Boardwalk Empire

Mafiafilm, Drama

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8.5Ausgezeichnet 546 Bewertungen

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Die Serie erzählt aus dem Leben von Nucky Thompson, der während der Prohibition der unangefochtene Boss von Atlantic City war, sowohl als Politiker, als auch als Gangster.

edit

In den USA beginnt die Prohibition: Der Stadtkämmerer Enoch Nucky Thompson (Steve Buscemi) von Atlantic City und seine Geschäftspartner wollen richtig Geld machen, denn klar ist: Die Menschen wollen trotzdem Alkohol trinken. Der Schnaps wird illegal hergestellt und an Geschäfte geliefert. Dafür muss die Polizei bestochen werden; aber das muss Nucky gar nicht, denn sein Bruder ist passenderweise gleich Sheriff der Stadt. Örtliche Politiker halten ebenfalls die Hand auf und so ziehen sich Mord, Erpressung, Schmuggel und Bestechung durch alle Kreise, ohne das viel dagegen unternommen wird.

Hauptcharaktere von Boardwalk Empire
Enoch – Nucky – Thompson (Steve Buscemi) ist der Stadtkämmerer von Atlantic City (New Jersey) und die wichtigste politische Persönlichkeit der Stadt. Er ist nicht frei von Korruption.

James – Jimmy – Darmody (Michael Pitt) ist ein Mündel von Nucky Thompson, der sich früh um den Jungen bemühte. Der Ivy-League-Student verließ die Princeton-Universität, um im 1. Weltkrieg für sein Vaterland zu kämpfen und kommt mit einem kaputten Bein zurück. Als er in Atlantic City gesucht wird, geht er nach Chicago und lernt Al Capone kennen.

Margaret Schroeder (Kelly MacDonald) ist eine junge, aus Irland emigrierte Witwe und Mutter, die Nucky um Hilfe ersucht und seine Geliebte wird.

Agent Nelson van Alden (Michael Shannon) ist ein Bundespolizist. Er überwacht die Durchführung der Prohibitionsgesetze. Er ist strenggläubiger Protestant, schreckt nicht vor Gewalt zurück und fühlt sich zu Margaret Schroeder hingezogen.

Elias – Eli – Thompson (Shea Whigham) ist der jüngere Bruder von Nucky und Sheriff von Atlantic County. Gegenüber seinem Bruder fühlt er sich minderwertig, will über genauso viel Macht verfügen wie er.

Hintergründe zu Boardwalk Empire
Die Idee zur Mafia-Serie kam von Terence Winter, der sich bereits als Drehbuchautor und Produzent für Die Sopranos einen Namen gemacht hat. Martin Scorsese führte bei der Pilot-Episode Regie und arbeitete an der weiteren Folgen mit. Daneben sind Tim Van Patten, Stephan Levinson und Mark Wahlberg die ausführenden Produzenten der Serie.

Die erste Episode von Boardwalk Empire kostete cirka 18 Millionen US-Dollar, da als aufwändige Kulisse ein Teil der historischen Strandpromenade von Atlantic City nachgebaut wurde. Damit ist die Episode eine der teuersten in der Geschichte des US-Fernsehens.


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über Boardwalk Empire
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Seeedsoundjunkie

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10.0Herausragend

Wie schon erwähnt, alleine das Intro lässt einen Schauer über den Rücken laufen, wenn die in Italien handgefertigten Schuhe vom Meer umspühlt werden und eine Flasche nach der anderen zerschellt.
Optisch ist diese Serie eine Augenweide und stellt Serienplatzhirsch Breaking Bad noch einmal deutlich in den Schatten. Die Charaktere sind ausgefeilt und durchdacht und ihre Interaktionen kaum vorhersehbar, was der Serie eine Spannung verleiht, die man häufig vermisst.
Die Schauspieler sind durchweg hervorragend, jede gegenteilige Meinung würde ich Lüge strafen müssen, denn kaum eine Rolle passt so zu Buscemi wie die des korrupten Politikers. Doch auch die weibliche Besetzung kann punkten, Kelly McDonald wusste schon in No Country for old Man ihre Qualitäten unter Beweis zu stellen.
Insgesamt hat die Serie Potential, die Sopranos abzulösen.

