Blue Valentine
Blue Valentine (2010), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 04.08.2011
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138 Kommentare
Keine
von Derek Cianfrance, mit Ryan Gosling und Michelle Williams
Was als leidenschaftliche Liebe beginnt, endet für Ryan Gosling und Michelle Williams in alltäglicher Monotonie.
In Blue Valentine verlieben sich der Highschool-Abbrecher Dean Pereira (Ryan Gosling) und die angehende Medizinstudentin Cindy Heller (Michelle Williams) unsterblich in einander. Obwohl Cindy von ihrem Ex-Freund schwanger ist, entscheidet sich das Paar zu heiraten und Cindys Tochter Frankie (Faith Wladyka) als gemeinsames Kind zu erziehen. Die Liebe der Beiden weicht nach mehreren Jahren jedoch dem Alltagstrott. Wo ist die Leidenschaft und Liebe geblieben?
Hintergrund & Infos zu Blue Valentine
Um die Schauspieler auf ihre Rolle eines verzweifelten Ehepaares in dem romantischen Drama Blue Valentine vorzubereiten, ließ der Regisseur Derek Cianfrance seine Hauptdarsteller Ryan Gosling und Michelle Williams mehrere Monate in einem Einfamilienhaus wohnen. Das Schauspielpaar richtete das Haus mit ihren privaten Gegenständen ein und kauften sich mit einem Gehalt, dass den Charakteren des Films entsprach, Lebensmittel. Sie drehten fiktive Familienvideos, machten mit der Schauspielerin, die die Tochter verkörpern sollte, Ausflüge ins Shoppingcenter und machten Familienfotos. Derek Cianfrance kam zu Besuch, um die Anspannung und Konflikte der Schauspieler zu verstärken. Eines Abend ging der amerikanische Regisseur so weit, Ryan Gosling vorzuschlagen, in Michelle Williams Schlafzimmer zu gehen und zu versuchen mit ihr zu schlafen. Ryan Gosling reichte es jedoch mit der Simulation der Ehe und er schlief auf der Couch.
Regie führte der Kameramann, Drehbuchautor, Cutter und Regisseur Derek Cianfrance. 1998 konnte das Multitalent mit Brother Tied auf Festivals Aufmerksamkeit erlangen. Die männliche Hauptrolle in Blue Valentine übernahm Ryan Gosling, der sich in den letzten Jahren als talentierter Schauspieler (Wie ein einziger Tag von 2004, Half Nelson von 2006 und Lars und die Frauen von 2007) etablieren konnte. Michelle Williams ( Brokeback Mountain von 2005 und I’m Not There von 2007) verkörperte in Blue Valentine die weibliche Hauptrolle. (RS)
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Cast & Crew
- Genre
- Ehedrama, Romanze, Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Manhattan
- Handlung
- Alkohol, Alkoholisches Getränk, Alltag, Arzt, Arzthelferin, Baby, Betrunken, Beziehungsprobleme, Braut, Brautkleid, Bräutigam, Bus, Ehe, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Eheversprechen, Eifersucht, Entfremdung, Erste Liebe, Ex-Freund, Familienalltag, Familienfoto, Familienkonflikt, Freund, Frustration, Große Liebe, Heiratsantrag, Hochzeit, Hochzeitsfeier, Hochzeitstag, Krankenhaus, Krankenschwester, Kuss, Leidenschaft, Liebe, Liebeskummer, Liebespaar, Liebesszene, Liebeswirren, Lied, Medizinstudent, Missgunst, Musizieren, Mutter, Mutter-Tochter-Beziehung, Paartherapie, Partnerschaft, Reihenhaus, Romantik, Romantik, Romanze, Schlussmachen, Schwangerschaft, Sex, Streit, Student, Studentin, Studium, Tochter, Traumhochzeit, Trennung, Umzug, Undankbarkeit und Eifersucht, Ungewollte Schwangerschaft, Vater-Tochter-Beziehung, Vaterfigur, Verehrer, Verlassen Werden, Verlassen der Familie, Verlieben, Verlust der Ehefrau, Verlust der Familie, Verlust der Großen Liebe, Verlust des Ehemannes, Vernachlässigung in der Ehe, Versöhnung, Werdender Vater, Widerspruch, Zuneigung, Zurückweisung
- Stimmung
- Traurig
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Links zum Film Blue Valentine
- Blue Valentine: film-zeit.de
- Blue Valentine: critic.de





















Kritiken (27) — Film: Blue Valentine
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Regisseur und Drehbuchautor Derek Cianfrance hat mit Blue Valentine nicht weniger geschaffen als das exemplarische Portrait einer Beziehung, die vom Leben eingeholt worden ist. Endlich einmal keine gestelzten Dialoge und pathetischen Szenen mit großer Geste, sondern stattdessen echte Gefühle und Wutausbrüche, die einen mitfühlen und an die Substanz gehen. Cianfrance wirft einen wirklich ungeschönten Blick auf eine Beziehung am Abgrund und durchbricht diese alles durchdringende Tristesse mit wirklich romantisch anrührenden Szenen aus der Vergangenheit von Dean und Cindy, die insbesondere bei den ersten Annäherungsversuchen von Deans Seite so unbeholfen und unschuldig wirken, dass ich geneigt bin zu behaupten, ein so ehrliches Bild der klassischen Junge-trifft-Mädchen-Thematik noch nie auf der Leinwand gesehen zu haben. [...]
