Dallas Buyers Club

The Dallas Buyers Club (2013), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 06.02.2014


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von Jean-Marc Vallée, mit Matthew McConaughey und Jared Leto

Oscarpreisträger Matthew McConaughey betreibt als Aids-Kranker den Dallas Buyers Club, in welchem er illegal erworbene Medikamente an Leidensgenossen vertreibt.

Handlung von Dallas Buyers Club
Wir schreiben das Jahr 1985: Ein Virus geistert durch die Gazetten wie ein Schreckgespenst und bringt Verwirrung, Hilflosigkeit, Leid und schließlich den Tod. Der Virus ist der HI-Virus, und er bringt die tödliche Krankheit Aids. Es ist eine Krankheit, die man im Volksmund zunächst als ‘Schwulenkrankheit’ bezeichnete, da sie in Homosexuellenkreisen weit verbreitet ist.

Der Vollblut-Cowboy und Teilzeit-Elektriker Ron Woodroof (Matthew McConaughey) ist Homophobiker, der die Frauen ebenso liebt wie die Drogen. Als dem Elektriker die Diagnose Aids eröffnet wird, fällt er entsprechend aus allen Wolken. Die Ärzte geben ihm noch einen Monat zu leben. Da das einzig legale Medikament AZT Ron mehr schadet als nützt, sucht er nach anderen Wegen, die ihn jedoch in die Illegalität führen. Er importiert Medikamente aus dem Ausland, die bei seinen Leidensgenossen reißenden Absatz finden.

Als Ron unter stillschweigender Billigung seiner Ärztin Dr. Eve Saks (Jennifer Garner) und mit dem ebenfalls kranken Rayon (Jared Leto) den sogenannten Dallas Buyers Club gründet, der schnell landesweit verstreute Vertretungen findet, gerät Ron mit der FDA (Food and Drug Administration) in Konflikt. Aber Ron sagt diesen Repressalien mit der gleichen Hartnäckigkeit den Kampf an wie seiner Krankheit.

Hintergrund & Infos zu Dallas Buyers Club
Die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Ron Woodroof ist dem Texaner Matthew McConaughey wie auf den Leib geschneidert, auch wenn er für seine Rolle in Dallas Buyers Club innerhalb von vier Monaten knapp 25 kg Körpergewicht verlieren musste, um den Verlauf der Aids-Erkrankung authentisch aussehen zu lassen. Sein Leidenskollege Jared Leto, der gerne körperliche Herausforderungen sucht (vgl. Requiem for a Dream), hatte für den gleichen Krankheitseindruck gerade einmal drei Wochen zur Verfügung.

McConaughey ist so etwas wie das texanische Aushängeschild unter den Schauspielern. Wann immer er kann, betreibt er mit seinem Akzent Werbung, sei es in Bernie – Leichen pflastern seinen Weg, Magic Mike oder in Killer Joe.

Regie bei Dallas Buyers Club führte der Film-Festival-Liebling Jean-Marc Vallée (prämiert u.a. auf dem Toronto International Film Festival für C.R.A.Z.Y. – Verrücktes Leben). Dallas Buyers Club wurde 2013 auf dem Toronto International Film Festival uraufgeführt. Auf dem Hollywood Film Festival wurden sowohl Jared Leto als auch Matthew McConaughey ausgezeichnet, erster mit dem Breakthrough Award, letzterer als Actor of the Year. Auch Regisseur Jean-Marc Vallée durfte einen Preis entgegen nehmen, nämlich beim San Sebastián International Film Festival. Bei den Golden Globes 2014 und bei den Oscars 2014 schließlich wurden sowohl Matthew McConaughey als auch Jared Leto für ihre Darstellungen prämiert. (EM)

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Schauspieler

Kommentare (148) — Film: Dallas Buyers Club


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Lariari

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Matthew McConaughey bietet eine Darbietung, die im Schatten seiner physischen Verwandlung steht, das ist sehr Schade, denn er hat weitaus mehr geleistet, sein Schauspiel war bewegend, die Tatsache, dass er 15 Kilos abgenommen hat, ist für mich Nebensache und sollte kein Grund für einen Oscar sein. Der Film ist meiner bescheidenden Meinung nach kein Meisterwerk, aber die (wahre) Geschichte ist ergreifend und wurde von Jean-Marc Vallée und (vor Allem) sein Cast stark umgesetzt. Am Ende bleibt ein Film übrig, der einen zum Nachdenken anregt - über Vorurteile, Politik und Liebe.

