Dune - Der Wüstenplanet

Dune (1984), US
Laufzeit 141 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Historienfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm

6.7 Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
3510 Bewertungen
50 Kommentare
Dune - Der Wüstenplanet - Bild 27852
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von David Lynch, mit Sting und Sean Young

In einer sehr fernen Zukunft: Der wichtigste Planet des Universums ist Arrakis, der Wüstenplanet, auch “Dune” genannt. Nur auf ihm findet man das Spice, eine hochwirksame Droge – inzwischen die wertvollste Substanz im gesamten Universum. Um Dune beginnt ein gigantischer Machtkampf, der in einem interstellaren Krieg gipfelt.

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Kommentare (50) — Film: Dune - Der Wüstenplanet

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tischo

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Bewertung9.5Herausragend

Stelle soeben fest, daß ich bisher wohl versäumt habe, diesen großartigen Film zu bewerten.
Unglaublich gute Verfilmung eines überragenden Science-Fiction Romans. Ich habe den Film schon mehrmals gesehen und werde immer wieder von seiner ganz speziellen Atmosphäre in den Bann gezogen.

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Sigrun

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz ehrlich? Mein liebster Lynch.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Sigrun

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Die zweite Mini-Serie CHILDREN OF DUNE (2003) hab ich gar nicht gesehen und die erste DUNE - DER WÜSTENPLANET (2000) hab ich nur wegen Oxe Uwenknecht in Erinnerung - nicht in allerbester btw. :D


RoosterCogburn

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Es war mein erster Lynch. Nur als ich diesen Film erstmalig sah, war mir das nicht bewusst. Ich hatte auch keine Ahnung wer David Lynch ist. Bis ich die Serie "Twin Peaks" sah ...


VisitorQ

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film wirkt wie ein 2,5 stündiger Trailer. Und es ist ein großartiger Trailer. Wunderschön.

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johnboy1979

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mir ist total unklar, warum der Film hier so niedrig bewertet wird. Lynch nimmt den Zuschauer mit auf eine meditative Reise in die Tiefen des Universums.
Immer wenn ich mich mal wieder dem Film widme, werde ich Schritt für Schritt in einen tranceartigen Zustand versetzt. Der Film sendet dabei eine unglaubliche konzentrierte Ruhe (nicht zu verwechseln mit Langeweile) aus: Absolut faszinierender Trip!!!

*Das SPICE muss fließen!*

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sikkmeidack

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Right! "He who controls the Spice controls the universe".


johnboy1979

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Best quote: "Die Angst ist der kleine Tod der Seele." :)


FlintPaper

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Bewertung6.5Ganz gut

Superkomplexer Sci-Fi Epos mit tollen Kulissen, tollen Bildern und tollen Darstellern (wenn Sting den Baron angrinst, könnt ich mich jedesmal wegwerfen) - die wahnsinnige Atmosphäre gibt's direkt mal obendrein. Eigentlich alles super, nur ist der Film zu kurz. Der Zuschauer wird mit Informationen geradezu geplättet, die Handlung springt unregelmäßig in neue Handlungsepochen und eigentlich kommen alle Figuren generell viel zu kurz. Sehr schade! Wahrscheinlich trotzdem besser als alle anderen Verfilmung, alleine aufgrund der Optik und des Feelings. Demnächst gibt's aber noch 'ne Chance für die Extended Edition.

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Hisayasu S

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"Jede Minute in den großartigen Kulissen, zusammen mit den großartigen Darsteller, kann erstmal nur ein Gewinn sein!" = Klar, war ja auch nicht grantig gemeint, nur hier...ich hab gelesen, dass die TV-Version in Punkto Gewalt gemildert, das Ganze dafür aber mit Outtakes (!) und Close-Up-Shots von Darstellern, die von Lynch eigentlich nur zu Testzwecken erstellt wurden (!!) und diversen Shots, die wiederholt eingesetzt werden um den Eindruck von Verlängerungen zu erwecken (!!!) auf die drei Stunden gebracht wurde.

Ich hab die TV-Version zwar (als Teil der deutsche Doppel-DVD), aber sehen will ich das nicht.


