Dune - Der Wüstenplanet
Dune (1984), US Laufzeit 141 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Historienfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3510 Bewertungen
50 Kommentare
Keine ?
von David Lynch, mit Sting und Sean Young
In einer sehr fernen Zukunft: Der wichtigste Planet des Universums ist Arrakis, der Wüstenplanet, auch “Dune” genannt. Nur auf ihm findet man das Spice, eine hochwirksame Droge – inzwischen die wertvollste Substanz im gesamten Universum. Um Dune beginnt ein gigantischer Machtkampf, der in einem interstellaren Krieg gipfelt.
Cast & Crew
-
David Lynch
-
Sting
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Feyd-Rautha
-
Sean Young
-
Patrick Stewart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gurney Halleck
-
Max von Sydow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Liet-Kynes
-
Francesca Annis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lady Jessica
-
Leonardo Cimino
Regie
Schauspieler
-
Brad Dourif
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Piter De Vries
-
José Ferrer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shaddam IV
-
Linda Hunt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shadout Mapes
-
Freddie Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Thufir Hawat
-
Richard Jordan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Duncan Idaho
-
Kyle MacLachlan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Atreides
-
Virginia Madsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prinzessin Irulan
-
Jürgen Prochnow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Duke Leto Atreides
-
Silvana Mangano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reverend Mother Ramallo
-
Everett McGill
-
Jack Nance
-
Dean Stockwell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Wellington Yueh
-
Alicia Witt
-
Siân Phillips
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reverend Helen Mohiam
-
Kenneth McMillan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Baron Vladimir Harkonnen
-
Paul L. Smith
-
David Lynch
- Genre
- Utopie & Dystopie, Space Opera, Monumentalfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm
- Zeit
- Zukunft
- Ort
- Planet, Raumschiff, Universum, Wüste
- Handlung
- Adel, Anführer, Angriff, Atombombe, Auserwählter, Bestimmung, Blut, Bruder-Schwester Beziehung, Brutalität, Bösewicht, Drogen, Dschihad, Duell, Dynastie, Ersatzvater, Erzbösewicht, Erzfeind, Fehde, Feind, Feindschaft, Gewalt, Gewürz, Gilde, Glaube, Grausam, Herrschaft, Herrscher, Herzog, Hexe, Innere Stimme, Kaiser, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kontrolle, Krieg, Krieger, Kultfilm, Kämpfer, Macht, Messias, Monster, Mutation, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutterliebe, Mutterrolle, Prophezeiung, Psychopath, Rache, Raumfahrt, Rebell, Rebellen, Rebellenführer, Rebellenführer, Rebellion, Religion und Übersinnliches, Roman, Sandwurm, Schicksal, Schmerz, Telepathie, Training, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterfigur, Vergeltung, Vergiften, Verlust des Vaters, Verrat, Wahnsinn, Wasser, Widerstand, Widerstandsbewegung, Wurm
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Dune - Der Wüstenplanet
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Kommentare (50) — Film: Dune - Der Wüstenplanet
Kommentar schreibentischo 2012/01/21 09:54:40
Kommentar löschenStelle soeben fest, daß ich bisher wohl versäumt habe, diesen großartigen Film zu bewerten.
Unglaublich gute Verfilmung eines überragenden Science-Fiction Romans. Ich habe den Film schon mehrmals gesehen und werde immer wieder von seiner ganz speziellen Atmosphäre in den Bann gezogen.
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Sigrun 2011/12/02 00:12:06
Kommentar löschenGanz ehrlich? Mein liebster Lynch.
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stalker 2011/12/02 08:08:16
Antwort löschenNicht mein liebster, aber ich schätze ihn sehr.
horro 2011/12/02 11:22:52
Antwort löschenMeiner auch ... und überhaupt ein fantastischer SciFi-Fantasy nach einem genialen Buch!
KlapTrap 2011/12/02 12:01:35
Antwort löschenWeit entfernt von meinem Lieblings-Lynch, aber tatsächlich der Lynch mit dem meisten Zuwachspotential.
Wird von Mal zu Mal besser, weiter, spleeniger und offener.
Sigrun 2011/12/17 16:02:53
Antwort löschenGestern noch mal angesehen! Der Film "wächst" tatsächlich mit den Jahren. Und @horro: Das Buch (den ersten Band der Reihe liebe ich) trifft er wirklich noch besser, als ich es in Erinnerung hatte - auf eine ganz eigene "filmische" Art.
horro 2011/12/17 17:44:28
Antwort löschenUmso erstaunlicher, wie stark der Eindruck zwischen den verschiedenen Versionen abweicht. Einfach Finger weg von der TV-Version.
Sigrun 2011/12/17 19:51:11
Antwort löschenHast recht, horro. Kenne aber nur die gute "Lynch-Version". Die Version, die unter "Alan Smithee" gelistet ist (also die Miniserie, die aus dem Filmmaterial unter Auslassung der heftigeren Szenen für das amerikanische Fernsehen zusammengebastelt wurde), hört sich wirklich grauenhaft an *grusel*
horro 2012/01/18 00:10:24
Antwort löschenJa, der gute alte "Alan Smithee" ... mit dieser Version möchte ich auch nicht in Verbindung gebracht werden ... aber alles noch besser als "Children of Dune", oder wie fandest du die Mini-Serie?
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Sigrun 2012/01/18 02:48:37
Antwort löschenDie zweite Mini-Serie CHILDREN OF DUNE (2003) hab ich gar nicht gesehen und die erste DUNE - DER WÜSTENPLANET (2000) hab ich nur wegen Oxe Uwenknecht in Erinnerung - nicht in allerbester btw. :D
RoosterCogburn 2012/01/26 02:06:52
Antwort löschenEs war mein erster Lynch. Nur als ich diesen Film erstmalig sah, war mir das nicht bewusst. Ich hatte auch keine Ahnung wer David Lynch ist. Bis ich die Serie "Twin Peaks" sah ...
