Blade Runner

Blade Runner (1982), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kriminalfilm, Drama, Thriller, Kinostart 14.10.1982

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8.7
Kritiker
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von Ridley Scott, mit Harrison Ford und Rutger Hauer

In dem Science-Fiction-Film Blade Runner macht sich Harrison Ford im Jahr 2019 als sogenannter Blade Runner auf die Suche nach Replilkanten.

In der Zukunft im Jahr 2019 sieht die Erde nicht mehr so aus, wie wir sie heute kennen. Die Menschheit wird von Dauerregen heimgesucht und die Städte sind dreckig und viel zu dicht besiedelt. Tiere gibt es fast keine mehr, dafür umso mehr künstliche Wesen. Einen Lichtschimmer bringt der Ausblick auf das Leben auf einem fremden Planeten, der bald bevölkert werden soll und durch sogenannte Replikanten gefunden wurde. Diese verfügen über große Kräfte und entwickeln von alleine Gefühle, sodass sie nur bis zu vier Jahre alt werden können. Außerdem ist es ihnen verboten, die Erde zu betreten. Inmitten dieser Welt lebt Rick Deckard (Harrison Ford), der als Blade Runner die Aufgabe hat, Replikanten aufzuspüren und sie anschließend auszulöschen. Eigentlich hat Deckard vor, seinen Job aufzugeben, doch muss er noch einen letzten Auftrag ausführen. Fünf Replikanten unter der Führung von Roy Batty (Rutger Hauer) und dessen Freundin Pris (Daryl Hannah) befinden sich in einem gestohlenen Raumschiff auf dem Weg zur Erde. Zusammen mit seinem zwielichtigen Kollegen Gaff (Edward James Olmos) soll er sie finden und ‘in den Ruhestand versetzen’. Während seinen Ermittlungen trifft Deckard auf Rachael (Sean Young) und verliebt sich in sie. Doch dann kommt er dahinter, dass sie selbst auch eine Replikantin ist.

Hintergrund & Infos zu Blade Runner
Der Roman ‘Träumen Androiden von elektrischen Schafen?’ von Philip K. Dick bietet die Vorlage für den Science-Fiction-Film Blade Runner. Später verkaufte man das Buch ebenfalls unter dem berühmten Namen Blade Runner. Der Film eröffnete für Ridley Scott, der bis dato durch den Horrorfilm Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt bekannt war, dessen Karriere in Hollywood als Regisseur. Obwohl Blade Runner bei der Veröffentlichung kein besonders großer Erfolg war, wurde er nachträglich zum Kultfilm. Er wurde vor allem für das visuelle Design der für uns heute sehr nahen Zukunft gelobt und eröffnete mit dem Film die Ära des sogenannten Cyberpunk für das Kino.
Blade Runner ebnete damals den Weg für Science-Fiction-Filme, die mit ihrer Handlung ethische Fragen aufwarfen, wie ob Androiden auch Menschen sind beziehungsweise wie wertvoll das Leben eines Androiden ist. Im Director’s Cut von Blade Runner wird das Ende des Films anders dargestellt und weitere Fragen aufgeworfen, die die Handlung nachhaltig verändern.
Im Jahr 1998 kam der Film Star Force Soldier von Regisseur Paul W.S. Anderson und Drehbuchautor David Webb Peoples in die Kinos, der im gleichen Universum wie Blade Runner spielt. (LM)

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Blade Runner

_Garfield: Blogbusters

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10.0Herausragend

Andauernder Regen. Die Stadt vergraben unter einer dunklen, immerwährenden Wolkendecke. Chronische Überbevölkerung gesellt sich zu moralischen Grundsatzdebatten. Die Welt ist verloren, die Technik längst auf ihrem Zenit angelangt. Die Bauten verkümmert, die Reklameschilder hell erleuchtet. Eine dunkle Stadt, ebenso heruntergekommen wie das soziale Gefüge, welches es beherbergt und ständiger Regen begleiten den Blade Runner (Karrierebestleistung: Harrison Ford) bei seinen Ermittlungen. Ein klassischer (Anti)-Held im Noir-typischen Trenchcoat. Wortkarg, manchmal verschmitzt lächelnd, meistens konzentriert...

Fernab aller Genregrenzen und doch so sehr Genrefilm. „Blade Runner“ bedeutet ein sich allen dramaturgischen Mustern und herkömmlichen Konventionen versagendes Erlebnis. Stilistisch irgendwo zwischen schillernd-schmuddeliger Noir-Referenz und unablässig pulsierender Zukunftsversion angelegt, die trotz ihrer Reduktion auf wenige Charaktere den Anspruch von epischer Größe in sich…

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Mr. K R I T I K

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Sehr schöne Rezension, in vielerlei Hinsicht nachvollziehbar, da like ich doch gleich mal. Trotzdem, ich halte diesen Streifen für einen der überbewertetsten Filme aller Zeiten. Ich bin jemand der wirklich immer hinterfagt und in so manchem Schund Dinge sieht die an anderen vorbei gehen, dennoch bei diesem hier bleibe ich bei meiner Meinung, einfach überbewertet. Trotzdem, sehr schön geschrieben.


