Lars und die Frauen

Lars and the Real Girl (2007), US
Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 13.03.2008

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7.5 Kritiker
38 Bewertungen
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von Craig Gillespie, mit Ryan Gosling und Emily Mortimer

Lars und die Frauen – das ist ein schwieriges Thema. Lars Lindstrom (Ryan Gosling) ist anders. So anders, dass selbst sein Bruder Gus (Paul Schneider) und seine Schwägerin Karin (Emily Mortimer) kaum Kontakt zu ihm haben. Doch Lars’ Einsamkeit hat ein Ende als Bianca in sein Leben tritt. Als er seine Verlobte seinem Bruder und dessen Frau vorstellt, staunen die nicht schlecht: Bianca ist eine lebensechte Puppe. Dass Lars seine Zukünftige als wunderschöne und vor allem lebendige Frau betrachtet, veranlasst Gus und Karin, die Ärztin Dr. Dagmar (Patricia Clarkson) zu konsultieren. Doch die hat eine kuriose Lösung für das Problem: Lars’ Umfeld soll Bianca als dessen Freundin akzeptieren und als neues, vollwertiges – und vor allem lebendiges Gemeindemitglied behandeln. Die seltsame Methode führt zu außergewöhnlichen Begegnungen, die Lars’ Leben Stück für Stück verändern.

Wissenswertes & Infos zu Lars und die Frauen
Craig Gillespies schräge Komödie wurde bei den Oscars für das Beste Drehbuch, Ryan Gosling als Bester Hauptdarsteller für einen Golden Globe nominiert. Der Film kam beim Kinopublikum trotz sehr guter Kritiken nur mäßig an und wurde finanziell gesehen ein Flop.

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Kritiken (18) — Film: Lars und die Frauen

Xander8112: at the movies

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8.5Ausgezeichnet

Lars’ neue Freundin ist eine querschnittsgelähmte Brasilianerin mit dänischen Wurzeln, die eine christliche Missionarin auf Urlaub ist. Und sie ist noch etwas, was Lars aber erfolgreich verdrängt: Eine Gummi-Sexpuppe. Die Ärztin sagt, das ist ok, und um dem schüchternen Einzelgänger Lars zu helfen, muss der ganze Ort mitspielen. Einfühlsame Tragikomödie, die genausogut aus Skandinavien kommen könnte und in der neben Ryan Gosling auch Paul Schneider überzeugt. Es hätte rein von der Inhaltsangabe so ein platter Film dabei herauskommen können (das Drehbuch in den Händen von Adam Sandler – was für eine Vorstellung!), doch “Lars And The Real Girl” überzeugt voll und ganz als leises Drama mit geschickt platzierten Lachern. Ganz großes, kleines Kino abseits sämtlicher Hollywood-Klischees.

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SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] 'Lars und die Frauen' hätte schnell in die lächerliche Filmsparte rutschen können. Liest man sich die Inhaltsangabe durch liegen diese Gedanken auch nicht fern. Die Geschichte bietet so natürlich auch genügend Ansätze um ins platte Komödien-Genre abzudriften, ausgestattet mit reichlich derbem Humor. Quasi ein perfekter Fall für die Farrelly-Brüder und Konsorten. Craig Gillespies beweist hier sein inszenatorisches Können. Er fasst die Geschichte mit den nötigen Samthandschuhen an und rutscht zu keiner Zeit in besagte Schlaglöcher. Nicht mal im Ansatz. Hier schafft er es wirklich mit Bravour die nötige Seriosität des Films und der Lage aufrecht zu halten. Das soll aber auch nicht heißen, dass man während des Films gar nicht schmunzeln kann. Natürlich, dafür ist die Situation an sich einfach zu skurril. Aber wenn ein Regisseur es schafft, eine Kussszene zwischen einer Sexpuppe und einem Mann so dermaßen gefühlvoll und berührend in Szene zu setzen, dass man für diesen Moment vollkommen vergisst das es nur eine Puppe ist, dann zählt das zur ganz großen Kunst. [...]

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nilswachter

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Toller Kommentar!


