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Underworld

Underworld (2003), US Laufzeit 121 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Horrorfilm, Kinostart 29.01.2004


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5.8
Kritiker
52 Bewertungen
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6.9
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15914 Bewertungen
113 Kommentare
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von Len Wiseman, mit Kate Beckinsale und Bill Nighy

In Underworld kämpfen Vampire gegen Werwölfe und Kate Beckinsale ist mittendrin, statt nur dabei.

Die Fronten in der Unterwelt (OT: Underworld) sind verhärtet: seit Jahrhunderten währt die Blutsfehde zwischen machthungrigen Vampiren und brutalen Werwölfen, die mittlerweile mit Hightech-Silbernitratkugeln und ultraviolettem Licht in der Neuzeit ausgetragen wird. Die Vampirkriegerin Selene (Kate Beckinsale), eine sogenannte Todeshändlerin, die unerbittlich Jagd auf Werwölfe macht, kann den scheinbar unbeteiligten Menschen Michael Corvin (Scott Speedman) vor den Fängen der Werwölfe retten und verliebt sich wider Willen in ihn. Selene kann jedoch nicht verhindern, dass Michael von Lucian (Michael Sheen), dem totgeglaubten Anführer der Werwölfe, gebissen wird. Während der entscheidenden Schlacht im Untergrund, für die der mächtige Vampirfürst Viktor (Bill Nighy) zum Leben erweckt wird, erkennt Selene mit Entsetzen die Schlüsselrolle Michaels im Krieg der nächtlichen Kreaturen.

Hintergrund & Infos zu Underworld
Anders als in bisherigen medialen Darstellungen werden in Underworld nicht die typischen Vampir- und Werwolfklischées verbraten. So ist es für Vampire kein Problem, Wohnungen und Häuser ohne vorherige Einladung zu betreten, sowie ihr Spiegelbild zu sehen. Werwölfe, die ausreichend Lebenserfahrung besitzen, können sich auch unabhängig vom Vollmond in reißende Bestien verwandeln.

Len Wiseman (Stirb langsam 4.0) gab mit Underworld sein Regiedebüt und ist seit 2004 mit Hauptdarstellerin Kate Beckinsale verheiratet, die er bei den Dreharbeiten kennenlernte. Beckinsale hat bereits eine Tochter mit Schauspielkollege Michael Sheen, der den Werwolf Lucian spielt.

Underworld schlug derartig in den kanadischen Kinokassen ein, dass die Produktionsfirma Screen Gems noch vor dem Filmstart in den USA grünes Licht für eine Fortsetzung, sowie ein Prequel, gab. 2006 erschien somit Underworld: Evolution und 2009 Underworld: Aufstand der Lykaner. Es ist bestätigt, dass Anfang 2012 der vierte Teil der Underworld-Saga, underworld-4—4 unter dem Titel New Dawn, in 3D erscheinen wird. Kate Beckinsale ist nach ihrer Pause im dritten Teil wieder als Vampirkriegerin Selene zu sehen, ihr Mann Len Wiseman ist seit dem dritten Teil nur noch als Produzent mit an Bord. (JW)

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Underworld

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

Dass die Handlung wenig Sinn ergibt, ist weder bei einem Horror- noch bei Actionfilm tragisch. Doch das Getöse, das um den kläglichen Inhalt gemacht wird, wirkt auf Dauer zu plump, da können noch so viele Schusswechsel gezeigt werden und noch so viele schwarzen Mäntel im Wind herumflattern, „Underworld“ kommt nie über den Standard einer Stilkopie hinaus.