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hoberdoerster

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5.0Geht so

Meine Befürchtungen nach der Sichtung des Pilotfilms haben sich Streckenweise leider bewahrheitet - die neue HBO Serie "Boardwalk Empire" ist größtenteils recht langatmig bis sogar langweilig geworden. Wie bei HBO mittlerweile üblich sind die vielen Hauptfiguren recht kompliziert miteinander verschachtelt , die Handlung wird dadurch extrem gedehnt. Es wird viel geredet , sehr viel sogar. Aufpassen ist Pflicht , gutes Namensgedächnis auch & irgendetwas zu verpassen ist auch zum Verständnis nicht gerade förderlich.
Schlecht ist das ganze zwar nun nicht , weil zum einen die Darsteller einen verdammt guten Job machen (Steve Buscemi ist wirklich Großartig) & das aufwendige Setdesign eine absolute Augenweide ist - nur wird das dem Hype nicht ganz gerecht ("Best TV Show ever !").
Wer Action oder Spannung erwartet ist hier fehl am Platz , im Deutschen TV sage ich der Serie sogar einen Totalflop voraus. Wer gerne lange Epische Erzählungen mag der kann reinschauen , sollte aber Geduld & dickes festes Sitzfleisch mitbringen.

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A-Wax

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Tja, eine gute Serie mit einer guten Story erfordert halt ein wenig Aufmerksamkeit, Geduld und besagtes Sitzfleisch.

Wer das nicht aufbringen kann oder will sollte vielleicht doch besser "K11" oder "Niedrig & Kuhnt" sehen.


Lukin1971

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Eine gute Serie zeichnet Intelligenz und Tiefe aus. Will ich nicht nachdenken greife ich zu Popcornkino ala The Rock oder ähnlichem. Das ist dann aber eine komplett andere Schublade.

Man muß sich schon auf die Serie einlassen. Und HBO ist eigentlich geradezu bekannt, nicht unbedingt leichte Kost anzubieten (siehe Band of Brothers, Pacific u.a. Dort hat man es auch mit sehr vielen Protagonisten zu tun, wo man sich Namen und Zusammenhänge merken muß. Dafür entschädigen diese Serien auch enorm.


JohnBello93

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2.5Ärgerlich

Also ich bin von der Serie extrem enttäuscht. Hatte mich nach den Kritiken und Informationen zu BE total darauf gefreut, hab aber nun nach 6-7 Folgen aufgehört zu schauen. Dass eine Serie mal etwas länger braucht um in Fahrt zu kommen ist okay, aber wenn ich nach 6 Folgen immernoch gelangweilt nebenher anfange an meinen Rubik´s Cube rumzuspielen, läuft etwas falsch. Es "passiert" einfach nichts. Versteht mich nicht falsch, BE ist sicherlich eine grandiose Serie für diejenigen, denen "komplexere" Handlungstränge, Charakterentwicklungen,Kamera,Schnitt und was weiß ich noch gefällt. Aber ich kann damit einfach nichts anfangen. Ich möchte auch keine 0815 Charaktere und NonStop-Action, aber ich brauch Spannung. Ich will mit den Protagonisten mitfiebern und ich muss unterhalten werden, und dass wurde ich bei BE einfach nicht.

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A-Wax

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In ein paar Jahren denkst du da sicherlich anders darüber, denn dann wirst du bemerken wieviel da in Wirklichkeit passiert bzw. passiert ist.


Vanilla Thunder!