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Wer kennt diesen Schmerz nicht? Das Gefühl wenn man merkt, dass die erste Liebe, die man natürlich direkt als GROSSE und EINZIGE betitelt, langsam auseinander bricht. Erst schleicht sich das Gefühl durch die Hintertür um dann mit erschreckender Gewissheit die Vordertür einzutreten. Zwar haben die schweren Zeiten in 'Blue Valentine' deutlich mehr Gewicht und bieten die absoluten Höhepunkte des Films, aber auch die Szenen in denen sich Dean und Cindy kennenlernen sind wunderschön, authentisch und einfach ECHT. Mit 'Blue Valentine' inszeniert Cianfrance endlich einen ehrlichen, klischeefreien und schmerzhaften Film über eine Beziehung/Ehe, die zum Scheitern verurteilt ist. [...]
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Punsha Wed, 28 Mar 2012 10:59:02 -0000
Antwort löschen... und in der Kritiker-Wertung somit noch einmal erheblich geklettert. Freut mich wegen meiner Moviepilot Top 250, weshalb der deswegen noch ein paar Plätze klettern dürfte. Gut so! :)
SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschen[...]
Der Plot kränkelt überall ein bisschen, kneift an den wesentlichen Stellen und macht die Situation weit weniger explizit als offensichtlich gewollt. Cindy ist eine Frau, wie sie das Leben schreibt – hier durchaus negativ zu werten – da sie es nicht fertig bringt (ebensowenig wie ihr gegenüber) dem Konflikt, der die beiden ihrer Meinung nach umgibt, ins Auge zu blicken. Die einander einenden, vergangenen Handlungen wirken ebenso kümmerlich im Spotlightdress wie die zertrennenden Handlungen in der Gegenwart. Gosling und Williams spielen bei aller Kritik alles andere als schlecht, sind jedoch farbloser Spielball eines misslungenen Drehbuchs.
[...]
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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.
Kommentar löschenDie Anatomie einer Liebesbeziehung weiß diese Independent-Produktion mit formidablem Ensemble dabei ebenso realistisch wie intensiv nachzuzeichnen. "Blue Valentine" beginnt mit dem Verlieben und endet nach den Stolpersteinen Schwangerschaft und Kinderziehung mit der Trennung eines Liebespaars.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenBemerkenswert gespieltes Liebesmelodram, im Wesentlichen dem Duktus des US-amerikanischen Independent-Kinos verpflichtet (Shaky Cam, grober Schnitt, symbolbehaftete Alltagsbilder), zuweilen eindrucksvoll in der Verzahnung seiner Zeitebenen. Inhaltlich fällt Regisseur Derek Cianfrance hingegen nicht viel mehr ein, als lediglich heterosexuelle Beziehungsstandards anzuhäufen und diese dem kommoden Verlauf einer unglückseligen Liebe entsprechend aufzureihen: Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt turteln, vögeln und entzweien sich Ryan Gosling und Michelle Williams bis zum bitteren Ende in einer auf Ultrarealismus kupierten Geschichte "wie aus dem Leben". Das ist wenig profund und weitgehend belanglos, genauso wie sicherlich vollkommen unproblematisch und legitim – wirft dann aber gleichwohl die Frage auf, warum es eben nun ausgerechnet auch noch dieses einhunderttausendste Beziehungsdrama überforderter Endzwanziger gebraucht hat. In der Art, wie sich "Blue Valentine" gegenüber seinen Figuren positioniert (genervte Zicke vs. liebebedürftiger Verlierer), erscheint der Film überdies mitunter unangenehm befangen.
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patcharisma Sun, 04 Sep 2011 20:27:07 -0000
Antwort löschenRaiko, bitte in den Kommentaren jeweils etwas mehr Bescheidenheit walten lassen, danke! (xD)
Mr Vincent Vega Sun, 04 Sep 2011 20:49:54 -0000
Antwort löschenWas ist an dem Kommentar denn unbescheiden?
patcharisma Sun, 04 Sep 2011 21:04:11 -0000
Antwort löschenAn diesem mal ausnahmsweise nichts! (war nur ein kleines Spässchen, forgive me!)
Mr Vincent Vega Sun, 04 Sep 2011 21:06:45 -0000
Antwort löschenNa gut. Nichts ist ja auch langweiliger als Bescheidenheit.
Roco De Long Thu, 03 May 2012 19:54:08 -0000
Antwort löschen- "Inhaltlich fällt [...] nicht viel mehr ein, als lediglich heterosexuelle Beziehungsstandards anzuhäufen": Die "Standards" sind doch deshalb Standards, weil sie nunmal immer wieder so oder ähnlich auftauchen. PS: der Zusatz "heterosexuell" verwirrt mich etwas. Haben Homosexuelle etwa völlig anders Standards und all das betrifft sie gar nicht...?
- "warum es [...] dieses einhunderttausendste Beziehungsdrama überforderter Endzwanziger gebraucht hat": eine für mich unverständliche Frage. Die Frage ist doch "warum nicht?", wenn es verdammt gut gemacht ist.
- "genervte Zicke vs. liebebedürftiger Verlierer": bei diesem Punkt muss ich einen Schritt weitergehen und sagen: wenn du die beiden Figuren wirklich so vereinfacht wahrnimmst, dann hast du wahrlich nicht präzise hingeschaut.
Stefan Ishii Mon, 05 Nov 2012 21:30:22 -0000
Antwort löschenWie so oft trifft dein Kommentar den Kern der Sache; aber wie so oft fällt meine Bewertung weniger negativ aus.
Le Samourai Wed, 12 Dec 2012 00:33:29 -0000
Antwort löschenNee, also hier trifft der Kommentar ausnahmsweise mal so überhaupt nicht den Kern der Sache. Vollkommen vorbeigeschossen, aber immerhin wurden ja einige positive Aspekte erkannt und erwähnt. In Sachen Klischeebefreitheit, Authentizität und Intensität definitiv DAS herausragende Beziehungsdrama der letzten Jahre. Man merkt, dass der Regisseur 12 Jahre am Script gesessen und ganze SECHS Jahre mit Gosling und Williams geprobt hat.
