The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
The Descendants (2011), US Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 26.01.2012
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156 Kommentare
Keine
von Alexander Payne, mit George Clooney und Judy Greer
Seine Frau fällt ins Koma und prompt muss Familienvater Matt von seiner Tochter erfahren, dass ihre Mutter eine Affaire hatte.
The Descendants, das sind die Nachfahren der Könige und Missionare, die einst in dem paradiesischen Anwesen auf Hawaii lebten, das jetzt von Matt King (George Clooney) verwaltet wird. Sein Leben ist ruhig und schön und der finanziell einträgliche Verkauf des Anwesens steht kurz bevor. Als seine Frau (Patricia Hastie) nach einem Unfall im Koma liegt, erfährt Matt von seiner 17-jährigen Tochter Alexandra (Shailene Woodley), dass seine Frau eine Affäre mit einem anderen Mann hatte. Zusammen mit Alexandras Freund Sid (Nick Krause) und ihrer Schwester Scottie (Amara Miller), macht sich Matt auf die Suche nach dem unbekannten Liebhaber. Die Reise der ungleichen Truppe ist die ideale Gelegenheit, sich endlich richtig kennen zu lernen…
Hintergrund & Infos zu The Descendants
Nach About Schmidt und Sideways schickt Regisseur Alexander Payne in The Descendants erneut eigenwillige Charaktere auf eine epische Reise, die selbst viel wichtiger ist als das eigentliche Ziel. Doch anstatt quer durch die wolkenverhangenen Vereinigten Staaten oder die sonnendurchfluteten Weinberge Kaliforniens, dürfen sich George Clooney und seine Co-Stars in The Descendants auf den malerischen hawaiianischen Inseln auf Sinnsuche begeben. Passend zum Schauplatz sind auf dem Soundtrack von The Descendants ausschließlich hawaiianische Musiker zu finden, um die paradiesische Kulisse passend zu untermalen.
Beim Toronto Filmfestival, wo The Descendants Premiere feierte, wurde Alexander Paynes Film begeistert aufgenommen. Neben den vom Regisseur gewohnten erzählerischen Tiefgang wurde vor allem George Clooneys Darstellung des verletzlichen Familienmannes in der Lebenskrise begeistert besprochen.
Um eine persönliche Bindung zur Geschichte von The Descendants herzustellen, hat Regisseur Alexander Payne das bereits fertige Drehbuch von Nat Faxon und Jim Rash noch einmal komplett überarbeitet, woran die Verbindung des Regisseurs zu den von ihm verfilmten Stoffen deutlich wird. Bei The Descendants handelt es sich um eine Adaption des Debütromans Mit deinen Augen der hawaiianischen Schriftstellerin Kaui Hart Hemming.(AK)
Mehr Bilder (16) und Videos (14) zu The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
Cast & Crew
- Genre
- Familiendrama, Tragikomödie, Drama, Komödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Hawaii, Nationalpark
- Handlung
- Annäherung, Bestattung, Bewusstlosigkeit, Bootsunfall, Eltern-Kind-Entfremdung, Erbe, Ermittlung, Familienkonflikte, Familienleben, Großgrundbesitzer, Insel, Koma, Liebhaber, Mutter, Naturschutzgebiet, Neuanfang, Privatschule, Reise, Schlechter Vater, Schwester-Schwester-Beziehung, Sterben und Tod, Tochter, Vater-Tochter-Beziehung, Verheirateter Liebhaber, Verletzung, Vorfahren, zerbrochene Familie
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Witzig
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- The Descendants: film-zeit.de






















Kritiken (22) — Film: The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenIm Paradies hat man es auch nicht leichter als anderswo, besonders wenn die eigene Frau nach einem Unfall im Koma liegt und man mit den aufmüpfigen Töchtern zurechtkommen muss. George Clooney spielt den von Schicksalsschlägen heimgesuchten Familienvater auf Hawaii – begeisternd. (Mehr dazu im Podcast)
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Auch wenn Clooney sein Bestes gibt, um aus seiner Figur das Maximum herauszukitzeln, bleiben die Charaktere blass und das Umfeld ist einem ab dem ersten Augenblick unsympathisch und folglich auch egal. Spätestens nach einer viertel Stunde dürfte den meisten der Verlauf der Geschichte klar sein, denn Innovation scheint hier ebenso ein Fremdwort gewesen zu sein wie Authentizität. Der Humor, wenn er den mal anwesend ist, bewegt sich auf Kindergarten-Niveau, das ist schade! Die US-Kritiker feiern das natürlich. Es geht schließlich um familiäre Werte, um die Auseinandersetzung mit persönlichen Verlusten und es wird zudem Werbung für Hawaii betrieben, die einem förmlich ins Gesicht geschmiert wird: “Hier müssen Sie unbedingt Urlaub machen!“ [...]
