Dallas Buyers Club

The Dallas Buyers Club (2013), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 06.02.2014


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.3
Kritiker
51 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.8
Community
3631 Bewertungen
181 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Jean-Marc Vallée, mit Matthew McConaughey und Jared Leto

Oscarpreisträger Matthew McConaughey betreibt als Aids-Kranker den Dallas Buyers Club, in welchem er illegal erworbene Medikamente an Leidensgenossen vertreibt.

Handlung von Dallas Buyers Club
Wir schreiben das Jahr 1985: Ein Virus geistert durch die Gazetten wie ein Schreckgespenst und bringt Verwirrung, Hilflosigkeit, Leid und schließlich den Tod. Der Virus ist der HI-Virus, und er bringt die tödliche Krankheit Aids. Es ist eine Krankheit, die man im Volksmund zunächst als ‘Schwulenkrankheit’ bezeichnete, da sie in Homosexuellenkreisen weit verbreitet ist.

Der Vollblut-Cowboy und Teilzeit-Elektriker Ron Woodroof (Matthew McConaughey) ist Homophobiker, der die Frauen ebenso liebt wie die Drogen. Als dem Elektriker die Diagnose Aids eröffnet wird, fällt er entsprechend aus allen Wolken. Die Ärzte geben ihm noch einen Monat zu leben. Da das einzig legale Medikament AZT Ron mehr schadet als nützt, sucht er nach anderen Wegen, die ihn jedoch in die Illegalität führen. Er importiert Medikamente aus dem Ausland, die bei seinen Leidensgenossen reißenden Absatz finden.

Als Ron unter stillschweigender Billigung seiner Ärztin Dr. Eve Saks (Jennifer Garner) und mit dem ebenfalls kranken Rayon (Jared Leto) den sogenannten Dallas Buyers Club gründet, der schnell landesweit verstreute Vertretungen findet, gerät Ron mit der FDA (Food and Drug Administration) in Konflikt. Aber Ron sagt diesen Repressalien mit der gleichen Hartnäckigkeit den Kampf an wie seiner Krankheit.

Hintergrund & Infos zu Dallas Buyers Club
Die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Ron Woodroof ist dem Texaner Matthew McConaughey wie auf den Leib geschneidert, auch wenn er für seine Rolle in Dallas Buyers Club innerhalb von vier Monaten knapp 25 kg Körpergewicht verlieren musste, um den Verlauf der Aids-Erkrankung authentisch aussehen zu lassen. Sein Leidenskollege Jared Leto, der gerne körperliche Herausforderungen sucht (vgl. Requiem for a Dream), hatte für den gleichen Krankheitseindruck gerade einmal drei Wochen zur Verfügung.

McConaughey ist so etwas wie das texanische Aushängeschild unter den Schauspielern. Wann immer er kann, betreibt er mit seinem Akzent Werbung, sei es in Bernie – Leichen pflastern seinen Weg, Magic Mike oder in Killer Joe.

Regie bei Dallas Buyers Club führte der Film-Festival-Liebling Jean-Marc Vallée (prämiert u.a. auf dem Toronto International Film Festival für C.R.A.Z.Y. – Verrücktes Leben). Dallas Buyers Club wurde 2013 auf dem Toronto International Film Festival uraufgeführt. Auf dem Hollywood Film Festival wurden sowohl Jared Leto als auch Matthew McConaughey ausgezeichnet, erster mit dem Breakthrough Award, letzterer als Actor of the Year. Auch Regisseur Jean-Marc Vallée durfte einen Preis entgegen nehmen, nämlich beim San Sebastián International Film Festival. Bei den Golden Globes 2014 und bei den Oscars 2014 schließlich wurden sowohl Matthew McConaughey als auch Jared Leto für ihre Darstellungen prämiert. (EM)

  • 37795279001_2633080564001_thumbnail-for-video-2633000344001
  • 37795279001_3100813546001_thumbnail-for-video-3099991201001
  • Dallas Buyers Club - Poster
  • Dallas Buyers Club
  • Dallas Buyers Club

Mehr Bilder (32) und Videos (15) zu Dallas Buyers Club


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (176) — Film: Dallas Buyers Club


