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The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten

The Descendants (2011), US Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 26.01.2012


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7.3
Kritiker
41 Bewertungen
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7.0
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4629 Bewertungen
195 Kommentare
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von Alexander Payne, mit George Clooney und Shailene Woodley

Seine Frau fällt ins Koma und prompt muss Familienvater Matt von seiner Tochter erfahren, dass ihre Mutter eine Affäre hatte.

Handlung von The Descendants
The Descendants, das sind die Nachfahren der Könige und Missionare, die einst in dem paradiesischen Anwesen auf Hawaii lebten, das jetzt von Matt King (George Clooney) verwaltet wird. Sein Leben ist ruhig und schön und der finanziell einträgliche Verkauf des Anwesens steht kurz bevor. Als seine Frau (Patricia Hastie) nach einem Unfall im Koma liegt, erfährt Matt von seiner 17-jährigen Tochter Alexandra (Shailene Woodley), dass seine Frau eine Affäre mit einem anderen Mann hatte. Zusammen mit Alexandras Freund Sid (Nick Krause) und ihrer Schwester Scottie (Amara Miller) macht sich Matt auf die Suche nach dem unbekannten Liebhaber. Die Reise der ungleichen Truppe ist die ideale Gelegenheit, sich endlich richtig kennen zu lernen…

Hintergrund & Infos zu The Descendants
Nach About Schmidt und Sideways schickt Regisseur Alexander Payne in The Descendants erneut eigenwillige Charaktere auf eine epische Reise, die selbst viel wichtiger ist als das eigentliche Ziel. Doch anstatt quer durch die wolkenverhangenen Vereinigten Staaten oder die sonnendurchfluteten Weinberge Kalifornienszu reisen, dürfen sich George Clooney und seine Co-Stars in The Descendants auf den malerischen hawaiianischen Inseln auf Sinnsuche begeben. Passend zum Schauplatz sind auf dem Soundtrack von The Descendants ausschließlich hawaiianische Musiker zu finden, um die paradiesische Kulisse passend zu untermalen.

Beim Toronto Filmfestival, wo The Descendants seine Premiere feierte, wurde Alexander Paynes Film begeistert aufgenommen. Neben den vom Regisseur gewohnten erzählerischen Tiefgang wurde vor allem George Clooneys Darstellung des verletzlichen Familienvaters in der Lebenskrise begeistert besprochen.

Um eine persönliche Bindung zur Geschichte von The Descendants herzustellen, hat Regisseur Alexander Payne das bereits fertige Drehbuch von Nat Faxon und Jim Rash noch einmal komplett überarbeitet, woran die enge Verbindung des Regisseurs zu den von ihm verfilmten Stoffen deutlich wird. Bei The Descendants handelt es sich um eine Adaption des Debütromans Mit deinen Augen der hawaiianischen Schriftstellerin Kaui Hart Hemming. (AK)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (24) — Film: The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten

Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

Im Paradies hat man es auch nicht leichter als anderswo, besonders wenn die eigene Frau nach einem Unfall im Koma liegt und man mit den aufmüpfigen Töchtern zurechtkommen muss. George Clooney spielt den von Schicksalsschlägen heimgesuchten Familienvater auf Hawaii – begeisternd. (Mehr dazu im Podcast)

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Egal ob "Election", "Sideways" oder "About Schmidt", Regisseur und Autor Alexander Payne ist ein Experte wenn es darum geht die Bitterkeit des Lebens tragikomisch auf Film zu bannen. Wie in seinen anderen Werken liefert auch in "The Descendants" die Darsteller eine exzellente Leistung ab. An vorderster Front natürlich George Clooney. Clooney kann alle Typen spielen, aber der Sonnyboy schimmert immer irgendwie durch, doch so überzeugend und losgelöst von seinem Sexiest Man Alive-Image war er noch nie. Als Quasi-Witwer Matt King demonstriert der Clooney George sein Talent als einer der größten und besten Schauspieler des großen Hollywood-Zirkus. Neben ihm, der den Film fast im Alleingang trägt, überzeugt „The Descendants“ auch mit seiner klaren, einfachen aber einprägsamen Inszenierung. Hawaii ist dabei ein dankbares Setting. Die sonnigen Inseln wirken greifbar, alltäglich und verkommen nicht zu bloßen Tourismus-Magneten. Eine ebenfalls starke Komponente des Films ist sein Witz, der oftmals unkonform zur melancholischen Geschichte ist und "The Descendants" so eine wohltuende, sich vom Kummer befreiende Note, die jedoch genauso schnell wieder verschwindet wie sie gekommen ist, verpasst. Payne hat erneut bewiesen, dass er einer der ganz großen Regisseur und Autoren der Traumfabrik ist, weil es ihm gelingt das Leben so bittersüß einzufangen wie es oftmals ist.

