Neil Gaiman

Beteiligt an 6 Filmen

Neil Gaiman, geboren am 10.11.1960, ist unter anderem bekannt aus den Filmen Prinzessin Mononoke, Der Sternwanderer, Coraline.


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News

die Neil Gaiman erwähnen
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Sigrun

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Neil Gaiman – Kleine Werkschau

THE SANDMAN
Gaiman schrieb die Texte zu diesem insgesamt zehnbändigen Epos, die einzelnen Bände sind jeweils von unterschiedlichen Zeichnern illustriert, deren Stile sich teilweise sehr unterscheiden. Die Bände erscheinen seit dem Jahr 1993 beim DC-Sublabel „Vertigo“ und sind meine liebsten Bilderbücher. Die SANDMAN-Saga ist etwas sehr Besonderes, eine reife, tiefe, sehr kluge Geschichte oder genauer viele Geschichten, die von der Hauptfigur Dream (oder Morpheus oder Lord Shaper, er hat viele Namen) zusammengehalten werden. Von den vier Ergänzungsbänden habe ich bisher nur „Endless Nights“ gelesen, in dem es um die Dreams Geschwister, genannt die „Endless“ (namens Destiny, Death, Destruction, Desire, Despair und Delirium) geht. Ein Opus magnum, in dem ich noch lange lesen und stöbern werde. Fabelhaft, das Ganze!

NIEMALSLAND
Mein Prosa-Lieblingsbuch von Gaiman. Wurde unter dem Originaltitel NEVERWHERE als Miniserie für die BBC verfilmt. Unsere unglaubliche Videothek hat das sogar noch auf VHS, wie ich eben feststellte. Wird auf jeden Fall gesichtet.

AMERICAN GODS
Sehr guter Roman, der angeblich von HBO als Serie verfilmt werden soll. Würde mich freuen, denn es ist eine klasse Story, wie geschaffen für das Format.

ANANSI BOYS
Diese Fortsetzung wird allgemein nicht so hochgeschätzt wie sein Vorgänger AMERCAN GODS. Ich mag den Roman aber sehr, weil es eine Geschichte über zwei Brüder ist und ich überhaupt nur wegen Thor und Loki angefangen hatte, mich für diesen ganzen Mythenkram zu interessieren – ein weiter Weg und eine eigene lange Geschichte :)

CORALINE
Wurde von Henry Selick 2009 im Stop-Motion-Verfahren verfilmt. Der einzige 3D-Film, den ich je zu Hause auf dem Sofa angesehen habe, ganz altmodisch mit einer bescheuerten rot/grün-Brille. Ganz oldschool also und es war den ganzen Aufriss mehr als wert. Den Comic dazu habe ich auch, dieser ist von P. Craig Russell gezeichnet und wieder ein ganz eigenständiges Werk, das dankenswerterweise ohne blaue Haare auskommt.

STAR DUST
Manchen auch unter dem Namen „Sternenwanderer“ bekannt. Hier kenne ich nur den Film aus dem Jahr 2007, der durchaus einige Qualitäten hat! Für einen Märchenfilm ist der gar nicht übel – seit der legendären MÄRCHENBRAUT aus der damaligen ČSSR habe ich allerdings auch keinen Film aus diesem Genre mehr gesehen …

GOOD OMENS
Ein Gemeinschaftsroman, den Gaiman mit Terry Pratchett geschrieben hat und der aufgrund der Doppelautorschaft teilweise etwas unhomogen wirkt, nichtsdestotrotz aber seine Momente hat. Kenner der Autoren erkennen klar, wer welche Passagen geschrieben hat. Ein paar Anklänge an klassische Douglas Adams-Themen runden dieses Patchwork ab.

Es gäbe noch mehr zu berichten, ich wollte hier allerdings nur über Output schrieben, den ich selbst auf Herz und Nieren geprüft habe. Deshalb will ich noch folgendes erwähnen: Gaiman kümmerte sich um die englischsprachige Adaption von MONONOKE HIME (Prinzessin Mononoke) und schrieb das Drehbuch zu Zemeckis BEOWULF aus dem Jahr 2007, dessen Bilder mich nicht überzeugt haben (da ist die Beowulf-Verfilmung mit Gerard Butler sogar besser und selbst die ist nicht wirklich gut), aber der Stoff ist legendär und man kann (Wort bitte kursiv denken) die Geschichte so erzählen, überzeugt hat es mich allerdings nicht vollends.

Zum Schluss noch ein zu Gaimans Werk passendes Zitat von John Stuart Milton:
„The mind is its own place, and in itself can make a heav’n of hell, a hell of heav’n.“ aus: Paradise Lost, 1667

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Ezra

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Seine Romane sind sehr gut und die Sandman Reihe ist ganz große Klasse.

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