SoulReaver

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Danke :)


Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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7.5Sehenswert

Vielleicht ist es der kurzen Laufzeit geschuldet, dass auch die interessante Beziehung zwischen Lars und Margo nicht ausführlich genug behandelt wird, sondern allenfalls als inkonsequent eingeführter Nebenstrang auftaucht, für den man sich mehr Raum gewünscht hätte. Doch für Liebhaber der sensiblen, stillen Tragikomödie hält „Lars und die Frauen“ trotzdem einiges bereit, wobei nicht nur die originelle Idee zu loben ist.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

“Lars und die Frauen” ist ein Film, den eigentlich jeder gesehen haben sollte. Sehr sympathisch verkörpert Ryan Gosling den Mann mit der etwas anderen Freundin und Regisseur Craig Gillespie schafft es das Thema genau richtig inszeniert auf die Leinwand zu bringen, so dass der Film immer die richtigen Töne anschlägt.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

«Lars and the Real Girl» ist eine herrlich traurige und berührende Tragikomödie.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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8.5Ausgezeichnet

Selten hat mich ein Film nach seiner Sichtung so sehr zum Nachdenken gebracht wie “Lars Und Die Frauen”. Die Geschichte eines Außenseiters, der seiner Familie eine Liebespuppe als neue Freundin vorstellt, wirkt so zurechtsgesponnen - doch ist bei genauerer Betrachtung gar nicht mal so abwegig.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Zu einer Zeit da romantische Komödien scheinbar alle neuen Ideen schon ausgereizt haben, kommt Lars und die Frauen als originelle, unterhaltsame und berührende Geschichte daher, die von Nancy Oliver (Six Feet Under) treffend geschrieben wurde. Ryan Gosling zeigt, als Lars Lindstrom, erneut seine ganze schauspielerische Bandbreite.

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TheCorey: MovieMaze

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9.0Herausragend

Außenseiter. Jeder kennt sie und die meisten wollen mit ihnen nichts zu tun haben. Denn Außenseiter sind meistens verschroben, eigenartig, seltsam. Eben nicht normal und niemand will mit jemanden gesehen werden, der nicht normal ist, denn dann wird gleich die eigene Normalität hinterfragt. Am häufigsten werden Außenseiter in High School Filmen inszeniert, die nerdigen Brillenträger oder Dickerchen, die im Sportunterricht immer als letztes gewählt werden und in der Umkleide vom Quarterback eins mit dem Handtuch hinten drauf kriegen. Und wer kannte an seiner eigenen Schule nicht auch einen solchen Außenseiter, jemand den man nie in seiner Gruppe haben wollte, einfach weil er komisch, weil er anders war. Eben nicht normal, nicht so wie man selbst.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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8.0Ausgezeichnet

Ein Großteil des Reizes von LARS AND THE REAL GIRL liegt in der Wechselwirkung zwischen dem auf den ersten Blick grotesk wirkenden, kollektiven Ausleben der Wahnvorstellung eines Einzelnen und der tiefen emotionalen Verunsicherung, die dem Wahn dieses Einzelnen zugrunde liegt. Das gemeinsame "Spiel" mit der Puppe, das rasch eine gewisse Eigendynamik entfaltet, fördert ein Gemenge aus verdrängten Schuldgefühlen, Angst und nicht bewältigter Trauer zutage, in dem die beiden Brüder Lars und Gus sich, ohne das recht zu wollen, eingerichtet haben.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Mit „Lars und die Frauen“ bietet uns Regisseur Craig Gillespie eine Tragik-Komödie der besonderen Art.

Lars ist das krasse Gegenteil eines Fashion-Victims: statt wie von einem „Bruce“ gestyled in den trendigsten Klamotten durch die Gegend zu laufen, trägt er eher jene Marke Pullover auf, die vom Grabbeltisch auf den Boden gefallen ist. Und anstatt mit seinem Bruder und dessen Frau in dem geräumigen Haus zu wohnen, das beide von ihrem Vater geerbt haben, haust er lieber zurückgezogen in der Garage und meiden jeden Kontakt zu Menschen. Sein Leben ist trist, er wirkt unglücklich – bis Bianca auftaucht. Auf Anhieb bringt sie Freude in sein Leben und er blüht förmlich auf. Es gibt nur ein Problem: Bianca ist eine Sexpuppe…

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Es gehört zu den Qualitäten des Films, dass auch diese Randfigur mit ihren Gefühlen, Sehnsüchten, Schmerzen sehr präsent ist. "Lars und die Frauen" schafft das Kunststückchen, einen um eine Gummipuppe trauern zu lassen. Es ist grandios inszeniert, wie das offene Geheimnis von Lars im Ort die Runde macht, mehrsprachig und in allen Lebenslagen …. -situationen.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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8.0Ausgezeichnet

Dass der Film Lars mitsamt seiner Krankheit ernst nimmt, ist eine notwendige Voraussetzung, um aus ihm keine banale Witzfigur werden zu lassen. Erst die Konsequenz, mit der Gillespie und Oliver Lars’ eigenwillige Beziehung zu Bianca verfolgen, verleiht der Geschichte ihre zu gleichen Teilen tragische wie komische Tiefe. Trotzdem läuft ihr Film zuweilen Gefahr seine Glaubwürdigkeit für eine Pointe aufs Spiel zu setzen.