FlintPaper

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Hmmm... Ich guck das einfach mal demnächst und sag euch dann, wie schlimm's de facto aussieht :P


RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Auch wenn David Lynch es nicht gelungen ist, den epochalen Roman gemäß der Vorlage umzusetzen. So entführt uns ihn seine Version von "Dune" doch in eine bizarre, opulente und einfallsreiche Sci-Fi-Fantasy die zwei Stunden vorzügliche Unterhaltung bietet. Diesen Film sah ich das erste Mal mit 13 im Kino und heute finde ich ihn immer noch super.
Weiterhin kann man "Dune" als politische Parabel - das Eindringen der "guten" Kolonialmacht USA in die Kultur der Ureinwohner der Indianer - oder als Schöpfungsgeschichte im Stile der Bibel oder der altgriechischen Mythologie sehen. Lynch hat in die Handlung eine Menge hinein interpretiert. Obwohl für Lynch Neuland (er war "an Sci-Fi eigentlich nicht so sehr interessiert") - vielleicht mit ein Grund, warum er die Regie am dritten Teil von George Lucas' Star Wars- Trilogie abgelehnt und sich stattdessen für dieses Projekt entschieden hatte - macht er seine Sache ausserordentlich gut, wenn man an die riesigen, in der Wüste von Arakis lebenden Würmer denkt ...

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johnboy1979

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Nicht zu vergessen der religiöse und philosophische Aspekt des Films, der ganz stark an buddhistische Traditionen erinnert. Für mich ist der Film und das Buch Star Wars für Fortgeschrittene.


Commentator

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Bewertung2.0Ärgerlich

Dieser Film war definitiv sein Geld nicht wert und die Zeit auch nicht. Furchterregend schlecht, wie es ansonsten nur wenige hinbekommen. Ich glaube, dass viele den Film nur deswegen gut finden, weil sie damals irgendetwas mit verbunden haben und damals auch gesehen haben. Ich jedenfalls habe den Film heute das erste Mal gesehen und damit auch das letzte Mal, denn tiefe zitternde Frauenstimmen, hässliche Fratzen und C64-Schildkämpfe machen mich wirklich nicht an. Das geht besser, aber nicht wirklich schlechter. Einzig Toto hat seinen Teil mehr als grandios gelöst.

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Commentator

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a) Star Wars war früher und sieht und Welten besser aus.
b) Die Remastered 2004 Edition.
c) Leider, nein, aber das Buch habe ich im Nachttisch liegen, ich hoffe das Buch ist besser.
No offense to you my friend, aber ich fand den Film wirklich schlecht. Die Technik hat mich schon sehr gestört und die Monologe haben mich auch genervt. Er hat mir definitiv nicht gefallen.