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FilmFreeza Fri, 23 Mar 2012 06:06:53 -0000
Antwort löschenKlasse geschrieben, kann dir nur zustimmen :)
Le Samourai Wed, 23 May 2012 22:28:56 -0000
Antwort löschenNee. Also so gar nicht. :)
Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de
Kommentar löschen„The Descendants“ von Alexander Payne ist als Bester Film für den Oscar nominiert und auch gehören der Hauptdarsteller George Clooney und der Regisseur zu den Nominierten. Dabei stellt sich eine Frage: Warum nur?
Würde dieser Film im ZDF laufen, z.B. mit Erol Sander, dem sogenannten deutschen George Clooney; und der Film würde auf Sylt spielen und manche Aufnahmen wären nicht allzu avantgardistisch, dann würde man einen netten Fernsehabend erleben. Vielleicht gäbe es die Goldene Kamera, nur an die Oscar-Verleihung würde wirklich niemand denken. George Clooney spielt einen reichen Mann, der auf Hawaii lebt und ein Erbe verwaltet. Seine Familie besitzt ein beträchtliches Stück Land auf Kaua`i, welches nun veräußert werden soll, da sich die Verwandtschaft in finanziellen Schwierigkeiten befindet. Clooney, der als ehrlicher, arbeitsamer Familienvater in Szene gesetzt wird, hat dabei ein ungutes Gefühl. Das Paradies soll an den Investor eines Hotelkomplexes verkauft werden und auch…
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Die männliche Nebenfigur – der taktlose Freund der älteren Tochter – wirkt etwas zu sehr in die Geschichte hinein konstruiert, ist aber auch für die dezent skurrile Stimmung von Nöten, die der Schauplatz an sich bereits fordert. Ansonsten ist „The Descendants“ glänzend geschrieben, zuweilen sehr bewegend, dabei menschlich statt kitschig und auch mal zum Schmunzeln. Ein sehr schönes, immer stimmiges, angenehm unaufgeregtes Gesamtpaket. So lässt man sich einen Film über eine zusammenrückende Familie gern gefallen.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenGentleman Clooney als überforderter Papa im Paradies. Alexander Paynes „The Descendants“ ist ein grimmiges Plätscher-Drama mit ausbaufähigem Witz. Dafür ist die blanke Zurschaustellung der Gefühle so richtig schön menschlich, so brav und bietet so schöne Bilder! Payne ist arg bemüht die schönen Urlaubsbilderlandschaften ständig mit alltäglichem Leid zu konfrontieren, er will das Paradies krampfhaft entzaubern und rüttelt an unserem Nervenkleid. Leider läuft der Produktionsmotor in diesem Ukulelen-Ungemach nicht rund, kommt mehrmals ins Stottern und säuft am Ende dank kräftigen Tränendrückens ab. Das Üble an „The Descendants“: Das Schicksal der Figuren berührt nicht, ohne Anteilnahme blickt man auf das Treiben in diesem trüben Streifen. So ist die vielfach gefeierte Tragikomödie („mitten aus dem Leben“ sagt die Floskelfee) ein Werk ohne viel Tiefgang aber mit einer äußerst trägen Dramaturgie und einem nimmermüden melancholischen Grundton - eine ziemlich sichere Nummer für Payne, der sich hier auch nicht davor scheut schmierige Seifenoper-Untiefen abzugrasen.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenIm großen Ganzen gelingt dem Regisseur letztlich das Kunststück, trotz der Anhäufung von Konflikten auf sehr leichtfüßige wie aufrichtige Weise zu zeigen, wie ein Mann und seine Familie langsam zusammenrücken.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenAuf den ersten Blick ist der neue Payne nicht so witzig, nicht so berührend und auch nicht so gut besetzt oder sogar nicht so gut gespielt wie seine Vorgänger. Was Alexander Payne jedoch über seine stille und unspektakuläre Geschichte an menschlichen Werten transportiert, merkt man erst zum Ende.
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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de
Kommentar löschenThe Descendants ist unspektakuläres, aber sehr gut umgesetztes Autorenkino, bei dem einzig das Gefühl, die Konflikte hier alle schon mal anderweitig gesehen zu haben, ein ganz klein wenig stört. Aber: Genau so wie hier eben doch nicht.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenFilm wie Mann bleiben irgendwo im Nirwana der zahlreichen emotionalen Ausbrüche, Aussprachen, Aussagen ziemlich beliebig hängen. Will sagen - dieser aufgebrachte George Clooney=Matt King-Männe ist zwar nicht unbedingt uninteressant, aber doch ziemlich unwichtig.