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Mr Vincent Vega Wed, 12 Dec 2012 00:34:24 -0000
Antwort löschenDu bist 'n Hipster. Du stehst natürlich auf sowas.
Le Samourai Wed, 12 Dec 2012 01:04:17 -0000
Antwort löschenHihi. Dabei bist DU doch ein Hipster (laut Narrisch).
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Die auf Indie getrimmte Kameraarbeit schrammt in manchen Momenten nur knapp an der Nerv-Grenze vorbei, kriegt aber die Kurve und versteht es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, ohne einen eigenen, lebendigen Stil zu missen. Behutsam werden die Bilder mit genretypischer Musik unterlegt. Ein schlichter handwerklicher Rahmen, in welchem sich Gosling und Williams mithilfe des feinfühligen Drehbuchs voll entfalten. Was die beiden als tragisches Paar abliefern, ist so authentisch, so echt, das die Geschichte selbst ohne Überraschungen, fast nur mit kleinen Gesten, leisen Tönen und steter Lebensnähre berührt und einen tiefen Eindruck hinterlässt. [...]
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Welcher Film auch immer dieses Jahr gezeigt wurde und noch gezeigt werden wird, ihr werdet keine besseren schauspielerischen Leistungen sehen, als die von Michelle Williams und Ryan Gosling. Gerade, als ich das Kinojahr 2011 aufgrund nerviger Comicverfilmungen, unnötiger Sequels und langweiliger Hommages aufgegeben hatte, zeigen mir diese Schauspieler, dass man niemals den Glauben an besondere Filme aufgeben sollte. Eigentlich ist der Film "nur" ein Beziehungsdrama wie so viele andere. Nein, ist er nicht, denn noch nie habe ich dabei eine vergleichbar überwältigende Chemie zwischen zwei Protagonisten gesehen. Selten war ich Zeuge eines so nachhallenden, beeindruckenden Drehbuchs und einer dermaßen herausragenden Umsetzung. Gosling und Williams spielen ihre Rollen nicht nur, sie leben sie, zu jedem Moment, in jeder Mimik und jeder Gestik. Wahrhaftig zwei Leistungen, welche nicht genug in den Himmel gelobt werden können. [...]
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JohnnyKee Thu, 04 Aug 2011 21:48:29 -0000
Antwort löschenSehr geil. Wollt den mir erst vor kurzem bestellen. Ärgert mich jetzt. Argh! ;)
Chris12zero Thu, 04 Aug 2011 21:51:26 -0000
Antwort löschenSehr schön, vorgemerkt !! ;)
facepalm Thu, 04 Aug 2011 21:53:05 -0000
Antwort löschenBisher hat 500 Days of Summer noch den Platz, auch wenn und gerade weil er das ganze locker sieht :) Aber den hier schau ich mir JETZT 100%ig an :)
Haschbeutel Thu, 04 Aug 2011 22:22:46 -0000
Antwort löschenJetzt MUSS ich den sehen. Toll!
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xTimmaex Thu, 04 Aug 2011 22:50:36 -0000
Antwort löschenAls der Abspann einsetzte hab ich zum ersten mal in meinem Leben bei einem Film geweint. Das sagt wohl alles.
der cineast Thu, 04 Aug 2011 23:01:10 -0000
Antwort löschenButton klemmt. Muss ich sehen.
Susan Noll
Kommentar löschenBlue Valentine dagegen bietet wahrhaftige Charaktere, die sich wandeln, die Ecken und Kanten haben. Die zum größten Teil improvisierten Dialoge wirken lebensnah und so fehlen den Protagonisten auch einfach manchmal die Worte (...)
Im Zusammenwirken mit dem Soundtrack der New Yorker Band Grizzly Bear, deren fiebrige, melodiöse, verletzlich wirkende Musik hier wie die Faust aufs Auge paßt, entsteht ein melancholischer, undistanzierter Blick auf ein Paar und das Suchen, Finden und Vergehen seiner Liebe.
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschen"Blue Valentine" ist ein großer Liebesfilm und eine große Tragödie. Mit brutaler Ehrlichkeit erzählt Regisseur und Drehbuchautor Derek Cianfrance in einer meisterhaften, geradlinigen Inszenierung vom langsamen Sterben der Gefühle und ihrem plötzlichen Tod.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenDabei ist der Blick auf die Beziehung der beiden völlig klischeefrei, unsentimental und doch bedingungslos mitfühlend. So gelingt Cianfrance ein sehr aufrichtiger, sehr erwachsener Film über eine Liebe, auf der von Anfang an eine schwere Hypothek lastet, und die zwei schwachen Menschen, die sie schultern. Das hat Seltenheitswert im Kino. "Blue Valentine" ist eine rare Kostbarkeit.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschen„Blue Valentine”, das Ende einer Beziehung mit gegenläufig montiertem Anfang, ist kein lustiger Film. Aber gerade in dieser Montage und im Schauspiel ein guter. (...) Anfang und Ende, Hoffnung und Verzweiflung, Auf und Ab sind sehr raffiniert miteinander verschachtelt. Letztendlich schafft es der Film so, ein Happy und ein bitteres End innerhalb von Sekunden, nur von einem Schnitt getrennt zu zeigen. Ein schönes Kunststück, das den Film sehenswert macht, auch wenn es nicht wirklich ein Feel good-Movie ist.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenNein, es ist kein Spaß, sich "Blue Valentine" anzusehen, aber es ist ein Erlebnis. Denn dieser Film wäre nicht so intensiv, so kraftvoll, beizeiten geradezu schmerzhaft, wäre er nicht das Testament echter Kunstfertigkeit in der filmischen Umsetzung. Das ist es, was echte Independent-Filme auszeichnet: Dass sie mit im Vergleich lächerlich kleinen Budgets ein so viel intensiveres Filmerlebnis bieten können als ein in allen Aspekten glattgebügelter Mainstream-Film, der es überhaupt nicht wagt, die Emotionen, die in ihm stecken, auch wirklich einzufangen und fühlbar zu machen. "Blue Valentine" ist eine große Liebes- und eine schmerzvolle Trennungsgeschichte in einem. Und in dieser Hinsicht mitreißender als das meiste andere, was man im Kino so zu sehen bekommt
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Sabine Horst: epd-Film Sabine Horst: epd-Film
Kommentar löschenEin Mann und eine Frau verlieben sich und gehen wieder auseinander – es gibt nichts Alltäglicheres. Aber Blue Valentine erzählt davon mit einer Konzentration, als ob es sich um etwas ganz Unerhörtes handelte, etwas von der Dimension der Mondlandung oder der Errichtung der zweiten Front. Und dazu braucht es keine Geigen, nur zwei fantastische Schauspieler und zwei verschiedene Filmformate.
