The Good German
The Good German (2006), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Historienfilm, Kinostart 01.03.2007
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25 Kommentare
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von Steven Soderbergh, mit George Clooney und Cate Blanchett
Ein amerikanischer Journalist soll nach dem Zweiten Weltkrieg über die Potsdamer Konferenz berichten. Der eigentliche Grund, aus dem er diesen Job angenommen hat, ist die Suche nach seiner verschollenen Geliebten. Doch kurz nachdem er angekommen ist, wird er in einen Mordfall hineingezogen, den die Aliierten gerne unter den Teppich kehren würden. Der amerikanische Kriegskorrespondent Jake Geismer ist eben angekommen, um über die bevorstehende Potsdamer Friedenskonferenz zu berichten: Die Führer der Alliierten treffen sich, um über das Schicksal des besiegten Deutschen Reiches und ein neues, freiheitliches Europa zu entscheiden… und dabei alles, was noch irgendeinen Wert besitzt, unter sich aufzuteilen. Jake kennt Berlin bereits – einst hat er hier ein Nachrichtenbüro geleitet. Einst hat er sich hier verliebt. Das scheint aber schon Ewigkeiten her zu sein, als er jetzt auf der Jeep-Fahrt vom Flughafen zu seinem Hotel in der amerikanischen Zone die erschütternde Ruinenlandschaft durchquert. Jakes Fahrer, Corporal Tully, hat den Charme eines Kleinstadtamerikaners – ein bemühter, unbekümmerter und gutmütiger Junge aus dem Mittelwesten. Doch in Wirklichkeit ist er durch und durch korrupt – er handelt mit allem und jedem, spielt alle Seiten gegeneinander aus, um den besten Preis zu erzielen. Doch das ist durchaus nicht ungewöhnlich. In Berlin hat dieser Tage jeder etwas zu verbergen. Jeder verfolgt bestimmte Strategien, um seine Bedürfnisse zu befriedigen: Geld, Macht, das nackte Leben… oder auch nur einen Ausweg. Jake ist an Tullys Schwarzmarktschiebereien nicht interessiert, dafür aber Tullys Freundin umso mehr: Lena Brandt ist jene Frau, die Jake einst geliebt hat. Aber irgendwie hat sie sich verändert. Der Krieg, das entbehrungsreiche Leben in den Ruinen und das Trauma ihrer persönlichen Vergangenheit haben unauslöschliche Spuren in ihr hinterlassen. Als Tully mit 100.000 Mark in der Tasche und einer Kugel im Rücken in der russischen Zone aufgefunden wird, fühlt sich Jake mehr und mehr von den Umständen dieses Mordes angezogen. Vor allem fragt er sich, warum sowohl die amerikanischen als auch die russischen Behörden auffällig wenig Interesse an dem Fall bekunden. Je mehr Jake nachforscht, desto deutlichere Spuren führen zu Lena. Jake stellt jedoch bald fest, dass man hier und jetzt der Wahrheit kaum auf den Grund gehen kann, denn die Menschen leiden immer noch unter dem Grauen des Krieges – verzweifelt versuchen sie das bisschen Menschlichkeit zusammenzukratzen, das ihnen angesichts der oft unerträglichen Erinnerungen geblieben ist, während sie verdrängen, was sie getan haben, um ihr Leben zu retten.