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9.0Herausragend

Allein schon das Intro hat mich vom Hocker gehauen. Steve Buscemi am Strand, zusammen mit dem geilen Soundtrack..
Insgesat ist Boardwalk Empire extrem authentisch, anspruchsvoll und unterhaltsam. Die Schauspieler haben mich voll überzeugt und passen auch alle optimal in ihre Rollen, vor allem Shannon und Pit. Die Atmosphäre der 20er kommt super rüber, und trotzdem wird die Action nicht vernachlässigt.
Es werden viele Handlungsstränge gesponnen. Manche scheinen zuerst wichtig, sind es dann aber doch nicht, eigentlich mein einziger wirklicher Kritikpunkt.
Bin gespannt wie es weitergeht in Staffel 2 :)

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J!GS4W

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Hachja, Staffel 2. Die verdoppelt das Niveau einfach noch mal.


Vanilla Thunder!

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Oha, das motiviert mich aber. :)


nerdkiller

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10.0Herausragend

So, diesen Kommentar hab ich schon lange genug vor mir her geschoben und jetzt muss er einfach raus:

Boardwalk Empire ist die Serie, auf die meine Wenigkeit seit Jahren gewartet hat. Vor einigen Monaten hörte ich zum ersten mal davon und vor einem Monat wurde die erste Staffel auch in einem Anfall von Spontanität gekauft, und, ich bin völlig begeistert.

Ich fühle mich seit ich denken kann dem Gangster/Mafia/Prohibitions Genre verbunden und war ein wenig traurig, dass es keine vernünftige Serie dazu gab. Die Sopranos kenne ich nicht, aber die spielt auch nicht in den 20er Jahren.

Auf der Rückseite der DVD Verpackung steht es schon ganz treffend: "Scorseses neue Serie könnte das Kino ruinieren!" Diese Aussage hat meine völlige Zustimmung. Was Scorsese da geschaffen hat ist einfach unglaublich. Jede Folge überzeugt mit einem selten dagewesenen Tiefgang und fühlt sich wie ein Kinobesuch an. Und dazu noch die geniale Kulisse, man fühlt sich fast schon wie in den 20er Jahren während man zuschaut! Auch die Schauspieler wissen zu überzeugen, schön ist es auch, dass zumindest für mich fast nur unbekannte Gesichter dabei sind, ich kannte davor nur Buscemi (Nucky Thompson) und den Briten Stephen Graham (Al Capone).

Die Story ist eigentlich recht simpel und auch nicht neu, doch in dieser Form gab es das noch nicht! Jeder einzelne Charakter ist wichtig und hat seine Daseinsberechtigung und auf jeden einzelnen wird eingegangen und man sieht, wie sie sich verändern, wie sie handeln, wie sie fühlen und man erfährt, warum sie so sind, wie sie sind.

Ich kenne bisher zwar nur die erste Staffel, doch ich kann es mir kaum vorstellen, dass ein Meister wie Scorsese diese Serie einfach sacken lässt! Ich freue mich jetzt schon wie verrückt auf die Zweite und kann es kaum abwarten, ehe ich die DVD in meinen Händen halte. Aus diesem Grund endet dieser Kommentar hier auch, obwohl ich noch einen Roman schreiben könnte. ;)

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PassionForSound

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Wenn es da nicht The Wire gäbe..


A-Wax

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"The Wire" ist eine absolut würdige 1 B. Thematisch, konzeptionell und von der Inszenierung wirklich grandios ist sie den "Sopranos" durchaus dicht auf den Fersen, kann aber nicht ganz deren Faszination und Genialität aufbieten.

Aber ganz klar, beides sind absolute Spitzenserien und welche am Ende vorne liegt muss wirklich jeder selbst entscheiden. Bei mir sind es die "Sopranos", wer dagegen "The Wire" besser findet, macht sicherlich auch nichts wirklich falsch.

Ach bin ich heute wieder diplomatisch ;-)).