34 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Kreaexo

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Du hast ihn gesehen. Wusste doch, dass er dir gefallen wird. :)


stuforcedyou

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Da hat dich deine Kristallkugel nicht enttäuscht :)


Oceanic6: CinemaForever

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3.0Schwach

[...] Auch wenn Clooney sein Bestes gibt, um aus seiner Figur das Maximum herauszukitzeln, bleiben die Charaktere blass und das Umfeld ist einem ab dem ersten Augenblick unsympathisch und folglich auch egal. Spätestens nach einer viertel Stunde dürfte den meisten der Verlauf der Geschichte klar sein, denn Innovation scheint hier ebenso ein Fremdwort gewesen zu sein wie Authentizität. Der Humor, wenn er den mal anwesend ist, bewegt sich auf Kindergarten-Niveau, das ist schade! Die US-Kritiker feiern das natürlich. Es geht schließlich um familiäre Werte, um die Auseinandersetzung mit persönlichen Verlusten und es wird zudem Werbung für Hawaii betrieben, die einem förmlich ins Gesicht geschmiert wird: “Hier müssen Sie unbedingt Urlaub machen!“ [...]

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FilmFreeza

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Klasse geschrieben, kann dir nur zustimmen :)


Le Samourai

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Nee. Also so gar nicht. :)


JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

Ein sehr sympathischer und leicht erzählter Film, was bei der Grundthematik nicht selbstverständlich ist. Lobenswerter Weise wurde auf Kitsch und erschlagende Tragik verzichtet, dafür mehr auf mal dezenten Humor, mal auch auf sehr kalkulierte Lacher gesetzt. Seinen ernsten Unterton lässt er dabei jedoch nie aus dem Blick, eine harmonische Mischung, die mir in dieser Ausgewogenheit sehr zugesagt hat. George Clooney liefert eine wirklich gute Performance ab, die seine Figur jederzeit glaubhaft und greifbar macht. Sehr gelungen zudem die Besetzung kleinerer Rollen durch schon leicht vergessene Darsteller wie Robert Forster, Beau Bridges oder Matthew Lillard, den man selten bis nie in so einer "erwachsenen" Rolle gesehen hat.

Ein unterhaltsamer Film, den ich jetzt aber nicht zwangsläufig ins Oscarrennen um den besten Film schicken würde. Scheint aber der typische Kritikerliebling zu sein, so was hat halt immer Chancen. Gleiches gilt für Clooney, dem ich insgesamt höhere Chancen einräume, aus meiner Sicht müsste es für so eine Auszeichnung dann aber doch andere Rollen geben. Aber wie oft hab ich das schon gedacht, und dann....

Kleinerer, persönlich bedingter Makel: Diese omnipräsente Hawaii-Hula-Hula-Musik ging mir nach etwas der Hälfte gehörig auf den Pinsel. Passt zwar zum Film, irgendwann is aber auch mal gut.

Letztendlich kann ich "The Descendants" mit gutem Gewissen weiterempfehlen, der typische Film für einen Kinoabend mit der Frau, von dem beide etwas haben. Gibt's so oft ja auch nicht...

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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

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6.0Ganz gut

„The Descendants“ von Alexander Payne ist als Bester Film für den Oscar nominiert und auch gehören der Hauptdarsteller George Clooney und der Regisseur zu den Nominierten. Dabei stellt sich eine Frage: Warum nur?
Würde dieser Film im ZDF laufen, z.B. mit Erol Sander, dem sogenannten deutschen George Clooney; und der Film würde auf Sylt spielen und manche Aufnahmen wären nicht allzu avantgardistisch, dann würde man einen netten Fernsehabend erleben. Vielleicht gäbe es die Goldene Kamera, nur an die Oscar-Verleihung würde wirklich niemand denken. George Clooney spielt einen reichen Mann, der auf Hawaii lebt und ein Erbe verwaltet. Seine Familie besitzt ein beträchtliches Stück Land auf Kaua`i, welches nun veräußert werden soll, da sich die Verwandtschaft in finanziellen Schwierigkeiten befindet. Clooney, der als ehrlicher, arbeitsamer Familienvater in Szene gesetzt wird, hat dabei ein ungutes Gefühl. Das Paradies soll an den Investor eines Hotelkomplexes verkauft werden und auch sonst erscheint die Idylle trübe. Denn Clooneys Frau liegt nach einem Wassersport-Unfall im Koma, sie wird bald sterben. Clooney bleiben also nur seine zwei verzogenen Töchter, die eine altklug, die andere mit Suchtproblem. Letztere offenbart Clooney dann noch, daß seine geliebte Frau eine Affäre hatte. In einem Akt der Gnade will Clooney nun dem Geliebten die Chance geben, sich von der Todgeweihten zu verabschieden. Doch bald stellt sich heraus: Der Geliebte der Ehefrau ist auch der Investor, der Clooneys Land erwerben will. In alten Weiblichkeits-Diskursen steht die Frau für die Mutter Erde, für den Mutterboden aus dem der Nachwuchs sprießt und der vom Manne bearbeitet wird. „The Descendants“ übernimmt diese Diskurse. Der Investor und Geliebte will Clooney nun in doppelter Hinsicht sein Land, seinen Boden entreißen. So nimmt das Rührstück seinen Lauf und obwohl der Regisseur das „andere“ Hawaii – diesig, von der Finanzkrise gebeutelt und etwas ordinär – zeigt, bleibt die Ästhetik unentschlossen, um nicht gewöhnlich zu sagen. Und Clooney bleibt Clooney...