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mikkean

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Arg überbewertetes Augen-Kino. Leider nur halb so wuchtig und sexy, Kate Beckinsales Wandlung zum Leder-Vampir ist aber dennoch ganz beachtlich.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.0Ganz gut

Als Fazit bleibt von daher festzuhalten, das “Underworld” mich zwar nicht vom Hocker gerissen hat, mich aber auch nicht zu tote gelangweilt hat. Nach den 112 Minuten Film hatte ich das Gefühl einen guten Mittelklasse Film gesehen zu haben, der sicher sein Publikum finden wird. Im Kino hätte ich mir diesen Streifen im Normalfall allerdings nicht angesehen, auf DVD aber durchaus ausgeliehen. Die Thematik ist gut und neu und ich denke, dass Wisemen sicherlich eine Fortsetzung folgen lassen wird.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

"Underworld" ist ein dankbarer Film für eine Review, denn allzuviel gibt es nicht zu sagen, zu Wisemans Film: Es ist das Aufgreifen und Abfilmen von Comic-Tableaus, dem Zelebrieren von SlowMotion und style-over-substance - ein Konglomerat aus Schnellfeuer-Waffen, allerlei Nachtgeschöpfen, dem Flirt mit den Fetischen der Lack- und Lederszene, und einer Kampfamazone als Eyecandy.

Was bleibt, ist ein uninspiriertes "Matrix meets Van Helsing"-Filmchen, welches mittlerweile zu einer Trilogie breitgetreten wurde.
Wie in der Einleitung angekündigt, ein kurzes Review, aber mehr gibt's dazu wirklich nicht zu sagen - zu sehr ähnelt "Underworld" als Film und in der Kritik den lederbemantelten Epigonen Neos, die uns seit einigen Jahren in schöner Regelmäßigkeit heimsuchen.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Mit sicherer Hand auf Style hin inszenierte Vampir vs. Werwolf-Plotte, die zwar mit einem guten Film nicht viel gemeinsam hat, aber Dank eines gewissen Sinns für Atmosphäre und recht ordentlicher Action schon okay geht.

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]

Kate Beckinsale im hautengen Lederoutfit, großkalibrige Waffen und durchchoreografierte Action, untermalt von lauter Rockmusik: Ein Actionfilm der Neuzeit, wo gutes Aussehen alles bedeutet. Und in diesem Film sogar funktioniert.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

„Underworld“ war ohne Zweifel einer der Überraschunghits im Kinojahr 2003. Den Produktionskosten von circa zwanzig Millionen Dollar stand am Ende ein weltweites Einspielergebnis gegenüber, dass sich auf circa 100 Millionen Dollar belief – Der Ertrag aus den DVD-Verkäufen noch nicht einmal eingerechnet. Einige Zeit später wurde dann auch noch ein Extended Cut auf den Markt gebracht, der im Übrigen die Grundlage für diese Rezension bildet. Der Film muss jedenfalls einen Nerv getroffen haben, eben jenen stilistischen Zeitgeist, wie er spätestens Ende des Jahrtausends mit Filmen wie „Blade“ und vor allem „The Matrix“ in den Diskurs der cineastischen Kultur Einzug gehalten hatte.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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3.0Schwach

Blöder Pseudo-Trash der nur auf cool macht ohne es zu sein.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Style over Substance. Unlogisches Augenfutter, daß mythische Figuren zu belanglosen Matrix-Look-Alike -Rambos verheizt.

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Graf Krolock

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Eines Tages kommt schon noch der Werwolf-Gegen-Vampir-Film, der Dir gefällt...



Kommentare (105) — Film: Underworld


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Deathstroke

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine etwas "andere" Art der Vampirfilme aber meiner Meinung nach sehr gelungen und insgesamt eine sehr interessante Saga. Kate Beckinsale spielt hervorragend und die Story ist ebenfalls gut durchdacht. Der gesamte Film beherbergt eine düstere Atmosphäre die Lust auf mehr macht.

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urg0tt

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Bewertung5.0Geht so

+ Kate Beckinsale: Ein klares Plus für »Underworld«
+ Bill Nighy überzeugt als gruseliger Vampirältester.
- Scott Speedman wirkt irgendwie fehlbesetzt.