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Cast & Crew
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Steven Soderbergh
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George Clooney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jake Geismar
-
Cate Blanchett
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lena Brandt
-
Tobey Maguire
-
Robin Weigert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hannelore
-
Beau Bridges
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Muller
-
Tony Curran
Regie
Schauspieler
-
Christian Oliver
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emil Brandt
-
Leland Orser
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bernie Teitel
-
David Willis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Franz Bettmann
-
Paul Attanasio
- Genre
- Verschwörungsthriller, Melodram, Historienfilm
- Zeit
- 1940er Jahre, Nachkriegszeit, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Berlin, Deutschland
- Handlung
- Abgeordneter, Alliierte, Bewusstlosigkeit, Blut, Chauffeur, Erstechen, Ex-Geliebte, Friedenskonferenz, Gebrochener Arm, Große Liebe, Jüdisch, Kanalisation, Kino, Korruption, Kriegskorrespondent, Kriegsverbrechen, Leiche, Militär, Mitgefühl, Mord, Nacktheit, Nazi-Vergangenheit, Pistole, Portemonnaie, Prostituierte, Rakete, Rauchen, Reporter, Roman, Russe, Schuss in den Kopf, Schwarzmarkt, Sex, Soldat, Stripper, US-Amerikaner, Verfolgungsjagd, Verrat, Verschwörung, Wahrheit, Wissenschaftler, Zigarette
- Stimmung
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Drehbuch
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Kritiken (7) — Film: The Good German
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDer Clou an THE GOOD GERMAN ist nicht sein leidlich interessanter Plot, sondern seine Machart. Steven Soderbergh hat sich einen Traum erfüllt und seinen Film exakt so aussehen lassen wie einen Noir-Thriller aus den 40er Jahren. Der Schnitt ist ruhig, die Übergänge werden mit Wischblenden vollzogen, die Kontraste des Schwarzweißbildes sind stark und die Rückprojektionen bei Fahrtaufnahmen schön wackelig. Bis auf wenige Ausnahmen, in denen der Film einfach nur aussieht wie ein schwarzweiß gedrehter Film der Gegenwart, ist Soderbergh sein Vorhaben erstaunlich gut gelungen. Die technische Umsetzung verdient Applaus - der Rest leider nicht.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDie Idee hat Charme. Steven Soderbergh wollte einen Film machen, wie es in den 1940er Jahren üblich war: ein reines Studioprodukt mit nachgebildeter Kulisse. Tatsächlich wirkt das in Trümmern liegende Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg, abgelichtet in Schwarzweiß, als entstamme es einem Filmen von Ernst Lubitsch oder Michael Curtiz. Allerdings scheint Soderbergh ob der intensiven Beschäftigung mit Kulisse und Film-noir-Anmutung entfallen zu sein, dass zu einer Kinoproduktion mehr gehört.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenNein, "The Good German" ist kein Relikt aus der glanzvollen Studiofilmära Hollywoods, da nützt jede Anstrengung nichts. Soderberghs Film ist der kokette Versuch an die Magie der großen Vorbilder anzuknüpfen. Diese heißen "Casablanca" und insbesondere "The Third Man". Und natürlich: Dieser Versuch scheitert ganz grandios.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenSteven Sonderbergh's „The Good German“ zu rezensieren ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der Einen Seite steht ein optisch ungemein überzeugender Film. Auf der Anderen Seite steht eine Story die nicht uneingeschränkt überzeugen kann. Böswillige Zungen könnten behaupten das der Regisseur bei all den Anspielungen leider vergessen hat eine Geschichte zu erzählen.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenAuch wenn nicht jedes Kalkül aufgeht - die politische Dimension der Geschichte hätte deutlich mehr Biß vertragen können, gerade weil sie etwas Zeitloses besitzt - muß man Soderberghs Chuzpe bewundern, große Stars einmal mehr abseits des Mainstreams für einen durchaus unbequemen Stoff einzusetzen. Sein Film beleuchtet genau jenen Moment, in dem ein Mensch bereit ist, sogar einen Pakt mit dem Teufel zu schließen, ganz egal, was der verlangt. Man zahlt, um zu überleben.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenTobey Maguire beispielsweise gelingt es zu keiner Sekunde, den Schauspielstil der vierziger Jahre auch nur annähernd erfolgreich nachzuahmen, geschweige denn, seine Rolle in anderer Weise sinnvoll auszufüllen. Und Maguire macht seine Sache noch verhältnismäßig gut. Cate Blanchett und allen voran George Clooney dagegen ergehen sich in selbstgefällig wirkenden Femme-Fatale- beziehungsweise Hard-Boiled-Manierismen, die nichts mit Respekt für die Originale zu tun haben, sondern vielmehr schlichtweg narzisstisch wirken.
