Green Zone
Green Zone (2010), US/FR/ES/GB Laufzeit 115 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm, Kinostart 18.03.2010
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124 Kommentare
Keine
von Paul Greengrass, mit Matt Damon und Greg Kinnear
In The Greenzone wird US-Armee-Offizier Roy Miller (Matt Damon) und sein Team abkommandiert, um nach den Massenvernichtungswaffen zu suchen, die angeblich in der irakischen Wüste verborgen liegen. Auf der Suche nach tödlichen chemischen Stoffen müssen die Soldaten die Sicherheit der sogenannten “Green Zone in Baghdad verlassen und geraten in ein höchst gefährliches, mit Minen und Sprengfallen übersätes Gebiet. Nur durch Zufall stolpern sie dabei über ein raffiniertes Tarnmanöver, das nun das eigentliche Ziel ihrer Mission in Frage stellt. Wie sich bald herausstellt, werden Miller und seine Leute von rivalisierenden CIA-Agenten – darunter der zwielichtige Sonderbeauftragte des Pentagons Clark Poundstone) – zu ziemlich fadenscheinigen Einsätzen hinbefohlen und dadurch an vorderster Front fast aufgerieben. Miller erkennt, dass er auf eigene Faust handeln muss, wenn er die verfahrene Situation aufklären will. Mit einer Handvoll loyaler Männer beginnt er, sich auf fremdem Terrain durch geschickte Spionageoperationen hindurchzukämpfen. Unbeirrt sucht er nach den Antworten, die entweder ein verbrecherisches Regime entlasten oder den Krieg in einer instabilen Region eskalieren lassen werden. In diese Klima aus hochexplosivem Gewaltpotential, wird er schnell feststellen, dass die am schwersten zu handhabende Waffe die Wahrheit ist. Gemeinsam mit der Washington-Post-Korrespondentin Lawrie Dayne (Amy Ryan), die von Bagdad aus über den Irak-Krieg berichten soll, deckt Miller nach und nach eine gefährliche und raffinierte Verschwörung in den eigenen Reihen auf. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er selbst ins Fadenkreuz seiner Widersacher gerät und zum Abschuss freigegeben wird. Da setzt Miller alles auf eine Karte. Inmitten eines brutalen Sperrfeuers beginnt ein packender Kampf um die Wahrheit – und ums Überleben.
Der Regisseur Paul Greengrass hat mit Filmen wie Die Bourne Verschwörung, Flug 93 und Bloody Sunday bewiesen, dass er ein Meister der Kombination aus tagespolitischen Themen, Thriller und Actionfilm ist. The Green Zone ist nach zwei Teilen der Bourne Trilogie, bereits seie dritte Zusammenarbeit mit Superstar Matt Damon.
Mehr Bilder (43) und Videos (8) zu Green Zone
Cast & Crew
-
Paul Greengrass
-
Matt Damon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Roy Miller
-
Greg Kinnear
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clark Poundstone
-
Amy Ryan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lawrie Dayne
-
Michael O'Neill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Bethel
-
Khalid Abdalla
-
Jason Isaacs
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Major Briggs
Regie
Schauspieler
-
Antoni Corone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Lyons
-
Yigal Naor
-
Nicoye Banks
-
Said Faraj
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Seyyed Hamza
-
Brian Helgeland
- Genre
- Politthriller, Militärfilm
- Zeit
- 2. Irakkrieg
- Ort
- Bagdad, Wüste
- Handlung
- Bombe, Bombe, Bombenexplosion, CIA, CIA Agent, Einzelkämpfer, Explosion, Explosion, Geheimdienst, Helikopter, Helikopter, Intrige, Kriegsberichterstatter, Kriegskorrespondent, Massenvernichtungswaffen, Politik, Soldat, Sprengstoff, Sprengstoff, US-Regierung, Verschwörung, Verschwörungstheorie
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Green Zone
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- Green Zone auf film-zeit.de