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Die männliche Nebenfigur – der taktlose Freund der älteren Tochter – wirkt etwas zu sehr in die Geschichte hinein konstruiert, ist aber auch für die dezent skurrile Stimmung von Nöten, die der Schauplatz an sich bereits fordert. Ansonsten ist „The Descendants“ glänzend geschrieben, zuweilen sehr bewegend, dabei menschlich statt kitschig und auch mal zum Schmunzeln. Ein sehr schönes, immer stimmiges, angenehm unaufgeregtes Gesamtpaket. So lässt man sich einen Film über eine zusammenrückende Familie gern gefallen.

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alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Gentleman Clooney als überforderter Papa im Paradies. Alexander Paynes „The Descendants“ ist ein grimmiges Plätscher-Drama mit ausbaufähigem Witz. Dafür ist die blanke Zurschaustellung der Gefühle so richtig schön menschlich, so brav und bietet so schöne Bilder! Payne ist arg bemüht die schönen Urlaubsbilderlandschaften ständig mit alltäglichem Leid zu konfrontieren, er will das Paradies krampfhaft entzaubern und rüttelt an unserem Nervenkleid. Leider läuft der Produktionsmotor in diesem Ukulelen-Ungemach nicht rund, kommt mehrmals ins Stottern und säuft am Ende dank kräftigen Tränendrückens ab. Das Üble an „The Descendants“: Das Schicksal der Figuren berührt nicht, ohne Anteilnahme blickt man auf das Treiben in diesem trüben Streifen. So ist die vielfach gefeierte Tragikomödie („mitten aus dem Leben“ sagt die Floskelfee) ein Werk ohne viel Tiefgang aber mit einer äußerst trägen Dramaturgie und einem nimmermüden melancholischen Grundton - eine ziemlich sichere Nummer für Payne, der sich hier auch nicht davor scheut schmierige Seifenoper-Untiefen abzugrasen.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.0Ausgezeichnet

Im großen Ganzen gelingt dem Regisseur letztlich das Kunststück, trotz der Anhäufung von Konflikten auf sehr leichtfüßige wie aufrichtige Weise zu zeigen, wie ein Mann und seine Familie langsam zusammenrücken.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

Auf den ersten Blick ist der neue Payne nicht so witzig, nicht so berührend und auch nicht so gut besetzt oder sogar nicht so gut gespielt wie seine Vorgänger. Was Alexander Payne jedoch über seine stille und unspektakuläre Geschichte an menschlichen Werten transportiert, merkt man erst zum Ende.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

The Descendants ist unspektakuläres, aber sehr gut umgesetztes Autorenkino, bei dem einzig das Gefühl, die Konflikte hier alle schon mal anderweitig gesehen zu haben, ein ganz klein wenig stört. Aber: Genau so wie hier eben doch nicht.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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5.5Geht so

Film wie Mann bleiben irgendwo im Nirwana der zahlreichen emotionalen Ausbrüche, Aussprachen, Aussagen ziemlich beliebig hängen. Will sagen - dieser aufgebrachte George Clooney=Matt King-Männe ist zwar nicht unbedingt uninteressant, aber doch ziemlich unwichtig.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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8.5Ausgezeichnet

The Descendants ist eine wunderschöne Familiengeschichte.

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Filmering: Filmering.at

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9.0Herausragend

The Descendants ist einer der besten Filme des Jahres. Obwohl die Geschichte auf den ersten Blick gar nicht so beeindruckend erscheint, entfaltet sie sich dank Alexander Paynes Liebe zum Detail und seiner nuancierten Regie zu einem grandiosen Erlebnis. Grund dafür ist, dass es dem Film gelingt Humor und Emotionen unter einem Hut zu bekommen und einen präzisen Blick in einen schrulligen Mikrokosmos zu werfen. Jede Dialogzeile sitzt, jede Stimmung ist einnehmend, jedes Bild passt genau wie es ist - und dank dieser rundum perfekten Ausgangslage entwickelt der Film auch einen sehr einnehmenden Fluss in dem wir einfach dahingleiten können. Hinzu kommt eine überragende Darbietung von George Clooney und eine ebenfalls grandiose Vorstellung der jungen Shailene Woodley. The Descendants ist ein absoluter Pflichttermin und man sollte sich den Film auf keinen Fall entgehen lassen.