VisitorQ 2011/11/24 16:49:04
Kommentar löschenDer Film wirkt wie ein 2,5 stündiger Trailer. Und es ist ein großartiger Trailer. Wunderschön.
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johnboy1979 2011/11/09 12:14:31
Kommentar löschenMir ist total unklar, warum der Film hier so niedrig bewertet wird. Lynch nimmt den Zuschauer mit auf eine meditative Reise in die Tiefen des Universums.
Immer wenn ich mich mal wieder dem Film widme, werde ich Schritt für Schritt in einen tranceartigen Zustand versetzt. Der Film sendet dabei eine unglaubliche konzentrierte Ruhe (nicht zu verwechseln mit Langeweile) aus: Absolut faszinierender Trip!!!
*Das SPICE muss fließen!*
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sikkmeidack 2012/01/03 14:15:34
Antwort löschenRight! "He who controls the Spice controls the universe".
johnboy1979 2012/01/05 15:23:31
Antwort löschenBest quote: "Die Angst ist der kleine Tod der Seele." :)
FlintPaper 2011/11/08 11:46:31
Kommentar löschenSuperkomplexer Sci-Fi Epos mit tollen Kulissen, tollen Bildern und tollen Darstellern (wenn Sting den Baron angrinst, könnt ich mich jedesmal wegwerfen) - die wahnsinnige Atmosphäre gibt's direkt mal obendrein. Eigentlich alles super, nur ist der Film zu kurz. Der Zuschauer wird mit Informationen geradezu geplättet, die Handlung springt unregelmäßig in neue Handlungsepochen und eigentlich kommen alle Figuren generell viel zu kurz. Sehr schade! Wahrscheinlich trotzdem besser als alle anderen Verfilmung, alleine aufgrund der Optik und des Feelings. Demnächst gibt's aber noch 'ne Chance für die Extended Edition.
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diceman 2011/11/08 12:22:50
Antwort löschenExtended Edition? :-O Wann, wo, und was ist da drauf?
Ich liebe den Film, finde aber auch, daß der hier und da fast ein bißchen unter seiner Story- und Personen-Last zu ersticken droht. Und Sting rockt, natürlich.
FlintPaper 2011/11/08 21:51:47
Antwort löschenJo Sting ist einfach nur geil - leider darf er viel zu wenig sagen! Super fand ich aber auch Prochnow, so ziemlich alle Harkonnen Darsteller und als Star Trek Fan natürlich auch Patrick Stewart. Extended Edition siehe bspw. schnittberichte (http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=1380). Die wird auch als TV-Version bezeichnet - soll auch garnicht so dolle sein, aber ist immerhin fünfzig Minuten länger oder so.
Hisayasu S 2011/11/10 11:10:36
Antwort löschenLynch hasst die TV-Version und hatte auch nix mit der Herstellung zu tun.
FlintPaper 2011/11/10 13:37:09
Antwort löschenYo, das erklärt dann auch, warum die weniger beliebt ist. Aber sehen muss trotzdem sein, weil länger, nä.
Hisayasu S 2011/11/10 20:53:04
Antwort löschenJaja, "hauptsache länger" - Banause, Du! Studio Canal veröffentlicht Anfang nächstes Jahr die 2000er-Verfilmung mit William Hurt! Noch länger! 259min! Lohnt sich?
FlintPaper 2011/11/10 21:15:28
Antwort löschenDas "länger" Argument ist ja kein generelles, sondern nur spezifisch auf diesen Film jetzt bezogen, so von wegen "Jede Minute in den großartigen Kulissen, zusammen mit den großartigen Darsteller, kann erstmal nur ein Gewinn sein!". Ob das hinterher stimmt, mal schauen. Die 2000er Verfilmung ist doch kacke gewesen - oder?
diceman 2011/11/10 22:46:46
Antwort löschenDie 2000er ist MEGA-Kacke.
90er Jahre PC-Spiel-Effekte, mit dem Serious Sam-Editor erstellte Wüsten-Landschaften, gemalte(!) Hintergründe, und vorne zur Tarnung ein paar Sandhäufchen hingekackt. This is not epic!
Die lange TV-Edition vom Lynch-Film schenke ich mir dann auch. Full Screen, do not want!
FlintPaper 2011/11/10 23:04:18
Antwort löschenDas mit dem Full Screen ist natürlich kacke. Hab auch gehört, dass das Bild immer "gestreched" wird.?
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Hisayasu S 2011/11/10 23:35:57
Antwort löschen"Jede Minute in den großartigen Kulissen, zusammen mit den großartigen Darsteller, kann erstmal nur ein Gewinn sein!" = Klar, war ja auch nicht grantig gemeint, nur hier...ich hab gelesen, dass die TV-Version in Punkto Gewalt gemildert, das Ganze dafür aber mit Outtakes (!) und Close-Up-Shots von Darstellern, die von Lynch eigentlich nur zu Testzwecken erstellt wurden (!!) und diversen Shots, die wiederholt eingesetzt werden um den Eindruck von Verlängerungen zu erwecken (!!!) auf die drei Stunden gebracht wurde.
Ich hab die TV-Version zwar (als Teil der deutsche Doppel-DVD), aber sehen will ich das nicht.
FlintPaper 2011/11/11 01:49:14
Antwort löschenHmmm... Ich guck das einfach mal demnächst und sag euch dann, wie schlimm's de facto aussieht :P
RoosterCogburn 2011/10/16 06:29:24
Kommentar löschenAuch wenn David Lynch es nicht gelungen ist, den epochalen Roman gemäß der Vorlage umzusetzen. So entführt uns ihn seine Version von "Dune" doch in eine bizarre, opulente und einfallsreiche Sci-Fi-Fantasy die zwei Stunden vorzügliche Unterhaltung bietet. Diesen Film sah ich das erste Mal mit 13 im Kino und heute finde ich ihn immer noch super.