ElMagico

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Bewertung7.0Sehenswert

Für "Dune" gab es reichlich Schelte für David Lynch und auch heute noch ist er nicht unumstritten. Definitiv ist es kein einfacher Film, nebenbei anschauen ist so gut wie unmöglich und auch sonst gibt es einige Kritikpunkte. Lässt man sich aber darauf ein und kann man sich für ein sehr komplexes Stück Sci-Fi öffnen, dann ist der Film so schlecht gar nicht. Im Gegenteil, er entwickelt einen seltsamen, sehr eigenwilligen Reiz.
Die ersten 20 Minuten von "Dune" sind wohl mit die schwersten des Films, da einem ein Übermaß an Informationen zuteil wird und man leicht Gefahr läuft den Faden zu verlieren. Hier wäre ein gemässigteres Tempo wünschenswert gewesen, aber wie Lange wäre dann der Film wohl geworden, da er ja schon so über 3 Stunden Lang ist.
Hat man sich dann aber orientiert, entfaltet der Film fast schon so etwas wie eine kleine Sogwirkung. Das gesamte Setting und auch die Figuren von "Dune" wirken sehr unwirklich, teilweise hat man den Eindruck ein Drama von Shakespear zu sehen, dass in der Zukunft spielt. Kostüme und Einrichtung sind aber noch aus dem 16. Jahrhundert, während Raumschiffe, Waffen usw. aus der Zukunft stammen. Auch die Charaktere sind sehr schwer einzuordnen, alle irgendwo Esoterisch angehaucht und zuweilen sehr absonderlich bis hin zu richtig ecklig. Aber der Film breitet in dieser Phase schön seinen Plot aus, nimmt den Zuschauer auch mal an der Hand, um ihn in dieses Universum einzuführen. Ein wenig vergisst er dabei aber, einem die Hauptfiguren näher zu bringen, die bleiben allesamt sehr blass und kalt. Wobei ich sagen muss, der ganze Film strahlt eine gewisse Kälte aus, mitfiebern oder Anteilnahme gibt es hier nicht, "Dune" wirkt immer etwas architektonisch und leblos, was auf der anderen Seite auch viel von seinem Reiz ausmacht.
Leider wird er zum Ende hin wieder ziemlich überladen, um nicht zu sagen hektisch. Da wird über einen relativ kurzen Zeitraum alles zum Ende geführt, man selbst guckt aber nur apathisch zu, weil einem einfach zu viel in zu weniger Zeit mitgeteilt wird.
Sehenswert ist "Dune" aber vorallem wegen seines ungewöhnlichen Erscheinungsbild und seinen, für dieses Genre, absonderlichen, fast schon psychedelischen Ideen. Und, wie gesagt, der (bei einem 3 Stunden Film ja auch recht lange) Mittelteil kann auch so für sich bestehen. Ein- und Ausgang des Films funktionieren aber nur mit viel Wohlwollen, was sicherlich ein Grund dafür ist, dass viele den Film ablehnen, bzw. nie ganz gesehen haben.
Für mich geht er aber in Ordnung, weil er einfach mal was völlig anderes ist, in einem wohlbekannten Konzept. Und für diejenigen, die eine Mixtur aus Epik, Dramatik und Sci-Fi suchen, für die ist "Dune" das Ding!

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ElMagico

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Das kann schon sein, dass du da ein wenig enttäuscht sein wirst...Dune ist echt Geschmackssache. Das Schwerste ist echt reinzufinden...dann gehts ;)


THE_JUDGE

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Vor ein paar Tagen habe ich auch mal an Dune gewagt, allerdings habe ich irgendwann abgebrochen. Lag aber nicht am Film oder so. Was ich bis dahin gesehen hatte war schon irgendwie interessant, optisch und auch inhaltlich irgendwie. Muß mich aber nochmal dransetzen, dann aber komplett.


Imagination

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Bewertung4.0Uninteressant

Wie ein Dale Cooper ohne guten Kaffee.

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hoffman587

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Bei dem Film stand ich tatsächlich kurz vor dem Einschlafen.


MikeC.

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Haha :D


maslobojew

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tja, das Gesamtpaket finde ich immer noch sehr überzeugend. Da wirkt bei mir eine Mixtur:
(1) Nostalgie, weil ich den Film sah als er damals rauskam und mich gleich sehr fasziniert hat,
(2) Regie Lynch, dessen Handschrift ich hier durchaus erkennen kann,
(3) das Buch von Herbert, dass ich dann erst später gelesen habe,
(4) der Soundtrack, den ich bis heute sehr schätze,
(5) die leidige Jagd nach einer technisch ansprechenden Version, die ich bisher nicht wirklich gefunden habe und
(6) die Frage, ob das nicht wirklich mal ein Stoff wäre, der ein Remake geradezu einfordert. Wer das machen könnte und wie das wohl aussehen würde?

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bluebigpappa

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Habe mir den Film vor wenigen Tagen erstmals angeschaut, leider erstmal nur die "Kurzversion". Kann die Fassung auf Blu Ray empfehlen denn sowohl Sound als auch Bild sind für einen solchen alten Streifen bemerkenswert gut (hängt aber sowohl auch vom Medium als auch vom Equipment ab).

Eine weiter Version habe ich noch in einem Steelcase auf DVD aber die habe ich nur verstaut und noch nicht geschaut.


george.taylor

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch wenn einige Szenen ungelenk inszeniert sind oder das Drehbuch streckenweise als arg holprige Zusammenstauchung der grandiosen Buchvorlage daherkommt: Dune ist einer der ganz wenigen Filme, der allein durch seine Atmosphäre (primär die Sets, die FX und die Kostüme) eine einzigartige Sogwirkung entfacht. In dieser Hinsicht schaffen das nur noch Blade Runner, die beiden ersten zwei Alien-Teile sowie 2001.