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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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8.0Ausgezeichnet

Verschroben, liebenswert und mit den zwei großartigen Schauspielerinnen Patricia Clarkson ("Good Night, and Good Luck") und Emily Mortimer ("Match Point") in Nebenrollen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

In der wundersamen und hinreißend liebenswerten Geschichte des sympathischen Außenseiters, der in einer lebensgroßen Silikonpuppe eine Freundin und Lebensgefährtin fürs Leben findet, beweist Ryan Gosling ("Das perfekte Verbrechen") einmal mehr, was für ein Ausnahmetalent er ist...

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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4.0Uninteressant

Der Film vermittelt uns ein ungewöhnliches Therapieexperiment als Erfolgsformel: Lars hat eine neue Freundin – aus dem Internet. Bianca heißt seine Gummipuppe, mit der er spricht und gemeinsam isst, die er zu Bett bringt und hofiert. Indem die gesamte städtische Gemeinde sich auf das Spiel einlässt, meint sie dem zurückgebliebenen, verschlossenen Lars zu helfen – und wie Regisseur Craig Gillespie hier demonstriert, wird diese zweifelhafte Form der Anerkennung Früchte tragen. Man wird bei diesem Rührstück nie das Gefühl los, dass "Lars and the Real Girl" wie selbstverständlich erwartet, man würde als Zuschauer dieses absurde Spiel mitspielen – denn dass dieser Lars über seine Einsamkeit hinaus ein noch viel ernsthafteres Problem hat, erkennt hier niemand: Dem jungen Mann muss nämlich dringend professionell geholfen werden. Eine seltsam abstruse, auf fadenscheinige Toleranz hin ausgerichtete Au0enseiterparabel.

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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...

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7.5Sehenswert

Die Protagonisten - allen voran natürlich den Sonderling Lars - zeichnet der Film liebevoll und mit viel Respekt, wo es doch ein Leichtes gewesen wäre, sich über sie lustig zu machen. Zum vollen Erfolg tragen schließlich aber die Schauspieler bei: Emily Mortimer und die wunderbare Patricia Clarkson sind in ihren Nebenrollen, wie immer, ganz hervorragend, und der höchst talentierte Ryan Gosling in der Titelrolle rechtfertigt einmal mehr die großen Erwartungen, die Hollywood in ihn setzt.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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9.0Herausragend

Was sich liest wie eine zotige Klamotte, bei der man nur darauf wartet, dass Adam Sandler oder Will Ferrell gleich die Leinwand betreten, ist das genaue Gegenteil: Eine mit viel Herzenswärme und echter Menschlichkeit erzählte Geschichte über einen komischen Kauz, der einfach so akzeptiert werden will, wie er ist. Und dies auch wird. Weil alle wissen, dass es manchmal eines kleinen Umwegs bedarf, um wieder zurück zu sich selbst und seinem inneren Seelenfrieden zu finden.
»Lars und die Frauen« ist eine liebevolle Parabel über die kleinen Macken, die in jedem von uns stecken, und die großen Tücken, die bei den diversen Lebens- und Liebesdingen auf uns warten. Und zugleich eine Hommage an das Außenseitertum und die filmische Bedienungsanleitung, wie damit idealerweise umzugehen ist. Mit einem erstklassigen Ryan Gosling in der Hauptrolle ist eine bezaubernde leise, aber treffsichere Komödie entstanden, die selbst Silikon-Puppen unberührt lassen wird.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.5Ausgezeichnet

Ein Traum von einem Film und das ganz unverhofft. Selten gab es Filme mit skurrileren Situationen, die vom Film selbst nie für flache Schenkelklopfer oder als Lachnummer missbraucht werden. LARS AND THE REAL GIRL steht voll und ganz hinter seinen Figuren und respektiert diese. Das unterscheidet den Film schon von einem Großteil des Marktes. Wundervoller Film über Akzeptanz. Und Ryan Gosling ist ein Volltreffer. Oscarreife Performance.

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Kommentare (82) — Film: Lars und die Frauen

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Hagen Hagen

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Märchenfilm und dazu noch ein sehr anrührender. Sehr schön. Grandios gespielt ist das weniger von Gosling, sondern vor allem von Paul Schneider als verständnisvollem Bruder.