Weiterhin kann man "Dune" als politische Parabel - das Eindringen der "guten" Kolonialmacht USA in die Kultur der Ureinwohner der Indianer - oder als Schöpfungsgeschichte im Stile der Bibel oder der altgriechischen Mythologie sehen. Lynch hat in die Handlung eine Menge hinein interpretiert. Obwohl für Lynch Neuland (er war "an Sci-Fi eigentlich nicht so sehr interessiert") - vielleicht mit ein Grund, warum er die Regie am dritten Teil von George Lucas' Star Wars- Trilogie abgelehnt und sich stattdessen für dieses Projekt entschieden hatte - macht er seine Sache ausserordentlich gut, wenn man an die riesigen, in der Wüste von Arakis lebenden Würmer denkt ...
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johnboy1979 2012/01/05 15:27:30
Antwort löschenNicht zu vergessen der religiöse und philosophische Aspekt des Films, der ganz stark an buddhistische Traditionen erinnert. Für mich ist der Film und das Buch Star Wars für Fortgeschrittene.
Commentator 2011/09/07 21:39:30
Kommentar löschenDieser Film war definitiv sein Geld nicht wert und die Zeit auch nicht. Furchterregend schlecht, wie es ansonsten nur wenige hinbekommen. Ich glaube, dass viele den Film nur deswegen gut finden, weil sie damals irgendetwas mit verbunden haben und damals auch gesehen haben. Ich jedenfalls habe den Film heute das erste Mal gesehen und damit auch das letzte Mal, denn tiefe zitternde Frauenstimmen, hässliche Fratzen und C64-Schildkämpfe machen mich wirklich nicht an. Das geht besser, aber nicht wirklich schlechter. Einzig Toto hat seinen Teil mehr als grandios gelöst.
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Commentator 2011/09/13 18:42:53
Antwort löschena) Star Wars war früher und sieht und Welten besser aus.
b) Die Remastered 2004 Edition.
c) Leider, nein, aber das Buch habe ich im Nachttisch liegen, ich hoffe das Buch ist besser.
No offense to you my friend, aber ich fand den Film wirklich schlecht. Die Technik hat mich schon sehr gestört und die Monologe haben mich auch genervt. Er hat mir definitiv nicht gefallen.
ElMagico 2011/07/22 14:25:51
Kommentar löschenFür "Dune" gab es reichlich Schelte für David Lynch und auch heute noch ist er nicht unumstritten. Definitiv ist es kein einfacher Film, nebenbei anschauen ist so gut wie unmöglich und auch sonst gibt es einige Kritikpunkte. Lässt man sich aber darauf ein und kann man sich für ein sehr komplexes Stück Sci-Fi öffnen, dann ist der Film so schlecht gar nicht. Im Gegenteil, er entwickelt einen seltsamen, sehr eigenwilligen Reiz.
Die ersten 20 Minuten von "Dune" sind wohl mit die schwersten des Films, da einem ein Übermaß an Informationen zuteil wird und man leicht Gefahr läuft den Faden zu verlieren. Hier wäre ein gemässigteres Tempo wünschenswert gewesen, aber wie Lange wäre dann der Film wohl geworden, da er ja schon so über 3 Stunden Lang ist.
Hat man sich dann aber orientiert, entfaltet der Film fast schon so etwas wie eine kleine Sogwirkung. Das gesamte Setting und auch die Figuren von "Dune" wirken sehr unwirklich, teilweise hat man den Eindruck ein Drama von Shakespear zu sehen, dass in der Zukunft spielt. Kostüme und Einrichtung sind aber noch aus dem 16. Jahrhundert, während Raumschiffe, Waffen usw. aus der Zukunft stammen. Auch die Charaktere sind sehr schwer einzuordnen, alle irgendwo Esoterisch angehaucht und zuweilen sehr absonderlich bis hin zu richtig ecklig. Aber der Film breitet in dieser Phase schön seinen Plot aus, nimmt den Zuschauer auch mal an der Hand, um ihn in dieses Universum einzuführen. Ein wenig vergisst er dabei aber, einem die Hauptfiguren näher zu bringen, die bleiben allesamt sehr blass und kalt. Wobei ich sagen muss, der ganze Film strahlt eine gewisse Kälte aus, mitfiebern oder Anteilnahme gibt es hier nicht, "Dune" wirkt immer etwas architektonisch und leblos, was auf der anderen Seite auch viel von seinem Reiz ausmacht.
Leider wird er zum Ende hin wieder ziemlich überladen, um nicht zu sagen hektisch. Da wird über einen relativ kurzen Zeitraum alles zum Ende geführt, man selbst guckt aber nur apathisch zu, weil einem einfach zu viel in zu weniger Zeit mitgeteilt wird.
Sehenswert ist "Dune" aber vorallem wegen seines ungewöhnlichen Erscheinungsbild und seinen, für dieses Genre, absonderlichen, fast schon psychedelischen Ideen. Und, wie gesagt, der (bei einem 3 Stunden Film ja auch recht lange) Mittelteil kann auch so für sich bestehen. Ein- und Ausgang des Films funktionieren aber nur mit viel Wohlwollen, was sicherlich ein Grund dafür ist, dass viele den Film ablehnen, bzw. nie ganz gesehen haben.
Für mich geht er aber in Ordnung, weil er einfach mal was völlig anderes ist, in einem wohlbekannten Konzept. Und für diejenigen, die eine Mixtur aus Epik, Dramatik und Sci-Fi suchen, für die ist "Dune" das Ding!