Sortierung

601

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

"Uff.", denkt man sich beim Anblick eines völlig abgemagerten Matthew MacConaughey, der zwar Christian Bale die Krone "Krasseste Gewichtsveränderung für einen Film" nicht abluchsen konnte, dem aber recht nahe kam.
Man muss auch anmerken, dass dem Thema eine solche Tortur durchaus gut stehen kann, und so kommt MacConaughey auch endlich von seinem leidlichen Sunnyboy-Image weg. "Dallas Buyers Club" erfindet das Drama allgemein sicherlich nicht neu, hat aber wegen seiner Thematik genügend Substanz für gutes Darstellerkino.
Was der Film leider nicht so gut macht, ist die zu lose Verknüpfung verschiedener Elemente, so dass der persönliche Faktor ein wenig auf der Strecke bleibt. Man erzählt vom Amerikanischen Traum, von AIDS und dem amerikanischen Gesundheitssystem, dann wieder von einer Zweckgemeinschaft und anders wieder von leichten Turteleien. Das wirkt oberflächlich fließend, ist jedoch inszenatorisch zu hart getrennt, als dass man mit einem kompletten Gefühl den Abspann betrachten würde.
Dennoch hat MacConaugheys Abmagerungskur Früchte getragen, die trotzdem wieder an etwas scheiterte: an der schwer beeindruckenden Performance Jared Letos.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MaximusDezimusThomas

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Definitiv ein super Film mit herausragenden Schauspielern!! Matthew McConaughey zieht einen von der ersten bis zur letzten Sekunde in seinen Bann! Eine sehr ergreifende Story da auch dieser Film auf einer wahren Begenheit beruht. Einfach klasse gemacht!

Zu den Oscars: Jared Leto hat den mal sowas von verdient!! Überragend gespielt!
Da geht natürlich auch der Oscar für Make Up und Hairstyling absolut in Ordnung! :)
Matthew McC hat für die Rolle alles gegeben und es ist alleine schon krass das er für den Film so viel abgenommen hat. Er spielt auf jeden Fall auch überragend - ABER meiner Meinung nach hätte in Leo DiCaprio für Wolf of Wall Street einfach mehr verdient! Matthew McC hat mir beispielsweise in True Detective besser gefallen...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

AudreyKathleen

Antwort löschen

-_- !!!!!!!!!!!!!


littlesayang

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Den Oscar haben beide mehr als verdient. Aber bitte die englische Originalversion schauen. Viel besser und viel authentischer.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HaudenLukas

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

"Dallas Buyers Club" stellt moralische Grundfragen beim Thema Menschsein und stellt zugleich den Wirtschaftszweig Leben an den Pranger, das verhilft dennoch nicht, das die eigentliche interessante Geschichte rund um Hauptdarsteller Matthew McConaughey und dessen Figur Ron Woodroof, trotz solider Erzählweise, leider nur mäßig spannend ist.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ironspidey

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bewegend! Schauspiel der Extraklasse von Leto und McConaughey!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bletch

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine bewegende Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht und den Zuschauer in eine Zeit versetzt, als es im Kampf gegen HIV noch wenig bis keine Hoffnung gab und im Hinblick auf Homosexualität wenig Toleranz.
Doch der Rodeo-Macho Ron Woodroof nimmt in seiner nahezu hoffnungslosen Lage den Kampf mit der Krankheit und seiner eigenen Lebenseinstellung an.
Authentischer und glaubwürdiger konnte man die Rolle von Ron Woodroof sicherlich nicht spielen als es Matthew McConaughey getan hat. Großartig!
Auch wenn man über den Magerwahn von McConaughey und Leto sicherlich unterschiedlicher Meinung sein kann. Aber darüber ist wohl schon genügend diskutiert worden.
Insgesamt ein toller (nicht emotional übertriebener) Film mit überzeugenden Darstellern, der aus meiner Sicht zu Recht bei den Oscar- und Golden Globe-Verleihungen so viele Auszeichnungen abgeräumt hat.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hrxuuuu

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr spannendes Drama über eine Wahre Geschichte mit guter Darstellung der Charaktere.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dr. Train Spotting

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Manche Filme hinterlassen einen mit einem absoluten "wow" Effekt. Ehrlich gesagt hab ich die ganze Zeit beim anschauen gedacht bitte hör nicht auf, hör bitte noch nicht auf.