+ Die Atmosphäre ist düster und unheimlich: Besser als in Twilight!
- Es gibt aber viel zu viele Action-Szenen und Ledermäntel, die nach Matrix riechen: Man muss nicht alles abkupfern!
- Außerdem sehen die Werwölfe armselig aus: 2003 war mehr möglich!
- Warum laufen Werwölfe an Wänden? Total lächerlich. Effekthascherei, die kräftig nach hinten losgeht.
- Es wird nur geballert. Vampire mit Silber- und Werwölfe mit UV-Kugeln: Die Stärken und Schwächen von Vampiren und Werwölfen verlieren hier bei »Underworld« komplett an Bedeutung. Wo ist da der Unterschied zu "normalen" Menschen?

Bei mir landet »Underworld« auf 5.0 ("Geht so").

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Lili 9ochefort

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Bewertung5.0Geht so

Kate Bekinsale ist in der Rolle der Actionheroin ganz passabel, der Film hat einen tollen Look und die Gothik-Atmosphäre sieht sehr schick aus. Lieder ist die Story nicht besonders gut, oder besonders spannend oder besonders mitreißend, so das der Film 5 Punkte bekommt. Es gibt zahlreiche mittelalterliche Schlachten/Dramagemälde die ähnliche Storygeflechte besser umsetzten und wenn ich die Wahl habe greife ich zu dennen.

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galadrielcat

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Bewertung4.5Uninteressant

Twilight wird verschrien und dieser vorhersehbare Latexfetischstreifen nicht? Ich habe mich bei Twilight weniger gelangweilt!

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Medardus

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Bewertung4.5Uninteressant

Man schämt sich die ganze Zeit fremd. Ganz böse Sache.

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CameronPoe

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Heiße Kate, spannende Story und für Liebhaber solcher Filme ein echtes muss. Bessere Vampier/Werwolf Filme gibt es nicht oder? Mir fällt auf jeden Fall keiner ein. Geniale Atmosphäre!

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twentyfour

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Bewertung6.0Ganz gut

Meinem Freund AC Milan ;) zuliebe, der mit meiner Erstbewertung nicht einverstanden war, gibts heute von mir eine kleine Korrektur nach oben was diesen Film hier angeht. He he, rauf von 4 auf 6. Sag mal noch einer, mit mir könne man nicht reden ;). Kate sieht schnuckelig sexy in ihrem engen Dress aus, wenn sie durch enge dunkle unterirdische Gänge hetzt, was den Film bis zum Ende dann doch über den Durchschnitt hebt. Aber in Sachen Umsetzung der Fights bleibts in meinen Augen kritisch. Alles wirkt mir zu steif, nichts ist wirklich flüssig. Kein Vergleich wie mit der Göttlichen ;) Milla Jovovich und ihren Fights in den Resident Evil Filmen.

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Milano90

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Danke dir lieber Twenty. :) Jetzt stimm ich dir zu. Die Kate sieht wirklich sehr hot aus in ihrem engen Dress. Heute Abend ist Teil 2 dran bin sehr gespannt drauf.


HaudenLukas

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Bewertung4.0Uninteressant

...auch wenn Kate Beckinsale mehr als ansprechend aussieht, in dieser Harcore Version von Twilight, überdeckt das nicht den Mangel, wie ungelenk Len Wisemann den Film inszeniert. Optische Pluspunkte überdecken nicht den Minimalismus an Handlung um den sich hier so ausgiebig in krachenden Actionszenen gestritten wird...

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concienda

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Bewertung7.0Sehenswert

Der düstere Stil, die spannende Story und nette Ideen sind wohl neben Kate Beckinsale die größten Schauwerte. Eiskalt, im engen Lederoutfit und mit zwei dicken Knarren, ist sie all das was Milla Jovovich gerne wäre. Eine coole Actionheldin mit Charakter und Wiedererkennungswert.