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Timo K. 2011/07/22 15:26:05
Antwort löschenUnter den wenigen Lynch-Filmen, die ich noch gesehen habe, war DUNE immer derjenige, an den ich mich nie so richtig herangetraut habe. Könnte sein, dass es an den zumeist negativen Stimmen liegt und es mein durchweg positives Lynch-Bild verwässern würde, ja. Dank deiner spannenden Kritik werde ich nun baldigst eine Werkschau starten und besonderes Augenmerk auf diesen Film legen. :)
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ElMagico 2011/07/22 15:33:52
Antwort löschenDas kann schon sein, dass du da ein wenig enttäuscht sein wirst...Dune ist echt Geschmackssache. Das Schwerste ist echt reinzufinden...dann gehts ;)
THE_JUDGE 2011/07/22 23:29:51
Antwort löschenVor ein paar Tagen habe ich auch mal an Dune gewagt, allerdings habe ich irgendwann abgebrochen. Lag aber nicht am Film oder so. Was ich bis dahin gesehen hatte war schon irgendwie interessant, optisch und auch inhaltlich irgendwie. Muß mich aber nochmal dransetzen, dann aber komplett.
Imagination 2011/05/28 21:34:45
Kommentar löschenWie ein Dale Cooper ohne guten Kaffee.
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hoffman587 2011/05/28 21:44:32
Antwort löschenBei dem Film stand ich tatsächlich kurz vor dem Einschlafen.
MikeC. 2011/06/29 14:59:09
Antwort löschenHaha :D
maslobojew 2011/05/20 23:46:17
Kommentar löschenTja, das Gesamtpaket finde ich immer noch sehr überzeugend. Da wirkt bei mir eine Mixtur:
(1) Nostalgie, weil ich den Film sah als er damals rauskam und mich gleich sehr fasziniert hat,
(2) Regie Lynch, dessen Handschrift ich hier durchaus erkennen kann,
(3) das Buch von Herbert, dass ich dann erst später gelesen habe,
(4) der Soundtrack, den ich bis heute sehr schätze,
(5) die leidige Jagd nach einer technisch ansprechenden Version, die ich bisher nicht wirklich gefunden habe und
(6) die Frage, ob das nicht wirklich mal ein Stoff wäre, der ein Remake geradezu einfordert. Wer das machen könnte und wie das wohl aussehen würde?
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bluebigpappa 2011/06/29 23:46:14
Antwort löschenHabe mir den Film vor wenigen Tagen erstmals angeschaut, leider erstmal nur die "Kurzversion". Kann die Fassung auf Blu Ray empfehlen denn sowohl Sound als auch Bild sind für einen solchen alten Streifen bemerkenswert gut (hängt aber sowohl auch vom Medium als auch vom Equipment ab).
Eine weiter Version habe ich noch in einem Steelcase auf DVD aber die habe ich nur verstaut und noch nicht geschaut.
george.taylor 2011/03/27 18:40:08
Kommentar löschenAuch wenn einige Szenen ungelenk inszeniert sind oder das Drehbuch streckenweise als arg holprige Zusammenstauchung der grandiosen Buchvorlage daherkommt: Dune ist einer der ganz wenigen Filme, der allein durch seine Atmosphäre (primär die Sets, die FX und die Kostüme) eine einzigartige Sogwirkung entfacht. In dieser Hinsicht schaffen das nur noch Blade Runner, die beiden ersten zwei Alien-Teile sowie 2001.
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Pigmalion 2011/02/05 17:25:12
Kommentar löschenFür mich als Herbert Fan ein heftiger Affront gegen die Romanvorlage, die der Komplexität des Herbert Universums in keinster Weise gerecht wird. Die philosophischen, ökonomischen und soziopolitischen Aspekte des Romans gehen vollkommen unter, die kongenialen Figuren Herberts werden gnadenlos vergewaltigt. Aus den omnipotenten Imperator wird eine willenlose Marionette der Gilde, der intrigant verschlagene Baron Harkonnen mutiert zu einen degenerierten Jabba the Hut Freak ohne Hirn und Weitsicht und die mystisch verschlossenen Fremenkämpfer werden zu einer primitiv abergläubischen Talibantruppe degradiert. Das Dialogdesaster ("Lebe ich?"
"Ja, sie leben, mein Gebieter". "Ich lebe, ich lebe. Ich bin lebendig, lebendig. Hahahaha)
ist bisweilen so unerträglich das mann Lynch in den Stummfilmsektor verbannen möchte. Von der pompösen Zirkusmusik, den affigen Plastikkostümen und den comichaften Kampfszenen ganz zu schweigen. Die 0,5 Punkte die zu Uninteressant fehlen streiche ich schon allein aufgrund des an Peinlichkeit kaum zu überbietenen Finales. Der Kwisatz Haderach lässt es regnen, ja ist denn heut schon Weihnachten?
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guggenheim 2011/01/21 10:20:16
Kommentar löschenVerquaster und vor allem unheimlich dröger Science-Fictioner von Lynch. Die ein oder andere große Szene will ich dem Film gar nicht absprechen und auch die 80er-Effekte entbehren nicht eines gewissen Charmes, aber letztlich ist das in diesem Genre zu wenig. Not my cup of tea...
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alanger 2011/01/21 10:45:40
Antwort löschensein wirklich schwächster film. lag aber sicher nicht nur an ihm sondern auch an dino als produzent.
guggenheim 2011/01/21 10:54:52
Antwort löschenBei "schwächster Film" und "Lynch" halte ich mich mal zart zurück :)
Sein bester ist mMn "Elephant Man", da spielt John Hurt auch wirklich fantastisch.