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José Garcia: Textezumfilm

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9.0Herausragend

In „The Descendants“ entwickelt Mit-Drehbuchautor und Regisseur Alexander Payne mehrere Handlungsfäden, die er allerdings meisterhaft miteinander verknüpft und nach und nach mit viel Gefühl für Rhythmus zum jeweiligen Abschluss führt. Erzählt Paynes Film eigentlich eine gängige Entwicklungsgeschichte, so legt er besonderen Wert auf die Charakterzeichnung. Die wohldosierte Mischung aus komischen und dramatischen Momenten trägt darüber hinaus dazu bei, diese Charaktere zu entwickeln. Dabei handelt es sich nicht nur um die für George Clooney ungewohnte Hauptfigur des orientierungslosen Matt King, der in der Mitte seines Lebens seine Vergangenheit überdenken und seine Vaterrolle neu definieren muss. Alexander Paynes „The Descendants“ zeichnet darüber hinaus aus, dass auch die Nebenfiguren sorgfältig entwickelt und deshalb eine besondere Tiefe und Authentizität erkennen lassen. Dies gilt für die völlig natürlich agierende Amara Miller als 10-jährige Scottie, die ihrem Vater stets rätselhaft bleibt, und für Shailene Woodley, die den gemischten Gefühlen einer 17-Jährigen gegenüber ihrer Mutter mit vielen Nuancen Ausdruck verleiht. Auch Nick Krause gewinnt dem von ihm dargestellten Sid über die alberne auch eine ernste Seite ab. Insbesondere beeindruckt jedoch Robert Forster als Matts Schwiegervater, der seinen Schwiegersohn niemals akzeptiert hat. Auf den ersten Blick wirkt er deshalb raubeinig, aber gegenüber seiner an Alzheimer erkrankten Frau und beim Abschied von seiner sterbenden Tochter lässt er ganz andere Charakterzüge erkennen.

Matt Kings Aufarbeitung der Liebesaffäre seiner Frau verdeutlicht die von der Untreue hinterlassenen Verletzungen. Ein Plädoyer für eheliche Treue, das sich mit Matts Ringen um Verzeihung zu einer anrührenden Szene verdichtet – die allerdings dank der Schauspielkunst George Clooneys in keinster Weise rührselig wirkt. George Clooneys nuancierte Darstellung des um die Liebe seiner Familie bemühten, manchmal orientierungslos wirkenden Familienvaters brachte ihm sowohl den Golden Globe als auch den Preis der Vereinigung der US-Filmkritiker als Bester Darsteller ein. „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ wurde außerdem ebenfalls mit dem „Golden Globe“ als Bester Film in der Kategorie „Drama“ ausgezeichnet und gilt zusammen mit Michael Hazanavicius’ „The Artist“ als vielversprechender Kandidat für die diesjährige Oscar-Verleihung, für die er in fünf Kategorien (u.a. „Bester Film“ und „Beste Regie“) nominiert wurde.

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goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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9.0Herausragend

Die Prämisse von The Descendants erscheint so einfach und doch so kraftvoll. Hawaii erscheint so traumhaft und doch verloren und trist. Der Film erinnert uns daran, dass auch im vermeintlichen Paradies Krebs tötet und Liebeskummer schmerzt. Nur wenige Regisseure bringen dem Zuschauer ihre Charaktere mit sowenig künstlicher Beeinflussung so nahe wie Alexander Payne. Wem "Kleine wahre Lügen" zu sentimental war, findet hier eine subtilere Auseinandersetzung mit den täglichen kleinen Tragödien, die uns zeichnen und dem einen großen Schicksalsschlag, der unser Leben verändert.

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TheCorey: MovieMaze

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7.0Sehenswert

Zwar ist Payne kein Film mit sonderlich viel Tiefgang gelungen, der damit weit entfernt von seinen kommentierenden Frühwerken ist, und auch mit seinen analytischen Vorgängern vermag "The Descendants" nicht wirklich mitzuhalten. Dafür ist Paynes Jüngster zu vorhersehbar und macht sich seine Sache zu leicht. Grundsolide und weitestgehend überzeugend gerät der Oscarfavorit dann doch, was sich neben Hawaii als Schauplatz (inklusive einheimischer Musik als auditive Ergänzung) dem durchweg gefälligen Ensemble verdankt.