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Steve1306

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Bewertung9.0Herausragend

Underworld ist in meinen Augen der beste Vampirfilm des 21. Jahrhunderts. Er ist nicht nur düster, spannend und blutig, wie es es sich für einen echten Vampirfilm gehört, sondern weiß mit der durchaus interessanten Story (welche stets über der Action steht) und einem guten Cast zu überzeugen. Erwähnenswert sind hier Michael Sheen als Werwolf, der es schafft, den Erzfeinden der Vampire Sympathie und Glaubwürdigkeit einzuhauchen, und natürlich allen voran Kate Beckinsale als Vampirlady. Die Chemie zwischen ihr und Scott Speedman könnte auch kaum besser sein.

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Steve1306

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Ich Idiot, wie konnte ich vergessen, das beste am Film zu erwähnen :)


TheAvenger68

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:-)


Dahmer

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Bewertung7.5Sehenswert

Kate Beckinsale in (im?) Latex-Körper-Kondom sieht wirklich fantastisch aus :P
-
Aber kommen wir zum Film... "Underworld" ist ein stylisher Actioner umhüllt von Dunkelheit und Düsternis. Die Story ist für einen Actionfilm durchaus "komplex" geraten finde ich und hat viele interessante Ansätze, außerdem hat man die Spannung nicht vergessen, die steigert sich nämlich im Schlußdrittel. Auch hat man hier den kreativen Hirnmuskel aktiviert und man darf sich auf ein paar "innovative" Ideen freuen. Es ist schon erstaunlich, der Film sieht teurer aus als er eigentlich war, Respekt !

Gute 7.5 Punkte meinerseits :-) Hätte es mehr Äktschn gegeben u. an manchen Stellen mehr "Drive" wäre noch mehr drin gewesen

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Smòó

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film wurde von Minute zu Minute spannender.

Im großen und ganzen mehr als Sehenswert.

Guter Film !

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Mr.Queeqeq

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Bewertung9.0Herausragend

Durchgestylter Horroractionstreifen, eine sehr schöne Kate Beckinsale und dazu noch gut gemachte Werwölfe, wer mit dem niedrigen horroranteil leben kann, bekommt nen guten Streifen der Bock macht.

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Erlkoenig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hier postet ein Fan von Vampirfilmen...allerdings ist es schwer, wirklich gute zu finden. Die häufigsten Probleme bei den Genrevertretern sind entweder: Langeweile, übertriebenes Gehabe, komische bzw. unglaubwürdige Elemente oder schlechte Effekte. In den meisten fällen jedoch ist eine sehr schwache Story auffallend. Ich bin auch an "Underworld" mit eher geringeren Erwartungen herangetreten, die jedoch übertroffen wurden. Die Story finde ich gelungen, die schauspielerische Leistung ebenfalls. Das Setting ist schön düster und gothik-lastik und die Action kommt gut rum. In Facebook-Sprache: Gefällt mir! :)

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Alienator

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Bewertung6.0Ganz gut

Weniger gruselig eher actionlastig

Im Post-"Matrix"-Style gehaltene Actionvariante der Neuinterpretation klassischer Horrormythen: Vampire und Werwölfe. Der Ansatz diese beiden grandiosen Fabelfiguren zueinander zuführen ist durchaus löblich und schon sehr gut gemacht. Das geringe Budget (obwohl 22 Millionen ja schon eine Menge sind) kann man den Film nicht anmerken, weil er durchaus stets im Dunkeln gehalten wird und durch die geschickte Schnitttechnik und die wilde Kamerafahrten nicht auffällt dass der Film teurer aussieht als er ist. Das Problem ist leider dabei, dass er schlicht gehalten wurde und die vielen Teilgeschichten zu keinem Gesamtkonstrukt kommt. Spannung kommt ab und an auf. Gut inszeniert ist er und wandert irgendwo zwischen Gothic-Action und Stylehorror. Nicht großes (schon gar keine große Aussage oder unterbewusste Mitteilung) aber was angenehmes. Gegruselt wird sich eh nicht, dafür ist er zu sehr auf Action getrimmt,

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Alienator

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Joa, ich denke aber ganz gut, ist schon ganz gut.