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horro

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Unfähigkeit zu sozialen Kontakten und zur Kommunikation zu kompensieren indem man erst mal in einer Scheinwelt das Ganze simuliert ... gar nicht so schlecht die Idee. Wenn die Geschichte dann wie hier so voll von herzerwärmenden, auf die schöne Art peinlichen und tragisch-komischen Momenten und Szenen ist, dann muss man das einfach gern haben. Aus dieser eher kleinen, unscheinbaren Geschichte wurde dank dem begabten Händchen von Craig Gillespie das Maximum rausgeholt und die Besetzung mit Gosling und Mortimer ist absolut gelungen. Wenn man allerdings hier einen zweiten Blick riskiert, sich also den Film nochmals anschaut, ist es auch sehr offensichtlich, wie viele eigentlich belanglose Details mit übertriebenem Schmalz, pitoreskem Kitsch und rührender Musik geschickt hervorgehoben werden, um eben diesen zuckersüssen Effekt beim Zuschauer auszulösen. Trotzdem auf jeden Fall einen Blick wert und immer wieder für Gefühle gut.

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horro

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Wir kennen uns zwar nicht wirklich gut, aber soviel weiss ich: das meinst du nicht ernst! :D


ihre-herrlichkeit

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xD


Markbln

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Viel besser als Drive.

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cacavas61

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Bewertung9.5Herausragend

Lars (Ryan Gosling) ist ein sehr verschlossener, schüchterner, fast autistischer junger Mann, der auch Berührungen als unangenehm empfindet. Im Internet bestellt er sich die völlig lebensechte Gummipuppe "Bianca", die er allen als seine Freundin vorstellt. Am Anfang tun sich die Menschen um ihn herum schwer damit, schliesslich wird seine "Freundin" aber im ganzen Dorf wie ein realer Mensch behandelt. Man kennt Ryan Gosling ja eher als coolen und selbstbewussten Typ, hier überzeugt er aber auch als liebenswerter Sonderling. Ein wirklich herzerwärmender, leiser und ergreifender Film, der aber nie ins kitschige abdriftet. Auch ein Film über Kommunikation, Mitgefühl, das Akzeptieren von Andersartigkeit, menschliche Wärme und Toleranz. Eine etwas andere Liebesgeschichte und ein bis in die Nebenrollen exzellent besetzter Film. Nicht wirklich eine Komödie, aber doch ein Film mit vielen Momenten leiser Komik. Beim Bonus Material gibt es auch eine sehr witzige Szene, wo Ryan Gosling neben der Puppe sitzt und zusammen mit ihr über den Film spricht. Ein ganz wundervoller Film, der mir wirklich sehr gut gefallen hat.

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tantemilli

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

liebenswert/toll gespielt!

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Zhenji

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Er hats einfach drauf der Kerl, anders kann man es nicht sagen. Der Zweite Film mit ihm dem ich eine 10 gebe ;) i Love it

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sweetForgiveness

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

[RYAN GOSLING Werkschau Teil 6/12]

"Pretend that she's real? I'm just not gonna do it."

Ist es nicht merkwürdig sich um ein Stück Plastik Sorgen zu machen? Nein, hier geht es nicht um eure Kreditkarte. Es geht um Bianca!
Lars ist sehr einsam. Er schottet sich von jedem, sogar von seiner Familie, ab, bis er eines Tages eine Frau zu Besuch bekommt: Bianca. Nun ist sie allerdings keine normale Frau, denn Bianca kam mit der Post. Sie ist eine Plastikpuppe! Das will sich der vereinsamte Lars allerdings nicht eingestehen und behandelt sie, so wie einen normalen Menschen. Seine Familie und das kleine Dörfchen in dem er lebt sind zu erst schockiert über diesen Zustand, nehmen allerdings schnell die ungewöhnliche Besonderheit, der neuen Dorfbewohnerin an und behandeln sie genau wie Lars, wie eine normale Frau.
Gosling zeigt in "Lars and the real girl" sein ganzes schauspierlisches Talent. Er spielt einen zerbrochenen Lars, der durch die Liebe zu Bianca wieder aufzublühen scheint. Mit einer wahnsinnigen Authenzität, die im Falle dieses Charakters. eigentlich kaum zu erreichen scheint, vermittelt er einen wirklich hilflosen Eindruck und selbst Kleinigkeiten, wie das Blinzeln der Augen scheinen genau passend gesetzt zu werden.
" I was hoping winter was over."
Dieser Film ist schräg, das kann man sicherlich schon an der Handlung erkennen, doch verliert man dieses Gefühl nach einiger Zeit und im Laufe des Filmes nimmt man die Rolle der Stadtbewohner an und entwickelt auch eine besondere Liebe zur Plastikpuppe, die trotz keinem vorhandenen Schauspieltalent, den Zuschauer doch berührt, denn im Prinzip spielt Gosling beide Charaktere und er ist es auch, der neben der Story, diesen Film trägt und ihn absolut sehenswert macht. Denn am Ende ist man verliebt in eine Plastikpuppe.

