The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
The Descendants (2011), US Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 26.01.2012
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130 Kommentare
Keine
von Alexander Payne, mit George Clooney und Judy Greer
The Descendants, das sind die Nachfahren der Könige und Missionare, die einst in dem paradiesischen Anwesen auf Hawaii lebten, das jetzt von Matt King (George Clooney) verwaltet wird. Sein Leben ist ruhig und schön und der finanziell einträgliche Verkauf des Anwesens steht kurz bevor. Als seine Frau (Patricia Hastie) nach einem Unfall im Koma liegt, erfährt Matt von seiner 17-jährigen Tochter Alexandra (Shailene Woodley), dass seine Frau eine Affäre mit einem anderen Mann hatte. Zusammen mit Alexandras Freund Sid (Nick Krause) und ihrer Schwester Scottie (Amara Miller), macht sich Matt auf die Suche nach dem unbekannten Liebhaber. Die Reise der ungleichen Truppe ist die ideale Gelegenheit, sich endlich richtig kennen zu lernen…
Hintergrund & Infos zu The Descendants
Nach About Schmidt und Sideways schickt Regisseur Alexander Payne in The Descendants erneut eigenwillige Charaktere auf eine epische Reise, die selbst viel wichtiger ist als das eigentliche Ziel. Doch anstatt quer durch die wolkenverhangenen Vereinigten Staaten oder die sonnendurchfluteten Weinberge Kaliforniens, dürfen sich George Clooney und seine Co-Stars in The Descendants auf den malerischen hawaiianischen Inseln auf Sinnsuche begeben. Passend zum Schauplatz sind auf dem Soundtrack von The Descendants ausschließlich hawaiianische Musiker zu finden, um die paradiesische Kulisse passend zu untermalen.
Beim Toronto Filmfestival, wo The Descendants Premiere feierte, wurde Alexander Paynes Film begeistert aufgenommen. Neben den vom Regisseur gewohnten erzählerischen Tiefgang wurde vor allem George Clooneys Darstellung des verletzlichen Familienmannes in der Lebenskrise begeistert besprochen.
Um eine persönliche Bindung zur Geschichte von The Descendants herzustellen, hat Regisseur Alexander Payne das bereits fertige Drehbuch von Nat Faxon und Jim Rash noch einmal komplett überarbeitet, woran die Verbindung des Regisseurs zu den von ihm verfilmten Stoffen deutlich wird. Bei The Descendants handelt es sich um eine Adaption des Debütromans Mit deinen Augen der hawaiianischen Schriftstellerin Kaui Hart Hemming.(AK)
Mehr Bilder (16) und Videos (14) zu The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
Cast & Crew
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Alexander Payne
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George Clooney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Matt King
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Judy Greer
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Matthew Lillard
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Shailene Woodley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alexandra
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Beau Bridges
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cousin Hugh
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Robert Forster
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Scott Thorson
Regie
Schauspieler
-
Michael Ontkean
-
Rob Huebel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mark Mitchell
-
Sonya Balmores
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Surferin
-
Matt Corboy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cousin Ralph
-
Nick Krause
-
Amara Miller
-
Milt Kogan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Johnston
-
Scott Michael Morgan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barry Thorson
-
Jim Rash
-
Nat Faxon
-
Alexander Payne
- Genre
- Tragikomödie, Familiendrama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Hawaii, Nationalpark
- Handlung
- Annäherung, Bestattung, Bewusstlosigkeit, Bootsunfall, Eltern-Kind-Entfremdung, Erbe, Ermittlung, Familienkonflikte, Familienleben, Großgrundbesitzer, Insel, Koma, Liebhaber, Mutter, Naturschutzgebiet, Neuanfang, Privatschule, Reise, Schlechter Vater, Schwester-Schwester-Beziehung, Sterben und Tod, Tochter, Vater-Tochter-Beziehung, Verheirateter Liebhaber, Verletzung, Vorfahren, zerbrochene Familie
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
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Kritiken (21) — Film: The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Auch wenn Clooney sein Bestes gibt, um aus seiner Figur das Maximum herauszukitzeln, bleiben die Charaktere blass und das Umfeld ist einem ab dem ersten Augenblick unsympathisch und folglich auch egal. Spätestens nach einer viertel Stunde dürfte den meisten der Verlauf der Geschichte klar sein, denn Innovation scheint hier ebenso ein Fremdwort gewesen zu sein wie Authentizität. Der Humor, wenn er den mal anwesend ist, bewegt sich auf Kindergarten-Niveau, das ist schade! Die US-Kritiker feiern das natürlich. Es geht schließlich um familiäre Werte, um die Auseinandersetzung mit persönlichen Verlusten und es wird zudem Werbung für Hawaii betrieben, die einem förmlich ins Gesicht geschmiert wird: “Hier müssen Sie unbedingt Urlaub machen!“ [...]
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FilmFreeza 2012/03/23 07:06:53
Antwort löschenKlasse geschrieben, kann dir nur zustimmen :)
Le Samourai 2012/05/24 00:28:56
Antwort löschenNee. Also so gar nicht. :)
Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de
Kommentar löschen„The Descendants“ von Alexander Payne ist als Bester Film für den Oscar nominiert und auch gehören der Hauptdarsteller George Clooney und der Regisseur zu den Nominierten. Dabei stellt sich eine Frage: Warum nur?