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LowRidah

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Bewertung4.0Uninteressant

Bin ich der Einzige, der der Auffassung ist, dass Jenny G. nicht schauspielern kann?

Zum Film, joa, ein typischer "auf wahren Fakten basierend". Dass mehr als ein Fünkchen der Wahrheit enthalten ist, wage ich auch hier stark anzuzweifeln...

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swissroland

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Thomas Hetzel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So langsam kann ich verstehen, dass viele meinten Matthew McConaughey wäre ein gute Schauspieler, das hat er zumindest hier bewiesen. Ob er jedoch den Oscar wirklich verdient hat, wage ich nicht zu sagen, weil ich nicht gesehen habe wie Leo in "Wolf of Wal Street" war. Storytechnisch gesehen hat dieser mich aber mehr interessiert, und ich muss sagen, der Film ist wirklich gut. Das Thema AIDS wie es damals war, wird hier schon gut dargestellt, vor allem aber auch wie die Gesellschaft damit umging. McConaughey spielt die Wandlung vom arroganten Schwulenhasser zum netten Menschen der sich für AIDS-Kranke einsetz sehr glaubwürdig und es ist wirklich sehr bedrückend, wie seine falschen Freunde ihn behandeln wenn sie erfahren, dass er AIDS hat. Der heimliche Star des Films war aber meiner Meinung nach Jared Leto, mit seiner heiteren Art, sorgte er trotz des traurigen Themas doch hin und wieder für einige Lacher. Aber vor allem hat er auch sehr intensiv gespielt und auch für wirklich dramatische Momente gesorgt. Bei ihm kann ich sagen, er hat den Oscar wirklich verdient, war vielleicht, das erste Mal, dass jemand zurecht den Oscar als bester Nebendarsteller gewonnen hat.
Auch fand ich das McConaughey und Leto eine gute Chemie zusammen hatten. Toll fand ich auch die Szenen als McConaughey einen seiner früheren Kumpels an die Kehle ging, weil der Jared nicht die Hand geben wollte.

Fazit: "Dallas Buyers Club" ist schon fast eine kleine Filmperle, die einen wirklich sehr berührt, aber in keiner Weise kitschig oder gar langweilig ist. Normalerweise bin ich auch nicht so der große Fan von Dramen, aber diesen Film fand ich wirklich super.

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Punk

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Bewertung7.5Sehenswert

Im Kino nicht gesehen, keine Zeit gehabt. Aber jetz auf Blu-Ray gekauft. Mittlerweile ist Kino ja so teuer, das man sich ungesehen eine Blu-Ray kaufen kann. Solides Drama mit einem herausragenden Jared Leto, der meiner Meinung auch den Oscar verdient hat. Wenn ich jetzt aber den Hauptdarsteller Oscar nehme, und Matthew McConaughey und Leo vergleiche, muss ich sagen, hätte Leo ihn verdient gahabt. Ich will jetzt nicht sagen, das Matthew schlecht war, aber wenn man sich für eine Rolle Maltretiert, wie jetzt in diesem Beispiel massiv runtergehungert, das wird eben von der Academy belohnt. Aber jetzt ein wenig zum Film. Er ist sehr Dialoglastig, was ich persönlich richtig gut finde, dadurch passiert immer irgend etwas, auch wenn mal keiner umgenietet wird. Wer Dramen gerne mal schaut, kann getrost zugreifen-ungesehen. Der Film hält nach und man wird ihn sicher nochmal schauen, weil beim ersten Mal schauen sicher das eine oder andere Übersehen wird.