"See, they are even fake so they'll never die. "

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Zhenji

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Natürlich hab ich nen Großen TV und könnte da auch DVDs, nein sogar noch Blue Rays kucken.... aber ich ziehe es momentan vor, mich in mein Bettchen zu kuscheln mit dem Lappi und dort meine Filme zu sehen :)


sweetForgiveness

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@Zhenji: Stimmt...glücklicherweise steht mein Fernseher im Schlafzimmer :D TOP!


roots1910

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ryan Gosling ist vielleicht so etwas wie der Mann der Stunde in Hollywood. "Drive" und "The Ides of March" sind eingeschlagen, beide Filme wissen zu gefallen, der eine ist zweifellos etwas ganz Besonderes und hat mich im Kino richtig gefesselt. Der eine lebt ganz offenkundig von Goslings starker Schauspielkunst, in dem anderen trägt er die Handlung als Rolle irgendwo zwischen Haupt- und Nebendarsteller.

Höchste Zeit also für mich den tragischen Fall von Lars mal anzusehen. Und auch hier ist Gosling wieder eine glatte Eins. Er bringt den sonderbaren Lars so gut rüber, drückt dem Zuschauer diese "social awkwardness" mitten ins Gesicht. Komisch ist zweifellos wie viel Mühe sein Umfeld in der US-amerikanischen Kleinstadt sich gibt, um Lars Lebensgefährtin in den Alltag einzubinden, ansonsten ist der Film in meinen Augen aber eher nachdenklich, ruhig und bisweilen tragisch. Super Film, mal wieder auch dank Ryan Gosling.

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Mamed 'Baretta

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr guter Film, hat zwar wenig mit der Realität zutun, aber dennoch nicht schlecht gemacht. Nur in echt würde man in so einer Situation einen Menschen einfach in die Klinik stecken & dort verrecken lassen & sich einen dreck darum geschert.
Aufjedenfall ein sehenswerter Film.

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Sheeeeep

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lars ist anders. Und doch hat er den Wunsch nach Nähe, auch wenn er dies auf andere Art und Weise interpretiert wie die meisten Menschen.

Wunderbar ruhige, verschrobene, skurrile aber dennoch bodenständige Tragikomödie. Liebevoll und mit subtilem Humor wird das Thema "Geisteskrankheit" angegangen. Doch hier wird nicht mit Ablehnung reagiert, sondern größtenteils mit viel Toleranz. Das macht diesen Film so liebenswert und emotional fesselnd, ohne jedoch zu viel Rührseligkeit in die Waagschale zu werfen. Das der Humor bei einer Liebesgeschichte mit einer im Rollstuhl sitzenden brasilianischen Missionarin aus Gummi nicht zu kurz kommt, dürfte niemanden überraschen. Aber es wird nicht auf billige Schenkelklopfer gesetzt, sondern durchweg auf Humor mit einem gewissen Sinn für Feingeister. Die Darsteller sind durch die Bank absolut passend besetzt, auch wenn man natürlich Ryan Gosling besonders hervorheben muss. Wieder einmal zeigt er seine unglaubliche Bandbreite an verschiedenen Charakteren und der Unterschied zu seiner Rolle als Womanizer in 'Crazy, Stupid, Love.' ist enorm. Dennoch nimmt man ihm jede Rolle 100% ab. Ganz großes Tennis. Die Entwicklung seines Charakters wird feinfühlig fortgesetzt und mutet trotz der sehr sonderbaren Grundkonstellation niemals grotesk an. Das schöne Ende rundet ein sehr sympathisches Gesamtwerk wunderbar ab.

Kleine große Perle!

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keinohrhase20

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Bewertung9.0Herausragend

Es fält schwer hier nicht ins Schwärmen zu geraten den wen man sich für den kleinen/feinen Film mit dem sympatisch/genialen Haubtdarsteller erwärmen kann ist jeder Moment für sich gesehen bereits ein kleines Geschenk.
Geredet wird wenig, richtig gelacht selten und das Taschentuch wird auch nicht zwingend benötigt- dennoch Lars und die Frauen nimmt sich die Freiheit heraus direkt zu Herzen zu gehen und dort zu bleiben. Mir hat das auf jeden Fall sehr gut getan und ich erfreute mich neben Story und Ryan Gosling u.a auch an der präzisen Inszenierung, dem passenden Soundtrack,dem versöhnlichen Schluss....und Patricia Clarkson und Emily Mortimer. Ein rumdum gelungenes Filmvergnügen welches Lust auf mehr macht. Zu Empfehlen:Snow Cake.

