Dune - Der Wüstenplanet

Dune (1984), US Laufzeit 141 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Historienfilm, Science Fiction-Film

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69 Kommentare
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von David Lynch, mit Kyle MacLachlan und Jürgen Prochnow

In einer sehr fernen Zukunft: Der wichtigste Planet des Universums ist Arrakis, der Wüstenplanet, auch “Dune” genannt. Nur auf ihm findet man das Spice, eine hochwirksame Droge – inzwischen die wertvollste Substanz im gesamten Universum. Um Dune beginnt ein gigantischer Machtkampf, der in einem interstellaren Krieg gipfelt.

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Kommentare (69) — Film: Dune - Der Wüstenplanet


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AASFRESSER

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Bewertung4.0Uninteressant

Trash, sieht man Prochnow hier und in "Das Boot", dann bleibt klar, dass das etwas Comichaftes, Schemenhaftes ist. Jemandem gibt das etwas, mir nicht. Selbst das Buch, das ziemlich sicher besser ist als dieser Film, reizt mich nicht - ist eben Geschmackssache

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Chillja

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Bewertung7.5Sehenswert

Lynchs "Dune" ist so unglaublich 80er! Die Frisuren, die Kostüme, die E-Gitarren kreischende Musik, ja sogar einen Messerkampf gibt es! Einige Steampunkelemente sind wirklich schön. Gutgemachte Masken, liebevolle Puppen, Kulissen und Modelle, aber auch teilweise hingeschluderte Visuelle Effekte gepaart mit Lynchs typischer Montage. Manchmal trifft hier Science Fiction auf Sandalenfilm. Dass man die Gedanken der Protagonisten hören kann/ darf ist ein interessanter Kniff und erscheint im Verlauf der Handlung durch Thematisierung der Telepathie sinvoll, ist aber vermultich der geringen Erzählzeit die solch ein Epos erfordert geschuldet. Deswegen wird der Film zu Anfang auch durch die Prinzessin des Imperators eingeführt und erzählt, taucht dann im Film aber kaum wieder auf. Generell wirkt der Film doch sehr unkonsequent und holprig erzählt. Dennoch irgendwie sehenswert.

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VIGILANTE84

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Bewertung0.0Hassfilm

Ganz grosses Würg!!!Dies ist einer der wenigen ,wenn nicht sogar der einzige Film den ich nach der Hälfte entnervt abgeschaltet habe,weil ich diesen kranken Schwachsinn nicht mehr ausgehalten habe......ein fliegender Jünglinge aussaugender ''Baron'' – ab da begann es für mich aufzuhören
David Lynch ist ja ohnehin nicht für ; wie sagen die überindividuellen Hipster noch gleich???- ach ja der pööse pööse MAINSTREAM bekannt......mit ausnahme von WILD AT HEART und LOST HIGHWAY besitze ich auch keinerlei Filme mehr von dem Bekloppten,denn das wofür er und auch David Cronenberg stehen(Cronenbergs positive ausnahme ist für mich A HISTORY OF VIOLENCE) repräsentiert so zimlich das Lieblingsgenre derer die sich für besonders gewieft halten........
Wers mag darf es mögen und sich sogar im Café Collage mit den anderen Hornbrillenträgern treffen um kollektiv darüber zu resümieren - aber erwartet nicht,dass ich sowas gut heisse
Für mich einfach ein abgedrehter Schwachsinnsstreifen.....und ich hätte ihn auch nicht zu Ende sehen müssen,um mir ein finales Urteil zu bilden - Punkt!!!!!
P.S Ich räume mal die Möglichkeit ein,dass ich ihn mitlerweile vielleicht doch zu schätzen weiss,aber die wertung entspricht dem Gefühlszustand welchen DUNE seinerzeit bei mir hinterliess…..

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Dahmer

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uff....echt jetzte ??? 0,00 points ???


VIGILANTE84

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piss dir ungern ans bein,dahmer.......aber so ist es nunmal


jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

'Some thoughts, have a certain sound.'