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenThe Descendants ist eine wunderschöne Familiengeschichte.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenThe Descendants ist einer der besten Filme des Jahres. Obwohl die Geschichte auf den ersten Blick gar nicht so beeindruckend erscheint, entfaltet sie sich dank Alexander Paynes Liebe zum Detail und seiner nuancierten Regie zu einem grandiosen Erlebnis. Grund dafür ist, dass es dem Film gelingt Humor und Emotionen unter einem Hut zu bekommen und einen präzisen Blick in einen schrulligen Mikrokosmos zu werfen. Jede Dialogzeile sitzt, jede Stimmung ist einnehmend, jedes Bild passt genau wie es ist - und dank dieser rundum perfekten Ausgangslage entwickelt der Film auch einen sehr einnehmenden Fluss in dem wir einfach dahingleiten können. Hinzu kommt eine überragende Darbietung von George Clooney und eine ebenfalls grandiose Vorstellung der jungen Shailene Woodley. The Descendants ist ein absoluter Pflichttermin und man sollte sich den Film auf keinen Fall entgehen lassen.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenIn „The Descendants“ entwickelt Mit-Drehbuchautor und Regisseur Alexander Payne mehrere Handlungsfäden, die er allerdings meisterhaft miteinander verknüpft und nach und nach mit viel Gefühl für Rhythmus zum jeweiligen Abschluss führt. Erzählt Paynes Film eigentlich eine gängige Entwicklungsgeschichte, so legt er besonderen Wert auf die Charakterzeichnung. Die wohldosierte Mischung aus komischen und dramatischen Momenten trägt darüber hinaus dazu bei, diese Charaktere zu entwickeln. Dabei handelt es sich nicht nur um die für George Clooney ungewohnte Hauptfigur des orientierungslosen Matt King, der in der Mitte seines Lebens seine Vergangenheit überdenken und seine Vaterrolle neu definieren muss. Alexander Paynes „The Descendants“ zeichnet darüber hinaus aus, dass auch die Nebenfiguren sorgfältig entwickelt und deshalb eine besondere Tiefe und Authentizität erkennen lassen. Dies gilt für die völlig natürlich agierende Amara Miller als 10-jährige Scottie, die ihrem Vater stets rätselhaft…
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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenDie Prämisse von The Descendants erscheint so einfach und doch so kraftvoll. Hawaii erscheint so traumhaft und doch verloren und trist. Der Film erinnert uns daran, dass auch im vermeintlichen Paradies Krebs tötet und Liebeskummer schmerzt. Nur wenige Regisseure bringen dem Zuschauer ihre Charaktere mit sowenig künstlicher Beeinflussung so nahe wie Alexander Payne. Wem "Kleine wahre Lügen" zu sentimental war, findet hier eine subtilere Auseinandersetzung mit den täglichen kleinen Tragödien, die uns zeichnen und dem einen großen Schicksalsschlag, der unser Leben verändert.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenZwar ist Payne kein Film mit sonderlich viel Tiefgang gelungen, der damit weit entfernt von seinen kommentierenden Frühwerken ist, und auch mit seinen analytischen Vorgängern vermag "The Descendants" nicht wirklich mitzuhalten. Dafür ist Paynes Jüngster zu vorhersehbar und macht sich seine Sache zu leicht. Grundsolide und weitestgehend überzeugend gerät der Oscarfavorit dann doch, was sich neben Hawaii als Schauplatz (inklusive einheimischer Musik als auditive Ergänzung) dem durchweg gefälligen Ensemble verdankt.
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenDer Tonfall fällt ausgesprochen mild und versöhnlich aus, und in seinem politischen Idealismus [...] ist The Descendants schlicht naiv.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSympathische Tragikomödie, die zu keinem Zeitpunkt so offbeat oder gar profund ist, wie sie gerne sein möchte. Dennoch sehenswert als gut gemachtes Feelgood-Movie, nicht zuletzt dank einer überraschenden Besetzung (Bridges, Forster, Lillard) und der zu Herzen gehenden Darstellung George Clooneys. Nicht so gut wie Paynes ABOUT SCHMIDT, aber viel besser als Paynes SIDEWAYS.
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H.J. Rippert: filmszene.de H.J. Rippert: filmszene.de
Kommentar löschenVielschichtig ist der Film durch das Reiben von familiären Gefühlen und Konflikten, von Trauer, Wut, Missverständnissen und Sehnsucht sowie durch den ethnischen Hintergrund der Familie King.
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Pete Hammond: Boxoffice Magazine Pete Hammond: Boxoffice Magazine
Kommentar löschenThe Descendants ist eine Ausnahmeerscheinung: bewegend, weise, witzig und voller Menschlichkeit. Er ist einer der besten Filme des Jahres, ein Film zum Genießen und ein Film, der einen noch lange beschäftigt.