Schauspielerische Leistung, abgesehen von Garner die durchschnittlich aber gut spielt, ist überragend. Sowohl Leto, als auch Maccohny spielen unterstützt von grandiosen Kostümen großartig, sodass man beinahe nicht erkennt wer da überhaupt durchs Kino tanzt.

Der Plot ist ehrlich, hart und überzeugend und jeder sollte diesen Film sich zu Gemüte führen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Aco_o

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein unglaublich guter Film, der einfach in vielen Situationen zeigt wie krank unsere Welt doch in Wirklichkeit ist und das mit Macht und Geld alles möglich ist.
Super Story!!!
Guter Cast!!!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hoppla87

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Sehr guter Film und das obwohl ich den Schauspieler gorher so scheisse fand

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cronic

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie erwartet durchgehend starke Performances

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

keskushermoston.pesakekovettumatauti

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat mich von Beginn an in den Bann gezogen. Zwar verzichtet Regisseur Vallée nicht auf kleinere Soundsperenzchen, die mir persönlich so gar nicht zusagen, dafür hält er den von Craig Borten und Melisa Wallack gut geschriebenen (will heißen: keine Glückskeks-Dialoge) Film in ruhigen Fahrwassern. Keine übertriebenen Emotionen, keine peinlichen Einstellungen, keine überbordende Musik.
Die Charakterentwicklung des Herrn Woodroofs ist nachvollziehbar und nicht unrealistisch - er verhökert die Medizin zunächst nur, um an Kohle zu kommen. Erst allmählich schärft sich sein Sinn für die Nöte anderer. Auch seine homophobe Art wird er bis zum Ende nicht vollends los. Er respektiert Rayon zusehends und sieht AIDS als Grund der Distanz mehr und mehr kritisch, zieht sie/ihn aber bis zum Ende mit durchaus derb-homophoben Sprüchen auf. Er ist halt einfach ein Joe Average aus Texas - aber einer, der dazulernt.
Und ich traue es mich kaum zu schreiben: selbst Jennifer Garner - ja, sie spielt auch mit - als Ärztin nervt ausnahmsweise nicht, sie bereichert den Film sogar um ein paar Nuancen.
Der Film behandelt also mehrere Ebenen: die Pharmakonzerne und ihren Profit, Homophobie, AIDS als Grund der Ausgrenzung, Zusammengehörigkeitsgefühl, Gerechtigkeitsempfinden, Ärzte, die sich gegen die Regeln stellen wollen.
Und das macht er in meinen Augen überdurchschnittlich gut. Dabei muss ich noch etwas, von dem ich dachte, ich sage es nie, erwähnen: der Film wird zwischenzeitlich mehr von Leto als von McConaughey getragen. Leto spielt den Transvestiten einfach richtig, richtig gut und überaus sympathisch. Auf der anderen Seite steht McConaughey eigentlich in nichts nach - Leto macht es halt trotzdem einen Ticken besser. Vor allem, da Matthew eine obligatorische "Weinkrampf-im-Auto"-Szene hat, und die erinnerte mich unangenehm an Thomas Jane in "Der Nebel". Ansonsten macht er seine Sache wirklich gut.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jan-Malte

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ein absolut sehenswerter und berührender Film über Menschen, die am Abgrund stehen. Ich habe schon bessere Filme gesehen, aber zum Nachdenken regt er in jedem Fall an. Daumen hoch!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DrunkenCherry

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Für mich ein etwas überbewerteter Film. Er ist nicht schlecht, aber so unheimlich mitgerissen hat er mich auch nicht. Die Thematik ist super, aber ich denke, man hätte da viel mehr rauskitzeln können.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