PS: Nichts gegen die De Laurentiisse! :)
alanger 2011/01/21 11:07:19
Antwort löschenach, wars die tochter? ich dachte papa hätte den versaubeutelt. ;)
guggenheim 2011/01/21 11:14:35
Antwort löschenDino und Tochter arbeiteten ja Hand in Hand. Aber Dino wird das Heft in der Hand gehabt haben :) Aber die haben tolle Sachen produziert, sehr mutig.
alanger 2011/01/21 11:16:55
Antwort löschenich glaube sogar blue velvet.
Filmkenner77 2011/01/21 14:43:17
Antwort löschenIch als bekennender Nicht-Lynch-Fan fand den Film auch sehr laaaangatmig.
fabel 2011/01/21 17:13:20
Antwort löschenZustimmung @guggenheim:
Ich weiß bis zur jetzigen Sekunde nicht einmal worum es hier eigentlich ging...
Oskar Gleit 2011/01/21 19:56:04
Antwort löschenYeah Guggenheim, ich fand den Streifen auch strunzlangweilig!!!
der cineast 2011/03/11 01:55:12
Antwort löschenWie man auf die Idde kommen kann sich soetwas anzuschauen...
Lynch+Wüstenplanet=Ödnis.
Dank Guggis Kommi, No Interesse.
der cineast 2011/03/11 01:55:32
Antwort löschenidee*
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LynchFan1706 2011/03/30 18:42:14
Antwort löschen@alanger: Fred C. Caruso hat Blue Velvet produziert.
pufaxx 2011/05/29 09:07:05
Antwort löschenIch fand ihn auch ziemlich mies.
Nobi_ 2010/11/19 12:59:55
Kommentar löschenHm, hab das oder besser die Bücher gelesen. Ich glaub dann versteht man den Film erst richtig. Ist sicher geschmackssache - aber mir gefällt das. Sting ist Klasse.
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Discostu 2010/10/17 15:12:05
Kommentar löschenDune ist kann leider weder mit anderen Filmen von David Lynch, noch mit anderen SciFi-Werken mithalten. Der Film ist von Anfang an so unfreiwillig komisch, dass überhaupt keine Stimmung aufkommen kann. Die meist sinnfreien inneren Monologe ("Er scheint etwas zu verbergen"), der ganze schreckliche Messiahs-Vorherbestimmungskram, die redundanten Traumsequenzen, animierte Schutzschild-Klötze, Dialoge die irgendwie zu versuchen scheinen, Shakespeare zu imitieren... Dune fällt damit schon fast in eine "So schlecht dass es schon wieder gut ist"-Kategorie, aber gut wie in "guter Film" leider nicht.
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Freekazoid 2011/01/02 22:15:25
Antwort löschenLies das Buch, dann verstehst du den Film vielleicht etwas besser!! Und davon abgesehen, ist es gut das er mit nichts zu vergleichen ist, das macht den Film einzigartig...
matzzze 2011/01/18 22:54:11
Antwort löschenMuss Discostu aber recht geben. Und nur weil eine Vorlage gut ist, heißt das noch lange nicht, dass der Film deswegen toll sein muss.
Als "objektiver" Betrachter (jemand der das Buch nicht kennt) taugt der Film einfach nichts.
m.laterne 2010/10/06 12:47:36
Kommentar löschenDieser Film könnte bei verschiedenen Zuschauern Probleme verursachen. Zum einen hat David Lynch Regie geführt und zum anderen beruht der Film auf einen SiFi-Roman von Frank Herbert mit riesiger Fanbase.
Für die Personen, welche sich nur zu gerne in die surrealen Gedankengänge von David Lynch verirren sei gesagt, dies ist mit Sicherheit kein typischer Lynch sondern eine Auftragsarbeit, die wohl eher die Miete bezahlen soll. Die Produzenten hatten hier ganz klar das Heft in der Hand und waren sich wohl auch nicht zu schade das Drehbuch zu verkrüppeln.
Für die Anhängerschaft von Frank Herbert sieht es ähnlich aus. Auch ich habe den "Wüstenplanet" gelesen. Das Buch baut eine gute, dichte Atmosphäre auf und einen Wüstenplanetenkosmos welcher sehr tief reicht und an Komplexität wenig Konkurrenz aufweist. Alleine die politischen und theologischen Querelen zwischen den Häusern und Gemeinschaften sind sehr stark ausgeweitet und beim ersten lesen schwer nachzuvollziehen. Der Film muss das natürlich einfacher darstellen um die Lauflänge ertragbar zu halten. Aber ich muss leider schon sagen, dass die filmische Version des Romanes stark hinkt und vielleicht gerade noch ein "Ausreichend" bekommt. Zu stark wurde verstümmelt, gekürzt, beschleunigt und hinzugedichtet.
Aber der Film steht für sich allein betrachtet gar nicht mal so schlecht da. Und zugegeben, manche Aspekte und Charaktere des Buches wurden wiederum sehr gut getroffen.
Die gesamte Darstellerriege um die Harkonnens ist brilliant besetzt und schauspielerisch umgesetzt. Die Darstellung des Baron Harkonnen ist fabelhaft und Kenneth McMillan erschreckender als die eigene Vorstellung der Romanfigur.
Jürgen Prochnow entspricht meiner Meinung nach nicht genau der Romanfigur aber passt in den Film. Sowie auch die weiblichen Charaktere und Nebenrollen sind gut bis sehr gut besetzt. Und wer Twin Peaks kennt, wird viele bekannte Gesichter wieder finden, nur jünger. Nun das große "aber". Aber Kyle MacLachlan. Lynchs Ziehsohn und überragender Agent Cooper. Wenn ich das Buch lese und die Erfahrungen des Charakters mitverfolge so sehe ich einen düsteren und melancholischen jungen Mann. Der Kyle beweist uns zwar seine tiefgründige Seite, doch ist sein weiches Gesicht so gar nicht den Begebenheiten angepasst. Ich kann ihn nicht die Führer- und Messiasrolle der Fremen abkaufen. Klar ist er eine bessere Besetzung als Alec Newman in der Fernsehverfilmung von 2000 (Eine nie da gewesene Rotze). Aber da ist Kyle in Twin Peaks oder Blue Velvet besser aufgehoben, nein, sogar perfekt besetzt.