Das ist es nun also, Lynch's Werk was immer wieder in Verbindung mit Wörtern wie 'Trash' genannt, oft auch als 'lächerlich' und 'kaum ernst zu nehmen' denunziert und meiner Meinung nach wirklich völlig zu Unrecht belächelt wird. Ich äußere mal eine gewagte These: Wenn DUNE Trash sein soll, dann ist es STAR WARS genauso. Denn Kulissen und Kostüme aus den frühen 80er Jahren und eine seltsame Kombination aus antiker Adels-Ästhetik und futuristischer Thematik machen noch lange keinen Trash. Da muss mehr her bzw. ein Film weitaus weniger liefern um dieses Label zu erfüllen - und da liegt DUNE Meilen drüber. Ich meine abseits der mysteriösen und intensiven Atmosphäre, durchaus eine gewisse Tiefe und Vielschichtigkeit verorten zu können.

In meiner kindlichen Erinnerung an diesen Film existierten noch genau drei Dinge: Sand, Würmer und leuchtende Augen. Kurz gesagt also, bloß die offensichtlichsten Schauwerte. Die Neusichtung grobe 20 Jahre später bestätigt jedoch das Vorhandensein von mehr als nur schönen Bildern von einem riesigen Wüstenplaneten. DUNE erzählt zwar eine simple Geschichte - ebenso simpel ist wohl auch der Transfer jener auf die realen Zustände, welche diese Geschichte verbildlichen soll - doch so simpel sie ist, so wahr ist sie wohl leider auch. In DUNE geht es nicht um einen stereotypen Weltraumkrieg in dem die Bösen sich mal wieder schamlos Bereichern wollen und die Helden am Ende alles gerade biegen, vielmehr geht es um Imperialismus, um Ausbeutung und noch viel tiefer im Kern um die Menschen-eigene Maßlosigkeit. Maßlose Gier nach Macht, maßlose Gier nach Erkenntnis, maßlose Gier nach Spice. Denn Spice ist hier alles.

Schauspielerisch werden nicht durchgehend Glanzleistungen aufgefahren und auch Lynch's Inszenierung ist, das braucht man nicht schönreden, sicherlich nicht zeitlos. Die Computereffekte aus der damaligen Zeit, sowie die klar als solche erkennbaren Masken / Kulissen, dünsten ihre knapp 30 Jahre aus jedem Pixel aus - in diesen knapp 30 Jahren ist aber auf >unserem< Planeten bereits wieder so viel (ZU viel) passiert, als das die Geschichte auch nur das kleinste bisschen Relevanz eingebüßt hätte.

Sicherlich sind die meditativen Voice-overs nicht jedermanns Sache und dramaturgisch der ein oder andere Purzelbaum enthalten - will sagen: DUNE ist kein vollends perfekter Film (wie soll er das auch, nachdem von Produzenten fast die Hälfte weggekürzt wurde) - und trotzdem hat Lynch hier ein atmosphärisch unheimlich dichtes, immer wieder in mystische Traumartigkeit abdriftendes Werk geschaffen, was inhaltlich und in seiner Wirkung nach wie vor relevant bleibt.

'I must not fear. Fear is the mind killer.'

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Velly

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omg.... bitte nicht die Tippfehler am Anfang beachten.... "getriben".... Alter!!! *lach


jacker

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Im Eifer des Gefechts halb so wild :D
Das Zitat finde ich auch ziemlich stark! Extrem sogar!
Kannte bis jetzt nur den Ausschnitt den ich auch eingebaut habe (allerdings vom abzappeln auf diversen Dancefloors vor 12-13Jahren: http://www.youtube.com/watch?v=tpe58aYmr1o). In seiner Ganzheit ist es viel zu weise um in so nem hüpfenden Drum&Bass Tune verbraten zu werden. Das Eröffnungszitat kannte ich übrigens aus gleicher Quelle, haha: http://www.youtube.com/watch?v=5gazUi2y8Ss. Ach falsch, der muss es ja sein: http://www.youtube.com/watch?v=DF06vhEwOeo
Man möchte meinen DUNE war die absolute Fundgrube für Sample-Rips (an 3-4 Stellen sind mir noch weitere Sprachfetzen aus D&B-Tunes bekannt vorgekommen)!