- Green Zone: critic.de




















Kritiken (14) — Film: Green Zone
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschenDie Welt ist ein Dorf, ihre Politik ist der Marktplatz und auf diesem ist Paul Greengrass mit seinem „Green Zone“ der Lebensmittelinspektor und der Marktschreier in Personalunion, der die faulen Verschwörungsfrüchte anprangert und das idealistische Gemüse lobpreist. Als aufrechte Gurke ist Matt Damon wie in den „Bourne“-Filmen auf der Suche nach einem Grund für alles, nur dass es statt Erinnerungen zu finden um Massenvernichtungswaffen geht. Die mürrische Zitrone Greg Kinnear hat durch deren behauptete Anwesenheit den gesamten Warenkorb genarrt, während der überreife Kohl Brendan Gleeson den richtigen Riecher hat und eine Presse-Paprika vom Wall Street Journal Schamesrot anläuft, weil sie die Lügen voreilig verbreitet hat. Mit diesem Film werde ich nicht richtig grün: „Green Zone“ ist einerseits ein atmosphärischer War-Actioner, dem Greengrass‘ gewohntes „(Shake, Shake, Shake) Shake Your Cam’ra“ nach ein paar Minuten Eingewöhnungszeit zu ordentlich Authentizität verhilft, der andererseits aber auch seine Figuren mit soviel stellvertretender Symbolik vollpumpt und damit ein riesiges weitreichendes Verschwörungskonstrukt über den Rücken von drei, vier, höchstens fünf Charakteren laufen lässt, dass er narrativ schon schwer an den Pforten der Lächerlichkeit kratzt. Und obwohl sich „Green Zone“ am Ende zu hoher Intensität steigert, wenn der Plot sein ummantelndes Netz aus konfuser und »because it’s in the script!«-Erzählung endlich abstreift und ordentlich losprescht, und obwohl es nicht mal das allerschlimmste ist, wenn eine $100 Millionen teure Produktion ihre Botschaft soweit auf’s Wesentlichste reduziert, dass es auch im letzten Gehirn zu grünen anfängt: ich werde mit „Green Zone“ nicht richtig grün. Eine finale Wertung und eine möglicherweise revidierte Meinung folgen nach eventueller Zweitsichtung, solange gibt’s kompromissig-wohlwollende fünf Punkte.
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Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenGreen Zone wirkt letzten Endes wie der Versuch Jason Bourne und "The Hurt Locker" zu einem Film zu verschmelzen. Was dabei herauskommt ist ein interessanter Film der wahrscheinlich nicht jedem gefallen dürfte - trotzdem ist der Film zum einmaligen Anschauen empfehlenswert, vorausgesetzt das vorliegende Thema ist für die eigene Person auch nur irgendwie interessant.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenFilme wie "The Green Zone" geben den Weltbezug des Kinos nicht auf, aber sie tendieren dazu, ihn als ein reines Subjekt-Objekt-Verhältnis zu denken. Es gibt nur noch den unmittelbaren Körperreiz vor dem und den Ordnungsblick der Kontrollgesellschaft jenseits des Sozialen, aber nichts dazwischen.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenUnendlich langweiliger, konfus erzählter Hollywood-Bombast, der für einen Politthriller zu dumpf und für einen Actionfilm zu actionfrei ist. Greengrass' patentiert hektische Regie, die in seinen BOURNE-Filmen noch so präzise war, ist hier völlig planlos und deplatziert und geht einem daher ziemlich schnell auf die Nerven. John Powell dumpft mit seinem pausenlosen Hans Zimmer/Mark Mancina/Trevor Rabin-Gedächtnisgetöse die plotfreie Posse auf Doofiniveau runter, was diesen stinköden Rohrkrepierer allenfalls für Junge Union-Mitglieder und Zeitsoldaten geeignet macht. Was GREEN ZONE nämlich mit großen Tamtam als Erkenntnisgewinn auffährt, ist ebenso irrelevant wie fragwürdig, da letztlich doch der aufrechte Ami in Uniform gegen den verlogenen Ami im Anzug antritt. Pfui Teufel.