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Richard Corliss: TIME Magazine Richard Corliss: TIME Magazine
Kommentar löschenIch bin zwar ein notorischer Softie, doch The Descendants ließ mich kalt. Obwohl der Film auch seine guten Momente hat, vor allem das Schauspiel von George Clooney.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenThe Descendants ist der bisher beste Film von Alexander Payne. Nur scheinbar handelt es sich um eine Studie über Verlust und den Umgang mit den Tragödien des Lebens. Stattdessen gelingt diesem wundervoll nuanciertem Film über einen Vater und seine Töchter [...] das Zauberstück, vielleicht sogar noch lustiger zu sein, als er ohnehin schon berührend ist.
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Alle Kritiken (22)
Kommentare (134) — Film: The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten
mikkean Mon, 20 May 2013 14:34:33 -0000
Kommentar löschenClooney's Eröffnungsmonolog trifft den Nagel auf den Kopf: Nur weil Hawaii wie das Paradies aussieht, leiden die Leute dort nicht an einer anderen Sorte von Krebs. Schlagen sich nicht mit einer harmloseren Variante von Ängsten und Sorgen herum. Und wenn sie bei Höchstgeschwindigkeit aus einem Speedboat geschleudert werden, dann fallen sie wie jeder andere Mensch auch ins Koma.
"The Descendants" ist nicht nur ein Drama vor traumhafter Kulisse, für mich ist es George Clooney's menschlich richtig nahegehender Film seit "Up In The Air". Das liegt nicht daran, dass er sonst keine Lust aufs Schauspiel hat. Oder dass seine sonstigen Figuren nicht überzeugend oder sympathisch gewesen wären. Nein, es ist einfach eine schöne Abwechslung, jemanden zu sehen, der nicht versucht, mit Blicken Ziegen zu töten, Leute als Profi kill oder als einen, der sich aalglatt ins Oval Office manövrieren will. In "The Descendants" gibt Clooney in aller erster Linie einen Mann, der seine Familie zusammenzuhalten versucht, während seine Frau im Koma liegt. Zwar ist Matthew King ein reicher Mann und Anwalt - aber er hockt nicht weltfremd im Elfenbeinturm. Die Entscheidung, dass geerbte Vermögen nicht wie seine zahlreichen Verwandten rauszuschmeißen, sondern in ein gutes, doch bescheidenes Leben zu investieren, macht uns diesen Matt zuerst mal richtig sympathisch. Und genau so einen Sympathie-Träger braucht es, um uns einen Stoff wie diesen näher zu bringen.
Eine Geschichte um den anstehenden Verkauf des letzten Land-Besitzes von Matt's Familie, dem Versuch, seine beiden Töchter nicht aus der Reichweite zu verlieren. Und dem Schaden, den die Tatsache anrichtet, dass seine Frau Matt vor ihrem Unfall betrog. Bitte die Ruhe bewahren, das alles weder viel zu viel an Story-Gehalt, noch ist es viel zu seicht aufbereitet. "The Descendants" bewahrt sich trotz aller Schicksalsschläge und schwerer Entscheidungen eine innere Gelassenheit, die einen gerade auf diesem Weg einnimmt und einbezieht.
Die Magie dieses Films setzt sich nicht aus hochtrabenden Drama-Momenten und vermeintlich tiefgründigen Wortfetzen zusammen. Tatsächlich sind es hier die kleinen Dinge, die einem hier Hoffnung in der schwersten Stunde schenken. Klingt schwülstig, ich weiß. Aber wie soll ich das besser zusammenfassen, ohne den gesamten Film vorwegzunehmen? "The Descendants" wirkt, auch wegen seiner Kulisse, wie ein gutes Lehrstück fürs In-sich-Reinhorchen. Besagter ruhiger Fluss trägt dazu bei, uns für die Sorgen dieses einfachen Mannes zu begeistern. Selbst dann, wenn er mehr Geld auf der Bank hat als wir, macht ihn das nicht gleich zu einem ganz anderen Menschenschlag, der in einem eigenen Dunstkreis vor sich hinlebt. Und ist dieser paradiesische Ausblick, der dafür sorgt, dass alles, was hier geschieht und erzählt wird, langsam in einen sickert. Denn "The Descendants" ist kein lauter, schneller Film. Es ist einer, der teilhaben lässt, der gut nachwirkt und deshalb zum besseren Output gehört, den Hollywood sonst so auf die Leinwand schleudert.
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aberaber Thu, 02 May 2013 15:09:20 -0000
Kommentar löschenSehr schöner und glaubwürdiger Familienfilm. Clooney als hilfloser Vater ist hervorragend. Bis in die Nebenrollen großartig besetzt.
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heikschn Fri, 19 Apr 2013 21:15:15 -0000
Kommentar löschenEigentlich ein guter Film. Wer About Schmidt und Sideways kennt und mag, wird sicher nicht enttäuscht. Die Geschichte ist einfühlsam erzählt. George Clooney spielt gut und versteht es den Film zu tragen. Abzüge gibt es für die grauenhafte Hawaiianische Folk-Musik, die einem mindestens zur Hälfte des Films auf den Sack geht, und die Besetzung des Brian Speer (wie kann man wegen so ner Hackfresse einen Clooney sitzen lassen ...).