Und letzten Endes ist Soderberghs Regie ähnlich narzisstisch, die ausgestellte Rückprojektionstechnik während der Autofahrten ebenso wie die expressive Lichtsetzung, die jedes echte Gespür für Dramatik vermissen lässt.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenToller Look und schicke Besetzung retten den Film leider nicht davor in Statik und lähmende Langeweile abzudriften...
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Kommentare (18) — Film: The Good German
Kommentar schreibenOskar Gleit 2012/02/17 03:00:51
Kommentar löschenGanz nett gemacht, jedoch der Vergleich mit "Casablanca", "Der dritte Mann" oder gar" Eine auswärtige Affäre" hinkt dann doch etwas. George Clooney als Kriegsberichterstatter mit seiner typischen Frisur, sieht einfach nur kacke aus. Die stets kalt und spröde wirkende Cate Blanchett, die eigentlich nur als " Teilzeit"- Hure wirkt ist ebenfalls völlig fehlbesetzt, auch wenn das filmische Schaffen doch sehr " bemüht" wirkt. Lediglich der kleine Tobey Maguire, der als schlitzohriger "Drecksack Tully" nur eine kurze Rolle innehat, kann mich halbwegs überzeugen. Veteranen wie Beau Bridges und Ravil Isyanov sind jedoch über jeden Zweifel erhaben und spielen großartig und souverän. Steven Soderbergh liefert eine mittelmäßige Regiearbeit ab, jedoch hat er auch schon besseres geleistet. Das in Schwarz- Weiß gehaltene Setting halte ich jedoch für überflüssig, den gleichen Versuch kenne ich schon von Spielberg in " Schindlers Liste". Als nächster "Schwachsinns- Clou" kommt dann wohl Schwarz-weiß in 3D.......
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Taddl 2011/11/21 15:00:30
Kommentar löschenScharmanter Stil, der unweigerlich versucht die – leider Gottes verdammt ausgeprägte – Monotonie zu überspielen. Die Schauplätze sehen gut aus, Clooney sieht gut aus, Alles sieht gut aus. Doch der Ausgleich der Langsamkeit des Films bleibt einfach verschollen.
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Delonghi 2011/10/08 12:26:47
Kommentar löschenAlso wenn man schon in schwarz-weiss drehen muss, um sich in die gespielte Zeit besser hineinzuversetzen, dann doch bitte mit einem packenden Thrill oder einer vom Sitz hauenden Dramaturgie. Dieses gelingt in The Good German nicht wirklich, von der Auflösung zum Ende des Films mal ganz zu schweigen. Da blieb in mir nur die Verwunderung: Mehr nicht??!! Aber Gott sei Dank hat jeder Film mindestens ein Ende...
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ash-williams 2011/08/25 09:10:02
Kommentar löschenThe Good German ist ein interessantes filmisches Experiment von Steven Soderbergh, welches neue Darsteller in einem in altem Look gehaltenen Film zeigen möchte. Der Film kann durchaus als Film Noir beschrieben werden und hat einige Anlehnungen an große Klassiker. Die Bildgestaltung und sogar das Format des Films sind so gehalten, wie es damals üblich war. Wer sich immer mal gefragt hat, wie die modernen Stars in einem klassischen Hollywood Studiofilm aussehen würden, der ist bei The Good German richtig aufgehoben. Die Story ist das übliche Verwirrspiel, welchem es leider etwas an Spannung fehlt. So hätte der Film noch deutlich straffer erzählt werden können, um den Zuschauer noch eher bei der Stange zu halten. Die Darsteller erinnern, allen voran Cate Blanchet, tatsächlich an die Stars der großen Zeit Hollywoods und geben dem Film durch ihre Art zu spielen viel Flair. Filmisch interessant, dramaturgisch verbesserungsfähig.