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Pigmalion

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Bewertung3.5Schwach

Für mich als Herbert Fan ein heftiger Affront gegen die Romanvorlage, die der Komplexität des Herbert Universums in keinster Weise gerecht wird. Die philosophischen, ökonomischen und soziopolitischen Aspekte des Romans gehen vollkommen unter, die kongenialen Figuren Herberts werden gnadenlos vergewaltigt. Aus den omnipotenten Imperator wird eine willenlose Marionette der Gilde, der intrigant verschlagene Baron Harkonnen mutiert zu einen degenerierten Jabba the Hut Freak ohne Hirn und Weitsicht und die mystisch verschlossenen Fremenkämpfer werden zu einer primitiv abergläubischen Talibantruppe degradiert. Das Dialogdesaster ("Lebe ich?"
"Ja, sie leben, mein Gebieter". "Ich lebe, ich lebe. Ich bin lebendig, lebendig. Hahahaha)
ist bisweilen so unerträglich das mann Lynch in den Stummfilmsektor verbannen möchte. Von der pompösen Zirkusmusik, den affigen Plastikkostümen und den comichaften Kampfszenen ganz zu schweigen. Die 0,5 Punkte die zu Uninteressant fehlen streiche ich schon allein aufgrund des an Peinlichkeit kaum zu überbietenen Finales. Der Kwisatz Haderach lässt es regnen, ja ist denn heut schon Weihnachten?

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guggenheim

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Bewertung4.5Uninteressant

Verquaster und vor allem unheimlich dröger Science-Fictioner von Lynch. Die ein oder andere große Szene will ich dem Film gar nicht absprechen und auch die 80er-Effekte entbehren nicht eines gewissen Charmes, aber letztlich ist das in diesem Genre zu wenig. Not my cup of tea...

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LynchFan1706

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@alanger: Fred C. Caruso hat Blue Velvet produziert.


pufaxx

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Ich fand ihn auch ziemlich mies.


Nobi_

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Bewertung10.0Herausragend

Hm, hab das oder besser die Bücher gelesen. Ich glaub dann versteht man den Film erst richtig. Ist sicher geschmackssache - aber mir gefällt das. Sting ist Klasse.

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Discostu

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Bewertung5.5Geht so

Dune ist kann leider weder mit anderen Filmen von David Lynch, noch mit anderen SciFi-Werken mithalten. Der Film ist von Anfang an so unfreiwillig komisch, dass überhaupt keine Stimmung aufkommen kann. Die meist sinnfreien inneren Monologe ("Er scheint etwas zu verbergen"), der ganze schreckliche Messiahs-Vorherbestimmungskram, die redundanten Traumsequenzen, animierte Schutzschild-Klötze, Dialoge die irgendwie zu versuchen scheinen, Shakespeare zu imitieren... Dune fällt damit schon fast in eine "So schlecht dass es schon wieder gut ist"-Kategorie, aber gut wie in "guter Film" leider nicht.

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Freekazoid

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Lies das Buch, dann verstehst du den Film vielleicht etwas besser!! Und davon abgesehen, ist es gut das er mit nichts zu vergleichen ist, das macht den Film einzigartig...


matzzze

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Muss Discostu aber recht geben. Und nur weil eine Vorlage gut ist, heißt das noch lange nicht, dass der Film deswegen toll sein muss.
Als "objektiver" Betrachter (jemand der das Buch nicht kennt) taugt der Film einfach nichts.


