Emmys 2016 - Das sind die Überraschungen und Enttäuschungen

House of Cards
© Netflix
House of Cards

Im Großen und Ganzen dürften die Ergebnisse der Emmy Awards 2016 niemanden allzu sehr schockieren. Ein paar Überraschungen sind dennoch dabei - in beide Richtungen. The Wrap und Variety haben diejenigen Gewinner und Verlierer zusammengetragen, die bei einem großen Teil der Zuschauer für ungläubiges Kopfschütteln gesorgt haben dürften. Die beiden Plattformen sind sich einig, dass House of Cards einer der größten und überraschendsten Verlierer war: Ganze 13 Nominierungen bekam die Serie, die meisten hinter Game of Thrones unter den Drama-Serien, doch kein einziger Preis wanderte in die Hände der Netflix-Produktion. Kevin Spacey und Robin Wright wurden in ihren Rollen als Frank und Claire Underwood noch gar nicht prämiert.

Ähnlich schlechte Laune dürfte bei den Verantwortlichen von Fargo und Silicon Valley aufgekommen sein. Während erstere von ihren 18 Nominierungen immerhin noch zwei (Tonschnitt und Kamera) sichern konnten, ging die Comedy-Serie Silicon Valley trotz elf Nominierungen leer aus. In den Hauptkategorien mussten sie sich letzten Endes American Crime Story und The Night Manager, bzw. Transparent und Veep - Die Vizepräsidentin geschlagen geben.

Angenehme Überraschungen gab es bei den Schauspielerinnen: Louie Anderson wird für ihre Rolle in Baskets vom Publikum und den Kritikern geliebt, doch kaum jemand hätte gedacht, dass sie sich tatsächlich gegen Tony Hale (Veep) und Ty Burrell (Modern Family) als Beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie durchsetzen könnte. Ähnlich erging es Tatiana Maslany als Hauptdarstellerin von Orphan Black. Viele waren schon bei ihrer ersten Nominierung vergangenes Jahr überzeugt, dass sie den Preis verdient hätte, doch auch dieses Jahr schien die Konkurrenz um Robin Wright und Keri Russell zu stark zu sein. Nach vier Staffeln hervorragender Arbeit konnte Maslany die Emmy-Jury überraschenderweise überzeugen.

HBO als einen der Verlierer zu listen, ist eigentlich absurd, schließlich räumte der Sender mit Game of Thrones und Veep ordentlich ab, doch wenn es um Miniserien und TV-Filme geht, sieht es tatsächlich überraschend düster aus: Zum ersten Mal seit 2007 war keine HBO-Produktion als Beste Miniserie nominiert. Der TV-Film All the Way sollte das richten, doch auch das ging schief. Zur Überraschung aller gewann Sherlock: The Abominable Bride den Preis für den Besten TV-Film.

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moviepilot Team
Pfizze Sven Pfizenmaier
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