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Harald Steinwender : BR Harald Steinwender : BR
Kommentar löschenZusammen mit dem offenen Ende und der komplexen Zeitstruktur dürfte das Melodram für ein großes Publikum vermutlich zu sperrig sein. Aber gerade diese Eigenschaften machen "Blue Valentine" auch zu einem bewegenden und intensiven Film. Völlig zu Recht wurden die beiden Hauptdarsteller für eine Vielzahl von Preisen nominiert, darunter Williams für den Oscar und Gosling für einen Golden Globe.
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René Claßen: Filmdienst René Claßen: Filmdienst
Kommentar löschen"Ansonsten ist „Blue Valentine“ ein Film, der die Bitternis sucht. Mit kargen Bildern und harten Schnitten entwirft Cianfrance eine unbarmherzige Welt, die großen Gefühlen keine Bühne bietet und in der sich Niederlagen beinahe zwangsläufig einstellen. Einzig das finale Feuerwerk entlässt den Zuschauer mit einem Funken Hoffnung, dass mit jedem Moment des Glücks die Liebe die Zeit besiegt. Aber kann man sich mit einer solch fatalistisch-esoterischen Sicht der Dinge zufrieden geben, wenn der Bestand einer Familie auf dem Spiel steht? „Blue Valentine“ ist jedenfalls kein Film, der gegen den Stand der Dinge revoltiert, kein Film, der Mut macht, sondern kunstvoll den Status quo beklagt.“
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenChronologisch erzählt, wäre „Blue Valentine“ wohl eine ziemlich konventionelle „Szenen einer Ehe“-Geschichte geworden. Der dramaturgische Kniff, das Hochgefühl des Anfangs mit der Ernüchterung des Verfalls parallel zu schneiden, erlaubt eine vielschichtige Beobachtung. Wie meisterhaft die Zusammensetzung der verschiedenen Mosaikstückchen in „Blue Valentine“ dank dem sorgfältigen Schnitt von Jim Helton und Ron Patane gelingt, zeigt etwa eine Einstellung mit Dean im Altersheim, die von einem scharfen Schnitt unterbrochen und erst in einer späteren Rückblende mit deren Gegeneinstellung aufgelöst wird. In der Zusammenarbeit mit dem Kameramann Andrij Parekh setzte Regisseur Derek Cianfrance verschiedene Techniken ein, die zu den unterschiedlichen Anmutungen führten: Die mit einer Super-16mm-Handkamera gedrehten Rückblenden verleihen eine mit der Verliebtheit der Protagonisten korrespondierende Unbeschwertheit. Für die Szenen, die den Verfall ihrer Ehe schildern, wurden feste digitale Kameras mit Teleobjektiven verwendet, die eine klaustrophobisch erdrückende Atmosphäre erzeugten.
„Blue Valentine“ beobachtet präzis, woran eine Ehe scheitern kann: an der Sprachlosigkeit, an den übermäßigen Erwartungen, letztlich aber am Egoismus. Deans Frage – „Was soll aus der kleinen Frankie werden?“ – verdeutlicht darüber hinaus, dass unter der Trennung am meisten die Kinder leiden.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenIn guten wie in schlechten Zeiten. „Blue Valentine“ das heißt: ein Paar, zwei Geschichten und der Verzicht auf die rosarote Brille. Vorgabe sind Frage und Fakt: 1. Wie wurden aus der niedlichen Cindy (Michelle Williams ist erstklassig) und dem warmherzigen Tausendsassa Dean (the Great Gosling) ein Paar? Das wird erklärt. 2. Jetzt ist nur noch Leere. Das wird gezeigt. Regisseur und Ko-Autor Derek Cianfrance hat ein ergreifendes wie grundehrliches Beziehungsdrama in der modernen amerikanischen Mittelschicht erschaffen. Ein Werk voll verdammt süßer und verdammt bitterer Momente. Dieses Wechselbad aus romantisch-blinder Verliebtheit und der kalten-grauen Normalität fasziniert und berührt. Schüchterne erste Küsse und kurze Röcke treffen auf Geheimratsecken und Hängebrüste. Diese (un)gewöhnliche und warmherzige Lovestory stellt keine Fragen, hat keine abgewetzten Erklärungen parat. Denn der Filmemacher, der Zuschauer kennt die Antwort, kennt die Routine einer Beziehung. „Blue Valentine“ reiht sich nahtlos in die Serie herausragender Beziehungsdramen der Filmgeschichte ein. Neben dem Kammerstück „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ oder Ingmar Bergmans ausladendem Genre-Klassiker „Szene einer Ehe“ wirkt Cianfrances Film zwar wie kleines Kino. Aber dieses Werk über fragiles Glück, das vom tristen Alltag und dem ungewollten und manchmal unvermeidlichen Hass und der Frustration zwischen den Eheleuten bedroht wird, gewinnt durch die superb aufspielenden Darsteller und die Improvisationsfreiheit an Größe und Eigenständigkeit. Nachfragen erübrigen sich. What happened? Life happened.