Würde dieser Film im ZDF laufen, z.B. mit Erol Sander, dem sogenannten deutschen George Clooney; und der Film würde auf Sylt spielen und manche Aufnahmen wären nicht allzu avantgardistisch, dann würde man einen netten Fernsehabend erleben. Vielleicht gäbe es die Goldene Kamera, nur an die Oscar-Verleihung würde wirklich niemand denken. George Clooney spielt einen reichen Mann, der auf Hawaii lebt und ein Erbe verwaltet. Seine Familie besitzt ein beträchtliches Stück Land auf Kaua`i, welches nun veräußert werden soll, da sich die Verwandtschaft in finanziellen Schwierigkeiten befindet. Clooney, der als ehrlicher, arbeitsamer Familienvater in Szene gesetzt wird, hat dabei ein ungutes Gefühl. Das Paradies soll an den Investor eines Hotelkomplexes verkauft…
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Die männliche Nebenfigur – der taktlose Freund der älteren Tochter – wirkt etwas zu sehr in die Geschichte hinein konstruiert, ist aber auch für die dezent skurrile Stimmung von Nöten, die der Schauplatz an sich bereits fordert. Ansonsten ist „The Descendants“ glänzend geschrieben, zuweilen sehr bewegend, dabei menschlich statt kitschig und auch mal zum Schmunzeln. Ein sehr schönes, immer stimmiges, angenehm unaufgeregtes Gesamtpaket. So lässt man sich einen Film über eine zusammenrückende Familie gern gefallen.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenGentleman Clooney als überforderter Papa im Paradies. Alexander Paynes „The Descendants“ ist ein grimmiges Plätscher-Drama mit ausbaufähigem Witz. Dafür ist die blanke Zurschaustellung der Gefühle so richtig schön menschlich, so brav und bietet so schöne Bilder! Payne ist arg bemüht die schönen Urlaubsbilderlandschaften ständig mit alltäglichem Leid zu konfrontieren, er will das Paradies krampfhaft entzaubern und rüttelt an unserem Nervenkleid. Leider läuft der Produktionsmotor in diesem Ukulelen-Ungemach nicht rund, kommt mehrmals ins Stottern und säuft am Ende dank kräftigen Tränendrückens ab. Das Üble an „The Descendants“: Das Schicksal der Figuren berührt nicht, ohne Anteilnahme blickt man auf das Treiben in diesem trüben Streifen. So ist die vielfach gefeierte Tragikomödie („mitten aus dem Leben“ sagt die Floskelfee) ein Werk ohne viel Tiefgang aber mit einer äußerst trägen Dramaturgie und einem nimmermüden melancholischen Grundton - eine ziemlich sichere Nummer für Payne, der sich hier auch nicht davor scheut schmierige Seifenoper-Untiefen abzugrasen.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenIm großen Ganzen gelingt dem Regisseur letztlich das Kunststück, trotz der Anhäufung von Konflikten auf sehr leichtfüßige wie aufrichtige Weise zu zeigen, wie ein Mann und seine Familie langsam zusammenrücken.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenAuf den ersten Blick ist der neue Payne nicht so witzig, nicht so berührend und auch nicht so gut besetzt oder sogar nicht so gut gespielt wie seine Vorgänger. Was Alexander Payne jedoch über seine stille und unspektakuläre Geschichte an menschlichen Werten transportiert, merkt man erst zum Ende.
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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de
Kommentar löschenThe Descendants ist unspektakuläres, aber sehr gut umgesetztes Autorenkino, bei dem einzig das Gefühl, die Konflikte hier alle schon mal anderweitig gesehen zu haben, ein ganz klein wenig stört. Aber: Genau so wie hier eben doch nicht.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenFilm wie Mann bleiben irgendwo im Nirwana der zahlreichen emotionalen Ausbrüche, Aussprachen, Aussagen ziemlich beliebig hängen. Will sagen - dieser aufgebrachte George Clooney=Matt King-Männe ist zwar nicht unbedingt uninteressant, aber doch ziemlich unwichtig.