m.laterne

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Bewertung6.0Ganz gut

Dieser Film könnte bei verschiedenen Zuschauern Probleme verursachen. Zum einen hat David Lynch Regie geführt und zum anderen beruht der Film auf einen SiFi-Roman von Frank Herbert mit riesiger Fanbase.
Für die Personen, welche sich nur zu gerne in die surrealen Gedankengänge von David Lynch verirren sei gesagt, dies ist mit Sicherheit kein typischer Lynch sondern eine Auftragsarbeit, die wohl eher die Miete bezahlen soll. Die Produzenten hatten hier ganz klar das Heft in der Hand und waren sich wohl auch nicht zu schade das Drehbuch zu verkrüppeln.
Für die Anhängerschaft von Frank Herbert sieht es ähnlich aus. Auch ich habe den "Wüstenplanet" gelesen. Das Buch baut eine gute, dichte Atmosphäre auf und einen Wüstenplanetenkosmos welcher sehr tief reicht und an Komplexität wenig Konkurrenz aufweist. Alleine die politischen und theologischen Querelen zwischen den Häusern und Gemeinschaften sind sehr stark ausgeweitet und beim ersten lesen schwer nachzuvollziehen. Der Film muss das natürlich einfacher darstellen um die Lauflänge ertragbar zu halten. Aber ich muss leider schon sagen, dass die filmische Version des Romanes stark hinkt und vielleicht gerade noch ein "Ausreichend" bekommt. Zu stark wurde verstümmelt, gekürzt, beschleunigt und hinzugedichtet.
Aber der Film steht für sich allein betrachtet gar nicht mal so schlecht da. Und zugegeben, manche Aspekte und Charaktere des Buches wurden wiederum sehr gut getroffen.
Die gesamte Darstellerriege um die Harkonnens ist brilliant besetzt und schauspielerisch umgesetzt. Die Darstellung des Baron Harkonnen ist fabelhaft und Kenneth McMillan erschreckender als die eigene Vorstellung der Romanfigur.
Jürgen Prochnow entspricht meiner Meinung nach nicht genau der Romanfigur aber passt in den Film. Sowie auch die weiblichen Charaktere und Nebenrollen sind gut bis sehr gut besetzt. Und wer Twin Peaks kennt, wird viele bekannte Gesichter wieder finden, nur jünger. Nun das große "aber". Aber Kyle MacLachlan. Lynchs Ziehsohn und überragender Agent Cooper. Wenn ich das Buch lese und die Erfahrungen des Charakters mitverfolge so sehe ich einen düsteren und melancholischen jungen Mann. Der Kyle beweist uns zwar seine tiefgründige Seite, doch ist sein weiches Gesicht so gar nicht den Begebenheiten angepasst. Ich kann ihn nicht die Führer- und Messiasrolle der Fremen abkaufen. Klar ist er eine bessere Besetzung als Alec Newman in der Fernsehverfilmung von 2000 (Eine nie da gewesene Rotze). Aber da ist Kyle in Twin Peaks oder Blue Velvet besser aufgehoben, nein, sogar perfekt besetzt.
Auch einige andere Dinge konnten nicht überzeugen. War die tricktechnische Darstellung der Würmer noch vergleichsweise gut gelungen, so sind Flugszenen oder Schlachten eher schlecht dabei weggekommen. Ok, es war erst 1984, aber schon Jahre zuvor hat ein George Lucas das besser hinbekommen. Aber ich habe auch keine Ahnung, was das Budget anging. Kulisse, Landschaften und Kostüme waren dagegen wieder sehr sehenswert und vorbildlich. Das Design zog sich durch den Film wie ein roter Faden. Harkonnens und Atreides waren fest definiert und immer erkennbar. Wieder die Neuverfilmung herangezogen war diese eher ganz großer Scheiß.
Wie bereits erwähnt, ist dies kein typischer Lynch. Dennoch wurden einige Dinge gut gemacht. Im Buch sind die inneren Monolge der Protagonisten ein stilistisches Mittel, welches den Lesewert nochmal erhöhte. Fasziniert war man von der inneren Zerissenheit eines Dr. Yueh und sein notwendiges Spiel zur Durchsetzung seiner Pläne. Und genau das hat David Lynch ganz akzeptabel gemacht. Die inneren Monolge finden auch im Film statt und verleihen den Situation eine ganz besonder Atmosphäre und Dichte.
Und während das Finale einen nochmal richtig Packt mit einem tollen Sting im Endkampf mit Paul Atreides so tröstet es nicht darüber hinweg, dass der Film zu kurz geworden ist. Die Ansätze waren gut aber man will noch weiter in die Welt des Wüstenplaneten versinken. Für eine Neuverfilmung spreche ich mich gerne aus. Denn ein Mehrteiler über zwei oder drei Filme ist Heute doch eher machbar als in den Achtzigern. Schwierig ist es nur die kritische Fangemeinschaft mit dem Kommerz zu verbinden. Es könnte ein Reinfall werden.