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenDerek Cianfrance hat hier literarisch und filmisch so etwas wie ein Meisterstück abgeliefert, dessen kunstvolle Regiearbeit in Sundance berechtigterweise gebührend gefeiert wurde – und das will schon etwas heißen. Michelle Williams (Cindy) und Ryan Gosling (Dean) spielen von Anfang bis Ende unübertroffen gut.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenDer dramaturgische Clou des Ganzen ist nun, dass man Beginn und Ende der Beziehung quasi gleichzeitig sieht. [...] Diese ungewöhnliche Form hätte schnell zum Selbstzweck werden können, deren hauptsächliche Funktion es wäre, zu kaschieren, dass hier eigentlich wenig Originelles erzählt wird. Dass dem nicht so ist, verdankt der Film weniger seinem Stil, der zwischen blau-durchtränkten Digitalbildern (in der Gegenwart) und farbgesättigten 16mm-Aufnahmen (in den Rückblenden) wechselt, sondern seinen beiden Hauptdarstellern.
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Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Auf sehr vielen Ebenen des Films und in vielen Details thematisiert Blue Valentine die Gegenwart als Zukunft der Vergangenheit, die Gegenwart in ihrer Verwandlung zur Vergangenheit, die Gegenwart als Ausgangspunkt einer unvorstellbaren Zukunft. Die Gegenwart an sich jedoch stellt sich dar als ein undurchschaubares Chaos. Anders wie in vielen Filmen, die eine Liebesgeschichte ins Zentrum stellen, vermag hier der Zuschauer ebenso wenig wie die Figuren eine Lösung für die Probleme zu erkennen. In der letzten Einstellung ist das Feuerwerk des Nationalfeiertags zu sehen. Hauptsächlich erfüllen die Raketen und Fontänen die Straße mit Nebel, doch hin und wieder blitzen die bunten Funken auf. Die einzelnen Momente des Films sind ein ebenso kurzes Aufblitzen einer Begebenheit in einem Nebel der Gegenwart, deren Bedeutung wirklich erst in einer Rückschau festgelegt wird. Eine Konstruktion einer Gegenwart ist somit nur als Aneinanderreihung von Augenblicken denkbar, ohne Erklärungen....
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jimmey11 Thu, 30 Jun 2011 21:07:16 -0000
Antwort löschenDanke für den tollen Kommentar zum Film!
Alle Kritiken (27)
Kommentare (111) — Film: Blue Valentine
loveissuicide Mon, 20 May 2013 06:36:10 -0000
Kommentar löschenAuthentisch, intim und sehr schmerzvoll zu sehen, wie (gegenseitige) Liebe sich so brutal aus einer Beziehung verabschieden kann. Und die Hauptdarsteller sind Spitze.
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Velly Thu, 02 May 2013 14:33:30 -0000
Kommentar löschen"How do you trust your feelings when they can just disappear like that?"
"Blue Valentine" erzählt uns von der Liebe zweier junger Menschen. Einer Liebe, die wunderbar leicht und ungestüm beginnt und sich leider zu früh zu hohen Herausforderungen stellen muss.
Und vor allem erzählt uns "Blue Valentine" davon, dass Liebe manchmal nicht genug ist. Nicht, wenn die Wege und Bedürfnisse der Liebenden in so verschiedene Richtungen gehen.
Wir erleben sehr nah die Geburt und den Tod dieser Liebe mit. Manchmal fast zu nah...
Wenn ich dabei zusehe, wie sich Cindy und Dean im Krankenhaus streiten, fühle ich mich wie ein Eindringling und möchte am liebsten wegschauen.
Wenn ich beobachte, wie Dean im "Future Room" versucht, etwas wiederzubeleben, was augenscheinlich schon zu lange tot ist, dann tut das richtig weh.
Und wenn Derek Cianfrance uns im Kontrast dazu zeigt, wie die beiden ihre ersten Abende verbringen, dann wirkt das so ehrlich und intim, dass ich mich frage wo da noch die Grenze liegt zwischen Rolle und Darsteller.
(Ganz eindringlich ist das übrigens in zwei (leider...) nicht verwendeten Szenen:
http://www.youtube.com/watch?v=Jy8iSNKUisc
http://www.youtube.com/watch?v=4IQdSEbyoY0 )
Ryan Gosling und Michelle Williams zeigen uns beeindruckend glaubwürdig die verschiedenen Stadien ihrer Charaktere und beweisen mir mal wieder, dass ich richtig damit liege, sie so gern zu mögen.
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VisitorQ Thu, 02 May 2013 16:06:02 -0000
Antwort löschenWilliams und Gosling muss man einfach lieben. Starker Film.
Mr. Pink Sat, 27 Apr 2013 11:00:31 -0000
Kommentar löschenDie 12 Jahre Arbeit, die in "Blue Valentine" investiert wurden, haben sich gelohnt. Entstanden ist ein bedrückendes, aber erstklassiges Drama, in dem alles echt und authentisch wirkt, von der Geschichte bis zu Ryan Goslings und vor allem Michelle Williams' herausragendem Schauspiel. Minutiös seziert Regisseur Derek Cianfrance in schonungsloser Montage eine Beziehung von ihrem Anfang bis zum absehbaren Ende, weit über den Schluss des üblichen Liebesfilms hinaus. Die Kamera fängt dabei schöne Bilder und sehr viele äußerst intime Momente ein.