Wednesday90

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Bewertung3.0Schwach

David Lynch Werkschau Part III.
Es gibt ihn, den Lynch Film, der mir nicht gefällt. Kurzgesagt, ich finde den Film einfach langweilig. Selbst ohne die Bücher zu kennen, habe ich sofort gemerkt, dass man dieses komplexe Universum nicht in einem 2 Stunden Film abhandeln kann. Das ist nicht die Schuld von Lynch, aber seinem Film kommt es sicher nicht zugute. Ohne Vorkenntnisse findet man einfach keinen Zugang zur Handlung.
Der Film sieht teilweise echt gut aus, einige Bilder sind wirklich toll. Auch das Design, der Sandwürmer z.B., ist sehr gelungen. Mir hat auch der Soundtrack sehr gut gefallen, wirkt immer stimmungsvoll.
Ändert aber alles nichts daran, dass ich mich ständig gefragt habe, wielange der Film wohl noch läuft.
Für mich der Tiefpunkt in der Filmographie von Lynch. Umso mehr freue ich mich, dass Blue Velvet als nächstes an der Reihe ist.
Dune ist wohl einfach nicht mein Film.

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kaku

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Bewertung9.0Herausragend

Kein einziges Buch gelesen, daher kann ich keinen direkten Vergleich ziehen.
Mir selber hat der Film (Kinoversion) richtig richtig gut gefallen, sogar die deutsche Synchro macht mal was her. Allein der trance-artige, fast schon hypnotische Soundtrack von Toto macht den Film schon sehenswert, man meint, die grenzenlose Weite der Wüste spüren zu können... oder wie sich durch das Spice das Bewusstsein erweitert. Aber auch ohne den Soundtrack ist der Film hübsch anzusehen. Nicht der typische Lynch, es handelt sich hier ja schließlich um eine Buchverfilmung, da kann man nicht mit rückwärtssprechenden Zwergen daherkommen. Für SciFi-Fans ein klares Muss.

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matze-pu

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Bewertung5.5Geht so

Ein großes Problem dieser Verfilmung ist die inhaltlich flache Umsetzung von Frank Herberts Science-Fiction Roman "Dune - Der Wüstenplanet". Jede Verfilmung muss sich an seiner literarischen Vorgabe messen lassen. In diesem Falle bin ich von der Umsetzung aber leider enttäuscht. Ein wichtiger Punkt der Geschichte sind die Visionen von Paul Atreides. In diesen Visionen offenbart sich ihm die Zukunft - seine Zukunft und die des ganzen Universums: Der Djihad - Der Heilige Krieg. Dieser Krieg wird Millionen Menschen das Leben kosten und ihn als religiöses Oberhaupt seiner eigenen Kirche im Universum etablieren. Diese Visionen wecken in Paul Muad`Dib große Zweifel und Angst. Er versucht der Vorhersehung entgegenzuwirken, aber das Schicksal lässt sich nicht mehr aufhalten. Im Film habe ich diese innere Verzweiflung vermisst. Es scheint sogar so, dass es überhaupt kein Problem für ihn sei, die Fremen für sich zu benutzen und die Harkonnens samt Imperator zu vernichten. Das Handeln von Paul Muad`Dib wird im Film nicht in frage gestellt und ein wichtiger philosophischer Aspekt des Romans geht somit verloren.

Gut gelungen ist David Lynch die Ausstattung des Filmes. Allen voran die Kostüme sind hervorragend erarbeitet worden. Man denke nur an den Gilde-Navigator in seiner Kammer!

Vielleicht hätte David Lynch anstelle eines Filmes eine Trilogie aus der Geschichte machen sollen. Aber Mitte der 80er Jahre war das wohl noch nicht so populär wie heute.

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bulle2k1

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Bewertung9.0Herausragend

Dune der Wüstenplanet,

Ich gebe zu, dass der Film ein großes Manko aufweist und das ist seine länge. Es ist einfach nicht möglich eine derart komplexe Story in etwas mehr als zwei stunden wiederzugeben. Aufgrund dessen ist es selbst einem so begabten Regisseur wie David Lynch nicht gelungen den Film so zu drehen das er auch Zuschauern ohne Kenntnisse des von Frank Herbert geschaffenen Universums verständlich ist. Daher kann ich niemanden vorwerfen dass ihm der Film nicht gut gefällt.

ABER

Das von besagtem von Frank Herbert erschaffenen Sci-Fi Universum ist Genial und bis heute unerreicht. In seinem Tiefgang und Komplexität wenn überhaupt höchstens mit den Werken von J. R. R. Tolkien zu vergleichen. Obwohl ich ein echter Sci-Fi Fan bin und auch anderen Universen viel abgewinnen kann (StarWars, StarTrek, Warhammer 40k, etc.) wirken diese im vergleich zu der Welt von Dune jedoch nur wie die unsortierten Gedanken eines Kindes. Eine Welt voller genialer Ideen, die obwohl sie sich über abertausende von Jahren erstreckt immer in sich schlüssig und nachvollziehbar bleibt. Ich vermag gar nicht in Worte fassen für wie Genial ich das Werk von Frank Herbert halte.