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Julio Sacchi 2010/11/12 14:57:52
Antwort löschenAber nicht, wenn man damit komplexe Sachverhalte so runterbricht und letztlich eine weltpolitische Schmach der USA auf eine derart simple Konfliktsituation reduziert - quasi sogar entschuldigt.
JoeKramer 2011/01/06 21:59:44
Antwort löschenJulio hats auf den Punkt gebracht!
derBinder 2011/01/08 17:52:12
Antwort löschenWuahaha, jez muß i mir den Film anschauen.
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Redfoxx 2011/02/12 22:22:55
Antwort löschenAuweia. Ich war Junge Union-Mitglied und Zeitsoldat. Also habe ich mir dank der "Empfehlung" den Film angeguckt.
Warum der jetzt nur für Junge Union-Mitglieder oder Zeitsoldaten interessant ist, erschliesst sich mir allerdings nicht. Gähn!
Ist Julio Sacchi etwas Rote Falken-Mitglied?????
Kaiser1337 2011/02/13 22:28:47
Antwort löschen"da letztlich doch der aufrechte Ami in Uniform gegen den verlogenen Ami im Anzug antritt. Pfui Teufel."
>da letztlich doch der aufrechte Deutsche in Uniform gegen den verlogenen Nazi im Anzug antritt. Pfui Teufel.<
Hättest du zweiten Satz gesagt, wärst du gemeldet worden. Komischerweise geht das hier nur bei uns.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Green Zone» ist ein eine professionell inszenierte, aber durch den einfältig vermittelten Inhalt überflüssige Untersuchung der Folgen einer politischen Lüge.
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Filmpilot91 2010/08/27 16:05:17
Antwort löschenTrifft absolut den springenden Punkt, kann nur zustimmen.
Überflüssig noch etwas hinzuzufügen.
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschen“Seien Sie nicht naiv!”, ruft CIA-Agent Martin Brown dem frustrierten Unteroffizier Roy Miller zu. Der hat statt Massenvernichtungswaffen nur Toilettenfabriken gefunden. Es ist, als ob der Film den Satz “Seien Sie nicht naiv!” allen amerikanischen Kinozuschauern eintrichtern will: Es gab nie Massenvernichtungswaffen im Irak, das war eine Lüge, um einen Grund für diesen Krieg zu haben. Etwas spät allerdings kommt das – wichtig und mutig wäre der Film noch in der Regierungszeit von George W. Bush gewesen. Aber sei’s drum. “Green Zone” ist ein spannender Kriegs-Actionsfilm, der nebenbei auch historische Wahrheit (wenn auch vereinfacht) transportiert. Mit Matt Damon ist ein starker Hauptdarsteller an Bord und mit Khalid Abdalla ein beeindruckender Nebendarsteller. In seinen besten Momenten ist “Green Zone” ein ernsthafter, emotionaler Film. Sehenswert. (Mehr im Podcast)
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenMatt Damon spielt seine Rolle, wie er all diese Rollen spielt: Sympathisch, dabei zupackend und energisch, verkörpert er den Idealtypus des Helden auf der Suche nach des Rätsels Lösung. Größter Pluspunkt aus darstellerischer Hinsicht ist einmal mehr Brendan Gleeson, der in seiner Rolle als abgewrackter und abgezockter CIA-Agent ein ums andere mal Akzente setzten kann. Können die Darsteller überzeugen, so gilt dies auch für die sonstige Inszenierung. Anders als Bigelow will Greengrass mit seiner Action vordergründig unterhalten. Während die Gefechte in „Tödliches Kommando“ geradezu von ihrer nervenaufreibenden Spannung leben, die das Publikum auch ein Stück weit quält, setzt „Green Zone“ auf die im Genre üblichen Effekte. Quälend sind hier höchstens die wieder einmal rasend schnellen Schnitte und Bilder der verwackelten Handkamera, von Greengrass mal wieder exzessiv eingesetzt. Das mag man bekanntlich, oder eben nicht. Immerhin aber passt es in diesem Fall zu der hektischen Atmosphäre des Straßen- und Häuserkampfs. Somit unterstreicht auch die Art und Weise, wie die Action in „Green Zone“ inszeniert ist, den Blockbustercharakter der ganzen Angelegenheit. Letztlich erweist sich „Green Zone“ somit als solide Unterhaltung, die jedoch eher die Züge eines Action- und weniger eines Polittrillers in sich trägt
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Sascha Ormanns: Schnitt Sascha Ormanns: Schnitt
Kommentar löschenOberflächlich betrachtet mag Green Zone zunächst einmal ein Politthriller sein, der eine Verschwörung um die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen im Irak thematisiert –, der Titel impliziert jedoch schon das eigentlich raffinierte des Films: das Gegenüberstellen verschiedener Wirklichkeiten.