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headmusic Sat, 06 Apr 2013 18:14:10 -0000
Kommentar löschenEs tut einfach weh den Protagonisten zuzuschauen auf ihrem Weg in den emotionalen Untergang. Michellle Williams und Ryan Gosling sind ideal besetzt worden und fühlen und agieren um ihr Leben.
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vanilla Fri, 05 Apr 2013 09:01:42 -0000
Kommentar löschensehr realistischer Film über die scheinbar große Liebe, die mit den Jahren leider zu einseitig wird und somit dem Eheleben wenig Raum zum Atmen lässt.
Vielleicht sind beide zu unterschiedlich? Vielleicht haben beide andere Meinungen? Vielleicht sind es die unterschiedlichen Ambitionen?
Tolle düstere Bilder vermitteln genau die passende Stimmung. Toller Soundtrack, der die Bilder perfekt begleitet.
Eine andere Liebesgeschichte, die man so noch nicht gesehen hat.
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M.K. Thu, 04 Apr 2013 17:11:30 -0000
Kommentar löschen+leichte Spoiler+
Leider unbewegend.
Michelle Williams spielt grässlich, das hält ja kaum einer aus.
Ich verstehe nicht, wie man diesen Film rührend finden könnte, 5 Punkte, weil er ein recht gutes Bild der Realität vermittelt. Vor allem die zahlreichen Streits des Paares sind authentisch dargestellt (Frau ist schuld, doch dreht alles um, um den Mann als Arschloch darstellen zu können).
Leider fehlt jegliche Spannung und die einstige "Liebe" des Paares ist meiner Meinung nach total unüberzeugend und oberflächlich.
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Bloodmind Fri, 29 Mar 2013 01:15:18 -0000
Kommentar löschenEin bisschen wie (500) Days of Summer in deprimierend und "alle sind unglücklich". Ein Guter Film, der vor Emotionen nur trieft.
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Oezkan Wed, 27 Mar 2013 15:05:33 -0000
Kommentar löschenDie Zeit. Zeit. Zeit... Sie verursacht all den Schmerz auf dieser Welt und nimmt uns die Menschen, die wir lieben. Sie lässt uns älter werden, schwächer und öffnet uns die Augen. Die Zeit ist das einzige auf der Welt, dass mir wirklich Angst macht und meine Umgebung in schwarzen Nebel versetzen kann. Doch was ist mit der Liebe? Kann die Zeit auch die Liebe zerbrechen, so als bestünde sie aus einfachem Glas?
"Blue Valentine" ist himmlisch und verursacht ein Chaos der Gefühle. In der einen Minute fange ich an eine gewisse Freude zu verspüren und dann stille... Die Melancholie umhüllt den Raum und stärkt meine Furcht vor der Zeit nur noch mehr.
Die Entstehung der Liebe zwischen Dean und Cindy ist absolut großartig. Sie passen augenscheinlich perfekt zusammen, so als hätte das Schicksal deren beide Wege gekreuzt und das Feuer in ihnen entfacht. An dieser stelle möchte ich gerne das glanzvolle Drehbuch und die authentische Inszenierung loben. Doch was ist denn nun mit deren Liebe? Besteht sie aus unzerstörbarem Metall oder aus zerbrechlichem Glas? Die Frage wird gleich zu Anfang des Filmes beantwortet. Die Beziehung besteht, die Liebe jedoch ist verblasst.
Dean und Cindy lernen sich in ihren Jungen Jahren kennen und verlieben sich binnen kurzer Zeit ineinander. Alles scheint wunderbar zu laufen... Doch dann erfährt Cindy von ihrer Schwangerschaft. Es ist äußerst Wahrscheinlich, dass ihr Ex-Freund der verantwortliche ist. Kurz vor der Abtreibung entschied Cindy sich dann doch dagegen. Als Dean diese Nachricht erfährt, ist er angeschlagen und wütend, doch auch an dieser Stelle wird eine ziemlich spontane Entscheidung getroffen. Die beiden möchten, ohne wirklich über die Konsequenzen nachgedacht zu haben, heiraten und eine Familie sein. Sie sind Blind vor Liebe, wenn man so will.
Wenn mich der Film eines gelehrt hat, dann dass es die Entscheidungen sind, die über die Zukunft bestimmen und uns den Weg vorgeben. Nicht die Zeit, sondern unsere selbst getroffenen Entscheidungen sind das Böse auf dieser Welt.
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Eponine07 Sun, 24 Mar 2013 21:48:19 -0000
Kommentar löschenOkay, was war das bitte für ein Film??? Ich hatte riesen Erwartungen an den Film. Ich dachte ich seh da einen wundervoll traurigen Liebesfilm und was krieg ich? Einen stinklangweiligen Film mit einem tollen Ryan Gosling aber mit einer vollkommen öden, immer gleich guckenden Michelle Williams! Okay, was ist da schief gelaufen? Ja die Antwort kann ich leider nicht geben! Der Film hat mir überhaupt nicht gefallen! Er war irgendwie total sinnlos! Er zeigt eine Liebesgeschichte die eigentlich keine ist. Letztendlich kann sie ihn aus einem unerklärlichen Grund nicht mehr sehen und hasst ihn, warum versteh ich sowieso nicht und was ich erst recht nicht verstehe ist, wie sie mit dieser "Darstellung" eine Oscarnominierung erhalten konnte! Ich meine, HALLO??? Was hat die bitte tolles gemacht? Ach ja, genau, 95 Minuten kontinuierlich den gleichen Gesichtsausdruck haben, das fordert schon echt großes schauspielerisches Können! Nein jetzt mal im ernst, das war nix, wirklich, ich halte diese Frau sowieso für vollkommen überschätzt! Wirklich kein schöner Film!