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Weltensegler

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Bewertung6.0Ganz gut

„My brother is 27 years old. Maybe he wants to be left alone.” Nicht unbedingt so wie ich das erhofft hatte, dennoch sehenswert und das ist ob des gezeigten Minimalismus absolut in Ordnung. Viel tat sich nicht, an sich tat sich fast gar nichts, ein extrem ruhiges Drama ohne wirklich Highlights, ein paar kleine Lacher, mit der Zeit wurde die Puppensituation allerdings zur Normalität und war einfach so da, ohne lustig zu wirken. „How can we help?“ – „Go along with it.“ Ryan Gosling war Lars, das Real Girl (der deutsche Titel gefällt mir nicht) eine Puppe, die restliche Besetzung hat mir wirklich gefallen, Emily Mortimer, Paul Schneider, Patricia Clarkson war überzeugend und Stewardess Kelli Garner, nicht unbedingt zwingend notwendig, aber charmant Der Film hat scheinbar irgendwo im Norden stattgefunden, nicht nur am Schnee, sondern an so nordischen Namen erkennbar, hübscher Score, Kargheit, glaubwürdige Stimmung, Kleinstadt-Drehorte, der Film wollte nun auch nicht erzwungen mehr sein als er sein will. Passt, Ryan Gosling kann scheinbar wie er will.

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Roldur

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Bewertung7.0Sehenswert

Lars ist ein extrem schüchterner Kerl, ist 27, hatte nie Kontakt zu Frauen und wohnt in der Garage seines Bruders. Eines schönen Tages beschließt Lars sich eine Frau zu suchen. Lars bestellt sich eine Sexpuppe. Ab sofort beginnt Lars sich eine echte Beziehung einzubilden, mit Streit, Liebe und allen Problemen die dazugehören. Leider ist das nicht das einzige Problem, denn leider hat sein Umfeld auch Schwierigkeiten mit der Gewöhnung an ihren neuen Mit"menschen". Das alles hört sich an sich eigentlich ziemlich lustig an ,hat aber ,entgegen der Genrebeschreibung meiner Videothek, rein garnichts mit einer Komödie zu tun. Natürlich gibt es den ein oder anderen skurrilen Moment aber im Prinzip ist "Lars und die Frauen" eine rührende (ja das mein ich so) Geschichte über einen einsamen Menschen der die Liebe sucht. Soetwas könnte kitschig werden ist aber dank Ryan Goslings (Drive, Ides of March, Blue Valentine) hervorragender schauspielerischer Leistung erstaunlich nüchtern (vor allem auch schweigsam) rübergebracht. Ruhige, tolle Kameraführung, motivierte Schauspieler zeichnen eine der ungewöhnlichsten und auch "süßesten" Liebesgeschichten aus die ich kenne. Hier und da zwar etwas langatmig aber dennoch dringende Empfehlung :)

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DerDude_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erster Gedanke nach lesen des Titels : Ganz klar , ne Doku über Lars von Trier
Erster Gedanke nach lesen der Inhaltsangabe : Was ist das denn ? So ne dämliche Adam Sandler Komödie ? Ohne mich ! Warte , Ryan Gosling spielt mit. Ab in den Warenkorb !

Tja ,was soll ich jetzt sagen : Er hätte so schlecht sein können ,doch er war so gut.
"Lars und die Frauen" ist eine berührend , absurde Tragikomödie über einen Aussenseiter ,der sich in seiner Einsamkeit in eine Puppe verliebt und diese für einen Menschen hält.
Erscheint die Handlung am Anfang noch extrem absurd , verliert der Zuschauer immer mehr die Distanz und plötzlich ist es egal ,das es "nur" eine Puppe ist. Der Film bringt den Zuschauer oft zum lachen ,aber auch oft zum weinen und gleicht beides perfekt aus. Doch das wahre Wunder ist hier defenitiv Hauptdarsteller Ryan Gosling ,der sowohl ultracool (Crazy Stupid Love , Drive) als auch ein echt guter Schauspieler ist (Stay , Blue Valentine). Mit "Lars und die Frauen" ist er nun endgültig einer meiner Lieblingsdarsteller. Seine scheue , verträumte Art machen ihn so unvergleichlich liebenswert ,das man seine Neurosen gleich akzeptiert.
Fazit : Das Drehbuch hätte sicherlich Stoff für eine Adam Sandler Klamauk Komödie gehabt. Umso erfreulicher ist es ,das daraus eine melancholische Tragikomödie geworden ist.
Bitte in Zukunft mehr solcher Filme :)

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cacavas61

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Habe bisher noch keinen schlechten Film mit Ryan Gosling gesehen.