n Green Zone spekuliert Greengrass durchaus, warum die USA unter George W. Bush 2003 einen erneuten Krieg im Irak begannen und betont vor allem die Tatsache, daß letztlich alles auf einer Lüge basierte. [...] Paul Greengrass ist allerdings klug genug, nicht ausschließlich in Eindeutigkeiten zu verfallen. Und überhaupt ist ihm die Frage nach Art und Weise, und letztlich dem Sinn, Demokratie zu oktroyieren, viel wichtiger.
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschen...das in erster Linie spannende Unterhaltung bieten will. Genau das liefert Greengrass auch ab, trotz seiner enervierenden, Authentizität vorgaukelnden Handkamera. „Green Zone“ bringt nichts Neues, macht das Actionkino im Zeitalter Obamas aber wenigstens eine Spur (selbst)kritischer. Zumindest in Amerika tut das gut.
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J. Papenbroock: critic.de
Kommentar löschenDer dürftigen Wahrheitssuche eines Films wie Green Zone muss man in diesem Fall misstrauen, da er augenscheinlich nichts anderes bezweckt, als alles Heikle der Komplexität historischer Ereignisse auf Egoshooterniveau zu einer verklärt-verherrlichenden Lust und Erregung am vermeintlich sinn- und ordnungsstiftenden Macht- und Herrscherrausch herunterzubrechen. In ästhetischer Parallelität spiegelt der Film die Hybris amerikanischer Kriegspolitik: Zu feige und eingebildet, sein Unwissen einzugestehen, ballert man umso lauter um sich, in der Hoffnung, dass keiner merkt, was längst evident ist: Sie wissen nicht, was sie tun.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenBagdad, 2003, kurz nach dem offiziellen Kriegsende: Die Welt blickt auf den Irak und fragt sich, wo die Massenvernichtungswaffen versteckt sind, die als Grund für den Einmarsch der Amerikaner galten. Paul Greengrass aktueller Film „Green Zone“ hat weder etwas mit Kathryn Bigelows Kriegsalltagsschilderung in „Tödliches Kommando - The Hurt Locker“ zu tun noch ist es ein Jason Bourne im Irak, was vielleicht einige bei der erneuten Zusammenarbeit von Greengrass und Matt Damon vermuten, sondern ein anspruchsvoller Polit-Thriller, der auf dem internationalen Bestseller „Imperial Life in the Emerald City“ des renommierten Journalisten Rajiv Chandrasekaran fußt. Greengrass zeigt den Nachkriegsirak als brandgefährliches Krisengebiet in dem am imaginären Verhandlungstisch zig Interessen aufeinanderprallen: Von den embeddet Journalisten umzingelt müssen amerikanische Diplomaten schnell Ergebnisse hervorzaubern und dabei die Interessen der Lobbyisten sowie der ethnischen Gruppen…
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenBei aller Vielschichtigkeit, den oft nebenbei angedeuteten moralischen Fragen, die der Film aufwirft, ist „Green Zone“ in erster Linie aber ein geradezu gnadenlos rasanter Thriller. In seinem inzwischen typischen Stil aus mobiler Handkamera, schnellem, aber immer präzisem Schnitt und einer pulsierenden, treibenden Musik inszeniert Greengrass Millers Jagd nach der Wahrheit. Was Greengrass hier gelingt ist bemerkenswert: Einerseits ein Hollywoodfilm, der technisch absolut auf der Höhe der Zeit ist, gleichzeitig die Beschäftigung mit einer komplexen Thematik, die zwar bisweilen vereinfacht, aber nicht simplifiziert wird.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDas letzte Bild vor dem Abspann zeigt irakische Öl-Raffinerien aus der Luftperspektive und stellt damit zugleich so etwas wie die bittere Quintessenz dieses packenden Kriegsthrillers dar: Es war wohl in erster Linie die Sicherung der Ölvorkommen im Nahen Osten, die die USA zum Einmarsch im Irak bewogen. Eins war es jedenfalls nicht – die Zerstörung der im Irak vermuteten Massenvernichtungswaffen, die als offizieller Kriegsgrund herhalten musste.