_Garfield

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Kann ich mit leben. Und dankeschön.


SoulReaver: CinemaForever

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10.0Lieblingsfilm

[...] „Blade Runner“ lässt den Zuschauer nicht vertrümmt zurück. Er lässt ihn nicht ins offene Messer laufen, doch 'Blade Runner' setzt das Messer von Anfang an immer wieder an, platziert es, nur um immer wieder die Position zu wechseln. Das erzeugt eine der dichtesten, bedrückendsten und stärksten Atmosphären überhaupt. Am Ende stellt sich die Frage, was die eigene Existenz wirklich bedeutet, was sie letztendlich ausmacht. Doch diese Antwort muss jeder für sich selbst finden, denn der Schein trügt nicht nur einmal und das wahre Ich offenbar sich nur selten und wenn, dann nur im Ansatz. [...]

Kritik im Original 31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 14 Antworten

FilmFreeza

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Schön geschrieben :) .. hab ihn gelesen :D


SoulReaver

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Dankeee :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

1982 schuf Ridley Scott mit «Blade Runner» ein düsteres Science-Fiction-Meisterwerk.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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9.0Herausragend

"Commerce is our goal here at Tyrell. "More human than human" is our motto." -

Gestartet zwischen dem zweiten und dritten Teil der alten "Star Wars"-Saga, drei Jahre nach dem ebenfalls von Scott gedrehten "Alien" und zeitgleich mit "E.T. -The Extra-Terrestrial" fiel "Blade Runner" in eine schwierige Phase, und der Einbruch an den Kinokassen dürfte angesichts der Komplexität des Stoffes und der Inszenierung aus Retrospektive die wenigsten Analysten überraschen.

Warum nun diese Einleitung? -
Weil "Blade Runner" auch bei heutigen Rezipienten noch genauso scheitern kann, wie damals, denn selten zwingt ein Film so sehr dazu, mit den eigenen Erwartungshaltungen zu brechen, wie es das dritte Werk aus Scotts Œuvre verlangt: Die Zukunftsvision, die "Blade Runner" heraufbeschwört, ist eine substantiell andere, als alle vergleichbaren Welten und Galaxien, die bis dato geschaffen wurden - vorbei…

Kritik im Original 40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

Hitmanski

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Dankeschön.


Le Samourai

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Da stand mal ne 5,0 ?! tztztz... ;)
Sehr gut geschrieben, ich finde allerdings ALIEN hauchdünn besser als BLADE RUNNER. Und es wird definitiv nichts besseres mehr von Scott geben. Ausgeschlossen.


sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Einer der ersten SiFi-Filme, der seinerzeit die Zukunft nicht sauber/steril sondern schmutzig zeigte. Keine Raumschiff-Laserduelle, sondern Stadtleben machte den Film damals umso untypischer für das SiFi-Gerne.

Philip K. Dick ist mit seinen Buchvorlagen ist auch hier für eine interessante Grundidee gut.

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Ridley Scotts “Blade Runner” ist wohl etwas, das man ein Meisterwerk nennt - entweder man preist ihn, oder man hasst ihn. Doch woran liegt das?

Ich behaupte einmal, nicht an der Optik. Das der Film 26 Jahre alt ist, sieht man ihm zu keinem Zeitpunkt an. Opulente Kamerafahrten durch das Los Angeles der Zukunft und beeindruckende Bilder und Effekte setzen noch heute Maßstäbe. Dabei sind sämtliche Effekte nur Mittel zum Zweck - auf übermäßige Tricktechnik nur weil sie machbar wäre wird verzichtet, und das macht den Film so authentisch. Diese gezeigte Zukunft wirkt echt - keine CGI-Schlacht wie in neueren Science-Fiction Filmen.

Mit dem Soundtrack bin ich persönlich nicht ganz so glücklich. Auch wenn es in Filmen dieser Art damals wohl so üblich war, depressives Saxophon-Gedudel kann ich nicht leiden. Das verdirbt mir schon ziemlich den Film - der ansonsten aber gut ist. Was ansonsten an der Filmmusik von Vangelis so genial sein soll, erschließt sich mir nicht so ganz.