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenThe Descendants ist eine wunderschöne Familiengeschichte.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenThe Descendants ist einer der besten Filme des Jahres. Obwohl die Geschichte auf den ersten Blick gar nicht so beeindruckend erscheint, entfaltet sie sich dank Alexander Paynes Liebe zum Detail und seiner nuancierten Regie zu einem grandiosen Erlebnis. Grund dafür ist, dass es dem Film gelingt Humor und Emotionen unter einem Hut zu bekommen und einen präzisen Blick in einen schrulligen Mikrokosmos zu werfen. Jede Dialogzeile sitzt, jede Stimmung ist einnehmend, jedes Bild passt genau wie es ist - und dank dieser rundum perfekten Ausgangslage entwickelt der Film auch einen sehr einnehmenden Fluss in dem wir einfach dahingleiten können. Hinzu kommt eine überragende Darbietung von George Clooney und eine ebenfalls grandiose Vorstellung der jungen Shailene Woodley. The Descendants ist ein absoluter Pflichttermin und man sollte sich den Film auf keinen Fall entgehen lassen.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenIn „The Descendants“ entwickelt Mit-Drehbuchautor und Regisseur Alexander Payne mehrere Handlungsfäden, die er allerdings meisterhaft miteinander verknüpft und nach und nach mit viel Gefühl für Rhythmus zum jeweiligen Abschluss führt. Erzählt Paynes Film eigentlich eine gängige Entwicklungsgeschichte, so legt er besonderen Wert auf die Charakterzeichnung. Die wohldosierte Mischung aus komischen und dramatischen Momenten trägt darüber hinaus dazu bei, diese Charaktere zu entwickeln. Dabei handelt es sich nicht nur um die für George Clooney ungewohnte Hauptfigur des orientierungslosen Matt King, der in der Mitte seines Lebens seine Vergangenheit überdenken und seine Vaterrolle neu definieren muss. Alexander Paynes „The Descendants“ zeichnet darüber hinaus aus, dass auch die Nebenfiguren sorgfältig entwickelt und deshalb eine besondere Tiefe und Authentizität erkennen lassen. Dies gilt für die völlig natürlich agierende Amara Miller als 10-jährige Scottie, die…
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goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenDie Prämisse von The Descendants erscheint so einfach und doch so kraftvoll. Hawaii erscheint so traumhaft und doch verloren und trist. Der Film erinnert uns daran, dass auch im vermeintlichen Paradies Krebs tötet und Liebeskummer schmerzt. Nur wenige Regisseure bringen dem Zuschauer ihre Charaktere mit sowenig künstlicher Beeinflussung so nahe wie Alexander Payne. Wem "Kleine wahre Lügen" zu sentimental war, findet hier eine subtilere Auseinandersetzung mit den täglichen kleinen Tragödien, die uns zeichnen und dem einen großen Schicksalsschlag, der unser Leben verändert.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenZwar ist Payne kein Film mit sonderlich viel Tiefgang gelungen, der damit weit entfernt von seinen kommentierenden Frühwerken ist, und auch mit seinen analytischen Vorgängern vermag "The Descendants" nicht wirklich mitzuhalten. Dafür ist Paynes Jüngster zu vorhersehbar und macht sich seine Sache zu leicht. Grundsolide und weitestgehend überzeugend gerät der Oscarfavorit dann doch, was sich neben Hawaii als Schauplatz (inklusive einheimischer Musik als auditive Ergänzung) dem durchweg gefälligen Ensemble verdankt.
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenDer Tonfall fällt ausgesprochen mild und versöhnlich aus, und in seinem politischen Idealismus [...] ist The Descendants schlicht naiv.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSympathische Tragikomödie, die zu keinem Zeitpunkt so offbeat oder gar profund ist, wie sie gerne sein möchte. Dennoch sehenswert als gut gemachtes Feelgood-Movie, nicht zuletzt dank einer überraschenden Besetzung (Bridges, Forster, Lillard) und der zu Herzen gehenden Darstellung George Clooneys. Nicht so gut wie Paynes ABOUT SCHMIDT, aber viel besser als Paynes SIDEWAYS.
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H.J. Rippert: filmszene.de H.J. Rippert: filmszene.de
Kommentar löschenVielschichtig ist der Film durch das Reiben von familiären Gefühlen und Konflikten, von Trauer, Wut, Missverständnissen und Sehnsucht sowie durch den ethnischen Hintergrund der Familie King.
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Pete Hammond: Boxoffice Magazine Pete Hammond: Boxoffice Magazine
Kommentar löschenThe Descendants ist eine Ausnahmeerscheinung: bewegend, weise, witzig und voller Menschlichkeit. Er ist einer der besten Filme des Jahres, ein Film zum Genießen und ein Film, der einen noch lange beschäftigt.
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Richard Corliss: TIME Magazine Richard Corliss: TIME Magazine
Kommentar löschenIch bin zwar ein notorischer Softie, doch The Descendants ließ mich kalt. Obwohl der Film auch seine guten Momente hat, vor allem das Schauspiel von George Clooney.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenThe Descendants ist der bisher beste Film von Alexander Payne. Nur scheinbar handelt es sich um eine Studie über Verlust und den Umgang mit den Tragödien des Lebens. Stattdessen gelingt diesem wundervoll nuanciertem Film über einen Vater und seine Töchter [...] das Zauberstück, vielleicht sogar noch lustiger zu sein, als er ohnehin schon berührend ist.
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Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety
Kommentar löschenThe Descendants wird einige Zuschauer dazu verleiten einen Hawaii-Urlaub zu buchen, sobald sie sich die Tränen aus dem Gesicht gewischt haben, so wie nach Sideways Weinverkostungstouren geboomt haben. Aber auch eher zynische Mitmenschen werden an The Descendants Seiten entdecken, die ihrem Naturell entgegenkommen.
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Kommentare (109) — Film: The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
Kommentar schreibenBaltiCineManiac 2012/05/28 15:57:53
Kommentar löschenAlexander Payne ist nach sieben Jahren Leinwandabstinenz zurück und liefert mit dieser feinsinnigen Romanverfilmung, die den mit Hindernissen verbundenen traurigen Abschied einer Familie von der geliebten Ehefrau und Mutter vor der malerischen Postkartenkulisse Hawaiis mit der richtigen Dosis Humor kombiniert, eine weitere Meisterleistung im Bereich Tragikomödie ab.