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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst

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5.5Geht so

Der Tonfall fällt ausgesprochen mild und versöhnlich aus, und in seinem politischen Idealismus [...] ist The Descendants schlicht naiv.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Sympathische Tragikomödie, die zu keinem Zeitpunkt so offbeat oder gar profund ist, wie sie gerne sein möchte. Dennoch sehenswert als gut gemachtes Feelgood-Movie, nicht zuletzt dank einer überraschenden Besetzung (Bridges, Forster, Lillard) und der zu Herzen gehenden Darstellung George Clooneys. Nicht so gut wie Paynes ABOUT SCHMIDT, aber viel besser als Paynes SIDEWAYS.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

H.J. Rippert: filmszene.de H.J. Rippert: filmszene.de

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7.5Sehenswert

Vielschichtig ist der Film durch das Reiben von familiären Gefühlen und Konflikten, von Trauer, Wut, Missverständnissen und Sehnsucht sowie durch den ethnischen Hintergrund der Familie King.

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Pete Hammond: Boxoffice Magazine Pete Hammond: Boxoffice Magazine

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9.5Herausragend

The Descendants ist eine Ausnahmeerscheinung: bewegend, weise, witzig und voller Menschlichkeit. Er ist einer der besten Filme des Jahres, ein Film zum Genießen und ein Film, der einen noch lange beschäftigt.

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Alle Kritiken (24)


Kommentare (171) — Film: The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten


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Bourbon

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Bewertung3.0Schwach

"Drama" ist eine Kategorie, der ich oft und lange ferngeblieben bin, da ich mich mit Dramen einfach nicht anfreunden kann. Bis ich den Film "Gran Torino" gesehen habe. Seitdem bin ich doch zugeneigter zu dieser Kategorie, vor allem dann aber nach "Der große Gatsby". Wundervolle Filme. Also war nun der nächste Film und zwar "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten", aber wie es der Zufall will, war es einer solcher Filme, weswegen ich Dramen früher ferngeblieben bin. Es war einfach wie ruhiges Gewässer: Langgezogen und nicht irgendwie spannend oder abwechslungsreich. Auch solche Momente, wo man an den Film gefesselt wird, oder besonders emotionale Momente wo man eventuell Tränen vergießen könnte – und der Film hätte auf jeden Fall eine solche Vorlage – fehlen völlig. Leider ist das ganze auch vorhersehbar. Eine gute Sache hat der Film aber: Er wirkt von Anfang realistisch und die Charaktere bleiben sich treu, heißt also, dass diese, z.B. Matt King, nicht auf einmal ausrasten und Person x verprügeln.

Fazit: "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" ist zwar vom Ablauf und den Charakteren her realistsich, macht aber keinen Spaß sich anzusehen, da es langwierig und vorhersehbar ist. Ebenso fehlen besonders emotionale, sehenswerte und interessante Momente.

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huababuar

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Bewertung7.0Sehenswert

Für mich war das Genre der Tragikomödie recht neues Terrain. Bis auf "Ziemlich Beste Freunde" habe ich mit dieser Art von Film recht wenig Erfahrung gemacht. Ist halt dann doch etwas für sensible Artgenossen, weshalb ich anfangs auch etwas skeptisch war.

Nach den ersten 30 Minuten von "The Descendants" merkte ich aber, dass sich da doch eine gewisse Sympatie entwickeln könnte - so zwischen Alexander Paynes oscarprämiertem Meisterwerk und mir. Der Film verdeutlicht auf eindrucksvolle Art und Weise, dass auch Hawaii - eigentlich der Inbegriff des Paradieses - kein reiner Ort der Glückseligkeit ist, sondern eben auch nur ein besiedelter - wenn auch wunderschöner - Ort, an dem Menschen die Probleme ihres Lebens meistern müssen.
Die Menschen sind in diesem Fall Familie King rund um den Familienvater Matt (gespielt von George Clooney) und seinen Kindern Alexandra und Scottie. Das Problem besteht hier aus der im Koma liegenden und dem Tod geweihten Mutter, die ihrem Mann untreu gewesen ist.
Klingt recht unspannend, ist aber ganz gut inszeniert und auch Hawaii wird schön in Szene gesetzt. Die erwähnte erste Halbe Stunde ist für mich auch die Beste. Sie zeigt George Clooney als völlig überforderten Familienvater und kommt mit der ein oder anderen gut gesetzten Pointe daher. Danach wird die Handlung leider etwas flacher und das tragische Element gewinnt für meinen Geschmack etwas zu sehr die Überhand.

Für einen Genrefan absolut zu empfehlen. Filmliebhaber wie ich, die sich eher dem Action/Thriller/Horrorgenre zugeneigt fühlen, sicherlich kein Muss, jedoch eine gelungene Abwechslung.