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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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10.0Lieblingsfilm

Als der beste Sciencefictionfilm aller Zeiten wird er oftmals tituliert. Eine Bezeichnung, die aber zugegebenermaßen unumstößlich ist, hat man den Film auch nur schon ein einziges Mal gesichtet.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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10.0Lieblingsfilm

"Augenschmaus", "Fest der Sinne", "Monumentaler Bilderrausch" - keine Ahnung, welche Superlative noch nicht bemüht wurde, um Ridley Scotts Sci-Fi-Epos über die Jagd von Blade Runner Harrison Ford nach dem Replikanten Rutger Hauer zu umschreiben. Auch heute noch bietet der Film eine überragende, atemberaubend durchgestylte Optik und sofern mir bekannt ist, wurde dieser Look zwischen Endzeit, Fantasy und Sci-Fi nie wieder in dieser Konsequenz aufgegriffen. Leider. Dabei ergeht sich "Blade Runner" nicht nur in einem schnöden Bilderrausch, sondern weiss auch mit einer doppelbödigen Story und einem beträchtlichen Anteil an ...Poesie zu gefallen.
Rutger Hauer hat damit seinen stärksten Moment - vielleicht in seiner gesamten Karriere. Wenn er sich zum Schluß dem Blade Runner offenbart, bäumt sich der Film für einen Moment zu einer ungeahnten Größe auf, die von Rutger alleine getragen wird und vollkommen zu Recht einen der großen magischen Kino-Momente darstellt...

Das ist Film!

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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10.0Herausragend

Ridley Scotts bester Film!

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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10.0Herausragend

Auf zahlreichen Ebenen wurde Ridley Scotts Arbeit betrachtet und erforscht, doch keine komplexe Theorie war je so stark wie die simpelste und eindringlichste These des Films: „Blade Runner“ zeigt eine zutiefst inhumane Welt, personifiziert durch einen ungreifbaren Großstadtmoloch, der Replikanten, künstliche Menschen, generiert. Deren Schutzbedürftigkeit und Wunsch nach einfachem Menschsein kulminiert in einem zutiefst humanen Grundappell, der in einem grandiosen Schlussmonolog Rutger Hauers Ausdruck findet. Fragen nach objektiver Realität und medialer Kodierung stehen der tragischen Erkenntnis gegenüber, dass mit jedem vergangenen Leben ein unschätzbarer Wissensverlust einhergeht. Ein filmisches Meisterwerk, herausragend inszeniert. Der beste Science-Fiction-Film aller Zeiten.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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8.5Ausgezeichnet

Damals wie heute bahnbrechend. Das düstere Zukunftsszenario, in den meisten SciFi-Produktionen heute State of the Art, fand in "Blade Runner" seinen Anfang ...

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Kommentare (221) — Film: Blade Runner


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(VINCENTVEGA)

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Bewertung7.5Sehenswert

Das ist also Blade Runner.
Für mich ein ewiger Mythos, seit Jahren wollte ich ihn mir anschauen.
Warum ich es nicht getan habe?
Keine Ahnung. Ich hatte auf jedenfall astronomisch hohe Erwartungen, so wie etwa bei Taxi Driver oder 2001.
Regen.
Regen.
Überall Regen.
Los Angeles, 2019. Ein Moloch. Dystopie.
Neon-Farben im Regen.
Was ist Mensch?
Was ist Maschine?
Kann es sein, Maschine gleich Mensch.
Oder sogar noch mehr, ist die Maschine der neue Mensch.
Vielleicht ist es sogar der bessere Mensch.
Fragen über Fragen die dieser Film aufwirft.
Zum Film allerdings habe ich zu sagen, dass die bizarre Realität die von Scott dargestellt wird, eine etwas überholte Zukunftsversion ist. In den 80ern hat die vielleicht noch gezogen aber im Jahr 2013 wirkt das doch sehr angestaubt.
Alles in Allem ist Blade Runner wahrlich ein Meisterwerk im Sciene-Fiction-Genre.

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marvel_master

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Bewertung3.0Schwach

Habe jetzt versucht den Film in 5 Jahres Abständen anzuschauen. Jetzt sind 20 Jahre rum. Damals war ich jung, heute bin ich alt. Aber ich kann mit dem Film immer noch nichts anfangen. Es passiert einfach nix. Alles ist dunkel und zieht sich ewig hin. Ich mag viele Filme. Von Pulp Fiction über Bang Boom Bang, Inception, Star Wars, Vier Fäuste für ein Hallejulia, Gattica bis hin zu HDR. Aber ich glaube der Film Blade Runner passt einfach nur noch ins letzte Jahrtausend. Die Filmtechnik ist ist einfach alt. Musik war zu seiner Zeit bestimmt gut. Heute eher nicht mehr. Die Schauspieler machen auch ihren Job aber ansonsten muss man wohl extremer Fan von dem Film sein um damit etwas anfangen zu können.

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demien.bartok

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Optik und die Atmosphäre machen weit mehr her als die eher 08/15-Larifari-Geschichte.

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HoBBelZ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

wirklich ein sehr gelungener Film, aber das buch hat mir noch ein tick besser gefallen.