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Bandrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Die 80er. Jene Zeit, in der Aids vielerorts noch als Schwulenseuche bezeichnet wurde und jede Menge Gerüchte und Hirngespinste darüber ihren Weg in die Medien fanden. In diesen Jahren lebt auch Ron Woodroof – ein Vorzeigetexaner – der sich für eine große Nummer hält. Plötzlich bricht er zusammen, die Diagnose: HIV. Für Woodroof bricht eine Welt zusammen, bescheinigen ihm die Ärzte nur eine weitere Lebensdauer von 30 Tagen. Was also tun?
„Dallas Buyers Club“ des Regisseurs Jean-Marc Valee ist wieder einmal der beste Beweis, dass die besten Geschichten das Leben schreibt. Woodroofs Wandlung vom Homophob hin zu einem Menschen, dem die Gesundheit seiner Leidensgenossen am Herzen liegt, wirkt echt und ungeschönt. Schnörkellos setzt Valee seinen Hauptdarsteller Matthew McConaughey in Szene, für den das Jahr 2013 wohl das Durchbruchsjahr darstellt. Im Fernsehen mit der Serie „True Detective“ über alle Zweifel erhaben, konnte er im Kino mit „Wolf of Wall Street“ und eben „Dallas Buyers Club“ sein Surferdude-Image komplett ablegen. Und tatsächlich, er verleibt sich die Rolle des Woodroof dermaßen ein, dass das Zusehen fast weh tut. Schlimmer bzw. noch aufopferungsvoller stiehlt ihm der „30 Seconds To Mars“-Frontmann Jared Leto beinahe die Show. In der Rolle des transsexuellen Rayon besteht er förmlich nur noch aus Haut und Knochen und beherrscht seine Szenen mühelos. Kein Wunder, dass es für Beide einen Oscar gab.
Dramaturgisch ist „Dallas Buyers Club“ durchweg routiniert. Die Story selbst ist natürlich ein Geschenk für jeden Filmemacher und Valee weiß damit umzugehen. Zwar ist der Film mit seinen zwei Stunden etwas zu lang, dank seiner bravourösen Darsteller fällt das aber nicht stark ins Gewicht. Löblich, dass Regisseur und Autoren völlig auf sentimentale oder kitschige Momente verzichten. Kein einziges Mal wird unnötig auf die Tränendrüse gedrückt, obwohl sich genügend Gelegenheiten bieten. Deshalb fühlt sich „Dallas Buyers Club“ angenehm echt und realistisch an – eben wie eine Geschichte, die tatsächlich stattgefunden hat. Keine Romantisierungen, letztendlich nur der Tod durch HIV. Eine Krankheit, unheilbar, zersetzend. Da bleibt kein Platz für Kitsch, die Umstände selbst sind schon schlimm genug.
Zwar kann „Dallas Buyers Club“ dem Thema Aids nur wenig Neues hinzufügen, nichtsdestotrotz zeigt er seine Wirkung. Eben auch dank des perfekten Schauspiels seiner zwei Darsteller, die die Angst vor dem Virus eindringlich auf die Leinwand transportieren. Nebenbei noch ein kleiner Seitenhieb gen Pharmaindustrie und Drogenaufsichtsbehörde, was allerdings ein wenig unter geht. Doch was ist das schon im Vergleich zweier Schauspieler, die ihr Innerstes nach Außen kehren?

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tucos2004

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat sich ab der Hälfte erst so richtig entwickelt.
Schauspielerisch war es eine Topleistung von McConaughey. Obwohl nicht immer sympathisch, lange Zeit auf Profit aus, wurde die Figur des Kranken immer liebenswerter.
Auch einen knallharten Einblick der Pharmaindustrie und ihrem Profitgedanken wird vermittelt.

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Ruste

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hatte befürchtet, dass Dallas Buyers Club mich langweilen und runterziehen würde. Ich wußte nicht viel über den Film, außer dass er Aids zum Thema hat. Umso überraschter war ich, als ich in der Mitte des Films festgestellte, dass ich gerade den besten Film aus dem Jahrgang 2013 sehe. Alle Oscars für die Schauspieler sind höchst verdient. McConaughey spielt sich den Arsch ab - anders kann ich es nicht sagen. DBC ist zwar auch ein Film über Aids, aber er ist viel mehr als das. Es geht m.M.n.vor allem darum, wie Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, sehr wichtige Dinge tun können, um sie positiv zu verändern. Es ist trotz aller Tragik und berechtigten Sozialkritik ein zutiefst positiver und menschlicher Film