alex023

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Bewertung7.5Sehenswert

„What are we doing? Why are we doing this for him?“

Die nächste Runde mit Ryan Gosling und er übertrifft sich hier fast mal wieder selbst. Genial spielt er den Sonderling Lars Lindstrom, der eine Frau im Internet kennenlernt; nur anders als hier manche jetzt denken würden. Er bestellt sich eine Sexpuppe, die er seinem Bruder und seiner Schwägerin als seine neue Freundin vorstellt. Die beiden sind zunächst verständlicherweise ziemlich schockiert, schaffen es aber später, das ganze Dorf zu überzeugen, mitzumachen und Lars das ganze zu erleichtern. Wo anfangs noch Witze, Verwirrtheit und Abscheu herrschen, sowie stellenweise Scham (seitens des Bruders/der Schwägerin), kehrt sich das ganze Gefüge während des Films zugunsten von der Puppe Bianca um und ihr schlagen Freude, Wohlwollen und Hilfe entgegen, was hier metaphorisch für die Hilfe der Leute gegenüber Lars steht. Als - Spoiler - Bianca am Ende zu "sterben" droht, sind alle schockiert und fürchten sich um "ihr Wohlergehen". LARS UND DIE FRAUEN ist ein richtig guter Film mit gut aufgelegten Darstellern, neben Gosling zum Beispiel Emily Mortimer oder Paul Schneider. Er ist eine Parabel über Toleranz, jeglicher Form und zu jedem. Jeder ist anders, niemand ist gleich - und wenn jemand mal ein wenig mehr anders ist, ist er genauso eine menschliche Person mit Gefühlen und Gedanken. Zum Glück ist das so, denn wie langweilig wäre das Leben, wenn jeder gleich wäre. Und in Wahrheit sind es doch Personen wie Lars, die das Leben in all seiner Vielfalt so besonders machen - gerade weil er anders ist, aber auch gerade weil die Leute in diesem Film das annehmen. Wunderbar!

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danseuse de rêve

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Bewertung9.0Herausragend

Es gibt Dinge, die schafft die menschliche Seele manchmal nur auf ganz besondere Art und Weise zu bewältigen, indem sie ihren eigenen Weg findet....wunderbar veranschaulicht in " Lars und die Frauen"

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spanky

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Ich sehe gerade, dass Du "Drive" mit "kein Interesse" einstufst. Gib dem lieber mal ne Chance. Der Gosling alleine trägt den Film. Ist zwar was völlig anderes, als "Lars", aber der gefällt Dir sicher auch!!!


danseuse de rêve

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" Drive " ist nun in meiner Merkliste gelandet..ich werde berichten ob du Recht behälst :-)


nilswachter

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Bewertung9.0Herausragend

"Lars and the real Girl" ist eine Parabel über Toleranz und erzählt die skurrile Geschichte eines Mannes, der seine erste Liebe mit einer Sexpuppe erlebt. Was vom Grundprinzip und der Idee her wie eine lachhaft blöde Komödie klingt, ist in Wirklichkeit ein äusserst sensibles, berührendes und erfrischen anderes Drama über einen sehr einsamen Menschen, der sich nach Nähe und Zärtlichkeit sehnt. Mit Bianca, seiner Puppe, ist dies zum ersten Mal in seinem Leben möglich und Lars ist glücklicher als je zuvor. Für ihn ist Bianca nicht ein Sexspielzeug, sondern eine reale Frau, die er hegt und pflegt, sie anzieht, wenn er mit ihr in die Kälte geht und sie Allen als seine Freundin vorstellt. Die anderen, sein Bruder und dessen Frau, sowie die ganze Dorfgemeinschaft machen sich dabei nicht über Lars lustig, sondern helfen und unterstützen ihn, wo sie nur können. Das mag unrealistisch sein, stellt aber ein Symbol für Toleranz und Akzeptanz des Anderssein eines Mitmenschen dar. Dies ist hier auch mit einer christlichen Ethik verbunden, da viele Bewohner religiös sind und mit Lars die Kirche besuchen. Doch letztlich ist das nebensächlich. Denn schliesslich geht es einfach darum, einen Mitmenschen ernst zu nehmen, seine Gefühle zu respektieren und ihn nicht gleich als Psychopaten zu verurteilen. Dabei erwischt man sich selbst, wie man anfangs über Lars lacht und kann sich besser mit seinem verzweifelten Bruder als mit Lars oder der fürsorglichen Nachbarschaft identifizieren. Doch im Laufe der Zeit, wird man sich bewusst, dass Bianca für Lars zu seinem Leben gehört und dieses ohne sie nicht denkbar ist. Man beginnt seine Situation zu verstehen und Bianca wird auch für den Zuschauer von einer lächerlichen Sexpuppe zu einer Art Person, die man nicht mehr an Lars Seite missen möchte.
Dennoch weiss man immer im Hinterkopf, dass er seine Einsamkeit längerfristig nicht mit Bianca kompensieren kann und dass er ein gravierendes Problem hat, nämlich mit realen Mitmenschen nicht wirklich interagieren zu können, vor allem mit Frauen. Seine Berührungsängste sind so gross, dass es ihn schmerzt, von einer Frau leicht am arm gestreichelt zu werden.
Ob Lars seelisch und physisch genesen kann, wird der Zuschauer nie erfahren. Fest steht am Ende aber, dass nicht Medikamente, ein Psychiater oder Abneigung sein Problem lösen können, sondern nur er selbst. Mit Hilfe seiner geliebten Puppe, ist es Lars möglich, sich mit sich und seinen Problemen auseinanderzusetzen und sich ihrer erst Bewusst zu werden.
Dass man diese sonderbare Liebe letztlich nachvollziehen und verstehen kann, im ständigen Bewusstsein der Tragik dieser Situation, ist einzig und allein den grossartigen Schauspielern zu verdanken. Allen voran natürlich Ryan Gosling, der eine herzerwärmende Performance zeigt, die unheimlich berührt. Er beweist mit dieser Rolle nicht nur sein Schauspieltalent, sondern auch eine Reife und Courage, die für einen Jungschauspieler aussergewöhnlich ist. Dank ihm verkommt Lars nicht zur Selbstpersiflage, wirkt die Liebe zu Bianca nie gekünstelt und Dank Gosling kommt jede Emotion an. Das ist oftmals sehr amüsant, aber meistens traurig und bedrückend. Denn bei aller Toleranz und allem Verständnis für Lars ist man sich ständig bewusst, was für ein einsamer und trauriger Mensch er eigentlich ist.
Ein intelligenter Film, der zum Nachdenken anregt.