Auch einige andere Dinge konnten nicht überzeugen. War die tricktechnische Darstellung der Würmer noch vergleichsweise gut gelungen, so sind Flugszenen oder Schlachten eher schlecht dabei weggekommen. Ok, es war erst 1984, aber schon Jahre zuvor hat ein George Lucas das besser hinbekommen. Aber ich habe auch keine Ahnung, was das Budget anging. Kulisse, Landschaften und Kostüme waren dagegen wieder sehr sehenswert und vorbildlich. Das Design zog sich durch den Film wie ein roter Faden. Harkonnens und Atreides waren fest definiert und immer erkennbar. Wieder die Neuverfilmung herangezogen war diese eher ganz großer Scheiß.
Wie bereits erwähnt, ist dies kein typischer Lynch. Dennoch wurden einige Dinge gut gemacht. Im Buch sind die inneren Monolge der Protagonisten ein stilistisches Mittel, welches den Lesewert nochmal erhöhte. Fasziniert war man von der inneren Zerissenheit eines Dr. Yueh und sein notwendiges Spiel zur Durchsetzung seiner Pläne. Und genau das hat David Lynch ganz akzeptabel gemacht. Die inneren Monolge finden auch im Film statt und verleihen den Situation eine ganz besonder Atmosphäre und Dichte.
Und während das Finale einen nochmal richtig Packt mit einem tollen Sting im Endkampf mit Paul Atreides so tröstet es nicht darüber hinweg, dass der Film zu kurz geworden ist. Die Ansätze waren gut aber man will noch weiter in die Welt des Wüstenplaneten versinken. Für eine Neuverfilmung spreche ich mich gerne aus. Denn ein Mehrteiler über zwei oder drei Filme ist Heute doch eher machbar als in den Achtzigern. Schwierig ist es nur die kritische Fangemeinschaft mit dem Kommerz zu verbinden. Es könnte ein Reinfall werden.
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mikkean 2010/10/10 22:33:27
Antwort löschenWirklich ein fettes Ding, dein Kommentar. Aber ich stimme zu, kein typischer Lynch und eine echte Produzenten-Leiche. Trotzdem, ab und zu wittere ich gerne dem Spice nach.
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m.laterne 2010/10/11 06:43:08
Antwort löschennachdem ich das Buch gelesen hatte sah ich mir auch den 2000 Fernsehfilm an. Erst dann wird einem bewusst, wie gut der Lynch Film ist.
fabel 2010/10/11 13:46:14
Antwort löschenda kann ich mikkean wieder einmal uneingeschränkt zustimmen ;)
JimiHendrix 2010/09/26 22:40:22
Kommentar löschenTeilweise mit epochalen Ansätzen, aber kann nicht mit der notwendigen Dichte aufwarten, Jodorowsky wäre die passendere variante gewesen.
Wie schon von meinem Vorpiloten erwähnt, hate auch ich nicht das gefühl, hier gerade einen echten Lynch zu konsumieren. Zu wenig surreale Einflüsse verfälschlichen diesen Film.
Die Grundidee war wirklich sehr ansehnlich und grade die Kostüme, weclhe sich ja an den Uniformen des 18. Jahrhunderts orientierten, fand ich sehr kreativ.
David Lynch hat mich hier mit einer hohen Stardichte negativ überrascht, unter anderem Kyle MacLachlan, den man ja schon aus Lynchs "Blue Velvet" kennt oder den unnötigen Auftritt von Sting.
Alejandro Jodorowsky wollte diesen Film über zehn Stunden lang verwirklichen, das wäre verrückt und unanschaubar gewesen, dennoch hatte er auch so viele geniale Ideen, welche aber keinen Geldgeber fanden, hieraus hätte ein surrealistisches Meisterwerk der optischen extraklasse werden können, so nur guter Durchschnitt.
Der generelle Eindruck des Films war nur mäßig, ich wurde nie richtig von der Atmosphäre gepackt, aber das könnte auch daran liegen, das ich nicht so viel mit dem Science-Fiction-Genre anfangen kann.
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Mr. Goodkat 2010/09/27 21:25:47
Antwort löschenMan, ich wollte mir diesen Film schon seit längerer Zeit ansehen in Erwartung an ein SciFi-Großwerk. In letzter Zeit lese ich aber viel mittelmäßiges darüber; ich bin gespannt was da auf mich wartet ...
JimiHendrix 2010/09/27 23:04:50
Antwort löschenversuch ohne erwartungen an den film heranzutreten :)
fabel 2010/09/22 20:27:00
Kommentar löschenDas war kein Lynch, das war ein Film.
Das war kein Seelisches Massaker, das war ein ödes "Kloppmichgegendiewand ist das schwer zu verstehen" Massaker meiner grauen Zellen.
Das war kein normales Sci-Fi Abenteuer, nein das war was anderes. Was komplett anderes.
Ich bin nicht maßlos enttäuscht, da müsste ich dick lügen. Denn ich war von vornerein- der Fabel wie neugierig er halt ist, konnte sich einen Blick in vorherige Reviews/Kommentare/Kritiken und sonstigen Reaktionen zu diesem Werk nicht verkneifen-äußerst skeptisch und diese Skepsis wurde belohnt. Naja, belohnt ist wohl das falsche Wort an dieser traurigen Stelle. Ich wurde leider bestätigt in meiner Skepsis.