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Poor Boy

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Bewertung3.0Schwach

Nach dem X-ten Versuch dieser Schlaftablette Paroli zu bieten und ich es wieder nicht geschafft habe bis zum Schluss durchzuhalten,gibts von mir 3 Punkte.Die Story ist ermüdend langweilig und kommt ewig nicht in die Gänge.Die Musik kommt immerhin gut rüber und unterstützt die dunkle Atmosphäre,dafür auch 3 Punkte,aber auch nur dafür.

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Dahmer

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aufjedenfall ein Film der spaltet....die einen finden ihn scheisse-langweilig,die anderen sehen ein visuelles/inhaltliches meisterwerk darin.....naja da könnte man wieder stundenlang diskutieren drüber,mann muss nur mal all die anderen Meinungen/Reviews dazu lesen im WWW... BTW:viele meiner kumpels ffinden BR auch belanglos...tztztz


Poor Boy

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Ist ja auch egal.Geschmäcker sind nun mal verschieden.Ich ziehe Filme mit etwas mehr Action dann doch vor.Wie Terminator oder Aliens.Auch hier sind es Visuelle Meisterwerke aber die Story wird mit ihrer großartigen Geschichte vorangetrieben.Es kommt auf die Idee an,und die finde ich in BR langweilig bzw langatmig umgesetzt.


Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film ist optisch und visuell eine Wucht. Dazu kommt die beeindruckende Musik von Vangelis einem Meister seines Fachs. Alles kommt in diesem Streifen zusammen...den schon die Darstellung von Los Angeles im Jahre 2019 ist einzigartig. Die Stadt der Engel wird als riesiges Moloch gezeigt das von den Feuerstößen aus de Fabriken erhellt wird. Es ist da so Menschen überfüllt und laut das man hofft das sich diese Gedanken in der Zukunft nicht erfüllen.
In "Blade Runner" sieht man auch das Harrisson Ford auch ernst zunehmende Rollen spielen kann den bis dahin war er ja nur als Han Solo und Indi Jones aufgefallen. Besonders gefielen mir auch die Darstellung der Replikanten die unteranderen von Sean Young und Dary Hannah überzeugend in Szene gesetzt wurden. Ein Highlight ist natürlich auch Rutger Hauer der sich hier als Klon-Anführer einen Namen macht und wohl nie besser war. Abschließend will ich noch sagen das Blade Runner nicht ein Film für Jedermann ist da es hier mehr um Einzelheiten und Inhalte geht anstatt um Tempo und Action. Das habe ich auch erst nach der 2. oder 3. Sichtung verstanden!!

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Affenpranke

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Schöner Kommentar. Ich emfpinde den Film auch als tecnisch umwerfend, aber irgendwie fand ich ihn nie wirklich packend. Teilweise sogar etwas langweilig.


MajaM

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film der schon lange auf meiner Liste stand und dem ich endlich die Ehre gebühren konnte,die ihm zusteht.
Ein bombastisches setting,bombastische Musik,bombastische Kernaussage.
Wer ist ein Mensch,was macht ein Mensch zu einem Menschen?Hat ein "echter" Mensch mehr Recht auf das Leben,als ein konstruierter?Wie geht ein Mensch um,wenn er herausfindet,dass seine ganze Lebensgeschichte auf Lügen basiert und er selber konstruiert ist?
Viele Zukunftsfragen;eine Thematik die ich liebe und die weniger Hirngespinst -und Scifi Stoff ist,als man sich eigentlich wünscht.

Gleich zu anfangs fühlte ich mich hineingezogen in den Film,was sicher auch daran liegt,dass ich ein großer Fan von Akira,Silent Möbius und co. bin..eine düstere Zukunft,zerstörte Welten/zerstörte Menschen.
Der Soundtrack ist einfach nur Wahnsinn und passend zu dieser Neo-Zukunft und letzlich der Auftritt der liebreizenden Rachel,die sich anfangs so tough gibt und innerlich doch so verletzlich ist..Ein Mensch mit eigener Handlung,eigenen Emotionen und doch - sie ist ebenfalls ein Replikant. Die Grenze zwischen Mensch und Nicht-Mensch ist komplett verwischt.Die Liebe verbindet alle.Doch niemand wird leben..aber wer tut das schon?

Für mich ein ganz,ganz starker Film,dem ich 9 Punkte gebe und keine 10,weil ich denke,dass bei dem Thema noch eine Kugel mehr Eis rauszuholen gewesen wäre.Dennoch bin ich nicht enntäuscht,ganz im Gegenteil!Dieser Film wandert in meine Liste der absoluten Lieblinsfilme.