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m.laterne

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nachdem ich das Buch gelesen hatte sah ich mir auch den 2000 Fernsehfilm an. Erst dann wird einem bewusst, wie gut der Lynch Film ist.


fabel

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da kann ich mikkean wieder einmal uneingeschränkt zustimmen ;)


JimiHendrix

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Bewertung6.0Ganz gut

Teilweise mit epochalen Ansätzen, aber kann nicht mit der notwendigen Dichte aufwarten, Jodorowsky wäre die passendere variante gewesen.

Wie schon von meinem Vorpiloten erwähnt, hate auch ich nicht das gefühl, hier gerade einen echten Lynch zu konsumieren. Zu wenig surreale Einflüsse verfälschlichen diesen Film.
Die Grundidee war wirklich sehr ansehnlich und grade die Kostüme, weclhe sich ja an den Uniformen des 18. Jahrhunderts orientierten, fand ich sehr kreativ.

David Lynch hat mich hier mit einer hohen Stardichte negativ überrascht, unter anderem Kyle MacLachlan, den man ja schon aus Lynchs "Blue Velvet" kennt oder den unnötigen Auftritt von Sting.

Alejandro Jodorowsky wollte diesen Film über zehn Stunden lang verwirklichen, das wäre verrückt und unanschaubar gewesen, dennoch hatte er auch so viele geniale Ideen, welche aber keinen Geldgeber fanden, hieraus hätte ein surrealistisches Meisterwerk der optischen extraklasse werden können, so nur guter Durchschnitt.

Der generelle Eindruck des Films war nur mäßig, ich wurde nie richtig von der Atmosphäre gepackt, aber das könnte auch daran liegen, das ich nicht so viel mit dem Science-Fiction-Genre anfangen kann.

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Mr. Goodkat

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Man, ich wollte mir diesen Film schon seit längerer Zeit ansehen in Erwartung an ein SciFi-Großwerk. In letzter Zeit lese ich aber viel mittelmäßiges darüber; ich bin gespannt was da auf mich wartet ...


JimiHendrix

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versuch ohne erwartungen an den film heranzutreten :)