Dass es diese nicht zu geben scheint, muss auch Chief Miller (Matt Damon) feststellen, der sich mit seinem Team kurz nach der Besetzung Bagdads durch die US-Armee im Jahr 2003 vergeblich auf die Suche nach den tödlichen Stoffen macht. Doch mit seiner Kritik beißt bei seinen Vorgesetzten auf Granit. Nicht so bei Brown (Brendan Gleeson), einem in Bagdad stationierten CIA-Agenten, der ebenfalls erhebliche Zweifel an den offiziellen US-Verlautbarungen hat. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer der geheimnisvolle Informant war,…
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Dirk Lüneberg 2010/02/27 12:14:10
Antwort löschenDu hast recht, es waren die letzten beiden, habs geändert, danke! :-)
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDer Trailer lässt zwar eher einen Agentenfilm vermuten. Green Zone ist eher ein Kriegsfilm, der seine Story souverän und spannend erzählt. Für Fans des Genres gelungen, für alle anderen wegen des Storyaufhängers nicht uninteressant.
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Kommentare (110) — Film: Green Zone
Kommentar schreibenPfizze 2012/04/27 01:53:15
Kommentar löschenGREEN ZONE ist der Versuch, eine kritische, politische Message in ein massentaugliches Actionpaket einzuwickeln. Letzten Endes wird aber wohl keine der beiden Parteien wirklich befriedigt sein: Zu wenig Tiefgang für diejenigen, die einen anspruchsvollen Politthriller erwarten, zu wenig Action für diejenigen, die einen unterhaltsamen Blockbuster sehen wollen. Da ich mit beiden Seiten was anfangen kann, fühlte ich mich knapp zwei Stunden gut unterhalten, weder geistig überfordert, noch den Verlust von Gehirnzellen spürend.
Wer mit diesen Erwartungen an den Film geht, wird nicht enttäuscht werden, denn technisch kann man GREEN ZONE nicht allzu viel vorwerfen: Der Cast macht seinen Job weitestgehend gut, lediglich dem Kameramann wünscht man hin und wieder eine ruhigere Hand - ansonsten aber durchaus sehenswert.
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Jeff Lebowski 2012/03/16 14:26:10
Kommentar löschenGreen Zone hat seine Stärken und seine Schwächen, zu den Stärken gehört auf jedenfall ein solieder Matt Daemon und teilweise Spannung.
Green Zone ist ein Militärthriller, der total unter seinen Möglichkeiten bleibt. Schade drum.
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doenef 2012/01/10 12:07:45
Kommentar löschenExtrem schwacher und durchweg enttäuschender Kriegsfilm, der vergeblich(!!!!) um Niveau ringt
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stuforcedyou 2011/12/11 19:55:32
Kommentar löschenKrieg ist doof, die Bush-Regierung hat gelogen und eigentlich geht's doch nur um's Öl. Die Aussage gefällt mir, wurde aber in "Green Zone" zu actionbelastet und zittrig auf Film gebannt, so dass am Ende trotz großer Botschaftsklotzerei nicht mehr übrig bleibt als ein Kriegsfilm in hippen wie unübersichtlichen Wackelbildern (ja, Regie: Paul Greengrass), vorgetragen von routinierten aber sehr selbstgefällig wirkenden Weltenrettern.