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Jamo1138

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist er eine sensibel und differenziert gestaltetete Zukunftsvision, die uns je weiter die Zeit voranschreitet in kleinen Schritten umso näher rückt, wenn auch in abgewandelter Form. Damals wusste niemand wie sich Technik weiterentwickelt, der Film funktioniert eher zwischen den Zeilen. Die Coca Cola Werbung sehe ich nicht als negativ an, weil Coca Cola als Stellvertreter eben ein wirksames Symbol für weltumspannenden Kapitalismus darstellt genau wie Mc Donalds oder Pizza Hut in Demolition Man. Der 80er Jahre Flair des Films wirkt schon irgendwie alt, genau wie die brutal blondierte Frisur von Rutger Hauer. Ich würde aber mal behaupten, dass ein Film in dieser Art heute nicht mehr produziert werden kann, da ihm massentaugliche Merkmale fehlen. Ohne viel Pengbum, brutal überzogene Dialoge und Effekte geht heute fast nix mehr. Matrix ist da wahrscheinlich schon das Maß der Dinge.
Jedes mal wenn ich Blade Runner schaue fallen mir auch irgendwelche neuen Kleinigkeiten und Details daran auf, wie die leuchtenden Regenschirme der Passanten z.B. Bleibt nur noch eins zu sagen:

Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkel, nahe dem Thannhäuser-Tor. All diese Momente werden verloren sein... in der Zeit, so wie... Tränen im Regen.

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Murphante

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Bewertung3.0Schwach

Nun nach 4mal verschlafen, gelangweilten und uninspirierenden verschenkten Minuten, hab ich es mir jetzt ein 5´tes und aller letztesmal angetan mir diesen Film hier anzuschauen! Weiter unten gefiel mir ein Satz zu diesem Film sehr gut von "andzno1" ... er schrieb: Die längste Coca-Cola-Werbung, die ich je gesehen habe. :D :D :D :D
Ich füge noch hinzu: Mich würde brennend interessieren was TDK so im Jahre 2019 herstellt ... bestimmt keine Kassetten mehr :D
Zum Film, joahr was kann ich dazu sagen ... Anfangs war ich ja begeistert, auch nach dem 5´ten mal :D ... aber das Problem an diesem Film ist das er nicht spannend ist ... es gibt soviel zu sehen und zu bestaunen ... wäre dieser Film heute im 3D Kino ... würden sehr viele sagen das die Effekte super toll gewesen sind aber die Story einfach viel zu lahm ...
Ich stimme zu die Darstellung und die Atmosphäre sind sehr gut, besonders für sein Alter des Films ... ich bin ein großer Fan von alten Filmen. Weil die meisten haben ja Charakter und Charme ... die Musik und Sounds waren chillig, klaviermäßig lagen sie gut im Ohr ... dafür auch die paar Pünktchen hier ... aber Harrison Ford hat mich nicht überzeugt ... Rutger Hauer sah noch bildgewaltig gut aus im Regen, sterbend!

Was mir heute auch dieser Film zeigt ist einfach die Zukunft, die ich nicht will ... da werden Roboter erschaffen die Emotionen und Gefühle wie Glück, Liebe, Hass und Neid ausdrücken können ... HALLOOOOOO ... leider ist dieser Film kein Film mehr ... denn er wird leider die bittere Wahrheit und die Menscheit verkümmert ... das ist doch eher beängstigend, als diesen Film hier zu hypen ... Ich werde es hier mit diesem Kommentar nicht stoppen oder aufhalten können ... hat ja eh keinen Sinn hier ... aber ich werde eine Warnung aussprechen ... dieser Film ist nicht gut!!!!!!!!!! Er ist eine böse Illusion und man muss die Neugierde stoppen um wenigstens ein Stück Menschsein zu bewahren ... Science Fiction hin oder her ... aber solche Art von Film in der heutigen Zeit ... NEIN DANKE!!!

Hätte dieser Film denn wenigstens uns gezeigt das diese Replikanten einfach nur leben wollen, stattdessen mordend durch die Gegend ziehen ... weiß ich nun nicht was ich davon halten soll ... wenn man einer Maschine, Gedanken ins Mikro spricht und die Replikanten dann gehorsam ausführen ... Jaaa liebe mich ... Jaaa küsse mich ... um dann wenig später in einer abgelegten Speicherzelle die Frage einzugeben: "Liebst du mich" ... Ja ich liebe Dich ... das ist eine Unterhaltung wie mit einem "CHAT BOT" ... ob sich das dann auch alles so echt und geil anfühlt ... ohjeee ich mag gar nicht weiter in die Zukunft blicken ... ohjeee ... ich mach mal lieber die Wahrheitskugel für heute aus und sperr sie in Schrank ein :D

Und nun kommet mir euren Kommentaren um mich zu besuchen
bestraft mich ... :D :D :D

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Poor Boy

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Und aus diesem Grund lasse ich die hässlichen Typen von Blade Runner links liegen und nehme mir stattdessen Ultraviolet vor,spielt auch in der Zukunft und tut meinen Äuglein gut :D


Murphante

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Oooooh Ultraviolet find ich auch nicht sooo verkehrt ... war lecker anzusehen ... werd ich mir bei Gelegenheit auch mal wieder anschauen ... aber ich muss mich echt mal an die Resident Evil Teil 6 ranmachen oder war das jetzt 5 ... ach kein Plan :D :D :D grade ... da gibt es noch so n Milla Film "Ein fast perfektes Verbrechen" ... hast du den schon gesehen ???