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LeMarin Thu, 11 Apr 2013 12:56:40 -0000
Kommentar löschenEine schöne Tragikomödie nach bewährtem Rezept. Es ist nett, George Clooney endlich mal wieder in einer großen Rolle auf der Leinwand zu sehen, und er macht seine Sache als getriebener, verunsicherter Familienvater sehr gut. Die Geschichte wirkt stringent und plausibel erzählt und zu einem überzeugenden Ende gebracht. Schöne Bilder, schöne Musik, dazu das ungewöhnlich-exotische Setting auf Hawaii. Ein sehr amerikanischer Film mit Happy End und vielen altmodisch-liebenswerten Charakteren, und eine Tragikomödie im besten Sinne. Erfindet das Rad nicht neu, ist aber mit viel Herz und Humor gemacht und unbedingt sehenswert.
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SamRamJam Sat, 06 Apr 2013 11:31:01 -0000
Kommentar löschenAloha! Pehea 'oe?
Ich mokier mich bei Dramen ja immer wieder gerne darüber dass sie auf mich zu konstruiert wirken, obwohl dass vermutlich eher Rückschlüsse auf mich zulässt und die Nichtbereitschaft, auf andere Motivationsgründe einzugehen. The Descendants fühlt sich dabei aber so unglaublich natürlich an. Die Geschichte selber ist vielleicht nicht alltäglich, aber auch nicht so überspannt dass es theatralisch wird (wie etwa bei Haus aus Sand und Nebel, um an dieser Stelle nochmal meinen Lieblingsprügelknaben aus dem Genre zu erwähnen). Und auch wenn das Grundgerüst der im sterben liegenden Frau, und der superreichen Familie für die meisten wahrscheinlich nicht unbedingt allgegenwärtig ist, so wirkt Matt King doch wie ein ganz normaler Mensch, der sich auf eine Suche begibt, von der er selber nicht so genau weiß was er sich erhofft, und dabei irgendwie sich und seine Familie wiederfindet.
Und dazu noch diese traumhafte hawaiianische Kulisse und Soundtrack. Überhaupt, Hawaii, dieses Stück USA was irgendwie so überhaupt nicht USA ist.
"Glaubt ihr denn unser Krebs ist weniger tödlich, unser Herzschmerz weniger schmerzlich?" Mag sein dass das Leben auf Hawaii auch nicht anders ist als anderswo, trotzdem glaube ich tatsächlich dass die Menschen da glücklicher sind. Ich wäre es zumindenst. Ich muss ins Warme auswandern, Schnee zu Ostern ist doch nicht normal, aber ich schweife ab.
The Descendants ist von Alexander Payne, der auch den ebenfalls sehr guten "About Schmidt" gemacht hat, und Parallelen lassen sich tatsächlich viele finden. Wobei es ja sowieso viele Filme darüber gibt, in der jemand mittels einer Reise zu sich selber findet, oder zumindenst ein Stückchen davon. Was aber besagten Descendants von Filmen wie "Broken Flowers" unterscheidet ist aber eben diese Natürlichkeit. Ich kaufe den Leuten voll ab dass sie sind wie sie eben sind, selbst der unterbelichtete Sid, dessen Rolle schnell zu einer Karikatur abschweifen könnte, bleibt glaubhaft, solche Leute gibt es eben.
Da sollten Dramen-Fans wohl mal einen Blick wagen, ich meine wenn der Film selbst mir gefällt?!
A hui hou!
"Was würdest du machen wenn du zwei solche Töchter hättest wie ich?"
"Keine Ahnung, vermutlich gegen Söhne eintauschen."
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VisitorQ Sat, 06 Apr 2013 12:08:27 -0000
Antwort löschenauch ich fand den Film gar ausgezeichnet.
SamRamJam Sat, 06 Apr 2013 12:29:54 -0000
Antwort löschenYeha :D
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filmschauer Sat, 06 Apr 2013 16:21:09 -0000
Antwort löschenEinen Payne-Film würde ich nicht unbedingt mit einem Jarmusch-Film vergleichen, da sie von Grund auf einer anderen Stilistik folgen. Aber ich mag beide Filmemacher bzw. deren Werke sehr gern, so auch "The Descendants". Ach ja, Paynes "Sideways" sollte dir ebenfalls gefallen.