Joeyjoejoe17

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10.0Herausragend

Am Wochenende ging ich mal wieder durch die DVD-Abteilung eines größeren Kaufhauses, stöberte durch die Regale und fand so einiges, was sich gut in meiner Sammlung machen könnte: Die Jurassic Park Trilogie (Special Edition), Enter the void in der Special Edition auf BluRay, Irreversibel und Zwei Glorreiche Halunken. Ich hatte sie alle schon in den Einkaufkorb gelegt, da kam ich an den TV-Serien vorbei und sofort sprang mir eines ins Auge: ROM. Damals auf RTL2 die erste Staffel mit Begeisterung verfolgt, die zweite leider nie gesehen. Und nun in einem Bundle sehe ich beide Staffeln vor mir. Ich überlege und lege die bereits ausgesuchten Exemplare zurück und tausche sie gegen Rom aus. Ich arbeite mich im Alphabet weiter nach vorne, es folgen Mad Men, Dexter, Breaking Bad. Alles Serien, die ich noch nicht kenne und unbedingt mal sehen möchte. Die Auswahl ist zu groß, als dass ich mich entscheiden könnte, und das Budget zu klein, was mich allerdings zu einer Entscheidung zwingt. Und dann sehe ich sie: BOARDWALK EMPIRE. Ich habe schon so viel gutes über sie gehört, zudem sind die Namen Scorsese, Buscemi und Shannon (den ich seit Take Shelter vergöttere) allein schon Grund genug dafür, dass meine Kaufentscheidung gefällt wurde. So ging ich mit der ersten Staffel der von Mark Whalberg und Martin Scorsese produzierten Serie zur Kasse, um sie dann am selben Abend sogleich zu beginnen.

Für die erste Folge lies es sich der Meisterregisseur nicht nehmen, selbst die Fäden zu führen, und das merkt man in jeder Sekunde. Großartige Bilder und Kamerafahrten, erstklassige Inszenierungsweise und routiniert-exzellente Figurenvorstellung. Das sorgte bei mir schon, dass ich mich voll und ganz in die Ära der 20er Jahre hineinversetzen konnte. Als dann der Regisseur für die nächsten Folgen wechselte, hielt dieser Sog, dieses Gefühl, völlig in einer anderen Zeit zu sein, an und es wurde mir nach und nach eine super spannende und wendungsreiche Geschichte erzählt, äußerst packend in Szene gesetzt und von großartigen Darstellern gespielt. Darunter natürlich der allseits grandiose Steve Buscemie als Nukky Thompson, Kämmerer von Atlantic City, der erstklassige Michael Shannon als Prohibtionsverfechter seitens des Gesetzes, dazu noch Michael Pitt, Stephen Graham, Shea Whigham, Kelly MacDonald, Aleksa Palladino, Dabney Coleman und Michael K. Williams, die allesamt eine sehr gute Leistung zeigen.

Es gibt abseits der absolut großartigen Story auch noch genügend Sex und Gewalt, sodass neben den anspruchsvollen auch meine niederen Gelüste voll befriedigt wurden und ich die 12 Folgen binnen drei Abenden geschaut habe. Und das beste an dieser (ich nenne sie jetzt einfach mal so) Ausnahmeserie ist die Tatsache, dass es keine bzw. kaum nervige Cliffhanger gibt. Diese sind eigentlich dafür verantwortlich, dass ich so lange Zeit es gemieden habe, irgendwelche Serien zu schauen. Doch nachdem ich der außerordentlichen Qualität von Serien wie The Walking Dead, Game of Thrones, Sherlock und eben jetzt Boardwalk Empire vollends verfallen bin, hat auch mich das Serienfieber gepackt. So lautet meine nächste Station: Der nette Psychokiller aus der Nachbarschaft (na, wer weiß, welche Serie gemeint ist?). Bis in ein paar Monaten.

Herzlichst, Joey "Nukky" Thompson.