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derhexer

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hab bei den meisten User-Kritiken hier den Eindruck, dass viele den wundervollen und sehr stimmigen Soundtrack übersehen haben, für den allein es durchaus 0.5 oder 1 Punkt oben drauf geben sollte.

Diesen Film hätte ich, hätte ich den Trailer vorher gesehen, nie angeschaut. Ich bin froh, dass ich ihn trotzdem gesehen habe!

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RoboMaus

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zu Deiner Antwort ("Geh lieber weiter Transformers gucken", die Du wohl gleich wieder gelöscht hast, die aber in meiner mailbox erscheint) auf meinen Kommi weiter unten: Auch wenn Du es kaum ertragen kannst, dass jemandem ein (fast-)Lieblingsfilm von Dir nicht gefällt und der das in einem Kommi darstellt, musst Du nicht so niveaulos reagieren. Damit belegst Du für Dich selbst, was Du mir anscheinend unterstellst. Sicherlich ist Dir das auch klar und Du willst nicht, dass andere das merken - oder gibt es einen anderen Grund, weshalb Du Deine Antwort gleich wieder gelöscht hast? Und falls es Dich tröstet: 'Transformers' gefällt mir auch nicht besonders.


Cinemen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Descendants

Ein wirklich bedrückender Film.
Matt King ( George Clooney) Anwalt lebt sozusagen im Paradiesstückchen auf Hawaii, wo er ein riesiges Areal verwaltet, das Bald verkauft werden soll.Die Idylle erhält einen Schicksalsschlag als seine Frau nach einem Unfall im Koma. Es ist eine Frage von Tagen wann die Frau sterben wird.
Seine Tochter Alexandra (Shailene Woodley) gesteht dem Vater das ihre Mutter ein Verhältnis hatte.
Matt macht sich mit Alexandra, Scottie ( jüngste Tochter) und Sid ( Alexandras Freund) auf den unbekannten Liebhaber aufzuspüren.
Der Film zeigt eine interessante aber auch traurige Geschichte. Jemanden , einen geliebten Menschen; am Sterbebett zusehen ist das Schlimmste einschneidigste Erlebnis was immer in der Gefühlswelt verankert bleibt . Selbst in Momenten wenn man Selbst sich dann von den Menschen Hintergangen fühlt wird es aber trotzdem im Herzen Liebe bleiben.
Der Film punktet im Cast. Neben der Geschichte hat man die schönen Inseln Hawaii als Kulisse die einen irgendwie immer Urlaubsgefühle vermitteln.
The Descendants ist ein Drama, das einem im Herzen greift aber dabei nicht den Verstand leersaugen wird.

8 Punkte

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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film aus dem vermutlichen Paradies Hawaii. Doch diese Idylle wirkt nur von außen so traumhaft. Die Bewohner des Inselparadieses haben die gleichen Probleme oder gar noch mehr als andere Leute.
So sieht es auch bei Familie King aus. Doch bei ihnen ist alles noch viel schlimmer seit das weibliche Familienoberhaupt einen schweren Unfall hatte und sie im Koma liegt. Damit müssen natürlich erst mal die beiden Töchter und Ehemann George Clooney umgehen können. Als sich dann noch herausstellt das Sie eine Affäre hatte ändert das nochmal einiges. Diese und viele andere Sorgen hat die Familie zu bewältigen. Was diesen Film aber dabei so sympathisch macht ist das er die Mischung zwischen Drama und Komödie findet. Man hat einiges zu lachen ist aber manchmal schon fast gerührt über das was hier gezeigt wird. Insgesamt ist "The Descendants" ein Film der mit einer besonderen Story und guten Darstellern überzeugen kann!!

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Dady

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Na "Ziemlich beste Freunde" ist schon deutlich besser!!


Filmfan30

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Eben!!


sachsenkrieger

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Bewertung9.5Herausragend

Warum muss man immer ellenlange Kommentare schreiben, wenn ein Film für einen selbst einfach nur schön ist, vielleicht auch wegen eigener Erfahrungen oder einer toll erzählten Geschichte.

Also eine traurig-schöne Geschichte inklusive einer traurig-schönen Hommage an Hawaii mit einem genial traurig-schönen George Clooney.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Filmfan30

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zitat Clooney: "Unser Krebs ist nicht weniger tödlich,...das Paradies kann mich mal."

Ja, es ist nicht alles Gold was glänzt in diesem Drama vor der Kulisse von Traumstränden und herrlichen Landschaftsbildern. Ich jedenfalls würde mit der Filmfamilie um kein Geld der Welt tauschen wollen.