kaot76

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Bislang mochte ich M.McConaughey nicht sonderlich.Hier hat er mich allerdings restlos überzeugt.Leto ebenso.Ein guter Film nach wahren Begebenheiten der leider doch einige längen hat.Was mich allerdings extrem ärgert ist, daß man um einen Oscar zu gewinnen meißtens ein Drama abliefern muss welches sich mit irgendwelchen Randgruppen beschäftigt z.B. Behinderte (The King's Speech, Rain Man,etc.) , Rassendiskriminierung (12 Years a Slave, Blind Side, Precious,etc.) , Todkranke (Philadelphia, Dallas Buyers Club,etc.), Homosexuelle (Milk, Brokeback Mountain), usw. Das nervt mich schon seit längerem extrem an.Da sind die Globes oder Cannes noch etwas besser als diese Pseudo-mitfühlenden Hollywood Egoisten.Das beste Beispiel war doch wieder, daß "The Wolf of Wall Street" leer ausging obwohl es eindeutig der bessere Film war und den besten Darsteller sowie Regisseur hatte.Selten sind Ausnahmen wie "Inglourious Basterds", "Django Unchained", "No Country for old Men", "Departed", "There will be Blood", "Erbarmungslos".Das Scorsese erst einen Oscar (als Regisseur) oder DiCaprio gar keinen (bei so unglaublich guten Leistungen) bekommen hat ist doch ein schlechter Witz. Man nehme eine wenn möglich wahre dramatische Geschichte, in der Randgruppen die Protagonisten sind.Sucht einen nicht schlechten Darsteller der sich wenn möglich körperlich malträtiert.Einen guten Regisseur und garniert alles mit guten Kostümen und Soundtrack und da ist er- der Oscar!Sowas von billig und heuchlerisch!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Fu-Jay

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Darstellerisch ist Dallas Buyers Club die gewohnte auf Oscars magnetisch wirkende Augenweide, wie man sie mindestens einmal im Jahr auch im Mainstream-Kino zu sehen kriegt, was ich absolut nicht negativ meine. Insgesamt zollt Dallas Buyers Club dem unheimlich gewichtigen Thema AIDS sowie Homosexualität auch erstaunlich viel Respekt für einen im Mainstream angesiedelten Film. Ähnliches gab es meines Wissens nach nur in Philadelphia zu begutachten.
Es fällt mir schwer dem Kritikpunkt vieler, der Film habe einige Längen, beizupflichten, da mich vor allem die rasche Charakterentwicklung etwas irritiert hat. Ginge es nach mir, hätte man dem ganzen Film durchaus mehr Zeit geben können, sich völlig zu entfalten und wäre für mich damit statt nur sehenswert wahrscheinlich einer der besseren Filme des vergangenen Jahres geworden.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

clarkkent

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

McConaughey und Jared Leto`s Spiel ist wirklich gut,
wobei ich gleich am Anfang sagen möchte, das ich mir den Film ziemlich genau angeschaut habe, und zwar im Bezug auf den Oscar der De Caprio damals entgangen ist.
ich bin ein McConaughey-Fan, und es ist schon beachtlich was er hier leistet, wie er sich runtergehungert hat usw,
aber ich finde De DiCaprio hätte ihn damals bekommen sollen.
Er hatte seine Figur noch Facettenreicher gespielt.
Der Film an sich ist schon interessant, leider baut sich in den2 stunden kaum Spannung auf, was zur Folge hat das sich einige längen zum Ende hin ziehen.
Fazit: Drama bei dem viel pharmazeutisches Hintergrundwissen vermittelt wird mit starken Cast der zum Ende anfängt zu schwächeln.
DER WOLF war wirklich der bessere Film.

Ich möchte noch ergänzen das meine Bewertung eventuell höher ausgefallen währe, wenn ich nicht unweigerlich den Film mit the Wolf of wall street vergleichen müsste.
ich bin da leider ein wenig befangen, da de caprio einer meiner LieblingsSchauspieler ist und ich ihm schon so lange einen Oscar gönne.
Das ist eventuell nicht ganz fair, aber dagegen kann ich nichts machen.
Leto spielt auch überragend, und hat sich seinen goldjungen redlich verdient.
McConaughey eigendlich ja auch. ..
Mensch das war aber auch knapp.
Wer mal was richtig perverses sehen will, schaut sich auf der DVD unter Extras mal den Photocall an.
KotzTüten bereithalten :)

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

kaot76

Antwort löschen

Ich fand das wieder mal Scorsese/DiCaprio Betrug.Keine Frage .Guter Film, starke Darsteller (M.McConaughey hat sich echt absolut gemausert.-Knnte ich bis jetzt nie ab) ABER im direkten Vergleich mit The Wolf of Wall Street wäre meine Wertung so ausgegangen:
Bester Film: Wolf of Wall Street
Beste Regie: Martin Scorsese
Bester Darsteller: L.DiCaprio
Bester Nebendarsteller: M.McConaughey (Wolf of Wall Street)
Beste Kostüme: American Hustle
Mal ehrlich 4 Nominierungen und nie was gewonnen.Was hat er denn verbrochen?DiCaprio ist für mich der DeNiro unserer Zeit!