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bestseimon 2011/07/29 14:26:48
Kommentar löschenUm es vorweg zunehmen. The Good German ist kein total schlechter Film, es gibt sicherlich ein paar gute Momente und Leute, die auf solche Filme stehen, kommen wahrscheinlich auf ihre Kosten. Aber bei diesem Cast und diesem Regisseur habe ich mir schon etwas mehr erwartet.
Wenn ein Film schon keine Action, Effekte, Spannungsbogen etc. hat, sollte er dafür allerdings eine gute Story und Bezug zu den Personen aufbauen. Das hat mir aber leider sehr gefehlt in The Good German. Irgendwie habe ich mich nicht so richtig für die Geschichte und die Personen interessiert, sodass ich mich ziemlich schnell gelangweilt habe. Es gibt keinen Höhepunkt und keinen Spannungsbogen, der Film bleibt stets auf dem gleichen Niveau, sodass man vergebens darauf wartet, dass er endlich mal in Fahrt kommt. Vielleicht ist das gewollt so, das weiß ich nicht, aber mich hat es gestört.
Auch von den Schauspielern ist man besseres gewohnt. Tobey Maguire ersucht den Coolen abzugeben, was aber einfach nicht zu ihm passt. Cate Blanchett und George Clooney spielen gewohnt gut, tun dies aber fast ohne eine Miene zu veziehen.
Was bleibt dann also noch, außer dem tollen Look der 40er Jahre Filmklassiker. Das gewisse Etwas, weshalb man sich den Film dennoch bis zum Schluss ansieht und ihn nicht komplett abstürzen lässt. Trotzdem war ich erleichtert als man endlich den Abspann sehen konnte.
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BlueSquirrel 2011/05/31 02:16:39
Kommentar löschenFünf Minuten nach Sichtung wusste ich schon nicht mehr was da vor sich ging. Bin mir auch nicht sicher, ob ich es im Verzug wusste. Das ist ja auch schwierig, sich da sicher zu sein, wenn man schon nach zehn Minuten nach der Sichtung nicht mehr wusste was da vor sich ging.
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BlueSquirrel 2011/05/31 02:31:13
Antwort löschenWir sind halt zu doof, um so was tolles in Erinnerung zu behalten.
BlueSquirrel 2011/05/31 02:42:58
Antwort löschenKenn' ich dich? Bist du Elric von Melniboné?
Bradbury 2011/05/31 02:51:57
Antwort löschenWer seid ihr denn und was macht ihr in meinem Bildschirm?
BlueSquirrel 2011/05/31 02:53:06
Antwort löschenWir sind gute Deutsche. :P
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Bradbury 2011/05/31 04:06:26
Antwort löschenIhr auch? Waschechte Zonis?
phoenix409 2011/05/31 22:37:50
Antwort löschenOh man, den wollt ich eigentlich noch sehen, grad wegen Newman...
J!GS4W 2011/04/09 23:07:16
Kommentar löschenViel zu langatmig und schwermütig ohne Wirklich Emotion von Clooney übermittelt zu bekommen, schafft es "The Good German" nur bedingt zu überzeugen. Look und Idee sind in Ordnung, aber das macht sich der Film dann auch noch damit kaputt, dass sie [SPOILER] Tobey Maguire nach 20 Minuten sterben lassen.
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Brotkind 2010/11/04 23:03:54
Kommentar löschenSteven Soderbergh, der Meister der "ruhigen Inszenierung", schickte mich nach 40 spannungsfreien Minuten ins Reich der Träume. Und ich habe nicht das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben.
Der Look allein macht noch keinen guten Film!
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Filmkenner77 2010/08/15 15:37:31
Kommentar löschenTeilweise sehr dröge Geschichtsstunde und eine Story, die nicht wirklich zu fesseln vermag.