Scheinbar mühelos und in der richtigen Konstellation balanciert er die überwiegenden tragischen Elemente mit den eingestreuten komischen Spitzen aus, die wie sonnenbeschienene Gipfel eines ansonsten im Schatten liegenden Bergmassivs daherkommen, und kann sich dabei voll und ganz auf seinen durchweg guten Cast verlassen.
Der fantastisch aufspielende George Clooney beeindruckt durch nuanciertes Spiel und liefert eine seiner besten Schauspielleistungen ab. In nichts nach stehen tut ihm aber die Kinofilmdebütantin Shailene Woodley, die zuvor nur im TV zuhause war und definitiv eine Entdeckung ist. Erst ihr Gegenpart als rebellische ältere Tochter gibt dem Film die richtige Dynamik und macht ihn zu einer runden Sache.
Bei der Umsetzung wirkt nichts überzogen oder abgedroschen, dafür aber alles sehr geerdet und real. Ergreifend, dramatisch, traurig und lustig zugleich, ist den Machern ein wunderbar unaufgeregter Film gelungen, dem man einfach gerne zuschauen mag und bei dem man sich irgendwie selbst nach dem Abspann wie ein Hinterbliebener fühlt, der sich mit einem Schmunzeln und einer Träne im Auge an eine schöne Zeit erinnert.
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jeffcostello 2012/05/25 14:56:11
Kommentar löschena good film can`t be to long, and a bad film can`t be short enough. roger ebert.
selten war ich bei einem film so traurig, dass er vorbei war wie bei the descendants, er hätte noch die ganze nacht weiterlaufen können!
in dem film verliert george clooney, der mat king spielt seine frau bei eine bootsunfall, und muss erfahren, dass sie eine affäre hatte, und ihn verlassen wollte. gemeinsam mit seinen beiden töchtern, zu denen er nicht gerade ein rosiges verhältniss hat, macht er sich auf den weg den anderen mann zu finden.
am anfang des films hat die figur von george clooney jede menge probleme: wie komme ich meinen töchtern näher? was tue ich mit dem anderen mann? am ende des films denke ich das die lösungen die mat findet weder kitschig noch unrealistisch sind, sondern logisch und rational.
the descendants sir ein herzerwärmender, trauriger, lustiger, moment ich suche die andere liste, ehrlicher, realistischer klischeeloser film, der berührt und der einen nicht loslässt wenn er vorbei ist, über den man noch nachdenkt. er zeigt dreidimensionale, glaubhafte figuren, die exzellent gespielt wurden, v.a. clooney, dem ich den oscar gegönnt hätte, etwas mehr sogar als dujardin.
fazit: eine fantastische tragikkomödie, die jedes klischee weiträumig umschifft, und glaubhafte figuren zeigt, die grandios gespielt werden! ein meisterwerk!
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Le Samourai 2012/05/25 15:06:23
Antwort löschenrichtig.
Oliver0403 2012/05/25 04:40:31
Kommentar löschenDie erste Frage, die ich mir nach Sichtung des Films stelle ist, wofür bitte schön hat George Clooney hier ein Oscar Nominierung verdient? Er spielt seine Rolle ganz gut, aber für meinen Geschmack fehlt es einfach an Glaubwürdigkeit und Überzeugung. Da hat er mir in anderen Filmen wesentlich besser gefallen als in diesem Film.
Was den Film an sich angeht, ganz ok mit netten Naturaufnahmen der Südsee aber das war es auch.
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JanoX 2012/05/24 16:42:05
Kommentar löschenDer Film hat mir echt gut gefallen, gibt er doch vor allem audiovisuell einiges her, so wie die Lust, einfach mal diese Insel sehen zu müssen!
Clooney spielt unglaublich mitleiderregend, aber dennoch nicht lächerlich, seine Töchter waren für mich auch stehts Sympathieträger und die Nebencharaktere überzeugen. Selbst der fast schon Antiheld Sid hat mir als Protagonisten-Maskottchen gefallen!
Was man aber definitiv dem Film ankreiden muss, ist, dass es sich hier definitiv nicht um eine Komödie handelt. Es sind durchaus Lacher drin, aber man nennt ja auch nicht jeden Film Horror- oder Splatterfilm, nur weil mal Blut spritzt oder man sich an 2 Stellen erschreckt hat! Tragikomödie passt wohl eher, wobei auch da Komödie drinsteckt. Hmm, keine Ahnung, das einzige was ich wirklich weiß, dass mir der Film ansich sehr gut gefallen hat und ich ihn unter welchem Genre auch immer weiterempfehlen würde!
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Le Samourai 2012/05/24 23:58:03
Antwort löschenDu musst dem Film "ankreiden", dass er keine Komödie ist? Versteh ich nicht.
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JanoX 2012/05/25 00:04:20
Antwort löschenich mags nur nicht, wenn Filme falsch klassifiziert werden, sorry für den falschen Ausdruck!