sebastian.gonera.5

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Dieser Sci Fi Klassiker kommt garantiert in meine Blu Ray sammlung habe ich schon seeehr lange auf meiner liste ich denke er wird mir gefallen

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kliensche

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Bewertung6.5Ganz gut

Nun endlich habe ich den auch mal gesehen. Die Story ist echt gut, da es ja leider nicht mehr bei vielen Filmen so ist, dass sie derart zum Nachdenken anregen. Und auch die Bilder waren fantastisch, vor allem, wenn man das Entstehungsjahr noch mitbetrachtet. Nur leider fand ich den Film trotz guter Geschichte ziemlich zäh dahinfließend... ich hab mich zwischendurch quasi auch gelangweilt... und auch die Schauspieler waren nur solide. Vielleicht war ich auch nur müde, jedenfalls war das mein Eindruck. ;) Naja, schaue ich ihn irgendwann mal wieder, mal sehen, ob ich dann was anders sehe.

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Murphante

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Ich hab den schon 4mal gesehen und nicht zu Ende geschaut weil der so zäh und langweilig ist ... nun schau ich in das fünfte und letzte mal und werde hier eine schlechte Bewertung dazu schreiben ... weil der Film nicht das ist was er zu sein scheint !!!


mario.scheller.5

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Bewertung9.0Herausragend

"Blade Runner" ist ein Augenschmaus, mit atmosphärischen Dichte und dunklem Blick auf die Zukunft, welche einen schon erschaudern lassen kann. Ein starker Film, der einen mit vielen Gedanken und Fragen zurück lässt, der optisch genial in Szene gesetzt wurde, mit einem tollen Soundtrack und einem Top Cast. Alles andere wurde schon gesagt. Für mich ein "Must-See-Movie"!

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jeffcostello

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ridley Scotts „Blade Runner“ (Final Cut), bietet eine beinahe unerschöpfliche Anzahl an Symbolen und Metaphern, es gibt reichlich Interpretationsansätze und Lesensarten, doch worum es in Blade Runner im Kern geht, das zentrale Thema ist die Menschlichkeit, und die Frage, ab wann etwas als menschlich bezeichnet werden kann.
Der Mensch wurde zum Schöpfer und erschuf die Replikanten, die er versklavt und auch tötet (bzw. einen Replikanten tötet man nicht, für die Eliminierung eines Replikanten wird der Euphemismus „to retire“, also in den Ruhestand versetzen gebraucht), mit der Legitimation, dass sie nicht menschlich sind, dabei sind sie viel menschlicher, und emotionaler als der Mensch selber geworden, denn dieser hat die Menschlichkeit längst verlernt, sie ist der stetig fortschreitenden Technisierung schließlich zum Opfer gefallen. Der Mensch als Unmensch.
Doch nicht nur das, die Geschöpfe, die Replikanten sind dem Menschen bereits überlegen, der Forschungsdurst und der Schöpferdrang als Gefahr für die Menschheit und als ihr drohender Untergang.
Beinahe nebenbei und doch eindringlich, werden auch noch Themen wie Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, verschwinden der Mittelschicht, Machtmissbrauch, etc… aufgezeigt.
Das Setdesign von Syd Mead ist schlicht und ergreifend atemberaubend, diese Symbiose aus Altem und Neuem, aus Vergangenheit und Zukunft, die sich auch in Vangelis hypnotisierendem Soundtrack niederschlägt, und einen in einer berauschenden Sogwirkung ins Geschehen hineinbefördert.
Es wundert nicht, dass dieser Film bei der Kinoauswertung wenig Erfolgreich war, denn es ist ein schwerer, bedeutungsschwangerer, durchaus sperriger Film, bei dem eine Sichtung keinesfalls genügt um ihn wirklich zu erfassen.
Blade Runner ist nicht nur Scotts Opus Magnum, sondern wahrscheinlich auch der beste Sciene-Fiction Film aller Zeiten.

http://www.youtube.com/watch?v=RScZrvTebeA

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JackoXL

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Auch schön geschrieben. ;)


jeffcostello

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Vielen Dank :)


quarnie

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Bewertung9.0Herausragend

Zählt definitiv zu den Meisterwerken der Filmgeschichte.

Aber man erkennt die Qualität noch nicht als Teenager. Das braucht seine Zeit. Ich schaute Blade Runner das erste Mal mit 16. Aber ab Mitte 20 erkannte ich die Qualität.

Eine der schönsten Liebesszenen gibt es auch zu sehen. Vor allem "Rachel´s Theme"! Sowas von schön! Ganz zärtlich.