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Seppel66

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Bewertung9.5Herausragend

Ein überaus gelungener Film dank der authentischen Schauspieler, einer sehr traurigen und bewegenden Story und einem erholsamerweise nur aus hawaiianischen Klängen bestehender Filmmusik. George Cloney in seiner Glanzrolle, für die er normalerweise den Oscar hätte bekommen müssen.

Am Ende des Films habe ich meinen Tränen freien Lauf gelassen, auch vielleicht weil an eigene Erfahrungen erinnert, aber so hat mich selten ein Film bewegt. Ich bin sehr dankbar für diesen Film, für den man sich viellecht ein bißchen Ruhe nehmen und auf den man sich einlassen muss, der einem aber nach kurzer Zeit mitzieht und bis zum traurigschönen Ende nicht mehr loslässt.

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el_presidente87

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Bewertung7.5Sehenswert

"The Descendants" ist kein spektakuläre Sensation aus Hollywood, die neueste Pfade beschreitet, aber ein angenehmer Film mit sich kontinuierlich entwickelnder Geschichte, malerischen Schauplätzen, einen atmosphärischen Soundtrack, kreativen Dialogen und großem Spiel, allem voran George Clooney geht in seiner Rolle vollkommen auf.
Zwar gibt es die oder andere witzige Szene mit gekonnter Situationskomik, aber über weite Teile wirkt der Film etwas träge, was seine hauptsächliche Schwäche ist. Wer sich auf den Film einlässt, wird aber dennoch gut unterhalten!

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Martyman

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Bewertung9.0Herausragend

Es muss nicht immer Feuer, Explosion und Blut sein.
Manchmal gibt's auch richtig ergreifende Hollywood-Filme, die dem Genre der Tragikomödie entspringen.
"The Descendants" ist ein wunderbar herzlicher, sehr gefühlvoller und einfach stimmiger Film mit einem unglaublich guten George Clooney.
Tolles Ensemble und herrliche hawaiianische Kulisse - der dickste Pluspunkt für eine klare Empfehlung kommt auch durch die wunderschöne hawaiianische Musik, ganz große Emotionen - einfach klasse!

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RoboMaus

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Bewertung2.5Ärgerlich

Flache Story, träger, leicht vorhersehbarer Plot, und wie es endet wird spätestens dann klar, als sich herausstellt, dass der, der Clooney gehörnt hat, auch an dem Grundstücksdeal verdienen will. Das Ganze garniert mit permanent servierten Teen-Kraftausdrücken von Clooney's Rotzgöre und deren Freund, was irgendwann nervt. Habe das nur zu Ende geschaut, weil einige Familienmitglieder nicht ab-/umschalten wollten. Geschmäcker sind eben verschieden - meiner ist es nicht.

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RoboMaus

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@derhexer: zu Deiner Antwort ("Geh lieber weiter Transformers gucken", die Du wohl gleich wieder gelöscht hast, die aber in meiner mailbox erscheint): Auch wenn Du es kaum ertragen kannst, dass jemandem ein (fast-)Lieblingsfilm von Dir nicht gefällt und der das in einem Kommi darstellt, musst Du nicht so niveaulos reagieren. Damit belegst Du für Dich selbst, was Du mir anscheinend unterstellst. Sicherlich ist Dir das auch klar und Du willst nicht, dass andere das merken - oder gibt es einen anderen Grund, weshalb Du Deine Antwort gleich wieder gelöscht hast? Und falls es Dich tröstet: 'Transformers' gefällt mir auch nicht besonders.


sweeneytodd

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Bewertung7.5Sehenswert

So mancher dürfte diesen Film ziemlich langweilig finden. "The descendants" ist auch auf den ersten Blick äußerst unspektakulär und nicht so aufregend. Doch der Film hat eine sehr entspannte und meiner Meinung nach auch positive Atmosphäre. Es geht um das Zusammenfinden einer Familie nach einem schweren Schicksalsschlag und darum nicht aufzugeben und schlussendlich jede Situation gemeinsam meistern zu können.
George Clooney macht hier eine sehr gute Figur. In seiner Rolle als ruhiger Familienvater behält er trotz aller Hindernisse (Frau liegt im Koma, Frau hat ihn betrogen, nerviger Schwiegervater und Probleme mit den Töchtern) immer die Haltung und versucht ständig die Familie zusammenhalten und in diesem Film muss man ihn einfach lieben. Genau so einen Vater wünscht sich jedes Kind.

Kaum Action oder Spannung, der Film beschränkt sich auf das Wesentliche und das überraschend gut.