Doch eine gute Buchvorlage macht noch keinen guten Film und diesen soll ich hier ja bewerten. Wenn man mal von dem eingangs beschriebenen Problem absieht, das der Film für Story Neulinge kaum zu verstehen ist, ein nahezu perfekter Film. Die Kulissen, das Bühnenbild und die Kostüme hätte man nicht besser wählen können. Sie schaffen es den Düster, Archaischen Flair der Bücher einzufangen und auf beeindruckende weise zu Visualisieren. Der bombastische Soundtrack drückt einen förmlich in den Kinosessel. Die Schauspieler sind mit bedacht gewählt, passen gut in ihre Rollen und zeichnen sich durch gute bis hervorragende Leistung aus. Hier sind meiner Meinung nach Kenneth McMillan als Baron Vladimir Harkonnen und Jürgen Prochnow als Herzog Leto Atreides auf Grund ihrer herausragenden Leistung besonders zu erwähnen. Die „Spezial Effekts“ sind passend zum Style des Films und entsprechen dem Stand der 80er Jahre.

Fazit:
Für Kenner der Romane:
Eine optisch überragende Umsetzung die dem Feeling des Buches um nichts nachsteht aber leider viel zu kurz geraten ist.

Für Personen die das erste Mal in Kontakt mit dem Dune Universum kommen:
Schwer zu durchschauendes Science-Fiction Epos in abgefahrener Optik. Leider mit fehlenden Hintergrundinformationen die ein umfassendes Verständnis der Story unmöglich machen.

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Freidenker

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich glaube es gibt kaum ein anderen Film in den letzten Jahren der mich so sehr enttäuscht hat wie dieser,ich hatte wirklich enorme Erwartungen und der Film hat diese nicht annähernd erfüllt.
"Dune - Der Wüstenplanet" konnte mich zu keiner Minute begeistern,trotz gerade mal etwa 140 Minuten Laufzeit kam es mir so vor als wolle der Film einfach nicht enden.
Alleine diese dämlichen Dialoge und Off-Kommentare waren einfach schrecklich.
Dazu diese schlechten Kulissen,Spezialeffekt und Optik,ja sicher der Film ist schon fast 30 Jahre als,doch selbst damals gab es in dieser Hinsicht schon deutlich bessere Science-Fiction-Filme.

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Freidenker

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Geschmäcker sind eben bekanntlich verschieden,ich persönlich bin eben kein so großer Fan von eigensinniger "Märchen".
Auch mit Elfen,Hobbits und Orcs kann ich wenig bis nichts anfangen.


mikkean

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Klar, das ist ja auch jedermanns Freiheit. Ich verweise ja auch darauf, dass "Dune" es einem nicht so leicht macht, überhaupt gemocht zu werden. ;-)


Shritz

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Bewertung5.0Geht so

Frank Herberts Roman "DUNE" ist einer der Meilensteine der Science-fiction-Literatur. Dieses Buch zu adaptieren ist eine Herkulesaufgabe, der im Nachhinein betrachtet selbst, der von mir hoch geschätzte, David Lynch nicht ganz gewachsen war. Während das Drehbuch besonders den Anfang der Geschichte sehr ausführlich behandelt, stellenweise gar in die Länge zieht, wirkt der Rest der Geschichte sehr komprimiert. Allerdings ist der Einstieg sehr gut gelungen und motiviert dazu weiter zu schauen. Auch die Effekte sind durchaus ansehnlich, besonders in Erinnerung blieb mir die Szene, als der Gildennavigator mit dem Imperator spricht. Leider wurde dieses Niveau im weiteren Verlauf nicht aufrecht erhalten. Der Teil des Films, der dann tatsächlich auf Arakis spielt behält zwar die düstere Atmosphäre bei, kann aber weder durch Effekte, noch durch Spannung überzeugen. Da helfen auch die tollen Leistungen von Kyle Maclachlan und Sting nicht weiter.
Alles in allem fängt Dune zwar die Atmosphäre des Buchs ein kann aber trotzdem nicht vollkommen überzeugen. Das liegt teils daran, dass die Effekte, gerade im Vergleich mit anderen Vertretern des Genres, heute nicht mehr besonders ansehnlich sind, was bei einem Science-fiction Film eine etwas größere Rolle spielt. Zum anderen muss man fairer Weise sagen, dass eine Adaption des Buches durchaus schwer ist, was man später auch an der missglückten Miniserie gesehen hat, der dieser Film allemal vorzuziehen ist.