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J!GS4W

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Ja, die Promo ist fantastisch. Und die Folge sowieso absoluter Serien-Zenit. Ich trage seit neustem auch die Jimmy Darmody Frisur :D


Joeyjoejoe17

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Und ich muss noch so lange warten, ehe ich die zweite Staffel schauen kann :<


freakualizer

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8.5Ausgezeichnet

Vor Kurzem die dritte Folge geschaut und ich bin begeistert!
Hier lasse ich erst einmal extra Luft nach oben- ich nehme, an, die werde ich brauchen. Anders: Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, wenn ich mir Schauspieler, Autoren und Regisseure dieser Serie vor Augen halte.
Deswegen also die vergleichbar niedrige Wertung bis jetzt.

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based_god

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10.0Herausragend

Hab die erste Staffel schon länger durch und möchte mich nicht weiter zieren...

"Boardwalk Empire" ist, und ich traue mich das so zu sagen: Der Pate unserer Generation. Mit vielen intressanten Charakteren und Verstrickungen ist die perfekte Staffel 1 eine meiner Absoluten Lieblings-Seasons überhaupt.

10/10 - Weiss jemand schon wann etwa die zweite auf DVD zu erwarten ist?

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torwei

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Die 2. Staffel läuft seit Februar auf TNT Serie. Dauert also vermutlich noch ein bisschen ;)


Mr Vincent Vega

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6.0Ganz gut

Qualitätsfernsehen mit HBO-Gütesiegel, sorgfältig produziert und jenseits der mit formattypischen Bestimmungen (Laufzeit) und gängigen Accessoires (Cliffhangern) langweilenden TV-Serien-Generik. "Boardwalk Empire" braucht lange, sehr lange, um seine Handlungsfülle publikumswirksam zu strukturieren und irgendwann schließlich auch einfach mal laufen zu lassen. Die bis ins Detail durcherzählte historische (Parallel)Welt bildet einen in dieser Vielschichtigkeit so noch nicht gesehenen Spielraum der Roaring Twenties – für ein gleichfalls kunterbuntes Personal, dessen Geschichten vom großen öffentlichen Politskandal bis zur intimen Ehekrise, von der organisierten Kriminalität bis zum gewöhnlichen Prohibitionsalltag reichen. Im Groß des Fluchens und Fickens wird dabei wieder einmal die alles entscheidende Männlichkeit auf den Prüfstand gestellt, und das mitunter aufs Allervorzüglichste.

Der plotgewaltigen Komplexität folgt dahingegen ein Hang zu seichtem Symbolismus: Wenn der Kapitalmogul Nucky Thompson (Steve Buscemi) in jeder Folge aufs Neue sein Geld im Close-Up zählt, verkommt ein zunächst charakteristisches Ritual zur figuralen Widerholungsskizze. Mit der sicheren Hand eines Martin Scorsese etwa führt eben keiner der soliden Fernsehregisseure die sich dem Pilotfilm anschließenden Episoden. Als rein narrative Alternative zur inhaltlichen Verdichtungsästhetik und äußeren Opulenz der thematisch verwandten Kinoepen von Coppola über Leone empfiehlt sich "Boardwalk Empire" aber durchaus. Für zwischendurch.

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FlintPaper

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Guck endlich mal The Wireeeeeeeeee (hast du doch noch nicht gesehen, oda???) XD


Mr Vincent Vega

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Nein, da müsste ich mich ja gleich durch fünf Staffeln schauen (Stichwort: Zeit). Aber ich hab The Wire auf'm Schirm, schon lange. Nur wann ich's dann mal wirklich gucke, das wird sich zeigen.


Lukin1971

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10.0Herausragend

Nach den Berichten bei Moviepilot habe ich mir Staffel 1 auf Blueray gekauft und es nicht bedauert.

Scorsese läßt die Zeit der Prohibition in der USA bildgewaltig auferstehen. Jede Rolle angefangen von Enoch "Nucky" Thomson bis hin zur kleinsten Nebenrolle sind bislang top besetzt.

Die Serie entwickelt sich zu meiner Lieblingsserie. HBO übertrifft sich wieder einmal.

Kann kaum erwarten, daß Staffel 2 erscheint.

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Genre
Mafiafilm, Drama
Zielgruppe
Männerfilm
Zeit
1920er Jahre, Prohibition