SamRamJam Sat, 06 Apr 2013 16:53:23 -0000
Antwort löschenAch ja, wenn es danach geht dann kann man kaum einen Regisseur mit einem anderen Vergleichen. Mir ging es bei den beiden erwähnten ja aber auch weniger um die Regisseure als darum dass beide ein ähnliches Gerüst als Story haben (ein Mann geht auf eine Reise, um dann so zu sich selber zu finden). Auf Sideways freue ich mich, da mir die beiden von Payne gesichteten Filme beide sehr gut gefallen haben :)
Slevin_Kelevra23 Tue, 26 Mar 2013 10:39:03 -0000
Kommentar löschen„The Descendants“ stellt eine tolle Geschichte dar und George Clooney in der Hauptrolle ist einmal mehr Hollywoodspitze und dies in keiner heldenhaften Rolle, sondern als alleinstehender Familienvater. Auch die ausgewählte Musik ist sehr passend und untermalt den Film sehr schön. Um den Film ein wenig unterhaltsam und witzig zu gestalten wurde Nick Krause als "Sid" eine witzige Rolle geschrieben, welche er bravourös ausfüllt. Zusammengefasst ist „The Descendants“ ein unterhaltsames Drama, welches auch auf moralischer Ebene überzeugt
Weitere Kritken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -
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DieFilmguckerin Tue, 19 Mar 2013 10:26:45 -0000
Kommentar löschenFamilie und andere Angelegenheiten – eindeutiger Fall von total beklopptem deutschen Untertitel, der diesem wirklich schönen Film überhaupt nicht gerecht wird! Ein Familienvater muss mit dem nahenden Tod seiner Frau umgehen, er erfährt, dass sie ihn betrogen hat und sogar verlassen wollte – und zu allem Überfluss muss er auch noch eine gewichtige Entscheidung für seine Familie und ganz Hawaii treffen. Die Geschichte dieser Familie wird sehr schön und ruhig erzählt, der Zuschauer hat Zeit, sich auf die Figuren und die Handlung einzulassen und ganz einzutauchen, am Rande sei noch der sehr gelungene Anfang erwähnt, trotz einer Erzählstimme des Protagonisten (solche Dinge gehen ja oft nach hinten los) ist der Einstieg sehr schön gemacht und nachvollziehbar. George Clooney glänzt in seiner Hauptrolle als hervorragender Schauspieler, was ihm zu recht eine Oskar-Nominierung einbrachte. Die Story ist sehr schön und fesselnd, sehr menschlich und anrührend erzählt, die meiste Zeit recht traurig, dabei aber auch oft witzig und skurril. Die Szenen der Familie und ihren Handlungen wird während des gesamten Films immer wieder von wundervollen Aufnahmen von Hawaii und seiner Landschaft unterbrochen, die Verbindung mit Hawaii spielt natürlich inhaltlich eine Rolle, vermittelt aber vor allem eine wunderbar ruhige und entspannte Stimmung, ohne die man die Traurigkeit und Dramatik dieses Film nur schwer ertragen würde. Der Film nimmt den Zuschauer mit und zieht in unwiderruflich in den Bann und lässt ihn am Ende mit gemischten Gefühlen zurück – schwankend zwischen Fernweh und Heimweh.
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dmtjdc Tue, 19 Mar 2013 09:14:12 -0000
Kommentar löschenEine der bislang realistischsten filmischen Abbildungen von Hawaii. Dazu ist die Buchadaption auch noch ausnehmend gut besetzt und sehr schön abgefilmt. George Clooney mal nicht als gelackten Sinatra-Verschnitt, sondern als vom Leben gebeutelten Normalbürger zu sehen, macht Laune - und weckt Erinnerungen an seine Rolle im glorreichen "Three Kings". Man merkt deutlich, dass das Drehbuch auf einem Roman beruhen muss, der von einer Einheimischen geschrieben wurde. Auf Authenzität und bewusste Abseitigkeit getrimmte Büro-Kopfgeburten fühlen sich einfach anders an. Oder so: Man spürt die Liebe zur Inselkette. Trotz aller Tragik spart der Familienfilm nicht mit schrägen Szenen. Oft steht dabei die im Koma liegende Ehefrau und Mutter im Mittelpunkt, aber auch der etwas seltsame Boyfriend der Tochter haut manchmal Dinger raus, bei denen man sich schon fragt, was hinter dem schiefen Grinsen so alles vor sich geht. Super: Matthew "Screaming Wing Commander" Lillard in einer tragenden Nebenrolle. Nicht so toll, aber Geschmackssache: Der doch arg eintönige Soundtrack. "The Descendants" ist nämlich der erste Hollywood-Film für ein breites Publikum, dessen Filmmusik ausschließlich aus hawaiianischer Musik besteht. Insgesamt ein wahrhaft würdiger Oscar™-Preisträger und ein richtig schöner Film mit unaufdringlicher Botschaft.
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furkan.oezbek Thu, 28 Feb 2013 19:41:33 -0000
Kommentar löschenEin unheimlich schöner Film der auch auf seine art und weiße eig. nicht unbeding schön ist aber achja... SCHAUT EUCH DEN FILM SELBST AN!