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Chewbacca 2009/09/04 18:23:56
Kommentar löschenGeorge Clooney versucht mit Cate Blanchett einen Mord im Nachkriegsdeutschland aufzuklären, dabei stimmen Nostalgie und Musik die Szenerie sehr gut ab. Leider ist der Erzählstil zu langsam um einen guten Film zu ergeben.
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guggenheim 2009/08/29 15:45:57
Kommentar löschenMit Sicherheit sehr interessant gemacht, vom filmischen Standpunkt aus gesehen. Aber die Story ist, gelinde gesagt, ziemlich fade. Ein Film, der sich im unteren Durchschnittsbereich bewegt. Ich verstehe gar nicht, dass den bei der Premiere so viele so toll fanden. Mir blieb eigentlich nur im Gedächtnis, dass George Clooney ständig eins auf's Maul bekommt...
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8martin 2009/08/29 13:48:55
Kommentar löschenDie Story ist kompliziert und so wird sie uns auch dargeboten. Man braucht Vorkenntnisse über Deutschland 1945, speziell für das geteilte Berlin. So kommt das Ganze recht zäh rüber und man hechelt trotzdem den Ereignissen irgendwie hinterher, um sie richtig einzuordnen. Der Titel scheint provokativ gemeint zu sein. Da fragt sich mancher Kalte Krieger: ’den guten Deutschen? Gab’s den überhaupt?’ Andererseits erscheint George Clooney möglicherweise als Alternative – und der ist gar kein Deutscher. Die befreite Cate Blanchett als ehemalige Nazi-Informantin kommt ebenfalls nicht in Frage. Und der total fehlbesetzte, weil an sich immer nette Tobey Maguire als Bösewicht und Kriegsgewinnler scheidet ebenfalls aus. Die s/w Fassung und die historischen Aufnahmen von der Potsdamer Konferenz sollen Atmosphäre schaffen und können aber auch nichts zur Spannung beitragen. Und beim casablanca-mäßigen Schluss muss man echt schmunzeln. Es sollte doch aber ein Spionagethriller sein?!
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filmschauer 2009/08/29 00:41:55
Kommentar löschenWas wohl als eine Art Hommage an das Kino der 40er Jahre gedacht war, entpuppt sich ziemlich schnell als ein komplett misslungenes, erschreckend langweiliges Stückwerk, der vielleicht auf den ersten Blick filmtechnisch dieser Zeit zugerechnet werden möchte, aber im Detail nichts mit der goldenen Ära oder mit spannenden Werken des film noir zu tun hat. Dass sich der Film zudem offensichtlich krampfhaft als langes "Casablanca"-Zitat versucht (besonders am Ende), setzt dem ganzen die Krone auf.
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maslobojew 2009/01/07 21:01:55
Kommentar löschenWiedermal nur ein mittelmäßiger Film von dem so talentierten Soderbergh, er erreicht sein eigenes Debüt nicht mehr.
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Bendemann 2008/01/05 15:48:13
Kommentar löschenTut mir leid, aber was Soderbergh sich da so unter Berlin vorstellt - da rollen sich mir die Fußnägel hoch.
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conte 2007/10/24 13:12:41
Kommentar löschenDer Film ist so langsam wie Cate Blanchets deutsch. Der Stoff ist durchaus interessant aber nicht überzeugend umgesetzt.
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Mr.Floppy 2007/10/13 13:04:28
Kommentar löschenDer Film sieht toll aus (nachdem man sich an die Aufnahmen von '45, die bei Autofahrten im Hintergrund laufen, gewöhnt hat). Das Drehbuch überzeugte nicht. Alles zu politisch...
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Scorpio 2007/08/27 16:10:14
Kommentar löschenDer Streifen sieht toll aus. Clooney spielt sich in die Umgebung eines Cary Grant oder James Stewart. Die erhoffte Spannung bleibt aber aus, die Story stolpert zwischen Lovestory und Krimi und weiß nicht wohin sie fallen soll. Trotzdem anständiges Werk der Soderbergh-Clique.
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