Matt Damon hat genug vom Bourne-Franchise Bearbeiten

Veröffentlicht am 01.03.2010, 09:05

“Niemand möchte mich noch einmal sagen hören ‘Ich kann mich nicht erinnern’”. Mit diesen Worten begründet Matt Damon seinen Ausstieg aus dem Bourne-Franchise, gemeinsam mit Regisseur Paul Greengrass.

Matt Damon als Jason Bourne Matt Damon als Jason Bourne © Paramount Pictures

Im Dezember hieß es noch, dass Matt Damon für Bourne 4 zur Verfügung steht, sobald der Regisseur Paul Greengrass bereit ist, ans Set zurückzukehren. Aufgrund eines Streites hatte dieser die Arbeit am Film abgebrochen. Jetzt platzen die letzten Hoffnungen für eine Fortsetzung der Bourne-Reihe in der bisherigen Form. Auf einer Pressekonferenz zu ihrem letzten gemeinsamen Film Green Zone verkündeten beide laut Comingsoon.net ihren endgültigen Ausstieg aus dem Bourne-Franchise. Gleichzeitig äußerten sie ihre Hoffnung auf einen Reboot der Serie.

Als Grund für ihren Ausstieg nannten sowohl Matt Damon als auch Paul Greengrass die fehlende Rechtfertigung für eine weitere Bourne-Fortsetzung. Paul Greengrass, der bereit bei Das Bourne Ultimatum und Die Bourne Verschwörung Regie führte, sagte hierzu: “Als ich letzten Herbst ehrlich zu mir selbst war und mich dann mit anderen Dingen beschäftigt habe, kam ich zu dem Punkt, an dem ich merkte, dass bereits alles erledigt war. Wenn du nichts mehr zu einem Franchise beizutragen hast, welches aber offensichtlich fortgeführt werden soll, dann benötigt dieses Franchise einen Reboot und eine Wiederbelebung durch neue Perspektiven.”

Auch Matt Damon äußerte seinen Zweifel an der Idee, die Geschichte von Jason Bourne in der bisherigen Weise fortzusetzen, da bereits alle Geheimnisse und Konflikte gelöst sind. Sinnvoller ist seiner Meinung nach, die Vorgeschichte der Figur zu erzählen. “Ich glaube, sie haben gute Möglichkeiten, ein Prequel mit jemand anderem zu drehen und es von der tatsächlichen Bourne-Identität handeln zu lassen. Jedes Studio wäre daran interessiert, aus der Serie einen Evergreen zu machen, der immer weiter läuft. Mit unserer Figur ist dies allerdings nicht möglich, da er seine Probleme bereits gelöst hat. Er hat jetzt schon dreimal sein Gedächtnis wiedererlangt. Ich glaube, niemand möchte mich noch einmal sehen, wie ich wieder ‘Ich kann mich nicht erinnern’ sage. Was wir tun konnten, ist zu sagen, dass sie den Film mit einem anderen Schauspieler drehen können. Egal, ob es Ryan Gosling, Russell Crowe oder Denzel Washington ist, der dann Jason Bourne spielt. Nach ein bis drei Filmen gibt er dann seine Identität an mich weiter. So wird Jason Bourne wie 007: Es wird der Name, den sie einer bestimmten Person in einer bestimmten Position geben.”

Auch wenn dies sehr endgültig klingt, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Beide schließen eine Rückkehr zum Bourne-Franchise in einigen Jahren nicht aus. Aber vielleicht hat Matt Damon auch recht und ein Reboot des Franchises nach James Bond-Vorbild ist das, was die Serie braucht. *Oder seht Ihr das anders?”

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Prestigeww (Stefan Tiess)

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Kommentare

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Hendrik

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Schade wäre es um dieses unselige Franchise nicht - und wenn sie es doch irgendwie fortsetzen wollen (sehr wahrscheinlich, da garantierter Erfolg und einfacher, als etwas komplett neues zu kreieren), dann bitte mit einem Regisseur, der wenigstens ein bißchen Talent hat!

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Afrin Alburu

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Ich find's absolut in Ordnung, dass beide aussteigen und die Gründe leuchten ja wohl jedem ein... aber dann soll man die Serie doch bitte ruhen lassen und das weder rebooten noch anderweitig sinnfrei fortsetzen. Einfach mal sagen: Franchise am Arsch! und sich wieder etwas Neuem widmen.

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Kraizee

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Nachvollziehbare Entscheidung und schön das Damon diese Rolle und Franchise nicht totlaufen lassen wollen.
Ein Prequel wäre sicher interessant, da man von der Vorgeschichte noch manches erzählen kann, und Ryan Gosling als Darsteller klingt auch spannend. Auf Washington oder Crowe könnte ich aber verzichten.

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Dexter23

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In meinen Augen sind Greengrass und Co. mit Schuld an der Misere. Sie haben die Geschichte des Films bezüglich der Romanvorlage so weit verändert, dass weitere sinnvolle Fortsetzungen nicht möglich sind.
Dabei bieten die Bücher noch einige interessante Geschichten rund um Jason Bourne, zum Beispiel die Jagd auf Carlos, oder seine Vergangenheit in Vietnam.

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Königstiger

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Ich hasse diese Einstellung: "lieber keine Fortsetzung, könnte ja schief gehen". So ein Quatsch, die Frage muss man sich bei jedem Film stellen, ich denke man hat nur Angst weil der Nachfolger eine echte Herrausforderung wäre.
Paul Greengrass ist hier derjenige der Bourne nichtmehr weiterführen will, er stellt sich hin als würde ein neuer Bourne Film nur mit ihm funktionieren dabei hat er die Geschichte nur weitergeführt. Matt Damon hätte sicher gern wieder mitgespielt, das hat er ja vor kurzem auch noch gesagt. Leider rennt der jetzt dem Greengrass hinterher und spielt in seinen, storymäßig flachen, Filmen mit. Greenzone ist doch auch nur ne Kopie. Und ein Bourne ohne Damon kann nur floppen.

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