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Moe Szyslak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Krass, da schaut man sich 8 Folgen "True Detective" an und denkt sich die ganze Zeit, dass der Typ nicht mehr besser spielen kann, und dann schaut man sich "Dallas Buyers Club" an und denkt sich "Das kann doch nicht wahr sein, wie genial der ist?!" (Gilt natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge). Was Matthew McConaughey hier (wieder) raushaut war der Wahnsinn. Schon als man ihn zu Beginn sieht und hört, total ausgemergelt und abgefuckt, homophob und rassistisch rumätzend, kurzum ein elend unsympathischer Redneck, der dann erfährt, dass er AIDS und nur noch wenige Tage zu leben hat, war Gänsehaut angesagt ob seiner Leistung, die er dann auch den ganzen Film im (für den Zuschauer) Gänsehaut-Modus durchzieht. So krass, wie wandlungsfähig er hier auch war, durch diverse Situationen musste er ständig sein Outfit, sein Erscheinungsbild und sein Verhalten ändern. Also er ist so dermaßen Zugpferd in dem Film gewesen, es war immer ein Hochgenuss, wenn er im Bild war. Ob jetzt er oder DiCaprio den Oscar mehr verdient hat sei mal dahingestellt, Fakt ist, dass sowohl die Leistung des einen als auch die des anderen absolut genial war.
So genug der (gerechtfertigten) Lobhudelei :p
Den Film selbst fand ich auch sehr gut. Aufgrund der Thematik konnte man ja befürchten, dass die ganze Sache rührselig, gewollt, schwerfällig und affektiert erzählt wird, aber erfreulicherweise war dem nicht so. Und erstaunlicherweise war es trotz der Schwere des Themas und etlichen harten Szenen über weite Phasen sehr unterhaltsam anzuschauen, was ich von dem Stoff auch nicht unbedingt in der Art erwartet hätte. Also hat mir sehr gut gefallen, auch wenn der "Spannungsbogen" doch etwas flach war mitunter und es aus meiner Sicht manchmal nicht dicht genug erzählt war, da waren mir ab und an zu viele Sprünge drin. Die Sache mit dem Medikamentenschmuggel nutzt sich zum Ende hin auch etwas ab und den Faustschlag gegen die FDA und die Pharma-Konzerne hätte ich mir auch etwas heftiger gewünscht, aber das sollen eigentlich nur kleine Kritikpunkte sein, denn im Großen und Ganzen war der Film wirklich klasse, unter anderen weil er auch ziemlich straight, dreckig und vor allem kantig daherkam, was die Optik, die Machart, die Erzählweise und die Charaktere (die im Grunde genommen alle recht unsympathisch waren) betrifft.
Und dann halt noch McConaughey in DER Phase seiner Karriere. Heftig zu erwähnen gilt auch noch die Leistung von Jared Leto in der Rolle eines Transsexuellen, der auch wahrhaft genial gespielt hat und mit McConaughey wirklich großartige Szenen hatte. Das einzige, das an dem Film nicht sonderlich gut war, war Jennifer Garner, die hat so ziemlich genervt.

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quastenflosser

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Finde auch das McConaughey zur zeit einfach nur genial spielt, die Garner hätte man gut und gerne ersetzen können. ;) Bin schon total auf Interstellar mit ihm gespannt.


Troublemaker69

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Bewertung9.0Herausragend

Ein richtig ehrlicher Film, der sich auch traut von Tränendrüse herunterzugehen, um auch mal kritische Töne anschlagen zu können.
Matthew McConaughey spielt einen homophoben Cowboy namens Ron Woodroof ,der wettet, Drogen konsumiert und ungeschützten Geschlechtsverkehr praktiziert. Nachdem er unerwartet zusammenbricht kommt er ins Krankenhaus, wo HIV bei ihm diagnostiziert wird. Er hat höchsten noch drei Monate. Ron, naiv wie er ist, glaubt davon kein Wort und ist auch der Meinung, dass die Diagnose ein Fehler sein muss, denn nur Homosexuelle bekommen HIV. Nach eigener Recherche erkennt er allerdings die bittere Wahrheit...

Das ist die ernste Grundsituation von Dallas Buyers Club, aber der Film kann noch viel mehr. Denn Ron Woodroof freundet sich relativ schnell mit AIDS-Kranken Rayon (dargestellt von Jared Leto) an. Rayon ist Transsexuell und an dieser Stelle greift der Streifen einen interessanten Aspekt auf. Ron entwickelt sich von der Homophobie zu einem Befürworter. So gibt es in der Mitte des Films eine Szene, indem er einen Mann zwingt sich zu entschuldigen, nachdem Rayon als "Schwuchtel" beschimpfte.
Außerdem erzählt der Film auch vom Kampf um das Überleben. Jon Woodroof beschafft sich nicht zugelassene Medikamente, die sein Leben erheblich verlängern. Schnell fällt ihm ein, dass er auch das Leben anderer HIV-Erkrankte verlängern kann. Er gründet den Dallas Buyers Club, in dem sich Patienten unter einer Monatsgebühr selbst mit Medikamenten verarzten können, so schützt er sie vor dem Medikament AZT, mit dem in Krankenhäusern experimentiert wird.