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ElMagico 2011/12/11 20:36:45
Antwort löschenGefällt mir aus akutem Paul Greengrass-Hass ;)
stuforcedyou 2011/12/11 20:38:51
Antwort löschenAlso sein "Bloody Sunday" und "Flug 93" fand ich großartig, aber seit seiner Bourne-Filme... ja, ein leichtes Hass-Gefühl kommt da schon auf :)
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ElMagico 2011/12/11 20:47:32
Antwort löschendie kenn ich leider nicht...die supremacy hat wirklich das zeug zum hass-film für mich...und das ist selten!
SoulReaver 2011/12/11 21:44:15
Antwort löschenSo isses! Fand den einfach nur nervig und öde.
RoosterCogburn 2011/12/09 15:10:00
Kommentar löschenWie war das noch mal mit den Massenvernichtungswaffen im Irak? Irgendwie Fehlanzeige, obwohl die angeblich akute Bedrohung als Begründung für den Krieg herhalten musste. Ein ganz spannender und spezieller Thriller-Mix vor realem Hintergrund (dem Irak-Krieg), gewürzt mit viel Fiktion. In Green Zone werden Erzählungsstränge eingeführt, von denen man nicht genau weiß, ob sie nun der Story genüge tun müssen oder einen realen Hintergrund haben. Auf jeden Fall weis der Film auf überraschende Weise zu unterhalten. Er wird nie langweilig. Mein Fazit: Gut gemeinter, fiktionaler und actionhaltiger Thrill vor realem Hintergrund.
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Hagen Hagen 2011/11/27 14:28:58
Kommentar löschenDie richtige Mischung aus Action und Botschaft.
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davidleeuw 2011/10/20 16:43:33
Kommentar löschenEine in Action getränkte politische Wahrheit, deren filmische Enthüllung jeden halbwegs informierten Zuschauer nicht umzuhauen vermag und das filmische Produkt gleichsam irrelevant erscheinen lässt. Alle Beteiligten spulen zudem das Standardrepertoire herunter, ohne in irgendeiner Weise Nachhall zu erzeugen. Handwerklich gut gemacht, jedoch ebenso schnell vergessen wie geschaut.
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BaitfroN 2011/10/09 02:23:40
Kommentar löschenDer Film war gut gemacht, hatte gute Schauspieler und eine interessante Story, aber irgendwie war er einfach nicht besonders spannend, besonders am Ende hat sich das Ganze einfach nur in die Länge gezogen (Ich meine damit diese wirre Verfolgungsjagt).
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ThomasBenle 2011/09/09 18:54:24
Kommentar löschenObwohl technisch wie schauspielerisch solide und auf der Höhe der Zeit (angesichts des Budgets allerdings auch kein Wunder), ist Green Zone einer dieser Filme, an denen es zwar nicht viel zu kritisieren, aber eben leider auch nichts zu loben gibt. Überraschungen gibt es nicht, alles bleibt vorhersehbar und seltsam unspektakulär. Man kann sich sicher darüber streiten, wie sehr man einen Sachzusammenhang simplifizieren darf, damit auch der letzte Vollhonk das Wichtigste davon kapiert, zumindest ich hätte aber keinen 130 Millionen Dollar schweren Hollywood-Blockbuster für die Erkenntnis gebraucht, dass der Irak-Krieg (wie die meisten anderen Kriege auch) höchstwahrscheinlich nicht aus den Gründen geführt wurde, wegen derer man vorgab, ihn zu führen. Setzt man dieses Wissen als bereits vorhanden voraus, dann hat dieser Film hier nichts zu bieten, was über das übliche, x-mal dagewesene „BlaBla“ hinausgeht. Und das ist – richtig! - uninteressant.
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Nuk3m 2011/08/30 18:31:04
Kommentar löschenOhne Frage einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Paul Greengrass und Matt Damon - wer denkt gerade an Bourne? Zugegeben hat das ganze einen Anflug von Bourne, was aber nicht weiter verwundert. Für mich persönlich wirkt das Ganze wie ein Mix aus Bourne, 24 und Blackhawk down, wobei es zwar temporeich von statten geht aber im ganzen Film vielleicht 3 Feuergefechte stattfinden. Eigentlich ist Green Zone ein Antikriegsfilm, ein Seitenhieb auf die amerikanische Irakpolitik mit der omnipräsenten Frage nach dem eigentlichen Kriegsgrund. Leider geht das Ganze immer wieder in der Schnitzeljagd des Protagonisten und den Szenen der Fädenzieher unter. Für mich bleibt es trotzdem ein intelligenter, actionreicher Politthriller der durch eben genanntes Manko massiv unterschätzt wird.