2ndFugee

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film, der wohl an meinen hohen Erwartungen gescheitert ist. Mit Lob überschüttet und mit Oscars beschenkt waren diese bei mir nämlich nicht grade gering - für mich kommt der Film dann letztendlich aber nicht über den Ruf eines typischen Hollywood-Dramas heraus. Eine Spannungskurve wird vermisst und an einigen Stellen zieht sich der Film dann doch etwas in die Länge. Zweifelsfrei sind die schauspielerischen Leistungen von Matthew McConaughey und Jared Leto verdammt stark - allerdings hätte ich den Oscar in beiden Kategorien an jemand anderen gegeben, aber gut. Das is dann natürlich auch immer sehr subjektiv. Insgesamt für mich ein ganz guter Film, den man sich schon mal angucken kann, der allerdings den Hype, der um ihn gemacht wurde nicht ganz rechtfertigt..

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cule0809

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ob der Oscar nun verdient ist oder nicht, auf die Diskussion lass ich mich nicht ein. Fakt ist, Matthew McConaughey sich wirklich gemacht hat die letzten Jahre. Egal ob in der Serie True Detective, in Mud oder nun in Dallas Buyers Club. Er ist schlichtweg eine Wucht. Doch Dallas Buyers Club bietet mehr als nur einen guten Schauspieler! Zu einem haben wir von diesem gleich ein ganzes Duzend. Besonders auffällig ist dabei Jared Leto. er und Matthew spielen dabei ein ungleiches Paar, doch die Chemie stimmt. Auf der einen Seite den etwas homophoben, egoistischen aber nicht unterkriegenden Matthew. Auf der anderen Seite den drogenabhängigen, exzentrischen und als Transfrau auftretende Leto. So unterschiedlich beide sind, so sehr sie sich am Anfang schwer tun, so haben sie aber eins gemeinsam. Sie sind beide an AIDS erkrankt und beide wollen nicht nur länger leben, sondern auch das ganze profitabel ausnutzen. Was am Anfang einen Egotrip gleicht, soll später die Behandlung dieser Krankheit um einiges leichter machen. So wird aus einem egoistischen Arschloch, ein Revolutionär der einfach mal die ganze Pharmaindustrie auf den Kopf stellt, die selbst nur nach Profit strebt. Beide spielen sich hier regelrecht in Rage. Gegen Ende zerreißt es einen förmlich. Ob der Oscar für den besten Nebendarsteller verdient war? Hier lege ich ganz klar fest und sage ja!

Der Film schafft es, dass er trotz seiner langen Laufzeit wie im Flug vergeht. Denn neben dem AIDS-Drama sehen wir auch die einzelnen Mechanismen einer Industrie, die mit dem Leben der Bevölkerung spielt. Ob das Medikament wirkt oder nicht spielt keine Rolle, Hauptsache es bringt Geld. Ein perverser Gedanke und doch Realität. Schön, dass der Film auch diese Seite zeigt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FilmFreak2K13

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein typisches Hollywood Drama, welches nach Schema-F abgearbeitet wird. Große Überraschungen o.ä sucht man hier vergeblich. Es läuft genauso wie man es erwartet und schon von zig anderen Filmen dieser Art kennt. Des Weiteren hat der Film auch noch mit einigen Längen zu kämpfen was das Folgen des Geschehens etwas erschwert.

Was den Film dann rettet ist das Schauspiel seiner 2 Hauptdarsteller. Allen voran McConaughey liefert eine echt gute Performance ab. Noch vor seiner Diagnose sieht er schon sehr abgemagert und hager aus. Dieses Bild verschlechtert sich dann nach und nach noch mehr. Und doch kann man auch den Erholungsprozess an ihm sehr gut nachvollziehen. Oscarreif? Diesen Goldjungen hätte Leo eher verdient. Aber das ist typisch Hollywood bzw. Academy.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch