Blade Runner

Blade Runner (1982), GB/HK/US Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 14.10.1982


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von Ridley Scott, mit Harrison Ford und Rutger Hauer

In dem Science-Fiction-Film Blade Runner macht sich Harrison Ford im Jahr 2019 als sogenannter Blade Runner auf die Suche nach Replilkanten.

In der Zukunft im Jahr 2019 sieht die Erde nicht mehr so aus, wie wir sie heute kennen. Die Menschheit wird von Dauerregen heimgesucht und die Städte sind dreckig und viel zu dicht besiedelt. Tiere gibt es fast keine mehr, dafür umso mehr künstliche Wesen. Einen Lichtschimmer bringt der Ausblick auf das Leben auf einem fremden Planeten, der bald bevölkert werden soll und durch sogenannte Replikanten gefunden wurde. Diese verfügen über große Kräfte und entwickeln von alleine Gefühle, sodass sie nur bis zu vier Jahre alt werden können. Außerdem ist es ihnen verboten, die Erde zu betreten. Inmitten dieser Welt lebt Rick Deckard (Harrison Ford), der als Blade Runner die Aufgabe hat, Replikanten aufzuspüren und sie anschließend auszulöschen. Eigentlich hat Deckard vor, seinen Job aufzugeben, doch muss er noch einen letzten Auftrag ausführen. Fünf Replikanten unter der Führung von Roy Batty (Rutger Hauer) und dessen Freundin Pris (Daryl Hannah) befinden sich in einem gestohlenen Raumschiff auf dem Weg zur Erde. Zusammen mit seinem zwielichtigen Kollegen Gaff (Edward James Olmos) soll er sie finden und ‘in den Ruhestand versetzen’. Während seinen Ermittlungen trifft Deckard auf Rachael (Sean Young) und verliebt sich in sie. Doch dann kommt er dahinter, dass sie selbst auch eine Replikantin ist.

Hintergrund & Infos zu Blade Runner
Der Roman ‘Träumen Androiden von elektrischen Schafen?’ von Philip K. Dick bietet die Vorlage für den Science-Fiction-Film Blade Runner. Später verkaufte man das Buch ebenfalls unter dem berühmten Namen Blade Runner. Der Film eröffnete für Ridley Scott, der bis dato durch den Horrorfilm Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt bekannt war, dessen Karriere in Hollywood als Regisseur. Obwohl Blade Runner bei der Veröffentlichung kein besonders großer Erfolg war, wurde er nachträglich zum Kultfilm. Er wurde vor allem für das visuelle Design der für uns heute sehr nahen Zukunft gelobt und eröffnete mit dem Film die Ära des sogenannten Cyberpunk für das Kino.

Blade Runner ebnete damals den Weg für Science-Fiction-Filme, die mit ihrer Handlung ethische Fragen aufwarfen, wie ob Androiden auch Menschen sind beziehungsweise wie wertvoll das Leben eines Androiden ist. Im Director’s Cut von Blade Runner wird das Ende des Films anders dargestellt und weitere Fragen aufgeworfen, die die Handlung nachhaltig verändern.

Im Jahr 1998 kam der Film Star Force Soldier von Regisseur Paul W.S. Anderson und Drehbuchautor David Webb Peoples in die Kinos, der im gleichen Universum wie Blade Runner spielt. (LM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Blade Runner
Genre
Cyberpunk-Film, Film Noir, Utopie & Dystopie, Drama, Science Fiction-Film
Zeit
2010er Jahre, Zukunft
Ort
Los Angeles , Mars
Handlung
Android, Auge, Barmherzigkeit, Dach, Duell, Dunkelheit, Dystopie, Ermittlung, Fahndung, Femme Fatale, Flüchtling, Gedächtnis, Genetik, Gewissenskonflikt, Gnade, Hacker, Identität, Identitätskrise, Implantat, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kampfsport, Kopfgeldjäger, Kultfilm, Künstliche Intelligenz, Leben und Tod, Lebensretter, Lebensverlängerung, Melancholie, Mensch gegen Maschine, Mensch-Maschine-Beziehung, Menschliche Schwäche, Menschlichkeit, Mitgefühl, Mord, Männlicher Held, Polizei, Polizist, Rettung, Selbsterkenntnis, Showdown, Sterblichkeit, Suche, Suche nach Mörder, Test, Unterbewusstsein, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Vergänglichkeit, Verhör, Verlieben, Verliebt in den Feind, Zweikampf, Übermensch
Stimmung
Geistreich, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
70mm und IMAX, AFI Top 100, Kultfilm, Time's All TIME Top 100 Movies
Verleiher
Warner Bros.
Produktionsfirma
Blade Runner Partnership, Shaw Brothers, The Ladd Company, Warner Bros.

Kommentare (267) — Film: Blade Runner


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based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als Zuschauer wird man Zeuge wie Harrison Ford als Rick Deckard durch eine andauernd verregnete und düstere Zukunfts-Vision nach Replikanten (oder soll ich sagen "Premium-Menschen"?) sucht um diese unschädlich zu machen.

Das Denken wird dem Zuschauer nicht abgenommen. Um Werte-Vorstellungen, bzw. wie weit er die Menschen in ihrem Vorhaben unterstützt, muss er sich selber kümmern. Auch das Ende bleibt (zumindest im von mir präferierten Final-Cut) offen. Die unterdessen restaurierte Technik war und bleibt atemberaubend, die misanthropische Atmosphäre in den Zukunfts-Grossstädten ist perfekt eingefangen und die Story bietet zwar wenig an Überraschungen dafür einiges an Grusel-Potential und Action.

Ein toller, wenngleich auch nicht ganz einfacher Film...

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mrfranky

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Bewertung9.5Herausragend

Absolutes Megameisterwerk der 80ziger.
Mir hat die erste Fassung besser gefallen,die Synchro war besser,auch die Off Kommentare waren gut,das "gute" Ende war lächerlich,da hatten mal wieder die Studiofritzen Angst.
"Ich habe Dinge gesehen die ihr Menschen niiiiiemals glauben würdet......."
Die Maschine retten dem Menschen das Leben,obwohl dieser ihn töten soll,Maschinen mit Gefühlen,Ängsten,Fragen,perfekt programmiert,zu perfekt um als Toaster zu funktionieren.
Visuelles und psychologisches Sahneschnittchen mit kleinen Schwächen.

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John3101

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Bewertung5.0Geht so

Wo soll ich anfangen?...Was das visuelle angeht ist Ridley Scott fast Unschlagbar,die Quintessenz (Was macht den Menschen wirklich aus?) ist auch super umgesetzt, bedauerlicherweise hab ich mcih bei diesem Film zu Tode gelangweilt (an diesem Punkt Entschuldigung an jene die diesen Film so mögen),aber er war leider nicht mein Fall.

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WhityWolf

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Bewertung6.5Ganz gut

Ach verdammt!
Nach all den Monaten, in denen ich Blade Runner sehen wollte, hab ich ihn mir heute zu Gemüte geführt. Doch leider ist meine Reaktion auf den Film nicht ganz positiv...

Als erstes muss ich sagen, dass dieser Film, gedreht 1982, so verdammt gut aussieht! Die Athmosphäre ist verdammt stark und die Stadt wirkt bedrohlich, beängend und ziemlich nass. Die irren, hohen Häuser sind phantastisch gestaltet und die Gassen so eng und klein wie man es sich in einer riesigen Großstadt nur so vorstellt. Außerdem ist es in dem ganzen Film immer dunkel, nur die Scheinwerfer des Reklameschiffes erhellen ein wenig die Häuser. Zu der guten Athmosphäre trägt die abgedrehte Musik mit bei. Sie passt wie die Faust aufs Auge, nervt zu keiner Sekunde und verbindet sich schön mit der Handlung. Haach, einfach umwerfend!

Doch leider fand ich aus irgend einem Grund keinen Draht zu der Handlung. Für mich war es zeitweise sehr träge und langsam. Gegen Ende baute sich dann trotzdem auch bei mir etwas Spannung auf. Aber im Groben und Ganzen war der Film für mich nur reiner Eyeporn. Sorry, liebe Fangemeinde.

Fazit:
Dieser Film sieht bombastisch aus, Sci-Fi in seiner schönsten Pracht. Wer außerdem auf tiefere Handlungen und auf einen jungen Harrison Ford steht, sollte sich diese Kultbombe ansehen.
Drei Pfötchen von mir für dieses Spektakel

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MiauBerry

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film kommt, obwohl es um KI geht ud eine actionreiche Handlung im Vordergrund steht, ohne überflüssige special effects aus, was ich heutzutage manchmal vermisse. Die ästhetik der weiblichen Darstellerinnen ist gelungen und meiner Meinung nach ist Sean Young in diesem Streifen so schön wie wenige andere ihrer Kolleginnen.

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Helmholtz

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Bewertung9.5Herausragend

Ridley Scotts "Blade Runner" aus dem Jahr 1982 ist in wohl einer der größten Ausnahmefilme aller Zeiten. Denn was Scott damals, in der Zeit des großen Science-Fiction Booms auf die Beine stellte widersprach allen Konventionen des Genres, das damals noch einen kindlicheren und eskapistischeren Charakter hatte. Genau wie "Alien" drei Jahre zuvor schlug "Blade Runner" einen weitaus düstereren und pessimistischeren Ton an als z.B. die Star Wars Triologie. Scotts Los Angeles ist dreckig und überbevölkert, menschliches, mitfühlendes Verhalten scheint hier überhaupt nicht zu existieren. Es ist eine Stadt die im Verbrechen zu ersticken scheint, die von Konzernen geleitet wird, in der niemand so richtig glücklich ist. Scotts Bilder, die heute noch beeindruckend aussehen zählen mit zum besten, was es im Sci-Fi Genre je gab. Hier verlässt sich Scott auf den Stil des Film-Noir, einem Genre das ja auch immer einen pessimistischen Blick auf die (Großstadt)Gesellschaft warf.

Die Replikanten sind der Kern in Scotts Dystopie: Sie sind Nachbildungen von echten Menschen, zeigen jedoch in den meisten Szenen mehr Menschlichkeit als ihre tatsächlich menschlichen Gegenbilder. Es ist ein geschickter Schachzug Scotts, der ihn auch als klugen Regisseur auszeichnet, immer wieder ganz bewusst die Parallelen des Los Angeles seines Films zu den tatsächlich heute existierenden Großstädten aufzuzeigen. Das reicht von Coca-Cola Reklamen bis hin zur Isoliertheit inmitten der großen Menschenmengen, die für viele Großstadtbewohner bittere Realität ist. Somit ist die düstere Zukunftsvision Scotts auch bis heute enorm aktuell.

Die Philosophischen Themen in Blade Runner sind sicherlich zu komplex um hier allen gerecht zu werden, sind es aber eindeutig immer wieder wert beachtet zu werden. Es sind die typischen Themen der Philip K Dick Romane die Scott interessieren und diese sind tatsächlich so zahlreich vorhanden, dass es sich immer wieder lohnt den Flim anzusehen. Das verstehe ich unter Tiefe.

Darstellerisch halte ich Harrison Ford für die absolute Optimalbesetzung, allerdings finde ich Rutger Hauer als Replikant Roy sogar noch ein kleines bisschen besser. Sein (improvisierter) Monolog am Ende des Films zählt sowieso zu den besten der Filmgeschichte: "All these moments will be lost... like tears in rain". Ein seltener Moment von Wärme und Menschlichkeit in einer sonst so kalten und unmenschlichen Welt.

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Trautstein

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Bewertung9.0Herausragend

Ich kenne die Romanvorlage von Philip K. Dick, aber ich muß gestehen, daß mir der Film um Längen besser gefällt, als das Buch. Die Musik, die Atmosphäre....für mich einer der besten Sci-Fi Filme überhaupt.

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shazad.khokhar

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Bewertung1.0Ärgerlich

So habe mir über die Jahre immer mal wieder vorgenommen Blade Runner zu sehen und bin endlich dazu gekommen und bin enttäuscht.
Im Generellen bin ich ein Ridley Scott Fan und mag auch generell viele ältere Science Fiction Werke, aber mit dem Film kann und konnte ich nichts anfangen. Der Film wirkt für die heutige Zeit zu langwierig. Ohne Frage war er zu der damaligen Zeit etwas komplett neues, aber ich denke, wer in der heutigen Zeit aufgewachsen ist, der könnte mit dem Film Probleme haben.

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Metalharry

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Letzteres kann ich persönlich nicht bestätigen. Bin 21 und finde den Film klasse.


BlackLevel

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Bewertung9.0Herausragend

BLADE RUNNER ist zweifelsohne einer der bedeutendsten Werke, der dystopischen Filme.. Genauer gesagt, es ist DER Cyberpunk-Film schlechthin.

Verregnete Schauplätze, düstere Kulissen und eine konstant kühle und pessimistische Atmosphäre.. Das natürliche Grün fehlt gänzlich, hier dominiert nur das maschinelle Grau..

Das gesamte Setting des Filmes, sieht fantastisch aus.
Man muss sich vor Augen führen, dass der Film auch schon über 30 Jahre auf dem Buckel hat, was man ihm aber (abgesehen vielleicht von Frisuren der weiblichen Darsteller) nicht ansieht.

Die Darsteller gefallen allesamt in ihren Rollen.
Rutger Hauer allerdings.. überragt in seiner Rolle! Seine geniale Performance trägt maßgeblich dazu bei, das der Film seinen Kontext voll entfalten kann. Er trägt dieses Schauwerk fast allein auf seinen Schultern.

Nüchtern betrachtet ist der Plot, eine vergleichsweise dünne Handlung.
Die Tiefe bzw Bedeutsamkeit des Filmes, liegt im Detail.. inhaltlich ist BLADE RUNNER, aktueller denn je!

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deregenerator

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Instrumentalisierung dupliziert einen Versuch und schematisiert deshalb die portablen Gegenwartskünste. Vielleicht übersetzt die Einrichtung des Kunstbetriebs variable Apparate und vereint akausale Arbeitsprozesse in ironischen Bildsprachen. Es ist jener Schaffensprozess der Annäherung an Begriffe und Definitionen welcher anstelle eines Loops einen Adapter rationalisiert. Konflikt wird methodisch im und für Handlungsansätze des skulpturalen Beitrags assoziiert. Die Rhythmen sind geprägt von einem dialektischen Zusammenhang des Strukturalismus und dessen Clusters aus Annäherungs- und Erfahrungswerten. Alles was übrig bleibt sind jene Individuen, minimal parametrisiert von kommutablen Schlüsselbegriffen ausserhalb des Korrektivs.

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primatemike

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Da hätte man doch bestimmt noch mehr Fremdwörter unterbringen können , Herr Professor!


Metalharry

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Ich muss passen :)


SpicyMåcHaggis

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wundervoll- beklemmende Dystopie in einschneidendem 50's- Sci-Fi - Look: durch bedrückend düsteres Set- Design wird eine surreale und doch nahbare Welt erschaffen welche den Spagat zwischen Zukunftsvision und post- apokalyptischer Gegenwartsästhetik außerordentlich stilvoll meistert.
Die vorherrschende Atmosphäre wirkt dermaßen dicht, dass kein einziger Atmer zum grandiosen Finale hin mehr übrig zu sein scheint. Die kunstvolle Leistung aller Schauspieler passt sich beängstigend gut in jede Phase dieses Films ein, wobei besonders die emotionale Entwicklung des von Rutger Hauer gespielten Charakters eine zentrale Rolle im Gesamtkonzept des Films einnimmt.
Beeindruckende Bilder, ein packender Plot und ein grandioser Soundtrack lassen Menschen wie Tiere darüber zweifeln, ob sich das Medium Film in den letzten 3 Jahrzehnten weiterentwickelt hat.

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Zak

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Das war irrational! Ganz abgesehen davon, daß es unsportlich war"
Gestern abend durfte ich zum ersten mal BLADE RUNNER sehen
Bin völig geplättet und begeistert...ich meine der Streifen hat 30 jahre auf dem Buckel und steckt jeden heutigen SF Film locker in die Tasche...GENIAL

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Zak

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JA!! JAA !!! JAAA!!!


Jaime_Ginstik

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Und ... äh ... JA!


The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zukunftsfilme der vergangenen Jahrzehnte,- nicht zu fassen wieviel Angst mir deren Bilder heute im Jahr 2014 machen.

2014, wenn man sich das mal überlegt, welches Bild sich Filmproduzenten in den 60ern, 70ern oder 80ern, schon für dieses Jahr ausgemalt haben.
Und genau das macht mir Angst, wieviel Zukunftsvisionen bereits wahr geworden sind.
Wie abhängig wir Menschen von Maschinen geworden sind, wie unser Bestreben für die Zukunft darin besteht diese Maschinen noch intelligenter zu machen.
Das wir in einer Zeit leben wo Großkonzerne eine noch nie dagewesene Macht erlangt haben und alles über das Individuum Mensch wissen, was aus Bequemlichkeit immer mehr individuale Züge verliert.
Natürlich, wir haben bis zum nächsten Jahr keine fliegenden Autos auf den Straßen und keine Kolonien auf den Mars aber das was in Science-Fiction Filmen wie dem „Blade Runner“ über unser gesellschaftliches Zusammenleben ausgesagt wird, ist bereits wahr geworden.

Ich schaue mir den Blade Runner an, Menschen die keine Menschen mehr sind, die keine Werte mehr haben, eine Gesellschaft in ihrer letzten dekadenten Zügen, der Mensch in seiner letzten Selbstüberschätzung als Krönung der Schöpfung, der selbst zum Schöpfer wird!
Was macht uns menschlich?
Weder eine gute noch eine schlechte Tat, sondern eine Tat die man frei wählt, aus eigener Überzeugung heraus, etwas was man auch manchmal gegen jede Vernunft unternimmt, nur um sich als Mensch zu fühlen.
Und das einzige was in dieser Welt, die hier gezeigt wird, noch frei wählt, was sich MENSCHLICH zeigt, ist eine von Menschen erschaffene Maschine.
Die Menschen sind nur noch leere Hüllen, die ihren Aufgaben nachgehen ohne sie zu hinterfragen, abgestumpft durch ihren Hochmut und ihre eigenen Errungenschaften, durch ihre Selbstanpreisung und die Werbung von Müll die übergangslos in den Alltag eingebaut wurde!

Man sieht diesen Film und sieht ein angebliches Zukunftsbild, ich sehe diesen Streifen und bekomme Angst, da wird doch schon in der gezeigten Gesellschaft leben, in dem System wo es uns egal ist keine Privatsphäre mehr zu haben, wo wir so geil darauf sind, dass alles immer schneller und reibungsloser von statten geht, dass wir vergessen haben zu leben, wo wir es hinnehmen von Werbung ÜBERALL zugemüllt zu werden.

Zu der Inszenierung, wie dieses Werk verpackt wurde, muss man wohl nichts mehr sagen.
Düstere Noir Stimmung, opulentes Setdesign, unglaublich starke Musikuntermalung und ein Ende, was einen noch lange verfolgen wird:

"All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, wie die Tränen im Regen...
Zeit zu sterben."

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Martin Oberndorf

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Um die Uhrzeit auch nicht mehr, Fonda. :3
Gute Nacht :D


brucelee76

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Ein großartiger Kommentar Fonda, zu einem großartigen und düsteren Film :).


Zensemann

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Bewertung5.0Geht so

Schwierig wenn man das/die Bücher von Dick liebt, diesen Film zu mögen... Denke Dick hätte dieser Streifen nicht gefallen. Gute Litetatur zu verfilmmen ist halt ein Unterfangen, das fast immer in die Hose geht. Was in Büchern tiefsinnig ist wikt in Filmen oft als pseudointelektuelles Nichts welches sich hinter imposanten Bildern versteckt. Blendwek bleibt dennoch Blendwerk...

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gunnar.wilhelmi

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Damit ist Blade Runner aber immer noch besser bedient als die meisten Dicks-Verfilmungen. Die entnehmen allenfalls einige Elemente. "A Scanner Darkly" scheint mir die einzige Verfilmung zu sein, die nahe ans Buch kommt


Trautstein

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Ich bin mir nicht sicher, ob Dick der Film überhaupt nicht gefiele. Ich denke, er fände ihn im mindesten "interessant". Ich las alle Romane von ihm. Aber im Falle von Blade Runner gefällt mir der Film besser als das Buch. Und ja, "Der dunkle Schirm", entspricht dem Roman in hohem Maße. Auch wenn die Cell-Shading Technik am Anfang ungewohnt ist, so ist dieser Film doch sehenswert. Was ich aber echt sehr toll fände, wäre eine ungefähre Verfilmung von VALIS. Aber ich denke, da hat jeder Leser so seine eigene Welt im Kopf. ;)


Jesba

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Bewertung7.5Sehenswert

Kann dem Buch leider, wie so oft, nicht das Wasser reichen.
Wenn man seine Erwartungen aber für den Moment vergessen kann oder wenn man das Buch noch nicht kennt, erwartet einen hier trotzdem ein ziemlich guter Film.

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doeme28

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich versuchte mich echt anzustrengen, dass ich diesen Film gut finde ;) aber hat mich leider nicht überzogen. Fand den Film nicht interessant. Die Hintergrundmusik fand ich sehr speziell, hat mir gefallen. Auch einige Szenen / Dialoge haben mir ebenfalls gefallen. Aber übers Ganze hat mir der Film nicht sehr gefallen.

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lacsap.willis

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Bewertung7.0Sehenswert

Präsident Ford war der Hammer

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Kunstmut

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Bewertung9.0Herausragend

Filmbewertung

Filmtitel: Blade Runner - Final Cut
Regisseur: Ridley Scott
Jahr: 1982 / 2007
Genre: Science Fiction / Film Noir
Laufzeit: ca. 113 min
FSK: 16

Kurzfazit: sehenswert

***SPOILER***

Prämisse:
Los Angeles 2019. Ein Blade Runner erhält den Auftrag Replikanten zu eliminieren, die auf einer Raumstation Menschen getötet haben und auf die Erde geflohen sind.

Favorisierte Sprachfassung:
Englisch!!
Wer sich den Film nicht auf Englisch ansieht, braucht sich den Film gar nicht erst anzusehen. Blade Runner ist einer dieser Filme, die im Originalton einfach perfekt sind.
Beispielszene: Deckard isst Nudeln bei einem Straßenimbiss und plötzlich tauchen Polizisiten auf und wollen, dass er mitkommt. Im Deutschen erhält man den Eindruck Deckard sei ein Idiot und schwer von Begriff - erst im Englischen hört man, dass der Polizist einen asiatischen Mischmasch spricht und Deckard ihn gar nicht versteht, weil er nur Englisch kann. Solche entscheidenden Nuancen fehlen in der deutschen Version und jemand der Blade Runner zum ersten Mal sieht - und dann eben auf Deutsch - versteht nicht, warum der Film so sehenswert und hörenswert ist.

Leistung der Schauspieler:
Harrison Ford+Rutger Hauer!
Was die beiden abliefern ist meisterhaft. Rutger Hauer hat als Roy Batty die Rolle seines Lebens und spielt den Anführer der Bösen - allerdings ist er aus meiner Sicht eher der Held des Filmes und die schillerndste Figur. Bei seiner Mimik und Gestik nimmt man ihm sofort ab, dass er ein hochentwickelter und intelligenter Roboter ist und am Ende des Filmes wirkt er "more human than human". Jedenfalls hat keine andere Person in Blade Runner so viel Menschlichkeit in sich (Seine Trauer beim Tod von Leon und später Pris - seine Wut, als er seinem Schöpfer gegenübertritt und seine philosophischen Gedankengänge während er in der Wohnung von J.F. Sebastian ist und sein melancholisches Nachsinnen über die Endlichkeit in seinem Monolog gegen Ende des Filmes). Am wenigsten Menschlichkeit hat Rick Deckard. Harrison Ford spielt den "Guten" als Antihelden und im Gegensatz zu den Robotern ist er überhaupt nicht menschlich, da er kaltblütig einen Replikanten nach dem anderen ausschaltet ohne dabei großartig Emotionen zu zeigen - nur in der eindrucksvollsten Stelle des Filmes - Rutger Hauers zeitlosem Monolog ("I've seen things you people wouldn't believe ...") - zeigt Deckard mal Emotionen - ihm ist klar anzusehen, dass er von Roy Battys Monolog beeindruckt ist (An der Stelle: So ziemlich jeder Zuschauer dürfte hier auch beeindruckt sein)
In den Nebenrollen glänzen William Sanderson (als J.F. Sebastian - die sympathischste Figur im ganzen Film), Joe Turkel (als Dr. Eldon Tyrell - wissenschaftliches Genie und Schöpfer der Nexus 6 Replikanten) und Sean Young (als Rachael - die tragischste Figur im Film)

OST:
Der Blade Runner Soundtrack von Vangelis ist meiner Meinung nach einer der schönsten, wenn nicht sogar der schönste OST überhaupt (andere Favoriten im Vergleich: Peter Gabriel - Passion (The Last Temptation Of Christ); Garry Schyman - I am Rapture - Rapture is me (Bioshock); Howard Shore (Herr der Ringe Trilogie); Gustavo Santaolalla (The Last Of Us); Yann Tiersen (Die fabelhafte Welt der Amelie)
Ich kann jedem von euch nur empfehlen: Kauft euch diesen Soundtrack! (Ich höre den Blade Runner Soundtrack quasi wöchentlich - vor allem ab 23 Uhr entfaltet er seine volle Wirkung)

Kamera / Schnitt:
Gut. Genauso will ich Filme sehen. Unaufgeregt und mit interessanten Perspektiven.

Emotionale Wirkung:
Blade Runner ist wie ein Besuch im Museum. Es mag Menschen geben, die dabei einschlafen - mich hingegen hat der Film auf vielen Ebenen angesprochen:
Geschichte / Science Fiction / Fotografie / Psychologie / Religion / Philosophie usw.
Es gibt so vieles zu sehen und zu hören in dem Film, dass es eine Freude ist. Als Zuschauer muss man sich dafür aber auf die Melancholie und Traurigkeit des Filmes einlassen. Wer einfach nur Schießereien, Explosionen und CGI sehen möchte, dem rate ich, sich lieber Avengers, Transformers oder Avatar anzuschauen.

Rationale Wirkung:
Ein Blade Runner erschießt mehrere Roboter und das war es. Klingt langweilig - ist es auch. Jedenfalls aus Sicht der Handlung. Allerdings wird drumherum eine epische Kulisse aufgebaut, die Musik ist unglaublich schön und die Darsteller sind hervorragend. Die in Blade Runner gezeigte Zukunft ist düster und schmutzig - und ständig regnet es. Ganz ehrlich: Genauso könnte die Zukunft aussehen! (Ausnahmen: In der echten Zukunft wären Deckards Wohung und die Polizeistation wohl hell erleuchtet - das es draußen regnet und es ständig dunkel ist, kann man nachvollziehen und ist durchaus realistisch. Aber die Dunkelheit innerhalb der Gebäude ist eher Mittel der Ästhetik, um die besondere Blade Runner Atmosphäre aufzubauen - aus dem Blickwinkel des Hard Science Fiction Fans, der auch gerne Geschichten der Brüder Strugatzki liest, ist das Unsinn)
Eine Sache schätze ich an Blade Runner übrigens besonders: Die interessanten Themen die der Film anschneidet und über die man nach Sehen des Filmes debattieren kann.
"Sind die Roboter nicht menschlicher als die echten Menschen?"
"Wird Roy Batty zur Jesus Figur stilisiert? - immerhin haut er sich einen Nagel durch die Hand (Stigmata Anspielung?), hat mit den anderen Nexus 6 Robotern eine Anhängerschaft und alles was aus seinem Mund kommt sind beeindruckende Gedankengänge, die philosophische Intelligenz offenbaren.
"Kann der Mensch etwas gegen die Zerstörung und Vermüllung des Planeten Erde unternehmen?"
"Wie sieht das Leben in der Zukunft aus und ist es wirklich so deprimierend düster und regnerisch und schmutzig?"
Usw. Sehr interessant ist übrigens der Wikipedia Artikel des Filmes - unbedingt mal lesen. (Eine der wirklich lesenswerten Wikipedia Seiten)

Fazit:
Blade Runner ist ein zeitloses Meisterwerk und gehört zu den Filmen, die man sich beliebig oft ansehen kann und die bei jedem Schauen besser werden.
Tipp: Schaut euch den Film nachts an wenn es draußen regnet. (Englische Sprachfassung!!) Und dreht dazu die Lautstärke ruhig etwas höher - dann kommt auch der schöne OST von Vangelis zur Geltung.
Viel Vergnügen mit dem Film.

Gruß

Kunstmut

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Kunstmut

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@gunnar.wilhelmi

Danke für den interessanten Kommentar.

Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass die Beleuchtung in "Blade Runner" deshalb so düster gehalten ist, um die bedrohliche, dunkle Stimmung eines Film-Noir aufzubauen und den Zuschauer somit zu emotionalisieren. Bei mir (und ich denke auch bei vielen anderen Zuschauern) hat das prima funktioniert. Wenn ich "Blade Runner" sehe, tauche ich jedes mal in diese faszinierende Atmosphäre des Verfalls ein.

Energiepreise? Wohl auch Wirtschafts- und Energiekrisen? Hmm. Das ist der erste sinnvolle Grund, den ich bezüglich der mangelhaften Beleuchtung in "Blade Runner" höre / lese (mal abgesehen von dem absichtlichen Stilmitteleinsatz zum Aufbau der richtigen Stimmung).

Es ergibt Sinn, dass Lichtquellen "punktuell" da eingesetzt werden, wo sie wirklich notwendig sind, um Stromkosten zu sparen. Das würde erklären, warum zum Beispiel Deckards Wohnung oder die Eingangshalle der Polizeistation nicht lichtdurchflutet sind.
Allerdings stelle ich mir dann wiederum folgende Frage: Sind LEDs nicht eine extrem helle Lichtquelle - vor allem, wenn man diese bündelt - und sind LEDs wirklich dermaßen teuer, dass es einer staatlichen Behörde, wie der Polizei nicht möglich ist, wenigstens ihre Büroräume hell auszuleuchten? (Vorausgesetzt, die Behörde / die Stadt / der Staat hat Geld - bzw. das private Polizeiunternehmen (zweite Möglichkeit) hat Geld zur Verfügung)
(Damit stelle ich die Frage an alle Physik- und Technikspezialisten: Ist es in einem düsteren, pessimistischen Zukunftsszenario, wie es in "Blade Runner" gezeigt wird, wirklich nicht möglich Räume hell zu erleuchten? Unter der allgemeinen Bedingung, dass alle Staaten der Erde ein gewaltiges Energie- und Ökoproblem haben. Würde mich mal interessieren.)

Regenschirme mit LEDs? Was zum ...?! Ich habe "Blade Runner" bereits dreimal gesehen, aber dieses kleine Detail ist mir bisher entgangen. Oh Mann, es wird Zeit, dass ich mir den Film nochmal ansehe ... :D


gunnar.wilhelmi

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@Kunstmut

Zweifellos setzt Scott die düstere Stimmung stilistisch ein. Da hast Du völlig Recht. Er arbeitet in Blade Runner mit vielen solchen Verfahren und Stimmungen. So wird Deckard auch sehr oft mit einer Neonreklame gezeigt, auch welcher das Kanji für Original steht, was ja eine ständige Anspielung auf die Frage seiner Identität ist.

Immerhin scheint mir aber die dunkle Stimmung durchaus auch logisch bedingt zu sein. Da die Stadt sehr groß und eindeutig dicht besiedelt ist, werden vielleicht die Ressourcen nicht reichen. Dass die Erde mehrere Katastrophen hinter sich hat wird ja ständig angedeutet. Mangelnde Ressourcen würden sehr hohe Preise bedeuten und nein der öffentliche Sektor hat selten wirklich viel Geld übrig. Das Polizeirevier zu Beginn ist ja auch nicht gerade im besten Zustand.

Vor vielen Jahren habe ich auch mal eine andere SF-Kurzgeschichte gelesen, wo die Ressourcen-Problematik anders gelöst wurde. Dort wurde die Bevölkerung in Gruppen eingeteilt, die farbig codiert waren und die Zuteilung der öffentlichen Ressourcen wurden dann zeitlich begrenzt der jeweiligen Gruppe zugeteilt. Außerhalb ihrer zugewiesen Zeit hatten die dann keinen Anspruch. Ausweis für die jeweilige Gruppe waren entsprechend farbige Uhren.

Zu den Schirmen. Damals waren LEDs erst in der Anfangsphase. Sie waren sehr teuer und in weiß gar nicht zu haben. Scott hat das mit den Schirmen anders gelöst. Der Haltestab war eine Neonleuchte, welche über ein Kabel mit einer starken Batterie versorgt wurden. Das Kabel lief einfach durch den Ärmel und da die meisten Leute lange Mäntel trugen, konnte da die Batterie versteckt werden. Heute ist das natürlich kein Problem mehr.
Solche Schirme gibt´s z.B. hier:
http://www.binaryguys.de/led-regenschirm-blade-runner-design

Als Bladerunner-Fan ist so ein Schirm natürlich Pflicht. Allerdings verbrauchen die LEDs auch hier recht ordentlich Strom. Die Knopfzellen geben recht schnell den Geist auf.


SeBBa91

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nachdem ich "Blade Runner" vor Kurzem mal wieder gesehen habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen Ridley Scotts Meisterstück zu einem 10 von 10-Film zu beförden. Er hats verdient. "Blade Runner" stellt in meinen Augen die perfekte Symbiose aus Form und Inhalt dar. Der Einfluss des Films auf spätere Werke ist genauso wenig von der Hand zu weisen wie die Tatsache, dass Sir Ridley Scott nie mehr an diesen ganz großen Film anknüpfen konnte. Da darf man durchaus skeptisch sein, wenn man bedenkt, dass ein Sequel zu "Blade Runner" längst beschlossene Sache ist.

Please don't fuck it up, Ridley!

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soylent.green

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der definitive Cyberpunkfilm. Vielschichtig, anspruchsvoll, ästhetisch wegweisend. Ein moderner Klassiker und vielleicht der beste Science Fiction Film überhaupt.

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Aal.Pacino

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Hust Hust Alien... Hust


DerWaldHerr

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Alien ist ein fantastischer Suspense Horror Film im Weltraum, aber nicht der beste Science Fiction Film. Blade Runner kommt dieser Definition aber ziemlich nahe.



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