Le Samourai 2012/05/25 00:19:33
Antwort löschenAber wer klassifiziert den denn als reine Komödie? Ist doch ganz klar ne Tragikomödie... Aber schön dass er dir gefallen hat :)
Le Samourai 2012/05/24 03:13:10
Kommentar löschenSchon irgendwie traurig, dass der Oscar bei Grinsekatze Dujardin im Regal steht, anstatt - wohlverdienterweise - beim guten George. Exzellente Performance, eine seiner besten überhaupt, feinfühliges Script, bedächtige Inszenierung - sieben Jahre nach dem ebenso tollen SIDEWAYS gewinnt Alexander Payne erneut auf ganzer Linie.
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Mr Vincent Vega 2012/05/24 03:23:52
Antwort löschenZu hohe Wertung, aber damit wir überhaupt mal wieder halbwegs auf eine Linie kommen: Like.
Le Samourai 2012/05/24 03:30:01
Antwort löschenHihi, wurde auch mal wieder höchste Zeit.
6 Vega Punkte sind meistens 8 von mir, also passt das doch. Auf jeden Fall ein nahezu makelloser Film. Und ich mag George!
Wie fandest du denn nun das Parfüm der schwarzen Dame?
Mr Vincent Vega 2012/05/24 03:31:13
Antwort löschenNoch nicht geschafft, vielleicht heute. :D
Le Samourai 2012/05/24 03:32:13
Antwort löschen:D Das gibt's doch nicht.. Fang noch mal von vorne an!
cacavas61 2012/05/24 13:51:45
Antwort löschenGeorge ist klasse, aber den Film insgesamt fand eher recht öde, hat mich nicht wirklich berührt.
Le Samourai 2012/05/24 13:59:38
Antwort löschenIch steh auf Paynes feinfühligen, unaufgeregten Style.
cacavas61 2012/05/24 14:11:14
Antwort löschenSIDEWAYS fand ich auch klasse !
Le Samourai 2012/05/24 14:14:14
Antwort löschenAuf jeden Fall. Fand den hier aber auf jeden Fall ähnlich gut...
Alle 10 Antworten zeigen
DerDude_ 2012/05/24 14:23:41
Antwort löschenClooney war gut aber kein Oscar was an der starken Konkurenz liegt. Ich mein : Gary Oldman, Michael Fassbender, Michael Shannon, Joseph Gordon Levitt. Da kann er nicht mithalten. Aber unter den Nominierten neben Oldman der Zweitbeste :)
Le Samourai 2012/05/24 14:33:11
Antwort löschenJep, Oldman und Clooney hätten ihn beide eher verdient als Dujardin.
Hooded Justice 2012/05/23 15:56:56
Kommentar löschenFlugzeugkino ist toll. Und solange lockeres, dennoch anspruchsvolles Kino wie 'The Descendants' über den mittelmäßig qualitativen Kabinen-TV läuft, wird es das auch weiterhin bleiben. Auch wenn Fliegen viel zu schön ist, um es wie im Fluge vergehen zu lassen, Paynes Familienportrait über das Leben im Sonnenparadies und dass genau dieses augenscheinlich manchmal doch nicht immer wie eine Hawaiiblüte blüht, macht Spaß und erfüllt seinen Zweck: Unterhaltung auf familiärem, relaxendem Anspruch. Schön und nett und genau das Richtige für den Sommer. Oder Urlaub.
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cacavas61 2012/05/23 12:30:23
Kommentar löschenAls Komödie nicht wirklich witzig, als Tragödie recht seicht, sentimental kitschig und nicht sonderlich berührend. Solide schauspielerische Leistungen von allen Beteiligten, aber die Geschichte kommt nicht richtig in die Gänge, zieht sich bräsig und eher langweilig dahin. Was die Musik angeht: diese hawaiianischen Jammergesänge waren nicht so mein Ding. Ordentlicher Film, kann man sich mal anschauen, aber kein Highlight.
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niceeddy 2012/05/22 01:11:33
Kommentar löschen7 Jahre nach dem grandiosen Sideways konnte Alexander Payne mich mit diesem Film nicht überzeugen. Die Story gab nicht allzu viel her und die Figuren interessierten mich nicht sonderlich. Ohne die schön-melancholische Hawaii-Atmosphäre incl. toller Bilder und passender Musikuntermalung hätte ich wahrscheinlich schon vor Ende abgebrochen. Nicht schlecht, aber gemessen an den hohen Erwartungen, die ich hatte, eine Enttäuschung.
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sikkmeidack 2012/05/22 02:32:14
Antwort löschenIn manchen Momenten hat der Film eine Dynamik wie easy-listening-Musik in Supermärkten und Aufzügen.
cacavas61 2012/05/23 12:32:24
Antwort löschenJa, easy-listening trifft`s gut...ein Film für den Fahrstuhl.
sachsenkrieger 2012/05/06 22:21:21
Kommentar löschenHatte mich nach dem genialen "Sideways" echt auf diesen Streifen gefreut, auch weil mir die letzten Clooney-Filme sehr gut gefallen hatten. Was ich zu sehen bekam, war aber leider ..... etwas ganz anderes. Achtung: SPOILER! Die Endszene zeigt für mich die Essenz des Films: Alle sitzen gemütlich auf dem Sofa und gucken "Die Reise der Pinguine", so als wäre nix gewesen. Mmh, war eigentlich was?