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vanilla

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Bewertung6.5Ganz gut

sehr guter Gosling in der etwas anderen Tragikomödie. Über eine Puppe und der liebevollen mithilfe seiner Geschwister, einer Psychologin und der Gemeinde, kommt der verschlossene und eigenartige Protagonist der realen Welt näher und findet seinen Seelenfrieden. Eine gefühlvolle Ballade an die Geduld, Toleranz und Liebe für den Nächsten. Leider ist es nicht ganz meine Filmrichtung, deshalb auch die Bewertung, aber für Filmfreunde solchen Genres sicher ein Genuss.

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Prechtl

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Bewertung9.0Herausragend

"Lars und die Frauen" ist ein wunderschöner Film über den unsicheren und verschlossenen Lars, der sich mit Vorliebe in seiner Wohnung verschanzt. Eines Tages jedoch stellt er seinem Bruder und dessen Frau seine Freundin aus Brasilien vor: eine lebensechte Gummipuppe namens Bianca. Wie sich herausstellt, versucht Lars mit dieser Puppe einige problematische Erinnerungen zu verarbeiten; er hält Bianca für real und liebt sie. Für seine Mitmenschen ist dies im ersten Moment natürlich ein Schock und sie machen Witze, aber sie erklären sich dazu bereit, mitzuspielen und Bianca wie einen Menschen zu behandeln.

Besonders rührend fand ich die Art, wie die Mitmenschen von Lars mit Bianca umgehen und sie wie einen von ihren behandeln. So bekommt Bianca unter anderem die Haare geschnitten, hilft im Krankenhaus oder liest den Kleinen aus einem Buch vor. Und als Bianca schließlich stirbt, kommen alle zum Begräbnis und stehen Lars bei, denn irgendwie haben sie alle Bianca in ihr Herz geschlossen.

In der Hauptrolle sehen wir Ryan Gosling, der den schüchternen und verschlossenen Lars wirklich sehr gut darstellt und ihm eine gewisse sympathische Art verleiht. Aber auch der restliche Cast kann durch die Bank überzeugen. Und der gelungene Score und die Winteratmosphäre tun ihr übriges, um aus "Lars und die Frauen" einen wunderschönen Film zu machen.

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nilswachter

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Tolle Kritik. Aber eine Spoilerwarnung wäre nicht schlecht (zweitletzter Abschnitt)


moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr liebeswerte Tragikomödie mit einem ausgezeichneten Ryan Gosling als Hauptdarsteller, ohne den der Film nicht das wäre, was er ist. "Lars und die Frauen" bietet endlich mal wieder eine Geschichte, die ich so noch nicht gehört oder gesehen habe. Und diese Handlung um einen Mann, der in einer Lebenskrise steckt und sich mithilfe einer Silikonpuppe aus dieser befreien kann, ist so berührend erzählt, dass man hier lange nach negativen Aspekten suchen kann.

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