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jedi37 Mon, 21 Jan 2013 19:11:04 -0000
Kommentar löschenThe Descendants ist eine sehr bewegende Tragikkomödie, mit vielen kleinen Schmunzlern und dicken Tränen, was ihn noch sympathischer macht. Die unaufgeregte Inszenierung nimmt isch Zeit, als ein Immobilienmakler (Clooney) feststellt, dass seine im Koma liegende Frau eine Affäre hatte. Und er ist allein mit seinen beiden halbwüchsigen Töchtern.
Der charmante Loser beschließt, nach dem Liebhaber seiner Frau zu suchen... und findet dabei zu sich selbst.
George Clooney ist mit Sicherheit einer der besten Darsteller unserer Zeit, auch wenn viele in ihm immer den "Schönling mit grauem Haar" sehen. Dieses Image hat er selbst gepflegt... will er etwa von seinem wahren Können ablenken?
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Lester Burnham Sat, 19 Jan 2013 10:55:43 -0000
Kommentar löschenEigentlich mag ich keine deutschen Untertitel, aber in diesem Fall passt "Familie und andere Angelegenheiten" perfekt zu diesem Film. Trauer, Wut, Verzweiflung, Freundschaft, Liebe - ein Film großer Gefühle. Ein Film, der immer den richtigen Ton trifft, spielend zwischen Tragik und Komik wechselt. Eine Besetzung, die besser nicht sein könnte, gerade das Zusammenspiel zwischen George Clooney, der hier sicherlich eine der besten Leistungen seiner Karriere abliefert, und Newcomerin Shailene Woodley sorgt für einige Reibereien, aber auch für Gespräche mit viel Witz.
Ein Film über das Alltäglichste der Welt, der Familie mit allem, was dazu gehört, manchmal ist sie das Schönste, manchmal das Anstrengendste, was einem passieren kann, oder aber so hart, dass es weh tut.
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Amadis Sun, 06 Jan 2013 20:12:18 -0000
Kommentar löschenMag sein, dass ich ein wenig zu euphorisch bin was diesen Film anbelangt aber ich finde ihn schlicht grossartig. Clooney spielt unglaublich stark und die an sich einfache Geschichte mit den sehr langsam ablaufenden Handlungssträngen ziehen einen so richtig in die Story hinein. Ein Drama, das aber durchaus auch ein wenig Humor und Liebe verströmt. Solche Filmperlen gibt es einfach viel zu wenig. Die Geschichte könnte überall spielen, dass man sich aber die grandiose Landschaft von Hawaii ausgesucht und das ganze auch noch mit einem umwerfenden Soundtrack versehen hat, setzt dem ganze die Krone auf!
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Moe Szyslak Mon, 31 Dec 2012 13:25:15 -0000
Kommentar löschenGleich zu Beginn wird via Off-Erzähler klargestellt, dass Hawaii alles andere als ein Dauerparadies ist und die Leute dort auch alltägliche Probleme haben, auch wenn man es kaum glauben mag. Somit erhält man gleich mal die perfekte Einstellung auf diesen Film. Berührendes aber auch sehr schweres und teilweise richtiggehend bedrückendes Familiendrama vor malerischen Landschaftaufnahmen, das es gekonnt schafft, einen aber mal so richtig runterzuziehen und die Laune zu verderben. Also keine leichte Kost und alles andere als eine Komödie. Mittendrin ein grundsympathischer George Clooney, der mit seinen beiden heranwachsenden Töchtern ebenso kämpfen muss wie mit der Situation, dass seine Frau im Koma liegt. Clooney spielt herausragend, jede einzelne Emotion, vor allem den Schmerz, schafft er, auf den Zuschauer zu übertragen. Ganz starke Leistung, auch von den Nebendarstellern, in einem guten Film.... mit einem merkwürdigen Soundtrack.
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doktormovie Sun, 30 Dec 2012 22:16:02 -0000
Kommentar löschen3 Punkte für George Clooney...
2 Für den Humor
und einen wegen der Spannung
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BattlemasterIZ Thu, 27 Dec 2012 18:04:02 -0000
Kommentar löschenThe Descendants ist eine rundum gelungene Tragikomödie mit viel Herz und Humor.
Die Besetzung ist klasse, vor allem George Clooney & die "sweet-young-actress" Shailene Woodley sind spielfreudig und sehr sympathisch :)
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MyNameIsNobody Fri, 21 Dec 2012 16:04:53 -0000
Kommentar löschenDer Film ging nicht unter meine Haut
Er baute auch keine Spannung auf und ging einfach über ins nächste Kapitel, am Ende natürlich ein schönes Ende. Hollywood auf einem tiefen Niveau.