FordFairlane

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Ich selber fand den furchtbar schrecklich ein wahrer Blade zwei abklatsch. Man achte auf das Ende des Filmes! Ich bleibe lieber bei Blade


natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich hätte ich ja nicht erwartet, dass "Underworld" bei moviepilot so gut wegkommt, aber anscheinend bin ich wohl doch nicht der Einzige der gerne dabei zusieht, wie Kate Beckinsale im engen Latex-Outfit und mit dicken Knarren bewaffnet durch irgendwelche Katakomben turnt und Werwölfe killt. "Underworld" ist relativ anspruchslose, alberne Unterhaltung, welche allein durch die grandiose Kalt/Düster-Optik und die gut gelaunten Darsteller punkten kann.
Wer hier richtige Spannung und Grusel erwartet ist an der falschen Adresse, aber wer sich an sinnfreier, dafür aber gut gemachter Action erfreut, genau richtig!
Normalerweise mag ich diese Art Filme nicht besonders, aber "Underworld" versprüht so einen einzigariten Gothic-Charme, dem ich mich nur schwer entziehen kann. Die Nachfolger sind zwar mit jedem Teil etwas schwächer geworden, aber Teil 1 besitzt für mich den Kult-Faktor.
I like.

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DerBaertige

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Muss dann wohl an Kate Beckinsale's engem Latex-Outfit liegen, dass Underworld 8 und Van Helsing 1,5 Punkte bei dir bekommt..dort turnt sie doch auch herum und jagt Werwölfe :-D


natedb

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Vielleicht. Aber Van Helsing ist irgendwie viel bescheuerter und besitzt auch nicht die Raffinesse von "Underworld" ;)
Was bei Van Helsing beschissen ist, ist bei "Underworld" irgendwie cool. Wie sagt man noch gleich? Guilty pleasure :D


midnightmeteora

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Bewertung6.5Ganz gut

Karten auf den Tisch: "Underworld" ist super trashig, was aber nicht weiter schlimm ist, da ich nichts anderes erwartet hatte. Der Film nimmt sich ernster als ich ihn nehmen kann und das macht irgendwie den Charme aus. Es gibt so viele Szenen, die so over the top sind, dass ein Augenzwinkern einfach angebracht wäre. Aber Spaß hat keinen Platz in der harten Welt der coolen Vampire und irgendwo in meinem Inneren steckt etwas, das ruft die ganze Zeit: "GEIL!".
Ja ich finde es super, wenn wir Selene aus der Froschperspektive verfolgen, während sie lässig mit beiden Händen eine Doppeltür zu ihrer Vampirvilla aufdrückt und uns ihr überlanger Ledermantel durchs Gesicht flattert. Ja ich finde es auch super, dass Bill Nighy seine Rolle gegen Ende hin so spielt, wie ich mir eine Loriot Version eines Vampires vorstelle. Doch leider sind das nur kleine, zum Teil wohl eher ungewollte, Details, die nicht über die uninteressante Geschichte und die fehlende Spannung hinwegtäuschen können. Deshalb reiht sich "Underworld" bei mir, zusammen mit der "Resident Evil" Serie, in eine Liste von Filmen ein, die besser finde als ich es eigentlich sollte, denn leider sind sie genauso stumpf wie geil. Letzteres vor allem wegen der Inszenierung.

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TinaCocaine

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Bewertung3.0Schwach

Vampirfilme haben bei mir fast nie eine Chance - so ist es leider auch bei "Underworld". Technisch gut gemacht und objektiv betrachtet bestimmt kein schlechter Film, aber mir gefällt weder die Thematik, noch die einfallslose Story, noch die Atmosphäre. Einfach nicht mein Ding!

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herrmann.jemine

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

absolut heisser scheiss! so und nicht anders würde ich selbst einen vampires/werewolves/latexbitches-movie drehen. heimlicher star ist ganz klar bill nighy.

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Hooded Justice

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Style over substance? Nein, danke.