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MissCapone 2012/04/18 12:52:03
Kommentar löschenmein erster gedanke, als ich gehört habe, dass dieser film für die academy awards nominiert wurde, war - schlicht und einfach - WHAT THE F***?!
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Murray 2012/04/18 13:32:07
Antwort löschenBei der eher mageren Auswahl des letzten Jahres und da die Oscar-Jury bekannt dafür ist Dramen zu bevorzugen kann man das schon nachvollziehen.
MissCapone 2012/04/20 11:04:47
Antwort löschenda hast du sicher recht. ausserdem werden sie sehr vorhersehbar, allerdings gab es doch - immerhin - ein paar filme, die ich definitiv the descendants vorgezogen hätte; zum beispiel DRIVE oder ich fand jetzt zum beispiel MY WEEK WITH MARILYN (passt zu den awards) viel besser als war horse oder the descendants. oder auch melancholia, wurde gar nicht berücksichtigt...ich muss auch offen gestehen, dass ich gerade keine ahnung mehr habe, welche filme 2011 released wurden und welche nicht...
Kreaexo 2012/04/15 04:53:11
Kommentar löschenAlt: "Kommentar folgt. wenn ich endlich meine Kritik zu "Once Upon a Time in America" beendet habe [kann noch bis Morgen (Samstag) dauern, bisher fehlt mir einfach Zeit und Kreativität] und ich wieder nüchtern bin. Bisher nur so viel: Dieser Film hat den Ausdruck "Tragikkomödie" wirklich verdient.
PS: Einen Betrunkenen hilft es sehr, wenn der Browser Rechtschreibüberprüfung hat. Deswegen: Danke Opera!"
Neu:
So, meine Damen und Herren. Nun widme ich mich meinem eigentlichen Kommentar zu diesem Film. Da Franzi, meine damalige und derzeitige Kinobegleitung, meinte, dass meine Inspiration nach einem alkoholhaltigen Abend zurückkehrt, schreibe ich nun im angetrunkenen Zustand . Und schon mal vorab, wenn sich Rechtschreibfehler reinschleichen sollten tut es mir sehr leid.
Alexander Payne hat uns mit 'The Descendants' mal wieder eine erstklassige Charakterstudie geliefert. Was die Charaktere angeht ähnelt dieser Film sehr dem 2004 veröffentlichten Werk 'Sideways'. Allein aus dem Grund, dass sowohl hier, als auch dort, Charaktere auftreten, die unterschiedlicher nicht sein können, trotzdem irgendwie hervorragend miteinander harmonieren.
Waren es in 'Sideways' vor allem die beiden Hauptcharaktere, die mit differenzierten Wesenszügen glänzen, sind es hier alle auftretenden Figuren. Wir haben den besorgten, gleichzeitig auch überforderten Vater, die toughe ältere und die freche jüngere Tochter, den spießigen Betrüger inklusive der aufbrausenden, betrogenen Ehefrau, den besorgten Großvater, die an Demenz erkrankte Großmutter, den etwas dümmlichen Freund Sid und die gierigen, da verarmten Cousins. Doch das ist nicht der einzige Grund, wieso es 'The Descendants' fertig gebracht hat, alle sich im Kinosaal befindlichen Personen, für kurze [vielleicht auch längere] Zeit zu begeistern. Das lag vor allem an der gehörigen Portion Menschlichkeit. Das fängt mit der authentischen Ausdrucksweise der Personen an und hört mit dem fast idyllischen Ende, auf das ich später noch zu sprechen komme, auf.
Der Storyaufbau ähnelt einer aztekischen Pyramide. Es fängt flach an, steigert sich dann stufenweise bis zum Zenit und fällt dann wieder allmählich ab. Zuerst weiß man gar nicht, worum es in diesem Film eigentlich geht. Die Frau liegt im Koma und wird wohl nicht wieder aufwachen. Man ist besorgt und stellt sich schon auf ein herzzerreißendes Drama voller Emotionen und tragischen Momenten ein. Erst nach einer halben Stunde erfährt man den eigentlichen Kern der Geschichte und ab da tritt eine Wendung ein, welche dem Film eine gewisse Spannung verleiht und ihn in eine andere Richtung lenkt. Zwar dürfte dies jedem bereits bekannt sein, da es u.a. im Trailer geschildert wird, es ist trotzdem ein kleiner Geniestreich, diesen Grund nicht schon am Anfang zu offenbaren.
Wie meine Begleiterin nach betrachten des Films richtig äußerte, können die Produzenten George Clooney keine Laien an die Seite stellen. Das ist auch der Grund, wieso das komplette Ensemble sehr gut aufgelegt ist und jeder für sich mit einer herausragenden Leistung besticht. Das betrifft nicht nur George Clooney, vor allem die Jungschauspieler haben es mir schauspielerisch angetan. Die sind zeitweise so übertrieben dargestellt, dass ein Hineinfühlen leicht fällt. Aufgrund dessen ist das Ende des Films auch verdaulich und wunderbar in Szene gesetzt. [SPOILER] Die beiden Töchter und der Vater fernsehguckend auf der Couch. So. als ob nichts gewesen wäre. Das verleiht dem Ganzen noch den nötigen Touch Menschlichkeit und liefert dem Betrachter die richtige Botschaft, im Stile von "Das Leben muss weitergehen". [/SPOILER]
Außerdem ist das ein angenehmer Kontrast zu den vorangegangenen tragischen Momenten, die 'The Descendants' erst zu einer erstklassigen Tragikkomödie gemacht haben.