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RoosterCogburn Tue, 04 Dec 2012 09:33:34 -0000
Kommentar löschenMatt King ist ein desillusionierter Vater dessen Frau seit einem Unfall mit einem Power-Boot im Koma liegt. Er fühlt sich gegenüber seinen Kindern als Elternteil in der Zweitbesetzung, denn seine Frau war bisher immer federführend für die Familienerziehung zuständig. Matt's Ur-ur-Großmutter war eine der letzten Nachfahren von König Kamehameha von Hawaiʻi. Durch das Erbe und Grundstücksgeschäfte kam die Familie und nachfolgende Generationen zu viel Geld. Doch nun soll das unberührte Land auf Kauaʻi, das seit 150 Jahren im Besitz der Familie ist, verkauft werden. Matt ist der Treuhänder dieses Vermögens und Entscheider darüber, an wen die 25 Morgen verkauft sollen.
Die Ärzte teilen Matt mit, das die lebenserhaltenden Maßnahmen lt. der Verfügung seiner Frau, eingestellt werden. Also will er Familie und Freunde nacheinander über die Sachlage informieren, damit sie sich verabschieden können. Doch offenbart ihm seine älteste Tochter Alexandra etwas über seine Frau von dem Matt King keine Ahnung hatte.
Wer schon ein paar Filme von Alexander Payne gesehen hat, weiß in welche Gefilde er sich begibt. Aber leider muß ich zugeben, das die Inszenierung ein wenig konventioneller und berechenbarer ist, als man es von „About Schmidt“ oder „Sideways“ her kennt. Außerdem empfinde ich die Musikuntermalung schon arg gewöhnungsbedürftig. Robert Foster besticht als Schwiegervater wie man ihn sich überhaupt nicht wünscht. Ein unsympathisches, reaktionäres, engstirniges Arschloch.
Faszinierend ist die einfühlsame Darstellung von George Clooney als Matt. Der Vater der unter einem emotianalen Druck steht und einige seelische Belastung ertragen muß. Wunderbar ist die Szene in der Clooney seine ganze Wut gegenüber seiner im Koma liegenden Frau äußert. Beeindruckt hat mich auch Shailene Woodley (damals 20). Die Darstellung der 17-jährigen Tochter, ein rebellischer Teenie, läßt in der Zukunft auf mehr hoffen. Unterhaltsam ist der Film allemal. Ob die vier Oscar-Nominierungen berechtigt waren – naja. Einen davon hat er sogar bekommen (für das beste adaptierte Drehbuch). Der Pool der Oscar-Kandidaten hat wohl nicht soviel hergegeben, wenn dieser als 'Bester Film' nominiert wurde. So toll ist er auch wieder nicht.
Die Tragikomödie entdeckt die Familienwerte neu wieder und vermittelt sie auf ihre eigenwillige Weise dem Zuschauer. Derartige Filme passen für mich zum großen Familienfest, wie Lasagne zu Garfield und deshalb in die Vorweihnachtszeit.
siehe auch http://www.moviepilot.de/liste/advent-advent-roostercogburn
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amiga-del-sol.de Sun, 18 Nov 2012 22:51:29 -0000
Kommentar löschenIch bin ehrlich. Nach dem Trailer wäre ich eigentlich nicht in „The Descendants“ gegangen. Aber gut – oscarnominierte Film muss man sich als Film-Blogger zwangsläufig anschauen: daher Augen zu und durch. Doch so anstrengend wie gedacht ist der Film gar nicht. Es ist eben eine Tragikomödie und zeigt daher neben emotionalen, tragischen auch höchst amüsante Szenen. Kitschig und schnulzig ist etwas anderes. Super gelungen ist ihm auch die Schauspielerbesetzung: mit Clooney kann man nichts falsch machen, obwohl Shailene Woodley ihm fast schon die Show stiehlt.
Ein bewegender, aber auch amüsanter Film. Nicht ganz mein Genre, aber dafür eine ziemlich gute Abwechslung.
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hrxuuuu Fri, 26 Oct 2012 18:25:13 -0000
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Parz1val Thu, 20 Sep 2012 16:33:10 -0000
Kommentar löschenGanz ehrlich: Was geht an diesem Film so unter die Haut? Und wie konnte es hier 5 Oscarnominierungen geben? Ich verstehe es nicht. Alexander Payne inszeniert auf Fernsehniveau ein plattes, klischeehaften Wohlfühldramödchen vor touristischer Kulisse und mit leider ebenfalls touristischen Modegeschmack. Ohne Spannung, ohne Humor, ohne nennenswerte Charaktere. Workaholic-Papi hat Probleme mit seinen Töchtern, die Ältere sauft, raucht und pubertiert, der Immobilienhai ist schmierig und die Shorts sind zu eng. Amerikanische Werte nehmen eine prominente Rolle ein, was nichts schlechtes sein muss, doch hier weder überrascht noch besonders berührt.
Ohne große Emotionen plätschert sich das Drehbuch vorbei, und so ist einzig George Clooney, der diesen Film aus der Masse heraus heben kann. Wenigstens eine verdiente Nominierung.
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