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L-viz

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Bewertung4.5Uninteressant

Das war alles? Sieh mal an, der Film ist gar nicht so lang, zieht sich aber wie Kaugummi. Es ist natürlich nicht so, dass bei "Blade Runner" alles schief gelaufen ist. Gerade bei der Ausstattung wurde vieles glänzend bewältigt: Die Film-Noir-Elemente ebenso, wie das ganze dystopische Metropolis-Setting und die an jeder Ecke zu spürende Grautönigkeit. Die Ansätze sind da, man hätte nur weiter machen müssen. Schließlich aber leidet der Film an langweiliger Storyline, emotionsloser Präsentation und trivialer bis sogar fadenscheiniger Moralisierung. Deckard dürft eine der langweiligsten Rollen sein, die Harrison Ford je verkörperte, vermutlich. Fehlt aber die emotionale Bindung oder ein wenigstens halbwegs durchgängiger Spannungsaufbau, kann auch die tolle Ausstattung nichts mehr retten.
Absolut unglaubwürdig zeigt sich von Anfang an dieser seltsame Emo-Test, der die Replikantenhaftigkeit einer Person nachweisen soll...
SPOILER
Warum der Farin-Urlaub-Verschnitt Deckard das Leben rettet? Weil der Drehbuchautor es so wollte. Die Szene ist maßlos aufgesetzt und reibt dem Zuschauer noch mal unter die Nase, worum es geht. In sich ist das Ganze auch unschlüssig, denn entweder sind es emotionslose Maschinen oder nicht.

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L-viz

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Joa, hab jetzt noch mal einen Punkt draufgelegt, weil mir doch einige Sachen ganz gut gefallen.


sahinduezguen

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Ich muss auch zugeben, dass ich den Film trotz der schönen Aufnahmen der Cyberpunk-City recht langatmig und emotionslos fand. Beim ersten mal konnte ich es nicht mal durchgucken. Erst nach Monaten habe ich mich nochmals herangewagt und selbst dann musste ich Durchhaltevermögen aufbringen. Die Grundidee des Drehbuchs ist natürlich aufregend. Die Umsetzung hingegen ist aber wohl nicht so ganz gelungen, wie ich es vor meinem ersten Mal mit 'Blade Runner' überall gehört habe. Ich finde der Film ist etwas überbewertet.


timmoe

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Bewertung9.0Herausragend

Stilvoller Mix aus Science-Fiction und Film Noir.
Eine futuristische Atmosphäre gepaart mit hervorragender Sounduntermalung.
Dazu ein super Cast, aus dem insbesondere Rutgar Hauer positiv heraussticht.
Ein wunderbares Sci-Fi Epos
Vielleicht ergibt eine zweite Sichtung sogar die Höchstwertung, aber mir persönlich sind bei all dem Glanz zu viele Fragen offen geblieben.

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nerdkiller

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Die offenen Fragen sind das, was ich an dem Film liebe. ;)


frink

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Bewertung9.0Herausragend

Blade Runner verpackt Gesellschaftskritik und philosophische Fragen in ein atemberaubend gestaltetes, düsteres und dreckiges Sci-Fi-Noir Gewand.
Was ist Realität?
Bin ich Realität?
Sind meine Gedanken Realität?
Meine Erinnerungen?
Ist das was gestern geschehen ist auch heute noch Reatität oder nur noch verblassende Erinnerung?

Blader Runner regt zum Nachdenken an, vergisst aber dabei nicht auch noch blendend zu unterhalten.

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Audreyfan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, wie die Tränen im Regen.....Zeit zu sterben."

Zeit zu sterben. Nach vier Jahren ist Zeit zum Sterben für die Replilkanten. Replilkanten, das sind in der Zukunft vom Menschen erschaffene Androiden, die dem Menschen absolut ähnlich sind, bis auf die Tatsache, das sie keine Emotionen besitzen. Da diese aber aus Eindrücken sich selber Emotionen erschaffen, haben die Wissenschaftler ihnen nur eine bestimmte Laufzeit gegeben. Eine Gruppe von ihnen versucht diese Zeit zu verlängern. Sie wollen länger leben. Mehr leben. Leben. Rick hatte die Aufgabe die Replilkanten aufzuspüren und auszulöschen, er war ein Blade Runner. Nun wird er aus seinem Ruhestand geholt und mit der Aufgabe betraut, die rebellischen Replilkanten umzubringen. Und "Blade Runner" beginnt. Ein Meilenstein des Sci-Fi-Genres. Spannend, emotional, verregnet, dunkel, fragenaufwerfend...Was macht den Menschen aus? Was ist menschlich? Hat auch ein Android das Recht auf Leben? Darf der Mensch etwas erschaffen, das besser sein soll als er selbst? Und darf er dann über dessen Leben entscheiden?
Was ist überhaupt Leben?

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jacker

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Bewertung9.0Herausragend

'I've seen things, you people wouldn't believe...'