Ich kann es niemanden verübeln, 'The Descendants' nicht zu mögen. Wenn man mit der ruhigen Erzählweise und den vermehrt auftretenden stillen Momenten nicht zurecht kommt, kann sich leicht eine langandauernde Langeweile einstellen. So wie es bei meiner Begleiterin der Fall war, was ich im Nachhinein schade finde. Aber hey, so wie alles [außer die Wurst] hat auch dieser Film irgendwann ein Ende und danach geht das Leben weiter. Und auch wenn man mit 'The Descendants' nicht sonderlich viel anfangen kann, ist dieser Film quasi ein Sprungbrett aus dem Alltag, in die wundervollen Landschaftsaufnahmen Hawaiis.
PS: Eigentlich war ursprünglich geplant, dass ich den Kommentar zu 'The Descandants' erst nach 'Once Upon a Time in America' fertig stellen werde. Aber da mir zu dem Monument von Sergio Leone immer noch nicht die richtigen Worte einfallen, verschiebe ich den Kommentar auf unbestimmte Zeit nach hinten.
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Sam Sullivan 2012/04/12 01:40:24
Kommentar löschenNicht ganz mein Genre, aber ein guter Grund um mit der Liebsten ins Kino zu gehen! :) Tolle Landschaftsaufnahmen und ich finde, dass George Clooney seine Rolle gut verkörpert.
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juniorbaq 2012/04/10 21:18:24
Kommentar löschenEine Komödie, die mit George Clooney einfach toll besetzt wurde. Die Handlung ist bewegend, aber wie die Familie mit ihrem Schicksal umgeht ist toll. Ich muss diesem Film einfach eine gute Bewertung geben, da ich ihn jeden empfehlen würde.
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rai1mund 2012/03/24 02:58:13
Kommentar löschenIn dem Luxuskosmos hawaiianischer Großgrundbesitzer ist Sid, (Freund der 17jährigen Tochter) Sohn einer verwitweten Tierarzthelferin, ein erzählerischer Lichtblick. Ohne diese gelungene Figur hätte der Film TV-Niveau.
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Tobacho 2012/03/23 15:19:35
Kommentar löschenIch fand die Regie Arbeit von Alexander Payne ausgesprochen gut. Verstehe jetzt warum er für den Oscar nominiert wurde. Wie er am Anfang dem Zuschauer geschickt das Unglück eher verharmlosent und entfernt darstellte, damit der Fokus ganz auf dem Vater mit seinen nun zu bewältigen Problemen fällt. Am Anfang interresierte man sich gar nicht so für das Unglück der Frau sondern nur wie die Familie es jetzt ohne die Mutter anstellt.
Nach und nach kam man aber immer mehr in diese Unfallsituation rein und fühlte für alle Familienmitglieder oder Bemiteiligten immer mehr mit. Das ist vorallem den guten schauspielerischen Leistungen zu verdanken. Nicht nur George Clooney sondern auch alle anderen Rollen werden in diesem Streifen sehr gut gespielt und lassen den Zuschauer am Ende in dieser bizarren Situation richtig mitfühlen.
Ein guter Film mit schöner Musik und netten Bildern.
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statist 2012/03/22 20:55:37
Kommentar löschenBerührend, sinnlich, witzig. Der Gegensatz von lauwarmen Wind und vereeister Stimmung trägt zum Genuß bei. Und wie bei Sideways ein gelungenes Versammeln von witzigen und sehr tief gehenden Momenten. Ich hab es sehr genossen. Und Clooney wie immer mit seinem berühmten Effekt: Verändere eine Kleinigkeit in der Höhe seines Seitenscheitels - den Rest macht der Kerl schon alleine. Schön, wenn nicht jeder Schauspieler drei Lagen Kostüm braucht, um in der Rolle zu überzeugen.
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FilmFreeza 2012/03/22 15:03:11
Kommentar löschenThe Descendants
´The Descendants´ der neue Streifen von George Clooney und Oscar-Gewinner für das beste adaptierte Drehbuch. Unter diesen Voraussetzungen geht man natürlich mit einer gewissen Erwartungshaltung und Freude an die Sache ran. Diese Freude verblasste Minute für Minute immer mehr. Die Langeweile kam auf, die Wut über das ausgegebene Geld stieg ins unermessliche. Denn wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann Geld für einen absolut belanglosen Film auszugeben und das ist ´The Descendants´ . Er ist kein Desaster aber mindestens genauso weit vom Prädikat Gut entfernt und so reiht er sich irgendwo neben den Namen… ach keine Ahnung , irgendwo reiht er sich zumindest ein.
Klar muss man ab und zu mal schlucken aber das ist bei so einer brisanten Thematik auch normal und ich hab ja auch kein Herz aus Stein, aber für so einen Film ist das einfach viel zu wenig.