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Antichrist

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Bewertung1.0Ärgerlich

Galaktischer Murks!Mehr fällt mir dazu nicht ein.
(höchstens noch,daß drolligerweise mein Kommentar zum vorangegangenen Film Chaos irgendwie auch an dieser Stelle angebracht wäre,leider)

Der einzige mir bekannte filmische Fehltritt von Mr.Lynch,der in meiner cineastischen Top Ten nicht nur einmal rangiert,also,so what?

(puh,jetzt schnell Blue Velvet zur Belohnung...)

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The Director

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Bewertung4.5Uninteressant

die gedanken der figuren erklären das, was der film allein nicht schafft zu erklären. da kann ich genauso gut ein buch lesen. hätte vielleicht nen mehrteiler draus werden müssen. die stimmung war trotzdem ganz gelungen und hat irgendwo mein interesse geweckt, letztendlich für nix.

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Baumkopf Holzfaust

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Das Problem an dem Film war, dass David Lynch seine Vision des Films nicht konsequent umsetzen durfte/konnte und das ganze Projekt finanziell aus dem Ruder gelaufen ist. Es ist also nur ein halber Film geworden, in dem versucht wird, das Beste aus den vorhandenen Fragmenten zu machen. Darum sind die Einzelbilder zwar fantastisch, das Gesamtsystem aber fragmentarisch geblieben. Wirklich sehr schade drum. Sting als Stilgar ist aber gigantisch.
BTW: Es gab eine Mehrteiler-Verfilmung von dem Stoff, mit Uwe Ochsenknecht (prust, lach) als Fremen. Ist das Zelluloid nicht wert.


The Director

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danke für die info! das erklärt einiges. rein visuell hat der film echt was zu bieten. dafür auch die Punkte. den mehrteiler mit uwe O. ignorier ich hier einfach mal ^^


Velly

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Der Schlafende muß erwachen!"

Als ich den Film das erste Mal sah (ich muss 12 oder 13 gewesen sein, wenn überhaupt) fand ich ihn richtig doof. ^__^
Ich habe ihn dann in recht regelmäßigen Abständen immer wieder gesehen (anfangs zufällig, später gezielt) und mochte ihn immer mehr.
Manchmal lohnt es sich, die Hand nicht zurückzuziehen und dranzubleiben ;-)

Inzwischen liebe ich den Film allein schon für seine großartige Stimmung!

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Brentano

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film mit mehr Tiefgang und ebensolcher Metaphorik, aber bisweilen etwas versteckt und daher an sich, im "SOSEIN" wertvoller als manche vermuten und es ist und bleibt halt ein "Lynch".
Und der ist nicht "Lodde" Emmerich.

Gewaltige Analogien, Apologien wie in alle seinen guten Filmen, zu eben solchen, anderen, wie ähnlichen Lebensituationen auf ganz anderen Planeten und die Wüste und Würmer darin, sind daher auch eher die des Geistes und einer übermächtigen Materie bisweilen, blupp..

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ProsperDune

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Vor allem wegen des Designs finde ich auch diesen Lynch gut. Eine halbe Stunde länger und der wäre plotechnisch auch weniger wirr.
Seltsamer Kommentar übrigens, musste ich erstmal entschlüsseln;)


Brentano

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Ja ich sehe das eher "abgehoben"-metaphysich, hatte früher mal viele erstaunliche Intentionen darin entdeckt, Anspielungen etc.


Ohne Wiederkehr

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein einerseits faszinierneder und andererseits ermüdender Film.
Faszinierend, weil er wirklich ein gewaltiges Epos mit großartigen Bildern ist, ermüdend, weil er erst gegen Ende richtig Fahrt aufnimmt und besonders in der Mitte eher langweilig ist.