Lynch selber war wohl anscheinend nicht zu 100% mit diesem Film, er war auch wohl nur die zweite Wahl nachdem "Mister Gladiator" Ridley Scott himself absagte, zufrieden.
Ja und "Dune-der Wüstenplanet" hat leider längt keine so große Faszination hervorgerufen wie seine bisherigen Werke die ich bis zum heutigen Tage sehen durfte.
"Dune-der Wüstenplanet" war einfach vollkommen wirr. Das ist nicht neu bei Lynch.
Auch ist es nicht neu, wenn man sagt das man einen Lynchfilm nicht verstanden hat. Zumindestens nicht vollkommen. Das ist bei Lynch einfach teilweise wohl mit inbegriffen in seinen Werken, in seinen kraftvollen, prächtigen Kunstwerken frisch vom leibhaftigen Filmegott abgesegnet und die sich fest im Kopf des Betrachters festsetzen und ihn in seinen, ihn in den lynchen Bann ziehen.
"Dune-der Wüstenplanet" vermochte dieses nicht. Es war eine andere Art von nicht verstehen, eine andere Art von wirr. Schon von Minute 1 an, als die Tante mit dem Kopf und den Augen im Universum irgendwas erzählte, schon von diesem Augenblick an wusste ich:"Oh no."
Und dieses Gefühl steigerte sich in den folgenden Minuten. Man verstand rein gar nichts von dem dargebotenen und somit vermag ich es heute auch nicht, mich als Lyriker, Poeten oder Psychologen aufzuspielen, denn ich habe wirklich absolut keine Ahnung worum es ging. Doch ein wenig wohl. 2, ich nenn sie mal "Königreiche", haben den großen Kampf eröffnet um den Planeten mit der "Wunderwaffe", mit der Droge "Spice" die wohl irgendeine spezielle Wirkung auslösen sollte. So weit, so gut. Das Anfangsszenario hatte wirklich viel Potenzial in sich, nur leider ging Lynch die Sache falsch an. Anstatt wie üblich ohne viele Dialoge auszukommen, ließ er einen reinsten Dialogregen auf die Zuschauer herunterprasseln. Es wurde viel gefaselt. Über "Königreiche", über Planeten, über alles mögliche. Es wurde aber einfach schlichtweg zu viel geredet. So wurde es eine Qual dem Geschehen beizuwohnen und geschweige denn es überhaupt zu verstehen. Oder auch nur Ansatzweise irgendwas zu kapieren.
Wenigstens gab es keine üblichen Kämpfe mit irgendwelchen kreativen Laserschwertern oder sonstigen Bullshit, der mich vom handelsüblichen Sci-Fi bisher eigentlich immer abgehalten hat. Diesen Punkt muss man dem alten David zugute halten.
Ebenso waren die Bilder stimmig und die Atmosphäre war auch ansatzweise ganz akzeptabel. Auch hier gibts ein kleines fabelsches Däumchen.
Aber sonst wars öde und wirklich dröge dieser Neu-Interpretation des Genres zu folgen und sich dieser absolut schwer zu verstehenden Geschichte ohne Probleme anzuschließen.
Entweder ich war einfach aus gesundheitlichen Gründen so dumm, meine Gehirnzellen sind zu schwach für diesen Streifen oder es war einfach vollkommen nicht zu verstehen.
Ich tendiere zu letzterem, auch wenns mir weh tut.
Aber ich kann alle beruhigen, die sich denken:"Hoffentlich bricht der den Marathon nicht jetzt schon ab."
Nein, Teil 4 des fabelhaften "Lynch-Marathon" wird in den kommenden Tagen folgen und dann bestimmt wieder mit Auswüchsen und Worten, die man sonst von mir nicht gewohnt ist. Ich bin mir sicher, dass diese Entdeckungstour im Weltall der mit Abstand dunkelste Klecks auf einer ansonsten mehr als weißen Weste eines großen Künstlers unserer Epoche sein wird. Zumindestens will ich das mal hoffen.
Und somit bekommt derjenige 10 €, der mir sofort dabei hilft den Wüstenplaneten aus meinem Kopf zu befreien.
Aus Gründen der Solidarität zum Erschaffer und aus Gründen des teilweise doch gravierenden Unverständnisses dieses Filmes bleibe ich diplomatisch und vergebe 5 Punkte. Sowohl mehr als auch weniger kann ich vollstens nachvollziehen.
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Bandrix 2010/09/22 20:47:23
Antwort löschenGuter Kommenar, aber: Du hast Star Wars beleidigt! KETZER! ;)
fabel 2010/09/22 20:53:11
Antwort löschendanke :)
Es tut mir Leid. :(
Tytus 2010/09/22 20:54:21
Antwort löschenjetzt muss ich denn Kommentar doch zu ende lesen, wenn es schon Star Wars beleidigt XD
fabel 2010/09/22 20:57:05
Antwort löschenOhja, ich bitte darum. :)
Hitmanski 2010/09/22 21:07:17
Antwort löschenStar Wars ist ja subjektiv betrachtet auch nichts anderes als Grimms Märchen für Leute mit Leuchtstoffröhren-Fetisch und Hang zu seltsamen Macht-Esokitsch ;)
btw: schöner, und leider Gottes wahrer Kommentar :)
Bandrix 2010/09/22 21:09:04
Antwort löschen@Hitmanski: Ich stehe dazu! ;)
fabel 2010/09/22 21:09:44
Antwort löschendanke ;)
und mit STAR WARS- damit hast du leider Gottes auch Recht, wenn du mich fragst ;)
Bandrix 2010/09/22 21:13:11
Antwort löschenTzzz...