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Kreaexo 2011/08/28 23:25:22
Kommentar löschenEndlich mal ein kritischer Film über den Kriegseinsatz im Irak.
Mich hat der Film damals im Kino wirklich begeistert.
Verfolgungsjagden, Kriegsszenarien und die Suche nach dem 'Kreuz Bube' und den Massenvernichtungswaffen - alles authentisch inszeniert.
Matt Damon macht seine Rolle wirklich großartig.
Bleibt am Ende nur die Frage: Wer ist "Magellan"? *zwinker*
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_Mushroom_ 2011/08/15 21:10:06
Kommentar löschenIch hatte keine Erwartungen in den Film. Hab ihn mir wegen Matt damon aber angeguckt , da ich ein Fan von der Bourne-Triologie bin. Fand den Film sehr gut und vor allem das Thema hat mir gefallen .
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cruzha 2011/08/12 07:18:50
Kommentar löschenNett, aber nett gilt ja auch nur als der kleine Bruder von scheiße. Am Anfang sieht das alles richtig gut aus, später verliert sich der Thriller aber allzusehr in seinem formelhaften Drehbuch und ausgelutschten Klischees. Die Thematik der politischen Lüge wird hier viel zu rudimentär und oberflächlich behandelt, fast so, als wollte man erst gar nicht tiefer buddeln. Immerhin ist Brendan Gleeson dabei.
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MikeC. 2011/07/31 18:35:18
Kommentar löschenFür mich ist "Green Zone" ein guter Politthriller mit hervorragenden Actionszenen.
Das mag daran liegen, dass ich sowieso ziemlich Militäraffin bin. Ich liebe die Ausstrahlung, die Präzision, das Equipment, die Eleganz der Bewegungen, die knappen Anweisungen.
Davon bietet "Green Zone" eine ganze Menge. Verpackt wird dies in eine politische Verschwörungsgeschichte, die für einen Actionfilm angenehm intelligent, für einen Thriller vielleicht eine Spur zu einfach ist. Mir persönlich hat das als Storygerüst jedoch ziemlich gut gefallen.
Technisch mit gemischten Qualitäten versehen (guter Sound, aber völlig verrauschte, wild herumfuchtelnde Handkamera, jedoch mit netten Einstellungen) wartet der Film mit guten schauspielerischen Leistungen auf. Matt Damon als Chief Warrant Officer Miller ist eine der besten Besetzungen, die ich je in einem Militärfilm gesehen habe. Auch Gleeson und Kinnear sind routiniert bei der Sache, werden jedoch deutlich von dem Protagonisten überschattet.
Über "Green Zone" habe ich im Vorfeld kaum etwas positives gehört, und auch hier fällt die allgemeine Kritik eher harsch aus. Ich dagegen bin froh, dass ich diesem Film eine Chance gegeben habe, denn mich konnte er mit Leichtigkeit begeistern.
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Isolation 2011/07/31 20:15:09
Antwort löschenJetzt hast Du mir den Film aber schmackhaft gemacht! Da werde ich ihn mir die Tage mal anschauen, steht hier schon 'ne ganze Weile im Regal. :)
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MikeC. 2011/07/31 20:26:05
Antwort löschenDann bin ich mal auf deine Meinung gespannt :)
RammManiac 2011/08/01 21:48:46
Antwort löschenSehr gut getroffen, fande den Film auch super und kann nicht nachvollziehen, warum die Meinungen größtenteils "Durchschnitt" sind.
M.G.D.911 2011/07/18 20:20:29
Kommentar löschenGut inszenierter Action-Thriller mit einem sehr starken Matt Damon.