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urologiker Wed, 13 Mar 2013 10:36:39 -0000
Kommentar löschenHmm, tja. Von der schleichenden Errosion einer Liebe. Viele Interpretationsmöglichkeiten warum sich die diese Beiden auseinanderleben, allerdings kann man recht klar sagen, dass die Dame in diesem Fall den Löwenanteil daran trägt. Im Gegensatz zu Dean, der sich um seine Frau und die Tochter liebend bemueht zeigt Cindy keinerlei konstruktiven Einsatz. Und das ist erstaunlich, scheint sie doch formal intelligenter als ihr Mann zu sein; zeigt sich dies allerdings in keiner Weise in der partnerschaftlichen Realität. Sie verhält sich im Gegenteil geradezu unwillig, den Dingen eine Wendung zu geben. Das ist auch der Minuspunkt an der Geschichte: man sieht keinerlei Entwicklung in der Beziehung, sondern lediglich zwei Zustände: Hoch-Zeit der Beiden und Lieblosigkeit auf Seiten von Cindy. Daher fehlt dem Film etwas die Dramaturgie, es gibt keinerlei Entwicklungen, mit denen man mitfuehlen könnte...
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maddes89 Fri, 08 Mar 2013 11:18:06 -0000
Kommentar löschenDer Beginn und das Ende einer Liebe. Eine Liebe, die eigentlich von Anfang an zum scheitern verurteilt zu sein scheint.
Das interessante an diesem Film ist, dass er dem Zuschauer den interpretativen Freiraum bietet sich zu fragen, warum denn diese Beziehung eigentlich in die Brüche ging. Dabei kommen allerlei fragen auf die immer nur andeutungsweise beantwortet werden. Liegt es an den unverwirklichten Träumen? Am Kind? oder am Sex?
All das wird durch das großartige Spiel beider Protagonisten höchst realistisch und glaubwürdig in Szene gesetzt. Dazu kommen die schön komponierten Bilder und Beleuchtungen.
Der Zuschauer bekommt hier ein bittersüßes Indiedrama mit außergewöhnlichen Darstellungen und einem tollen Soundtrack geliefert, das mit viel Liebe zum Detail und jahrelanger (12 Jahre!) Vorbereitung entstanden ist. Für einige mag der Film zu ruhig und nichtssagend sein, aber es lohnt sich genauer hinzusehen und die Bilder sprechen zu lassen statt zwanghaft nach einer klassischen Narration zu suchen.
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Lilith1308 Fri, 01 Mar 2013 14:45:48 -0000
Kommentar löschen*ACHTUNG, Spoiler möglich*
Wow... Ehrlich gesagt, war ich zunächst nicht sicher, wie ich diesen Film bewerten soll. Ich kann gut verstehen, warum er so manchen gelangweilt hat; es passiert nichts Spektakuläres - nur das pure, alltägliche und frustrierende Leben. Die Schauspieler Gosling und Williams sind meiner Meinung nach die perfekte Wahl und machen ihre Sache grandios. Für mich war der Film regelrecht wie ein Schlag ins Gesicht und ich hatte wirklich Mühe ihn zu Ende zu schauen, weil er mich teilweise wahnsinnig deprimiert hat! Unglaublich authentisch und fast schon zu real. Ich habe so sehr mitgelitten und hätte die beiden am liebsten angeschrien: "MEIN GOTT, redet verdammt nochmal miteinander. Gebt doch das, was ihr hattet nicht so einfach auf!" Von außen betrachtet natürlich immer leicht zu sagen... Das Ende finde ich sehr gelungen. So kann sich jeder selbst ausmalen, ob die beiden vielleicht doch noch zueinander gefunden haben, oder eben nicht (ersteres ist allerdings wohl eher Wunschdenken meinerseits ^^). Letztendlich ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk entstanden, das deutlich macht, wie sehr sich Menschen und Beziehungen verändern können. Ich hätte gerne mehr von der Zeit zwischen der anfänglichen Liebesbeziehung und dem Ende der Ehe erfahren, wie sich die Gefühle gewandelt haben und warum - aber das hätte wohl den Rahmen des Filmes gesprengt.
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Oezkan Thu, 28 Mar 2013 01:33:00 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar:)
Lilith1308 Sun, 07 Apr 2013 18:07:41 -0000
Antwort löschenVielen Dank! :)
Altai Tue, 19 Feb 2013 13:46:09 -0000
Kommentar löschenYou Always Hurt The One You Love
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Johnzy Mon, 18 Feb 2013 15:23:52 -0000
Kommentar löschenEin wunderbar emotionaler, zutiefst berührender, tatsächlich vollkommen authentischer Schlag ins Gesicht... Habe mit einem Liebesfilm ala "wie ein einziger Tag" gerechnet und bekommen habe ich einen fast zu ehrlichen "Anti-Liebesfilm", der einem vor Augen führt, was nach dem "...und bis der Tod uns scheidet" mit einer Beziehung geschehen kann... Gosling und Williams spielen Oscarverdächtig, die Geschichte ist mit den Flashbacks über die Entstehung ebenjener Beziehung toll inszeniert und in schönen Bildern eingefangen, dazu ein sehr gelungener Soundtrack... wohl ein wirklich unvergessliches Filmerlebnis... bewegend...!