Habe ich schon erwähnt, dass "Star Wars" bei mir einen ähnlichen Stellenwert hat, wie Tom Cruise bei Marie? ;)
fabel 2010/09/22 21:14:21
Antwort löschenja, dann lassen wir dich lieber in Ruhe ^^
Bandrix 2010/09/22 21:16:56
Antwort löschenIch wollte dir doch jetzt keine Angst einjagen, Fabel! :D
fabel 2010/09/22 21:18:41
Antwort löschendu doch nicht, bandrix ;)
Bandrix 2010/09/22 21:19:46
Antwort löschenGott sei Dank! Dann kann ich ja heute beruhigt schlafen, denn ich weiß, die Macht ist mit mir! ;)
fabel 2010/09/22 21:21:08
Antwort löschenich komm dir gleich noch mit dem schwert, dann kannst du NIE wieder schlafen!!!!!
Bandrix 2010/09/22 21:23:07
Antwort löschenWas willst du mit einem normalen Schwert gegen mein LASERschwert?
Außerdem kann ich ja immer noch flüchten und zwar in die Sneak! Und wenn dann "The Road" heute läuft, erblasst du vor Neid!
fabel 2010/09/22 21:25:24
Antwort löschenDann nehm ich halt ein LASERschwert, da hilft dir die Flucht in deine geliebte Sneak auch nicht mehr, mein Lieber!!!...du solltest von nun an in deinem ganzen Leben für immer Angst vor mir haben...^^
Bandrix 2010/09/22 21:26:39
Antwort löschen*weinendzumamarenn*
Aber trotzdem, wer zuletzt lacht... ;)
fabel 2010/09/22 21:27:31
Antwort löschenwann ist denn deine Sneak angesagt ?
heute Abend noch ?? oO
Bandrix 2010/09/22 21:29:44
Antwort löschenJep, in ner Viertelstunde wird die "Sneaktruppe" abgeholt und dann wird vorher noch gegessen und so. Dann um elf gehts ab ins Kino. :)
fabel 2010/09/22 21:31:38
Antwort löschendu hast ein Leben...wenn unser Eins (wir Schüler) schon das Ende des Tages sehene, darfst du dich noch im Kino vergnügen....:(
Aber morgen bin ich eh wahrscheinlich noch einen Tag daheim....:)
Bandrix 2010/09/22 21:33:09
Antwort löschenIch bin auch noch Schüler *hust* ;)
Morgen muss ich dann zur Schule, aber das geht schon. Bins gewohnt.
fabel 2010/09/22 21:35:02
Antwort löschenWie gesagt, was hast du nur für ein Leben. ^^
Aber dann wünsch ich dir noch viel Spaß gleich. Bin wirklich schon mal gespannt auf deine Meinung, vielleicht kommt es ja nach "Piranha 3D" (sofern es den hier in Rheine gibt im Kino) noch zu nem andern Kinobesuch dieses Jahres ;).
Doomsday 2010/09/22 21:37:21
Antwort löschenDu liegst leider vollkommen falsch! Dune ist groß! Hast du die Kinoversion oder die lange Version gesehen? Musst das Buch lesen, ist ein Klassiker der Science-Fiction.
fabel 2010/09/22 21:40:44
Antwort löschenDann wars wohl die Kinoversion. ;)
"Dune ist groß". Davon habe ich nicht viel gemerkt. Aber wie gesagt, wenn man da durchblickt dann kann das wirklich wohl groß gewesen sein. Nur versteh ich halt den nicht. Und wie man den auch verstehen soll, das soll mir einer mal erklären. Mit einer Bucherkundung vorher, könnte das natürlich gleich anders aussehen. Aber die Tatsache, dass der Film langweilig war ändert sich auch nicht. ;)
Naja, man kann nicht immer richtig liegen, lieber Doomsday. ;)
Doomsday 2010/09/22 21:46:15
Antwort löschenHab ihn beim ersten Gucken auch nicht ganz verstanden und hab das Buch erst Jahre später gelesen. Trotzdem hat mich der Film allein durch die Optik und Stimmung fasziniert. Die lange 180min. TV-Fassung hat u.a. einen langes Intro in dem die Vorgeschichte erzählt wird. Bei dieser Fassung führte dann allerdings Alan Smithee Regie ;-) Finde aber beide Versionen reizvoll...
fabel 2010/09/22 21:48:27
Antwort löschenmit nem andern regisseur würde es ja nicht sooo ganz zu meinem "LynchMarathon" passen, aber vielleicht sollte ich ihn mir in ein paar Jahren nochmal antun ;)...aber vorerst bleibe ich in meinen erwartungen erfüllt ;)
Doomsday 2010/09/22 21:50:05
Antwort löschenDu weist schon wer Alan Smithee ist? Wenn nicht, gib den Namen mal oben rechts bei der Suche ein ;-)
fabel 2010/09/22 21:52:09
Antwort löschenachso...jetzt weis ichs ^^
Also, irgendein unbekannter oder wie ?? :D
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philopee 2010/09/22 22:13:25
Antwort löschenman fabel da haste ja ordentlich in die tasten gehauen und ich werds mir gleich vormerken, denn:
Ein ungewöhnlicher Lynch ist ein guter Lynch. :)
fabel 2010/09/22 22:25:13
Antwort löschenbei mir isses eher andersrum ^^
Eneb 2010/09/06 02:10:21
Kommentar löschenWie eine Diashow. Immernoch beeindruckend eigenwillig inszeniert was dem exotischen Gefühl der Geschichte gut tut. Trotzdem, dass so viel per Dialog und nicht mit Bildern erzählt wird, ist hart. Vielleicht musste das so kommen, bei einer Vorlage von über 800 Seiten.
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Filmkenner77 2010/08/17 14:18:44
Kommentar löschenMeiner Ansicht nach ein durchschnittlicher Science-Fiction-Film. Konnte mich nicht recht begeistern. Vielleicht interessierte mich die Thematik aber auch nicht besonders.
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