Der größte Witz ist eigentlich, dass man hier noch versucht lustig zu sein. Dass man mit schlechten Gags hier die Stimmung auflockern will, den Zuschauer zum Schmunzeln bringen will. Diese Mission ist absolut fehlgeschlagen und trägt ebenso zu dieser schwachen Bewertung bei.
Der Schauplatz ist natürlich große Klasse. Auf Hawaii ist´s schön, das haben wir schon oft gesehen und umso dankbarer bin ich dafür, dass Alexander Payne auch mal die teilweise dunklen Seiten dieses ´Paradieses´ eingefangen hat und so eine durchaus realistische und teilweise düstere Atmosphäre schafft, die eigentlich optimal für einen Film dieses Genres gewesen wäre, aber wie gesagt durch diesen dummen Versuch den Film als Tragik-Komödie durchzubringen ist natürlich alles hinfällig und man weiß eigentlich gar nicht in welche Schublade man das jetzt stecken soll.
Die Schauspielleistung von Clooney ist gewohnt gut aber meiner Ansicht nach meilenweit von einem Oscar-Gewinn entfernt, den er ja auch verdientermaßen nicht bekommen hat.
Positiv überrascht war ich von Shailene Woodley, die die Tochter von Clooney spielt und den Film sichtlich gut tut wobei auch sie hier selbstverständlich keine Berge versetzen kann, denn wo die Story schwach ist und das ist sie hier nun mal da kann man auch mit einer guten Schauspielleistung nicht viel retten.
Unterm Strich ist ´The Descendants´ für mich wie gesagt ein langweiliger Streifen, der eine Oscar-Nominierung keinesfalls verdient hat und mit diesem letzten Satz auch schon wieder aus dem Kopf verschwunden ist.
Beste Schauspielleistung: George Clooney
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seven 2012/03/22 15:29:57
Antwort löschenSchön Freeza :)
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FilmFreeza 2012/03/22 15:49:57
Antwort löschenDankööö :)
alex023 2012/03/25 10:54:18
Antwort löschen:(
dbeutner 2012/03/19 14:57:10
Kommentar löschenEin in seiner Grundhaltung stockkonservativer Film, der die Affäre der sterbenden Frau insoweit in den Mittelpunkt rückt, als dass "Schuldige" gesucht und in Form einer im Koma liegenden Frau von allen Seiten auch schnell gefunden wird. Gegen totale Übertreibung grenzt sich der Film in zwei Szenen ab, was es nicht besser macht. Der Film weiß schon sehr genau, wo er steht.
Der Mann hatte keine Zeit. Die Tochter hat's nicht verstanden. Versteht auch nach zwei Stunden Spielzeit nicht eine Sekunde, dass die Mutter ganz bestimmt nicht glücklich darüber gewesen ist, dass ihre Tochter nicht mehr mit ihr sprechen wollte. Die Frau "des anderen" brüllt ihre halbtote Konkurrentin auch noch an.
Da werden amerikanische Familienwerte hochgehalten, man springt drei cm über den eigenen Schatten (die Idee, dem Freund der Frau überhaupt Bescheid zu sagen), um dann wieder in der alten Spur zu bleiben.
Leute! Eure Mutter respektive Frau stirbt! Und nein, sie hatte die Affäre nicht, um Euch weh zu tun. Und ihr hättet jetzt zwei Stunden Zeit, euch mal in eurem Selbstmitleid etwas zurückzunehmen und Demut zu zeigen. Aber ich vergaß: Das ist ja viel zu kompliziert, das würde ja Erwartungshaltungen konterkarieren.
Na dann halt so. Rest: Schöne Landschaften, nette Musik (in meinen Ohren), keinerlei Schauspielerkino, aber es schmerzt auch niemand so richtig dolle, vom Kurzauftritt der Freundin der kleinen Schwester mal abgesehen. Filmisch ohne Ecken und Kanten. Halt in erster Linie Inhalt. Aber zu dem habe ich mich ja schon ausgekotzt.
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KiMBerLy~97 2012/03/14 20:44:48
Kommentar löschenTolle Schauspieler ,tolle Landschaften und eine tolle Geschichte
ein richtig guter Film, meiner Meinung nach
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Dr.Hasenbein 2012/03/14 00:20:54
Kommentar löschenEs gibt Filme da ist die Umgebung genauso wichtig wie die Schauspieler.
Einfach weil sie eine genauso starke Präsenz ausübt wie die Darsteller.
Und das ist bei "The Descendants" genau der Fall.
Der Film wäre nicht der selbe würde er die Geschichte nicht auf Hawaii erzählen.
Insgesamt ist "The Descendants" kein schlechter Film, aber irgendwie ist er trotz seinem Grundthema doch etwas belanglos.
Was ihn dann doch über den Durchschnitt hebt sind die tollen Bilder und die sympathischen Figuren.
Warum der Film jetzt bei den Oscars so hoch im Kurs stand ist mir ein Rätsel.
Denn auch wenn Clooney und Co ihre Sache gut machen gibt es doch bessere Filme die diese Ehre verdient hätten.
"The Descendants" schlägt natürlich schon in die Kerbe von "Little Miss Sunshine" oder "Sideways" aber ohne die Klasse zu erreichen.
Ein schöner Film mit tollen Bildern von Hawaii und guten Darstellern.
Aber nicht mehr!
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