Dass »Underworld« durch sein geheimnisvolles Mysterienbild der Vampire und Werwölfe fasziniert, ist offensichtlich. Doch wir erkennen im – ich sage es, ohne mich zu schämen – Meisterwerk von Len Wiseman ganz beachtlichen Hintergrund: die Gesellschaftsmuster. Die oberflächlichen Vampire leben hochtechnologisiert in ihrem prunkvollen Schloss, feiern sinnlose Feste, sitzen den Tag über in der süperben Eingangshalle und trinken Blut und lecken rum, und sie leben – wie sich mit der Zeit herausstellt – in einer einzigen Lüge. Es ist ein Bild, das uns an den früheren Adel erinnert; ein Adel, der Orgien feierte und hinter dessen Mauern eigentlich nichts als Doppelspiel steckte. Ähnlich wie Fontane es in seinem Roman »Frau Jenny Treibel« niederschrieb, sehen wir die Falschheit und Oberflächlichkeit der höheren Schicht; es geht um Besitz und das darauf folgende gesellschaftliche Ansehen. Die Vampirgesellschaft, die sich nur an vergoldeten Wasserhähnen die Hände waschen können und hinter deren prunkvollen Mauern ein nur allzu oberflächliches, mittlerweile sogar unsinniges, geistloses Leben treibt – und das eigentlich nur, weil sie es können –, spiegelt genau dieses Bild wider.

Die Lykaner stellen hierfür das Gegenbild: Sie sind die Proletarier. Sie leben wie Untouchables in der Kanalisation und vergnügen sich den Tag über an sinnlosen Kämpfen und experimentieren noch mit primitiven chemischen Praktiken, die – wie eindeutig sichtbar – nur schwer zu Erfolgen führen. Sie sind die, die sich verstecken müssen; die Unkultivierten.

Doch eine der Vampire spielt aller Sinnlosigkeit gegen an: Während alle anderen ihrer Rasse ihre blöden Feste feiern, räumt sie mit der Welt auf. Sie ist sichtbar die Einzige, die hier noch denkt. Sie widersetzt sich ihrer Gesellschaftsschicht und ihrer Oberflächlichkeit, sie hinterfragt sie sogar und verliebt sich letzten Endes in den Feind selbst: einen Lykaner, jemanden aus der unteren Schicht – wir erinnern uns an G. E. Lessings »Emilia Galotti« oder Schillers »Kabale und Liebe«, auch wenn »Underworld« sogar noch einen Schritt weiter geht: Denn der Adel verliebt sich nicht nur in das Bürgertum, sondern ins Proletariat. Hier ist es Selene, unsere Heldin, die sich wagt und für ihre Gerechtigkeit kämpft. Wir sehen den Film lang eigentlich nichts anderes als die Gegenüberstellung des Adels, der hochnäsigen Vampirgesellschaft, und der unteren Arbeiterklasse. Die verbotene Liebe zwischen Adel und Proletarier trifft aufeinander. Die Lügen und Intrigen kommen mit der Zeit ans Licht. Und deswegen, und nicht hauptsächlich wegen seiner gewandten Action, seines phantastischen Horrors, seines Stils und Eleganz, ist ›Underworld‹ ganz großes Fantasy-Horror-Kino.

Als Lucian von seiner Vergangenheit in Sklaverei der Vampire erzählt, erwähnt er Viktor, der Angst vor einer Vermischung beider Rassen hatte. Hiermit spiegelt der Film einen weiteren fatalen Idealismus unserer Historik wider: den Nationalismus, die Rassentrennung – später noch eindrucksvoller im dritten Teil der Saga »Underworld: Aufstand der Lykaner« erkennbar.

Die Vampire und der Werwölfe in »Underworld« sind geheimnisvolle, faszinierende Kreaturen, keine vegetarischen Glitzerkids. Bram Stoker hätte es vielleicht gefallen. Ich liebe es.

»Wie die Waffen des vorigen Jahrhunderts werden auch wir überflüssig werden. Schade, denn dafür habe ich gelebt.«

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