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TheWalkingDead Mon, 07 Jan 2013 06:47:00 -0000
Kommentar löschenIch mag das Konzept des Filmes sehr. Es geht um ein Paar, dessen Zusammenkommen & Verlieben in Rückblenden gezeigt wird, während in der deprimierenden Gegenwart nurnoch Streit und Entfremdung vorherrscht. Gosling fand ich klasse - dafür hat mir aber Williams überhaupt nicht gefallen. Bin mir nicht sicher obs einfach an ihrem Verhalten oder an ihrer Schauspielerei lag, aber es passte einfach nicht. Da kann ich nicht ansatzweise verstehen, warum Gosling sie nicht einfach verlassen hat. Trotzdem guter Film, nur das hat mich beim Zuschauen sehr unzufrieden gemacht.
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MrDepad Sat, 05 Jan 2013 18:48:19 -0000
Kommentar löschen"Blue Valentine" ist das Regiedebüt von Derek Cianfrance, der eine Liebesbeziehung langsam sterben lässt.
Der Film erzählt von einem Paar, welches in der Gegenwart fast jegliche Liebe zueinander verloren hat. Dazu kommen immer wieder Rückblenden, die beleuchten, wie sich die beiden kennengelernt haben und wie ihre unterschiedlichen Lebensweisen aussahen.
In den Hauptrollen spielen hier Ryan Gosling und Michelle Williams, die eine absolut fantastische Leistung abliefern. Sie schaffen es, sowohl die romantischen, schönen Momente der Vergangenheit zwischen ihren Figuren darzustellen, aber ebenso auch die bitteren, harten Auseinandersetzungen in der Gegenwart. Dadurch bieten beide eine ganze Palette unterschiedlicher Gefühlslagen und zeigen auch keine Scheu, in intimen Szenen alles zu zeigen und bis an die Schmerzgrenze zu gehen. Cianfrance zeigt mit dem Film ein Wechselbad der Gefühle. In einem Moment sieht man wunderschöne, berührende Szenen, im nächsten Moment kippt die Stimmung und man kann fast nicht hinschauen, so eindringlich und unangenehm ist die Lage zwischen den beiden Hauptfiguren. Dabei sind die Dialoge stets authentisch und so nah wie möglich an der Realität, so dass man bei vielen Momenten nachdenklich wird und vielleicht an Situationen aus dem eigenen Leben erinnert wird. Cianfrance geht dabei bis zum bitteren Ende und entlässt den Zuschauer keinesfalls mit gutem Gefühl aus dem Film.
"Blue Valentine" zeigt, dass auch mit geringem Budget Großartiges geschaffen werden kann. Der Film ist das faszinierendste und authentischste Beziehungsdrama seit Jahren, was vor allem an den beiden, unglaublichen Hauptdarstellern liegt. Zudem bekommt man gleichzeitig die berührendsten Momente, sowie die bittersten und traurigsten seit langem gleichzeitig in einem Film zusammen.
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skwobu Fri, 04 Jan 2013 08:33:23 -0000
Kommentar löschenwar zu deprimierend -> halber Punkt Abzug...
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Der_Phil Wed, 02 Jan 2013 17:36:22 -0000
Kommentar löschenDeprimierend realistisch...
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Schleckenslord Wed, 02 Jan 2013 13:18:12 -0000
Kommentar löschenWow... okay. Was für ein Arschloch von Film! So gut, solche Wahnsinns-Schauspieler, so ein tolles, natürliches Script. Der ultimative Antiliebesfilm. So bittersüß, so deprimierend, so Gänsehaut.
Ich gebe ihm nur keine 10 Punkte, weil ich ihm kein "Herz" geben möchte.
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Moe Sun, 30 Dec 2012 00:50:07 -0000
Kommentar löschenUm Himmels Willen, was war das für ein schlechter Film?!
Ich war schockiert, als ich nach einer Stunde meine Pinkelpause (heimlicher Highlight des Films) einlegte und feststellte, dass da überhaupt nichts lief im Film. Der Film hat eine Geschwindigkeit drauf, puh... Das Wachstum meiner Bartstoppeln in Zeitlupe läuft schneller ab!
Ryan Gosling sah schon heftig aus als ältere Person.
Aber Michelle Williams, ne. Wofür bekam die eine Oscar-Nominierung?! Dafür, dass sie es geschafft hat, über die gesamte Filmlänge einen Gesichtsausdruck beizubehalten? Wo hatte das was mit Schauspiel zu tun? Dagegen sind Schwarzenegger und Stallone Mimik-Akrobaten!
Als die Szene im Krankenhaus lief, da dachte ich, dass ab da an etwas Fortschritt in der "Handlung" kommt. Wie konnte ich nur so naiv sein?
Farbenspiel und Erzählstruktur sind zwar gut gemeint, aber ohne Handlung hilft das nichts.
Oder geht ihr etwa zum Discounter direkt an die Kasse und kauft euch Plastiktüten? Ist schon praktisch, so eine Tüte, aber eben nur mit Inhalt!
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Moe Sun, 30 Dec 2012 00:50:51 -0000
Antwort löschenP.S.: Wer den Film von mir auf Blu-Ray haben möchte, kann sich gerne melden.
Shady95 Mon, 31 Dec 2012 00:09:39 -0000
Antwort löschenWenn du ihn verschenkst, nehme ich ihn gerne ;-)
Moe Mon, 31 Dec 2012 13:56:52 -0000
Antwort löschenFür 6,00 € inkl. Porto ist es deiner. ;)
Shady95 Mon, 31 Dec 2012 15:42:20 -0000
Antwort löschenAhh 6 Euronen für einen Film ist gut aber für einen, der nicht so gut sein soll und der Trailer nur aus einem Ukulele spielenden Ryan Gosling besteht :D Hmm..
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totox Thu, 10 Jan 2013 12:25:03 -0000
Antwort löschenEs gibt DVD-Tauschbörsen, wo Du Deine DVD bestimmt losbekommst.
Disintegration.Yue Mon, 25 Feb 2013 11:11:24 -0000
Antwort löschenIch nehme die DVD sehr gerne :)