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alex023 2011/08/01 23:36:16
Antwort löschenMatt Damon = genialer Schauspieler. Saustark in der Bourne-Trilogie (die müsste ich auch noch mal gucken ...mal wieder...)
Und Green Zone steht auch schon länger auf meiner Liste...
doc_flunder 2011/07/13 23:10:00
Kommentar löschenzuviel action für einen politfilm (oder zuviel politik für einen actionstreifen?), unter'm strich aber unterhaltsam und ethisch-moralisch fast in ordnung. ich fand es allerdings irritierend, dass der film einerseits in zwei wichtigen szenen die hauptfiguren der "guten seite" über politische naivität scherzen lässt, kurz vor ende aber allen ernstes impliziert, die usa hätten 2003 (!) in sachen militärische interventionen noch irgendwelches vertrauen der
(aufgeklärten) weltöffentlichkeit genossen...
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Marco31 2011/06/15 14:14:11
Kommentar löschenGreen Zone ist ein Action-Thriller bzw. Polithriller, der Extra-Klasse. Wer Bourne liebte, wird diese Bagdad-Intrige auch lieben. Matt Damon ist toll. Die Story etwas flau, da es Sie so oder halt ähnlich schon gab, aber dafür ist Sie gekonnt in Szene gesetzt. Die Effekte sind klasse. Die Action kann sich sehen lassen, die Spannung ist sehr oppulent. Die Macher der Bourne-Trilogie jagen Matt Damon durch einen kompromisslosen Politkriegsfilm über die amerikanische Okkupation des Irak und deren zweifelhafte Legitimation. Für Freunde solider und realistischer Unterhaltung ist dieser Streifen absolut sehenswert. Leider kommt er jedoch nicht an Werke, wie "The Hurt Locker" oder "Operation Kingdom" ran, da er seine Botschaft zu ungehobelt in die Welt hinausposaunt und auch weniger intensiv in seiner Erzählweise ist.
Fazit: Director Paul Greengrass schickt einen sendungsbewussten Jason-Bourne-Verschnitt in den Irak – ohne dabei allerdings die Klasse des Originals zu erreichen. Jedoch kommt der Film in seiner Art und weise dem schon sehr Nahe.
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ville 2011/06/06 14:05:52
Kommentar löschenDer Film hat leider keine so berauschende Storry. Sehr vieles ist abzusehen. Und dass dann auch noch ein Amerikaner alles aufdeckt und zum Schluß der Held ist, ist für meinen Geschmack ein Film in dem es viel mehr um den amerikanischen Patriotismus geht als um das Geschehen dort an und für sich.
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Hetarene 2011/06/01 17:18:32
Kommentar löschenMatt Damon passt zwar sein GI-Kostümchen wie leibgeschneidert, aber die Rolle des aufgerüttelten, aufbegehrenden und fragengetriebenen 'Befreiers', dem die ganze Sache nicht mehr schmeckt und so einiges nicht mehr kosher erscheint, ist genauso unglaubwürdig wie die restlichen Iraq-Märchen, die uns täglich serviert werden.
"Green Zone" vermittelt den Eindruck tough abgedreht worden zu sein, filmische Mittel, Schraffierungen und ein gekonnter Spannungsbogen verstecken sich geschickt – ich hab sie nicht gefunden. Stattdessen liefert Greengrass einen dieser Möchtegern "Intelligenzthriller" ab, der aber in Summe nichts anderes als ein "Durchschnittsverschwörungskonstrukt" ist.
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dustyOn3 2011/05/27 03:53:44
Kommentar löschenDurchschnittlicher Polit-Thriller mit einer konstanten Leistung von Matt Damon. Trotzdem ohne viel "Pepp" und mit keinem gleichbleibendem Spannungsbogen. Irgendwie hat man als Zuschauer immer das Gefühl, dass hier und da etwas fehlt - Der Film kommt einfach nicht richtig in Fahrt - Alles wirkt irgendwie, ja ich möchte schon sagen "billig". Auch wenn ich mir mehr erhofft hatte, kann "Green Zone" für Fans des Genres durchaus interessant sein.
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