Ich bin begeistert von Dallas Buyers Club, denn er versucht nicht einfach nur auf die Tränendrüse zu drücken, sondern spricht viel mehr von einem Kampf gegen die Hoffnungslosigkeit.
Jared Leto und Mathhew McConaughey verkörpern zudem die beiden Hauptcharaktere wunderbar.

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pischti

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Gerade auf die beiden von Dir angesprochenen Darsteller freue ich mich bei diesem Film am meisten. Wird definitiv bald gesichtet.


Troublemaker69

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Jaa :) Und von den beiden kriegt man richtig Gutes zu sehen =)


Kate Portman

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Bewertung6.0Ganz gut

Für mich war der Film langweilig.
Ich konnte für die Hauptrolle nie Sympathie entwickeln .
Es fehlte eine Bezugsperson.
Irgendwie war alles zäh und lang und ach keine Ahnung.

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kingralph

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich die bislang beste Leistung von Matthew McConaughey. Toller, unterhaltsamer, tiefgründiger Film, welcher zum Nachdenken anregt, aber auch mal ein Schmunzeln zulässt.

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Soulja

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"The Wolf of Wall Street" gesehen und gepöbelt, dass Leo den Oscar nicht bekommen hat. Nun habe ich "Dallas Buyers Club" gesehen und habe größtes Verständnis, dass McConaughey den Preis gewonnen hat. Grandios, wie er seiner Rolle Leben einhaucht und den Film komplett auf seinen im Film eher schmalen Schultern trägt. Jared Leto tut sein Übriges und weiß zu gefallen, aber für eine Nebenrolle waren seine Auftritte fast zu kurz, wenn auch nicht minder überzeugend. "Dallas Buyers Club" behandelt ein Thema, welches ich ignoranterweise über Jahre außer Acht gelassen habe, wodurch mir der thematische Einstieg nicht ganz leicht fällt, zumal er vor fast 30 Jahren dargestellt spielt und dieser intolerante White-Trash-Haufen nun nicht wirklich das ist, womit ich mich wertemäßig identifiziere. Aber vielleicht genau deswegen bin ich schnell begeisert, was da auf dem Bildschirm flimmert. Schöner Stil, atmosphärisch seehr dicht und eine erzählweise, die ihre Dynamik gut dosiert und so wirklich zu überzeugen weiß. Hätte es nicht erwartet, aber so zählt "Dallas Buyers Club" zu meinen Highlights in 2014.

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williausphillie

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Bewertung7.5Sehenswert

unglaublich gut gespielt von beiden Hauptrollen...!

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Martin Jurgeluks

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Den ganzen Film über musste ich wirklich immer mit Schrecken feststellen: Das sind Jared Leto und Matthew McConnaughey! Unfassbar wie sie aussehen und was sie sich eigentlich antun. Aber für diese Rollen haben sie trotzdem alles richtig gemacht. Dallas Buyers Club ist ein reizvoller Film voller guter Eindrücke und mit einen bärenstarken Hauptdarsteller.

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fujay

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wahnsinnig guter Film. Ein unbedingtes Muss für jeden.

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Laserdance

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Bewertung5.5Geht so

Kann man Sich ansehen. Muss man aber nicht. Fand es größtenteils doch eher langweilig.