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tomgo92

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Bewertung7.0Sehenswert

Gestern entschied ich mich gegen "Rat mal wer zum Essen kommt" und für diesen Film. Blöderweise verpasse ich heute die Wiederholung des Erstgenannten und habe letztlich wohl die falsche Entscheidung getroffen.
Wenngleich Tragikkomödien zu meinen bevorzugten Genres gehören, hat mich diese nicht beeindruckt.
Die Geschichte besticht zwar durch liebevolle Alltäglichkeit.
Die Spannung bleibt allerdings auf der Strecke. Im Vergleich zu anderen Filmen dieses Genres hat das Drehbuch deutliche Schwächen.
Auch der Humor hält sich sehr in Grenzen.
George Clooney agiert gekonnt und auch auch Woodley hat mich positiv überrascht.
Die Oscar-Nominierungen sind insgesamt jedoch nach meiner Ansicht übertrieben.
Die Musik war zwar landestypisch, allerdings zu sehr an Bruddah Iz angelehnt, sodass er lieber selbst hätte angespielt werden sollen. Die Synchronisation ist als gelungen zu bezeichnen.
Beeindruckend waren einzig die Landschaftsaufnahmen und das Ende.

Ein einmaliges Anschauen sehe ich nicht als lohnenswert, wenn man in der Zeit seinen Leidenschaften nachgehen könnte. Ein zweimaliges Anschauen empfehle ich niemandem.

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BountyHunter2602

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nettes Familiendrama, in der George Clooney zeigt, dass er auch wunderbar und authentisch schauspielern kann. Doch so richtig mitreißen tut mich die Story nicht. Auch sind wiedereinmal bestimmte Verhaltensweisen der Protagonisten recht fragwürdig. Trotzdem punktet der Film mit seinen atemberaubenden Landschaftsbildern und einer schönen Musik. The Descendants ist eine gelungende Abwechslung zum ganzen Mainstreamquatsch und auf jeden Fall zu empfehlen.

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marcshake

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Bewertung3.5Schwach

Leider hat mir der Film gar nicht gefallen. Ich liebte Sideways, MP hat mir diesen Film mit 7.5 empfohlen aber irgendwie wurde ich mit dem Film nicht warm....

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Medardus

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Bewertung6.5Ganz gut

Leicht überbewertet, auch wenn Clooney mal wieder zeigen kann was er so alles drauf hat. Der Obersympatikus hier als gehörtner Witwer mitsamt heranwachsenden Kindern unterhält, nicht ohne hier und da aber ein paar Längen zu zeigen.

Gewinn aus dem Film für mich: Auch auf Hawaii ist das Leben oft dröge und belanglos, bis schwierig. Nichts neues, aber man hat ja so seine Träume und Idealisierungen.

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Spike1990

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach "Nebraska" hatte Alexander Payne meine Aufmerksamkeit. Nach der gestrigen TV-Ausstrahlung von "The Descendants" hat er meine Hochachtung. Dieses unaufgeregte Familiendrama ist wirklich sehr gelungen. George Clooney entpuppte sich in der Rolle als überfordeter Familienvater, als überraschend gute Wahl. Besonders lobend ist auch Shailene Woodley zu erwähnen, welche seine entfremdete Tochter spielt. Ich bedauere es sehr, dass sie nicht mehr als MJ in der "The Amazing Spider-Man"-Reihe zu sehen sein wird.

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Maskotzchen

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Die geile Sau :D


PurpleCap

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film, dessen ruhige und leise Art und tolle Schauspielkunst, direkt ins Herz geht. Die Geschichte mag etwas -meiner Meinung nach- ausgelutscht sein, doch er funktioniert auf ganzer Ebene. Dazu leistet die gut ausgewählte Filmmusik einen großen Teil bei. Clooney wie eigentlich immer, absolut fantastisch. Die beiden Mädchen überzeugen mich auch absolut. Alles in allem: ein rührender, sehenswerter Film, der direkt ins Herz geht!

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Heimacker

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Bewertung10.0Herausragend

Ich bin ein Weichei, ich weiß. Trotzdem bin ich bei diesem Film hin und weg. Für mich stimmt hier einfach alles - die Darsteller, die Dramatik, die Musik, die Optik, die Dialoge usw.. Die Reaktionen der einzelnen Figuren auf den Unfall, den Ehebruch und die Verkaufsentscheidung um das Familienerbe sind genau so, wie man es in echt erwartet, wie man sich wahrscheinlich selbst verhalten würde. Die Töchter und der etwas direkte Sid spielen Clooney fast an die Wand. Der Soundtrack ist genial. Für jede Stimmung ist 'was dabei. Und jodeln können sie auch ganz gut.

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viewer

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Bewertung6.5Ganz gut

Sensibles Familiendrama, mit leisen und komischen Zwischentönen erzählt. Zu Beginn spielt Clooney den emotional überforderten Vater von zwei Töchtern mit genau der richtigen Mischung aus Komik und Tragik. Aber insgesamt fehlen mir in seinem Spiel die wirklich berührenden Momente. Toll spielen die beiden Mädchen.

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