fabel

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Bewertung5.0Geht so

Das war kein Lynch, das war ein Film.
Das war kein Seelisches Massaker, das war ein ödes "Kloppmichgegendiewand ist das schwer zu verstehen" Massaker meiner grauen Zellen.
Das war kein normales Sci-Fi Abenteuer, nein das war was anderes. Was komplett anderes.
Ich bin nicht maßlos enttäuscht, da müsste ich dick lügen. Denn ich war von vornerein- der Fabel wie neugierig er halt ist, konnte sich einen Blick in vorherige Reviews/Kommentare/Kritiken und sonstigen Reaktionen zu diesem Werk nicht verkneifen-äußerst skeptisch und diese Skepsis wurde belohnt. Naja, belohnt ist wohl das falsche Wort an dieser traurigen Stelle. Ich wurde leider bestätigt in meiner Skepsis.
Lynch selber war wohl anscheinend nicht zu 100% mit diesem Film, er war auch wohl nur die zweite Wahl nachdem "Mister Gladiator" Ridley Scott himself absagte, zufrieden.
Ja und "Dune-der Wüstenplanet" hat leider längt keine so große Faszination hervorgerufen wie seine bisherigen Werke die ich bis zum heutigen Tage sehen durfte.
"Dune-der Wüstenplanet" war einfach vollkommen wirr. Das ist nicht neu bei Lynch.
Auch ist es nicht neu, wenn man sagt das man einen Lynchfilm nicht verstanden hat. Zumindestens nicht vollkommen. Das ist bei Lynch einfach teilweise wohl mit inbegriffen in seinen Werken, in seinen kraftvollen, prächtigen Kunstwerken frisch vom leibhaftigen Filmegott abgesegnet und die sich fest im Kopf des Betrachters festsetzen und ihn in seinen, ihn in den lynchen Bann ziehen.
"Dune-der Wüstenplanet" vermochte dieses nicht. Es war eine andere Art von nicht verstehen, eine andere Art von wirr. Schon von Minute 1 an, als die Tante mit dem Kopf und den Augen im Universum irgendwas erzählte, schon von diesem Augenblick an wusste ich:"Oh no."
Und dieses Gefühl steigerte sich in den folgenden Minuten. Man verstand rein gar nichts von dem dargebotenen und somit vermag ich es heute auch nicht, mich als Lyriker, Poeten oder Psychologen aufzuspielen, denn ich habe wirklich absolut keine Ahnung worum es ging. Doch ein wenig wohl. 2, ich nenn sie mal "Königreiche", haben den großen Kampf eröffnet um den Planeten mit der "Wunderwaffe", mit der Droge "Spice" die wohl irgendeine spezielle Wirkung auslösen sollte. So weit, so gut. Das Anfangsszenario hatte wirklich viel Potenzial in sich, nur leider ging Lynch die Sache falsch an. Anstatt wie üblich ohne viele Dialoge auszukommen, ließ er einen reinsten Dialogregen auf die Zuschauer herunterprasseln. Es wurde viel gefaselt. Über "Königreiche", über Planeten, über alles mögliche. Es wurde aber einfach schlichtweg zu viel geredet. So wurde es eine Qual dem Geschehen beizuwohnen und geschweige denn es überhaupt zu verstehen. Oder auch nur Ansatzweise irgendwas zu kapieren.
Wenigstens gab es keine üblichen Kämpfe mit irgendwelchen kreativen Laserschwertern oder sonstigen Bullshit, der mich vom handelsüblichen Sci-Fi bisher eigentlich immer abgehalten hat. Diesen Punkt muss man dem alten David zugute halten.
Ebenso waren die Bilder stimmig und die Atmosphäre war auch ansatzweise ganz akzeptabel. Auch hier gibts ein kleines fabelsches Däumchen.
Aber sonst wars öde und wirklich dröge dieser Neu-Interpretation des Genres zu folgen und sich dieser absolut schwer zu verstehenden Geschichte ohne Probleme anzuschließen.
Entweder ich war einfach aus gesundheitlichen Gründen so dumm, meine Gehirnzellen sind zu schwach für diesen Streifen oder es war einfach vollkommen nicht zu verstehen.
Ich tendiere zu letzterem, auch wenns mir weh tut.
Aber ich kann alle beruhigen, die sich denken:"Hoffentlich bricht der den Marathon nicht jetzt schon ab."
Nein, Teil 4 des fabelhaften "Lynch-Marathon" wird in den kommenden Tagen folgen und dann bestimmt wieder mit Auswüchsen und Worten, die man sonst von mir nicht gewohnt ist. Ich bin mir sicher, dass diese Entdeckungstour im Weltall der mit Abstand dunkelste Klecks auf einer ansonsten mehr als weißen Weste eines großen Künstlers unserer Epoche sein wird. Zumindestens will ich das mal hoffen.
Und somit bekommt derjenige 10 €, der mir sofort dabei hilft den Wüstenplaneten aus meinem Kopf zu befreien.
Aus Gründen der Solidarität zum Erschaffer und aus Gründen des teilweise doch gravierenden Unverständnisses dieses Filmes bleibe ich diplomatisch und vergebe 5 Punkte. Sowohl mehr als auch weniger kann ich vollstens nachvollziehen.

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philopee

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man fabel da haste ja ordentlich in die tasten gehauen und ich werds mir gleich vormerken, denn:

Ein ungewöhnlicher Lynch ist ein guter Lynch. :)


fabel

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bei mir isses eher andersrum ^^


Eneb

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Bewertung5.0Geht so

Wie eine Diashow. Immernoch beeindruckend eigenwillig inszeniert was dem exotischen Gefühl der Geschichte gut tut. Trotzdem, dass so viel per Dialog und nicht mit Bildern erzählt wird, ist hart. Vielleicht musste das so kommen, bei einer Vorlage von über 800 Seiten.

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Meiner Ansicht nach ein durchschnittlicher Science-Fiction-Film. Konnte mich nicht recht begeistern. Vielleicht interessierte mich die Thematik aber auch nicht besonders.

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