Ok die Schauspielerleistung war sehr gut. Aber das allein recht nicht. Außerdem sehe ich keinerlei wiedersehwert.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dallas, Mitte der 80er Jahre. Der konservative, homophobe Texaner Ron Woodroof (Matthew McConaughey) führt ein draufgängerisches Leben voller Alkohol, Drogen und Frauen. Als er nach einem Unfall im Krankenhaus landet, eröffnen ihm die Ärzte, dass er HIV-positiv ist und nicht mehr lange zu leben hat. Er besorgt sich illegal Medikamente, die noch in der Testphase stecken, die ihm allerdings eher schaden als helfen. Daraufhin schaut er sich nach alternativen Mitteln um. Fündig wird er jenseits der Grenze in Mexiko, wo Medikamente erhältlich sind, die in den USA nicht verkauft werden dürfen. Woodroof beginnt die Arzneien über die Grenze zu schmuggeln und lässt sich dafür auf eine Partnerschaft mit der Transsexuellen Rayon (Jared Leto) ein. Sie gründen den "Dallas Buyers Club", dessen Mitglieder gegen eine Monatsgebühr mit den Medikamenten versorgt werden. Ihr lukratives Geschäft zieht jedoch schon schnell die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich, die dem Unternehmen Einhalt gebieten wollen. Doch aus den Geschäftemachern Ron und Rayon werden Überzeugungstäter: Gemeinsam mit der Ärztin Eve Saks (Jennifer Garner) setzen sie sich nun offensiv für die Rechte Aids-Kranker und den freien Zugang zu Medikamenten ein.

Dallas Buyers Club ist ein intensiver Film über Aids und über Betroffene, die mit aller Macht um Ihr Leben kämpfen. Der Film ist auch eine Anklage an die Pharmaindustrie, an die US Politik seinerzeit und an diesen elenden bürokratischen Lobbyismus. Aber er ist auch ein Film voller Mut und Hoffnung.
Matthew McConaugheys Leistung ist unglaublich und alle die Leo den Oscar gewünscht haben, denen sei gesagt natürlich hätte er Ihn auch verdient, aber Matthews Darstellung ist auch außergewöhnlich und er hat Ihn auch zurecht gewonnen. Er spielt brilliant, er spielt um sein Leben in allen psychischen und physischen Facetten des Films und das ist berührend und prägend. Erwähnenswert ist auch die Leistung von Jaret Leto.
Dallas Buyers Club ist anspruchsvolles, großes Kino weitab von jeglichem Mainstream Kram und im übrigen ein Film den man nicht so schnell vergisst. Ein Film der Mut macht, wütend macht aber auch versöhnlich wirkt und vor allem zeigt man sollte niemals aufgeben, egal wie aussichtslos es auch ist. Es lohnt sich für das Leben zu kämpfen! 8/10 und die vergebe ich nicht so oft!

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Easy-C

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehenswerter Streifen, der die gewonnenen Oscars rechtfertigt. McConaughey und Leto spielen ihre Rollen herausragend, trotzdem möchte ich DiCapios Leistung in The Wolf Of Wall Street nicht schmälern. Den Oscar hätte er genauso verdient, seine Vorstellung war ebenso grandios.
Der Film behalndelt ein interessantes Thema, macht vieles richtig, jedoch hätte er auch etwas mutiger und kritischer sein können. Etwas mehr Offensive in der angeprangerten Herangehensweise der Pharmakonzerne stünde ihm ganz gut. Auch der Entwicklung Woodroofs vom homophoben Arschloch zum gutherzigen Samariter hätte man mehr Beachtung schenken können.
Alles in allem, ein gutes Drama unserer Zeit über eine andere Zeit, mit guten Darstellern und auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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mtd1963

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Bewertung4.5Uninteressant

Und wieder mal hat man hier eine Reale Geschichte völlig verstümmelt, was mich auch am meisten nervte neben den unverdienten Oscar von Jared Leto.

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jonathan.pfitzner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn man sieht mit welchen einzelnen Facetten Matthew McConaughey eine Sequenz ausdrucksstark füllen kann. Obwohl mir Leonardo DiCaprio ebenso überragend gefallen hat, muss ich sagen, dass der Oscar dieses Jahr zurecht den Mr.McConaughey geht.
Unglaublich ehrliche Geschichte, bei dem die Wahrheit um die Geschichte nicht verschönt wird. Jedoch lebt der Film ebenso durch die immens gut gespielte Nebenrolle von Jared Leto, der meines Erachtens gerechtfertigt den Preis entgegen nehmen darf.
Schade, dass der Film auch im nachhinein nicht in allen deutschen Kinos lief und somit viele den tollen Film nicht sehen konnten. In welchen Maße Schauspieler an ihre Grenzen gehen, zeigen u.a. Cristian Bale oder Mark Wahlberg, doch es ist immer wieder erstaunlich, dass sie das nicht für den Job, sondern für ihre Leidenschaft tun.
Hut ab für solch eine Leistung, die es verdient hat, geehrt zu werden

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