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Pyro 91

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Bewertung3.0Schwach

Lynchs erster großer Popcornfilm (und wahrscheinlich letzter) und notwendiges Übel verkommt zum Hybriden aus publikumsfreundlicher Action und meditativer, surrealer Inszenierung. Zwei Gegensätze, die sich hier nicht vereinbaren lassen.
Die Dialoge sind stets bedeutungsschwanger, was in Ordnung wäre, wenn der menschliche Charakter unseres Helden Paul, ab und zu durchscheinen würde. Nach einer guten halben Stunde, hatte ich das Dampfgeplauder dann satt.
Auch der Konflikt um den Wüstenplanet bleibt verwirrend. Es sind viele Parteien involviert, deren Konflikte zueinander nicht deutlich herausgearbeitet sind und dementsprechend auch nicht zufriedenstellend aufgelöst werden.
Auch Figuren tauchen auf und verschwinden, wie es die Handlung gerade braucht. So blieb ich die ganze Zeit enorm uninvolviert in das Geschehen. Es gibt keinen zu den man ein engeres Band formen könnte und es wenn es dann auf den großen Showdown am Ende zuläuft und man Probleme hat sich noch an die Namen der Guten zu erinnern, dann spricht das für die Austauschbarkeit der Charaktere.
Besondere Erwähnung verdient auch noch die unglaubwürdigste Romanze aller Zeiten. Der Held trifft ein Mädchen. Eine Szene später wird bereits das L-Wort gesprochen.

"Dune" funktioniert am besten in den wenigen Momenten, die total lychnesk sind wie z.B. der Test mit der Hand im Feuer, das Design der Sandwürmer, der verunstaltete Baron und seine Anhänger.

Für mich als großer Lynch-Fan war das einzige was mich bei Laune hielt, herauszufinden, wer hinter den Masken steckt und in welchen Lynch-Film diese Darsteller schon mal aufgetaucht sind. Ich konnte u.a. Dean Stockwell, Jack Nance, Jürgen Prochnow etc. entdecken. Ansonsten musste man mich bedrohen, damit ich mir diesen Film nochmal ansehe.

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Pyro 91

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Gleich mal ändern. :)


C_C

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geiler Text. Entspricht genau meinem Empfinden dieser zur Gänze überbewerteten Story ggü...


Uwe B.B.B.

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Literaturverfilmung, die besser ist als die Vorlage. Vom Film bin ich begeistert, die Vorlage mag ich nicht.
Bemerkenswert ist das Steampunk-Design.

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1000Mindhunter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein typischer Lynch im science fiction Format. Mit super Schauspielern und mit typischer tiefe, was ihn einfach wieder einmalig macht. Auch die Effekte sind gut in Szene gesetzt, der Soundtrack auch wieder Top und auch genug Atmosphäre gibts. Es gibt dazu auch so manche Groteske Szenen die aber kaum stören, sondern den Film von Lynch noch besser machen.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

David Lynch- Werkschau No. 3:

Lynch's Sci-Fi-Epos „Dune“ gilt wohl eher als Ausnahmewerk des Regisseure's. Laut eigenen Aussage war das Sci-Fi-Genre nie von Interesse für ihn. Für diesen Film schien er dann aber eine Ausnahme zu machen. Zum Glück! Denn dieses skurrile Weltraum-Märchen ist von der ersten bis zur letzten Minute sehenswert. Das liegt vor allem an dem unverkennbaren Lynch-Stil, den er gekonnt in den Film verpackt hat. Der Streifen punktet auch in Sachen Spezial Effekte. Zwar sind diese für die heutige Zeit etwas zu verstaubt, aber besitzen dadurch einen wahnsinnigen Charme.

Vielen David Lynch- Fans geht dieser Film ja bekanntlich gegen den Strich, was wahrscheinlich auch darauf zurück zuführen ist, da „Dune“ für Lynch- Verhältnisse viel zu brav und normal geraden ist. Trotzdem, für mich war es mal wieder ein Erlebnis den Streifen zu sichten. Die erste Begegnung mit „Dune“ hatte ich dass letzte Mal mit 10 Jahren.

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aberaber

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Bewertung6.0Ganz gut

Allein für den Mut diesen grandiosen SF-Klassiker zu verfilmen gebühren dem Film schon 5 Punkte. Aufrgund der Komplexität der literarischen Vorlage musste der Film aber scheitern. Lynch hätte wohl, wenn man ihn gelassen hätte, gerne eine 10-Stunden-Version gemacht.

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