnigen Pausenclown umgeschrieben wurde. So lächerlich kam Luthor in den Comics (trotz Fluganzug) nie rüber. Gene Hackman war sicherlich keine schlechte Wahl, allerding lässt ihm das Drehbuch nicht die geringste Chance sein Talent gewinnbringend einzusetzen. Nahezu jede Szene in der Luthor vorkommt besteht ausschließlich aus Albernheiten, Slapstickeinlagen und wirrem Gebrabbel. Was zweifelsohne auch an seinen beiden Sidekicks Otis und Mrs.Teschmacher liegt, welche in der Vorlage selbstverständlich nicht vorkommen. Mit notwendiger Ironie oder auflockernden Humor hat dies nichts zu tun, sondern nur mit Kasperkram.
Kreischboje Lois Lane ist ein weiterer Minuspunkt. Ihr schmachtendes Liebesgedicht aus dem Off, am Ende des Metropolis-"Ausflugs" mit Superman ist wohl der größte WTF-Moment des Films. :))
Doch versteht mein Gemurre nicht falsch, bei aller Kritik liebe ich diesen alten 70er Blockbuster einfach: Der Soundtrack, die Effekte (auch heute noch) und natürlich Christopher Reeve der wirkt als käme er direkt aud dem Comic geflogen, machen den Film immer noch zu etwas besonderen. Nur eben 10.00 Punkte sind aus genannten Gründen nicht drin.

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EvertonHirsch

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Ich fand eigentlich Hackmans Darstellung sehr gelungen, jedenfalls nehme ich ihm das Diabolische gepaart mit etwas Charme ab. Ich finde, nur Otis sorgt für diese Slapstickeinlagen, die 1. überhaupt nicht zu Lex Luthors Umfeld passen und 2. ich auch gerne gestrichen sehen würde.
Wenn irgendetwas Slapstickmäßiges mit Hackmann passiert, ist immer Otis der Grund oder Auslöser.


Talby

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Schon, aber dadurch, dass Luthor gezwungen ist auf Otis Albernheiten zu reagieren, wirkt er selbst wie ein Mitglied der drei Stooges (Bücherleiter, Bademantel). Seine selbstverliebten Reden und seine karierte Jacke mit Ansteckblume tun ihr übriges dazu, dass er ein wenig wirkt wie ein Clown. Dass Hackman als Darsteller nicht das Problem ist, schrieb ich ja auch.


Hagindor

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Bewertung6.5Ganz gut

Nachdem Superman Returns mein erster Superman war, habe ich mir nun noch die Vorlage angeschaut. Ganz grob kann ich sagen, dass im ganzen dieser Streifen mich mehr überzeugt hat. An beiden Teilen habe ich aber dasselbe auszusetzen; Superman ist übermächtig. Natürlich muss er stark sein, spezielle Fähigkeiten besitzen, ein Vorbild sein usw. Kurz: Superman muss super sein. Das Ende war mir aber zu viel. Es ist selbst für Superman zu super, unglaubwürdig und zu billig.
Schade, dass nach einem sonst guten Film das Ende schon fast lächerlich rüberkommt...

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Rogerman

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Wie super hätten wir´s denn gerne?
Es geht um Superman.
In keinem Film bisher wurde das Komplette potenzial Superman´s ausgeschöpft.
Die Figur verschiebt Planeten...
Lächerlich, ja.
Aber zu super für Superman gibt es nicht.
Ich rate, informieren!


Hagindor

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Ich weiss, dass es zu super für Superman nicht gibt. Ich mag ihn im Allgemeinen nicht so sehr aus diesem Grund, nicht nur in diesen Filmen. Er ist mir zu übermächtig (z.B. ebenso ein Hulk).
Das Ende in diesem Film finde ich zudem zu einfallslos.


EvertonHirsch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten Filmstarts, die es gibt. Zuerst haut uns John Williams seinen imposanten Score um die Ohren während wir im Weltraum auf der Reise nach Krypton sind. Danach die Warnung des immer guten Marlon Brando vor der Zerstörung Kryptons und eben jene dann selbst mit anschließender Reise Kal-Els zur Erde, um dort schnell mal seinem Erdenvater beim Radwechseln zu helfen.

Ein paar Längen schleichen sich ein, wenn wir Clarks Jugend verfolgen. Aber alles vergessen, wenn Margot Kidder das Hochaus herunterfällt und Clark (nach verdutztem Blick zu einer offenen Telefonzelle - herrlich) ihr entgegenfliegt um ihr zu sagen: "Easy Miss, I've got you" und sie so herrlich entsetzt antwortet: "You got me, who's got you?". Klar fängt er auch noch den Helikopter auf. Die anschließenden Szenen sorgen doch für einige Lacher, etwa wenn das kleine Kind Lügen gestraft wird, als sie ihrer Mutter erzählt, ein fliegender Mann hätte ihre Katze vom Baum geholt.

Der ebenfalls fast immer brillante Gene Hackmann als Lex Luther spielt hervorragend den Gegenpart zum Stählernen. Anders als der mich leicht nervende Ned Beatty als Otis.

Bis zum Finale bleibt es ein knallbunter Comicspaß, bei dem die Rolle des Kryptoniers wie auf den Leib von Reeve geschrieben scheint.

Aus heutiger Sicht wirken manche Effekte etwas veraltet, aber dennoch richtig gute Comicadaption.

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Lori007101

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine sehr gute Comic Adaption! Die Geschichte ist gut! Die Schauspieler sind gut ausgewählt. Christopher Reeve spielt gut, könnte aber noch mehr Facetten zeigen. Gene Hackman macht voll Laune! Die Musik ist stimmig! Man unterhält sich sehr gut mit dem Film. Obwohl der Film in unserer Zeit schon ziemlich trashig ist.

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muresan

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Bewertung6.0Ganz gut

Trotz dass dieser Film der 1. und orginellste Superman ist, ist er Verglichen mit den Nachfolger (in denen Superman nicht nur einen Menschen als Gegner hat) einer der Schlechteren.(Ausgeschlossen der neue Superman-Darsteller)(Der Vergleich gilt nur für Superman 1-4 mit Christopher Reeves)
Nicht mal Superman ist in der Lage den Verlauf der Erde umzudrehen, was fragwürdig herumkommt, warum Superman in Teil 2 solange braucht zum Eiffelturm zu kommen, um Lois nochmals zu retten.
Auch ist der Planet Krypton langweilig, kulissenhaft und billig dargestellt, gilt auch für das UFO, wo Kal-El entflieht.
Der 3. Ansatz:
Auch finde ich, dass Superman schon in diesem Teil gestorben wäre: Das Miss Teschmacher einfach ihm den Kryptonit vom Hals entfernt und man im Film nicht mal ihre Verwandschaft sieht, geschweige nur eine Bedeutung hat...nochmals ein schwacher Übergang.
Allerdings ist der Werdegang des Helden auf Erden und die Beziehung zu Lois Lane wieder ganz toll gemacht.
Ich hab einfach etwas Mühe mit nur einer Sache:
Superman erkennt man als Clark Kent sofort. Die Menschen werden etwas zu dämlich dargestellt, als sie wirklich sind.

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