Das ist Science-Fiction, das ist wahre Dystopie, das ist perfekte Zeitlosigkeit.
Auch nach 30 Jahren wirkt in Scott's düsterer Zukunftsvision noch alles wie es soll, nichts an der optischen Umsetzung macht den Anschein technisch überholt worden zu sein, nichts an der inhaltlichen Umsetzung hat die gewünschte Wirkung eingebüßt.

'...Attack ships on fire off the shoulder of Orion...'

Und diese Wirkung ist wirklich herausragend stark.
Nichts wird allzu offen, oder gar plump thematisiert und doch formt sich das Bild der Zukunft und vor allem ihrer Gesellschaft umso klarer. Die dunkle, nasse, hektische Version von Los Angeles könnte anonymer, egoistischer und emotional kälter nicht sein - das Individuum versinkt in einem dreckigen Moloch, zur Bedeutungslosigkeit degradiert, zum langsamen krepieren freigegeben, durch hyperdimensionierte Werbung in Neon-Lettern zum Konsum aufgefordert. Das Dasein nur Treibstoff im Motor des Systems. Ein Dasein in Regen und in Dunkelheit, denn die Natur scheint in dieser Zukunftshypothese schon lange keinen Widerstand mehr gegen die ausbeuterischen Kräfte ihrer Bewohner leisten zu können und wer Geld hat - das nötige Geld - weilt schon lange nicht mehr in diesem Hexenkessel sondern in der 'Off-World', auf anderen Planeten wo es besser ist (wo der Kreislauf von vorne los geht?).

'...I watched C-beams glitter in the dark near the Tannhauser gate...'

Am meisten begeistert mich neben der Atmosphäre der Stadt und dem Detailreichtum der Kulissen der Fakt, dass Scott sich hier einfach Zeit nimmt: Zeit um seine (K. Dick's) Geschichte des einsamen Deckards atmen zu lassen, sich entwickeln zu lassen, Zeit um Figuren nicht nur Platzhalter sondern Charaktere sein zu lassen. Und das sind sie: Harrison Ford spielt groß auf und auch Rutger Hauer und Sean Young verkörpern ihre Replikanten perfekt - die Gratwanderung zwischen programmierter Menschlichkeit und daseinsbedingter Emotionslosigkeit gelingt, wie sie besser nicht gelingen könnte.

'...All those moments will be lost in time... like tears in rain...'

Doch die ganze Mystik, Undurchsichtigkeit und Tristesse wäre nur halb so gut, hätte Vangelis hier nicht einen absoluten Meilenstein an klanglicher Untermalung abgeliefert. Es gibt Musik, die eine gewisse Stimmung erzeugen soll, es gibt Musik, die nötig ist um einer Szene eine Richtung zu verleihen, aber es gibt - und das ist wahre Kunst - auch Filmmusik, die in optimaler Symbiose Hand in Hand mit der Bildsprache geht. So hier. Bild, Ton (und auch das was im Kopf des Zuschauers passiert) greifen ineinander, beißen sich fest, verwachsen und fusionieren zu einer neuen, stärkeren Einheit - zu etwas Untrennbarem, in dem eins nicht mehr ohne das andere Existieren kann, weil es für sich genommen (nachdem man das Ganze betrachten durfte) keinen Sinn mehr ergeben kann.

'...Time to die.'

Ein Meilenstein.
Ein Meisterwerk!

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RoosterCogburn

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jacker, hier wurde schon alles wichtige gesagt. fehlt nur noch das du dir die drei wichtigsten fassungen erneut anschaust. am besten in einem entsprechenden zeitabstand.


jacker

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So ist es.. Wenn ich den Vergleich ziehen kann wird die Diskussion wiederbelebt, der Kommentar geupdated und ein Fazit gegeben!


Alienator

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Bewertung9.5Herausragend

Wenn man schon den Titel Meilenstein vergibt, dann an diesen Film

Manchmal gibt es Filme, die kommen ganz langsam und revolutionieren die Filmwelt. So auch dieser! Die Nachwirkungen von diesem bahnbrechenden Meisterwerk (und ich verwende das Wort sehr ungern) sind bis heute spürbar. Sei es auf formaler Ebene oder dem Inhalt. Was kann man mit diesem Film nicht alles beleuchten: Fortschrittzweifel, Umweltzerstörung, Paranoia und vieles mehr. Die philosophischen Aspekte sind unübersehbar; mythologisch wird hier vieles aufgegriffen (sei es christlicher Natur oder metaphysischer). Hauptaspekt hier ist die Frage, inwieweit der Mensch menschlich ist oder ob wir kälter und roboterartiger sind, als die Replikanten, die, zumindetsens in Schlussakt, menschlicher sind als der Mensch. Man kann vieles interpretieren,das ist das schöne bei diesen Film.
Fakt ist aber, dass es Scott geschafft hat eine Welt zu kreiieren, die in ihrer Dimensionalität unglaublich schön ist. Formal gesehen das wegweisendste Werk der 80er Jahre. Und das von einem SF-Film.

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